Issing, O ma (Ed.)
Book
Ak uelle P obleme de A bei slosigkei
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 100
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Issing, O ma (Ed.) (1978) : Ak uelle P obleme de A bei slosigkei , Sch i en des
Ve eins ü Socialpoli ik, No. 100, ISBN 978-3-428-44305-5, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s·
und
Sozialwissenscha en
N eue Folge Band 100
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
F JR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
100
Ak uelle P obleme
de A bei slosigkei
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Ak uelle P obleme
de A bei slosigkei
Von
Ingebo g
Esenwein-Ro he,
Egon
Gö gens,
Wal e
Hamm,
E ich
Kau e ,
J.
Heinz Mülle ,
Ge ud
Neuhause ,
Adol Nussbaume ,
Egon
Tuch eld
He ausgegeben
on
O ma
Issing
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
@
1978
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1978
bel
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
04305
7
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Vo wo
In
de
Pe iode
ungeb ochene
Vollbeschä igung bzw.
de
zei weisen
Übe beschä igung
konn e
die
Vo s ellung
au kommen,
das
P oblem
de
A bei slosigkei
sei
endgül ig
gemeis e ;
die
E ah ungen
de
le z-
en
Jah e
haben
diese
Illusion
g ündlich
ze s ö .
Die
F agen
nach
den
U sachen
de
anhal enden
A bei slosigkei
und
den
Möglichkei en
zu
Wiede e langung
de
Vollbeschä igung
s ellen
in
gleiche
Weise
eine
He aus o de ung
ü
die
p ak ische
und
die
heo e ische
Wi scha s-
poli ik
da .
De
Wi scha spoli ische Ausschuß
de
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en (Ve ein
ü
Socialpoli ik)
ha
diese
Thema ik
au geg i en
und
au
zwei
Si zungen
in
Ani /Salzbu g
(1977)
und
Ho-
henheim
(1978)
behandel .
Die
in
diesem
Band
abged uck en
Bei äge
sind
zum
einen
als
eine
A
Bes andsau nahme
unse es
Wissens
zu
e -
s ehen;
zum
ande en
s ellen
sie
auch
übe kommene,
wei hin
akzep ie e
Ansich en
in
F age
und
zeigen
Ansä ze
ü
eine
Wei e en wicklung.
Am
An ang
s eh
ein
Bei ag
zu
Te minologie, u. z.
un e such
G.
Neuhause ,
ob sich
in
Ve wendung
de
geläu igen
Beg i e
konjunk u-
elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei
die
konku ie enden
Hypo he-
sen
zu
Exis enz
s uk u elle
A bei slosigkei
empi isch
es en
lassen;
am
Ende
de
S udie
s eh
die
Schluß olge ung,
daß
die
in
de
Li e a u
bishe
e a bei e en
De ini ionen
und
Abg enzungs e suche
zu
den
e -
schiedenen
A en
de
A bei slosigkei
diesem
Ansp uch
nich
genügen.
Analysen
de
U sachen
de
A bei slosigkei
wie
auch
spezi ische
Maßnahmen
zu
ih e
Bekämp ung
soll en
on
de
Kenn nis
de
Fak en
ausgehen;
mi
de
Zu e lässigkei
de
"Da enbasis"
se zen
sich
zwei
A ikel
auseinande .
J.
Esenwein-Ro he
gib
einen
übe blick
übe
den
gegenwä igen
S and
de
A bei sma k s a is ik
und
p ü
die
o liegen-
den
In o ma ionen
da au hin,
inwiewei
sie
zu
Un e scheidung
zwi-
schen
konjunk u ellen
und
s uk u ellen
Ein luß ak o en
he angezogen
und
als
O ien ie ungshil en
ü
die
Beschä igungspoli ik
dienen
kön-
nen.
J.
H.
Mülle
un e such
die
F age,
ob
die
bishe
o liegenden
P o-
gnosen,
P ojek ionen
usw.
übe
die
lang is ige
En wicklung
des
A -
bei sma k es
in
de
Bundes epublik
eine
geeigne e
G undlage
ü
eine
quan i a i e,
ak i e
A bei sma k poli ik
abgeben.
In
seinem
Resümee
wa n
e
o
den
Ge ah en,
die
on
eine
Poli ik
ausgehen,
welche
die
g a ie enden
Unsiche hei en
übe
die
zukün ige
En wicklung
nich
be ücksich ig .
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6 Vo wo
Mi
de
U sachenanalyse
de
A bei slosigkei
beschä igen sich
d ei
Bei äge.
W.
Hamm
geh
de
F age
nach,
wa um
in
de
Bundes epublik
-
im
Gegensa z
zu
ühe
-
s uk u elle
Wandlungen
in
neues e
Zei
zu
eine
hohen,
anhal enden
A bei slosigkei
üh en.
Die
en scheiden-
den
U sachen
sieh
e
in
einem
übe höh en
Lohnni eau,
eine
nich
ma k ge ech en
Lohns uk u
und
in
eine
ganzen
Reihe
on
Fehle n
de
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik. E.
Kau e
ich e
seine
Aus üh un-
gen
au
den
Zusammenhang
zwischen
Ma k konzen a ion
und
Schwan-
kungen
de
Beschä igung
inne halb
eines Wi scha szweiges, d. h.
ein
P oblem,
zu
dem
in
de
Li e a u
bishe
öllig
kon o e se
Posi ionen
e e en
we den.
De
Ve asse
besch änk
sich
in
den
empi ischen
Aussagen
au
US-ame ikanische
Da en
und
wa n
o
eine
Übe a-
gung
de
E gebnisse
au
ande e
Lände .
A.
Nußbaume
gib
einen
Übe blick
übe
die
Ansä ze,
die
in
de
Theo ie
zum
Zusammenhang
zwischen
Außenhandel
und
Beschä igung
en wickel
wu den;
im
Mi -
elpunk
s ehen
dabei
die
Anwendungen
de
Mul iplika o -
und
Ak-
zele a o heo ie
au
diesen
Be eich sowie
die
in e na ionale
Übe a-
gung
on
Beschä igungsschwankungen
ia
P eis-
und
Einkommens-
e ek e.
E.
Tuch eld
analysie
das
P oblem,
ob die Schweiz
mi
eine
maxi-
malen
"A bei slosenquo e"
on
0,7
%
im
Jah e
1977
bei
wei gehende
P eiss abili ä
a sächlich
einen
"Sonde all"
im
Sinne
eines
wi -
scha spoli ischen
Mus e landes
da s ell ;
das
besonde e
Augenme k
gil
dabei
de
Auslände beschä igung.
Soll
und
kann
die
Wi scha spoli ik
au
die
Diagnose
e schiedene
A en
de
A bei slosigkei
mi
un e schiedlichen
A en
de
Poli ik
ea-
gie en?
Mi
diese
F age
se z
sich E.
Gö gens
in
seinem
Bei ag
aus-
einande .
Seine
Übe legungen
münden
in
ein
Plädoye
ü
eine
"ge-
misch e
S a egie",
die
simul an
die
Angebo s-
und
Nach agebedingun-
gen
e besse .
O ma Issing,
Wü zbu g
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Inhal s e zeichnis
Zum
P oblem
de
beg i lichen
Un e scheidung
on
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei
Von
Ge ud
Neuhause ,
Salzbu g
..................................
9
S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
Von
Ingebo g
Esenwein-Ro he,
Nü nbe g
...........................
23
Die
O ien ie ung
de
A bei sma k poli ik
an
Aussagen
übe
die
mi el-
und
lang is ige
En wicklung
des
A bei sma k es
-
Eine
Un e suchung
de
E ah ungen
und
de
au ge e enen
P obleme
Von
J.
Heinz
Mülle ,
F eibu g
.......
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
51
Hypo hesen
zu
E klä ung
de
"s uk u ellen"
A bei slosigkei
Von
Wal e
Hamm,
Ma bu g
.......................................
69
Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen
Von
E ich
Kau e ,
Innsb uck
.......................................
97
Mak o-ökonomische
Ansä ze
zu
Un e suchung
außenwi scha liche
Ein-
lüsse
au
die
Beschä igung
Von
Adol
Nussbaume ,
Wien
......................................
129
Die
schweize ische
A bei sma k en wicklung
-
ein
Sonde all?
Von
Egon
Tuch eld ,
Be n
.........................................
165
S a egien
zu
Bekämp ung
nich -konjunk u elle
A bei slosigkei
Von
Egon
Gö gens,
Bay eu h
.......................................
201
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14
Ge ud Neuhause
wi d
"wegde inie ",
wenn
man
diesen
Indika o
benü z .
Die
A bei s-
losenquo e
kann
auch
dann
hoch sein,
wenn
gleich iel
ode
soga
meh
o ene
S ellen
als
A bei spla zsuchende
ausgewiesen
we den.
P oble-
ma isch
is
diese
Indika o
auch noch deswegen,
weil
zu
den
"o enen
S ellen"
egelmäßig
nu
die
gemelde en
o enen
S ellen
gezähl
we den,
und
un e
die
"A bei spla zsuchenden"
nu
solche
Pe sonen
allen,
die
o iziell (am lich) als
a bei spla zsuchend
egis ie
sind. Die
Dunkel-
zi e n
lassen
sich
kaum
schä zen.
3.
3.1. Schon
im
o igen
Jah hunde
ha
man
A bei slosigkei
in
e -
schiedene
A en
einge eil . Nach
dem
Wö e buch
de
Volkswi scha
on
1898
gib
es
d ei
A en:
die
"
Saison-A bei slosigkei "
,
die
"Kon-
j
unk u en-
A
bei
slosigkei
"
und
die
"
übe üll
ungs-A
bei
slosigkei
"
,
die
dadu ch
cha ak e isie
is ,
daß
en wede
insgesam
zu iele
A -
bei e
da
sind
ode
zu iele
in
bes imm en
Be u en
ode
an
bes imm en
A bei so en.
Das
Handwö e buch
de
S aa swissenscha en,
3.
Au !.
1909,
un e scheide
konjunk u elle
A bei slosigkei ,
saisonale
A bei s-
losigkei
und
"du ch
Be ölke ungs e meh ung
e u sach e"
A bei s-
losigkei .
De
Ausd uck
"s uk u elle
A bei slosigkei "
wi d
da
wie
do
nich
e wende ,
abe
mi
"übe üllungs-A bei slosigkei "
und
"du ch
Be ölke ungs e meh ung
e u sach e"
A bei slosigkei
we den
Ta bes ände
bezeichne , die
man
heu e
gewöhnlich
un e
den
Beg i
"s uk u elle
A bei slosigkei "
subsumie .
Das
Handwö e buch
de
S aa swissenscha en,
4.
Au lage
1923,
nenn
in
einem
ech
wi en
Ka alog
on
A bei slosigkei sa en
un e
(I)
A bei slosigkei
"in olge
on
Unau indba kei
on
A bei "
au
G und
"mangelha e
O ganisa-
ion
des
A bei sma k es".
Un e
(I!) 2.a) inde sich
die
konjunk u elle
A bei slosigkei .
"S uk u elle
A bei slosigkei "
ehl
auch
hie .
Die
Massena bei slosigkei
de
d eißige
Jah e
wa
nich
dazu
ange-
an,
den
Blick
ü
ande e
A en
on
A bei slosigkei
zu
schä en.
Keynes'
mak oökonomische
Behandlung
des
Beschä igungsp oblems
schloß
diesen
Blick
ganz
aus.
Be e idge
kenn
"s uk u elle
A bei slosigkei "
und
sieh
da in
eine
A bei slosigkei ,
die
je
nach
den
Ums änden,
als
Fo m
de
ik ionellen
A bei slosigkei
angesehen
ode
einem
Mangel
an
Gesam nach age
zugesch ieben
we den
kann
12•
Zu
einem
in
unse e
Wissenscha
allgemein
geb auch en
Beg i
wu de
"s uk u elle
A bei slosigkei "
e s
nach
dem
zwei en
Wel k ieg.
Das
P oblem
de
empi ischen
Un e scheidung
on
s uk u elle
und
12
Vgl. W. H. Be e idge,
Full
Employmen
in
a
F ee
Socie y,
London
1945,
S.408
.
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Un e scheidung . konjunk u elle u. s uk u elle A bei slosigkei
15
konjunk u elle
(Gesam nach agemangel-)
A bei slosigkei
wu de
in
den
USA
au gewo en,
nachdem
die
A bei slosigkei s a e
e wa
ab
Mi e
de
ün zige
Jah e
e heblich
zugenommen
ha e
13•
Die
Un e scheidung
on
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei s-
losigkei
is
ein
klassi ika o isches
P oblem,
das
mi
eine
scha en
de ini i o ischen
Abg enzung
diese
beiden
A en
on
A bei slosigkei
nich
olls ändig
gelös
is .
Das
wä e
nu
de
Fall,
wenn
man
da on
ausgehen
könn e,
daß
ande e
als
diese
beiden
A en
on
A bei slosig-
kei
nich
o kommen
können,
ode
wenn
wi
s uk u elle
A bei slosig-
kei
mi
nicll konjunk u elle
gleichse z en.
Eine
solche
Gleichse zung
wä e
abe
unzweckmäßig.
"S uk u elle
A bei slosigkei "
muß
also
auch
gegenübe
ande en
A en
on
nich -konjunk u elle
A bei slosig-
kei
abgeg enz
we den.
3.2.
In
de
mode nen
Li e a u
we den
meis ens
konjunk u elle,
s uk u elle,
saisonale
und
ik ionelle
A bei slosigkei
un e schieden.
Manchmal
komm
noch
die
Fluk ua ions-
ode
Sucha bei slosigkei
hinzu.
Die
gelegen lich
genann e
"Bodensa za bei slosigkei "
de
be-
sch änk
Ve mi lungs
ähigen
kann
man
inso e n
ausklamme n,
als
sie
Pe sonen
be i ,
die
nich
oll
a bei s ähig
sind.
Zu
Klassi izie ung
we den
haup sächlich
ie
Un e scheidungsme k-
male,
egelmäßig
al e na i ,
e wende :
1.
Die
Daue
de
Beschä i-
gungslosigkei
de
be o enen
Pe sonen,
2.
das
Ve häl nis
zwischen
o enen
S ellen
und
A bei slosen
au
Teila bei smä k en,
3.
die
geeig-
ne e
wi scha spoli ische
The apie
und
4.
die
A bei slosigkei su sachen.
3.2.1.
Ve wende
man
das
K i e ium
"Daue
de
Beschä igungslosig-
kei ",
we den
ik ionelle,
saisonale,
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei
danach
un e schieden,
wie iel
Zei
e geh ,
bis
die
A -
bei slosen
einen
A bei spla z
inden.
F ik ionelle
A bei slosigkei
wi d
egelmäßig
als
die
am
kü zes en,
s uk u elle
als
die
am
längs en
daue nde
A bei slosigkei
de inie .
Saisonale
und
konjunk u elle
gel-
en
als
mi el is ig.
Bei
den
gemelde en
A bei slosen
läß
sich
nun
zwa
leich
es s ellen,
wie
lange
sie
a bei slos
sind
-
abe
das
is
nu
ex
pos
möglich14•
Auße dem
und
o
allem
is
die
de ini o ische
Un e -
scheidung
nach
de
Daue
de
Beschä igungslosigkei
willkü lich.
Sie
13
Vgl.
R.
G.
Lipsey,
s uc u al
and De icien -Demand Unemploymen
Reconside ed, in:
A.
M.
Ross (ed.), Employmen
PoLicy
and
he Labo Ma ke ,
Be keley
and
Los Angeles
1967,
bes. S.220 .
14 Man
kann
zwa zu jedem Zei punk
e mi eln,
wie lange die zu diesem
Zei punk gezähl en A bei slosen bishe a bei slos wa en, abe
nu
schä zen,
wie iel Zei noch e gehen wi d, bis sie einen A bei spla z inden. -Wie
H.
König
kü zlich gezeig ha , wi d die A bei slosigkei sdaue in den o izi-
ellen Angaben übe schä z . -Vgl.
H.
König,
Zu
Daue de A bei slosigkei :
ein Ma ko -Modell, in: Kyklos, In e na ionale Zei sch i
ü
Sozialwissen-
scha en,
Vol.
31,
1978.
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16
Oe ud
Neuhause
kann
e schieden
aus allen,
je
nachdem, welche
A bei slosigkei sdaue
als
ku z is ig,
welche als
mi el is ig
und
welche
als
lang is ig
au -
ge aß
wi d.
Ve wende
man
die
A bei slosigkei sdaue
als De ini ions-
me kmal,
kann
ein
und
dieselbe
beobach e e
A bei slosigkei
ex
pos
als
s uk u elle
ode
als
konjunk u elle
(ode als
ik ionelle
ode
sai-
sonale)
A bei slosigkei
iden i izie
we den
-es
komm
nu
da au
an,
wie
man
die
A bei slosigkei sa en
zei lich
oneinande
abg enz .
Das
Un e scheidungsk i e ium
"Daue "
is
also unzulänglich.
Das
gleiche
gil
ü
Lampe s
Ve such
zu
Iden i izie ung
de
s uk u ellen
A bei slosigkei ,
mi
dem
sich
Mane al
k i isch
auseinande se z
15•
Die-
se
Ve such
is
eine
Modi ika ion
de
Un e scheidung
on
A bei slosig-
kei sa en
nach
de
Daue
de
A bei slosigkei .
3.2.2.
Au
dem
Un e scheidungsk i e ium
"Ve häl nis
zwischen
o e-
nen
S ellen
und
A bei slosen
au
den
Teila bei smä k en"
bauen
s a-
is ische
Ve suche
zu
T ennung
und
Messung
de
e schiedenen
A -
bei slosigkei sa en
au
6
•
"Konjunk u elle"
A bei slosigkei
wi d
dabei
de inie
als
de
gesam wi scha liche
Übe schuß
de
A bei slosen
übe
die
o enen
S ellen.
"S uk u elle"
A bei slosigkei
is
dadu ch
gekenn-
zeichne ,
daß
au
einzelnen
Teila bei smä k en
die
Zahl
de
A bei s-
losen
die
Zahl
de
o enen
S ellen
übe s eig ,
au
ande en
dagegen
um-
gekeh
meh
A bei splä ze
angebo en
als
nachge ag
we den.
De
Ge-
sam a bei sma k
kann
nach
e schiedenen
K i e ien
in
Teila bei s-
mä k e
au gegliede
we den.
Je
nachdem
wie
man
gliede ,
kann
man
e schiedene
A en
on
s uk u elle
A bei slosigkei
un e scheiden:
z.
B. egionale, be u lich- achliche
ode
b anchenmäßige.
"F ik ionelle"
A bei slosigkei
lieg
o ,
wenn
au
den
Teila bei smä k en
Gleich-
gewich
zwischen
o enen
S ellen
und
A bei slosen
bes eh
-also
ü
jede
als
a bei slos
iden i izie e
Pe son
ein
passende
A bei spla z
an-
gebo en
wi d.
Diese de ini o ische
Un e scheidung
on
d ei
A bei slosigkei sa en
is
au
den
e s en
Blick bes echend. Die
P oblema ik
bes eh
abe
da in,
daß
jede
gesam wi scha liche
Übe schuß
on
A bei slosen
übe
die
o enen
S ellen
als
konjunk u elle
A bei slosigkei
iden i izie
wi d.
Dami
wi d
ge ade
die
F age,
um
die
es
in
de
wissenscha lichen
Dis-
kussion
übe
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei
heu e
geh ,
e deck
-
nämlich
die
F age,
ob
in
jedem
Fall
eines
globalen
De izi s
an
o enen
S ellen
ein
Mangel
an
Gesam nach age
o lieg
und
dahe
de
Einsa z
on
Mi eln
zu
Beein lussung
de
Gesam nach-
age
gebo en
is .
15
Vgl. H. Mane al, P, obleme
de
E assung
s uk u elle
A bei slosigkei
und
P obleme
de
wi scha spoli ischen
Beein lussung
s uk u elle
A bei s-
losigkei ,
in:
B.
Külp
und
H.-D.
Haas
(H sg.), a.a.O.
S.125
.
16
Vgl.
die
Da s ellung
ebendo ,
S. 116 .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e scheidung
.
konjunk u elle
u.
s uk u elle
A bei slosigkei
17
Mane al
weis
au
einen
ande en
g a ie enden
Mangel
dieses
Klassi-
ika ions e suches
hin
17•
Wenn
in
eine
Volkswi scha
zu
Beginn
eines
Konjunk u abschwunges
nu
"s uk u elle"
A bei slosigkei
kons a ie
wu de,
also
nu
pa ielles
Ungleichgewich zwischen
A bei spla zange-
bo
und
A bei spla znach age,
so
kann
sich
diese
A bei slosigkei
in
ex
de ini ione
"konjunk u elle"
e wandeln
-
nämlich
dann,
wenn
de
Übe schuß
an
angebo enen
S ellen,
de
bishe
au
einzelnen
Teila bei s-
mä k en
bes and
und
den
Mangel
au
ande en
ausglich,
aus
konjunk-
u ellen
G ünden
e schwinde .
Die
A bei spla zsuchenden,
die
bishe
als
"s uk u ell"
a bei slos
gal en
-
weil
sie
die
o enen
S ellen
nich
bese z en
-
zählen
je z
zu
den
"konjunk u ell"
A bei slosen.
Komm
es
wiede
zu
einem
Konjunk u au schwung,
kann
das
Umgekeh e
ge-
schehen:
die
"konjunk u elle"
A bei slosigkei
sink ,
die
"s uk u elle"
nimm
zu. Diese
Un e scheidung
is
also
auch
nich
b auchba .
3.2.3.
Wenn
man
die
"geeigne e
wi scha spoli ische
The apie"
als
Un e scheidungs
k i e ium
he anzieh ,
komm
man
zu
De ini ion
on
konjunk u elle ,
s uk u elle
und
ik ionelle
A bei slosigkei
"in
e ms
o
he
esul s
o
poliey ae ions"
18.
Dann
un e scheide
man:
a) "Nach agede izi -A bei slosigkei " -sie
sp ich
au
Maßnahmen
an,
du ch
die die
Gesam nach age
e höh
wi d.
b)
"S uk u elle
A bei slosigkei "
-
sie
kann
du ch
"A bei sma k -
poli ik", d. h.
nich
global
wi kende
Maßnahmen,
die
o
allem
au
den
Abbau
on
Mobili ä shemmungen
zielen,
e minde
ode
besei ig
we den.
e)
"F ik ionelle
A bei slosigkei "
wi d
als
Res a bei slosigkei
e -
s anden,
die
in
Kau
genommen
wi d,
weil
die
Kos en
ih e
Bekämp-
ung
zu
hoch sind.
R. G.
Lipsey
und
B.
Be man,
die dieses
Un e scheidungsk i e ium
benü zen,
weichen
bei
de
Abg enzung
de
"s uk u ellen"
on
den
beiden
ande en
A bei slosigkei sa en
e was
oneinande
ab
19
•
Lipsey
de inie
"de ieien -demand
unemploymen "
als
jene
A bei s-
losigkei ,
ode
genaue :
jenen
Teil
de
A bei slosigkei ,
ha
"eould
be
emo ed
by
aising
agg ega e
demand
wi hou
e ea ing
unaeeep able
eon lie s
wi h
o he
goals o poliey" -
z.
B.
ohne
die
"aeeep able
a e
o in la ion"
zu
übe sch ei en.
"S uk u elle
A bei slosigkei "
nenn
Lipsey
die
A bei slosigkei ,
ha
"ean
be
emo ed
by
s ue u al
eu es,
some o
which
pay
o
hemsel es
on
an
analysis
o
he
money
eos s
and
money
bene i s
and
some
o
which
a e
jus i ied
beeause
he
non-
17
Vgl.
ebendo ,
S.118.
18
Siehe
B. R. Be man,
An
App oach
o
an
Absolu e
Measu e
o
S uc u al
Unemploymen ,
in
A. M.
Ross
(ed.), a.a.O., S.
256.
19
Vgl. R. G. Lipsey, a.a.O., S.
210
.
und
B. R. Be man, a.a.O., S.
256
.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli ik
100
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
18
Ge ud Neuhause
pecunia y
social bene i s
a e
judged
o
jus i y
he
ne
money
cos s o
he
schemes".
Als
" ic ional
unemploymen "
bezeichne
e
schließlich
den
Res ,
" ha
we
do
no
wish
o
emo e
...
on
g ounds
o
an
assess-
men
o
ei he
he
mone a y
o
he
social bene i s o
doing
so;
he
pe -
sis ence
o
his
amoun
o
unemploymen
is
hus
consis en
wi h
ou
no ion
o
ull
employmen
....
".
De
Beg i
"s uc u al
unemploymen "
wi d
dann
on
Lipsey
noch
einmal
umsch ieben: "
....
in
a
e y
eal
sense,
s uc u al
unemploymen
is
ha
pa
o
ic ional
unemploymen
wh
ich is
no
accep able
ei he
because
he e
could
be
a
ne
money
gain
in
emo ing
i
o
because
he
social
gains
o
emo ing
i
a e
judged
o
ou weigh
he
ne
money
cos s o so doing
2o
."
Be man
de inie
"s uk u elle
A bei slosigkei " als
den
Teil
de
A bei slosigkei ,
de
üb ig
bleib ,
wenn
eine
bes ehende
A bei slosig-
kei
du ch
global
wi kende
mone ä e
ode
iskalische
Maßnahmen
au
das
Ausmaß
eduzie
wo den
is ,
das
e eichba
is ,
ohne
daß
es
zu
egionalen
ode
quali a i en
Engpässen
au
wich igen
Teila bei smä k-
en
komm .
Nach
de
De ini ion
on
Be man
is
"s uc u al
unemploy-
men "
" ha
pa
o
unemploymen
which
should
be
elimina ed
h ough
labo
ma ke
policies,
excep
o
ha
amoun
which
could
be
elimina ed
by
gene al
demand-s imula ion
measu es
unaccompanied
by
o he
measu es
21
•
The
essence
o
s uc u al
unemploymen
as
we
ha e
de ined
i
is
he
he e ogenei y
o
labo
o ce22
."
Als
"Unemp}oyables" bezeichne
Be man
" hose
whose
( ansi ion, d. V.)
p ob
abili y
i
is impossible
o
oo
expensi e
10
aise
by
e aining
o
eloca ion"23.
Sind
diese De ini ionen
und
de ini o ischen
Abg enzungen
dazu
b auchba ,
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei
in
de
Rea-
li ä
zu
un e scheiden
-
wenn
auch
nu
ex
pos ? Nach
Lipseys
Übe -
zeugung
läß
sich
au
keine
ande e
Weise als
im
Wege
beschä igungs-
poli ische Ve suche,
du ch
ial
and
e o ,
e mi eln,
ob
und
inwiewei
man
es
im
konk e en
Fall
on
A bei slosigkei
(im mak oökonomischen
Sinn)
mi
konjunk u elle
ode
s uk u elle
A bei slosigkei
zu
un
ha .
Lipsey
muß
en gegengehal en
we den,
daß
auch
diese
Weg
nu
dann
zum
Ziele
üh en
könn e,
wenn
die
lags
alle
ge o enen
Maßnahmen
bekann
wä en.
Ein
zwei e
Einwand,
de
sich
o
allem
gegen
die
Be-
g i sbes immungen
Lipseys
ich e ,
komm
hinzu:
Bei
Lipsey
we den
die
G enzen
zwischen
konjunk u elle ,
s uk u elle
und
ik ionelle
A bei slosigkei
du ch
poli ische
En scheidungen
gezogen. Ob
und
wann
Maßnahmen
zu
Auswei ung
de
Naclü age
in
unakzep able
Kon lik e
20
Siehe
Lipsey,
a.a.O., S.214 .
21 Siehe Be man, a.a.O., S.257.
22 Siehe ebendo , S.261.
23 Siehe ebendo ,
S.
268.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e scheidung
.
konjunk u elle u.
s uk u elle
A bei slosigkei 19
mi
ande en
Zielen
de
Wi scha spoli ik
ge a en,
is
eine
F age,
die
nich
de
Wissenscha le ,
sonde n
nu
de
Poli ike
bean wo en
kann.
Das
gleiche
gil
ü
die
F age,
bei
welchem
Ausmaß
an
A bei slosigkei
sich
wei e e
beschä igungspoli ische
Maßnahmen
nich
meh
lohnen
und
das
Vollbeschä igungsziel
als
e eich
anzusehen
is .
3.2.4.
Die
Ein eilung
in
e schiedene
A bei slosigkei sa en
nach
ih en
U sachen
geh
zu ück
au
Hypo hesen
da übe ,
un e
welchen
Bedin-
gungen
A bei slosigkei
ein i .
Auch
de
Klassi izie ung
on
Lipsey
und
Be man
liegen
le z en
Endes
solche
Hypo hesen
zug unde,
denn
Aussagen
übe
geeigne e
wi scha spoli ische
The apien
se zen
E -
klä ungshypo hesen
o aus.
Bei
de
Klassi izie ung
nach
U sachen
de
A bei slosigkei
wi d
meh
ode
wenige
ein
un e schieden.
Wei gehend
di e enzie
wi d
bei
de
olgenden
Ein eilung,
die
ypisch
ü
die
in
de
jüngs en
Li e a u
en -
hal enen
Ve suche
zu
Un e scheidung
e schiedene
A bei slosigkei s-
a en
is .
a) "Saisonale
A bei slosigkei ":
Dami
is
die
A bei slosigkei
ge-
mein ,
die
au
jah eszei liche
Schwankungen
des
Beda s
an
A bei s-
k ä en
in
bes imm en
B anchen
zu ückgeh .
Diese
Schwankungen
haben
na ü liche,
adi ionelle
ode
ins i u ionelle
U sachen.
b)
"Fluk ua ions-
ode
Sucha bei slosigkei "
wi d
die
A bei slosig-
kei
genann ,
die
bei
eiwilligem
Wechsel
des
A bei spla zes
dadu ch
en s eh ,
daß
das
Suchen
und
Bese zen
eines
neuen
A bei spla zes
Zei
b auch .
Diese
Beschä igungslosigkei
daue
egelmäßig
nu
ku ze
Zei .
Die
Be o enen
nehmen
sie
als
un e meidlich
in
Kau .
c)
"F ik ionelle
A bei slosigkei "
wi d
de inie
als
die
A bei slosig-
kei ,
die
wegen
mangelha e
T anspa enz
des
A bei sma k es
und
ungenügende
Mobili ä
de
A bei sk ä e
au i ,
wenn
einzelne
A -
bei nehme
on
einzelnen
A bei gebe n
en lassen
we den
und
sich
eine
neue
Beschä igung
suchen
müssen,
die
sie
un e
Ums änden
nu
an
einem
ande en
O
ode /und
an
einem
A bei spla z
mi
ande en
Quali-
ika ions o de ungen
bekommen
können.
d)
"Konjunk u elle
A bei slosigkei ".
übe
ih e
De ini ion
bes eh
p ak isch
Konsens.
"Konjunk u elle
A bei slosigkei "
heiß
die
A bei s-
losigkei ,
die
im
Konjunk u e lau
au i ,
wenn
die
Gesam nach age
zu
klein
is ,
um
die
P oduk ionskapazi ä
de
Volkswi scha
auszu-
las en.
Sachkapazi ä en
und
A bei sk ä e
sind
dann
gleiche maßen
unbeschä ig .
Die
U sachen
diese
A bei slosigkei
sind
die
U sachen
de
Konjunk u schwankungen.
e)
"S uk u elle
A bei slosigkei "
is
de
Sammelname
ü
meh e e,
wiede um
nach
U sachen
un e schiedene
A bei slosigkei sa en,
die
im
G unde
nich
iel
mi einande
gemeinsam
haben.
2'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
20
Ge ud Neuhause
aa)
T adi ionell
bezeichne
man
mi
"s uk u elle
A bei slosigkei "
eine
pa ielle,
d. h.
nu
au
einzelnen
Teila bei smä k en
zu
beobach-
ende
A bei slosigkei ,
die
zwei
U sachen
ha :
Die
e s e
is
eine
wachs-
umsbeding e
Ve ände ung
de
achlich-be u lichen
Zusammense zung
des
Beda s
an
A bei sk ä en,
he o ge u en
du ch
echnischen
Fo -
sch i
und
du ch
Ve schiebungen
in
de
Zusammense zung
de
Gü e -
nach age
in olge
on
Ände ungen
de
Konsumen enp ä e enzen.
Diese
Ve ände ung
de
S uk u
des
A bei sk ä ebeda s
üh
zu
pa iellen
Ungleichgewich en
au
den
Teila bei smä k en:
einem
Übe schuß
an
A bei sk ä en
au
einem
Teila bei sma k
s eh
ein
Mangel
an
A -
bei sk ä en
au
ande en
Teila bei smä k en
gegenübe .
Zwischen
den
Teila bei smä k en
komm
es
zu
keinem
Ausgleich,
weil
-
und
das
is
die
zwei e
U sache
-die
Anbie e
und
Nach agenden
au
den
A bei s-
mä k en
nich
genügend
mobil
und
die
Löhne
zu
wenig
lexibel sind.
Nu
als
eine
Va ian e
diese
A
on
"s uk u elle "
A bei slosigkei
is
eine
Disp opo ionali ä
on
A bei sk ä e-Angebo
und
A bei s-
k ä e-Nach age
au zu assen,
die
du ch
P ä e enzen
ü
bes imm e
Be u e
he o ge u en
wi d.
bb) Als
" egionale
s uk u elle
A bei slosigkei "
bezeichne
man
mei-
s ens
eine
au
bes imm e
Regionen
besch änk e
A bei slosigkei , die
au
ein
egionales
Miß e häl nis
zwischen
Angebo
und
Nach age
au
dem
A bei sma k
zu ückgeh ,
das
wegen
bes ehende
Mobili ä shemmun-
gen
und
ungenügende
Anpassung
de
Löhne
nich
besei ig
wi d.
Das
Miß e häl nis
kann
du ch
S ando e schiebungen
en s anden
sein
ode
mi
de
oben
besch iebenen,
au
Teila bei smä k en
au e enden
"s uk u ellen"
A bei slosigkei
zusammen allen
-
nämlich
dann,
wenn
die
Teila bei smä k e
mi
sch ump endem
A bei sk ä ebeda
au
be-
s imm e
Regionen
konzen ie
sind.
ce)
"Regionale
s uk u elle
A bei slosigkei "
nenn
man
auch
eine
egional
besch änk e
A bei slosigkei ,
die
unmi elba
zu
e klä en
is
du ch
ein
Miß e häl nis
zwischen
de
En wicklung
des
A bei sk ä e-
po en ials
(in olge
on
Be ölke ungswachs um)
und
de
Zunahme
des
Bes andes
an
ökonomisch
nu zba en
A bei splä zen
(Sachkapazi ä en)
in
de
be e enden
Region.
Regelmäßig
we den
als
De ini ionsbes and-
eile
abe
auch
hie
Mobili ä shemmungen
genann .
Das
un e scheide
diese
A
on
" egionale
s uk u elle "
A bei slosigkei
(manchmal
ku z
" egionale
A bei slosigkei "
genann )
on
de
dd)
"s uk u ellen
A bei slosigkei
de
En wicklungslände ",
die
hie
beisei
egelassen
we den
kann.
ee)
"Exogene
s uk u elle"
A bei slosigkei
heiß
jede
globale
ode
pa ielle
A bei slosigkei ,
die
au
o übe gehende,
on
"außen"
(z.
B.
du ch
K iege, Re olu ion,
Na u ka as ophe)
e u sach e
Gleichge-
wich ss ö ung
zu ückgeh .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e scheidung
.
konjunk u elle
u.
s uk u elle
A bei slosigkei
21
)
De
Ausd uck
"s uk u elle
A bei slosigkei "
wi d
in
jüngs e
Zei
abe
auch
dazu
geb auch ,
ein
globales Ungleichgewich
au
dem
A bei sma k
zu
bezeichnen,
das
nich
konjunk u ell
beding
is
und
auch
nich
mi
de
"s uk u ellen
A bei slosigkei
de
En wicklungs-
lände "
iden isch
is .
De
en scheidende
Un e schied
zwischen
de
"konjunk u ellen"
und
diese
A
on
"s uk u elle "
A bei slosigkei
wi d
im
olgenden
gesehen:
Bei
"konjunk u elle "
A bei slosigkei
be-
s eh
ein
Miß e häl nis
zwischen
de
Zahl
de
A bei spla zsuchenden
und
de
Zahl
de
angebo enen
S ellen.
Bei
de
"neuen
A "
on
"s uk u elle "
A bei slosigkei
handel
es sich
um
ein
Miß e häl nis
zwischen
de
Zahl
de
A bei spla zsuchenden
und
den
o handenen
S ellen,
dessen
unmi elba e
U sache
ein
"unbewäl ig e
S uk u wan-
del" is .
Mi
" o handenen
S ellen"
is
de
Bes and
an
ökonomisch
nu zba en
A bei splä zen
gemein .
Ein
"unbewäl ig e
S uk u wandel"
lieg
ex
de ini ione o ,
wenn
sich
pa ielle
De izi e
und
Übe schüsse
au
dem
A bei sma k ,
die
du ch
S uk u e ände ungen
de
Gü e -
nach age
en s ehen,
nich
gegensei ig ausgleichen,
sonde n
die
De izi e
übe wiegen.
Die
G ünde
da ü ,
daß
meh
A bei splä ze
(in
den
sch ump-
enden
B anchen)
au gelassen
als
in
den
expandie enden
neu
gescha -
en
we den,
sieh
man
o
allem
in
mangelnde
Inno a ions eudigkei
und
In es i ionslus
und
in
de
Wäh ungs-,
Lohn-
und
Sozialpoli ik
24
•
Wie
sind
diese
De ini ionen
zu
beu eilen?
Obwohl
man
eine
beobach-
e en
A bei slosigkei
nich
ohne
wei e es
ansehen
kann,
welche
U sachen
sie
ha ,
lassen
sich
bei
de
einen
ode
ande en
A bei slosigkei
die
U sachen
p inzipiell
e mi eln
25•
Das
gil
g undsä zlich
ü
die
Fluk ua ionsa bei s-
losigkei ,
die
kein
wi scha spoli isches
P oblem
is .
Auch
gewisse
Fälle
de
adi ionell
so
genann en
"s uk u ellen"
A bei slosigkei
dü en
als
solche
iden i izie ba
sein.
Das
gleiche gil ,
wenn
auch
eingesch änk ,
ü
saisonale
A bei slosigkei ,
zumindes
in
bes imm en
B anchen.
Fü
die
" egional-s uk u elle"
A bei slosigkei
gib
es
eben alls
einige maßen
b auchba e
Indika o en.
Die
" ik ionelle"
A bei slosigkei
is
ex
an e
kaum
iden i izie ba
-
zumal
sie
in
ih em
Ausmaß
im
Konjunk u e -
lau
schwank . Ob
"konjunk u elle
A bei slosigkei "
empi isch
on
de
adi ionell
"s uk u ell"
genann en
abzug enzen
is ,
muß
als
äuße s
aglich
hinges ell
we den.
Denn
Konjunk u au schwung
wie
Kon-
junk u abschwung
gehen
un e
S uk u e ände ungen
o
sich.
"Kon-
junk u elle"
und
diese
A
"s uk u elle "
A bei slosigkei
sind
dahe
imme
mi einande
e woben,
und
es
ag
sich, ob diese
"s uk u elle"
24 Vgl.
hiezu
Au o engemeinscha ,
Zum
P oblem
de
"s uk u ellen
A bei slosigkei ",
a.a.O.
S.70,
G. Fels,
Das
P oblem
de
s uk u ellen
A -
bei slosigkei ,
in:
Kiele
Diskussionsbei äge,
49,
h sg.
om
Ins i u
ü
Wel wi scha
Kiel,
Kiel
1977,
und
W.
Hamm,
Hypo hesen
zu
E klä ung
de
"s uk u ellen"
A bei slosigkei ,
in
diesem
Band.
25 Ob
das
beim
gegenwä igen
S and
de
S a is ik
möglich
is ,
is
eine
ande e
F age.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
22
Ge ud
Neuhause
A bei slosigkei
nich
eilweise
konjunk u ell
beding
is .
