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Zur Theorie und Praxis der Mitbestimmung. Bd. 2

Abstract

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Zur Theorie und Praxis der Mitbestimmung. Bd. 2

Author: Weddigen, Walter
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1964
DOI: 10.3790/978-3-428-41535-9
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285439/1/9783428415359.pdf
Weddigen, Wal e (Ed.)
Book
Zu Theo ie und P axis de Mi bes immung. Bd. 2
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 24/II
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Weddigen, Wal e (Ed.) (1964) : Zu Theo ie und P axis de Mi bes immung. Bd.
2, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 24/II, ISBN 978-3-428-41535-9, Duncke & Humblo ,
Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s·
und
Sozialwissenscha en
Neue
Folge Band 24/11
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
SCHRIFTEN
DES
VEREINS F JR SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
24/11
Zu Theo ie und P axis de Mi bes immung
Zwei e
Band
VERLAG
VON
DUNCKER&HUMBLOT
BE
R L I N
1964
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Zu
Theo ie
und
P axis
de
Mi bes immung
Zwei e
Band
Von
P o esso D . A. F. Napp-Zinn
und
P o esso D .
H.
G. Schach schabel
he ausgegeben on
Wal e Weddigen
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1964
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Alle
Rech e
o behal en
© 1964
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
Ged uck
1964
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
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Vo wo
De
e s e
Band
unse e
Un e suchung
"Zu
Theo ie
und
P axis
de
Mi bes immung"
behandel e
in
seinem
e s en
Bei ag
die
beg i s-
und
p oduk i i ä s heo e ischen
G und agen
de
(be ieblichen
wie
übe -
be ieblichen)
A bei nehme mi bes immung
und
gab
in
seinem
zwei en
Bei ag
eine
Analyse
de
Einwi kungen
de
be ieblichen
Mi bes im-
mung
de
A bei nehme
au
die
Un e nehmens üh ung
in
Wes deu sch-
land.
In
Wei e üh ung
diese
A bei en,
die
im
sozialpoli ischen
A bei s-
ausschuß
de
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
(Ve ein
ü
Socialpoli ik)
e e ie
und
disku ie
wu den,
e einig
de
o liegende
zwei e
Band
de
Un e suchung
die
dankenswe en
Bei äge
zweie
wei e e
Ausschuß-Mi gliede
übe
F agen
de
Mi bes immung,
die
sich
gleich alls
aus
jenen
A bei en
des
genann en
Ausschusses
e -
gaben.
Auch
diese
Bei äge
s ehen
inhal lich
un e
de
eigenen
Ve an -
wo ung
nu
ih e
Au o en,
geben
also
nich
e wa
Au assungen
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik
ode
seines
genann en
A bei sausschusses
wiede .
Dem
Assis en en
meines
Leh s uhls,
He n
Diplom olkswi
W.
Pah-
low,
habe
ich
da ü
zu
danken,
daß
e
das
Sachwo e zeichnis
e s ell e,
sowei
es
den
Bei ag
"Wi scha s
ä e
und
übe be iebliche
Mi bes im-
mung
in
Deu schland"
be i .
Nü nbe g,
den
1.
Mai
1964 W.
Weddigen
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Inhal
Die
Mi bes immung
de
A bei nehme
in
de
Wi scha s üh ung
de
Un e nehmung
au
be iebliche
Ebene
in
de
Au assung
de
Gewe k-
scha en
und
de
A bei gebe e bände
Von
P o esso
D .
Hans
G.
Schach schabel
...........................
9
Wi scha s ä e
und
übe be iebliche
Mi bes immung
in
Deu schland
Von
P o esso
D .
An on
Felix
Napp-Zinn
..........................
61
Die
gewe kscha liche
Fo de ung
nach
Mi bes immung
de
A bei nehme
au
übe be iebliche
Ebene
und
ih e
Ve einba kei
mi
ande en
Kon-
zep ionen
Von
P o esso
D .
Hans
G.
Schach schabel
..........................
155
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14
Die Demok a isie ung
de
Wi scha
allgemein
beg i en
wi d
als
"di ek e
zen ale
En scheidung
übe
P o-
duk ion
und
Konsum"2.
Denn
diesem
Sys em
ehl
o ensich lich
eine
spezi ische
wi scha sdemok a ische
Konzep ion,
ganz
zu
schweigen
da on,
daß
de
Ausd uck
"Wi scha sdemok a ie"
übe haup
nich
ge-
b auch
wi d.
Es
kenn
keine
konk e e
Vo s ellung
eine
Mi bes im-
mung
ode
Mi wi kung
de
A bei e
an
de
zen alen
Lenkung
de
Wi scha
und
en häl
lediglich
einige
un ealis ische
Vo schläge
zu
O ganisa ion
de
Be iebslei ung
3 •
2.
Wi scha s
demok a ie
als
Wi scha s o m,
insbesonde e
die
Ziel-
und
Mi elp oblema ik
Vielmeh
i
e s
nach
dem
E s en
Wel k ieg
de
wi scha sdemo-
k a ische
Gedanke
in
eigene
P ägung
deu lich
he o ,
indem
e
sich
in
de
Fo de ung
nach
Demok a isie ung
de
Wi scha ,
nach
WiT -
scha sdemok a ie als eineT bes imm en WiT scha s oTm,
niede schläg 4.
2 H.-D.
O lieb,
De
Kamp
um
Wi scha sdemok a ie
und
Mi bes im-
mung, a.a.O., S.17. -
Im
üb igen
sei
au
die
k i ischen
Beme kungen
e -
wiesen,
die
do
übe
die Ansich en
on
K.
Ma x
zu
..
Ve wi klichung
de
wah en
Demok a ie" o ge agen
we den
( gl. S.
15
.).
3
Da
en sp echend
den
P inzipien des o hodoxen Ma xismus
in
de
UdSSR wi scha sdemok a ische Maßnahmen, insbesonde e zwecks
di ek e
Be eiligung
de
A bei e
an
de
Wi scha s üh ung, bislang nich
exis ie -
en,
sonde n
e s
im
Zuge
de
dezen alen Neuo dnung (
..
Dezen alisie ung
de
Planung
und
Be iebslei ung" sowie
..
Ak i ie ung
de
Massen")
ab
1958
gewisse Be a ungso gane einge ich e
wo den
sind, so
is
die
im
Wide sp uch
zu
ma xis ischen Au assung
in
Polen
sei
1956,
o
allem
abe
in
Jugo-
slawien
sei
1950
bes ehende
..
gesellscha liche Ve wal ung" besonde s
be-
deu sam.
In
de
in
Jugoslawien
neben
ande en
Selbs e wal ungen
gescha -
enen
A bei e selbs e wal ung
in
den Wi scha sbe ieben
wi d
die
Ve -
wal ung
on
A bei e kollek i en ausgeüb , die sich aus gewähl en
A bei e -
ä en
sowie aus Ve wal ungsausschüssen zusammense zen. Diese Wi scha s-
demok a ie
kann
als Beispiel des
..
Konku enz-Sozialismus" bezeichne
we -
den. Die En wicklungen
in
Polen
und
Jugoslawien
haben
o ensich lich
einen
Ein luß
da au
ausgeüb ,
daß
neue dings auch
in
de
UdSSR die
e wähn en
Ansä ze
eine
Mi bes immung
de
Be iebsbelegscha en
zu
in-
den
sind. -Vgl.
zu
..
gesellscha lichen Ve wal ung"
in
Jugoslawien insbes.
"Die Gemeinwi scha
in
Jugoslawien".
In:
Annalen
de
Gemeinwi scha .
28.
Jg., H.2, Mai-No embe
1959,
S.107-395.
-Vgl.
e ne
F.
Voig , Die
Mi bes immung
de
A bei nehme
in
den
Un e nehmungen. Eine Analyse
de
Einwi kungen
de
Mi bes immung
in
de
Bundes epublik Deu schland
au
die
Un e nehmens üh ung.
In:
Zu
Theo ie
und
P axis
de
Mi bes im-
mung. Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik. Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en.
N.
F. Bd.24/I, Be lin
1962,
S.98,
174,
217
.,
276
.,
282
u.
505.
4 Die
En s ehung
des Wo es
..
Wi scha sdemok a ie"
is
nich eindeu ig
es s ellba . Allgemein
wi d
de
Ausd uck
au
den
Ti el des Buches
on
S. u.
B.
Webb,
Indus ial
Democ acy, das
1897
e schien, (d . "Theo ie
und
P axis
de
englischen Gewe k e eine",
S u ga
1906),
zu ückge üh . -
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Wi scha sdemok a ie
als
Wi scha s o m
15
Diese
En wicklung
wi d
p inzipiell
mi
de
geschich lichen
E ah ung
beg ünde ,
die
gezeig
habe,
daß
die poli ische
Demok a ie
auch
ohne
"E hebung
des
P ole a ia s
zu
he schenden
Klasse"
möglich
sei
und
die
poli ische
Demok a ie
noch keineswegs
die
Besei igung
de
wi -
scha lichen
Un eihei
bedeu ei>.
Den
geis igen
Raum
and
de
Gedanke
de
Wi scha sdemok a ie
o
allem
inne halb
de
eien
Gewe kscha en,
die
sich schon
ela i
üh
om
o hodoxen
Ma xismus
abgewand
ha en
und
nich
nu
g undsä zlich
eine
sch i weise
Ve wi klichung
wi scha sdemok a i-
sche Ziele
be ü wo e en,
sonde n
diese
Eins ellung
auch
dadu ch
be-
kunde en,
daß
sie
an
de
p ak ischen
A bei
au
sozialpoli ischem
Ge-
bie
eilnahmen
6•
Dami
konn en
sich
die
Gewe kscha en
nich
nu
in
zunehmendem
Maße
Ane kennung
e scha en
und
ih e
o ganisa o-
ische
Posi ion
und
Bedeu ung
es igen,
ielmeh
wa en
sie
dadu ch
auch
in
de
Lage, zwecks
nachhal ige
Ve e ung
und
Fö de ung
de
In e essen
de
A bei nehme scha
an
wich igen
En scheidungen
übe
soziale
und
ökonomische
Lebens-
und
A bei s e häl nisse
mi zuwi ken
ode
diese
zumindes
zu
beein lussen.
Un e
Be ücksich igung
diese
Vo gänge
wu de
es
auch
e o de lich,
zum
Gedanken
de
Wi scha sdemok a ie
S ellung
zu
nehmen
und
diesen
inhal lich
nähe
zu
bes immen.
Die
Folge
da on
wa ,
daß
be-
ei s
anläßlich
de
gewe kscha lichen
Kong esse
1925
in
B eslau
und
1928
in
Hambu g
die
Wi scha sdemok a ie
be on
zum
Gegens and
eingehende
Ve handlungen
gemach
wu de.
Au
dem
Hambu ge
Kong eß
wa en
die
E ö e ungen
besonde s
akzen uie
du ch
die
im
Au age
des
Allgemeinen
Deu schen
Gewe kscha sbundes
on
F.
Naph ali
übe
das
Thema
"Wi scha sdemok a ie.
Ih
Wesen,
Weg
Alle dings
e schein
es
p oblema isch,
die
wi scha sdemok a ische
Idee
so
unmi elba
aus
den
Vo s ellungen
de
Fabian
Socie y
abzulei en,
wie
dies
M. Beck,
Wi scha sdemok a ie,
Ve ö en lichungen
de
Handels-Hochschule
S .
Gallen,
Reihe
A,
H.62,
Zü ich
u.
S .
Gallen
1962, S.
17
.,
ge an
ha .
Es
soll
ga
nich
geleugne
we den,
daß
abische
Ein lüsse
speziell
beg i liche
A
bes ehen,
die
besonde s
ü
den
Re isionismus
ele an
gewo den
sind.
En scheidend
is
jedoch,
daß
de
Ausd uck
"Wi scha sdemok a ie"
im
deu schsp achigen
Raum
on
An ang
an
einen
ganz
besonde en
Akzen
e -
hIel ,
ganz
zu
schweigen
da on,
daß
e
-
wie
oben
nachgewiesen
wi d
-
ge ade
du ch
die
Auseinande se zungen
in
gewe kscha lichen
K eisen
mi
einem
spezi ischen
Inhal
ausge üll
wo den
is .
11
Vgl.
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O., S.8/9.
6
Es
is
zu
be ücksich igen,
daß
e schiedene
on
den
Gewe kscha en
ü
ih e
Mi gliede
p ak izie en
sozialen
Maßnahmen
de
allgemeinen
sozial-
poli ischen
En wicklung
o auseil en
und
e s
spä e
in
die
s aa liche
Sozial-
poli ik
einbezogen
wu den;
gl.
dazu
G.
Alb ech , Sozialpoli ik.
Gö ingen
1955, S.85.
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16
Die
Demok a isie ung
de
Wi scha
und
Ziel" 1928
he ausgegebene
Ve ö en lichung,
die
auch
auße halb
gewe kscha liche
K eise
s a k
disku ie
wu de
7•
a) Die
Ve handlungen
und
S ellungnahmen
im
ei
gewe kscha -
lichen
Lage
zeigen deu lich,
daß
be äch liche un e schiedliche
Au -
assungen
da übe
bes anden,
ob
die
Wi scha sdemok a ie
als
Ziel
ode
als
Mi el
beg i en
we den
soll e.
aa)
Denn
eine sei s
blieb
das
Ziel,
den
Sozialismus,
insbesonde e
eine
sozialis ische
Wi scha so dnung,
zu
ealisie en,
un e ückba
be-
s ehen,
da
e s
dann
die
olle
Du chse zung
und
Ve wi klichung
de
Wi scha sdemok a ie
möglich sei.
Inso e n
wu den
Sozialismus
und
demok a ische
Wi scha
als
Zielkomplex
emp unden,
gewisse maßen
als
die
beiden
Komponen en,
die
"un ennba
e bunden"
ein
einhei -
liches Ziel bilden,
wobei
die
e olu ionä
e kämp e
ode
zwangsläu ig
ein e ende
Sozialisie ung
de
P oduk ionsgü e
als
en scheidendes
Mi el
ane kann
blieb.
bb)
Ande e sei s
wu de
abe
ge ade
seh
ehemen
die
Meinung
e -
e en,
daß
die
Wi scha sdemok a ie
als
ein
Mi el
zu
e s ehen
sei,
als
de
p ak ische
Weg
zu
Ve wi klichung
des
Sozialismus8• Die
be-
ei s
einge e ene
wi scha s
demok a ische
En wicklung
und
ih
wei e-
e
Ve lau
seien
als
übe gangspe iode
zwischen
Kapi alismus
und
So-
zialismus
zu
we en.
Mi
Hil e
de
Wi scha sdemok a ie
könne
de
Kapi alismus,
be o
e
geb ochen
we de,
auch
gebogen
we den,
indem
sie sich
allmählich
ode
sch i weise
au
allen
Gebie en
des gesell-
scha lichen
und
wi scha lichen
Lebens
du chse ze
und
übe
eine
zu-
nehmende
Ausdehnung
de
demok a isch
o ganisie en
Gemeinwi -
scha
die
Sozialisie ung
ans ebe
und
schließlich
den
Sozialismus
eali-
sie e,
wobei
die
E eichung
dieses Zieles
dann
zusammen iele
lImi
dem
Au gehen
alle
wi scha sdemok a ischen
Bewegungen
im
Sozia-
lismus"9.
7 Vgl.
ü
die
E ö e ungen
in
gewe kscha lichen
K eisen
insbes.
P o o-
koll
de
Ve handlungen
des
13.
Kong esses
de
Gewe kscha en
Deu sch-
lands
(3.
Bundes ag
d. ADGB).
Abgeh.
in
Hambu g
om
3.
bis
7.
Sep embe
1928.
3.
Ve handlungs ag.
Be lin
1928, S. 170 .
G undsä zlich
k i ische
Be-
ach ungen
inden
sich
o
allem
bei
K.
Lindne ,
Übe
Wi scha sdemo-
k a ie.
In:
Jb.
.
Na .
u.
S a .,
IH.
F., 76.
Bd.
(1929), S.
540
.,
e ne
bei
G. Alb ech ,
"Wi scha sdemok a ie".
In:
Jb.
.
Na .
u.
S a .,
IH.
F., 75.
Bd.
(1929), S.
221
.,
sowie
om
gleichen
Ve asse
im
A ikel
"Wi scha sdemo-
k a ie".
In:
Wö e buch
d.
Volkswi scha ,
4.
Au l.,
111.
Bd.,
Jena
1933,
S. 1015 . -
Übe
die
bis
1933
e schienene
wich igs e
Li e a u
zum
Thema
Wi scha sdemok a ie
in o mie
auch
W.
Weddigen,
Sozialpoli ik.
Eine
Ein-
üh ung
in
ih e
Theo ie
und
P axis.
Jena
1933,
S.87.
8 Vgl.
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O., S.176.
9
K.
Lindne ,
a.a.O., S. 543.
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Wi scha sdemok a ie als Wi scha s o m
17
Nach
diese
Au assung
is
Wi scha s
demok a ie
pnma
eine
Me hode,
ein
Ve ah en,
e s anden
als
ein
Bündel
iel äl ige
und
e schiedena ige
Maßnahmen
im
Kamp
um
die
Einsch änkung
de
au ok a ischen
Wi scha s üh ung,
alle dings
noch
imme
mi
dem
ele an en
Ziel
de
Sozialisie ung,
das
keineswegs
au gegeben
wi d.
Doch
will
man
nich
ho nungs oh
und
gläubig
au
den
Tag
de
Wel -
e olu ion
ode
au
einen
e olu ionä en
Ak
wa en,
sonde n
man
is
en schlossen,
mi zua bei en,
mi zuwi ken
und
le z lich
mi zubes im-
men,
o
allem
in
de
Absich ,
die
bes ehende
Wi scha so dnung
um-
zu o men
und
Vo a bei en
ü
eine
sozialis ische
Wi scha
zu
lei-
s en,
de en
Einzelhei en
jedoch noch
imme
nich
bekann
sind
1o
•
Au
diesem
Wege
is
abe
die
sukzessi e
Au hebung
de
"He scha s-
g undlage
des
P i a eigen ums"
en scheidend,
die
sich
du ch
die
Demo-
k a isie ung
des
Wi scha slebens
lau end
ollziehe
und
die
soga
eil-
weise
de
Ve ände ung
de
Eigen umso dnung
o ausgehe.
Diese
als
e olu ionis isch, e isionis isch
ode
e o mis isch
zu
be-
zeichnende sozialis ische
Au assung
se z e
sich
in
eigewe kscha -
lichen
K eisen
en schieden
du ch,
obwohl
sie
keineswegs
einhei lich
akzep ie
wu de
ll
.
Sie
wu de
in
de
gewe kscha lichen
Sch i
übe
die
Wi scha sdemok a ie
du ch
zahl eiche
Beispiele
undie
und
e hä e ,
indem
o
allem
das
Vo d ingen
genossenscha liche ,
ge-
we kscha liche
und
ö en liche
Be iebe
nachgewiesen
wu de,
wei e -
hin
die
Be eiligung
de
Gewe kscha en
an
wi scha lichen
Selbs -
e wal ungskö pe n
(z.
B. Reichskohlen-
und
Reichskali a )
sowie
an
de
s aa lichen
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik,
insbesonde e
an
de
Ge-
s al ung
de
A bei s e häl nisse,
um
schließlich
auch
au
die
Demo-
k a isie ung
des
Bildungswesens
abzuheben,
die
zu
eine
Du chb e-
chung
des
Bildungsmonopols
ge üh
habe.
b)
Im
Rahmen
des
Bündels
wi scha sdemok a ische
Maßnahmen
komm
dem
K i e ium
de
Mi bes immung
eine
ausschlaggebende
S ellung
zu.
Dabei
is
zu
be ücksich igen,
daß
de
Gedanke
de
Mi -
bes immung
be ei s
in
de
o ausgegangenen
Zei
in
e schiedenen
Fo men
und
A en
p ak izie
wo den
wa
12
•
Alle dings
is
es
on
e hebliche
Bedeu ung,
daß
in
de
gewe k-
scha lich-wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
en sp echend
de
heu igen
Te minologie
be on
die
übe be iebliche, dagegen p inzipiell
nich
die be iebliche
Mi bes immung
gemein
is
13•
Die
soziale
und
10
Vgl.
Wi scha sdemok a ie, a.a.O.,
S.179.
11
Vgl.
P o okoll, a.a.O.,
S.
206
.
12
Vgl.
dazu
H.
J. Teu ebe g, Geschich e de indus iellen Mi bes immung
in
Deu schland. U sp ung und En wicklung
ih e
Vo läu e
im
Denken
und
in de Wi klichkei des 19. Jah hunde s, Tübingen 1961.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
24/II
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
18
Die
Demok a isie ung
de
Wi scha
wi scha liche
Füh ung
könne
nu
du ch
die
kollek i e
übe be ieb-
liche
Ve e ung
de
A bei e scha
ausgeüb
we den,
wobei
zwecks
wi kliche
Mi üh ung
de
Wi scha
die
Mi wi kung
de
A bei -
nehme scha
ge ade
do
eingeschal e
we den
müsse, "wo sich
ma k -
behe schende,
P oduk ion,
Absa z
und
P eis
egulie ende
O gani-
sa ionen
bilden"14.
Fü
eine
a sächliche
Demok a isie ung
de
Wi scha
wi d
mi
alle
Deu lichkei
de
Rä egedanke
ausgeklamme ,
denn
sie
könne
"nich
übe
einzelne
Be iebe,
nich
übe
die
Be iebs ä e"
e eich
we den
15
.
Obwohl
den
Be iebs ä en
"eine
ungeheue
wich ige
Funk-
ion
in
allen
F agen,
die
die
Ges al ung
des
A bei s e häl nisses
und
die
p ak ische
Ausges al ung
des
Be iebes
be e en",
zuges anden
wi d
1il
,
dü e
ih e
S ellung
au
sozialem
wie
au
wi scha lichem
Ge-
bie e
doch
nu
eine
nachgeo dne e
sein,
da
ihnen
nu
du ch üh ende
und
übe wachende
Au gaben
obliegen17•
In
diesem
Zusammenhang
wi d
da au
e wiesen,
daß
sich
au
sozialem Gebie
de
Rä egedanke
als
ich ig
und
uch ba
e wiesen
habe,
da
die
En wicklung
de
Gewe kscha en
und
ih e
zunehmende
Mi wi kung
an
sozialpoli ischen
Maßnahmen
die
Vo ausse zungen
da-
ü
gescha en
haben,
daß
die
Be iebs ä e
die
Du ch üh ung
und
Kon-
olle
alle
en wickel en
No men
sowie die selbs ändige
E ledigung
de
spezi isch
be ieblichen
F agen
des
A bei s e häl nisses
haben
übe -
nehmen
können.
Dagegen sei
au
wi scha lichem Gebie
eine
übe -
be iebliche
Mi bes immung
p ak isch
nich
o handen,
so
daß
auch
keine
de
sozialpoli ischen
Füh ung
e gleichba e
wi scha spoli ische
Füh ung
bes ehe.
Un e
diese
Ta sache
habe
bis
dahin
ge ade
die
Du ch üh ung
de
wi scha lichen
Au gaben
de
Be iebs ä e
geli en,
die
ihnen
als
O ganen
de
Wi scha s e assung
übe agen
gewesen
seien,
wie
insbesonde e
ih e
Mi a bei
an
de
Ein üh ung
neue
A -
bei sme hoden,
ih e
Ve e ung
in
den
Au sich s ä en.
"Solange
eine
übe be iebliche
Wi scha s üh ung,
die
on
den
Gewe kscha en
be-
ein luß
wi d,
nich
bes eh ,
bleiben
die wi scha lichen
Au gaben
de
Be iebs ä e
ein
p i a wi scha liche
Na u
und
können
nich
ein-
geo dne
we den
in
das
S eben
de
A bei e scha
nach
eine
om
Be iebe
unabhängigen
Füh ung
de
Volkswi scha
1s
."
Das
bedeu e ,
13
Zu
beg i lichen
Abg enzung
beide
Be eiche
gl. W. Weddigen,
Be-
g i
und
P oduk i i ä
de
Mi bes immung.
In:
Zu
Theo ie
und
P axis
de
Mi bes immung.
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik.
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en.
N. F., Bd.24/1,
Be lin
1962, S. 18.
14
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O., S. 34.
15
Ebda.
16
P o okoll,
a.a.O., S. 220.
17
Vgl.
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O.,
S.151
.
18
Ebda.,
S. 152.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
Wi scha sdemok a ie als Wi scha s o m
19
daß
e s
die
o ganisie e
und
on
den
Gewe kscha en
kon ollie e
Wi scha ,
die
auch
den
einzelnen
Un e nehme
zum
beau ag en
und
gebundenen
Füh e
eines
Be iebes
mache,
die
wi ksame
Kon-
olle
diese
Be iebs üh ung
du ch
den
gese zlich
eingese z en
Be-
iebs a
e möglichen
we de.
Es
wi d
abe
nich
übe sehen,
daß
das
bishe ige
be iebliche
Mi be-
s immungs ech
de
A bei e
inso e n
eine
gewisse
Bedeu ung
besi z ,
als
es
p inzipiell
"die
Übe windung
de
un e nehme ischen
Despo ie"
bewi k
und
zu
kons i u ionellen
Fab ik
ge üh
habe,
wodu ch
die
Analogie
mi
de
Einsch änkung
de
absolu is ischen
S aa smach
du ch
die
Ve assung
angesp ochen
we de.
Die
Ve assung
eines
sol-
chen
kons i u ionellen
Be iebes
we de
zunächs
un e
dem
D uck
de
A bei e o ganisa ionen
e einba ,
spä e
auch
gese zlich es geleg ,
wie
z.
B.
im
Be iebs ä egese z
om
4.
Feb ua
1920.
Du ch
die
ö en -
liche
Regelung
we de
ane kann ,
daß
die
Ve häl nisse
im
einzelnen
Be iebe
nich
bloß
P i a sache
de
einzelnen,
unmi elba
be eilig en
Pe sonen,
Un e nehme
und
A bei e ,
sonde n
auch
on
Bedeu ung
ü
die
Allgemeinhei
seien. Schon
hie
e e
de
S andpunk
in
E -
scheinung,
daß
jede
wi scha liche
Tä igkei
nich
bloß
als
indi idua-
lis ische
Tä igkei
im
pe sönlichen In e esse,
sonde n
auch
als
be-
s imm e
gesellscha liche
Funk ion
zu
be ach en
sei19•
Da
in
de
gewe kscha lich-wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
p imä
imme
wiede
und
nu
die
übe be iebliche
Mi bes immung
ge o de
und
anges eb
wi d,
so
bedeu e
die
kons i u ionelle
Fab ik
lediglich
ein
Zwischenziel,
abe
kein
Endziel.
Au
keinen
Fall
wi d
ü
das
wi scha liche
Gebie
das
Be iebs a sam
als
Ansa z
eine
demok a ischen
Neuo dnung
gesehen.
Obwohl
es
ü
diesen
Be eich
nich
ge ade
als
öllig
übe lüssig
e schein , so
wi d
ihm
im
wesen -
lichen
nu
die bescheidene e,
wenn
auch
nich
unwich ige
Funk ion
eine
wi scha lichen Schulungsmöglichkei
de
A bei e scha
zuge-
wiesen,
wobei
insbesonde e
auch
ein
posi i e
We
de
Be iebs e -
e ung
im
Au sich s a
de
Ak iengesellscha en
zuges anden
wi d
2o
•
Eine
Fo de ung
und
Beg ündung
ü
eine
Mi bes immung
de
A -
bei nehme
in
de
Wi scha s üh ung
de
Un e nehmung
au
be-
iebliche
Ebene
ehl
abe
noch gänzlich.
e)
Wie es
im
Sys em
des wissenscha lichen Sozialismus
o gep äg
is , so
will
auch
die
Wi scha sdemok a ie
mi
ih e
agenden
Kom-
ponen e
de
Mi bes immung
le z lich
den
in
wi scha lich
abhängige
19
Vgl. ebda.,
S.
16
u.
152
.
20
Vgl. ebda.,
S.
153.
2'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29

20
Die Demok a isie ung
de
Wi scha
S ellung
s ehenden
Menschen
om
Objek
zum
Subjek
e heben
21•
Sie
will
en sp echend
de
ih
zug undeliegenden
Konzep ion
das
übe -
kommene
sozialis ische
Ziel
e eichen,
nämlich
die
Be eiung
des
Men-
schen
aus
seine
wi scha lichen
Abhängigkei
und
den
dami
gegebe-
nen
Folgen,
indem
sie
ihm
die
Vo ausse zungen
da ü
scha ,
im
ge-
sam en
gesellscha lichen
und
insbesonde e
im
wi scha lichen
Leben
mi bes immen
und
mi en scheiden
zu
können.
