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A Seven-League Strides Sightseeing Trip Through Past and Present of Standard Dutch

Abstract

Standard Dutch is an official language in the Netherlands, in the northern part of Belgium (Flanders and Brussels) and in very multilingual Surinam. The standardisation process started in the early 16th century; because of the political separation of the Seventeen Provinces after 1585, it came to a halt in the South (roughly present-day Flanders). From then onwards, Standard Dutch developed in its own way in the North and the South – in the South with a delay until the second half of the 19th century. In Surinam, Dutch was imported as a colonial language; in the decades after the abolishment of slavery (1863) and the education laws passed in 1876, the black descendants of the enslaved, the creole population and the various other ethnic groups gradually started acquiring it. This paper sketches the differential development of Standard Dutch in the three parts of the language area and relates the resulting divergence to the question as to whether Dutch should be seen as a pluricentric or rather a pluriareal language. On the basis of recent data (mainly from large-scale online questionnaires) the position of the language and its future are discussed in the main societal domains in the three parts of the language area.

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A Seven-League Strides Sightseeing Trip Through Past and Present of Standard Dutch

Author: Frans Hinskens
Year: 2020
DOI: 10.35321/bkalba.2020.93.06
Source: https://journals.lki.lt/bendrinekalba/article/download/2038/2133
BENDRINĖ KALBA 93 (2020) h p://jou nals.lki.l /bend inekalba ISSN 2351-7204
FRANS HINSKENS, Mi glied de Kommission
Mee ens Ins i u e (KNAW), Ams e dam,
Radboud-Uni e si ä , Nijmegen, Niede lande Eine
Sehenswü digkei s eise du ch die Ve gangenhei und
P äsenz des S anda d-Niede landens
Zusammen assung
S anda dniede ländisch is eine Am ssp ache in den Niede landen, im nö dlichen Teil Belgiens
(Flande n und B üssel) und im seh meh sp achigen Su inam. De S anda disie ungsp ozess begann
An ang des 16. Jah hunde s. Wegen de poli ischen T ennung de Siebzehn P o inzen nach 1585 kam
es im Süden (unge äh das heu ige Flande n) zu einem S ills and. Von da an en wickel e sich das
S anda d-Niede landisch au eigene Weise im No den und im Süden - im Süden mi eine Ve zöge ung
bis zu zwei en Häl e des 19. Jah hunde s. In Su inam wu de Niede ländisch als Kolonialsp ache
impo ie . In den Jah zehn en nach de Abscha ung de Skla e ei (1863) und den im Jah 1876
e abschiede en Bildungsgese zen begannen die schwa zen Nachkommen de Skla en, die k eolische
Be ölke ung und die e schiedenen ande en e hnischen G uppen, sie allmählich zu e we ben. In
diesem A ikel wi d die un e schiedliche En wicklung des S anda dniede ländischen in den d ei Teilen
des Sp achgebie s skizzie und die da aus esul ie ende Di e genz mi de F age in Ve bindung
geb ach , ob das Niede ländische als plu izen ische ode ehe als plu ia eale Sp ache angesehen
we den soll e. Au de G undlage neue e Da en ( o allem aus g oß angeleg en Online-F agebogen)
we den die Posi ion de Sp ache und ih e Zukun in den wich igs en gesellscha lichen Be eichen in den d ei Teilen des Sp achgebie s disku ie .
KEYWORDS: Niede ländisch, S anda disie ung, Sp achpoli ik, ex e ne Sp achgeschich e,
No men, Plu izen izi ä , Plu i-Reali ä , Be eiche de Sp ach e wendung.
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ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
Bend inė olandų kalba y a o iciali kalba Nyde landuose, šiau inėje Belgijos dalyje (Fland ijoje i
B iuselyje) i daugiakalbiame Su iname. Kalbos no minimo P ozess begann im 16. Jah hunde . Po
1585 m. sep yniolikai p o inzien a sisky us, šis p ocesas pie uose pie uose o ma osi ski ingai:
(maždaug daba inėje Fland ijoje) s ab elėjo. Nuo ada bend inė olandų kalba šiau ėje i
pie uose kalbos no minimo p ocesas išsijudino ik XIX a. an oje pusėje. Su iname olandische
Sp ache a si ado kaip kolonijinė kalba: p aėjus dešim mečiams po e go ės panaikinimo (1863 m.),
1876 m. p iėmus š ie imo įs a ymus, juodaodžių, k eolų i į ai ių ki ų e ninių g upių palikuonys
ilgainiui ėmė šios kalbos moky is. Šiame apž elgiama ski inga bend inės olandų kalbos aida
ijose kalbinėse ie o ėse i su uo susijusi di e gencija, aip pa keliamas klausimas, a olandų
kalba y a pliu icen inė a in e ne klausimynais), kalbos padė is i jos a ei is ijose kalbinėse
plu ia ealinė kalba. Remian is naujausiais duomenimis (daugiausia didelio mas o
ie o ėse ap a iama į a ojimo kalbosines pag ind s i is isuomenės gy enime. ESMINIAI ŽODŽIAI:
olandische Sp ache, S anda disie ung, Sp achpoli ik, äuße e Sp achgeschich e, No men,
pliu izen inis, pliu ia ealinis, Sp achgebie .
1. Einlei ung
Diese ku ze Übe blick übe einige de wich igs en En wicklungen des S anda d-Niede ländischen
bau au de Einsich au , dass S anda dsp achenno men ypische weise in de Geschich e
e anke sind, abe da sie in eine lebenden Sp ache (wie Niede ländisch) in Bewegung sind, sind
sie lebendige Geschich e. Eine S anda dsp ache is eine P es ige-Va ian e eine
Sp achgemeinscha , die " egionale Un e schiede übe winden" und "ein einhei liches
Kommunika ionsmi el und somi eine ins i u ionalisie e No m bie en soll, die in den
Massenmedien, beim Un e ich en de Sp ache an Auslände und so wei e e wende we den kann" (C ys al 2005: 431).