Mane al
kann
alle dings
nich
zuges imm
we den,
wenn
e
mein ,
"ein
gesam -
wi scha liche
Nach age ückgang
(Rezession
ode
Dep ession)"
wi ke
sich
"einige maßen
gleichmäßig
au
alle
Wi scha s
zweige
eine
Volks-
wi scha
aus"
und
üh e
"dahe
auch
in
as
allen
Sek o en
eine
Wi scha
zu
zyklische
A bei slosigkei
26
."
Die
Iden i izie ung
de
"konjunk u ellen"
A bei slosigkei
is
ge ade
wegen
de
ungleichmäßi-
gen
Auswi kung
de
Nach ageen wicklung
au
die
Teila bei smä k e
schwie ig.
Ganz
unmöglich
e schein
abe
die
empi ische
Un e schei-
dung
on
"konjunk u elle "
A bei slosigkei
und
"s uk u elle "
A -
bei slosigkei
"neue
A ".
Um
on
eine
beobach e en
A bei slosigkei
sagen
zu
können,
ob
und
inwiewei
sie
"konjunk u ell"
ode
"s uk-
u ell"
nach
"neue
A "
is ,
müß e
man
sie
e klä en
können.
Man
müß e
wissen, ob
ein
bes ehendes
De izi
an
A bei splä zen
ganz
ode
eilweise
au
einen
Mangel
an
Gesam nach age
ode
au
eine
"Ve -
nich ung"
on
A bei splä zen
zu ückzu üh en
is . Ob es
abe
einen
Schwund
on
A bei splä zen
ohne
Mangel
an
Gesam nach age
geben
kann,
is
ge ade
die
S ei age,
on
de
eingangs
die
Rede
wa ,
und
die
nu
en schieden
we den
kann,
wenn
die
e wende en
Beg i e
so
bes imm
sind,
daß
die
konku ie enden
Hypo hesen
es ba
sind.
4.
Die
Un e suchung
ha
gezeig ,
daß
die
beg i lichen
G undlagen
de
Diskussion
um
die
s uk u elle
A bei slosigkei
unbe iedigend
sind.
Es
bes eh
kein
Konsens
da übe ,
was
mi
"s uk u elle "
A bei slosig-
kei
gemein
is .
In
de
Li e a u
inden sich
e schiedene
De ini ionen
und
de ini o ische
Abg enzungen
on
konjunk u elle
und
s uk u elle
A bei slosigkei ,
die
eines
gemeinsam
haben:
Allen
ehlen
Eigenscha -
en,
die
sie
besi zen
müß en,
um
Bes and eile
es ba e
Hypo hesen
da übe
zu
sein,
wie
A bei slosigkei
en s ehen
und
"geheil "
we den
kann.
Das
-1967
e ö en lich e
-
Papie ,
das
Lipsey
au
eine
Tagung
in
Boulde ,
Colo ado,
im
Jah e
1964
o leg e,
en häl
olgende
Sä ze:
"The
issue
o
s uc u alis
e sus
de icien -agg ega e-demand
heo ies
will
a ise
a
o he
imes
and
a
o he
places.
I
seems
impo an ,
he e-
o e,
ha
an
e ec i e
me hod
o
es ing
be ween
hese
wo
heo ies
should
be
de eloped, so
ha
he
p ocedu e
will
be
eady,
when
he
deba e
b eaks
ou
again
27
."
Diese
Me hode
is
noch
imme
nich
en -
wickel .
Dahe
wi d
die
F age
nach
de
ich igen
beschä igungspoli i-
schen
The apie
im
konk e en
Fall
on
A bei slosigkei
auch
wei e hin
eine
S ei age
bleiben.
26
Siehe
H.Mane al,
A ikel
A bei slosigkei ,
a.a.O., S.270.
27
Siehe
R.
G.
Lipsey,
a.a.O., S. 218.
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S uk u elle A bei slosigkei
im Spiegel de S a is ik
Von
Ingebo g
Esenwein-Ro he,
Nü nbe g
1.
Die Suche nach einem s a is isch ope a ionalen
Beg i
ü
Fo men de A bei slosigkei
Die
Schwie igkei en
eine
jeden
Wi scha ss a is ik
bes ehen
da in,
daß
Wi scha s heo ie
und
Wi scha spoli ik
quan i a i
o mu-
lie e
An wo en
au
F agen
o de n,
ohne
daß
zu o
genau
e klä
wü de,
wie
de
E kenn nisgegens and
konzipie
und
wie
e
im
Rah-
men
de
Konzep ion
de ini o isch
in
Zei
und
Raum
abgeg enz
we den
soll.
Das
gil
schon
ü
Summeng ößen,
wie
"das"
Handwe k
ode
"den"
Viehbes and;
es
gil
e s
ech
ü
so
um assende
Plu albeg i e
wie
"Volkseinkommen"
ode
"P eisni eau".
Die
ande en
Re e a e
l
dü en
hin eichend
beweisen,
daß
es
auch
wede
eine
ökonomisch
be iedigende
noch
eine
einhei liche
De ini ion
ü
die
Massene scheinung
"A bei s-
losigkei "
gib .
So
e klä
es
sich,
daß
eine
wissenscha s heo e isch
undie e
Un e scheidung
zwischen
" ik ionelle "
und
"s uk ionelle "
A bei slosigkei
ehl ,
e wa
im
Ve gleich
mi
eine
"saisonalen"
ode
"konjunk u ellen"
F eise zung
on
A bei sk ä en.
Deshalb
e schein
es
wenig
e wunde lich,
daß
es
Schwie igkei en
be ei e ,
die
s a is isch
e mi el e
Anzahl
on
A bei slosen
danach
zu
un e gliede n,
ob
ih e
A bei slosigkei
du ch
konjunk u elle
Schwan-
kungen
des
Wi scha sp ozesses
ausgelös
wo den
is
ode
ob
sie
aus
S uk u wandlungen
de
Wi scha
esul ie
2•
Vo de g ündig
könn e
wohl
so
a gumen ie
we den,
daß
jene
F ei-
se zung
on
A bei sk ä en
als
konjunk u ell
beding
gel en
soll,
die
au
eine
Ve unsiche ung
de
Un e nehme e wa ungen
zu ückzu üh en
is .
Es
e schein
plausibel,
daß
sich
jegliche
Unsiche hei
übe
die
U -
1 Vgl. dazu die Bei äge on
G.
Neuhause
und
W.
Ramm
im gleichen Band.
2 Vgl.
S uk u analyse
de
A bei slosen
und
de
o enen S ellen,
E geb-
nisse de Sonde un e suchung on Ende Mai
1977,
Am liche Nach ich en
de
Bundesans al
ü
A bei ,
25.
Jg., He
8,
1978
S.900: "
...
Gegenwä ig
bes eh keine Möglichkei , zwei els ei
zu
e mi eln, inwiewei die
Un e -
beschä igung
au
eine mangelha e Auslas ung
de
A bei spla zkapazi ä en
(=
konjunk u elle A bei slosigkei ) ode
au
das
Fehlen
on A bei splä zen
(=s uk u elle
A bei slosigkei
im
quan i a i en
Sinn) zu ückzu üh en is
...
"
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30
Ingebo g
Esenwein-Ro he
bei sma k s a is ik
in
de
BRD9.
Auße dem
s ö
diese
Di e genz
den
in e na ionalen
Ve gleich
on
A bei slosenquo en
1o
•
(i)
Die
"E we bslosen"
im
Mik ozensus
(MZ)11
Nach
dem
adi ionellen
Konzep
de
Am lichen
Deu schen
S a is ik
is
eine
"E we bslosigkei "
p imä
bei
solchen
E we bspe sonen
zu
e mu en,
die
bishe
nich
als
Selbs ändige
ode
Mi hel ende
Familien-
angehö ige
e we bsbe eilig
wa en.
Denn
die
E we bspe sonen
we den
wie
olg
gegliede :
E we bspe sonen
I
I I I
Mi hel ende
Unselbs ändige
Selbs ändige
Familien-
------,-----
angehö ige
Beschä ig e
I
E we bslose
I
-'
I
E we bs ä ige
I
Diese
Sich
des
E we bslosens a us
wu de
im
Mik ozensus
sei
1975
de ini o isch
au gegeben,
um
den
An o de ungen
de
in e na ionalen
Ve gleichba kei
zu
genügen.
Im
Mik ozensus
we den
sei
1968 -
den
Wünschen
des
S a is ischen
Am es
de
Eu opäischen
Gemeinscha en
olgend
-
auch
solche
E -
we bspe sonen
zu
den
E we bslosen
gezähl ,
die
lediglich
eine
g und-
9 Vgl.
Ka ,
W.,
Zu
Al e ss uk u
de
A bei slosen,
Analyse
ih e
länge is igen
En wicklung, in:
Mi eilungen
aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o schung, H
3,
1977,
S.
349
-
362.
10
Vgl. KoHe , M.,
König,!.,
In e na ionale
Ve gleich
de
A bei slosen-
quo en,
S udie
im
Au ag
de
Kommission
de
Eu opäischen
Gemeinscha -
en,
Gene aldi ek ion
ü
soziale Angelegenhei en,
in:
Bei äge
zu
A bei s-
ma k -
und
Be u s o schung, (H sg.)
Ins i u
ü
A bei sma k -
und
Be u s-
o schung, Bd.
29,
1977,
S.
30
-
32,
S.39.
11
Das
Konzep
diese
"Rep äsen a i s a is ik
de
Be ölke ung
und
des
E we bslebens"
(ge n. Ges. . 15.7.75)
ha
sich
in
den
e hebungs echnischen,
de ini o ischen
und
sys ema ischen
Ansä zen
zue s
als
S ichp obene hebung
übe
A bei slosigkei
in
G oß-B i annien
und
den
USA
bewäh .
Es
wu de
1947
on
de
6.
In e n.
Kon e enz
de
A bei ss a is ike
in
Mon eal
aneT-
kann ,
1957
du ch
Ra sbeschluß
de
OE CD
ü
alle
Mi gliedss aa en
e -
bindlich gemach .
In
de
BRD
sind
die
Eckwe e
de
Wochens unden
ü
die
Angabe
des Beschä igungsg ades
dem
gel enden
Sozial ech
angepaß
wo den:
Wochens undenzahlen
un e
15/15
bis
zu
a i lichen
No mala bei s-
zei
i
übe a i liche
A bei szei .
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S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
31
sä zliche
E we bsbe ei scha
bekunden
bzw.
die
Au nahme
eine
E -
we bs ä igkei
planen.
Dabei
wi d
also
nich
ge o de ,
daß
sie
bishe
e we bs ä ig
wa en
ode
die
A bei ssuche
au genommen
ha en
12
•
Auch
das
nach
in e na ionalem
B auch
e bindliche
K i e ium
de
so o igen
Ve ügba kei
de
e we bslosen
Pe son
zu
A bei sau nahme
wi d
nich
be ücksich
ig 13•
Demnach
gel en
im
Mik ozensus
auch
nich
ak i ie e
A bei slose
als
E we bslose,
weil
sie
ein
po en ielles
K ä e ese oi
gegenübe
den
"E we bs ä igen"
da s ellen.
Unkon ollie ba e
Schwankungen
en s ehen
o enba
im
Zahlenbild,
weil
sich
in
Zei en
angespann e
A bei sma k lage
eine
unbekann e
Anzahl
on
"Mi hel enden
Familienangehö igen"
als
"a bei ssuchend"
melde ,
ohne
a sächlich
einsa zbe ei
ode
auch
nu
im
häuslichen
P o-
duk ionsp ozeß
abkömmlich
zu
sein,
obgleich
sie
die
es gese z e
Min-
des s undenzahl
nich
e eichen
14
•
Die
Zahlen
des
Mik ozensus
sind
Ni eauangaben
übe
Bes ände,
die
ü
den
Jah esdu chschni
gel en.
Diese
Zahlen
sind
auße o den lich
ehle an ällig.
Einmal
is
ein
nich
unbe äch liche
S ichp oben ehle
zu
e mu en.
Wie
e wähn ,
wi d
de
Mik ozensus
als
"Rep äsen a i s a is ik
de
Be ölke ung
und
des
E we bslebens"
im
Wege
eine
Be agung
on
230000
Haushal en
du chge üh
15•
Die
Hoch echnung
de
ü
die
"Seg-
men e"
(Zählbezi ke)
e mi el en
Du chschni s-
und
An eilswe e
be-
zieh
sich
also
au
Haushal e
als
Me kmale
de
im
Wege
eine
geschich-
e en
Zu allss ichp obe
ausgewähl en
Zähl lächen.
Die
Fo sch eibung
on
hochge echne en
Zahlen
ü
den
Beschä ig ens and
de
Wohnbe-
ölke ung
bzw.
de
E we bsbe ölke ung
e s eck
sich
so
dann
au
die
Me kmale
eine
"angepaß en"
Hoch echnung
on
Haushal sangehö i-
12 Vgl. dazu,
Ka ,
W.,
Zu
Al e ss uk u
...
, a.a.O., S.351: Dies
üh e
na ü lich zu
eine
beach lichen Ve g öße ung
de
Zahlen
de
E we bslosen.
So nahmen die egis ie en A bei slosen
de
A bei s e wal ung
on
501000
im
Ap il
1967
au
331
000
im
Ap il
1968
ab, die Mik ozensuszahlen
nahmen
dagegen
im
gleichen
Zei aum
aus
dem
da geleg en
G und
on
288
000
au
402000 zu.
13 Bei
KoUe
und
König
wi d
demzu olge es ges ell : "So
kann
es
o -
kommen, daß
im
Ap il ode Mai Schüle
und
S uden en
als E we bslose
e aß
we den, obwohl sie
e s
im
Juni
ode
Juli
be ei
sind, eine Tä igkei
au zunehmen. Vgl.
Kolle ,
K.,
König,!.,
In e na ionale
Ve gleich
de
a.a.O., S.
30.
U Vgl. e gänzend
Ka ,
W.,
Zu
Al e ss uk u
...
, a.a.O., S.350.
15
Zu
Besch eibung des (Flächen-) S ichp obenplanes,
de
au
eine
Schich ung
on
Zählbezi kse gebnissen
de
VZ
1970
be uh ,
gl.
Ve ö en -
lichungen des S a is ischen Bundesam es, Fachse ie
A,
Reihe
6,
1,
1972;
sowie
Das A bei sgebie
de
Bundess a is ik, (H sg.) S a is isches Bundesam ,
1976,
Me hodische G undzüge
de
S ichp obens a is iken,
1977,
S.
374
-
375.
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32
Ingebo g Esenwein-Ro he
gen.
Wie
g oß
de
S ichp oben ehle
bei
den
Gesam zahlen
ü
die
Bun-
deslände
und
das
Bundesgebie
le z lich
we den
kann,
mag
noch
be-
echenba
sein.
Die
Fehle ma ge
bei
egionalen,
b anchen-
ode
be u s-
bezogenen
disagg egie en
Angaben
is
kaum
abzuschä zen. Dies
gil
umsomeh ,
als
die
S ichp obensegmen e
echnisch nach
einem
Ro a ions-
e ah en
ausgewähl
we den,
so
daß
als
Basis
ü
Hoch echnung
und
Fo sch eibung
nich
einmal
homogene
S ichp obenelemen e
o handen
sind
16•
Die
nach
dem
E we bskonzep
des
S a is ischen
Bundesam es
e hobe-
nen
und
hochge echne en
Zahlen
müssen
nun
abe
noch
au
das
enge e
Labou -Fo ce-Konzep
umge echne
we den,
wenn
sie
in e na ional
mi
jenen
Quo en
e gleichba
gemach
we den
sollen,
die
dem
UN-Sys em
en sp echen.
Fü
die
Bezugsg öße
(E we bspe sonen
=
E we bs ä ige
+
E we bs-
lose)
is
eine
Be ich igung
in
bezug
au
die
Teilgesam hei
"Mi hel ende
Familienangehö ige"
e o de lich.
Denn
im
Mik ozensus
wi d
(wie
un e
2.1.2.
ausge üh )
nich
die
übliche
Mindes s undenzahl
on
15
Wochens unden
zu
Abg enzung
gegenübe
"Angehö igen"
e wende .
Da aus
e gib
sich
die
e wähn e
Möglichkei
eine
übe e assung
solche
Pe sonen,
die
no male weise
nich
ü
eine
haup be u liche,
egelmäßige
Tä igkei
e ügba
sind.
(ii)
Die
"Al1bei slosen" nach
dem
A bei sma k konzep
(AMS .)
T äge
de
lau enden
Bes andss a is iken
ü
(unselbs ändig)
Be-
schä ig e
und
A bei slose
is
die
Bundesans al
ü
A bei
mi
dem
Si z
in
Nü nbe g.
Die
in
de
egionalen
Zus ändigkei
on
A bei s-
und
Landesa bei säm e n
e o de liche
E assung
alle
Leis ungsbe ech ig-
en
de
A bei slosen e siche ung
und
alle
ande en
A bei slosen
bie e
die
Möglichkei
zu
eine
sekundä s a is ischen,
pe sonenbezogenen
E -
assung
de
A bei slosen.
De
E hebungs ahmen
diese
S a is ik
is
un-
abhängig
on
demjenigen
des Mik ozensus.
E
um aß
den
Pe sonen-
k eis
de
demog aphisch
und
sozio-ins i u ionell
E we bs ähigen,
g und-
sü zlich
un e
Ausschluß
de
Selbs ändigen,
de
Mi hel enden
Familien-
angehö igen
und
de
Beam en,
es sei denn, sie
wä en
als
S ellungs-
suchende
beim
A bei sam
egis ie .
Deshalb
is
hie
auch
de
Bezugs ahmen
ü
die
e gleichende
Be-
u eilung
de
"A bei slosigkei "
ande s
zu
de inie en:
ans elle
de
Ge-
sam hei
de
E we bspe sonen
müß e
die
Gesam hei
de
unselbs ändig
E we bsbe eilig en
als
Bezugsg öße
eingese z
we den.
F aglich
bleib
dabei, ob
die
om
Risiko
eine
A bei slosigkei
nich
be o ene
Pe -
16 Vgl. dazu auch die k i ischen Anme kungen bei
Kolle ,
M.,
König,
1.,
In e na ionale Ve gleich
...
, a.a.O.,
S.
38 -39.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
33
soneng uppe
de
Beam en
zu
den
"unselbs ändigen
E we bsbe eilig en"
ge echne
we den
soll e
ode
ob sie
als
"unbe eilig e
Masse"
auszu-
schal en
is .
Die
adi ionelle
A bei sma k s a is ik
ha e
sich
bei
E assung
und
Analyse
de
A bei slosigkei
au
das
Konzep
de
"social secu i ies"17
bezogen,
wie
dies
im
Gese z
übe
A bei s e mi lung
und
A bei slosen-
e wal ung
(AVA VG)
on
1927 bzw.
in
de
Fassung
on
1952
es geleg
wo den
wa .
Danach
gel en
als
"a bei slos"
diejenigen
Pe sonen,
die
be ech ig
sind,
A bei slosengeld
(bzw.
nach
Ablau
on
24
Mona en
A bei slosenhil e)
zu
beansp uchen,
weil
sie
wäh end
ih e
ühe en
Tä igkei
als
unselbs ändig
Beschä ig e
Bei äge
zu
A bei slosen e -
siche ung
geleis e
haben
18
.
Nach
dem
im
A bei s ö de ungsgese z
(1969)
o gegebenen
AMS -
Konzep
is
de
s a is ische
Beg i
de
"A bei slosen"
öllig
losgelös
om
Sys em
de
sozialen Siche hei .
E
um aß
die
in
de
BRD
und
in
Be lin
(Wes )
wohnha en
E we bspe sonen,
die
sich
beim
zus ändigen
A bei sam
als
a bei slos
gemelde
haben,
um
in
ein
A bei s e häl nis
als
A bei nehme
ode
in
Heima bei
e mi el
zu
we den
und
wede
e we bs ä ig
noch
a bei sun ähig
k ank
sind. (De
o malige
Ausschluß
on
Beam en,
Selbs ändigen
und
Mi hel enden
Familienangehö igen
en äll
demnach
insowei ,
als
eine
Be ei scha
zum
Übe gang
in
un-
selbs ändige
E we bs ä igkei
dekla ie
wi d.)!'1
E
um aß
nich
jene
Pe sonen,
die
lediglich
eine
"ge ing ügige"
Be-
schä igung
suchen
ode
eine
E we bs ä igkei
ü
wenige
als
d ei
Mo-
na e,
noch A bei ssuchende,
die
sich sch i lich
um
Eins ellung
in
einem
bes imm en
Be ieb
bemühen.
Als
K i e ium
ü
die
"Ge ing ügigkei "
de
Beschä igung
gil
nach
deu schem
A bei s ech
(§
102 AFG)
die
Nebenbeschä igung
ode
ge-
legen liche
Diens leis ung
on
unselbs ändig
E we bs ä igen,
die
wegen
ge inge
S undenzahl
und/ode
ge ingen
En gel s
nich
de
A bei s-
losen e siche ungsp lich
un e liegen.
17
Vgl.
Galland
T.,
S a is ik
de
Beschä ig en
und
A bei slosen
in
de
BRD,
in:
Sch i en eihe
des
Bundesminis e iums
ü
A bei
und
Sozial-
o dnung,
He
3,
1966.
18
Diese
"leis ungsbe ech ig en"
A bei slosen
sind
inso e n
nach
dem
A bei s ö de ungsgese z
nich
gleichzuse zen
mi
"Leis ungsemp änge n"
als
A bei slose,
übe
de en
An ag
au
Leis ung
noch
nich
en schieden
is
ode
de en
Ansp uch
au
Leis ung
e schöp
is ,
in
den
Zahlen
de
Emp änge
on
A bei slosengeld
und
-hil e
nich
en hal en
sind.
-Vgl.
dazu
Ka ,
W.,
Die
Leis ungsbe ech ig en
in
de
A bei slosens a is ik,
in:
Mi eilungen
d.
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung,
He
1,
1978,
S.l
-
6.
19 Diese
"ma ginale"
De ini ion
olg
den
e läu e nden
Aus üh ungen
on
Ka ' ,
W.,
Die
Leis ungsbe ech ig en
...
, a.a.O., S.
1.
Sie
is
wei e
ge aß
als
dies
in
en sp echenden
ühe en
Publika ionen
de
BA
geschehen
wa
und
zugleich
genaue
in
bezug
au
die
Abg enzungsk i e ien.
3
SCh i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
100
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34 Ingebo g Esenwein-Ro he
Dieses
"ak uelle"
A bei sma k konzep
s imm
wei es gehend
mi
den
neues en
Emp ehlungen
de
OECD
und
de
ILO
übe ein,
bie e
abe
Raum
da ü ,
einige spezi isch deu sche
a bei s ech liche
und
so-
zialpoli ische
Fak en
zu be ücksich igen,
wie
beispielsweise
Be u s-
ö de ungsmaßnahmen,
Schlech we e geld
u. a.
m.
20•
Ta sächlich
äg
diese
Anpassung
im
E hebungs ahmen
und
in
den
De ini ionen
wesen lich
dazu
bei,
A bei sma k zahlen
in e na ional
e -
gleichba
zu
hal en.
Alle dings
bewi k
die
E wei e ung
des
als
"a bei s-
los"
zu
e assenden
Pe sonenk eises,
daß
S ö ungen
im
zwischenzei -
lichen Ve gleich
au e en,
wie
ande e sei s
das
P inzip
de
F eiwillig-
kei
bei
den
A bei slosenmeldungen
die
Volls ändigkei
de
E assung
ge äh de .
Die
Mona szahlen
de
BA
sollen
übe
die
Ve ände ungs endenzen
im
Bes and
an
A bei slosen
un e ich en.
Da ü
wä e
es
unabdingba ,
daß
de
in
den
Zei e gleich
einbezogene
Pe sonenk eis
eindeu ig
de i-
nie
is . Dies
is
jedoch
nich
de
Fall,
solange
sich
Selbs ändige,
Mi -
hel ende
Familienangehö ige
und
auch
Schulen lassene
als
"a bei slos"
egis ie en
lassen
können,
ohne
wi klich
so o
ü
eine
E we bs ä ig-
kei
zu
Ve ügung
zu
s ehen.
(Zwa
gil
als
Vo ausse zung
ü
die
Regis ie ung
die
Ve ügba kei ;
die
en sp echenden
Angaben
sind
abe
nich
kon ollie ba !)
Nach
den
E ah ungen
de
A bei s e wal ung
gib
es
e schiedene
Mo i e,
in
i gendeine
Fo m
(p imä )
Leis ungen
aus
dem
Ne z
de
sozialen
Siche ung
in
Ansp uch
zu
nehmen,
"
...
ohne
(p imä )
an
eine
A bei sau nahme
in e essie
zu
sein
...
"2
so
e wa
das
S eben
nach
An echnung
on
Aus allzei en
in
de
gese zlichen
Ren en e siche ung,
nach
übe nahme
de
Bei äge
zu
K anken e -
siche ung
du ch
die
A bei s e wal ung,
ode
auch
de
Ve zich
au
e ns ha e
A bei ssuche
bei
denjenigen
äl e en
A bei slosen,
de en
A -
bei slosengeld
du ch
den
bishe igen
A bei gebe
(im
Rahmen
eines
be-
ieblichen
Sozialplanes)
dem
bishe igen
Ne o e diens
angenähe
wi d,
bis
sie
das
Lebensal e
zum
Bezug
de
Al e s en e
e eichen.
Re-
signie end
wi d
im
zi ie en
Be ich
es ges ell
(Anm.21), es
bes ünde
keine
Möglichkei , "
...
übe
die
quan i a i e
Bedeu ung
diese
Fo m
de
A bei slosigkei
genaue e
Aussagen
zu
machen".
(iii)
Die
" egis ie en
A bei slosen"
und
die
"Nich ak i en"
nach
den
Emp ehlungen
on
ILO
und
SAEG
Die
de ini o ischen
Un e schiede
in
den
Konzep en
zu
E assung
de
A bei slosigkei
sind
neue lich
Gegens and
on
klä enden
Emp ehlun-
20 Vgl. im einzelnen
KoHe ,
M.,
König,!.,
In e na ionale Ve gleich
...
"
a.a.O.,
S.
33
-
34.
21 Vgl S uk u analyse de A bei slosen
...
, a.a.O., S.901.
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S uk u elle A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
35
gen
des
In e na ional
Labo
O ice (ILO)
gewesen,
denen
sich
das
S a-
is ische
Am
de
Eu opäischen
Gemeinscha en
(SAEG)
angeschlossen
ha .
Sie
zielen
da au
ab,
die
nach
de
jeweiligen
Sozialgese zgebung
des
einzelnen
S aa es
" egis ie en"
A bei slosen
gesonde
on
de
Gesam hei
de
"ma ginal
E we bslosen"
auszuweisen.
Die
Un e schei-
dung
soll e
mi els
a sächlich
s a is isch
e aßba e
K i e ien
ge o en
we den.
Sie
wü den
zu
olgenden
G uppen
üh en.
(a)
A bei slose
i.
e. S.
1:
o mals
E we bs ä ige,
nach
dem
Ve lus
eines
A bei spla zes
2:
E we bspe sonen,
die
im
E hebungszei punk
ohne
Tä igkei
sind,
jedoch
e ügba
und
au
Suche
nach
eine
abhängigen
E we
bs ä
igkei
(b)
Inak i e
Pe sonen
im
e we bs ähigen
Al e ,
jedoch
1:
nich
ak i
bei
de
A bei ssuche
2:
zwa
a bei ssuchend,
abe
nich
e ügba
3:
nu
besch änk
a bei s ähig
4:
nu
eine
gelegen liche
ode
ge ing ügige
Beschä igung
suchend
Bei
de
Be echnung
on
A bei slosenquo en
und
Ve ände ungs a en
soll e
übe dies
be ücksich ig
we den,
ob
die
Weh diens p lich igen
in
de
Gesam zahl
de
sozial-ins i u ionell
de inie en
E we bspe sonen
en hal en
sind.
(Diese
Teilgesam hei
könn e
die
Quo e
de
Jugend-
a bei slosigkei
e heblich
beein lussen!)
3.
Das
Zahlenwe k
de
A bei slosens a is ik
Um
eine
Vo s ellung
da on
zu
e mi eln,
welche
Möglichkei en
ü
eine
S uk u analyse
on
Zahlen
de
Am lichen
A bei slosens a is ik
gegeben
sind,
muß
das
Ve ah en
geschilde
we den,
mi
dem
die
"A bei sk ä ebilanz"
e s ell
wi d.
Sie
e schein
in
zwei
Ve sionen.
3.1.
Das in eg ie e Gesam sys em de E we bs ä igkei ss a is ik
(i)
Die
G undidee
Sei
1975
wi d
an
einem
neuen
Sys em
de
E we bss a is ik
gea bei-
e .
Es
soll
da in
bes ehen,
die
Bes andss a is ik
aus
Volkszählung
und
Mik ozensus
anhand
ep äsen a i e
Zahlen
übe
Beschä ig en älle
aus
Zensuse hebungen
o zusch eiben
und
diese
geschä z en
Zahlen
mi
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36
Ingebo g Esenwein-Ro he
denen
de
A bei slosen-
und
Beschä ig ens a is ik
de
BA
abzus im-
men.
Dabei
we den
olgende
Anpassungs echnungen
22
e o de lich:
(1)
Die aus
eine
Be ich swoche s ammenden Hoch echnungswe e
de
1
H-
Mik ozensuse hebung müssen
an
die Fo sch eibungszahlen
de
Wohn-
be ölke ung angepaß we den, die beim S a is ischen
Bundesam
zu-
sammenlau en; auße dem
wi d
eine Abs immung
mi
dem Nachweis
de
unselbs ändig Beschä ig en
und
A bei slosen
in
den Tabellen
de
BA
e o de lich.
(2)
Die
in
de
Beschä ig ens a is ik
de
BA ehlenden Zahlen
ü
"Beam e"
müssen
au g und
de
Pe sonals andss a is iken des Ö en lichen Diens es
(bzw. nach den Sonde e hebungen
übe
die Diens e häl nisse
im
Bil-
dungs-, Rech s-
und
Gesundhei swesen) geschä z we den.
(3)
Die Zahlen
ü
Selbs ändige
und
ü
unbezahl Mi hel ende
Familienan-
gehö ige müssen sowohl nach
den
MZ-E gebnissenals
auch gemäß
den
in
den
Wi scha sbe eichen (Landwi scha , Handel, P oduzie endes
Gewe be usw.)
e ans al e en
Zensen " o geschä z " we den.
Die
Anpassungs echnungen
we den
om
S a is ischen
Bundesam
wie
olg
cha ak e isie :
" . " Die
aus
den
Da en
diese To al-, Teil-
und
S ichp obene hebungen
un e
Be ücksich igung
de
un e schiedlichen De ini ionen, Abg enzungen
und
E hebungszei punk e geschä z en Du chschni szahlen
de
E we bs-
ä igen
sind
im
Gegensa z zu den meis en e wende en Basiss a is iken
nich zeiipunk -, sonde n zei aumbezogen
...
" ( gl. Wi scha
und
S a is ik,
4/1977, S.247.)
(ii)
Die
A bei slosenzahlen
im
Gesam sys em
Die
ü
das
"Gesam sys em"
e o de lichen
Jah esdu chschni szahlen
ü
die
"A bei slosen"
we den
nich ,
wie
diejenigen
ü
unselbs ändig
beschä ig e
A bei e
und
Anges ell e,
aus
den
Mik ozensuszahlen
hoch-
ge echne ;
ielmeh
we den
sie
aus
den
Mona szahlen
de
BA
e ech-
ne
23•
Dies
e schein
nach
den
E ö e ungen
übe
das
E hebungskonzep
ü
die
"E we bslosen"
im
Mik ozensus
und
die
"A bei slosen"
im
neuen
BA-Konzep
plausibel.
Wenige
e s ändlich
is
jedoch
die
Rich ung
de
Zahlendi e enz.
Es
wä e
zu
e wa en,
daß
die
MZ-Zahlen
höhe
lägen
als
die
de
A bei s-
e wal ung,
einmal
wegen
de
b ei e en
Abg enzung
de
"E we bsbe-
eiligung"
als
"gain ul
wo king"
(be ei s
bei
meh
als
1
Wochens unde);
zum
ande en
wegen
de
Annahme
eine
"E we bslosigkei "
in
dem
22 Vgl. dazu
im
einzelnen
He be ge
L., Das Gesam sys em
...
, a.a.O.,
Anm. 4 sowie (bezüglich
de
im
Au bau
be indlichen
S a is ik
übe
Bes ands-
e ände ungen
in
de
Gesam hei unselbs ändig beschä ig e A bei nehme )
Ho mann,
H. P.,
Hoye ,
H.,
Baye ,
H., Die
neue
Beschä ig ens a is ik
de
Bundesans al
ü
A bei , in: A bei ,
Be u
und
A bei slosenhil e, Das
A -
bei sam ,
23.
Jg.
He
9,
1972,
S.
281
-
284.
23 Vgl. Anm. 4 zu Tab. 1 bei
He be ge ,
L., Das Gesam sys em
...
, a.a.O.,
S.99.
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S uk u elle A bei slosigkei im Spiegel
de
S a is ik 37
Falle,
daß
eine
A bei sbe ei scha
ü
3
Mona e
bes ünde.
Ta sächlich
lagen
die
MZ-Zahlen
jedoch
meis
un e
denen
de
A bei sma k -
s a is ik,
insbesonde e
in
den
Rezessionsjah en
1966/67
und
sei
1973.
Diese
Di e genz
kann
nich
allein
au
den
S ichp oben ehle
in
den
hochge echne en
MZ-Zahlen
zu ückzu üh en
sein.
Selbs
wenn
ü
die
hochge echne en
Zahlen
ein
ela i e
Fehle
on
5
H
o gegeben
wä e,
so
wä e
de
Schwankungsbe eich
sei
1974
allen alls
mi
±
50000
an-
zunehmen.
Die
e ek i e
Abweichung
lag
abe
in
diesen
k i ischen
Jah en
ausschließlich
im
nega i en
Be eich
und
mach e
zwischen
100 000
und
150
000
aus!
Deshalb
sind
sys ema ische
Fehle
zu
e mu en,
on
denen
einige
besonde s
plausibel
e scheinen:
(1)
Die
gese zlich
e laub e
"Neben ii igkei "
üh
beim
MZ
zu
Ein-
eihung
de
"ge ing ügig
Beschä ig en"
zu
den
E we bs ä igen;
zu-
gleich
können
sie
jedoch
als
S ellungssuchende
bei
de
A bei s e wal-
ung
egis ie
sein
und
do
als
A bei slose
ausgewiesen
we den.
(Demzu olge
lieg
die
A bei slosenzahl
nach
dem
MZ-Konzep
nied ige
als
bei
de
AMS .)
Ebenso
is
o s ellba ,
daß
Teilzei beschä ig e
nach
eine
Kündigung
zwei
ode
meh e e
A bei ss ellen
in
Fo m
eine
ge-
se zlich
zulässigen
"ge ing ügigen
Beschä igung"
inden.
Dabei
wü den
sie als
Leis ungsemp änge
selbs
nach
dem
engs en
A bei sma k kon-
zep
zu
den
A bei slosen
zu
zählen
sein,
wäh end
de
In e iewe
sie
beim
MZ
wegen
des
meh ach
"gain ul
wo king"
als
"e we bs ä ig"
be-
zeichnen
wü de.
(2)
Ande e sei s
könn e
das
Ausmaß
de
gelegen lichen
Neben ä ig-
kei
so
ge ing
sein,
daß
die
In e iewe
e kennen
wü den,
wie
wenig
die
"ge ing ügig
Beschä ig en"
(In aliden,
Haus auen,
Schüle )
be ei
ode
in
de
Lage
wä en,
eine
a sächlich
zugewiesene
A bei
(15
Wochen-
s unden)
au zunehmen.
Die
Zuo dnung
solche
egis ie e
"A bei s-
lose "
wü de
in
den
MZ-Tabellen
bei
den
Nich e we bspe sonen
e -
olgen;
wiede
läge
die
absolu e
Zahl
de
A bei slosen
beim
MZ-Kon-
zep
un e
de jenigen
de
AMS .
(3)
Völlig
ande s
läge
de
Fall
beim
Ausweis
egis ie e
A bei s-
lose ,
die
als
Selbs ändige
ode
Mi hel ende
Familienangehö ige
ä ig
sind.
Sie
wü den
in
ih e
sozialen
Umwel
wei e
als
unabhängige
E -
we bs ä ige
e scheinen
und
sich
beim
MZ
auch
als
solche bezeichnen.
Nach
dem
"ak uellen"
AM-Konzep
wü den
sie
abe
als
"A bei slose"
e aß
und
ausgewiesen,
weil
sie
als
S ellungssuchende
egis ie
sind.
S a is isch
wä en
alle
Abweichungen
diese
A
als
Co e age-Fehle
zu
bezeichnen.
Die
Auswi kung
eines solchen
Fehle s
au
die
be ech-
ne en
A bei slosenquo en
wi d
nach
dem
Fehle o p lanzungsgese z
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38
Ingebo g
Esenwein-Ro he
besonde s
g oß,
wenn
die
Abweichungen
im
Zähle
und
Nenne
nich
gleichge ich e
sind
24•
(iii)
De
In o ma ionsgehal
on
A bei slosenquo en
im
Gesam sys em
Die
Aussagek a
de
A bei slosenzahlen
wi d
üb igens
dadu ch
be-
ein äch ig ,
daß
inne halb
des Co pus
de
E we bspe sonen
eine
Um-
schich ung
on
bishe
Selbs ändigen
und
Mi hel enden
zu
Teilgesam -
hei
de
unselbs ändig
E we bsbe eilig en
e olg ,
die
sich als
"A bei s-
suchende"
egis ie en
lassen. Auch
hie
handel
es sich
nich
um
eine
F eise zung
on
A bei sk ä en
aus
dem
P oduk ionsp ozeß,
sonde n
-allen alls
um
einen
sozialen
S uk u wandel
im
E we bspo en ial.
Auße dem
en hal en
die
Zahlen
übe
den
Zugang
on
A bei slosen
-
je
nach
de
konjunk u ellen
Gegebenhei
-
einen
meh
ode
wenige
g oßen
And ang
an
Jugendlichen,
Haus auen,
In aliden,
Ren ne n
usw.,
die
de ini ionsgemäß
zu
den
Nich e we bspe sonen
gehö en
wü den.
Beide
Fo men
de
s a is isch
nich
exak
gegenübe
den
Leis ungsbe-
ech ig en
i.
e.
S.
abzug enzenden
"A bei slosigkei "
sind
nich
nu
bei
de
Zei eihenanalyse
s ö end;
sie
e hinde n
ak isch,
daß
Ausmaß
und
E scheinungs o men
de
F eise zung
on
A bei sk ä en
aus
bes ehen-
den
Beschä igungs e ägen
e mi el
we den
könn en.
Dennoch
wä e
es
wohl
hinzunehmen,
daß
A bei slosenquo en
und
Ve ände ungs a en
im
Zei e gleich
du ch
de ini o ische
Un e schiede
in
den
Zugangs-
wie
in
den
Bes andsg ößen
leich
e ze
sind,
wenn
nu
übe
das
Ni eau
als solches
eindeu ige
In o ma ionen
o lägen.
Auch
das
is
nich
de
Fall.
Wie
e wähn ,
liegen
die
Zahlen
ü
"E -
we bslose"
im
Mik ozensus
un e
denen
des
"Gesam sys ems"
-1975
be ug
die
Di e enz
156000.
Indem
nun
die
Zahlen
de
A bei s e wal-
ung
als
"ko ek "
in
das
Gesam sys em
eingeb ach
we den,
e gib
sich
nebens ehendes
Zahlenbild.
Wohlgeme k :
Die
in
Tabelle
1
angegebenen
A bei slosenquo en
en -
hal en
im
Zähle
die
absolu en
Zahlenangaben
ü
die
"A bei slosen"
un-
e ände !
Die
Abweichungen
esul ie en
aus
eine
un e schiedlichen
Wahl
de
Bezugsg öße.
Bei
wei e gehenden
Fo men
abweichende
Ab-
g enzung
de
Teilgesam hei
"A bei slose"
e meh
sich
die
Anzahl
mögliche
Ausp ägungen
de
A bei slosenquo e
au
11
Kennzahlen,
die
ü
1975
eine
Spanwei e
zwischen 3,42
und
5,5825
haben.