Im
Rahmen
de
ge-
we kscha lichen
O ganisa ion
soll
übe
eine
kollek i e
Willensbil-
dung
auch
denjenigen
Menschen,
die
kein
Eigen um
besi zen,
die
Möglichkei
und
das
Rech
gegeben
we den,
an
de
Ges al ung
und
O dnung
wi scha liche
Ve häl nisse
eilzunehmen,
o
allem
du ch
eine
wei e e
Fö de ung
des
ö en lichen
In e esses
gegenübe
dem
P i a in e esse
sowie
du ch
eine
zunehmende
Einsch änkung
de
Au ok a ie
de
Un e nehme ,
um
dami
zugleich
die
Ve eilung
des
Sozialp oduk es
nich
meh
ganz
de
eien
Tauschwi scha
zu
übe -
lassen,
sonde n
sie
in
bes imm e
Bahnen
zu
lei en,
die
eine
Ve eilung
nach
sozialen
Gesich spunk en
e möglichen
22•
Ge ade
diese
inhal liche
Bes immung
de
Wi scha sdemok a ie,
allen
Menschen
und
insbesonde e
den
A bei e n
eine
menschenwü di-
ge e
Exis enz
zu
gewäh leis en
und
zu
siche n,
ha
o enba
dazu
ge-
üh ,
daß
auch
die
ch is lichen
Gewe kscha en
die
Fo de ung
nach
Wi scha sdemok a ie
e a en,
alle dings
en sp echend
de
ka ho-
lischen
Sozial-
und
Wi scha sleh e
"mi
einem
be on en
Einschlag
zum
S ändep inzip"
und
na ü lich
un e
Ablehnung
de
Au hebung
des
P i a eigen ums
sowie
de
wei e en
sozialis ischen
Bes ebungen.
Auch
die
Hi sch-Duncke schen
Gewe kscha en
bejah en
die
Demo-
k a isie ung
de
Wi scha
zwecks
"F eimachung
alle
indi iduellen
K ä e",
wobei
abe
auch
hie
"die
Au assung
de
Wi scha sdemo-
k a ie
als
eine
bloßen
Du chgangss u e
au
dem
Wege
zu
sozialis i-
schen
Wi scha so dnung"
en schieden
abgelehn
wu de
23•
21
Vgl. insbes.
A.
Ellinge ,
Au dem Wege zu Wi scha sdemok a ie. In:
Vie Au sä ze de sozialen Bauwi scha . H sg.: Ve band de sozialen
Bau-
be iebe. Be lin
1929,
S.4.
22
Vgl. Wi scha sdemok a ie, a.a.O., S.175.
23
Vgl.
W.
Weddigen,
Sozialpoli ik, a.a.O.,
S.
85
.
-Vgl. im üb igen die
S ellungnahme
zu
Wi scha sdemok a ie om
S andpunk
de ch is lichen
Gewe kscha en, insbes. bei
H.
Funke,
Kapi alismus und A bei nehme -
scha . Be lin
1929,
sowie bei Th.
B aue ,
Sozialpoli ik
und
Sozial e o m.
Jena
1931,
e ne auch
W.
Hein ich,
Das S ändewesen
mi
besonde e Be-
ücksidl igung
de
Selbs e wal ung de Wi scha .
2.
Au l.,
Jena
1934;
de s.,
Wi scha sdemok a ie ode s ändische Wi scha so dnung. In: Na ional-
wi scha . Be lin,
Jg.3
(1929/30), N .3, S.239-245, sowie Ad.
Webe ,
Ende
des Kapi alismus?,
2.
Au l., Be lin
1929.
-Eine Da legung de Eins ellung
de
Hi sch-Duncke schen Gewe kscha en zu Wi scha s demok a ie inde
sich bei
M.
Rössinge ,
Rund
um
die Wi scha sdemok a ie. In: Ma e ial-
blä e
ü
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik.
4.
Jg., Be lin
1929,
H.12.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
Die Au assungen
de
Un e nehme -
und
A bei gebe scha
21
3.
Die
Au assungen de Un e nebme -
und
A bei gebe scba
zu Wi scba sdemok a ie
Es
b auch
nich
besonde s
he o gehoben
zu
we den,
daß
on
An-
ang
an
de
En wicklung
des
wissenscha lichen
Sozialismus
sowie
de
sozialis ischen
A bei e bewegung
e hebliche
Wide s and
en gegen-
gese z
wu de,
o
allem
deswegen,
weil
die
ma xis isch-sozialis ischen
Bes ebungen
au
eine
g undlegende
Ve ände ung
und
Umges al ung
de
bes ehenden
Gesellscha s-
und
Wi scha so dnung
abziel en.
Die
an isozialis ische
Posi ion
wu de
on
allen
g undsä zlich
konse a i
ode
libe al
einges ell en
K ä en
bezogen
und
e e en,
insbeson-
de e
on
de
Un e nehme scha ,
die
sich
im
Lau e
de
Zei
zu
Un e -
nehme -
und
A bei gebe e bänden
zusammengeschlossen
ha e
und
dadu ch
eben alls
geschlossen
und
einhei lich
au zu e en
e moch e.
Abgesehen
da on,
daß
die
Un e nehme -
und
A bei gebe e bände
sowieso
in
scha em
Gegensa z
zu
den
sozialis ischen
und
eigewe k-
scha lichen
Fo de ungen
s anden,
ie
das
gewe kscha lich
o ge-
agene
Pos ula
nach
Wi scha sdemok a ie
auch
dazu
e hebliche
Gegenk ä e
he o ,
insbesonde e
zu
Ve eidigung
de
Un e nehme
als
den
T äge n
p i a e
P oduk ionsmi el,
die
nich
nu
den
Ang i
au
ih e
ökonomischen
G undlagen,
ih
Eigen um
und
ih e
Exis enz
e kann en
und
diesen
en schieden
abzuweh en
e such en,
sonde n
auch
die
Beein äch igung
ode
ga
Besei igung
ih e
un e nehme i-
schen
Au gaben
und
Funk ionen
sowie
de
dami
e eich en
Leis un-
gen
und
E gebnisse
be ü ch e en.
Die
Hal ung
de
Un e nehme -
und
A bei gebe e bände
gegenübe
de
Fo de ung
nach
Wi scha sdemo-
k a ie
muß e
no wendige weise
ablehnend
sein,
wenn
sie
nich
die
S ellung
des
Un e nehme s
im
allgemeinen
Wi scha sleben
wie
im
Be ieb
an as en
lassen
woll en
24•
24
Von dem selbs e an wo lich ge agenen wi scha sdemok a ischen
und
sozialpoli ischen Vo gehen einzelne
Un e nehme
-es sei
nu
an
E.
C.
Abbe
und
H.
F eese
e inne
-soll abgesehen
we den.
-Vgl. dazu
H.
J.
Teu ebe g,
a.a.O., insbes. S.
267
. u. S.
260
. -
In
diesem
Zusammmen-
hang
soll
abe
ü
die Zei nach
dem
Zwei en Wel k ieg zumindes
bei-
spielha
au
E.
Kuß,
Mi bes immung
und
ge ech e
Lohn
als Elemen e
eine Neuo dnung
de
Wi scha , (Duisbu g
1950),
sowie
au
die
p inzi-
pielle Ve wi klichung diese
Pläne
be ei s
ab
1946
in
de
Duisbu ge
Kup-
e hü e
AG. e wiesen sein.
E.
Kuß
e i
nich
nu
die Be eiligung
de
A bei nehme scha
am
Be iebse gebnis (E gebnislohn), sonde n auch
ih e
uneingesch änk e Mi bes immung
au
be iebliche
und
übe be iebliche
Ebene. -Vgl. auch
H.
G.
Schach schabel, Die Mi bes immung
de
A bei -
nehme
au
übe be iebliche Ebene. Die gewe kscha liche
Fo de ung
und
ih e
Ve einba kei
mi
ande en
Konzep ionen.
In:
Zu
Theo ie
und
P axis
de
Mi bes immung. Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik. Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en.
N.
F.,
Bd.24/II,
Be lin
1964,
S.155
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
22
Die
Demok a isie ung
de
Wi scha
Inso e n
kam
es
seh
bald
au
die
Ak ion
zu
eine
spü ba en
Reak-
ion,
indem
zu
Wi scha sdemok a ie
S ellung
genommen
wu de
und
Auseinande se zungen
mi
den
wi scha sdemok a ischen
Fo de un-
gen
e olg en.
Neben
e schiedenen
E ö e ungen,
die sowohl
aus
wissenscha lichen
K eisen
als auch
aus
de
wi scha lichen
P axis
s amm en,
be aß e
sich insbesonde e
de
Reichs e band de deu schen
Indus ie
au
seine
Düsseldo e
Indus ie agung
im
Jah e
1929
mi
dem
P oblem
de
Wi scha sdemok a ie, wobei die
au
de
Tagung
selbs
meh
g undsä zlich
gehal ene
S ellungnahme
un e s ü z
wu de
du ch
eine
on
de
Deu schen
Be gwe ks-Zei ung
he ausgegebene
Ve -
ö en lichung,
in
de
sich
namha e
Ve e e
aus
Wissenscha
und
Wi scha
in
Fo m
on
Au sä zen
k i isch
zu
Wi scha sdemok a ie
äuße en
25•
Im
Anschluß
an
den
au
de
Düsseldo e
Indus ie agung
on
Augus
Webe
gehal enen
Vo ag
übe
das
Thema
"Un e nehme um
und
Kapi alismus",
de
sich
im
wesen lichen
mi
de
Wi scha sdemo-
k a ie
be aß e,
beme k
J.
He Ze,
de
damalige
Geschä s üh e
des
Reichs e bandes
de
deu schen
Indus ie,
daß
gegenübe
de
Fo de-
ung
nach
Wi scha sdemok a ie
keine
"Vogel-S auß-Poli ik"
ge ie-
ben
we den
dü e.
Vielmeh
sei
das
P oblem
so
e ns ,
"daß
es
de
Zusammen assung
alle
au bauenden
K ä e
beda ,
um
die
wi -
scha sdemok a ischen
Tendenzen
in
die
no wendigen
Sch anken
zu-
ückzuweisen"26. Zugleich
we den
alle nich sozialis ischen
Poli ike
au ge u en,
zusammen
mi
den
Wi scha le n
eine
b ei e
Abweh on
zu
bilden
und
einen
einmü igen
Wide s and
zu
leis en
27
•
Die
Ve asse
de
einzelnen
Bei äge
diese
Ve ö en lichung
sind
o z
einige
Va ian en
alle
einig
in
de
en schiedenen
Ablehnung
de
Wi scha sdemok a ie.
Im
wesen lichen
wi d
sie
als
ein
u opisches
Schlagwo
gekennzeichne ,
das
zudem
deu lich
eine
"sel same
kapi a-
lis isch-sozialis ische Zwiespäl igkei "
(G.
Halm)
dokumen ie e.
Allge-
mein
wi d
die
Du ch üh ung
de
Wi scha sdemok a ie
als
unmöglich
angesehen, ganz
zu
schweigen da on,
daß
auch schon
dem
Ve such
25
Vgl.
Das
P oblem
de
Wi scha sdemok a ie.
Zu
Düsseldo e
Tagung
des
Reichs e bandes
de
deu schen
Indus ie.
H sg. . d.
Deu schen
Be g-
we ks-Zei ung.
Düsseldo
(1929).
Die
Sch i
en häl
30
Bei äge,
z.
B.
on
G.
Halm,
W. Hein ich, E.
Ho ne e ,
M.
Wund ,
R.
Lie mann,
K. Muhs,
E.
Weh le,
H.
Lehmann,
A.
Gün he ,
W.
Schüßle
sowie
on
P.
Os hold,
G. B ech , M. Schlenke , K.
Lange,
M.
Sogemeie ,
J.
Winschuh, W.
S einbe g,
R.
Hol hö e ,
E.
B andi,
A.
Hein ichsbaue .
-Vgl.
dazu
auch
K. Lange,
Wi scha sdemok a ie
ode
o ganisie e
Wi scha s eihei ?
Si zungsbe ich
übe
die
o den liche
Mi gliede e sammlung
des
Ve eins
Deu sche
Maschi-
nenbau-Ans al en
am
6.
Juni
1929
in
Be lin,
e ne
J.
G Z ha d ,
Libe alis-
mus
und
Wi scha sdemok a ie.
Be lin
1930.
26
Das
P oblem
de
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O.,
S.7.
27
Vgl. ebda.,
S.8.
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Die Au assungen
de
Un e nehme -
und
A bei gebe scha
23
ih e
Ve wi klichung
ein
wi scha liches
Chaos
o ausgesag
wi d.
Fü
diese
Ansich
we den
iel äl ige
und
e schiedena ige
A gumen e
o geb ach ,
de en
gemeinsames
Mo o
Emil
Ki do j
in
einem
einzigen
Sa z,
den
e
bei äg ,
bezeichnend
zum
Ausd uck
b ing :
"Die
Wi -
scha sdemok a ie
wi d
den
Un e gang
des
Deu sch ums
ollenden
28
."
In
den
einzelnen
Bei ägen,
in
denen
sich
häu ig
genug
o nehmlich
e hische
und
poli ische,
gelegen lich
auch
wi scha liche
Gesich s-
punk e
inden
ode
e wi end
übe schneiden,
wi d
in
iel ach
seh
allgemeine
Fo m
imme
wiede
o
dem
Sozialismus
und
auch
o
dem
Kommunismus
gewa n ,
zu
dem
die
Wi scha sdemok a ie
no -
wendige weise
üh en
müsse,
üb igens
auch
da o ,
"die
Ph ase
om
sozialen
Volkss aa "
zu
übe eiben
(J. Winschuh).
Nu
e einzel
in-
den
sich
Hinweise,
aus
denen
zu
en nehmen
is ,
daß
eine
sachliche
Auseinande se zung
mi
den
wi scha sdemok a ischen
Vo s ellun-
gen
anges eb
wi d,
meis
zugleich
mi
de
Da s ellung
de
dem
eigenen
S andpunk
en sp echenden
Vo schläge.
So
be on
beispielsweise
W. Hein ich
das
P inzip
de
Selbs e wal ung
und
de
be u s
s ändisch-kö pe scha lichen
O ganisa ion
de
Wi -
scha ,
das
übe all
im
Vo ma sch
sei,
weil
es
die
na ü liche,
wesens-
gemäße
O ganisa ions o m
de
Wi scha
da s elle.
"Es
e meide
nämlich
sowohl
die
Mängel
de
sozialis isch-kommunis ischen,
plan-
wi scha lichen
U opie,
die
Wi scha
und
S aa
ze s ö ,
abgesehen
on
den
ungeheu en
Wohls ands e lus en,
die
die
Ausschal ung
pe -
sönliche
Füh e leis ung
mi
sich
b ing ,
als
auch
die
Fehle
des
hemmungslosen
Kapi alismus
libe al-indi idualis ische
Fä bung
mi
seinen
K isen,
mi
de
P ole a isie ung
des
Volkes
und
de
Mechani-
sie ung
des
Lebens
29
."
Auch
H.
Lehmann
deu e
einen
Vo schlag
an,
indem
e
das
E o de nis
on
A bei sgemeinscha en
beg ünde ,
die
e
nich
dem
P oblem
des
Rech s,
sonde n
de
Gesinnung
zuo dne ,
um
sie
als
"E kenn nisgemeinscha en"
zu
de inie en,
aus
denen
de
Wille
e wachsen
könne,
die
Gemeinscha
du ch
die
Ta
zu
e wi k-
lichen,
wobei
diese
Ta
ü
jedes
Mi glied
de
Gemeinscha
ein
ge-
wisses
Op e
bedeu e.
Eine
solche
E kenn nisgemeinscha
häl
e
im
einzelnen
Be ieb
ü
p ak izie ba ,
alle dings
un e
de
ausd ück-
lichen
Bedingung,
daß
de
Un e nehme
als
e an wo ungs olle
Lei e
nich
ausgeschal e
we de
und
die
Ein üh ung
de
Be iebs-
demok a ie
die
Fak o en
des
E olges,
nämlich
Ini ia i e,
Selbs e -
an wo ung
und
A bei s eudigkei ,
e hal e.
Le z lich
mein
e
eine
28
Ebda., S.
73.
29
W.
Hein ich,
Die P obleme
de
Wi scha sdemok a ie, da ges ell
an
in e na ionalen Beispielen.
In:
Das P oblem
de
Wi scha sdemok a ie,
a.a.O.,
S.
19/20.
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30
Die Gleichbe ech igung on Kapi al
und
A bei
neues e
gewe kscha so izielle
Ve lau ba ung
is
es
bezeichnend,
daß
einige
die
Mi bes immung
be e ende
Fo mulie ungen
wäh end
des
Kong esses
nachd ückliche
und
eilweise
auch
wei gehende
beschlos-
sen
wo den
sind
als
diese
nach
dem
En wu
ü
ein
G undsa zp o-
g amm
gemäß
dem
Beschluß
des
Bundes o s andes
des
Deu schen
Ge-
we kscha sbundes
om
7.
und
8.
Mai
1963
o gesehen
wa en.
Wenn
auch
de
noch
keineswegs
abgeschlossene
Ablau
de
En wick-
lung
des
au
wi scha sdemok a ischen
G undlagen
au gebau en
wi scha lichen
Mi bes immungs ech s
langwie ig
und
ela i
unübe -
sich lich e schein ,
insbesonde e
in olge
de
zahl eichen
und
mannig-
al igen
Ve lau ba ungen
mi
ih en
eilweise
e ände en
ode
modi-
izie en
Fo mulie ungen,
so
lassen
sich doch
die
wesen lichs en
Au -
assungen
de
Gewe kscha en
und
A bei gebe e bände
übe
die
Mi -
bes immung
de
A bei nehme
in
de
Wi scha s üh ung
de
Un e -
nehmung
au
be iebliche
Ebene
kenn lich
machen,
wobei
alle dings
im
In e esse
de
sys ema ischen
E assung
de
dominie enden
Me k-
male
au
die
Be ücksich igung
unwich ige
Va ian en
e zich e
we -
den
muß.
2.
De
Wandel
in
de
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion,
insbesonde e
die
Mi bes immung
als
Ziel
Nach
den
bishe igen
Da legungen
ha
sich
be ei s
e geben,
daß
auch
in
de
Zei
nach
dem
Zwei en
Wel k ieg
on
gewe kscha liche
Sei e
die
Fo de ung
nach
Wi scha sdemok a ie
mi
s ä ks em
Nach-
d uck
e hoben
wi d.
a)
Es
is
jedoch es zus ellen,
daß
sich
die
inhal liche
Bes immung
de
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
nich
meh
da in
äuße ,
die
Demok a isie ung
de
Wi scha
als
Mi el
zu
p ak ischen
Ve -
wi klichung
des
Sozialismus
zu
beg ei en,
womi
zugleich,
an änglich
zöge nd,
gegenwä ig
nahezu
einmü ig,
auch
die Bes ebungen eine
um assenden Sozialisie ung alle P oduk ionsmi el p inzipiell au ge-
geben sind. Diese
Fes s ellung
schließ
nich
aus,
daß
lange
Zei
die
olls ändige
ode
zumindes
wei gehende
Ausschal ung
des
p i a en
scha sbund. Manusk ip (Düsseldo 1953), sowie: Die Ein üh ung des ge-
we kscha lichen Mi bes immungs ech s, a.a.O.,
S.74-92.
-
Fü
die le z e
Zei gl. G undsa zp og amm des Deu schen Gewe kscha sbundes,
be-
schlossen
au
dem Auße o den lichen Bundeskong eß des DGB
am
21.
u.
22. No embe 1963
in
Düsseldo (als B oschü e e ö en lich ); dazu auch
G undsa zp og amm. En wu (Vo lage des Bundes o s andes, Beschluß om
7.18.
Mai 1963). (Manusk ip , Köln-Deu z,
o.
J.); sowie
O.
Blume,
Zehn
Jah e
Mi bes immung. Ve such eine Bes andsau nahme. In: Zwischenbilanz
de
Mi bes immung, a.a.O.,
S.
55
.
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De
Wandel
in
de
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
31
Un e nehme ums
in
den
Be eichen
de
G unds o indus ie,
de
Ene -
giewi scha
sowie
de
Ve keh sun e nehmen
e e en
wu de.
Es
soll auch
nich
übe sehen
we den,
daß
mi
de
im
G undsa zp og amm
des Deu schen
Gewe kscha sbundes
on
1963
e e enen
Fo de ung
au
Auswei ung
de
Mi bes immung
de
A bei nehme
die
Absich
e olg
wi d,
eine
Umges al ung
on
Wi scha
und
Gesellscha
ein-
zulei en.
Mi
diesem
Pos ula
wi d
abe
o enba
nich
da au
abge-
ziel , die
ma k wi scha lich
o ien ie e
Wi scha so dnung
g und-
legend
au zugeben
ode
soga
olls ändig
zu
besei igen.
Vielmeh
wi d
das
P inzip
des
We bewe bs
als
K i e ium
de
Wi scha so dnung
beibehal en,
obwohl
-
und
das
is
ü
die
wi scha sdemok a ischen
Bes ebungen
in
de
Gegenwa
en scheidend -
das
Ziel
bes eh ,
en -
sp echend
de
sozialen
und
ökonomischen
En wicklung
alle
Bü ge
übe
das
Mi el
eines
ausgebau en
und
möglichs
um assenden
Mi -
bes immungs ech s
an
de
poli ischen,
kul u ellen
und
auch
an
de
wi scha lichen
Willensbildung
gleichbe ech ig
eilnehmen
zu
lassen.
Diese
Wandel
is
in
e s e
Linie
da au
zu ückzu üh en,
daß
sich
die wes deu sche gewe kscha lich
o ganisie e
A bei nehme scha
in
zunehmendem
Maße
om
ma xis ischen
Sozialismus
abgewand
ha~.
Diese
En wicklung
en sp echend
wu de
auch
die
Fo de ung
nach
eine
Zen al e wal ungswi scha
(ode
" o alen
Planwi scha ")
au ge-
geben,
um
da ü
allmählich
eine
"Planwi scha
de
leich en
Hand"
ode
eine
"ges eue e
Ma k wi scha "
anzue kennen,
in
de
im
Rah-
men
g undsä zlich
gül ige
e keh s-
bzw.
ma k wi scha liche
Ve -
häl nisse
o dnende
und
egelnde
Eing i e
de
s aa lichen
Wi scha s-
poli ik
ü
e o de lich
gehal en
we den.
Eine
Ausp ägung
diese
Au -
assung
inde
sich
ge ade
auch
im
G undsa zp og amm
des
Deu -
schen
Gewe kscha sbundes
on
1963,
wo
e klä
wi d:
"Jede
Volks-
wi scha
beda
im
Rahmen
eine
g undsä zlich
am
We bewe b
o ien ie en
O dnung
de
Planung47."
Die
dami
e e ene
wi -
46
Vgl.
dazu
auch
H.-D.
O lieb,
a.a.O.,
S.22,
wo
gesag
wi d:
"Be and
man
sich
in
de
Weima e
Republik
noch
wei gehend
im
Schlepp au
de
Ma xschen
Dok in,
so
ha
man
sich
nach
1945
öllig
on
ih
gelös ."
47
Vgl.
ü
die
oben
angedeu e
En wicklung
o
allem
das
P o okoll
zum
G ündungskong eß
des
Deu schen
Gewe kscha sbundes,
München,
12.
bis
14.
Ok obe
1949.
Köln
1950 (als
B oschü e
e ö en lich ),
insbes.
das
Re e-
a
on
H. BöckZe (S.
193
.),
e ne
die
wi scha spoli ischen
G undsä ze
des
DGB
1949 (S.
318
.),
die
om
2.
DGB-Kong eß
in
Be lin
1952
bes ä ig
wu den;
e ne
G undsa zp og amm
des
Deu schen
Gewe kscha sbundes,
beschlossen
au
dem
Auße o den lichen
Bundeskong eß
des
DGB
am
21. u.
22.
No embe
1963
in
Düsseldo
(als
B oschü e
e ö en lich ).
-Vgl.
im
üb igen
auch
das
Ak ionsp og amm
de
Sozialdemok a ischen
Pa ei
Deu schlands
(SPD),
beschlossen
au
dem
Do munde
Pa ei ag
am
28.
Sep-
embe
1952 (als
B oschü e
e ö en lich ),
sowie
das
G undsa zp og amm
de
Sozialdemok a ischen
Pa ei
Deu schlands,
beschlossen
au
dem
auße o den -
lichen
Pa ei ag
de
SPD
in
Bad
Godesbe g
om
13.
bis
15.
No embe
1959
(als
B oschü e
e ö en lich );
dazu
e ne :
S abili ä
und
Au s ieg.
Doku-
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32 Die Gleichbe ech igung on
Kapi al
und
A bei
scha spoli ische
Konzep ion,
die
als
"mixed
economy"
bezeichne
we -
den
kann,
sieh
o ,
den
We bewe b
als
ma k wi scha liches
und
die
Planung
als
in e en ionis isch-ko igie endes
Mi el
koo dina i
ein-
zuse zen,
wobei
de
We bewe b
nich
als
ein
Ziel,
sonde n
als
Ins u-
men
de
Wi scha spoli ik
angesehen
wi d.
"In
denjenigen
Be eichen,
in
denen
sich
de
We bewe b
als
wi kungslos
e weis ,
müssen
ande e
Ins umen e
de
Wi scha spoli ik
angewand
we den
48
."
Alle dings
is
in olge
de
au ge e enen
Konzen a ion
in
de
Wi -
scha
die
Fo de ung
nach
eine
um assenden
und
nachhal ig
wi k-
samen
"Kon olle
wi scha liche
Mach "
akzen uie
he o ge e en,
um
den
Mißb auch
wi scha liche
Mach
zu
e hinde n
und
eine
so-
ziale
Ges al ung
de
Wi scha
zu
siche n.
Im
Rahmen
de
ü
eine
de a ige
Kon olle
o gesehenen
Maßnahmen
wi d
die
übe üh ung
on
Schlüsselindus ien
und
ande en
ma k -
und
wi scha sbehe -
schenden
Un e nehmungen
in
Gemeineigen um
ge o de ,
e ne
de
Ausbau
des
Sys ems
ö en lich
gebundene
Un e nehmen,
zugleich
abe
die
Mobilisie ung
des
We bewe bs
u.
a.
du ch
ö en liche
und
ge-
meinwi scha liche
Un e nehmen.
Als
wei e e
Mi el
un e
den
en -
scheidenden
Fo men
de
Kon olle
wi d
allgemein
die
Mi bes immung
genann
einschließlich
de
Demok a isie ung
und
Neuo dnung
de
Un e nehmens e assung
sowie
des
Ausbaues
des
be ieblichen
Mi -
bes immungs ech s
49
•
Es
muß
noch
einmal
be on
we den,
daß
alle
diese
Vo s ellungen
und
Au assungen
im
Lau e
de
Zei
mi
e schiedena igen
Beg ün-
men a ion
de
Wi scha spoli ischen Tagung
de
Sozialdemok a ischen
Pa -
ei
Deu schlands om
3.
bis
5.
Ok obe
1963
im
S äd ischen Saalbau, Essen.
H sg. .
Pa ei o s and
de
Sozialdemok a ischen
Pa ei
Deu schlands.
Han-
no e
(1963).
48
K.
Nemi z,
De
En wu
des G undsa zp og amms.
In:
Gewe kscha !.
Mona she e,
14.
Jg.,
9.
He ,
1963,
S.518/19. -
Vg!.
auch F.
VHma ,
Fü
ein
Wi scha sp og amm aus einem Guß.
Zu
Diskussion
de
,Wi scha spoli-
ischen G undsä ze' des DGB-P og ammen wu es.
In:
Gewe kscha !. Mo-
na she e,
14.
Jg.,
9.
He ,
1963,
S.
521
.
49
Vg!. G undsa zp og amm des DGB, a.a.O.; dazu
abe
auch: Die Bundes-
e einigung zum DGB-P og amm.
In:
De
A bei gebe . Z sch .
d.
BDA,
15.
Jg., H.23/24 .
20.
Dezembe
1963,
S.
657
.,
wo insbesonde e die
Fo de-
ung
au
übe üh ung
on Schlüsselindus ien
und
ande en
ma k -
und
wi scha sbehe schenden Un e nehmungen
in
Gemeineigen um sowie nach
pa i ä ische Mi bes immung bei allen wi scha lichen Un e nehmensen -
scheidungen abgelehn wi d.
Ane kann
wi d
in
einem wei e en Bei ag:
Zu den Düsseldo e Beschlüssen des DGB, a.a.O., S.659, daß
an
die S elle
de
Ve u eilung
de
"chao ischen Ma k wi scha ", die sich noch
in
den
Münchene G undsä zen ge unden habe, eine
Annähe ung
an
ma k wi -
scha liche Vo s ellungen ge e en sei,
wenn
auch das Elemen
de
Planung
übe wiege. -
Vg!.
im
üb igen auch
H.
G.
Schach schabel, Die Mi bes im-
mung
de
A bei nehme
au
übe be iebliche Ebene, a.a.O., S.
176
., wo
au
die Un e schiede
in
den neosozialis ischen
und
gewe kscha lichen Au as-
sungen
übe
die Mi bes immung als Mi el
de
Kon olle wi scha liche
Mach eingegangen wi d.