Das niede ländische Sp achgebie is au No dwes eu opa (Niede lande und Flande n, d.h. die
nö dliche Häl e Belgiens) und Südame ika (Su inam) au ge eil . Sowohl die Phasen als auch die A
de S anda disie ung haben in den d ei Teilen des Sp achgebie s ih e eigene Dynamik.
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Sie we den im Mi elpunk de Abschni e 2, 3 und 4 dieses Bei ags s ehen, wäh end in
Abschni 5 übe die Zukun des S anda dniede ländischen spekulie wi d.
1
2. F ühe mode ne Geschich e (Ende des 15. bis 19. Jah hunde s)
Mi le es Niede ländisch is ziemlich gu dokumen ie , obwohl nu eine beg enz e Anzahl
lokale und übe lokale So en ü bes imm e his o ische Pe ioden e ügba is . Bis zum
2
spä en Mi elal e gab es keine S anda dsp ache. In den Niede landen wu den Vo gänge
de heu igen Dialek e (Flemisch, B aban isch, Holländisch) und Dialek e egionale
Sp achen (F isisch, Niede sachs, Limbu gisch) gesp ochen.
Zu Beginn des 16. Jah hunde s begannen sich die e s en T ends zu Ve einigung des
o he dialec landscape. These endencies we e o a comme cial and poli ical na u e – in
in ellek uellen und kul u ellen Geis es des Humanismus zu en wickeln (Ma ynissen 2017: 63[…]64).
2.1. Incipien s anda disa ion
In Anbe ach ih e Mä k e begannen die e s en Gene a ionen on D ucke n, die No wendigkei eine Sp ache zu
spü en, die auch ande swo gelesen und e s anden we den konn e. 1550 e ö en lich e de Gen ische D ucke
Lamb ech das e s e Rech sch eibhandbuch; Kiliaan, de eine p ominen e Posi ion bei de An we pene D ucke ei
Plan ijn inneha e, e ö en lich e sein la einisch-niede ländisches Wö e buch im Jah 1574 und de
Ams e dame Rhe o ike Spieghel e ö en lich e die e s e niede ländische G amma ik im Jah 1584. Ein ähnliche
Wunsch nach eine übe egionalen Sp ache en wickel e sich im Zusammenhang mi li e a ischen We bewe ben,
die au in e egionalen T e en de Rhe o ikkamme n ("landjuwelen") abgehal en wu den. Im 16. Jah hunde , mi
dem Au s ieg des Humanismus, en s and das In e esse an de "Volkssp ache". Jan an Go p, ein A z und
Geleh e aus Hil a enbeek, de sich Johannes Go opius Becanus nann e, Danke an die Teilnehme de 26.
1
In e na ionalen Wissenscha lichen Kon e enz on Jonas Jablonskis Linguis ische Viel al in de mode nen Wel :
Sp achmach und P es ige in Vilnius, 3.-4. Ok obe 2019, ü das nü zliche Feedback au die mündliche P äsen a ion
und an die anonymen Rezensen en. Mindes ens so iel Dank is F i s Beukema zu e danken, de mein Englisch
poli ha und ü seine unschä zba en Beme kungen und Vo schläge.
2
Eine Lis e de digi alisie en mi elniede ländischen Manusk ip e und D ucke in inländischen und
ausländischen Biblio heken inden Sie un e nen-_en_bui enlandse_biblio heken.
h ps://nl.wikisou ce.o g/wiki/Lijs _ an_gedigi alisee de_Middelnede landse_handsch i en_en_d ukken_in_bin
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published his O igines An we pianae in 1569. In his ex ensi e his o ical s udy he ied o
E zeig e, dass Niede ländisch die äl es e Sp ache de Wel is , und lob e ih e
ausgezeichne en Eigenscha en (Hagen 1999: 7 […]8).
Wi h he g owing sup a- egional comme cial and cul u al con ac s, he need o a sup a-
das egionale Sp achsys em wuchs. U sp ünglich wu de dies nu ü den sch i lichen Geb auch
en wickel . Es wa de e s e bedeu ende Sch i im P ozess de S anda disie ung des
Niede ländischen. Eina Haugen (1966) un e scheide ie Aspek e de S anda disie ung:
● Auswahl
● Akzep anz
Ausa bei ung
Kodi izie ung
Im Fall des Niede ländischen basie e die ausgewähl e Sp ache au holländischen Dialek en, die im
no dwes lichen Teil des heu igen Niede landes gesp ochen we den, obwohl die ausgewähl e Sp ache
nich ein holländisch wa , sonde n ehe ein Koinè mi Elemen en und S uk u en aus ande en
Dialek g uppen. G amma ike disku ie en da übe , wie die Sp ache am bes en s anda disie
made. Men o le e s like he 17 h cen u y poe s Vondel and Hoo also ac i ely conce ned
we den kann und welche En scheidungen sie selbs mi de niede ländischen Va ian e de in I alien
als ques ione della lingua bekann en Sp ache e en soll en, die F age, wie die übe egionale
Sp ache aussehen soll e. Es gab auch einen poli ischen Beda an de S anda disie ung de Sp ache
und de Fes legung on No men. Damals wa de P o es an ismus, insbesonde e de Cal inismus, die
S aa s eligion. Im Gegensa z zu den Ka holiken lasen die P o es an en die Bibel - es gab noch keine
olls ändige Bibelübe se zung in de "Volks aal" (die Sp ache des Volkes, die Volkssp ache). Dahe
beau ag e die "S a en-Gene aal", die Regie ung (die Ve sammlung de Ve e e de
e schiedenen Klassen de Ze en ien P o inciën, de siebzehn P o inzen, einschließlich des heu igen
Belgiens), eine G uppe on Theologen, Übe se ze n und Ko ek u en, die aus den e schiedenen
Regionen kamen, die e s e Übe se zung de gesam en Bibel in de Volkssp ache au de G undlage
de heb äischen und g iechischen Quellen zu sch eiben. De Ausschuss schu eine einhei liche,
eilweise kons uie e Sp ache, die neben dem Holländischen auch Elemen e aus b aban ischen und
lämischen Dialek en und exo ischen Kons uk ionen au de G undlage de klassischen Sp achen
o he geni i e (e.g. de God de goden, ‘ he God o gods’) and he equen use o pa iciples
und des Heb äischen en hiel . Cha ak e is ische Me kmale sind de häu ige Geb auch (z. B.
