Heine e e , Be nd
A icle
Liquidi ä sscha ung und - e mi lung an den
Eu owäh ungsmä k en und die S uk u des
in e na ionalen Bankensys ems
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Heine e e , Be nd (1979) : Liquidi ä sscha ung und - e mi lung an den
Eu owäh ungsmä k en und die S uk u des in e na ionalen Bankensys ems, K edi und Kapi al,
ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 12, Iss. 2, pp. 221-244,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.12.2.221
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung
an den Eu owäh ungsmä k en und die S uk u
des in e na ionalen Bankensys ems
Von Be nd Heine e e , München
I. Das P oblem
Im Rahmen de Diskussion übe ein heo e isches Konzep zu Be-
sch eibung wesen liche mone ä e Wi kungen de Eu omä k e s ehen
sich sei Beginn de Auseinande se zung zwei Au assungen gegenübe .
Die eine sieh den dominie enden Aspek des Eu obanksys ems in sei-
ne Fähigkei , Zahlungsmi el zu scha en und au diese Weise zum
Wachs um de in e na ionalen Geldmenge beizu agen1. Die ande e be-
ach e das Eu obanksys em als ein Sys em pa amone ä e Finanzin-
e mediä e, das in de Lage is , die Liquidi ä de Wel wi scha zu
s eige n2.
In eine neue en Un e suchung zu diesem P oblemk eis wi d u. a.
e such , das Ausmaß de Liquidi ä sscha ung du ch das Eu obanksy-
s em empi isch zu bes immen3. Das E gebnis diese A bei is au den
e s en Blick übe aschend. Im Gegensa z zu den häu igen Wa nungen
p ominen e Wäh ungspoli ike und Bankie s schein es nämlich Liqui-
di ä sscha ung als sekundä e Liquidi ä s e mi lung dagegen als p i-
mä e Funk ion des Eu obanksys ems da zus ellen. Soll e diese Vo s el-
lung du ch um assende empi ische Un e suchungen e hä e we den,
so wü den sich die beiden skizzie en g undlegenden Ansä ze eine
Theo ie de in e na ionalen Finanzmä k e als g oßen eils i ele an he -
auss ellen. In diesem Au sa z wi d die Be ech igung de o he schen-
den heo e ischen Ansä ze e eidig . Deshalb wi d nach eine ku zen
Da s ellung des Un e suchungskonzep es gezeig , daß das E gebnis de
e wähn en S udie en scheidend om gewähl en Re e enz jäh 1973 ab-
häng und olglich keine o daue nde Gel ung beansp uchen kann. An-
1 Vgl. Lee (1973), S. 867 .
2 Vgl. Owens (1974), S. 120.
s Vgl. Niehans, Hewson (1976), S. 8 .
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222 Be nd Heine e e
schließend we den empi ische Belege ü die Hypo hese au gezeig , daß
die beobach e e s a ke Zunahme de Liquidi ä sscha ung und -Ve mi -
lung du ch das Eu obanksys em au das Zusammen e en eine g und-
legenden S uk u wandlung des in e na ionalen Bankensys ems du ch
in e na ionale Bankenkoope a ion mi de No wendigkei des Öl-De i-
sen-Recycling zu ückge üh we den kann.
II. Das Un e suchungskonzep
Un e suchungen übe die Liquidi ä swi kungen on Finanzun e -
nehmen lieg häu ig ein B u oliquidi ä skonzep zug unde4. Dieses Kon-
zep e wende den Um ang eines mone ä en Agg ega es, welches nu
die Passi a des un e such en Bankensys ems um aß , als Maßs ab ü
dessen Liquidi ä swi kungen. Nach diesem Konzep nimm die Liquidi-
ä des Nich banksek o s imme dann zu, wenn sich c. p. seine Einlagen
im Bankensys em e höhen. De Nach eil dieses Maßs abes bes eh da in,
daß e die Ak i a des Bankensys ems auße ach läß und deshalb den
Liquidi ä sein luß au die En scheidungen de Nich banken nu un oll-
kommen wide spiegel . Diesen Mangel e meide das Ne oliquidi ä s-
konzep , welches sowohl die Ak i a als auch die Passi a des be ach-
e en Bankensys ems einbezieh . Als Maßs ab ü die Ne oliquidi ä ,
die ein Bankensys em gescha en ha , dien ein T ans o ma ions ak o .
Diese e gib sich als Di e enz de Liquidi ä s ak o en de Passi - und
de Ak i sei e de agg egie en Bilanz des Bankensys ems. Diese Li-
quidi ä s ak o en we den du ch Summie ung de en sp echend ih e
jeweiligen Geldnähe gewich e en Ak i - bzw. Passi posi ionen gebilde .
En sp echend diesem Konzep wi d um so meh Ne oliquidi ä ge-
scha en, je g öße die Di e enz de Liquidi ä s ak o en und dami die
F is en ans o ma ion du ch das Eu obanksys em is . Umgekeh wi d
um so ehe bloße Liquidi ä s e mi lung be ieben, je ge inge die Di -
e enz de Liquidi ä s ak o en und dami die F is en ans o ma ion is .
Die olgende Un e suchung bau au den G unds uk u en de A bei
on Niehans und Hewson au 5 und e s eck sich au den Zei aum on
Mä z 1973 bis Mai 1977. Ak i a und Passi a we den en sp echend Ta-
4 Die Anme kungen übe das Liquidi ä skonzep olgen Niehans, Hewson
(1976), S. 8 .
5 So we den eben alls die Da en de Bank on England ü die Londone
Eu obanken e wand . Zudem we den die Liquidi ä smaße g undsä zlich
übe nommen und auch eine nega i e und mono one Beziehung zwischen
Liquidi ä smaß und F is igkei un e s ell .
