Jahresbericht 2010 - Universität Bayreuth Rechenzentrum
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Jahresbericht 2010 RECHENZENTRUM www.rz.uni-bayreuth.de Daten-Sicherung/-Archivierung Uni-MailService Uni-MailService Linux-Cluster Compute-Service
RECHENZENTRUM 2 Jahresbericht 2010 Inhalt 1. Rückblick ........................................3 2. Organisationsstruktur ....................7 2.1. Organigramm ...................................7 2.2. Mitarbeiter und Aufgaben .................7 3. Service-Übersicht .........................10 3.1. Hörsäle, Seminarräume und Konferenzräume .............................10 3.2. IT-Infrastruktur für Studierende ...... 11 3.3. Informationsund KommunikationsInfrastruktur ....................................13 3.4. Zentrale Services ...........................15 3.5. Hardwareund Softwarebeschaffung .................................... 19 3.6. Digitale Informationsversorgung .....19 3.7. Verschiedenes ................................21 4. Ausstattung ..................................22 4.1. Sachmittel .......................................22 4.2. Räumliche Ausstattung ...................22 4.3. Zentrale Server ...............................22 4.4. Öffentliche Arbeitsplätze .................25 4.5. Wichtige Peripheriegeräte ..............26 4.6. Multimedia-Infrastruktur ..................27 4.7. Kommunikationssysteme ...............30 5. Organisation des Rechenbetriebs ............................33 5.1. Betrieb der zentralen Server ..........33 5.2. Betrieb der dezentralen Informationstechnik ........................33 5.3. Informationssysteme im Rechenzentrum ..............................34 6. Aktivitäten des Rechenzentrums 39 6.1. Veranstaltungen .............................39 6.2. Lehrveranstaltungen .......................39 6.3. Mitarbeit in Arbeitskreisen und Vereinen .........................................40 7. Anlagen zum Bericht ....................41 7.1. IT-Ordnung .....................................41 7.2. Regelungen für den Umgang mit dem World Wide Web.............................46 7.3. Informationsmaterial für Studierende und Mitarbeiter ...............................47 Herausgeber: Rechenzentrum der Universität Bayreuth Leitung: Dr. Andreas Grandel Redaktion: Klaus Wolf Druck: NovaConcept Schorsch GmbH
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 3 1. Rückblick Großgeräteanträge des Rechenzentrums Die in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen Mathematik 4 (Prof. Stoll) und Theoretische Physik IV (Prof. Kümmel) gestellten Forschungsgroßgeräteanträge wurden genehmigt. Damit ließ sich das im Oktober 2009 mit 144 Rechnern in Betrieb genommen Linux-Cluster im Januar und September 2010 auf 253 Rechner erweitern und konnte für kurze Zeit in die Top 500 der leistungsstärksten Rechner der Welt aufrücken. September 2010 - Linux-Cluster unter den Top 500 In Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek wurde unter Federführung des Rechenzentrums ein Großgeräteantrag zum Aufbau einer virtualisierten DesktopInfrastruktur für den Dienstbetrieb der Universitätsbibliothek vorbereitet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) empfohlen. Ein weiterer Antrag des Rechenzentrums zum Aufbau einer virtualisierten Server-Infrastruktur wurde ebenfalls von der DFG empfohlen und befindet sich nach einer Ausschreibung in der Realisierung. Die DFG hat 2010 das Projekt VIATOR der Lehrstühle Angewandte Informatik IV, Betriebswirtschaftslehre IV, des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek über das Programm Wissenschaftliche Literaturversorgungsund Informationssysteme (LIS) für zwei Jahre mit vier Personalstellen gefördert. Das Projekt soll eine flexible und schnelle Einrichtung einer virtuellen Forschungsumgebung ermöglichen. Somit kann die Zeit, die beispielsweise ein Gastwissenschaftler aus dem Ausland während eines Forschungsaufenthalts an die Universität Bayreuth verbringt, effizienter für die Forschung genutzt werden. Die Arbeiten umfassen die Einrichtung und Bereitstellung der benötigten Literatur-, Rechnerund Anwendungsausstattung sowie die erforderlichen Zugangsberechtigungen. Mit service-orientierten Informationstechnologien soll VIATOR diese Zeit verkürzen, um eine produktivere Zusammenarbeit von Gastwissenschaftlern und Gastgebern zu ermöglichen. Durch Virtualisierung soll es außerdem ermöglicht werden, mit Gastwissenschaftlern vor oder nach dem Aufenthalt räumlich verteilt weiter zusammenzuarbeiten, um das Projekt vorzubereiten oder abzuschließen. Datennetz Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II konnten 2010 mehr als 10 Jahre alte Netzkomponenten in den FAN-Gebäuden erneuert werden. Damit ließ sich in diesen Gebäuden wieder ein stabiler Betrieb mit
RECHENZENTRUM 4 Jahresbericht 2010 einer zeitgemäßen Leistung sicherstellen. Im Gebäude NW I häuften sich die betrieblichen Instabilitäten, weil auch hier Netzkomponenten seit mehr als 10 Jahren in Dauerbetrieb sind. Bisher ist es nicht gelungen, Mittel für eine kontinuierliche Erneuerung der Netzkomponenten zu erhalten. Im März wurde mit dem Standort Wolfsbach eine weitere Außenstelle der Universität an das Datenund Telefonnetz der Universität über angemietete Lichtwellenleiter an den Campus der Universität angebunden. Für die Bayreuther Energieund Wasserversorgung handelte es sich dabei um die 200. vermietete Glasfaserverbindung. Neben dem Standort in Wolfsbach sind folgende Außenstellen über Lichtwellenleiter angebunden: Dr.- Hans-Frisch-Straße (BayCeer)NGb, Geschwister-Scholl-Platz (GSP), HugoRüdel-Straße,Ludwig-Thoma-Straße (IMA), Münzgasse (WALEWA), Nürnberger-Straße, Parsifal-Straße (Bergamt), Prieser-Straße. Inbetriebnahme der Lichtwellenleiterverbindung zum Standort Wolfsbach (NMB) Multimedia Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und mit Studienbeiträgen konnte das Ziel einer bedienungsfreundlichen und betriebsstabilen Ausstattung aller Hörsäle mit einer modernen Präsentationstechnik erreicht werden. Die audiovisuelle Präsentationstechnik kann zentral über eine Managementplattform gesteuert werden. 2010 erhielten die Hörsäle H30, H31 und H35 eine neue Ausstattung. Für die Aufzeichnung und Übertragung von Veranstaltungen wurden die Multimedia-Dienste des Rechenzentrums in einem zunehmenden Maße und in einem erheblichen Umfang in Anspruch genommen, z.B. für: den 2. Bayreuther Ökonomiekongress am 20./21.05.2010 die Kinderuniversität im Sommersemester 2010 “The Fibonacci Project European Conference” an der Universität Bayreuth am 21./22.09.2010 das Zukunftsforum am 20.11.2010 Prinz Hassan von Jordanien (Zukunftsforum 2010) die Weihnachtsvorlesung am 15.12.09