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hebbende, zijnde, zeggende, […]ha ing[…], […]being[…], […]saying[…]) in einem komplexen Sa z (De Coninck
He odes nu [di ] gehoo hebbende, wie on oe , […]Nun de König He odes, nachdem e dies
gehö ha e, wu de be üh […]). Selbs in jenen ühen Tagen wu de die Sp ache in diese e s en
niede ländischen Übe se zung de gesam en Bibel als a chaisch und seh e hoben angesehen.
Au g und de p o es an ischen T adi ion des Bibellesens im Familienk eis wü de die übe egionale
Sch i sp ache des "S a enbijbel" (schließlich in Au ag des S a en-Gene aal) jah hunde elang
au de G undlage de e s en Ausgabe on 1637 eine b ei e Zi kula ion haben. De Ma hema ike
Simon S e in (1548-1620), ein e wand e Geis on Becanus (Hagen 1999: 10), üh e die
niede ländische Te minologie ü Beg i e wie Ma hema ik ( iz. wiscons e, mode nes
niede ländisches […]wiskunde[…]), D eieck (d iehouck, […]d iehoek[…], buchs äblich […]d ei Winkel[…])
und Dezimal ( hiende, […] iende, […] zehn e [Teil][…]) ein. Die Sp ache wu de auch ü ande e Zwecke
ausgea bei e (de d i e Aspek de S anda disie ung nach Haugens Ansich ), nich nu du ch die
E wei e ung ih e sp achlichen Mi el, sonde n auch du ch die Ve wendung de Sp ache in neuen Be eichen (Ma ynissen 2017: 68), eine Dialek ike, die Kloss (1978) als "Ausbau" bezeichne ha .
Be ei s 1548 wu de die poli ische Einhei de Siebzehn P o inzen on den Spanie n (Los Reyes
Ca ólicos, "die ka holischen Könige", on 1506 an […] Philipp de Schöne […] ab dem Haus Habsbu g)
au gelös , die den P o es an ismus aus dem südlichen Teil de Niede lande zu ückd äng en: die
Gegen e o ma ion und die be üch ig e Inquisi ion. Nach dem Fall on An we pen an die spanischen
T uppen 1585 zog ein g oße Teil de wei gehend p o es an ischen B aban ischen und lämischen
Eli e (mi ih em wi scha lichen, in ellek uellen und kul u ellen Kapi al) in die holländischen
niede ländischen S äd e, mi allen demog a ischen und wi scha lichen Konsequenzen, die dies
ü den Süden mi sich b ach e. Die Zahl de Flüch linge wa g oß, und iele wa en gebilde und
wohlhabend. Da übe hinaus ha en einige bedeu ende Handelsbeziehungen mi Übe see. Au g und
de Einwande ung aus dem Süden konn e man iel B aban isch und lämisch a benes
Niede ländisch hö en, insbesonde e in den niede ländischen S äd en im ühen Goldenen Zei al e .
Au g und ih es Hin e g unds genossen die meis en Sp eche diese Dialek e P es ige, und dieses
P es ige üh e sich au ih en Sp achgeb auch ab, was wiede um zu Ve höhnung de
"B aban -Mode" üh e. Im Jah 1617 sch ieb de Ams e dame Dich e und D ama ike
Ge b and Ad iaenszoon B ede ode (1585-1618) die Komödie Spaansche B abande , in de e un e
ande em die damalige B aban ische Mode e spo e e. De P o agonis is Je olimo Rod igo, ein
alsche Adlige und ein bank o e Be üge ; T o z seines Namens is e b aban ische Abs ammung. De e s e Ak beginn mi einem Monolog on

FRANS HINSKENS. A Se en-League S ides Sigh seeing T ip Th ough Pas and P esen o S anda d Du ch | 6
doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06 Ich bin oh, dass Sie das so gu gelesen haben.
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Je olimo beschä ig sich mi Ams e dam und seinen Bewohne n. Seine e s en Zeilen
sind (übe se zungen unge äh ):
T'is wel een schoone s ad , moo ' olcxken is e ies: Es is
siche lich eine schöne S ad , abe die Menschen sind zu
schmu zig In B aban sagen sie de liens ghemaynlijck exkies in
B aban sind die Menschen gewöhnlich e eine In kleeding
en in d ach , dus op de Spaansche mode, in ih e Kleidung und
ih em Kleidungss il, also in de spanischen Mode, Als kleyne
Konkensckexlay o sien Goden, als ob sie kleine e Könige ode
sich ba e Gö e wä en.
