196 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII
JURGITA JAROSLAVIENĖ
Ins i u e o he Li huanian Language
Fo schungsbe eiche: expe imen elle Phone ik,
Phonologie, Dialek ologie und Geolinguis ik.
DIFFERENT IPA EQUIVALENTS
Fü einige Li aue und
Le ische Vokale
Kodėl ski iasi kai ku ių lie u ių i la ių
kalbų balsių a p au iniai one inės abėcėlės
Die Übe eins immung?
Anme kung
T o z des gemeinsamen bal ischen U sp ungs un e scheiden sich die In en a e de Vokal- und
Konsonan enphoneme im zei genössischen S anda dli auisch und S anda dla isch. E s ens
wegen de unk ionalen Bedeu ung, die nich uni e sell is : Was im Li auischen phonologisch
ele an is , kann es im Le ischen ode in eine ande en Sp ache nich sein, weil die
Bedeu ung on Vokalen und Konsonan en bei de Un e scheidung eines Wo es on einem
ande en on Sp ache zu Sp ache a iie . Alle Sp achen e wenden eine beg enz e Anzahl on
Vokalen und Konsonan en, die die Bedeu ung on Wö e n un e scheiden können. Auch die
Analyse akus ische und a ikula i e Phänomene und P ozesse beinhal e das S udium und
den Ve gleich on Klängen (z. B. ih e Un e scheidungsme kmale) e schiedene Sp achen au
de G undlage ähnliche P inzipien und ähnliche Me hoden, indem auch eine uni e selle
(in e na ionale) T ansk ip ion be ei ges ell wi d. Heu zu age können li auische und
le ische Vokale (sowie Konsonan en) nich nu mi na ionalen ( adi ionellen) phone ischen
Symbolen, sonde n auch mi in e na ionalen phone ischen Alphabe en (uni e sell
e einba en No a ionssys emen ü die Klänge de Sp achen) ansk ibie we den. In
diesem A ikel wi d die Wahl nich iden ische Äqui alen e des In e na ionalen Phone ischen
Alphabe s (IPA) ü die langen und ku zen Monoph hongs de zei genössischen bal ischen
Sp achen haup sächlich disku ie , indem die Te minologie und ande e Nuancen de
Klassi izie ung on Klängen au de G undlage e schiedene K i e ien he o gehoben
o Li huanian and La ian owel sys ems. Fo a compa a i e esea ch s udy on Li h-
uanian and La ian owels i was necessa y o es ablish a common synch onous owel
S aipsniai A ikel 197 und
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
we den, da es e schiedene ( adi ionelle akus ische, a ikula i e, unk ionelle,
classi ica ions o bo h Bal ic languages ollow a simila pa e n.
The analysis o he compa a i e expe imen al esea ch o Li huanian and La ian
in e na ionale a ikula i e und ähnliche) Klassi izie ungen geben kann ( adi ionelle ode
in e na ionale). T adi ionelle (akus ische ode a ikula i e) Vokalmonoph honge zeig en, dass
e schiedene IPA-Symbol-Äqui alen e ü einige Vokale zei genössische bal ische Sp achen
au g und de eng e wand en, abe ganz un e schiedlichen akus ischen Quali ä en und nich
iden ischen P oduk ion sowie hö lichen Eigenscha en gewähl wu den. Schlüsselwö e : zei genössische bal ische Sp achen, Li auisch, Le isch, Vokal, T ansk ip ion, in e na ionales phone isches Alphabe .
ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
No s lie u ių i la ių kalbos giminiškos, jų balsinių i p iebalsinių onemų in en o iai
es gib keine isuo inissache: kas lie u ių kalboje eikšminga, gali bū i ne eikšminga la ių a
ki oje kalboje, sodass in ai a siž elg ina i ian i lyginan ski ingų kalbų ga syną (i jų
di e encinius požymius). Taip pa be ücksichg ina in o lyginamąją ski ingų kalbų ga sų
akus inių i a ikuliacinių ypa ybių analizę, ku ią s a bu a lik i pagal panašius p incipus i ą
pačią a panašią me odologiją. Lyginamuosius kalbų ga sus ap ašy i pa ogiau naudojan
bend ą ( a p au inę) one inę ansk ipciju.
Lie u os i la ių kalbų balsyno (kaip i p iebalsyno) ansk ipcija galima i nacionaliniais
( adiciniais) ašmenimis, i aikan a ki os a p au inės one inės abėcėlės a i ikmenis
(s anda izuo ą uni e salią ga sų one inių ašmenų žymėjimo sis emą a šiame
sis emas).
s aipsnyje ap a iami lygin umpųjų i kai ku ių ilgųjų daba inių lie u ių kalbų i la ių
bend inių balsių ne ienodi (nesu ampan ys) a ėu iniai one inių abėcėlės (an IPA) Taip pa
a k eipiamas Au me ksamkei in e minijos į ai o ę, ku i p i- (galimos adicinės akus inės,
klauso nuo o, kokiu pag indu i pagal kokius k i e ijus lyginamųjų kalbų balsiai ski s omi
a ikuliacinės, unkcinės, a p au inės a ikuliacinės i pan. klasi ikacijos), i nuo ki ų dalykų.
