Ac a Linguis ica Li uanica (Li auische Sp ach e zeichnis)
2025, Band 92, S. 1 bis 23
Inhal slink Tu inio nuo oda
ISSN 2669-218X (online elek onisch)
U hebe ech 2025 on Kamil F ejlich. Ve ö en lich om Ins i u ü die li auische Sp ache. Dies is ein
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Emp angen: Gau a: 2025-01-31. (Gau a: 2025-01-31.) Das is eine seh gu e Nach ich . Akzep ie : P iim a: 2025-04-18./
1
Die RADZIWIŁS und ih e P e de: HIPPONYME im 17. und 18.
Jah hunde
He den
Rad ilos i jų a kliai: XVII und XVIII Jah hunde s ži gų a dai magna ų šeimos
bandų in en o iuose
KAMIL FREJLICH
Das Königliche Łazienki-Museum in Wa schau
E-Mail: k. ejlich@lazienki-k olewskie.pl
ORCID-ID: h ps://o cid.o g/0000-0001-9142-8886 Fo schungsbe eiche: Geschich e des
polnisch-li auischen Commonweal h, Mensch-Tie -Beziehungen, Sozialgeschich e,
Kul u geschich e, Me hodik de Geschich e.
h ps: doi.o g/10.35321/all92-03
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Zusammen assung
De A ikel un e such die Hipponymen (eigene Namen ü P e de), die in den In en a en de He den de Familie
Radziwiłł im 17. und 18. Jah hunde , übe wiegend im G oßhe zog um Li auen, au gezeichne sind. Insgesam wu den
434 lexikalische Einhei en iden i izie , die aus 106 weiblichen und 328 männlichen Fo men bes ehen. Die Analyse diese
Namen zeig , daß sie nich willkü lich wa en, sonde n Teil eines o sä zlichen Namenssys ems. Die Namen bezogen sich
au e schiedene Me kmale de Tie e, da un e ih Aussehen, ih Ve hal en und mögliche weise ih e He kun so e.
Einige Namen wu den mi "Feminini ä " und Schönhei im Fall on S u en in Ve bindung geb ach , wäh end sich die ü
männliche P e de o au Kämp e, Mu und Äm e bezogen. Die g iechische und ömische My hologie dien e als
bedeu ende Inspi a ionsquelle ü iele Hipponymen, wäh end ande e on den Namen on Tie a en abgelei e wu den.
Viele wa en auch mi de wei e b ei e en muslimischen Wel e bunden. Die Sp achen, die am häu igs en un e den
Namen e e en wa en, wa en Polnisch, Tü kisch und I alienisch. Die Au o en de Quellen sch ieben wah scheinlich
nu au Polnisch und wa en nich gu ausgebilde , was die e ze en Fo men e klä en kann.
Schlüsselwö e : Die Radziwiłłs, Hipponymen, P e de, Zoonymen, In en a e.
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ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
S aipsnyje nag inėjami ži gų a dai, už ašy i XVIIXVIII a. Rad ilų giminei p iklausiusių, die am meis en in Lie u os
Didžiojoje Kunigaikš ys ėje bu usių bandų in en o iuose. Aus iso as i 434 leksiniai iene ai (iš jų 106 mo e iškos
i 328 y iškos o mos). Va dų analizė a skleidė, kad jie bu o su eik i nea si ik inai, ačiau suda ė apgal o os
a dų sis emos dalį. Va dų analizė a skleidė, kad jie bu o su eik i nea si ik inai, ačiau suda ė apgal o os a dų
sis emos dalį. Ži gų a dai eiškė į ai ias gy ūnų ypa ybes, įskai an jų iš aizdą, elgseną i galbū kilmės ie ą. Kai
ku ie pa elių a dai wa en siejami su mo e iškumu i g ožiu, o ži gų pa inų a dai su ko a, d ąsa i a nyba. Die
g iechische und ömische My hologie wa wich ig ü die Toch e des Ži gų a dų įk ėpimo šal inis, ki i a dai kilę
iš gy ūnų ūšių pa adinimų. Taip pa pasi aikė a dų, susijusių su plačiai sup an ama musulmoniškojo pasaulio
ik o e. Kalbos, iš ku ių kilę a dai, meis lenkų, u kų i i alų. Są ašų au o iams lenkų kalba bu o bene ienin elė,
ku ia šie galėjo ašy i, be o, jie nebu o išsila inę, odėl pasi aikė išk aipy ai už ašy ų a dų o mų.
ESMINIAI ŽODŽIAI: Rad ilos, ži gų a dai, a kliai, zoonimai, in en o iai.
