Kno enpunk e im Ne z. Zu digi alen Edi ion de
‚pe sönlichen Sch i en‘ aus dem Max ‑B od ‑Nachlass.
Clemens Di mhi n und Alice S aško á– F ied ich ‑Schille ‑Uni e si ä Jena
1. EINLEITUNG
De zei wi d an de F ied ich ‑Schille ‑Uni e si ä Jena gemeinsam mi de Na ional
Lib a y o Is ael (NLI), dem Deu schen Li e a u a chi Ma bach (DLA) sowie de Hoch‑
schule ü Musik F anz Lisz Weima und de Ka ka ‑Fo schungss elle Wuppe al das P ojek
eine digi alen Edi ion de ‚pe sönlichen Sch i en‘ Max B ods o be ei e . Diese Edi-
ion soll de Fo schungsgemeinde ebenso wie eine in e essie en Ö en lichkei im
EdView -Po al1 des DLA ei zugänglich gemach we den.
Die Ve ö en lichung in diesem Po al ü digi ale Edi ionen se z die konsequen e
Ve wendung eines spezi ischen XML/TEI -Schemas2 ü die Tex auszeichnung o aus.
Un e de Maßgabe diese s anda disie en Fo m de E schließung is es möglich,
e schiedene einande komplemen ie ende Tex so en, die sich de Ka ego ie ‚pe -
sönliche Sch i en‘ zuo dnen lassen– e wa B ie e, No izen, Tagebüche –, gleichzei ig
zu du chsuchen und zwa nich nu inne halb eine Edi ion, sonde n edi ions-
übe g ei end. Zudem sind kün ig un e schiedliche Visualisie ungen de e ass en
Da en in diesem Po al e ügba . Neben de Ausgabe on Ne zwe k -G aphen is
eine Ka en -Ansich sowie die Anzeige on S a is iken implemen ie . Dami s ell
Ed -View kün ig ein mäch iges Reche che -Tool zu quali a i en und quan i a i en
E schließung his o ische Ne zwe ke da .
Wenn nun, wie im Rahmen de in diesem Themenhe dokumen ie en Kon e enz
„Die Mode ne(n) de Region. Zum Ve häl nis on Zen um und Pe iphe ie am Bei-
spiel de Böhmischen Lände “, nach kul u ellen Ak eu innen und Ak eu en in und
um P ag im Zei aum 1890 bis 1930 ge ag wi d, um zu un e suchen, inwiewei das
Gegensa zpaa Zen um– Pe iphe ie bedeu sam ü de en Selbs e o ungen is bzw.
bleib , so kann die Fo schung au diesem Feld en scheidend on dem hie o ges ell en
P ojek und einem dami in Aussich s ehenden e besse en Ve s ändnis ele an e
Ne zwe ke p o i ie en.
En sp echend sollen nach olgend die Po en iale nich nu des B od -P ojek s im
Speziellen, sonde n auch jene des gesam en Po als ü die Rekons uk ion solche
Ne zwe ke und das Au inden e we ba e Tex s ellen ausgelo e we den. Dabei
wi d zunächs die Rele anz des bislang nu in wenigen Auszügen publizie en B od-
1 URL: <h ps://ed iew.dla -ma bach.de/> [01.03.2022].
2 TEI is ein au XML basie endes Dokumen en o ma zu Tex codie ung. Es ha sich in de Geis eswis-
senscha und insbesonde e in de digi alen Edi ionsphilologie als S anda d e ablie . En wickel wu de
diese sys emunabhängige Tex auszeichnungssp ache om Konso ium de Tex Encoding Ini ia i e
(TEI). Fü das Ed -View -Po al wu de das sogenann e Ed -View -TEI -Schema en wickel , das den jeweils
ak uellen Rich linien de TEI olg .
144 BRÜCKEN 29/2
Nachlasses ü das g ob um issene Fo schungsgebie he ausges ell . Es olg eine
Skizze des Edi ions o habens, wobei de Fokus da au lieg , wie In o ma ionen zu
jenen Ne zwe ken, die sich aus Max B ods Nachlass ekons uie en lassen, bes mög-
lich e ass , au be ei e und ü Reche chen lang is ig zugänglich gemach we den
können. Schließlich we den exempla isch Möglichkei en au gezeig , die das Po al
als Ganzes kün ig bei de Auseinande se zung mi den au gewo enen Fo schungs-
agen bie en kann.