Am Ende des Ach zigjäh igen K ieges wu de die T ennung on No den und Süden mi dem Ve ag
on Müns e (1648) mi de G ündung de Republik de (Sieben) Ve einig en P o inzen zu eine
poli ischen Ta sache. De be ühm e F iedens e ag on Müns e üh e un e ande em zu
poli ischen T ennung de südlichen und nö dlichen Niede lande. De Süden blieb un e (dem
ös e eichischen Zweig de ) Habsbu ge , de No den en wickel e sich zu de Republiek de Ze en
Ve enigde Nede landen, de Republik de Sieben Ve einig en Niede lande. Die Flämische
Sp achsi ua ion nach 1585 De Fall on An we pen 1585 läu e e eine Pe iode de S agna ion ü den
Süden (je z un e dem ös e eichischen Zweig de Habsbu ge ) ein. Zusammen mi de
Wi scha wu de auch das kul u elle Leben gelähm . Eine S anda d a ian e des Niede ländischen,
die sich übe die lokalen und egionalen Dialek e e s eck , en wickel e sich nich , und die
Exposi ion gegenübe de sich en wickelnden nö dlichen Va ian e des S anda dniede ländischen
wa beg enz . Es gab wenig Kon ak mi dem unabhängigen p o es an ischen No den. De
Ca holic chu ch was La in; he hinned-ou socie al uppe c us , he highe au ho i ies and
Hochschulkodex de Sekunda schulen e wende e F anzösisch; und de un e e Kle us, die
Kamme n de Rhe o ik und die lokalen Behö den e wende en dialek al ge ä b es Niede ländisch, das au Aschence angesehen wu de.
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Spä e , ab de anzösischen Ä a, die 1794 im Süden begann, wu de F anzösisch ü
Ve wal ungs- und Ve wal ungsangelegenhei en obliga o isch gemach . Fü den E olg in de Gesellscha
F anzösisch wa unen beh lich.
3. MODERNE GESCHICHTE (LAST QUARTER 18TH CENTURY WORLD WAR II) Die Posi ion de
F anzosen in Flande n ände e sich in den ün zehn Jah en nach de Wiede e einigung on
No d und Süd nach dem Wiene Kong ess (1815) kaum. In diese geog aphischen Ausdehnung
esul s o he Vienna Cong ess was he eme gence o he Uni ed Kingdom o he Ne he lands.
(unge äh bis zum heu igen Benelux) exis ie e das neu ins allie e König eich on 1815 bis 1830.
König Willem I. e olg e eine ak i e Sp achpoli ik und e häng e das Niede ländische als
einzige Landessp ache. Dahe wu de auch in den südlichen P o inzen Wes lande n,
Os lande n, An we pen und Limbu g und ab 1823 auch im zweisp achigen B aban
Niede ländisch zu Am ssp ache ü Ve wal ung, Rech sp echung und Bildung. An den
Uni e si ä en wu den Leh s ühle ü die niede ländische Sp ache einge ich e . All dies s ieß
au Wide s and un e dem ka holischen Kle us, den Libe alen und de g oßen Masse de
wei gehend analphabe en lämischen Menschen, ü die das holländische Niede ländisch
meilenwei on den So en en e n wa , die sie sp achen. 1830 wu de Belgien ein
unabhängiges Land. In de neuen Ve assung wu de die Sp ach eihei (Wahl) gewäh leis e . In
3
de P axis blieb F anzösisch die Sp ache de he schenden Klasse.
3.1 Flande n
Die Vlaamse Beweging, lich e . Flämische Bewegung, eine G uppe lämische In ellek uelle , die
sich de anzösischen He scha wide se z en: sie wa en de Emanzipa ion on Flande n und
de Ve wendung on Niede ländisch in Flande n e p lich e (Ma ynissen 2017: 75).
Es gab zwei Posi ionen: Die In eg a ionis en (un e de Lei ung des Gen ischen Philologen und
Jan-F ans Willems, a suppo e o he House o O ange-Nassau, which supplies he Du ch
His o ike s Könige und Königinnen) be ü wo e en die Einhal ung de niede ländischen
No men ü das S anda dniede ländisch und lehn en Leihwö e , insbesonde e anzösische
3
Leihwö e , ab. Die Pa ikulis en hingegen, nich so in den Niede landen; c . im Anhang Ki chmeie (2020) e ö en lich .
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be ü wo e e die Einhal ung eine dialek lich ge ä b en übe egionalen niede ländischen
Sp ache. Die pa icula is ische Posi ion wu de on de ka holischen Ki che un e s ü z ; Fü die
Ka holiken in Flande n wa niede ländisches Niede ländisch eine p o es an ische Sache. De
Haup sp eche de pa icula is ischen Posi ion wa de P ies e und Dich e Guido Gezelle. Die
colou ing. Howe e , he kind ed spi i Hend ik Conscience, who was a success ul no elis ,
Niede lände , die e be ü wo e e, ha en einen deu lich wes lämischen, ge ö de en
The in eg a ionis s p e ailed; one o hei s ongholds was o med by he Du ch
S anda d-Niede lände mi eine un e wechselba en An we pen- (B aban ) Fä bung. Sp ach- und
Li e a u kon e enzen ü lämische und niede ländische Sch i s elle und Akademike , die ab
1849 egelmäßig o ganisie wu den. De holländische S anda d wu de üh end und Abweichungen
on ihm wu den s eng abgelehn . 1898 wu de ein Gese z e abschiede , nach dem die belgischen Gese ze sowohl au F anzösisch als auch au Niede ländisch e ass we den müssen, wodu ch de Niede ländische ech lich mi dem F anzösischen gleichges ell wu de.
3.2 Flande n und Niede lande
Gewöhnliche Menschen ha en im Allgemeinen nich den Bildungsg und ü das E le nen de
S anda dsp ache […] und konn en dahe die meis en nich lesen ode sch eiben. Sowohl ü
Flande n als auch ü die Niede lande is es wah , dass bis zum Ende des 19. Jah hunde s ü die
Meh hei de Be ölke ung die gesp ochene Sp ache ih (lokale ode egionale ) Dialek wa . In
höhe en K eisen wa F anzösisch die All agssp ache - und nich nu in de anzösischen Ä a, die 1813 ende e.
