Ac a
Linguis ica
Li huanica
LVII
(2007),
1-15
Ap .
is e,
li .
yks é,
le .
iks e
und
Ve wand scha !
BERND
GLIWA
Riga
OP .
is e
‘ od,
swi ch’,
Li h.
yks é,
La .
iks e
ha e
hi he o
been
con-
nec ed
wi h
Li h.
is i
‘bind,
ie,
bundle’.
Smoczy iski
has
ecen ly
con-
nec ed
i
wi h
ei he
Li h.
éz i
‘cu ,
sc a ch’
o
éks i
‘ga he ’.
Fo me ly
e ms
like
Li h.
y is,
Old
La .
wih e
a he
han
yks é
e c.
we e
used
o
binding
ods,
which
sugges s
a
connec ion
wi h
Li h.
éZ i ‘cu ,
sc a ch’
<
PIE
*u eh,g-
‘b eak,
snap’.
A
e lex
o he
inhe i ed
ze o
g ade
migh
be
Li h.
i gis
‘hea he ’,
o mally
di e gen
om
La .
i sis,
Russ.
eépeck
‘id.’.
The
enewed
ze o
g ade
unde lying
Li h.
yks é
appea s
also
in
yZ i
‘disappea ;
appea ,
bud
e c.’,
yks i
‘ ay
ou ,
decay’.
The
change
7
>
§
could
ha e
been
induced
by
ollowing
consonan s,
e.
g.
-s a-
in
he
p esen
* yz-s a
o
by
k-inse ion.
Li h.
uds i,
éios i
‘p epa e,
make
household
wo k’
could
also
belong
he e
i
i
con inues
udz i
‘cleanse,
sweep’.
The
new
ze o
g ade
unde lies
new
ablau
se ies,
c .
Li h.
@Zas
‘s ubble,
old
b oom’,
aizy i
‘cu ,
sc a ch’
e c.
Li h.
yskus,
aiskiis
‘clea ,
dis inc ’,
ySké i
‘become
dis inc ’,
aiska
‘meaning,
exp ession’,
éiks i
‘mean’
could
also
be based
on
yks i
‘appea ,
become
isible’,
simila ly
Li h.
aS as,
La .
aks s
‘w i ing,
pa e n’
om
‘sc a ched
sign’.
Wah end
in
de
al e en
Li e a u
al p euisch
is e
—
u e
(E639)
und
le isch
iks e,
iks s, iks s,
is e
(ME,
538 .,
LEV,
122),
li .
yks é
,Ru e,
Ge e,
S an-
ge‘,
in
Zie ela
auch
ys é,
ys é
(LKZ,,
707)
zumeis
zum
Ve b
li .
is i
,( e )
binden‘
ges ell
wi d,
als
eine
Ge e,
die
als
Bindemi el
dien e
(LEW
734;
Maiiulis
1997:
29;
LEV,,
122),
schlag
Smoczy iski
einen
Anschluss
an
die
li auischen
Ve ben
éz i
, i zen,
(ab)schneiden;
schlagen‘,
pa ys a,
pa yz a
, e schwinden
abnehmen‘
(2007:
507)
ode
éks i
,p liicken‘
i
o ,
Zum
|
Die
Un e suchung
e olg e
im
Rahmen
des
on
de
Deu schen
Fo schungsgemein-
scha
gewah en
Fo schungss ipendiums
ii
,E ymologische
Un e suchungen
zu
le ischen
P lanzennamen*.
Be np
GLiwa
le z e en
mi
dem
Ablau
wie
yks i
:
éks i
(2007:
512).
Vom
Au o
wu de
(2008)
bei
de
Un e suchung
des
li auischen
Go esnamens
Di i iks
ii
den
Anschluss
an
li .
éz i
pladie .
Dabei
s eh
li .
éks i
,p liicken‘
ohne
wei e e
Ve gleichsméglichkei en
da
(Smoczy iski
2007:
507),
so dass
es
méglich
e schein ,
hie in
eine
inne bal i-
sche
En wicklung
aus
de
gleichen
Quelle
wie
li .
ég i
anzunehmen,
namlich
idg.
*u eh,g-
,b echen,
ei sen‘
(LIV:
698)
—auch
wenn
de
Zi kum lex
in
eks i
dem
en gegens eh .
In
eine
Randbeme kung
(Gliwa
2006:
65)
wu -
den
zudem
li .
aks is
,(einged ungene )
Spli e
(in
de
Hau )‘
und
aks as,
aks is,
akS is
Sa g; G ab,
G abdenkmal‘
zu
idg.
*u eh,g-
ges ell .