Einlei ung
Es gib meh e e ande e A en als den Menschen, die spezi ische Klangsequenzen e wenden, um
ih e A genossen anzusp echen, wie un e ande em bei a ikanischen Buschele an en
beobach e wu de (Pa do e al. 2024). Menschen neigen jedoch dazu, nich nu ande e Menschen,
sonde n auch Mi gliede ande e A en zu benennen, eine P axis, die bis ins al e König eich
Ägyp ens zu ück e olg we den kann. Die Funk ionen de zei genössischen Zoonymen wu den
on Janusz S u yński als: possessi (bedeu end Besi z du ch die Pe son, die die Tie e benenn ),
di e enzie end (ein Tie on einem ande en zu un e scheiden) und pha ic-cona i (in einigen
A en e wende , um Kon ak mi Tie en he zus ellen, Reak ionen auszulösen usw.) de inie
(S u yński 1996: 104[…]106). Ich wü de auch behaup en, dass sie eine emo ionale Funk ion e üllen.
Obwohl his o ischen Zoonymen nich in allen Kon ex en die gleichen Funk ionen zugesch ieben
we den können, sind sie zwei ellos ein wich iges Elemen ü das Ve s ändnis, wie Menschen eins
Tie e behandel en, we e en und wah nahmen, und dienen somi als Quelle ü die Geschich e de
Menschen-Tie -Beziehungen. Da übe hinaus s ellen sie eine Schich lebende Sp ache da , die iel
übe die Menschen selbs , einschließlich kul u elle Ve ände ungen, o enba . In
zei genössischen Kon ex en wi d beispielsweise beobach e , dass Zonymen on de Populä kul u und ak uellen E eignissen beein luss we den (S u yński 1996: 90 […] 102;
Duszyk 2011: 276[…]280). Das is eine seh wich ige F age.
Die Fo schung zu Zonymen im Polnisch-Li auischen Commonweal h is bis heu e nich gu
en wickel wo den. Einige A ikel wu den übe die Namen on Rinde n im König eich Polen im 17.
bis 18. Jah hunde (My lakowski 1889; Pawlik 1922; Zbo owski 1922; Wa choł 1961; Bubak
1974-1977) und im He zog um Siewie z im 18. Jah hunde (Plu a 1988) e ö en lich . Die Namen
de ü die Jagd e wende en Hunde, die om Woiwoden on Poznań, Jan Os o óg (1565-1622),
au gezeichne wu den, wu den eben alls analysie (Ziembicki 1934; Sme ona, Sme onienė 2017).
Einige Da en übe Hundenamen, die im G oßhe zog um Li auen im 16. Jah hunde , o de
Union on Lublin (Ragauskienė 2010: 34) und in de zwei en Häl e des 18. Jah hunde s (F ejlich
2025) e wende wu den, sind eben alls e ügba .
Obwohl es um ang eiche Un e suchungen zu zei genössischen Hipponymen in slawischen
Sp achen gib (Wa choł 2007: 119[…]268), sind ühe mode ne Beispiele in de akademischen
Li e a u nich gu e e en (siehe zum Beispiel die d ei P e dennamen aus dem He zog um
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Siewie z in Plu a 1988). Wi können jedoch au den A ikel on E genija N. Va niko a hinweisen,
de die Hipponime analysie e, die haup sächlich in den In en a en de Klös e on Vologda
au gezeichne sind, mi insgesam 430 Fo men aus dem 16. bis 18. Jah hunde (Va niko a 2020).
Ma ina Cas iglione wiede um analysie e 164 Hipponymen, die sich au die S älle de adligen
Familie Moncada in Zen alsizilien um die Wende des 16. und 17. Jah hunde s beziehen (Cas iglione 2021).
De allgemein schlech e Zus and de Fo schung zu his o ischen Hipponymen kann au ih e Knapphei
an Quellma e ialien zu ückge üh we den. Es wu de beispielsweise beobach e , dass sie in den
s äd ischen Kon enbüche n des Spä mi elal e s ehl en (Meie s 2019: 23). Bogdan Walczak kam zu
dem Schluss, dass sie in polnischen Quellma e ialien seh sel en o kommen (Walczak 1996: 149-150).
Dennoch en hal en Quellen aus dem 18. Jah hunde aus dem Gebie Polens Beispiele, die den
Fo sche n noch nich bekann sind (Cha czowski I: 11; Cha czowski II: 43). Eine wah e Fülle solche
Namen inde sich jedoch in den Ma e ialien, die sich au eine de ein luss eichs en
Magna engemeinscha en des G oßhe zog ums Li auen - die Radziwiłłs - beziehen.
