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ACTA LINGUISTICA LITHUANICA

LI (2004), 39 – 43

Altpreußische Pronomen des Typs stan / sta

Witold Mańczak

Cracovie

Nach Daniel Petit (Baltistica 36, 2001, 173–188) hatte das Altpreußische nur die neutralen Pronomen stan ‚dieses‘, kan ‚was‘ und wissan ‚alles‘, während die Formen sta, ka und wissa vom Übersetzer des Enchiridions künstlich geschaffen wurden. Der Verfasser des vorliegenden Beitrags argumentiert, dass die Formen sta, ka und wissa echt sind und aus stan, kan und wissan infolge dessen entstanden, was er als unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte Lautentwicklung bezeichnet.

Daniel Petit (2001) a publié un article consacré aux pronoms neutres du vieux prussien stan / sta, kan / ka, wissan / wissa, stavīdan, kavīdan, stan subban, ainan et abbaien. A son avis,

„Wenn man diese Ausnahmen außer Acht lässt, für die stets eine besondere Erklärung möglich ist, scheint die Regel überall befolgt zu werden: Bei den Pronomen kennzeichnet die Endung -an spezifisch den neutralen Akkusativ, während die Endung -a den Nominativ kennzeichnet...

Die Verteilung der neutralen Endungen -a und -an folgt im Dritten Katechismus einer präzisen syntaktischen Regel (neutraler Nominativ auf -a, neutraler Akkusativ auf -an); sie ist nicht zufällig. Diese Schlussfolgerung widerlegt die von Smoczyński... formulierte Hypothese „entnasalisierter“ Formen. Denn wenn die Variation der Endungen -a und -an auf einen Lautwandel zurückginge, wäre zu erwarten, dass ihre Verteilung rein zufällig wäre, was nicht der Fall ist. Die Hypothese einer lautlichen Schwankung ist daher ebenso ausgeschlossen wie diejenige bloßer Schreibvarianten.

Die hier postulierte Verteilung kann nicht alt sein. Die Schaffung einer morphologischen Unterscheidung zwischen neutralem Nominativ und Akkusativ ist nämlich aus typologischer Sicht der indogermanischen Linguistik eine Anomalie; es ist unwahrscheinlich, dass sie einer sprachlichen Realität entspricht und eine aktive Tendenz zur Auflösung des Neutrums im Altpreußischen bezeugt. Wahrscheinlicher spiegelt sie eine besondere Übersetzungsregel wider, die Abel Will aufgestellt hat und die auf der Vorstellung beruht, der Akkusativ müsse durch einen auslautenden Nasal gekennzeichnet sein.“

Unserer Ansicht nach erklärt sich die Entstehung der Formen auf -a durch das, was wir eine unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte Lautentwicklung nennen. Schon vor langer Zeit gelangten wir zu dem Schluss, dass die Form der Wörter von drei Hauptfaktoren abhängt: regelmäßige Lautentwicklung, analogischer Wandel und unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte Lautentwicklung. Letzterer haben wir drei Monografien (Mańczak 1969, 1977 und 1987) sowie zahlreiche Artikel gewidmet, von denen einige die baltischen Sprachen behandeln (Mańczak 1992, 1993, 1994 und 2001).

Zur Stützung der Theorie der unregelmäßigen, durch Häufigkeit bedingten Lautentwicklung lassen sich sechs Argumente anführen.

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Erstes Argument. Wir haben das Häufigkeitswörterbuch von Eaton ausgewertet, das unter anderem die 6000 gebräuchlichsten französischen Wörter aufführt. Wörter, die unregelmäßige Reduktionen erfahren haben, erscheinen darin wie folgt:

er tausend 99 86% Test χ2 2e tausend 9 8% 409,55 > 11,07 3e tausend 4 3% 4e tausend 2 2% 5e tausend 1 1% 6e tausend – –

Dieses Argument allein würde genügen, um zu beweisen, dass die fragliche Theorie zutrifft. Es gibt jedoch noch weitere Argumente.