Daß
jede
diese
Quo en
ü
eine
bes imm e
F ages ellung
sinn oll
sein
kann,
b auch
kaum
be on
zu
we den.
P oblema isch
is
abe
eben
die
zwischenzei liche
und
zwischens aa liche
Ve gleichba kei .
24 Vgl. Esenwein-Ro he, I.,
Die
A bei sma k s a is ik
im
Lich e
de
Feh-
le heo ie,
in:
Allgemeines
S a is isches
A chi , 2, 1977, S. 146
-149.
25
Vgl.
dazu
im
einzelnen
Esenwein-Ro he, I.,
Die
A bei sma k s a is ik
. .
.•
a.a.O., S. 155.
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S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
39
Tabelle
1
A bei slose
in
de
Wohnbe ölke ung
de
BRD
im
Jah e
1975
Zahlen
de
Pe soneng uppen
in H
de
E we bs ä ige
---
Pe sonen- absolu
da un e
g uppe
in
I
ab-
I
E -
1000
E -
Wohn-
we bs-
hängig we bs .
I
be öl- insges.
ke ung
pe so- I da .
nen
I insges. ohne
I
Beam e
Nich e we bs-
pe sonen ...
35432
57,3 ----
E we bspe -
sonen
......
26397 42,7 100 ---
da on
E -
we bs ä ige
...
25323 40,9 95,93 - - -
da . Abhän-
I
gigeb)
....
(19253) (31,1) i
A bei s-
lose
......
1074
1,8 I 4,07 4,24 , 5,02 I 5,58
,
I
I i
Wohnbe öl- I I I
ke ung
..... 61829 100 i I
I
a)
gl.
Esenwein-Ro l e,
1.,
Die
A bei sma k s a is ik
...
,
a.a.O.,
S.
151,
Tab.
1
und
S.
153,
Tab.
2.
-
Das
S a is ische
Bundesam
gib
keine
solche
Zusammenschau
de
un-
e schiedlichen
Zahlenangaben
ü
einhei lich
de inie e
Pe sonengesam hei en.
Diese
is
aus
den
A ikeln
und
A bei s abellen
in
Wi scha
und
S a is ik
und
de
do
pu-
blizie en
Zahlen
zusammenges ell
wo den.
Vgl.
Wi scha
und
S a is ik,
(H sg.)
S a-
s isches
Bundesam ,
He e
4
und
6,
1976,
He e
3,
4
und
6,
1977.
b)
8378000
Anges ell e
} = 19253
abhängige
E we bs ä ige
10
875
000
A bei e
' .
3.2.
Die
A bei slosenzahlen
im
Ve gleich
un e schiedliche
E hebungsp og amme
Angesich s
dieses
unbe iedigenden
In o ma ionswe es
we den
die
Emp ehlungen
on
ILO
und
EUROSTAT
(S a is isches
Am
de
Eu o-
päischen
Gemeinscha )
s a k
beach e ,
nach
denen
kün ig
die
A bei s-
k ä ebilanz
mi
eine
Un e sCl'1.eidung
zwischen
egis ie en
und
ma -
ginalen
A bei slosen
o genommen
we den
soll
( gl.
Tab.
2,
S. 40).
Welches
Ausmaß
die
Di e genz
de
A bei slosenzahlen
nach
den
e -
schiedenen
E hebungsp og ammen
annehmen
kann,
wi d
an
Zahlen
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46 Ingebo g Esenwein-Ro he
geog aphische
Ve eilung
on
A bei slosenquo en
nich
zu ückzuweisen.
Abe
ein
Zei aum
on
sieben
Jah en
genüg
nich ,
um
die
Anwen-
dung
de
mul i a iablen
Ein lußg ößen echnung
au
ehle ha es
Aus-
gangsma e ial
zu
ech e igen.
Ebenso
une giebig
muß
jede
Ve such
bleiben,
die
du ch
die
F eise -
zung
on
A bei sk ä en
en s ehenden
Ve ände ungen
in
de
B anchen-
s uk u
de
Beschä ig enzahlen
zu
besch eiben
ode
ga
ü
analy ische
U eile
zu
nu zen.
Gegen
einen
solchen
Ansa z
sp ich
zunächs ,
daß
die
Zuo dnung
on
E we bspe sonen
und
A bei slosen
zu
Wi scha szwei-
gen
und
Be u sklassen
-
je
nach
dem
T äge
de
S a is ik
und
dem
Zweck
de
E hebung
-
nach
un e schiedlichen
Klassi ika ionssys emen
e olg .
Die
sys ema ische
G uppie ung
kann
o genommen
we den
a)
nach dem
Schwe punk
de
wi scha lichen
Ak i i ä en
de
jenigen
In-
s i u ionen,
in
denen die
E we bs ä igen
beschä ig
sind
(Wi scha s-
zweigsys ema ik),
b)
nach den achlichen Kenn nissen
und
Fe igkei en, welche die
E we bs-
pe sonen
ü
die jeweilige wi scha liche Tä igkei benö igen (Be u s-
sys ema ik)32.
Tabelle
5
Anzahl
de
Posi ionen
in
den
genann en
Sys ema iken
Wi scha szweigsys ema ik Klassi ika-
ionsschema
S u en olge G undsys e-
de
Be u e,
ma ik
1961 Fassung
ü
Ausgabe 1975
in
de
Fassg. die BZ 1970 (Be u ssys e-
de
AZ 1970 ma ik)
Be eiche
..............
;/.
4 6
Ab eilungen
...........
10 10
;/.
Abschni e
.............
;/. ;/.
40
Un e ab eilungen
......
29 36
;/.
G uppen
..............
206 100 86
Un e g uppen
669
./
;/.
........
. / .
Klassen
...............
1397
;/.
1669
I
.I. =
Nich
o gesehen.
32 Eine sachge ech e Un e scheidung
de
be u lichen Quali ika ionen
ein-
zelne E we bspe sonen
wä e
nu
dadu ch möglich, daß sowohl
de
"e -
le n e" als auch
de
"ausgeüb e"
Be u
e aß
und
abellie
wü de. Dieses
Gliede ungsp inzip is noch
in
de
BZ 1939
p ak izie
wo den,
wu de
abe
sei 1961 au gegeben.
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S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
47
Ohne
die
inhal lichen
Ve schiedenhei en
de
Sys ema iken
eingehend
zu
e ö e n,
läß
sich
allein
on
ih em
echnischen
Au bau
he
ein-
sich ig machen,
daß
keine
Ve gleichba kei
zwischen
den
achlich
ge-
gliede en
Teilgesam hei en
gegeben
is ,
wie
aus
Tab. 5 e sich lich.
Die
Zuo dnung
on
18 -20 000
Be u sbenennungen
zu
1 669
Be u s-
klassen
in
de
Be u ssys ema ik
e olg
nich
meh
nach
den
ühe
gel enden
G undsä zen.
Damals
gal
als
O dnungsp inzip
das
jeweilige
Be u sbild;
dies
wa
du ch
Ausbildungsweg
und
T adi ion
desjenigen
Gewe bezweiges
gep äg ,
in
dem
sich
das
A bei sleben
de
Be u sange-
hö igen
abspielen
soll e.
Neue lich
soll
de
Be u
(in
Anlehnung
an
"ISCO"33) als
"Job"
in
seine
ypischen
wi scha lich- echnischen
Spe-
zialisie ung
so
besch ieben
we den,
wie
dies
den
iel äl igen
Einsa z-
möglichkei en
in
de
mode nen
A bei swel
en sp ich
(Schlosse
ode
Elek onike
in
de
Spinne ei,
K a ah zeughandwe ke
im
G oß-
handel
usw.), d. h.
un e
dem
Aspek
de
A bei s e mi lung
und
Be-
u sbe a ung.
In
jünge e
Zei
übe wieg
somi
in
den
meis en
Tabellen
wegen
de
solche a
"mode nisie en"
Be u sklassi ika ion
eine
unk ionale
Glie-
de ung
de
E we bspe sonen
nach
Einsa zbe eichen,
also
nach
eine
Wi scha szweigsys ema ik.
Dami
läß
sich besch eiben,
in
welche
Weise
die
"gesellscha liche
A bei s eilung"
o
sich
geh
-
genaue :
wie
die
Be u shäu ung
sich
in
einzelnen
Wi scha szweigen
da s ell .
Die
Ve gleichba kei
zwischen
einzelnen
Ausweisen
de
E we bss a i-
s ik
is
dadu ch
abe
in
doppel e
Weise
beein äch ig :
(i)
Die
"Be eiligung
de
Pe sonen
am
E we bsleben"
-
nach
Al e ,
Geschlech
und
A bei szei en
-
wi d
nach
BZ
und
MZ lediglich
ü
die
Wi scha sbe eiche
de
Wi scha szweigsys ema ik
nachgewiesen.
Nu
ü
die
BZ
e olg
eine
Aus äche ung
nach
den
Posi ionen
beide
Sys e-
ma iken
bis
au
die
Ebene
de
G uppen.
(ii)
Die
Beschä ig ens a is ik
de
Bundesans al
ü
A bei
is
nach
100
G uppen
de
Wi scha szweigsys ema ik
gegliede ,
die
A bei s-
losens a is ik
im
allgemeinen
nu
nach 40
Be u sabschni en;
allen alls
bei
egional
nich
un e eil en
Spezialun e suchungen
e olg
de
Aus-
weis
de
A bei slosen
nach
86
Be u sg uppen
34•
33
In e na ional
S anda d
Classi ica ion
o
Occupa ion
on
1957.
34
üb igens
is
on
de
P oblema ik
de
B anchensys ema ik
aus
auch
ein
wich ige
Einwand
gegen
den
Ve such
beg ünde ,
die
sog.
S uk u e -
ände ungsgeschwindigkei
ü
einzelne
Zweige
de
Indus ie
als
Ins umen
ü
die
E kenn nis
s uk u elle
A bei slosigkei
nu zen
zu
wollen,
wie
dies
hei
Goe gens, E.,
S a egien
zu
Bekämp ung
nich -konjunk u elle
A bei s-
losigkei
angeleg
is
( gl.
den
Bei ag
dieses
Au o s
im
gleichen
Band).
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48
Ingebo g
Esenwein-Ro he
4.2.2.
Die
Zu-
und
Abgänge
zu
A bei slosenbes änden
als Basis
ü wi scha spoli ische
S uk u analysen
Schließlich
bes ehen
on
de
zei lichen
Abs immung
he
wenig
Aus-
sich en
da au ,
daß
sich
die
s uk u elle
A bei slosigkei
s a is isch
in
eine
Fo m
da s ellen
ließe,
die
eine
Analyse
de
wi scha spoli ischen
Vo gänge
on
de
Sei e
de
Nach age
nach
A bei sk ä en
aus
e -
möglichen
wü de.
Wie
e wähn ,
allen
die
E we bslosenzahlen
des
Mik ozensus
einmal
jäh lich
( ü
e wa
1
H
de
Wohnbe ölke ung)
au g und
des
Beschä igungss andes
in
eine
Be ich swoche an.
Die
Beschä ig en-
und
A bei slosenzahlen
de
A bei s e wal ung
sind
Be-
s andse mi lungen
zum
jeweiligen
Mona sende, die
au g und
de
o -
lau enden
Zugangs-
und
Abgangsmeldungen
e s ell
we den.
Aus
diese
zei lichen
Di e genz
e wächs
nun
abe
nich
allein
die
No wendigkei ,
im
"in eg ie en
Gesam sys em"
ans elle
on
MZ-Zah-
len
Jah esdu chschni swe e
de
A bei sma k s a is ik
zu
e wenden
( gl.
un e
3.1.(ii».
Sonde n
hie aus
e gab
sich auch
inne halb
de
A -
bei sma k s a is ik
eine
Di e genz
in
de
Beu eilung
de
A bei slosig-
kei sdaue ;
öllig unmöglich
is
es
beim
einen
Bes ands e gleich,
jene
S uk u e ände ungen
zu
e mi eln,
die
sich
im
Pe iodenbes and
oll-
zogen
haben,
indem
sich
de
Ausgangsbes and
du ch
Zu-
und
Abgänge
zwischen
zwei
Mona senden
"e neue "35.
Daß
es
sinn oll
wä e,
sich des
Ins umen a iums
de
Zei aumanalyse
zu
bedienen,
um
die
Wi -
scha s-
und
Sozials uk u
de
A bei slosen
übe haup
e kennen
zu
können,
is
e s
in
jüngs e
Zei
ealisie
wo den:
es
ha
sich
nämlich
he ausges ell ,
daß
de
B u ozugang
an
A bei slosen
nich
iden isch
is
mi
de
Ve meh ung
des
A bei slosenbes andes
36
.
Die
Ve asse
plädie en
ü
eine
Ze legung
de
A bei slosenquo en
in
die
Bewegungskomponen en
"Be o enhei "
(=
Häu igkei
de
F ei-
se zung
on
E we bspe sonen
in
de
Beobach ungspe iode),
"Meh ach-
a bei slosigkei "
(=
Häu igkei
de
F eis ellung
je
Pe son)
und
"Daue
de
A bei slosigkei "
(=
mi le e
Ve weildaue
de
F eis ellungen
je
Pe son).
Dami
dü e
es
in
de
Ta
möglich
we den,
die
jeweiligen
Kons ella ionen
in
bezug
au
die
nich -konjunk u elle
A bei slosigkei
zu
e deu lichen.
35
Zu
Te minologie
de
Zei aumanalyse
mi els
ch onologische
Mi el-
we e
und
zum
einschlägigen
Sch i um
gl. Esenwein-Ro he, L,
Die
Me-
hoden
de
Wi scha ss a is ik,
UTB,
Bd.
1,
Gö ingen
1976, S. 158 -191.
36
Nach
eine
S udie
on
Egle, F., Ka , W.
wa
de
B u ozugang
an
A bei slosen
sei
Beginn
de
le z en
Rezession
(Ok obe
1973)
bis
zu
Jah es-
un e suchung
1977 (Mai 1977) "
...
e wa
17
mal
höhe
als
de
Ne ozugang".
Vgl. Egle, F., Ka , W.,
S a is ische
P obleme
eine
sys ema ischen
Beobach-
ung
de
A bei slosigkei ,
in:
Mi eilungen
d.
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung,
He
3,
1977. S. 364.
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S uk u elle
A bei slosigkei
im
Spiegel
de
S a is ik
49
5.
Ausblick
Die
e s en
Publika ionen
übe
me hodologische
und
sachliche
Ein-
sich en
zu
diese
P oblema ik
de
A bei slosens a is ik
sind
e olg e -
sp echend. Auch
die
Ankündigung,
mi
den
Me hoden
de
Ve lau s-
s a is ik,
in
Anlehnung
an
die
Emp ehlungen
Richa d
S ones,
die
Ab-
gangso dnung
on
A bei slosen
mi
b anchen-
und
be u sspezi ischen
Zahlen
übe
die
Bese zung
o ene
S ellen
zu
kombinie en,
e sp ich
neua ige
In o ma ionen,
insbesonde e
auch
übe
die
Bedeu ung
des
echnischen
Fo sch i s
ü
den
A bei sma k .
Abe
auch
mi
diese
E gänzung
de
Bes andss a is ik
du ch
eine
E -
neue ungss a is ik
we den
nu
dann
zu e lässige
In o ma ionen
übe
die
s uk u elle
A bei slosigkei
zu
gewinnen
sein,
wenn
zu o
alle
konzep ionellen
und
de ini o ischen
Unge eim hei en
besei ig
sein
we -
den
und
wenn
da übe
hinaus
eine
egionale
und
achliche
Disagg e-
ga ion
de
e mi el en
Indika o en
möglich
gemach
wi d.
De
Weg
bis
zu
diesem
Ziel
is
noch
wei .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
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Die
O ien ie ung
de
A bei sma k poli ik
an
Aussagen
übe
die
mi el-
und
lang is ige
En wicklung
des
A bei sma k es
-
Eine
Un e suchung
de
E ah ungen
und
de
au ge e enen
P obleme
Von
J.
Heinz MüHe ,
F eibu g
Sei
emigen
Jah en,
und
zwa
beme kenswe e
Weise
beginnend
schon
o
de
Zei
eine
g öße en
A bei slosigkei ,
wi d
in
de
Bundes-
epublik
Deu schland
imme
wiede
die
Fo de ung
nach
eine
ak i en
A bei sma k poli ik
e hoben
1•
Die e
Me ens
2,
de
Lei e
des
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung
de
Bundesans al
ü
A bei ,
schläg
in
die
gleiche
Ke be.
E
k i isie
das
"De izi
an
Quan i izie ung
und
modellha e
Au be ei ung
on
Zielen
und
Ve ah en
au
dem
Ge-
bie
de
A bei sma k poli ik"
.
S a dessen
will
e
die
Teilziele
au
den
e schiedenen
Gebie en
de
A bei sma k poli ik
"du chweg
inne halb
eines
Modellzusammenhanges
quan i a i
da s ellen
und
au
Plausibili-
ä
(z.
B.
Wide sp uchs eihei
und
simul an
e ägliche
Beschä i-
gungse ek e)
kon ollie en,
und
zwa
sowohl
ü
die
ku ze
wie
ü
die
mi le e
und
lange
Sich "3.
Nachdem
eine
g öße e
Zahl
einschlägige
Un e suchungen
o lieg
und
eine
gewisse
Zei
e s ichen
is ,
will
die
o liegende
A bei
sich
mi
den
dabei
au ge e enen
P oblemen
be as-
sen
und
die
E ah ungen
au zeigen, die sich
da aus
e geben.
Das
soll
un e
besonde e
Be onung
des
mi el-
und
lang is igen
Be eiches
e -
olgen.
Eine
quan i a i
abges imm e
Ein lußnahme
au
A bei sma k g ößen,
wie
sie
wesen liche
Inhal
eine
Fo de ung
nach
eine
ak i en
A bei s-
ma k poli ik
allgemein
is
ode
speziell
den
Aus üh ungen
on
Me ens
als
Fo de ung
zug unde
lieg ,
is
nu
möglich
au
de
Basis
on
P o-
gnosen
de
wah scheinlichen
En wicklung,
on
P ojek ionen
ode
auch
on
Modell echnungen. So
be ech ig
me hodische
Un e schiede
zwi-
schen
den
dami
e bundenen
F ages ellungen
sind,
muß
doch
zweie lei
1
So
z.
B.
Pe e
Michels:
S a
in
eine
ak i e
A bei sma k poli ik,
in
de
gleichnamigen
Sch i
des
DGB-Landesbezi ks
No d hein-Wes alen,
Düs-
seldo
1974.
2
Die e
Me ens:
Quan i a i e
A bei sma k poli ik
-
Ak uelle
Zielp o-
bleme
de
A bei sma k poli ik
und
de
A bei sma k o schung,
in:
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
NF
Bd.
81,
Be lin
1975, S. 10. -
Das
diese
Publika ion
zug undeliegende
Re e a
wu de
be ei s
1973
gehal en.
3
Ebenda,
S.I1.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
52
J.
Heinz
Mülle
kla ges ell
we den.
Zunächs
wechsel
in
einschlägigen
Un e suchun-
gen
nich
sel en
de
me hodische
Cha ak e
e wa
zwischen
übe sch i
und
Schluß olge ung.
Sodann
wi d
diese
en scheidende
Un e schied
mi
g oße
Wah scheinlichkei
e lo en
gehen,
wenn
die
Un e suchun-
gen
zu
G undlage
eine
ak i en
A bei sma k poli ik
gemach
we den.
Im
Rückblick
au
diese
Un e suchungen
kann
es
nich
Au gabe
de
o liegenden
A bei
sein, ein ach P ognosen,
Modellannahmen
o.
ä.
und
a sächliche
En wicklung
einande
gegenübe zus ellen.
We
das
u ,
wie
es
heu e
leide
o
geschieh ,
wenn
man
e wa
die
"T e e genauigkei "
on
Sach e s ändigen a sp ognosen
bes imm ,
handel
leich e ig:
Zu-
nächs
igno ie
ein
solches
Vo gehen
die
Möglichkei
de
Selbs au -
hebung
on
P ognosen,
wie
sie
z.
B.
bei
den
de
Ö en lichkei
zugäng-
lichen
Be u sp ognosen
o
ein i .
Man
übe geh
dabei
abe
auch
die
Schwie igkei en,
die sich
au
ielen
Gebie en
auch
heu e
noch
bei
quan-
i a i en
P ognosen
selbs
ü
seh
achkundige
Un e suche
e geben.
Die
F ages ellung
diese
A bei
lau e
ielmeh ,
ob
die
bishe
en wik-
kel en
einschlägigen
Me hoden
aus eichen,
um
dem
seh
wei gehenden
Ziel
zu
genügen,
eine
geeine e
Basis
ü
eine
quan i a i e,
ak i e
A bei sma k poli ik
zu
bilden.
Me hodisch
gehen
alle
hie
zu
behandelnden
A bei sma k un e su-
chungen
in
de
gleichen Weise o ,
indem
sie
ge enn
oneinande
die
En wicklung
de
Zahl
de
A bei splä ze
und
des
E we bspe sonen-
po en ials
4
(Inlände konzep )
schä zen.
Dabei
beweg
sich -
absei s
de
F age
mögliche
Zuwande ungen
-
die
P ognose
des
inländischen
E we bspe sonenangebo es
au
einem
e häl nismäßig
siche en
Fundamen ,
da
alle
bis
ca. 1990
neu
ins
A -
bei sleben
ein e enden
Pe sonen
heu e
be ei s
gebo en
sind
und
die
S e be a en
ü
den
a bei enden
Teil
de
Be ölke ung
nied ig
liegen.
Fü
die
Zei
bis ca. 1990
spiel
beim
E we bspe sonenangebo
auch
die
p oblema ische
F age
nach
de
wei e en
En wicklung
unse e
Gebu -
en a e
nu
eine
seh
un e geo dne e
Rolle,
nämlich
in
Bezug
au
die
du ch
die
Zahl
ih e
un e so g en
Kinde
amiliä
gebundenen
F auen.
So
wi d
sich
nach
neuen
Schä zungen
des
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung
das deu sche
E we bspe sonenpo en ial
bis 1990
wie
olg
en wickeln:
" on
und
24,5 Mio.
im
Jah
1975
übe
und
24,8 Mio.
im
Jah
1980
au
knapp
25,5 Mio.
im
Jah
1990"5.
4
Es
we den
im
olgenden
die
dami
nich
imme
iden ischen
Te mini
de
jeweiligen
Un e suchungen
e wende .
5
Ge ha d
Kühlewind/Man ed
Thon:
P ojek ion
des
deu schen
E we bs-
pe sonenpo en ials
ü
den
Zei aum
1975
bis
1990.
in:
Mi eilungen
aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o schung,
9.
Jg.,
1976,
S.
157.
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Die
O ien ie ung
de
A bei sma k poli ik
53
Dami
liegen
die
p ozen ualen
Di e enzen
gegenübe
de
o he gehen-
den
Schä zung
au
de
Basis
on
1972
im
Du chschni
alle
Jah e
bei
ca. 1
°/0.
Im
einzelnen
be uhen
diese
Abweichungen
au
olgenden
Ände-
ungen
6:
1. Re ision
de
Basiszahlen
zu
E we bs ä igkei
du ch
das
S a is ische
Bundesam ,
2.
neue
Be ölke ungs o ausschä zungen
des
S a is ischen
Bundesam es,
e bunden
mi
neuen
Annahmen
zu
En wicklung
on
Gebu en
und
S e be ällen,
3.
neue e
En wicklungen
bei
al e sspezi ischen
E we bsquo en
on
Männe n
und
F auen.
Diese
neuen
E kenn nisse
und
En wicklungen
haben,
wie
die
oben
wiede gegebenen
Di e enzen
zeigen,
nu
ganz
unbe äch liche
Ände un-
gen
in
den
P ojek ionen
zu
Folge.
Hie
be inde
man
sich
mi hin
o en-
sich lich
au
eine
me hodisch
ech
siche en Basis.
Die
E gebnisse
die-
ses Teils
de
P ojek ionen
könn en
dahe
ü
eine
O ien ie ung
de
A bei sma k poli ik
du chaus
e wende
we den
7•
Ganz
ande s
e häl
es sich jedoch
mi
den
P ojek ionen
des
A bei s-
pla zangebo es.
Da
in
diese
Hinsich
die
A bei en
des
IAB
bzw.
de
Bundesans al
ü
A bei
me hodisch
seh
e schieden
o gehen,
is
eine in ensi e,
ge enn e
Be assung
mi
den
einschlägigen
Un e suchun-
gen
e o de lich.
Einen
Sonde weg
gehen
zunächs
me hodisch
die
übe legungen
de
Bundesans al
ü
A bei s.
Ausgangspunk
ü
das
A bei spla zangebo
is
hie
die
Fo de ung,
daß
die
deu sche
Volkswi scha
in
de
Zukun
mi
eine
bes imm en
Ra e
wachsen
müsse
9,
nämlich
mi
ca. 4,7
G/o
p. a.
6
Ge ha d
Kühlewind/Man ed
Thon,
a.a.O., S. 158.
7
Ande e sei s
sind
auch
hie
lang is ig
Abweichungen
möglich,
z.
B.
bei
eine
s ä ke en
Ände ung
de
F auene we bsquo en
ode
bei
e heblichen
Abwande ungen.
S
"Übe legungen
zu
eine
o ausschauenden
A bei sma k poli ik
-
zu-
gleich
ein
Bei ag
de
Bundesans al
ü
A bei
zu
den
Pe spek i en
de
A bei sma k poli ik
des
Bundesminis e s
ü
A bei
und
Sozialo dnung"
,
h sg.
on
de
Bundesans al
ü
A bei ,
Nü nbe g
1974 -
im
olgenden
zi ie
als
"Übe legungen
de
BA".
Zum
me hodischen
Ansp uch
heiß
es
im
Vo wo
des
P äsiden en
de
BA
(S.3)
wie
olg :
"Dazu"
-d.
h.
zu
einem
konzep ionellen
Planen
und
o ausschauenden
Handeln
im
Sinne
des
AFG
(aus
dem
Vo sa z
e gänz ,
H. M.) -
"beda
es
de
Analyse
und
P ognose
de
A bei sma k en wicklung.
Ih e
Bes immungsg ößen,
Al e na i en,
In-
e dependenzen
und
Auswi kungen
müssen
gep ü
we den,
dami
Ansa z-
punk e
ü
mi el-
und
länge is ige
poli ische
En scheidungen
und
a bei s-
ma k poli ische
Maßnahmen
e kann
we den
können".
9
Ebenda.
S.
34
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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54
J.
Heinz Mülle
Eine
di ek e
Beg ündung
ü
diesen
Ziel
ans
a z
en häl
die
Un e su-
chung
nich ;
wohl
inden sich
in
de
Ablehnung
on
Al e na i en,
"die
lang is ig
zu
einem
ge inge en
K ä ebeda
üh en
könn en"10,
wich-
ige
Hinweise
da ü ,
wa um
die
BA
ein
de a iges
Wachs um
ü
e -
o de lich
häl
11
•
Zunächs
wi d
da au
hingewiesen,
daß
ein
Wachs ums e zich
nega-
i e
Folgen
zei igen
müß e.
"Ein
Wachs ums e zich
du ch
Ve inge-
ung
de
gesam wi scha lichen
Nach age
nach
Gü e n
und
Diens -
leis ungen
e schein
un e
den
gegenwä igen
Bedingungen
nich
mög-
lich
ohne
une wünsch e
Rückwi kungen
au
die
Beschä igungssiche -
hei
2
."
Dazu
muß
zue s
kla ges ell
we den,
daß
ein
Wachs ums e -
zich ,
wie
e
seinem
Um ang
nach
damals
allein
zu
Deba e
s and,
lang is ig
keines alls
einen
absolu en
Rückgang
de
gesam wi scha -
lichen
Nach age
hä e
bedeu en
müssen.
Dann
kann
es sich
bei
de
Al e na i e
abe
nu
da um
handeln,
daß
die
gesam wi scha liche
Nach age
nich
in
dem
gleichen
Maße
wächs ,
wie
es
in
de
Ziel-
p ognose
un e s ell
wi d.
Fü
diesen
Fall
we den
une wünsch e
Rück-
wi kungen
au
die
Beschä igungssiche hei
ge olge .
Zwa
is
kla ,
daß
jede
Zu ücknahme
des
Wachs ums
empos
eine
gewisse
Einbuße
an
Beschä igungssiche hei
zu
Folge
ha ,
o
allem
ü
die
Fluk ua ions-
a bei slosigkei ,
abe
auch
ü
die
A bei slosigkei
einige
Randg uppen.
Doch
muß
es ges ell
we den,
daß
ein
seh
hohe
G ad
an
Vollbe-
schä igung,
wie
ihn
die
BA
mi
ih e
anges eb en
Höhe
de
"Beschä -
igungssiche hei "
an
diese
S elle
e lang ,
bei
ande en
Zielen,
o
allem
bei
de
P eiss abili ä ,
nich
une hebliche
Op e
o de .
Wegen
de
Zielin e dependenz
is
schon
bei
einem
ge ing ügig
eduzie en
Wachs um
eine
minimale
Einbuße
an
le z e
Beschä igungssiche hei
un e meidlich;
abe
wegen
des gleichen
Zusammenhanges
alle
Ziele
de
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
b ing
eine
jede
ex eme
E üllung
einzelne
Ziele
unwide u lich
ande e
Ziele
in
eine
höhe e
Ge ah .
Da
schon
eine
ge inge
Rücknahme
de
Wachs ums a e
genüg ,
um
einen
nachhal igen
inländischen
A bei sk ä emangel
on
560 000
Pe sonen,
wie
e
damals
on
de
BA
ü
1980
e wa e
wu de
l3
,
zu
e meiden,
können
ande e
Nach eile
une ö e
bleiben,
nachdem
die
BA
sie
aus-
d ücklich
nu
ü
den
Fall
eine
wesen lichen
Ve inge ung
des Wachs-
ums empos
ü
wah scheinlich
häl .
10
Ebenda,
S.
34.
11 Dazu muß die damals e wa e e Fo daue des Wachs ums als G und-
lage un e s ell we den.
12
Übe legungen de
BA,
S.
34.
13
übe legungen de
BA,
S.27.
-Di e enz zwischen de "auszu üllenden
Po en iallücke"
und
den 1972 im Inland anwesenden ausländischen E we bs-
pe sonen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Die O ien ie ung de A bei sma k poli ik 55
Ein
A gumen ,
das
die
BA
ü
besonde s
wich ig
ansieh ,
is
dabei
das olgende:
"Ve inge es
Wi scha swachs um
wü de
auße dem
die
Bundes epublik
Deu schland
in e na ional
aus
de
Spi zeng uppe
de
wes lichen
Indus ielände
zu ück allen
lassen"14.
Auch
diese
übe -
legung
e schein
nich
s ichhal ig
15
,
o
allem
dann
nich ,
wenn
sich
nu
ge inge
Wachs umsun e schiede
zwischen
den
Lände n
e geben.
Es
komm
hinzu,
daß
die
meis en
ü
die
in e na ionale
Rango dnung
ele an en
Aspek e
wenige
das
absolu e
Sozialp oduk
als
das
Sozial-
p oduk
je
Kop
be e en.
Niemand
wi d
z.
B.
deshalb
die
Schweiz
nich
zu
Spi zeng uppe
de
wes lichen
Indus iena ionen
zählen,
weil
in
ih
-
wegen
ih e
im
Ve gleich
mi
ande en
Lände n
ge ingen
Be-
ölke ungszahl
-das
absolu e
Sozialp oduk
nied ig
lieg ;
en schei-
dend
ü
die
Eino dnung
is
ielmeh
das
Sozialp oduk
je
Einwohne
ode
je
Beschä ig en,
das
in
de
Schweiz hoch is .
Diese
We
wü de
sich
abe
ü
die
Bundes epublik
auch
bei
dem
damals
zu
Diskussion
s ehenden
Maß
an
Wachs umseinbuße
kaum
ände n,
wenn
-
was
im
o liegenden
Zusammenhang
wei gehend
de
Fall
wä e-diese Wachs-
u ns e zich
mi
eine
Ve inge ung
de
Zahl
de
zusä zlich
anzuwe -
benden
ausländischen
A bei nehme
e bunden
gewesen
wä e.
Wegen
de
Ve inge ung
de
Zahl
de
A bei sk ä e
gegenübe
dem
Modell
könn e
soga ,
da
dadu ch
bei
de
zu
e wa enden
ge inge en
Kapi al-
knapphei
e agsgese zliche
Wi kungen
eilweise
hä en
e mieden
we den
können,
ehe
mi
einem
zusä zlichen
Ans ieg
des ( ealen)
So-
zialp oduk es
je
Beschä ig en
ge echne
we den.
Mi
diesen
Beg ündungen
eine
eale
Wachs ums a e
on
4,7 % p. a.
ode
meh
als
no wendig
zu
o de n,
e schein
wenig
undie .
Wa um
kann
man
sich
z.
B.
nich
mi
eine
Wachs ums a e
zwischen 4,5
und
4,0 %
zu ieden
geben?
Wü de
diese
Reduk ion,
die
-
wie
noch
zu
zei-
gen
sein
wi d
-
die
damals
p ognos izie en
Spannungen
au
dem
A -
bei sma k
e mieden
hä e,
wi klich
en scheidende
nega i e
Wi kungen
im
o.
g.
Sinne
he o ge u en
haben?
Das
wa
doch
nich
zu
e wa en.
Hinsich lich
de
wei e en
Al e na i en
-
de
Reduk ion
des
Expo -
übe schusses,
eine
beschleunig en
S eige ung
de
P oduk ionsleis ung
je
Beschä igungss unde
und
eine
T endumkeh
bei
de
Ve kü zung
de
A bei szei en
-
kann
man
hie
de
Ablehnung
du ch
die
BA
und
den
dabei
e wende en
A gumen en
olgen,
auch
wenn
im
Rahmen
eine
da au
speziell
eingehenden
Un e suchung
sich
manches
k i isch
o b ingen
ließe.
Mi
Hil e
on
Annahmen
übe
das
jäh liche
Wachs um
de
S unden-
p oduk i i ä
(knapp
50
/0)
und
übe
den
jäh lichen
Rückgang
de
Jah-
14
Übe legungen de
BA,
S.
34.
15
Selbs dann nich , wenn man sie au dem Hin e g und de damaligen
wel wei en Wachs umseupho ie sieh .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
62
J.
Heinz Mülle
wesen lich
wenige
emp indlich
gegenübe
Va ia ionen
wä e,
weil
sich
en sp echende
Ände ungen
bei
den
e wende en
G ößen
im
Rahmen
de
Fo mel
wei gehend
ausgleichen
müß en.
Es
zeig
sich
mi hin,
daß
bei
de
A
de
on
de
BA
gewähl en
Ana-
lyse
das
E gebnis-Po en iallücke
ode
nich
und
gg .
G öße
de
Po en-
iallücke
-
on
de
Höhe
de
gewähl en
Wachs ums a en
in
seh
s a kem
Maße
abhängig
is .
Da an
ände
sich
auch
nich s,
wenn
man
be ücksich ig ,
daß
die
BA
an
spä e e
S elle
zwei
un e schiedliche
S a egien
ein üh
31
.
Diese
beziehen
sich
nämlich
nu
au
das
Maß,
in
dem
die
angebliche
Po en iallücke
mi
Hil e
ausländische
E we bs-
ä ige
ge üll
wi d.
Bei
diese
hohen
Sensibili ä
des
Modells
in
Bezug
au
das
E gebnis
-
"Po en iallücke"
ode
"A bei sk ä eübe schuß",
also
nu
das
Vo -
zeichen
de
Di e enz
zwischen
A bei sk ä ebeda
und
Zahl
de
in-
ländischen
E we bs ä igen,
e s
ech
abe
in
Bezug
au
die
Höhe
diese
Di e enz
-
lassen
sich
aus
ihm
ü
die
p ak ische
A bei sma k poli ik
keine lei
gesiche e
Folge ungen
ablei en
32
.
Dazu
muß
in
besonde em
Maße
be on
we den,
daß
bei
dem
hie
e wende en
Ansa z
die
Wachs ums a e
des
BIP
als
Ziel
o gegeben
wi d,
ein
Ziel,
das
in
seine
genauen
Höhe
ganz
und
ga
nich
beg ünde
we den
kann.
Es
kann
doch
niemand
e ns ha
behaup en,
daß
die
Bundes epublik
-
selbs
wenn
keine
Ände ung
in
den
on
de
BA
ü
den
"Res
de
Wel "
un e s ell en
Wachs ums a en
ein e en
wü de
33
-
wi klich
"in e na ional
aus
de
Spi zeng uppe
de
wes lichen
Indus ielände
zu ück allen"34
wü de,
wenn
nu
ein
um
0,2 %
-Punk e
ge inge es
BIP-Wachs um
35
e eich
wü de.
Das
Gleiche
i
auch
ü
die
ande en
A gumen e
zu:
Die
"Beschä igungssiche hei "
de
inländi-
schen
E we bs ä igen
wü de
bei
eine
solchen
Wachs ums eduk ion
zwa
ein
wenig
zu ückgehen;
das
käme
abe
ande en
Zielen
des
S abili-
ä sgese zes,
o
allem
eine
g öße en
P eiss abili ä ,
zugu e.
Auch
wü de
sich
das
Tempo
de
Ums uk u ie ung
de
Wi scha
e was
e -
inge n,
abe
auch
hie
wü de
die
Einbuße
kaum
me klich
sein.
31
übe legungen
de
BA,
S.
36 .
32
So ope ie
z.
B.
de
Finanzbe ich 1975 des Bundesminis e iums
ü
Finanzen om
15.8.1974
ü
die mi le e
F is
on 1973/78
mi
eine Wachs-
ums a e
des
BIP
on 3,7
~/o
p.
a., eine A bei szei abnahm ! on
0,8
% p.
a.
und
eine Zunahme
de
S undenp oduk i i ä on 4,8
G/
o p. a.,
was
eine
jäh liche Abnahme de Zahl de E we bs ä igen on 0,3
11
/0 p. a. zuläß .
33
De Einwand gil
e s
ech , wenn sich auch diese Wachs ums a en,
übe de en wah scheinliche Kons anz keine lei Un e suchungen anges ell
we den, nach
un en
e ände n.
34
Übe legungen
de
BA,
S.
34.
35
S a
4,7 0
/G
p.
a.
4,5%.
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Die O ien ie ung de A bei sma k poli ik
63
Mi hin
kann
es ges ell
we den,
daß
die
Sensibili ä
des
e wende-
en
Modells
die
da aus
gezogene
Fes s ellung
eine
"Po en iallücke"
und
da übe
hinaus
ih e
g ößenmäßige
Fixie ung
36
keines alls
zulassen.
Das
Modell
is
-
das
gil
in
gleichem
Maße
ü
die
P ojek ion
de
BA
in
den
"Übe legungen"
wie
ü
die
des
lAB
in
den
"Quin essenzen"
-
iel
zu
sensibel,
als
daß
man
das
P ognose
e gebnis
als
Basis
ü
eine
da au
au bauende
A bei sma k poli ik
e wenden
könn e37•
In
eine
neue en
P ojek ion
des
lAB
wi d
eine
ganze
Reihe
on
Va ian en
de
A bei spla zangebo s-En wicklung
o ges ell .
Dieses
Vo gehen
wi d
mi
olgenden
A gumen en
beg ünde ,
"um
zum
einen
das
b ei e
Spek um
de
möglichen
En wicklungen,
zum
ande en
abe
auch
die
Sensibili ä
des
A bei spla zangebo es
au
un e schiedliche
Ra en
des
Wi scha swachs ums
deu lich
zu
machen"38.
Diesen
Be-
g ündungen
is
nach
den
o he gehenden
Aus üh ungen
nu
zuzu-
s immen.
Abe
was
sind
die
Folgen
eines
de a igen,
me hodisch
siche lich
o -
zuziehenden
Vo gehens?
Die
Au o en
assen
selbs
ih
Resul a
an
Hand
meh e e
Tabellen
und
eines
Schaubildes
zusammen.
Das
P ognose-
e gebnis
schwank
dabei
ü
1980 zwischen 26,73 Mio.