1. Quellen und Fo schungss a egien
Das Zen ala chi his o ische Au zeichnungen in Wa schau behe be g eine um ang eiche
Sammlung, die als Wa schaue A chi e de Radziwiłłs bekann is und 1919 und 1923 on Nyas izh
nach Wa schau anspo ie wu de (Lewandowska 2008: 632[…]654). Ein bedeu ende Teil de
Sammlung bes eh aus e schiedenen In en a en, sowohl on Nachlass als auch on Besi z üme n.
Es wu de be ei s a gumen ie , dass die Radziwiłł-In en a e ein we olles und ielsei iges
Ko pus on Quellen sind, die e wende we den können, um nich nu die Geschich e de ma e iellen
Kul u (was o ensich lich schein ) zu e o schen, sonde n auch die Geschich e des All agslebens,
de Men ali ä , de sozialen und kul u ellen Geschich e (Augus yniak 2003) sowie die
nich -an h opozen ische Geschich e, einschließlich de Tie geschich e (F ejlich 2025). Es is zu
beach en, dass In en a e e schiedene Anwesen des Adels be ei s in de his o ischen
soziolinguis ischen Fo schung genu z wu den. Zum Beispiel e wende e Zigmas Zinke ičius
solche Dokumen e, um An h oponymie und Demog aphie in ausgewähl en Siedlungen des 17.
Jah hunde s in Li auen zu analysie en, da un e Vokė, das Bogusław Radziwiłł gehö e. Dies
üh e ihn zu dem Schluss, dass ih e Be ölke ung übe wiegend e hnisch li auisch wa (Zinke ičius
1997). Die In en a e sowohl on Immobilien als auch on Bewegba kei en bie en eine we olle
G undlage ü soziolinguis ische Analysen, da sie die e wende e Sp ache wide spiegeln, obwohl
dies nich de Haup zweck wa , ü den sie au gezeichne wu den. In de analysie en Sammlung
de Radziwiłł-In en a e gib es e wa 90 Regis e e schiedene Tie e, die dem Familien im 17. und
18. Jah hunde gehö en, da un e Hunde, Rinde , Scha e und Kamele. Die meis en beziehen sich
jedoch au P e de - e wa 70, on denen nu 10 i gendwelche Hipponymen en hal en. Alle
Manusk ip e wa en au Polnisch gesch ieben (siehe Abbildung 1). Die Hipponymen s ammen aus den
Jah en 1612 bis 1742. Die He den, in denen diese Namen e wende wu den, gehö en d ei
Mi gliede n de Familie Radziwiłł: K zysz o (1585-1640), Feld (spä e G oß) li auische He man und
Woiwode on Vilnius (In . XXVI-17; In . XXVI-39; In . XXIX-249); Bogusław (1620-1669), G oßli auische Fahnen äge und G oß
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Li auische Eque y (In . XXVI-767); und Michał Kazimie z (1702-1762), de spä e de Woiwode on
Vilnius und G oßli auische He man wu de (In . XXVI; In . XXVI-261; In . XXVI-277; In . XXVI-320; In .
XXVI-809; In . XXVI-19289). Die meis en de in den Quellen au ge undenen Hipponymen sind mi dem
e s en diese Magna en e bunden. P e dennamen aus Quellen aus dem 18. Jah hunde machen nu
e wa ein Zehn el de Gesam zahl aus. Die analysie en Da en s ammen aus He den, die sich
haup sächlich im Gebie des G oßhe zog ums Li auen (Ageniškis, As ashyn, Beli sa, Belica,
Dzyalja sichy, Jašiūnai, Kapyl, Be azelichy, Koydana a, Lyubcha, Naujamies is, Nyas izh, Papilys,
Rad iliškis, Slu sk, Usa, Vilnius, Vyonoszu, Zhup any) be inden, abe auch in den Regionen Volhynia
(Olyka, Rady yli , Rokhmani , Tsuman) und Podlachia (O la), die dem König eich Polen gehö en, sowie
im Vasallhe zog um Ku land und Semigallia (Kuld). Es is ge ech e ig , die Namen de P e de aus
den Radziwiłł-He den in allen diesen Gebie en zu e wenden, da das Quellma e ial zeig , dass Tie e
zwischen den O en anspo ie wu den. Dies bedeu e , dass sich die wiede keh enden
Hipponymen gelegen lich au dasselbe Tie beziehen können. Zum Beispiel wu de 1735 ein Hengs
namens Ka aś in Rokhmani e wähn , und im olgenden Jah e schien e in Tsuman, sowie on Olyka
nach Nyas izh anspo ie (In . XXVI-261: 1; In . XXVI-277: 1; In . XXVI-988: 1).