Zweites Argument. Wenn ein Morphem, Wort oder eine Wortgruppe in einer Sprache in doppelter Form vorkommt, einer regelmäßigen und einer unregelmäßigen, zeichnet sich die unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit dadurch aus, dass die unregelmäßige Form im Allgemeinen gebräuchlicher ist als die regelmäßige, zum Beispiel wird nors häufiger verwendet als noris; dasselbe gilt für mat und matai, kuomet und kuo metu oder šiandien und šį dieną.

Drittes Argument. Wenn unregelmäßige lautliche Veränderungen aufgrund der Häufigkeit innerhalb eines Flexionsparadigmas oder einer Wortfamilie auftreten, kommen die Reduktionen häufiger bei den häufigeren Formen als bei den selteneren vor. So erfährt beispielsweise in den Futurformen sakysiu, sakysi, sakys, sakysime, sakysite das Suffix -si-nur in der 3. Person eine Reduktion, weil diese häufiger verwendet wird als die anderen. Der Unterschied zwischen der verkürzten Form daug und der Vollform dieses Adverbs in Zusammensetzungen wie daugiauamžis, daugiauakštis, daugiabalsis usw. lässt sich dadurch erklären, dass daug häufiger gebraucht wird als die genannten Zusammensetzungen.

Viertes Argument. Neben der unregelmäßigen lautlichen Entwicklung aufgrund der Häufigkeit gibt es eine weitere unregelmäßige Entwicklung, die aus lautlichen Veränderungen besteht, die seit Langem als Assimilationen, Dissimilationen oder Metathesen bekannt sind, sowie aus hyperkorrekten oder expressiven Formen. Diese gesamte unregelmäßige Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in verschiedenen Sprachen bei unterschiedlichen Wörtern auftritt. Das litauische Wort šėšuras < šešuras weist eine Assimilation auf, das dialektale Wort dirgelė < dilgelė eine Dissimilation und krapas < pol. koper eine Metathese; es wäre jedoch schwierig, in einer indoeuropäischen Sprache ein Wort für „Schwiegervater“ mit einer Assimilation, ein Wort für „Brennnessel“ mit einer Dissimilation oder ein Wort für „Fenchel“ mit einer Metathese zu finden. Kurz gesagt, es gibt keinerlei Parallelität zwischen den sogenannten Unregelmäßigkeiten – Assimilationen, Dissimilationen, Metathesen usw. –, die in verschiedenen Sprachen auftreten. Im Gegensatz zu Assimilationen, Dissimilationen usw. verläuft die unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit in verschiedenen Sprachen mehr oder weniger parallel. Dies erklärt sich dadurch, dass die häufigsten Wörter trotz der Unterschiede zwischen den Sprachgemeinschaften überall mehr oder weniger dieselben sind. So weist beispielsweise die Bezeichnung für „Schwester“ in vielen Sprachen unregelmäßige Reduktionen auf, vgl. lit. sesuo, altslaw. sestra, engl. sister, niederl. zuster, frz. sœur, prov. sor usw., gegenüber dt. Schwester.

Fünftes Argument. Wenn ein Häufigkeitswörterbuch und ein rückläufiges Wörterbuch zur Verfügung stehen, kann man Wortreihen untersuchen, die mit denselben Buchstaben beginnen oder end-

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en. Bezeichnend ist zum Beispiel, dass im Englischen unter 700 Wörtern auf -iness business das einzige Wort ist, dessen Aussprache reduziert ist, und dass dieses Wort häufiger gebraucht wird als alle anderen Ableitungen auf -iness. Unter den Wörtern germanischen Ursprungs, die früher mit h- begannen, ist engl. it < hit das einzige Wort, das in der amtlichen Rechtschreibung den Anfangskonsonanten verloren hat; zugleich wird es häufiger gebraucht als alle Wörter (deren Zahl tausend übersteigt), die das h- beibehalten haben. Ein Zusammenhang zwischen den Reduktionen business > [biznis] und hit > it und der Häufigkeit ist offensichtlich.