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 5 sowie die Aussendung der Spiele der deutschen Nationalmannschaft während der Fussball-WM 2010 in den Audimax, erstmals in HD-Qualität. Übertragung der WM 2010 in das Audimax PC-Pools für die Ausbildung 2010 erfolgte die Umsetzung der vom Präsidium beschlossen PC-Pool-Konzeption (ehemals CIP). Durch den zentralen Betriebsansatz durch das RZ ist es gelungen, trotz erheblich gekürzter Mittel (ca. 80 T€ pro Jahr) den Betrieb zu konsolidieren und Dozenten und Studierende eine zeitgemäße, leistungsfähige IT-Infrastruktur für die Grundausbildung und das freie Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Insgesamt wurden 2010 vier PC-Pools mit 111 Geräten mit neuen Geräten und digitalem Didaktiknetz ausgestattet. E-Mail Im Juni und Oktober 2010 war die Universität Bayreuth Ziel von Spamangriffen, auf die sich das Greylisting nicht schützend auswirken konnte (rote Spitzen in der Grafik). Für den Angriff im Juni wurde bemerkenswerterweise ein altes Benutzerverzeichnis der Universität Bayreuth aus den Jahren um 2000 verwendet. Der Angriff im Oktober machte sich vor allem durch eine verzögerte Mailzustellung am 14. und 15. Oktober bemerkbar. Mailaufkommen am eingehenden Mailserver Hardware-Rahmenverträge Das Rechenzentrum wirkte bei den gemeinsamen Ausschreibungen der nordbayerischen Universitäten für HardwareKomponenten mit, indem es sich an der technischen Ausgestaltung der Leistungsverzeichnisse beteiligte. Im Einzelnen wurden 2010 für folgende Produktgruppen neue Rahmenverträge ausgearbeitet, ausgeschrieben und vergeben: PCs / Workstations (Fujitsu), Laufzeit bis: 07/2014 Displays, Flachbildschirme (Fujitsu, LG, NEC), Laufzeit bis: 07/2014 Drucker, Scanner (Lexmark u. a.), Laufzeit bis: 07/2014 Apple/MacOS-Systeme (Apple), Laufzeit bis: 10/2014 Beamer, Projektoren, Zubehör & Beamer-Installationen (NEC, Hitachi u. a.), Laufzeit bis: 09/2014
RECHENZENTRUM 6 Jahresbericht 2010 Studienbeiträge Das Rechenzentrum hat mit Mitteln aus Studienbeiträgen die Studienbedingungen erheblich verbessert. Dazu wurde das Serviceangebot für Studierende beispielsweise durch folgende Projekte erweitert: Förderung des Einsatzes neuer Medientechnologien Integration der Funktionalität der studentischen Kurskennungen in die universelle Benutzerkennung für Studenten Ersatz der Tastenfelder für die audiovisuelle Präsentation in den Hörsälen H21 / H22 durch Touchpanels mit dem Ziel, eine einheitliche Benutzeroberfläche der Mediensteuerungen in allen Hörsälen des Campus zu schaffen und Ersatz und Neuprogrammierung des Touchpanels im Hörsaal H18 Betrieb der Laptop-Sprechstunde, der PC-Garage und der EndgeräteBetreuung in den Bibliotheken Im September erfolgte der Relaunch des RZ-Internetauftritts. Die Darstellung der Serviceleistungen wurde verbessert und für die Anwender vereinfacht. Der elektronische Helpdesk wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Unter anderem erhalten die Anwender bei jedem abgeschlossen Fall automatisch eine Mail mit der Bitte um Feedback. Für die Mitglieder der Universität Bayreuth erbrachte das Rechenzentrum Dienstleistungen in der Informationstechnik. Die folgenden Kennzahlen verdeutlichen die IT-Dienstleistungen des Rechenzentrums: 4000 Anschlüsse an das Netzwerk der Universität 200 Netzknoten und Tausende km Datenleitungen über 75 Server für rechenintensive Aufgaben, für zentral bereitgestellte Applikationen, für Backup-, Archivund File-Services und für Kommunikationsund Netzdienste über 100 Zugangspunkte zum WLAN in Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheken 23 PC-Pools für Studierende mit über 400 Arbeitsplätzen Allen am Zustandekommen des Berichts beteiligten Mitarbeitern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 7 2. Organisationsstruktur 2.1. Organigramm Rechenzentrum Leitung: Dr. Andreas Grandel Vertreter: Dr. Andreas Weber u. Dipl.-Inform. Klaus Wolf Netze Leitung: Dr. Herbert Thurn Vertreter: Dr. Martin Bahr Anwenderbetreuung Leitung: Dipl.-Inform. Klaus Wolf Vertreter: Dr. Ronald Schönheiter Zentrale Dienste Leitung: Dr. Günther Neubauer Vertreter: Dipl.-Kfm. Wolfgang Kießlling Digitale Informationsversorgung Leitung: Dr. Andreas Weber Vertreter: Dipl.-Biol. Jörn Baumgarten 2.2. Mitarbeiter und Aufgaben Leitung:* Dr. Andreas Grandel 172 ) 3000 Sekretariat: Elfriede Thurn 171 ) 3001 DFG-Projekt VIATOR: Robin Hecht 176 ) 7626 Verwaltungsangelegenheiten: RAR Hans-Peter Oertel 139 ) 3145 Abteilung I: Netze: Leitung: Dr. Herbert Thurn 145 ) 3144 Mitarbeiter: Dr. Martin Bahr 158 ) 3152 Dr. Heidrun Benda 157 ) 2687 Werner Grießl 143 ) 2685 * Legende: Büroraum: Gebäude NW II, Bauteil 3.2.U1 ) Telefondurchwahl: (0921) 55Helena Riffel 144 ) 3459 Martina Schmidt 142 ) 2096 Heinrich Spiegelhauer 159 ) 3133 Dr. Ulrich Trapper 143 ) 2296 Aufgaben: Planung, Ausbau und Betrieb der Netzinfrastruktur der Universität Bayreuth, der zugehörigen Netzdienste sowie der leistungsfähigen Anbindung an nationale und internationale Netze; Bereitstellung externer Netzzugänge Betrieb, Konzeption und Pflege von Netzwerkmanagementsystemen und Datenbanken zur Unterstützung eines zuverlässigen und sicheren Betriebes der Netzinfrastruktur Bereitstellung und Betrieb von Kommunikationsdiensten und deren Weiterentwicklung Konzeption, Bereitstellung und Betrieb
RECHENZENTRUM 8 Jahresbericht 2010 von Sicherheitsstrukturen im Datennetz der Universität Unterstützung bei der Anbindung dezentraler Arbeitsplatzrechner an das Datennetz der Universität, bei deren Systemadministration und technischen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Datennetz der Universität Schulung und Beratung der IT-Verantwortlichen der Universität in Kommunikationsfragen Abteilung II: Zentrale Server und Dienste: Leitung: Dr. Günther Neubauer 136 ) 3135 Mitarbeiter: Reinhard Denk 137 ) 3146 Stefan Dittrich 150 ) 3218 Gerhard Eichmüller 151 ) 3217 Wolfgang Kießling 138 ) 3134 Klaus Küfner 152 ) 3154 Heinrich Ney 147 ) 3143 Thomas Rüger 146 ) 3142 Dirk Schädlich 148 ) 3234 Sven Schaller 135 ) 3131 Fredi Schmidtner 170 ) 3216 Dieter Tröger 170 ) 3141 Dr. Bernhard Winkler 156 ) 3659 Aufgaben: Konzeption, Betrieb und Bereitstellung von zentralen Servern und Diensten: zServer für rechenintensive Aufgaben (z.B. Compute-Server) und für zentral bereitgestellte Applikationen zServer für Verzeichnisdienste (Die Pflege der Daten ist eine gemeinschaftliche, verteilte Aufgabe.) zBasisdienste im Datennetz wie Backup-, Archivund File-Server zInformationsund Informationsvermittlungsdienste, z. B. WWW Multimedia-Dienste Dazu gehören beispielsweise die Bereitstellung und der Betrieb von zMM-Infrastruktur in den Hörsälen und Seminarräumen zGrafikund Visualisierungshardware und –software, zspeziellen E-/A-Geräten wie Drukkern, Plottern, Scannern, Audio/ VideoSystemen zur Medienbearbeitung zund der Betrieb von Medien-Servern zur Aufnahme eigener und fremder Inhaltsangebote. Konzeption, Betrieb und Bereitstellung von Servern und Pools mit Arbeitsplatzrechnern für Studenten Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von Großgeräten über das Wissenschaftlerarbeitsplatzprogramm (WAP) Abteilung III: Anwenderbetreuung Leitung: Klaus Wolf 173 ) 3130 Mitarbeiter: Christopher Heimler 160 ) 2689 Rudolf Jung 161 ) 3149 Darno Scholl 162 ) 3233 Dr. Ronald Schönheiter 163 ) 3147 Gisela Stein 131 ) 3132 Jürgen Sturm 163 ) 3153 Jörg Teichmann 160 ) 3222 Aufgaben: Ausbau und Ausübung der zentralen Anlaufstelle für die IT-Anwender in