Spä e im Tex lis e ich alle ge undenen P e denamen au und ka ego isie e sie in weibliche und
männliche. Diese Un e scheidung is wich ig, weil das Geschlech in de Regel e wende wu de,
um ein Tie zu cha ak e isie en, selbs in zweideu igen Fällen. Zum Beispiel we den in einem de
spä e en Radziwiłł-In en a e aus 1765 (In . XXVI-883: 1) zwei "he maph odi e" P e de e wähn ,
die jedoch als "Hengs e" (ogie <...> a mo ody ) bezeichne we den. In ielen Fällen wi d das
Geschlech des Tie es jedoch in den analysie en Quellen nich angegeben. In solchen Fällen habe
ich das wah scheinlichs e Geschlech gewähl , basie end au dem g amma ikalischen
Geschlech und de Bedeu ung des Namens. Einige Fo men sind jedoch nich so o
o ensich lich. Zum Beispiel e wies sich Ka ona, de au g und seine g amma ikalischen Fo m
als weibliche Name e schein , als de Name eines Hengs s. Nich alle Hipponymen wa en leich
lesba , und in einigen Fällen e ze en die Sch i s elle bes imm e Fo men. Da übe hinaus
gab es Fälle, in denen es unkla wa , ob sich ein bes imm es Wo au einen Eigennamen bezog
ode au ein cha ak e is isches Me kmal eines P e des, wie z. B. sein Aussehen, seine Gesinnung
ode seine He kun . Dies wa o allem bei weiblichen Fo men eine He aus o de ung, da die
Au o en de In en a e o S u e mi Adjek i en cha ak e isie en, on denen einige als
Hipponymen e wende wo den sein könn en. Nich sdes o o z konn e ich 434 lexikalische
Einhei en (106 weibliche und 328 männliche Fo men) iden i izie en, die zwei ellos […] ode in einigen Fällen höchs wah scheinlich […] als Hipponym e wende wu den.
Diese A ikel ziel da au ab, die P inzipien de Namensgebung on P e den in den
Radziwiłł-He den es zulegen. Obwohl die da in en hal enen In o ma ionen übe die P e de (wie
Geschlech und Me kmale) nich auße Ach gelassen we den, is es wich ig zu e kennen, dass
diese Namen on Menschen gescha en und e wende wu den. Als solche e lek ie e ich auch
übe die Aspek e de Menschhei sgeschich e, die sie o enba en.
5
Um diese Ziele zu e eichen, we den alle Fo men au gelis e und anschließend analysie . Mein
besonde es In e esse lieg in ih e E ymologie, mi Schwe punk au de Bes immung de
U sp ungssp ache und ih e Seman ik. Ich ka ego isie e sie in seman ische Felde und e suche,
die Mo i a ionen hin e de Ve wendung diese besonde en Fo men als Hipponymen abzulei en.
Dies üh zu Schluss olge ungen übe die Schöp e und Benu ze de Namen - ih e Men ali ä
und ih en in ellek uellen Ho izon . Im Tex nu ze ich eine quali a i e Analyse. Diese Ansa z wi d
du ch den Ve such ge ech e ig , die F agen zu bean wo en, wie die P e de benann wu den
und wa um diese Namen gewähl wu den. Das Quellma e ial is wah scheinlich un olls ändig (es
is wah scheinlich, dass iele wei e e P e de Namen ha en, abe diese wu den nich
au gezeichne ), und einige de Fo men, denen wi begegnen, we en Zwei el au , wie oben
e wähn . Da übe hinaus können wi nich imme siche sein, ob sich ein wiede keh ende Name
au dasselbe ode e schiedene Tie e bezieh . Aus diesen G ünden habe ich mich da on abgehal en, die Häu igkei bes imm e Hipponymen ode ih e G uppen zu bes immen, da die E gebnisse wah scheinlich seh agwü dig wä en.
2. HIPPONYME
Die Namen sind nachs ehend in alphabe ische Reihen olge im Nomini angegeben. Die
u sp üngliche Sch eibweise wi d beibehal en. Va ian en on Hipponymen (einschließlich
Rech sch eib ehle n) sind alle en hal en, ge enn du ch Sch ägs ei en, wobei die genaues e
Fo m zue s angegeben wi d. Alle Quellen sind in Klamme n zi ie und ch onologisch angeo dne . Ve schiedene Hipponymen we den du ch Semikolon ge enn .
Weibliche Spi znamen:
Aisie (In . XXIX-249: 3); und An ea (In . XXIX-249: 3); A achna (In . XXVI-261: 4)
Rachna (In . XXVI-809: 6, 8); ode A iadna (In . XXIX-249: 3; In . XXVI-809: 8) A yiadna
(In . XXVI-261: 4) A yanna (In . XXVI-809: 6); A mida (In . XXIX-249: 3); A emissia
(In . XXVI-261: 4) A chamissa (In . XXVI-809: 6, 8); Asp a (In . XXIX-249: 3); As ea
(In . XXVI-809: 8); A alan a (In . XXVI-17: 50, 83, 89, 94; In . XXIX-249: 3; In . XXVI- 192:
1) A alan a (In . XXVI-17: 75) A alan a (In . XXVI-17: 40) A alan as (In . XXVI-17: 40) A alan a (In . XXVI-17: 75) A alan a (In . XXVI: 75) A alan a (In . XXVI: 40) A alan a (In . XXVI: 40) A alan a (In .