Be ei s
de
al es e
bal ische
Beleg,
nimlich
im
Elbinge
Vokabula ,
ap .
is e
=
mhd./mnd.
u e
,Ge e,
S ange,
S ab,
Ru e‘
sp ich
nich
ii
die
Be-
deu ung
on
is e
als
Ru e
zum
Binden.
Ahnlich
in
den
ande en
beiden
Sp a-
chen.
Le .
ihs e
wi d
im
Manuale
Le ico-Ge manicum
als
Ru he,
Scep e ,
Fiddelbogen
iibe se z
(Fennell
2002:
70),
ii
das
iihe
Li auische
sei
de
Ein ag
ozga
/
i ga,
e ula.
ik e.
(SD,:
157)
genann .
Wieden,
also
jene
Zweige
insbesonde e
on
Weiden,
Ahlki sche,
Ha-
selnuss
e c.,
die
zum
Binden
e wende
we den,
hei&Sen
gewéhnlich
li .
y is,
y élé
nebs
En sp echungen.
Ein
solche
Ein ag
inde
sich
sowohl
im
Dic iona ium
ium
lingua um:
Wic¢/
es is.
wi is.
und
wi ka/
dimin.
wi e e.
(SD,:
192)
als
auch im
i hen
Le ischen,
hie
bei
Fii ecke
wih e
im
Kon-
ex
Schau s.
Ein
Knii el.
ein
P iigel
ode
S ock,
dami
man
die
Kluge
ode
wih e
umbd ehe
sowie
No
kasas
wih oleem
da a
Kluhgas,
ee
i
Sihks i.
Von
bach=weiden
mach
man
Weeden,
die
sind
Zahe
(Fennell
2000:
304).
Auch
wenn
Fennell
hie
seh
o sich ig
o mulie
,sense
unclea “
lieg
e
mi
dem
Hinweis
au
Kluhga,
Sem
wizze,
Cu l.
Eine
band
weide,
wede.
(2000:
278)
na ii lich
ich ig.
Im
Ap .
inde
sich
die
he gehé ige
Bezeichnung
de
Weide
bzw.
eine
Weidena
wi wan
(E603).
Somi
haben
wi
also
die
Si-
ua ion,
dass
yks é
e c.
zwa
Ru en,
Ge en
bezeichne en,
abe
nu
solche,
die
nich
zum
Binden
e wende
wu den.
E ginzend
and
ii
diese
zum
Binden
e wende en
Ru en,
die
Wieden,
ein
sepa a e
Beg i
Ve wendung
—
und
dies
zu
eine
Zei
als
Ru en
und
Wieden
a sichlich
im
all églichen
Geb auch
wa en.
Da
die
Belege
in
allen
d ei
Sp achen
seh
gu
e gleich-
ba
sind,
kann
nich
ein ach
eine
spa e
Bedeu ungswandlung
angenommen
we den
—
die
wa e
kaum
in
den
d ei
Sp achen
analog
e lau en.
Dami
wi d
die
angenommene
Ve bindung
on
is i
und
yks é
diach on
héchs
unwah -
Ap
is e,
li
yks é,
le .
iks e
und
Ve wand scha
scheinlich
und
besch ank
sich
synch on
au
olkse ymologische
Ein liisse
und
Ve mischungen.
Ande e sei s
gib
es
keine
o malen
A gumen e
gegen
den
Anschluss
an
is i
und
somi
idg.
*
u eik-
,d ehen,
einhiillen‘
(LIV
699),
zumal
es
auch
hie -
zu
Fo men
mi
k
gib :
iskélé
,Hals uch,
Schlips‘,
aiks is
S ick;
Ve bindung
on
S iel und
Keule
am
D esch legel‘,
eiks is
,ds.‘,
le .
ieks s
,Haselnuss‘
ne-
ben
li .
ieSu as
,ds.‘,
iesku is
,o ene
Hand,
hand oll‘,
zu
ieSas
,Handgelenk,
-ballen‘
en s anden
aus
* ie(k)§(C)-
—
ieskV-.
Nu
aus
sachlichen
G iinden
schlage
ich
dahe
ii
yks é
Anschluss
an
li .
éZ i
, i zen,
(ab)schneiden;
schlagen‘
<
idg.
*y eh,g-
,b echen,
ei Sen
(in .)‘
(LIV
698)
o ,
wobei
es
sich
bei
yks é,
le isch
iks e,
ap .
is e
e s
um
eine
bal ische
Ablei ung
handeln
kann,
die
aus
dem
idg.
Fo menin en-
a
nich
e kla
we den
kann.
De
Bedeu ungsgehal
on
yks é
wi e
also
nich
ein
Zweig
zum
Binden,
sonde n
eine
Ge e
zum
T eiben
des
Viehs,
zum
Ziich igen
ode
eben
ein
S ab
zum
Ein i zen,
Zeichnen.