(Va ian e
I)
und
25,11 Mio.
(Va ian e
V)
und
ü
1990
zwischen
27,79 Mio.
(Va ian e
I)
und
24,00 Mio.
(Va ian e
V)
Plä zen
ü
E we bs ä ige.
Die
Schwan-
kungsb ei e
be äg
also
im
e s en
Fall
-
ü
einen
om
Ve ö en -
lichungsda um
aus
ge echne
nu
ie
Jah e
en e n en
Zei punk
-
1,62 Mio.
Pe sonen
ode
ca. 6,5 %,
ü
1990
39
3,79 Mio.
Pe sonen
ode
d.
16
0
/0.
Dabei
kann
man
noch
seh
wohl
da übe
s ei en,
ob
die
Va ian-
en
das
Spek um
de
wah scheinlichen
En wicklung
oll
abdecken.
Siche lich
sind
dami
-
das
zeig
e wa
ein
Hinweis
au
eine
mögliche
Wiede holung
de
E dölk ise
-
keineswegs
alle
möglichen
En wick-
lungen
einge angen.
S ell
man
nunmeh
diesen
Va ian en
des
A bei spla zangebo es
die
P ognose
des
A bei spo en ials
gegenübe ,
so
wi d
die
Schwäche
des
Ansa zes
besonde s
deu lich.
Die
beiden
ausgewähl en
ex emen
Va ian en
weisen
hinsich lich
ih es
A bei sma k esul a es
auße o den lich
di e enzie e
E gebnisse
36
Bis 1990 hin!
37 Es e schein gebo en,
da au
hinzuweisen, daß eine hohe Sensibili ä
-wenn auch nich unbeding in dem gleichen Ausmaß wie bei dem Modell
de BA -bei allen ähnlich angeleg en lang is igen Modellen au i . Wi d
eine Wachs ums a e
s a
mi 3
O o
p.
a.
mi
3,1 % angese z , so s ell sich
nach einem
Jah
eine Abweichung on O,l %-Punk en, nach
30
Jah en
abe
eine solche on
7,2
%-Punk en
ein.
38
W.
Klaude /P.
Schnu ,
a.a.O.,
S.
240.
39
D.
h.
14
Jah e
nach de Publika ion.
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64
J.
Heinz Mülle
au :
Bezogen
au
die
deu schen
E we bspe sonen
s eh
ü
1980
ein
A bei spla zübe schuß
zwischen 2,04
und
0,42 Mio.
A bei splä zen
zu
e wa en.
Fü
1990
schwank
das
en sp echende
E gebnis
zwischen
einem
Übe schuß
on
2,43 Mio.
und
einem
De izi
on
1,36 Mio.
A bei splä zen.
A bei sma k bilanz
1980
und
1990
in
Mio.
(Auszug)
E we bspe sonenpo en ial
(deu sche E we bspe sonen)
A bei spla zangebo :
Va ian e I
......................
.
Va ian e V
.....................
.
A bei spla zübe schuß
(+)
A bei spla zmangel
(-)
Va ian e I
......................
.
Va ian e V
.....................
.
Quelle:
W.
Klaude /P.
Schnu ,
a.a.O.,
S.
247.
1980
24,69
26,73
25,11
+ 2,04
+ 0,42
1990
25,36
27,79
24,00
+ 2,43
1,36
Es
is
abe
zu
bedenken,
daß
in
den
obigen
We en
des
E we bs-
pe sonenpo en ials
die
heu e
be ei s
im
Inland
anwesenden
ausländi-
schen
A bei nehme
nich
en hal en
sind,
de en
Zahl
aus
iel äl igen
G ünden
in
Zukun
kaum
wesen lich
eduzie
we den
kann.
Geh
man
da on
aus,
daß
die
Auslände beschä igung
sich
e wa
au
dem
heu igen
S and
on
ca. 2 Mio.
E we bs ä igen
s abilisie en
wi d,
so
ließe
die
Va ian e
I
ü
1980
eine
ausgeglichene
Gesam a bei sma k -
bilanz
e ho en,
ü
1990
wä e
soga
wiede
ein
leich e
Ans ieg
de
Auslände beschä igung
möglich.
Bei
de
un e en
Va ian'.;e
müß e
man
ü
1980
mi
unge äh
1,6 Mio.
in-
und
ausländischen
A bei slosen
in
de
Bundes epublik
Deu schland
echnen,
wenn
nich
eine
g öße e
Zahl
on
ausländischen
A bei nehme n
es
o zieh ,
in
ih e
Heima
zu ück-
zukeh en.
Fü
1990
wä e
ohne
einen
solchen
Ausweg
eine
A bei slosen-
zahl
on
as
3,5 Mio. zu
e wa en.
Au
P ognosen/P ojek ionen,
die
mi
einem
solchen
G ad
on
Schwan-
kungen
a bei en
müssen,
läß
sich
eine
konk e e
A bei sma k poli ik
nich
au bauen.
Die
Ausa bei ungen
sind
zwa
in
de
Lage,
"un e
ge-
nau
bes imm en
Annahmen
und
Bedingungen
die
Zusammenhänge,
G ößeno dnungen
und
Tendenzen
au
dem
A bei sma k
de
Zukun
sich ba
zu
machen
...
40,
abe
ih e
E gebnisse
sind
auch
nich
meh
als
40 Quin essenzen des lAB, He 1/1975,
S.
1.
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Die
O ien ie ung
de
A bei sma k poli ik
65
solche
Folge ungen
aus
den
jeweils
gewähl en
Vo ausse zungen.
Sie
dü en
insbesonde e
nich
unabhängig
on
den
Vo ausse zungen
gesehen
we den,
wie
es
leide
imme
wiede
geschieh
und
wie
es
geschehen
muß,
wenn
man
mi
Hil e
diese
Un e suchungen
eine
konk e e
A bei s-
ma k poli ik
be eiben
will.
Da ü
ehl
es,
wie
das
lAB
du ch
sein
me hodisches
Vo gehen
selbs
kla
mach , öllig
an
den
e o de lichen
Vo ausse zungen
hinsich lich
de
Eindeu igkei
de
zu
e wa enden
En wicklungen
ode
de
Unemp indlichkei
de
Modelle
gegenübe
den
zug undegeleg en
Annahmen.
Nun
deu en
sich
abe
in
de
heu igen
A bei sma k poli ik
noch
wei-
e gehende
Tendenzen
an,
die
auch
in
den
Publika ionen
des
lAB
ih en
Niede schlag inden.
Sie
e suchen, auch
Aussagen
da übe
zu
e en,
wie
sich
in
Zukun
die
E we bs ä igkei
in
den
e schiedenen
Wi -
scha ssek o en
en wickeln
wi d.
En sp echende
Ansä ze
en hal en
so-
wohl
die
"Übe legungen
de
BA"
als
auch
die
Un e suchungen
Klaude /
Schnu .
E gebnisse
we den
in
olgende
Übe sich
lediglich
ü
die
Ände ungen
bis 1980
und
nu
ü
zwei
Va ian en
summa isch
einande
gegenübe ges ell .
Man
ag
sich,
was
angesich s
diese
Schwankungsb ei en
mi
diesen
Un e lagen
im
Rahmen
eine
wi scha sab eilungsbezogenen
A bei s-
ma k poli ik
anzu angen
sein
könn e.
Dabei
is
wiede um
zu
be ück-
A bei sk ä ebes and und A bei sk ä ebeda sände ungen nach Wi scha s-
ab eilungen 1970 und 1980 (jeweils
in
1 000 Pe sonen)
Ände ungen
1970/80
Bes and
"Übe -
1970
Klaude /Schnu
legun-
I
gen"
Va .
I
Va .
V
1 2 3 4
Land-
u.
Fo s wi sch.
.
......
2262
-1078
-910
-700
P oduzie endes
Gewe be
.....
12973
-252 -550 -
1630
Handel
und
Ve keh
.........
4769
+ 121 + 100 -50
Diens leis ungen
.............
2943
+ 597 + 540 + 350
O ganis.
o.
E we bscha .
"
.....
645 + 117 + 70 + 80
S aa ,
Sozial e s.
............
2990
+
1067
+ 890 + 490
26582
I + 572 I + 140 I -
1470
I
Quellen:
Spal e
1
und
2:
übe legungen
de
BA,
S.
120.
Spal e
1:
Is we e,
Spal e
2:
E wa e e
Ände ungen.
-
Spal e
3
und
4:
W.
Klaude /P.
Scnnu ,
a.a.O.,
S.260,
Bei
den
Va ian en
I
und
:
E wa e e
Ände ungen.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
100
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66
J.
Heinz
Mülle
sich igen,
daß
im
Zei punk
de
Au s ellung
diese
übe sich en
bei
den
"übe legungen
de
BA"
ca. d ei,
bei
de
Un e suchung
Klaude lSchnu
ün
Jah e
des
Zei aumes,
ü
den
die
Ve ände ungen
be echne
wu -
den, schon a sächlich
abgelau en
wa en,
so
daß
da ü
keine
Vo aus-
schä zungen
e o de lich
wa en.
Sieh
man
on
dem
P oblem
des
Zus andekommens
diese
Schä zun-
gen
ab,
wo übe
die
he angezogenen
Un e suchungen
beme kenswe
wenig
Konk e es
aussagen, so
bleib
die
F age
des
"cui
bono".
Man
muß
sich
agen,
wie
angesich s
de
oben
he ausges ell en
Unsiche -
hei en
eine
b anchenbezogene
ak i e
A bei sma k poli ik
möglich
sein
soll. So
liegen
z.
B. die
zu
e wa enden
Ve ände ungen
beim
P odu-
zie enden
Gewe be
in
de
Zei
on
1970/80 zwischen -
252
000
und
-
1630000
E we bspe sonen,
bei
S aa
und
Sozial e siche ung
schwanken
die
Zuwächse
an
E we bspe sonen
ü
1970/80
in
den
P o-
gnosen
zwischen 1
067 000
und
490
000.
Auch
in
den
ande en
Wi scha sab eilungen
sind
die
Abweichungen
in
den
p ognos izie en
Ve ände ungen,
obwohl
absolu
ge inge ,
so
doch
p ozen ual
be äch lich.
Au
diese
Basis
läß
sich
eine
en sp e-
chend
au ge äche e
A bei sma k poli ik
siche lich
nich
be eiben.
Wie
diese
Aus üh ungen
gezeig
haben
dü en,
is
nach
dem
gegen-
wä igen
S and
unse es
Wissens
eine
P ognose
des
A bei spla zange-
bo es
ü
die
mi le e
ode
lange
F is
mi
hin eichende
Siche hei
nich
möglich.
Was
dagegen
angebo en
we den
kann
sind
Un e suchun-
gen,
in
denen
bes imm e
P ämissen
gese z
und
aus
diesen
sodann
die
Folge ungen
abgelei e
we den.
Solche
Un e suchungen
haben
abe
ü
konk e e
Planungen
nu
in
dem
Maße
Bedeu ung,
wie
die
ihnen
zu-
g undeliegenden
P ämissen
in
de
Zukun
auch a sächlich
e üll
we den.
De
Theo e ike
kann
sich
da an
e euen,
aus
kondi ionalen
P ämissen
Folge ungen
im
Rahmen
eines Modells abzulei en,
die
im
G undp inzip
be ei s
in
den
P ämissen
en hal en
sind, also ausschließ-
lich
explika i e
Bedeu ung
besi zen
41•
Fü
die
p ak ische
Wi scha s-
poli ik
haben
solche
Un e suchungen
abe
nu
einen
seh
beg enz en
We .
Sie
können,
alls es sich
um
eali ä s
kon o me
P ämissen
handel ,
au zeigen,
wohin
eine
diesen
P ämissen
en sp echende
En wicklung
a sächlich
üh en
wi d.
Besonde s
we oll
sind
sie
in
dem
Fall,
daß
die
allgemeinen
P ämissen
den
a sächlichen
Ve häl nissen
seh
wei -
gehend
en sp echen
und
es
dann
nu
um
die
F age
geh ,
wie
eine
be-
s imm e
Maßnahme
-
z.
B.
eine
Ausdehnung
de
lexiblen
Al e s-
g enze
ode
die
Ein üh ung
eines
zehn en
P lich schuljah es -sich
au
41
So
is
z.
B.
in
de
P ämisse
eines
K eises
mi
einem
bes imm en
Radius
be ei s
sein
Um ang
o wegbes imm ;
o zdem
ha
es
einen
(explika i en)
Sinn,
ihn
zu
bes immen.
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Die O ien ie ung de A bei sma k poli ik 67
das
A bei spla zangebo
und/ode
au
die
A bei spla znach age
aus-
wi ken
wi d.
Je
g öße
die
Zahl
de
e wende en
Va ian en
is ,
um
so
s ä ke
we den
alle dings
auch
in
diesem
hema isch
seh
eingesch änk-
en
Au gabenk eis
die
E gebnisse
auseinande allen.
Abe
die
Analyse
leh
uns
noch ein
wei e es:
Es
is
in
sons igen
Be-
eichen,
z.
B.
bei
de
We e p ognose,
selbs e s ändlich,
daß
man
die
G enzen
espek ie ,
die
hic
e
nunc
eine
jeden
P ognose
gese z
sind.
So
e zich e
man
z.
B.
gegenwä ig
(noch)
au
eine
Lang is -
W
e e -
p ognose.
Ein
en sp echende
Ve zich
is
abe
auch
im
Be eich
de
Wi scha s-
und
A bei sma k poli ik
übe all
da
zwingend
gebo en,
wo
uns
- ealis isch
gesp ochen
-die
me hodischen
Vo ausse zungen
ü
de a ige
Übe legungen
(z.
Z .) noch nich
zu
Ve ügung
s ehen:
Genau
so
un e an wo lich,
wie
gu e
P ognosemöglichkei en
nich
zu
nu zen,
is
es, sich
de
G enzen
de
P ognose
nich
bewuß
zu
we den,
und
diese
G enzen
sind
ü
eine
sinn olle
Ve wendung
im
Augenblick
noch
seh
eng.
Insbesonde e
häng
es
on
de
A
des
ges ell en
P oblems
und
auch
da on
ab,
in
welche
Fo m
es
ges ell
wi d.
So
läß
sich
e wa,
wie
o s ehend
gezeig ,
das
inländische
A bei sk ä epo en ial
ü
eine
F is
on
ca.
15
Jah en
du chaus
mi
hin eichende
Siche hei
bes im-
men, die
A bei sk ä enach age
jedoch nich .
Is
die
Unsiche hei
bei
de
ela i en
Ände ung
de
A bei sk ä enach age
schon
seh
g oß,
so
gil
das
e s
ech
hinsich lich
de
zu
e wa enden
ela i en
Ände ung
des
A bei sma k saldos.
Noch emp indliche
we den
abe
die
We e,
wenn
sie
au
Wi scha sab eilungen
ode
ähnliche
sek o ale
Un e -
g uppie ungen
bezogen
we den.
Das
ge ade
Ausge üh e
gil
g undsä zlich
auch
hinsich lich Modellen,
P ojek ionen
ode
ähnlichen
Ansä zen.
Sie
besi zen
ü
die
p ak ische
Wi scha spoli ik
nu
Aussage ähigkei ,
wenn
die
Randbedingungen,
on
denen
sie
ausgehen,
im
wesen lichen
denen
de
jeweils
gegebenen
a sächlichen
Si ua ion
en sp echen.
Ansons en
sind
sie
ü
die
p ak-
ische
Wi scha spoli ik
ohne
We .
Sie
können
soga
zu
eine
g oßen
Ge ah
we den,
wenn
-
wie
es
leide
o
o komm
-
an
de
p ak i-
schen
wi scha spoli ischen
A bei
be eilig e
Pe sonen
sich
diese
An-
sä ze
bemäch igen, sich
da
übe
die
G enzen
ih e
Aussage ähigkei
-
bewuß
ode
unbewuß
-
hinwegse zen
und
dann
Maßnahmen
du ch-
se zen,
die
eine
schwe e
Schädigung
de
Volkswi scha
zu
Folge
haben
können.
Nach
dem
je zigen
S and
dü e
ein
ku z is iges
Reagie en
de
A -
bei sma k poli ik
au
bes imm e
Anzeichen
des
A bei sma k es
zweck-
mäßige
sein
als
eine
Aus ich ung
an
lang is igen
P ognosen,
P ojek-
ionen
o.
ä.
Au
jeden
Fall
soll e
man
dabei
abe
s e s
all
jenen
Maß-
nahmen
den
Vo zug
geben,
die
leich
e idie
we den
können,
wenn
die
spä e e
En wicklung
ande s
als
u sp ünglich
e wa e
e läu .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
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Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen"
A bei slosigkei
Von
Wal eT
Ramm,
Ma bu g
Die
hohe
Daue a bei slosigkei
is
in
de
Bundes epublik
Deu schland
zu
wich igs en poli ischen
und
sozialen
F age
gewo den.
Die
einge-
hende
Be ach ung
de
U sachen, die
den
ab up en
Umschwung
on
de
übe beschä igung
zu
Daue a bei slosigkei
zu
e klä en
e mögen,
e schein
o
allem
aus
zwei
G ünden
o d inglich:
E s ens
e sp ich
das
Au spü en
de
U sachen
Hinweise
da au
zu
lie e n,
mi
welchen
S a egien
die
Daue a bei slosigkei
wi ksam
bekämp
we den
kann.
Zwei ens
e ö ne
eine
sys ema ische
U sachenanalyse
die
Chance,
du ch
so g äl ge
Beach ung
nega i~e
E ah ungen
ähnliche
Fehl-
en wicklung.en
in
de
Zukun
zu
e meiden.
Monokausale
E klä ungs e suche
we den
dem
komplexen
Phänomen
"Daue a bei slosigkei "
ganz
o ensich lich
nich
ge ech .
Es
wä e
o -
de g ündig,
den
Ta i e agspa eien
und
den
on
ihnen
e einba en
Lohnsä zen
die
alleinige
Schuld
zuzuweisen
ode
allein
die
"W
el wi -
scha sk ise"
ü
die
hohe
A bei slos gkei
e an wo lich
zu
machen.
O ensich lich
sind
in
de
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
de
le z en
Jah e
eben alls
olgenschwe e
Fehle
un e lau en.
Diese
beiden
Be-
e1che -
Lohnpoli ik
sowie
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
-
we den
im
Mi elpunk
de
olgenden
Beme kungen
s ehen.
Un e
"s uk u el-
le "
A bei slosigkei
wi d
im
olgenden
jene
länge e
Zei
anhal ende
gesam wi scha liche
A bei slooigkei
e s anden,
die
du ch
eine
Dis-
k epanz
achliche
und
egionale
Ang,ebo s-
und
Nach ages uk u en
und/ode
du ,ch
ein
Zu ückbleiben
des
A bei spla zangebo s
hin e
dem
Angebo
an
A bei sleis ungen
he o ge u en
wi: d.
Die
im
Ve lau
eines
Konjunk u zyklus
au e ende
und
wiede
e schwindende
A bei s-
losigkei
bleib
dami
ebenso
auße
Be ach
wie
die
Saison-
und
die
F ik ionsa bei slosigkei .
Zwa
läß
sich
eine
scha e
T ennlinie
zwi-
schen
ik ionelle ,
saisonale ,
konjunk u elle
und
s uk u elle
A -
bei slosigkei
nich
zi'ehen1.
Es
wi d
jedoch
allgemein
da on
ausgegan-
1
Siehe
hie zu
Hans
Wü gZeT,
A bei slosigkei :
Schicksal
ode
.gesellscha -
Hches
Ve sagen?,
in:
Scha hause
Kan onalbank
(H sg.),
Die
Begegnung,
Vo ags eihe
1975/76
des
Kau männischen
Ve eins
Scha hausen,
Scha -
hausen
1976, S.
28
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
70
Wal e Hamm
gen,
daß
de
übe wiegende
Teil
de
zu
Zei
(An ang 1977)
in
de
Bun-
des
epublik
Deu schland
A bei slosen
auch
bei
o sch ei ende
kon-
junk u elle
E holung
keinen
A bei spla z
ände,
daß
mi
ande en
Wo -
en
ein
e hebliches
Ausmaß
an
s uk u elle
ode
Daue a bei slosigkei
bes eh .
Eine
klä ende
Vo beme kung
e schein
zweckmämg.
S uk u elle
A -
bei slosigkei
wi d
o
ausschließlich
als
Folge
des
Auseinande allens
zweie
G uppen
on
Eigenscha sme kmalen
e s anden:
de
Quali i-
ka ionen
on
A bei slosen
und
de
An o de ungen,
die
Un e nehmen
an
A bei sk ä e
s ellen, sowie
de
egionalen
Angebo s-
und
N ach-
agekomponen en
2•
S uk u elle
A bei slosigkei
is
in
diese
Sich
Folge
eines
s uk u ellen
Wandels
de
P oduk ion
on
Gü e n
und
Diens en,
dem
sich
das
Angebo
an
A bei sleis ungen
wegen
zu
ge in-
ge
Flexibili ä
und
Mobili ä
nich
schnell
genug
anzupassen
e mag.
Au gabe
de
Wissenscha
is
bei
diese
Be ach ungsweise
die
Analyse
de
S uk u
de
nachge ag en
und
angebo enen
Quali ika ionen
und
das
Au inden
on
Möglichkei en,
das
Angebo
an
A bei sleis ungen
übe
Ausbildung,
Fo bildung,
Umschulung,
höhe e
äumli.che Mobili-
ä ,
egionale
A bei sbescha ungsp og amme
sowie
"Anpassungs-
und
Übe b ückungshil en
ü
in
eine
K ise
ge a ene
Wi scha szweige"
bes-
se
mi
de
Nach age
nach
A bei sleis ungen
in
Übe eins immung
zu
b ingen
3•
Diese
on
Ha des
und
Mane al
( e schiedenen
Vo bilde n
olgend)
besch i ene
Weg
wi d
im
olgenden
nich eingeschlagen.
Vielmeh
wi d
e such ,
einen
gedankliclJ.en
Sch i
ühe
anzuse zen.
Die
wes deu -
sche
Wi scha
ha
naclJ.
dem
Zwei en
Wel k ieg
ie g ei ende
s uk-
u elle
Ve ände ungen
du chgemach . Zugleich
is
in
den
ün zige
Jah en
die
hohe
A bei slosigkei
als
Folge
on
K iegsze s ö ungen,
De-
mon agen,
pa iellen
Übe kapazi ä en
in
den
d ei
wes lichen
Besa -
zungszonen,
on
Wande ungsbewegungen
aus
den
ehemals
deu schen
Os gebie en
und
on
Flüch lingen
aus
de
DDR
allmählich
abgebau
wo den.
Die
be äch lichen
s uk u ellen
Ve ände ungen
inne halb
de
sechzige
Jah e
4
sind
nich
on
s uk u elle
A bei slosigkei
beglei e
2
Siehe
hie zu
das
Re e a
on
H.-D.
Ha des,
Zu
P oblema ik
s uk u elle
A bei slosigkei .
Theo e ische
Analyse,
au
de
Tagung
1976
de
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
in
Ausbu g,
als
Manusk ip
e -
iel äl ig ,
S.3
.,
insbesonde e
S.
5,
und
die
do
zi ie en
Li e a u s ellen.
3
Siehe
hie zu
Helmu
Mane al,
P obleme
de
E assung
s uk u elle
A bei slosigkei
und
P obleme
de
wi scha spoli ischen
Beein lussung
s uk u elle
A bei slosigkei ,
Re e a
au
de
Tagung
1976
de
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
in
Ausbu g,
als
Manusk ip
e -
iel äl ig ,
S.
23
.,
inbesonde e
S.
25.
4 Vgl.
Au o engemeinscha
des
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s-
o schung
de
Bundesans al
ü
A bei ,
Zum
P oblem
de
"s uk u ellen
A bei slosigkei ",
in:
Mi eilungen
aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o -
schung,
He
111976,
inbesonde e
S.
79
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Hypo hesen
zu
E klä ung
de
"s uk u ellen"
A bei slosigkei
71
gewesen. Es
muß
dahe
ge ag
we den,
wa um
s uk u elle
Wandlun-
gen
neue dings
zu
eine
hohen
Daue a bei slosigkei
üh en,
wa um
also die
ma k wi scha liche
S eue ung
au
den
A bei smä k en
heu e
schlech e
unk ionie
als noch
o
wenigen
J
ah en
5•
Un e
den
in
F age
kommenden
E klä ungen
e scheinen
zwei
on
besonde e
Bedeu ung
zu
sein: Nach
den
E mi lungen
des
Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung
in
Nü nbe g
ha
sich
e s ens
die
,.jäh liche S uk u ände ungsgeschwind:i.gkei "6 1974
und
1975
wesen -
lich
e höh .
Die
jäh liche
Ände ungsgeschwindigkei
de
Beschä ig en-
s uk u
in
de
Gesam wi scha
ha
zwa
( on
einem
nied ige en
Aus-
gangspunk
beginnend)
nich
ganz
die
We e
des Rezessionsjah es 1967
e eich ,
lag
abe
e s mals
zwei
Jah e
hin e einande
wesen lich
übe
dem
linea en
T end
7• Mögliche weise
is
dami
ku z is ig
die
Lei-
s ungs ähigkei
des
ma k wi scha lichen
S eue ungssys ems
übe o -
de
wo den.
Auch
hie
wä e
eilich
die
F age
zu
s e11en,
wie
es
zu
den
ausgep äg en
und
anhal enden
S uk u ände ungen
gekommen
is .
De
These
des
Nü nbe ge
Ins i u s,
daß
die
ungewöhnlich
hohen
und
langanhal enden
S uk u ände ungen
" o wiegend
konjunk u beding "8
seien, soll
die
These
en gegengese z
we den,
daß
Ve säumnisse
und
Fehlen scheidungen
in
de
Wi scha spoli ik
zu
s uk u ellen
Ve ze -
ungen
und
zu
einem
au ges au en
S uk u anpassungsbeda
ge üh
haben.
Als
sich
die
Ko ek u
ühe e
wi scha spoli ische
Fehle
als
unabweisba
e wies,
kam
es
zu
einem
zei lich
komp imie en
Nach-
holen
e hinde e
s uk u elle
Ände ungen
und
zugleich
zu
Be eini-
gung
wi scha spoli isch
induzie e
Fehlen wicklungen.
Zwei ens
könn en
lohnpoli ische
Vo gänge
sowie
Maßnahmen
de
Sozial-
und
Wi scha spoli ik
dazu
ge üh
haben,
daß
Ma k k ä e
in
ge ing,e :em
Ausmaß
als
ühe
zu
Bewäl igung
s uk u elle
Wand-
lungen
beizu agen
e mögen.
Hie ü
sp echen
meh e e
G ünde,
au
die
einzugehen
sein
wi d.
Gegens and
de
olgenden
Übe legungen
sind
also
nich
p imä
die
echnologische
und
die
du ch
egionale
und
sek o ale
S uk u wand-
5
In
ähnliche
Weise
is
He be
Gie sch
o gegangen.
Siehe:
U sachen
und
Auswi kung
de
In es i ionsschwäche,
in:
In es i i ionen
-
Elemen
de
Zukun ssiche ung,
Köln
1976, S. 112
.
-Vgl.
auch
die
Jah esgu ach en
1975/76
und
1976/77
des
Sach e s ändigen a s
sowie
Wal e
Hamm,
S uk-
u elle
A bei slosigkei ,
U sachen
und
Bekämp ungsmöglichkei en,
in:
F ank-
u e
Allgemeine
Zei ung,
N .
164,
om
19.7.1975.
6 Vgl.
Au o enkollek i ,
Zum
P oblem
de
"s uk u ellen
A bei slosigkei ",
a.a.O., S. 78.
Bei
de
"Ände ungsgeschwindigkei
de
Beschä ig ens uk u "
wi d
die
Geschwindigkei
des
S uk u wandels
"an
de
En wicklung
de
Summe
de
sek o alen
An eils e ände ungen
je
Zei einhei
(ohne
Be ück-
sich igung
des
Vo zeichens)"
gemessen.
7 Vgl.
ebenda,
S.79
.
S
Ebenda,
S.
80.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
78
Wal e Hamm
e weisen
skh
als
unsozial,
weil
die
Kos ene ek e
de
Um e eilungs-
s a egie
und
die
leich
zu
p ognos izie enden
Reak ionen
de
Un e -
nehmen
hie au
nich
bedach
wo den
sind.
Noch
in
ande e
Hinsich
nimm
die
Ta i poli ik
zu
wenig
Rücksich
au
Ve ände ungen
de
Ma k e häl nisse.
S a e
Eins u ungen
de
A bei sk ä e
in
ein
al he geb ach es
Ta i ge üge
ohne
Rücksich
au
die
Ände ung
on
Angebo s-
und
Nach age e häl nissen,
wie
dies
im
ö en lichen
Diens
de
Fall
is ,
begüns igen
die
A bei slosigkei
in
je-
nen
Spa en,
in
denen
ein
Übe and ang
on
Bewe be n
(z.
B.
akade-
misch
o gebilde e
Be u san änge )
he sch .
Falsche
Lohnsignale
ö -
de n
eine
nich
nach agege ech e
S eue ung
de
Be u sausbildung.
Soll
die
Ta i lohnpoli ik
kün ig
de
A bei slosigkei
en gegenwi -
ken,
ans a
das
A bei slosigkei s isiko
bes imm e
G uppen
zu
e hö-
hen,
so
wi d
wesen lich
meh
au
die
Ve ände ungen
de
Ma k e -
häl nisse
geach e
we den
müssen.
Ve eilungspoli ische
Ziele
dü en
nu
eine
subsidiä e
Rolle
spielen,
wenn
den
zu
Begüns igenden
meh
genü z
als
geschade
we den
soll.
Einkommensum e eilung
kann
ohne
nach eilige
Auswi kungen
ü
die
Beziehe
nied ige
Einkommen
übe
die
s aa liche
SozialpoH ik
e olgen,
die
"übe
die
Sekundä e eilung
die
Lohnpoli ik
en las en
und
sich
nich
on
ih
die
A bei
un
lassen"
soll e
18
•
Zusammen assend
kann
gesag
we den,
daß
die
de zei ige
Ta i lohn-
poli ik
in
meh ache
Hinsich
A bei slosigkei
ö de :
--
Ve eilungspoli ische
E wägungen
scha en
zusä zliche
A bei spla z-
isiken
bei
den
am
wenigs en
Quali izie en,
bei
denen
das
Ve häl -
nis
on
Lohn
zu
p oduk i e
Leis ung
besonde s
ungüns ig
gewo -
den
is .
-
Die
Mißach ung
de
Angebo s-
und
Nach age e häl nisse
begün-
s ig
Fehllenkungen
in
de
Be u sausbildung
und
bewi k
ein
pa -
ielles
Übe angebo
an
A bei sleis ungen.
-
Die
zunehmende
Ni ellie ung
egionale
Lohnun e schiede
neu a-
lisie
meh
und
meh
die
egionalpoli ischen
Maßnahmen.
Fü
die
Un e nehmen
sink
de
An eiz,
sich
an
ela i
ungüns igen
S and-
o en
niede zulassen.
Die
A bei slosigkei
in
wi scha sschwachen
Gebie en
wi d
dadu ch
e schä .
--
Das
e minde e
sek o ale
Lohnge älle
e schwe
den
eibungslosen,
nich
on
A bei slosigkei
beglei e en
Umse zungsp ozeß
on
A -
bei sk ä en
aus
sch ump enden
in
wachsende
Wi scha szweige.
De
Nach agesog,
de
ohne
En lassungen
den
Übe gang
in
neue
Tä-
18
B uno
Moli OT,
Beschä igungso ien ie e
Lohnpoli ik,
a.a.O., S.17.
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Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen" A bei slosigkei
79
igkei en
e möglich ,
is
wenige
spü ba .
Die
Umo ien ie ung
au
G und
on
Ma k signalen
wi d
e schwe .
Nochmals
sei
be on ,
daß
sich
de a ige
Mängel
de
Ta i lohnpoli ik
nu
dann
s ö end
beme kba
machen,
wenn
die
gewe kscha liche
Po-
li ik
au
möglichs
olls ändige
Ve meidung
de
Lohn l i
abziel .
Da
die
Flexibili ä
de
Ta i löhne
nach
bishe igen
E ah ungen
übe aus
ge ing
is
und
da
die
A bei sma k pa eien
au
Ve ände ungen
de
An-
gebo s-
und
Nach age e häl nisse
kaum
mi
en sp echenden
Ve ände-
ungen
de
Lohnun e schiJede
eagie en
19,
wä e
eine
Lohnpoli ik
e -
wünsch , die
zu
eine
un e schiedlich
hohen
Lohnd i
nach
Regionen,
B anchen
und
Quali ika ionen
üh .
Die
E ek i löhne
könn en
dann
die
Lenkungs unk ionen
übe nehmen,
die
on
den
Ta i löhnen
nich
e üll
we den.
Die
lau ende
Anpassung
des
A bei sleis ungsangebo s
an
s uk u elle
Ve ände ungen
de
Nach age
läß
sich
zwa
"du ch
ak i e
A bei sma k poli ik
zu
Fö de ung
de
Mobili ä
milde n"20.
Von
lexible en
E ek i löhnen
gingen
jedoch
wich ige
Impulse
aus,
die
den
A bei sk ä en
aus
eiem
En schluß
eine
Umo ien ie ung
e mög-
lich en
und
sie
zugleich
zu
einzel-
und
gesam wi scha lich
e wünsch-
en
Disposi ionen
mo i ie en.
Auch
ohne
ode
jeden alls
mi
ge inge en
s aa lichen
Mobili ä shil en
wü den
dann
o ene
S ellen
zu
bese zen
sein.
Daß
ein
gene elle
MobHi ä spessimismus
ehl
am
Pla ze
is ,
ha-
ben
die
e s
wenige
Jah e
al en
Klagen
übe
die
übe mäßige
Fluk ua-
ion
on
A bei sk ä en
in
de
Bundes epublik
Deu schland
gezeig .
Ohne
wi ksame
En ze ung
de
Lohn ela ionen
wi d
sich
das
A -
bei slosigkei s isiko
auch
wei e hin
au
wenige
G uppen
on
Beschä -
ig en
konzen ie en
und
do
wachsende
Unsiche hei
und
Unzu ie-
denhei
he o u en.
Die
Fo de ungen
nach
wi ksamem
Kündigungs-
schu z
und
nach
A bei spla zga an ie
zeigen,
daß
eine
ma k wid ige
Lohn es se zung
zu
Fehlen wicklungen
üh en
kann,
die
Wünsche
nach
wei e eichenden
Folgein e en ionen
auslösen.
C.
Wi scha s-
und
sozialpoli isch
beding e
A bei slosigkei
Die
hohe
Daue a bei slosigkei
is
keineswegs
nu
eine
Folge
de
nich
ma k ge ech en
Lohnpoli ik.
Sozial-
und
wi scha spoli ische
In-
e en ionen
haben
in
meh ache
Hinsich
die
on
den
A bei smä k-
en
ausgehenden,
zum
Ungleichgewich
üh enden
Wi kungen
e s ä k ,
die
Kos enbelas ungen
de
Un e nehmen
zusä zlich
e höh
sowie
den
19 Zu den Hin e g ünden diese Eins ellung gl. Wol am
Mie h,
Ein
Bei ag zu Theo ie de Lohns uk u , Gö ingen 1967,
S.167
.
20
He be Gie sch, Konjunk u elle, s uk u elle
und
in e na ionale Aspek-
e des A bei slosenp oblems, in: Kiele Diskussionsbei äge, He 49, Wege
zu übe windung de A bei slosigkei , Kiel 1977,
S.44.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
80
Wal e Hamm
s uk u ellen
Anpassungsbeda
du ch
zu o
ausgelös e
Fehlalloka io-
nen
und
du ch
s uk u konse ie ende
Maßnahmen
be äch lich
e -
g öße .
Au
die
lang is ig
beschä igungspoli isch
nach eiligen
Ne-
benwi kungen
diese
s aa lichen
In e en ionen
is
nich
hin eichend
geach e
wo den.
Die
e s e
G uppe
on
Maßnahmen
(Abschni e
1.
bis
5.)
ha
die
A bei skos en
de
Un e nehmen
di ek
ode
indi ek
e höh
und
au
diesem
Wege
zu
Ve nich ung
on
A bei splä zen
bei.ge agen.
Die
zwei e
G uppe
on
Maßnahmen
(Abschni e
6.
bis
15.)
ha
das
Aus-
maß
s uk u elle
Ve ände ungen
küns lich
e g öße
ode
die
Anpas-
sungs ähigkei
und
-be ei scha
de
Un e nehmen
ode
de
Beschä -
ig en
e minde .
1. S eiles Ans eigen
de
Pe sonalnebenkos en
Die
k ä ige
E höhung
de
E ek i löhne
-
zum
Teil
bewi k
du ch
unzu eichende
konjunk u elle
S eue ung,
du ch
Zulassung
on
In la-
ion
und
Übe beschä igung
-
is
on
e an wo lichen
Poli ike n
meh ach
k i isie
wo den,
o
allem
in
de
Lohn unde
des
Jah es
1974.
Imme
wiede
is
in
diesem
Zusammenhang
da au
e wiesen
wo den,
daß
zu
hohe
Lohns eige ungs a en
eine
Ge ah
ü
die
Geld-
we s abili ä
bedeu e en.
Ve olg
man
die
Ve ände ungen
de
gese z-
lichen
Pe sonalnebenkos en
in
den
le z en
Jah en,
so
s ell
sich
he aus,
daß
sich
de
Gese zgebe
und
die
Bundes egie ung
an
die
eigenen
Mä-
ßigungsappelle
gegenübe
den
Ta i e agspa eien
bei
ih en
Maßnah-
men
nich
gehal en
haben.
In
de
Zei
on
1966
bis
1976
sind
allein
die
gese zlichen
Pe sonal-
nebenkos en,
jeweils
bezogen
au
ein
"En gel
ü
geleis e e
A bei "21
on
100
DM
on
19,40
DM
au
30,10 DM,
also
wesen lich
s ä ke
ges ie-
gen
als
das
En gel
ü
geleis e e
A bei .
In
de
gleichen
Zei
e höh en
siclJ.
die
a i e aglichen
und
eiwilligen
Pe sonalneben~os en
je
100
DM
En gel
ü
geleis e e
A bei
"nu "
um
6,80
DM
au
30,80
DM22.
Da
gese 2l1iche
Pe sonalnebenkos en
die
den
Un e nehmen
en s ehenden
A bei skos en
genauso
e höhen
wie
en sp echende
S eige ungen
des
En gel s
ü
geleis e e
A bei ,
lieg
de
Schluß
nahe,
daß
Gese zgebe
und
Bundes egie ung
die
Auswi kungen
de
die
Pe sonalnebenkos en
e höhenden
Beschlüsse
un e schä z
haben.
De
Wide sp uch
zwischen
21
Vgl. .
D.
Pe sonal-
und
Pe sonalnebenkos en im P oduzie enden
Gewe be
1972,
in: Wi scha
und
S a is ik,
He
1/1975,
S.59 . Die
Pe -
sonalkos en
we den
do
in
"En gel
ü
geleis e e A bei "
und
"Pe sonal-
nebenkos en" au ge eil .
Zu
den
gese zlichen Lohnnebenkos en gehö en
ins-
besonde e Sozial e siche ungsbei äge, bezahl e Feie age, die Ve diens -
o zahlung
im
K ankhei s all, Leis ungen nach dem Mu e schu zgese z
und
Bei äge
zu
Un all e siche ung.
22 Vgl. S udiengesellscha
ü
In o ma ion
und
Fo bildung
e.
V.
(H sg.),
S aa , Gesellscha , Wi scha ,
S u ga
1976.
S.73,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen" A bei slosigkei
81
den
Appellen
an
die
Ta i pa ne
und
dem
eigenen
Ve hal en
is
jeden-
alls
au ällig.
Das
übe p opo ionale
Ans eigen
de
gese zlichen
Pe sonalnebenko-
s en
ha
ü
die
Un e nehmen
den
Zwang,
nich
meh
en able
A bei s-
plä ze
zu
besei igen
ode
"wegzu a ionalisie en",
e heblich
e schä .