XXVI-809: 8);
Badessa (In . XXIX-249: 4); Baszanka (In . XXVI-17: 28, 3132, 49, 63, 65, 67, 7275, 83, 94,
101, 107) Baszan ka (In . XXVI-17: 20, 2324, 60); Beladona (In . XXVI-17: 22, 29, 48, 49, 60,
75, 97, 108) Belladona (In . XXVI-17: 27, 31, 32, 69, 83, 101; In . XXIX-249: 1, 4) Bella donna
(In . XXVI-17: 40) Beliadona (In . XXVI-17: 65) Bela ona (In . XXVI-17: 14); Bekulsza (In .
XXVI-17: 28, 30, 32, 48, 66[…]68, 71, 83, 87) Biekulsza (In . XXVI-17: 60, 107); Bellona (In .
XXVI-192: 1; In . XXVI-809: 8); Be a (In . XXIX-249: 4); Białog odka (In . XXVI-17: 23, 27,
29-30, 49, 53, 56, 60, 68, 72, 76, 82-83, 89, 94, 101, 105); Bisua (In . XXIX-249: 4); Blanka (In .
XXVI-17: 102); B odka (In . XXVI-17: Das is nich so.
37, 84);
Camilla (In . XXIX-249: 5); Ce es (In . XXVI-261: 4) Cy ys (In . XXVI-809: 6, 8); ode
Cicalina (In . XXIX-249: 5); und Ciciliana (In . XXIX-249: 5); Ciciluzsa (In . XXIX-249: 5);
6
Cicisca ina (In . XXIX-249: 5); Cin hia (In . XXIX-249: 5); Co u ea (In . XXIX-249: 5);
Czeszka (In . XXVI-17: 63);
Dama (In . XXVI-17: 21, 23, 48, 65, 89, 94, 105; In . XXIX-249: 6); Dąmzella (In .
XXIX-249: 6); Deka (In . XXIX-249: 6); (In . XXIX-249: 6) Dianna (In . XXVI- 192: 1)
Dyanna (In . XXVI-809: 8) Dyianna (In . XXVI-261: 4); ode Dido (In . XXVI-809: 8);
Dola yczka (In . XXVI-17: 27, 29, 54, 57, 82) Dola iczka (In . XXVI-17: 7273, 82);
Do inda (In . XXIX-249: 6); D opka (In . XXVI-17: 32, 49, 83, 89, 95, 102, 106); D yada
(In . XXVI-809: 6, 8) D yada (In . XXVI-261: 4);
Emne (In . XXIX-249: 7);
Fa a ella (In . XXIX-249: 8); Fa ima (In . XXVI-17: 101, 104); Fa ma (In . XXIX- 249:
8); Flo a (In . XXVI-192: 1; In . XXVI-809: 6, 8); Fo una (In . XXVI-17: 20, 23, 32, 50, 60,
67, 69, 75, 83, 87, 91, 102; In . XXIX-249: 8); Ga ba a (In . XXVI-17: 72[…]73, 76, 82, 101);
Giul (In . XXIX-249: 9); Gwiazda (In .
XXVI-17: 63; In . XXIX-249: 9);
Hasanka (In . XXVI-17: 27, 29, 3132, 5354, 56, 69, 76, 8283, 89, 95, 105106) Hasan ka (In .
XXVI-17: 24, 60) Asanka (In . XXVI-17: 72); (In . XXVI-261: 4) Iwa (In . XXVI-809: 6, 8); Io I ys
(In . XXVI-809: 8); Juno (In . XXVI-192: 1; In . XXVI-261: 4; In . XXVI-809: 6, 8); Kadyn (In .
XXIX-249: 13); Ka onka (In . XXVI-17: 29, 54, 57, 63, 73, 76, 82, 107); Kawka (In . XXIX-249:
13); Kie ime (In . XXIX-249:13); Klo ys (In . XXVI-261: 4) Flo ys (In . XXVI-809: 6); ode
Kma ica (In . XXIX-249: 2); Ko nice (In . XXIX-249:13); Ko ona (In . XXIX-249: 13); Kosa a
(In . XXVI-17: 63, 102, 105); Kosminka (In . XXVI-17: 63); Kusiade
(In . XXIX-249: 13);
Lau a (In . XXIX-249: 14); Lą ka (In . XXVI-17: 63); Lucca (In . XXIX-249: 14); Lucina (In .