Lyginamieji bal ų kalbų ga sų y imai padeda iš yškin i, kodėl lyginan s a bu p i aiky i
bend ą sinch oninę klasi ikaciju i kokie galimi adicinių one inių i onologinių klasi ikacijų
i a p au inės klasi ikacijos niuansai. Pagal adicinę (akus inę a a ikuliacinę)
Klassi izie ung bal ische Kalb-Balsiai Ski s omi nach dem Panašų-Modell. Lyginamoji
ins umen inio lie u ių i la ių kalbų mono ongų y imo analizė pa odė, kad kai ku ie
ne ienodi ų pačių šių giminiškų kalbų onemų a p au inės one inės ansk ipcijos
pasi ink ini simboliai dėl am ik ų akus inių, a ikuliacinių i psicho izinių požymių ski umų.
ESMINIAI ŽODŽIAI: gegenwä ige bal ische Sp ache, bend inė lie u ių kalba,
bend inė la ių kalba, balsis, ansk ipcija, a p au inė one inė abėcėlė.
JURGITA JAROSLAVIENĖ
198 Ac a Linguis ica Li uanica LXXVII
Einlei ung
Die Ve wendung des In e na ionalen Phone ischen Alphabe s (IPA) wi d on einigen P inzipien gelei e , on
denen eines besag , dass wenn zwei Klänge seh ähnlich sind und in keine Sp ache zu Un e scheidung on
Bedeu ungen on Äuße ungen e wende we den, soll en sie in de Regel du ch das gleiche Symbol
da ges ell we den. Sepa a e Symbole ode diak i ische Zeichen können jedoch e wende we den, um
solche Klänge zu un e scheiden, wenn dies no wendig is (HIPA 2007: 159 […] 160). Da die li auischen und
le ischen Sp achen zum bal ischen Zweig de indoeu opäischen Sp ach amilie, de G uppe de ös lichen
bal ischen Sp achen, gehö en, we den die beiden Sp achen o als besonde s nahegelegene Sp achen
nebeneinande pla zie . ü einige en sp echende (seh ähnliche) li auische und le ische Vokale sollen
phonologische Vokalensys eme e wende we den. Könn en so seh ähnliche Vokalphoneme
mes a e qui e simila in bo h languages. Howe e , some p e ious expe imen-
al s udies show ha despi e he common Bal ic o igin, di e en IPA symbols
e schiedene Sp achen, die einen gemeinsamen bal ischen U sp ung eilen, in akus ischen Quali ä en und
A ikula ion so un e schiedlich sein? Eine F age kann bean wo e we den, indem die spek alen
Me kmale und e schiedene Un e scheidungsme kmale au de G undlage de E gebnisse de
ins umen ellen Fo schung1 de Klänge de zei genössischen bal ischen Sp achen übe p ü we den, um
als genaue Symbole (Äqui alen e) de IPA ü alle li auischen und le ischen Vokalphoneme möglichs zu
wählen, in Anbe ach dessen, dass die Quali ä und Quan i ä de bal ischen Klänge mi den gleichen
Me hoden un e such wu den. Da Mu e sp achle in de Lage sind, die unk ionell ele an en Elemen e
de Sp ache du ch Hö - und Wah nehmung in jedem Fall, einschließlich de bal ischen Sp achen, zu
iden i izie en, wu de die Au gabe, die Klangsys eme de zei genössischen bal ischen Sp achen zu
and ha dwa e, so ha a eliable compa ison o phone ic in en o ies o bo h
languages would be a ailable ( o some in e media e esul s, see some p e io-
us s udies: G igo je s, Ja osla ienė 2015a; 2015b; Ja osla ienė 2014; 2015)2. A
un e suchen und zu e gleichen, on eine G uppe kompe en e li auisch- und le ischsp achige
Fo sche übe nommen, die sich au expe imen elle Phone ik spezialisie haben: Ju gi a Ja osla ienė und
Joli a U bana ičienė (Li auens), Ju is G igo je s und Inese Ind ičane (Lie land). 2 Ein olls ändige Sa z
on IPA-Symbolen, die an die le ische Sp ache angepass sind, wu de in de 2013 e ö en lich en
akademischen G amma ik de le ischen Sp ache o ges ell (siehe LVG 2013: 23[…]26). Bis dahin wu den sie
in einzelnen Ve ö en lichungen und We ken e wende , die sich mi dem Ve gleich on Englisch und
ande en Sp achen be ass en. Zum Beispiel, um die IPA-Symbol-Äqui alen e ü le ische Mono onge zu
wählen, wu den die akus ischen Da en de isolie e zeug en le ischen Mono onge mi den Da en de
Ka dinal okale e glichen, da das Sys em de Ka dinal okale eine Basis ü den IPA-Vokal e schiedene
Sp achen bilde , Nuancen mögliche phone ische und phonologische Klassi ika ionen, uni e selle
Un e scheidungsme kmale on Klängen, soga die Besonde hei en des empi ischen Ma e ials und de
e wende en Me hoden, die möglichen Ziele de ins umen ellen Analyse und ande e Angelegenhei en.