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 9 Form eines Help-Desks und einer Hotline Information, Beratung und Schulung bezüglich der Nutzung der zentralen Systeme des RZ und zu Systemund Anwendungssoftwareprodukten Information, Beratung und Schulung der IT-Anwender in der Universität auf den Gebieten Netznutzung, Systemadministration und IT-Sicherheit Auswahl, Beschaffung und Verteilung von Software (z.B. Landeslizenzen, Campuslizenzen, etc.) Gestaltung des WWW-Auftritts des RZ Ausleihe von Komponenten (z.B. Beamer, Laptops) IT-Betreuung für Studierende zUnterstützung bei Problemen mit der Hardware (PC-Garage) zUnterstützung der Sicherheit der Endgeräte und dem Zugang zum WLAN (Laptop-Sprechstunde) zKontrolle der Endgeräte in den Teilbibliotheken zHilfe bei Zugangsproblemen zu den Angeboten der Bibliothek zHilfe bei Druckproblemen Abteilung IV: Digitale Informationsversorgung und elektronisches Publizieren Leitung: Dr. Andreas Weber 174 ) 3140 Mitarbeiter: Jörn Baumgarten 175 ) 3170 Mathias Endres 176 ) 3219 Aufgaben: Konzeption, Bereitstellung und Betrieb zvon elektronischen Zugängen zu weltweit verfügbaren Informationsangeboten und Fachportalen zeines lokalen Bibliothekssystems mit der Zielsetzung der Integration von Diensten und Medien zuniversitätsspezifischer Fachdatenbanken, elektronischer Lehrund Lernmaterialien und elektronischer Volltexte zvon Zugangsmodellen und Mechanismen im Umgang mit Zugangsrechten und Nutzungslizenzen Förderung und Bereitstellung von eigenen elektronischen Publikationswegen und notwendigen lokalen Serverdiensten in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Informationstechnische Unterstützung der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) Weitere Mitarbeiter: Studentische Hilfskräfte: Julia Beneke, Melanie Dietrich, David Dürndorfer, Andrija Feher, Maria Gundermann, Stefan Kachel, Kristina Kienbaum, Georg Kindop, Fanny Kittler, Tobias Klug, David Kübel, Benjamin Lindner, Ricarda Lotte, Marlina Morgenroth, Diana Niscu, Rainer Noack, Stefan Oehme, Stefan Palleis, Christian Peetz, Nicole Pröbster, Heiko Rauh, Johannes Reß, Sofia Rüdiger, Juliane Schopf, Severin Seidel, Hanna Skiba, Olivia Stiehl, Martin Vichtl, Sebastian Walther, Nora Wilmsmann, Katherina Würfel Praktikanten: Andre Buder, Maik Friedrich, Pierre Kretzschmar, Markus Rüppel, Florian Schramm
RECHENZENTRUM 16 Jahresbericht 2010 Hinweis: Der Betrieb lokaler Mail-Server sollte nur gewählt werden, wenn besondere Erfordernisse vorliegen und entsprechendes Know-how vorhanden ist. Der lokale Mail-Server muss dem RZ gemeldet werden. E-Groupware E-Groupware ist eine Software zur Unterstützung der Kooperation, der Koordination von Arbeitsabläufen und der Kommunikation innerhalb einer Gruppe. Die Gruppe kann dabei zentral (lokal) oder dezentral (verteilt) organisiert sein. E-Groupware ermöglicht die Verwaltung und Organisation gemeinsamer Ressourcen, z.B.: gemeinsame Termine gemeinsame Adressen oder Kontakte gemeinsam genutzte Geräte gemeinsame Bookmarks gemeinsame Projekte World Wide Web (WWW) Die Einrichtungen der Universität Bayreuth erhalten die Möglichkeit, unter der Adresse www.xyz.uni-bayreuth.de Informationen und Web-Services im Internet bereitzustellen. Die zugrundeliegende IT-Infrastruktur hierfür wird vom Rechenzentrum betrieben. Die Verwaltung und Pflege der bereitgestellten Seiten erfolgt mit einem Content-Management-System (CMS). Hinweis: Der Betrieb lokaler Web-Server sollte nur gewählt werden, wenn besondere Erfordernisse vorliegen und entsprechendes Know-how vorhanden ist. Ein lokaler Web-Server muss dem RZ gemeldet werden. Namen außerhalb des Namensraums *.uni-bayreuth.de können vom Rechenzentrum für Lehrstuhlseiten weder auf dem zentralen Web-Server noch auf lokalen Web-Servern vergeben werden. Anonymous FTP-Server Der Bayreuther FTP-Server ist erreichbar unter der Adresse ftp.uni-bayreuth. de. Er stellt eine Fülle von Software zum Download zur Verfügung. Unter anderem beinhaltet er einen kompletten Mirror der GNU-Software, des FTP-Servers von Mozilla, des Servers von RedHat (inklusive der Fedora-Releases) und die DebianDistribution, zahlreiche weitere Software für Linux, Dokumentationen und Netzsoftware. Weltweit erreichbar ist dieser Server unter der Adresse ftp://ftp.uni-bayreuth. de/. E-Learning Der E-Learning-Server der Universität Bayreuth ist ein Serviceangebot zur Unterstützung der Lehre an der Uni Bayreuth. Erreichbar ist er unter https://elearning. uni-bayreuth.de. Der Elearning-Server basiert auf der Lernplattform Moodle. Zugang zum Server haben alle Studierenden der Universität Bayreuth sowie Mitarbeiter, die eine Benutzernummer des Rechenzentrums besitzen. Die Lehrinhalte werden von den Dozenten der Universität Bayreuth eingestellt.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 17 Zentraler Speicherbereich Für eigene Dateien stehen jedem Mitarbeiter 1 GB in einem persönlichen Bereich zur Verfügung. Die dem Dienst zugrundeliegende IT-Infrastruktur ist vom RZ hochverfügbar und zuverlässig ausgelegt und räumlich getrennt eingerichtet. Der Speicherbereich ist der Benutzernummer (z.B. btax05) zugeordnet und wird auch von den Servern des RZ (Ausnahme: Mail) als Heimatverzeichnis verwendet. Der Speicherbereich kann von dezentralen Arbeitsplatzrechnern direkt über das Protokoll CIFS als Verzeichnis oder Laufwerk verwendet werden. Die Authentifizierung erfolgt über Benutzernummer und Passwort. Auf diesen Speicherbereich kann von jedem Rechner im Internet aus über die Adresse https://home-web.uni-bayreuth.de zugegriffen werden. Der File-Service verwendet eine Snapshot-Technologie, um sich alte Versionen von gelöschten und modifizierten Dateien für eine gewisse Zeit zu merken. Diese Versionen können durch den Benutzer wiederhergestellt werden. Zusätzlich wird der Datenbestand des File-Service täglich auf dem zentralen Datensicherungssystem des RZ gesichert. Der Speicherbereich kann über das Protokoll WebDav angesprochen werden. Er ist daher für die zentrale Ablage von Kalenderdateien und Adressbüchern, die von unterschiedlichen Rechnern oder Geräten abgerufen werden, geeignet. Public_html Mitarbeiter können Texte und Software im Internet verfügbar machen, indem sie im Heimatverzeichnis in dem Verzeichnis „public_html“ abgelegt werden. Der Zugriff auf Dateien in diesem Verzeichnis kann weltweit ohne Authentifizierung über die Adresse http://www.staff.uni-bayreuth. de/~bt-nummer erfolgen. Zugriffseinschränkungen können vom Nutzer festgelegt werden. Zentrale Datensicherung Zur Datensicherung aller Benutzerdaten auf Servern des RZ und von File-Servern der Fakultäten wird vom Rechenzentrum eine zentrale Datensicherung bereitgestellt. Diese entlastet Wissenschaftler von lästiger Routinearbeit. Die zentrale Datensicherungs-Kapazität kann jedoch nicht in beliebiger Höhe zentral bereitgestellt werden. Das RZ bietet eine Grundversorgung für ein zu sicherndes Datenvolumen von 100 GB pro Lehrstuhl bzw. Professur an. Dieses Datenvolumen kann für weitere je 50.- € pro Jahr um jeweils 500 GB erhöht werden. Es fallen pro Backup-Client und Jahr 25,- € Software-Lizenzgebühren an. Pro Woche erfolgt eine Vollsicherung und täglich eine Differenzsicherung. Der neue Sicherungszyklus überschreibt das Backup der vorletzten Woche. Hinweis: Eine weitere Erhöhung des zu sichernden Datenvolumens eines lokalen File-Servers im Rahmen eines WAP-Antrages ist prinzipiell möglich. Bereits in das zentrale Backup aufgenommene Unix-/Linux-Arbeitsplatzrechner werden bis zum nächsten WAP-Antrag des Bereichs weiter unterstützt.