2. RELEVANZ DES BROD ‑NACHLASSES
Max B od, 1884 in P ag gebo en und 1968 in Tel A i ges o ben, ha das, was man
heu e mi ‚Mode ne‘ assoziie , in en scheidende Weise mi gep äg . Seine Rolle als
Nachlass e wal e ü F anz Ka ka, dessen Manusk ip e e un e aben eue lichen
Bedingungen am Vo abend de Bese zung P ags du ch die Na ionalsozialis en e en
konn e, is hinlänglich bekann . Alle dings be ä ig e sich B od bis zum Beginn des
Zwei en Wel k iegs selbs höchs e olg eich als Sch i s elle , Publizis , Komponis
sowie als Ve mi le zwischen jüdischen und nich -jüdischen, deu schsp achigen und
schechischsp achigen Ak eu innen und Ak eu en im kul u ellen Feld. Die Bedeu ung
seine ö en lichkei swi ksamen Tä igkei als Essayis , Übe se ze , Li e a u - und Mu-
sikk i ike , Jou nalis und Feuille onis in zahl eichen deu schsp achigen Pe iodika
wu de au g und de langen Un e ügba kei seines Nachlasses nu unzu eichend
wah genommen und muss in den übe g ei enden Zusammenhängen e s o engeleg
und philologisch wie konzep uell e ass we den.
Bibliog a isch wu den seine e ö en lich en Tex e wei gehend au gea bei e
(Ba h 1969 und Kayse /G onemeye 1972, ü den Zei aum bis 1939 o allem Vassog-
ne 2009). Eine zwöl bändige We kausgabe on 2013–2016, he ausgegeben on Hans-
Ge d Koch und Hans -Die e Zimme mann im Gö inge Walls ein Ve lag, mach das
li e a ische We k B ods e ügba . Eine e s e quan i a i e E hebung zu den jou na-
lis ischen Tex en B ods e gab ü das P age Tagbla (1924–1939) eine Anzahl on 1872
A ikeln, ü das P age Abendbla (1921–1923) 355 A ikel, ü die Selbs weh (1916–1938)
118 A ikel, ü die Gegenwa (1905–1911) 67 A ikel, ü Die Ak ion (1908–1917) 48
Tex e, ü die Schaubühne (1907–1920) 36 A ikel, ü die Neue Rundschau (1908–1932)
24 A ikel (Höhne 2014: 94). Be ei s diese Au lis ung dokumen ie eind ücklich die
P äsenz B ods im ö en lichen Disku s de Vo k iegszei .
Au beispiellose Weise wa e in li e a ische, küns le ische, in ellek uelle und
poli ische Kon ex e eingebunden, die nich nu P ag und die Böhmischen Lände
be e en, sonde n be ei s in de Zei o seine Emig a ion nach Paläs ina Ne zwe -
ke um assen, die sich übe ganz Mi eleu opa und wei da übe hinaus ausdehnen.
B ods Kon ak e, on denen nich zule z unzählige E wähnungen in den Tagebüche n
sowie seine um assende Ko espondenz zeugen, e s ecken sich on G uppie ungen
wie de Conco dia (z.B. Hugo Salus), Jung -P ag (z.B. Gus a Mey ink, Paul Leppin,
Richa d Dehmel) und dem ‚P age K eis‘ (u.a. Oska Baum, F anz Ka ka, Felix Wel sch,
Johannes U zidil, Augus e Hauschne ) übe Au o en des Exp essionismus (e wa F anz
P em e , F anz We el) und de Wiene Mode ne (bspw. Hugo on Ho manns hal,
Robe Musil, S e an Zweig) bis hin zu Li e a en de Weima e Republik (Thomas
Mann, Al ed Ke u.a.). Kon ak e bes anden e ne du ch B ods Tä igkei als Nach-
145ALICE STAŠKOVÁ UND CLEMENS DIRMHIRN
lass e wal e de We ke Ka kas mi Robe Klops ock, Do a Diaman , Milena Jesenská,
Willy Haas, Emil U i z, de Familie Ka ka, Hans Joachim Schoeps, u.a.
Tagebuchein äge e assen zudem den Aus ausch im Rahmen on B ods jou na-
lis ische Tä igkei (z.B. ü das P age Tagbla , das P age Abendbla , die Selbs weh )
sowie mi Ve lagen wie Ku Wol , Paul Zsolnay ode Schocken. Hinzu kommen
schechische Au o en und Küns le (u.a. Alois Ji ásek, Leoš Janáček, Jose Suk) und
In ellek uelle im Um eld zionis ische Deba en (e wa Ma in Bube , Hugo Be gmann,
Felix Wel sch, Siegmund Kaznelson). Mi de wachsenden Bed ohung du ch das D i e
Reich und de gemeinsamen E ah ung des Exils s and B od mi zahl eichen wei e en
In ellek uellen in eils egem Aus ausch, so mi René Schickele, E ns Bloch, Al ed
Döblin, Ludwig Ha d , Johannes R. Beche , Elias Cane i, Lion Feuch wange , F ied-
ich To be g, Klaus Mann, Theodo Lessing, Camill Ho mann, Ludwig Winde , Paul
Wiegle , F an išek Lange , A nold Zweig u. .a. Auch nach dem K ieg se z en sich
seine in ensi en Bemühungen um in e na ionale Ve ne zung o . B od ungie e in
Is ael e s ä k als Kul u bo scha e und Nachlass e wal e de P age deu schen
Kul u und Li e a u und blieb mi zahl eichen wei e en Au o innen und Au o en
sowie In ellek uellen e bunden, z.B. mi Albe Eins ein, Max F isch, Theodo Heuss,
Alma Mahle -We el, Ludwig Ma cuse ode Al ed Webe .