Das
Ein iigen
on
k
o
Konsonan eng uppen
is
in
den
bal ischen
Sp achen
ein
wei e b ei e-
es
Phanomen
(S ang
1966:
3)
und
gelegen lich
auch
o
ein achem
Kon-
sonan en,
und
zwa
o
s,
anzu e en:
li .
duksas
,Gold‘:
ap .
ausis
,ds.‘,
li .
ioksas
,BaumhGhle‘
:
ios as
,Ha en
(<
Flussmiindung)‘
(Smoczy iski
2006:
141).
Nach
diesem
einge iig en
k
wi d
li .
Z
zu
§
(le .
z
zu
s),
z.B.
li .
g azils
ssch6n‘
:
g ak is
,elegan ',
b éks i
,damme n
(am
Mo gen)‘
aus
idg.
*b' eH,g-
se s ahlen,
e glanzen‘
(LIV
92),
i i
, ibe schwemmen;
au quellen‘
(LEZ,
203),
uikS i
,ds.‘,
wobei
le z e es
auch
zu
idg.
* euh,-
,s a k
we den‘
(LIV
639)
geho en
kénn e,
bzw.
on
hie he s ammenden
Ablei ungen
(Gliwa,
im
D uck)
beein luss
sein
kann.
Die
Assimila ion
kann
abe
auch
in
umgekeh -
e
Rich ung
e olgen,
k
—
g
ode
abe
s a
k
wi d
gleich
g
einge iig :
li .
d iegélys
neben
d iezlys,
d iegas
,Eidechse‘
und
d uogzlé
neben
d uoilé,
d ozlé
Span‘
ode
mi
He kun
des
g/k
als
Wu zelbes and eil
aug i
:
aukS as.
Ap .
is e
Ru e‘
s eh
de
e é e en
He kun
aus
idg.
*u eh,g-
nich
en -
gegen,
da
ap .
s
sowohl
li .
s
wie
auch
en sp ich ,
z.B.
ap .
soalis
(-
md.
k ew ech )
:
li .
Zolé
,G as,
K au ’.
Eine
di ek e
Ablei ung aus
diese
idg.
Wu zel
is
jedoch
nich
méglich,
sonde n
es
kann
sich
e s
um
eine
spa e e
Bildung,
die
man
hie
bal isch
nennen
kann,
ausgehend
on
ande en
Re le-
xen
de
Wu zel
handeln.
Be ach en
wi
dahe
zunichs
diejenigen
Bildun-
gen,
die
sich
di ek
aus
dem
Idg.
ablei en
lassen.
Das
is
zundchs
li .
éz i
s i zen,
schlagen‘
(-é-
<
*-eh,-)
ohne
genaue
En sp echungen
im
Le ischen
Be np GLIWA
und
Al p eu ischen,
abe
im
G iechischen
éppnéa
,ich
ze b ach‘,
und
iozas
»S ei en;
Schich ;
Lands iick;
al e
Besen,
S iel‘;
ioZ as
,S iick
Land‘
(li .
-uo-
<
bal .
-6-
<
idg.
*-oh,-)
(Smoczynski
2006:
118, 140;
2007:
512).
Auch
hie
keine
En sp echung
im
Le ischen,
die
indessen
mi
oza
[ udza]
,Hii-
gel,
Be g iicken’,
zu
le .
ozi
,dehnen,
ecken;
beugen’,
li .
qzin i
,ze en,
ecken‘,
zusammenge allen
wa e
und
dami
héchs ens
iibe
Bedeu ungsnu-
ancen
als
homophon
zu
e kennen
wi e
—
in e essan
in
diesem
Zusammen-
hang
dial.
oze
,S ei en
on
Laubbéumen
im
Nadelwald‘
(LEV,
131).
Als
Schwunds u e
*y h,g-
konnen
mi
*
>
u
li .
u é i
‘k a zen,
nagen,
s ei-
en’
und
ge .
u ks is
.nge
Vo aum
am
S all‘
alls
aus
,S ei en‘
0.4.
bzw.
mi
hau ige em
*
>
i
li .
i zis
,Besenheide,
Calluna
ulga is‘
gel end
ge-
mach
we den.
Eine
mégliche
o male
le ische
En sp echung
kénn e
u k5a
,ein
S ock,
mi
dem
die
Ka o eln
aus de
Fu che
he ausgewiihl
we den‘
(ME,,
306)
sein,
alls
dies
nich
iibe
den
Umweg
u ks
,g unzen,
knu en‘
>
u ksna
,g unzend
mi
de
Schnauze
wiihlen‘
(ME,,
306)
—
*,S ock,
de
wie
ein
Wildschwein
wiihl ‘,
geschah.