RECHENZENTRUM 18 Jahresbericht 2010 Datenarchivierung Zur Archivierung von Daten, die nicht mehr online benötigt werden, sowie für Daten, die zum Schutz vor Datenverlusten (Plattendefekt, Rechnerdiebstahl, ...) gesichert abgelegt werden sollen, steht ein Archivserver mit einer Speicherkapazität von 4 GB pro Nutzer zur Verfügung. Die dem Dienst zugrundeliegende IT-Infrastruktur ist vom RZ hochverfügbar und zuverlässig ausgelegt und räumlich getrennt eingerichtet. Zur weiteren Sicherheit erzeugt das Dateisystem des Archivservers täglich einen sogenannten Snapshot, der etwa 3 Wochen aufgehoben wird. Während dieser Zeit können daraus auch versehentlich gelöschte oder überschriebene Daten zurückgeholt werden. Die Nutzerdaten werden mit dem Protokoll sftp auf dem Rechner archiv.rz.unibayreuth.de abgelegt bzw. von dort geholt. Neben dieser eher traditionellen Methode des Datentransfers können Nutzer für kleinere Dateien (kleiner als 4 GB) über das Web-Protokoll sowohl mit dem Browser direkt zugreifen, als auch mit dem WebNetzwerkslaufwerk verbunden werden. Hinweis: Daten, die als Basis für eine wissenschaftliche Veröffentlichung 10 Jahre aufbewahrt werden müssen (Forderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft), sollten nicht passiv auf diesem System gelagert werden, sondern gleich dauerhaft offline auf CD-ROMs oder DVD-ROMs (das Rechenzentrum gibt hierzu Unterstützung). Compute-Service Für rechenintensive Forschungsprojekte stellt das Rechenzentrum Rechenleistung auf Linux-Clustern zur Verfügung. Neben mehreren für einzelne Lehrstühle betriebenen Linuxcluster stellt das Rechenzentrum auch Rechenzeit für alle Nutzer zur Verfügung. Hinweis: Der zentrale Betrieb von Compute-Servern der Fakultäten kann durch das RZ erfolgen, wenn sich durch deren zentrale Aufstellung und deren zentralen Betrieb Synergien ergeben. Voraussetzungen sind dafür, dass das RZ bereits in die Systemauswahl einbezogen wurde, gleichartige oder sehr ähnliche Systeme bereits im RZ betrieben werden und die betriebliche Verantwortung ausschließlich beim RZ liegt. Ungenutzte Rechenkapazitäten werden anderen Forschungsprojekten zur Verfügung gestellt. Plotund Druck-Service Für Mitarbeiter der Universität mit RZBenutzernummer bestehen verschiedene Druckund Plotmöglichkeiten im Rechenzentrum (siehe 4.5). Die Nutzung erfolgt über einen speziellen Druckclient (iprint-Client) und die Mitarbeiter-Benutzernummer. Bei dem Antrag auf eine RZ-Benutzernummer kann die Nutzung der Druckdienste unter Angabe eines Kostenrahmens erfolgen. Die Druckkosten werden universitätsintern verrechnet. Die Ausgabe der Plots erfolgt zentral. Die Druckausgabe erfolgt nur im bedienten Betrieb, um kostenintensive Fehldrucke zu vermeiden.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 19 3.5. Hardwareund Softwarebeschaffung Der Einkauf von IT-Komponenten an der Universität Bayreuth erfolgt zentral durch die Einkaufsabteilung. Das Rechenzentrum unterstützt die Bereiche der Universität Bayreuth bei der Auswahl der geeigneten Hardwareund Software-Lösung. Hardwarebeschaffung Die Universität Bayreuth bezieht eine Vielzahl von Hardware-Komponenten z.B. Server, Arbeitsplatzrechner, Notebooks, Drucker, Scanner, Datenprojektoren, Netzkomponenten über Rahmenverträge. Diese Rahmenverträge sind das Ergebnis gemeinsamer Ausschreibungen der nordbayerischen Universitäten. Sie sind so gestaltet, dass auf die aktuellen Gerätetypen zugegriffen werden kann, eine individuelle Konfiguration der Geräte möglich ist und feste Rabattsätze auf die Listenpreise vereinbart sind, so dass Preissenkungen unmittelbar weitergegeben werden. Gewährleistungsansprüche Gewährleistungsund Service-Ansprüche werden unter Angabe der Inventarnummer über das Referat IV/4 der zentralen Universitätsverwaltung abgewickelt. Softwarebeschaffung Die Softwarebeschaffung erfolgt über die Einkaufsabteilung (Referat IV/2). Die Universität nimmt, wenn dies wirtschaftlich ist, an Campusund Landeslizenzen sowie anderen Lizenzprogrammen teil. Die Verteilung dieser Software erfolgt über das Rechenzentrum. 3.6. Digitale Informationsversorgung In enger Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek erfolgen die Konzeption und die Bereitstellung des elektronischen Informationsangebots der Universität Bayreuth (Fachdatenbanken, Zugang zu elektronischen Zeitschriften und Fachportalen). Lokales Bibliothekssystem Das integrierte lokale Bibliothekssystem umfasst den InfoGuide, den Katalog, die Erwerbung und die Ausleihe. Der Katalog enthält bibliographische Daten (z.B. Autor, Titel), lokalspezifische Daten (z.B. Signatur, Standort) und die Bestandsangaben von Zeitschriften im Bestand der Universitätsbibliothek Bayreuth. Der InfoGuide ist die Weiterentwicklung des klassischen Instrumentes um auf den lokalen Katalog zuzugreifen. Er führt verschiedene bibliographischen Datenquellen und die Dienstleistungen der Bibliothek in einem personalisierten Informationsportal zusammen. Die Zusammenführung der Dienste und die Personalisierung bieten
RECHENZENTRUM 20 Jahresbericht 2010 folgende Vorteile: die Recherche über WWW im Katalog der Universität Bayreuth und weiteren regionalen und überregionalen Datenquellen die Selbstbedienungsfunktionen Bestellung, Vormerkung, Kontoanzeige und Verlängerung einfacher Aufruf der Dokumentenlieferung, z.B. Bestellung über die OnlineFernleihe und von Volltexten die automatisierte Benachrichtigung über Leihfristende und die Bereitstellung von Bestellungen über Mail genaue Statusangaben der Medien des lokalen Katalogs Verminderung der Anmeldevorgänge Speicherung von Suchstrategien permanente Merkliste für Treffer periodische, automatische Wiederholung von Suchanfragen Online-Fernleihe Die Online-Fernleihe erlaubt die Beschaffung von Medien oder Kopien von Aufsätzen, die lokal nicht vorhanden sind. Sie kann im Anschluss an eine Recherche ausgehend von einem Treffer direkt angestoßen werden oder als freie Bestellung aufgegeben werden. Die Verwaltung der Bestellungen von rückgabepflichtigen Medien (Bücher, CDs etc.) erfolgt über den zentralen Fernleihserver (ZFL). Die Bestellungen über die OnlineFernleihe sind im Konto des Benutzers sichtbar. Die Kopienbestellungen werden über das System Medea3 abgewickelt. Das System bietet einen kompletten Workflow über den Vorgang. Die Bestellungen Medea3 sind in einem separaten Konto, das auch über den InfoGuide aufgerufen werden kann, einsehbar. Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) Es erfolgt eine kooperative Sammlung – auch freier – Zeitschriften und Beschreibung der Inhalte der Zeitschriften. Die Darstellung der Lizenzierung erfolgt im Kontext des Benutzers. Datenbanken Das Datenbank-Informationssystem (DBIS) stellt ein Verzeichnis der zugänglichen Datenbanksysteme zur Verfügung. Darüber kann ein direkter Aufruf der Datenbanken im Web oder auf dem lokalen CD-ROM-Server erfolgen. Die Einhaltung der Lizenzbedingungen wird dabei sichergestellt. Hinweise zur Nutzung weiterer – nicht im Netz befindlicher – Datenbanken (Einzelplatz) können entnommen werden. Neben DBIS werden spezielle Datenbanken (z.B. British National Corpus) oder die Zugänge zu Spezialdatenbanken, z.B. MDL Beilstein Commander oder Juris über Software oder Hardware-Lösungen bereitgestellt.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 21 3.7. Verschiedenes Zentrale Anlaufstelle Die Zentrale Anlaufstelle ist für den ersten Kontakt bei allen Anliegen erreichbar: Mo-Fr, 8.30-11.00 Uhr und Mo-Do, 13.30-15.30 Uhr, Räume 161 und 162 Telefon 0921/55-3003 Mail [email protected] Die Aufgabe der Anlaufstelle ist es, bekannte und einfachere Probleme sofort zu lösen sowie komplexere und zeitaufwändigere Probleme in Zusammenarbeit mit dem Anwender zu ermitteln und an die zuständige Fachabteilung qualifiziert weiterzugeben. Dabei wird das Problem und nicht der Anwender weitergeleitet. Die Arbeit der Anlaufstelle wird durch einen elektronischen HelpDesk unter stützt. Für spezielle Anliegen gibt es Ansprechpartner/innen, mit denen Sie direkt Kontakt aufnehmen können. Siehe auch: RZ-Startseite à Zentrale Anlaufstelle / Beratung Unterstützung bei Veranstaltungen Das Rechenzentrum unterstützt Tagungen und Veranstaltungen durch Bereitstellung von Internetzugängen Ausleihe von Multimedia-Geräten und Einweisung in deren Gebrauch bei Verwendung der Multimedia-Infrastruktur Hinweis: Es empfiehlt sich die rechtzeitige Kontaktaufnahme mit dem Rechenzentrum ([email protected]). Abhängig von der Größe und der Dauer der Veranstaltung empfiehlt das RZ dem Veranstalter die Bereitstellung von Hilfskräften, die vom RZ gerne eingewiesen werden. Materialausgabe Die Bevorratung, die Lieferung und die Verrechnung von IT-Materialien innerhalb der Universität erfolgt über ein Warenwirtschaftssystem mit einer Web-Schnittstelle. Die Materialausgabe ist jeden Werktag von 10.00 – 11.00 Uhr geöffnet.
RECHENZENTRUM 22 Jahresbericht 2010 4. Ausstattung 4.1. Sachmittel Im Haushaltsjahr 2010 stand dem Rechenzentrum wiederum nur ein Etat von 256.074,- € in der Titelgruppe 99 (Kosten der Datenverarbeitung) zur Verfügung. Gegenüber dem Jahr 2002 mit 355.954,- €, stehen weiterhin deutlich weniger Mittel zu Verfügung (72 % der Mittel des Jahres 2002). Aufgrund der Mittelsituation konnten wichtige Investitionen zur Erneuerung und Ergänzung der IT-Infrastruktur nicht erfolgen. Die Auswirkungen dieses Investitionsstaus werden im Laufe der kommenden Jahre für alle Mitglieder der Universität zunehmend spürbar werden. Für sonstige Ausgaben (Titelgruppe 73) und für Wartung der Ausbildungspools standen im Haushaltsjahr 2010 19.380,- € bzw. 7.030,- € zur Verfügung. 4.2. Räumliche Ausstattung Das Rechenzentrum ist seit 1983 im Gebäude NW II untergebracht. Ein weiterer wichtiger EDV-Raum des RZ befindet sich im Gebäude FAN. In diesem Raum werden beispielsweise Datensicherungskomponenten des RZ betrieben, um höchste Datensicherheit bei einem Komplettausfall des Systemraums im Gebäude NW II zu erzielen. 4.3. Zentrale Server Das Rechenzentrum betreibt eine große Zahl von Servern unter den Betriebssystemen UNIX (verschiedene Varianten), Novell und Windows. Eine Übersicht wird nachfolgend in Tabellenform gegeben, aufgeschlüsselt in: Server für rechenintensive Aufgaben Server für zentral bereitgestellte Applikationen Backup-, Archivund File-Server Kommunikations-Server Server für Netzdienste Server für rechenintensive Aufgaben Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem Compute-Server Linux Cluster 98x Opteron 64 bit 2,4 GHz singlecore 392 GB LINUX 22x Xeon 64 bit 1,6 GHz Quadcore 120 GB LINUX 284x Xeon Nehalem Quadcore, 2,26 GHz und 104x Xeon Westmere Quadcore, 2,4 GHz 6072 GB LINUX Server für zentral bereitgestellte Applikationen Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem Lizenz-Server PC AMD K6 200 MHz 128 MB LINUX SISIS lokales Bibliothekssystem Sun Fire T5140 2 Ultra Sparc T2 1,2 ‚GHz / 6 Kerne 14 GB Solaris , Datenbanksystem SYBASE
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 23 Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem FAST-Index-Server Sun Fire 440 4 UltraSparc IIIi 1,6GHz 16 GB Solaris WWW-Server (UBintern), UB-Benutzerverwaltung Sun Fire T2000 UltraSPARC T1 1,0-GHz / 8 Kerne 16 GB Solaris SunRay-Server UB Sun Fire T2000 3x Sun Fire V210 UltraSparc T1 1,0-GHz UltraSparc IIIi 1,6 GHz 32 GB 16 GB Solaris Solaris Capio / Juris-Server UB PC/VM Pentium 4 3,2GHz 512 MB Windows 2003 Terminal Server Citrix-Server UB PC/VM Xeon 3,2GHz 3 GB Windows 2003 Server mit CPS4 Real-Server Sun Enterprise 280R Ultra Sparc III 4 GB Solaris Studenten-Server HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL380 FSC RX3000 (bis 03/10) HP ProLiant DL 360 (ab 04/10) HP ProLiant DL320 HP ProLiant ML350 HP ProLiant DL360 HP ProLiant ML350 HP ProLiant ML350 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL360 HP ProLiant DL360 HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL360 Dell PowerEdge 1750 Opteron QC 2,3 GHz 2 Opteron QC 2,3 GHz Xeon DC 2,3 GHz Xeon 2,8 GHz Xeon QC, 2,3 GHz Xeon DC 2,6 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon 3,6 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon QC 2,5 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon QC 2,3 GHz 2 Opteron QC 2,3 GHz Xeon QC 2,5 GHz Xeon 2,4 GHz 4 GB 8 GB 4 GB 4 GB 12 GB 4 GB 4 GB 2 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 6 GB 4 GB 8 GB 1 GB Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Windows Server 2008 x64 Windows Server 2003 x32 eDirectory-Server HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL385 HP ProLiant ML350 4x HP ProLiant 1707 Opteron QC 2,3 GHz 2x Opteron 2,4 GHz 2x Xeon 3,2 GHz 2x Xeon 2,0 GHz 10 GB 4 GB 2 GB 10 GB Netware Netware Netware Netware VMWare-Server 2x Sun Fire X2200 Sun Fire X2200 HP ProLiant DL380 2x Opteron QC 2x Opteron QC 2 Xeon DC 2,3 GHz 64 GB 32GB 48 GB VMWare ESX VMWare ESX Windows 2003 VMWare-Server-Blade (Dez. 2010) FTS BX922 S2 16x Xeon Westmere Hexacore, 2,66 GHz 96 GB VMWare ESX Backup-, Archivund File-Server Funktion Typ CPU Haupt- / Plattenspeicher Betriebssystem Archivund File-Server NetApp 3050c Netapp 2040 4x Intel 3 GHz 2x Xeion QC 1,67 GHz 3 GB / 30 TB 8 GB/ 20 TB NetApp 7.3.5 P5 NetApp 7.3.5 P5