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 223
belle 1 in ie F is igkei sklassen einge eil , denen jeweils ein bes imm-
es Liquidi ä smaß zugeo dne is 0.
III. Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung du ch Eu obanken
Eine Un e suchung de Da en übe das Gesam geschä de Londone
Eu obanken in Tabelle 13 im Anhang zeig , daß sich de T ans o ma-
ions ak o im Zei aum zwischen 1973 und 1977 on 4,05 au 8,76 e -
T abelle 1
F is igkei und die ih zugeo dne en Liquidi ä smaße
F is igkei sklasse F is igkei (Tage) Liquidi ä smaß
1 0 bis 8 0,9
2
8
bis 90 0,7
3
90
bis 360 0,5
4 meh als 360 0,2
Tabelle 2
Liquidi ä s- und T ans o ma ions ak o en
im Gesam geschä de Londone Eu obanken
Zei
Liquidi ä s-
ak o en de
Fo de ungen
Liquidi ä s-
ak o en de
Ve bindlichkei en
T ans o ma-
ions ak o en
3/73 61,42 65,47 4,05
5/74 60,57 66,03 5,46
5/75 56,61 65,63 9,02
5/76 56,64 65,26 8,62
5/77 56,83 65,59 8,76
E echne mi Hil e de Da en aus Tabelle 14 im Anhang.
6 Die heo e ische P oblema ik diese Zuo dnung wi d on Niehans und
Hewson (1976, S. 9) olgende maßen besch ieben: „A mone a is would end
o a gue ha he e is a ma ked all in he weigh s once we go beyond M2
and ha he e is a la ge di e ence in he weigh s assigned o demand de-
posi s and, say, easu y bills. A "Radcli ian" would see a e y g adual
decline in weigh s om mone a y o nonmone a y asse s. A nonmone a is
would eel ha he di e ence in weigh s be ween demand deposi s and
easu y bills is ela i ely small and p obably smalle han be ween easu y
bills and, say, mo gages."
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224 Be nd Heine e e
doppel ha . T o z diese S eige ung is e im Ve häl nis zum maximal
möglichen Fak o on 707 nied ig. Fü jede Wäh ungseinhei de Ein-
lagen be äg die Liquidi ä sscha ung somi nu maximal 0,0902 Wäh-
ungseinhei en. Au de G undlage diese Zahlen is die Hypo hese
be äch lich ges iegene Liquidi ä sscha ung du ch das Eu obanksy-
s em nich hal ba .
We den jedoch die T ans o ma ions ak o en ü das Geschä mi
Nich banken und das In e bankgeschä gesonde be echne , so e gib
sich ein ande es Bild. Die in Tabelle 3 und Abbildung 1 wiede gegebe-
nen Da en übe das Geschä de Eu obanken mi Nich banken zeigen
nämlich, daß sich die T ans o ma ions ak o en im Beobach ungszei -
aum on 16,63 au 31,08 nahezu e doppel haben. Die Bedeu ung die-
se Zunahme läß sich am ehes en bei einem Ve gleich mi diesbezüg-
lichen We en na ionale Bankensys eme abschä zen. Solche We e wu -
den zue s on Hewson e mi el , als e die F is en ans o ma ion on
d ei na ionalen Bankensys emen (USA, Japan und Bundes epublik
Deu schland) zum Zei punk 9/1973 de jenigen e schiedene G uppen
de Londone Eu obanken gegenübe s ell e. Dabei kam e zu dem E -
gebnis, daß die G uppe de Londone Konso ialbanken — ih T ans-
o ma ions ak o be ug zum Re e enzzei punk 23,99 — „a mo e signi i-
can deg ee o ma u i y ans o ma ion, no only no iceable mo e han
any o he g oup o Eu obanks, bu also mo e han wo o he domes ic
banking sys ems" du chge üh hä e8. Au dem Hin e g und diese Un-
e suchung is es deshalb ge ech e ig , aus dem e heblich höhe en
T ans o ma ions ak o on meh als 31 sei 1975 ü das Geschä alle
Londone Eu obanken mi Nich banken zu olge n, daß die F is en-
ans o ma ion und dami auch die Liquidi ä sscha ung du ch das Eu-
obanksys em olglich auch absolu ein beach liches Ni eau e eich ha .
Abbildung 1 zeig d ei Phasen, in denen diese En wicklung o sich
ging. Die e s e ende zu Beginn des Jah es 1974 und zeig allmählich
s eigende T ans o ma ions ak o en bei wenig s eigenden Liquidi ä s-
ak o en de Fo de ungen und leich sinkenden de Ve bindlichkei en.
Die hie in zum Ausd uck kommende Neigung de Wi scha ssubjek e
zu Au nahme ku z is ige K edi e bei gleichzei ige P ä e enz ü
eine ela i ku z is ige Bindung de eigenen Mi el, dü e mi den
7 De un e den obigen Annahmen maximale T ans o ma ions ak o wi d
e mi el , indem man un e s ell , alle Einlagen seien de F is igkei sklasse
eins und alle K edi e de F is igkei sklasse 4 zugeo dne . Dann olg 100 X
0,9 - 100 X 0,2 = 70.
s Hewson (1975), S. 67.
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 225
Tabelle 3
Liquidi ä s ak o en und T ans o ma ions ak o en
im Geschä de Londone Eu obanken mi Nich banken
Zei Liquidi ä s-
ak o en de
Fo de ungen
Liquidi ä s-
ak o en de
Ve bindlichkei en
T ans o ma-
ions ak o en
3/73 49,90 66,53 16,63
5/74 47,80 68,90 21,10
5/75 38,27 69,60 31,33
5/76 37,23 68,81 31,58
5/77 37,25 68,33 31,08
E echne mi Hil e de Da en on Tabelle 14 im Anhang.