3.2 Niede lande
An ang des 19. Jah hunde s wu den sowohl die G amma ik als auch die Rech sch eibung (de
ie e Aspek de S anda disie ung nach Haugens Ansich ) zum e s en Mal kodi izie , was au
Be ehl de Regie ung e olg e, um die na ionale Einhei zu ö de n. De Leiden-P o esso Ma hijs
Siegenbeek wa de Au o des O hog aphie-Lei adens, de 1804 e schien. Ein Jah spä e wu de
Weilands Nede dui sche Sp aakkuns e ö en lich , das damals schon als seh konse a i
angesehen wu de. Im Jah 1851 begann de Leidene Sp achwissenscha le Ma hias de V ies mi
‘Woo denboek de Nede landsche Taal’ (Dic iona y o he Du ch Language), which was o
de Zusammens ellung des wel wei g öß en Wö e buchs. Es bes eh aus 21 Teilen; De le z e
Abschni e schien 2001. Im Lau e des 19. Jah hunde s wu de das S anda d-Niede landisch angebau und mi z. B.
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• syn ak ische Besonde hei en (bes imm e Pa izip- und In ini i kons uk ionen), die nie üblich
wa en. Äl e e Beispiele ü solche Pa izipa ionskons uk ionen sind Al ‘ ko en op die Nah ung
synde, we d he oede de bees en […] menschenkos , ‘because all he g ain had been spen ,
de Tie e wu de Nah ung ü das Volk, und ende, alhoewel maa ij ich oo lochsschepen s e ck
wesende, haben wy ons aens ond s de wae s e oech , und obwohl wi nu ün zig
K iegsschi e s a k wa en, gingen wi [dennoch] so o do hin;
• Fallun e scheidungen, die in Ve gessenhei ge a en wa en, z. B. die Un e scheidung
zwischen hen en hun, (3 pl accusa i e, p eposi ionless da i e, beziehungsweise), die als
solche in keinem Dialek o komm und die sich bis heu e in de niede ländischen Sp achsp ache nich e wu zel ha ;
• die Un e scheidung zwischen als und dan (‘zo g oo als e sus ‘g o e dan, ‘so g oß wie e sus
g öße als).
Die Klu zwischen sch i lichem S anda dniede ländisch und gesp ochenem
Niede ländisch wuchs und einige Sch i s elle begannen Wide s and zu leis en. In einem
Au sa z zu diesem Thema sch ieb de Au o Mul a uli (Edua d Douwes Dekke ; 1820-1887)
schoolgegaan”, oughly ‘I ocus on w i ing li ing Du ch, bu I’ e been o school’. Educa ional
Ich leg mich oe op ' sch eiben an le end hollands. Abe auch die Re o ma o en begannen zu p o es ie en.
4. HOSTERIE (Zwei e Wel k ieg Gegenwa )
U sp ünglich schienen die holländischen und lämischen S anda dniede ländischen
Sp achen zu kon e gie en, abe diese T end (wenn es einen in g oßem Maßs ab gab) schein sich in jünge e Zei umgekeh zu haben.
4.1 Flande n
Fü die Fläminge wa die S anda disie ung des Niede ländischen (die ela i spä begann) wegen
ih e Sp achp obleme mi dem anzösischen Wallonisch d ingend e o de lich. Im Jah 1963
wu de Belgien o iziell in ie Sp achgebie e un e eil . Die Am ssp ache in Flande n is
Niede ländisch, in den wallonischen P o inzen in Belgien is es F anzösisch, die Agglome a ion
B üssel is o iziell niede ländisch- anzösisch-zweisp achig, und im Os en gib es ein ela i
Gemeinscha […]). Siehe Ka e 1.
FRANS HINSKENS. Ich bin ein A z . Eine Sehenswü digkei s eise du ch Ve gangenhei und Gegenwa des
S anda d-Niede ländischen | 16 doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06
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kleines deu schsp achiges Gebie ("Deu schsp achige") die meis en Menschen e wenden die
e schiedenen Abs u ungen in dem Teil des Kon inuums, de on S anan ongo bis zum
Su inamischen Niede ländisch eich . Gleichzei ig komm es zu häu igen Codewechseln und -mischungen zwischen S anan und Su inamisch-Niede ländisch.
Today abou 60% o he inhabi an s o he coun y (N=560.000) speak Du ch. The
Die zwei e Sp ache is S anan ongo (367.000 Sp eche ) und die d i e is Sa nami (160.000
Sp eche ). Insgesam gib es e wa 16 e schiedene Sp achen im äglichen Geb auch,
abe ame indianische Sp achen wie A awak und Wa ao sind om Auss e ben nahe. Jede
e hnische G uppe ha ih en eigenen Sp achcock ail, de ih e Viel al an Niede ländisch
ä b . Zu den wei e b ei e en Me kmalen des su inamischen Niede ländischen gehö en:
• die s e eo ype bilabiale Realisie ung on […]w;
• die leich nasalisie e […] o den Nasen (wie z. B. mens, "Mensch"), ein ollendes […]
/, ein wenige "scha " a ikulie e Vela ika i .