RECHENZENTRUM 24 Jahresbericht 2010 Funktion Typ CPU Haupt- / Plattenspeicher Betriebssystem zentrales Datensicherungssystem SunFire X4240 Sun Storage Tek SL 3000 Libraryr 2x Opteron QC 2,3 GHz 30 TB Disk 352 TB Band Solaris Kommunikationsserver Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebs system Listserver Sun Ultra 5 Ultra Sparc II 333 MHz 192 MB Solaris Mailserver Sun Fire V440 4x Ultra Sparc IIIi 1281 MHz 16GB Solaris Mailserver (Studenten) Sun Fire T2000 Ultra Sparc T1 1 GHz (8 core) 16 GB Solaris Mailhub-in Sun Fire V240 Ultra Sparc III 2 GB Solaris Mailhub-out Sun Fire V240 Ultra Sparc III 2 GB Solaris File-Server für Kommunikationsrechner Sun Enterprise 3500 4x Ultra Sparc II 336 MHz 64 MB Solaris WWW-Server Sun Fire T2000 Sun Fire T2000 Sparc 8core Sparc 8core 32 GB 32 GB Solaris Solaris Newsserver Sun Ultra 60 Ultra Sparc 360 MHz 256 MB Solaris Authorization-Server 2x Sun Fire T1000 Ultra Sparc T1 1,0 GHz 8 GB Solaris aFTP-Server Sun Blade 1000 DEC Alpha XP1000 2x Ultra Sparc III 600MHz 21264A 667 MHz 1 GB 768 MB (6 TB Disk) Solaris Tru64 UNIX Lernmanagement (e-Learning) Sun X4240 SunFire V20z 2 Opteron QC 3,2 GHz 2 Opteron QC 2,6 GHz 64 GB 4 GB Solaris Server für Netzdienste Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebs system Nameserver (extern) Sun Ultra 60 2x Ultra Sparc II 360 MHz 256 MB Solaris Nameserver (extern) Sun Ultra 60 2x Ultra Sparc II 360 MHz 256 MB Solaris Nameserver (intern) Sun Ultra 5 Ultra Sparc IIi 333 MHz 128 MB Solaris Nameserver (intern) Sun Ultra 5 Ultra Sparc IIi 333 MHz 128 MB Solaris DHCP, RADIUS, Firewall HP ProLiant DL145 2x Opteron 2 GHz 2 GB FreeBSD MySQL-Master MySQL-Slave HP ProLiant DL145 HP ProLiant DL145 2x Opteron 2 GHz 2x Opteron 2 GHz 2 GB 2 GB FreeBSD FreeBSD NAGIOS, SQUID, BigBrother FSC Esprimo 5925 Core2Duo 3,0 GHz 4 GB FreeBSD VPN-Anbindung Außenstellen HP ProLiant DL160 Xeon QC 2,0 GHz 4 GB FreeBSD Virenschutz-Aktualisierung Helpdesk HP ProLiant ML350 Xeon DC 2 GB 2 GB Windows 2003
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 25 4.4. Öffentliche Arbeitsplätze Rechnerräume Auf dem Universitätsgelände werden für die Studierenden Rechner räume bereitgestellt, die außerhalb der Kursund Übungszeiten für Aufgaben wie Seminararbeit, Diplomarbeit, Dissertation sowie zur Informationsbeschaffung aus dem Internet genutzt werden können. Vorhandene Software auf den Rechnern: InternetBrowser, Office-Programme (Word, Excel, Powerpoint), Grafik-Programm, Dienstprogramme zur Datenübertragung und Archivierung, u.a. Gebäude Raum Anzahl Drucken Scannen Fachbereich AI 1.03 21 X Angewandte Informatik AI 1.37 13 X Angewandte Informatik AI 2.01 39 X Angewandte Informatik B IX 01 40 Rechtsund Wirtschaftswissenschaften B IX 24 25 Rechtsund Wirtschaftswissenschaften FAN A.0.20 21 Rechenzentrum FAN B.1.01 28 X Angewandte Naturwissenschaften GEO 003/1 9 X Rechenzentrum GEO S 24 29 X Geowissenschaften GSP S 5 15 Kulturwissenschaften / Rechenzentrum GW I U.17.1 21 X Kulturwissenschaften GW I U.17.2 16 X Sprachund Literaturwissenschaften NW I 4.0.00.09 9 X Chemie NW I 4.0.00.10 4 X Rechenzentrum NW I 6.0.00.04.2 20 X Biologie NW II 3.2.U1.164.2 3 X X Rechenzentrum NW II S 71 25 X Rechenzentrum NW II S 73 19 X Mathematik / Physik NW II S 81 14 X Mathematik / Rechenzentrum RW S 48 12 X X Rechtsund Wirtschaftswissenschaften Sport 1.37 9 X Sport GW I U17.2 AI 2.01 FAN A.0.20
RECHENZENTRUM 32 Jahresbericht 2010 2243 2096 1926 2506 2518 2672 2559 1629 1592 2576 3141 2878 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez WLAN-Nutzung 2010 Anzahl der Nutzer im Monat WLAN-Zugangspunkte Gebäude Access-Points Gebäude Access-Points Gebäude Access-Points Gebäude Access-Points AI 8 GEO 11 NW I 14 Sport 5 Audimax 4 GW I 8 NW II 19 Thurnau 1 BGI 3 GW II 10 ÖBG 3 TZ 1 BIB 7 IMA 2 RW 18 ZUV 4 FAN 8 Mensa 1 Mail Inzwischen wird Mail an der Universität Bayreuth nicht mehr von einem einzigen Mailserver, sondern von einem Verbund mehrerer Computer mit speziellen Aufgaben bearbeitet und weitergereicht. Dabei werden zum Transport der Mails ausnahmslos standardisierte Verfahren eingesetzt. Diese Verfahren gehorchen verbindlich den weltweit gültigen Regeln, denen der sichere Mail-Transport unterliegt. Das Mailsystem der Universität leistet noch mehr als nur Mail zuverlässig weiterzuleiten. Jede Mail, die von außerhalb ankommt, wird von darauf spezialisierten Rechnern überprüft, ob in der Mail Viren oder Würmer versteckt sind. Um zu vermeiden, dass unerwünschte Spam-Mails in erheblichem Umfang das Mailsystem belasten oder unbrauchbar machen, wird seit Ende November 2003 das Verfahren „Greylisting“ eingesetzt. Dank dieses Verfahrens konnte die Anzahl an Überlastsituationen, die zwangsläufig zu einer stark verzögerten Zustellung von Mails führen, deutlich reduziert werden.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 33 5. Organisation des Rechenbetriebs Die zentralen Server sind durchgehend in Betrieb. Die Datensicherung wurde weitgehend in die Nachtstunden verlegt. Kurze Rechnerabschaltungen zur Durchführung von Systemarbeiten erfolgen nach Bedarf – vorzugsweise am Mittwochvormittag. Damit wurde eine hohe Verfügbarkeit der Rechner von 99 % erreicht. Bedienter Betrieb findet nur in einer Schicht statt. Die Bedienzeiten unterliegen der Dienstvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit für das nichtwissenschaftliche Personal der Universität Bayreuth. Druckausgaben am Farblaserdrucker und Farbdruckausgaben an den HP Designjets finden nur während des bedienten Betriebs statt, um Fehldrucke zu vermeiden. 5.1. Betrieb der zentralen Server Der Hardware-Übersicht (Abschnitt 4.3) ist zu entnehmen, dass das Rechenzentrum eine Vielzahl von Servern betreibt. Die Auslastung des Linux-Clusters und die prozentuale Nutzung durch die Anwendungsbereiche ist der nachfolgenden Abbildung zu entnehmen. Biologie 6,3% Chemie 0,4% Geowissenschaften 5,2% Mathematik 26,2% FAN 0,9% Physik 44,0% Sonstige 0,2% ungenutzt 16,7% Das Linux-Compute-Cluster btrzx5 war 2010 zu 83,27% ausgelastet. Nutzung des Linux-Clusters durch die Anwenderbereiche 5.2. Betrieb der dezentralen Informationstechnik Der Betrieb der dezentralen Informationstechnik erfolgt in der Verantwortung der Fakultäten und Lehrstühle. Bei Problemfällen hilft das Rechenzentrum, soweit dies die personellen Ressourcen zulassen.