Liquidi-
ä s- und
T ans o -
ma ions- 70
ak o en
60 -
50-
l* 0
30-
20-
10-
—I—
73
i
74
Liqu. ak o en
de Ve bindl.
Liqu. ak o en
d. Fo de ungen
T ans o ma ions
ak o en
I
75
I
76
77
Zei
78
Abb. 1: Liquidi ä s ak o en und T ans o ma ions ak o en im Geschä
de Londone Eu obanken mi Nich banken (nach Tabelle 3)
Wäh ungsunsiche hei en des Jah es 1973 e klä ba sein9. Da übe hin-
aus dü e eine Ve hal ensweise eine Rolle gespiel haben, die aus de
Zinss uk u heo ie bekann is . In Zei en hohe Zinsen hal en sich
Schuldne mi de Au nahme lang is ige K edi e zu ück, wenn sie sin-
kende Zinssä ze e wa en. Sie inanzie en ih e Vo haben ku z is ig
» Vgl. Deu sche Bundesbank, Geschä sbe ich 1973, S. 46 .
15 K edi und Kapi al 2/1979
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226 Be nd Heine e e
o und konsolidie en sie bei nied ige en Zinssä zen endgül ig und
lang is ig. Fü die Annahme, daß de a ige Ve hal ensweisen de Nich -
banken ü den Ans ieg des Liquidi ä s ak o s de Fo de ungen on
Eu obanken im Jah e 1973 mi e an wo lich wa en, sp ich , daß die
An eile de K edi e mi eine Lau zei on übe einem Jah mi Beginn
de ausgep äg en Zinsbaisse sei 1974 on 40,4% im Mai 1974 au 59,1%
im Mai 1975 und jeweils 60,7 % im Mai 1976 und 1977 ans iegen. Die
Ölk ise, die im He bs 1973 ausb ach, übe lage e mi ih en Konse-
quenzen in de Folgezei alle ande en Ein luß ak o en und lei e e die
zwei e En wicklungsphase de T ans o ma ions ak o en ein. Diese
um aß den Zei aum zwischen 1974 und 1976 und is du ch eine s a ke
S eige ung de F is en ans o ma ion cha ak e isie . Die d i e Phase
sei 1976 weis ela i kons an e T ans o ma ions ak o en au . Sie schei-
nen da au hinzudeu en, daß die au ällige En wicklung de Vo pe iode
zumindes o läu ig beende is .
Niehans und Hewson haben die Meinung e e en, die Da en de
Bank on England, die auch diese Un e suchung zug unde liegen, e -
mi el en ein übe iebenes Bild de a sächlichen F is en ans o ma-
ion10. Sie beg ünden ih e Ansich mi dem Hinweis, daß Eu obanken
übe wiegend Roll-o e -K edi e e gäben, die ihnen übliche weise die
Möglichkei bö en, den K edi zu jedem „ oll-o e - e m" zu kündigen,
wenn ihnen eine Anschluß inanzie ung nich möglich sei. Deshalb sei es
e o de lich, den F is igkei sbe echnungen die Roll-o e -Pe ioden, nich
abe die e einba en K edi lau zei en (commi men pe iods) zug unde
zu legen. Diese Ansich kann nich übe zeugen. Zwa en hal en Roll-
o e -K edi e äge übliche weise sog. escape-Klauseln, die eine o -
zei ige K edi kündigung ech lich absiche n wü den, doch kann eine
Eu obank eine solche Klausel nu in Ausnahme ällen auch a sächlich in
Ansp uch nehmen. Wenn sie nämlich einen K edi kündig , weil ih die
Anschluß inanzie ung nich geling , o enba sie die G enzen ih es Re-
inanzie ungspo en ials und e anlaß den Schuldne zu leis ungs ähi-
ge en Konku en en zu wechseln. Die a sächliche F is en ans o ma-
ion du ch Eu obanken dü e deshalb ehe au de Basis de „com-
mi men pe iods" als au de jenigen de „ oll-o e -pe iods" zu e mi -
eln sein. Die Ge ah , daß in ex emen Ausnahmesi ua ionen allgemein
K edi kündigungen e olgen können und au diese Weise eine um ang-
eiche Liquidi ä sVe nich ung s a inde , is jedoch nich ganz auszu-
schließen.
10 Vgl. Niehans, Hewson (1976), S. 13.
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 227
Tabelle
4
Liquidi ä s ak o en und T ans o ma ions ak o en
im In e bankgeschä Londone Eu obanken
Zei Liquidi ä s-
ak o en de
Fo de ungen
Liquidi ä s-
ak o en de
Ve bindlichkei en
T ans o ma-
ions ak o en
3/73 65,61 65,27 0,34
5/74 65,45 65,55 0,10
5/75 64,08 64,98 0,90
5/76 64,06 64,73 0,67
5/77 64,29 66,14 1,85
E echne mi Hil e de Da en aus Tabelle 14 im Anhang.
Zusammen assend kann somi es ges ell we den, daß die F is en-
ans o ma ion und dami die Scha ung on Liquidi ä im Geschä de
Eu obanken mi ih en Nich bankkunden im Un e suchungszei aum be-
äch lich anges iegen is und ein e gleichsweise hohes Ni eau e -
eich ha .