Ak i in iel äl ige Ve mi lungsp ozesse zwischen den Kul u en in ol ie , pa i-
zipie e B od an wich igen zei genössischen in ellek uellen Deba en, in de en Fokus
insbesonde e kul u k i ische F agen s anden, die bei ihm häu ig eine kul u zionis ische
Wendung e uh en und au eine E neue ung des Juden ums ziel en (B od/Wel sch
2017, B od 1918, 1921). Mi ühen li e a ischen E olgen wie Schloß No nepygge, philo-
sophischen Monog a ien wie Heiden um– Ch is en um– Juden um, abe auch mi Au -
sä zen in Zei sch i en wie Selbs weh , De Jude ode Die Ak ion p äg e e Disku se e wa
um Kul u , Kul u poli ik, Gemeinscha und Juden um und somi einen wesen lichen
Resonanz aum de ‚mode nen‘ Li e a u en scheidend mi (Di mhi n 2023, Kap. 1.3 u. 2).
Da B ods Nachlass bishe nu in kleinen Auszügen eine b ei e en Fo schungsge-
meinde zugänglich wa , bleiben wich ige un e ö en lich e Quellen une o sch , die
ü kul u poe ische F ages ellungen sowie ü kul u his o ische, kul u poli ische und
disku shis o ische Rekons uk ionen on zen ale Bedeu ung sind, und zwa wei
übe den enge en Fokus au das eigene Scha en on B od hinaus. Zu diesen Quellen
gehö neben seinen Tagebüche n insbesonde e seine um assende Ko espondenz.
Au schluss übe die G ünde ü den lange Zei eingesch änk en Zugang zum
Nachlass gib dessen e wickel e Übe lie e ungsgeschich e. Tes amen a isch ha
B od seine ühe e Sek e ä in und Lebensge äh in Ilse Es e Ho e als Alleine bin
eingese z und den Wunsch geäuße , sie möge seinen li e a ischen Nachlass einem
ö en lichen A chi übe geben. Da die Dokumen e bis zu ih em Ableben im Jah 2007
in ih em Besi z geblieben wa en und ih Tes amen ih e Töch e E a Ho e und Ru h
Wiesle begüns ig e, och die Is aelische Na ionalbiblio hek (NLI) dieses Tes amen
an. 2016 e üg e das obe s e Ge ich in Is ael, dass de Nachlass eine neu zu g ün-
denden on de NLI e wal e en B od -S i ung gehö e.
Nach diesen ech lichen Auseinande se zungen (Balin 2019, Gelbe 2019) be inde
sich de Nachlass aus Max B ods ‚P i a a chi ‘ nun a sächlich in de Is aelischen
Na ionalbiblio hek, bei de auch die Rech e e wal ung lieg . Das Ma e ial is nahezu
ollkommen unpublizie und zu Publika ion eigegeben.
146 BRÜCKEN 29/2
De au g und seines Um angs und seine Quali ä he aus agende Nachlass um-
ass :
• Die Tagebüche Max B ods aus den Jah en 1909 bis 1968.
• Die Ko espondenz aus den Jah en on ca. 1909 bis 1968.
• Ged uck e und unged uck e Manusk ip e on Max B od aus den Jah en seines
S udiums in P ag bis zu seinem Tod 1968 (ca. ie l d. Regalme e im A chi ).
Dabei handel es sich um un e schiedliche Tex so en: Romane, D amen, Ge-
dich e, philosophische Abhandlungen, No en, Essays.
• Wei e e Manusk ip e, u.a. on F anz Ka ka, Hochzei s o be ei ungen au dem
Lande (insg. d ei Fassungen), ein Skizzenbuch mi Zeichnungen Ka kas und
e schiedene wei e e Manusk ip e.
• Das Typosk ip eines Schauspiels on seinem in de Schoah e mo de en B ude
O o B od.
• Hinzu kommen um ang eiche Fo o -Ma e ialien sowie wei e e Dokumen e aus
B ods P i a a chi (u.a. Sonde d ucke, No izen, Exze p e, Vo a bei en zu
eigenen Tex en, Zei ungsausschni e, Kopien, Audioau nahmen on Vo ägen
B ods aus den 1950e und 1960e Jah en).