S aipsniai A ikel 199 und
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
Zweck und Zweck dieses Papie s
Since he IPA sys em is e y handy o compa a i e linguis ics, he main
aim o his pape is o explain he choice o he IPA equi alen s (see Table 1) o
die Monoph hongs de zei genössischen bal ischen S anda dsp achen, indem
e minologisch e bundene Nuancen bei de Klassi izie ung on Vokalen au de
G undlage e schiedene Klassi izie ungsk i e ien he o gehoben we den, da die
Ve wendung on Symbolen und akus ischen, a ikula o ischen ode einigen ande en
Klassi ika ionen bei de Da s ellung de Klänge eine bes imm en Sp ache in de
Regel on bes imm en me hodologischen Hin e g ünden und P inzipien gelei e
wi d. Wie bekann is , is das IPA ein s anda disie es in e na ionales
ac i ics designed o ep esen , desc ibe and analyse sounds o any spoken lan-
phone isches Alphabe - ein in e na ional ane kann es und bekann es es Sa z on
phone ischen Symbolen und Diag ammen de Wel du ch die a ikula o ischen
Me kmale (nach Zungenhöhe, Zungen ücksei e und Lippen undung) de on ihnen
da ges ell en Klänge (HIPA 2007: 159 […] 160 […] 196, Anhang 1; IPA 2015a; 2015b; 2017; c .
auch Jones D. 194; Olson 2015; Jones T. 2016). De Ve band emp iehl , eine phone ische
T ansk ip ion in die olgenden Klamme n zu se zen: […][ ][…]. Eine T ansk ip ion, in
de phonologische Kon as e e me k we den, soll e in sch ägen Linien […]/[…]
eingeschlossen we den. Die Töne, die die IPA-Symbole da s ellen, sind un e de
in e ak i en IPA-Cha (h p: www.ipacha .com/ ) e ügba , abe es soll e da an
e inne we den, dass es je nach Sp ache (ode Kon ex ) iele Un e schiede in de
Aussp ache diese Töne geben kann, und die zei genössischen bal ischen Sp achen wä en keine Ausnahme.
(G igo je s 2012: 178; siehe auch Jassem 1973: 190; Lade oged 1975: 194[…]199; Roca, Johnson
1999: 114[…]140).
In de li auischen Sp achwissenscha wa eine de e s en Ve suche, die IPA als olls ändige Menge
zu Da s ellung li auische Klänge zu e wenden, die akademische G amma ik de li auischen Sp ache
Li huanian G amma ( ed. on Vy au as Amb azas, 1997). Einige de do da ges ell en IPA-Äqui alen e
un e scheiden sich on denen, die in diese S udie angegeben we den. In ühe en Zei en gab es einige
wei e e Ve suche, die IPA in einigen einzelnen Publika ionen und We ken zu e wenden ( gl. Ekblom 1922; S ece ičius 1960; Mikalauskai ė
1975; siehe auch S undžia 1990).
JURGITA JAROSLAVIENĖ
200 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII (Li wische Sp achak e)
Tabelle 1 Symbole ü eine (ein ache) Vokale des S anda dli auischen und des
S anda dla ischen nach den adi ionellen (na ionalen) 3 und in e na ionalen (IPA)
phone ischen Alphabe en
3 Im li auischen phonologischen Sys em ungie en die Vokale ie und uo auch als lange Vokale mi nich
einhei liche A ikula ion (DLKG 2005; Gi denis 2014). Mögliche IPA-Äqui alen e sind iɛ/, ɪɛ und uɔ, ɔ/ aus
den olgenden G ünden: In de zei genössischen G amma ik de li auischen Sp ache (DLKG 2005: 2326)
und in Theo e ischen G undlagen de li auischen Phonologie (Gi denis 2014: 223, 23) we den li auische
Klänge mi nich einhei liche A ikula ion iie, uo, uo als nich hohe Vokale klassi izie . au de
G undlage de jüngs en expe imen ellen Un e suchungen (siehe Gi denis 2009: 213242 und die
Re e enzen) und de E gebnisse de genann en Fo schung (siehe Fußno e 1) sind li auische/ieuo als
unabhängige lange, hohe Phoneme mi nich einhei liche A ikula ion zu be ach en (Ja osla ienė 2015:
Tabelle 3 und 1.
In de le ischen g amma ikalischen T adi ion we den ie, o und o imme noch als Dip honge
klassi izie , obwohl es a sächlich keinen einzigen Ansa z ü die phonologische
In e p e a ion gib (Laua 1997: 12; LVG 2013: 46; Ma kus, Bonda 2014: 6872; G igo je s 2016: 151).