Sechstes Argument. Wenn ein Sprachatlas zur Verfügung steht, lässt sich beobachten, dass von zwei oder mehreren Veränderungen, die sich durch eine unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit erklären lassen, die häufigere ein größeres Verbreitungsgebiet hat als die andere oder die anderen. Im Französischen bleibt das finale r erhalten (aurum > or, flōrem > fleur usw.), doch bei vielen Infinitiven fällt das -r unregelmäßig weg. Die Untersuchung der Karten des ALF zeigt, dass das Gebiet, in dem das r bei Verben auf -er weggefallen ist, größer ist als das, in dem das r bei Verben auf -ir verschwunden ist, und dieses wiederum größer ist als das Gebiet, in dem das r bei Verben auf -oir weggefallen ist. Dies erklärt sich dadurch, dass Verben auf -er am häufigsten sind, Verben auf -ir seltener gebraucht werden und Verben auf -oir am seltensten sind.

Was die neutralen altpreußischen Pronomen sta, ka, wissa (< stan, kan, wissan) betrifft, so erklären sie sich durch eine unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit; dafür lassen sich die folgenden Argumente anführen.

1. Ähnliche Veränderungen haben im Litauischen stattgefunden. Spuren von Neutralformen wie visa gera oder gražu zeigen eine unregelmäßige Denasalisierung der Endvokale.

Ein ähnlicher Sachverhalt findet sich in den slawischen Sprachen. Was das Altslawische betrifft, so liegt unserer Ansicht nach eine regelmäßige lautliche Entwicklung vor, wenn im Wortauslaut dieselbe Entwicklung wie im Wortinneren stattfindet. Ist dies jedoch nicht der Fall, handelt es sich meist um eine unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit. Hier einige Beispiele.

Im Wortinneren entwickeln sich die Diphthonge *oi, ai zu ē, und dieselbe Entwicklung fand in Formen wie Dat. Sg. rǫc-ě, Nom. Dual rǫc-ě, Lok. Sg. rab-ě, Nom. Dual lět-ě oder in der isolierten Verbform věd-ě statt. Dagegen trat eine unregelmäßige Entwicklung in Formen wie Nom. Pl. rab-i, Dat. Sg. rab-u, Instr. Pl. rab-y, 2. Pers. Sg. Ind. nese-ši, da-si oder 2. Pers. Sg. Imper. ber-i auf.

Im Wortinneren bleibt *o unverändert, und dieselbe Entwicklung fand im Wortauslaut in altkirchenslawischen Wörtern wie t-o oder slov-o statt. Dagegen trat im Wortauslaut eine unregelmäßige Entwicklung von *o in Formen wie Nom. Sg. rab-ъ, vrač-ъ, Dat. Pl. rabo-mъ oder 1. Pers. Pl. bere-mъ auf.

Im Wortinneren entwickelt sich die Verbindung aus oralem Vokal und Nasalkonsonant im Altslawischen zu einem Nasalvokal, und dieselbe Entwicklung fand im Wortauslaut in Formen wie Nom. Sg. im-ę, otroč-ę, Akk. Sg. rǫk-ǫ, Instr. Sg. toj-ǫ, Akk. Pl. duš-ę, vrač-ę, 3. Pers. Pl. byš-ę, běach-ǫ oder Part. Präs. zna-ję statt. Dagegen trat im Wortauslaut eine unregelmäßige Entwicklung in den Formen auf, in denen sich die indoeuropäische Verbindung aus oralem Vokal und Nasalkonsonant in einen oralen Vokal verwandelt hatte. Dazu gehören Formen wie Nom. Sg. lět-o, Akk. Sg. rab-ъ, vrač-ъ, Gen. Pl. glav-ъ, Akk. Pl. rab-y, pǫt-i oder syn-y (Manćzak 1999).