Fü die Rekons uk ion de Ne zwe ke B ods nimm un e diesen Nachlass eilen zu-
nächs die Ko espondenz einen he ausgehobenen S ellenwe ein. Be ei s au Basis
en sp echende Me ada en, die In o ma ionen da übe be ei hal en, we wann und
wo mi wem kommunizie ha , lassen sich ausgedehn e Ko espondenz -Ne zwe ke
nachzeichnen.3
Neben de Tex so e B ie is hie auch jene de No iz zu be ücksich igen, da die
Übe gänge zwischen beiden ließend sein können, wie Hildenb and /Kamzelak (2019:
124) au de Basis um ang eiche Dokumen enanalysen es s ellen. Deu lich au -
wändige is dagegen die inhal liche E schließung on Nachlassdokumen en. Dabei
kann die Auszeichnung e wähn e ode ande wei ig im Dokumen e gegenwä ig e
Pe sonen, We ke, Pe iodika, O e, Ve ans al ungen, Kö pe scha en e c. eben alls
de Rekons uk ion on Ne zwe ken dienen, wobei sie als Basis eine quali a i en
Auswe ung ein deu lich hochau lösende es Bild solche Ne zwe ke zu lie e n e -
mag. Neben den B ie en und No izen is hie o nehmlich on den Tagebüche n ein
e giebige E ag zu e wa en.
Sieh man on den übe lie e en Fo og a ien sowie den on B od gesammel en
Zei ungsausschni en ab, de en Auswe ung eben alls zu Rekons uk ion de jenigen
Ne zwe ke bei agen kann, die B od au bau e bzw. in die e eingebunden wa , so is
insgesam be ach e übe wiegend jene Teil des Nachlasses on zen alem In e esse,
den man mi Hildenb and /Kamzelak als dessen ‚pe sönliche Sch i en‘ bezeichnen
könn e. Gemein is dami zunächs „die Summe alle Übe lie e ungen, die pe sönlich
[…], also nich eigen lich ü eine b ei e e Ö en lichkei gedach “ sind. Dabei mein
3 Die Rekons uk ion und E o schung solche Ko espondenz -Ne zwe ke e äh in le z e Zei eine
me kliche Konjunk u . Siehe e wa die Bei äge on Dause , Lachenich , Klos e be g, Rubin -De le ,
S ube , Bambe g, Hoock -Dema le, Mülle , Bunzel, Jansen und Welskopp im 2020 e schienenen 2. Band
des Handbuch B ie . Dies dü e nich zule z mi de E ablie ung des TEI -Elemen s ‚Co espDesc‘ als
S anda d bei de Tex codie ung on B ie en zusammenhängen, die neue echnische Möglichkei en
e ö ne ha .
147ALICE STAŠKOVÁ UND CLEMENS DIRMHIRN
‚pe sönlich‘ nich ‚au obiog a isch‘, also „‚eine Pe son be e end‘, sonde n ‚eine Pe son
zuzusch eiben‘, ‚im Geb auch eine Pe son‘“ (Hildenb and /Kamzelak 2019: 116). Das
Adjek i ziel also au die Au o scha als wesen lichen Bes and eil de De ini ion on
pe sönlichen Sch i en ab, wobei es im Falle de Ko espondenz sinn oll e schein ,
auch die An -B ie e zu be ücksich igen.
Eine e s e Bes andsau nahme zu B ods Tagebüche n und B ie en wu de be ei s
ealisie und e gab ü die Tagebüche einen Um ang on insgesam ca. 1.365 Sei en
sowie e wa 260 Einlagen.
Mi Blick au den hie ele an en Un e suchungszei aum 1890–1930 se z die
Übe lie e ung in den Jah en 1913–1924 aus, da Max B ods B ude O o die en sp e-
chenden bei de Fluch aus P ag zu ückgelassenen Tagebüche aus Angs o den
Na ionalsozialis en e nich e ha e. Dies geh aus einem nach äglichen Ve me k
Max B ods aus dem Jah 1943 he o , den e au jenen Tagebuchexze p en es häl , die
e im Zuge de Vo be ei ungen seine Ka ka -Biog a ie aus Ka kas und seinen eigenen
Tagebuchau zeichnungen ange e ig ha e. Imme hin können eben diese Exze p e
die übe lie e en Tagebüche pa iell komplemen ie en und die kla ende Lücke so
wenigs ens b uchs ückha üllen.
Die B ie e sind eilweise im Besi z on P i a pe sonen und wel wei au zahl eiche
A chi e und ande e Ein ich ungen e eil . Allein im B od -Nachlass de NLI be inden
sich übe 800 Ak en. Das om Bundesam ü Auswä ige Angelegenhei en ge ö de e
P ojek „Nachlass Max B od– Ko espondenz“ un e de Lei ung on P o .D .S e en
Höhne e ass e bislang die Me ada en on ca. 5500 B ie en, Pos ka en und Teleg am-
men, die in e wa 50 e schiedenen Ins i u ionen au bewah we den. Nich be ück-
sich ig is hie bei de um ang eiche B ie wechsel mi F anz Ka ka, de be ei s im
Zuge de K i ischen Ka ka Ausgabe (KKA) edie wu de und wi d.4
Das P inzip de Ve ne zung, das B ods wi ksame Tä igkei als Kul u – und Posi-
ionen e mi le undie , kann im Digi alen am adäqua es en abgebilde we den. Im
olgenden Abschni soll da geleg we den, wie diese digi ale Edi ion anzulegen und
echnisch umzuse zen is , um diesem P inzip ge ech zu we den.