Auße dem s ell e sich he aus, dass die Mu e sp achle des S anda dli auischen das ku ze [e] (die
Va ian e des Janus-Phonems/e) nich als sepa a en Klang be ach en und es dahe nich isolie
aussp echen können. Es muss zugegeben we den, dass de nich -hohe (mi elhöhe) Vokal [e] au g und
seines besonde en Geb auchs, seines akul a i en S a us und de ehlenden
Un e scheidungs unk ion keine s a ke Posi ion im Sys em des S anda dli auischen inde . Auße dem wi d es in de sch i lichen Sp ache mi dem gleichen Zeichen da ges ell wie
S aipsniai / A icles 201
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
Gegens and diese S udie sind lange und ku ze eine Vokale (mi einhei liche
A ikula ion) (siehe Tabelle 1) ausgesp ochen in einem Nullkon ex ode Isola ion4
man s (aged 20–50 yea s) ha ing aul less a icula ion o S anda d Li huanian
on 24 In o o S anda d Le isch, 6 männlichen und 6 weiblichen ü jede
Sp ache5. In Tabelle 1 sind die Äqui alen e de G a eme beide zei genössische bal ische Sp achen in
bo h adi ional (na ional)6 sys ems o phone ic ansc ip ion and he In e na i-
onal Phone ic Alphabe (IPA).
Die Töne, die du ch die na ionalen und in e na ionalen Symbole in Tabelle 1
da ges ell we den, sind in e s e Linie die Töne, die dazu dienen, ein Wo in eine
Sp ache on einem ande en zu un e scheiden. Wie man sehen kann, gib es
Un e schiede zwischen den adi ionellen (na ionalen) und in e na ionalen
phone ischen Alphabe en, da die na ionalen T ansk ip ionen on Sp ache zu
Sp ache a iie en, genauso wie gesch iebene Sp achen au de ganzen Wel gleich
aussehen. T o z des gemeinsamen bal ischen U sp ungs gib es auch
Un e schiede zwischen den li auischen und le ischen IPA-Äqui alen en. Es wi d
wei e e läu e , dass die Wahl diese Äqui alen e nich zu ällig wa ( e gleichen
Sie ähnliche ode en sp echende Vokalphoneme in Fig. 12[…]13 und 14[…]15). Auße dem
wi d o ensich lich, wa um das Kennen des IPA-Sys ems und seine Ve wendung
ü e schiedene Sp achen, d.h. die Ve wendung bes imm e IPA-Symbole zu
T ansk ip ion li auische und le ische Monoph hongs au de G undlage
akus ische und a ikula o ische Me kmale in diesem Fall, wie das Sehen de Ma ix (Mus e ) beim Le nen, S udium ode Ve gleich on Klängen zweie (ode meh e e ) Sp achen is .
die nied ige ku ze [e] ( gl. Pake ys 2003: 29, Diag amm 2; 32[…]34 und die Re e enzen; Gi denis,
Pupkis 1978: 61[…]62; Gi denis 2014: 201[…]202; Ja osla ienė 2015: 2[…]3). Im Gegensa z zum
Li auischen wi d das le nische ku ze [e] e wende und kann als sepa a e Ton
ausgesp ochen we den.
4 Diese na ü liche Hype a ikula ion un e scheide sich on de P oduk ion de Ka dinal okale ( ü
wei e e Einzelhei en siehe G igo je s, Ja osla iene 2015a: 58[…]59 und die Re e enzen).
5
I is impo an ha almos all in o man s no only speak he s anda d language bu also one o
meh Dialek e und F emdsp achen. Die S anda dsp ache wu de als ein s anda disie e Dialek
a ie y o language used o he needs o public li e and cul u e (LKE 2008: 87–91).
6 Li huanian and La ian adi ional ansc ip ions a e di e en (bo h o s anda d languages and
be ach e . Me kmale de adi ionellen T ansk ip ion de li auischen und le ischen Dialek e
sui abili y o he In e na ional Phone ic Alphabe o ep esen sounds o he Li huanian and La-
ian dialec s a e no discussed in he p esen a icle. Fo example, since he 20 h cen u y, he e
und es wa eine T adi ion in de li auischen Linguis ik, eine Kopenhagene T ansk ip ion zu
e wenden, die on Geo g Ge ullis (1930) übe nommen wu de; heu zu age sind Symbole de
Sch i a Polemonas ü eine adi ionelle (na ionale) T ansk ip ion li auische Klänge
e ügba (siehe Ski man as, Gi denis 2001; Alekna ičienė, G umadienė, Gu skas, Ski man as,
S ockis, Tumasonis 2005 und ande e). Fü die Möglichkei en de Anwendung des In e na ionalen
Phone ischen Alphabe s au die Klänge de li auischen Dialek e siehe Bakšienė, Čepai ienė 2017a; 2017b.