RECHENZENTRUM 34 Jahresbericht 2010 5.3. Informationssysteme im Rechenzentrum Der Betrieb des Rechenzentrums wird durch abteilungsinterne und abteilungsübergreifende Informationssysteme unterstützt. Es folgen einige Beispiele verfügbarer Informationssysteme für Anwender, die in den Abteilungen des Rechenzentrums betrieben und weiterentwickelt werden. Online-Netzwerkantrag Der Online-Netzwerkantrag wird für die Anmeldung, den Umzug und die Abmeldung von Rechnern, die im Datennetz betrieben werden, benötigt. Die Authentifizierung der IT-Anwender erfolgt über ihre RZ-Benutzungskennung. Die eingegebenen Daten werden in Datenbanken des Netzwerkmanagements übernommen. Mit Unterstützung des Netzwerkmanagements werden Arbeitsaufträge für das Patchen von Kabelwegen und Netzwerkdosen, die Vergabe von IP-Adressen, die Lieferung von Material sowie für die Anbindung und Einrichtung der Netzkonfiguration des dezentralen Rechners erzeugt. 2010 wurden 1661 Anträge bearbeitet. Benutzerverwaltung Die Benutzerverwaltung umfasst : die Vergabe der RZ-Benutzungskennung, die Erstellung der Mail-Adressen, das Speichermanagement, die Verwaltung des Druckkosten-Budgets und die Druckkostenabrechnung. Gegenwärtig ist die Gültigkeitsdauer einer Kennung noch auf 2 Jahre begrenzt, da das Rechenzentrum nicht mit Sicherheit Kenntnis erhält, dass ein Mitarbeiter die Universität verlässt. Es ist wünschenswert, die Benutzerverwaltung, eingebettet in ein Identity Management der Universität, weiterzuentwikkeln. Wichtiges Ziel ist dabei ein mit der Verwaltung abgestimmter arbeitsteiliger Prozess. Die RZ-Benutzungskennung ist in diesem Kontext ein Teil der elektronischen Identität eines Mitarbeiters, der Rollen und Rechte zugeordnet sind. Für die Studenten wird bei der Immatrikulation automatisch eine Benutzungskennung generiert. Die erforderlichen Daten zur Erzeugung und Löschung der Benutzungskennung werden durch die Verwaltungs-DV bereitgestellt. Die Benutzungskennung für Studenten ermöglicht die Nutzung der PC in den Rechnerräumen, stellt eine Mail-Adresse zur Verfügung, erlaubt die Nutzung der e-LearningPlattform, gestattet mit Zusatzsoftware (VPNClient) den Zugriff auf Ressourcen aus dem Internet und ermöglicht nach Registrierung der HWAdresse in der Laptop-Sprechstunde die Nutzung des WLAN.
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 35 Multimedia-Datenbank Die Multimedia-Ausstattung der Lehrräume wird in einer Datenbank gepflegt, die interaktiv von den Anwendern abgefragt werden kann. Die Datenbank enthält Angaben zur MM-Ausstattung zur Größe und zur Anzahl der Sitzplätze. Bekannte Störungen und Defekte werden in die Datenbank eingepflegt. PC-Pool-Service Ein Web-basierendes Informations system stellt den IT-Anwendern Informationen über die Rechnerräume der Universität zur Verfügung. Die IT-Anwender haben die Möglichkeit, mit den Pool-Koordintoren zu kommunizieren und sich über die Ausstattung zu informieren. Zu diesem Zweck sind Grundrisspläne und Fotografien der Räume hinterlegt. Wenn Hardwareund Software-Probleme auftreten, können diese über eine Web-Schnittstelle gemeldet werden. PC-Pool-Service auf der Internetseite des RZ
RECHENZENTRUM 36 Jahresbericht 2010 Elektronischer User Helpdesk Die Anwenderbetreuung berät und informiert bezüglich der Nutzung der zentralen Systeme des RZ und zu Systemund Anwendungssoftwareprodukten sowie auf den Gebieten Netznutzung, Systemadministration und IT-Sicherheit. Über eine Anlaufstelle werden die elektronischen, persönlichen oder telefonischen Anfragen kanalisiert. Komplexere Anfragen werden an die Fachabteilungen weitergeleitet. Zur Unterstützung der Aufgabe ist ein elektronischer Helpdesk in Betrieb. Anfragen werden erfasst und strukturiert, die Verfolgung von Problembehandlungen ist möglich. 2010 wurden 1587 Benutzeranfragen in den elektronischen Helpdesk aufgenommen und bearbeitet: Netzwerkanschluss 19% PC Hardware 18% PC Software 16% Zentrale Dienste 14% Kommunikationsdienste 13% Netzwerkstörung 7% Sonstiges 7% Malware 5% (Leer) 1% Problemfälle2010 nachProblemfeld Bibliothek 0,1% Biologie 7,6% Chemie 9,5% FAN 6,7% Geowiss. 9,1% Kulturwiss. 12,6% Mathematik/Informatik 4,5% Physik 4,2% Rechenzentrum 3,8% Rechtswiss. 6,5% sonstige 1,3% Sport 2,3% Sprach-/Literaturwiss. 10,9% Studierende 8,4% Wirtschaftswiss. 8,8% Zentrale Technik 0,4% ZUV 3,3% Problemfälle 2010 nach Anwendergruppe
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 37 IT-Support für Studierende In der Laptop-Sprechstunde wird der mobile Rechner des Studierenden registriert und der für den Zugang zum Universitätsnetz erforderliche VPN-Client installiert, eingerichtet und überprüft. Zusammen mit dem Studierenden wird die IT-Sicherheit auf dessen mobilen Rechnern überprüft und gegebenenfalls wieder hergestellt. In der PC-Garage bietet das Rechenzentrum für Studierende der Universität Bayreuth kostenlose Unterstützung bei Problemen mit ihren privaten Computern. 2010 wurden 3287 mobile Rechner in der Laptopsprechstunde registriert, insgesamt 904 Probleme wurden in der PC-Garage ausführlicher bearbeitet: PC Malware 159 PC Hardware 362 PC Software 290 PC allgemein 93 WLAN-Registrierungen 3287 Software-Verteilung Das Rechenzentrum stellt für die Software-Anforderungen einen Web-Service zur Verfügung. Die Beschaffungswünsche werden in einem elek tronischen Warenkorb erfasst, der via Mail übermittelt werden kann. Alle Software-Anforderungen, die auf bestehende Softwarelizenz-Rahmen verträge zugreifen, werden in einer Datenbank erfasst, die den jeweiligen Bearbeitungsstand der Software-Anforderung enthält. Die Datenbank dient dem RZ zur Abrechnung der anfallenden Kosten und zur Abrechnung mit den Rahmenvertragspartnern. 2010 wurden in 809 Vereinbarungen 1784 Nutzungsrechte verteilt:
RECHENZENTRUM 38 Jahresbericht 2010 ADEPT 2% ADOBE 13% COREL 3% MICROSOFT 50% RRZE 6% RZ 17% SPSS 8% SYSTAT 0,25% VMWARE 1% Softwarelizenzen 2010 809 Vereinbarungen 1784 Nutzungsrechte Softwarelizenzen 2010 Abteilung „Digitale Informationsversorgung und elektronisches Publizieren“ In enger Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek erfolgen die Konzeption und die Bereitstellung des elektronischen Informationsangebots der Universität Bayreuth (Fachdatenbanken, Zugang zu elektronischen Zeitschriften und Fachportalen). Das lokale Bibliothekssystem und die EDV-Arbeitsplätze der Universitätsbibliothek liegen in der betrieblichen Verantwortung des RZ. Die Weiterentwicklung von Datenbankanwendungen und die Bereitstellung von eigenen elektronischen Publikationswegen werden gefördert. Externe Quellen Externe Kataloge Uni Bayreuth Universitätsbibliothek … DNB LoC HBZ SWB HeBis Verwaltung Bibliotheksverbund Bayern Integriertes Bibliothekssystem Erwerbung Recherche Bereitstellung digitaler Dokumente Fernleihe GBV Aufsatz-DB Verbundkatalog Katalog Ausleihe Hochschulschriftenserver (OPUS) „Boutique“-Digitalisierung Elektronischer Semesterapparat Virtueller Handapparat WorldCat IDManagement Moodle CMS Monographien Zeitschriften Datenbanken E-Journals E-Books … Digitale Objekte Externe Datenbanken Juris … Beilstein Aufbau des lokalen integrierten Bibliothekssystems