Li .
i gis
s imm
hie
be ei s
nich
mi
dem
Le ischen
iibe ein,
wo
Fo -
men
mi
s
ibe wiegen*:
i sis,
i si,
é snis,
i sni
u.a.
wobei
sel en
abe
auch
solche
mi
z ange o en
we den:
i zdji,
i zi,
i zenes
wobei
die
Belege aus
Roja,
Ga sene
und
Salaca
s ammen
und
somi
nich
alle
du ch
li auischen
Ein luss
zu
e kla en
sind
(EO
440;
ME,,
619).
Die
passende e
Fo m
i zis,
i gzdu
zdle
wi d
hingegen
ii
die
unahnlichen
und
bo anisch
nich
nahe
e wand en
P lanzen
S ella ia
spp.,
insbesonde e
S.
media,
und
Anagallis
a ensis
e wende .
G und
ii
eine
Ve wechselung
ode
einen
gemeinsamen
Namen
ii
beide
P lanzen(g uppen)
nach
eine
spezi ischen
Ve wendung
sehe
ich
nich .
Héchs ens
g o e,
dich e,
bodendeckende
Vo kommen
an
jeweils
passenden
S ando en?
Was
indessen
allzu
allgemein
is .
Dahe
is
un e schiedliche
He kun
wah scheinlich?
und
mégliche weise
auch
eine
?
Die
Nich iibe eins immung
de
beiden
bal ischen
Namen
wi d
un e
He o hebung
de
wei aus
sel ene en
le .
Fo men
mi
z
schlich
ube gangen
(LEW
1264),
bzw.
du ch
Wu zele ymologie
mi
mch
nahe
zu
beg iindenden
Wu zele wei e ungen
zu
lésen
gesuch
(LEV,,
539).
B iickne
(1957:
634)
nimm
ii
li .
i is
ein
,Z
zamias
s*
an.
2
Fu
die
Vogelmie e,
le .
i zis,
wa e dann
Ve bindung
mi
li .
i dé
,Seil,
S ick‘,
i Zele
Faden’
e c.
zu
e mu en,
nach
den
e wo enen,
weichen
und
miede liegenden
aden é migen
S angeln.
Ahnlich
Muhlenbach:
,Seh
as ig
und
bilde
dich
wachsend
eine
schwe
zu
en wi ende
Masse,
dahe
wohl
[...]
zu
Wu zel on
a za.
(ME,
619).
Ap .
is e,
li .
ykS é,
le .
iks e
und
Ve wand scha
Au ache ung
im
Le ischen
in
i sis
s.
i zis
um
Ve wechselungen
zu
e -
meiden,
e wa
anhand
egionale
Fo men.
Die
Zugehd igkei
des
P lanzenna-
mens
zu
é3 i
is
noch
seman isch
zu
beg iinden,
und
zwa
de ges al ,
dass
die
P lanze
zu
He s ellung
on
g oben
Besen
e wende
wi d‘
und
das
Fegen
mi
diesen
ja
du chaus
als
k a zen
bezeichne
we den
kann,
gl.
Sluo a azis,
Sluo azis
bzw.
sudilo Sluo a
—
liko
azas
(LKZ,,,
37 .).
Ande e sei s
is
die
k a zige
Besenheide
auch
e an wo lich
ii
K a z-
und
Schii wunden,
was
man
insbesonde e
hau ig
im
le ischen
Liedgu
e wahn
inde ,
z.B. i ziens
manas
kdjas
bada
(ME,,
620)
ode
i spi
manas
ku pes
plésa
(ME,,
612).
Ubliche weise
wi d
li .
i zis,
le .
i sis
mi
wei e en
indoge manischen
Fas en sp echungen
e glichen.
Dazu
gehd en
zunichs
die
slawischen
Na-
men
de
Besenheide,
pol.
w zos,
uss.
eépeck,
¢.
es
u.a.,
die gelegen lich
auch
ande e
Heidegewachse
wie
E ica
e alix,
Empe um
nig um,
Junipe-
us
spp.
bezeichnen
(Bo ys
2005:
712).
Fe ne
ai .
oech,
kym .
g ug
aus
idg.
*u oiko-
und
g .
épeixn
(GEW,
551),
was
idg.
*ue eik-
o ausse z .
Daneben
wi d
noch
*ue g-
ii
das
Bal ische
und
*ye k-
ii
das
Slawische
angese z
(Bo ys
2005:
712)°.
E was
ande s
e kla
dies
Smoczy ski
(2007:
761),
de
die
bal ischen
und
slawischen
Fo men
au
Schwund-
baw.
e-S u e
idg.
*u k-
/*ye k-
zu iick iih
mi
Kompa andum
in
g .
épeixn.
Dabei
sei
li .
- §-
du ch
Assimila ion
bzw.