JURGITA JAROSLAVIENĖ
202 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII (Li wische Sp ach e zeichnis)
Die in e na ionale Phone ik
Alphabe (IPA)
Wie be ei s e wähn , wi d die IPA sei übe einem Jah hunde on
Sp achwissenscha le n (sowie ande en, die sich mi Sp achen be assen) als
s anda disie es Sys em wei e b ei e , was die IPA ü die Ve wendung in allen
Disziplinen, in denen die Da s ellung on Sp achklängen e o de lich is , ech gu
geeigne mach (HIPA 2007). Die un e schiedliche Quali ä de Vokalge äusche kann
en sp echend den olgenden Pa ame e n besch ieben we den: die Posi ion de
Zunge […] Höhe und Rücksei e sowie die Ö nung des Mundes, da es eine Ko ela ion
ducing owels – and he shape o he lips (lip ounding) (HIPA 2007: 10–13).
zwischen de Ö nung des Mundes und de E höhung de Zunge bei P oTongue-Höhe
gib . In Abbildung 1 (siehe auch Abbildung 2) wi d die e ikale Achse des Diag amms
du ch die Vokalhöhe bes imm . Die Höhe bezieh sich da au , wie hoch de Kö pe
en deg ees o ongue heigh . Vowels p onounced wi h he ongue lowe ed a e
eine Zunge im Mund is ; un e schiedliche G aden de Mund- (Kie e -) O enhei
en sp echen de Un e sei e, wäh end Vokale, die mi e hobene Zunge
ausgesp ochen we den, oben sind: enge Vokale (mi ela i geschlossenem Mund)
we den mi eine ela i hohen Zungenposi ion a ikulie ; o ene Vokale we den mi
eine ela i nied igen Zungenposi ion e zeug ; Nahen-Mi el- und o enen-Mi el-S imme we den mi de Zungehöhe in eine mi le en Posi ion e zeug .
Wie wi in wei e en Abschni en sehen we den, en sp echen un e schiedliche
G aden de Mundö nung auch un e schiedlichen G aden de Zungehöhe im
Li auischen und Le ischen ( gl. Abbildung 2, 14 und 15): hohe Vokale we den mi de
Vo de sei e des Mundes wenige geö ne , da de Kö pe de Zunge e hoben ode
hoch is ; Mi le e Vokale we den mi eine mi le en Zungenhöhe e zeug . nied ige
Vokale we den mi o enem Mund und abgesenk e Zunge ausgesp ochen. Das
Tongue backness. In Figu e 1 (also see Fig. 2), he ho izon al axis o he
Diag amm wi d du ch die Vokal ückwä sbewegung bes imm . Die Rücksei e de
Zunge bezieh sich da au , wie wei o ne ode hin en de höchs e Punk de Zunge
is : Vokale, bei denen die Zunge in Rich ung de Vo de sei e des Mundes beweg wi d,
sind in de Tabelle nach links, wäh end diejenigen, bei denen sie nach hin en beweg
wi d, in de Tabelle nach ech s pla zie we den. Runde Lippen. An O en, an denen
Vokale gepaa sind (siehe Abbildung 1), s ell de ech e einen abge unde en Vokal
da (in dem die Lippen abge unde sind), wäh end de linke sein unabge unde es
Gegens ück is . Die Rundhei is nach de Rundung de Lippen in einigen Vokalen
benann . In den meis en Sp achen is die Rundhei ehe ein e s ä kendes Me kmal
de mi le en bis hohen Rücken okale als ein un e wechselba es Me kmal, wie es in den heu igen bal ischen Sp achen de Fall is . No male weise is die Ab undung in ensi e , je höhe ein Rücken okal is .
S aipsniai A ikel 203 und
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
Abbildung 1. Die Vokale. Das In e na ionale Phone ische Alphabe (übe a bei e bis 2015)7 Abbildung 2.
Ko ela ion zwischen de Zunge und de Ö nung des Mundes8: Die Zungehöhe besch eib die Posi ion
de Zunge au de e ikalen Achse (höchs , mi el, nied ig), die "Posi ion de Zungehöhe" bezieh
sich da au , wo diese E höhung au de ho izon alen Achse s a inde ( o ne, mi en, hin en). 7 Die
Abbildung is aus IPA 2015a e häl lich. 8 Die Tabelle zeig die Fo m des Mundes anhand de e ikalen
Achse de Zungenhöhe und de ho izon alen Achse de Zungenhöhe. Ein Beispiel da ü is das E-Buch
English Speech Sounds 101 (Williamson 2015).
JURGITA JAROSLAVIENĖ
204 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII
Also, he e can be some mo e a icula o y pa ame e s a ailable when classi-
Ve gleichen Sie in Abbildung 3 sieben G ad de Vokalhöhe und ün G ad de
Vokal o - und Rücksei e. Abbildung 3. Sieben G ad de Vokalhöhe und ün G ad de
Vokal ückwä sbewegung9 Es kann iele Vokalsys eme de Sp achen geben, die
den P inzipien de IPA en sp echen. Wie man wei e im A ikel sehen wi d, s immen
die adi ionellen (na ionalen) Klassi ika ionen des Li auischen und des Le ischen
nich mi de on de In e na ionalen Phone ischen Ve einigung o geschlagenen
übe ein.