• a iable Nich e wi klichung on kleinen Funk ionswö e n wie e ("da") in z. B. "Ik
heb e geen zin in" ans elle on "Ik heb e geen zin in", des Schimp subjek s he ("es"),
de P onominalobjek e und des e lexi en P onomen;
• is als Fokusma kie ung, z. B. Kijk menee , is zo denk die S ananman,
unge äh , Schau, Si , is das die A und Weise, wie Su inamese (Männe ) denken;
• häu ige SVO-Wo eihen olge, wie z. B. Toe allig hij is laa s doodgegaan ans elle on
Toe allig is hij laa s doodgegaan (V2), unge äh Zu ällige weise is e kü zlich ges o ben;
• Un e geo dne e Klauseln, die nich du ch da , "das" einge üh we den, und
eingebe e e Klauseln können die syn ak ische Reihen olge de Haup aklausel haben;
• eigene Wö e wie bui en ouw ("Mis ess") und e e en ielle Su inamismen wie
schaa ijs ("Slush Puppy");
• die Ve wendung on S anan ongo, Englisch sowie einige u sp ünglich indische Lexikalien
( o allem ü bes imm e P lanzen- und Tie a en). Das Su inamische Niede ländisch is eine
di use Sp ach a ian e. Nich sdes o o z schein sich in Su inam ein d i e Sa z on
No men ü das S anda dniede ländisch zu en wickeln - obwohl es abgesehen on einem
Wö e buch (J. an Donselaa 1977, 1989, 2013) noch nich kodi izie wu de.

FRANS HINSKENS. A Se en-League S ides Sigh seeing T ip Th ough Pas and P esen o S anda d Du ch | 17
doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06 Ich bin oh, dass Sie das so gu gelesen haben.
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4.5. Plu i-was?
Die Taalunie (Sp achenunion […] siehe Abschni 4.1 oben) ha kü zlich e kann , dass […]die d ei Teile
des Sp achgebie s sich zunehmend an ih en eigenen No men o ien ie en[…] (Ad iescommissie
Taal a ia ie 2019: 3, 22; gl. De Caluwe 126 2017: […]9). Die Abweichung des S anda dniede ländischen in
Flande n, den Niede landen und Su inam is ähnlich wie die des Deu schen in Deu schland, Ös e eich
und de Schweiz. Ode ielleich zu dem Englischen in England, No dame ika, Aus alien, Neuseeland
und in Scho land und I land. Das mode ne S anda dniede ländisch weis somi Me kmale de
sogenann en Plu izen izi ä au , die Si ua ion, in de eine einzige Sp ache meh e e na ionale
7
S anda d a ian en ha , die mi einande in e agie en und ü o izielle Zwecke in ih en na ionalen
Kon ex en e wende we den (Clyne 1992). Aus diese Sich sind S anda d a ian en eng mi
Na ionals aa en e bunden, wobei die mäch ige en na ionalen S anda d a ian en die wenige
mäch igen beein lussen. Da Niede ländisch nu in einem Teil Belgiens die S anda dsp ache is , wi d
ihm in de on Aue o geschlagenen Typologie das Me kmal [+ egional] gegeben (zu e scheinen); Da
die Sp ache als Kolonialsp ache in Su inam impo ie wu de, e häl sie die Eigenscha [+
pos kolonial].
Die Va ia ion zwischen dem niede ländischen und dem lämischen S anda dniede ländischen is
eilweise auch eine F age de Plu i-Reali ä , de A , in de die sp achliche Va ia ion in
S anda dsp achen wei gehend unabhängig on na ionalen und poli ischen G enzen is (z. B. Niehaus
2015; Elspaß e al. 2017). Nach diese Ansich sind S anda d a ian en nich du ch na ionale G enzen
beg enz ; S a dessen können sie sich übe imaginä e G enzen hinweg s a k übe schneiden. Dies gil
z. B. ü Leihwö e , die im sch i lichen […] ie> enden, einschließlich ambi ie, us a ie, gene a ie,
‘ us a ion’, ‘gene a ion’, ‘jus ice’, ‘na ion’, ‘police’, ‘ ela ion’) he inal syllable may be
jus i ie, na ie, poli ie, ela ie ("ambi ion", ausgesp ochen als [si] ode als [ si]. In Belgien is die e s e
Aussp ache bei wei em die am wei es en e b ei e e Op ion, wäh end in den wes lichen, nö dlichen
und zen alen Teilen de Niede lande as imme le z e e e wende wi d (Haese yn 2013: 704). Die
[si]-Va ian e is auch im Niede ländischen zu hö en, das in den südlich niede ländischen P o inzen
phenomenon which a ies in Belgian Du ch bu also in sou he n pa s o he Ne he lands
B aban und Limbu g gesp ochen wi d. Ein wei e es Beispiel ü eine Bedenken [ ]he demons a i e P onomen zon ("solches" ode "solches a") kann im südlichen Teil on
7
Aue (zu e scheinen) be o zug den Beg i Mul i-S anda d-Sp ache, da dies keine Konno a ionen on
Zen um gegen Pe iphe ie ha .
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im niede ländischen Sp achgebie und insbesonde e im belgischen Niede ländischen we den
sie in Kombina ion mi Plu al-Namen und Singula -neu alen Namen e wende (he -woo den
("es-Wö e ")), beispielsweise: Zon huizen wo den nie mee gebouwd ("Solche Häuse
we den nich meh gebau ") und Ik ind zon hou be e geschik oo een uinhek ("Ich hal e
dieses Holz ü einen Ga enzaun geeigne e ")" (Haese yn 2013: 706). Diese Va ian e i auch im S anda dniede ländisch au , das in
Niede ländisches Limbu g.
Die g oß angeleg e Mig a ion aus Su inam in die Niede lande begann in den 1960e Jah en - in den
meis en Fällen on Menschen mi einem e nün igen Bildungss and. Zu de Zei de
Unabhängigkei Su inams kamen be äch liche Zahlen wenige gebilde e Su iname in die
Niede lande. Heu zu age sind die Su iname die g öß e e hnische Minde hei in meh e en
G oßs äd en im wes lichen Teil de Niede lande. Eine g oße Anzahl on Su iname n leb im
Vie el Bijlme ode Bijlme mee , das in den spä en sechzige Jah en des o igen
Jah hunde s im Südos en Ams e dams e ich e wu de. Viele de Me kmale des
su inamischen Niede ländischen, die in Abschni 4.4 auch in de niede ländischen Sp ache o kommen, die on Su iname n, die sich in de Region niede gelassen haben, ü den gegensei igen Kon ak e wende wi d.