3. EDITIONSVORHABEN
Das lang is ige Ziel des hie o ges ell en P ojek s is es, säm liche ‚pe sönliche
Sch i en‘ Max B ods, e sehen mi no wendigen Kommen a en, de Ö en lichkei
sowie de Fo schungsgemeinde daue ha in angemessene digi ale Fo m e s malig
wel wei ei zugänglich zu machen und dabei die Fo schung au meh e en Gebie en
zu be ö de n. Hie ü is die Einbindung B ods in einen b ei en Kommunika ionszu-
sammenhang zu be ücksich igen und das hohe Maß an ‚In e konnek i i ä ‘ (Bunzel
2014) nach ollziehba zu machen, indem die Edi ion po enziell anschluss ähig ü
ande e Edi ionen zei genössische Au o innen und Au o en bleib und somi edi ions-
übe g ei ende F ages ellungen und Reche chen e möglich we den.
Die li e a u wissenscha liche Fo schung is be ei s sei länge em kaum aus-
schließlich au die We ke einzelne Au o en ausge ich e , sonde n nimm b ei e e
4 Bislang sind ie Bände e schienen, die die B ie e bis 1920 abdecken. De le z e Band B ie e 1921–1924
e schein o aussich lich 2024 als Schlusss ein de KKA zum 100-jäh igen Todes ag Ka kas.
148 BRÜCKEN 29/2
Disku szusammenhänge in den Blick. Vo diesem Hin e g und is man in de Edi-
ionsphilologie da um bemüh , Edi ionen bes möglich mi einande zu e knüp en.
Im Zuge des Medienwandels ha sich das Spek um an Möglichkei en en scheidend
e wei e . Besonde s mi Blick au digi ale B ie edi ionen zeichne sich in den le z en
Jah en die Tendenz ab, die ühe o he schende Au o zen ie hei zuguns en de
Da s ellung on Ko espondenzne zen bzw. –ne zwe ken5, die o nehmlich du ch
digi ale Edi ionspla o men e möglich we den, au zugeben bzw. abzuschwächen.6
Einen wich igen Sch i ma kie diesbezüglich die E ablie ung des Elemen s
‚Co espDesc‘ zu spezi ischen E assung de Me ada en on B ie en als S anda d
inne halb des TEI -Schemas, wodu ch e wa mi Co espSea ch ein Ins umen zum
Du chsuchen edi ionsübe g ei ende B ie bes ände en wickel we den konn e (URL:
<h ps://co espsea ch.ne > [20.4.2022]; S adle 2014, Zihlmann -Mä ki 2020, Hilden-
b and /Kamzelak 2019). Das am DLA -Ma bach e a bei e e EdView -TEI -Schema zu
Tex codie ung e wei e e s mals diese Möglichkei en au wei e e Ma e ialg uppen,
wie Tagebuchein äge ode auch No izen, die sich un e dem umb ella e m ‚Pe sön-
liche Sch i en‘ zusammen assen lassen.
Wie be ei s e wähn , sind die Übe gänge zwischen den Dokumen en ypen B ie
und No iz häu ig ließend und auch Tagebüche und No izbüche lassen sich nu
g aduell oneinande un e scheiden. Hinsich lich ih e Funk ionen bzw. ih es Ge-
b auchs gib es sowohl Übe schneidungen als auch Komplemen a i ä en (Hilden-
b and /Kamzelak 2019: 121).
Fü die Tex auszeichnung is diese Einsich en scheidend: Die Zusch eibung
spezi ische Dokumen en ypen, die im Rahmen de Me ada enkodie ung mi els
TEI -Schema no wendige weise e olg , um bes imm e Ma e ialg uppen auch edi ions-
übe g ei end mi einande e gleichba und gemeinsam du chsuchba zu machen, e -
schein o diesem Hin e g und bis zu einem gewissen G ad kon ingen und schließ
einande e gänzende Dokumen e mi un e gegeneinande ab.
Mi Blick au den B od -Nachlass läss sich diese P oblema ik am Beispiel jene
Exze p e e deu lichen, die Max B od ü die Niede sch i seine Ka ka -Biog a ie
aus seinen und Ka kas Tagebüche n an e ig e und die als Quelle so bedeu end sind,
weil sie die un olls ändig übe lie e en Tagebüche e gänzen. Nun lassen sich diese
Exze p e nich eindeu ig de Tex so e ‚Tagebuch‘ zuo dnen und wü den im TEI -Sche-
ma en sp echend nich als solche e ass we den. Dami abe wä e nich meh die
Möglichkei gegeben, sie zusammen mi den e hal enen Tagebüche n zu du chsu-
chen, denn die Besch eibungska ego ien des Dokumen en yps ‚Tagebuch‘ sind nich
no wendige weise au jene des Typs ‚Exze p ‘ bzw. ‚No iz‘ abbildba . En sp echend
wü de de en scheidend komplemen ä e Cha ak e de Tagebuch -Auszüge e ehl .