Ein luss
on
e g i
, es
zu(sammen)binden‘,
i zé i
,ds.
(i e .)’
zu
- z-
gewo den.
Dagegen
is
anzu iih en,
dass
- S-
in
i Sus
oben‘
e hal en
is
und
dieses
ebenso
analogisch
au
den
E hal
ha e
wi ken
kén-
nen.
Zudem
bleib
de
Aku
une kla .
Imme hin
inde
de
Ablau wechsel,
de
in
Va ian en
*u k-/*ue k-
e schein ,
eine
Pa allele
in
li .
pusis
Kie e ‘
*
Konk e e
Da en
hie ii
aus
Li auen
und
Le land
ehlen,
sie
sind
abe
z.B.
auch
ii
die
Gegenwa
aus
Bulga ien
beleg
(Nedelche a
e
al.
2007)
und
de
wissenscha -
liche
Ga ungsname
Calluna
wi d
aus
g .
xa Ab ew
,pu zen,
aus egen‘
he gelei e
(Genaus
1996:
118).
De
deu sche
Name
Besenheide
sp ich
ii
sich.
5
Ko ek e
wa e
ii
li .
*u (H)g-,
ii
le .
*u (H)K-.
Beim
Ansa z
*
ye k-
ii
die
sl.
Fo men
wunde
man
sich
wieso
man
nich
uss.
jeepex
e hil ,
gl.
li .
i gus
:
uss.
sepx.
Dies
such
Vasme
(REW,
296)
zu
umgehen,
idem
mi
li .
i kScia
,S angel,
K au
e schiedene
P lanzen,
insbesonde e
on
Hulsen ich en,
Ka o eln‘
e gh-
chen
wi d,
wobei
ein
-sk-
Su ix
o liege,
das
wegen
e einzel
uss.
eépeck
auch
den
sl.
Fo men
zug undeliege.
Implizi
wi d
also *we -sk-
angese z .
De
Ve gleich
mi
i ks ia
lass
sich
nich
au ech
e hal en,
da
dies
mi
k-Einschub
zu
be ei s
e wahn-
em
i Zé,
i kelé,
le .
i zis
e c.
gehd
—
es
handel
sich
wiede um
um
weiche,
a
gewohnlich
liegende
und
sich
windende
S angel.
Be nd
GLIWA
gegeniibe
ap .
peuse
,Kynboem‘
und
g .
men,
auch
wenn
ap .
peuse
womég-
lich
au
eine
Schwunds u e
zu iickgeh
(Smoczy iski
2007:
493).
Am
ehes-
en
wu den
hie
e schiedene
Fo men
de
Deklina ion
e allgemeine
und
ielleich
kénn e
das
Akzen mus e
diese
Deklina ion
auch
den
li .
Aku
e kla en?
Bensele
(BGD
305)
e me k ,
dass
es
sich
bei
g .
épeixn
nich
um
das
»uns ige“
Heidek au
Calluna
ulga is
handel ,
sonde n
um
ein
nich
nahe
spezi izie es
s aucha iges
Gewachs,
das
bei
Genaus
(1996:
233)
als
E ica
a bo ea
iden i izie
wi d.
Na ii lich
kann
man
ande wei ige
ode
wei e ge-
ass e
Bedeu ungen
nich
ausschlieSen,
abe ge ade
die
Akzen uie ung
des
Honigs
aus
Heidek au
bei
Plinius
(GEW,
551)
s eh
de
Iden i izie ung
als
Calluna
ulga is
nich
im
Wege,
auch
nich
als
E ica
a bo ea.
Die
Besenhei-
de
is
in
G iechenland
und
Teilen
de
Tii kei
heimisch
(Zande
2000:
246),
so
dass
auch
die
Ve b ei ung
kein
Hinde nis
is .
Wenn
man
on
de
Idee
de
genauen
o malen
Ube eins immung
in
P lanzennamen
Abs and
nimm ,
die
sowieso
as
nie
anzu e en
is
(zumal
ii
eine
P lanze,
die
in
de
Meh -
zahl
de
e mu e en
U heima en
de
Indoge manen
nich
wachs )
— und
s a
dessen
semasiologische
En sp echungen
a o isie ,
so
all
zunachs
die
Ube eins immung
des
g .
épeixn
Heidek au ‘
mi
pe(xw
,ze b echen,
ze -
malmen,
ze ei en,
be s en‘
au .
Ungeach e
de
Iden i izie ung
als
E ica
a bo ea
ode
Calluna
ulga is,
so
kann
ii
beide
eine
Ve wendung
als
Besen
ii s
G obe
(Nedelche a
e
al.
2007)
auch
in
iihe en
Zei en
angenommen
we den.
Fii
die
sl.