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De
Wandel
in
de
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
33
dungen
und
Aus ich ungen
e e en
wo den
sind,
ganz
zu
schweigen
on
den
ge ade
gegenwä ig
wiede
e s ä k
au gekommenen
E ö e-
ungen
sowie
den
in
absehba e
Zukun
au
den
P inzipien
des
G undsa zp og ammes
on
1963
zu
e wa enden
gewe kscha lichen
Ak ionsp og ammen.
Wenn
abe
die
g oße
Linie
des
gesam en
P o-
zesses
e olg
und
das
sich
o z
di e gie ende
Au assungen
in
ihm
äuße nde
g undsä zliche
Anliegen
he ausgehoben
wi d,
so
s eh
es ,
daß
nach
de
sei
de
Beendigung
des
Zwei en
Wel k ieges
en wickel-
en
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
die
Demok a isie ung
de
Wi scha
nich
als
ein Mi el ü ein Zwischenziel,
sonde n
ü
ein
Endziel
beg i en
wi d.
Das
en scheidende
K i e ium
is
dabei, daß
sich dieses Endziel
in
eine p inzipiell
ma k -
und
we bewe bso ien-
ie en Wi scha s a m
mi
spezi ischen wi scha sdemok a ischen
Maßnahmen äuße . Die olle
Ve wi klichung
diese
wi scha sdemo-
k a ischen
Vo s ellungen
soll eine sei s
dem
Bü ge ,
speziell
dem
A -
bei nehme ,
zu
eine
selbs -
und
mi e an wo lichen
S ellung
in
allen
gesellscha lichen Be eichen,
insbesonde e
inne halb
des
A bei s-
lebens
e hel en,
ande e sei s
abe
auch
eine
sozialökonomisch
als
no wendig
e ach e en
Kon olle
wi scha liche
Mach
dienen.
b) Die
wi scha sdemok a ische
Konzep ion
konzen ie
sich
au
eine
Mi bes immung
de
A bei nehme scha ,
o
allem
übe
ih e
ge-
we kscha lichen
O ganisa ionen,
inne halb
eines
b ei en
Be eiches
des
Wi scha slebens.
Inso e n
kenn
de
Gese zes o schlag des
Deu -
schen
Gewe kscha sbundes
zu
Neuo dnung
de
deu schen
Wi scha
sowohl eine
Fo de ung
nach
übe be iebliche
als
auch
nach
be ieb-
liche
Mi bes immung,
wobei
de
o geleg e
Vo schlag
"als
un eilba es
Ganzes" (H. Böckle )
angesehen
wi d.
Doch
is
es bezeichnend,
daß
die
Vo schläge
ü
eine
Mi bes immung
de
A bei nehme
im
Be ieb
an
e s e
S elle
s ehen, ge olg
on
dem
En wu
ü
eine
Mi bes immung
de
A bei nehme
in
O ganisa ionen
de
Wi scha .
Diese
Ano dnung
im
En wu
zu
Neuo dnung
de
Wi scha
doku-
men ie
schon
äuße lich
eine
wesen liche
Ve schiebung
de
Bewe ung
de
Mi bes immung
au
den
beiden
Ebenen.
Wäh end
in
de
wi -
scha sdemok a ischen
Konzep ion
o
1933
die
übe be iebliche
Mi -
bes immung
schlech hin
dominie e
und
als
zen ales
Anliegen
ü
die
Ve wi klichung
eine
sozialis ischen
Wi scha so dnung
angesehen
wu de,
bleib
nach
1945
zwa
die
Fo de ung
nach
übe be iebliche
Mi bes immung
bes ehen,
doch
wi d
de
be ieblichen
Mi bes immung
"im
Sinne
eine
pa i ä ischen
Mi en scheidung
in
allen
wesen lichen
F agen
des
Un e nehmens"
de
en scheidende
Pla z
einge äum
-
ein
Vo gang,
de
als
"eine
du chaus
olge ich ige
En wicklung"
bezeichne
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/II
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34
Die
Gleichbe ech igung
on
Kapi al
und
A bei
wo den
is
5o
.
Dabei
is
da an
zu
e inne n,
daß
in
de
ühe en
Kon-
zep ion
de
be ieblichen
Mi bes immung
nu
eine
o übe gehend
hel-
ende
Funk ion
zuges anden
wu de,
wäh end
mi
dem
Weg all
ma -
xis isch-sozialis ische
Vo s ellungen
und
Zielse zungen die
be ieb-
liche
Mi bes immung
no wendiges
Ko ela
zu
übe be ieblichen
Mi -
bes immung
we den
muß e,
wobei
sie
p ak isch
soga
be o zug
ge-
o de
und
ealisie
we den
konn e,
was
eine sei s
au
die
gegebenen
gesellscha lichen
und
wi scha lichen Ve häl nisse,
ande e sei s
abe
auch
au
die
poli ische
En wicklung
o
und
nach
de
Kons i uie ung
de
Bundes epublik
Deu schland
zu ückge üh
we den
kann.
Au
alle
Fälle
e hiel
die
Mi bes immung
de
A bei nehme
in
de
Wi scha s-
üh ung
de
Un e nehmen
au
be iebliche
Ebene
ein
be o zug es
Gewich ,
und
zwa
sowohl
in
de
Beg ündung
als
auch
im
Zuge
ih e
p ak ischen
Ve wi klichung.
c)
Inso e n
be aß
sich
auch
de
gewe kscha liche
En wu
zu
Neu-
o dnung
de
Wi scha
speziell
mi
de
be ieblichen Mi bes immung.
aa)
Allgemein
d ängen
die gewe kscha lichen VO Gchläge
au
eine
Gleichbe ech igung
on
Kapi al
und
A bei ,
"um
die
a bei enden
Men-
schen
an
de
un e nehme ischen
Leis ung
eilnehmen
zu
lassen".
Da
Kapi al
und
A bei
au einande
angewiesen
seien,
da
das
Kapi al
we-
de
ohne
A bei ,
noch die
A bei
ohne
Kapi al
bes ehen
könne, so
"soll e eigen lich eine Gleichbe ech igung
beide
Pa ne
im
In e esse
de
gemeinsamen
Au gaben
ü
die
Volkswi scha
na u gegeben
sein"51.
Abgesehen
da on,
daß
mi
diesen
A gumen en
zwei ellos
auch
eine
P oblema ik
de
beide sei igen
Rech e
de
A bei
und
des
Kapi-
als
im
Un e nehmen
sowie
de
Quellen
diese Rech e
e bunden
is
52
,
will
die gewe kscha liche
Au assung
in
keine
Weise
die
un e neh-
me ische
Leis ung
in
F age
s ellen,
wie
imme
wiede
be on
wi d.
Doch
wi d
e lang ,
dem
a bei enden
Menschen
die
Möglichkei
zu
geben,
an
de
un e nehme ischen
Leis ung
eilzunehmen,
eilzuhaben,
und
zwa
o ganisa o isch
de a ,
"daß
de
Ablau
de
be ieblichen
A bei
im
In e esse
des
Be iebes
und
de
Wi scha
unges ö
bleib "53.
Es
wi d
ane kann ,
daß
auch
den
e schiedenen
Fo men
de
Un e nehmungswi scha ,
de
un e schiedlichen e mögens ech lichen
S uk u
und
de
un e schiedlichen
G öße
Rechnung
ge agen
we den
muß.
Le z lich
münde
das Anliegen,
Kapi al
und
A bei
als
gleichbe ech-
ig e
Fak o en
ane kann
zu
wissen,
in
die
de
wi scha sdemok a i-
50
F. Koenigs,
G undsa z agen
de
be ieblichen
Mi bes immung.
Ham-
bu g
1954, S. 32.
51
Gese zes o schlag
des
DGB, a.a.O.,
S.30.
52
Vgl.
F.
Koenigs, a.a.O., S. 35.
53
Gese zes o schlag
des
DGB,
a.a.O.,
S.31.
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De Wandel in
de
wi scha sdemok a ischen Konzep ion 35
schen
Konzep ion
en sp echende
Vo s ellung
nach
Pa ne scha
ein.
Wie
au
übe be iebliche
Ebene
p inzipiell
eine
soziale
Pa ne scha
ode
Sozialpa ne scha
anges eb
wi d,
so
wi d
inne halb
des
Un e -
nehmens
eine
be iebliche Pa,· ne scha
au
de
G undlage
de
Mi -
bes immung
in
sozialen,
pe sonellen
und
insbesonde e
in
wi scha -
lichen
F agen
e lang .
Denn
es
soll
nich
meh
wie
bishe
de
Kapi-
albesi z
eine
p imä e
und
dominie ende
S ellung
inne
haben,
wobei
es
im
A bei s e ags e häl nis
zwischen
Kapi al
und
A bei
imme
so
gewesen
sei,
daß
das
Kapi al
g öße e
Rech e
ü
sich
beansp uch
habe.
"Es
is
nu
zu
agen,
ob
allein
de jenige,
de
mi
dem
Kapi al
am
Be ieb
be eilig
is ,
dazu
be u en
is ,
die
lei ende
Tä igkei
im
Be ieb
auszuüben,
wäh end
diejenigen,
die
ih e
A bei
einb ingen,
sich
diese
Lei ung
un e zuo dnen
und
sich
nu
mi
eine
aus üh en-
den
Tä igkei
zu
begnügen
haben
sollen
54
."
Deshalb
geh
es
de
ge-
we kscha lich
o ganisie en
A bei nehme scha
o enba
da um,
im
un e nehme ischen
Be eich
die
A bei
als
gleichwe igen
und
gleich-
gewich igen
Fak o
ane kann
zu
wissen,
wobei
aus
diese
Ane ken-
nung
ein
be iebliches
Pa ne scha s e häl nis
e ho
wi d.
De
Volls ändigkei
wegen
sei
e wähn ,
daß
in
den
gewe kscha -
lichen
Vo schlägen
die
be iebliche
Pa ne scha
nu
seh
allgemein
angesp ochen
wi d.
Doch
is
in
Wei e üh ung
de
E ö e ungen
übe
das
be iebliche
Pa ne scha s e häl nis
on
ande e
Sei e
he
sein
Inhal
nich
unwesen lich
ange eiche
wo den.
So
sieh
insbesonde e
O.
.
Nell-B euning
im
Gedanken
de
Pa ne scha
eine
Abwendung
om
" ein
klassenkämp e ischen
Denken"55.
E
be on ,
daß
"kein
e -
nün ige
A bei e "
da an
denke,
die
sachno wendige
übe -
und
Un e -
o dnung
im
Be iebe
au heben
zu
wollen.
In
k i ische
Auseinande -
se zung
mi
de
gewe kscha lich
ge o de en
Mi bes immung,
nach
de
das
Lohna bei s e häl nis
mi
seine
indi iduellen
Un e o dnung
des
einzelnen
A bei e s
un e
das
emde
In e esse
bes ehen
bleib ,
jedoch
du ch
das
Gegengewich
de
kollek i en
Mi bes immung
de
o gani-
sie en
A bei nehme scha
au gewogen
we den
solle,
wi d
he o ge-
hoben,
daß
de
Weg
zu
ech en
wi scha lichen
Mi bes immung
im
Vollsinne
des
Wo es,
zu
ech en
Pa ne scha
und
dami
zu
ollen
Gleichbe ech igung
als
Wi scha sbü ge
e s
du ch
die
übe windung
ces
Lohna bei s e häl nisses
au geb ochen
we den
könne56.
Die
in
diese
Au assung
sich
äuße nde
nähe e
Bes immung
des
Pa ne -
scha s e häl nisses
beinhal e
im
wesen lichen
die
Einbeziehung
de
Gewinnbe eiligung
ode
de
Mi un e nehme scha
de
A bei nehme ,
54
Ebda.,
S.
30.
55
O.
. NelZ-B euning, Mi bes immung
und
Pa ne scha
au
de
Ebene
on Be ieb
und
Un e nehmen. In: Wege zum sozialen F ieden, a.a.O., S. 121.
56
Vgl.
ebda.,
S.
127
.
3*
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36
Die
Gleichbe ech igung
on
Kapi al
und
A bei
ohne
daß
abe
einzelne
konk e e
Fo men
und
A en
o geschlagen
we den
57
.
bb)
In
de
allgemeinen
Beg ündung
de
gewe kscha lich
anges eb-
en
Mi bes immung
schwing
auch
e neu
die
e hisch bezogene
Fo de-
ung
mi ,
den
in
abhängige
A bei
s ehenden
Menschen
om
Objek
zum
Subjek
zu
e heben.
De
seine
Lage
bewuß e
A bei e
habe
den
Willen,
"nich
meh
nu
Objek
de
Wi scha
zu
sein,
sonde n
auch
in
ih
bes immend
und
e an wo lich
an
den
En scheidungen
be eilig
zu
sein"58.
In
scha e
Zuspi zung
de
Fo mulie ungen
wi d
e lang ,
an
die
S elle
des
"Wi scha sun e anen"
den
"Wi scha sbü ge "
e en
zu
lassen.
Alle dings
äll
die
inhal liche
In e p e a ion,
was
un e
einem
Wi -
scha sbü ge
zu
e s ehen
is ,
wenig
e giebig
aus, so
daß
de
Aus-
d uck
nich
sel en
als
p og amma ische,
p opagandis ische
ode
schlag-
wo a ige
Fo mulie ung
e s anden
wo den
is .
Einen
Ve such,
den
Ausd uck
Wi scha sbü ge
nähe
zu
bes immen,
ha
beispielsweise
F. Koenigs
un e nommen,
indem
e
sag ,
daß
es
da au
ankomme,
den
a bei enden
Menschen
ich ig
in
den
Wi scha sp ozeß
einzuo dnen,
ihm
den
ihm
zus ehenden
Ein luß
im
Un e nehmen
zu
e scha en
und
den
Un e nehme
zu
zwingen,
beim
Geb auch
seine
zwei ellos
o -
handenen
wi scha lichen
Mach
au
die
In e essen
seine
A bei neh-
me
Rücksich
zu
nehmen
59
.
Au
alle
Fälle
läß
sich
abe
de
Ausd uck
Wi scha sbü ge
aus
de
g undlegenden
wi scha sdemok a ischen
Konzep ion
ablei en
und
be-
g ünden.
Denn
en sp echend
de
poli ischen
Demok a ie,
die
den
gleichbe ech ig en
S aa sbü ge
kenn ,
e lang
die
Wi scha sdemo-
k a ie
den
Wi scha sbü ge
als
gleichbe ech ig en
selbs -
und
mi -
e an wo lichen
A bei nehme ,
de
du ch
das
Rech
seine
mi bes im-
menden
S ellung
im
Wi scha sleben
wie
im
Be ieb
nachhal igen
Ein luß
au
die
bislang
au o i ä
ge o enen
En scheidungen
wi -
scha liche
Au gaben-
und
Funk ions äge
ausüb .
Seine
wi scha s-
bü ge liche
Kompe enz
äuße
sich
nich
nu
in
de
Teilnahme
ode
dem
"Teilhaben"
an
den
zu
e enden
Maßnahmen,
sonde n
auch
in
de
Zus ändigkei ,
daß
diejenigen
En scheidungen,
die
ohne
seine
Mi wi -
kung
ge äll
we den
können,
ihm
gegenübe
zu
ech e igen,
zu
be-
57
Vgl.
zu
In o ma ion
übe
diesen
insbesonde e
on
de
A bei gebe -
scha
au geg i enen
P oblemk eis
o
allem
F.
SpiegelhaUe ,
"Mi eigen-
um"
und
"Gewinnbe eiligung".
K i ische
Analyse
einige
Schlagwo e.
Sch i en eihe
de
Bundes e einigung
de
Deu schen
A bei gebe e bände.
H.17,
Köln
1957.
58
F.
G osse,
Gewe kscha en
und
soziale
Neuges al ung.
München
1952,
S.
13.
-Vgl.
auch
das
G undsa zp og amm
de
SPD
on
1959, a.a.O.,
wo
es
heiß :
"De
A bei nehme
muß
aus
einem
Wi scha sun e anen
zu
einem
Wi scha sbü ge
we den."
59
Vgl.
F.
Koenigs, a.a.O.,
S.35.
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Die
S ellungnahme
de
A bei gebe scha
37
g ünden
sind
6o
•
De
ie s e
Sinn
lieg
analog
de
poli isch-demok a-
ischen
En wicklung
du chaus
da in,
den
ühe
schlech hin
als
Un e -
anen
angesehenen
und
behandel en
A bei nehme
nunmeh
auch
in
de
Wi scha ,
o
allem
im
Un e nehmen
und
im
Be ieb,
oll
und
ganz
als Menschen sowie
als
Pe sönlichkei ,
zugleich
mi
all
den
dami
e bundenen
Rech en
und
P lich en
in
eine
eien
gesellscha lich·
wi scha lichen
O dnung,
gewe e
zu
wissen.
3.
Die
S ellungnahme de A bei gebe scha zu gewe kscha lichen
Beg ündung de wi scha lichen Mi bes immung
Gegen
diese
allgemeine
Beg ündung
de
Mi bes immung
de
A bei -
nehme
in
de
Wi scha s üh ung
de
Un e nehmung
au
be iebliche
Ebene
ha
die
Un e nehme scha
en schieden
S ellung
genommen.
a)
G undsä zlich
wi d
gel end
gemach ,
daß
die
nach
1945
au gekom-
mene
Fo de ung
des
Mi bes immungs ech s
mi
dem
übe lie e en
Gedanken
de
Wi scha sdemok a ie
e knüp
sei.
Wenn
auch
zu-
gegeben
wi d,
daß
sich
die
om
Deu schen
Gewe kscha sbund
gegebene
Beg ündung
ausd ücklich
de
Zielse zung
eine
sozialis ischen
Wi -
scha so dnung
en hal e,
so
wi d
doch
die
gewe kscha liche
A gumen-
a ion,
nach
de
poli ischen
Gleichbe ech igung
müsse
dem
A bei e
übe
eine
wi scha liche
Mi bes immung
auch
die
wi scha liche
Gleichbe ech igung
zue kann
we den,
als
"eine
Ve kennung
wi -
scha liche
und
poli ische
Ta bes ände"
bezeichne .
Denn
es
sei
un-
möglich,
die
ü
das
poli ische
Gemeinwesen
en wickel en
und
ich igen
Fo men
de
Demok a ie
inne be ieblich
au
die
Gemeinscha
de
A bei sk ä e
in
einem
wi scha lichen
Be ieb
zu
übe agen,
da
eine
Pa lamen a isie ung
dem
Wesen
und
de
Au gabens ellung
de
Un e -
nehmenslei ungen wide sp eche.
"Die
übe agung
de
in
de
poli i-
schen
Sphä e
möglichen
und
ich igen
P inzipien
au
das
Leben
und
die
A bei
in
wi scha lichen
Un e nehmungen
is
ebenso
un e e -
ba ,
wie
e wa
s. Z.
die
übe agung
des
dem
mili ä ischen
Be eich
en -
nommenen
Füh e p inzips
au
S aa
und
Wi scha
unsinnig
wa "61.
In
den
wei e en
Auseinande se zungen
schläg
in
K eisen
de
A bei -
gebe scha
imme
meh
die
Ansich
du ch,
daß
das
al e
wi scha s-
demok a ische
P og amm
als
ein
"P og amm
de
Poli ik"
in
e s e
Linie
au
die
Funk ionä e
de
Gewe kscha en
abges ell
sei,
"die
die
60
Vgl.
dazu
auch
W. Weddigen,
Beg i
und
P oduk i i ä
de
Mi bes im-
mung,
a.a.O., S.
13
.,
insbesonde e
die
do
o geleg en
Aus üh ungen
übe
den
Beg i
de
Mi bes immung.
61
Das
P oblem
des
Mi bes immungs ech s,
a.a.O.,
S.4.
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38
Die
Gleichbe ec..'1 igung
on
Kapi al
und
A bei
gewe kscha liche
Mach
e kö pe n
und
ealisie en". Diese
mach -
und
unk ionsbeding e
Linie
sei
nach
1945
sei ens
de
Gewe kscha en
wie-
de
au genommen
wo den,
"so
daß
on
o nhe ein
das
Be ech ig e
in
den
Bes ebungen
nach
eine
angemessenen
Mi wi kung
und
Mi -
bes immung
de
A bei nehme
in
den
wi scha lichen
und
sozialen
F agen
eine
einsei ige
o ganisa ionspoli ische
Übe scha ung
zuguns en
de
Funk ionä e
e uh "62.
Bei
diesen
A gumen en
is
zu beach en,
daß
in
de
u sp ünglichen
S ellungnahme
im
wesen lichen
die
Übe agung
demok a ische
P in-
zipien,
wie
sie
ü
das poli ische
Leben
ane kann
bleiben,
au
wi -
scha liche
Ve häl nisse
als
undu ch üh ba ,
als
un e e ba
abgelehn
wi d.
In
den
jünge en·
und
jüngs en
Au assungen
wi d
p ak isch
eine
angemessene wi scha liche
Mi bes immung
und
Mi wi kung
zuges an-
den,
abe
en schieden
eine
Ausdehnung
gewe kscha liche Mach
mi
Hil e
de
E wei e ung
des
bes ehenden
wi scha lichen
Mi bes im-
mungs ech s
abgelehn .
Dabei
muß
be ücksich ig
we den,
daß
o
allem
die
in
le z e
Zei
lau
gewo denen
Fo de ungen
gemein
sind,
die
sich
da au
e s ecken,
das
Gese z
übe
die
Mi bes immung
de
A bei nehme
in
den
Au sich s ä en
und
Vo s änden
de
Un e neh-
men
des
Be gbaus
und
de
Eisen
und
S ahl
e zeugenden
Indus ie
om
21.
Mai
1951 in olge
seine
Bewäh ung,
wie
gesag
wo den
is , auch
au
ande e
P oduk ionszweige
auszudehnen.
Dagegen
wi d
in
den
jüngs
au ge lamm en
E ö e ungen
das
Be iebs e assungsgese z
om
11.
Ok obe
1952
ausgeklamme ,
da
es
dem
kon ä en
Cha ak e
wi -
scha liche In e essengegensä ze wesen lich
besse
angepaß
sei. Bei
ihm
sei
mi
einem
aus eichenden
Raum
ü
die
F eihei
beide
Pa ne
das
eie
Schwingen
de
sozialen
Koope a ion
e hal en
geblieben
63
.
Diese
En wicklung
schließ nich aus,
daß
die
u sp üngliche
Ableh-
nung
des wi scha lichen
Mi bes immungs ech s
de
A bei nehme
in
den
Be ieben,
wie
sie
o
allem
in
de
g undlegenden
S ellungnahme
de
A bei gebe scha
zum
Ausd uck
komm ,
auch
wei e hin
p inzipiell
gül ig
is ,
wobei
alle dings
es gehal en
we den
muß,
daß
die
inzwi-
schen gese zlich
einge üh e
Mi bes immung
als
Ta bes and
im
wesen -
lichen
ane kann
und
gewe e
wi d
64•
62
Nochmals
S ei
um
Mi bes immung?
In:
De
A bei gebe .
Z sch .
d.
BDA,
13.
Jg.,
H.ll
.
5.
Juni
1961, S.327.
63
Vgl. ebda.,
S.327
u. S.330.
(Im
O iginal
eilweise
gespe
und
ku si
ged uck .)
64
Vgl.
dazu
die
Beme kung:
"Kohle
und
Eisen
haben
sich
mi
Ans and
mi
diese
Regelung
abge unden,
um
nach
Möglichkei
das
Bes e
da aus
zu
machen";
ebda.,
S.328. -Vgl.
auch:
Die
Bundes e einigung
zum
DGB-
P og amm.
In:
De
A bei gebe ,
a.a.O., S.658,
wo
es
heiß :
"Die
A bei ge-
be e bände
bekennen
sich
zu
den
G undlagen
des
Be iebs e assungsge-
se zes,
das
sich
in
de
P axis
bewäh
ha
und
de
deu schen
A bei neh-
me scha
Mi wi kungs-
und
Mi bes immungs ech e
wie
in
keinem
ande en
Lande
de
Wel
gib ."
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Die S ellungnahme de A bei gebe scha 39
b)
Eine
wei e e
S ellungnahme
ha
die
A bei gebe scha
gegen
die
gewe kscha liche
Beg ündung
de
Gleichbe ech igung
on
Kapi al
und
A bei
bezogen.
Es
wi d
gel end
gemach ,
daß
auch
dieses
A gumen
au
eine
ölligen
und
höchs
bedenklichen
Ve kennung
des
wi scha -
lichen
Lebens
be uhe,
nämlich
des
Wi scha ens.
Denn
"Wi scha en"
heiße
nich
allein
Kapi al
und
A bei
in
P oduk ion
zusammen ügen,
sonde n
o
allem
sich
aus ich en
an
Ve so gungswünschen,
wie
sie
du ch
P eis
und
Kos en
gekennzeichne
seien,
heiße
s ändige
Anpas-
sung
an
imme
neue
wechselnde
Ums ände
und
E o de nisse.
"Alle
hie zu
nö igen
En scheidungen
e geben
sich
wede
aus
dem
Wesen
des
Kapi als,
noch
aus
dem
Vo handensein
de
be ieblichen
A bei sk ä e."
Vielmeh
bedü e
es
neben
und
übe
Kapi al
und
A bei
eines
ande en
übe geo dne en
Elemen es,
an
dessen
wi scha liches
Tä igsein
beide
in
gleiche Weise
geknüp
seien,
nämlich
eine besonde en
A
un e -
nehme ische Leis ung.
Sie
wi d
als
e was
D i es,
Geis iges,
wi -
scha lich Schöp e isches bezeichne ,
das
hinzukommen
müsse,
dami
Kapi al
und
A bei
übe haup
e s
ökonomisch
bedeu sam
we den
können.
Es
wi d
da au
e wiesen,
daß
diese
Fak o
in
de
gewe k-
scha lichen
A gumen a ion
öllig
übe sehen
we de
65
•
Mi
Nachd uck
heb
die
Beg ündung
de
A bei gebe scha
da au
ab,
die
un e nehme ische
Leis ung
als
einen
eigenen,
selbs ändigen
Fak o
nachzuweisen.
E
s ehe
als
das
ökonomisch
ak i e
Elemen
den
zunächs
passi
wa enden
Fak o en
Kapi al
und
A bei
im
Be iebe
gegenübe .
E s
on
G ad
und
Rich ung
seine
Ak i i ä
seien
die
Funk ions ähigkei
on
Kapi al
und
A bei
und
dami
die
einzel-
wie
olkswi scha liche
P oduk i i ä
abhängig.
"Die
We escha ung
in
eine
Volkswi scha ,
ih e
Expo -
und
We bewe bs ähigkei
au
dem
Wel ma k
-
in
unse e
gegenwä igen
Lage
die
Exis enz age
unse es
Volkes -
sind
also
im
wesen lichen
in
de
Wi ksamkei
dieses
Ele-
men s
bes imm .
Seine
Lähmung
bed oh
dahe
unweige lich
das
Kapi-
al
mi
de
Ve kümme ung
ode
Ve nich ung
seine
E ags ähigkei
und
Exis enz
und
die
T äge
de
A bei
mi
de
Ge ah
de
Einkom-
mensminde ung
ode
de
A bei slosigkei oo."
Au schluß eich
is
dabei,
daß
unausgesp ochene weise
neben
den
d ei
klassischen
P oduk ions ak o en
A bei ,
Boden
und
Kapi al
die
un e -
nehme ische
Leis ung
als
ie e
Fak o
kons i uie
wi d.
Im
wissen-
scha lichen
Be eich
e i
diese
Ansich
o
allem
E. Gu enbe g,
de
be on ,
daß
die
Pe son
ode
Pe soneng uppe,
die
die
Ve einigung
de
65
Vgl.
Das P oblem des Mi bes immungs ech s, a.a.O., S.4/5. -Alle -
dings is de le z genann e Vo wu nich zu e end,
da
in
den gewe k-
scha lichen A gumen en die un e nehme ische Leis ung gene ell
ane kann
wi d. -Vgl. dazu oben S.34.
66
Ebda., S.5. (Im O iginal eilweise ku si ged uck .)
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46
Die einzelnen P obleme wi scha liche Mi bes immung
ühe en
Vo schlag des DGB
eine
en sp echende
Bildung
und
Zusam-
mense zung
de
bis
dahin
nich
au sich s a sp lich igen
Kapi al-
und
Pe sonalgesellscha en
on
gleiche
G öße
(300
Belegscha smi gliede )
ode
bes imm e
olkswi scha liche
Bedeu ung
e lang
wu de
81•
Die
mi
diese
Fo de ung
au gekommenen
E ö e ungen
konzen ie -
en
sich
im
wesen lichen
au
die
Kapi algesellscha en,
insbesonde e
au
die
Ak iengesellscha en. Abgesehen da on,
daß
die
gewe kscha -
liche
Beg ündung
auch
A gumen e
en häl ,
die
sich
au
den
his o i-
schen
Ve lau
de
ak ien ech lichen
En wicklung
in
demok a ischen
und
au o i ä en
Zei en
bezieh ,
wi d
im
Au sich s a
eine
Ve e ung
des
P oduk ions ak o s
A bei
anges eb ,
die gleichbe ech ig
mi
den
Ak ionä en
das
Be iebsgeschehen
bes imm .
