scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Forschungsbericht 2017 - Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln

Abstract

Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln möchte mit diesem Bericht dokumentieren, mit welchen Problemstellungen sich die forschenden Kolleginnen und Kollegen der Fakultät im Jahr 2017 auseinander gesetzt haben.

Full text

FORSCHUNGSBERICHT 2017 Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Technische Hochschule Köln Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Kölner Arbeitspapiere zur Wirtschaftswissenschaft Arbeitspapier 2/2018 ISSN (Print) 2192-7936 ISSN (Internet) 2192-7944 2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort.......................................................................................................................... 4 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften ............................................. 5 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ........................................................................ 5 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ............................................................................... 5 2.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge ........................................ 8 2.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................12 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................14 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen ..................................................17 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................17 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................18 2.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................26 2.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................26 2.3 Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation und Verhandlung ..............................27 2.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................27 2.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................29 2.3.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................49 2.3.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................31 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) ......................................................34 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................34 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................35 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................38 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement .............................................................39 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................39 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................39 2.6 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften ..................................................41 2.6.1 Forschungsprojekte ............................................................................................41 2.6.2 Veröffentlichungen ..............................................................................................45 2.6.3 Vorträge und Konferenzbeiträge .........................................................................47 3 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen ................................................................................50 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ...................................................................50 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................50 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................51 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................55 3.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................56 3.2 Forschungsstelle Versicherungsrecht ............................................................................58 3.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................58 3.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................59 3.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................61 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................61 3.3 Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) ......................63 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................63 3.3.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................68 3.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................69 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt ...........................................................................72 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................72 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................73 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................76 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................77 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen ...................................................................................79 3.5.1 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................79 3.5.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................80 3.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................80 4 1 Vorwort Die Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln (kurz: TH Köln) legt hiermit ihren jährlichen Forschungsbericht vor. Wir dokumentieren gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber unseren Freunden und Förderern, mit welchen Problemstellungen wir uns als forschende Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr auseinandergesetzt haben. Die Forschung an der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften zeichnet sich durch einen besonders intensiven Praxisbezug aus. Alle Professorinnen und Professoren haben mehrere Jahre Praxiserfahrung und sind wissenschaftlich ausgewiesen. Diese Praxiserfahrung und die laufenden Kontakte zu den Unternehmen schärfen den Blick auf die Theorie und fördern eine zielgerichtete Forschung. Innerhalb der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften ist ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Disziplinen und Forschungsaktivitäten vertreten. Mittlerweile sind an der Fakultät neun Kompetenzzentren in der Forschung etabliert: • Kölner Forschungsstelle für Medienrecht • Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen • Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation und Verhandlung • Institute of Global Business and Society (GLOBUS) • Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement • Forschungsschwerpunkt Rückversicherung • Forschungsstelle Versicherungsrecht • Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) • Forschungsstelle Versicherungsmarkt. Die Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften freut sich über die Gründung der Fachgruppe „Risiko-Sicherheit-Resilienz“ innerhalb des Graduierteninstituts NRW, in der insbesondere das Institute of Global Business and Society und die Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement eingebunden sind. Eine wichtige Unterstützung erfahren wir durch unsere Förderer. Hier sind insbesondere der Verein der Förderer des Instituts für Versicherungswesen an der TH Köln sowie der Verein Alumni und Förderer des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Köln zu erwähnen. Den externen Förderern, der Hochschulleitung und -verwaltung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forschungsstellen und der Fakultät gilt unser Dank für all die Unterstützung der Aktivitäten im vergangenen Jahr. Prof. Dr. Erich Hölter Prof. Dr. Oskar Goecke Dekan Prodekan Forschung 5 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht wurde 2006 an der Technischen Hochschule Köln errichtet. Ihr Gründer und Leiter ist Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann. In fünf Forschungsschwerpunkten forschen und lehren vier Professoren und zahlreiche Dozenten aus Medienunternehmen aller wesentlichen Mediengattungen sowie Repräsentanten von Rechtsanwaltskanzleien und Verwaltung. Die Forschungsstelle hat einen Beirat mit beratender Funktion. Wesentliche Aufgabe der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ist es, aktuelle Entwicklungen des Medienrechts in enger Verbindung mit der Medienpraxis wissenschaftlich zu begleiten. Sie steht für eine Hochschulausbildung, die die Belange der Medienwirtschaft mit einer Ausbildung auf wissenschaftlichem Niveau in Einklang bringt. Hierfür bietet sich der Hochschulstandort Köln in der von Medienunternehmen sehr unterschiedlicher Art geprägten rheinischen Region an. Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht begeht mehrere Wege zur gattungsübergreifenden Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Zum einen veranstaltet die Forschungsstelle Mediensymposien und Vortragsreihen als gemeinsame Foren für Repräsentanten von Medienwissenschaft und Medienunternehmen unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit. Zum anderen entstehen unter dem Dach der Forschungsstelle einerseits Veröffentlichungen, die der Ausbildung dienen und andererseits solche, die an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt sind. Am Forschungsbetrieb der Forschungsstelle sind die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beteiligt: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht, Leiter der Forschungsstelle Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Bernd Eckardt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht Schmalenbach Institut [email protected] 6 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Klaus Gennen Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M. Medienund Urheberrecht Schmalenbach Institut christian-henner.hentsch @th-koeln.de Prof. Dr. Stefan Sporn Medienund Urheberrecht Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut stefan.sporn@ mediengruppe-rtl.de RAin Stefanie Nesseler-Janik Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geschäftsführerin Schmalenbach Institut stefanie.nesseler-janik@ thkoeln.de Sabine Bresser Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Studiengangsbetreuerin Schmalenbach Institut sabine.bresser @th-koeln.de RA Maximilian Hermann Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schmalenbach Institut [email protected] Robin Lucien Mühlenbeck Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schmalenbach Institut robin_lucien. [email protected] Michaela Schlitte Büroleitung Schmalenbach Institut [email protected] • Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann ist als Leiter der Forschungsstelle für die Forschungsund Lehrtätigkeit verantwortlich und entscheidet über die diesbezüglichen inhaltlichen Fragen. • Geschäftsführung: RAin Stefanie Nesseler-Janik ist Geschäftsführerin der Forschungsstelle und Ansprechpartnerin in den Angelegenheiten der Forschungsstelle einschließlich des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft. • Professuren und Schwerpunkte: Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht deckt in fünf Abteilungen die Schwerpunkte nationales und internationales Medienrecht (Schwerpunkt I), Datenschutzrecht (Schwerpunkt II), Urheberrecht (Schwerpunkt III), Informationstechnologierecht (Schwerpunkt IV) und Wettbewerbsrecht (Schwerpunkt V) ab. Das Medienrecht ist sowohl in seiner nationalen als auch in seiner völkerund europarechtlichen Ausprägung ein Kerngebiet der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Abgedeckt wird ausgehend von Art. 5 GG das öffentliche Medienrecht, insbesondere das Rundfunkund Presserecht. In Zeiten der Digitalisierung nimmt das Telemedienrecht zunehmend Raum ein. Das Medienrecht wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht und Leitung der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht; > Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M.: Professur für Urheberund Medienrecht, Leiter Recht & Regulierung beim game-Verband der Deutschen Games-Branche e. V.; 7 > Prof. Dr. Stefan Sporn: Senior Vice President International Distribution, RTL International GmbH; Rechtsanwalt AHS Rechtsanwälte Köln, Sprecher des Beirats der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Das Datenschutzrecht behandelt das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit mit Blick auf den Schutz von Daten durch privaten und hoheitlichen Zugriff. Es wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.). Das Recht des Urhebers an seinem geistigen Eigentum sowie die Schranken dieses Rechts gewinnen in Zeiten der Digitalisierung an besonderer Bedeutung. Es ist ein wichtiger Forschungsgegenstand der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Dieser Schwerpunkt wird abgedeckt durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.); > Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M. (s. o.); > Prof. Dr. Stefan Sporn (s. o.). Das Informationstechnologierecht wird vertreten durch: > Prof. Klaus Gennen: Professur für Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, Fachanwalt für Informationstechnikrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das Wettbewerbsrecht wird verantwortet von: > Prof. Dr. Bernd Eckardt: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht. • Beirat: Zur Unterstützung der Forschungsstelle konnte ein Beirat gewonnen werden, der Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Wissenschaft vereint, um im Gedankenaustausch mit der