Dies
wä e
nich
de
Fall
gewesen,
wenn
sich die
E höhung
de
gese z-
lichen
Pe sonalnebenkos en
e eilungsneu al
en wickel
hä e
ode
wenn
de
übe p opo ionale
Ans ieg
de
gese zlichen
Pe sonalneben-
kos en
du ch
ein
Zu ückbleiben
ande e
A bei skos enbes and eile
kom-
pensie
wo den
wä e.
Mi
dem
eingeschlagenen
o cie en
Tempo
bei
de
Ein üh ung
neue
be iebliche
Soziallas en
sind
o ensich lich -
wenn
auch
isolie
kaum
zu
quan i izie ende
-
beschä igungsmin-
de nde
Wi kungen
ausgelös
wo den.
2.
E schwe ung
on
Kündigungen
Die
Kündigungsschu zbes immungen
sind
in
den
le z en
Jah en
we-
sen lich
e schä
wo den.
O
sind
En lassungen
nu
schwe
und
un-
e
hohen
inanziellen
Belas ungen
ü
die
Un e nehmen
du chzuse zen.
Die
ungewöhnlich
schwe e
und
lang
anhal ende
Rezession 1974/75
ha
dies
ielen
Un e nehmen
deu lich
bewuß
gemach .
Die
Folge
is
eine
un e kennba e
Zu ückhal ung
de
Un e nehmen
bei
de
Eins ellung
neue
A bei sk ä e.
Ra ionalisie ungsschu zabkommen
mi
den
Gewe k-
scha en
wi ken
in
die
gleiche Rich ung. Auch
das
Be iebs e assungs-
gese z
e schwe
in
ielen
Fällen
die
Anpassung
an
e ände e
Ma k -
bedingungen.
Solange
Unkla hei
da übe
bes eh ,
ob
die
Au agslage
eine
daue nde
Beschä igung
de
Neueinzus ellenden
zuläß ,
scheuen
die
Un e nehmenslei ungen
da o
zu ück,
den
Pe sonalbes and
zu
e -
g öße n.
Es
gib
Beispiele
da ü ,
daß
Un e nehmen
ehe
Au äge
abge-
lehn
haben
(so e n sich
Wide s and
gegen
Übe s unden
eg e),
als
daß
sie zusä zliche
K ä e
eins ell en.
Gie sch
ha
da au
e wiesen,
daß
dem
Fak o
A bei
dami
de
wich-
ige
Flexibili ä s o eil
gegenübe
de
meis
lang is igen
Bindung
des
Realkapi als
genommen
wo den
sei
23•
Die
E schwe ung
on
Kündigun-
gen
ha
wie
eine
wesen liche
Ve eue ung
des
Fak o s
A bei
gewi k ,
die
um
so
s ä ke
ins
Gewich
äll ,
je
kü ze
die
o aussich liche
Daue
eines
A bei s e häl nisses
is .
De
Abbau
de
hohen
Daue a bei slosig-
kei
wi d
au
diese Weise
behinde ,
die
Subs i u ion
on
A bei
du ch
Kapi al
wi d
zusä zlich
ange eg ,
eine
mögliche
Ve minde ung
de
A -
bei slosenzahlen
wi d
un e bunden.
Gu e
soziale
Absich en
üh en
zu
23 Vgl. He be
Gie sch,
Konjunk u elle, s uk u elle und in e na ionale
Aspek e des A bei slosenp oblems, a.a.O.,
S.
40.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
100
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82
Wal e Hamm
unsozialen
Folgen,
weil
die
Nebenwi kungen
kündigungse schwe ende
Hegelungen
nich
bedach
wo den
sind.
3.
E höhung
des
A bei slosengeldes
und
Maßnahmen
nach
dem
A bei s ö de ungsgese z
Zwa
is
es sozialpoli isch e wünsch ,
daß
A bei sk ä e
gegen
das
Ri-
siko
un e schulde e
A bei slosigkei
be iedi~end
abgesiche sind.
An-
de e sei s
is
zu
beach en,
daß
in
Abhängigkei
on
de
Höhe
des
A -
bei slosengeldes
de
Bes and
an
wenig
A bei swilligen
und
dami
die
Gesam zahl
de
A bei slosen
anwachsen
dü e.
Wie
bei
s eigendem
A -
bei slosengeld
den
zunehmenden
Ge ah en
des Mißb auchs
de
A bei s-
losen e siche ung
begegne
we den
kann,
is
an
diese
S elle
nich
da -
zulegen.
Nu
am
Rande
sei
da au
e wiesen,
daß
ein hohes
A bei slo-
sengeld
endenziell
die
F ik ionsa bei slosigkei
e höh
und
dami
die
A bei slosenzahlen
insgesam
s eigen
läß .
"Das
Du chhal en
eines zu
hohen
Lohnansp uchsni eaus"
wi d
begüns ig
24• Dies
is
bei
de
Ana-
lyse
de
A bei slosenzahlen
zu beach en.
Vieles
sp ich
da ü ,
daß
"eine
e schwende ische
Ausbildungs-
und
A bei s ö de ung,
die sich
nich
an
den
konk e en
A bei sma k e häl -
nissen
o ien ie ,
Beschä igungslosigkei
ge adezu
p oduzie "
ha
25•
Neh ing
und
Sol wedel
haben
da au
hingewiesen,
daß
o
allem
die
du ch
die
Bundesans al
ü
A bei
s a k
ge ö de e
E we bsbe eil igung
de
F auen
zu
Fehlen wicklungen
ge üh
haben
dü e.
Es
sei
nich
auszuschließen,
daß
on
den
inanziell übe a,us
a ak i en
Aus-
und
Fo bildungsmöglichkei en
nach
dem
A bei s ö de ungsgese z
auch
Pe sonen
Geb auch
gemach
hä en,
die
übe haup
nich
a bei en,
son-
de n
nu
a bei slos
we den
woll en.
Den
e ig
ausgebilde en
K ä en
s and
selbs
dann
A bei slosengeld
zu,
wenn
sie
zu o
niemals
e we bs-
ä ig
gewesen
wa en
26•
Zwa
sind
die
Ziele des
Ausbildungs ö de ungs-
gese zes
un e ände
wich ig. Die
A
und
Weise,
in
de
das
Gese z
zei -
weise
angewand
wo den
is ,
wa
jedoch unzweckmäßig. Die s a is isch
ausgewiesene
A bei slosigkei
is
e höh ,
die
A bei slosigkei
sub en-
ionie
wo den
27•
4.
S eigende
Ausbildungskos en
und
Ve eu elung
de
Ausbilde
Nich
nu
du ch
a i e agliche,
sonde n
auch
du ch
gese zliche
Re-
gelungen
sind
die
Ausbildungskos en
be äch lich
e höh
wo den,
und
24
Sigha
N
eh ing
und
Rüdige
SoUwedel,
P obleme
de
Beschä igungs-
poli ik,
in:
Konjunk u poli ik,
22. Jah .g., 1976,
S.212.
25
B uno
Moli o ,
Beschä igungso ien ie e
Lohnpoli ik,
a.a.O.,
S.12.
~6
Sigha
Neh ing
und
Rüdige
Sol wedel,
P obleme
de
Beschä igungs-
poli ik,
a.a.O.,
S.213
.
27 Vgl.
ebenda,
S. 215.
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Hypo hesen
zu
E klä ung de "s uk u ellen" A bei slosigkei
83
zwa
o
allem
dadu ch,
daß
die
An o de ungen
an
die
Ausbilde
und
an
die
ausbildenden
Be iebe
he au gese z
wu den.
Gleichzei ig
e min-
de en
sich
die
Möglichkei en
zu
p oduk i em
Einsa z
de
Leh linge
und
s iegen
die
Ausbildungs e gü ungen.
Pauschale
Vo wü e
übe
die
an-
gebliche
Ausbeu ung
de
Leh linge
üh en
zu
Vo schlägen,
die
be u -
liche
Ausbildung
zu
e s aa lichen.
Diese
und
ande e
Ein lüsse,
beispielsweise
de
E laß
"neue ,
an-
sp uchs olle e ,
e bindliche
Ausbildungso dnungen"28,
haben
die
Zahl
de
Ausbildungsplä ze
e heblich
sinken
lassen.
Daß
diese
Zahl
de
bei
den
A bei säm e n
egis ie en
Ausbildungss ellen
zwischen
1970
und
1974
um
nahezu
50
P ozen
zu ückgegangen
is
29
,
dü e
maßgeblich
au
das
Be u sbildungsgese z
zu ückzu üh en
sein.
Die
ausgep äg e
A bei s-
losigkei
Jugendliche ,
o
allem
de
schlech
Quali izie en,
s eh
mi
diese
d as ischen
Reduzie ung
de
Ausbildungspla zzahlen
im
Zusam-
menhang.
Auch
in
diesem
Fall
sind
die
beschä igungspoli ischen
Folgen
on
Re o men
o ensich lich
nich
beach e
ode
e heblich
un e schä z
wo den.
Wie
nach eilig
es is ,
wenn
einzelne
G uppen
on
E we bspe so-
nen
zu
Las en
de
Un e nehmen
ohne
Rücksich
au
die
A bei sma k e -
häl nisse
begüns ig
we den,
haben
auch
die
F auen
in
Fo m
eines
s a k
ges iegenen
A bei slosigkei s isikos
zu
spü en
bekommen
3o•
Ge-
se zliche
und
a i e agliche
Regelungen
haben
auch
hie
die
Beschä -
igungschancen
e minde
31•
5.
P ozyklische
Pe sonalpoli ik
de
ö en lichen
Hand
und
Fehle
in
de
Bildungspoli ik
Die
ö en liche
Hand
ha
auch
mi
ih e
Pe sonalpoli ik
dazu
beige-
agen,
die
s uk u elle
A bei slosigkei
zu
e höhen.
In
de
Phase
des
Booms
wu den
bei
übe ollen
ö en lichen
Kassen
übe
en sp echend
a ak i e
Löhne
und
Gehäl e
wei
meh
A bei sk ä e
ü
den
ö en -
lichen
Diens
angewo ben
als
nachhal ig
beschä ig
we den
können.
Zu
Beginn
de
Rezession
begann
dann
eillle
Spa welle,
in
de en
Ve lau
inzwischen
-
übe
Eins ellungsspe en
und
S ellens eichungen
-
eine
28
Bundesans al
ü
A bei , Bes andsau nahme
und
k i ische Analyse
sowie Vo schläge
ü
Maßnahmen zum Abbau
de
A bei slosigkei
Jugend-
liche und
zu
Ve besse ung
de
Lage
au
dem Ausbildungss ellenma k ,
A bei sma k p obleme Jugendliche , Nü nbe g 1975,
S.
15.
29
Vgl. Rüdige
SoHwedel
und
Dean
Spinange ,
Beschä igungsp obleme
in
Indus ies aa en,
He
10
de
Bei äg.e zu
A bei sma k -
und
Be u s o schung
des Ins i u s
ü
A bei sma k -
und
Be u s o schung
de
Bundesans al
ü
A bei , Nü nbe g 1976,
S.
126.
30
Vgl.
Sigha
Neh ing
und
Rüdige
SoHwedel,
P obleme
de
Beschä i-
gungspoli ik, a.a.O.,
S.
215
.
31 Vgl. Wal e
Hamm,
Soziale Absich en -unsoziale Folgen, in:
F ank-
u e
Allgemeine Zei ung, N . 49, om
28.2.77.
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84
Wal e Hamm
hohe
Zahl
on
A bei splä zen
besei ig
wo den
is . O ensich lich
ha
es
an
Augenmaß
ge ehl ,
wie iel
Pe sonal
nachhal ig
benö ig
wi d
und
wie iel
Mi el
ü
die
Bezahlung
des
Pe sonals
zu
Ve ügung
s ehen.
Bedenklich
wa
diese
Pe sonalpoli ik
e s ens
deswegen,
weil
die
ö -
en liche
Nach age
nach
A bei sk ä en
in
Zei en
de
Übe beschä i-
gung
das
E ek i lohnni eau
und
die
Ta i löhne
zusä zlich
in
die
Höhe
ge ieben
ha .
Die
Folgen
de
e heblichen
Ta i lohne höhungen
ü
die
Beschä igung
wa en
be ei s
da ges ell
wo den
( gl.
Abschni
B. 1.).
Zwei ens
ha
de
Pe sonalabbau
zu
Beginn
de
Rezession
nich
nu
konjunk u ell
une wünsch e
Wi kungen
gehab ,
sonde n
auch
zu
Ve -
nich ung
bishe
bese z e ,
wenn
auch übe lüssige
A bei splä ze
und
dami
zu
E höhung
de
s uk ul'ellen
A bei slosigkei
beige agen.
Das
Ausmaß
dieses
Pe sonalabbaus
dü e
be äch lich
sein.
Allein
bei
de
Deu schen
Bundesbahn
sind
on
He bs
1974 bis
An ang
1977
und
40
000
A bei splä ze
eingespa
wo den.
Bei
de
Deu schen
Bundespos
lag
de
Pe sonalbes and
im
Jah esdu chschni
1975
um
und
12000
un e
dem
S and
des
Jah esdu chschni s
197332•
Besonde s
s a k
is
da-
bei
de
Bes and
an
Nachwuchsk ä en
zu ückgegangen,
nämlich
um
und
11
000
au
29000.
Zahlen
ü
das
Jah
1976
liegen
noch
nich
o .
De
Pe sonalabbau
is
jedoch
auch
bei
de
Deu schen
Bundespos
wei-
e gegangen.
Bundesbahn
und
Bundespos
ha en
ih en
Pe sonalbes and
in
den
da o liegenden
Jah en
be äch lich
e höh .
Danach
s ell e
sich
he aus,
daß
de
Pe sonalbes and
beide
Ve keh s e wal ungen
zu hoch
lieg .
Vo
allem
die Deu sche
Bundesbahn
soll
nach
einem
noch
un e ö -
en lich en
Wi scha sp ü e gu ach en
wei e e
100000 Beschä ig e
zu-
iel
au weisen
bei
einem
Pe sonalbes and
An ang
1976
on
knapp
410000.
S uk u elle
A bei slosigkei
is
auch
du ch
alsch gese z e
Signale
ü
die
Be u swahl
en s anden.
Noch
o
wenigen
Jah en
wu de
übe
den
Leh e mangel
geklag ,
und
jungen
Menschen
wu de
ge a en,
sich
diesem aussich s eichen
Be u
zuzuwenden.
Inzwischen
ha
sich
längs
he ausges ell ,
daß
iel
zu iele
diesem
Ra
s aa liche
O gane
ge olg
sind,
daß
kein
Geld
ü
die
Ans ellung
wei e e
Leh e
da
is
und
daß
wegen
de
sei
lange
Zei
ückläu igen
Gebu en a en
zusä zliche
Leh e
nu
noch
ü
eine
Übe gangspe iode
geb auch
we den.
Fü
das
g oße
Hee
de
in
den
nächs en
Jah en
ih
S udium
abschließenden
S uden en
is
de
ü
sie
un o he sehba e
Umschwung
auch
deswegen
bi e ,
weil
es
ü
sie
kaum
be u liche
Al e na i en
gib .
An
ech zei igen
Wa nun-
gen
o
den
nich
meh
aussich s eichen
Leh e be u en
ha
es
ge ehl .
Bei
andel'en
akademischen
Be u en
bahn
sich -
mi ausgelös
du ch
e minde e
An o de ungen
an
das
Abi u
-
eben alls
ein
Akademi-
32 Vgl,
Geschä sbe ich
de
Deu schen
Bundespos
1975,
S.43.
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Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen" A bei slosigkei 85
ke übe luß
an.
Be äch liche
Fehlin es i ionen
in
human
capi al
sind
die
Folge.
Au
de
ande en
Sei e
he sch
o z
hohe A bei slosigkei
in
einig.en
Be eichen
Facha bei e mangel.
Die
Ausbildungskapazi ä en
sind
o ensich lich alsch
dimensionie
wo den.
6.
Ve nachlässigung
de
Be u sausbildung
in
de
Phase
de
Vbe beschä igung
Jugendliche
haben
de zei
ein
ganz
besonde s
hohes
A bei spla z isi-
ko
zu
agen.
Das
gil
o
allem
ü
Jugendliche
mi
schlech e
be u -
liche
Ausbildung.
Von
den
a bei slosen
Jugendlichen
un e
20
Jah en
ha en
1974
as
70
P ozen
keine
abgeschlossene
Be u sausbildung
33
.
Eine
wesen liche
U sache
hie ü
dü e
da in
zu
sehen
sein,
daß
iele
Jugendliche
in
de
o angegangenen
Phase
de
Übe beschä igung
on
den
hohen
Ve diens chancen
ü
Ungele n e
dazu
e lei e
wo den
sind,
au
eine
solche
Ausbildung
mi
zunächs
bescheidene
Bezahlung
zu
e zich en.
Die
e säum e
Be u sausbildung
nachzuholen
sind
iele
de
a bei slosen
Jugendlichen
n1ch
be ei .
Auch
die
Leis ungsbe ei scha
schein
bei
den
Be u san änge n,
die
in
de
Phase
de
Übe beschä i-
gung
in
das
E we bsleben
ein a en,
nich
besonde s
ausgep äg
zu
sein.
"De
g öß e
We bewe bsnach eil
de
jugendlichen
A bei slosen
is
-
neben
de
na u gemäß
ehlenden
Be u se ah ung
-
die
ge inge
Lei-
s ungsmo i a ion
und
/ode
- ähigkei ,
die
sich
in
ih em
nied igen
Bil-
dungss and
dokumen ie "34.
Da
es
in
de
Zei
de
Übe beschä igung
au
den
Haup schulabschluß,
au
Schulzeugnisse
und
be u liche
Ausbildung
wenig
ankam
und
jede
Jugendliche
ohne
wei e es
einen
A bei spla z
als
Ungele n e
inden
konn e,
ehl e
es
o enba
bei
manchen
Jugendlichen
an
dem
Willen,
du ch
Schulabschluß
und
solide
Ausbildung
die
Chancen
ü
die
be u -
licheQuali ika ion
und
den
be u lichen
Au s ieg
zu
e besse n.
Inso-
e n
können
iele
Jugendliche
als
Op e
on
Übe beschä igung
und
In la 10n
bezeichne
we den
-
Fehlen wicklungen,
die
du ch
die
Wi -
scha spoli ik
sei
1970
begüns ig
wo den
sind.
Da
ehlende
Mindes -
quali ika ionen
on
A bei sk ä en
in
eine
hochen wickel en
Volkswi -
scha
mi
e gleichsweise
hohen
Mindes löhnen
zu
einem
daue ha en
Beschä igungshinde nis
we den
können,
is
es
nich
auszuschließen,
daß
de
nied ige
Bildungss and
iele
a bei slose
Jugendliche
zu
einem
daue ha en
Beschä igungs isiko
wi d.
Zwa
e ö ne
das
Aus-
bildungs ö de ungsgese z
ge ade
ü
A bei slose
be u liche
Fo bil-
dungsmöglichkei en.
Inwiewei
es
geling ,
a bei slose
Jugendliche
on
33
Siehe Rüdige
Sol wedel
und Dean
SpinangeT,
Beschä igungsp obleme
in Indus ies aa en, a.a.O.,
S.
125.
34 Ebenda,
S.
126.
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86
Wal e Hamm
de
No wendigkei
besse e
be u liche
Quali ika ion
zu
übe zeugen,
bleib
jedoch
abzuwa en.
7.
Kinde geld egelung
ü
Kinde
ausländische
A bei sk ä e
Mi
zei liche
Ve zöge ung
beginn
sich
je z
auszuwi ken,
daß
das
Kinde geld
ü
ausländische
A bei sk ä e
in
unzweckmäßige
Weise
ge egel
wo den
is :
Fü
Kinde ,
die
im
Heima land
e blieben
wa en,
wu de
das
Kinde geld
wesen lich
nied ige
es gese z
als
ü
jene
Kinde ,
die
in
de
Bundes epublik
Deu schland
wohnen.
Wide sinni-
ge weise
wu de
hie du ch
ge ade
bei
kinde eichen
ausländischen
A -
bei sk ä en
ein
wi ksame
An eiz
gescha en,
sam
Familie
in
die
Bun-
des epublik
übe zusiedeln
ode
die
Kinde
nachkommen
zu
lassen.
So-
e n
dabei
Spa samkei sübe legungen
des
Gese zgebe s
eine
Rolle
ge-
spiel
haben,
sind
wede
die
Reak ionen
de
Be o enen
noch
die
Fol-
gekos en
ealis isch
eingeschä z
wo den,
obwohl
es
an
ech zei igen
Wa nungen
nich
ge ehl
ha
35•
Nich
nu
die
Schulausbildung
zahl ei-
che
Kinde
ausländische
A bei sk ä e
läß
e heblich
zu
wünschen
üb ig.
Meh
und
meh
zeig
sich
auße dem,
daß
die
schlech
o gebil-
de en
ausländischen
Jugendlichen
in
de
Bundes epublik
Deu schland
nu
ge inge
Be u schancen
haben
und
das
Hee
schwe
ode
kaum
e -
mi elba e
Jugendliche
on
Jah
zu
Jah
e g öße n.
8.
A bei slosigkei
in olge
In la ionsduldung
Nach
1970
sind
die
s eigenden
In la ions a en
on
e an wo lichen
Poli ike n
meh ach
e ha mlos
wo den.
Eine
sys ema ische
und
ene -
gische
Bekämp ung
de
Gelden we ung
un e blieb
bis
zum
Jah e
1974.
Beschä igungspoli ischen
Zielen
wu de
de
Vo ang
o
de
Geldwe -
s abili ä
zue kann ,
wobei
übe sehen
wu de,
daß
In la ion
den
Keim
hohe
A bei slosigkei
in
sich
äg .
In
meh ache
Beziehung
ha
die In la ion
zu
de
hohen
Daue a bei s-
losigkei
beige agen:
-
Als
Folge
s eigende
In la ions a en
sind
s uk u elle
Fehlen wick-
lungen
eingeLei e
wo den,
die
e s
nach
Abklingen
de
In la ion
oll
sich ba
wu den.
In olgedessen
is
es
zu
eine
massie en
Ve nich-
ung
on
A bei splä zen,
beispielsweise
in
de
Bauindus ie
gekom-
men.
Die
Fluch
in
Sachwe e
ha e
sich
o
allem
au
Immobilien
ge ich e
und
sowohl
in
de
Bauindus ie
als
auch
au
dem
Woh-
nungsma k
zu
be äch lichen
Übe kapazi ä en
ge üh .
Zugleich
en -
35
Siehe
e wa
W. H.,
Kinde geld
ü
Gas a bei e ,
in:
F ank u e
Allge-
meine
Zei ung,
N .
158,
om
12.
7.
1974.
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Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen" A bei slosigkei
87
s anden
e hebliche
Kapi al e lus e
de
In es o en.
De
S uk u -
anpassungsbeda
wu de
küns lich
e höh
36•
-
Das
une wa e
plö zliche
Umschal en
de
Wi scha spoli ik
au
einen
An iin la ionsku s
ha
iele
Un e nehmen
1974
öllig
übe a-
schend
ge o en
und
zu
sich
häu enden
Illiquidi ä en
und
dami
häu ig
auch
zu
Ve nich ung
on
A bei splä zen
ge üh .
Die
Un e -
nehmen,
die
sich
im
Ve auen
au
die
s aa liche
Vollbeschä igungs-
ga an ie
de
Ho nung
hingegeben
ha en,
hohe
Lohns eige ungs-
a en
übe
die
P eise
abwälzen
zu
können,
sahen
sich
im
Ve lau
des
Jah es
1974
als
Folge
des
wi scha spoli ischen
Ku swechsels
öllig
ande en
gesam wi scha lichen
Da en
gegenübe .
Die
E -
agslage
de
Un e nehmen
ha
sich
in olgedessen
in
un o he seh-
ba e
Weise
e schlech e .
Hinzu
kamen
wei e e
gewinnminde nde
Ein lüsse
(s eigende
Ene giekos en
und
Rohs o p eise,
höhe e
Pe so-
nalnebenkos en,
gewinnunabhängige
S eue n,
Umwel schu zau lagen
e c.).
--
Scha
sinkende
Gewinne
und
s eigende
Ve lus e
als
Folge
de
S a-
bi:lisie ungsbemühungen
haben
zahl eiche
Un e nehmen
zu
um ang-
eichen
En lassungen
gezwungen,
weil
nu
so
die
e bleibenden
A bei splä ze
gesiche
we den
konn en.
Bei
s eigenden
In la ions a en
und
Absch eibungen
lediglich
om
Anscha ungswe
ge ie en
o
allem
Un e nehmen
mi
hohem
An-
eil
langlebige
Kapi algü e
in
zunehmende
Schwie igkei en,
die
Subs anz
aus
e s eue en
Gewinnen
zu
e hal en.
Die
Be ei scha
und
,die
Fähigkei ,
In es i ionen
o zunehmen,
is
dadu ch
ge inge
gewo den.
-Die
sinkende
Ve zinsung
des
in
den
Un e nehmen
eingese z en
Ka-
pi als
e anlaß e
iele
Un e nehmen
zu
Zu ückhal ung
bei
Neu-
in es i ionen.
Dies
ha
eine sei s
den
Al e sau bau
des
Kapi albe-
s andes
e schlech e
und
zu
sinkendem
Auslas ungsg ad
de
In-
es i ionsgü e indus ien
ge üh .
Ande e sei s
wu de
mi el is ig
die
in e na ionale
We bewe bs ähigkei
deu sche
Un e nehmen
ge-
äh de .
Auße dem
en s anden
wegen
de
In es i ionsle ha gie
we-
nige
neue
A bei splä ze
als
in
de
Zei
bis
1970.
Die
F age,
inwiewei
die
Bundes egie ung
die
wes deu sche
Wi -
scha
o
de
wel wei en
In la ion
hä e
bewah en
können,
is
hie
nich
zu
behandeln.
Zwei
Anme kungen
e scheinen
jedoch
angeb ach .
E s ens
ha
die
Bundes egie ung
die
in la o ische
Nach ageübe hi zung
36 Die Folgen
de
In la ion
ü
den Wohnungsma k
und
die Bauindus ie
ha
O ma
Issing
in
eine "Falls udie, die K ise
im
Wohnungsbau. Ein Bei-
ag zum Thema Spä olgen de In la ion", in: Wi scha swissenscha lich<!s
S udium,
4.
Jah g.
1975,
S.
281
.
und
324
., eingehend da ges ell .
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94
Wal e Hamm
A
übe kompensie
wu den
und
die
Gewinne
in olgedessen
be äch -
lich zu ückgingen.
So e n
de
Schwie igkei sg ad
de
P obleme,
die
den
Un e nehmen
du ch
lohn-, sozial-
und
wi scha spoli ische
Maßnahmen
ges ell
we den,
nich
au
ein
als
lösba
emp undenes
Ni eau
zu ück-
gesch aub
wi d,
e gäbe
sich nach diesen
übe legungen
keine
g undle-
gende
Ände ung
im
un e nehme ischen
Ve hal en.
D.
Ansa zpunk e
ü
S a egien
zu
Übe windung
de
Daue a bei slosigkei
Welche
Schluß olge ungen
lassen
sich
aus
o s ehendem
Ve such
eine
um assenden
U sachenanalyse
ablei en?
1.
De
Viel al
de
U sachen
en sp echend
dü e
nu
eine
meh glei-
sige
beschä igungspoli ische
S a egie
E olg
e sp echen.
Einmalige
In es i ionsp ämien
als
isolie e
Maßnahme
we den
keine
nachhal igen
Wi kungen
he o b ingen.
2.
Simpli izie ende
E klä ungen
ü
die
Daue a bei slosigkei ,
wie
Hinweise
au
die
sogenann e
Wel wi scha sk ise,
e schleie n
die
a -
sächlichen
U sachen
und
e s ellen
den
Weg
zu
p oblemadäqua en
Lö-
sungen.
Nu
am
Rande
sei
da au
e wiesen,
daß
mi
konjunk u ellen
Phänomenen
(K ise)
die
de zei ige
Daue a bei slosigkei
in
de
Bundes-
epublik
Deu schland
nich
übe zeugend
zu
e klä en
is ,
zum
al
da
de
konjunk u beding e
Rückschlag
im
deu schen
Expo
längs
übe wun-
den
is
und
1976
soga
die
Expo e gebnisse
de
Jah e
1973
und
1974
übe sch i en
wo den
sind. Die
Expo übe schüsse
sind
alle dings
on
und
51
Millia den
DM (1974)
au
und
35
Millia den
DM (1976)
zu ück-
gegangen.
3.
Vom
Gewich
de
Kos en ak o en
aus gesehen
komm
den
A bei s-
kos en
eine
Schlüssel olle
bei
de
Übe windung
de
A bei slosigkei
zu.
Wi d
de
eingeschlagene GelcLwe s abili ä sku s
beibehal en
und
schei-
de
dami
die
Übe wälzung
nich
s abili ä sge ech e
Lohne höhungen
übe
die
P eise
aus, en scheiden
die
Ta i e agspa eien
mi
ih en
Lohne höhungsbeschlüssen
übe
das
Ausmaß
an
A bei slosigkei .
4.
Die
A bei skos en
de
Un e nehmen
e höhende
gese zliche Rege-
lungen
zuguns en
einzelne
G uppen
on
E we bspe sonen
{z.
B.
Ju-
gendliche,
F auen)
haben
sich als unsozial e wiesen,
weil
sie
das
A -
bei slosigkei s isiko
de
Angehö igen
diese
G uppen
e höh
haben.
Ein-
kommensum e eilung
zuguns en
diese
G uppen
und
die
Absiche ung
besonde e
Risiken
bes imm e
Beschä ig e
soll en
dahe
a bei sko-
s enneu al
mi
Mi eln
de
s aa lichen
Sozialpoli ik
be ieben
we den.
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Hypo hesen zu E klä ung de "s uk u ellen" A bei slos.igkei 95
5.
Die
s aa liche
Wi scha spoli ik
ha
ällige
s uk u elle
Wandlungen
du ch
e schiedena ige
Maßnahmen
länge e
Zei
hindu ch
un e bun-
den
und
sie
dann
wäh end
de
Rezession
in
zei lich
komp imie e
Fo m
ablau en
lassen.
Die
Anpassungs iexibili ä
des
ma k wi scha lichen
Sys ems
is
au
diese Weise
zu
Unzei
au
die
P obe
ges ell
und
übe -
o de
wo den.
6.
Die
o dnungspoli ische
Ungewißhei
und
die
Uns e igkei
de
Wi -
scha spoli ik
haben
die
In es i ions isiken
aus
un e nehme ische
Sich
be äch lich
e höh
und
zu
einem
e b ei e en
Ve auensschwund
ge-
üh .
Soll es
au
b ei e
F on
zu
A bei splä ze
scha enden
inno a o i-
schen
Vo s ößen
und
E wei e ungsin es i ionen
kommen,
wi d
au
Ve -
besse ungen
des
wi scha spoli ischen
Klimas
hingea bei e
we den
müssen.
7.
Wegen
de
übe agenden
Bedeu ung
on
Inno a ionen
ü
die
Si-
che ung
o handene
und
die
Scha ung
neue
A bei splä ze
wi d
de
Fö de ung
on
Fo schung
und
En wicklung
ein
g öße es
Gewich
als
bishe
beigemessen
we den
müssen.
8.
Zahl eiche
s aa liche
Maßnahmen
haben
zusammen
mi
den
e heb-
lichen
Lohne höhungen
de
le z en
Jah e
die
P oblembewäl igungs ä-
higkei en
de
Un e nehme
o ensich lich
übe o de .
De
e b ei e en
Resigna ion
kann
en gegengewi k
we den,
indem
sich
die
Gewe k-
scha en
bei
ih en
Lohn o de ungen
on
de
Solida i ä
mi
den
A -
bei slosen
lei en
lassen,
indem
die
s aa liche
Wi scha spoli ik
au
neue
kos ene höhende
Maßnahmen
e zich e
und
indem
du ch
Ve minde-
ung
poli ische
Risiken
und
de
ö en lichen
Neu e schuldung
ein
Bei-
ag
zu
Senkung
de
mi
In es i ionen
e bundenen
Kos en
geleis e
wi d.
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Ma k konzen a ion und Beschä igungs-
schwankungen
Von
E ich
Kau e ,
Innsb uck
1. Zu P oblems ellung
In
de
we bewe bs heo e ischen
Li e a u
we den
zwei
un e schied-
liche
Au assungen
übe
einen
möglichen Ein luß
de
Höhe
de
Ma k -
konzen a ion
1
au
die
Va iabili ä
de
In es i ion
wie
auch
de
Be-
schä igung
e e en.
Nach
de
einen
Au assung
ha
die
Ma k kon-
zen a ion
einen
s abilisie enden,
nach
de
ande en
Au assung
einen
des abilisie enden
Ein luß
au
die
In es i ions ä igkei
inne halb
de
Indus ie.
Ähnlich
mein
die
eine
Sei e,
bei
zunehmende
Konzen a ion
wü de
die
Beschä igung
wäh end
des
Konjunk u e lau s
wenige
s a k
schwanken,
weil
die
hochkonzen ie en
Indus ien
im
Abschwung
Übe schußa bei
abso bie en
und
im
Au schwung
en sp echend
weni-
ge
A bei
nach ag en.
Die
ande e
Sei e
beg ünde
ih e
Gegenposi ion
wie
olg .
In
hochkonzen ie en
Indus ien
we den
die
P eise
im
Au -
schwung
nu
zöge nd
e höh
und
im
Abschwung
zöge nd
gesenk .
Also
sind
die
Mengenausschläge
g öße
als bei
wenige
eak ions äge
P eis-
bildung.
Mi
de
in olge
zunehmende
Ma k konzen a ion
wachsenden
Absa z a iabili ä
soll
dann
eine
s ä ke e
Va iabili ä
de
Beschä igung
einhe gehen.
Welche
de
beiden
Au assungen
zu i ,
kann
au
e -
schiedene Weise
e ö e
und
mögliche weise
en schieden
we den.
E s ens
kann
man
e suchen,
die
F age
indi ek
zu
bean wo en,
in-
dem
man
un e such ,
ob sich
ein
bes imm es
Mus e
des
P eis e hal ens
beobach en
läß ,
das
die
eine
ode
ande e
These
übe
den
Beziehungs-
zusammenhang
implizie .
Zwei ens
kann
man
heo e isch
zu
klä en
ach en,
ob
ma k mäch ige
Fi men
-
un e s ell
Ma k mach
und
Konzen a ionshöhe
ko elie en
eng
mi einande
-
einen
An eiz
haben,
sich
im
Sinne
de
einen
ode
ande en
Hypo hese
zu
e hal en.
D i ens
kann
die
F age
zu
dem
gemach
we den,
was
sie
auch
is :
zu
empi ischen
F age.
Dann
is
zu
es en, ob
die
eine
ode
ande e
Hy-
po hese
ausgeschlossen
we den
kann.
1 Die Ma k konzen a ion is ,
so
wie sie gemessen wi d, in
de
Reali ä
nu
eine ho izon ale Indus iekonzen a ion.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
100
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98
E ich
Kau e
Die
Un e suchungen
zu
e s en
A ,
die
F age
zu
bean wo en,
sind
eng
mi
de
Deba e
um
die In la ion
du ch
"adminis ie e
P eise"
e -
bunden.
Diese
Deba e
wa
"eine
de
wenige
ausgezeichne en
Episoden
in
de
Geschich e
de
ökonomischen
Theo ie"
(F. M. Sche e , 1970,
234)2.
Abe
sie
ha
im
Rahmen
dieses
Themas
eine
Bedeu ung,
die
un-
abhängig
da on
is , ob
adminis ie e
P eise
eine
wi scha spoli isch
belang olle
In la ionsu sache sind. Ich möch e
deshalb
ku z
den
S and
de
empi ischen
Fo schung
zu
"adminis ie en
In la ion"
da s ellen
und
da aus
ablei en,
was
zu
F age
eines
möglichen
Beziehungszusam-
menhanges
zwischen
Konzen a ion
und
Va iabili ä
de
Beschä igung
zu
klä en
is .
Diese
klä ungsbedü ige
Teil
wi d
anschließend
un e -
nehmens heo e isch
e ö e .
Fe ne
wi d
die
dazu
o liegende
empi i-
sche
E idenz
gep ü .
Im
empi ischen
Teil
besch änk
sich
die
A bei
au
US-ame ikanische
Un e suchungen.
Das
scha
einmal
eine
gewisse
Homogeni ä
in
den
Ausgangsda en.
Fe ne
is
au
G und
de
Wi scha so dnung,
insbeson-
de e
de
A bei sma k o dnung
in
den
USA
am
ehes en
die
Möglichkei
gegeben,
daß
die
im
Thema
angesp ochene
Beziehung
in
de
einen
ode
ande en
Hinsich
bes eh .
Vo
eine
Übe agung
de
E gebnisse
au
ande e
Lände
wi d
gewa n .
2.
In la ion
du ch
adminis ie e
P eise?
2.1.
Die
Meanssche
Konzep ion
des
adminis ie en
P eises
Im
Anschluß
an
die
g oße
Dep ession
s ell e
Means (1935, 1939)
in
den
USA
eine
Reihe
s a is ische
Un e suchungen
zu
Bewegung
de
P eise
im
landwi scha lichen
und
indus iellen
Sek o
an.
Aus
de
S a is ik
des
Bu eau
o
Labo
(BLS-Se ie
de
G oßhandelsp eise)
e echne e
e
z.
B.
ü
as
750
P eise
einen
Index
de
P eissensi i i ä
PS.
Um
nich -
dep essionsbezogene
P eise ek e
auszuschal en,
bilde e
e
aus
den
Li-
s enp eisen
de
Jah e
1929
und
1937
einen
du chschni lichen
Lis en-
p eis
1/
2
(P29
+
P37).
Die
Di e enz
zum
Lis enp eis
des
Dep essionsjah es
1932
wa
sein
Index
de
Sensi i i ä
PS
=
1i2
(P29
+
P37)
-
P32
. Die PS-
Indizes
so ie e
Means
in
10
G uppen
un e schiedliche
P eisampli u-
den
ein,
z.
B.
in
eine
G uppe
I
mi
PS-We en
on
-
10
bis
0,
eine
G uppe
II
mi
solchen
on
0 bis
10.
Fü
jede
Sensi i i ä sg uppe
no ie -
e
Means
e ne
die
om
Bu eau
o
Labo
in
de
Zei
on
1926 -1933
be ich e e
F equenz
de
Ände ungen
de
Lis enp eise.
Fü
jede
Sensi i-
i ä sg uppe
e gab
sich so eine
Häu igkei s e eilung
de
P eisände un-
gen.
Insgesam
s ell e
sich
dann
he aus.
Die
G uppe
I
mi
den
nied ig-
2
Demgemäß
widme
A.
P.
Jacquemin
dem
Dispu
auch
nu
noch
d ei
Sei en
seines
Buches
"Economie
Indus ielle
Eu opeenne",
Pa is
1975.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Ma k konzen a ion und Beschä igungsschwankungen 99
s en
Sensi i i ä sindizes
e zeichne e
übe wiegend
auch
die
nied igs e
F equenz,
de
P eisände ungen,
und
die
G uppe
X
mi
den
höchs en
Ampli uden
de
P eisausschläge
e zeichne e
die
höchs e
F equenz.
Also
en s and
das
Bild
eine
zweigip ligen
Häu igkei s e eilung,
und
Means
las
da aus
die
Exis enz
zweie
eine
A en
de
P eise
ab:
(1) Die "ma k de e minie en" P eise,
d1e
sich nach dem "klassischen
Gese z" on Angebo
und
Nach age mi hohe F equenz
und
Am-
pli ude bilden.
(2) Die "adminis ie en" P eise, die on eine "Fi ma gese z
und
ü
eine Zei lang kons an gehal en we den"
und
sich deshalb in F equenz
und Ampli ude
nu
wenig ände n (Means, 1963, 216)
Zwischen
diesen
beiden
P eis
a en
lieg
die
g aue
Zone
de
"gemisch-
en
P eise".
Fü
Means
wa
We bewe b
niemals
au
die
Dimension
des
P eis-
we bewe bes
eduzie .
Deshalb
konn e
e
auch
im
Falle
eines
de
Pa adebeispiele
ü
"P eisadminis a ion"
o mulie en:
"In
spi e
o
igo ous
compe i ion
(!)
in
he
s eel
indus y,
s eel
p ices
do
no
equa e
supply
and
demand.