Nach
dem
G undsa z
de
Gleichbe ech igung
on
Kapi al
und
A bei
solle
nich
nu
de
meis
unin e essie e
und
du ch
die
Banken
e e ene
Ak ionä
das
Rech
haben,
die
Au sich so gane
zu
bes ellen,
sonde n
es
müsse
mi
dem
gleichen Rech die
A bei nehme scha ,
e e en
du ch
die
Gewe k-
scha en,
hie ü
zus ändig
sein.
De
pa i ä isch
bese z e
Au sich s a
we de
dann
nach
den
üblichen
Ve ah en
den
Vo s and
bes ellen, so
daß
an
dem
inne en
Au bau
du ch
die
gewe kscha lichen
Fo de ungen
nich s
geände
we de
82•
Die
S ellungnahme
de
A bei gebe scha
äll
bezüglich
de
pa i-
ä ischen
Bese zung
de
Au sich s ä e
ela i
schwach aus.
Allgemein
bezieh
man
sich
au
die
o geb ach en
A gumen e
gegen
eine
Gleich-
be ech igung
on
Kapi al
und
A bei
sowie
au
die
Ge ah
de
Be-
ein äch igung
de
un e nehme ischen
Leis ung. Zusä zlich
begnüg
man
sich
mi
Hinweisen
au
das
du ch
die
Ein üh ung
des
P inzips
de
Pa i ä
zu
e wa ende
übe gewich
de
on
den
Gewe kscha en
be-
s imm en
und
on
ihnen
zen al
zu
lenkenden
Ve e e
in
de
inne -
be ieblichen
Ebene
83•
In
den
Vo schlägen
de
Un e nehme
is
deshalb
o gesehen,
daß
in
den
Au sich so ganen
de
Un e nehmen
ein
bis
d ei
A bei nehme
e e en
sein sollen, höchs ens
ein
D i el
des
gesam en
Au sich s a s,
womi
eine
pa i ä ische
Bese zung
en äll .
Da
es sich
nach
un e nehme ische
Au assung
um
eine
Mi wi kung
an
gemein-
samen
inne be ieblichen
Ein ich ungen
handele, die
nu
Angelegen-
hei
de
in
den
Be ieben
ä igen
A bei nehme
sei, so solle
de
Be iebs a
ü
die
Ve e e
de
A bei nehme
im
Au sich s a
Beleg-
scha smi gliede
des
Be iebes
benennen,
die
mindes ens
30
Jah e
al
und
10
Jah e
in
dem
be e enden
Un e nehmen
ä ig
sein sollen84•
Es
is
o ensich lich,
daß
mi
diesen Vo schlägen
de
Ansp uch
au
Pa i ä
81
Vgl. Das P oblem des Mi bes immungs ech s, a.a.O.,
S.
14.
82
Vgl.
Gese zes o schlag des
DGB,
a.a.O., S.32.
83
Vgl. Das P oblem des Mi bes immungs ech s, a.a.O.,
S.
16.
84
Vgl. ebda., S.19.
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Die Bese zung de Au sich s ä e 47
abgeweh
wu de,
zugleich
abe
auch
das
Eind ingen
auße be ieb-
liche
ode
be iebs emde
Ve e e
de
A bei nehme scha
im
Au -
sich s a
e hinde
we den
soll e, das sich
als
spezi isches
P oblem
niede schlug.
b)
Denn
in
meh achen
Fo mulie ungen
wende
sich die
A bei gebe -
scha gegen
"be iebs emde
Funk ionä e",
insbesonde e
in
den
Au -
sich s ä en
de
Un e nehmen,
wobei
nich
nu
eine
Ausdehnung
de
gewe kscha lichen Mach ,
sonde n
auch
eine
e hebliche
S ö ung
des
inne be ieblichen
sozialen
F iedens
be ü ch e
wi d.
Von gewe kscha liche
Sei e
is
diese
Ablehnung
seh
in ensi
au -
geg i en
wo den,
um
o
allem
die
a bei gebe sei ig
o geb ach en
A gumen e,
mi
denen
man
die
Ve e e
de
Gewe kscha en
als
"be iebs emde
Funk ionä e"
di amie e,
zu
wide legen.
Zue s
einmal
wi d
gel end
gemach ,
daß
de
Vo wu ,
de
Deu sche
Gewe kscha sbund
ep äsen ie e
mi
den
be iebs emden
Funk io-
nä en
nu
eine
Minde hei
de
insgesam
in
de
Wi scha
Beschä -
ig en,
nich
s ichhal ig
sei.
An
Hand
gegenwä ig
nich
meh
ak uelle
Zahlen
wi d
nachgewiesen,
daß
de
DGB
"die
übe wäl igende
Meh -
zahl
alle
in
de
P oduk ionswi scha
S ehenden"
ep äsen ie e.
Da
es
dem
eien
E messen
des
Einzelnen
übe lassen
sei, sich
gewe k-
scha lich
ode
poli isch
zu
o ganisie en, so
müsse
de jenige,
de
hie -
au
e zich e,
dami
echnen,
daß
de
ak i e
Teil
de
Be ölke ung
ü
den
passi en
Teil
mi handele
und
-en scheide.
Inso e n
gebe
es
keine
sachlich
beg ünde en
A gumen e
gegen
die
Delega ion
de
A bei neh-
me e e e
in
den
Au sich s a
du ch
die
Gewe kscha en,
so
daß
man
die
Ablehnung
deshalb
nu
in
poli ischen
G ünden
suchen
könne
85•
Wei e
wi d
abe
he o gehoben,
daß
de
Au sich s a
des
übe kom-
menen
Ak ien ech s
ausschließlich aus
be iebs emden
Pe sönlichkei-
en
bes ehe,
wozu
nich
nu
das
Gese z zwinge,
sonde n
die
p ak ischen
Ve häl nisse
da übe
o enkundig
seien.
Inso e n
sei die
Bese zung
de
Au sich s ä e
mi
be iebs emden
Pe sönlichkei en
de
No mal all,
weshalb
es
ge adezu
un e s ändlich
e scheine,
"die
be ech ig en
Fo -
de ungen
de
Gewe kscha en
abzulehnen,
es
sei
denn,
daß
man
Ve -
e e
de
Gewe kscha en
nich
ü
geeigne
und
willkommen
häl ,
neben
den
Ve e e n
de
G oßbanken
und
ande en
Wi scha sin e -
essen die
In e essen
de
A bei
zu
e e en"8V.
Im
üb igen
sei
das
gewe kscha liche
En sendungs ech
keines alls
so au zu assen,
daß
aus-
schließlich
Gewe kscha s unk ionä e
hie zu
ausgewähl
we den
sollen.
Denn
in
de
Regel sollen
zu
Häl e
de
A bei nehme
auch
Beleg-
scha smi gliede
he angezogen
we den.
Schließlich
wi d
da au
e ·
85
Vgl.
Gese zes o schlag des
DGB,
a.a.O., S.33.
86
Ebda.
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48
Die
einzelnen
P obleme
wi scha liche
Mi bes immung
wiesen,
daß
in
de
g oßen
Mi gliedscha
des
Deu schen
Gewe kscha s-
bundes
iele
üch igs e
Gewe kscha smi gliede
o handen
seien,
de en
Fachwissen,
be iebliche
und
olkswi scha liche
E ah ung
nu
ein
Gewinn
in
de
A bei
de
Au sich s ä e
sein
könne
87
•
In
diesem
Zusammenhang
is
imme
wiede
sowohl
gene ell
wie
speziell
die
F age
au gewo en
wo den,
ob
de
Ve e e
de
A bei -
nehme scha
im
Au sich s a
übe haup
die
no wendige
Sachkunde,
die
Kenn nis
und
das
Ve s ändnis
besi ze,
um
in
wi scha lichen
An-
gelegenhei en
mi en scheiden
zu
können.
Im
Rahmen
de
dazu
nega i
und
posi i
au gekommenen
S ellungnahmen
is
die
Ansich
on
M.
Lohmann
aus
be iebswi scha liche
Sich
au schluß eich,
de
p in-
zipiell
die
gewe kscha liche
Au assung
un e s ü z .
Neben
e schie-
denen
Gesich spunk en
heb
e
he o ,
daß
sich
Kenn nisse
übe
wi -
scha liche
P obleme
auch
e b ei en
lassen,
wobei
au
eine
möglichs
wei
e b ei e en
Bildung
nebs
de
Ausgeglichenhei
de
wi scha -
lich-sozialen
Zus ände
das
Schicksal
de
Demok a ie
übe haup
be uhe.
"Da
man
nich
da an
e inne n,
daß
om
kau männischen
Vo s and
eine
Maschinen ab ik
auch
nich
e lang
wi d,
daß
e
ein
pe ek e
D ehe
sei;
es
genüg ,
wenn
e
ein
allgemeines
U eil
ha .
Soll e
man
nich
in
beg enz em
Um ang
auch
dem
quali izie en
A bei e
zuges e-
hen,
daß
e
zwa
die
Geschä e des
Un e nehme s
nich
zu
üh en,
sie
abe
im
allgemeinen
zu
beu eilen
e s eh
88?"
Im
üb igen
wi d
da au
e wiesen,
daß
de
Au sich s a
schon
lange
du ch
die
Be eiligung
on
be iebs emden
Pe sonen
aus
einem
Kon ollo gan
de
Ak ionä e
eils
zu
einem
Beziehungs-,
eils
zu
einem
Ve wal ungs
a
gewo den
sei,
de
seine
Kon ollau gabe
neue dings
soga
Wi scha sp ü e n,
also
außen-
s ehenden
Fachleu en,
übe agen
habe.
De
Ve e e
de
A bei neh-
me
im
Au sich s a
könne
in
de
Belegscha
als
Ve auensmann
um
Ve s ändnis
ü
die
Maßnahmen
de
Lei ung
we ben.
"Wenn
e
Bilan-
zen
nich
lesen
kann,
so
is
das
schade;
abe
können
alle
ande en
Mi -
gliede
des
Au sich s a es
Bilanzen
lesen
B9?"
Diese
Au assung,
die
hie
nu
beispielsweise
wiede gegeben
is ,
in-
de
keineswegs
die
Zus immung
de
A bei gebe scha ,
zumindes
nich
ih e
olle,
wobei
zu
be ücksich igen is ,
daß
sich
die
en scheidende
Ablehnung
au
den
"gewe kscha lichen
Funk ionä "
bezieh ,
wie
sie
deu lich
e wa
bei
S.
Landshu
zum
Ausd uck
komm .
Das
Rech
de
Gewe kscha s unk ionä e,
maßgebende
Di ek i en
ü
die
Be iebs-
üh ung
zu
Gel ung
zu
b ingen,
die
nich
ohne
wei e es
mi
den
Be-
s ebungen
de
be e enden
Be iebsangehö igen
übe einzus immen
87
V gl. ebda., S. 33/34.
88
M.
Lohmann,
Wi scha so dnung,
Un e nehmungen
und
Mi bes im-
mung.
De
be iebswi scha liche
Aspek .
In:
Wege
zum
sozialen
F ieden,
a.a.O.,
S.
111.
89
Ebda., S. 112.
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Die Bese zung de Au sich s ä e 49
b auchen,
besage
ak isch,
daß
inne halb
des
besonde en
In e esses
des
Be iebes
ein
zwei es
exogenes
In e esse
anzue kennen
sei. "Dies
zwei e,
dem
Be ieb
äuße e
In e esse
is
abe
nich
-
e wa
im
Gegen-
sa z
zu
dem
p i a en
In e esse
des
Be iebs
-
ein
allgemein-ö en -
liches In e esse,
sonde n
es
is
seine sei s
wiede um
ein
p i a es
Son-
de in e esse,
nämlich
das
kollek i e
Sonde in e esse
de
in
den
Ge-
we kscha en
o ganisie en
A bei e scha
9o
."
c)
Im
Ende gebnis
läu
die
A gumen a ion
de
A bei gebe scha
bezüglich
de
A bei nehme
im
Au sich s a
da au
hinaus,
daß
eine
pa i ä ische
Bese zung
abgelehn ,
da ü
eine
solche
im
Ve häl nis
eins
zu
zwei
o geschlagen
wi d,
wobei
ehemen
ü
Ve e e
aus
de
Belegscha
plädie
wi d,
wäh end
auße be iebliche
Ve e e
de
A bei nehme scha ,
insbesonde e
gewe kscha liche
Funk ionä e,
zu-
mindes
auße o den lich
k i isch
beu eil
we den.
Vo
allem
wi d
be ü ch e ,
daß
die
Ve wi klichung
de
gewe kscha lichen
Fo de ung
zu
eine
Konzen a ion
wi scha liche
und
poli ische
Mach
in
eine
zen al
zusammenge aß en
In e esseno ganisa ion
üh e,
wobei
die
Aus-
übung
eine
solchen
inne be ieblichen
wi scha lichen
Mi bes immung
du ch
be iebs emde
Funk ionä e,
die
on
eine
außens ehenden
O -
ganisa ion
bes imm e
und
dami
ü
sie
bindende
Au äge
e hiel en,
nich
meh
mi
eine
e s ebenswe en
Be iedigung
de
menschlichen
und
sozialen
Ve häl nisse
des Be iebes,
mi
de
inne be ieblichen
O dnung
de
Beziehungen
zwischen
Un e nehme n
und
A bei nehme n
zu
un
habe.
Vielmeh
bedeu e
eine
solche
Regelung
"in
Wah hei
die
kollek i e
Kon olle
und
Bemäch igung
de
Be iebe
du ch
das
Mono-
pol
de
Gewe kscha "91. Le z lich
müsse
die
dami
zu
e wa ende
Au hebung
de
gegenwä igen
We bewe bswi scha
in
eine
zen al
gelenk e
Wi scha
münden,
de en
Spi ze
iden isch
wä e
mi
de
Spi ze
de
Gewe kscha en.
Eine
solchen
Mach
müsse
sich schließlich
auch
Regie ung
und
Pa lamen
beugen,
da
sich
die
mi
ih
e bundene
Ein-
lußmöglichkei
nich
nu
wi scha lich,
sonde n
auch
au
jede
poli-
ische
O dnung
auswi ken
we de
92
•
Gegen
dieses
A gumen
wi d
on
gewe kscha liche
Sei e
ela i
e hal en
S ellung
genommen.
Denn
im
wesen lichen
begnüg
man
sich
mi
dem
Hinweis,
daß
in
de
kapi alis ischen
Wi scha so dnung
das
P i a eigen um
an
den
P oduk ionsmi eln
das
bis
heu e
un e ände
gebliebene
Monopol
de
Un e nehme
da s elle.
Die
Zusammen assung
de
A bei nehme
in
Gewe kscha en
sei
eine
no wendige
Maßnahme
gewesen,
um
das
Gleichgewich zwischen
A bei
und
Kapi al
wiede
90
S.
Landshu ,
Mi bes immung
und
Wi scha sdemok a ie. In: Wege zum
sozialen F ieden, a.a.O.,
S.
39.
91
Das P oblem des Mi bes immungs ech s, a.a.O.,
S.
16.
92
Vgl.
ebda.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/11
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50
Die
einzelnen
P obleme
wi scha liche
Mi bes immung
he zus ellen,
ganz
zu
schweigen da on,
daß
die
Gewe kscha en
au
G und
ih e
ech
demok a ischen
A bei
und
Ve an wo ung
keine
au o i ä en
Füh ungso gane
seien93•
Wei e hin
wi d
au
die o ganisa o ische
Mach s ellung
einige
hun-
de
e an wo liche
Wi scha s e e e
hingewiesen,
die
na ü lich
behaup en,
keine
des
Zen alismus
e däch igen
O ganisa ion
anzu-
gehö en.
"Sie
besi zen
abe
den
,Vo eil
de
kleinen
Zahl',
de
ihnen
eine
zwanglose
O ganisa ion
in
Clubs, Casinos,
Al he en e bänden
usw. e möglich ,
mi
eine
p ak isch
du chaus
spü ba en
einhei lichen
Willensbildung
94
."
Die
En sendung
on
Ve e e n
de
Gewe kscha en
we de
somi
genau
das
Gegen eil
on
dem
e eichen,
was
man
ih
nach-
sage,
nämlich
die
Du chb echung
des
be ei s
o handenen
Monopols
de
Manage
und
einige
G oßak ionä e
und
die
Einschal ung
des
be-
wäh en
Ve an wo ungsbewuß seins
de
a bei enden
Menschen
in
das
Wi scha sgeschehen
und
ih e
Be eiligung
an
de
un e nehme ischen
Leis ung
95•
Ohne
eine
nähe e
In e p e a ion
diese
Au assung
ans eben
zu
wollen, soll lediglich
beme k
we den,
daß
in
diesen
A gumen en
in
e wa
die
Vo s ellung
eine
gegengewich igen
o ganisa o ischen
Mach
du chschläg ,
wie
sie
ü
die
allgemeinen
Ma k e häl nisse
spä e hin
in
Fo m
de
" heo y
o
coun e ailing
powe "
on
J.
K. Galb ai h
en -
wickel
wo den
is
96• Von gewe kscha liche
Sei e
wi d
o enba
nich
unabsich lich
e wähn ,
daß
die maßgebliche
Denksch i
de
Un e neh-
me
on
zahl eichen
O ganisa ionen
un e sch ieben
sei97•
Le z lich
äuße
sich
in
diesen
Auseinande se zungen
das
seh
komplexe
P o-
blem
de
O ganisa ionen
ode
Ve bände
in
de
modemen
Wi scha ,
wo übe
an
diese
S elle
nich
wei e
be unden
we den
soll.
2.
De
A bei s-
ode
Sozialdi ek o
Eine
wei e e
eingehende
E ö e ung
ha
die
gewe kscha liche
Fo -
de ung
he o ge u en,
daß
in
au sich s a sp lich igen Gesellscha en
93
Vgl. Gese zes o schlag
des
DGB, a.a.O., S.34.
94
Ebda.
95
Vgl.
ebda.
96
Vgl.
J.
K.
Galb ai h,
Ame ican
Capi alism.
The
concep
o
coun e ai-
ling
powe .
Camb idge
(Mass.) 1952;
d .
üb"! se zung:
De
ame ikanische
Kapi alismus
im
Gleichgewich
de
Wi scha sk ä e.
S u ga -
Wien-Zü ich
1956.
97
Vgl.
Das
P oblem
des
Mi bes immungs ech s,
a.a.O., S.21,
wo
zehn
Spi zeno ganisa ionen
de
Un e nehme scha
ange üh
sind.
Da
nach
den
Da legungen
im
Gese zes o schlag
des
DGB, a.a.O., S.34/35,
die
maßgeb-
lichen
Rep äsen a ionen
de
G unds o indus ien
Kohle
und
Eisen
ehlen,
so
we den
in
diese
Sch i
posi i e
Äuße ungen
on
Ve e e n
de
Un e -
nehme scha
de
Wi scha sbe eiche
Kohle
und
Eisen
zi ie .
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De A bei s-
und
Sozialdi ek o
51
und
nich au sich s a sp lich igen
Kapi al-
und
Pe sonengesellscha en
solche
Vo s andsmi gliede ,
die
ü
die
a bei s-,
sozial-
und
pe sonal-
poli ischen
Maßnahmen
e an wo lich
sind,
nich
gegen
die
S i mnen
de
A bei nehme e e e
im
Au sich s a
bes ell
we den
dü en.
Diese
A
de
Mi bes immung
im
Sinne
eine
en scheidenden
Ein luß-
nahme
au
die
Geschä slei ung
eines
g oßen
Un e nehmens
du ch
die
Eingliede ung
eines
A bei sdi ek o s
ode
SoziaZdi ek o s
wa
schon
1947
in
de
wes deu schen
Mon anindus ie
e wi klich
wo den,
doch
schlug sie sich
als
besonde es
gewe kscha liches
Anliegen
in
den
Be-
s ebungen
eine
Neuo dnung
de
Wi scha
niede
98•
Inso e n
is
auch
es zus ellen,
daß
on
de
A bei gebe scha
die
gese zliche
Regelung
de
wi scha lichen
Mi bes immung
und
dami
auch
die
Bes ellung
des
A bei sdi ek o s
in
den
Be eichen
de
Mon anindus ie
ane kann
wi d,
abe
man
wende
sich
unmiß e s ändlich
gegen
eine
übe agung
des
Rech s
de
Ein üh ung
des
A bei sdi ek o s
und
seine
Bes ellung
du ch
die
Ve e e
de
A bei nehme scha
au
die
Un e nehmen
ande e
Wi scha szweige.
Von
de
A bei gebe scha
we den
deshalb
die
bes ehenden
ech -
lichen
Ve häl nisse
bezüglich
des
A bei sdi ek o s
in
de
Mon an-
indus ie
p inzipiell
ausgeklamme ,
unbeschade
k i ische
Äuße un-
gen
übe
die
Bewäh ung
diese
Ein ich ung
in
den
be e enden
Be-
ieben.
Doch
wi d
gel end
gemach ,
daß
die
Bes ellung
eines
Sonde -
beau ag en
des
Vo s andes
ü
A bei nehme agen
in
eine
ü
die
soziale
Be iedigung
höchs
bedenklichen
Weise
die
Be iebslei ung
on
de
ih
o al
obliegenden
Funk ion
de
pe sonellen
und
sozialen
Ve -
an wo ung
ü
die
Belegscha
des
Be iebes
lösen
wü de
99
•
Es
wi d
wei e hin
be on ,
daß
die
gewe kscha lichen
Vo schläge
in
ih e
a -
sächlichen
Bedeu ung
wei
übe
die
bishe igen
Vo s ellungen
on
de
Bes ellung
und
Funk ion
eines
Sozialdi ek o s
hinausgingen.
"Wäh end
de
Sozialdi ek o
als
Sonde beau ag e
ü
a bei s-
und
pe sonal-
poli ische
F agen
im
Vo s and
neben
den
üb igen
Vo s andsmi glie-
de n
ä ig
sein
soll,
wä e
nach
de
Fo de ung
des
Deu schen
Gewe k-
scha sbundes
jedes
Vo s andsmi glied
und
da übe
hinaus
auch
jedes
98
Vgl.
Gese zes o schlag des DGB, a.a.O., S.6. -Vgl. dazu auch
L. Rosenbe g, Das Mi bes immungs ech de A bei nehme
in
Deu schland.
Manusk ip . Düsseldo (0.
J.);
E.
Po
ho ,
Zu
Geschich e de Mon an-Mi -
bes immung, a.a.O.;
J.
F.
C onin,
a.a.O.;
G.
B ie s,
Zwischen Kapi alismus
und
Syndikalismus. Die Gewe kscha en am Scheidewege. Be n
(1952),
sowie
E.
Ma in,
De A bei sdi ek o als T äge be iebliche Pe sonal-
und
Sozialpoli ik
in
den Un e nehmen
de
Wes deu schen Mon anindus ie,
a.a.O. -Vgl. e ne die Fassung im neuen G undsa zp og amm, wo es
heiß , daß in die Vo s ände
und
Geschä s üh ung alle G oßun e nehmen
mindes ens ein Mi glied zu be u en sei, das nich gegen die Meh hei
de
S immen de A bei nehme e e e im Au sich s a bes ell we den könne.
99
Vgl.
Das P oblem des Mi bes immungs ech s, a.a.O.,
S.
16
.
4·
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52
Die
einzeln.en
P obleme
wi scha liche
Mi bes immung
Mi glied
de
Geschä slei ung
in
nich au sich s a sp lich igen
Un e -
nehmungen,
das
neben
kau männischen
ode
echnischen
Funk ionen
auch
pe sonelle
und
soziale
Au gaben
zu
e üllen
ha ,
on
de
Zu-
s immung
de
on
de
Gewe kscha
bes imm en
Ve e e
im
Au -
sich s a e
und
dami
in
seine
be u lichen
A bei
und
in
seine
eigenen
wi scha lichen
Exis enz
und
Zukun
mi
allen
sich
hie aus
ü
ihn
und
seine
A bei
e gebenden
Folgen
on
de
Gewe kscha
abhän-
gig100
."
Die
en scheidende
Au assung
äuße
sich
le z lich
in
de
imme
wiede
au klingenden
e ns en
Be ü ch ung,
daß
du ch
eine
solche
Ausdehnung
des
inne be ieblichen
Mi bes immungs ech s
au
die
Wi scha s üh ung
de
Be iebe
no wendige weise
die
Mach
und
die
Ein lußmöglichkei en
de
Gewe kscha
un e an wo lich
e g ö-
ße
wü den.
E gänzend
muß
noch
e wähn
we den,
daß
de
Deu sche
Gewe k-
scha sbund
im
Rahmen
de
E ö e ungen
des
Regie ungsen wu es
eines
Ak iengese zes
und
eines
Ein üh ungsgese zes
zum
Ak iengese z
eben alls
wesen liche
Fo de ungen
angemelde
ha l°
1.
Abgesehen
da-
on,
daß
die
Ein üh ung
de
ein achen
Mi bes immung,
wie
sie
im
Be-
iebs e assungsgese z
on
1952
ü
die
Zusammense zung
de
Au -
sich s ä e
o liege
(also
im
Ve häl nis
1
zu
2
de
A bei nehme -
und
Ak ionä s e e e ),
nich
au
e ns ha en
Wide s and
ges oßen
sei,
und
als
gesiche es
Rech sins i u
gel en
könne,
habe
sich
die·
quali i-
zie e
Mi bes immung
in
de
Eisen-
und
S ahlindus ie
du chaus
be-
wäh ,
wo ü
e schiedene
Hinweise
gegeben
we den.
Deshalb
gebe
die
Ak ien ech s e o m
den
Gewe kscha en
Anlaß,
e neu
ih e
schon
wie-
de hol
angekündig e
Fo de ung
nach
Ausdehnung
de
quali izie en
Mi bes immung
au
alle
g oßen
Ak iengesellscha en
und
Komman-
di gesellscha en
au
Ak ien
zu
e heben.
Es
bes ehe
kein
G und,
den
A bei nehme n
de
g oßen
Gesellscha en
de
üb igen
Wi scha s-
zweige noch
länge
o zuen hal en,
was
sich
in
de
Mon anindus ie
sei
1947 so
o e lich
bewäh
habe
102
•
Alle dings
wi d
zuges an-
den,
daß
bei
de
Bes immung
des
K eises
de
zusä zlich
in
die
quali i-
zie e
Mi bes immung
einzubeziehenden
Gesellscha en
on
de
sich
aus
dem
Mi bes immungsgese z
e gebenden
G ößeno dnung
auszugehen
100
Ebda.
101
Vgl.
S ellungnahme
des
DGB
zum
Regie ungsen wu
eines
Ak ien-
gese zes
und
eines
Ein üh ungsgese zes
zum
Ak iengese z.
Manusk ip .
Düs-
seldo ,
1.
No embe
1960;
e ne :
Ände ungs o schläge
des
DGB
zum
Re-
gie ungsen wu
eines
Ak iengese zes
und
eines
Ein üh ungsgese zes
zum
Ak iengese z.
Düsseldo
1961. -Vgl.
dazu
auch
G.
Höpp,
Un e nehmens-
e assung
und
Gewe kscha en
(zu
S ellungnahme
des
DGB
zu
Ak ien-
ech s e o m).
In:
Die
Ak iengesellscha .
Z sch .
. d. ges.
Ak ienwesen,
6.
Jg.,
1961,
N .1,
S. 9 .
102
Vgl.
S ellungnahme
des
DGB, a.a.O., S.
6.
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De A bei s-
und
Sozial di ek o
53
sei,
da
wi scha ssoziologisch
und
gesellscha spoli isch
die
quali izie e
Mi bes immung
Un e nehmen
eine
gewissen
e heblichen
G öße
o -
ausse ze.
Es
könne
sich
also
imme
nu
um
einen
e häl nismäßig
kleinen
K eis
on
bedeu enden
Un e nehmen
handeln.
Doch
wü de
die
E s eckung
de
quali izie en
Mi bes immung
au
alle
g oßen
Kapi-
algesellscha en
eine
e hebliche
und
unbeg ünde e
Ungleichhei
im
bes ehenden
Un e nehmens ech
besei igen
103
.
Diese
Beg enzung
schließ
abe
nich
aus,
daß
ü
"gewisse
ganz
g oße
Kapi algesellscha en"
(sog.
Mammu un e nehmen)
das
gel ende
quali izie e
Mi bes immungs ech
nich
als
aus eichend
e ach e
wi d.
Fü
diese
G öß un e nehmen
müsse
es
als
mi
ech ss aa lichen
E -
o de nissen
un e einba
angesehen
we den,
daß
die
Haup e samm-
lung,
also
allein
die
An eilseigne ,
übe
alle
die
Gesellscha
be üh-
enden
G und agen
(Au lösung,
Ve schmelzung,
Umwandlung
und
übe agung
des
Ve mögens
au
ein
ande es
Un e nehmen
usw.)
allein
en scheideH».