XXVI-192: 1) Lucyna (In . XXVI-809: 8); Luna (In . XXVI-17: 27, 29, 50, 67, 101); Lysica (In .
XXVI-17: 63); Łachewka (In . XXVI-809: 8); Ładna (In . XXVI-809: 7; In . XXVI-320: 4); Mała
(In . XXVI-809: 7); Mamka (In . XXVI-17: 63); Ma szałkowna (In . XXVI-17: 102); Ma ica
(In . XXIX-249:15); Menica (In . XXIX-249: 15); Misu ka (In . XXVI-17: 24, 27, 29, 3132, 49,
55, 60, 65, 67, 69, 7273, 77, 82, 87, 95, 101) Mysu ka (In . XXVI- 17: 83); Musulmanka (In .
XXVI-17: 101); Na cissa (In . XXIX-249: 16); Niszczycha (In . XXVI-17: 65, 67, 72[…]73, 75,
82, 101); Nizka (In . XXIX-249: 16); Nozde ka (30, 32, 48, 60, 63, 66, 68, 73, 87, 101, 108)
Nasde ka (In . XXVI-17: 83) Nozdo ka (In . XXVI-17: 82); Nozka (In . XXVI-17: 63);
O lianka (In . XXVI-17: 63); O ega (In . XXIX-249:17); O ega (In . XXIX-249:17); O ega
(In . XXIX-249:17); O ega (In . Oszmianka (In . XXVI-17: Das is nich so.
63);
Pallas (In . XXVI-809: 8); Pando a (In . XXVI-192: 1; In . XXVI-809: 8); Panna (In .
XXVI-17: 40, 103; In . XXIX-249: 1, 18); Pa aska (In . XXVI-17: 90); Pe se (In .
XXVI-17: 32, 52, 56, 60, 72, 76, 82, 85, 89, 94, 105); Piękna (In . XXVI-809: 7; In . XXVI-
7
320: 4); Podlaszanka (In . XXVI-17: 63); Pomona (In . XXVI-192: 1; In . XXVI-809: 6, 8);
Ponczoska (In . XXVI-17: 41); P oze pina (In . XXVI-192: 1; In . XXVI-261: 4) is ein A zneimi el, das zu He s ellung on A zneimi eln e wende wi d.
Beispiel 1. Das is In . XXVI-39: 1 Das is nich so.
8
Beispiel 2. Das is In . XXVI-192: 1 (Zusammen assung)
9
Beispiel 3. Das is In . XXVI-277: 1 (nachs ehend geände )
16
Es is e wähnenswe , dass sich die on E. Va niko a analysie en ussischen Beispiele in
gewissem Maße au dieselben seman ischen Felde bezogen: das Aussehen de Tie e, E hnonyme,
Toponyme, Äm e , An h oponymen, ande e Tie a en. Sie wu den jedoch nich aus ande en
Sp achen en lehn (Va niko a 2020). Ähnlich wa en die Mo i a ionen hin e den Namen de P e de
de Moncadas in Sizilien, die eben alls as ausschließlich au de lokalen Sp ache basie en, mi
eine la einischen Ausnahme (Cas iglione 2021).
Abbildung 4. Das is In . XXIX-249: 23 Jah e
17
Es bleib unkla , wie genau de P ozess de E s ellung on Hipponymen in den Radziwiłł-He den
ablau en ha . Das Quellma e ial weis nu da au hin, dass manchmal Töch e nach ih en Mü e n
benann wu den (In . XXVI-17: 27, 32).
Wie in de gesam en Analyse e läu e wu de, s ammen die Hipponymen aus Wö e n in
e schiedenen Sp achen, wobei Polnisch, Tü kisch und I alienisch die am häu igs en e wende en
Wö e sind. Es gib auch Beispiele aus dem La einischen und dem Al en G iechischen
(wah scheinlich du ch das La einische) im Fall my hologische Figu en. Fälle on Namen, die di ek
aus dem La einischen s ammen, sind sel en. Einige Beispiele lassen sich au spanische Wö e
zu ück üh en […] zu den oben genann en Fo men können wi Chidalgo (← hidalgo […]nobleman[…]) und
O ega (ein Nachname) hinzu ügen. Nu ein Name schein di ek aus dem Deu schen s ammend zu sein. Ein li auisches Beispiel is B olis ("B ude ").
Schluss olge ungen
Die in den Radziwiłł-Hi den e wende en Hipponymen bilden eine eiche und iel äl ige G uppe on
lexikalischen Einhei en. Wie gezeig , bilden diese Namen ein bewuss es Namenssys em, das auch im
Kon ex b ei e e his o ische und kul u elle Phänomene e s anden we den kann. Das
Vo handensein on P e dennamen, die sich nu au die muslimische Wel in den In en a en des 17.