Forschungsstelle über medienpolitische und medienrechtliche Themen von übergeordnetem Belang zu beraten. Dem Beirat gehören an: > Achim Berg: Präsident des Digitalverbands Bitkom; > Dr. Peter Charissé: Geschäftsführer bei ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e. V.; > Prof. Dr. Dieter Dörr: Inhaber einer Forschungsprofessur an der Johannes GutenbergUniversität Mainz; > Dr. Florian Drücke: Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. (BVMI); > Helmut Heinen: Geschäftsführer des Heinen-Verlags, Herausgeber der Kölnischen Rundschau; > Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. mult. Joachim Metzner: Alt-Präsident der FH Köln; > Eva-Maria Michel: stellvertretende Intendantin, Justiziarin beim West-deutschen Rundfunk in Köln; > Dr. Tobias Schmid: Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM); > Prof. Dr. Stefan Sporn (s. o.); 14 mit der Polizei und anderen Behörden geführt. Er erläuterte auch die regulierte Selbstregulierung und sprach sich für eine stärkere Rolle der Landesmedienanstalten bei der Bekämpfung von Hass-Kommentaren im Internet aus. Der Leiter der Rechtabteilung von Google Nordeuropa, Dr. Arnd Haller, berichtete aus der Praxis und verwies darauf, dass schon heute Hass-Kommentare und andere verbotene Inhalte auf den Plattformen seines Unternehmens bis auf wenige Einzelfälle unverzüglich gelöscht würden. Daher sei die geplante Regulierung unverhältnismäßig. Stattdessen müssten die Täter gestellt werden. In der anschließenden Diskussion machte der Kammerpräsident am Gerichtshof der Europäischen Union Prof. Dr. Thomas von Danwitz deutlich, dass eine Konkretisierung der europäisch vereinheitlichen Haftungsregelungen durch die Mitgliedstaaten denkbar wäre und den Wettbewerb der Lösungsmodelle befördere. Offensichtlich rechtswidrige Inhalte könnten mit selbstgesetzten Verfahren schnell festgestellt und unverzüglich entfernt werden. Das Urteil zur Entfernung von Inhalten aus der Google-Suchmaschine, an der er 2014 mitgewirkt hat, könne wegen der speziellen Umstände nur bedingt für die Verantwortung von sozialen Medien herangezogen werden. Frau Marie-Teresa Weber vom IT-Branchenverband Bitkom verwies auf mehrere Gutachten, die erhebliche Zweifel an der Zuständigkeit und der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzentwurfs der Bundesregierung aufzeigten. Im Übrigen sei es Aufgabe der Polizei, die Straftäter von Beleidigungen und vergleichbaren Straftaten zu ermitteln. Nach einer Abschlussrunde zu den konkreten Anpassungsvorschlägen für die anstehende Anhörung im Rechtsauschuss des Bundestags am kommenden Montag hielt der Moderator Dr. Christian-Henner Hentsch fest, dass sich die Runde einig sei, dass das Ziel des Gesetzes richtig sei, es aber erheblichen Änderungsbedarf gebe. Die regulierte Selbstregulierung wurde von allen Panelteilnehmern als eine mögliche ergänzende Lösung erachtet. 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben • Kooperation mit der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) Die Forschungsstelle arbeitet mit zahlreichen Medienunternehmen zusammen und kooperiert auf vielfältige Weise mit verschiedenen Partnern und Organisationen. Beispielhaft sei hier die Kooperation mit der GDD aufgeführt, deren Vorsitz Prof. Dr. Schwartmann seit 2013 innehat. Die GDD tritt als gemeinnütziger Verein für einen sinnvollen, vertretbaren und technisch realisierbaren Datenschutz ein. Sie hat zum Ziel, die datenverarbeitenden Stellen – insbesondere auch die Datenschutzbeauftragten – bei der Lösung und Umsetzung der vielfältigen, mit Datenschutz und Datensicherheit verbundenen rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen zu unterstützen. Die GDD pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Sie vertritt die Belange der datenverarbeitenden Stellen, der Datenschutzbeauftragten und der betroffenen Bürger gegenüber Behörden und Gesetzgebungsorganen. Darüber hinaus unterstützt sie die politische Willensbildung durch fachlichen Rat. 15 • Preis des Beirats Der Beirat der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht verleiht für hervorragende Leistungen im Magister Legum Studiengang Medienrecht und Medienwirtschaft in jedem Jahrgang einen Preis. Die Ehrung erfolgt durch die Verleihung einer vom Kölner Bildhauer und Medaillenschneider Heribert J. Calleen gestalteten Medaille. • Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft (LL.M.) Der Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft (LL.M.) wurde am Medienstandort Köln in enger Verbindung mit der Praxis konzipiert und startete erstmalig zum Wintersemester 2008/2009. Er bringt Belange der Medienpraxis mit einer wissenschaftlichen Ausbildung in Einklang. Medienschaffende vom Unternehmen bis zum Blogger stehen durch die Digitalisierung vor ständig neuen rechtlichen, wirtschaftlichen und publizistischen Herausforderungen. Medienrelevante Fragestellungen müssen aus rechtlicher und ökonomischer Sicht bewertet und eingeordnet werden können. Dies setzt das Verständnis der zugrundeliegenden Technik voraus. Der 4-semestrige modular aufgebaute Masterstudiengang umfasst rechtswissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche und informationstechnische Inhalte und verbindet diese zu einer Querschnittsmaterie. Diese Fächerkombination ist in seiner Struktur und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Für die Umsetzung des Konzepts sorgen mehr als 30 in das Programm eingebundene Lehrbeauftragte aus zahlreichen namhaften Unternehmen und Kanzleien der rheinischen Region. • Herausgeberschaften Rolf Schwartmann ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift Recht der Datenverarbeitung. Christian-Henner Hentsch ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift MultiMedia und Recht. • Geplante Veranstaltungen Anlässlich des Erscheinens der Kommentierung zur Datenschutzgrundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz plant die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht zusammen mit dem C.F. Müller Verlag und den weiteren Herausgebern für den 21. Juni 2018 unter dem Titel: „Fünf nach 12. Die Datenschutzgrundverordnung wirkt.“ eine Fachveranstaltung zu dem Thema. • Geplante Veröffentlichungen Folgende Veröffentlichungen sind von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Medienrecht im aktuellen Jahr u. a. geplant: > Dieter Dörr, Rolf Schwartmann: Medienrecht; 6. Auflage, C.F. Müller Verlag. > Dieter Dörr, Rolf Schwartmann: Falltraining im Medienrecht; C.F. Müller Verlag. > Rolf Schwartmann, Andreas Jaspers, Gregor Thüsing, Dieter Kugelmann (Hrsg.): Datenschutz-Grundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz (Heidelberger Kommentar); C.F. Müller (erschienen). > Rolf Schwartmann, Maximilian Hermann: Kapitel 23-25, Lohrentz (Hrsg.), Das große Handbuch Recht in der Kita, 1. Auflage, Carl Link Verlag. 16 > Rold Schwartmann, Maximilian Hermann: Kapitel 21, Brodowksi (Hrsg.), Das große Handbuch für die Kita-Leitung, 1. Auflage, Carl Link Verlag. > Rolf Schwartmann, Tobias Keber, Robin Mühlenbeck: Social Media – Soziale Netzwerke und Homepages sicher gestalten und nutzen, 2. Auflage, C.H. Beck (erschienen). > Rolf Schwartmann (Hrsg.): Praxishandbuch Medien-, ITund Urheberrecht, 4. Auflage, C.F. Müller. > Rolf Schwartmann, Andreas Jaspers (Hrsg.): Datenschutz-Grundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz (Vorschriftensammlung), 1. Auflage 2017, C.F. Müller (erschienen). > Rolf Schwartmann, Christian-Henner Hentsch, Konstantin Ewald (Hrsg): eSport – Praktikerperspektiven aus derGames-Branche, Beilage MMR 8/2018. > Gunda Dreyer, Jost Kotthoff, Astrid Meckel, Christian-Henner Hentsch: Kommentar Urheberrecht, 4. Auflage 2018, C.F. Müller. 17 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die aktuelle Finanz-, Schuldenund Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass rein ökonomische Steuerungsund Erklärungsansätze nicht ausreichen, um die komplexen Zusammenhänge und Fragen nach dem Warum zu behandeln. Notwendig ist der Blick über den wirtschaftswissenschaftlichen Tellerrand: Die Krise hat neben grundsätzlichen Fragen des Marktund Staatsversagens vor allem Fragen der effizienten Regulierung marktwirtschaftlicher Prozesse, Fragen nach der institutionellen Gestaltung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen (z. B. im Rahmen der EU-Verträge) sowie Fragen der gerechten Lastenverteilung und der Fairness aufgeworfen. Die Institutionen, die sich in der Wirtschaftsordnung eines Staates niederschlagen, stehen in der Kritik, ebenso wie geltende Anreizsysteme für Manager einerseits und Politiker andererseits. Für eine umfassende Betrachtung dieses Themenkomplexes ist es nötig, eine zuweilen zu eng angelegte wirtschaftswissenschaftliche Sicht vor allem um die Perspektiven der Institutionenökonomik, der Verhaltensökonomik und der Wirtschaftsethik zu erweitern und auch Forschungsergebnisse anderer Disziplinen zu berücksichtigen. Ziel der Forschungsstelle ist in erster Linie die Nutzung von Netzwerkeffekten. Durch die Forschungsstelle wird eine Schnittstelle geschaffen, an der spezifische Forschungsschwerpunkte zusammengeführt werden. Durch regelmäßiges Abgleichen der Ergebnisse sollen sich die jeweiligen Forschungsaktivitäten sowohl ergänzen als auch Anreize für zukünftige Aktivitäten liefern. Die Forschungsstelle wird damit erheblich dazu beitragen, die vielfältigen Themenschwerpunkte unter der Leitvision „Management – Markt – Institutionen“ zusammenzuführen. An der Forschungsstelle wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren der TH Köln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Frank Gogoll Volkswirtschaftslehre, insb. Geld und Währung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Manfred Kiy Volkswirtschaftslehre, insb. Umweltökonomie Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian Rennert Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Wolfgang Veit Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaftsfragen, Risikomanagement Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Dominik H. Enste International Business / Betriebswirtschaft, insb. Business Ethics, Behavioural Economics Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Kai Thürbach Unternehmensführung und Entrepreneurship Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Ridwan Dewayanto Rusli Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftspolitik, Finanz und Strategie Schmalenbach Institut [email protected] 18 Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Geld und Beschäftigung – Modellierung monetärer Effekte in ökonometrischen Modellen“ Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit, Prof. Dr. Manfred Kiy (alle TH Köln) Das Projekt basiert auf bereits geleisteten Vorarbeiten im Rahmen der praxisorientierten Forschung an der TH Köln. Das vom ZAW (Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung) – ein an den Hochschulen Köln und Bonn/Rhein-Sieg angesiedeltes Institut – entwickelte ökonometrische Konjunkturmodell für Deutschland dient als Grundlage für das Projekt. Dieses grundlegende ZAW-Modell wird derzeit im Rahmen der hochschulübergreifenden (TH Köln/HS Bonn/Rhein-Sieg) Forschungsarbeit für die Anwendung als Konjunkturprognosemodell fortentwickelt. Das Konjunkturmodell wird bereits in der Lehre in Form eines Simulationsspiels erfolgreich eingesetzt. Die detailliertere Ausgestaltung der monetären Seite des Modells erlaubt die intensive Befassung der Studenten mit geldund währungstheoretischen wie auch -politischen Fragestellungen. Insbesondere die Studiengänge „International Business“ und „Banking & Finance“ dürften hiervon profitieren. Ziel des Projektes ist es, die neueren Erkenntnisse über Transmissionskanäle monetärer Schocks auf die Beschäftigung zusammenzutragen und in die Struktur des bestehenden Konjunkturmodells in geeigneter Weise zu integrieren bzw. damit zu verbinden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen der europäischen Geldpolitik der EZB als auch die über den Euro-Wechselkurs auf die deutsche Wirtschaft einwirkenden Effekte analysiert und modelliert werden. Die EZB legt mit ihrem Zwei-Säulen-Konzept besonderes Gewicht auf die Beobachtung der Abweichung der Geldmenge M3 vom publizierten Referenzwert einerseits und auf die auf breiter Grundlage erfolgende Beurteilung der Preisperspektiven andererseits. Letzteres wird vor allem durch die Anwendung von Konjunkturmodellen möglich. • „Unternehmen Inklusion – wirtschaftsethische Aspekte und ökonomische Bewertungsfragen inklusiver Maßnahmen“ Prof. Dr. Frank Gogoll Aus der wissenschaftlichen Diskussion wirtschaftsethischer und institutionenökonomischer Aspekte der Inklusion sollen theoretisch fundierte und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für ein Inklusionsmanagement abgeleitet werden. Das Konzept des Social Return on Investment soll als Bewertungsmethode kritisch untersucht werden. 