Unserer Ansicht nach fand eine unregelmäßige lautliche Entwicklung aufgrund der Häufigkeit nicht nur im Altpreußischen wissa, sondern auch im Litauischen visa gera und im Altslawischen lět-o statt.

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2. In Die altpreussischen Sprachdenkmäler von Trautmann gibt es einen Index. Wir haben darin alle Formen gezählt, mit denen sich Daniel Petit befasst, und sie verteilen sich wie folgt:

Nom. Sg. Acc. Sg. Gesamt Anteil verkürzter Formen stan / sta sta 55 sta 2 stan 40 97 59% kan / ka ka 36 ka 11 kan 4 51 92% wissan / wissa wissa 1 wissan 2 wissan 10 13 8% stawīdan stawīdan 6 6 – ainan ainan 4 4 – stan subban stan subban 4 4 – kawīdan kawīdan 3 3 – abbaien abbaien 1 1 –

Man sieht also, dass ein Zusammenhang zwischen den unregelmäßigen Kürzungen besteht, die bei stan > sta, kan > ka, wissan > wissa aufgetreten sind, und der Häufigkeit: Nur die am häufigsten gebrauchten Wörter haben unregelmäßige Kürzungen erfahren, während die weniger häufigen Wörter unverändert geblieben sind.

3. Hier folgt noch ein Zitat aus dem Artikel von Daniel Petit:

„Die Frage bleibt offen, worauf sich der Übersetzer stützte, als er eine morphologische Unterscheidung zwischen einem Nominativ und einem neutralen Akkusativ einführte, obwohl eine solche Unterscheidung weder im Deutschen noch vermutlich im Preußischen und erst recht in keiner der benachbarten Sprachen (z. B. im Polnischen) bestand. Man kann annehmen, dass der Übersetzer, der die preußischen Deklinationen nicht vollständig beherrschte, dazu neigte, für sich selbst elementare Regeln aufzustellen, von denen die einfachste lautete, dass der Akkusativ durch ein finales Nasal markiert sein müsse; daher könnte er versucht gewesen sein, diese Regeln bisweilen auch außerhalb ihres Geltungsbereichs anzuwenden, in diesem Fall auf neutrale Formen. In gewissem Sinne könnte man hier von einem Phänomen der Hyperkorrektur sprechen.“

Unserer Ansicht nach hat der Übersetzer nichts erfunden, sondern verwendete die reduzierten Formen sta, ka, wissa, die im Altpreußischen existierten. Wenn innerhalb eines Paradigmas eine unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte lautliche Entwicklung eintritt, kommt es oft vor, dass die gebräuchlicheren Formen unregelmäßige Kürzungen erfahren, während die weniger häufigen Formen unverändert bleiben. Hier einige Beispiele.

Der Nominativ ist gebräuchlicher als der Akkusativ, und das erklärt, warum die reduzierten Formen sta, ka, wissa im Nominativ viel häufiger als im Akkusativ belegt sind. Dieselbe Erklärung gilt für die Maskulina: Im Nom. Sg. gibt es deiwas und deiws sowie rikijs (deiws und rikijs sind verkürzte Formen), im Acc. Sg. aber deiwan, rikijan (regelmäßige Formen). Im Lateinischen ist der Nominativ häufiger als der Ablativ, und dies erklärt eine unregelmäßige Kürzung des ā im Nominativ und die Bewahrung des ā im Ablativ: Nom. mēnsa und Abl. mēnsā. In allen Sprachen wird der Singular häufiger gebraucht als der Plural, und das erklärt, warum man im Russischen im Plural deti, dete j usw. sagt, während man im Singular