Compe i ion
alone
does
no
b ing
he
law
o
supply
and
demand
in o
ope a ion
(1962,10)."
Mi
solchen
Fo mulie ungen
lös e
Means
ein
ge ü el
Maß
an
Kon-
usion
aus.
Man
such e
die
P eis
adminis a ion
mi
Ma k nach
i.
S.
eh-
lenden
P eiswe bewe bes
in
Ve bindung
zu
b ingen,
wäh end
Means
sie
ein
om
E scheinungsbild
mi
den
Me kmalen
F equenz
und
Am-
pli ude
zu
assen
such e.
In
de
Folgezei
s ell e
sich
he aus,
daß
die
scha
dicho ome
Ein eilung
de
P eise
zum
Teil
eine
s a is ische
Illu-
sion
de
"indus ial
p ices
as
adminis e ed
by
D .
Means"
is ,
wie
S ig-
le
und
Kindahl
(1973)
übe poin ie
o mulie en.
Die
zweigip lige
Häu-
igkei s e eilung
is
e s ens
ein
aus
de,
A
de
P eisno ie ung
des
BL
esul ie endes
s a is is'ches
A e ak .
Das
Bu eau
no ie
die
Lis en-
p eise
einmal
im
Mona
bei
einem
bis
wenigen
Un e nehmen.
Also
we -
den
nich
alle
Lis enp eisände ungen
alle
Fi men
in
eine
Indus ie
e aß .
Vo
allem
abe
we den
alle
P eisände ungen,
welche
,die
in
de
Be ich szei
on
1926 -1933
maximal
e aßba e
F equenz
on
88
bis
96
Ände ungen
übe sch ei en,
in
diese
F equenzg uppe
zusammenged äng .
Zwei ens
be ücksich ig
die
Meanssche
Klassi ika ion
nich
die
Anzahl
de
Ma k ansak ionen
je
Pe iode.
So
ände n
sich
die
P eise
au
eine
Ge eidebö se
meh mals
am
Tage,
wäh end
sich
de
P eis
ü
den
Be-
such eines College höchs ens 2
bis
3mal
im
Jah
ände n
kann.
S igle
und
Kindahl
(1970)
g i en
den
auch
schon
ühe
k i isch
o geb ach en
Gedanken
au ,
daß
ge ade
in
den
höhe
konzen ie en
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100 E ich Kau e
Indus ien,
also
do ,
wo
oligopoli ische
Kollusion
wah scheinlich
au -
i ,
die
Lis enp eise
eine
P eis igidi ä
o äuschen,
die
nach
den
T ansak ionsp eisen
geu eil
nich
bes eh .
S igle
und
Kindahl
e gli-
chen
bei
64
Wa eng uppen,
die
de
"Adminis a ion"
besonde s
e -
däch ig
sind,
abe
nu
ge inge
Quali ä s a ia ionen
au weisen,
die
BLS-
Indizes
de
Jah e
1957
-1966
mi
denjenigen
Indizes,
die
sich
aus
den
a sächlich
ealisie en
T ansak ionsp eisen
e echnen
3•
Melde
das
BL
wäh end
de
Rezession
de
1950e
Jah e
P eis ückgänge
bei
23
de
64
P oduk g uppen,
so
e mi eln
die
beiden
Au o en
40
P eis ück-
gänge.
Robe
Go don
e gänz e
diese
Fes s ellung
um
einen
wei e en
Aspek .
Die
BLS-G oßhandelsp eise
sind
o
allem
bei
daue ha en
Gü e n
um
so
s ä ke
nach
oben
e ze ,
je
ge inge
die
Kapazi ä saus-
las ung
is .
S eig
sie
on
75
%
au
90
%,
so
e höh
sich
die
Rela ion
aus
T ansak ions-
und
Lis enp eis
um
du chschni lich
4
%4.
Dami
lau e
ein
e s es
E gebnis:
Die
z,unächs so
kla
um issene
G uppe
de
"adminis ie en"
P ei-
se
lös
sich
in
ein
Kon inuum
on
P eisen
un e schiedliche
F equen-
zen
und
Ampli uden
au .
De
Meanssche
Ve such,
den
adminis ie en
P eis
phänomenologisch
mi
Hil e
de
F equenz
ode
de
Ampli ude
zu
de inie en,
üh
nich
zum
E olg.
Soll
das
Konzep
ande e sei s
nich
un e
dem
endlosen
S ei ,
was
"wo kable
compe i ion"
gene ell
ode
im
Einzel all
is ,
be-
g aben
we den,
so
bleib
nu
ein
Ausweg
in
die
Ope a ionali ä .
Admi-
nis ie e
P eise
sind
das
E gebnis
disk e ionä e
Ausübung
on
Ma k -
mach ,
und
Ma k mach
wi d
mi
dem
kon en ionellen
Konzen a ions-
maß
CR4,8
als
P oxy
e aß .
2.2.
Adminis ie e
P eise
als
In la ionsu sache
Ha e
Means
(1935)
u sp ünglich
das
Ausmaß
de
G oßen
Dep ession
wesen lich
da au
zu ückge üh ,
daß
die
adminis ie en
P eise
beim
Nach age ückgang
nich
ielen, so
sah
e
(1959)
im
P eisans ieg
wäh-
end
de
Rezession
de
1950e
Jah e
eine
e zöge e
Anpassung
de
ad-
3 Alle dings sind die S igle -Kindahl T ansak ionsp eise No ie ungen aus
den Un e lagen on G oßnach age n, die häu ig
au
de Basis lang is ige
Kon ak e ode wenigs ens Lie e beziehungen kau en. Die BLS-P eise sind
Lis enp eise
ü
ku z is ige "Kassa-Geschä e". Also
en häl
die S igle -
Kindahl P eis eihe einen Bias
in
Rich ung übe höh e Flexibili ä , inso e n
die T ansak ionsp eise
ü
kleine e Abnehme siche wenige lexibel sind.
Dami eduzie sich das Gewich
de
S igle -Kindahl K i ik
und
die
Meanssche Konzep ion bleib bes ehen, wenn auch die Un e scheidung
de
P eise wenige p äzise is . Vgl. auch
L.
W.
Weiss
(1977).
4 Vgl. S.
Lus ga en
1975 a, S. 15 n. 25. Bei diesen K i ikpunk en sind die
Quali ä sände ungen nich be ücksich ig .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen
101
minis ie en
P eise
an
die
Nach agesog-In la ion
(und
P eiskon ollen)
de
Zei
on
1942
-1953
5•
In
seine
Schilde ung
e scheinen
die
adminis ie en
P eise
wenige
als
selbs ändige
In la ionsu sache, so
wie
sie
e wa
on
Anhänge n
de
ma k-up,
bo leneck,
wage-push
ode
demand-shi
in la lion
e e en
wi d.
Vielmeh
sind
die
adminis ie en
P eise
da ü
e an wo lich,
daß
de
P ozeß
eine
im
üb igen
nach agesei ig
beding en
In la ion
an-
de s
e läu ,
als
es
dem
"klassischen"
Bild
en sp ich .
Im
Sog
de
Übe -
schußnach age
eagie en
zunächs
die
adminis ie en
P eise
nich .
Die
ma k de e minie en
P eise
s eigen
deshalb
s ä ke
an, als es
bei
du ch-
gängige
P eis lexibili ä
de
Fall
wä e.
Dann
s eigen
mi
be äch liche
Zei e zöge ung
die
adminis ie en
P eise
selbs
noch,
wenn
de
Nach-
agesog
be ei s
in
ein
Übe schußangebo
umschläg .
Deshalb
müssen
die
ma k de e minie en
P eise
je z
um
so
s ä ke
allen.
Nach
diese
Leh e
on
den
adminis ie en
P eisen
ha
die
Ma k kon-
zen a ion
eR
je
nach
de
Phase
des
in la ionä en
P ozesses
einen
posi-
i en
ode
einen
nega i en
Ein luß
au
die
Ände ung
des
P eisni eaus;
zu
bes imm en
Zei en
mögen
sich
beide
Ein lüsse
soga
übe lage n,
so
daß
kein
signi ikan e
Be und
en deck
wi d.
Means
selbs
demons ie e
den
Ein luß
de
adminis ie en
P eise,
indem
e
die
Ände ungen
des
G oßhandelsp eisindex
GPI
bei
15
B an-
chen
ü
den
Zei aum
1953
-1957
nebeneinande s ell e.
In
seinem
be-
ühm
gewo denen
S ab
diag amm
bilde e
Means
das
Gewich
jede
B anche
im
Index
du ch
die
B ei e
des
S abes
und
die
A
des
P eises
du ch
die
Fä bung
ab.
Schwa z
wa en
die
seine
Meinung
nach
admini-
s ie en
P eise,
g au
wa en
die "Mischp eise"
und
weiß
wa en
die
ma k de e minie en
P eise.
In
einem
spä e en
S abdiag amm
ü
1953
bis
Ok obe
1958
eil e
Means
die
B anche
(1)
in
die
d ei
P oduk g uppen
(a)
S ahle zeugung,
(b)
S ahlp oduk e
und
(e)
ande e
Me alle zeugnisse
au .
Die
P eisände-
ung,en
be ugen
im
Falle
(a) + 38 %, (b) + 22 %,
und
(e)
+
7010.
Wä-
en
die
P eise
de
s ahl
e zeugenden
und
s ahl e a bei enden
Indus ie
kons an
geblieben, so
wä e
de
G oßhandelsp eisindex
s a
um
8,1
(J/o
nu
um
2
l/
O ges iegen.
5
"In
he
beginning
o
demand
in la ion,
ma ke -domina ed
p ices
end
o
ise
mo e
while
adminis a i e-domina ed
p ices
lag
wen
behind.
Then
in
ape iod
o
eadjus men ,
ma ke -domina ed
p iees
all
back
while
adminis a i e-domina ed
p ices
con inue
o
ise
un il
he
wo
g oups
a e
mo e
nea ly
in
balance
....
Thus,
adminis a i e-domina
ed
p ices
help
o
slow
down
he
classical
in la ion
a he
han
ini ia e
i .
Only
in
la e
s ages
o
his
demand
in la ion
did
adminis e ed
p ices
ca ch
up
wi h
he
gene al
ise"
(Means, 1959,9).
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102
E ich
Kau e
Mi
diese
Aussage
komm
Means
im
E gebnis
nahe
an
die
S udie
Ecks eins
und
F omms
(1959)
he an.
Sie
schä z en
den
E ek
de
S ahl-
p eise höhungen
au
die
s ahl e b auchenden
Indus ien
mi
Hil e
de
olkswi scha lichen
Ve lech ungsma ix.
Danach
wä e
de
G oßhan-
delsindex
on
1947
-1958
um
40
%
wenige
ges iegen,
wenn
die
S ahl-
p eise
nich
asche
als die
ande en
P eise
des
Index
anges iegen
wä en.
In
diese
Konzep ion
is
die
"adminis ie e"
In la ion
kein
gene elles
P oblem
de
Ma k konzen a ion,
sonde n
ein
spezielles
P oblem
de
Konzen a ion
bes imm e
Mä k eil.
Selbs
wenn
wi
die
Quan i izie-
ung
de
p eiss eige nden
Rolle
diese
Indus ien
akzep ie en
-also
insbesonde e
igno ie en,
daß
die
Inpu -Ou pu s udie
Subs i u io u;e -
ek e
auße ach
läß
-so
is
na ü lich
zu
agen,
inwie e n
eine
S udie
des P eisein lusses
eine
ode
zweie
konzen ie e
Indus ien
als
"In-
la ions heo ie" bezeichne
we den
kann.
Diese e minologische
F age
könn e
man
sich
selbs
übe lassen,
wenn
die
e o dne en
wi scha s-
poli ischen
Rezep u en
dami
nich
o ausbes imm
wü den.
Reduzie
man,
wie
es
Adelman
(1961)
o ge üh
ha ,
die
S ahlp eise höhungen
au
das
simple
p eis heo e ische
E gebnis,
daß
die
S ahlp eise
s eigen,
weil
sich
ein
kolludie endes
Oligopol
an
die
gesunkene
Nach ageelas i-
zi ä
he an as e ,
so
e lang
die
Ku
höchs e u; nach
einem
Einsch ei-
en
de
An i us
Di ision.
Ve zich e
man
jedoch
au
mik oökonomi-
sche
Analyse
und
möch e
man
dadu ch
"p o ound
and
up
o
da e"
e -
scheinen,
daß
man
"adminis e ed
p ices"
aussp ich
(Adelman, 1963, 24),
so
lau e
das
Rezep
au
P eis-Lohnkon olle.
Depodwin
und
SeIden
-D&S -(1963)
es en
die
Hypo hese
on
de
adminis ie en
In la ion
im
Sinne
des
gene ellen
Ein lusses
de
Konzen-
a ion
eR
au
das
P eisni eau
P.
Gegenübe
Mea u;
e länge n
sie
die
Un e suchungspe iode
um
as
ein
Jah .
Sie
eich
je z
on
Juli
1953
bis
Juli
59.
Is
P
de
Allil ieg des
G oßhandelsp eisindex
mi
eine
Basis
on
100, so
es en
sie
eine
linea e
und
eine
quad a ische
Fo m
de
Re-
g essionsgleichung
(a) P = Q{) +
al
CR
4
,8
(b) P = Q{) +
al
CR4,8 +
~
CR24
,8
6
So
auch
Jesse
Ma kham
(1964).
Ma kham
s udie
das
P eis e hal en
in
9
konzen ie en
und
4
nich
konzen ie en
Indus ien.
In
3
konzen-
ie en
Indus ien
(syn he ische
Fase n,
Mine alöl a inie ung,
Fleisch-
e packung)
wa
das
P eis e hal en
wie
in
den
4
nich
konzen ie en
Indu-
s ien
(Ge eidemühlen,
Düngemi el,
Baumwollwebe ei,
Ka onagen).
In
4
konzen ie en
Indus ien
(Ziga e en,
Aluminium,
Glasbehäl e ,
Blech-
dosen)
wa en
die
P eise
nach
oben
ixible
als
nach
un en.
Doch
s iegen
sie
s e s
in
Reak ion
au
Kos ene höhungen.
In
de
S ahl-
und
Au omobilindu-
s ie
blieben
die
P eise
bei
Nach age ückgängen
en wede
kons an
ode
sie
s iegen
soga
an.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen
103
Fü
322
on
e was
übe
1000
P oduk klassen
(mi
5s ellige
SIC-
Kennzi e )
e echne en
D&S
einen
Ko ela ionskoe izien en
on
+ 0,12,
wenn
die
Va iablen
ungewogen
wa en,
und
on
+ 0,30,
wenn
sie
mi
den
Indus ieumsä zen
gewogen
wu den.
Die
quad a ische
Spezi ika ion
lie e e
eine
e was
besse e
Anpassung
de
Gleichung.
In
allen
Fällen
de
gewogenen
Gleichungen
sind
die
ein achen
Ko ela ionskoe izien-
en
signi ikan
au
dem
50
10
Ni eau
7•
Anschließend
we den
die
322
P oduk klassen
dem
Meansschen
S abdiag amm
en sp echend
zu
11
zweis elligen
B anchen
aggn~gie ,
und
ü
jede
B anche
ge enn
wi d
die
Gleicl1ung P =
ao
+
al
CR
e echne .
In
sieben
Fällen
esul ie en
nega i e,
in
ie
Fällen
posi i e
Ko ela ionskoe izien en.
Die
höchs en
posi i en
Koe izien en inden sich
in
de
Tex il-
und
Möbelindus ie
(
= 0,2780 bzw. T = 0,3773),
die
beide
als
nich
adminis ie
gel en.
Die
adminis ie en
B anchen
haben
dagegen
nega i e
Koe izien en
(z.
B.
Maschinenbau
mi
T = - 0,2660,
Me allindus ie
mi
T = - 0,0924)8.
D&S
hal en
die
Ko ela ionskoe izien en
(1)
ü
so schwach
posi i
im
Fall
de
Que schni sanalyse
alle
322
P oduk klassen,
(2)
ü
so
wide sp üchlich
(posi i
ode
nega i )
im
Falle
de
ge-
enn en
Analyse
de
11
B anchen,
daß
sie
mi
de
Au o de ung
schließen,
die
Hypo hese
on
de
admi-
nis ie en
In la ion
zu
bee digen.
Diese
Au o de ung
is
wenig
undie .
E s ens
is
zwa
de
Anpas-
sungsg ad
de
Reg ession
ge ing,
doch
is
die
Assozia ion
in
einigen
Fällen
nacl1
kon en ionellen
K i e ien
signi ikan .
Means
(1964)
kann
also
zu ech
en gegnen,
daß
P
ce e is
pa ibus
au
dem
Indexni eau
100
e ha ,
wenn
CR
-+
0
geh ,
und
um
e wa
20
Punk e
ans eig ,
wenn
CR
-+
1
geh .
Zwei ens
sind
speziell
die
E gebnisse
au
de
Basis
de
11
B anchen
mi
Skepsis
zu
be ach en.
Die
Agg ega ion
zu
B anchen
minimie
die
Va ianz
de
Konzen a ionsg ade,
e häl
abe
die
Va i-
anz
de
P eis-Ou pu
ände ungen
au ech .
D i ens
is
olgende
Punk
gewich ig:
Al ed
C.
Neal
(1942)
ha e
die
U sache
de
on
Means
he o gehobe-
nen
Un e schiede
in
den
Ampli uden
de
P eis
ände ungen
wäh end
7
Typisch
sind
z. B.
olgende
Schä zungen
linea e
Gleichungen:
(a)
ungewogen:
P = 107,5548 + 0,0895
CR
4; T = 0,1210
S anda d ehle
de
Schä zung
17,1707
(b)
gewogen:
P = 100,3828 + 0,1969
CR
4; T = 0,2969
S anda d ehle
de
Schä zung
16,8251
(c)
gewogen:
P = 99,3930 + 0,1727
CRs;
T = 0,2451
S anda d ehle
de
Schä zung
17,0823
8
Die
E gebnisse
ü
eine
G uppe
on
155
on
420
ie s elligen
Indus ien
sind
ähnlich.
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110 E ich Kau e
Ein
Rückblick
au
die empi ische
E idenz
e
anlaß
olgende
Fes -
s ellungen:
(1)
Alle Reg essionsansä ze
basie en
au
Lis enp eisen.
Niemand
weiß,
wie
die
Koe izien en
lau en,
wenn
die
Analysen
mi
T ans-
ak ionsp eisen
du chge üh
we den
könn en.
Die
einschlägigen
Un e suchungen
S igle s
u. a.
beg ünden
den
Ve dach ,
daß
die
adminis ie en
P eise
zu
einem
Teil
ein
illusionä es
Phänomen
sein
können.
(2)
Wenn
wi
o an
diesen
wich igen
K i ikpunk
e gessen, so
ha
die
Höhe
de
Ma k konzen a ion
im
Ve lau
eine länge en
Pe i-
ode
keinen
posi i en,
ielmeh
einen
nich -signi ikan
nega i en
Ein luß
au
A P.
In
einzelnen
Teilpe ioden
ha
sie
je
nach
den
Phasen
de
e zöge en
und
de
au holenden
Anpassung
einen
(nich )
signi ikan en
posi i en/nega i en
E ek .
(3)
De
"E olg" eines Tes s
de
adminis ie en
In la ion
häng
en -
scheidend
da on
ab,
daß
man
zu o
die
Phasen
de
Ve zöge ung
und
des
Au holens
iden i izie .
Eine
ande e
Zei ein eilung
üh
o
zu
ande en
Tes e gebnissen,
die
dann
-
ex
pos
-
ande s
"e klä "
we den.
Die
adminis ie e
In la ion
wi d
dami
leich
zu
einem
Phänomen,
das
du ch
beliebige
Da enkons ella ionen
und
empi ische
Be unde
s e s
e i izie
wi d.
(4)
Im
mul iplen
Reg essionsansa z
ha
die
Konzen a ion
in
jedem
Fall
einen
ce .
pa .
ge ingen
±
E ek .
De
dominie ende
Ein-
luß
geh
on
den
Kos en a iablen
aus.
Das
s imm
mi
allen
E -
gebnissen
de
Konzen a ion-Gewinns udien
übe ein.
Auch
do
ha
die
CR-
Va iable
nu
einen
besche1denen
E klä ungswe .
Die
manche o s
anzu e enden
gene alisie enden
wi scha spoli i-
schen
Schluß olge ungen
müssen
deshalb
e wunde n.
Wi d
a -
sächlich bedach ,
daß
CR
bes en alls
e wa
10
(J/o
des
ela i en
P eisans iegs
eine
Teilpe iode
"e klä "?
Wieso
wi d
e ne
ig-
no ie ,
daß
in
solchen
Fällen
CR
in
ande en
Teilpe iod.en auch
ein
ela i es
Zu ückbleiben
de
adminis ie en
P eise
um
10
(J/o
"e klä "?
(5)
Die
Konzen a ion
ha
nu
im
mul iplen
Reg essionsansa z
einen
signi ikan en
Ein luß
au
A
P.
Dami
s ell
sich die
F age,
ob CR
nich
in olge
de
In e ko ela ion
mi
eine
ande en
Va iablen,
z.
B. A (LC/Q)
einen
signi ikan en Ein luß
gewinn ,
de
ih
an
sich
nich
zukomm .
Lohndi e enzen
hängen
in
einem
indus iespe-
zi ischen
Ansa z
signi ikan
on
CR ab. Diese
Va iable
e lie
jedoch
ih en
Ein luß,
wenn
pe sonengebundene
Me kmale
in
die
Gleichung mi einbezog,en
we den.
Es
is
also möglich,
daß
CR
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen
111
nich
nu
ein
Index
ü
Ma k mach
is ,
sonde n
zugleich
als
P oxy
ü
Be iebsg öße
und
pe sonenbezogene
Quali ika ion
ungie
und
on
dahe
die
Signi ikanz
bezieh .
(6)
Nach
de
bishe igen
E idenz
is
de
adminis ie e
P eis
zwa
kein
P oblem,
um
das
sich
de
Mak oökonom
So gen
zu
machen
ha .
Die
E ö e ung
de
E idenz
ha
jedoch
Hinweise
gelie e ,
daß
in
konzen ie en
Indus ien
ein
besonde es
Beschä igungs-
isiko
bes ehen
kann,
weil
die
"P eisadminis a ion"
-
wo
sie
bes eh
-
eine
e höh e
Ou pu a ia ion
nach
sich
zieh .
3. Die P eismengenpoli ik eine Fi ma bei Risikomanagemen 17
Die
Risikop ämie
eine
unsiche en
In es i ion
wi d
bes imm
du ch
18
Da
das
Ma k po olio
im
Gleichgewich
des
Kapi alma k es
ü
alle
In es i ionen
dasselbe
is ,
is
de
B uch
de
ech en
Gleichungssei e
},
=
(1'.11
-
i)/OM
eine
Kons an e,
so
daß
sich
die
e wa e e
Rendi e
de
Anlage
j
bes imm
.als
(1)
Das
is
inhä en
plausibel.
Denn
die
e wa e e
Rendi e
häng
auße
on
dem
mi
dem
Ma k po olio
gegebenen
P eis
je
Einhei
Risiko
J.
=
(1',11
-
i)/OM
ab
-
on
de
S anda dabweichung
de
Rendi e
Oj
und
-
om
Ausmaß
de
Ko ela ion
zwischen
diese
Anlage
j
und
dem
Ma k po olio
M.
De
Ma k we
eine
Fi ma
mi
den
e wa e en
Gewinnen
nj -
sie
seien
de
Ein achhei
halbe
in
allen
Pe ioden
gleich
hoch
-
be äg
demnach
Vi
= 1 j/ i.
In
eine
isiko eien
Wel
wü de
e
'l /i
be agen.
Um
den
e wa e en
Gewinns om
in
sein
Siche hei säqui alen
umzuwandeln,
können
wi
17 Die olgenden übe legungen sind Teil eine g öße en A bei zu Theo ie
de Un e nehmung. Einige Aspek e sind be ei s
in
Kau e
(1977)
behandel
·wo den. Wesen liche Impulse gehen on
de
A bei R.
She mans
und
R.
Sch amms
(1974, 1977) aus.
18
Tj
is die
e wa e e
Rendi e de Anlage j mi
de
S anda dabweichung
C'j; i is de isiko eie Ma k zins,
TM
is die
e wa e e
Rendi e des
Ma k -
po olios
und
GM
dessen S anda dabweichung; R
jM
is das Ausmaß
de
Ko -
ela ion zwischen j
und
M.
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112
E ich Kau e
on
1i:i
auch
einen
Be ag
ü
das Risiko Ci
abziehen
und
dann
mi
dem
isikolosen
Zins
i
diskon ie en
(2)
Vi
=
(nj
-
Cj)li
ode
Vi
=
(ni
-
OjM)/i
•
In
diese
Gleichung
is
y
de
P eis
des
Gewinn isikos
je
Einhei
des
Gesam we es
des
Kapi alma k es
W m = .};
Si
und
0iM
is
die
Ko a ianz
;
zwischen
dem
e wa e en
Fi mengewinn
1 i
und
dem
e wa e en
Ge-
sam gewinn
aus
allen
Kapi alma k objek en
1 J(
19.
Wi
be ach en
den
isiko eien
Zins
i als
gegeben
und
o men
Gleichung
(2)
um
in
(3)
Die
Fi ma,
die
ih en
Ma k we
maximie ,
kann
also
genausogu
den
ein achen
Ausd uck
de
Gleichung
(3)
maximie en.
Im
Fall
olls ändige
Konku enz,
wo
die
einzelne
Fi ma
den
P eis,
de
sich
bilden
wi d,
nich
kenn ,
muß
die
Fi ma
zue s
die
Höhe
de
P oduk ion
q es legen.
Se zen
sich
ih e
P oduk ionskos en
aus
den
a iablen
Kos en
K (q)
und
den
ixen
Kos en
F
zusammen,
K = K (q) +
F,
so
lau e
ih e
Ziel unk-
ion
- E
(.)
bezeichne
die
E wa ungswe e
-
Z = E
[n
(p)]
-
Co
[n
(p),
M]
ode
bei
ixie e
P oduk ionsmenge
q
Z = q E (p) -K
(q)-
F - q
Co
(p, M)
Da aus
olg
die
Maximumbedingung
e s e
O dnung
Zq = 0 = E (p) -Kq -
Co
(p,
M)
Aus
de
Um o mung
Kq = E (p) -
Co
(p,
M)
is
e sich lich,
daß
bei
olls äIl!dige
Konku enz
und
P eisunsiche hei
die
gewinnmaximale
Ausb ingungsmenge
de
einzelnen
Fi ma
kleine
is
als
bei
Gewißhei .
19 D.
h.
=
U" ;.Sj,
wenn
es
j
e schiedene
Anlageobjek e
des
We es
Si
gib .
1
s·T·
Da
Tj
=
" ;.
~
1
is ,
so
olg
ü
=
}J~
Si
1 4 Si ;
1
~s.T.-i~s.
i 1 1 ; l
=
-'----::--.:....--
=
(nM
-
iW
M)lo
M
oie
Vgl.
dazu
P.
Kuma
(1974)
und
N. C.
Nielsen
(1975).
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Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen 113
Im
Monopol all,
wo
die
Fi ma
eine
sinkenden
Nach age unk ion
ge-
genübe s eh ,
is
die
Analyse
e was
komplizie e ,
weil
es
da au
an-
komm ,
wie
die
Unsiche hei
mi
de
Nach age unk ion
e knüp
is .
Die
in
de
Nach age unk ion
ausged ück e
Beziehung
zwischen
p
und
q
kann
in
addi i e
ode
in
mul iplika i e
Weise
unsiche
sein.
Is
u
eine
Zu alls a iable
mi
de
S anda dabweichung
Ou
und
E (u) =
0,
so
lau en
die
Nach age unk ionen
-bei addi i em Risiko: p = p
(q)
+ u
und
-bei mul iplika i em Risiko: p = p
(q)
• u .
In
eine
unsiche en
Wel
bes ehen
nun
be äch liche
alloka ions heo-
e ische
Un e schiede
zwischen
eine
Fi ma,
die
den
P eis
ixie
und
eine
solchen,
welche
die
Menge
ixie
20•
Das
is
be ei s
in ui i
einsich ig,
wenn
wi
uns
au
den
ein achen
Fall
des
addi i en
Risikos,
au
eine
linea e
Nach age unk ion
und
kons an e
G enzkos en
konzen ie en.
(1)
Die
Gewinngleichung
lau e
Ji
=
q(ß-
GK)
, wenn die
Fi ma
die Menge ixie ,
und
(2)
7~
=
(p
-
GK)
q ,
wenn
die
Fi ma
den P eis ixie .
Bei
addi i em
Risiko q = (p) + u
is
in
Gleichung
(1)
das
Risiko
un-
abhängig
on
de
Höhe
des
P eises
p,
so
daß
die
Va iabili ä
de
Ge-
winne
di ek
p opo ional
zu
Höhe
de
ixie en
Menge
,is .
Ein
nied i-
ge es
Angebo
implizie
ü
die
Fi ma
also
ein
nied ige es
Risiko.
Um-
gekeh
e kenn
man
aus
de
Gleichung
(2),
daß
bei
addi i em
Risiko
d1e
S anda dabweichung
de
Gewinne
di ek
p opo ional
zu
P eishöhe
is .
Eine
p eis ixie ende
Fi ma
ealisie
also
ein
nied ige es
Risiko,
wenn
sie
einen
nied ige en
P eis
se z
21 •
Bei
mul iplika i em
Risiko
bleiben
diese
Aussagen
im
Falle
de
Men-
gen ixie ung
un e
gewissen
Nebenbedingungen
bes ehen.
Bei
P eis-
ixie ung
un e
mul iplika i em
Risiko
wi d
die
gewinnmaximale
Aus-
b ingung
nich
angie ,
weil
die
Neigung
zu
Fixie ung
eines
nied igen
P eises
dadu ch
au gehoben
wi d,
daß
die
mi
de
Absa zmenge
e -
knüp e
Unsiche hei
g öße
wi d,
wenn
de
Absa z
zunimm
(N. C.
Nielsen, 1975).
20 Vgl.
J.
Lin ne
(1975)
und
N.
C.
Nielsen
(1975).
21 Ein ein ache Fall, sich diese Zusammenhänge kla zumachen,
is
die
olgende Si ua ion. Die Nach age nach den Wü s chen eine Bude zwischen
Uni e si ä
und
Mensa
häng
ab om P eis des Wü s chens
und
on
de
a iie enden
Quali ä
des Mensaessens.
Man
kann
sich leich kla machen,
daß bei Mengen ixie ung
0"
p opo ional q
und
bei P eis ixie ung
0"
p o-
po ional p is .
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli ik
100
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114 E ich Kauie
Ma k näch ige
Fi men,
on
denen
de
Monopolis
ein
Ex em
is ,
können
in
bes imm en
G enzen
übe
ih e
P eis-Mengenkombina ionen
en scheiden.
Fü
jede
isikoscheue
ma k mäch ige
Fi ma,
die
P eise
"ad-
minis ie ",
gil
un e
obige
Ausnahme:
(1)
wi d bei gegebene Unsiche hei de P eis, den die ma k mäch ige
Fi ma
se z ,
um
so nähe
an
den G enzkos en liegen,
je
höhe die
Risikoscheu is ,
(2)
wi d
bei gegebene Risikoscheu de P eis eine ma k mäch igen
Fi ma
um
so
nähe
an
den G enzkos en liegen,
je
höhe die Un-
siche hei is .
Bei
Mengen ixie ung
sind
beide
E gebnisse
umzukeh en.
BLeiben
wi
bei
de
p eisadminis ie enden
Fi ma,
so
is
ih
An eiz
zu
Beein lus-
sung
des
i menspezi ischen Risikos
Oj
um
so
g öße ,
je
s amme
de
posi i e
Zusammenhang
RjM
mi
dem
Ma k po olio
is ,
weil
die
Risi-
kop ämie
bei
gegebenem
A
en sp echend
de
Bedingung
Tj
= i + A
RjM
Oj
ans eig .
Is
dagegen
RjM
gleich
null,
so
können
die
In es o en
ih
Risi-
ko
du ch
Di e si ika ion
besei igen,
Tj
= i.
Bei
RjM
= - 1
wi d
die
Risi-
kop ämie
soga
nega i .
De
s ä ks e
An eiz,
Oj
zu
senken,
bes eh
olg-
lich
bei
pe ek e
posi i e
Ko ela ion
RjM
mi
dem
Ma k po olio.
Diese
Fall
wi d
ü
die
olgenden
Übe legungen
un e s ell .
Konzen ie e
Indus ien
p oduzie en
häu ig
kapi alin ensi e
als
wenige
konzen ie e
Indus ien.
Die
P eis-G enzkos enma gen
um-
assen
deshalb
in
hoch
konzen ie en
Indus ien
einen
g öße en
Spiel-
aum
als
in
wenige
konzen ie en
Indus ien.
En sp echend
g öße
is
auch
de
Spiel aum
zu
Ges al ung
de
Va ianz
de
Gewinn a en.
Von
zwei
mi
M
ko elie en
Fi men
ha
also diejenige,
die
in
eine
höhe
konzen ie en
Indus ie
zu
Spi zeng uppe
gehö ,
einen
g öße-
en
An eiz,
eine
Poli ik
ela i
igide e
und
nied ige e
P eise
zu
e -
olgen.
Bis
je z
wu de
ein
diesen
An eiz
dämp ende
Fak o
auße
ach
gelassen.
Eine
Poli ik
igide
P eise,
dazu
noch
au
einem
ela i
nie-
d igen
Ni eau,
zieh
ela i
g oße
Schwankungen
de
abg,ese z en
Men-
ge
nach
sich,
weil
au
den
S imulie ungs-
und
Ra ionie ungse ek
de
P eis a ia ion
e zich e
wi d.
Die
Absa zschwankungen
Oqj
s ehen
in
eine
unk ionalen
Ve bindung
mi
den
Schwankungen
B
an
Be-
schä igungsmöglichkei en
in
de
Fi ma
j : B
(Oqj).
Fü
ein
bes imm es
Beschä igungs isiko
wi d
eine
Risikop äme
(}
B
(Oqj)
je
Ou pu einhei
e lang ,
so
daß
die
isikoabhängigen
Lohnkos en
insgesam
(}
B
(Oqj)
qj
be agen.
Die
Gewinne
de
p eisadminis a i en
Fi ma
be agen
also
n =
(p
-
GK)
q
-Q
B (agj)
Ci.
Die
Fi ma
un e lieg
also
zwei
wide s ei enden
Ein lüssen.
Die
Ko -
ela ion
mi
dem
Ma k po olio
spo n
dazu
an,
s abile e,
nied ige e
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Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen 115
Gewinn a en
gegen
a iable e,
höhe e
Gewinn a en
zu
auschen
und
eine
Poli ik
ela i
in lexible
P eise
zu
e olgen.
Dami
s eig
das
Beschä igungs isiko
an
und
eduzie
die
Gewinn a e
un e
das
ma k -
we maximale
Ni eau.
Je
höhe
die
isikobeding e
Beschä igungsp ä-
mie
is ,
um
so
lexible
wi d
die
P eispoli ik
de
Fi ma.
Insowei
wie
konzen ie e
Indus ien
kapi alin ensi e
p oduzie en
als
wenige
kon-
zen ie e
Indus ien,
is
de
An eil
de
Kapi alkos en
g öße
als
de
de
Lohnkos en,
so
daß
konzen ie e
Indus ien
einem
g öße en
An-
eiz
un e liegen,
den
P eis
in lexibel
un e halb
dem
des
P ades
de
kon inuie lichen
Gewinnmaximie ung
zu
hal en.
In
hoch
konzen ie en
Indus ien
is
das
Gewinn isiko
on
de
A
de
Reak ions e bundenhei
abhängig
22•
Das
Gewinn isiko
in
eine
In-
dus ie
mag
auch
deshalb
hoch
sein,
weil
die
oligopoli ische
Koo dina-
ion
zuweilen
zusammenb ich .
Risikomanagemen
schließ
deshalb
die
üblichen
Me hoden
de
oligopoH ischen
Koo dina ion
ein.
Zu
nennen
sind
e wa
die
koo dinie e
Limi p eispoli ik
im
Falle
on
Kos enände-
ungen
mi
Hil e
de
Vollkos enp eisbildung
ode
die
Koo dina ion
übe
Lie e is en
im
Falle
on
Absa zschwankungen.
Beide
Koo dina ions-
ins umen e
dienen
de
Ma k we maximie ung
du ch
Risikomanage-
men .
De
An eiz,
die
P eispoli ik
als
Ins umen
des
Risikomanagemen
einzuse zen,
häng
om
Ausmaß
de
posi i en
Ko ela ion
Ri, l
ab.
In
de
Gleichung
Tj = i +
(TM
-i)
RiM
aioM
is
Pi
=
RjM
oj/OAl
ein
Maß
ü
das
"sys ema ische"
Risiko,
und
aus
de
Um o mung
Ti -i =
Pi
(TM
-
i)
is
zu
e sehen,
daß
de
In es o
keine
dem
i menspezi ischen
Risiko
en sp echende
Risikop ämie
e häl .
Is
RiAl
ela i
klein,
so
kann
de
In es o
den
g öß en
Teil
des
Risikos
0i
du ch
Di e si ika ion
seines
22 Das Risikomanagemen eine
Fi ma
e s eck sich
ja
nich
nu
au
den
P eispa ame e . Die
e wa e e
Rendi e
Tj
is auch sei ens
de
Pa ame e
F &
E,
We bung
und
Wachs ums a e
de
Fi ma
zu beein lussen, Ti = Ti
(F
&
E,
W,
g). S ell
man
diesen Ansa z
in
den Kon ex
de
Heusschen Ma k heo ie,
so
kann
man
zeigen, daß eine ma k we maximie ende
Fi ma
-in den An angsphasen eine Wachs ums- bzw. Umsa zpoli ik a
la
Ma is
ode Baumol e olg ,
-in den An angsphasen im Be eich nega i e G enze löse
de
F &
E-
ode We beausgaben ope ie ,
-e s
in
den Endphasen dem Gewinnmaximie e bei gegebenem Risiko
gleich .
Als Kandida en
ü
Risikomangemen du ch bloße P eispoli ik kommen
deshalb haup sächlich al -e ablie e Indus ien in Be ach .
S·
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116 E ich Kau e
Po olios
besei igen.
Eine
S euung
übe
8 bis
10
Anlagen
eduzie
das
Risiko
be ei s
seh
be äch lich
23•
In
solchen
Fällen
is
de
An eiz
zum
Risikomanagemen
ge ing,
weil
Pi
seh
iel
kleine
als
Gi
is
und
eine
Reduk ion
on
Gi
du ch
P eis-
poli ik
au
den
Ma k we
de
Fi ma
nu
schwach
einwi k .
Da
sich die
Indus ien
(und
Fi men)
im
G ad
ih e
Ko ela ion
mi
M
un e schei-
den,
is
de
An eiz
zum
Risikomanagemen
auch
bei
gleich
hohen
Kon-
zen a ionsg aden
seh
un e schiedlich.
Das
Ak i i ä sni eau
de
pha -
mazeu ischen
Indus ie
is
z.
B.
on
allgemeinen
wi scha lichen
Schwankungen
as
unabhängig,
wäh end
das
de
S ahl-,
Zemen -
und
Maschinenbauindus ie
eng
mi
dem
de
ande en
Sek o en
e loch en
is .
Demen sp echend
spiel
de
P eis
zu
S abilisie ung
de
Gewinn-
s öme
in
de
e s en
Indus ie
keine,
in
den
ande en
Indus ien
eine
g oße
Rolle
24
•
Bei
de
F age,
ob Pi
ode
Gi
en s.cheidungs ele an is ,
auch
eine
Komplika ion
au .
Zwa
mögen
die
In es o en
de
Publikumsgesell-
scha en
ih e
Anlagen
di e si izie en.
De
Eigen üme -Un e nehme
ha
"seine "
Fi ma
gegenübe
jedoch
nich
die
Men ali ä
des
bloßen
Kapi-
algebe s,
e
di e si izie nich .