19 • „Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China“ 2 Prof. Dr. Erich Hölter (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln), Prof. Dr. Thomas Retzmann (Universität Duisburg-Essen), EB Cert GmbH, Köln, RKWC GmbH, Aachen/Peking Ziele des Verbundprojektes sind die Entwicklung, der Aufbau sowie die nachhaltige Implementierung und Verwertung eines international anerkannten Angebots der Weiterbildung zur Förderung von Wirtschaftskompetenz in China unter Maßgabe der Etablierung eines dauerhaften, sich selbst tragenden Bildungskonzeptes. Das Teilvorhaben der TH Köln konzentriert sich auf die Entwicklung, wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Zertifikatskurses „Betriebswirtschaftslehre“ mit entsprechenden Zertifikatsprüfungen, der Lehrund Lernunterlagen sowie des E-Learning-Angebotes und zielt darauf ab, das Bildungsangebot wissenschaftlich fundiert und nachhaltig in China zu etablieren. • „Praktische Wirtschaftspolitik mit dem ZAW-Modell“ Prof. Dr. Manfred Kiy, Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit (alle TH Köln), Prof. Dr. Johannes Natrop, Prof. Dr. Wiltrud Terlau (beide HS Bonn-Rhein-Sieg) Das Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung (ZAW) ist entstanden aus einer langjährigen Kooperation von Professoren der Volkswirtschaftslehre der Hochschule BonnRhein-Sieg und der TH Köln. Ein wesentliches Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein ökonometrisches Modell, das die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland in einem System von etwa 250 Definitionsund Verhaltensgleichungen nachbildet. Das Modell war zunächst als vierteljährliches Konjunkturmodell konzipiert worden; seit der letzten Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung basiert es auf Jahresdaten. Es wird jährlich aktualisiert, so dass jeweils im April eines jeden Jahres eine aktuelle Version vorliegt, d. h. im Frühjahr 2013 lag eine Modellversion vor, die auf den Daten des Zeitraums 1991 bis 2012 beruhte. Das ZAW-Modell kann einerseits für Analysen und Prognosen aktueller wirtschaftsund gesellschaftspolitischer Maßnahmen eingesetzt werden. Andererseits ist es die formale Grundlage für das volkswirtschaftliche Simulationsspiel des ZAW, mit dem Studierende praktische Probleme der Wirtschaftspolitik realitätsnah simulieren können. Die Simulationsversion des ökonometrischen Modells wird gesteuert durch eine Anzahl exogener Variablen, die von der Spielleitung vorgegeben werden und die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wiedergeben. Daneben gibt es Instrumentvariablen, über deren Einsatz die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der jeweiligen Arbeitsgruppen entscheiden. Aufgrund dieser Vorgaben werden Prognosen für die Verwendungsund Entstehungskomponenten des Bruttoinlandsproduktes, den Staatshaushalt, das Preisgefüge und das verfügbare Einkommen der Privaten Haushalte erstellt. Die Resultate sind vergleichbar mit den Prognosen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (Frühjahrsund Herbstprognose). 2 Dieses Projekt wird insbesondere von Prof. Dr. Erich Hölter getragen. Es ist daher ebenfalls aufgeführt in Kapitel 2.6: Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften. 20 • „Corporate Social Responsibility als öffentliches Problem“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Weite Teile der einschlägigen Literatur diskutieren Corporate Social Responsibility als Problem von Unternehmen und Managern, deren Handlungen unter Wettbewerbsbedingungen sozial erwünschte oder unerwünschte Resultate hervorbringen. In diesem Projekt wird die Blickrichtung umgekehrt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich sozial verantwortliches Handeln von Unternehmen nicht vielmehr als Konsequenz gesellschaftlicher Diskurse und einer kritischen Öffentlichkeit einstellt. Sollte sich dieser Ansatz als fruchtbar erweisen, käme der Öffentlichkeit und ihren originären Institutionen (z. B. Hochschulen) eine größere Bedeutung für Corporate Social Responsibility zu als den Unternehmen selbst. Im Kontext dieser Fragestellungen soll ferner untersucht werden, ob gesellschaftlicher Fortschritt eine deutliche(re) Grenzziehung zwischen öffentlichen Aufgaben und öffentlicher Verantwortung sowie unternehmensbezogenen Aufgaben und unternehmensbezogener Verantwortung erfordert. • „Von ‚Work-Life-Balance‘ zur ‚In-Work-Balance‘“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Der Alltag in Unternehmen ist häufig durch Termindruck sowie vielfältige externe und interne Konflikte gekennzeichnet. Im Bestreben, alle sachlich bestimmten Aufgabenziele in diesem Kontext wirksam erledigen zu wollen, besteht insbesondere bei Personen mit erheblicher Fachund Führungsverantwortung die Gefahr einer dysfunktionalen Intensivierung des Arbeitseinsatzes („Workaholics“). In ungünstigen Fällen kann dies zu „Burn-out“- Erscheinungen führen, die nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern auch deren Vermögen zu reflektierten und wohl begründeten Entscheidungen zu kommen negativ beeinflussen. Geraten Unternehmen in (unvorhergesehene) Krisensituationen, kann diese Einschränkung des Entscheidungsvermögens von Schlüsselpersonen ggf. die Existenz (von Teilen) des Unternehmens gefährden. Im Rahmen dieses Projekts sollen Maßnahmen für den präventiven Umgang mit solchen Gefährdungen im Unternehmensalltag identifiziert werden. Ferner soll der Frage nachgegangen werden, ob deren Umsetzung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Entscheidungen in Organisationen führen und so die Fähigkeit von Unternehmen zur Adaption an Kontextveränderungen (in einem evolutorischen Sinne) fördern kann. • „Financing and Regulation of State-Owned Firms and Public-Private Partnerships“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln) This project identifies and develops ways to mitigate the productive and allocative inefficiency of state-owned firms and public sector projects, which can be a result of untruthful cost reporting or abuse of market and political power. We use contractand incentive theories to derive the optimal choice of ownership and financing structures as well as price or cost regulation under information asymmetries and government budget constraints. Specific papers deal with the welfare effects of private debt financing of state-owned firms (with Pierre M. Picard, University of Luxembourg, forthcoming in Journal of Public Economic Theory), the welfare-maximizing price-cap regulation of build-operate-transfer 21 (BOT) projects, and the welfare-optimal capital structure and financing sequence of stateowned firms and public-private partnerships. • „Political Economy of Energyand Environmental Policy“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln) This empirical and theoretical research attempts to derive efficient and effective energy and environmental policy for countries based on their unique geographics, history, political and economic institutions. The latest paper is forthcoming as a book chapter on transboundary pollution negotiations in Indonesia and Southeast Asia (edited by Euston Quah of Nanyang Technological University). I observe that bargaining for and enforcing strategies and policies to mitigate Indonesian forest fires and the resulting transboundary Southeast Asian haze pollution exhibit characteristics of a repeated game-of-chicken with cross-border free-riding and local capture problems. I thus use game-theoreticaland principal-agent concepts to identify solution strategies and policies to address these transboundary bargaining and enforcement problems. A more rigorous game-theoretical analysis of nationaland subnational-level transboundary bargaining problems is underway. • „Fiscal and Economic Spillovers from Natural Resource Production“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln), Wessel Vermeule (Newcastle University) This project examines how economic and fiscal benefits of natural resource extraction could help boost local and regional economic activity, income and welfare. It focuses on the political economy of resource extraction and on the question of how a country's political and economic institutions affect resource sector performance and corruption. Several co-authored peer-reviewed journal and working papers on the effect of political and fiscal decentralization on Indonesia’s resources sector performance have been published, where we find indications of resource blessings (as opposed to the resource curse effects often encountered in countries with weaker institutions) on subnational district-level GDP. The current panel regression analysis seeks to further disentangle fiscal and directeconomic spillovers from oil and gas production across distinct subnational jurisdictions in Indonesia. The aim is to find further evidence from neighboring effects and go beyond district-level GDP to human-development indices on both districtand village levels. • „Efficiency of Child Welfare Agencies: An International Comparison“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln) I examine the efficiency of substitute child care agencies and complementary institutions using insights from principal-agent theory, public-private partnership and regulation contracts. I observe that the sizes and locations, levels of asymmetric information and network externalities, relative bargaining power, competencies and resources of agencies interact in a complex manner in determining the incentives, capacity and commitment of substitute child care agencies, and consequently their success. I draw on empirical data and literature on performance contracts in the US, complemented by European and Asian data, to suggest ways to improve the current systems. 22 • „Neuausrichtung Mediengründerzentrum NRW. Referenzmodelle, Angebotsstruktur in NRW und Empfehlungen“ Prof. Dr. Kai Thürbach, Prof. Dr. Christian Zabel (TH Köln), Film und Medienstiftung NRW > Wissenschaftliche Abgrenzung und Taxonomie von Modellen der Mediengründungsförderung (Förder-Institutionen); > Übersicht und Vergleich ausgewählter nationaler und internationaler Referenzmodelle für Mediengründungseinrichtungen, Analyse von Best Practices; > Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Mediengründerzentrums NRW vor dem Hintergrund der Gründungsförderung in der Region Köln/NRW; > Methode: induktive theoretisch-konzeptionelle Vorgehensweise auf Basis von Sekundärdaten, ergänzende qualitative Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und praxisorientiertes Benchmarking. • „Business Environment in Emerging Markets“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) SMEs from OECD countries, when investing in emerging and developing countries or trading with them, find it particularly cumbersome to deal with a multitude of hurdles erected by host country governments. This project aims to identify these hurdles, suggest measures to overcome them and evaluates the efforts of governments to remove them. An institutional analysis approach including economic, social, political and cultural factors is taken. The project has started in the summer of 2010. Two papers have been published so far, a third one is in preparation. Results continue to be presented at international conferences. The World Bank and the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) have supported this research. • „Currency Risk Assessment“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln) Exchange rate volatility poses a major risk for firms engaged in international trade and investment. Research focuses on the calibration of an analytical tool (“CURRI”) developed by the authors. In particular, the signaling properties of CURRI are subject of present research activities. • „Export Opportunity Survey“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Die Nachhaltigkeit des internationalen Warenhandels zu stärken ist das Ziel dieses Forschungsprojekts. Zu diesem Zweck werden jährlich die Exportbedingungen für ausgewählte Produkte in die USA und nach Deutschland vergleichend analysiert und als Export Opportunity Surveys publiziert. Sie dienen Produzenten insbesondere in Entwicklungsund Schwellenländern als Orientierung für eine Ausrichtung ihrer Produktionsweisen an Kriterien der Nachhaltigkeit (Stichwort Bio/Organic und Fairtrade). Die Analysen werden von 18 Studierenden des Master-Studiengangs International Business der TH Köln und des Studiengangs MBA der University of Wisconsin at Whitewater (UWW) unter Anleitung der Projektverantwortlichen erstellt. 23 • „Multi-Cultural Virtual Team Management“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Susann Kowalski (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Collaborative technologies, such as videoconferencing, social media, document sharing platforms, etc. empower businesses to challenge their brightest and best, regardless of location, to solve critical problems. The promise of technology has made multinational virtual teams (MVTs) one of the most popular topics in international business management today. On the surface, the possibilities for borderless collaboration appear endless. However, the promises of technology are not easily realized in the workplace. When teams work without being together, team identity/cohesion that motivates members may not develop. Leaders struggle with managing virtual work design, flow, and results. Distant expert may not work well in the virtual team environment. Culture adds another layer of complexity with MVT interactions. Cultural differences elicit diverse interpretations of seemingly simple messages, which leads to frustration. Conflict develops. To avoid conflict, the members stop communicating with each other. This causes members lose trust in their teammates. Once trust disappears, disfunctionality becomes a self-perpetuating cycle. These problems are real and happening in almost every organization using virtual teams today. The objective of this ongoing research is to determine approaches and processes that work and do not work for MVTs. This extensive endeavor involves multiple companies in different industries across Germany and the US. We use critical case analysis involving short interviews and team member surveys to identify the key issues that impact the MVT results. We also focus on the metrics that the firm uses to determine MVT success. The end result is a guide of “best practices” that firms can use to improve the productivity and member satisfaction of their MVTs. • „Predicting International Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Trade liberalization on a bilateral, regional or global level is meant to increase and/or change the direction of trade flows. With intraand interindustrial trade playing an increasing role in global trade it becomes imperative for the key actors in their respective industries to identify future supply chain opportunities. This research project analyses the predictive capacity of the concept of Revealed Comparative Advantage (“Balassa Index”) by developing a suitable model and testing it empirically. First results were obtained for East and South East Asia (with support from GIZ) and the empirical basis is now extended to the European Union and Latin America. • „Sustainability and Productivity in Global Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) This project aims to identify the relationship between drivers of sustainability (ESG) and drivers of productivity. Data on a country and – where possible – firm level are employed. Results are expected to contribute to rational decision-making in global supply chain management, international investment and related areas. The project has started in 2016. 