Niede lande nach de Unabhängigkei (1975).
Me kmale des su inamischen Niede ländischen, die auch in einheimischen Va ian en des
Niede ländischen o kommen, sind die En weichung on gesp ochenen F ika i en, die
o gaan ('go') as an auxilia y. These a iable phenomena also seem o be a case o
Ve wendung on hun (da i "sie") als Subjek p onomen und die Ve wendung de Plu ia i ä .
4.6. Niede lande, Flande n und Su inam
Die No men des S anda d-Niede landischen scheinen dahe eine Zen i ugalk a au zuweisen. Was
is mi de Posi ion des Niede ländischen in den d ei Lände n? Wi we den diese F age au de
G undlage de E gebnisse des Fo schungsp ojek s S aa an he Nede lands S a e (o a ai s) o
he Du ch language bean wo en. Das P ojek ziel da au ab, empi isch undie e Einblicke in den
o he languages in a ious socie al domains in he Du ch language a ea a la ge. The ocus is
Geb auch de Niede ländischen Sp ache und in die zen alen Be eiche des sozialen Umgangs, de
A bei , de Nach ich en und de In o ma ion, de Kul u , de Bildung und de Wissenscha zu gewinnen.
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Das P ojek basie au zwei A en on Da en:
• online ques ionnai es among Du chmen, Flemish and inhabi an s o B ussels and
(sei 2018) Su inamese, e häl nismäßig nach Geschlech , Al e , Gebu sland und
Wohnsi zp o inz s a i izie ;
8
• lankie ende Da en: wiede hol e Konsul a ion allgemein zugängliche Quellen (einschließlich
Jah esbe ich e on Un e nehmen, Zuschaue zahlen ü TV-/Radiosende , Ve kau szahlen des
Buchhandels) und ande e Um agen (im Jah 2018: Hochschulbildung und Wissenscha ).
2016
Niede la-
nde 3,003
3,559
Flande n
3,419 2,489
B üssel
113 104
Su inam
----621
Insgesa-
m 6.535
6.773
TABELLE 2. Die Zahl de A bei splä ze N de Be ag en, die die F agebögen ü das P ojek S aa an he
Nede lands in 2016 und 2018 ausge üll haben, au geschlüssel nach Regionen
Insgesam nahmen 2018 übe 200 wei e e Be ag e eil, o z des Rückgangs de belgischen
Be eiligung und dank de e höh en Be eiligung in den Niede landen und (na ü lich) Su inam. Einige
de wich igs en E gebnisse we den hie ku z e ö e . Wie Fig. 3 zeig , wu den 2018 einige
9
85% de niede ländischen Be ag en gaben an, dass sie imme niede ländisch wähl en, wenn sie
mi Ve wand en, F eunden und Nachba n sp achen.
8
The esponden s a e olun ee s. Fo he Ne he lands and Flande s, hese a e pa ly pe sons who, p io
zu Digi alisie ung (2010), e hiel egelmäßig und üll e die om Mee ens-Ins i u e eilen sch i lichen F agebögen
aus. Ein wachsende Teil de Be ag en (und alle Su inamese in de S ichp obe) wu de übe den elek onischen
Newsle e des Mee ens Ins i u s und übe soziale Medien ek u ie .
9
See o he comple e epo Rys e al. (2019).
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Abbildung 1. 3. Be ich e s a e e Sp achwahl beim Gesp äch mi Ve wand en, F eunden, Nachba n 2018,
Niede lande Fü die lämischen Be ag en is de P ozen sa z noch höhe , nämlich as 90% imme
Niede ländisch […] (Bild 4).
Abbildung 1. 4. Be ich e s a e e Sp achwahl beim Gesp äch mi Ve wand en, F eunden, Nachba n
2018, Flande n Wie Abbildung 5 zeig , geben e wa 23% de Su inamischen Be ag en an, dass sie in
diesem Be eich imme Niede ländisch e wenden, und nich e nachlässigba e P ozen sä ze de
Be ag en be ich en, dass sie S ana ongo (e wa 14%) ode Sa nami (e wa 11%) mi Niede ländisch
e mischen. Männe e mischen Niede lände häu ige mi S anan ongo, wenn sie mi F eunden
in e agie en, was mi de Fo schung übe eins imm , die zeig , dass Männe S anan ongo hä e inden. Mi Ve wand en sp echen sie jedoch in de Regel ausschließlich Niede ländisch.
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Abbildung 1. 5. Be ich e s a e e Sp achwahl beim Gesp äch mi Ve wand en, F eunden, Nachba n
2018, Su inam Zwischen 2016 und 2018 e lage e sich die Sp achwahl in sozialen Medien sowohl in den
Niede landen als auch in Flande n e heblich au Kos en des Englischen ( on 23,6 au 22,7 P ozen ü
die Kombina ion aus Niede ländisch und Englisch).
Von allen Be eichen schein das Hochschulwesen das einzige zu sein, in dem de Einsa z des
Niede ländischen asch abnimm - alle dings nu in den Niede landen. Wie aus Abbildung 6
he o geh , is die Ve wendung on Englisch nu zugenommen (2016: 10%, 2018: 20% […] iele
MA-P ade we den ausschließlich au Englisch angebo en), wäh end im selben Zei aum die
Un e s ü zung ü Bildung in ande en Sp achen als Niede ländisch zu ückging. Das geschieh nich in Flande n ode in Su inam.