Sowei
wie
eine
eigen üme -
und
eine
managemen -kon ollie e
Fi ma
jeweils
übe
Ma k mach
e ügen,
is
es
dann
möglich,
daß
die
eigen üme kon ollie e
Fi ma
sowohl
eine
höhe e
Rendi e
Ti
als
auch
eine
ge inge e
S anda dabweichung
Gi
e -
wi scha e
25•
De
an
das i menspezi ische Risiko
gebundene
Eigen-
üme
o de
eine sei s eine
höhe e
Risikop ämie, weil
e
das
Risiko
nich
"weg"-di e si izie en
kann,
und
s eb
ande e sei s
danach, die
Gewinnschwankungen
du ch
Beein lussung
on
Gj
zu
eduzie en.
Die
managemen -kon ollie e
Fi ma
kann
sich
sowohl
,ein
nied ige es
Ti
als
auch
ein
g öße es
Gi
leis en,
auch
weil
ih e
In es o en
nich
dem
spezi ischen Risiko,
sonde n
lediglich
dem
sys ema ischen,
kleine en
Risiko
Pi
un e wo en
sind.
Eine
solche
Di e enz
im
Gewinn-Risikop o il
zwischen
beiden
Fi men ypen
is
nich
allein
du ch
Risikomanagemen
mi
Hil e
de
P eispoli ik
zu
e ,eichen. Auch
die
Pa ame e
Inno a ion,
We bung,
Wachs um, e c.
müssen
dazu
bei agen.
Es
is
deshalb
nich
möglich,
ü
die
F age
de
"P eisadminis a ion"
eindeu ige
Aussagen
abzulei en.
23
Siehe
J.
L.
E ans,
S. H.
A che
(1968).
24
In
eine
'Que schni ss udie
wi d
deshalb
auch
kaum
eine
sys ema ische
Beziehung
zwischen
eR
und
0"
es zus ellen
sein.
Die
empi ische
E idenz
is
jeden alls
wide sp üchlich.
S igle
(1963,
68
-
70)
inde
keinen
Un e schied
in
de
Va ianz
de
Rendi en
zwischen
14
konzen ie en
und
54
unkonzen-
ie en
Indus ien.
Samuels
und
Smy h
(1968)
hingegen
anden
in
konzen-
ie en
Indus ien
eine
nied ige e
( esiduale)
Va ianz.
25
Vgl.
den
ku zen
Übe blick
übe
einige
Aspek e
de
einschlägigen
Li e-
a u
in
Kau e
(1977).
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Ma k konzen a ion und Beschä igungsschwankungen 117
Fassen
wi
zusammen.
(1)
Die
These
on
de
adminis ie en
In la ion
wi d
mi
dem
A gumen
bes i en,
daß
die
Höhe
de
Konzen a ion
einen
Un e schied
im
Ni-
eau,
nich
jedoch
in
de
Ra e
des
P eisans ieges
beg ünde ,
es sei
denn,
die
Konzen a ion
s eige
o lau end
bis
au
eR
= 1 an. Ta sächlich
ände
sie
sich jedoch
kaum.
Dieses klassische
Monopola gumen
is
alloka ions heo e isch
in
eine
en scheidenden
Hinsich
zu
e idie en.
Ge ade
do ,
wo
P eise
adminis ie
we den,
üh
das
Risikomanage-
men
dazu,
daß
die
P eise
ela i
nied ige
es gese z
we den.
Im
Ni-
eau
de
P eise
mach
die
Konzen a ion
insgesam
also
kaum
einen
Un e schied,
weil
einige
hochkonzen ie e
Indus ien
hohe
RjM-We e,
ande e
abe
nied ige
We e
haben.
Die
e s en
maximie en
ih en
Ma k -
we
du ch
in lexible,
nied ige
P eise, die
zwei en
du ch
lexible,
hö-
he e
P eise.
(2)
In
denjenigen
Indus ien,
in
denen
die
Rendi ene wa ung
eng
mi
dem
Ma k po olio
ko elie ,
bes eh
ein
g oße
An eiz,
die
Ge-
winn a en
du ch
in lexible
P eise
zu s abilisie en.
Zwa
mögen
die
Rendi en
dadu ch
sinken,
abe
bei
Risikoscheu
wi d
das
in
seine
Aus-
wi kung
au
den
Ma k we
de
Fi ma
du ch
ein
nied ige es
Gewinn-
isiko ausgeglichen.
Risikomanagemen
se z
Ma k mach
o aus,
s.o
daß
diese
Poli ik
in
hochkonzen ie en
Indus ien
ehe
anzu e en
is ,
als
in
wenige
konzen ie en
Indus ien.
Schließ
man
in
die
Beein lussung
des Risikos
Oj
die oligopolis ische
Koo dina ion
ein, so
e gib
sich
in
die-
sen
konzen ie en
Indus ien
ein
P eis e hal en,
wie
es als
"admini-
s ie "
empi isch
bei
Lis enp eisen
beobach e
wi d.
Da
jedoch
nich
alle
hochkonzen ie en
Indus ien
du ch
hohe
RjM-
We e
gekennzeichne
sind,
is
de
"adminis ie e"
P eis
kein
gene elles
P oblem
"de "
Kon-
zen a ion,
sonde n
ein spezielles
P oblem
bes imm e
konzen ie· e
Indus ien.
(3)
Inso e n
wie
hoch
konzen ie e
Indus ien
kapi alin ensi e
p o-
duzie en
als
wenige
konzen ie e
Indus ien,
wi d
bei
e s e en
de
An eiz
zum
Risikomanagemen
wenige
s a k
du ch
die
Kos en
des
Beschä igungs isikos g,edämp .
Das
Risikomanagemen
e höh
abe
die
Beschä igungsschwankungen,
weil
die
P eisin iexibili ä
die
Ou pu -
schwaJl1kungen
e s ä k .
Diese
Beschä igungsschwankungen
äuße n
sich
übe
die
e zöge e
Anpassung
de
P eise
an
in la ionä e
N
ach-
ageschübe als zyklisch
e s ä k e
Un e beschä igung.
4.
Konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen:
Be o
wi
uns
dem
Ke npunk
de
Analyse
zuwenden,
sollen
einige
Aspek e
aus
de
Randzone
dieses
P oblems
he o gehoben
we den.
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118
E ich
Kau e
Die
empi isch
eins
als so
wohl
undie
gel ende
Konzen a ion-Ge-
winnbeziehung
is
in
den
le z en
Jah en
im
S ei
un e schiedliche
Be-
unde
e heblichen
Zwei eln
ausgese z
wo den.
Die
dami
e knüp en
P obleme
sind
komplex
und
müssen
ebenso
wie
die
um ang eiche
Li e-
a u
hie
un e d ück
we den.
In
den
empi ischen
S udien
zu
CR-:Tl-
Beziehung
is
u. a. aglich, ob
die
Beziehung
in e empo al
s abil
is .
Fe ne
is
ums i en,
wie
signi ikan e
ode
nich
signi ikan e
Be unde
-
beide
gib
es -
zu
in e p e ie en
sind. Was
wide leg
e wa
ein
nich
signi ikan e
CR-Koe izien ,
wenn
in
de
Reg ession
so
o enkundig
ein luß eiche
Va iable
wie
Elas izi ä
de
Nach age
ode
Höhe
de
Ma k sch anken
nich
ode
nu
mangelha
zu
be ücksich igen sind,
ode
wenn
das
P oblem
de
In e ko ela ion
de
unabhängigen
Va i-
ablen
bedach
wi d.
Auch
ein
ela i
s amme ,
pa ielle
Zusammen-
hang
zwischen CR
und
:Tl
kann
äuschen,
so e n
CR
keinen
s e igen
Ein luß
ha .
Schon
Bain
e mu e e,
daß
k i ische
Schwellenwe e
de
Konzen a ion
exis ie en. Einige
E idenz
sp ich
da ü ,
das
CR
au
die
Gewinn a e
ode
au
die
P eis-(G enz)Kos enma ge
einen
signi ikan
posi i en
Ein luß
dann
ha ,
wenn
CR4>
0,5
ode
CRs>
0,7
is
(Dal on
&
Penn,
1976).
Eine
ähnliche, diesesmal
icho ome
Beziehung
exis ie
o enba
im
Ausmaß
de
ch onischen
Übe kapazi ä
de
Indus ien.
"A omis ische"
und
"eng"
oligopolis ische
Indus ien
(d. h.
CR4
< 0,4
und
CR4>
0,7)
haben
beide eine
signi ikan
ge inge e
Übe kapazi ä
im
Ausmaß
on
5 bis 6
()/o
als die
Indus ien
("wei e" Oligopole)
mi
mi le-
en
CR-We en
on
0,4<
CR4
<
0,7
(Esposi o & Esposi o, 1974).
Ein
s amme
Zusammenhang
zwischen
de
s e igen
CR-Va iablen
und
:Tl
kann
also
auch
da aus
esul ie en,
daß
ak isch die
Mi elwe e
eine
obe en
und
un e en
Konzen a ionsg uppe
au einande
eg essie
we den.
Ta sächlich
bes ünde
abe
kein
kon inuie lich
zunehmende
E ek .
Vielmeh
exis ie e
ein
Schwellenwe
de
Konzen a ion
und
obe -
halb
und
un e halb
dieses
We es
gäbe
es
keine
spü ba e
Beziehung
zwischen CR
und
:Tl.
Fü
unse
P oblem
wü de
das
bedeu en,
daß
die
"P eisadminis a ion"
in olge des
Risikomanagemen s
nu
obe halb
die-
se
Schwelle
( e mu lich) e olg eich is .
Abe
wo
Heg diese Schwelle
bei
diese
Ve hal ensweise?
Au
G und
de
empi ischen
E gebnisse
zu
wage-push
In la ion
is
da au
zu
ach en,
daß
die
CR-Va iable
a sächlich als
P oxy
ü
Ma k -
mach
und
nich
als
Pl"Oxy
ü
die pe sönliche Quali ika ion
de
Be-
schä ig en
dien . Z. B.
and
Telse
(1972)
in
eine
Analyse
on
99
Indu-
s ien,
daß
die
Ra en
de
En lassungen,
Kündigungen
und
Eins ellungen
in
konzen ie en
Indus ien
nied ige
als
in
wenige
konzen ie en
Indus ien
wa en.
Abe
sein
Ve such, diese Un e schiede
du ch
Fak o-
en,
wie
CR, Lohnhöhe,
An eil
de
weiblichen Beschä igung
und
ande e
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Ma k konzen a ion
und
Beschä igungsschwankungen 119
indus iespezi ischen,
unabhängigen
Va iablen
zu
e klä en,
is
p oble-
ma isch,
weil
wi
wissen,
daß
eR
in
solchen
Ansä zen
auch
den
Ein luß
de
pe sönlichen
Cha ak e is iken
wiede gib .
Sie
und
nich
Ma k mach
mögen
die
Un e schiede
e klä en.
In
di ek em
Zusammenhang
mi
unse e
Ke n age
s eh
ein
ande e
Punk .
Wenn
auch
die
wage-push
Konzen a ionshypo hese
empi isch
nich
undie
is , so
is
dami
nich gesag ,
daß
Konzen a ion
au
die
Flexibili ä
de
Löhne
keinen
Ein luß
ha .
Ge ade
wenn
Fi men
Risiko-
managemen
be eiben,
soll en
sie
nich
nu
den
P eis,
sonde n
auch
Kos enelemen e
kon ollie en.
Ein
Kos en ak o ,
de
sich
dazu
anbie e ,
is
die
Lohnhöhe.
"P eisadminis a ion"
müß e
also
den
Ve such
ein-
schließen,
die
Lohnhöhe
wäh end
des
ganzen
Zyklus
de
wi scha li-
chen
Ak i i ä
sowohl nach
un en
wie
auch
nach
oben
(!)
in
ih e
Flexi-
bili ä
zu
beg enzen.
In
de
Ta
s ell
sich
in
eine
Analyse
de
Lohn-
da en
de
Jah e
1954
bis
1970
he aus,
daß
de
Konzen a ionsg ad
im
Rahmen
ande e
Va iablen
wie
e wa
Gewe kscha ss ä ke
und
Lohn-
lei linien
einen
selbs ändigen,
s a ken
und
signi ikan en
Ein luß
au
die
Reagibili ä
de
Löhne
ausüb .
Obwohl
die
Häu igkei
de
Lohn e hand-
lungen
in
konzen ie en
und
nich
konzen ie en
Indus ien
nich
e -
schieden is ,
is
die
Va iabili ä
de
Löhne
in olge
on
Ände ungen
in
den
Lebenshal ungskos en
und
de
A bei slosenquo e
in
den
konzen-
ie en
Indus ien
be äch lich
nied ige
(Hame mesh,
1972/73).
S a is isch
schwache E gebnisse, die
ehe
die
beschä igungspoli ischen
Konsequenzen
des
p eispoli ischen
Risikomanagemen s
un e s ü zen,
s a
sie
zu
wide legen,
s ammen
on
Fe guson
(1964, 94
-102),
Mas e s
(1965)
und
Sche e
(1970, 311 -314).
Fe guson
ging
on
17
Indus ien
aus,
die
e
nach
e schiedenen
K i e ien
wie
zyklische
S abili ä ,
Kon-
sum-
s.
P oduk ionsgü e
ausgewähl
ha e.
E
kons uie e
einen
In-
dex
de
Va iabili ä
de
Beschä igung,
de
asch
wachsenden
Un e neh-
men,
die
e mu lich
deshalb
ins abile e
Beschä igung
au weisen,
o z-
dem
als
s abil
e scheinen
läß .
In
13
Indus ien
konn e
e
schließlich
eine
Analyse
ü
die
Zei
on
1947 bis 1956
au
de
Basis
on
94
Fi -
men
du ch üh en.
Bei
allen
94
Fi men
insgesam
und
in
5
de
13
In-
dus ien
ge enn ,
bo en
g oße
Fi men
signi ikan
s abile e
(i. s.
seine
De ini ion) Beschä igungsmöglichkei en.
Die
Rangko ela ion
zwischen
den
nach
Konzen a ionshöhe
und
Va iabili ä
de
Beschä igung
ge-
o dne en
13
Indus ien
wa
jedoch bloß + 0.15
und
nich
signi ikan .
Mas e s
un e such e
den
Rückgang
de
Umsä ze
je
Beschä ig en
in
10
B anchen
wäh end
ezessi e
Phasen.
In
denjenigen
B anchen,
in
denen
de
gewogene
Konzen a ionsg ad
höhe
wa ,
endie en
die
Um-
sä ze
de
Beschä ig en
ezessionsbeding
wenige
zu
allen.
Die
Un e -
schiede
wa en
s a is isch
jedoch alles
ande e
als signi ikan .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
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Mak o-ökonomische
Ansä ze
zu
Un e suchung
außenwi scha liche
Ein lüsse
au
die
Beschä igung
Von
Adol!
Nussbaume ,
Wien
1.
Außenwi scha liche
S uk u wandel
und
Beschä igung
In
de
ökonomischen
Li e a u
inden sich
kaum
Abhandlungen
übe
die
Beziehungen
zwischen
de
egionalen
bzw.
Wa ens uk u
des
Außenhandels
und
dem
Beschä igungsg ad
eine
Volkswi scha
1•
Dies
mag
eine sei s
da in
beg ünde
sein,
daß
die
Außenwi scha s heo ie
en wede
on
s a k
e ein ach en
Modellen,
die
eine
S uk u ie ung
nich
zulassen,
ausgeh ,
e wa
au
einem
Zweilände -Zweigü e all
au -
bau ,
ode
die
e wende en
mak oökonomischen
Agg ega e
jeweils
die
gesam e
Volkswi scha
um assen.
Bei
empi ischen
Un e suchungen
sieh
man
sich
ande sei s
bald
mi
dem
P oblem
kon on ie ,
daß
be-
ei s
die
Auswi kungen
des
Außenhandels
au
die
na ionale
P oduk-
ion
wegen
des
Fehlens
ode
mangelnde
gegensei ige
Abs immung
de
s a is ischen
Un e lagen
nu
schwe
e aß
we den
können,
und
daß
es
übe dies
heo e isch
wie
p ak isch
schwie ig
is ,
S ö ak o en
auszuschließen; dieses
Iden i ika ionsp oblem
dü e
auch
bei
oll
be-
iedigendem
Ma e ial
nie
gänzlich
übe wunden
we den
können.
S e-
hen
jedoch
die
Beziehungen
zwischen
Außenhandelss uk u
und
na io-
nale
P oduk ionss uk u
nich
eindeu ig
es ,
so
können
auch
keine
exak en
Aussagen
übe
de en
Ein luß
au
die
Beschä igung
gemach
we den.
De a ige
Aussagen
implizie en
ja
übe dies
auch
Annahmen
hinsich lich
des
Ein lusses
außenwi scha liche
Beziehungen
au
die
Ände ung
de
im
Inland
e wende en
P oduk ions unk ionen.
Ob
e wa
gene ell
un e s ell
we den
kann,
daß
e schä e
in e na ionale
We -
bewe b
zu
e meh en
Ra ionalisie ungsin es i ionen
und
dami
zu
S eige ung
de
A bei sp oduk i i ä
üh ,
ohne
daß
es
zu
nega i en
1 Eine Vo ausse zung
da ü
wä e
die Kenn nis in e egionale
Inpu -
Ou pu -Tabellen, wie sie
in
de Regionalökonomie zu e s ellen e such
we den. Dazu: Wal e Isa d, Me hods
o
Regional Analysis:
an
In oduc ion
o Regional Science,
M.
I.
T.
P ess
1960,
p.
309
-
374.
-Ein ande e ,
wenn
auch ech udimen ä e Ansa zpunk die Wa en
s uk u
des Expo s
mi
de
Beschä igung esp. Fak o en lohnung zu e binden lieg o , wenn
in
de
Außenhandels heo ie in einem dualen ode Meh -Gü e -Meh -Sek o en-Meh -
Fak o en-Modell die Wi kung on Zöllen
und
die dadu ch ausgelös en
Um-
schich ungen
in
d.
P oduk ion und bei
de
Fak o en lohnung un e such
we den. Dazu:
W.
M.
Co den,
The Theo y o P o ec ion, Ox o d
1971.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli lk
100
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
130
Adol Nussbaume
Auswi kungen
au
das
Beschä igungsni eau
komm ,
is
du chaus
ag-
lich. Dennoch soll
in
dem
o liegenden
Au sa z
e such
we den,
das
angedeu e e
P oblem
wi scha spoli isch
nähe
zu
um eißen,
auch
dann,
wenn
o e s
sowohl
au
ausge o m e
exak e
Modelle
wie
au
gesi-
che e
allgemeine
wi scha spoli ische
Aussagen
e zich e
we den
muß.
Das
zu
behandelnde
Thema
ha
üb igens
s a k
an
wi scha spoli i-
schem
In e esse
gewonnen. Dies
nich
nu
deshalb,
weil
heu e
auch
in
ielen
ma k wi scha lich
o ganisie en
S aa en
sei ens
de
Regie un-
gen
du ch
geziel e
Maßnahmen
Ein luß
au
die
Indus ies uk u
und
au
die
Außenhandelss uk u
genommen
wi d.
Auch
Ve ände ungen
in
de
S uk u
des
Wel handels
sind
wei gehend
wi scha spoli ischen
En scheidungen
un e wo en
und
ih e
Auswi kungen
au
die
Beschä i-
gung
müß en
deshalb
abschä zba
sein.
Ände ungen
de
Handels e -
lech ung
und
de
Handelsin ensi ä
sind
e wa
zu
e wa en
als
Folge
egionale
wi scha liche
In eg a ionen,
de
In ensi ie ung
des
Han-
dels zwischen
den
planwi scha lich
o ganisie en
sozialis ischen
S aa-
en
in
Os eu opa
und
den
wes lichen
Indus ies aa en,
als
Folge
des
Übe denkens
de
Wi scha sbeziehungen
zwischen
en wickel en
Indu-
s ies aa en
in
Os
und
Wes
und
den
e s
au
eine
nied ige en
S u e
de
wi scha lichen
En wicklung
s ehenden
Lände n.
Auch
massi e
Ände ungen
in
den
P eisen
de
gehandel en
P oduk e
und
dami
e -
bunden
in
den
e ms
o
ade
haben,
wie
e wa
die
s a ke
E höhung
de
Rohölp eise
in
den
le z en
Jah en
zeig e,
s a ken
Ein luß
au
Handels-
s uk u ,
Zahlungsbilanzen
und
Beschä igungen wicklung
o
allem
in
den
Indus ies aa en
genommen. Schließlich
komm
es
auch
im
Kon-
junk u e lau
zu
eine
Ände ung
de
Außenhandelss uk u en
o
allem
dann,
wenn
einzelne
Handelspa ne
on
konjunk u ellen
Rück-
schlägen
s ä ke
be o en
sind
als
ande e;
wi scha spoli isch
wi d
man
dann
meis
bemüh
sein,
Absa z ückgänge
in
einzelnen
Lände n
du ch
Expo ini ia i en
in
ande en,
somi
du ch
eine
Ände ung
in
de
Handelss uk u
hinsich lich
ih e
Auswi kungen
au
die
inländische
Beschä igungslage
auszugleichen.
Sei
die
Siche ung
eines
hohen
Be-
schä igungsg ades
als
Au gabe
de
s aa lichen
Wi scha spoli ik
ange-
sehen
wi d,
we den
zu
E eichung
dieses Zieles
neben
Ins umen en
de
Geld-
und
Fiskalpoli ik
auch solche
de
Außenhandelspoli ik
ein-
gese z .
Rela i
üh
ha
alle dings
auch
die Wissenscha
au
die
Ge ah en
au me ksam
gemach ,
die
mi
dem
Ve such,
die
binnenwi scha liche
Beschä igung
du ch
Ein uh es ik ionen
zu
siche n,
e bunden
sind
2;
denn
wenn
Ein uh es ik ionen
eben
solche
Gegenmaßnahmen
de
ne-
2
J.
Robinson: Begga -my-neighbou Remedies o Unemploymen . In:
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Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse au Beschä igung 131
ga i
be o enen
S aa en
auslösen,
so
komm
es
insgesam
nich
zu
eine
Ve besse ung
de
Beschä igungslage,
sonde n
lediglich
zu
einem
Sch ump en
des
Wel handels
und
zu
eine
Ve schlech e ung
de
in e -
na ionalen
Fak o alloka ion.
So
gesehen
is
die
heu e
übe wiegend
an-
gewand e
Me hode,
ü
die
Siche ung
de
A bei splä ze
im
Inland
nich
du ch
Ein uh es ik ionen,
sonde n
ehe
du ch
Expo ö de ung
zu
so -
gen, siche lich o zuziehen.
Alle dings
dü en
auch
hie
die
Nebenwi -
kungen
o
allem
die
S aa s inanzen
be e end
nich
auße
ach
ge-
lassen
we den.
Denn
wäh end
Ein uh es ik ionen,
besonde s
wenn
es sich
um
Zölle
handel ,
die
S aa seinnahmen
e höhen
und
es
soga
gelingen
kann,
die
Zollbelas ung
au
die
ausländischen
Lie e an en
ückzuwälzen,
belas en
Expo ö de ungsmaßnahmen
imme
die
ö en -
lichen
Haushal e
und
üh en
meis
zu
einem
inanziellen
Ne o-T ans e
an
das
Ausland.
Ge ade
kleine,
expo in ensi e
Lände
we den
bei
eine
in e na ionalen
Fö de ungskonku enz
nu
besch änk
mi hal en
kön-
nen.
Manipulie e
Senkung
de
Expo p eise
üh
da übe
hinaus
eben-
so
wie
die
manipulie e
E höhung
de
Impo p eise
zu
eine
Ve ze ung
de
in e na ionalen
We bewe bs e häl nisse
und
dami
zu
in e na io-
nale
Fehlalloka ion
de
P oduk ions ak o en.
Diese
Ge ah
muß
auch
bei
dem
Ve such
im
Auge
behal en
we den,
eine
neue
Wel wi scha so dnung
zu
scha en,
welche
den
In e essen
de
En wicklungslände
s ä ke
en gegen
komm
als
das
heu ige
P in-
zip
des
eien
in e na ionalen
We bewe bs
au
Wa enmä k en,
de
Rezip ozi ä
und
de
Gleichs ellung
alle
Handelspa ne
3•
Denn
alle
im
in e na ionalen
We bewe b
gewäh en
einsei igen
Be o zugungen
b ingen
die
Ge ah
mi
sich,
daß
zumindes
o übe gehend
die
P o-
duk ion
an
subop imalen
S ando en
s a inde .
Dies
bedeu e ,
daß
es
zumindes
lang is ig
wah scheinlich
sein
müß e,
daß
die
an angs
an
einem
bes imm en
S ando
ge ö de en
Indus ien
bzw.
Wi scha s-
zweige
in e na ional
oll
konku enz ähig
sind,
sobald
sie
ih
En wick-
lungss adium
hin e
sich
haben.
Diese
Gedanke,
welche
sowohl
de
Theo ie
des
En wicklungszolls
wie
dem
egionalökonomischen
Konzep
de
g undsä zlichen
o enen
Region
zug undelieg "',
soll e
auch
bei
den
Bemühungen
um
die
Ve besse ung
de
A bei s eilung
zwischen
en wik-
kel en
Indus ies aa en
und
En wicklungsländenn
be ücksich ig
we den.
3 GATT,
BGB1.
1951/254,
(RV
392,
AB
400IVI GP). -Siehe dazu u. a.:
A
I "Allgemeine Meis begüns igungsbehandlung"
A
II
"Begüns igungs e -
zeichnisse",
1.a).
"'
Zum E ziehungs(En wicklungs) e ek on Zöllen siehe als
übe blick
Klaus Rose, Theo ie
d.
Außenwi scha , Be lin
und
F ank u /Main,
2.
Au !., 1968,
IV.
Teil,
4.
Kap. -Siehe abe auch jene Posi ionen, die
ü
einen wel wei en F eihandel ans a egionale Libe alisie ungen (EWG
e wa) plädie en,
So
z.
B.
Go ied
Habe le ,
Die wi scha liche In eg a ion
Eu opas, in: Wi scha s agen
de
eien Wel , h sg.
.
E.
.
Becke a h,
F i z
W.
Meye ,
Al ed
Mülle -A mack,
F ank u /Main 1957, S. 521 -540.
9*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
132
Adol NussbaumeT
Geh
es
um
die
E assung
de
Auswi kungen
eines
außenwi scha -
lichen
S uk u wandels
au
die Beschä igung, so
is
schließlich
zu
p ü-
en,
au
welche Weise
Beschä igungswi kungen
gemessen
we den
kön-
nen,
und
wie
das Beschä igungsziel
konk e isie
wi d.
Zumindes
ie
Ziel a ian en,
die
sich hinsich lich
de
olkswi scha lichen G öße,
wel-
che
maximie
we den
soll, un e scheiden,
sind
g undsä zlich
denkba ;
die
Zahl
de
allen alls
zu
op imie enden
Zielkomplexe,
in
de en
Rah-
men
neben
dem
Beschä igungsziel
auch
noch
ande e
Zielse z,ungen
an-
ges eb
we den
und
die sich
deshalb
auch
mi
zwei bes en
Lösungen
ü
die
Beschä igung
selbs
begnügen,
is
selbs e s ändlich
noch
iel
g öße .
Als
Ziel
eine
ak i en
Beschä igungspoli ik
kommen
insbesonde e
in
Be ach :
E s ens,
die
Maximie ung
de
Zahl
de
Beschä ig en, bzw.
de
E höhung
des
Beschä ig ens andes,
wobei
on
kons an e
No mal-
a bei szei
ausgegangen
wi d.
Dieses Ziel
lieg
sowohl
ü
wenig
en -
wickel e
Lände
mi
billigen
A bei sk ä en
und
dennoch
hohe
A bei s-
losigkei
nahe
wie
ü
Indus ies aa en
mi
hohen
A bei skos en
und
Mangel
an
A bei splä zen,
die
eine
genügend
hohe
A bei sp oduk i i-
ä
e lauben.
In
beiden
Fällen
sind
die
G enzen
des Wachs ums
meis
du ch
den
Kapi albeda
ü
In es i ionen
und
du ch
die
Au nahme-
ähigkei
in e na ionale
Mä k e
ü
die
he ges ell en
Wa en
be-
sch änk ;
außenwi scha liche
S uk u wandel
kann
zu
Übe windung
diese
Scl1wie igkei en
bei agen.
Zwei ens
kann
die
E höhung
des
A bei seinkommens
de
Unselb-
s ändigen,
gemessen
an
de
Zahl
de
Beschä ig en
mul iplizie
mi
ih en
Du cl1schni s e diens en, also
de
Lohnsumme,
Ziel
de
Be-
schä igungspoli ik
sein.
Hie
s eh
die
E höhung
de
We schöp ung
p o
Kop
e bunden
mi
eine
Anhebung
de
du chschni lichen
A bei sein-
kommen
im
Vo de g und,
eine
Zielse zung, welche
o
allem
ü
Län-
de
mi
ela i
billigen
A bei sk ä en
jedoch
ohne
nennenswe e
Be-
schä igungsp obleme
ak uell
is ,
und
in
denen
deshalb
auch die
Ände-
ung
de
olkswi scha lichen
Einkommens e eilung
zuguns en
de
unselbs ändigen
E we bs ä igen
g öße e
P io i ä
genieß .
D i ens
kann
die
möglichs
s a ke
E höhung
de
We scl1öp ung
p o
Beschä ig en
anges eb
we den.
Da
hie
nich
au
die
Lohnsumme
ab-
ges ell
wi d
sonde n
au
alle
E we bseinkün e,
äll
das Ziel
de
Ein-
kommens e eilung
zwischen
Selbs ändigen
und
unselbs ändig
E we bs-
ä igen
weg;
bei
Ve eilungskons anz
deck
sich diese Zielse zung
mi
de
zwei genann en.
Diese
Zielse zung
dü e
o
allem
in
Wohl ah s-
s aa en
mi
hohem
Beschä igungsni eau
und
ela i
ausgewogene
Ein-
kommens e eilung
zu
inden sein,
und
demgemäß
o
allem
du ch
Um-
schich ung
de
e we bs ä igen
Be ölke ung
zuguns en
on
Wi scha s-
zweigen
mi
übe du chschni liche
We schöp ung
,e olg
we den
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse
au
Beschä igung J33
können.
Hie
kann
es
alle dings
auch
da um
gehen,
ech zei ig
neue
A bei splä ze
ü
quali izie e
A bei sk ä e,
welche
in
ela i
sch ump-
enden
Sek o en
de
Wi scha
eigese z
we den,
be ei zus ellen.
Als
ie es
Ziel
könn e
noch die
maximale
E höhung
de
Beschä i-
gung, bzw.
de
We schöp ung
in
de
Zei
genann
we den;
hie
wä e
zusä zlich
die
Nachhal igkei
de
Beschä igungswi kung
de
einzelnen
e g i enen
Maßnahmen
zu
p ü en.
Dies
könn e
e wa
du ch
Schä zung
de
Bes andsdaue
de
neu
gescha enen
A bei splä ze
und
du ch
Ab-
zinsung
de
A bei s e äge
au
einen
Geg,enwa swe
e olgen. Doch
dü e
die
E eichung
dieses Zieles angesich s
de
Unsiche hei en
hin-
sich lich
de
zu
schä zenden
G ößen,
Bes andsdaue
des
A bei spla zes,
kün ige
Du chschni seinkommen
und
Abzinsungs ak o ,
ü
die
p ak-
ische
Wi scha spoli ik
kaum
mi
aus eichende
Genauigkei
meßba
sein.
Selbs
wenn
'die
Auswi kungen
au
die
Beschä igung
anhand
eine
ela i
leich
es s ellba en
olkswi scha lichen
G öße,
wie
e wa
die
Zahl
de
Beschä ig en,
gemessen
wi d,
s ehen
abe
dem
Ve such,
eine
quan i izie ba e
Beziehung
zum
außenwi scha lichen
S uk u wandel
he zus ellen,
e hebliche
Hinde nisse
en gegen.
2.
T adi ionelle Ansä ze
zu
Un e suchung außenwi scha liche
Ein lüsse
au
P oduk ion,
Einkommen
und
Beschä igung
Die
on
de
Wi scha s heo ie
bishe
e a bei e en
Ansä ze
e wen-
den
nahezu
ausschließlich
seh
g oße
olkswi scha liche
Agg ega e,
meis
Beschä igung
und
We schöp ung
ganze
Volkswi scha en.
Eine
Disagg egie ung
zwecks
E assung
s uk u elle
Ein lüsse
wä e
heo e-
isch
zwa
g undsä zlich
möglich, doch
wi d
au
sie
im
allgemeinen
e -
zich e .
Zu
nennen
sind
hie
die
Theo ie
de
kompa a i en
Kos en,
die
Theo ie
des
Außenhandelsmul iplika o s
ohne
und
mi
Beg enzung
de
inländischen
Ve ügba kei
on
A bei
und
Kapi al,
die
Anwendung
de
Akzele a o heo ie
zu
E klä ung
on
Beschä igungsschwankungen
in
o nehmlich
In es i ionsgü e
expo ie enden
Indus ies aa en,
sowie
Modelle, welche
die
in e na ionale
Übe agung
on
Konjunk u -
und
Beschä igungsschwankungen
bei
s abilem
Wechselku s
e klä en.
Die
Theo ie
de
kompa a i en
Kos en
e laub
schon
in
ih e
üblichen
Da s ellung
an
Hand
eines
s a ischen
Modells
wich ige
E kenn nisse
hinsich lich des Ein lusses
de
in e na ionalen
A bei s eilung
au
die
Beschä igung
in
den
am
in e na ionalen
Handel
eilnehmenden
Län-
de n.
Sie
zeig ,
daß
bei
gegebenen
Fak o p eisen,
Beschä igungsni eaus
und
P oduk ions unk ionen,
um
nu
die
wich igs en
on
Samuelson
und
S olpe
genann en
Bedingungen
he o zuheben
,
die
Kos en
bzw.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
134 Adol Nussbaume
Angebo sp eise
de
am
Handel
eilnehmenden
Indus ien
bes imm
sind,
und
die
Kos en ela ionen
die
in e na ionale
A bei s eilung
bes immen.
Nimm
man
nun
die
in e na ionale
A bei s eilung,
also
die
Ve eilung
de
P oduk ionss ä en
in
de
Wel , als gegeben
an
-dies
is
jeden-
alls
mi el is ig
zulässig, solange
nich
du ch
In es i ionen.
die
S uk-
u
de
Wel p oduk ion
geände
wi d
-,
so olg ,
daß
diese
gemein-
sam
mi
den
Fak o p eisen
und
P oduk ions unk ionen
in
den
einzelnen
Lände n
die
Beschä igung
bes immen.
Na ionale
P oduk ionss uk u
und
Spezialisie ung,
P oduk ions-
me hoden
sowie
die
Kos en
on
A bei ,
Kapi al,
Ene gie
und
Rohs o -
en
bes immen
somi
im
s a ischen Modell die Beschä igungsni eaus
in
den
am
in e na ionalen
Handel
eilnehmenden
Lände n.
Eine
Kos en-
senkung
in
einem
Land
e höh
dessen Beschä igungsni eau,
eine
Ko-
s ens eige ung
senk
dieses.
In
in e en ionis ischen
Ma k wi scha en
is
da ube
hinaus
zu
beach en,
daß
es
ü
in e na ionale
A bei s eilung
und
na ionales
Beschä igungsni eau
imme
au
die
ma k wi ksamen
kompa a i en
Kos en o eile
ankomm ,
also
au
die
kompa a i en
Ko-
s en
de
he kömmlichen
Theo ie
ko igie
du ch
on
de
Gesellscha
übe nommene
Belas ungen
(social cos s),
im
In e esse
de
Allgemein-
hei
om
Un e nehmen
übe nommene
Kos en
(social bene i s),
Abgaben,
Kos ene sä ze
und
Ve gü ungen.
In
welche
Recheneinhei
imme
aus-
ged uck ,
we den
die
kompa a i en
Kos en
auch
du ch
die
Aus ausch-
ela ionen
de
Wäh ungen
beein luß
und
olglich auch die Beschä i-
gungsni eaus.
Eine
dynamische
Analyse
kompa a i e
Kos en o eile
im
Außen-
handel
ha
da übe
hinaus,
wie
insbes.
Chene y
gezeig
ha
5,
die
Mög-
lichkei
s uk u elle
Ungleichgewich e
au
Fak o mä k en,
die
Va ia-
ion
de
Nach age
nach
Expo en
und
subs i uie enden
Impo en
in
de
Zei
sowie
die
Auswi kungen
on
Ände ungen
de
Konsum-
und
P o-
duk ions unk ionen
zu
be ücksich igen. Technische
Fo sch i
im
Be-
zug
au
die
angewand en
P oduk ions e ah en,
und
Quali ä
und
A
de
he ges ell en
P oduk e
is
in
de
wi scha lichen
En wicklung
meis
en scheidend
ü
We bewe bs ähigkei
und
Beschä ig ens and.
E gänzend
zu
de
imme
angebo ssei ig
o ien ie en
Theo ie
de
kom-
pa a i en
Kos en o eile
is
schließlich
wegen
de
un ennba en
Ve -
bindung
on
Angebo
und
Nach age
in
allen
Beschä igungsmodellen
auch
besonde s
au
die
Nach age unk ionen
hinzuweisen. So
wi d
e wa
o z
Kos ensenkung
mi
eine
Ve besse ung
des
Absa zes
und
de
Be-
schä igung
nu
bei
elas ische Nach age
in
Bezug
au
den
P eis
und
lang is ig
auch
bei
posi i e
Einkommenselas izi ä
ü
die
angebo enen
S
B.
Chene y: Compa a i e Ad an age and De elopmen Policy. Su ey
o Economic Theo y 2 (1969),
S.
125 -155.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse au Beschä igung 135
P oduk e
zu
echnen
sein.
In
de
P axis
komm
deshalb
e gänzend
zu
P oduk ion
imme
de
Ma k e schließung
du ch
We bung,
dem
Be-
kann hei sg ad
eines
P oduk es
und
de
Ausdehnung
und
Quali ä
de
Absa zo ganisa ion
besonde e
Bedeu ung
zu.
Gemäß
de
Theo ie
des
Außenhandelsmul iplika o s
üh en
Expo -
übe schüsse
eines
Landes
zu
E höhung
on
Einkommen
und
Beschä i-
gung
im
Inland,
bewi ken
jedoch
in
wei e e
Folge
einen
e höh en
Ab-
luß
on
Kau k a
ins
Ausland
in olge
ans eigende
Impo lnach age
(leakage),
welche
nu
zum
Teil du ,ch die
spä e
eben alls
einkommens-
induzie
s eigende
Nach age
des
Auslandes
nach
Inlandsgü e n
(seap-
age)
kompensie
wi d
6•
En scheidend
ü
die
G öße
dieses
Mul iplika-
o s
sind
also
jeweils
die
Einkommenselas izi ä en
de
inländischen
Nach age
nach
Auslandsgü e n.
Es
lieg
au
de
Hand,
daß
diese
An-
sa z
g undsä zlich
eine
Sek o alisie ung
zugänglich
is ,
und
daß
de -
a ige
Elas izi ä en
ü
wich ige
Gü e -
bzw.
Au wandska ego ien
wie
die Na,ch age
nach
K a ah zeugen,
Haushal smaschinen,
Auslands-
u lauben
ode
In es i ionsgü e n
auch
meßba
sein
müß en.
Könn e
de
Ein luß
diese
S uk u komponen en
au
die
En wicklung
de
Einkom-
men
im
Inland
und
au
die
Zahlungsbilanz
gemessen
we den,
so
wä en
dami
auch
die
Auswi kungen
eines
außenwi scha lichen
S uk u -
wandels
au
die
Beschä igung
im
Inland
e aßba .
Auch
in
nich
nach
Sek o en
au gespal enen
Modellen
des
Außenhan-
delsmul iplika o s
können
jedoch
e schiedene
Fälle
mi
un e schiedli-
chen
Wi kungen
au
die
Beschä igung
im
Inland
un e such
we den.
So
wi d
die
Wi kung
eine
Nach ages eige ung
im
Inland,
sei
es
du ch
e höh e
Käu e
des
Auslandes
ode
du ch
einen
inländischen
In es i ions-
s oß,
o e s
da on
abhängen,
ob
im
Inland
Beschä igungs ese en
und
eie
Kapazi ä en
bes ehen
ode
nich .