30 Die Ergebnisse der im Sommer 2017 zum zweiten Mal durchgeführten Streitkulturerhebung werden 2018 in verdichteter Form veröffentlicht. >> Veröffentlichungen Vorstandsmitglieder veröffentlichten im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Bernd Eckardt (2017): 3 Umschuldung und Ersatzkreditnehmerstellung; in: Peter Derleder, Kai-Oliver Knops, Heinz-Georg Bamberger (Hrsg.): Deutsches und europäisches Bankund Kapitalmarktrecht, Springer Verlag, 3. Auflage, S. 1621-1640. • Joachim Hund-von Hagen (2017): Formularbuch Recht und Steuern, Kapitel: Schiedsvereinbarung und Mediationsklausel; C.H. Beck Verlag, 9. Auflage. • Reinhard Voppel, Wolf Osenbrück, Christoph Bubert (2017): Kommentar zum VgV – Vergabe von Architektenund Ingenieurleistungen; 4. Auflage. >> Vorträge, Konferenzbeiträge und Workshops Folgende Beiträge und Seminare wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle im abgelaufenen Jahr geleistet bzw. durchgeführt: • Christoph Bubert: Teilnahme an der Podiumsdiskussion zum Thema „Konfliktmanagement in der Immobilienbranche“; Immobilienkonferenz Ruhr, Hochschule Ruhr West, Institut Bauingenieurwesen, 30. November 2017, Mülheim. • Christoph Bubert: 2-tägiges Rechtskunde-Seminar im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung zum/(r) Mediator/in und Verhaltenstrainer/in; Volkshochschule Kassel, 07./08. April 2017, Kassel. • Christoph Bubert: Durchführung Modul „Konfliktmanagement und Mediation“; Hochschule Ruhr-West, Institut Bauingenieurwesen am 04./06. Mai 2017, Mülheim an der Ruhr. • Christoph Bubert: Seminar „HOAI im Dialog durchsetzen“ – Förderung der Verhandlungsund Kommunikationsfähigkeiten von Architekten, Ingenieuren und Mitarbeitern in der öffentlichen Bauverwaltung im Rahmen von Honorardiskussionen; VDI Wissensforum, 18. Mai 2017, Düsseldorf. • Christoph Bubert: Seminar zum Thema „Rund um’s Geld – Warum es Freiberuflern so schwer fällt, über Geld zu reden“; Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG, 31. Mai 2017, Düsseldorf. • Christoph Bubert: Supervision für Studierende des Moduls „Konfliktmanagement und Mediation“; Hochschule Ruhr-West, Institut Bauingenieurwesen, 15. Juli 2017, Mülheim an der Ruhr. 3 Prof. Dr. Bernd Eckardt ist auch Mitglied der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Diese Veröffentlichung ist daher ebenfalls aufgeführt in Kapitel 2.1: Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. 31 • Christoph Bubert: Seminar „Umgang mit schwierigen Verhandlungspartnern und - situationen“; Haus der Technik, 11. Oktober 2017, Berlin. • Christoph Bubert: Seminar zum Thema „HOAI im Dialog durchsetzen“ – Förderung der Verhandlungsund Kommunikationsfähigkeiten von Architekten, Ingenieuren und Mitarbeitern in der öffentlichen Bauverwaltung im Rahmen von Honorardiskussionen; BWI, 07. November 2017, Egelsbach. • Bernd Hoffmann: Vortrag „Konfliktmanagement in mittelständischen Unternehmen – typische Fallbeispiele“ im Rahmen der Veranstaltung „Jeden trifft es irgendwann – Was tun bei Streitigkeiten im Wirtschaftsleben?“; Handelskammer und Handwerkskammer Hamburg, 21. März 2017, Hamburg. • Bernd Hoffmann und Katharina Hellwig: Vortrag „Das integrierte Konfliktmanagementsystem des KIT – Von den Elementen zum System“ im Rahmen der Veranstaltung „Das Integrierte Konfliktmanagementsystem des KIT“, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 18. Juli 2017. • Bernd Hoffmann: Vortrag „Herausforderung: Planung, Kommunikation, Konflikte – Vom Umgang mit weichen Faktoren“ im Rahmen der Veranstaltung „Unternehmensnachfolge/Unternehmensverkauf“, KMU, 17. November 2017. • Björn Müller und Ricarda Rolf: Workshop „Kommunikationsund Verhandlungsmanagement sowie Konflikte erkennen und als Chance nutzen“ – gerichtet an Duale Studierende der Bauindustrie NRW, 27./28. November 2017, Kerpen. 2.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben • Gründung des Kompetenznetzwerkes Unternehmensnachfolge Rheinland Gemeinsam mit den Kooperationspartnern IWM und Mediation Bubert sowie weiteren Experten unterschiedlicher Berufsund Fachprofile hat die Forschungsstelle im Sommer 2017 ein interdisziplinäres Netzwerk gegründet, deren Mitglieder über nachgewiesene Kompetenzen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge, insbesondere bei Unternehmen des Mittelstands, verfügen. Dieses Expertennetzwerk will sich hierzu interdisziplinär austauschen und Unternehmen bei Prozessen der Unternehmensnachfolge im Raum Köln, Düsseldorf, Bonn und Rhein-Sieg begleiten. Erkenntnisse hieraus sollen dann auch in unseren Forschungsschwerpunkt „Unternehmensnachfolge“ einfließen. Geplant sind zudem Praktika, Gastvorträge und die Zweitbetreuung von Abschlussarbeiten für Studierende des Masterstudiengangs Marktorientierte Unternehmensführung. 32 • Filmprojekt Mediation Prof. Dr. Ricarda Rolf (TH Köln), Rechtsanwälte Christoph Bubert und Dr. Reinhard Voppel (OBKV, Köln) Das im Jahre 2015 gestartete Filmprojekt wurde als Idee im Rahmen des Seminars Konfliktmanagement initiiert mit dem Ziel, Mediation für verschiedene Zielgruppen (be-)greifbarer zu machen. Es zielt darauf ab, in allgemeiner und verständlicher Form das Thema Mediation an die Öffentlichkeit heranzutragen. Der Adressatenkreis ist dabei breit gefächert – von potenziellen Medianten über Studierende bzw. angehende Mediatoren bis zu Fachund Führungskräften in Unternehmen. Ausschlaggebend für das Filmprojekt war zudem die Erkenntnis, dass in dem Bereich Konfliktmanagement und Kommunikation bisher nur wenige für Lehrzwecke geeignete Filme existieren, um die Mediation in ihrer Vielfältigkeit angemessen auf moderne Weise darzustellen. Daran hat sich bis heute noch nichts geändert. Das Filmprojekt möchte dem entgegenwirken. Das Projekt besteht aus mehreren Teilen, wird stets fortgesetzt und in Eigenregie sowie in Kooperation, u. a. mit der KISD, filmisch umgesetzt. 2017 beschäftigten sich die Studierenden zur Verdeutlichung der vielfältigen Anwendungsbereiche mit der szenischen Darstellung einer Mediation in der Unternehmensnachfolge bei einem mittelständischen Familienunternehmen. • Zertifizierung von Baumediatoren Bei diesen Aufbaumodulen geht es um die Erlangung der Zertifizierung von Baumediatoren beim Verband der Bauund Immobilienmediatoren. Diese Aufbauseminare für Mediatoren zur Baumediation führte Christoph Bubert vom 27.-30. September 2017 und 23.-25. November 2017 in Frankfurt am Main durch. Dabei ging es insbesondere um folgenden Themen: Auftragsklärung, One-Party-Mediation, Vertiefung der Themen, Interessenund Bedürfnisklärung, spezielle Baumediationstechniken, Supervisionen, Transaktionsanalyse und Neun-Felder-Modell inklusive Vertiefung der Fragetechniken. • Leitung der Fachgruppe Mediation und Bauprojekte in der Fördergemeinschaft Mediation Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) e. V. Seit 2012 führt Christoph Bubert regelmäßige internationale Fachgruppentreffen mit MediatorenkollegInnen durch. Ziel dieser Fachgruppe ist die Aufklärung und Verbreitung von Bauund Immobilienmediationen in Deutschland und Europa. Dies geschieht durch Vorträge, Workshops, Veröffentlichungen, Kongresse u. a. So fanden in 2017 am 18. Februar, 01. Juli und 04. November Treffen im Köln-Bonner Institut für Konfliktlösung statt. • Tätigkeit im Ausschuss für Mediation und Schlichtung beim Kölner Anwaltverein Hier geht es um die Verbreitung von Wissen und Implementierung von Mediationen, die bereits gerichtsanhängig sind und durch das Gericht an Anwaltsmediatoren beim Kölner Anwaltverein vergeben werden. Ziel der Ausschussarbeit, die von Christoph Bubert seit 2010 geleistet wird, ist die Aufklärung der Richter, die die Gerichtsfälle an die Mediatoren weitergeben. 33 • Intervision von MediatorInnen im Rahmen eines regelmäßigen Peergroupaustausches Ziel dieser auch 2017 wieder im zweimonatigen Rhythmus stattfindenden Intervision ist die Vorbereitung, Durchführung und Nachbesprechung von aktuellen Mediationsund Konfliktfällen sowie die wechselseitige Vorstellung von interdisziplinären Themen im Kontext von Konfliktmanagement, Mediation, Kommunikation und Verhandlung. Diese Treffen werden von Christoph Bubert (Leitung), Robert Glunz, Björn Müller, Ricarda Rolf und weiteren MediationskollegInnen gestaltet. 34 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende Das Institute of Global Business and Society (GLOBUS) wurde im Jahr 2007 von Prof. Dr. Harald Sander und Prof. i.R. Dr. Lothar Cerny als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und akademischer Ausbildung gegründet. Das Institut versteht sich als ein globales Netzwerk für Forschung, Lehre und Consulting. GLOBUS befasst sich schwerpunktmäßig mit drei Themenbereichen: die Interaktion von globaler Wirtschaftstätigkeit und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Internationalisierung der akademischen Managementausbildung sowie die Nachhaltigkeit globaler Industrien. Am GLOBUS-Institut wirken die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Harald Sander Leiter GLOBUS, Internationale Volkswirtschaftslehre Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Elke Schuch Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, TH Köln [email protected] Prof. i.R. Dr. Lothar Cerny Übersetzungund Kommunikationswissenschaften, Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, TH Köln (ehemals) [email protected] Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono Entwicklungsfinanzierung University of Stellenbosch Business School meshach.aziakpono@ usb.ac.za Prof. Dr. Amalia Di Iorio Internationales Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University amalia.diiorio@ rmit.edu.au Prof. Dr. Andres Gallo Internationale Volkswirtschaftslehre Coggin College of Business, University of North Florida [email protected] Prof. Dr. Sylvia Heuchemer Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Stefanie Kleimeier Finanzwesen Maastricht University s.kleimeier@maastricht university.nl Prof. Dr. Jeffrey E. Michelman Rechnungswesen, Internationale Wirtschaft University of North Florida jeff.michelman@ unf.edu Prof. Dr. Jeffrey W. Steagall Volkswirtschaftslehre John B. Goddard School of Business and Economics, Weber State University jeffs[email protected] Steffen Wolfer Strategisches Management Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Qingshi Wang Statistik School of International Business, Dongbei University of Finance and Economics [email protected]du.cn 35 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Dr. Francisco Lima da Costa Migration und institutioneller Wandel Universidade Nova de Lisboa francisco.costa @fcsh.unl.pt Prof. Dr. Vikash Ramiah Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University vikash.ramiah @rmit.edu.au Prof. Dr. Bogdan Góralczyk Internationale Beziehungen Centre for Europe of University [email protected] Prof. Dr. Alojzy Z. Nowak Volkswirtschaftslehre Universität Warschau [email protected] Prof. Dr. Waldemar Koziol Internationales Finanzwesen Universität Warschau wkoziol@ mail.wz.uw.edu.pl Prof. Dr. Steven K. Paulson Management und internationale Wirtschaft University of North Florida [email protected] Weitere Informationen zum Institute of Global Business and Society finden sich auf der Homepage unter www1.th-koeln.de/globus. Die Forschungsaktivitäten des GLOBUS-Instituts für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr von Mitgliedern der Fakultät bearbeitet: • Jean Monnet-Lehrstuhl „Europe in the Global Economy“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln) Im Rahmen des Jean Monnet-Lehrstuhls steht neben der europabezogenen Lehre die Analyse der Integration der europäischen Finanzmärkte im Vordergrund, insbesondere in Bezug zu Fragen der Regulierung des Finanzsektors. Dabei geht es zum einen um die Verbindung der europabezogenen empirischen Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Sustainability of Global Banking“ mit angewandten transnationalen Regulierungsfragen und zum anderen um die Verbreitung dieser Forschungsergebnisse über die engen Grenzen der Fachwissenschaft hinaus, um transdisziplinäre, informierte öffentliche Debatten zu fördern. • „The Nexus Water-, Energyand Food Security“ Prof. Dr. Harald Sander, Prof. Dr. Ulf Blieske, Prof. Dr. Johannes Hamhaber, Prof. Dr. Wolfgang Kath-Petersen, Prof. Dr. Till Meinel, Prof. Dr. Lars Ribbe, Prof. Dr. Jackson Roehrig, Prof. Dr. Sabine Schlüter, Prof. Dr. Ingo Stadler, Prof. Dr. Michael Sturm, Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt (alle TH Köln) Wasser-, Energieund Ernährungssicherheit sind eng miteinander verknüpfte Probleme für eine nachhaltig orientierte Weltwirtschaft. In diesem Projekt arbeiten elf Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der TH Köln zusammen, um einen ganzheitlichen und umfassenden Ansatz zu entwickeln, der es gestattet, Lösungen für einen effizienten und nachhaltigen Ressourceneinsatz vorzuschlagen und praktisch umzusetzen. 