De
Deu sche
Gewe kscha sbund
behäl
sich
o ,
dazu
zu
gegebenen
Zei
nähe
beg ünde e
Vo schläge
o zulegen.
Es
is
naheliegend,
daß
ge ade
diese
Bes ebungen
des
Deu schen
Ge-
we kscha sbundes
die
en scheidende
Ablehnung
sei ens
de
A bei -
gebe
und
Un e nehme
sowie
de en
O ganisa ionen
ge unden
haben.
Aus
de
Fülle
de
S ellungnahmen
und
Gegena gumen e
de
A bei -
gebe scha
kling
imme
wiede
du ch,
daß
man
sich
übe
das
olle
gesellscha spoli ische
Gewich
des
Mi bes immungsp oblems,
wie
es
in
Deu schland
du ch
den
Gewe kscha s-
und
Pa eisozialismus
au ge-
wo en
wo den
sei,
g undsä zlich
im
kla en
sein
müsse
105•
Un e
Be-
ücksich igung
de
al en
Fo de ungen
nach
olkswi scha liche
Ge-
sam planung
sowie
nach
übe üh ung
de
Schlüsselindus ien
in
Ge-
meineigen um
sei
es
nich
e wunde lich,
wenn
nunmeh
die
aus
gänz-
lich
ande en
als
mi bes immungs ech lichen
Gesich spunk en
in
Gang
gekommene
Re o m
des
Ak ien ech s
zum
Anlaß
genommen
we de,
"eine
im
einzelnen
genau
um issene
g undlegende
Ve s ä kung
und
E wei e ung
de
Mi bes immung
zu
e langen"106.
Alle dings
we den
in
den
S ellungnahmen
gegen
die
gewe kscha lichen
Fo de ungen
im
wesen lichen
die
be ei s
bekann en
A gumen e
in
neue
Fo m
o ge-
b ach ,
wobei
p inzipiell
da ü
plädie
wi d,
daß
die
zu
Ruhe
ge-
kommene
geis ige
und
poli ische
Auseinande se zung
um
das
Mi be-
103
Vgl.
ebda.
104
V gl. ebda.
105
Vgl.
H.
F anke,
Be iebs e assung, Mi bes immung, Wi scha sdemo-
k a ie. In: De A bei gebe . Z sch .
d.
BDA, 13. Jg., H.1/2 . 30.
Ja-
nua
1961, S.51. (Im O iginal eilweise gespe ged uck .)
106
Ebda.,
S.
51.
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54
Die
einzelnen
P obleme
wi scha liche
Mi bes immung
s immungs ech
nich
neu
en ach
we den
soll.
Fü
die
Un e nehmen
sei
die
No wendigkei
gegeben, sich
au
G und
des
bes ehenden
Mi be-
s immungs ech s
um
p ak ische
Lösungen
zu
bemühen,
die
das
bes -
mögliche
Funk ionie en
eine
schlagk ä igen
Un e nehmens üh ung
gewäh leis en,
wäh end
dagegen
ü
die
A bei gebe e bände
die
P lich
bes ehe,
"Mi bes immungsp obleme
nach
ih e
p inzipiellen
ech s-, gesellscha s-
und
wi scha spoli ischen
Sei e
zu
du chdenken
und
ein
Sys em
kla e
un e nehme ische
Ve an wo ung
o
den
Ein-
b üchen
ande sge ich e e
poli ische
K ä e
ode
eines
zen alen
ge-
we kscha lichen
Mach appa a es
zu
schü zen"107.
Denn
selbs
dann,
wenn
man
zu
de
Fes s ellung
käme,
was
keineswegs
de
Fall
sei,
daß
die
Mi bes immung
in
den
le z en
Jah en
in
Ansehung
de
be eilig en
Pe sönlichkei en
in
de
Un e nehmensp axis
zu
nennenswe en
Schwie-
igkei en
nich
ge üh
habe, so
wü de
dies
allen alls
e was
übe
diese
Pe sönlichkei en
aussagen,
übe
ih en
gu en
Willen, doch
e laube
dies
noch
kein
U eil
zu
de
F age,
ob
und
wie
sich das
Sys em
de
Mi -
bes immung
bewäh
habelOB.
Dabei
wi d
im
Gegensa z
zu
den
ge-
we kscha lichen
Ansich en
die
Au assung
e e en,
daß
die
eigen -
liche
Bewäh ungsp obe
de
Mi bes immung
noch auss ehe. Auch
lasse
sich keineswegs absehen, welche
Auswi kungen
sich
un e
ande en
wi scha lichen
und
auch allgemein-poli ischen
Ve häl nissen
e geben
können,
"wie
sie auch
bei
einem
Wandel
de
gewe kscha lichen
Hal-
ung
au
dem
Wege
übe
die
Mi bes immung
aus
den
in
de
Mi be-
s immung
no wendig
angeleg en
Kon lik s ellen
ü
die
be o enen
Un e nehmen
und
die
gesam e
Wi scha
möglich sind"109.
In
diesen
A gumen en
wi d
also nachd ücklich
da au
abgehoben,
eine
bishe ige
posi i e
P axis
des Mi bes immungs ech s,
so e n
man
diese
übe haup
es s ellen will,
nich
als
Bewäh ung
de
Mi bes im-
mung
zu
we en.
Wenn
im
wesen lichen
gu e
E ah ungen
gemach
wo den
sind, so
is
dies
den
un e nehme ischen
Pe sönlichkei en
zu
e danken.
Dami
wa n
die
o ganisie e
A bei gebe scha
o ensich -
lich
da o ,
wei e en
Ansp üchen
de
Gewe kscha en
nachzugeben,
wobei
o
allem
gel end
gemach
wi d,
daß
ein
Wandel
de
poli ischen
Mach e häl nisse
auch
einen
Wandel
de
gewe kscha lichen
Hal ung
mi
sich
b ingen
könne.
De
Appell,
wenn
man
ihn
so
nennen
will,
is
in
e s e
Linie
an
die
Mi gliede
de
Bundes e einigung
de
Deu schen
A bei gebe e bände
ge ich e ,
in
de
S abili ä
de
poli ischen
Ve -
häl nisse
zugleich
die
en scheidende
Vo ausse zung
zu
Abweh
wei e-
e
gewe kscha liche
Vo s öße
au
dem
Gebie
de
Mi bes immung
zu
sehen.
107
Ebda., S.
52.
(Im
O iginal
eilweise
ku si
ged uck .)
108
Vgl.
ebda.
109
Ebda.
(Im
O iginal
eilweise
ku si
ged uck .)
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Die
Wi scha s
ausschüsse
55
3.
Die
Wi scha sausschüsse
Schließlich
wa
inne halb
des Komplexes
de
wi scha lichen
Mi -
bes immung
au
be iebliche
Ebene
die
Bildung
on
Wi scha saus-
schüssen
Gegens and
lebha e
Auseinande se zungen.
Die
gewe kscha liche
Au assung
beinhal e
die
Fo de ung,
daß
eine sei s
in
allen
au sich s a sp lich igen
Un e nehmen
die
zus än-
digen
Au sich so gane
e p lich e
sein sollen,
zu
Du ch üh ung
de
wi scha lichen
Mi bes immung
im
Be ieb
Wi scha sausschüsse
zu
Be a ung
de
Geschä s üh ung
in
denjenigen
echnischen
und
wi -
scha lichen
F agen
zu
bilden, die nich
de
En scheidung
du ch
Kon-
ollo gane
un e liegen.
Ande e sei s
sind
in
allen
sons igen
Be ie-
ben, die
in
de
Regel
mindes ens
20
Pe sonen
beschä igen,
Wi scha s-
ausschüsse
zu
be u en,
die
das
Rech
haben
sollen,
die
Geschä s üh-
ung
in
allen
echnischen
und
wi scha lichen
F agen
des
Un e neh-
mens
ode
Be iebes
zu
be a en.
Die Wi scha sausschüsse
sowohl
in
au sich s a sp lich igen
Un e nehmen
als
auch
in
den
sons igen
Be ie-
ben
sollen
mona lich
mindes ens
einmal
zusammen e en,
wobei
ihnen
die
e o de lichen
Auskün e
und
Nachweise
un e
Au lage
und
Siche -
s eIlung
e auliche
Behandlung
zu
Ve ügung
s ehen
sollen.
Zum
Ve gleich
mi
den
bes ehenden
gese zlichen
Regelungen
sei noch
hinzu-
ge üg ,
daß
nach
den
gewe kscha lichen Vo schlägen
ü
die
eine
A
on
Wi scha sausschüssen
die
Mi gliede zahl
mindes ens
6
be agen
und
du ch
2
eilba
sein
soll.
Mi gliede
können
nu
Be iebsangehö ige
sein. Die
Häl e
de
Mi gliede
soll on
de
Be iebs e e ung
o ge-
schlagen
we den,
wobei
de
Vo schlag
de
Zus immung
des
Landes-
bezi ks o s andes
de
achlich
zus ändigen
Gewe kscha
beda .
Die
wei e en
Ausschußmi gliede
soll die
Geschä s üh ung
des
jeweiligen
Un e nehmens
ode
Be iebes
o schlagen.
Fü
die
ande e
A
on
Wi scha sausschüssen
is
eine
Mi gliede zahl
on
mindes ens
4.
eben-
alls
du ch
2
eilba ,
o gesehen, doch
soll
sie
insgesam
8
Pe sonen
nich
übe s eigen. Die
Häl e
de
Mi gliede
soll
on
de
Be iebs e -
e ung
im
Ein e nehmen
mi
de
zus ändigen
Gewe kscha
bes ell
we den.
Die
wei e en
Ausschußmi gliede
soll
die
Geschä s üh ung
des jeweiligen
Un e nehmens
nach
eigenem
E messen
be u en
llO
•
Gegen diese
Fo de ungen
ha
die
A bei gebe scha
o geb ach ,
daß
die
un e
Ein lußnahme
de
Gewe kscha en
zusammenges ell en
Wi -
scha sausschüsse
mi
unbesch änk em
Mi bes immungs ech
in
wi -
scha lichen
F agen
wei e e
Ins i u ionen
seien,
die
in
die
un e nehme-
110
Vgl. Gese zes o schlag
des
DGB, a.a.O.,
S.7/8.
-Vgl.
auch
die
Ab-
ände ungs o schläge
des
Gemeinscha sausschusses
de
deu schen
gewe b-
lichen
Wi scha
zum
Regie ungsen wu
eines
Be iebs e assungsgese zes.
Manusk ip .
Janua
1951,
S.
31
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
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Inhal s e zeichnis
A.
Gegens and
de
Un e suchung
..
............
,
........
, .
..
. .
.. ..
.
..
..
65
B. Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
un e
besonde e
Be ücksich igung
de
übe be ieblichen
Mi bes immung
..
68
1.
De
P eußische
Volkswi scha s a
(1880-1887)
................
68
a)
En s ehung
und
Au bau
......................................
6.8
b)
Tä igkei
....................................................
73
2.
De
Plan
des
Deu schen
Volkswi scha s a es
(1881)
..............
76
3.
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
(1919-1934)
................
84
a)
De
Weg
zu
dem
Rä e-A ikel
de
Ve assung
on
Weima ....
84
b)
En s ehung
und
Au bau
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
88
c)
Tä igkei
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
..............
97
d)
De
Plan
eines
endgül igen
Reichswi scha s a es
.............
109
e)
Die
Au lösung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
..........
117
4.
Die
Vo läu ige
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
(1947
bis
1962)
............................................................
119
a)
En s ehung
und
Au bau
......................................
119
b)
Tä igkei
.....................................................
124
c)
Au hebung
..
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
129
5.
Die
Wi scha skamme
B emen
(sei 1947)
......................
132
a)
En s ehung
und
Au bau
.................
....................
132
b)
Tä igkei
..
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
135
C.
E ah ungen
und
Gedanken
übe
Wi schaj s ä e
....................
138
1.
Die
F age
de
g undsä zlichen
Zweckmäßigkei
..................
139
2.
Die
F age
de
Zusammense zung
................................
146
3.
Die
F age
egionale
Wi scha s ä e
............................
152
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A.
Gegens and
de
Un e suchung
Die
übe be iebliche
Mi bes immung
im
Sinne
eine
Mi wi kung
de
A bei e scha
in
übe
den
einzelnen
Be ieben
und
Un e nehmun-
gen
s ehenden
Kö pe scha en
de
Wi scha
kann
sich
au
nach
A
und
E s eckung
ech
e schiedenen
Gebie en
ollziehen.
Neben
spe-
zielle en
Ins i u ionen,
e wa
de
Sozial e siche ung
(so
Ve siche ungs-
äge )
ode
de
üb igen
Sozialpoli ik (so Schlich ungsausschüsse),
s ehen
allgemeine e
(so
die
Kamme n
ü
Landwi scha ,
ü
Hand-
we k,
ü
Indus ie
und
Handel).
Als
alle
Gebie e
de
Wi scha
um-
assende, zugleich sich
übe
das
Gesam gebie
eines
S aa es,
zumin-
des
das
Gebie
eines
zu
einem
Bundess aa
gehö enden
Landes
e s eckende
Ein ich ung
s ellen
Wi scha s ä e
ein
mögliches
An-
wendungsgebie
ü
die
übe be iebliche
Mi bes immung
da .
Hie
sollen
un e
Wi scha s ä en
e s anden
we den:
in
du ch
eine
o wiegend
plu alges eue e
Wi scha
und
du ch
kons i u ionelle
ode
demok a ische
Regie ung
gekennzeichne en
S aa en
du ch
s aa -
lichen
Willen
ü
das
Gebie
eines
S aa es
gescha ene
Pe sonen e -
bindungen
on
Ve e e n
e schiedens e
Wi scha sk eise
zu
Be-
a ung
de
Regie ung, gegebenen alls
auch
de
gese zgebenden
Kö -
pe scha en,
au
wi scha lichem
Gebie .
Mi
diese
Um eißung
sind
eine sei s
Wi scha s ä e
in
du ch
Zen al e wal ungswi scha
und!
ode
Dik a u
gekennzeichne en
S aa en,
ande e sei s
Kamme n
aus
de
Be ach ung
ausgeschal e .
Au gabe
diese
Abhandlung
is
es,
in
e s e
Linie
da zus ellen,
in
welche
Weise
bishe
in
Deu schland,
eingesch änk
au
das
Deu -
sche Reich
1871-1945
und
Wes deu schland
sei
1945,
die
übe be ieb-
liche
Mi bes immung
in
Wi scha s ä en
e wi klich
wo den
is .
Hie bei
is
on
olgendem
Sach e hal
auszugehen:
Die
p imä e
P oblema ik
de
Wi scha s ä e
lieg
in
de
F age,
ob
und
un e
wel-
chen
Bedingungen
aus
Wi scha s e e e n
zusammengese z e
Be-
a ungso gane
ü
die wi scha spoli ische
Gese zgebung
und
Ve -
wal ung
nu zb ingend
sein
können.
Die
F age,
inwiewei
du ch
die
Zusammense zung
diese
Rä e
auch die
übe be iebliche
Mi bes im-
mung
de
A bei nehme
e wi klich
wi d
und
was
diese
hie
zu
leis en
e mag,
e schein ,
on
de
Ins i u ion
he
gesehen,
hingegen
als
sekundä es
P oblem.
F eilich
ha
das
Gewich
diese
P oblem-
s ellungen
im
Lau
de
Jah zehn e
gewechsel .
So
is
bei
de
e s en
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24 H
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66
Gegens and
de
Un e suchung
Ve wi klichung
eines
Wi scha s a es
in
Deu schland,
bei
de
E ich-
ung
des
P eußischen
Volkswi scha s a es
1880,
allein
die
F age
de
Zweckmäßigkei
eines solchen
Be a ungso gans
lebha
ums i en
wo den,
wäh end
die,
wie
zu
zeigen,
ge inge
Be eiligung
de
A bei e -
scha
an
diesem
O gan
ein
wenig
beach e e
Ta bes and
wa .
Wede
ha e
damals
die
A bei e scha
die
Mi bes immung
be ei s
als
poli-
isches Ziel
e aß
noch die
Un e nehme scha
eine
bejahende
ode
e neinende
S ellung
zu
diese
F age
bezogen.
Ande s
1919
bei
de
Fes legung
eines
Wi scha s ä eau baus
du ch
die
Ve assung
on
Weima .
Hie
se z e
sich
o
allem
das
Ve langen
de
A bei e scha
nach
Ein luß
au
die
Wi scha spoli ik
du ch.
Die
Scha ung
pa i ä-
isch
aus
A bei nehme n
und
A bei gebe n
zusammengese z e
Wi -
scha s
ä e
konn e
damals
als
die
Ve meidung
eines
ande en
Ex ems,
nämlich
eine
übe
die
gesam e
Wi scha
en scheidende
A bei e ä e
nach
ussischem
Vo gang
angesehen
we den.
In
de
Zei
nach
dem
2.
Wel k ieg
s ehen
die
P obleme
de
Wi scha s ä e
als
Be a ungs··
o gane
an
sich
und
de
Mi bes immung
de
A bei e scha
in
ihnen
einige maßen
gleichgewich ig
nebeneinande .
Fü
den
hie
ans ehen-
den
Un e suchungsk eis
is
die
le z genann e
F ages ellung
die
maß-
gebende.
Indessen
wi d
auch
au
die
e s e
einzugehen
sein,
da
die
Ins i u ion
de
Wi scha s ä e
als
solche
eben
die
G undlage
ü
die
in
ihnen
ealisie e
ode
ealisie ba e
Mi bes immung
bilde .
Ohne
Mi behandlung
de
Gesam e scheinung
eines
Wi scha s a es
läß
sich
die
sich
in
ihm
ollziehende
Mi bes immung
kaum
be iedi-
gend
da s ellen.
Au
das
Gesam bild
und
-P oblem
de
Wi scha s ä e
einzugehen
emp iehl
sich
abe
auch
un e
einem
Gesich swinkel
p ak-
ische
Wi scha spoli ik: Die
F age
eine
Ve wi klichung
des
Wi -
scha s
a s-Gedankens
in
Ges al
eines
Bundeswi scha s a es
be-
schä ig
die
Ö en lichkei
de
Bundes epublik
imme
wiede , obschon
man
weiß,
daß
bei
eine
on
de
CDU
ge üh en
Bundes egie ung
die
Chancen
de
Ve wi klichung
zu
Zei
ge ing
sind. Die
Be ü wo ung
eines
Bundeswi scha s a es
e olg
zum
Teil
du ch
K eise,
die
mi
ihm
de
Mi bes immung
wei e en
Raum
geben
möch en.
Fü
diese
is
es
wich ig
zu
wissen, welche
gene elle
Bewand nis
es
mi
den
Wi -
scha s ä en
ha ,
welche Möglichkei en sie bie en, welchen
Ge ah en
sie
ausgese z
sind.
Abe
auch de jenige,
de de
Mi bes immung
ableh-
nend
gegenübe s eh ,
beda
de
Kenn nis
des
Gesam phänomens
eines
zu
Mi bes immung
e wendba en
O gans.
Somi
dü e
es
ge ech -
e ig
sein,
wenn
hie
die
Wi scha s ä e
als
Ganzes, indessen
un e
Be onung
de
Mi bes immungs unk ion,
da ges ell
we den.
Diese
Abhandlung
äg
o wiegend
geschich lichen
Cha ak e .
Sie
zeig ,
wa um
und
wie
inne halb
on
80
Jah en
in
Deu schland
Wi -
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Gegens and de Un e suchung 67
scha s ä e
gewoll
und
e ich e
wo den
sind
und
wie
sie
unk ionie -
en.
Sie
bie e
keine
Ideengeschich e,
geh
also
nich
den
geis igen
K ä en
und
Bewegungen
nach,
die
die
Wi scha s ä e
ugen,
wie
z.
B.
die
Ideen
de
Be u ss ände
ode
de
Wi scha sdemok a ie.
Diese
Sei e
zu
schilde n,
bleib
dem
Bei ag
des
Kollegen
H. G.
Schach -
schabel
übe lassen.
De
meine
besch änk
sich möglichs
au
Ins i u-
ionengeschich e.
Die geschich liche
Da s ellung
soll
indessen
nich
ohne
Auswe ung
bleiben.
Wi
we den
bes imm e
posi i e
wie
nega i e
E ah ungen
als
G undlage
ü
eine
Um eißung
de
heu igen
P oblema ik
de
Wi -
scha s ä e
e wenden.
Diese
Un e suchung
zu
übe nehmen,
bes and
ü
mich
ein
doppel-
e
Anlaß:
Be ei s
wäh end
meines
eigenen
S udiums
beschä ig e
ich
mich 1920,
als
die
Realisie ung
des
Rä e-A ikels
de
Ve assung
on
Weima
zu
Diskussion
s and,
in ensi
mi
Wi scha s ä en.
Und
als
meh jäh iges
Mi glied
de
Vo läu igen
Haup wi scha skamme
(=
Landeswi scha s a )
on
Rheinland-P alz
gehö e
ich
heu e
zu
den
ganz
wenigen
P o esso en,
die
on
Wi scha s
ä en
eine
p ak ische
Anschauung
haben.
Be o
ich
in
die
geschich liche
Da s ellung
ein e e,
sei
noch
ku z
e such ,
die
S ellung
de
Wi scha s ä e
in
de
on
Weddigen
in
seinem
Bei ag
"Beg i
und
P oduk i i ä
de
Mi bes immung"l
en -
wickel en
Au gliede ung
de
Mi bes immung
zu
kennzeichnen.
Faß
man
zunächs
die
Gliede ung
in
"Mi els u e"
und
"Spi ze"
de
Volkswi scha
ins
Auge, so
e scheinen
Wi scha s ä e
ü
das
Gebie
eines
Einhei ss aa es
ode
ü
den
Obe s aa
eines
Bundess aa es
als
Ins umen e
de
Mi bes immung
an
de
Spi ze.
Dagegen
sind
Wi -
scha s
ä e
ü
das
Gebie
eines
Un e s aa es
(Landes)
eines
Bundes-
s aa es
als
Ins umen e
de
Mi bes immung
in
de
Mi els u e
anzu-
sehen.
Alle dings
un e lieg
ih e
Wi ksamkei
Abs u ungen.
Sowei
sie sich
mi
Ma e ien
be assen,
de en
En scheidung
beim
Obe s aa
lieg ,
können
sie
nu
Ansich en
äuße n,
die
en wede
du ch
Ve mi -
lung
de
Landes egie ung
ode
di ek
an
die
zus ändigen
O gane
des
Obe s aa es
gegeben
we den,
de
diese
Ansich en
mi
denen
ande e
Lände
kombinie ,
sowei
e
den
Ansich en
und
Fo de ungen
de
Lände
Rechnung
agen
muß
ode
will.
Sowei
hingegen
de
Un e -
s aa
übe
bes imm e
Sachgebie e
de
Wi scha
en wede
oll
ode
eilweise
selbs
en scheide ,
kann
de
Landeswi scha s a
imme hin
mi
eine
g öße en
Wi ksamkei
echnen,
da
die
Landes egie ung
nu
ihn
hö ,
sowei
sie
ihn
hö en
muß
ode
will.
1 Im e s en Band de o liegenden Un e suchung "Zu Theo ie
und
P axis
de Mi bes immung"
un e
1.
5·
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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68 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Was
die
S ellung
de
Wi scha s ä e
inne halb
de
An i hese
Mi -
be a ung
-Mi en scheidung
be i ,
so
sp ich
die Ta sache,
daß
die
Wi scha s ä e
gegenübe
Regie ung
und
gese zgebenden
Kö pe -
scha en
lediglich
eine
be a ende
Funk ion
ausüben,
da ü ,
sie
dem
Be eich
de
Mi be a ung
zuzusp echen.
Dami
is
hie
abe
nich
das
Ve häl nis
de
A bei nehme
zu
den
A bei gebe n
ge o en.
Denn
auch
die
le z genann en
üben
ja
in
den
Wi scha s ä en
nu
eine
be-
a ende
Funk ion
aus. En scheidend
is
ielmeh ,
welches
Gewich
den
S immen
de
A bei nehme
gegenübe
den
S immen
de
A bei gebe
zukomm .
Faß
man
das
Ve häl nis
ein
zahlenmäßig, so
e ö ne
eine
Be eiligung
de
A bei nehme
mi
eine
Minde hei
an
einem
Wi -
scha s a
nu
eine
Mi sp ache.
Eine
pa i ä ische
Be eiligung
on
A -
bei nehme n
und
A bei gebe n
in
einem
Wi scha s a
gib
beiden
Teilen
gleiches
Gewich
zu
En scheidung
bei
den
Ra sbeschlüssen,
wäh end
eine
Meh hei
on
A bei nehme n
in
einem
Wi scha s a
die
A bei gebe
in
die
Funk ion
de
Mi sp ache
he abd ücken
wü de
und
ein
ganz
aus
A bei nehme n
zusammengese z e
Wi scha s a ,
de
dann
als
A bei e a
zu
bezeichnen
wä e,
übe haup
kein
O gan
de
Mi bes immung
sein
wü de.
Abgesehen
da on,
daß
das
ein
zah-
lenmäßige
Ve häl nis
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
in
einem
Wi scha s a
noch
nich
unbeding
das
Gewich
de
beide sei igen
S immen
und
noch
wenige
den
wie
nu
imme
gemessenen
"We "
des
beide sei igen
geis igen
Bei ags
bes imm ,
bleib
hie
noch
zu
be ücksich igen,
daß
Mi sp ache
ode
Mi en scheidung
de
A bei neh-
me
ebenso
wie
die
Be eiligung
de
A bei gebe
in
ih em
Gewich
dadu ch
geschwäch
we den
können,
daß
in
dem
Wi scha s a
auße
A bei gebe n
und
A bei nehme n
auch
ande e
Wi scha sk eise,
wie
Beam e,
F eie
Be u e,
Ve b auche
e e en
sein
ode
"neu al,,"
Wi scha ssach e s ändige
ihm
angehö en
können.
B.
Geschich liche
Jbe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
un e
besonde e
Be ücksich igung
de
übe -
be ieblichen
Mi bes immung
1.
De P eußische Volkswi scha s a
(1880-1887)
a)
En s ehung
und
Au bau
An
die
Spi ze
eine
Schilde ung
de
e s en
Ve wi klichung
eines
Wi scha s a es
in
Deu schland
läß
sich
die
Fes s ellung
se zen:
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
De P eußische Volkswi scha s a
(1880-1887)
69
Die
Ein ich ung
eines
P eußischen
Volkswi scha s a s,
einbeg i en
die
Be eiligung
de
A bei e scha
an
ihm,
wa
ein
We k
Bisma cks.
Sie
en sp ang
seinem
Ve langen
nach
einem
Be a ungsg emium
ü
die
Wi scha spoli ik
de
S aa s egie ung,
das
übe
meh
Sach e s and
als
das
Pa lamen
e üg e.
Bisma ck
wu de
dami
zu
einem
Ve wi kliche
on
Bes ebungen,
die
eine
Gegenbewegung
gegen
die
wachsende
Mach
de
Pa lamen e,
d. h.
de
sie
behe schenden
Pa eien,
bilde en.
Es
is
bekann ,
daß
be ei s
Claude
Hen i
de
Rou oy
G a
on
Sain -Simon
zu
de
Fo -
de ung
eine
be u ss ändischen
E gänzung
des
S aa sau baus
gelang
wa
2• Nach 1850
inde
sich
in
Deu schland
eine
Reihe
on
S aa sden-
ke n,
die die
Unzulänglichkei
de
Pa lamen e
und
Pa eien
e kennen
und
ü
die
Bildung
des
S aa swillens
be u ss ändische
O ganisa io-
nen
o de n
3•
Es
wä e
eine
e diens olle, eilich
seh
mühe olle
Au gabe,
das
pe iodische
Wi scha ssch i um
des 19.
Jah hunde s
(Jah esbe ich e
und
Mi eilungen
on
Handelskamme n
und
Wi -
scha s e bänden, Wi scha szei sch i en
und
Tagesp esse)
au
be u s-
s ändische
Fo de ungen
zu
du ch o schen,
um
zu
e kennen,
wiewei
die
Unzu iedenhei
mi
Pa lamen en
und
Pa eien
ging
und
wiewei
man
in
be u ss ändischen
O ganisa ionen
ein
Mi el
zu
wi ksame e
-
im
Eigen-
ode
Gesam in e esse?
-
Du chse zung
wi scha spoli ische
Fo de ungen
sah.
Das
poli ische
Glaubensbekenn nis,
das
Bisma ck
in
seinen
"Gedan-
ken
und
E inne ungen"
übe
sein
Leben
se z e,
um aß
auch
seine
allgemeine
Absich
bezüglich des Einsa zes
be u ss ändische
Elemen e
in
die
S aa so ganisa ion.
Hie
sag e
e :
"Mi
ha
imme
als
Ideal
eine
mona chische
Gewal
o geschweb , welche
du ch
eine
unabhängige,
nach
meine
Meinung
s ändische
ode
be u sgenossenscha liche
Lan-
des e e ung
sowei
con ollie
wä e,
daß
Mona ch
ode
Pa lamen
den
bes ehenden
gese zlichen
Rech szus and
nich
einsei ig,
sonde n
nu
communi
consensu
ände n
können,
bei
Ö en lichkei
und
ö en liche
K i ik
alle
s aa lichen
Vo gänge
du ch
P esse
und
Land ag4."