Is
dies
de
Fall,
so
komm
es
zu
de
on
de
Theo ie
meis
angenommenen
ealen
Expansion
on
Ein-
kommen
und
Beschä igung
im
Inland,
welche
in
wei e e
Folge
posi-
i e
Beschä igungswi kungen
auch
im
Ausland
auslös .
T i
die
Nach-
agee höhung
jedoch
au
eine
be ei s
ollbeschä ig e
Wi scha
ode
übe wiegend
au
Sek o en,
de en
P oduk ionskapazi ä
be ei s
oll
aus-
gelas e
is
und
ku z is ig
auch
nich
e wei e
we den
kann,
so
komm
es
im
Inland
p imä
zu
P eise höhungen,
d. h.
nu
zu
einem
mone ä en
jedoch
nich
auch
zu
einem
ealen
Expansionsp ozeß.
Die
im
Inland
e -
höh e
Nach age
wi d
wei gehend
unmi elba
eal
an
das
Ausland
wei e ge eich ,
die
dennoch
im
Inland
anges iegenen
Geldeinkommen
6
F'.
MachLup, In e na ional T ade and
he
Na ional Income Mul iplie
(Philadelphia: The Blakes on
Co.,
1943,
wiede abged uck by Augus us
M.
KeHey, Publishe
1965).
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111.,
5 h
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1973,
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501
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509.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
142 Adol Nussbaume
Ve such
man,
die
Auswi kungen
eine
Ände ung
de
Außenhandels-
s uk u
au
P oduk ion
und
Beschä igung
es zus ellen, so
besch änk
man
sich
deshalb
meis
au
Pa ialmodelle,
nämlich
au
die
Un e su-
chung
einzelne
Wa ens öme.
De en
unmi elba e
Wi kung
au
P o-
duk ion
und
Beschä igung
wi d
es ges ell ,
nich
jedoch
die
Ve lech-
ung
zwischen
den
einzelnen
Sek o en
de
na ionalen
Volkswi scha ;
es
komm
somi
nich
zu
En wicklung
ode
Anwendung
on
nach
Sek-
o en
un e eil en
gesam wi scha lichen
Wachs umsmodellen.
Ve gli-
chen
we den
im
allgemeinen
lediglich
die
Un e schiede
in
de
egiona-
len
und
de
Wa ens uk u
des
Außenhandels
zwischen
einem
au g und
de
e gangenen
En wicklungen
in
die
Zukun
ex apolie en
T end
und
de
a sächlichen
En wicklung, welche sich
nach
eine
ZoHsenkung,
Wechselku sände ung,
Gewäh ung
on
Wi scha shil e
ode
Abschluß
eines
Handels e ages
e geben
ha .
Diese
Me hode
wu de
e wa
on
einem
A bei s eam
de
EFTA
ü
Messungen
de
In eg a ionswi kun-
gen
in
den
60e
Jah en
he angezogen
13
•
Wi
können
hie
on
de
Mes-
sung
des
unbe einig en
Außenhandelsein lusses
au
die
inländische
Be-
schä igung
sp echen.
So e n
eine
Ände ung
de
olkswi scha lichen
Wachs ums a e
o -
ensich lich
nich
ausschließlich
au
Ände ungen
im
Außenhandel
zu-
ückzu üh en
is ,
müssen
zusä zlich jedoch
auch
die
Auswi kungen
un-
e schiedlichen
Wi scha swachs ums
au
die
Gesam nach age
e aß
we den,
und
die
Ein lüsse
des
nich
außenwi scha lich
beding en
Wachs ums
au
P oduk ion
und
Beschä igung
müssen
ausgeschieden
we den.
Hinsich lich
de
Auswi kwlgen
au
die
Beschä igung
können
wi
dann
zwischen
eine
binnenwi scha lichen
Wachs umskomponen e
und
eine
außenwi scha lichen
Komponen e
un e scheiden,
wobei
le z-
e e
das
E gebnis
on
P eis-
ode
Zoll
senkungen
is , (Zoll
senkungs-
ode
P eiskomponen e)
das
E gebnis
eine
Einkommense höhung
im
Ausland
(ausländische
Einkommenskomponen e)
und
das
E gebnis
sekundä e ,
du ch
die
Auslandsnach age
im
Inland
induzie e
Wachs umsp ozesse
(auslandsinduzie e
Wachs umskomponen e).
Die
T ennung
diese
ein-
zelnen
Ein lüsse
könn e
allen alls
mi els
eine
shi
und
sha e-Analyse
analog
de
T ennung
de
S uk u -
und
S ando komponen e
in
de
Regionalökonomie
e olgen, doch
wi d
dies
auch
abgesehen
on
s a is i-
schen
P oblemen
nich
leich sein.
Da
die
einzelnen
Sek o en
de
Volkswi scha
on
eine
Ände ung
de
Außenhandels e lech ung
un e schiedlich
be o en
we den,
komm
es schließlich
auch
zu
eine
Ände ung
de
S uk u
de
Beschä igung
und
de
Einkommens e eilung.
Hie bei
wä en
sowohl
die
Ände ungen
in
de
Einkommens e eilung
zwischen
P i a en
wie
die
zwischen
dem
13 Eu opean F ee T ade Associa ion: The E ec s o E a on he Economies
o Membe S a es, Gen
1969.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e suchung
außen
wi scha liche
Ein lüsse
au
Beschä igung
143
p i a en
Sek o
de
Volkswi scha
und
de
ö en lichen
Hand
sowie
die
Rückwi kungen
au
die ö en lichen
Ausgaben
zu
be ücksich igen,
wenn
die
Wohl ah se ek e
außenwi scha liche
S uk u ände ungen
gemessen
we den
sollen.
Abgesehen
on
de
s a is ischen
Meßba kei
de
einzelnen
Wi kungen
dü en
hie
auch
wohl ah s heo e ische
Übe legungen
14
exak e
und
im
Sinne
de
We eihei
objek i e
wis-
senscha liche
Aussagen
unmöglich machen.
Keh en
wi
deshalb
zu
den
bishe
anges ell en
Meß e suchen
zu ück:
Die
Ve ände ung
de
Impo -
und
Expo an eile
einzelne
Lände
am
gesam en
Außenhandel
eine
Lände g uppe,
zu
welche
es
in olge
de
Scha ung
eine
Zollunion
komm ,
wu de
on
R.
L.
Majo
15
und
A.
Lam-
alussy16
un e such ;
gemessen
wu den
die
An eile
de
EWG
und
an-
de e
In eg a ions äume
am
gesam en
Außenhandel
de
beobach e en
Lände ,
wobei
die
Zunahme
des
Inne -EWG-Handels
den
Zollp ä e en-
zen
zugesch ieben
wu de.
Zwischen
handelsscha enden
und
handelsab-
lenkenden
Wi kungen
wu de
nich
un e schieden.
Du ch
die
Zollp ä e-
enzen
hä e
sich
die
We bewe bss ä ke
de
P oduzen en
in
den
einzel-
nen
EG-S aa en
gegenübe
ausländischen
Lie e an en
e höh
und
dami
ih
Handel
ausgewei e .
Eine
ähnliche
S udie
wu de
auch
om
GATT-
Sek e a ia
du chge üh
17•
Bezogen sich
die
bishe
genann en
Un e suchungen
ausschließlich
au
den
Ein luß
de
P eiselas izi ä en
de
Nach age
au
egionale
Handels-
s öme, so
be ücksich ig
eine
Un e suchung
on
P.
J.
Ve doo n
und
F.
J.
M.
Meye
zu
Schloch e n
auch
die
Angebo selas izi ä en
de
einzelnen
Lände
1B
. Dies
soll e
e möglichen
es zus ellen, ob es
zu
eine
handels-
scha enden
Wi kung
gekommen
is ; doch
geling
es
auch
mi
de
on
ihnen
e a bei e en
Fo mel
nich ,
den
Ein luß
on
Konjunk u schwan-
kungen
und
un e schiedlichen
Wachs ums a en
auszuschal en.
Wei e s
e glich
J.
Waelb oeck die
Außenhandelsma ix
de
EG-Lände
ü
1958
mi
de
ü
1962
19
,
um
au
diese Weise
eine
Ände ung
de
Han-
deIss öme es zus ellen. Dies
se z
alle dings
o aus,
daß
kein
neue
14
Kenne h
J.
A ow,
Social
Choice
and
Indi idual
Values,
New
Yo k
and
London
1951; -
e s e
Ausgabe.
15
R. L.
Majo :
The
Common
Ma ke :
P oduk ion
and
T ade.
Na ional
Ins i u e
Economic
Re iew
1962.
16 A.
Lamjalussy:
In a-Eu opean
T ade
.and
he
Compe i i e
Posi ion
o
he
EEC.
Manches e
S a is ical
Socie y,
T ansac ions
1963.
17
GATT:
Repo
1967,
In e na ional
T ade,
1966,
Gen
1967.
18
P.
J.
Ve doo n
and
F.
J.
M.
Meye
zu
Schloch e n:
T ade
C ea ion
and
T ade
Di e sion
in
he
Common
Ma ke .
In eg a ion
Eu opeenne
e
Reali e
Economique,
B ugge
1964, S.
96
.
19
J.
Wae b oek:
Le
Comme ce
de
la
Communau e
Eu opeenne
a ec
les
Pays
Tie s
In eg a ion
Eu opeenne
e
Reali e
Economique,
B ugge
1964,
S.14
0
.
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iM Adol Nussbaume
Handel
gescha en
wu de.
Diese
Me hode
wu de
on
J.
Tinbe gen
20
so-
wie
on
P.
Pöyhönen
21
und
K.
Pulliainen
dadu ch
e besse ,
daß
sie
e such en,
die
Handelss öme
un e
de
Annahme
kons an e
Handels-
hemmnisse
in
Fo m
eine
Handelsma ix
jedoch
bei
wachsendem
B u -
ona ionalp oduk
o zusch eiben.
Abweichungen
zwischen
de
a -
sächlich
ealisie en
Handels na ix
und
de
o gesch iebenen
Ma ix
können
dann
als
Konsequenzen
de
In eg a ion
in e p e ie
we den.
Da
on
jedem
Wachs um
jedoch
Ände ungen
de
Außenhandelss uk-
u
ausgelös
we den,
bleib
abe
das
P oblem
bes ehen,
welche
Teil
de
es s ellba en
Ände ung
au
Handelsablenkung
zu ückge üh
we -
den
kann.
Wei e s
wu de
e such , die
handelsscha enden
Wi kungen
eine
In eg a ion
isolie
du ch
Be echnung
de
Einkommenselas izi ä en
im
Außenhandel
zu
messen
22
• Dies
kann
dann
gelingen,
wenn
die
Einkom-
menselas izi ä en
de
Nach age
nach
ausländischen
Gü e n
ü
die
ein-
zelnen
Gü e
bzw.
Gü e g uppen
ohne
In eg a ion
kons an
sind
und
sich
auch
die
Nach ' ages uk u en
in
den
einzelnen
Lände n
in
dem
beobach e en
Zei abschni
nich
geände
haben.
Denn
dann
können
Abweichungen
in
den
Einkommenselas izi ä en
ü
die
Nach age nach
Gü e n
aus
einzelnen
Lände n
als
Folge
e ände e
We bewe bs e -
häl nisse
in e p e ie
we den.
Besse e
E gebnisse
wü de
eilich die
Ve wendung
eines
olls ändigen
mak oökonomischen Modells
e mögli-
chen,
mi els
dessen
Un e schiede
zwischen
den
a sächlichen
und
au -
g und
e gangene
E ah ungen
e echne en
Handelss ömen
e mi -
el
we den
können, die
dann
als
E gebnis
de
handelspoli ischen
Maß-
nahmen
angesehen
we den
können;
mi els
eines
de a igen
Modells
e such en
Johns on
und
Hende son
die
Ein lüsse
eine
speziellen
Im-
po abgabe
au
den
Außenhandel
des
Ve einig en
König eichs
zu
e mi -
eln
23
• Schließlich
e such e
eine
Expe eng uppe
de
EFTA
die
Aus-
wi kungen
de
In eg a ion
de
wes eu opäischen
Indus ies aa en
in
zwei
Wi scha sblöcken,
nämlich
die
Eu opäische
Wi scha sgemein-
scha
und
die
EE'TA,
au
die
Außenhandelss öme
de
be eilig en
Län-
de
im
Zei aum
1959
bis
1965
zu
messen
24• Auch
diese
Ve such
geh
im
wesen lichen
om
Ve gleich a sächliche
mi
hypo he ischen
T ends
20 J.
Tinbe gen:
Shaping he Wo ld Economy, New Yo k 1962.
21 P.
Pöyhönen:
Towa ds a Gene al Theo y o In e na ional T ade and
K.
Puliainen: A Wo ld T ade S udy: An Econome ic Model o
he
Pa e n
o Commodi y T ade Flows in In e na ional T ade, 1948 -1960, Ekonomisk
Sam . Tidsk i 1963.
22
B.
Balassa:
T ade C ea ion and T ade Di e sion in he Eu opean
Common Ma ke , Economic Jou nal
Vol.
72
(1967).
23
J.
Johns on
and
M.
Hende son:
Assessing he E ec s o he Impo
Su cha ge. The Manches e School, 1967.
24 EFTA: The E ec s o E a on
he
Economies o Membe S a es.
1959-
1965, Gen 1969.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse au Beschä igung 145
aus,
wobei
die
sich
be ei s
aus
d€m
Wi scha swachs um
e gebende
Zu-
nahme
des
Außenhandels
in
den
hypo he ischen
T endwe en
en hal en
wä e.
Au
die
Ve wendung
eines
allgemeinen
Simula ionsmodells,
wie
es
on
einigen
Expe en
o geschlagen
wu de,
wu de
hingegen
sowohl
wegen
de
un e meidlichen
G öße
des
Modells
wie
wegen
nich
übe -
windba e
Da enschwie igkei en,
insbesonde e
auch
hinsich lich
de
ü
ein
um assendes
mak oökonomisches
Simula ionsmodell
e o de lichen
P oduk ionss a is iken,
e zich e .
Auch
in
ezen e en
Un e suchungen
inden sich
keine
g undsä zlich
neuen
heo e ischen
Ansä ze, di€
eine
wesen lich
genaue e
E assung
on
In eg a ionse ek en
e lauben
wü den.
W.
P ewo
e such e
de en
Messung
mi els
eines
mul ina ionalen
Inpu -Ou pu -Modells
25•
M.
K ei-
nin
26
e such
In eg a ionse ek e
du ch
Ve gleich
mi
de
En wicklung
des
Außenhandels
d i e
Lände
es zus ellen
;
diese
Me hode
is
ähn-
lich
wie
eine
ühe e
Un e suchung
V.
Mas alie s
27
dem
Vo wu
aus-
gese z ,
daß
die
he angezogene
Ve gleichsen wicklung
nich
no wendi-
ge weise
einen
"No mal e lau "
cha ak e isie .
Auch
Que schni s e -
gleiche
können
di:eses
P oblem
nich
olls ändig
lösen
28•
Wenngleich
seh
au wendig,
dü en
die
bes en
E gebnisse
noch
imme
mi els
komple -
e
Simula ionsmodelle,
die
übe
einen
s a k
de aillie en
Außensek o
e ügen,
e ziel
we den
können
29•
Wi
haben
bishe
nu
on
Ve ah en
gesp ochen,
die
en wede
aus-
schließlich
ode
übe wiegend
zum
Zweck
en wickel
wu den,
die
Aus-
wi kungen
in e na ionale
Nach age e schiebungen,
insbesonde e
de
Ände ung
on
P eis ela ionen,
au
die
Außenhandelss öme
zu
messen.
Wi
haben
gesehen,
daß
dies
bei
Anwendung
ela i
ein ache
Ve ah-
en
nu
annähe ungsweise
und
un e
es ik i en
Annahmen
möglich
is . Dennoch
is
die
Messung
de
Handelse ek e
nu
ein
e s e
Sch i
au
dem
Wege
zu
Messung
de
Beschä igungswi kungen.
Ein
zwei e
Sch i
müß e
in
de
Umlegung
de
Ve ände ungen
im
Außenhandel
au
Ve ände ungen
in
de
P oduk ion
in
den
einzelnen
S aa en
be-
s ehen,
doch
s öß
man
hie
de zei
iel ach
be ei s
au
das
Hinde nis
25
W.
P ewo: In eg a ion
and
Expo Pe o mance
in
he
EEC. Wel wi -
scha liches A chi Bd.
110
(1974).
26
M.
K einin: E ec s o he EEC on
he
Impo s o Manu ac u es, The
Economic
Jou nal
Vol.
82 (1972).
27
V.
Mas alie : Die ös e eichische Indus ieexpo e
und
die eu opäische
In eg a ion. Mona sbe ich e des Os e eichischen Ins i u s
ü
Wi scha s-
o schung 1/1968.
28
N.
D.
Ai ken:
The E ec s o
he
EEC
and
EFTA on Eu opean T ade.
A Tempo al C oss See ion Analysis. Ame ican Economic Re iew, Vol. 63
(1973).
29
Siehe hie zu J.
L.
Waelb oek: The Models o P ojec Link, Ams e dam
1976.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
100
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
146
Adol Nussbaume
ungenügende
ode
zumindes
mi
de
Außenhandelss a is ik
nu
schwe
e gleichba e
p oduk ionss a is ische
Un e lagen.
Doch
selbs
wenn
diese
o handen
sind,
da
nich
ohne
wei e es
an-
genommen
we den,
daß
eine
Ände ung
de
P oduk ion
ü
das
Ausland
ohne
Ein luß
au
das
ü
den
Inlandsabsa z
bes imm e
P oduk ions o-
lumen
e olg .
C owding-ou -P ozesse
sind
du chaus
denkba ,
bei
de-
nen
en wede
wenige
a ak i e
ausländische
Abnehme
e d äng
ode
ohnehin
als
siche
angesehene
Kunden
im
Ausland
und
im
Inland
o übe gehend
au
Wa elis e
g.ese z
we den.
Le z e es
is
insbeson-
de e
bei
Ma kena ikeln,
die
nu
schwe
subs i uie
we den
können,
nich
sel en
und
kann
eine
du cl1
die
S eige ung
de
Auslandsnach age
induzie e
Expansion
de
P oduk ion
ela i
lange
e zöge n. Auch
we den
die
P oduk ionskapazi ä en
nu
dann
e höh
we den,
wenn
mi
eine
länge
anhal enden
Absa zs eige ung
ge echne
wi d;
o
allem
In es i ionsgü e indus ien
we den
du ch
e zöge e
Anpassung
an
die
ges iegene
Nach age
e suchen,
une wünsch e
Akzele a o schwankun-
gen
in
de
Beschä igung
zu
e meiden.
Schließlich
kann
nich
dami
ge echne
we den,
daß
P oduk ionss ei-
ge ung
und
Beschä igungs e meh ung
es
ko elie
sind.
Wie
die
E -
ah ung
zeig ,
sind
wegen
de
S eige ung
de
A bei sp oduk i i ä
die
Wachs ums a en
de
P oduk ion
imme
höhe
als
die
de
Beschä igung.
Da
die
Realisie ung
echnischen
Fo sch i s
mi
E höhungen
des
Aus-
s oßes
nich
es
ko elie
is ,
und
die
F eise zung
on
A bei sk ä en
übe dies
im
Zei ablau
nich
nu
du ch
echnische
Fak o en
bes imm
is ,
muß
ielmeh
mi
zei lichen
Schwankungen
de
gemessenen
A bei s-
p oduk i i ä
ge echne
we den.
Wenn
übe haup ,
so
kann
nu
lang i-
s ig
mi
eine
kons an en
En wicklung
de
Beziehung
zwischen
dem
P o-
duk ions olumen
einzelne
B anchen
und
de en
A bei sk ä eeinsa z
ge echne
we den,
eine
Beziehung,
die
bei
Ände ung
de
P oduk ions-
s uk u
eine
Volkswi scha
du ch
die
Un e schiede
in
de
A bei s-
in ensi ä
de
einzelnen
Wi scha szweige
wiede
übe deck
wi d.
Die
Be echnung
on
Beschä igungswi kungen
s uk u elle
Ve ände-
ungen
des
Außenhandels
dü e
deshalb
nu
en wede
bei
seh
lang-
is ige
ode
bei
seh
ku z is ige
Be ach ungsweise
möglich sein.
Bei
seh
lang is igen
Un e suchungen
müssen
au
jeden
Fall
explizi
gene-
elle
Annahmen
übe
die
Ände ung
de
na ionalen
P oduk ionss uk u
im
Wi scha swachs um
und
übe
die
Ände ung
des
A bei seinsa zes
in
den
einzelnen
Wi scha szweigen
gemach
we den.
Ein
de a iges
lang-
is iges
En wicklungsmodell
kann
dann
du ch
zusä zliche
Annahmen
übe
die
Ände ung
de
Außenhandelss uk u ,
welchen
meis
in
de
Ge-
genwa
zu
beobach ende
T ends
zug undeliegen
we den,
wei e
modi-
izie
we den.
Es
wi d
sich jedoch
imme
meh
um
heo e ische
Modell-
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Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse au Beschä igung 147
p ojek ionen
als
um
ealis ische
Vo he sagen
de
e wa e en
Zukun
handeln.
Seh
ku z is ige
Modelle
wiede
haben
den
Vo eil,
daß
iele
de
hie
genann en
Schwie igkei en
nich
au e en,
weil
de
Beobach ungs-
zei aum
zu
ku z
is , als
daß
sekundä e
Ein lüsse
au
die
Beschä igung
übe
Ände ungen
des
gesam wi scha lichen
Wachs ums,
die
Ve ände-
ung
de
P oduk ionss uk u
und
de
A bei sp oduk i i ä
ein e en
könn en.
Die
ielen
Annahmen
hinsich lich
kons an e
Nebenbedingun-
gen, welche
auch
allen
e wähn en
Maß e ah en
zug undeliegen,
sind
in
ganz
ku zen
Zei äumen
noch.
am
ehes en
e üll .
Unmi elba e
Be-
schä igungswi kungen
einzelne
handelspoli ische
Ve ände ungen,
wie
e wa
des
Übe i s
G oßb i anniens
on
de
EFTA
in
die
Eu opä-
ische Wi scha sgemeinscha ,
we den
noch
am
ehes en
ko ek
gemes-
sen
we den
können.
Hingegen
dü e
die
isolie e
Messung
de
Beschä igungswi kungen
eine
handelspoli ischen
In eg a ion
übe
einen
10-Jah eszei aum
in-
olge
de
Unmöglichkei ,
ande e
Ve ände ungen
auszuschal en,
p ak isch
nich
möglich sein. Auch
gene elle
Simula ionsmodelle
we den
hie
be-
s en alls
Au schluß
übe
die
ela i e
Bedeu ung
de
Auswi kungen
des
Außenhandels
im
Ve gleich
zu
ande en
wi scha lichen
Ein lüssen
au
eine
Volkswi scha
geben
können.
Wohl ah sökonomisch.e
Übe legun-
gen,
in
welche
auch
Ände ungen
de
Einkommens e eilung
eingehen
müssen,
we den
au
noch
g öße e
Schwie igkei en
s oßen.
Fü
Zwecke
de
p ak ischen
Wi scha spoli ik
dü e
deshalb
die
b anchenweise
E -
assung
de
unmi elba en
Auswi kungen
eine
Ände ung
de
Handels-
s öme
au
die
Beschä igung
wei e hin
im
Vo de g und
s ehen;
diese
kann
e gänz
we den
du ch
die
E assung
indi ek e
Besch.ä igungs-
wi kungen
im
Inland,
die
au g und
eine
Ma ix
de
in e indus iellen
Ve lech ung
de
inländischen
Wi scha ,
somi
an
Hand
eines
s a io-
nä en
Modells,
e echne
we den.
So
beg üßenswe
empi ische
S udien
übe
die
in e na ionalen
We -
bewe bs e häl nisse
in
einzelnen
Indus ien
sind,
und
so
e end
diese
ku z is ig
die
En wicklungschancen
einzelne
Indus iezweige
da s el-
len
mögen,
so
dü en
dennoch
nich
die
möglichen
Fehle
übe sehen
we den,
die
ü
de a ige
Un e suchungen
du ch
die
Ausklamme ung
bzw.
Annahme
de
Kons anz
on
Rahmenda en
en s ehen
können.
Des-
halb
und
wegen
des
gene ellen
Cha ak e s
des
o liegenden
A ikels
wi d
hie
nu
allgemein
au
die
B anchenun e suchungen
des
Kiele
In-
s i u s
ü
Wel wi scha ,
in e na ionale
P oduk i i ä s e gleiche,
wie
sie
e wa
om
Social
Science
Resea ch
Council
und
de
Royal
Economic
Socie y
in
Au ag
gegeben
wu den
3o
,
und
empi ische
Un e suchungen
30 I.
B.
K a is: A Su ey o In e na ional Compa isons o P oduc i i y.
Su ey o Applied Economics, Bd.
2,
London 1977, S.240
.
10·
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
148
Adol
Nussbaume
de
Wande ung
on
A bei sk ä en
in
Wes eu opa
31
e wiesen.
Im
ol-
genden
sollen
dahe
nu
einige
Aussagen
zu
Ände ung
de
Beschä i-
gungss uk u
nach
Sek o en
de
Volkswi scha
e such
we den.
4.
Einige
Ansä ze
zu
E assung
de
Beschä igungswi kungen
außenwi scha liche
S uk u ände ungen
Sp ich
man
on
S uk u
de
außenwi scha lichen
Ve lech ung
und
s ell
man
hie bei
o
allem
au
die
S uk u
des
Außenhandels
ab, so
dü e
un e
S uk u
o
allem
de
An eil
de
einzelnen
Sek o en
de
Volkswi scha
am
Außenhandel,
ode
de
An eil
einzelne
P o-
duk g uppen
am
Außenhandel,
ode
de
An eil
einzelne
Handelspa -
ne am
gesam en
Außenhandel
zu
e s ehen
sein. Die
allgemeins e
Un-
e scheidung
is
hie bei
die
in
die
d ei
Wi scha ssek o en
Landwi -
scha
und
U p oduk ion,
Indus ie
und
Gewe be
sowie
den
Diens lei-
s ungssek o .
Die
Land-
und
Fo s wi scha
sieh
sich
einem
im
Inland
kaum
aus-
dehnba en
Absa zma k
gegenübe ,
da
die
Be ölke ung
in
den
meis en
Indus ies aa en
nu
seh
langsam,
wenn
übe haup
wächs ,
die
Nah-
ungsmi elau nahme
p o
Kop
physiologisch
besch änk
is ,
und
die
bei
o sch ei ende
Ve edlung
on
Nah ungsmi eln
e höh e
We -
schöp ung
übe wiegend
dem
gewe blich-indus iellen
Sek o
zuzu ech-
nen
is . Wicl igs e
Fall
eine
inne landwi scha lichen
Ve edlung
wä-
e
die
Umwandlung
p lanzliche Rohs o e
in
ie ische
P oduk e.
Auch
die
Absa zmöglichkei en
ü
landwi scha liche
E zeugnisse
im
Ausland
sind
besch änk ,
o
allem
mangels
aus eichende
Kau k a
po en iel-
le
Impo lände ,
wenn
man
on
den
g oßen
Ge eidekäu en
de
So-
wje union
in
den
le z en
Jah en
absieh .
Da
die
Möglichkei en
zu
P o-
duk ions-
und
Absa zs eige ung
deshalb
ge ing
sind,
üh e
de
in
de
Land-
und
Fo s wi scha
asan e
echnische
Fo sch i
in
den
le z en
Jah zehn en
zu
eine
aschen
Ve minde ung
de
in
diesem
Sek o
Be-
schä ig en.
Soga
in
Lände n,
welche
adi ionell
als
Expo eu e
au
den
Wel ag a mä k en
au e en,
wie
in
den
USA,
is
de
An eil
de
in
de
Landwi scha
ä igen
Be ölke ung
an
den
gesam en
Beschä ig en
kon inuie lich
zu ückgegangen
-
e
lag
1973
nu
noch
bei
4,1
(J/o
-,
ebenso
wie
de
An eil
de
land-
und
o s wi scha lichen
We schöp-
31 W. R.
Böhning:
The
Mig a ion
o
Wo ke s
in
he
Uni ed
Kingdom
and
he
Eu opean
Communi y,
London,
e c.
1972;
In e na ional
Labou
O ice:
Some
G owing
Employmen
P oblems
in
Eu ope.
Repo
H.
Second
I em
on
he
Agenda:
Manpowe
Aspec s
o
Recen
Economic
De elopmen s
in
Eu ope.
Second
Eu opean
Regional
Con e ence,
Gene a,
Janua y
1974.
R.
Loh mann,
K.
Man asse:
H sg.
Auslände beschä igung
und
In e na ionale
Poli ik.
Sch i en
des
Fo schungsins i u s
de
Deu schen
Gesellscha
ü
auswä ige
Poli ik,
Bd.
35,
München
1974.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44305-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:15
Un e suchung
außenwi scha liche
Ein lüsse
au
Beschä igung
149
ung
an
de
gesam en
We schöp ung
(4,4)32.
Wie
die
E ah ung
zeig ,
kann
somi
auch
bei
Expo
on
Nah ungsmi eln
zumindes
in
en wik-
kel en
Indus ies aa en
on
de
Landwi scha
kein
nennenswe e
Bei-
ag
zu
Ve besse ung
de
Beschä igungslage
im
wi scha lichen
Wachs um
e wa e
we den.
Lediglich
bei
länge anhal enden
konjunk-
u ellen
Rückschlägen
s ieg
bishe
de
An eil
de
landwi scha lichen
Beschä igung
an
de
Gesam beschä igung,
da
indus ielle
A bei sk ä -
e
abgebau
wu den,
und
mangels
ande e
E we bsmöglichkei en
A -
bei sk ä e
wiede
in
die
Landwi scha
zu ückkeh en,
um
do
ih en
Un e hal
zu
suchen;
üh
dies
zu
keine
S eige ung
de
landwi scha -
lichen
P oduk ion,
so
wi d
man
alle dings
auch
hie
ehe
on
e s eck-
e
A bei slosigkei
als
on
Ve meh ung
de
p oduk i
Beschä ig en
zu
sp echen
haben.
Dennoch
soll e
o
allem
ein
Fall
de
Beschä igungssiche ung
übe
di ek en
ode
indi ek en
Expo
on
Ag a e zeugnissen
nich
une -
wähn
bleiben.
Da
in
den
meis en
wes lichen
Indus ies aa en
die
land-
wi scha liche
P oduk ion
sei
es
aus
G ünden
de
E hal ung
de
aus-
eichenden
Selbs e so gung
mi
Nah ungsmi eln,
sei
es
aus
egional-
poli ischen
übe legungen
ode
wegen
de
Bedeu ung
de
Land-
und
Fo s wi scha
ü
ande e
Wi scha szweige
wie
e wa
dem
F emden-
e keh ,
ode
ü
die
E hal ung
eine
gesunden
Umwel
geschü z
is ,
de
Fak o
Boden
eine
al e na i en
Ve wendung
iel ach
nich
zuge-
üh
we den
kann
und
auch
die
A bei sk ä e
o z
eingesch änk e
E we bsmöglichkei en
nu
besch änk
zum
Be u swechsel
be ei
sind,
e üg
o
allem
die
Landwi scha
meis
übe
e hebliche
P oduk-
ions ese en.
T o z
Abwande ung
on
A bei sk ä en
we den
po en-
ielle
Rese en
du ch
echnischen, biologischen,
und
chemischen
Fo -
sch i
wei e
e höh
33
.
Einmal
gescha ene
P oduk ionskapazi ä en
kön-
nen
wegen
de
langen
Lebensdaue
des
Kapi als
ohne
olkswi scha -
liche
Ve lus e
auch
nich
wiede
asch
abgebau
we den.
In
de
Landwi scha
dü en
deshalb
ela i
häu ig, so
e wa
in
de
Zucke wi scha , die
G enzkos en
de
P oduk ion
übe
den
Be eich
de
im
Inland
abse zba en
Menge
hinaus
sinken;
ode
es
kann
lang i-
s ig
in olge echnischen
Fo sch i s
bei
E höhung
des
P oduk ions o-
lumens
mi
besonde s
g oßen
P oduk i i ä ss eige ungen
und
mi
a-
schem
Sinken
de
G enzkos en
ge echne
we den.
Es
lohn
dann,
die
32
S a is iscl1es
Handbuch
de
Republik
Ös e eich
1975, S.219, 522.
33
So
s ieg
e wa
in
Ös e eich
de
Hek a e ag
des
Weizens
on
24,0
Zen -
ne
p o
Hek a
in
1965
au
35,1
Zen ne
p o
Hek a
1975.
(Zahlen
'75
h sg.
P äsiden enkon .e enz
de
Landwi scha skamme n
Ös e eichs,
Wien
1976,
S. 55).
Die
Milchleis ung
p o
Kuh
s ieg
on
3086,8
kg
1970
au
3253,8
kg
1975.
(e echne
aus
ebenda
S.66,
bzw.
S. 18),
in
Holland
wu den
soga
Du ch-
schni swe e
on
4630
kg
p o
Kuh
(1965)
e echne .
(ZMB-Be ich e:
Ag a -
mä k e
1975, BRD,
EMG
und
Wel ma k ,
Tabelle
22,
Bad
Godesbe g
1976).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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150
Adol
Nussbaume
Meh p oduk ion
zu
expo ie en,
so
lange
o z
nied ige e
Expo p eise
die
G enzkos en
gedeck sind. Die
in
de
Landwi scha
e zielba e
We schöp ung
und
die Beschä igung
s eigen
hie du ch
übe
jenes
Maß
hinaus
an, welches
bei
ausschließlichem
Ve kau
im
Inland
ode
zu
gleichen
P eisen
im
In-
und
Ausland
möglich
wä e
34• Das
P eisni eau
au
in e na ionalen
Ag a mä k en
wi d
dann
nied ige
sein
können
als
au
den
inländischen
Ag a mä k en
de
einzelnen
S aa en.
Eine
de -
a ige
Beschä igung
und
We schöp ung
s eige nde
Angebo spoli ik
wi d
o
allem
ü
jene
landwi scha lichen
Be iebe
in age
kommen,
de en
P oduk ion
zu
Siche ung
de
Inlands e so gung
g undsä zlich
au ech e hal en
we den
soll.
Is
es
be ei s
iskan ,
gene elle
Hypo hesen
übe
die
Auswi kungen
des
Außenhandels
mi
landwi scha lichen
P oduk en
au
die
Beschä -
igung
au zus ellen, so
dü e
dies
ü
den
Außenhandel
mi
E zeug-
nissen
des
indus iell-gewe blichen
Sek o s
angesich s
de
Vielzahl
de
in
diesem
Sek o
he ges ell en
P oduk e,
de
P oduk ions unk ionen
und
de
Ma k si ua ionen
nahezu
ausgeschlossen sein.
Imme hin
könn-
e
ein
wich ige
Un e schied
zu
landwi scha lichen
P oduk ion
da in
34
Ein
ela i
ak uelle
Li e a u ube blick
übe
das
P oblem
des
sog.
"ma ginal-cos -p icing"
o
allem
bei
ö en lichen
Gü e n
inde
sich
bei
An on
Bu gha d ,
Die
P eisbildung
bei
ö en liche
P oduk ion
und
In a-
s uk u leis ungen
un e
Anwendung
des
G enzkos enp inzips.
Diss.
Wien
1973. -
Ähnlich
liegen
die
Dinge,
wenn
die
Fixkos en
im
Inland
gedeck
we den,
denn
dann
kann
im
Ausland
zu
G enzkos en
e kau
we den.
E läu e ung
de
g aphischen
Da s ellung:
TDK
To ale
Du chschni skos en
GK
G enzkos en
OQj
Absa z
im
Inland
QjQa
Absa z
im
Ausland
P
1---3oo,..---------~--------Pinl.
1---------"""'..:1-------""""'--
Paus1•
GK
~O+-----------------~--------~a~-----a
a
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Un e suchung außenwi scha liche Ein lüsse au Beschä igung
151
gesehen
we den,
daß
die
na ionalen
und
die
in e na ionalen
Mä k e
ü
gewe bliche
und
indus ielle
E zeugnisse
im
allgemeinen
au nahme ä-
hige
sind
als
ü
die
E zeugnisse
de
landwi scha lichen
U p oduk-
ion,
und
daß
übeldies
die
Möglichkei
bes eh ,
imme
neue
P oduk e
au
den
Ma k
zu
b ingen
und
neue
Käu e schich en
anzusp echen.
Hie in
dü e
auch
de
wich igs e
G und
zu
sehen
sein, wieso
de
indu-
s iell-gewe bliche
Sek o
ebenso
wie
spä e
de
Diens leis ungssek o
in
de
Lage
wa ,
im
le z en
Jah hunde
lau end
die
on
de
Land-
wi scha
de
Indus ies aa en
eigese z en
A bei sk ä e
au zuneh-
men.
Sei
dem
Zei al e
des
Kame alismus
und
spä e en
Me kan ilis-
mus
wa
die
Poli ik
de
wi scha lichen
En wicklung
in
den
eu opä-
ischen
Indus ies aa en
imme
da au
ge ich e ,
indus ielle
A bei s-
plä ze
mi
möglichs
hohe
We schöp ung
zu
scha en.
Eigene
Rohs o e
soll en
im
Land
selbs
e edel
we den,
Rohs o e
und
Halb e igwa en
möglichs
einge üh ,
indus ielle
Fe igwa en
jedoch
ausge üh
we -
den. Auch
heu e
noch
un e s ü z
die Zoll
poli ik
de
meis en
Indus ie-
s aa en
diese
Bes ebungen,
wie
die
Ta sache
zeig ,
daß
angesich s
ex-
em
nied ige
Zölle
au
einge üh e
Rohs o e
und
Halb ab ika e
de
e ek i e
Zollschu z
indus ielle
Fe igwa en
meis
e heblich
höhe
is
als die
nominellen
Zollsä ze35•
In
Lände n
mi
bedeu ende
A bei slosigkei
und
ela i
billigen
A -
bei sk ä en
wi d
es
demnach
zwa
o e s
güns ig
sein,
a bei sin en-
si e
Indus iezweige
zu
ö de n,
doch
mi
o sch ei ende
indus ielle
En wicklung
und
bei
g undsä zlich
gesiche e
Vollbeschä igung
we -
den
a bei s
ex ensi e
P oduk ionsme hoden
und
die
He s ellung
hoch-
spezialisie e
und
o schungsin ensi e
P oduk e
an
Bedeu ung
ge-
winnen.
Eine sei s
wi d
de en
He s ellung
e s
dann
in
g öße em
Um-
ang
möglich,
wenn
genügend
gu
ausgebilde e
A bei sk ä e
zu
Ve -
ügung
s ehen,
ande e sei s
können
nu
aus
dem
Ve kau se lös
ech-
nisch
hochen wickel e
und
spezialisie e
P oduk e
die
Einkommens-
e wa ungen
de
in
den
wes lichen
Indus ies aa en
beschä ig en
Men-
schen
be iedig
we den.
Angesich s des
iel ach
g oßen
Expo an eils
an
de
P oduk ion
ge ade
diese
E zeugnisse, zeichnen
si.ch
die
Mä k e
ü
quali a i
hochwe ige
Indus iep oduk e
du ch
besonde s
s a ke
in e na ionale
Konku enz
und
du ch
aschen
echnischen
Fo sch i
aus,
welche
wiede um
bewi k ,
daß
nu
g oße
und
leis ungs ähige
Fi -
men
eine
Chance
haben
und
be ei s
mi elg oße
Un e nehmungen
iel-
ach
gezwungen
sind
si,ch
mi els
lang is ige
Koope a ions e äge
zu-
sammenzuschließen.
Es
wi d
deshalb
meis
zu
dynamischem
We be-
we b
au
oligopolis ischen
Mä k en
und
iel ach
zu
Subs i u ionskon-
ku enz
mi els
P oduk inno a ion
kommen.
35
B.
J. Cohen,
The
Use o E ec i e Ta i s, Jou nal o Poli ical Economy
1971, S. 128 .
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