36 • „Sustainability of Global Banking“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Dr. Joscha Beckmann (Ruhruniversität Bochum) Das Projekt baut auf dem DFG-Projekt „Determinants and Dynamics of the Geography of Global Banking“ auf, das Mitte 2013 abgeschlossen wurde. Es untersucht die Konsequenzen von Finanzkrisen für die Funktionsfähigkeit von Bankenmärkten und die daraus folgenden Voraussetzungen für ein nachhaltiges und stabiles Finanzsystem. • „Monetary Policy Transmission and Financial Integration in Africa” Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Prof. Dr. Meshach Aziakpono (Stellenbosch University Business School) In den letzten Jahren ist es zu einer stärkeren wirtschaftlichen Verflechtung der Länder der Southern African Development Community (SADC) gekommen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meshach Aziakpono von der Stellenbosch University, Südafrika, und Associate Professor Stefanie Kleimeier von der Universität Maastricht wurde die Entwicklung der Finanzmarktintegration in der Region empirisch untersucht und das Ergebnis der Studie in einer führenden Fachzeitschrift (Applied Economics) 2012 veröffentlicht. Zurzeit wird das Projekt erweitert, wobei nun die Interaktion von effizienten geldpolitischen Transmissionen und Finanzmarktintegration im Vordergrund steht. Dabei werden sich die aktuellen Analysen auf den gesamten afrikanischen Kontinent beziehen. • „Best-Practices of Culturally-Aware International Graduate Business Education“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Elke Schuch (TH Köln), Prof. Dr. Jeffrey Michelman (University of North Florida), Prof. Dr. Steve Paulson (University of North Florida), Prof. Dr. Alojzy Nowak (Warsaw University), Dr. Waldemar Koziol (Warsaw University), Prof. Dr. David Wang (Dongbei University of Finance and Economics) Das Projekt begleitet den Masterstudiengang „International Management und Intercultural Communication“ wissenschaftlich und stellt die Erfahrungen beim Aufbau, Design und Management von international integrierten Masterstudiengängen auf internationalen Konferenzen und in Publikationen zur Diskussion. Die Projektteilnehmer sind als Verantwortliche und Lehrende in dem Studiengang involviert. • „Green Growth, Eco-Innovation and Transfer of Green Technology“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Steffen Wolfer (TH Köln) In diesem Projekt wird die Rolle von Öko-Innovationen für eine „grüne Ökonomie“ und „grünes Wirtschaftswachstum“ untersucht. Auf der Basis eines zu entwickelnden makroökonomischen Analyserahmens werden dann auf der Mikroebene Diffusion und Transferkanäle neuer umweltfreundlicher Technologien zu Unternehmen in Emerging Markets, speziell China, untersucht. Das Projekt wird gemeinsam mit Steffen Wolfer, wiss. MA, im engen Zusammenhang mit seinem Dissertationsprojekt durchgeführt. 37 >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Harald Sander, Stefanie Kleimeier (2017): Banking Competition and Interest Rate PassThrough; in: Jaap A. Bikker, Laura Spierdijk (Hrsg.): Handbook of Competition in Banking and Finance; Cheltenham (Edgar Elgar), S. 305-322. • Harald Sander (2017): Will a president Macron be able to reform the eurozone?; in: The Conversation – Global Edition, URL: https://theconversation.com/will-a-president-macronbe-able-to-reform-the-eurozone-76596. • Harald Sander (2017): Finally, some good economic news from the Eurozone – but will it last?; in: London School of Economics and Political Sciences: EUROPP: European Politics and Policy, URL: http://blogs.lse.ac.uk/europpblog/2017/04/10/finally-some-goodeconomic-news-from-the-eurozone. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum geleistet: • Harald Sander: Banking Competition and Interest Rate Pass-Through; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Competition in Banking and Finance”, Universität Groningen und Dutch Central Bank, 21. September 2017. • Harald Sander: Whatever it takes: Retail Banking Market Integration and Financial Stability in the Eurozone; Jean-Monnet Keynote Lecture im Rahmen der International Conference on Banking and Finance, Universität Warschau, 10. Juli 2017. • Harald Sander: Deposit Insurance in Times of Crises: Safe Haven or Regulatory Arbitrage?; Vortrag im Rahmen der 2017 Biennial IADI Research Conference: Designing an Optimal Deposit Insurance System – Theory and Practice, Bank for International Settlements, Basel, 01. Juni 2017. • Harald Sander: Moderator der Paneldiskussion im Rahmen des „International Panel: 25 Years after Maastricht: The Future of Money and Finance in Europe”; zusammen mit Benoît Coere (ECB), Barry Eichengreen (University of California at Berkeley), Daniel Gros (CEPS), Hans-Helmut Kotz (Frankfurt und Harvard) und Robert McCauley (BIS). 38 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Harald Sander: > Associate Editor von “Finance Research Letters” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Foundations of Management” (seit 2012); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Journal of Banking and Financial Economics” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Yearbook of Polish European Studies” (seit 2012); > Associate Editor von “International Business: Research, Teaching and Practice” (seit 2010). 39 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende Der Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement ist eine Institution, die an der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften angesiedelt ist und von der TH Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen anerkannt und unterstützt wird. Der Forschungsschwerpunkt hat das Ziel, Forschungsaktivitäten im Bereich Wissensmanagement zu unterstützen und durchzuführen. An der Forschungsstelle wirkten die folgenden Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Rolf Franken Wissensmanagement, Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Udo Inden Wissensmanagement, BWL/General Management Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut [email protected] Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts sind nachfolgend dokumentiert. 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Digitalisierung von KMU“ Prof. Dr. Rolf Franken Ziel des Projektes ist, im Rahmen einer transformativen und interdisziplinären Forschung KMU bei der Digitalisierung ihrer Aktivitäten zu unterstützen. Projektgruppen aus Studierenden führen unter Betreuung von Forschern Digitalisierungsprojekte mit KMU durch. Das wissenschaftliche Ziel ist dabei, die Umsetzungsprobleme in den Unternehmen zu erfassen und Lösungsvorschläge für deren Überwindung zu entwickeln. Digitalisierungsprojekte von KMU betreffen zumeist das gesamte Geschäftsmodell des Unternehmens und können nicht so leicht auf lokal abgrenzbare Bereiche beschränkt werden. • Kooperationsprojekte mit der Fachhochschule Bielefeld Prof. Dr. Rolf Franken Der Forschungsschwerpunkt beteiligt sich aktiv an mehreren Projekten der FH Bielefeld unter Leitung von Prof. Dr. Swetlana Franken zum Thema Digitalisierung bzw. Industrie 4.0, z. B. „Fit für Industrie 4.0“ und „Women Ressource 4.0“. 46 • Ursula Binder (2017): Die 5 wichtigsten Steuerungsinstrumente für kleine Unternehmen; Haufe-Verlag. • Ursula Binder (2017): Schnelleinstieg Controlling; Haufe-Verlag, 6. Auflage. • Ursula Binder (2017): Controlling Aufgaben, Funktionen, Ziele; URL: https://www.haufe.de/controlling/controllerpraxis/was-ist-controlling/controlling-aufgabenfunktionen-ziele_112_433744.html. • Ursula Binder (2017): Was ist Controlling?: URL: https://www.controllingportal.de/Fachinfo/Grundlagen/Was-ist-Controlling.html. • Annette Blöcher, Lukas Gawlik (2017): Entrepreneurship und Start-up-Kultur an der TH Köln. Auswertung der empirischen Erhebung Teil I: TH Köln Gesamt; in: Schriftenreihe Entrepreneurship & Innovation, Band 01/2017. • Annette Blöcher, Lukas Gawlik (2017): Entrepreneurship und Start-up-Kultur an der TH Köln. Auswertung der empirischen Erhebung Teil II: Auswertung der 11 Fakultäten; in: Schriftenreihe Entrepreneurship & Innovation, Band 02/2017. • Marc Kastner (2017): Elementare Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler; Lehrbuch mit Online-Lernumgebung, Kiehl. • Ursula Kleinert (2017): Aktuelle Entwicklungen bei der Organhaftung für ComplianceVerstöße; in: Helmut Siekmann (Hrsg.): Festschrift für Theodor Baums zum siebzigsten Geburtstag, Mohr Siebeck, Tübingen. • Ralf Knobloch (2017): Konstruktion einer unterjährlichen Markov-Kette aus einer jährlichen Markov-Kette – Eine Verallgemeinerung des linearen Ansatzes; in: Forschung am ivwKöln, Band 07/2017. • Thomas Krupp (2017): Chemical Logistics – Importance of Logistics in a Global Key Sector; in: Logistics and Supply Chain Management, No. 2, Vol. 79, S. 4-15. • Thomas Krupp, Bernhard Albert (Hrsg.) (2017): Bedeutung der Zukunftsforschung und des Wandels für eine Raffinerie – Sammlung der Hausarbeiten von den Studentinnen und Studenten des Masterstudiengangs Supply Chain and Operations Management M.Sc.; TH Köln. • Volker Mayer, Petra Oesterwinter (2017): Die BGB-Klausur – eine Schreibwerkstatt; Nomos Studium, 2. Auflage. • Marc Prokop, Lars Brinkmann (2017): FAU Studien aus der Philosophischen Fakultät 8: Branchenspezifische Unternehmensbewertung von Fußballclubs: Die Fußballbundesliga im Spannungsfeld der Internationalisierung; in: Jürgen Kähler, Kyriakos Revelas (Hrsg.): Issues of the European and International Economy in the Era of Globalization; FAU University Press. 47 • Hartmut Reinhard, Thomas Krupp (2017): Potentiale des Baustellenmanagements im Bezirk der IHK Köln; IHK Köln, URL. https://www.ihkkoeln.de/upload/IHK098_Broschu_re_Baustellekoordinierung_R1_13_RZ_Interaktiv_ES_ 59367.pdf • Hartmut Reinhard, Thomas Krupp (2017): Entrepreneurs’ View on Urban Mobility in Cologne; Kongressband „The Sixth German-Russian Week of the Young Researcher – Urban Studies – The City of the Future”, DFG Moscow, DAAD/DWIH, URL: http://www.dfg.de/dfg_profil/geschaeftsstelle/dfg_praesenz_ausland/russland/berichte/201 7/170510_nachwuchswoche/index.html. • Christian Zabel (2017): Digitale Transformation von Medienunternehmen – PortfolioSteuerung beim Südwestrundfunk; in: Medienwirtschaft, Nr. 4, S. 14-21. • Christian Zabel (2017): Was wichtig ist in der Digitalisierung. Können, wollen, dürfen wir das?; in: Bettina Volkes, Kai Anderson (Hrsg.): Digital Human. Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung; Campus: Frankfurt/New York, S. 167-172. • Christian Zabel, Sven Pagel, Christian Seemann (2017): Youtube-Creators in Deutschland – Motive, Produktionsroutinen und Finanzierung von deutschen Online-VideoProduzenten; in: Wolfgang Seufert (Hrsg.): Media Economics revisited – (wie) verändert das Internet die Medien?; Nomos, S. 125-145. • Christian Zabel (2017): Digitalisierung – eine Kulturund Führungsfrage; in: FInnoMagazin. Magazin für Finance & Innovation, Nr. 3, S. 4-5. • Christian Zabel, Sven Pagel (2017): Influencer Marketing – Die Sicht der YouTubeCreators; in: St. Gallen Marketing Review, Nr. 2, S. 26-36. 2.6.3 Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende weitere Beiträge wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften geleistet: • Zelal Ates: “Online Health Information Search (OHIS): Patients’ Motivations, Information Search Behavior and Outcomes”; QUIS 15 Conference Porto, Portugal, 12.-15. Juni 2017 (mit M. Lara-Quintanilla, L. C. Duque, J.H. Schumann und M. Büttgen). • Zelal Ates: “Outfighting the Dark Side of Customer Participation: Coping Support for Stressed Customers”, QUIS 15 Conference Porto, Portugal, 12.-15. Juni 2017, (mit S. Treger, M. Büttgen und J. H. Schumann). • Zelal Ates: “Publishing Practices in the Service Research Community made Explicit”, QUIS 15 Conference Porto, Portugal, 12.-15. Juni 2017 (mit S. Benoit, K. Scherschel, L. Nasr und J. Kandampully). 48 • Zelal Ates: “Service Employees as Coping Support for Stressed Customers: Reducing Customer Participation Stress”, 26th Annual Frontiers in Service Conference New York, USA, 22.-25. Juni 2017 (mit S. Treger, M. Büttgen und J. H. Schumann). • Zelal Ates: “Online Health Information Search (OHIS): Patients’ Motivations, Information Search Behavior and Outcomes”, 26th Annual Frontiers in Service Conference New York, USA, 22.-25. Juni 2017 (mit M. Lara-Quintanilla, L. C. Duque, J.H. Schumann und M. Büttgen). • Zelal Ates: “Service Employees as Coping Support for Stressed Customers: Reducing Customer Participation Stress”, 26th Annual Frontiers in Service Conference New York, USA, 22.