Ganz ande s s ell sich die Si ua ion im In e bankgeschä da . Die in
de Tabelle 4 wiede gegebenen T ans o ma ions ak o en, die We e zwi-
schen 0,10 und 1,85 au weisen, belegen nämlich, daß F is en ans o ma-
ion so gu wie ga nich e olg . In e bank ansak ionen de Eu oban-
ken konzen ie en sich olglich as ausschließlich au die in e na ionale
Liquidi ä s e mi lung. Diese Fes s ellung wi d zusä zlich dadu ch un-
e s ichen, daß in de Ve gangenhei (so z. B. on 1969 bis 1971) auch
nega i e Vo zeichen de T ans o ma ions ak o en zu beobach en wa-
en11. Die nega i en Vo zeichen zeigen nämlich an, daß das Eu obank-
sys em zei weise soga eine ge ing ügig nega i e F is en ans o ma ion
im In e bankgeschä be ieben ha . Diese Ta sache is im wesen lichen
au die bedeu ende Holle zu ückzu üh en, welche die Filialen ame ikani-
sche Banken adi ionell am Eu ogeldma k spielen. Sie s ellen im Rah-
men ih es In e bankgeschä es ih en Mu e ins i u en gelegen lich län-
ge is ig e inanzie e Sich einlagen zu Ve ügung, obwohl ein sol-
ches Ve hal en ü unabhängig ope ie ende, allein an den Ma k zins-
sä zen o ien ie e Banken nich p o i abel wä e12. Das explosi e Wachs-
um de Ve bindlichkei en de Londone Eu obanken gegenübe ande-
11 Analog dem obigen Ve ah en lassen sich ü die Zei punk e 7/69, 7/70
und 10/71 die We e
—
0,75,
—
0,54 und
—
1,10 e echnen.
12 Vgl. Niehans (1971), S. 289 .
15*
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228 Be nd Heine e e
M.
US-$
180
160
140
120
100
80
60-
40-
20
1-
74 -1 >"
75 -1
76 -I—•
i
73 l
77
Abb. 2: Ve bindlichkei en Londone Eu obanken im In e bankgeschä
(nach Tabelle 13)
en Banken, das in Abbildung 2 da ges ell is , e mi el einen unge-
äh en Eind uck on de En wicklung und G öße ih e Liquidi ä s e -
mi lungskapazi ä und dami on de G ößeno dnung de T ansak-
ionen zwischen Eu obanken und pe iphe en Banken zum Zwecke in e -
na ionalen Liquidi ä sausgleichs. Wenn man be ücksich ig , daß diese
Zahlen zwa einen wich igen Ausschni , nich abe den gesam en Um-
ang solche In e bank ansak ionen wide spiegeln, dann wi d deu -
lich, in welchem Um ang das Eu obanksys em in de in e na ionalen
Finanzsphä e die Funk ion eines Ve mi le s on Liquidi ä zwischen
einzelnen Banken und zwischen na ionalen Bankensys emen übe nom-
men ha 13.
IV. Bankens uk u und Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung
Es is nich zu bes ei en, daß de g undlegende Wandel, dem die
S uk u de Anlege sei e an den in e na ionalen Finanzmä k en im
Anschluß an die eno men Ölp eiss eige ungen ausgese z wa , einen
13 Die Bank on England (Qua e ly Bulle in, 4/1975, S. 341) schä z , daß
die Londone Eu obanken e wa 50 % des Geschä s olumens de Eu omä k e,
so wie es on de BIZ e mi el wi d, au sich e einen.
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 235
Tabelle 10
An eil des Geschä es mi Nich banken am Gesam geschä
e schiedene G uppen Londone Eu obanken
Konso .bkn B i . Banken Ame . Banken Sons . Banken
Zei Zei
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 44,43 6,10 35,34 17,65 21,63 14,33 16,88 9,64
5/74 49,15 7,03 36,17 20,73 23,19 15,76 17,21 18,79
5/75 49,49 14,92 36,13 20,02 23,04 14,95 19,09 13,89
5/76 50,84 6,72 42,46 18,51 21,66 14,42 24,95 13,97
5/77 48,78 9,10 40,94 25,96 21,59 26,04 25,29 20,66
Quelle: Bank o England, Qua e ly Bulle in, di . Ausgaben.
bindlichkei en gegenübe Nich banken zug unde, wie sie in Tabelle 11
wiede gegeben sind, dann wi d ganz deu lich, daß de ela i g öße e
Bei ag de Konso ialbanken zu Liquidi ä sscha ung ü den Nich -
bankensek o du ch die absolu be äch lich g öße en Bei äge de an-
de en Eu obanken zumindes ausgeglichen, wenn nich ga übe o en
wi d.
Ha sich somi de Ein luß in e na ionale Bankenkoope a ion au die
Scha ung und Ve mi lung on Liquidi ä in de in e na ionalen Fi-
nanzsphä e en gegen dem u sp ünglichen Eind uck als bedeu ungslos
e wiesen? Diese Meinung, die bei eine Ve kü zung des Koope a ions-
beg i es lediglich au die Konso ialbanken en s ehen könn e, is siche -
Tab
eile 11
Fo de ungen und Ve bindlichkei en einzelne G uppen
de Londone Eu obanken gegenübe Nich banken in M d. US-Dolla
Konso .bkn B i . Banken Ame . Banken Sons . Banken
Zei Zei
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 1,5 0,2 3,6 1,8 3,8 2,5 1,2 0,7
5/74 2,6 0,4 5,4 3,1 6,0 4,1 1,4 1,5
5/75 5,3 1,6 16,1 7,6 15,6 9,3 4,4 3,2
5/76 5,4 0,7 15,0 6,5 14,7 9,8 10,1 5,7
5/77 6,2 0,9 15,8 8,0 16,2 9,3 12,9 7,8
Quelle: Bank o England, Qua e ly Bulle in, di . Ausgaben.