Um P oblemen diese A zu begegnen, schlagen Hildenb and /Kamzelak
(2019) ‚Pe sönliche Sch i en‘ als Übe beg i o . De Beg i is enge als ‚Nachlass-
Ma e ialien‘, kann abe in wei e e Dokumen en ypen wie Tagebüche , B ie e und
5 Zu Un e scheidung on B ie ne z und –ne zwe k siehe Bunzel (2014: 240 .).
6 Siehe dazu Nu -Ko o h (2016: 584) und Nu -Ko o h (2020: 88). Fü ein konk e es Beispiel sei e wiesen
au das P ojek „Ve ne z e Ko espondenzen | Exilne z 33. E o schung und Visualisie ung soziale ,
äumliche , zei liche und hema ische Ne ze in B ie ko po a“, URL: h p://exilne z33.de [20.4.2022].
Siehe auch olgende Vo s ellung des P ojek s: Hildenb and /Kamzelak (2014). Ein wei e es Beispiel
s ell Bunzel (2013) o .
149ALICE STAŠKOVÁ UND CLEMENS DIRMHIRN
No izen bzw. No izbüche ze allen. En scheidend dabei is , dass die Besch eibungs-
ka ego ien all diese zu den ‚Pe sönlichen Sch i en‘ gehö igen Dokumen en ypen in
wesen lichen Punk en mi einande kompa ibel, d.h. au einande abbildba bleiben.
Eben dies leis e das Ed -View -TEI -Schema, in dem diese Übe legungen zu ‚Pe sön-
lichen Sch i en‘ be ücksich ig sind, sodass es dem angesp ochenen, komplexen gene-
ischen S a us de Tagebüche , de No izen und de Ko espondenz on Max B od ge-
ech wi d. Somi kann au ein Auszeichnungsschema zu ückgeg i en we den, das die
gemeinsame Du chsuchba kei komplemen ä e Quellen siche s ell , die un e schied-
lichen Tex so en ode auch po alwei un e schiedlichen Edi ionen zuzuo dnen sind.
Fü die digi ale Ve ö en lichung des o ges ell en P ojek s bie e sich das EdView
Po al in meh ache Hinsich an: Allem o an e laub die digi ale Edi ion in EdView
du ch die konsequen e Ve wendung on S anda ds wie de TEI, de Ve wendung on
No mda en wie de Gemeinsamen No mda ei (GND) und on Geoda en, das P inzip
de Ve ne zung, das Max B ods Tä igkei en als Kul u – und Posi ionen e mi le
bes imm , bes möglich abzubilden. Dami ak ualisie sie dieses P inzip und mach
es ü Zwecke de E o schung on disku shis o ischen und kul u poe ischen Kons-
ella ionen, exil– und e lech ungsgeschich lichen F ages ellungen uch ba . Dies
wi d be ei s du ch die Zusammenhänge de Edi ionen in EdView e möglich und
in e wei e em Maße du ch die Ve ügba kei alle Tex e und Me ada en als XML -
Download gewäh leis e .
Übe dies e laub das au de Pla o m e wende e EdView -TEI -Schema mi de
gene ischen He e ogeni ä de B od’schen Tagebüche adäqua umzugehen. Die zwi-
schen 1913 und 1924 kla ende Lücke in de Übe lie e ung, die, wie e wähn , du ch
B ods B ude im Zusammenhang mi dem Einma sch de deu schen Weh mach en -
s anden wa , läss sich so wenigs ens auszugsweise du ch die Be ücksich igung de
Tagebuch -Exze p e übe b ücken. Nich zule z wi d dami dem 1959 es gehal enen
Wunsch B ods en sp ochen, die Exze p e mögen he ausgegeben we den, da sie e -
gänzende In o ma ionen zu seine Ka ka -Biog a ie en hal en.
Eine wel wei e eie Ve ügba kei de publizie en Da en sowohl ü eine in e-
essie e Ö en lichkei als auch ü einschlägige Fo schungsgemeinscha en wi d
du ch eine Ve ö en lichung au dem Po al e möglich . Die Langzei a chi ie ung,
Langzei e ügba kei und Zi ie ba kei is übe die In as uk u des DLA siche
-
ges ell . Von den lau enden Wei e en wicklungen de Pla o m– insbesonde e im
Be eich de Da en isualisie ung– wi d das P ojek auch noch nach Abschluss de
Edi ionsa bei p o i ie en.