Jah hunde s beziehen, kann mi de poli ischen und mili ä ischen Geschich e des
Polnisch-Li auischen Commonweal h, insbesonde e den Kon lik en mi dem Osmanischen Reich und
den In asionen de Ta a en, e bunden sein. Nach dem Ve ag on Ka lowi z (1699) e blass en
diese Bedenken wei gehend aus de his o ischen Landscha , obwohl sie zu o ü die Einwohne
des S aa es on Bedeu ung wa en. Unabhängig on ih e sp achlichen He kun wu den alle
Hipponyme du ch das Sys em de polnischen Sp ache ge il e . Ein beme kenswe es Beispiel
da ü is die gebogene Fo m A achna ans elle de u sp ünglichen unbeuglichen A achne. Es is
wich ig, sich da an zu e inne n, dass alle In en a e au Polnisch gesch ieben wu den, was
wah scheinlich die einzige Sp ache wa , in de die Au o en sch eiben konn en. Die Ta sache, dass
einige ausländische Namen in In ins Polnische übe se z wu den. XXIX-249 un e s ü z wei e die
Idee, dass die polnische Sp ache eine Schlüssel olle spiel e. Es is plausibel, dass die Au o en nich
mi den F emdsp achen e au wa en, aus denen die Hipponymen s ammen, was e klä en kann, wa um einige on ihnen e ze sind.
Die Ve asse de In en a e wa en wah scheinlich nich gu ausgebilde . Zum Beispiel, In .
XXVI809 wu de wah scheinlich on jemandem gesch ieben, de wenig ode ga keine Kenn nisse
de My hologie ha e, de die Namen my hologische Figu en au zeichne e, wie e sie hö e. Das
e klä die Anwesenhei e ze e Fo men wie Iwa, Rachna und Cy ys ans elle on Io, A achne
und Ce es. Die meis en my hologischen Namen können de Zei on Michał Kazimie z Radziwiłł
zugesch ieben we den, de klassische Li e a u und Kuns un e ich e wu de (Kucha ski 2022:
8283, 92), und de mögliche weise eine Rolle bei de Scha ung diese Hipponymen gespiel ha .
Es is kla , dass einige de Namen im Lau e de Zei ü e schiedene P e de e wende
wu den. Zum Beispiel wu de Skoczek sowohl 16201621 als auch 17351736 au gezeichne . Selbs
18
P e de, die zu gleichen Zei leb en, konn en denselben Namen haben, wie beispielsweise im Jah
1629 beleg wu de, als zwei Tie e Wezi genann wu den, on denen eines als "al "
cha ak e isie wu de (In . XXVI-39: 12). Un e suchungen deu en da au hin, dass P e de au
einzelne Wö e eagie en können, so e n sie konsequen e wende we den. Dies kann au
ih e Namen zu e en (S achu ska e al. 2024). Es bleib jedoch unkla , wie und ob die
analysie en Hipponymen in de P axis in den Radziwiłł-He den e wende wu den. Einige
Namen e scheinen au g und ih e Länge ode ih e schwie igen Phone ik (z. B. Ka akaszbasza) ü den egelmäßigen Geb auch seh unp ak isch.
Es is auch zu beach en, dass nich alle P e de, die den Radziwiłłs gehö en, mi Namen
au gezeichne wu den. Ta sächlich wu den meh Tie e ein ach du ch ih e kö pe lichen Me kmale
besch ieben, wie z. B. "ein Bay-P e d" (In . XXVI-310: 2) ode wu den lediglich gezähl (z. B. In .
XXVI-445). Dies deu e da au hin, daß die P e de, de en Namen au gezeichne sind, on ih en
Besi ze n als we olle angesehen wu den. Dies wi d wei e du ch die In en a e beleg , die die
Genealogie de Tie e und die e wende en Fo p lanzungss a egien he o heben (am
deu lichs en e anschaulich in In . XXVI-17 […] siehe auch Abbildungen 2 und 3). Solche Tie e wu den
wah scheinlich ehe als Zeichen on Ansehen als als bloße A bei sk ä e angesehen. Angesich s
de ausgeklügel en Na u iele de Hipponymen is es e nün ig anzunehmen, daß diese Namen
eine ähnliche symbolische Rolle spiel en. Au g und ih e Ra inesse und emden E ymologie wa en
sie wah scheinlich wenige p ak isch als die ussischen und i alienischen Beispiele, die on E.