Die Akus ik de Vokale. Es is bekann , dass die Quali ä on Vokalen in akus ischen Analysen
on Vokalen du ch ela i e Fo man we e ealisie we den kann: du ch die akus ischen
Resonanzen des S imm ak es, die sich als dunkle Bände au dynamischen Spek og amms
zeigen, die die akus ische Ene gie bei jede F equenz anzeigen, und wie sich dies im Lau e de
Zei ände ( gl. Fig. 4 […] 11, siehe auch Fig. 12 […] 15). Die spek alen Me kmale de Vokale sind
eng mi po enziellen a ikula i en Eigenscha en e bunden; De Gesangs ak ungie als
Resonanzhöhle, und die Posi ion de Zunge, des Kie e (Mund) und de Lippen beein luss die
Pa ame e de Resonanzhöhle, was zu un e schiedlichen Fo man we en üh : zum Beispiel
en sp ich de e s e Fo man (F1) de Vokalö nung (Vokale haben nied ige F2-F equenzen,
heigh ), he second o man , F2, co esponds o owel on ness. Open owels
ha e high F1 equencies, while close owels ha e low F1 equencies, and back
wäh end o de e Vokale hohe F2-F equenzen haben. Auch eine al e na i e Messung, F1 gegen
F2[…]F1, um die Vokalquali ä zu ep äsen ie en 9 Illus a ion is on <h ps:
en.wikipedia.o g/wikiFile:IPA_ owel_cha _2005.png> e ügba .
Siehe auch IPA 2015b.
S aipsniai A ikel 211 und
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
Die Vokale übe schneiden sich wei gehend, wäh end die En e nungen zwischen den
Zen en de langen und de en sp echenden ku zen li auischen Vokale 1 z
übe sch ei en, was au den Un e schied ih e Wah nehmungsquali ä hinweis 17
(siehe auch Zwischene gebnisse G igo je s, Ja osla ienė 2015a; 2015b).
Beobach ungen de Daue (siehe Tabelle 2) zeigen, dass die Un e scheidung zwischen langen und ku zen
le ischen Vokalen, die in einem Nullkon ex e zeug we den, haup sächlich au de ela i en Daue
basie , abe zwischen langen und ku zen li auischen Vokalen sowohl au (siehe auch G igo je s,
combined cues o he o man s uc u e (see Fig. 12) and he ela i e du a ion
Ja osla ienė 2015b: 79, Tabelle 1). Schließlich kann es ges ell we den, dass die wich igs en Un e schiede
in de akus ischen Quali ä au die un e schiedliche P oduk ion de ku zen (und einigen langen)
li auischen und en sp echenden le ischen Vokale zu ückzu üh en sind. Um die Vokalsys eme beide
zei genössischen bal ischen Sp achen zu cha ak e isie en, um so genaue IPA-Symbol-Äqui alen e wie
möglich zu wählen (ode die Wahl zu e klä en), wu den auch ono opische En e nungen zwischen de
G und equenz und de e s en Fo man (F1- 0) und zwischen de e s en und de zwei en Fo man
(F2-F1) be echne ( gl. Abbildung 14 und 15). Es is bekann , dass die e s e diese En e nungen eng mi
de Klangö nung s. Nähe und die zwei e mi de Vo de - s. Rücksei e e bunden is (Mille 1989: 2119;
Lade oged, Maddieson 2002: 284286; G igo je s 2012: 163165). Da sich die Quali ä de ku zen li auischen
Vokale e heblich on ih en langen Gegens ücken un e scheide (wobei die Wi kung de akus ischen
Zen alisie ung im Ve gleich zu den en sp echenden langen Vokalen zu sehen is ) und die en sp echenden
ku zen und einigen langen li auischen und le ischen Vokalen a iie en, wu den un e schiedliche (nich
iden ische) IPA-Symbole ü die en sp echenden li auischen und le ischen ku zen Monoph hongen
(excep []) sowie ü die langen [oː] und [ɔː] gewähl . Auch das Li auische [eː] und das Le ische [eː] sind
Ge äusche on ganz un e schiedlichen Quali ä en; Obwohl das IPA-Äqui alen ü diese Klänge in beiden
Sp achen übe eins imm , in e s e Linie wegen de Konsis enz diese ähnlichen Klänge; Zwei ens kann
die P oduk ion ähnliche Klänge on Sp ache zu Sp ache a iie en (siehe Abbildung 14 […] 15 und 16 […] 17;
siehe auch Abbildung 4 […] 11). Auße dem is zu beach en, dass die IPA keine phonologische Analyse ü eine
bes imm e Sp ache anbie e (HIPA 2007: 30); Es is nu eine Ressou ce, um jede Analyse auszud ücken,
( he p inciples o he use o he IPA), he e a e no o he IPA symbols o cho-
dami sie wei gehend e s anden wi d. Demen sp echend kann nach de Übe p ü ung adi ionelle
unk ionelle und a ikula o ische Vokalklassi ika ionen und dem Ve gleich de Vokale
wide sp üchliche E gebnisse gezeig we den, die Spek als uk u lange und en sp echende ku ze
Gegens ücke un e schiedlich wah genommen we den (siehe G igo je s, Ja osla ienė 2015a: 85). 17 Es
könn e du ch die No wendigkei e u sach we den, die möglichen o de en Allophone de hin e en
Vokale, die ih e Un e scheidung on den o de en Vokalen behal en, in das li auische Vokalsys em
einzubeziehen (G igo je s, Ja osla ienė 2015b: 90).