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236 Be nd Heine e e
lieh unzu e end. We den nämlich alle Ebenen, au denen in e na ionale
Koope a ion in de P axis s a inde , in die Be ach ung einbezogen,
so e geben sich gewich ige A gumen e ü die These, daß de Gesam -
komplex de in e na ionalen Bankenkoope a ion wesen lichen An eil an
de Zunahme in e na ionale Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung
im Anschluß an die Ölk ise ha e.
Das in Abbildung 3 da ges ell e O ganig amm, ypisch ü die g oßen
Koope a ionsg uppen, zeig deu lich eine zweiglied ige O ganisa ion de
Zusammena bei . Jede einzelne de koope ie enden Banken e üg
übe eigene Toch e ins i u e bzw. Filialen in den Zen en de Eu o-
mä k e. Diese Banken wickeln übe wiegend das Eu ogeschä ih e
Mu e ins i u e ab, sind abe dennoch in die Club-O ganisa ion einge-
bunden. Es is deshalb seh wah scheinlich, daß de g öß e Teil des
eno men In e bankgeschä es de b i ischen, de ame ikanischen und
de sons igen Eu obanken de i menin e nen und de Club-in e nen,
abe dennoch in e na ionalen Liquidi ä s e mi lung dien *1. Da übe
hinaus we den Zins- und Wechselku sa bi agegeschä e sowie de in-
e na ionale Zahlung e keh übe wiegend im In e bank e keh und zu
einem be äch lichen Teil un e Zwischenschal ung diese Eu obanken
abgewickel . Diese Ta sache e klä die ela i und absolu g oße Bedeu-
ung de Eu oma k öch e in e na ional ä ige Banken ü den P ozeß
in e na ionale Liquidi ä s e mi lung, wie sie in Tabelle 12 zum Aus-
d uck komm .
Tabelle
12
Fo de ungen und Ve bindlichkei en einzelne G uppen
de Londone Eu obanken gegenübe Banken in M d. US-Dolla
Zei Konso .bkn B i . Banken Ame . Banken Sons . Banken
Zei
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 1,9 3,2 6,6 8,4 13,8 15,1 5,8 6,3
5/74 2,6 4,8 9,6 11,9 20,0 22,0 6,7 6,6
5/75 5,4 9,0 22,7 30,3 46,4 52,8 18,7 19,9
5/76 5,2 9,6 20,3 28,4 53,2 58,1 30,3 34,9
5/77 6.6 11,4 23,4 28,9 59,3 56,0 39,0 41,5
Quelle: Bank o England, Qua e ly Bulle in, di . Ausgaben.
21 Vgl. Heine e e (1978), S.
78
.
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 237
Da übe hinaus zeigen die Tabellen 10 und 11, daß diese Eu obanken
ih be äch liches K edi geschä mi Nich banken zu einem g oßen Teil
im In e bankgeschä e inanzie en. Diese Ta sache deu e da au hin,
daß sie im Rahmen de O ganisa ion ih e Mu e banken — abe auch
de Koope a ions-Clubs, denen diese jeweils angehö en — die Funk ion
übe nommen haben, eine in e na ionale K edi alloka ion nach p i a -
wi scha lichen E izienzk i e ien, wei gehend unbeein luß on s aa -
lichen wi scha s- und wäh ungspoli ischen S eue ungs e suchen he -
beizu üh en. Die beach liche Rolle, die ge ade b i ische und ame ikani-
sche Banken dabei spielen, un e s eich die adi ionell dominie ende
S ellung Londons als in e na ionale Finanzpla z sowie die Lei wäh-
ungs unk ion des US-Dolla , ebenso wie die bedeu ende Posi ion de
ame ikanisch behe sch en mul ina ionalen Konze ne als T ansak eu e
au den in e na ionalen Finanzmä k en.
Wei deu liche als bei allen ande en G uppen de Londone Eu oban-
ken weis die Bilanzs uk u de Konso ialbanken au ih e Rolle im
Rahmen de in e na ionalen Bankeno ganisa ionen hin. Wie Tabelle 10
zeig , e inanzie en sie ih e K edi e an Nich banken as olls ändig bei
Banken und bilden somi egional ode unk ional wei gehend speziali-
sie e Ins i u ionen, denen im Rahmen in e na ionale bankwi scha -
liche Ve bundsys eme die besonde e Au gabe zu äll , o allem inan-
zielle Ressou cen aus dem In e bankbe eich in den Nich bankensek o
hinübe zulei en. Ih e ü die ande en Eu obanken auße gewöhnliche Bi-
lanzs uk u deu e — obwohl es sich na ü lich nich um einen eindeu-
igen Beweis handel — da au hin, daß die Konso ialbanken ih en ja
eben alls in e na ional ak i en Gesellscha e banken als Ins umen e
de K edi di e si ika ion und dami de Risikos euung dienen. Dies ge-
schieh so, daß die Gesellscha e im Wege des In e bankgeschä es die
Mi el zu Ve ügung s ellen, mi de en Hil e die Konso ialbanken sich
an de Gewäh ung on K edi en be eiligen bzw. K edi e selbs gewäh-
en können. Du ch die Einschal ung de Konso ialbanken können die
Gesellscha e banken dann egionale ode unk ionale Limi s, die sie
sich ode ih en Eu oma k öch e n zu Risikobeg enzung gese z haben,
übe winden, ohne ih eigenes K edi isiko en sp echend zu s eige n22.