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ditja sagt usw.; das heißt, dass im Singular das e eine Verringerung des Öffnungsgrads des Vokals erfahren hat, wie sie für eine unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte lautliche Entwicklung charakteristisch ist. Das polnische Wort książę ‚Fürst‘ hat im Plural eine regelmäßige Deklination, während einige Singularformen unregelmäßige Kürzungen aufweisen: książęcia > księcia, książęciu > księciu usw. Dieselbe Erklärung gilt für den Unterschied im Tschechischen zwischen přátelé ‚Freunde‘ und přítel ‚Freund‘ (im Singular haben wir es mit einer Verringerung des Öffnungsgrads des Vokals zu tun, wie sie für eine unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte lautliche Entwicklung charakteristisch ist). Dasselbe gilt für den Unterschied im Deutschen zwischen zum Vater, zur Mutter, ins Feld usw. einerseits und zu den Vätern, zu den Müttern, in die Felder usw. andererseits. Im Französischen sagt man ai, as, a, avons avec, ont, das heißt, es gibt drei unregelmäßig verkürzte Formen im Singular und nur eine (ont) im Plural. Eine ähnliche Situation besteht im Italienischen: ho, hai, ha, abbiamo, avete, hanno und in den anderen romanischen Sprachen. Vergleicht man im Litauischen die Singularformen des Typs dirbi, dirba mit den Pluralformen des Typs dirbame, dirbate, so zeigt sich, dass die Abweichung zwischen den urindogermanischen und den litauischen Formen im Plural geringer ist als im Singular. Dies lässt sich dadurch erklären, dass der Singular in stärkerem Maße als der Plural eine unregelmäßige, durch Häufigkeit bedingte lautliche Entwicklung erfahren hat. Ein ähnlicher Sachverhalt findet sich auch in anderen Sprachen, vgl. im Polnischen robisz, robi gegenüber robimy, robicie oder im Griechischen παιδεύεις, παιδεύει gegenüber παιδεύομεν, παιδεύετε (Mańczak 1992a).

RÉFÉRENCES

MAŃCZAK, W. 1969: Le développement phonétique des langues romanes et la fréquence, Kraków: Uniwersytet Jagielloński.

MAŃCZAK, W. 1977: Słowiańska fonetyka historyczna a frekwencja, Kraków: Uniwersytet Jagielloński.

MAŃCZAK, W. 1987: Frequenzbedingter unregelmässiger Lautwandel in den germanischen Sprachen, Wrocław: Ossolineum.

MAŃCZAK, W. 1992: Frequenzbedingter unregelmässiger Lautwandel im Altpreussischen. Smoczyński, W., Holvoet, A., eds., Colloquium Pruthenicum primum. Warszawa: Wydawnictwa Uniwersytetu Warszawskiego, 23–29.

MAŃCZAK, W. 1992a: Les désinences de grec φέρεες et φέρετε. Brogyanyi, B., Lipp, R., eds., Historical Philology: Greek, Latin and Romance. Papers in Honor of Oswald Szemerényi II. Amsterdam: J. Benjamins, 67–75.

MAŃCZAK, W. 1993: Ancien prussien brote, brāti, duckti. Baltistica 28, 55–63.

MAŃCZAK, W. 1994: Le développement phonétique irrégulier dû à la fréquence en lituanien. Baltistica 4 (priedas), 92–99.

MAŃCZAK, W. 1999: Nieregularności w końcówkach staro-cerkiewno-słowiańskich. Mieczkowska, H., ed., In memoriam A. Zaręba et J. Reczek. Kraków: Wydawnictwo Oddziału Polskiej Akademii Nauk w Krakowie (Prace Komisji Slawianoznawstwa, 51), 109–113.

MAŃCZAK, W. 2001: Coup d’œil sur le dictionnaire de fréquence du lituanien. Munera linguistica et philologica M. Hasiuk dedicata. Edenda curaverunt J. Marcinkiewicz et N. Ostrowski, Poznań: Uniwersytet Adama Mickiewicza, 47–53.

PETIT, D. 2001: Pronoms neutres et règle SVO en vieux prussien. Baltistica 36, 173–188.

Witold Mańczak Zakątek 13/59, 30-076 Kraków, Pologne mań[email protected]

Gauta 2004 12 07

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