Fo men
kann
ich
gegenwa ig
keinen
sinn ollen
Vo -
schlag
geben.
In
jedem
Falle
bie e
die
He lei ung
on
li .
i zis
aus
*u h,g-
den
Vo eil,
dass
de
Akzen
e wa ungsgema&
e kla
wi d,
gegeniibe
i Zis
,Seil
am
P e degeschi ‘
aus
*u g'-
( gl.
LIV
688).
Wobei
die
le ischen
und
die
sl.
Fo men
hie
auch
in
de
Be onung
om
Li auischen
abweichen:
le .
i sis,
sk . és,
uss.
eépeck
(Rudzi e
1993:
103).
Mi
éks i
,p liicken‘
e heb
sich
die
in e essan e
F age
ob
die
Ein iigung
des
-k-
G und
ii
Me a onie
is .
Solche
Fille
soll en
beigeb ach
we den,
wenn
man
eine
Zugehé igkei
on
éks i
zu
éz i
e wag .
Die
Beleglage
sp ich
meh hei lich
gegen
Me a onie
aus
diesem
Anlass:
b éks i
,damme n‘
<
idg.
*b' eh,g-,
oksas
<
* iosas
(Smoczy iski
2006:
141
),
pliokS as
neben
pliios as
,Fase (biindel),
Zo el‘.
Ve einzel e
Gegenbeispiele
sind
b éz i
,ab-
Ap .
is e,
li .
ykS e,
le .
iks e
und
Ve wand scha
s ei en,
u schen,
die
Fii&e
nachschlei en‘
und
b oks i
,abs ei en,
u schen‘
wobei
Ein luss
on
homophonem,
onoma opoe isch
beein luss em
b dks-
i
Bu e
s amp en‘
:
b aské i
,kna en,
knacksen‘
gel end
gemach
we den
kann.
Zudem
lieg
ge ade
bei
éz i
auch
die
sel ene
Va ian e
éz i
o ,
so
dass
man
eine
Bildung
ausgehend
di ek
on
éz i
/
éz i
nich
ganz
aus-
schlieSen
kann.
Ande e sei s ha
éks i
abweichende
P isens o men,
nam-
lich
éSkia
und
éskia
(LKZ,,
415).
Das
deu e
da au
hin,
dass
es sich
im
In ini i ,
e allgemeine
ausgehend
on
éské,
um
eine
bal ische
Dehns u e
hande ,
die
nich s
mi
La yngalein luss
zu
un
ha .
Vo ausse zung
is
eine
neue,
e s
bal ische
ode
einzelsp achliche
e-S u e,
die
z.B.
au de
G undla-
ge
on
yks i
,ze allen,
auseinande gehen,
au ei en,
ase n‘
neugebilde
wu de.
Dami
wi d
wah scheinlich,
dass
de
k-Einschub
nich
in
den
al en
-é-
und
- io-S u en
ons a en
ging,
sonde n
spi e ,
o ziiglich
in
de
neuen
Schwunds u e.
Ein
Indiz
hie ii
is
auch
die
Gegeniibe s ellung
on
ap .
is-
e
:
le isch
iks e,
iks s, iks s,
is e
:
li .
yks é.
U sache
ii
diese
neue
i-S u e
dii e
zunachs
das
emp undene
Fehlen
eine
Schwunds u e
gewesen
sein,
nachdem
al e e b e
Fo men
mi
i g-
bzw.
u z-
nich
meh
als
zugehé ig
au ge ass
wu den.
D ei
Szena ios.
E s ens:
eine
Analogie,
weil
Lang okal
mi
Aku
in
e
und
o
S u e
o lieg ,
wi d
dies
ii
die
Schwunds u e
iibe nom-
men.
Das
E gebnis
is
iden isch
mi
dem,
was
aus
*(u) eh,g-
:
*(w oh,
*(wy ih,g-
zu
e wa en
wa e,
so
dass
auch
diese
P ozess
mi
eine
iihzei i-
gen Neoschwunds u e
nich
ausgeschlossen
we den
kann.
Zwei ens:
es
bes-
and zunachs
eine
Schwunds u e
mi
ku zem
i
* iz-°,
wo aus
y
als
Dehns u e
gebilde
wu de,
z.B. in
Ve gangenhei s o men.
Dann
wi e
abe zunachs
¥
zu
e wa en
und
ii
y
Me a onie
anzunehmen,
mi
Wo a wechsel,
denn
bei
Ve allgemeine ung
de
P a e i umwu zel
in
den
In ini i
bleib
de
Akzen
e hal en
(siehe die
Bsp.
bei
Kazlauskas 1968:
351).