Ve wende e Li e a u
Asseily, A.: Eu ocu ency Ma ke a Bay, in: The Banke s* Magazine 10/
1974, S. 13 - 17. — Hahn, O.: Konzen a ion und Koope a ion im eu opäischen
22 Vgl. Heine e e (1978), S. 106 .
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238 Be nd Heine e e
Bankwesen, in ös e . Banka chi 12/1971, S. 410-422. — Heine e e , B.:
De Ein luß in e na ionale Bankenkoope a ion au die in e na ionalen Fi-
nanzmä k e und den Spiel aum na ionale Zen albankpoli ik, F ank u
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he Eu ocu ency Ma ke s, Lexing on/Mass. 1975. — Hewson, J., Sakakiba a,
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G.: De Eu ogeldma k . Seine Bedeu ung ü In la ion und In la ionsbe-
kämp ung, F ank u , New Yo k 1976. — Kuske, H. M.: Finanzie ung mul i-
na ionale Un e nehmungen — Das Bankgeschä am in e na ionalen Kapi-
alma k , F ank u 1973. — Lee, B.E.: The Eu o-Dolla Mul iplie , in: The
Jou nal o Finance, Vol. 28 (1973), S. 867 - 874. — Mas , H. J.: Die Eu omä k e
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K edi ans al , 1975. — Niehans, J.: Geldscha ung und K edi e mi lung
im Eu odolla -Ma k , in: Ve s ehen und Ges al en de Wi scha , Fes gabe
ü F. A. Lu z, Tübingen 1971, S. 279 - 294. — Niehans, J., Hewson, J.: The
Eu odolla Ma ke and Mone a y Theo y, in: Jou nal o Money, C edi and
Banking, 2/1976, S.
1
- 28. — Owens, G.: The G ow h o he Eu o-Dolla
Ma ke , Uni e si y o Wales P ess, Bango 1974. — Schmi z, W.: In e na io-
nal In es men — G ow h and C isis, F ank u 1975. — Schus e , L.: Mul i-
na ionale Pa ne scha als Al e na i e zu mul ina ionalen Bank, in: Schwei-
ze Banken in de Wel on mo gen, H sg. Schus e , L., Be n 1975, S. 27 - 48.
— S ein, J.: Mul ina ionale Banken we den imme ielsei ige , in: Bank-
Be ieb 4/1972, S. 151-156. — T eichl, H.: Mul ina ionale Bankenkoope a-
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Schneide , W. und Fuchs, K., Wien 1973, S. 367 - 390. — Uhlig, J.: Mul ina io-
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S. 398-405. — Yassuko ich, S . M.: Oil and Money Flows: The P oblem o
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Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 239
Anhang
Tabelle 13
Fo de ungen und Ve bindlichkei en de Londone Eu obanken
in M d. US-Dolla gegliede nach F is igkei
Zei F is To al Gegen Banken Gegen Nich bkn.
Zei F is
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 0- 8 7,1 8,6 6,2 7,0 0,9 1,6
8-90 16,9 17,8 13,5 15,3 3,4 2,5
90 - 360 11,5 11,8 8,5 10,4 3,0 1,4
360 u.
m. 5,2 2,4 1,7 1,9 3,5 0,5
Alle F . 40,7 40,6 29,9 34,6 10,8 6,0
5/74 0- 8 11,5 13,9 9,7 10,6 1,8 3,3
8-90 27,0 30,6 21,6 26,8 5,4 3,9
90-360 16,7 17,6 13,0 15,6 3,6 2,1
360
u.
m. 10,3 3,7 3,0 3,0 7,3 0,7
Alle F . 65,5 65,8 47,3 56,0 18,1 10,0
5/75 0- 8 24,5 35,5 22,0 28,0 2,5 7,5
8-90 64,4 75,1 55,2 65,6 9,2 2,6
90 - 360 36,3 42,3 28,6 38,0 7,7 4,2
360 u. m. 39,4 11,7 11,2 10,2 28,1 1,5
Alle F . 164,6 164,6 117,0 141,8 47,5 22,8
5/76 0- 8 29,1 37,0 26,8 29,9 2,3 7,1
8-90 66,1 80,8 57,3 70,5 8,8 10,3
90 - 360 41,2 49,1 32,9 44,1 8,3 5,0
360
u.
m. 43,0 12,1 13,0 10,7 30,0 1,4
Alle F . 179,4 179,0 130,0 155,2 49,4 23,8
5/77 0- 8 35,3 43,6 32,3 33,7 3,0 9,9
8-90 74,6 94,1 65.1 76,0 9,5 18,1
90 - 360 47,8 55,6 38,0 44,0 9,8 11,6
360
u.
m. 49,4 13,5 14,9 8,5 34,5 5,0
Alle F . 207,1 206,8 150,3 162,2 56,8 44,6
Quelle: Bank o England, Qua e ly Bulle in, di . Ausgaben, jeweils Tabelle „Ma-
u i y analysis o liabili ies and claims o UK banks and ce ain o he ins i u ions in
o eign cu encies".
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240 Be nd Heine e e
Tabelle 14
Rela i e An eile de F is igkei sklassen
an den Fo de ungen und Ve bindlichkei en de Londone Eu obanken
To al Gegen Banken Gegen Nich bkn.