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 39 6. Aktivitäten des Rechenzentrums 6.1. Veranstaltungen Datum Veranstaltung Name Mo – Fr Laptop-Sprechstunde Registrierung des Laptops zur Nutzung des WLAN, Hilfe bei der Installation von Sicherheitsupdates, Virenscannern, VPN-Client-Software und bei der Entfernung von Viren und anderer Malware. Schönheiter u. a. Mi 13:00 - 14:00 (14-tägig) Jour-Fix für Anwenderfragen Wolf Datum Jour Fix für IT-Verantwortliche Name 27.04.10 Services des Rechenzentrums, Aufgaben der IT-Verantwortlichen und Hard-und Software-Beschaffung Oertel, Sturm, Wolf 04.05.10 Der Aufbau des Netzwerks an der Uni Bayreuth, Anschlussmöglichkeiten, Netzantrag / Netzdokumentation Thurn / Riffel 11.05.10 Nutzung des zentralen Backups und des Archivservers Rüger / Winkler 18.05.10 e-Groupware: was lässt sich damit alles machen? Thurn 08.06.10 Grundlegende Systemadministration unter Windows Thurn / Schönheiter 15.06.10 Grundlegende Systemadministration unter OSX Schönheiter / Winkler 22.06.10 Grundlegende Systemadministration unter Linux Rüger 29.06.10 Gemeinsamer Datenspeicher (Fileserver) für den Lehrstuhl Kießling / Thurn 06.07.10 Netzwerkprobleme -was kann ich selber tun, welches Vorgehen ist sinnvoll? Kolinsky 13.07.10 Firewalls im Lehrstuhlbereich / für Laborrechner Kolinsky / Thurn 20.07.10 Hardwarebeschaffung über den Rahmenvertrag (PCs, Laptops u.a.) Sturm 6.2. Lehrveranstaltungen Sommersemester 2010 Wintersemester 2010/11 Elementare Netzwerkprogrammierung in C Bahr Elementare Netzwerkprogrammierung in C Bahr Vertiefte theoretische und praktische Grundlagen in Computernetzwerken Kolinsky Vertiefte theoretische und praktische Grundlagen in Computernetzwerken Kolinsky Technische Grundlagen von Rechnernetzen Thurn Technische Grundlagen von Rechnernetzen Thurn Fortran Winkler Fortran Winkler EDV-gestütztes Publizieren Wolf EDV-gestütztes Publizieren Wolf
RECHENZENTRUM 40 Jahresbericht 2010 6.3. Mitarbeit in Arbeitskreisen und Vereinen Im Bemühen um größere Synergieeffekte ist der Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie die Zusammenarbeit auf regionaler und nationaler Ebene erforderlich. Die bayerischen und deutschen Hochschulrechenzentren arbeiten eng und erfolgreich zusammen. Die Mitarbeiter des Rechenzentrums der Universität Bayreuth engagieren sich in folgenden Arbeitskreisen, Kommissionen und Vereinen: Gremium DFN Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes Dr. Martin Bahr, Dr. Andreas Grandel ZKI Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre e.V. Dr. Andreas Grandel GI Gesellschaft für Informatik Dipl.-Kfm. Wolfgang Kießling ISOC Internet Society Dr. Martin Bahr RRZE Beirat des Regionalen Rechenzentrums Erlangen Dr. Andreas Grandel, Dipl.-Inform. Klaus Wolf Arbeitskreise der bayerischen Rechenzentren AK-By-Web Arbeitskreis Bayerischer Webmaster Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Jung, Dipl.-Inform. Klaus Wolf AK Meta-Diretory Arbeitskreis „Meta-Directory“ der bayerischen Hochschulen Heinrich Ney AKNetzPC Arbeitskreis „Vernetzte Arbeitsplatzrechner“ Dr. Günther Neubauer, Dr. Herbert Thurn BHN Bayerisches Hochgeschwindigkeitsnetz Dr. Martin Bahr, Dr. Heidrun Kolinsky BUB Bayerische Unix-Betreuer Dr. Bernhard Winkler, Dipl.-Phys. Thomas Rüger BRZL Arbeitskreis der Bayerischen Rechenzentrumsleiter Dr. Andreas Grandel BSK Bayerische Software-Koordination Dipl.-Inform. Klaus Wolf Gremien des Bibliotheksverbunds Bayern KEP Kommission für EDV-Planung Dr. Andreas Grandel AVB Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek Dr. Andreas Weber AG Lokalsysteme Arbeitsgruppe Lokalsysteme Dr. Andreas Weber Nationale Arbeitskreise zur Informationstechnik der Bibliotheken SISIS Arbeitskreis der SISIS-Systemverwalter Dr. Andreas Weber (Vorsitz) Arbeitskreis der SISIS-Anwender Dr. Andreas Weber
RECHENZENTRUM Jahresbericht 2010 41 7. Anlagen zum Bericht 7.1. IT-Ordnung Ordnung für die Informationsverarbeitungs-Infrastruktur der Universität Bayreuth 10. Februar 2005 Aufgrund des Art. 32 Abs. 3 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt der Senat der Universität Bayreuth, im Benehmen mit dem Ausschuss für das Rechenzentrum, die folgende Ordnung für die Informationsverarbeitungs-Infrastruktur der Universität Bayreuth (IT-Ordnung).* Inhaltsverzeichnis Präambel §1 Geltungsbereich §2 Benutzerkreis und Aufgaben §3 Formale Benutzungsberechtigung §4 Pflichten des Benutzers §5 Aufgaben, Rechte und Pflichten der Systembetreiber §6 Haftung des Systembetreibers/Haftungsausschluss §7 Folgen einer missbräuchlichen oder gesetzeswidrigen Benutzung §8 Rechte des Personalrats, Datenschutz, Verbot einer Verhaltensbzw. Leistungskontrolle §9 Sonstige Regelungen §10 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Präambel 1Die Universität Bayreuth und ihre Einrichtungen betreiben eine InformationsverarbeitungsInfrastruktur (IV-Infrastruktur), bestehend aus Informationsverarbeitungsanlagen (Rechnern), * Mit allen Funktionsbezeichnungen sind Frauen und Männer in gleicher Weise gemeint. Eine sprachliche Differenzierung im Wortlaut der einzelnen Regelungen wird aus Gründen der Klarheit und Verständlichkeit dieser Ordnung nicht vorgenommen. Kommunikationssystemen (Netzen) und weiteren Hilfseinrichtungen der Informationsverarbeitung. 2Die IV-Infrastruktur ist in das deutsche Wissenschaftsnetz und damit in das weltweite Internet integriert. 3Die vorliegende Ordnung regelt die Bedingungen für den Betrieb und die Benutzung der IVInfrastruktur. 4Die Ordnung orientiert sich an den gesetzlich festgelegten Aufgaben der Hochschulen sowie an ihrem Mandat zur Wahrung der akademischen Freiheit stellt Grundregeln für einen ordnungsgemäßen Betrieb der IV-Infrastruktur auf weist hin auf die zu wahrenden Rechte Dritter (z.B. Softwarelizenzen, Auflagen der Netzbetreiber, Datenschutzaspekte) verpflichtet den Benutzer zu korrektem Verhalten und zum ökonomischen Gebrauch der angebotenen Ressourcen klärt auf über eventuelle Maßnahmen des Systembetreibers bei Verstößen gegen die Benutzungsregelungen. §1 Geltungsbereich (1) Die vorliegende Ordnung gilt für die an der Universität Bayreuth betriebene IV-Infrastruktur, bestehend aus Informationsverarbeitungsanlagen (Rechnern), Kommunikationssystemen (Netzen) und weiteren Hilfseinrichtungen der Informationsverarbeitung. (2) Die vorliegende Ordnung kann durch den zuständigen Systembetreiber der IV-Infrastruktur nach §3(2) durch weitergehende Regelungen ergänzt werden, sofern dadurch die Bestimmungen der vorliegenden Ordnung nicht verletzt werden.
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