Konk e is im Rahmen des Edi ionsp ojek s die buchs aben– und zeichenge eue
T ansk ip ion, Tex auszeichnung nach EdView -Schema (XML/TEI) sowie Kommen-
ie ung säm liche ‚pe sönliche Sch i en‘ Max B ods im Rahmen eine wissenscha -
lichen digi alen Faksimile -Edi ion geplan . Da die Tagebüche und Tagebuchexze p e,
die No izen sowie die Ko espondenz nu in wenigen Ausnahme ällen zum li e a
-
ischen Re lexionsmedium we den und o nehmlich als Quelle ü disku shis o i-
sche Rekons uk ionen on In e esse sind, we den keine Übe a bei ungsspu en im
Einzelnen no ie . Dennoch sollen die Tagebüche nich au bloße „Geb auchs o men,
also In o ma ions äge “ eduzie , sonde n auch als „Ausd ucks o men, d.h. eigen
-
ümliche Ges al ungsmedien in e pe sonalen und pe sonalen Lebens“ (Hu lebusch 1995:
26) gewü dig we den. Wiede gegeben we den soll dahe imme auch das Faksimile,
150 BRÜCKEN 29/2
das die Ma e iali ä und Mediali ä dokumen ie und isualisie sowie de inne halb
de e s en Niede sch i als „endgül ig“ anzusehende Tex . Au eine diploma ische
Umsch i im Sinne eine genauen u kundlichen Wiede gabe de Handsch i , bei de
de handsch i liche Be und auch zeilen–, sei en– und posi ionsge eu ep oduzie
wi d, kann angesich s eine lückenlosen Faksimilie ung e zich e we den.
Das e läu e nde Regis e übe nimm den Haup eil de Kommen ie ung. Sind
inhal liche E läu e ungen ü das unmi elba e Lese e s ändnis une lässlich, so
we den S ellenkommen a e einge üg .
Das Regis e dien in e s e Linie de Au indba kei e wähn e Pe sonen, We ke,
li e a ische Figu en, O e, Kö pe scha en und Pe iodika. Im XML -File we den Lü-
cken und Auslassungen unabhängig on ih e a sächlichen G öße s anda disie da -
ges ell . Unkla e Tex s ellen we den als solche ausgewiesen. In de Ansich ‚Pa a ex e‘
we den neben einem Vo wo und Auskün en zu den Rich linien de Edi ion auch
Objek besch eibungen de Tex äge ab u ba sein. Übe dies we den In o ma ionen
zu au bewah enden Ins i u ion, zu ech lichen Si ua ion sowie zu Übe lie e ungs-
geschich e be ei ges ell .
4. POTENTIALE UND PERSPEKTIVEN DES PORTALS
Im Rahmen de in diesem He dokumen ie en Kon e enz wu den F agen nach den
Selbs e o ungen und Selbs behaup ungen zwischen Zen um und Pe iphe ie insbe-
sonde e kul u elle Ak eu e und Ak eu innen sogenann e Klein– und Mi elzen en
in Böhmen, Mäh en und Sude enschlesien au gewo en. Dabei wu den die Ka ego ien
Zen um und Pe iphe ie in ih e Disku si ie hei okussie und he ausges ell .
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Das
dami e ö ne e Fo schungs eld kann on den Möglichkei en, die das EdView-Po al
bie e bzw. in Aussich s ell , au zwei Ebenen p o i ie en.
Au de Ebene de Rekons uk ion his o ische Disku se e leich e es das Au in-
den ele an e Tex s ellen, indem Dokumen e edi o isch au be ei e und inhal lich
e schlossen p äsen ie we den. Zudem s ehen mäch ige Reche chewe kzeuge be ei .
So wu de e hebliche En wicklungsa bei ü eine adäqua e P äsen a ion und Zugäng-
lichkei de zu e ö en lichenden Da en au gewende . Die nach Da en yp di e en-
zie en Ansich en (XML, Faksimile, Edi ions ex , Kommen a , Me ada en, Pa a ex )
lassen sich ebenso indi iduell ano dnen, ein– und ausblenden wie die Suchobe läche
mi ih en in eg ie en edi ionsübe g ei enden Reche che– und Na iga ionswe kzeu-
gen. He o zuheben sind hie die Me ada en– und Voll ex suche, die Timeline mi
in ui i zu bedienende Fil e unk ion sowie die ein– und ausklappba en Face en.
Le z e e ungie en sowohl als Fil e als auch als Regis e ü Pe sonen, O e, Kö pe -
scha en, We ke, Pe iodika und Me ada en. Die ex ahie en Da en, die im edie en
Tex selbs bei Beda a blich he o gehoben we den können, sind somi übe sich -
lich o s uk u ie und in ih e Gesam hei au gelis e . Bei de Reche che bie en sie
angesich s eine mi un e übe o de nden Fülle an Ma e ial e s e Anhal spunk e, da
schnell deu lich wi d, welche A die Da en sind, nach denen gesuch we den kann.