Zei F is
Zei F is
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 0- 8 17,4 21,2 20,7 20,2 8,3 26,7
8-90 41,5 43,8 45,2 44,2 31,5 41,7
90-360 28,3 29,1 28,4 30,1 27,8 23,3
360 u. m. 12,8 5,9 5,7 5,5 32,4 8,3
Alle F . 100 100 100 100 100 100
5/74 0- 8 17,6 21,1 20,5 18,9 9,9 33,0
8-90 41,2 46,5 45,7 47,9 29,8 39,0
90 - 360 25,7 26,7 27,5 27,9 19,9 21,0
360 u. m. 17,5 5,7 6,3 5,3 40,4 7,0
Alle F . 100 100 100 100 100 100
5/75 0- 8 14,9 21,6 18,8 19,7 5,3 32,9
8-90 39,1 45,6 47,2 46,3 19,4 42,1
90-360 22,1 25,7 24,4 26,8 16,2 18,4
360 u. m. 23,9 7,1 9,6 7,2 59,1 6,6
Alle F . 100 100 100 100 100 100
5/76 0- 8 16,2 20,7 20,6 19,3 4,7 29,8
8-90 36,8 45,1 44,1 45,4 17,8 43,3
90 - 360 23,0 27,4 25,3 28,4 16,8 21,0
360 u. m. 24,0 6,8 10,0 6,9 60,7 5,9
Alle F . 100 100 100 100 100 100
5/77 0- 8 17,0 21,1 21,5 20,8 5,3 22,2
8-90 36,0 45,5 43,3 46,9 16,7 40,6
90-360 23,1 26,9 25,3 27,1 17,3 26,0
360 u. m. 23,9 6,5 9,9 5,2 60,7 11,2
Alle F . 100 100 100 100 100 100
Be echne m Hil e de Da en aus Tabelle 13.
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Liquidi ä sscha ung
und
-Ve mi lung
an den
Eu o Wäh ungsmä k en
241
Tabelle
15
Rela i e An eile
de
F is igkei sklassen
an den
Gesam o de ungen
und
Ve bindlichkei en einzelne
G uppen
de
Londone Eu obanken
Zei F is Konso .bkn B i . Banken US-Banken Sons . Banken
Zei F is
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 0- 8
8-90
90-360
360
u.
m.
Alle
F .
13,97
32,09
20,86
33,08
100
15,90
47,86
30,31
5,93
100
21,89
43,75
23,93
10,43
100
24,95
45,62
23,32
6,11
100
16,53
37,23
30,92
15,32
100
18,35
39,91
32,48
9,26
100
16,90
44,62
29,67
8,81
100
23,32
43,75
29,08
3,85
100
5/74 0- 8
8-90
90 - 360
360
u.
m.
Alle
F .
11,78
32,17
21,20
34,85
100
16,90
49,78
28,18
5,14
100
14,85
49,71
24,82
10,62
100
16,50
53,78
25,29
4,43
100
19,84
34,77
25,38
20,01
100
20,88
42,08
29,10
7,94
100
18,64
43,42
27,82
10,12
100
26,43
44,32
25,04
4,21
100
5/75 0- 8
8-90
90 - 360
360
u.
m.
Alle
F .
11,51
29,68
16,92
41,89
100
16,47
53,88
26,96
2,69
100
13,14
44,73
23,92
18,21
100
20,27
47,43
26,47
5,83
100
14.72
28.73
21,10
35,45
100
19,09
42,16
29,21
9,54
100
16,70
42,22
23,56
17,52
100
29,09
42,94
22,49
5,48
100
5/76 0- 8
8-90
90-360
360 u. m.
Alle
F .
12,06
26,88
16,68
44,38
100
17,69
50,03
29,40
2,88
100
12,74
40,12
26,79
20,35
100
20,68
43,42
30,01
5,89
100
14,41
28,65
20,48
36,46
100
18,18
43,59
29,61
8,62
100
20,26
39,07
23,68
16,99
100
26,33
44,19
24.50
4,98
100
5/77 0- 8
8-90
90 - 360
360
u.
m.
Alle
F .
11,27
29,37
17,65
41,71
100
16,32
51,72
28,83
3,13
100
15,33
38,70
25,22
20,75
100
20,23
44,28
29,61
5,88
100
15,16
28,97
20,84
35,03
100
20,84
42,93
29,41
6,82
100
20,34
37,37
24,53
17,76
100
25,17
45,05
24,63
5,15
100
Be echne
mi
Hil e
de
Da en
aus:
Bank
o
England, Qua e ly Bulle in,
di .
Ausgaben,
jeweils Tabelle „Ma u i y analysis
o
liabili ies
and
claims
o UK
banks
and
ce ain o he
ins i u ions
in
o eign cu encies".
16
K edi
und
Kapi al 2/1979
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242 Be nd Heine e e
Tabelle 16
Rela i e An eile de F is igkei sklassen
an den Fo de ungen und Ve bindlichkei en einzelne G uppen
Londone Eu obanken gegenübe Nich banken
Zei F is
Konso .bkn B i . Banken US-Banken Sons . Banken
Zei F is
Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b. Fo d. Ve b.
3/73 0- 8
8-90
90 - 360
360 u. m.
Alle F .
4,09
15,30
16,34
64,27
100
15,87
38,94
24,04
21,15
100
10,88
30,13
30,38
28,61
100
32,13
33,52
18,90
15,45
100
7,31
37,69
29,17
25,83
100
28,28
43,39
24,17
4,16
100
8,95
34,04
27,29
29,22
100
26,78
37,87
24,41
10,94
100
5/74 0- 8
8-90
90 - 360
360 u. m.
Alle F .
3,71
19,55
18,57
58,17
100
30,85
33,61
17,63
17,91
100
12,39
25,45
21,58
40,58
100
40,67
31,64
17,73
9,96
100
11,38
37,09
21,71
29,82
100
34,16
40,40
21,10
4,34
100
14,18
34,63
16,56
34,63
100
18,92
48,29
26,08
6,71
100
5/75 0- 8
8-90
90-360
360 u. m.
Alle F .
2,27
13,72
14,29
69,82
100
31,01
39,56
18,35
11,08
100
9,81
13,57
13.72
62,72
100
38,60
36,95
16,06
8,39
100
7,79
21,54
17,56
53,11
100
38,02
39,15
18,09
4,74
100
10,42
25,82
18,11
45,65
100
24,57
50,39
15,08
9,96
100
5/76 0- 8
8-90
90 - 360
360 u. m.