-25. Juni 2017 (mit S. Treger, M. Büttgen und J. H. Schumann). • Zelal Ates: “Effective Coping Strategies for Stressed Frontline Employees in Service Occupations – Outcomes and Drivers”, 26th Annual Frontiers in Service Conference New York, USA, 22.-25. Juni 2017 (mit V. L. Selzer, J. H. Schumann, M. Büttgen, M. Komor und J. Volz). • Zelal Ates: “Publishing Practices in the Service Research Community made Explicit”, 26th Annual Frontiers in Service Conference New York, USA, 22.-25. Juni 2017 (mit S. Benoit, K. Scherschel, L. Nasr und J. Kandampully). • Hartmut Reinhard, Thomas Krupp: Vortrag und Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltung „Potentiale des Baustellenmanagements im Bezirk der IHK Köln“; IHK Köln, 05. April 2017. • Hartmut Reinhard: Citylogistik, IHK Köln, Gemeinsame Arbeitskreissitzung „Verkehr und Logistik“ sowie „Spedition“, 31. August 2017. • Christian Zabel: Produktportfolio digitalisieren. Agilität, Plattformen & Kulturwandel; Vortrag im Rahmen des Symposiums zum Thema „Innovationen generieren und managen – so machen’s die Besten!“, IHK Köln, 20. November 2017. • Christian Zabel: Netflix, LeFloid & Co. – Wohin geht das Fernsehen?; Vortrag im Rahmen des Du Mont Open Networks, 21. September 2017. • Christian Zabel: Digitalisierung der Wirtschaft – wie entwickele ich mein Geschäftsmodell weiter?; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Digital Cologne“, IHK Köln, 21. März 2017. • Christian Zabel: Digitalisierung – eine Kulturund Führungsfrage; Vortrag im Rahmen des Finance Innocations Days 3.0, 15. März 2017. 49 2.6.4 Wissenschaftliche Veranstaltungen Folgende weitere Veranstaltungen wurden von den Mitgliedern des Schmalenbach Instituts im abgelaufenen Jahr (mit) ausgerichtet: • „VISION.LOGISTIK.3. Blockchain: Revolution in der Supply Chain?” (20. Oktober 2017, TH Köln) Prof. Dr. Michael Lorth (TH Köln) Im Fokus der dritten in Kooperation mit der IHK Köln und Herzig Marketing organisierten Tagung standen die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der BlockchainTechnologie in der Logistik und in Supply Chains. • „BVL-Tag der Logistik 2017: Vom Klicken bis zum Klingeln“ (27. April 2017, TH Köln) Prof. Dr. Michael Lorth (TH Köln) Die Veranstaltung im Rahmen des BVL-Tages der Logistik präsentierte und erklärte spannende Berufsbilder aus der Logistik. 50 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung (FS-RV) besteht in seiner derzeitigen Form seit dem Jahr 2009. Der Forschungsschwerpunkt analysiert die aktuellen Entwicklungen des Rückversicherungsmarktes und begleitet diese gegebenenfalls durch Projekte. Am Forschungsschwerpunkt Rückversicherung wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren und wissenschaftlichen Hilfskräfte und Mitarbeiter mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Jochen Axer Betriebswirtschaftslehre, insb. betriebliche Steuerlehre Institut für Versicherungswesen [email protected] Jan Böggemann Wissenschaftliche Hilfskraft Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Manuel Dietmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter KPMG / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Sebastian Hoos Wissenschaftlicher Mitarbeiter Deutsche Rück / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Robert Joniec Wissenschaftlicher Mitarbeiter Müller Unternehmensberatung / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Kai-Olaf Knocks Wissenschaftlicher Mitarbeiter SCOR Global P&C SE / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Wolfgang Koch Wissenschaftliche Hilfskraft Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Fabian Lassen Wissenschaftliche Hilfskraft Forschungsschwerpunkt Rückversicherung fabian_janbert.lassen @th-koeln.de Prof. Stefan Materne Leiter des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Vanessa Pollari Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Fabian Pütz Wissenschaftliche Hilfskraft Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Prof. Dr. Lutz Reimers-Rawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] 51 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt David Roesner Studentische Hilfskraft Forschungsschwerpunkt Rückversicherung david_marcel_fabian. [email protected] Brigitte Schumann-Kemp Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsschwerpunkt Rückversicherung brigitte.schumannkem[email protected] Lihong Wang Wissenschaftliche Mitarbeiterin R+V Re / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Die Finanzierung des Forschungsschwerpunktes Rückversicherung (Personalkosten der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Literatur, Reisekosten, Sachmittel, etc.) erfolgt vollständig aus den von dem Förderkreis Rückversicherung zur Verfügung gestellten Drittmitteln. In dem Förderkreis wirken derzeit insgesamt 90 Rückversicherer bzw. rückversicherungsorientierte Unternehmen mit. Zudem werden das Kölner Rückversicherungs-Symposium (teilweise), die Jahrestagung des Förderkreises sowie Exkursionen durch die eingeworbenen Drittmittel finanziert. Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ist Mitglied im IISForschungsnetzwerk (International Insurance Society). Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung sind nachfolgend dokumentiert. 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden bzw. werden in dem Forschungsschwerpunkt Rückversicherung bearbeitet: • Jan Böggemann Jan Böggemann beschäftigte sich mit der Optimierung des Vorgehens eines Industrieversicherers beim Einkauf von fakultativer Rückversicherung. • Manuel Dietmann Manuel Dietmann forschte zur Wirksamkeit des „System of Governance“. • Sebastian Hoos Sebastian Hoos befasste sich mit der kritischen Analyse der Praxisanwendung der Ereignisdefinition. • Robert Joniec Robert Joniec beschäftigte sich mit dem Thema „Actuarial Swap“. • Kai-Olaf Knocks Kai-Olaf Knocks befasste sich mit dem autonomem Fahren – Evolution oder Revolution des Kfz-(Rück-)Versicherungsmarktes. 52 • Wolfgang Koch Wolfgang Koch forschte zum „Public Private Partnership“ – Unterstützung von Schwellen und Entwicklungsländern. • Fabian Lassen Fabian Lassen beschäftigte sich mit den Mitarbeitern in der Rückversicherungsbranche, ein Vergleich zwischen Deutschland und USA. • Stefan Materne Stefan Materne umfasste das Thema Protektionismus durch Regulierung an den Beispielen Deutschland und China. • Fabian Pütz Fabian Pütz befasste sich mit dem Alternative Capital und Basisrisiko in der Standardformel von Solvency II. • Lihong Wang Lihong Wang forschte zum Thema „Regulations of the Chinese Automobile Vehicles Recall Insurance“. Die geplanten Veröffentlichungen zu den einzelnen Forschungsthemen sowie die für das nächste Jahr geplanten Forschungsprojekte sind im letzten Abschnitt aufgelistet. >> Veröffentlichungen Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung veröffentlichte im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Sebastian Hoos (2017): Die (Rück-)Versicherung von Flüchtlingsunterkünften unter dem Blickwinkel der Terrorismusregelungen in der deutschen Sachversicherung; in: Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV), Nr. 01/2017, S. 25-27. • Lucas Kaiser (2017): Bedeutung von Ratings für Rückversicherungsunternehmen; in: Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 02/2017. • Stefan Materne (Hrsg.) (2017): Jahresbericht 2016 der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung; in: Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung; Band 01/2017. • Stefan Materne (Hrsg.) (2017): Forschungsbericht 2016 des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung; in: Forschungsbericht für das Jahr 2016, Schriftenreihe Forschung am ivwKöln, Band 01/2017, S. 3-9. • Stefan Materne (Hrsg.) (2017): Proceedings des Researchers‘ Corner zur 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung am 7. Juli; in: Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 04/2017. 53 • Stefan Materne (Hrsg.) (2017): Die US-Schäden testen die ILS-Investoren; in: Interview in Versicherungswirtschaft heute, 04. Dezember 2017, URL: http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte-vertrieb/chinas-ruckversicherer-leidenunter-regulierung. • Stefan Materne, Fabian Pütz (2017): Alternative Capital und Basisrisiko in der Standardformel (non-life) von Solvency II; in: Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung; Band 04/2017. • Fabian Pütz, Ingo Wichelhaus, Stefan Materne (2017): Konzeption eines proportionalen Solvency Bonds zur Reduktion des vorzuhaltenden Risikokapitals für das Prämienund Reserverisiko unter Solvency II; in: Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV), Nr. 21/2017, S. 660-662. • Brigitte Schumann-Kemp (2017): Bericht zum 14. Kölner RückversicherungsSymposium Rückversicherung 2017 – Protektionismus durch Regulierung?; in: Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 03/2017. • Lihong Wang (2017): Dragon with Endurance – How China’s Economic Slowdown Impacts the Insurance Industry; in: Versicherungswirtschaft (VW); Nr. 12/2017, S. 50-52. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts im Berichtszeitraum geleistet: • Jan Böggemann: Optimierung des Einkaufs fakultativer Rückversicherung eines Industrieversicherers; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel-Uckendorf. • Manuel Dietmann: SFCR: Erkenntnisse zur erstmaligen Veröffentlichung; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Sebastian Hoos: Kritische Analyse der Praxisanwendung der Ereignisdefinition; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Robert Joniec: Actuarial Swap; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Lucas Kaiser: Auswirkung verschiedener Determinanten auf das Rating von Rückversicherungsunternehmen; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Kai-Olaf Knocks: Autonomes Fahren – Evolution oder Revolution?; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. 54 • Wolfgang Koch: Public Private Partnership in Schwellenund Entwicklungsländern (Posterbeitrag); Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Fabian Lassen: Beschäftigte in der Rückversicherungsindustrie – Deutschland und USA; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Fabian Lassen: Local weather-related events; Vortrag im Rahmen des Eurapco Meetings, 10. Oktober 2017, Bern. • Stefan Materne: Die geänderten Zulassungsbedingungen für DrittstaatenRückversicherer in Deutschland; Fachtagung des Deutschen Anwaltvereins „Die Assekuranz im Wandel – Aktuelle Entwicklungen im europäischen und internationalen Versicherungsrecht“, 11. Februar 2017, Obernai bei Strasbourg. • Stefan Materne: Rückversicherung 2017 – Protektionismus durch Regulierung?; Vortrag im Rahmen des 14. Kölner Rückversicherungs-Symposiums, 23. Mai 2017, Köln. • Fabian Pütz: Alternative Capital und Basisrisiko in der Standardformel (non-life) von Solvency II; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Lihong Wang: Chinese Automobile Vehicle Recall Insurance; Vortrag im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. Darüber hinaus wurden von Mitgliedern des Forschungsschwerpunktes folgende Interviews durchgeführt: • Stefan Materne: Interview mit Lorenz Kielwein zum Ansatz der mathematischen Systemtheorie auf Teamarbeit in Unternehmen; Interview im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Stefan Materne: Interview mit Frank Baumann zu seinen Erfahrungen im Rückversicherungseinkauf; Interview im Rahmen der 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 07. Juli 2017, Niederkassel Uckendorf. • Stefan Materne: Interview mit Prof. Dr. Roland Berger zur wirtschaftlichen und finanziellen Situation in der Bundesrepublik Deutschland; Interview im Rahmen des Guy Carpenter Rückversicherungs-Workshops, 20. September 2017, Königswinter/Bonn. 55 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr vom Forschungsschwerpunkt Rückversicherung durchgeführt: • 14. Kölner Rückversicherungs-Symposium Am 23. Mai 2017 fand das 14. Kölner Rückversicherungs-Symposium zum Thema „Rückversicherung 2017 – Protektionismus durch Regulierung?“ statt. Prof. Stefan Materne beleuchtete in seinem Einführungsvortrag die verschiedenen Facetten des Themas. In einem ersten Interview unter Leitung von Dr. Mark Surminski (Chefredakteur der Zeitschrift für Versicherungswesen) nahm Dr. Marcel Grandi (Director, Credit Suisse ILS) teil. Das erste Panel wurde von Prof. Stefan Materne geleitet. Folgende Diskutanten haben teilgenommen: > Dr. Frank Grund (Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht, BaFin), > Prof. Dr. Karel van Hulle (Vorstand, Bermuda Finanzaufsicht BMA) und > Ulrich Wallin (Vorstandsvorsitzender, Hannover Rück). In einem zweiten Interview unter Leitung von Dr. Marc Surminski nahm Peter Gerhardt (CEO, Asia Capital Re) teil. Eine zweite Paneldiskussion unter der Leitung von Herbert Fromme (Süddeutsche Zeitung) wurde mit den folgenden Teilnehmern durchgeführt: > Dr. Marcel Grandi (Director, Credit Suisse ILS), > Dirk Spenner (Head of EMEA North/East, Willis Re) und > Ulrich Wallin (Vorstandsvorsitzender, Hannover Rück). Inhalte und Thesen des 14. Kölner Rückversicherungs-Symposiums werden in einem separaten Jahresbericht vertieft behandelt. • 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung Die 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung des Instituts für Versicherungswesen der TH Köln fand am 07. Juli 2017 im Clostermanns Hof in Niederkassel Uckendorf statt. Prof. Stefan Materne informierte über den Forschungsschwerpunkt Rückversicherung und führte Interviews über Alternative Capital und dem veränderten Kundenverhalten beim Einkauf von Rückversicherung. Mit Herrn Lorenz Kielwein (Geschäftsführer, Kielwein Unternehmensberatung) sprach er über die Übertragung von der mathematischen Systemtheorie auf Change Management in Unternehmen. Herr Frank Baumann (Gothaer i.R.) wurde zu seinen langjährigen Erfahrungen im Rückversicherungseinkauf interviewt. 