Diesem
am
Lebensabend
niede gesch iebenen
Resume
s ehen
sei
den
1880e
Jah en
wei e e
ha e
Äuße ungen
übe
Pa lamen
und
Pa eien
zu
Sei e,
die
belegen,
wie
seh
sich
Bisma ck
in
den
E -
wa ungen,
die
e
u sp ünglich
in
den
au
G und
des
allgemeinen
2 Vgl. das Sechs e F agmen ,
in
"übe
die Gesellscha so ganisa ion"; in
übe se zung wiede gegeben in: De F ühsozialismus. Ausgewähl e Quellen-
ex e. H sg. . Thilo Ramm.
S u ga
(1956).
S.
59 .
3
Vgl.
Hein ich
He ah d ,
Das P oblem de be u ss ändischen Ve e ung
on
de
anzösischen Re olu ion bis zu Gegenwa . S u ga u. Be lin
1921. S. 45
.
'"
O o
Fü s
on
Bisma ck,
Gedanken und E inne ungen. S u ga 1898.
E s e Band,
S.
15
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
70
Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Wahl ech s
nach
Pa eien
gebilde en
Reichs ag gese z
ha e,
ge äusch
sah:
"Ich
a bei e
da ü ,
daß
das
Land
womöglich
on
de
Ve e ung
du ch
gewe bsmäßige
Abgeo dne e
be ei
wi d,
daß
Leu e,
die
die
In e essen
des
Landes
ühlen
und
mi
du chmachen,
hie he
geschick
we den,
und
daß
wi
wissen,
was
das
Land
denk ,
nich ,
was
die
Pa -
eien
denken. Die poli ischen
Pa eien
sind
de
Ve de b
unse e
Ve -
assung
und
de
Ve de b
unse e
Zukun
5
."
In
seinen
le z en
Jah en
o de e
Bisma ck
Ve e e
de
e zeugenden
Wi scha
wiede hol
au ,
zusammenzus ehen
gegen
die
"D ohnen",
un e
denen
e
Leu e
e s and,
"die nich s
un
als
Reden
hal en
und
abs immen",
ode
"die
uns
egie en,
abe
nich s
p oducie en
als
Gese ze"6.
Bei
de
Ve olgung
eines
Wi scha s a es
ü
P eußen
und
Deu schland
du ch
Bisma ck
1880/81
handel e
es sich indessen
nich
um
einen
be u ss ändischen
E sa z
ü
das
aus
poli ischen
F ak ionen
bes ehende
Pa lamen ,
son-
de n
die
Scha ung
eines
be u ss ändischen
O gans
neben
diesem.
An-
gesich s
de
behe schenden
S ellung
des Reiches
in
de
Wi scha s-
poli ik
lag
es
nahe,
daß
Bisma ck
einen
Wi scha s a
ü
das
Reich
e s eb e,
um
ü
die Reichs egie ung
ein
sachlich
a bei endes
Be a-
ungso gan
zu
gewinnen.
E
hiel
es
abe
ü
oppo un,
diese
Ins i-
u ion
zunächs
nu
in
P eußen
zu
e wi klichen,
wo
e
Wide s ände
gegen
den
Plan
leich e
übe winden
konn e,
und
e s
dann
die
E wei-
e ung
des
P eußischen
Volkswi scha s a es
zu
einem
Deu schen
Volkswi scha s a
du chzuse zen. Wie noch
zu
zeigen
sein
wi d,
is
Bisma ck
mi
le z e em
Vo haben
geschei e , wogegen
die
Einse zung
des
P eußischen
Volkswi scha s a es
nach
ge aß em
Beschluß schnell
in
die
Ta
umgese z
wu de.
Nachdem
im
Ok obe
1880
dem
P eußischen
S aa sminis e ium
de
En wu
eine
Ve o dnung
mi
Beg ündung
o geleg
und
einige
on
diesem
e hobene
Bedenken
wide leg
wo den
wa en,
ollzog
de
König
un e
dem
17.
No . 1880
die
Ve o dnung
be e end
die
E ich ung
eines
Volkswi scha s a s
7•
Ih
§ 1
bes imm e:
"En wü e
on
Gese zen
und
Ve o dnungen,
welche wich ige e wi scha liche
In e essen
on
Han-
del,
Gewe be
und
Land-
und
Fo s wi scha
be e en,
sind,
be o
sie
meine
Genehmigung
un e b ei e
we den,
in
de
Regel
on
Sach-
e s ändigen
aus
den
be eilig en
wi scha lichen
K eisen
zu
begu -
ach en. Dasselbe
gil
on
den
au
den
E laß
on
Gese zen
und
Ve -
o dnungen
bezüglichen
An ägen
und
Abs immungen
P eußens
im
Bundes a e,
sowei
dieselben
das
gedach e wi scha liche
Gebie
be-
5
Die
poli ischen
Reden
des
Fü s en
Bisma ck.
H sg.
.
Ho s
Kohl,
Bd.
X,
S.130.
6
Die
poli ischen
Reden
des
Fü s en
Bisma ck...
Bd.
XIII,
S. 358 u. 443.
7 (N .8741)
Ve o dnung
be e end
die
E ich ung
eines
Volkswi scha s-
a s.
Vom
17.
No . 1880.
Gese z-Sammlung
ü
die
Königlichen
P eußischen
S aa en,
1880,
N .
35, S.
367-372.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
De P eußische Volkswi scha s a (1880-1887)
71
üh en.
Die
Begu ach ung
e olg
du ch
den
nach
den
Bes immungen
diese
Ve o dnung
zu
bildenden
Volkswi scha s a ."
De
Au bau
des
Volkswi scha s a es
wa
du ch
die
Ve o dnung
eichlich
komplizie
-
hie
ku z
wiede gegeben
-
wie
olg
ge egel :
E
bes and
aus
75
om
König
ü
eine
Si zungspe iode
on
je
5
Jah-
en
zu
be u enden
Mi gliede n.
Hie on
wu den
45
au
G und
im
ein-
zelnen
ge egel e
Vo schläge
on
Handelskamme n,
kau männischen
Ko po a ionen
und
landwi scha lichen
Ve einen
be u en.
Die
Han-
delskamme n
und
kau männischen
Ko po a ionen
ha en
dabei
60,
die
landwi scha lichen
Ve eine
30
Pe sonen
o zuschlagen.
Aus
diesen
90
Pe sonen
schlugen
die
Minis e
ü
Handel
und
Gewe be,
ü
ö en -
liche
A bei en
und
ü
Landwi scha
je
15
Ve e e
des
"Gewe bes"
-
hie mi
is
hie
ausschließlich
die
Indus ie
gemein
-,
des
Handels
und
de
Land-
und
Fo s wi scha
dem
König
o .
Die
üb igen
30
Mi gliede
wu den
nach
eie
Wahl
de
d ei
Minis e
dem
König
zu
Be u ung
o geschlagen.
Hie
begegnen
wi
nun
de
e s en
Ve wi klichung
de
übe be ieb-
lichen
Mi bes immung,
indem
zu olge § 4
de
genann en
Ve o dnung
on
diesen
30
Mi gliede n
"mindes ens
15
dem
Handwe ke -
und
dem
A bei e s ande
angehö en".
Mi hin
wa
on
de
Gesam zahl
de
Si ze
im
P eußischen
Volkswi scha s a
ein
Fün el
den
Handwe ke n
und
A bei e n
o behal en.
Die
wenn
auch bescheidene
Be eiligung
de
A bei e
en sp ang
dem
pe sönlichen
En schluß
Bisma cks,
wie
sich
aus
meinem
olgenden
li e a ischen
Fund
e gib :
In
dem
Ak ens ück
N . 2794
de
Ve assunggebenden
Deu schen
Na ional e sammlung
"Be ich
des
Ausschusses
ü
Volkswi scha
übe
die
Be a ung
des
En wu s
eine
Ve o dnung
übe
den
o be ei enden
Reichswi -
scha s a "
on
1920
wi d
aus
den
Aus üh ungen
"eines
Regie ungs-
e e e s"
zi ie :
"In
den
Ak en
sieh
man,
daß
de
damalige
Re e en
an
eine
Mi wi kung
de
A bei e scha
übe haup
nich
gedach ,
Bis-
ma ck
ihm
dann
abe
A bei e e e e
in
seinen
En wu
hinein-
ko igie
ha
8
."
De
P eußische
Volkswi scha s a
gliede e
sich
nach
de
Ve o d-
nung
in
3
"Sek ionen":
Handel,
Gewe be,
Land-
und
Fo s wi scha .
Jedes
Mi glied
wu de
du ch
die
d ei
zus ändigen
Minis e
eine
Sek-
ion
zugewiesen.
Jede
Sek ion
ha e
aus
ih e
Mi e
5
Mi gliede
zu
wählen,
die
zusammen
mi
wei e en
10
on
den
d ei
Minis e n
be-
s imm en
Mi gliede n
den
pe manen en
Ausschuß
des
Volkswi scha s-
a es
bilde en.
Die
aus
den
einzelnen
Sek ionen
dem
pe manen en
Aus-
schuß
angehö enden
Mi gliede
bilde en
die
Sek ionsausschüsse.
8 Ve handlungen de Ve assunggebenden Deu schen Na ional e samm-
lung. Band
343.
Anlagen zu den S enog aphischen Be ich en. N .
2676
bis
3076.
Be lin
1920.
Ak ens ück N .
2794.
S.
3106.
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78
Geschich liche übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
lichen
au
die
Ve e ung
on
Indus ie,
Handel
und
Landwi scha
du ch
Un e nehme
besch änken
wü den.
Nach
diesen
Wi scha sab ei-
lungen
soll e
auch
de
Deu sche
Volkswi scha s a
in
Sek ionen
ge-
gliede
sein.
De
Vo si z
in
ihm
soll e
dem
Reichskanzle
zus ehen,
de
sich
indessen
e e en
lassen
konn e.
Den
Mi gliede n
des
Deu schen
Volkswi scha s a es
soll en
Diä en
(Si zungs-
und
Reisegelde )
gewäh
we den,
was
ü
die
Handwe ks-
und
A bei e e e e
une läßlich
schien. Dies
se z e
e a mäßige
Be-
willigung
o aus.
Bisma ck
wähl e
diese inanzpoli ische
Neben ü ,
um
den
Volkswi scha s a
zu
e wi klichen:
In
einem
Nach ag
zum
Reichshaushal splan
ü
1881/82
wu den
ü
den
Deu schen
Volkswi -
scha s a
84 000
Ma k
ge o de .
Diese
An o de ung
gab
dann
dem
Deu schen
Reichs ag Gelegenhei ,
die
Ein ich ung
des
Volkswi scha s-
a es
in
allen
Rich ungen
zu
disku ie en
und
da übe
zu
en scheiden.
Die
e s e
Be a ung
e olg e
am
24.
Mai
1881
und
üh e
zu
übe -
weisung
an
eine
Kommission.
Obwohl
die
Kommission
die
Annahme
de
Regie ungs o lage
emp ahl,
ende e
die
zwei e
Be a ung
am
10.
Juni
1881
mi
ih e
Ablehnung,
mi hin
de
Ve we ung
eines
Deu schen
Volkswi scha s a es.
Die
Deba en
om
24.
Mai
und
10.
Juni
1881,
an
denen
sich
insbeson-
de e
e schiedene
üh ende
Pa lamen a ie
be eilig en,
e b ach en
eine
g oße
Zahl
on
Gesich spunk en
p o
e
con a
on
Wi scha s ä en.
Neben
meh
aus
den
Zei ums änden
abgelei e en
A gumen en
s anden
solche,
die
bei
de
Bewe ung
on
Wi scha s ä en
daue nd
in
die
Waagschale
geleg
we den
können.
Einen
ums andsgemäßen
Ans oß
nahm
man
da an
-gleich
de
e s e
Redne ,
Sonnemann,
a
es
-,
daß
die
Ins i u ion
du ch
eine
Neben ü
einge üh
we den
solle:
"Das
we den
die
wenigs en
im
Haus
e wa e
haben,
daß
uns
diese
wich ige
o ganisa o ische
Maß egel
in
Fo m
eine
E läu e ung
zum
E a
o -
geleg
wi d,
wie
wi
e wa
eine
Vo lage
übe
eine
Kase ne
ode
eine
Speiseans al
in
de
Regel
o geleg
bekommen
2o
• "
Es
kam
auch
de
Ä ge
da übe
zum
Ausd uck,
daß
de
damals
ohne
Diä en
a bei ende
Reichs ag
Diä en
ü
eine
als
übe lüssig
angesehene
O ganisa ion
be-
willigen
soll e.
Als
en scheidend
ü
die
übe wiegende
Ablehnung
eines
Deu schen
Volkswi scha s a es
läß
sich
indessen
die die
objek i en
Einwände
übe lage nde
ode
agende
Angs
on
eine
Beein äch-
igung
de
S ellung
des Reichs ages
e kennen.
Man
woll e
kein
G e-
mium,
das,
neben
dem
Reichs ag
s ehend,
als
sach e s ändige
e schei-
nen
konn e
und
das
mi
seinem
Sach e s and
de
Regie ung
dien e
und
so
ih e
S ellung
s ä k e.
Wiede hol
g i
S aa sminis e
on
Boe -
iche
in
die
Deba e
ein,
um
Be ü ch ungen
diese
A
die
Spi ze
20
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
1270.
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De
Plan
des
Deu schen
Volkswi scha s
a es
(1881) 79
abzub echen:
"Es
handel
sich
um
eine
Ins i u ion,
die
ein ach
eine
be a ende
S imme
haben
soll,
de en
Mi gliede
ein ach
sagen
sollen,
was
sie
übe
eine
gegebene wi scha liche
F age
ü
das
Rich ige
hal-
en.
Und
wenn
die
Reichs egie ung
wi klich
in
ih en
Plänen,
die
sie
o
den
Reichs ag
b ing ,
dadu ch
sachlich
ges ä k
wi d,
so
is
das
e was
Gu es.
Da aus
abe
olg noch nich ,
daß
sie
auch
poli isch
ein
unzulässiges
übe gewich
e häl
21
."
E
un e s ich,
daß
die
e bün-
de en
Regie ungen
nich
gesonnen
seien,
"die
poli ische
Wi ksamkei
dieses
hohen
Hauses
zu
beein äch igen
...
Ve sagen
Sie
de
Regie ung
die
Mi el
ü
dieses
zu
In o ma ion
bes imm e
Ins i u
nich
22
!"
Ein
wei e es
poli isches
Bedenken
gegen
den
Deu schen
Volkswi -
scha s a
wu de
on
Mi gliede n
des
Zen ums,
un e
diesen
Wind -
ho s
pe sönlich, o geb ach . Diese
Föde alis en
e blick en
in
einem
Deu schen
Volkswi scha s a
ein
abzulehnendes
zen alis isches
Ele-
men .
Wind ho s
ha e
hingegen
keine
Bedenken
gegen
eine
Nach-
ahmung
des
p eußischen
Beispiels
in
den
ande en
deu schen
S aa en,
um
au
diese Weise
im
Bundes a
ih e
Ansich en
besse
gel end
machen
zu
können
23•
Neben
diesen poli isch
mo i ie en
Bedenken
konn en
die
Gegne
des Deu schen
Volkswi scha s a es
abe
auch
gegen
die
Ins i u ion
als
solche sp echende
Einwände
gel end
machen.
So
bekämp e
man
die
Scha ung
eines
neuen
Sach e s ändigen-G emiums
mi
dem
Hin-
weis
au
be ei s
hin eichend
o handenen
konsul ie ba en
Sach e -
s and.
Zunächs
wu de
da au
hingewiesen,
daß
de
Reichs ag
selbs
be ei s
Sach e s ändige
aus
allen
Be u sk eisen
au weise
und
daß
die
einzelnen
Reichs agsabgeo dne en, sowei
sie
in
bes imm en
F agen
de
Sachkunde
en beh en,
sich
ande wä s
in
geeigne en
K eisen
zu
in-
o mie en
p leg en.
Auch
sei es
dem
Bundes a
nich
benommen,
ü
die
Ausa bei ung
on
Gese zen wü en
Sach e s ändige
in
beliebige
Zahl
he anzuziehen.
Man
e wies
des
wei e en
au
die
iel äl ige
Un e ich ungsmöglichkei
de
Regie ung
du ch
Be agung
on
Kam-
me n
und
Ve bänden.
Wiede hol
wu de
die
Regie ung
zu
g ünd-
lichen
und
unabhängigen
In o ma ion
au
den
Weg
de
Enque e
e -
wiesen,
wobei
G oßb i annien
als
Beispiel
ange üh
wu de.
Au
de
ande en
Sei e
wu de
ge ade
die
Sach e s ändigkei
eines
Wi scha s a es
als
Ganzen
in
Zwei el
gezogen
und
die
Abhängigkei
seine
U eile
on
Einzelin e essen
und
zwischen diesen geschlossenen
Komp omissen
he ausges ell .
Mi
solchen
A gumen en
wand e
sich
insbesonde e
on
Bennigsen,
de
g oße
Füh e
de
Na ionallibe alen,
"im
Namen
de
ganz
übe wiegenden
Meh zahl
seine
F eunde"
gegen
21
S enog aphische
Be ich e,
a.a.O.,
S.
1272.
22
S enog aphische
Be ich e,
a.a.O.,
S.
1600.
23
S enog aphische
Be ich e,
a.a.O., S.1287.
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80 Geschich liche Übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
die
Vo lage
24
.
In
seinen
wei schwei enden
Aus üh ungen
s ell e
e
u. a.
he aus,
daß
die Reichs agsabgeo dne en
o
allem
ein
poli isches
Man-
da
hä en
und
nich
die
In e essen
einzelne
G uppen,
sonde n
des
Ganzen
zu
e e en
hä en.
Hingegen:
"Ein
Ve e e
in
dem
beab-
sich ig en olkswi scha lichen
Nebenpa lamen
kann
sich
eine
solche
Au gabe
nich
s ellen
...
E
soll
das
bes imm e
wi scha liche
In e -
esse
e e en,
zu
dessen
Ve e ung
e
in
eine solche
Kö pe scha
be u en
is ."
Dazu
komm
die
So ge,
daß
"un e
den
d ei
ode
ie
G uppen,
welche
in
dem
Volkswi scha s a
e e en
sein
we den,
noch
ganz
ande e
Komp omisse, Abmachungen,
übe umpelungen
und
Un e d ückungen
de
Minde hei
o kommen
we den
als
in
einem
poli ischen
Pa lamen ".
Die
So ge
um
die
Quali ika ion
de
Mi gliede
eines Wi scha s
a es
ü
die
Gesam hei
de
an
sie
he ange agenen
P obleme
b ach e
on
Bennigsen
wie
olg
zum
Ausd uck:
"Auch
bei
de
ausgezeichne s en,
so g äl igs en
Auswahl
diese
Kö pe scha
sind
in
jedem
einzelnen
Fall,
bei
jedem
einzelnen
Gese zen wu ,
de
die-
sem
Kö pe
un e b ei e
wi d,
on
diesen 125
Pe sonen
zwei
D i el,
ja
d ei
Vie el
und
meh
Ballas ,
ohne
geeigne e
E ah ung
und
Ein-
sich
in
den
speziellen
Fall;
als
echnisch
Be ähig e
scheiden sie aus,
sie
s immen
abe
mi
ab." So
wa
auch
on
Bennigsen
ehe
be ei ,
"eine
kleine e
Zahl
on
Pe sonen
(10
bis
12)
ü
jeden
einzelnen
Fall
in
eine
Enque ekommission
zusammenbe u en
zu
lassen"
und
hie ü
die
Mi el
zu
bewilligen.
Bei
de
Behandlung
des
Fü
und
Wide
eines
Deu schen
Volkswi -
scha s a es
wu de
auch
wiede hol
Bezug
genommen
au
be ei s
mi
gleichen
Ins i u ionen
gemach e
E ah ungen.
Hie ü
bo en
sich
eine -
sei s
de
F anzösische
Volkswi scha s a
(Conseil
supe ieu
du
com-
me ce
e
des
manu ac u es),
ande e sei s
de
P eußische
Volkswi -
scha s a
an.
Beide
wu den
eils
als
nachzuahmendes
Vo bild,
eils
als
wa nendes
Exempel
hinges ell . Wennschon
die
Weishei
des
P eußi-
schen
Volkswi scha s a es
on
einigen
Redne n
(Sonnemann,
Wind -
ho s ,
Rich e )25
bezwei el
wu de,
so
übe wog
doch
die
Ane kennung
diese
Ins i u ion
(sei ens
de
Abgeo dne en
Ren zsch,
F ege,
S umm,
F h .
. Scho leme -Als ), eilich
mi
de
Einsch änkung,
daß
man
ih en
Emp ehlungen
eilweise
nich
zus immen
könne
26•
Bes imm e
nich
abs ei ba e
Schwächen
in
de
O ganisa ion
des
P eußischen
Volkswi scha s a es
wu den
on
den
Gegne n
auch
bei
einem
Deu -
schen
Volkswi scha s a
be ü ch e .
Sie
be a en
die
Möglichkei ,
daß
die
Regie ung
Zusammense zung
und
Tä igkei
des Volkswi scha s-
a es
in
ih em
In e esse
manipulie e.
Hie zu
zähl e
die
Möglichkei ,
24
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
1596 .
25
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
1271, 1287, 1604.
26
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
1275, 1280, 1285, 1594.
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De
Plan
des Deu schen Volkswi scha s a es
(1881)
81
bei
de
En scheidung
übe
wahlweise
p äsen ie e
Pe sonen
ode
de
eien
Auswahl
on
Pe sonen
ü
den
Volkswi scha s a
genehme
Leu e
zu
be u en,
wei e
die
Möglichkei ,
dem
Volkswi scha s a
nu
die
Vo lagen
zuzuweisen,
on
denen
man
eine
den
Regie ungss and-
punk
s ü zende
Be a ung
e wa e e,
schließlich
die
Möglichkei ,
das
O gan
(Plenum,
Ausschuß,
Sek ion)
he anzuziehen,
on
dem
man
die
höchs e
Kon o mi ä
e ho e.
Es
wa
mi hin
eine
Fülle
on
Einwendungen
27
,
gegen
die
sich
im
Reichs ag
die
Anhänge
eines
Deu schen
Volkswi scha s a es
mi
ih en
A gumen en
-
Sei e
an
Sei e
mi
dem
den
Regie ungss andpunk
nach-
hal ig
e e enden
S aa sminis e
on
Boe iche
-
zu
Weh
zu
se zen
ha en.
Es
ließ
sich
zunächs
einmal
da au
hinweisen,
daß
einige
g oße
Wi scha s e bände,
so
de
Handels ag
(Spi zeno gan
de
Handelskam-
me n),
de
Cen al e band
Deu sche
Indus ielle
und
-
alle dings
nu
beding
-
de
Deu sche
Landwi scha s a ,
sich
zuguns en
des
Deu -
schen
Volkswi scha s
a es
ausgesp ochen
ha en.
Alle dings
wa en
im
Handels ag
die
g öße en
Handelsplä ze
meis
gegen
den
Volkswi -
scha s a
au ge e en,
dagegen
die
Indus ies ando e
g öß en eils
ü
ihn.
De
übe wiegende
Teil
de
Indus ie
e sp ach
sich
on
dem
Volks-
wi scha s a
ein
s ä ke es
Ein e en
ü
den
Schu zzoll,
als
man
es
om
Reichs ag
e wa en
zu
dü en
glaub e
28
•
Indessen
e wa e en
die
Be ü wo e
des
Deu schen
Volkswi scha s a es
nich
nu
das
Zu -
Gel ung-B ingen
de
Ansich en
de
Ve bände,
sonde n
auch
die
Ve -
e ung
de
damals
wei gehend
auße halb
diese
s ehenden
Wi scha s-
k eise,
wie
des
Handwe ks
und
de
A bei e scha .
De
Abgeo dne e
D .
Ren zsch,
neben
D .
F ege
eine
de
Haup be ü wo e
des
Deu -
schen
Volkswi scha s a es,
beg üß e
"den
Gedanken
als
einen
seh
glücklichen,
daß
man
diese, ich
will
sagen,
ün
g oße
Gewe ksg uppen
-
gemein
wa en:
Landwi scha ,
Indus ie,
Handel,
Handwe k,
A -
bei e scha
-
zusammen u
in
eine
g oße
Ko po a ion,
denselben
gemeinscha lich
die
F agen
o leg
und
nun
abwa e ,
daß
die
e wa
o handenen
gegen eiligen
In e essen
sich
do
abschlei en"29.
Auch
27
Eine ku ze übe sich gegen den Volkswi scha s a o geb ach e Be-
denken gab be ei s Cu ius, a.a.O.,
S.
25
.
28
Vgl. hie zu: Jacob
He le,
E inne ungen
an
die Zen al e bände.
In:
De
Weg zum indus iellen Spi zen e band. (H sg. . Bundes e band
de
Deu -
schen Indus ie) Da ms ad
1956.
S.274. He le weis
hie
auch
da au
hin,
daß
e s
damals die Indus ie mi els de Ve bände begann, im
Pa lamen
au
die Poli ik Ein luß zu üben. "Es is beme kenswe , daß die
Indus iel-
len
ü
diese e s ä k e Mi a bei
im
Pa lamen
sich den e wünsch en
Ein-
luß zunächs nich du ch di ek e Einwi kung
au
die Zusammense zung des
Pa lamen s zu e scha en such en, sonde n daß sie bei diesem e s en
Ve -
such einen Ausweg einschlagen woll en, indem sie
im
Zusammenhang
mi
de
Schu zzollagi a ion die Fo de ung
au
E ich ung eines P eußischen
und
Deu schen Volkswi scha s a es nach anzösischem Mus e e hoben."
2U S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
1274.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/II
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82 Geschich liche übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
S aa sminis e
on
Boe iche
s ell e
den
Nu zen
des
gegensei igen
Aus-
sp echens
und
des
Ve suchs
eine
Angleichung
he aus,
einen
Vo eil,
den
man
bei
Be agung
einzelne
Ve bände
e lo .
Auch
gegen
Enque-
en
wu de
gel end
gemach ,
daß
man
du ch
sie
nu
eine
Anhäu ung
on
Einzelansich en
gewinnen
könne.
Das
du ch
on
Bennigsen
o -
geb ach e
Bedenken,
daß
auch
im
Volkswi scha s a
die
Meh zahl
de
Mi gliede
ü
die
einzelnen
F agen
nich
sach e s ändig
sein
könn en,
glaub e
D .
Ren zsch
mi
dem
Hinweis
en k ä en
zu
können,
daß
die
nich
di ek
Be eilig en
die
In e essen
de
Gegenpa ei,
de
Kon-
sumen en,
e e en
könn en.
Man
wies
auch
da au
hin,
daß
in
den
gese zgebenden
Kö pe scha en
ga
nich
genügend
Ve e e
de
wi -
scha lichen
P axis
o handen
sein
könn en,
weil
diese
nich
in
de
Lage
seien,
das
Op e
an
Zei
ü
die
gese zgebe ische
Tä igkei
zu
b ingen.
Die
Be ü wo e
des
Deu schen
Volkswi scha s a es
wuß en,
daß
mi
diese
Ins i u ion
Neuland
besch i en
wu de.
Sie
wa en
indessen
be ei ,
die
P obe
au
das
Exempel
zu
machen.
Sie
schei e en
abe ,
wie
be ei s
e wähn ,
wenige
am
Gewich
de
Gegeng ünde
als
an
de
Abneigung
de
Meh hei
des
Reichs ages,
de
Reichs egie ung
-
ge-
naue :
dem
Reichskanzle
Bisma ck
-
einen
Bei a
zu
Ve ügung
zu
s ellen,
on
dem
man
eine
Schwächung
de
eigenen
S ellung
be ü ch-
e e.
Bei
de
Abs immung
im
Reichs ag
am
10.
Juni
1881
glänz e
ein
D i el
des
hohen
Hauses
(136
Abgeo dne e,
da on
81
unen schuldig )
du ch
Abwesenhei .
Von
den
anwesenden
255
Abgeo dne en
s imm en
102
ü ,
153
gegen
die
Bewilligung
de
ü
den
Deu schen
Volkswi -
scha s a
bean ag en
Mi el.
Hie mi
wa
seine
E ich ung
e hinde .
Bisma ck
ließ
sich
du ch
diese
Niede lage
nich
absch ecken,
sonde n
e such e
nochmals
den
Reichs ag
ü
seinen
Plan
des
Deu schen
Volks-
wi scha s a es
zu
gewinnen,
obschon
bei
dem
1881
neu
gewähl en
Reichs ag
die
dem
Plan
gewogene
Rech e
schwäche ,
die
ihm
abholde
Linke
s ä ke
e e en
wa .