JURGITA JAROSLAVIENĖ
212 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII
quali ies, ela i e du a ion and audi o y cha ac e is ics (Fig. 12–15, Table 2) o
In beiden zei genössischen bal ischen Sp achen sind die olgenden
IPA-Symbol-Äqui alen e ü die en sp echenden li auischen und le ischen einen Vokale zu wählen (siehe Abbildung 1).
16 and 17).
Wie man sehen kann, sind nach den P inzipien des IPA-Sys ems auch a iable
akus ische Quali ä en und hö liche Me kmale de li auischen und le ischen einen
adi ional (na ional) classi ica ions di e om he a icula o y in e na ional
sys em: acco dingly, a ou -dimensional (c . Fig. 1 and 14, 15) dis inc ion ins-
Vokale e ügba , einschließlich eine adi ionellen a icula o ischen d ei achen
Un e scheidung nach Vokalhöhe (Zungehöhe und Mundö nung) und eine
d eidimensionalen ( gl. Fig. 1, 3 und 14, 15) Un e scheidung ans elle eine
adi ionellen zwei äl igen Un e scheidung nach Vokal on ode Rücken, um die
Un e schiede und Besonde hei en de Vokalp oduk ion ähnliche li auische und
le ische Monoph hongs, insbesonde e de ku zen (das is de G und, wa um
ku ze Vokale un e schiedliche IPA-Symbole haben, mi Ausnahme on FIGURE 14). Die
anischen einen Vokale, die in den psycho-phycho-physikalischen Vokalen in de
Ba k-Einhei en, z) ü die No malisie ung mi ono opischen En e nungen
F2 und F1 und zwischen F1 und F2 und F1 und zwischen F1 und unda. Lau sp eche ;
Vokale, die on weiblichen Sp eche n p oduzie we den; dunkelg au ci by weibliche
Gesand en p oduzie we den, ku ze Vokale, die on männlichen Sp eche n
ep äsen ie en ku ze Vokale, Vokale, die on weiblichen Sp eche n p oduzie
Die weiblichen Da en sind um k=17%
Mi elwe e de Da en de Li auischen Figu 15. Die mi le en Da en de le nischen
psycho-physikalischen Ebene (in Ba k-Einhei en, z) ü die psychische Ebene (in
ep äsen ie we den, e wenden ono opische En e nungen zwischen zwischen
weiße K eise ep äsen ie en lange Vokale weiße K eise ep äsen ie en lange
Sp eche ; dunkelg aue K eise ep äsen ie en ku ze Vokale, die on männlichen
p oduzie we den. helle g aue K eise s ellen ku ze Ke s da ; Leich e g aue K eise
we den. on weiblichen Sp eche n p oduzie .
no malisie . Die weiblichen Da en sind um k=21% no malisie .
S aipsniai A ikel 213 und
Di e en IPA Equi alen s
o Some Li huanian and La ian owels
[ɔ]), auch Li auisch [eː], [æː], [oː] und das en sp echende Le isch [eː], [æː], [ɔː]
in hei p oduc ion s. acous ic and audi o y ea u es, hough he ela ionship
be ween he sys ems o long Li huanian and co esponding long La ian owels
un e scheiden sich sowie die Sys eme de ku zen li auischen und ku zen le ischen Vokale olgen einem
simila pa e n.
CONCLUSIONS
Die Analyse de e gleichenden expe imen ellen Un e suchungen de li auischen
und le ischen Monoph hongs zeig , dass e schiedene IPA-Symbol-Äqui alen e ü
einige ähnliche eine Vokale de zei genössischen bal ischen Sp achen gewähl
wu den, weil sie eng e wand e, abe ganz un e schiedliche akus ische Quali ä en
und nich iden ische P oduk ion sowie audi i e Me kmale (Tabelle 1, Fig. 1415 und
1617) de olgenden Vokale au weisen: e gleichen Li auisch [oː ɛ ɪ ] und
[ɔː i æ ɑ u] (also [eː] and [æː] a e p oduced qui e di e en ly in bo h languages).
en sp echendes Le isch Es können e schiedene ( adi ionelle akus ische,
a ikula i e, unk ionelle, in e na ionale a ikula i e und ähnliche)
Klassi ika ionen ü li auische und le ische Vokalsys eme o handen sein. Fü
eine e gleichende Fo schungss udie de li auischen und le ischen Vokale wa es
no wendig, eine gemeinsame synch onen Vokalklassi izie ung ( adi ionell ode
in e na ional) zu e s ellen. Demen sp echend we den bei de Klassi izie ung de
li auischen und le ischen Töne au un e schiedlichen me hodologischen
Hin e g ünden un e schiedliche Te minologien (sowie P inzipien) e wende .