Va niko a und M. Cas iglione (Va niko a 2020; Cas iglione 2021) analysie wu den, obwohl in allen d ei
Fällen die Hipponymen ähnlich mo i ie wa en. Die F age bleib jedoch ü die e gleichende
Fo schung o en, die eine wei e e E o schung de A chi essou cen ü noch unbekann e
Beispiele e o de n wü de. Da übe hinaus wä e es nü zlich, Hipponymen mi ande en Zoonymen zu
e gleichen. Zum Beispiel bie e das Papie on Kamil F ejlich (2025) zwa nich in e s e Linie au
Zonymen konzen ie , abe einen Einblick in die Namen on Hunden, die den Radziwiłłs gehö en.
Wie bei den P e dennamen basie en auch diese au den Eigenscha en de Tie e. Im Gegensa z zu
den Hipponymen bezogen sie sich jedoch auch au die Jagd, ü die die Hunde e wende wu den, und
au Ge äusche und Musikins umen e, die au Bellen und Heulen hindeu en. Die Fülle an
ühmode nen Hundennamen in den Wa schaue A chi en de Radziwiłłs und mögliche weise
ande e zoonymische Fo men in e schiedenen A chi kollek ionen aus de Zei bleib ein
iel e sp echendes Gebie ü wei e e Fo schung. Wie oben gezeig , kann die Analyse on
Hipponymen aus den Radziwiłl-He den zu Schluss olge ungen übe die Men ali ä und den
in ellek uellen Ho izon de Magna en und mögliche weise ih e Umgebung üh en: ih e Faszina ion
ü die muslimische Wel (wobei zumindes eilweise du ch mili ä ische Bed ohung ange ieben), ih
In e esse an de klassischen My hologie, eine e was exzen ische Anziehungsk a au
F emdsp achen, ih e Zugehö igkei zum polnischsp achigen Kul u k eis und die We schä zung,
die sie den P e den in ih en S ällen e liehen. Ve ze ungen in den Sp ach o men wiede um
e lauben es, ein beg enz es Ni eau de kul u ellen Kompe enz un e den un e en, abe gebilde en
Diene n de Radziwills abzulei en. Zwei ellos könn en analoge Fo schungen, die e schiedene
Aspek e de Sozial- und Kul u geschich e beleuch en, auch an ande en Beispielen du chge üh we den.
19
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Rad ilos i jų a kliai: XVII i XVIII amžiaus ži gų a dai magna ų šeimos
bandų in en o iuose
SANTRAUKA
S aipsnyje analizuojami 16121742 m. In en o iuose už iksuo i ži gų a dai, a o i ijų Rad ilų
giminės magna ų K is upo, Bogusla o i Mykolo Kazimie o bandose. Die e s e diese Bandos
wa en laikomos Lie u os Didžiojoje Kunigaikš ys ėje, aip pa Palenkėje, Voluinėje, Ku šo i
Žiemgalos kunigaikš ys ėje. Aus iso išaiškin i 434 a dai, aus ku ių 106 mo e iškos i 328 y iškos
o mos. S aipsnyje diese a dai iš a dy i, a lik a kokybinė jų analizė. Die E gebnisse de
Analyse zeigen, dass man das Sys em in die Hand genommen ha . Ži gų a dai dažnai nu odo
gy ūnų ypa ybes, einschließlich jų iš aizdą, elgesį i g eičiausiai kilmės ie ą. Be o, kele as a dų,
su eik ų kumelėms, wa en siejama su mo e iškumo i g ožio są okomis, o ži gų pa inams su
ko a, d ąsa i a nyba. G iechische und ömische My hologie […] Zeichen on Va dų įk ėpimo
šal inis, besonde s mo e iškos giminės ži gų a dų.
Ki i a dai kilę iš bend ųjų į ai ių gy ūnų ūšių, besonde s žinduolių i paukščių, pa adinimų.
Va dų aip pa susiję su musulmonų pasauliu, pa enkan a dus em asi pa eigybėmis,
i ulais, e nonimais, eligija, his o ischen Pe sönlichkei en und menschlichen
Pe sonal a džiais. Šias į a dijimo Umgebung g eičiausiai lėmė poli iniai i ka iniai san ykiai
a p Abiejų Tau ų Respublikos i Osmanų impe ijos bei jos san ykiai su o o iais. Dauguma
23
ži gų a dų g indžiami lenkiškais, u kiškais, i ališkais žodžiais, no s pasi aikė i lie u ių bei
ande en kalbų žodžių.
Viele In en o inių a dų y a išk aipy ai už ašy i, o ai gali bū i su susiję uo, kad au o iai, be
lenkų kalbos, užsienio kalbų g eičiausiai nemokėjo a neišmanė klasikinės mi ologijos. Galiausiai
diese ži gų a dų y imas su eikia e ingos In o ma ionen übe Rad ilų šeimos men ali e ą i
in elek uinius ho izon us.