Alle F .
2,31
12,53
14,10
71,06
100
32,71
44,43
20,55
2,31
100
5,45
11,59
14,75
68,21
100
39,37
36,59
17,83
6,21
100
4,48
19,35
16,66
59,51
100
27,74
46,59
21,44
4,23
100
5,06
25,91
23,45
45,58
100
24,85
44,21
23,53
7,41
100
5/77 0- 8
8-90
90 - 360
360 u. m.
Alle F .
1,66
11,86
16,49
69,99
100
36,11
38,08
20,49
5,32
100
5,75
11,22
14,69
68,34
100
40,91
42,87
12,25
3,97
100
5,58
14,75
17,42
62,25
100
40,49
43,07
14,75
1,69
100
6,15
22,40
20,91
50,54
100
24,62
45,06
24,69
5,63
100
Be echne mi Hil e de Da en aus: Bank o England, Qua e ly Bulle in, di . Ausgaben,
jeweils Tabelle „Ma u i y analysis o liabili ies and claims o UK banks and ce ain o he
ins i u ions in o eign cu encies".
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.12.2.221 | Gene a ed on 2023-01-16 12:44:15
Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en 243
Zusammen assung
Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung an den Eu owäh ungsmä k en
und die S uk u des in e na ionalen Bankensys ems
Die A bei zeig mi Hil e on Da enma e ial, das die Bank on England
egelmäßig übe das F emdwäh ungsgeschä de Londone Banken e ö -
en lich , daß die Scha ung und Ve mi lung on Liquidi ä au dem in e -
na ionalen Finanzma k sei dem Ausb uch de Ölk ise im Jah e 1973 be-
äch lich zugenommen ha . Diese Vo gang wi d als E gebnis des Zusam-
men e ens g undlegende Ve ände ungen in de S uk u de Anlege -
sei e de Eu omä k e als Folge de Ölp eise höhung und de S uk u des
in e na ionalen Finanzsys ems du ch in e na ionale Bankenkoope a ion in-
e p e ie . Die empi ische Analyse konzen ie sich au die zei liche En -
wicklung und den Ve gleich on Bilanzs uk u en e schiedene G uppen
Londone Eu obanken. Die Un e suchung komm zu dem E gebnis, daß dies-
bezügliche Un e schiede zwischen den Bankeng uppen au ih e jeweilige
Rolle im Rahmen de in e na ionalen bankwi scha lichen Ve bundsys eme
zu ückge üh we den können. Au diese Weise we den empi isch abges ü z e
A gumen e en wickel , die eine enge Beziehung zwischen de S uk u wand-
lung des in e na ionalen Bankensys ems und dem Wachs um in e na ionale
Liquidi ä sscha ung und -Ve mi lung als wah scheinlich e scheinen lassen.
Summa y
C ea ion and Supply o Liquidi y on he Eu ocu ency Ma ke s
and he S uc u e o he In e na ional Banking Sys em
Wi h he help o da a published egula ly by he Bank o England on he
o eign cu ency ansac ions o he London banks, his s udy shows ha
he c ea ion and supply o liquidi y on he in e na ional inancial ma ke
has inc eased subs an ially since he onse o he oil c isis in 1973. This p o-
cess is in e p e ed as he ou come o he coincidence o undamen al changes
on he in es ing side o he ma ke in consequence o he oil p ice inc ease
and o simila changes in he s uc u e o he in e na ional inancial sys em
due o in e na ional co-ope a ion among banks. The empi ical analysis
concen a es on he empo al de elopmen and he compa ison o balance-
shee s uc u es o a ious g oups o London Eu obanks. The s udy eaches
he conclusion ha he ele an di e ences among he banking g oups a e
a ibu able o hei espec i e oles wi hin he amewo k o he in e -
na ional, in e meshing banking sys ems. In his way, empi ically suppo ed
a gumen s a e de eloped, which make a close ela ionship be ween he
s uc u al changes in he in e na ional banking sys em and he g ow h o
in e na ional liquidi y c ea ion and supply seem p obable.
16*
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244 Be nd Heine e e
Résumé
La c éa ion e l'o e de liquidi és su les eu o-ma chés moné ai es
e la s uc u e du sys ème bancai e in e na ional
A l'aide de données chi ées su les ansac ions en de ises é angè es
des banques londoniennes éguliè emen publiées pa la Banque d'Angle e e,
l'é ude démon e que la c éa ion e l'o e de liquidi és su le ma ché
inancie in e na ional on no ablemen p og essé depuis le déclenchemen
de la c ise du pé ole en 1973. Ce p ocessus es in e p é é comme le ésul a
de la econ e de changemen s ondamen aux dans la s uc u e des in es is-
semen s dans les eu o-ma chés à la sui e de la hausse du p ix du pé ole
e dans la s uc u e du sys ème inancie in e na ional en aison de la
coopé a ion bancai e pa -delà les on iè es. L'analyse empi ique se con-
cen e su le dé eloppemen dans le emps e su la compa aison des
s uc u es bilan ai es de di e s g oupes d'eu obanques londoniennes. L'é ude
conclu que les di e gences cons a ées à ce p opos en e les g oupes ban-
cai es peu en ê e a ibuées à leu s ôles espec i s dans le cad e des
eg oupemen s bancai es in e na ionaux. L'on a de ce e maniè e dé eloppé
des a gumen s d'o d e empi ique qui on appa aî e aisemblable une
é oi e ela ion en e la mu a ion s uc u elle du sys ème bancai e in e -
na ional e l'expansion de la c éa ion e de l'o e de liquidi és in e na ionales.
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