D i ens
wie
o dem,
nu
dass
die
Dehns u e
¥
du ch
Kon ak ion
aus
-in-
mi
n-In ix
im
P asens
en s and,
so
e wa
bei
yja,
g¥ja, Sl¥ja
neben
In ini i en
y i,
gy i, Sly i
(¥
aus
iH
o
C)
und
P a e i um
ijo,
gijo,
Slijo
(ij
mi
La yngalhia
aus
iH
o
V)
(Smoczy iski
2003:
19,
40;
Hylles ed,
Gliwa,
im
D uck).
Auch
hie
bedii e
©
E l,
le .
iksna
,de
S ei en‘
neben
iksna
,ds.‘
(ME,
525,
538).
Deu liche ,
abe
mi
unsiche e
Ch onologie,
is
ku zes
i
in
Bildungen
aus
de
s uk u ell
gleichen
Wu zel
idg.
*b' eh,g*-,
namlich
b izés
Ege’,
b iZin i
,s eichen,
eiben, sagen‘,
b iz e i
shinmalen,
sch eiben‘,
neben
b yzis
,Lim e,
S ei en’,
b éz i
,an ei&en',
b iozas
,Linie,
S ei en;
Zug,
Eigenscha ‘.
Be np
GLiwa
es
eine
Me a onie
zu
Beg iindung
om
Aku
in
yks é,
ys é.
Mé a onie
ude
wa e
denkba ,
wenn
de
Aku
nu
in
den
Subs an i en
au a e.
Doch
e
is
auch
in
yks i
,ze allen,
auseinande gehen,
au ei&en,
ase n‘
zu
inden
und
in
yz i
abnehmen,
e schwinden;
knospen,
dick
we den;
Mi gi
es legen‘
anzu e en.
Die
Va ian en
mi
§
s a
2
dii en
du ch
s a-Su ix
zu
beg iin-
den
sein
(Smoczy iski
2007:
507),
wobei
das
P asens
yZ a
neben
yza
au
-s a-In ix
weis
—
in
diesem
Falle
alle dings
mi
de
Ve allgemeine ung
des
%
aus
In ini i
und
P a e i um
au das
ganze
Lemma.
Die
ein
e bale
Bildung
yZ i
,abnehmen,
e blassen
(Himmelské pe );
e schwinden,
sich
e s ecken‘
zu
éZ i
,abschneiden,
ze s é en‘,
wie
auch
die
Ablei ung
yks i
,ze allen,
auseinande gehen,
au ei&en,
ase n‘
olg
hie
dem
Mus e
[duz i
,ze b echen
( ans.)*:
liiZ i
,b echen
(in .)‘
wie auch
plys i’
wze ei en,
au spal en,
au ase n
(in .)‘
:
plé i
, ei&en,
up en
( ans.)‘.
Auch
hie
jeweils
P asens o men
de
in ansi i en
Ve ben
mi
-s a-Su ix:
liz a
und
plys a;
zusa zliches
n-In ix
is
nich
zu
e kennen.
Zu
éZ i
,ein i zen,
ma kie en
(e was
deu lich
machen)‘
en s and
nach
dem
namlichen
Mus e
yZ i
,.knospen,
dick
we den
(deu lich
we den)‘
und
yks i
,deu lich
we den;
sich
an inden,
e scheinen‘.
Hingegen
and
anschei-
nend
kein
Bedeu ungswandel
s a
bei
dem
Paa
(a ) yz i
,die
Mi gi
es le-
gen;
auss a en‘
:
a éZ i
(Zeme,
dalj)
,ein
S iick
Land
abmessen,
ab ennen;
die
Mi gi
es legen‘,
gl.
semasiologisch
auch
ski i
dali,
k ai i ,die
Mi gi
es legen‘
(wé lich:
,ab ennen‘).
Wei e mi
diese
Ablau s u e
li .
yzé,
yimé,
yz as
,S ei en‘.
Ausgehend
hie on
en s and
eine sei s
eine
neue
o-
S u e
aZas
, ockene
Halm,
S oppel;
al e
Besen‘
nebs
wei e en
Ablei ungen
nach
dem
iiblichen
Ablau mus e
e
:
a
:
i/y,
z.B.
in
Se kSnas,
Sa mas,
Si mas
(Gliwa
2005).
Zu
e ganzen
wa en
noch
aks is
,(einge issene )
Spli e
(in
de
Hau )‘
und
aks as,
aks is,
aks is
Sa g; G ab,
G abdenkmal'*,
u sp iin-
glich
als
Bezeichnung
des
ausgeschab en,
ausgehdhl en
Sa ges
aus
Massi -
holz? Ande e sei s eine
neue
o-S u e
wie
sie
eine
i-Ablau eihe
zus iinde,
li .
aizy i
,ein i zen,
abschneiden‘
o mal
als
I e a i
zu
éz i
,ein i zen,
abschneiden‘,
s uk u ell
éllig
iden isch
wie
b aizy i
,zeichnen‘
zu
b yzis
?