62 • Blog Versicherungsrecht Im Zusammenhang mit dem Masterstudiengang Versicherungsrecht hat die Forschungsstelle einen Blog zu Versicherungsrecht eingerichtet, siehe dazu URL: http://blogversicherungsrecht.web.th-koeln.de. • Geplante Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle werden auch im aktuellen Jahr fortlaufend zu aktuellen Fragen und neuesten Trends in der Rechtsprechung Stellung nehmen. • Geplante Veranstaltungen Auch im nächsten Jahr plant die Forschungsstelle Versicherungsrecht wieder mindestens ein Diskussionsforum zu aktuellen Themen der Rechtsprechung. 63 3.3 Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) Risiko ist ein prägendes Element unserer Gesellschaft. Risiken kann man selten völlig vermeiden, wohl aber durch ein angemessenes Risikomanagement identifizieren, messen und kontrollieren und dadurch beherrschbar(er) machen. In Ergänzung zum technischen Risikomanagement fokussiert dabei das finanzielle Risikomanagement auf die Bewältigung finanzwirtschaftlicher Risiken. Kernaufgabe des aktuariellen Risikomanagements in diesem Zusammenhang ist die Bewertung der Risiken von Banken und Versicherungen durch geeignete mathematische Modelle und Methoden. 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) bündelt die Forschungsaktivitäten des ivwKöln im Hinblick auf die aktuarielle Beurteilung und Bewertung sowie die finanzielle Bewältigung von Risiken. Die Mitwirkung bei FaRis ist dabei nicht nur auf Mitglieder des ivwKöln beschränkt, sondern bezieht auch explizit Angehörige anderer Institute, Hochschulen oder Forschungsbereiche mit ein. FaRis versteht sich dabei als Bindeglied zwischen mathematischer Forschung und praxisorientierten wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen. Die Forschungsstelle deckt eine große Bandbreite von Projekten und Forschungsthemen ab, wie beispielsweise > wertorientierte Steuerung in der Lebens-, Krankenund Schadenversicherung; > aktuarielle Modelle & Methoden in der Pensionsversicherungsmathematik; > aktuarielle Modelle & Methoden der Rückversicherung; > kollektiver Risikoausgleich bei Sparund Entsparprozessen; > Modellierung des Langlebigkeitsrisikos; > Modelle & Methoden im finanziellen Risikomanagement sowie > Kapitalanlageund Liquiditätsmanagement in Versicherungsunternehmen. Weitere Informationen zu FaRis finden sich auf der ivwKöln Webseite (www.ivw-koeln.de) unter Forschung/Forschungsstelle FaRis. Derzeit wirken bei FaRis die nachfolgend aufgelisteten Personen mit. 64 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Marcel Berg Wissenschaftlicher Mitarbeiter Publikationsreihe „Forschung am ivwKöln“, stellv. Schriftenleitung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Oskar Goecke Finanzdienstleistungen, Kapitalanlagemanagement Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Maria Heep-Altiner Leitung von FaRis, Schadenversicherungsmathematik, Finanzierung im VU Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Ralf Knobloch Quantitative Methoden, Risikomanagement, Betriebliche Altersversorgung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Martin Mullins Korrespondierendes Mitglied, Head of the Department of Accounting and Finance University of Limerick martin.m[email protected] Prof. Dr. Finbarr Murphy Korrespondierendes Mitglied Department of Accounting and Finance University of Limerick, [email protected] Prof. Dr. Lutz Reimers-Rawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Felix Miebs Kapitalanlagemanagement Schmalenbach Institut [email protected] Fabian Pütz Doktorand in Kooperation mit der Universität Limerick (Prof. Dr. Murphy), Autonomes Fahren Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Torsten Rohlfs Risikomanagement, Governance Systeme und Wirtschaftsprüfung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Magda Schiegl Korrespondierendes Mitglied, Risikomanagement Hochschule Landshut [email protected] Prof. Dr. JanPhilipp Schmidt Aktuarielle Modelle & Methoden in der Personenversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Fabienne Sebralla Wissenschaftliche Hilfskraft, Krankenversicherung & Unterstützung bei der Organisation Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Jürgen Strobel Lebensversicherung, betriebliche Altersversorgung, Schriftleitung „Forschung am ivwKöln“ Institut für Versicherungswesen [email protected] Es gehört zum Selbstverständnis von FaRis, auch externe Partner und Förderer in die Forschungsarbeit einzubeziehen. Ansprechpartner bei Interesse an einer gemeinsamen Projektarbeit oder einer allgemeinen Förderung ist Prof. Dr. Ralf Knobloch. 65 Für eine prägnante Arbeit der Forschungsstelle wurde der Begriff „FaRis“ beim Deutschen Patentund Markenamt in München als geschützte Wortmarke am 16. November 2015 unter der Nummer 30 2015 041 105 (Az.: 30 2015 041 105.1 / 42) eingetragen. >> Projekte Folgende Projekte wurden im vergangenen Jahr von den Mitgliedern der Forschungsstelle FaRis bearbeitet: • Prof. Dr. Oskar Goecke Prof. Dr. Goecke war für die Durchführung des 22. Kölner Versicherungssymposiums zum Thema „die Zukunft der Altersversorge – neue Herausforderungen – neue Konzepte“ verantwortlich. • Prof Dr. Maria Heep-Altiner Prof. Dr. Heep-Altiner hat bei einer Arbeitsgruppe der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) an der Erstellung eines Arbeitspapieres zur Versicherbarkeit in der Schadenversicherung mitgewirkt. • Prof Dr. Maria Heep-Altiner und Prof. Dr. Torsten Rohlfs Prof. Dr. Heep-Altiner und Prof. Dr. Rohlfs haben gemeinsam mit den Masterstudenten das Veröffentlichungsprojekt zum Thema „Quantitative Solvency II Berichterstattung für die Öffentlichkeit“ abgeschlossen. Die Veröffentlichung ist nachfolgend aufgelistet. • Prof Dr. Maria Heep-Altiner und Prof. Dr. Torsten Rohlfs Prof. Dr. Heep-Altiner und Prof. Dr. Rohlfs haben in einer Kooperation mit der Universität Limerick gemeinsam mit dem nachfolgenden Masterstudiengang das englischsprachige Veröffentlichungsprojekt „Solvency II illustrated pillar by pillar with a non-life data model“ durchgeführt. Die Veröffentlichung im Springer Verlag ist für das nächste Jahr geplant. Darüber hinaus ist u. U. eine überarbeitete deutschsprachige Version angedacht. • Fabian Pütz Fabian Pütz führt derzeit sein Promotionsprojekt zum Thema „Autonomes Fahren“ unter der Betreuung von Prof. Dr. Rohlfs (TH Köln) und Prof. Dr. Finbarr Murphy (Universität Limerick) durch. • Prof. Dr. Torsten Rohlfs Prof. Dr. Rohlfs hat darüber hinaus mit dem nächsten Masterstudiengang ein Veröffentlichungsprojekt zum Thema „Bilanzierung in Versicherungsunternehmen“ gestartet. • Prof. Dr. Jan-Philipp Schmidt und Fabienne Sebralla Prof. Dr. Schmidt und Fabienne Sebralla führen in Kooperation mit einem großen deutschen Krankenversicherer ein Projekt zur strukturierten Evaluation von Gesundheitsprogrammen mit dem Propensity Score Matching Ansatz durch. 66 >> Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle FaRis veröffentlichten im Berichtsjahr folgende Arbeiten: • Oskar Goecke (2017): Risiko und Resilienz; Proceedings zum 11. FaRis & DAV Symposium am 09. Dezember 2016 in Köln, in: Forschung am ivwKöln, Band 06/2017. • Maria Heep-Altiner, Torsten Rholfs, Yasemin Dağoğlu, Jana Garcia Pulido, Charlotte Venter (2017): Quantitative Solvency II Berichterstattung für die Öffentlichkeit; Verlag Versicherungswirtschaft. • Maria Heep-Altiner, Horst Müller-Peters, Torsten Rholfs (2017): Bewertung des verfügbaren Kapitals am Beispiel des Datenmodells der „IVW“ Privat AG; in: Forschung am ivwKöln, Band 04/2017. • Maria Heep-Altiner, Horst Müller-Peters, Peter Schimikowski, Bernd Schnur (Hrsg.) (2017): Big Data für Versicherungen, Proceedings zum 21. Kölner Versicherungssymposium am 03. November 2016; in: Forschung am ivwKöln, Band 02/2017. • Ralf Knobloch (2017): Konstruktion einer unterjährlichen Markov-Kette aus einer jährlichen Markov-Kette – Eine Verallgemeinerung des linearen Ansatzes; in: Forschung am ivwKöln, Band 07/2017. • Torsten Rholfs, Julian Fröhlingsdorf (2017): Risikoanalyse und gestresste Bilanzen; in: Versicherungswirtschaft, 04/2017. • Torsten Rholfs (2017): Der Risikomanagementprozess; in: Die VersicherungsPraxis, 01/2017. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von den Mitgliedern von FaRis im abgelaufenen Jahr geleistet: • Oskar Goecke: Betriebsrentenstärkungsgesetz – Fluch oder Segen; Fachtagung der Pensions-Akademie, 09. Februar 2017, Frankfurt. • Oskar Goecke: Vortrag vor den Mitgliedern der SPD-Fraktion des Bundestagsauschusses Arbeit und Soziales zum Betriebsrentenstärkungsgesetz; 15. Februar 2017, Berlin. • Oskar Goecke: Betriebsrentenstärkungsgesetz – Anmerkungen und Ausblick; Frühjahrstagung des VVB-Fachkreises Betriebliche Altersversorgung und Lebensversicherung, 03. März 2017, Coburg. • Oskar Goecke: Öffentliche Anhörung der Sachverständigen im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales zum Betriebsrentenstärkungsgesetz; 27. März 2017, Berlin. • Oskar Goecke: Betriebliche Altersversorgung ohne Garantien – Chance oder Risiko?; Anhörung zum BRGSG bei ver.di, 28. August 2017, Berlin. 67 • Oskar Goecke: Renditen der kapitalgedeckten Altersvorsorge im Niedrigzinsumfeld; Workshop „Kapitalgedeckte Altersvorsorge in Deutschland: Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsoptionen“, 28. August 2017, Berlin. • Oskar Goecke: Collective Defined Contribution Plans – Backtesting based on German capital market data 1955 – 2017; Colloqium „Long-Term Saving in an Ageing World“, 23. Oktober 2017, Barcelona. • Oskar Goecke: Einführungsvortrag zum 22. Kölner Versicherungssymposium zum Thema „Die Zukunft der Altersvorsorge“; 16. November 2017, Köln. • Oskar Goecke: Das Zielrentenmodell; 3. Fachtagung Rentenrecht und bAV von ver.di, 21. November 2017, Lübeck-Travemünde. • Oskar Goecke: Intergenerationaler Transfer bei der reinen Beitragszusage mit kollektiver Reserve; Vortrag im Rahmen des Forschungsseminares, 19. Dezember 2017, Köln. • Maria Heep-Altiner: Versicherbarkeit in der Schadenversicherung; Vortrag auf der ASTIN Tagung, 20. November 2017, Stuttgart. • Ralf Knobloch: Verteilung und Momente des Rentenbarwerts; DAV/DGVFMJahrestagung, Pensionsgruppe, 28. April 2017, Berlin. • Ralf Knobloch: Leitung und Moderation der PENSIONS-Gruppe im Rahmen der 21. Tagung der PENSIONS-Gruppe im Rahmen der DAV-Jahrestagung; 28. April 2017. • Daroslav Lazic: Der Sparprozess in der klassischen Lebensversicherung: Perspektivwechsel als zukünftiger Erfolgsfaktor für das Geschäftsmodell Lebensversicherung; Vortrag im Rahmen des Forschungsseminars, 30. Mai 2017, Köln. • Felix Miebs: Eröffnungsvortrag zum 13. FaRis & DAV Symposium zum Thema „Kapitalanlagestrategien für die bAV: Herausforderungen für das Asset Management durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz“; 08. Dezember 2017, Köln. • Fabian Pütz: Auswirkungen von (vernetzten) automatisierten Fahrzeugen auf die Versicherungswirtschaft; Vortrag im Rahmen des Forschungsseminares, 09. Mai 2017, Köln. • Torsten Rohlfs: Neue Arbeitswelten – wie junge Menschen arbeiten wollen; Tag der Versicherungswirtschaft (gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands der Assekuranzführungskräfte (VGA) und der IHK Köln), 01. September 2017, Köln. • Torsten Rohlfs: Anforderungen an die Geschäftsorganisation nach Solvency II; DÜVAAnwendertreffen der ISS Software GmbH, 14. November 2017, Berlin. • Jan-Philipp Schmidt: Aktuarielle Reservierung in der Schadenversicherung; Lecture Club „Applied Mathematics“ der Cognotekt Köln, 31. März 2017, Köln. • Jan-Philipp Schmidt: Eröffnungsvortrag zum 12. FaRis & DAV Symposium zum Thema „InsurTechs“; 09. Juni 2017, Köln. 68 • Jan-Philipp Schmidt: Was macht eigentlich ein Aktuar?; Netzwerktreffen BWV Rheinland, 19. Oktober 2017, Köln. • Jan-Philipp Schmidt: Data Mining: Grundlagen, Konzepte und Techniken; Fokustag der Gesundheitsforen Leipzig, 27. November 2017, Leipzig. • Jan-Philipp Schmidt und Fabienne Sebralla: Ökonomische Bewertung von Gesundheitsprogrammen in der Krankenversicherung; Vortrag im Rahmen des Forschungsseminars, 12. Dezember 2017, Köln. Darüber hinaus hat Prof. Dr. Knobloch bei der DAV DAV/DGVFM-Jahrestagung am 28. April 2017 die Moderation der Pensionsgruppe übernommen. Prof. Dr. Schmidt moderierte am 27. November 2017 den Fokustag der Gesundheitsforen Leipzig zum Thema „Data Mining: Kennzahlen des Kundenmanagements“. 3.3.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden wissenschaftlichen Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr von der Forschungsstelle FaRis durchgeführt: • 12. FaRis & DAV Symposium Beim 12. FaRis & DAV Symposium organisiert von Prof. Dr. Schmidt zum Thema „InsurTech“ wurden folgende Vorträge gehalten: > Prof. Dr. Jan-Philipp Schmidt (Institut für Versicherungswesen, TH Köln): Eröffnungsvortrag; > Dr Roman Rittweger (ottonova): Einsatz von IT zum Kundennutzen bei InsurTechs der neuesten Generation; > Jens Jennissen (fairr.de): Entwicklung von innovativen Altersversorgungsprodukten; > Volker Schulz (Volker Schulz Consulting): Besondere Chance und Herausforderungen für InsurTechs im Sachversicherungsmarkt; > Dominik Groenen (Flypper): Flypper – smart, digital und data driven. Die Proceedings zu diesem Symposium werden demnächst in der Schriftenreihe Forschung am ivwKöln erscheinen. • 13. FaRis & DAV Symposium Beim 13. FaRis & DAV Symposium organisiert von Prof. Dr. Miebs zum Thema „Kapitalanlagestrategien für die bAV: Herausforderungen für das Asset Management durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz“ wurden folgende Vorträge gehalten: > Prof. Dr. Felix Miebs (TH Köln, Schmalenbach Institut): Eröffnungsvortrag; > Dr. Sandra Güth (HSBC): Ausrichtung der Kapitalanlage für die Zielrente; > Roger Bergrande (Bantleon AG): Faktorinvestments in der Kapitalanlage; > Olaf John (Insight Investment): Das BRSG bringt die Zielrente und echte Beitragszusagen. Aber was wird aus den bestehenden Systemen? Können wir von Großbritannien lernen?. 