E
ließ
in
den
Reichshaushal splan
ü
1882/83
ü
Reisekos en
und
Tagegelde
des
Deu schen
Volkswi -
scha s a es
wiede
einen
Be ag,
diesmal
on
85 000
Ma k,
einse zen,
so
daß
es
e neu
zu
eine
Deba e
im
Reichs ag
übe
den
Volkswi -
scha s a
kommen
muß e.
Ha e
Bisma ck
in
den
ühe en
Si zungen
seine
Ve eidigung
dem
S aa sminis e
on
Boe iche
übe lassen,
so
e g i
e
in
de
neuen
Deba e
des
Reichs ags
am
1.
Dezembe
1881
30
zweimal
selbs
zu
länge en
Aus üh ungen
das
Wo
31• Die
Opposi ions-
eden
wie
de
o zei ige
Abb uch
de
Deba e
lassen
e kennen,
daß
30
S enog aphische Be ich e übe die Ve handlungen des Reichs ags.
5.
Legisla u pe iode.
1.
Session.
1881/82.
1.
Band
(S.
1-1068),
S.
130-146.
31
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
131
.
und
S.
139
.
Fe ne : Die
poli ischen Reden des Fü s en Bisma ck. H sg.
.
Ho s Kohl, Bd. IX,
S.182-198.
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De
Plan
des Deu schen Volkswi scha s a es (1881) 83
de
Reichs ag
on
de
o igen
Behandlung
he
genug
om
Volkswi -
scha s a
ha e,
wohingegen
Bisma ck
sich
alle
e denkliche
Mühe
gab,
den
Reichs ag doch
on
dem
Bedü nis
de
Regie ung
nach
einem
Volkswi scha s a
und
dessen
Unge äh lichkei
ü
das
Pa lamen
zu
übe zeugen.
Fü
den
Volkswi scha s a
sp achen
Leuschne
und
F ege,
gegen
ihn
on
Benda
und
-
in
länge e ,
geis eiche
Rede
-
Bambe ge ,
de
g oße
Rep äsen an
des
F eisinns.
on
Benda
e wies
im
wesen lichen
au
on
Bennigsen
und
üg e
das
eigena ige
Beden-
ken
zu,
"daß
eine
solche
Ins i u ion,
eine
Ve sammlung
ansehnliche
Pe sonen,
welchen
man
das
Ge ühl
eine
g oßen
Bedeu ung
beileg ,
ohne
daß
sie
die
Emp indung
de
Ve an wo lichkei
ü
ih e
Be a un-
gen
und
Beschlüsse
haben,
seh
leich
und
as
unau hal sam
au
Abwege
ge ä
und
daß
sich
in
ih
seh
leich
ein
gewisse
Kas engeis
ausbilde ,
welche
unbequem
und
s ö end
wi d,
nich
allein
ü
die
Gese zgebung,
sonde n
auch
ü
die
Regie ung
selbs "32.
Bambe ge s
Rede
b ach e
die
So ge
zum
Ausd uck,
daß
de
Volkswi scha s a
be u en
und
geeigne
sei,
"dem
Reichs ag
eine
kleine
Nebenkonku enz
zu
machen"33.
E
be ü ch e e,
daß
de
Volkswi scha s a ,
heu e
als
"kleines
Konsul a iönchen"
hinges ell ,
spä e
on
de
Regie ung
gegen
den
Reichs ag
ausgespiel
we de.
Ge ade
im
poli ischen
Pa la-
men
sah
e
ein
Ins umen
de
allgemeinen
U eilsbildung,
wäh end
e
on
dem
U eil
de
"Be u sleu e"
nu
die
Ve e ung
on
Pa ei-
in e essen
e wa e e.
So
e klä e
e
sich
gegen
"ein
neues
Volkswi -
scha spa lamen
mi
.allen
Fehle n
eines
Pa lamen s
ohne
dessen
gu e
Eigenscha en"
.
Bisma ck
e such e
demgegenübe
in
den
e schiedens en
Rede-
weisen
das
Pa lamen
da on
zu
übe zeugen,
daß
die
Regie ung
des
ge o de en
Be a ungso gans
bedü e
und
daß
dieses
die
S ellung
des
Reichs ages
keineswegs
beein äch igen
we de.
Die
Ablehnung
se ze
ihn
in
die
No wendigkei ,
"an
die
Be ü ch ung
zu
glauben,
als
wenn
du ch
die
Concu enz
Sachkundige
die
pa lamen a ische
Au o i ä
ge äh de
wä e,
als
wenn
eine
Ri ali ä
ein e en
könn e,
wäh end
wi
nu
ein
Hil so gan
ü
alle
Fak o en
de
Gese zgebung
dami
ans e-
ben,
was
Ihnen
im
gleichen
Maße
diens ba
sein
soll"34.
E
d oh e
-
Hei e kei
e egend
-
dami ,
in
jede
Session
wiede
den
Wunsch
nach
einem
Sach e s ändigeng emium
o zub ingen,
und
deu e e
an,
daß,
wenn
de
Reichs ag
den
Deu schen
Volkswi scha s a
nich
e -
wi kliche,
mi
den
nich p eußischen
Regie ungen
geklä
we den
könne,
ob sie
ih e sei s
du ch
En sendung
on
Ve e e n
den
P eußi-
schen
Volkswi scha s a
e olls ändigen
woll en.
Sa kas isch
mein e
32
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
131.
33
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
134 .
34
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
131.
6*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29

84 Geschich liche übe sich
übe
die Wi scha s ä e in Deu schland
e :
"Ich
glaub e,
Sie
wä en
Ih e
S ellung
und
He scha
siche e ,
als
daß
Sie
sich
o
dem
Wi scha s a
ü ch e en"35
und
emp ahl
dem
Reichs ag
wiede :
"Seien
wi
also
beide
bescheiden
und
äumen
wi
beide
ein,
daß
wi
de
Beleh ung
bedü en
36
."
Bisma cks
pe sönliche
Appell
nü z e
nich s. Die
Abs immung
im
Reichs ag
am
1.
Dezembe
1881
e gab
soga
-
z.
T. in olge
de
e -
ände en
Pa eiens ä ke
-
ein
noch
ungüns ige es
Zahlen e häl nis
als
die
am
10.
Juni
1881.
Wiede
ehl e
ein
D i el
des Hauses,
g öß en-
eils
unen schuldig .
Von
253
abs immenden
Abgeo dne en
s imm en
bei
1
S immenen hal ung
83
ü
und
169
gegen
die
Bewilligung
de
ü
den
Volkswi scha s a
bean ag en
Mi el.
Dami
wa
seine
E ich-
ung
e neu
abgelehn .
Bei
beiden
Abs immungen
gehö en
die
Be ü wo e
des
Deu schen
Volkswi scha s a es
g öß en eils
de
Rech en
des Reichs ages (Deu sch-
Konse a i e
und
F ei-Konse a i e)
an,
die
Ve neine
de
Mi e
und
de
Linken
(Na ionallibe ale,
Zen um,
F eisinnige,
Sozialdemok a en
-
damals
nu
wenige
-
).
Man
kann
die
Abs immungse gebnisse
auch
nach
Adeligen
und
Bü ge lichen
e assen.
Hie nach
s imm en
ü
den
Volkswi scha s a
71
bzw.
52
Adelige
und
beide
Male
31
Bü ge -
liche;
gegen
den
Volkswi scha s a
29 bzw. 36 Adelige
und
124 bzw.
133 Bü ge liche.
Somi
läß
sich sagen:
"Konse a ismus"
ode
Adel
wa en
o zugsweise
be ei ,
de
Regie ung
den
Volkswi scha s a
und
-
implici e
-
auch
eine
Be eiligung
on
A bei nehme n
an
diesem
zu-
zuges ehen.
"Fo sch i "
ode
Bü ge um
e wa en
übe wiegend
den
Volkswi scha s a
und
dami
auch
eine
A bei e mi wi kung
an
die-
sem.
Nach
de
zwei en,
hä e en
Niede lage
gab
sich
Bisma k
geschlagen.
Wede
kam
es
zu
eine
He anziehung
auße p eußische
Regie ungs-
e e e
zum
P eußischen
Volkswi scha s a
noch
zu
anged oh en
e neu en
Einb ingung
eine
Vo lage.
Mi
dem
san en
Tod
des
P eußi-
schen
Volkswi scha s a es
siech e
auch
de
Gedanke
an
einen
Deu -
schen
Volkswi scha s a
dahin.
3.
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
(1919-1934)
a)
De Weg
zu
dem
Rä e-A ikel
de
Ve assung
on
Weima
Die
nächs e
und
diesmal
zu
einem
E olg
üh ende
poli ische
Bewe-
gung
zu
E ich ung
eines
Volkswi scha s a es
in
Deu schland
ha e
35
S enog aphische Be ich e, a.a.O., S. 139.
36
S enog aphische Be ich e, a.a.O.,
S.
140.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
De
Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
85
ih e
Wu zeln
in
bes imm en
poli ischen
Ins i u ionen
des
Ums u zes
on
1918,
nämlich
den
A bei e -
und
Solda en ä en.
Je z
wa
es
nich
die
"Rech e"
-
eine
konse a i e
Regie ung,
e ne
Adel
und
"hohes"
Bü ge um
-,
die
ein
wi scha spoli isches
Be a ungso gan
begeh e,
an
dem
auch
die
A bei e scha
in
bescheidenem
Maß
mi wi ken
du e,
sonde n
die
"Linke",
eine
e olu ionä e
A bei e scha ,
die
an
die
Mach
gekommen
wa
und
mi
ih en
Rä en
auch
die
He scha
übe
die
Wi scha
handhaben
woll e.
A bei e -
und
Solda en ä e
ha en
nach
dem
Mus e
de
ussischen
Feb ua -Re olu ion
im
No embe
1918
in
Deu schland
allen halben
die
poli ische
Mach
e g i en,
wäh end
die
obe s e
Regie ungsgewal
des
Reiches
an
den
sechsköp igen
Ra
de
Volksbeau ag en
übe gegangen
wa .
Es
wa
in
den
e s en
Wochen
de
Re olu ion
du chaus
unbes imm ,
ob
aus
ih
als
Daue lösung
eine
Rä e e assung
mi
alleinige
ode
übe wiegende
Gewal üh ung
du ch
die
A bei e scha
ode
eine
de-
mok a ische
Ve assung
mi
gleichem
S imm ech
de
Gesam be ölke-
ung
he o gehen
we de.
Die
en scheidende
Weichens ellung
in
le z e-
e
Rich ung
kam
dadu ch
zus ande,
daß
eine sei s
de
Ra
de
Volks-
beau ag en
am
30.
No embe
1918
eine
Ve o dnung
übe
die
Wahlen
zu
Ve assunggebenden
Deu schen
Na ional e sammlung
-
au
G und
des
allgemeinen,
unmi elba en,
geheimen
Wahl ech s
-beschloß,
und
daß
ande e sei s
eine
om
16.
bis
19.
Dezembe
1918
in
Be lin
agende
Reichskon e enz
de
A bei e -
und
Solda en ä e
1.
dem
Ra
de
Volks-
beau ag en
bis
zum
Zusammen i
de
Na ional e sammlung
die
ollziehende
und
gese zgebende
Gewal
zusp ach,
2.
als
Kon ollo gan
einen
"Zen al a
de
A bei e -
und
Solda en ä e"
einse z e,
3.
als
Wahl ag
zu
Na ional e sammlung
den
19.
Janua
1919
o sah,
de
dann
on
dem
Ra
de
Volksbeau ag en
als
solche
bes imm
wu de
37•
Die
Na ional e sammlung
wu de
am
19.
Janua
1919
gewähl
und
a
am
6.
Feb ua
1919
in
Weima
zusammen.
De
"Zen al a
de
A bei-
e -
und
Solda en ä e"
be ach e e
dami
seine
Funk ion
als
beende .
Die
Na ional e sammlung
beschloß
am
10.
Feb ua
1919
ein
Gese z
übe
die
o läu ige
Reichsgewal ,
au
dessen
G und
eine
Regie ung
aus
Demok a en,
Zen um
und
Sozialdemok a en,
mi hin
gemisch
bü -
ge lich-sozialis isch,
gebilde
wu de.
Nachdem
be ei s
im
Janua
1919
ein
e s e
En wu
de
kün igen
Reichs e assung,
an
dem
de
S aa s-
sek e ä
D .
P euss
maßgeblich
be eilig
wa ,
e ö en lich
wo den
wa ,
leg e
die
Reichs egie ung
am
21.
Feb ua
1919
de
Na ional e -
sammlung
einen
wei e en
En wu
eine
Reichs e assung
o .
In
bei-
37
Geo g
Meye
und
Ge ha d
Anschü z,
Leh buch des Deu schen
S aa s-
ech s,
7.
Au l., München-Leipzig 1919,
S.
1038.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
86 Geschich liche übe sich
übe
die Wi scha s ä e in Deu schland
den
En wü en
wa
on
Rä en
nich
die
Rede.
De
Rä egedanken,
gleich
welche
P ägung,
schien
in
diesem
Zei punk
als
e ledig .
E s
eine
neue
Welle linkssozialis ischen
Radikalismus,
die
ku z
da -
au
du ch
e schiedene
deu sche
Lände
ging
und
die
sich
gegen
die
du ch
die
übe wiegend
nich
sozialis ische
Na ional e sammlung
d o-
hende
Nich e wi klichung
de
sozialis ischen
Fo de ungen
ich e e,
üh e
dazu,
daß den
iel
wei e
eichenden
poli ischen
Rä e o de un-
gen
wenigs ens
au
dem
Gebie
de
Wi scha
Raum
gegeben
wu de.
Un e
dem
D uck
on
D ohungen
nach
wie
o
bes ehende
A bei e -
und
Solda en ä e
und
an
e schiedenen
S ellen
ausgeb ochene
Gene-
als eiks
sah
sich
die
Reichs egie ung
am
5.
Mä z
1919
e anlaß ,
ol-
gende
p og amma ische
E klä ung
abzugeben
38
:
"a) Die
A bei e ä e
we den
als
wi scha liche
In e essen e e ung
g undsä zlich
ane kann
und
in
de
Ve assung
e anke .
Ih e
Ab-
g enzung,
Wahl
und
Au gaben
we den
du ch
ein
so o
zu
e anlas-
sendes
Gese z ge egel .
b)
Fü
die
einzelnen
Be iebe
sind
Be iebs-,
A bei e -
und
Anges ell-
en ä e
zu
wählen,
die
bei
de
Regelung
de
allgemeinen
A bei s e -
häl nisse
gleichbe ech ig
mi zuwi ken
haben.
c)
Zu
Kon olle
und
Regelung
de
P oduk ion
und
Wa en e ei-
lung
we den
ü
alle
Indus ie-
und
Gewe bszweige
A bei sgemein-
scha en
gebilde ,
in
denen
die
Un e nehme
und
Be iebslei e ,
A bei-
e
und
Anges ell en
und
die
A bei gebe -
und
A bei nehme o ganisa-
ionen
mi wi ken.
d)
Fü
bes imm e
e i o iale
Bezi ke
we den
Bezi ksa bei s ä e
(A bei skamme n)
und
ü
das
ganze
Reich
ein
Zen ala bei s a
ge-
bilde .
In
den
Bezi ks-
und
Zen ala bei s ä en
sollen
alle
selbs
A bei
Leis enden,
auch
die
A bei gebe ,
eien
Be u e
usw.
e e en
sein.
Diese
Rä e
haben
bei
Sozialisie ungsmaßnahmen
mi zuwi ken
und
sind
zu
Kon olle
sozialisie e
Be iebe
und
Gewe bezweige
he anzuzie-
hen.
Sie
haben
alle
wi scha s-
und
sozialpoli ischen Gese ze
zu
be-
gu ach en
und
das
Rech ,
selbs
solche Gese ze
zu
bean agen.
Die
Reichs egie ung
wi d
den
Zen al a
o
de
Einb ingung
wi scha -
liche
und
soziale
Gese ze
hö en."
Teils diese
Zusage
e wi klichend,
eils sie
abände nd,
eils
sie
e -
gänzend
ließ
sich die
Regie ung
bewegen,
am
6.
Ap il
1919
den
En -
wu
eines zusä zlichen
Ve assungsa ikels
bekann zugeben,
de
die
G undlage
ü
die
Regelung
on
A bei e ä en
und
Wi scha s ä en
38 Ve handlungen de Ve assunggebenden Deu schen Na ional e samm-
lung. Band
335.
Anlagen zu den S enog aphischen Be ich en. Ak ens ück
N .385. Anlage 1, S.231.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
De Vo läu ige Reichswi scha s a (1919-1934) 87
bie en
soll e.
Diese
En wu
wa
de
Vo läu e
des
spä e en
A ikels
165
de
Reichs e assung
om
11.
Augus
1919
39
•
Die
Reichs egie ung
sah
sich
damals
on
sozialis ische
Sei e
noch
wei e gehenden
Fo de ungen
ausgese z .
Im
Ap il
1919
ag e
in
Be lin
de
2.
Rä ekong eß,
au
dem
sich
die
Rä e-Anhänge
de
meh
" ech s"
s ehenden
Meh hei ssozialis en
und
de
meh
"links"s ehenden
Un-
abhängigen
Sozialis en
bekämp en.
Wäh end
die
Vo schläge
de
le z-
e en
au
eine
Rä edik a u
de
A bei e scha
ziel en,
lie
de
Vo -
schlag
de
Meh hei ssozialis en
(An ag
Kaliski-Cohen)
au
eine
Hie -
a chie
on
Wi scha s ä en
als
gleichbe ech ig e
Ins i u ion
neben
eine
Hie a chie
poli ische
Kö pe scha en
hinaus.
Fü
jedes
Gewe be
soll en
un e
Be eiligung
alle
in
ihm
Tä ige
(einschl.
de
Be iebslei-
e )
P oduk ions ä e
-
au s eigend
ü
Gemeinde,
K eis,
P o inz,
Land,
Reich -
gebilde
we den.
Die
P oduk ions ä e
de
e schiedenen
Ge-
we be
soll en
in
jede
Ebene
Delegie e
in
die
Kamme n
de
A bei
en senden,
die
mi hin
auch
ü
Gemeinde,
K eis,
P o inz,
Land,
Reich
bes anden.
Zu
jede
Kamme
de
A bei
soll e
eine
Volkskamme
in
Pa allele
s ehen.
Gese zen wü e
wi scha lichen
Cha ak e s
soll en
zue s
de
Kamme
de
A bei ,
Gese zen wü e
allgemein
poli ischen
und
kul u ellen
Cha ak e s
zue s
de
Volkskamme
zugehen.
Jedes
Gese z
soll e
die
Zus immung
beide
Kamme n
haben
4o
•
Diese
Kons uk ion
ih e
Rä e-Ideologen
and
indessen
selbs
nich
die
Zus immung
de
Sozialdemok a ischen
Pa ei.
Ih
Pa ei ag
lehn e
im
Juni
1919
den
Plan
eine
"Kamme
de
A bei "
als
eine
E schwe-
ung
de
Gese zgebung
und
eine
Ge äh dung
de
Demok a ie
ab.
E s
ech
nich
wa en
Zen um
und
Demok a ische
Pa ei
ü
Zuges änd-
nisse
an
den
Rä egedanken
übe
den
am
6.
Ap il
1919
on
de
Reichs-
egie ung
eingeb ach en
Rä e-A ikel
de
Ve assung
hinaus
be ei .
Diese
wu de
du ch
die
Na ional e sammlung
nu
ge ing ügig,
o -
nehmlich
du ch
S ä kung
des
Ini ia i ech es
des
Reichswi scha s a es,
modi izie .
So
en hiel
dann
die
Reichs e assung
om
11.
Augus
1919
den
olgenden
A .
16541 :
"Die
A bei e
und
Anges ell en
sind
dazu
be u en,
gleichbe ech ig
in
Gemeinscha
mi
den
Un e nehme n
an
de
Regelung
de
Lohn-
39
Da de spä e e A ikel
165
de
Reichs e assung
(s.
u.)
nu
ela i ge-
ing ügig on diesem En wu abweich ,
kann
hie
on
de
Wiede gabe des
En wu s abgesehen we den. Siehe das in
de
o he gehenden Fußno e
an-
ge üh e Ak ens ück N .385,
S.
227
.: En wu eines Gese zes
zu
E gän-
zung des A .
34
des En wu s eine Ve assung des Deu schen Reichs. Auch
bei
H.
He ah d ,
a.a.O.,
S.
117
.
40
Nähe es
übe
die Vo schläge
au
dem
2.
Rä ekong eß siehe bei
H.
He -
ah d ,
a.a.O.,
S.
118-126. Hie
(S.
111
.) auch wei e e Da en
zu
Vo ge-
schich e on A .
165
de
Reichs e assung
.
11.
Augus
1919.
41
Reichs-Gese zbla
1919,
N .
152,
S.
1415.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
94 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s
ä e
in
Deu schland
V. 34
Ve e e
des
Ve keh s
und
de
ö en lichen
Un e nehmun-
gen,
da on
6
de
Seeschi ah , 4
de
Binnenschi ah ,
4
de
Spedi ion
und
des
Fuh gewe bes,
2
de
Pos , 6
de
Eisen-
und
S aßenbahnen,
4
de
S äd ischen
Be iebe,
4
de
Ge-
meinde e bände,
4
de
ö en lich- ech lichen
Spa -
und
K e~
di
ans al
en;
VI.
36
Ve e e
des
Handwe ks;
VII.
30
Ve e e
de
Ve b auche scha ;
VIII.
16
Ve e e
de
Beam enscha
und
de
eien
Be u e,
da on
5
de
Beam enscha ,
11
de
eien
Be u e;
IX.
12
on
dem
Reichs a
zu
e nennende,
"mi
dem
Wi scha s-
leben
de
einzelnen
Landes eile
besonde s
e au e
Pe sön-
lichkei en";
X.
12
on
de
Reichs egie ung
zu
e nennende
Pe sönlichkei en,
"die
du ch
besonde e
Leis ungen
die
Wi scha
des
deu -
schen Volkes
in
he o agendem
Maße
ge ö de
haben
ode
zu
ö de n
geeigne
sind".
Fü
säm liche
Ve e e
de
G uppen
I-VIII
wa
in
A .
2
de
Ve -
o dnung
angegeben, welche
Ve bände
ode
Ve wal ungen
sie
de
Reichs egie ung
zu
benennen
ha en,
die
dann
die
Be e enden
"ein-
zube u en"
-
man
wähl e
eigena ige weise
diese
in
Deu schland
sons
nu
ü
die
He anziehung
zu
Weh mach
übliche Bezeichnung! -
ha e.
Inne halb
de
G uppen
I-VI
wa
du chgehend
das
P inzip
de
Pa i ä
gewah ;
d. h.
jedem
A bei gebe -
s and
ein
A bei nehme e -
e e
gegenübe .
Indessen
wa
die
Pa i ä
an
olgenden
S ellen
-
nich
schwe wiegend
-du chb ochen.
Einmal
gab
es
sowohl
bei
de
Landwi scha
wie
beim
Handwe k
je
4
Ve e e
des -
de
A bei ·
gebe sei e
zuzu echnenden
-Genossenscha swesens,
denen
keine
A bei nehme e e e
gegenübe s anden.
Ein
ande mal
wa en
inne -
halb
de
Landwi scha
14
Ve e e
des
nu
Familienmi gliede
be-
schä igenden,
eine
Acke nah ung
ausmachenden
Kleinbesi zes
o ge-
sehen.
Von
diesen
wa en
8
du ch
landwi scha liche
Genossenscha en,
6
du ch
Landa bei e e bände
zu
bes ellen;
e s e es
als
ein
Ausweg
hinnehmba ,
le z e es
un e s ändlich,
da
Kleinhei
einen
Be ieb
nich
zu
eine
A bei nehme angelegenhei
mach .
Somi
zähl e
de
Vo -
läu ige
Reichswi scha s a
aus
den
G uppen
I-VI
insgesam
133
on
A bei gebe sei e,
123
on
A bei nehme sei e
benann e
Ve e e .
Be-
ach e
man
die
14
Ve e e
des
landwi scha lichen
Kleinbesi zes
als
selbs ändige
G uppe,
dann
s anden
125
A bei gebe e e e n
117
A bei nehme e e e
gegenübe .
Hie zu
gesell en sich
dann
die
70
Ve e e
de
G uppen
VII-X.
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De Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
95
De
G oß eil
de
A bei gebe -
und
A bei nehme -Ve e e
wu de
du ch
achlich
gegliede e
Ve bände
benann ,
wobei
die
Benennung
nach
Möglichkei
den
Zen ala bei sgemeinscha en
de
A bei gebe
und
A bei nehme ,
so
bei
Indus ie,
Handel,
Schi ah
und
T anspo -
gewe be,
übe agen
wa .
Bei
de
Indus ie
und
dem
Handel
a
neben
die achliche
En sendung
die
äumliche,
inso e n
bei
de
Indu-
s ie
24
A bei gebe e e e
achlich
und
10
A bei gebe e e e
äumlich
(du ch
den
Deu schen
Indus ie-
und
Handels ag,
das
Zen-
alo gan
de
Indus ie-
und
Handelskamme n),
beim
Handel
10
A -
bei gebe e e e
achlich
und
8
A bei gebe e e e
äumlich
(eben alls
du ch
den
Deu schen
Indus ie-
und
Handels ag)
delegie
wu den.
Edga
Ta a in-Ta nheyden
ha
die
Zusammense zung
des
Vo läu i-
gen
Reichswi scha s a es
bis
in
die
Einzelhei en
geschilde
und
da-
bei
manche
Unge eim hei en
in
de
Rep äsen anz
de
e schiedenen
Wi scha sk eise
und
de
Be eiligung
de
e schiedenen
Ve bände
es ges ell
50
,
kam
abe
gleichwohl
zu
einem
posi i en
Gesam u eil:
"übe schau
man
das
Bild,
das
de
Vo läu ige
Reichswi scna s a
bie e ,
im
ganzen,
so
kann
es ges ell
we den,
daß
in
de
Haup sache
mi
iel
Geis
und
Kuns
in
demselben
ein
ziemlich
genaues
Spiegel-
bild
des
deu schen
Wi scha slebens
zus ande
g.eb ach
wo den
is .
Daß
im
einzelnen
Lücken
und
echnische
Fehlg i e
o lagen,
is
bei
einem
solchen
ganz
neuen
Ve such
wohl
e s ändlich."
De
Be u ungs o gang
de
Mi gliede
des
Vo läu igen
Reichswi -
scha s a es
ollzog sich
in
3
E appen:
Zunächs
wu den
die
Ve e e
de
G uppen
I
bis
VIII
mi
Ausnahme
de
äumlich
zu
bes immenden
A bei gebe e e e
benann ;
dann
e olg e
de en
Benennung
du ch
den
Deu schen
Indus ie-
und
Handels ag;
schließlich
wu den
die
Ve -
e e
de
G uppen
IX
und
X
du ch
Reichs a
und
Reichs egie ung
e nann
(A . 4,
Abs.1-3).
Au
die
Bes immungen
übe
Wählba kei ,
Annahme
und
Ablehnung
on
Einbe u ungen,
Beendigung
de
Mi glied-
scha ,
Neubese zung
eine
S elle
b auch
hie
ebensowenig
eingegan-
gen
zu
we den
wie
au
die
Regelung
gewisse
den
Mi gliede n
wie
Pa lamen a ie n
einge äum e
F eis ellungen
(keine
Ve olgung
we-
gen
ge ane
Äuße ungen;
Zeugnis e weige ungs ech )
und
au e leg e
Ve p lich ungen
(Ve schwiegenhei ).
Bedeu sam
e schein
abe
die
Fes s ellung:
"Die
Mi gliede
des
Reichswi scha s a s
sind
Ve e e
de
wi scha lichen
In e essen
des
ganzen
Volkes.
Sie
sind
nu
ih em
Gewissen
un e wo en
und
an
Au äge
nich
gebunden"
(A .
5,
Abs.
1).
Das
Gewissen
de
Mi gliede
muß e
hie nach
mi
Kon lik en,
die
50
Edga
Ta a in-Ta nheyden,
Die Be u ss ände.
Ih e
S ellung
im
S aa s-
ech
und
die Deu sche Wi scha s e assung. Be lin 1922.
S.
165-192;
Zi a
S.189.
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96
Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
sich
aus
de
Delegie ung
eines
Mi glieds
du ch
seinen
-
ihm
nun
ein-
mal
nähe
s ehenden
-
Wi scha szweig
und
de
Ve p lich ung
au
das
Gesam in e esse
e gaben,
i gendwie
e ig
we den.
Zu olge
A .
5,
Abs. 5
ha en
die
Mi gliede
Ansp uch
au
eine
En schädigung
und
eie
Fah
nach
Maßgabe
on
Bes immungen,
die
om
Reichswi -
scha sminis e
gemeinscha lich
mi
dem
Reichs inanzminis e
und
dem
Reichs e keh sminis e
zu
e lassen
wa en.
Die
diesbezügliche
Regelung
e olg e
du ch
eine
Ve o dnung
om
28.