Die
al e
Schwunds u e
*plHK-
wii de
li .
*pil3-
ode
*pul-
zu
Folge haben,
de a ige
Fo men
ehlen.
*
Sons
iibliche weise
zu
li .
ak i
,s oche n‘
ges ell
Ap .
is e,
li .
yks é,
le .
iks e
und
Ve wand scha
sLinie,
S ei en‘,
b éz i
,an eiRen‘,
b iiozas
,Linie,
S ei en;
Zug,
Eigenscha ‘
(idg.
*b' eh,g"-)
ode
pléigy i
, eiRen,
spal en,
au ase n
(in .)‘
als
I e a i
zu
plys i
,ze ei Sen,
au spal en,
au ase n
(in .)‘,
plés i
, eiRen,
up en
( ans.)‘
sowie
pleis as
,Keil‘,
(a )plaisa
,Span,
Bas ‘,
plaisin i
,spal en,
sp engen‘
u.a.
ode
b aidy i
,;wa en‘
zu
b is i
,ds.‘,
b as a
,Fu ‘
(idg.
*b' ed'-).
Be ei s
oben
wu de
eine sei s
de
k-Einschub
ande e sei s
die
Ve wen-
dung
des
-s a-Su ixes
ii
das
E scheinen
on
Fo men
mi
-S-
bzw.
-ks-
s a
-%-,
-gg-
e an wo lich
gemach .
Da iibe hinaus
kann
Z
abe
be ei s
o
Kon-
sonan en
zu
¥
we den’.
Z.B.
e%é,
ézis,
eZld,
edlis,
eslé,
élis
Bi kenpilz‘,
zu
éz i
,gli schig
we den;
au weichen;
anschwellen’,
i i
,ds.‘,
azé i
, op en,
ippeln‘,
ezé i
, op en,
sicke n‘,
azin i
,be ép eln‘,
ezlyné
,Mo as ,
Schlick‘
und
éslas ,Teig*
sowie
du ch
k-Einschub
ek36 i
,s ehen
(Gewdsse ,
P ii ze)‘,
askas
,Sp i ze ,
Punk ‘
(Gliwa
2006:
64 .).
Ode
land,
lagna
,Hii e,
Ka e‘
zu
li# i
,b echen,
ze allen
(in .)‘,
laus io i
,ze b echen,
kno keln,
p iigeln‘
:
Iduz i
,b echen
( ans.)‘;
gis d
:
giuz d
Nes ‘,
giis du i
:
giz du i
,Pla z
ii
ein
Nes
suchen‘;
gos i
:
goz i
,gedeihen,
sich
ausb ei en
( on
P lanzen),
(zu-)
wuche n‘.
Da
dies
so
is ,
e heb
sich
die
F age,
ob
li .
uds i,
iioS i
,e ledigen,
o -
be ei en‘,
le .
osi ies
,e ledigen,
o be ei en;
a ig
sein,
handeln‘
auch
de
behandel en
Sippe
angeschlossen
we den
kann
—
dies
umso
meh
als
es
nu
unsiche e
Ve gleichsméglichkei en
au ge halb
des
Le ischen
und
Li auis-
chen
gib .
Zi kum lex
is
kein
Ausschlussg und,
kénn e
indessen
wie
auch
bei
uéz i
,ein i zen,
k a zen;
aus egen‘
au
denominale
Bildung
weisen.
Zunachs
weisen
beide
bal ische
Sp achen
nu
eine
Ablau s u e
au
—
wenn
man
on
dem
Ve gleich
mi
li .
idusés
,Tumul ,
Meu e ei,
Pu sch‘
(LEW
750)
absieh .
De
wei e e
Ve gleich
mi
pol.
uch
e c.
(LEW
750,
LEV,,
129)
se z
eine
Wu zel
idg.
* eus-
o aus,
mi
Wi ken
de
uki-Regel
im
Slawischen
und
Bal ischen’’.
Diese
Wu zel
kann
dann
iden i izie
we den
mi
* eus-
,wiihlen‘,
wo
dann
abe
als
bal ische
Fo men
li .
adis i
,scha en,
wiihlen‘
als
Ve gleich
e schein
(LIV
511;
Bo ys
2005:
528).
Ridusés
als
,Gewiihl‘
lass
sich
hie
ganz
gu
auch
seman isch
—
wiewohl
iibe agen
—
un e b ingen,
°
Die
genauen
Bedingungen
hie u
und
gg .
egionale
Neigungen
wa en
ein
Thema
ii
de aillie e e
Un e suchungen.
°°
Nach
au
in
li
aus a
gegeniibe
auksas.