7 Au die Unen scheidba kei de F age, ob de Dicho omie Zen um– Pe iphe ie Bedeu ung inne halb
bes imm e Disku se „als Ka ego ie de in e nen O ganisa ion de beobach e en Phänomene“ zukomm
„ode als he ange agene Ka ego ie de ex e nen Analyse“ haben be ei s Há s u.a. (2006:2) hingewiesen.
151ALICE STAŠKOVÁ UND CLEMENS DIRMHIRN
Gegenübe he kömmlichen Buchpublika ionen bie en digi ale Edi ionspo ale
gene ell den Vo eil, e schiedene O dnungsop ionen gleichzei ig anbie en zu kön-
nen (Nu -Ko o h 2016: 577 .). Mi Blick au die Ko espondenz
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könn en kün ig e wa
B ie e des Au o s sowohl in ch onologische Reihen olge als auch gemeinsam mi den
An -B ie en in Fo m on Dialogs uk u en p äsen ie we den.
Hinsich lich de Tex so e Tagebuch ließe sich sowohl eine ex – als auch eine ma-
e ialo ien ie e Da s ellungsweise implemen ie en, indem Möglichkei en gescha en
we den, sich wahlweise in ch onologische O dnung einzelne Tagebuchein äge ode
abe eine Einhei , die om Tex äge o gegeben is – e wa die Sei e eines Tagebuchs –,
anzeigen zu lassen.9 Dami wä e die on Rüdige Nu -Ko o h o mulie e Fo de ung,
B ie edi ionen hä en sowohl den Tex – als auch den Dokumen cha ak e zu be ück-
sich igen (Nu -Ko o h 2016: 580), auch ü die Tagebuchedi ion e üll .
In jedem Falle können po alwei und edi ionsübe g ei end all jene Tex s ellen
he ausge il e we den, die on ele an en Ak eu en im aglichen Zei aum e ass
wu den bzw. in denen ele an e Ak eu e bzw. O e e wähn we den. Diese lassen
sich in wei e e Folge dahingehend un e suchen, ob die Ka ego ien ‚Zen um‘ und
‚Pe iphe ie‘ in ihnen eine Rolle spielen, sei es au explizi e Weise ode auch implizi ,
indem e wa poli ische, ökonomische, soziale ode kul u elle Ma ginalisie ungen
e handel we den.
Au de Ebene de Analyse e mag das Po al dazu beizu agen, die heu is ischen
Ka ego ien Zen um – Pe iphe ie als nich -essenzialis ische zu behaup en.
10
Die Pla -
o m bie e kün ig ielmeh Möglichkei en de Visualisie ung und E o schung on
sozialen, äumlichen, zei lichen und hema ischen Ne zen bzw. Ne zwe ken, denen
pe se kein Zen um eigne (Ho n/Gisi 2009: 16; Thacke 2009: 34). Alle dings lassen
sich mi un e schiedlichen Beg ündungen un e schiedliche Kno en eines Ne zes
als Zen um se zen, wodu ch sich in Abhängigkei on diesem gese z en Zen um
au g und lose Enden je ande e Pe iphe ien e geben (We be 2010: 6). Dami wi d
augen ällig, dass die Zusch eibung on Zen um und Pe iphe ie s e s an konk e e
Pe spek i en gebunden is . Ein ekons uie es Ne zwe k e laub dabei diese Pe s-
pek i e imme wiede zu wechseln, s e s ande e Kno en zu zen ie en und so jeweils
ande e Allianzen und Opposi ionen sich ba zu machen.
Zwa sind isuelle Da s ellungen on Ko espondenzne zwe ken– e wa als geog a-
ische Ka enansich , als egozen ie e Ne zwe kg aphen ode in Fo m on G aphen,
die B ie e und Themen als Kno en kombinie en– de zei au dem Po al noch nich
e ügba , doch wu den en sp echende Vo a bei en be ei s geleis e (Hildenb and /
Kamzelak 2014, Hildenb and u. a. 2015).
Alle dings muss man sich in diesem Zusammenhang bewuss sein, dass jene Ne ze,
die anhand de im Po al e ügba en Nachlassma e ialien ekons uie ba we den,
8 Zum Nu zen digi ale B ie edi ionen siehe auch S obel (2014: 151–155).
9 E s e e Op ion wu de e wa ü die au dem EdView -Po al be ei s publizie en Tagebüche Ha y G a
Kessle s gewähl . Fü einen s ä ke au das Ma e ial okussie en Zugang wu de im Falle de No iz-
büche Fon anes en schieden. Siehe h ps:// on ane -nb.da iah.eu/index.h ml [20.4.2022].
10 Há s u. a. gehen da on aus, dass die F age, ob de Dicho omie Zen um – Pe iphe ie Bedeu ung inne halb
bes imm e Disku se „als Ka ego ie de in e nen O ganisa ion de beobach e en Phänomene“ zukomme
„ode als he ange agene Ka ego ie de ex e nen Analyse“ nich en scheidba sei (Há s u. a. 2006: 2).