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doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06 Ich bin oh, dass Sie das so gu gelesen haben.
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Abbildung 1. 6. Un e ich ssp ache im Hochschulwesen, 2016[…]2018 […] Niede lande. Blau: Un e s ü zung ü die
Ve wendung ande e Sp achen als Niede ländisch, o : nu die a sächliche Ve wendung on Englisch (ab
Hinskens 2020a: 14) 7. Un e ich ssp ache im Hochschulwesen, 2018 […] Flande n und B üssel (ab Hinskens 2020a: 14)
0
10
20
30
40
50
60
70
2016 2018
Un e s ü zung
ü ande e Sp achen
Ve wenden Sie nu Englisch
20,0% (+ 9,6 P ozen punk e)*
54,5% (- 6,4 P ozen punk e)***
0
10
20
30
40
50
60
70
80
2016 2018
Suppo o o he
Sp achen
Ve wenden Sie nu Englisch
75,3% (+4,2 P ozen punk e)**
2,8% (+ 0,3 P ozen punk e)
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S anda d-Niede ländischen mi sieben Liga-Sch i en | 23 doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06
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In Flande n und B üssel is die Ve wendung on Englisch in de akademischen Wel zwischen 2016
und 2018 nich ges iegen, obwohl die Un e s ü zung ü Bildung in ande en Sp achen als
Niede ländisch leich zugenommen ha (Bild 7).
Abbildung 1. 8. Un e s ü zung ü ande e Un e ich ssp achen (als Niede ländisch) im
Hochschulwesen, 2016 […] 2018 […] Su inam. Blau = G undschulbildung, Ro = Sekunda schulbildung, G ün
= Hochschulbildung Fig. 8 zeig die E gebnisse zu Un e s ü zung de Ve wendung ande e
Sp achen als Niede ländisch in Su inam ü die d ei wich igs en Bildungss u en. Es wu de keine
Ve wendung on Englisch be ich e und es gib eine mäßige Un e s ü zung ü Bildung in ande en Sp achen als Niede ländisch.
5. Die Zukun
De le z e Be und des P ojek s S aa an he Nede lands be ass sich mi de Zukun de
S anda d-Niede landisch.
In de links en Spal e de nachs ehenden Tabelle 3 sind die P ozen sä ze de jenigen da ges ell ,
die mi de Aussage "Ich hal e es ü wich ig, dass Kinde Niede ländisch sp echen" ein e s anden
sind. Die Mu e sp achle des Niede ländischen in den o iziell zweisp achigen Gebie en F iesland
und B üssel zeigen einen Rückgang ih e Anhänglichkei an dem S anda dniede ländischen, abe hie
und in allen ande en Gebie en is eine g oße Meh hei da ü , das S anda dniede ländische an die
nächs e Gene a ion zu übe agen. Es gib auch eine g oße P o-S anda d-Niede landisch-Meh hei un e Nich -Mu e sp achle n, auße im meh sp achigen Su inam. Sowei wi uns au diese e lassen können
esul s, he u u e o Du ch does no look g im a all.
40
45
50
55
60
Un e s ü zung ü ande e Sp achen
P ima y
Bildung
Sekunda s u e
Bildung
Hochschulbildung
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Ich hal e es ü wich ig, dass Kinde sp echen
Niede ländisch […]
Mu e s-
( olls än-
p achle
dig)
neu al
s immen
Jah 2016
F ages elle in
2018 2016
2018 2016
2018
übe ein
nich
übe ein
Niede la-
nde 93,9 %
92,6 1,1 0,9
4,9 6,5
F iesland
97,8 89,3
0,0 2,2 2,0
8,6
Flande n
94,4 95,1
1,1 0,8 4,6
4,0
B üssel
95,9 85,4
4,0 1,5 0,8
Su inam
keine
Da en
8,3,6 keine
Da en
13,9 keine
Da en 2,5
übe ein
nich
übe ein
93,8 8,8,2
3,7 2,7,7
2,4,7 2,4,4
Flande n
94,3 0,0 1,1
0,0 4,5
B üssel
Nich -Mu e sp achle
( olls än-
92,8 75,0
dig)
( olls ändig) neu al ( olls ändig)
0,0 0,7 0,0
Jah 2016
F ages elle in
2018 2016
2018 2016
2018
Su inam
keine
Da en
44,5 keine
Da en 4,1
keine
Da en
TABELLE 3. Die Zahl de A bei splä ze De P ozen sa z de Be ag en, die mi de Behaup ung "Ich inde es
wich ig, dass Kinde Niede ländisch sp echen" au ge eil nach Region und Mu e sp ache die jüngs en g oß
angeleg en Online-Um agen haben gezeig , dass Niede ländisch in allen Teilen des Sp achgebie s in allen Be eichen
des Sp achgeb auchs es e anke und s abil is . Selbs im seh meh sp achigen Su inam is es die g öß e
Sp ache - in den Niede landen und Flande n is es in absolu en Zahlen so. Aus denselben Um agen zeigen die in allen
Teilen des Sp achgebie s gesammel en Eins ellungsda en, dass die übe wiegende Meh hei de Mu e sp achle
FRANS HINSKENS. Ich bin ein A z . Eine Sehenswü digkei s eise du ch Ve gangenhei und Gegenwa des
S anda d-Niede ländischen | 25 doi.o g/10.35321/bkalba.2020.93.06
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und Nich mu e sp achle (s a k) da on übe zeug is , dass es wich ig is , dass Kinde Niede ländisch sp echen,
so dass es ü s E s e keine No wendigkei gib , ü die Zukun des Niede ländischen zu ü ch en.
REFERENCES
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