69 Die Proceedings zu diesem Symposium werden im nächsten Jahr unter Forschung am ivwKöln in Cologne Open Science erscheinen. 3.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle FaRis sind nachfolgend zusammengestellt: • Personalia Das Institut für Versicherungswesen vertreten durch Prof. Dr. Rohlfs und Prof. Dr. HeepAltiner wirkt als Kooperationspartner an der Plattform „Solvency II kompakt“ mit, siehe hierzu die Internetseite www.solvency-ii-kompakt.de. Darüber hinaus wirken FaRis Mitglieder auch in folgenden Gremien und Arbeitsgruppen aktiv mit: > Prof. Dr. Goecke wirkt in der aba Expertengruppe zum Referentenentwurf des BMAS und in zwei DAVArbeitsgruppen zur Umsetzung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes mit. > Prof. Dr. Heep-Altiner ist Mitglied des Vorstandes, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses sowie Mitglied des Schadenversicherungsausschusses der DAV. Darüber hinaus ist sie Mitglied des BaFin Versicherungsbeirats. > Prof. Dr. Knobloch ist mit Wirkung vom 01. Januar 2018 erneut für 4 Jahre in den IVS Beirat gewählt sowie vom Fachausschuss Altersversorgung der DAV als Mitglied der „Arbeitsgruppe Qualifizierung“ für eine Amtszeit von 4 Jahren bestellt worden. Darüber hinaus ist er in der DAV einer der beiden Leiter der Fachgruppe PENSION. > Prof. Dr. Rohlfs ist Mitglied im Rating Komitee der Assekurata und in der Prüfungskommission für Wirtschaftsprüfer bzw. für die Eignungsprüfung als Wirtschaftsprüfer. > Prof. Dr. Schmidt ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsund Finanzmathematik (DGVFM) sowie im Krankenausschuss und im Ausschuss ERM (als Gast). > Prof. Dr. Schmidt und Prof. Dr. Strobel sind Mitglieder des Ausbildungsund Prüfungsausschusses der DAV. > Prof. Dr. Strobel ist Mitglied des Ausschusses Nachwuchsförderung der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsund Finanzmathematik (DGVFM). • Kooperation mit der Universität Limerick Zwischen dem ivwKöln und der Kemmy Business School der University of Limerick vertreten durch Dr. Martin Mullins und Dr. Finbarr Murphy (beide Department of Accounting and Finance) als korrespondierende Mitglieder besteht eine bereits mehrjährige Kooperation in folgenden Bereichen: > Exkursionen und studentischer Austausch > Promotionskooperationen > gemeinsame Publikationsprojekte sowie bei Bedarf > gemeinsame Teilnahme an EU Projekten. 70 • Fachgruppe Risiko-Sicherheit-Resilienz und Promotionsvorhaben Im Hinblick auf die Gründung der durch Prof. Dr. Goecke und Prof. Dr. Fekete initiierten Fachgruppe Risiko – Sicherheit – Resilienz ist ein positiver Bescheid durch den Vorstand des Graduierteninstituts NRW erfolgt. Die Fachgruppe wird zunächst mit zwölf Mitgliedern starten, wobei Frau Prof. Dr. Geissler vom VP 2 HBRS die Patenschaft übernimmt. Die vorläufige Leitung wird von Frau Prof Dr. Wiltrud Terlau von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wahrgenommen. Als nächste Schritte zu Beginn des neuen Jahres soll die Wahl der offiziellen Sprecher und Stellvertreter erfolgen und eine Geschäftsordnung verabschiedet werden. In 2018 sollen dann weitere Mitglieder gewonnen werden und die Ausschreibung einer halben Stelle zur Unterstützung erfolgen. Diese Fachgruppe soll nicht nur die Forschungen in NRW zu diesem Themenkreis bündeln, sondern auch die Durchführung von Promotionsvorhaben erleichtern. Unabhängig von zukünftigen Promotionsvorhaben über das Graduierteninstitut gibt es bereits jetzt schon unter Mitwirkung von FaRis Mitgliedern > das fast abgeschlossene Promotionsverfahren von Herrn Lazic betreut von Prof. Dr. Goecke und Prof. Dr. Wagner (Universität Leipzig) sowie > die laufende Promotion von Herrn Pütz betreut durch Prof. Dr. Rohlfs und Dr. Finbarr Murphy (Universität Limerick). • Geplante Projekte Prof. Dr. Felix Miebs arbeitet mit Prof. Dr. Roland Füss (Hochschule Sankt Gallen) an einem Projekt zur Berücksichtigung der Parameterunsicherheit im Rahmen der Portfoliooptimierung. Darüber hinaus arbeitet Prof. Dr. Miebs mit Prof. Dr. André Güttler und Herrn Patrick Launhardt (beide Universität Ulm) an dem Thema Vorhersagbarkeit von Aktienrisikoprämien. Prof. Dr. Rohlfs wird das Veröffentlichungsprojekt zum Themengebiet „Bilanzierung in Versicherungsunternehmen“ in Zusammenarbeit mit den Masterstudenten fortführen. Auch im aktuellen Jahr wird Herr Prof. Dr. Schmidt wieder ein Forschungsseminar im ivwKöln organisieren. • Geplante Veröffentlichungen > Marcus Christiansen, Michel Denuit, Nathalie Lucas, Jan-Philipp Schmidt: Projection Models for Health Expenses; in: Annals of Actuarial Science. > Oskar Goecke: ALM-Rules for Collective Defined Contribution Pension Funds (Working Title); Aufsatz eingereicht u. a. auch als Beitrag zum 31. Weltkongress der Aktuare 2018 in Berlin. > Maria Heep-Altiner, Torsten Rohlfs, Martin Mullins: Solvency II illustrated Pillar by Pillar with a Non-life Data Model; Springer Verlag. 71 > Maria Heep-Altiner: Insurability in Non-Life Insurance; Beitrag zum 31. Weltkongress der Aktuare. > Maria Heep-Altiner: Solvency II and Risk Management on the Basis of an Actuarial Non-life Data Model; Beitrag zum 31. Weltkongress der Aktuare. > Ralf Knobloch: Beitrag zum Thema Markov-Ketten mit Blick auf die Pensionsversicherungsmathematik; in: Forschung am ivwKöln, COS. > Felix Miebs (Hrsg.): Kapitalanlagestrategien für die bAV: Herausforderungen für das Asset Management durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz; in: Proceedings zum 13. FaRis & DAV Symposium, Forschung am ivwKöln. > Magda Schiegl: Evaluation Report of the ASTIN Working Party ANCRM; Beitrag zum 31. Weltkongress der Aktuare. • Geplante Vorträge und Veranstaltungen > “FaRis goes ICA” anstelle des 14. FaRis & DAV Symposiums Wegen des Weltkongresses der Aktuare (ICA = International Congress of Actuaries) vom 04. bis zum 08. Juni in Berlin wird das üblicherweise zeitgleich stattfindende FaRis & DAV Symposium als „FaRis goes ICA“ wie folgt stattfinden. > Oskar Goecke: Intergenerational Fairness in a CDC Pension System; Vortrag im Rahmen der ICA Pensions Section, 07. Juni 2018, Berlin. > Maria Heep-Altiner: Insurability of Non-Life Risks; Vortrag im Rahmen der ICA ASTIN Section, 06. Juni 2018, Berlin. > Maria Heep-Altiner: Solvency II and Risk Management on the Basis of an Actuarial Non-life Data Model; Elektronischer Vortrag im Rahmen der ASTIN Section des virtuellen Weltkongresses (VICA), 04.-08. Juni 2018, Berlin. > Jan-Philipp Schmidt: Projection Models for Health Expenses; Vortrag im Rahmen der ICA Health Section, 04. Juni 2018, Berlin. > Magda Schiegl: Evaluation Report of the ASTIN Working Party ANCRM; Vortrag im Rahmen der ICA ASTIN Section, 06. Juni 2018, Berlin. In Abstimmung mit den Organisatoren des Weltkongresses wird geprüft, ob eine gemeinsame deutschsprachige Veröffentlichung als Proceedingsband in der Schriftenreihe Forschung am ivwKöln möglich ist. > 14. FaRis & DAV Symposium Das reguläre 14. Faris & DAV Symposium als Präsenzveranstaltung in Köln wird am 07. Dezember 2018 voraussichtlich unter der Verantwortung von Prof. Dr. Rohlfs zum Thema „Autonomes Fahren“ stattfinden, wobei u. a. folgende Vorträge vorgesehen sind: > Torsten Rohlfs: Eröffnungsvortrag. > Fabian Pütz: Überblick zum aktuellen Sachstand. Aufgrund des langen Zeitraumes ist hier aber noch eine Änderung des Themas sowie der Verantwortlichen möglich. 78 • Diskussionsrunde Telematik Prof. Dr. Völler nahm auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz am 20. Dezember 2017 in München an der Gesprächsrunde „Telematiktarife im Versicherungsbereich“ teil. Die Projektgruppe der Verbraucherschutzministerkonferenz befasst sich mit der Entwicklung von Telematiktarifen und ihren Folgen für die Verbraucher, so dass die Expertise der Forschungsstelle Versicherungsmarkt in die Diskussion eingebracht werden sollte. • Geplante Veranstaltungen > Strategy Circle und Change Management Circle Eine Fortsetzung des Strategy Circle zum Thema „Innovation“ unter Leitung von Prof. Dr. Völler ist für März 2018 geplant. Das nächste Treffen des Change Management Circle zum Thema „Agilität in Versicherungsunternehmen“ unter Leitung von Prof. Dr. Zimmermann ist am 01. März 2018 geplant. Gastgeber wird die Provinzial Rheinland in Düsseldorf sein. > InsurTech Week 2018 Die Forschungsstelle Versicherungsmarkt ist in die Planung der InsurTech Week 2018 involviert, die als gemeinsame Veranstaltung von InsurLab Germany und Startplatz Köln vom 04.-08. Juni 2018 in Köln stattfinden wird. Prof. Dr. Völler gehört dem Advisory Board der InsurTech Week an und ist mitverantwortlich für die inhaltliche Gestaltung. > Online-Research-Konferenz GOR Prof. Müller-Peters zählt zu den Organisatoren der Online-Research-Konferenz GOR 18, die vom 28. Februar bis 02. März 2018 an der TH Köln stattfinden wird. • Geplante Veröffentlichungen Folgende Veröffentlichungen sind von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Versicherungsmarkt im aktuellen Jahr geplant: > Horst Müller-Peters: Überarbeitung des Versicherungslexikons des ivwKöln. > Horst Müller-Peters: Erweiterung und Überarbeitung des Themenportals www.behavioralinsurance.de. > Michaele Völler, Horst Müller-Peters: InsurTech Karte ivwKöln 2018 – Beiträge zu InsurTechs und Innovation am ivwKöln; in: Forschung am ivwKöln. 79 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen In diesem Abschnitt sind alle weiteren Forschungsaktivitäten des Instituts für Versicherungswesen oder einzelner Professoren des Instituts dokumentiert, sofern dies nicht bereits in einem vorherigen Abschnitt geschehen ist. 3.5.1 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge Vom ivwKöln bzw. von einzelnen Professoren des ivwKöln wurden im Berichtsjahr folgende weiteren Forschungsprojekte durchgeführt, Veröffentlichungen erstellt bzw. Vorträge gehalten: >> Projekte Alle Forschungsprojekte des Instituts sind vollständig in den vorherigen Abschnitten dokumentiert. >> Veröffentlichungen Über die in den einzelnen Abschnitten dokumentierten Veröffentlichungen hinaus hat das Institut in der Schriftenreihe „Forschung am ivwKöln“ unter der laufenden Nummer 01/2017 den Forschungsbericht für das Vorjahr veröffentlicht. Der Forschungsbericht des ivwKöln hat in dieser Form Eingang in den gesamten Forschungsbericht der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften gefunden. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Alle Beiträge des Instituts sind vollständig in den vorherigen Abschnitten dokumentiert. 80 3.5.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden wissenschaftlichen Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr vom ivwKöln und seinen Forschungsstellen durchgeführt bzw. aktiv unterstützt: • Kölner Versicherungssymposium Das Institut für Versicherungswesen veranstaltet einmal pro Jahr das sogenannte „Kölner Versicherungssymposium“. Da es sich um ein Symposium des gesamten Institutes handelt, wird es in diesem Abschnitt detaillierter als Forschungsaktivität des gesamten Institutes dokumentiert. Darüber hinaus wird das Symposium auch bei den Forschungsstellen aufgeführt, die maßgeblich an der Organisation beteiligt waren. Das diesjährige 22. Kölner Versicherungssymposium fand am 16. November 2017 zum Thema „Zukunft der Altersvorsorge – neue Herausforderungen – neue Konzepte“ statt und wurde von Prof. Dr. Goecke organisiert. Das Vortragsprogramm zusammen mit den jeweiligen Referenten ist in der nachfolgenden Übersicht aufgelistet: > Prof. Dr. Klaus Becker (TH Köln, Vizepräsident): Begrüßung; > Prof. Dr. Oskar Goecke (TH Köln, ivwKöln): Einführungsvortrag; > Prof. Dr. Bert Rürup (Handelsblatt Research Institut): Was ist zu tun, um die Altersversorgung für die jetzt aktiven Arbeitnehmer zu sichern?; > Roland Weber (Vorstand Debeka, Vorsitzender der DAV): Welchen Beitrag kann die private Versicherungswirtschaft leisten? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich?; > Axel Kleinlein (Bund der Versicherten): Die Sicht des Verbraucherschutzes; > Dr. Thomas Schäfer (Hessischer Staatsminister der Finanzen): Die Deutschlandrente zur Diskussion gestellt; > Philipp Krohn (FAZ): Moderation der Podiumsdiskussion. • EXECInsurtech Die Tagung EXECinsurtech fand am 13. und 14. November 2017 in Köln statt, wobei Startups, Tech-Investoren und Versicherungsunternehmen anwesend waren, um das Thema InsurTech aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Darüber hinaus war eine Zielsetzung der Veranstaltung die Vernetzung von Theorie und Praxis. Das ivwKöln war mit Prof. Dr. Arnold, Prof. Dr. Axer, Prof. Dr. Rohlfs, Prof. Dr. Völler und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Forschungsstelle Versicherungsmarkt Herrn Jannusch vertreten. 3.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Das 23. Kölner Versicherungssymposium wird am November 2018 stattfinden. Das Thema des Symposions wird noch bekanntgegeben.