T adi ionelle (akus ische ode a ikula i e) Vokalklassi ika ionen beide
17 e wende en IPA-Symbole. Die IPA-Symbole, die ü die einen Vokale des
bal ischen Sp achen olgen einem ähnlichen Mus e . Abbildung 16. Die ü die Figu
li auischen S anda d-Li auischen e wende we den, ü die einen Vokale des le ischen S anda d-Li auischen
JURGITA JAROSLAVIENĖ
214 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII (Li auische Sp achak e)
Basie end au den P inzipien des IPA-Sys ems (in e na ionale Klassi izie ung)
können die Posi ion de Zunge (ode Rücken, die sich au die En e nung zwischen
he highes poin o one’s ongue is) and by e e ing o he concise analysis o
den dynamischen Spek og ammen o ne ode hin en bezieh ) ( gl. Fig. 411),
akus ische, a ikula i e und audi i e Me kmale ( gl. Fig. 12) de isolie p oduzie en
li auischen und le ischen Monoph hongs, lange und en sp echende ku ze Vo d ücke
(li auisch Vokale, bei denen die Zunge in Rich ung de Vo de sei e des Mundes beweg
wi d, be inden sich in den Abbildungen 1, 14[…]15 und 16[…]17 links; diejenigen, bei denen
die Zunge in Rich ung de Rücksei e des Mundes beweg wi d, be inden sich in den
genann en Abbildungen ech s. Lau de in e na ionalen
A ikula ionsklassi izie ung soll en Iːuːi u und iːuː im Le ischen als nahe gelegene
Vokale und Iːuː im Li auischen als nahe gelegene Vokale angesehen we den, wenn man
sie mi den en sp echenden La ian-Kollegen e gleich . Das Li auische [eː oː] und
das Le ische [eː ɔː] un e scheiden sich (in akus ischen, a ikula o ischen und
By he ongue heigh (and a ying deg ees o mou h openness), owels p o-
pe cep uellen Me kmalen), obwohl diese Vokale, mi Ausnahme des Le ischen [ɔː],
als nahe mi le e Vokale behandel we den soll en, wäh end das Le ische [ɔː ɔ]
sowie das Li auische [ɔɛ ɛ] als o ene Mi elläu e behandel we den soll en.
Li auisch nied ig [æː] und [] und Le isch [æː æ] könn en als nahezu o ene ode
o ene Vokale wie Li auisch [ɑː] und Le isch [ɑː ɑ] angesehen we den. Nach
adi ionellen Klassi ika ionen in Bezug au F equenz ([ɑː æː ɛ] und [ɑː æː ɑ æ]) Vokale
en sp echend. Nach de Posi ion de Lippen sind das Li auische [oː], [uː], [ɔ], [] und
das Le ische [ɔː], [uː], [ɔ], [u] abge unde e Klänge, und alle üb igen Vokale sind
unabge unde , genauso wie es nach adi ionellen Klassi ika ionen is . Li e a u und
g undlegende Re e enzen
ency o he i s o man and i s p oximi y o highe o man s Li huanian and
La ian ha e high ([iː uː ɪ ʊ] and [iː uː i u]), mid ([eː oː ɔ] and [eː ɔː e ɔ]) and low
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JURGITA JAROSLAVIENĖ
216 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII (Li auische Sp achak e)
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JURGITA JAROSLAVIENĖ
218 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVII (Li auische Sp achak e)
Kodėl ski iasi kai ku ių lie u ių i la ių
kalbų balsių a p au iniai one inės abėcėlės
(žiū ė a a i ikmenys?
SANTRAUKA
Pas a aisiais me ais ap ašan daba inių bal ų kalbų ga syną, balsiai i p iebalsiai ne ik
i iami, klasi ikuojami i lyginami ienodus a panašius me odologinius p incipus, be i
ienodinami šių kalbų ga sų ansk ipcijos ašmenys. Vienokie a ki okie a p au inės
one inės abėcėlės (TFA, an. In e na ional Phone ic Alphabe , IPA) sch i menys
bend inių bal ų kalbų balsiams pa enkami nea si ik inai. Šio s aipsnio pag indinis iks-
gegenwä igen las glaus ai paanalizuo i, ku ie lie u ių i la ių umpųjų i ilgųjų balsių
a p au inės one inės abėcėlės simbolių a i ikmenys nesu ampa i kodėl. S aipsnyje
a k eipiamas dėmesys, kokios galimos įp as os ( adicinės) daba inių bal ų kalbų pas o ios
a ikuliacijos balsių klasi ikacijos i kuo ski iasi a p au inis (pagal TFA p incipus
s anda izuo as) ga sų ski s ymas.
Kaip žinoma, a p au inė balsių klasi ikacija i in pa anki pagal ienodus a ikuliacinius
p incipus i ian i lyginan ski ingų kalbų ga syną, odėl siekian objek y umo i
p eciziškumo, TFA ansk ipcijos ašmenys lie u ių i la ių kalbų balsiams pa ink i,
pi miausia a siž elgian į ins umen inio ezul a us (spek ines balsių cha ak e is ikas,
audicinį y imo įspūdį, a imą i pan.).
S aipsnyje klasi ikuojan lie u ių i la ių kalbų balsius pagal ski ingą me odologiją,
pab ėžiama i ski inga e minų a osena, ku i iki šiol nė a nusis o ėjusi, lie u ių i
la ių kalbomis klasi ikuojan i lyginan ga syną pagal a p au inę one inę abėcėlę.
Į eik a 2017 m. No embe 28 d.
JURGITA JAROSLAVIENĖ
Li auische Sp achins i u e
Vileišio g. 5, LT-10308 Vilnius, Lie u a
ju gi a.ja osla [email protected]