Juni
1920
51
•
De
Reichswi scha s a
und
seine
Ausschüsse
wa en
be ug ,
wei e e
Pe sonen
wegen
ih e
besonde en
Kenn nis
de
zu
behandelnden
F agen
als
Sach e s ändige
zuzuziehen (A .
8,
Abs.
1).
In
de
Kons uk ion
de
Geschä sabwicklung des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
i
die
Vo so ge
gegen
ein
übe gehen
on
Minde hei en
he o .
De
Reichswi scha s a
ha e
als
Vo s and
"den
Vo si zenden,
seine
S ell e e e
und
die
Sch i üh e "
zu
wählen.
Im
Vo s and
muß en
A bei gebe ,
A bei nehme
und
die
Angehö i-
gen
de
G uppen
VII
bis
X
zu
je
einem
D i el
e e en
sein
(A .
7,
Abs.1).
Die
Mi sp ache
de
G uppen
VII
bis
X
wa
auch
in
den
Aus-
schüssen gesiche ,
inso e n
als
jedem
Ausschuß
mindes ens
1
Ve e-
e
jede
diese
G uppen
angehö en
muß e
und
ih e
Gesam be eili-
gung
nich
wenige
als
den
d i en
Teil
de
Mi gliede
des
Aus-
schusses
be agen
du e
(A .
7,
Abs.9).
Die
Siche ung
gegen
ein
"Un e -den-Tisch- allen"
de
Ansich en
on
Minde hei en
-
was
ja
ge ade
bei
einem
be a enden
Sach e s ändigen-O gan
mißlich ge-
wesen
wä e
-
wu de
de
om
Reichswi scha s a
sich
selbs
zu
gebenden
Geschä so dnung
zu
P lich
gemach : "Diese
muß
o -
sehen,
daß
in
allen
nich
ausschließlich
die
Handhabung
de
Geschä e
be e enden
F agen
neben
de
Abs immung
nach
Köp en
eine
Ab-
s immung
nach
den
G uppen
I
bis
X
s a inde .
Au
Ve langen
eine
übe s imm en
G uppe
is
auch
ih e
S ellungnahme
de
Reichs egie-
ung
zu
übe mi eln.
Das
Gleiche
gil
hinsich lich
de
S ellungnahme
eine
inne halb
eine
G uppe
übe s imm en
Minde hei ,
die
min-
des ens
ein
D i el
de
Angehö igen
de
G uppen
be äg ,
sowie
bei
Abs immungen
nach
Kop zahl
hinsich lich
de
S ellungnahme
eine
Minde hei ,
die
mindes ens
den
ün en
Teil
de
Abs immenden
be-
äg "
(A .
7,
Abs.
2-4).
Hie mi
wa
zugleich gesiche ,
daß
bei
Di e genzen
zwischen
A bei gebe n
und
A bei nehme n
auch
de
un e legene
Teil
seine
Ansich
zu
Gehö
b ingen
konn e.
So e n
nich
mi
2/
3
-Meh hei
de
Be eilig en
das
Gegen eil
be-
schlossen
wu de,
soll en
die
Si zungen
des
Plenums
des
Reichswi -
scha s a es
ö en lich,
die
Si zungen
de
Ausschüsse
nich ö en lich
sein
(A .
9,
Abs. 1 u.
2).
51
Reichsgese zbla
1920,
N .
142, S. 1335.
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De Vo läu ige Reichswi scha s a (1919-1934)
97
c)
Tä igkei
des Vo läu igen Reichswi scha s a es
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
wu de
namens
de
Reichs egie-
ung
du ch
den
Reichswi scha sminis e
au
den
30.
Juni
1920
ein-
be u en
52
• Die
e s e
Si zung
wu de
eingelei e
du ch
eine
Ansp ache
des Reichskanzle s
Feh enbach,
de
die
neue
Ins i u ion
dami
mo i-
ie e,
daß
die
wi scha lichen
Schwie igkei en
einen
G ad
e eich
hä en,
"daß
es
ge adezu
ein
zwingendes
Bedü nis
gewo den
is ,
on
de
Behandlung
diese
F agen,
so
gu
es
geh ,
den
Reichs ag
zu
en -
las en
du ch
eine
Kö pe scha ,
in
de
nich
ein
zu ällig,
wie
im
Reichs ag,
Ve e e
de
einzelnen
Be u e
sich
zusammen inden,
son-
de n
in
de
die
be eilig en
K eise
o ganisch
e e en
sind"53.
In
den
Vo läu igen
Reichswi scha s a
wa en
sowohl
on
A bei ~
gebe -
wie
on
A bei nehme sei e
die
üh enden
Köp e
en sand
wo -
den,
und
die
die
G uppen
VII
bis
X
benennenden
Kö pe scha en
s anden
in
de
Auswahl
de
Ve e e
nich
zu ück.
"Deu schland
ha e
au
wi scha lichem
Gebie
wohl
niemals
eine
Ve sammlung
so
iele
bedeu ende
Pe sönlichkei en
gesehen
M
."
Das
hohe
Ni eau
gal
auch
spä e
bei
de
-
imme
nu
allweisen
-
Bes ellung
neue
Ve e e
beim
Ausscheiden
bishe ige
Ve e e
du ch
Tod,
Rück i
usw. So
gehö en
dem
Vo !.
Reichswi scha s a
au
de
A bei gebe -
sei e
u. a.
an:
als
Ve e e
de
Landwi scha
E ns
B andes,
F h .
on
He man,
F h .
on
Scho leme ;
als
Ve e e
de
Indus ie
He -
mann
Büche ,
Felix
Deu sch,
Ca l
Duisbe g,
Ca l
F ied ich
on
Sie-
mens,
Ku
So ge,
Hugo
S innes,
Albe
Vögle ;
als
Ve e e
des
Han-
dels
O o
Keina h
und
Ka l
Ko zenbe g,
ü
die
Banken
A hu
Salo-
monsohn,
ü
die
Seeschi ah
Wilhelm
Cuno,
ü ·
das
Handwe k
Ka l
He mann
und
Ha y
Pla e.
Au
de
A bei nehme sei e
mögen
genann
sein:
F ied ich
Bal usch,
Adol
Cohen,
Hein ich
Imbusch,
Ca l
Legien,
Theodo
Leipa ,
Paul
Umb ei ,
O o
U ban
und
Rudol
Wisse!.
De
Reichswi scha s a
zähl e
auch
eine
be äch liche
Reihe
on
Obe bü ge meis e n
zu
seinen
Mi gliede n.
Teils
gehö en
sie
ihm
als
Ve e e
de
s äd ischen
Be iebe
(G uppe
V),
eils
als
Ve e e
de
Ve b auche scha
(G uppe
VII) an.
Besonde s
he o
a
Paul
Mi zla . Auch
zwei
spä e e
Reichs- bzw.
Bundeskanzle
gehö en
in
ih e
Obe bü ge meis e zei
dem
Reichswi scha s a
an:
Hans
Lu he
on
Essen
(1920-1925
als
Ve e e
de
S äd ischen
Be iebe)
und
52
Ve o dnung om
20.
Juni
1920,
Reichsgese zbla
1920,
N .
139,
S.
1327.
53
Ve handlungen des Vo l. Reichswi scha s a s. S enog aphische Be-
ich e.
1.-58.
Si zung. Niede sch i de
1.
Si zung
am
30.
Juni
1920.
54
Ka l Schwa zkop , De o läu ige Reichswi scha s a . In: Die ö en -
liche Ve wal ung,
5.
Jg.,
1952,
S.559.
In
de An üh ung on Pe sönlichkei en
aus dem Vo l. Reichswi scha s a sind hie iele Un ich igkei en
un e -
lau en.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/II
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98
Geschich liche übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
Kon ad
Adenaue
on
Köln
(1925-1933
als
Ve e e
de
Mie e ).
Aus
den
Ve e e n
de
eien
Be u e
sind
P o esso
Geo g
Be nha d
(Ve -
e e
de
P esse)
und
Rech sanwal
Max
Hachenbu g
(Ve e e
de
Anwal scha )
zu
nennen.
De
Reichs a
ha
bei
de
ihm
zus ehenden
E nennung
de
G uppe
XI
o nehmlich
wei e e
Wi scha s üh e
be-
u en
(so
Robe
Bosch,
A nold
Langen). Die
Reichs egie ung
ha
bei
de
Bildung
de
G uppe
XII
auch e schiedene
P o esso en
he ange-
zogen, so
F ied ich
Ae eboe,
Max
End es,
E ns
F ancke
(be ei s
1921 ),
Hein ich
He kne
(1932 ),
Eugen
Schmalenbach.
Wei e e
Mi -
gliede
in
de
G uppe
XII
wa en
im
Somme
1920 Reichsa bei smini-
s e
Hein ich
B auns,
Sch i s elle
Max
Cohen,
Redak eu
(spä e
P o esso )
A hu
Feile ,
Sch i s elle
Ka l
Kau sky
-
an
seine
S elle
a
1921
Rudol
Hil e ding,
an
dessen
S elle
wiede
1928
F i z
Naph ali
-,
Geheim a
Maximilian
Kempne ,
S aa ssek e ä
a. D.
Augus
Mülle
und
Wal he
Ra henau,
an
dessen
S elle
nach
seine
E mo dung
1922
P o esso
Ludwig
Heyde
a
55•
In
de
e s en
Si zung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
am
30.
Juni
1920 en schied
das
Los,
daß
Vo si zende
des
Reichswi scha s-
a es
ein
A bei gebe ,
e s e
S ell .
Vo si zende
ein
A bei nehme
sein
solle.
Da au
wu de
zum
Vo si zenden
ein
Ve e e
de
Land-
wi scha ,
de
Un e s aa ssek e ä
a. D.
F ied ich
Edle
on
B aun,
zum
E s en
S ell .
Vo si zenden
de
Vo si zende des
Allgemeinen
Deu schen
Gewe kscha sbundes
Ca l
Legien
gewähl .
Legien
s a b
be ei s
Ende
1920,
wo au
Adol
Cohen
zum
E s en
S ell .
Vo si zen-
den
gewähl
wu de.
Nach
seinem
Rück i
Ende
1922
ück e
Theodo
Leipa
in
diese
S elle
au .
De
Vo si zende
F ied ich
Edle
on
B aun
s a b
1923.
An
seine
S elle
a
Ca l
F ied ich
on
Siemens.
Vo si zen-
de
und
E s e
S ell .
Vo si zende
wechsel en
einande
in
de
Füh-
ung
de
Geschä e
in
halbjäh igem
Tu nus
ab.
In
de
e s en
Si zung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
am
30.
Juni
1920
wu den
auße
dem
Geschä so dnungsausschuß
und
den
Wahlp ü e n
auch
die
in
A .
11
de
Ve o dnung
übe
den
Vo läu igen
Reichswi scha s a
o gesehenen
beiden
g oßen
s ändigen
Ausschüsse,
de
wi scha spoli ische
und
de
sozialpoli ische,
on
je
30
Mi gliede n
gewähl .
Zu
diesen
a
Ende
1920
als
d i e
g oße
s ändige
Aus-
schuß
de
inanzpoli ische.
Am
30.
Juni
1920
wu de
auch
de
e s e
An ag
eingeb ach ,
on
Wissel
und
wei e en
Mi gliede n,
wonach
sich
de
wi scha spoli ische
Ausschuß
mi
den
F agen
de
Bekämp ung
on
Be iebs-S illegungen
und
-Einsch änkungen
und
de
Ausges al ung
de
gegenwä igen
E -
65
Au
einige wei e e Ände ungen in de G uppe
XII,
insbesonde e
in
den le z en
Jah en
des Reichswi scha s a es, wi d hie nich eingegangen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
(1919-1934)
99
we bslosen ü so ge
zu
eine
p oduk i en
be assen
solle.
Diese
e s en
A bei sau gabe
en ledig e
sich
de
Reichswi scha s a
un e
Ein-
se zung
eines
gemeinsamen
Un e ausschusses des
wi scha s-
und
des
sozialpoli ischen Ausschusses,
de
alsbald
zwei
Be ich e
e s a e e
(N .28
und
46
de
D ucksachen).
übe
die
gesam e
Tä igkei
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
on
1920
bis
zu
seine
Au lösung
1933
kann
man
sich
einmal
au
G und
o iginä e
Quellen
un e ich en.
Es
sind
dies
1.
Die D ucksachen des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es,
on
de-
nen
die
N .1-383
e schienen.
Sie
en hal en
neben
Mi gliede -
und
Ausschuß-Au s ellungen
An agen
und
An äge,
o
allem
abe
den
G oß eil
de
Be ich e
on
A bei sausschüssen
und
de
Gu ach en
de
Ausschüsse.
2.
Die
"Mi eilungen
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es",
die
man
als
eine
ü
die
Mi gliede
bes imm e
Hauszei sch i
bezeichnen
kann.
Bis 1923
ech
oluminös,
sind
sie -
als
Folge
de
1923
geände -
en
A bei sweise
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
(s.
u.) -
sei -
dem
dünn
und
sch ump en
au
je
eine
Numme
1932
und
1933
zu-
sammen.
Sie
en hal en
Einladungen
und
Tageso dnungen,
Ände un-
gen
im
Mi gliede bes and
und
in
den
Ausschüssen,
dazu
An agen
on
Mi gliede n
übe
wi scha liche
Mißs ände,
o
allem
Be ich e
übe
Ausschuß e handlungen.
3.
Die
s enog aphischen
Be ich e
übe
die
Ve handlungen
des
Vo -
läu igen
Reichswi scha s a es, d. h.
de
Voll e sammlung
in
den
Jah en
1920-1923.
Hie zu
e en
als
sekundä e
Quellen
die
beiden
Denksch i en
4.
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
1920-1926.
Ve aß
on
D .
H. Hauschild.
Be lin
1926.
5.
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
1927-1932.
He ausgegeben
on
dem
Bü o
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a s.
Be lin
193356•
D . H. Hauschild
wa
Bü odi ek o
beim
Vo läu igen
Reichswi -
scha s a
und
ha
-
e
s a b
1931 -auch
ü
die
zwei e
Denksch i
die
g undlegenden
Vo a bei en
geleis e . Die
beiden
Denksch i en
bie en
im
wesen lichen
eine
dokumen ie e
Ch onik
de
Tä igkei
de
einzelnen Ausschüsse des Reichswi scha s a es
und
s ellen
insowei
"nu "
eine -indessen
we olle
-
Ma e ialsammlung
da .
Jedoch
b ingen
kü ze e
o weggeschick e
allgemeine
Be ach ungen
auch
we-
sen liche Au schlüsse
und
U eile
übe
die
Gesam ä igkei
des
Vo -
läu igen
Reichswi scha s a es.
56
Die
genann en
zwei
Denksch i en
we den
o an
als
"Denksch i
I"
und
"Denksch i
H"
.zi ie .
7'
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100 Geschich liche Übe sich
übe
die Wi scha s ä e in Deu schland
We
sich
eine
Vo s ellung
da on
zu
machen
wünsch ,
mi
welch
eine
gewal igen
Vielzahl
wi scha s-
und
sozialpoli ische
P obleme
de
Vo läu ige
Reichswi scha s a
sich
be aß
ha ,
sei
au
die
S ichwo -
e zeichnisse
de
beiden
Denksch i en
e wiesen.
E
inde
auch
in
de
e s en
einen
die
wich igs en
Leis ungen
he aushebenden
"übe -
blick
übe
die
Gesam a bei ".
Eine
Rekapi ula ion
an
diese
S elle
dü e
sich
e üb igen.
Hingegen
schein
es
am
Pla ze,
die
Gesam unk-
ion
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
es zus ellen
und
wesen -
liche
E ah ungen
es zuhal en.
Hie zu
läß
sich sagen:
Es
sind
in
de
Tä igkei
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
zwei
sich
scha
oneinande
abhebende
Abschni e
zu
e kennen,
de en
Scheidepunk
Mi e
1923 lieg :
In
dem
e s en
Abschni
is
de
Vo -
läu ige
Reichswi scha s a
ein
Wi scha spa lamen ,
das
mi
Hil e
seine
Ausschüsse
auch
begu ach ende
A bei
leis e .
In
dem
zwei en
Abschni
s ell
de
Vo läu ige
Reichswi scha s a
nu
eine
Dach-
kons uk ion
zu
Gu ach en
e s a enden
Ausschüssen
da .
Nu
on
Mi e
1920
bis
Mi e
1923
ha
die
Voll e sammlung
ge ag ,
in
insgesam
58
Si zungen.
Dieses
Wi scha spa lamen
ha
seine
g oßen
Tage
gehab ,
die
den
Teilnehme n
in
E inne ung
blieben,
so
am
22.
Juli
1920,
als
de
Reichswi scha sminis e
D . Scholz
übe
die
in
Spaa
mi
den
Alliie en
gep logenen
Ve handlungen
be e end
die
Repa a ions-Kohlenlie e ungen
und
ih e
Folgen
be ich e e
und
un e
ande en
Hugo
S innes,
Wal he
Ra henau
und
ea l
F ied ich
on
Sie-
mens
zu
diesem
Thema
sp achen.
De
Reichswi scha s a
bo
abe
o
auch
das
jamme ba e
Bild
de
Pa lamen e:
zum
g öße en
Teil
lee-
e
Saal,
daue ndes
Kommen
und
Gehen,
am
Pul
ein
Redne ,
dem
kaum
jemand
zuhö .
Die
nü zliche
A bei
wu de
o wiegend
in
den
Ausschüssen geleis e . Doch ge iel sich
das
Plenum
o
da in,
die
Aus-
schußbe a ung
mi
den
gleichen
A gumen en
nochmals
au zu üh en.
In
diesen
Jah en
gab
sich
de
Reichswi scha s a
auch
wie
ein
poli isches
Pa lamen ,
in
dem
einzelne
ode
meh e e
Mi gliede
An agen
an
die
Reichs egie ung
bzw.
bes imm e
Reichsminis e ien
ich e en,
in
denen
sie
ugen,
welche
Maßnahmen
diese
gegen
bes imm e
Mißs ände
zu
e g ei en
be ei
seien.
Da
beschwe e
sich
z.
B.
ein
Mi glied
da übe ,
daß
die
Maul-
und
Klauenseuche
du ch
die
Milchkon olleu e
e b ei-
e
wü de
(D ucksache
N .48),
ein
ande es
da übe ,
daß
die
Reichs-
ge eides eIle
eine
kleinen
Mühle
in
Os p eußen
kein
Mahlgu
meh
gebe
(D ucksache
N .92),
ode
man
klag e
übe
zu
hohe
Ho elp eise
(D ucksache
N .
47).
Ein
g oße
Teil
de
An agen
ha e
Scha en-
sei en
de
damaligen
Zwangswi scha
zum
Gegens and.
Man
be-
schwe e
sich
abe
auch
da übe ,
daß
die
Regie ung
o
bes imm en
Maßnahmen
den
Reichswi scha s a
nich
angehö
habe
(D ucksache
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De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
(1919-1934)
101
N .96),
wie
daß
sie
seinen
Emp ehlungen
nich
oll
nachgekommen
sei
(D ucksache
N .85).
So
hiel
man
die
Minis e ien
in
A em.
Die
Reichs egie ung
muß e
e kennen,
daß
die
Kons uk ion
eines
326köp igen
Wi scha spa lamen es,
zu
de
sie
sich
ha e
be ei inden
lassen,
ein
Fehlg i
wa .
Zugleich
aus
E spa nisg ünden
sch i
sie
Mi e
1923
zu
eine
adikalen
Ände ung,
die
dem
Reichswi scha s a
die
S ellung
eines
Wi scha spa lamen es
nahm
und
seine
Wi ksam-
kei
au
die
Ausschüsse
besch änk e.
Die
nach
Be a ung
zwischen
dem
Reichswi scha sminis e ium
und
dem
Vo s and
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
e üg en
"E spa nismaßnahmen"
sahen
o :
1.
Die
Voll e sammlung
wi d
om
Vo s and
nu
nach
Fühlungnahme
mi
de
Reichs egie ung
einbe u en
we den.
-
Ta sächlich
is
die
Voll e sammlung
nach
de
58.
Si zung
am
30.
Juni
1923
nich
meh
zusammenge e en.
2.
Von
den
Ausschüssen
agen
nu
noch
de
Wi scha spoli ische,
de
Sozialpoli ische,
de
Finanzpoli ische
und
de
Wohnungsausschuß.
Un e ausschüsse
und
A bei sausschüsse
diese
Haup ausschüsse
agen
nu ,
wenn
das
zus ändige
Reichsminis e ium
und
de
Vo s and
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a s
es
als
no wendig
ansehen.
-
Ta -
sächlich
haben
in
de
Folgezei
neben
den
d ei
Haup ausschüssen
und
dem
Ausschuß
ü
Siedlungs-
und
Wohnungswesen
noch
olgende
selbs ändige
Ausschüsse
gea bei e :
Ve assungsausschuß,
Ausschuß
zu
wi scha lichen
Fö de ung
de
geis igen
A bei
und
Umsa zs eue -
Ausschuß. 1931/32
wa
noch
ein
als
Be a e
de
Reichs egie ung
bei
ih en
No maßnahmen
gedach e ,
abe
nu
ü
mi
diesen
in
locke em
Zusammenhang
s ehende
F agen
in
Ansp uch
genommene
"Zen al-
Ausschuß"
ä ig.
3.
Die
Ausschüsse
behandeln
im
allgemeinen
nu
Angelegenhei en,
übe
die
ein
Gu ach en
on
de
Reichs egie ung
ge o de
is .
Eine
ini ia i e
Tä igkei
de
Ausschüsse
beda
de
Zus immung
des
Vo -
s andes
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es,
die
in
de
Regel
nu
mi
Ein e s ändnis
des
zus ändigen
Reichsminis e iums
e eil
we -
den
soll. -Ta sächlich
haben
in
de
Folgezei
Ausschüsse
des
Vo -
läu igen
Reichswi scha s a es
nu
in
Ausnahme ällen
ih e sei s
die
Ini ia i e
zu
S ellungnahmen
e g i en.
Die geschilde e
Einsch änkung
de
Tä igkei
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
bedeu e e
den
Ve zich
au
die
wei e e
Mi wi -
kung
des
g öß en
Teiles
seine
Mi gliede .
Wie
die
Reichs egie ung
1928
es s ell e
57 : "Die
nach
de
Ve o dnung
aus
326
Mi gliede n
zu-
67
Ve handlungen
des
Reichs ages.
IV.
Wahlpe iode
1928,
Bd.430.
Anla-
gen.
D ucksache
N .348,
S. 12.
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102 Geschich liche
Übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
sammengese z e
Kö pe scha
bes eh
heu e
p ak isch
nu
noch
aus
e wa
110 Mi gliede n."
De
bei
de
Scha ung
des
Vo läu igen
Reichs-
wi scha s a es
on
allen
Ve bänden
ge üh e
Kamp
um
eine
s a ke
Ve e ung
ode
übe haup
eine
Ve e ung
ha e
sich
dami
g öß en-
eils
als
nu zlos
e wiesen.
Ve s ändliche weise
ebellie en
die
"aus-
geboo e en" Mi gliede , d. h. diejenigen,
die
nich
den
wei e
in
Ak ion
bleibenden
Ausschüssen
angehö en,
wiede hol
gegen
ih e
Aus-
schal ung,
indessen
e gebens.
Es
wa
ü
sie
ein
bescheidene T os ,
daß
auch sie
die
Gese zes o lagen
e hiel en
und
daß
sie
an
den
Aus-
schuß-Si zungen
als
Zuhö e
eilnehmen
du en.
Da
die Ausschuß-
mi gliede
bei
de
E ich ung
de
Ausschüsse
bes imm
wo den
wa en
und
ein
pe iodische Wechsel
de
Ausschußmi gliede
nich
o gesehen
wo den
wa ,
so
wa
die
Zusammense zung
de
Ausschüsse
zemen ie ,
was
nach eilig
wa ,
wenn
Sachkenn nis
und
Mi a bei
zu
wünschen
üb ig
ließen.
Man
hal
sich
dann
du ch
die
Einse zung
on
kleine en
A bei sausschüssen, die
nu
die
bes en
Sachkenne
um aß en,
die
ih e -
sei s
wei e e
Sach e s ändige
he anzogen.
So
gelang e
man
o zdem
zu
hochwe igen
Gu ach en. Die
Gu ach en
wu den
nunmeh
sei ens
de
Ausschüsse
en wede
übe
den
Vo s and
ode
soga
di ek
dem
zus ändigen
Reichsminis e ium
zugelei e .
Neben
de
Ums ellung
de
A bei
des
Vo läu igen
Reichswi scha s-
a es
allein
au
die
Ausschüsse ollzog sich
ohne
besonde e
Ano dnung
noch
ein
wei e e
inneno ganisa o ische
Wandel.
In
de
u sp üng-
lichen
Kons i u ion
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
spiel en
die
"G uppen"
-
wie
Landwi scha ,
Indus ie,
Handwe k
usw. -
eine
Rolle. Wie da geleg ,
konn en
bei
Abs immungen
die
G uppen
als
solche
ih e
Meinung
zu
Gel ung
b ingen.
In
de
P axis
sind
die
G uppen
nich
zum
T agen
gekommen.
Vo
allem
deshalb,
weil
in
den
G uppen
"Un e g uppen"
mi
s a k
un e schiedlichen
In e essen
en -
hal en
wa en,
wie
z.
B.
die
einzelnen
Indus iezweige.
Hingegen
ge-
wann
eine
ande e
Gliede ung
an
Bedeu ung,
nämlich
nach
d ei
"Ab-
eilungen":
Ab . I
A bei gebe ,
Ab .
II
A bei nehme ,
Ab .
III
Sons ige
Mi gliede
(G uppen
VII-X).
Wäh end
in
den
Ausschüssen
on
den
G uppen
nich
meh
die
Rede
wa ,
s ell en
die
Ab eilungen
Un e -
gliede
da ,
die
wiede hol
un e einande
eigene
Kon ak e
p logen.
Be o
wi
zu
den
F agen
de
Bewäh ung
des
Vo läu igen
Reichs-
wi scha s a es
sowohl
als
wi scha spoli ischen
Be a ungsg emiums
im
allgemeinen
wie
als
eine
Ins i u ion
de
übe be ieblichen
Mi be-
s immung
kommen,
mag
angesich s
de
noch
da zus ellenden
Besei i-
gung
des
Vo läu igen
Reichswi sch:a s a es 1933/34
du ch
die
na ional-
sozialis ische Reichs egie ung
die
F age
bean wo e
we den,
wie
es
um
Ak i i ä
und
Leis ung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
in
den
le z en
Jah en
seine
Exis enz
s and.
Es
wa
ihm
inso e n
eine
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De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
(1919-1934) 103
um assende
Be a ungs ä igkei
e sag ,
als
die
Reichs egie ung
ihn
nich
he anzog
zu
o he igen
Begu ach ung
de
zahl eichen
No e -
o dnungen
des Reichsp äsiden en,
mi els
de
man
de
g oßen
Wi -
scha sk ise
zu
Beginn
de
1930e
Jah e
en gegen a .
Au
Vo s ellun-
gen
des
Vo s andes
wu de
" on
sei en
de
Reichs egie ung
gean wo -
e ,
daß
es
nich
angängig
sei,
das
No e o dnungs ech
des Reichs-
p äsiden en
on
eine
o he igen
Begu ach ung
du ch
den
Reichswi -
scha s a
abhängig
zu
machen"58. Doch
ließ
die
Reichs egie ung
den
Vo läu igen
Reichswi scha s a
Gu ach en
e s a en
zu
F agen,
die
bei
de
K isenbekämp ung
eine
Rolle
spielen
konn en,
so
zu
Kon-
zessionie ung
on
Wa enhäuse n
und
Einhei sp eisgeschä en,
sowie
zu
E wei e ung
de
Un e sagungsbe ugnis
des §
35
de
Gewe beo d-
nung
(D ucksache 382),
e ne
übe
die
Hebung
de
P oduk ion,
ins-
besonde e
du ch
A bei sbescha ung
(D ucksache 381) (heide 1932
du ch
den
Zen alausschuß).
Zu o
ha e
sich
de
Wi scha spoli ische
Ausschuß 1930/31
wiede hol
mi
den
auch
k isenpoli isch
bedeu samen
F agen
de
P eisbindung,
insbesonde e
bei
Ma kena ikeln,
be aß
(D ucksachen 371, 373, 374, 376, 377). Aus
den
Jah en
1928-1930
kann
insbesonde e
au
die
g oßen
Gu ach en
des Sozialpoli ischen
Aus-
schusses
zum
En wu
eines A bei sschu zgese zes (D ucksache 355
A-D),
zum
En wu
eines
Be u sausbildungsgese zes
(D ucksache 360),
zum
En wu
eines
Be ga bei sgese zes (D ucksache
366)
hingewiesen
we den.
Au
ag a poli ischem
Gebie
leis e e
de
Un e ausschuß
ü
Landwi scha
und
E näh ung
1930-32
du ch
meh e e
Gu ach en
zu
Ein üh ung
on
Handelsklassen
ü
e schiedene
landwi scha liche
E zeugnisse beach liche
A bei .
Am
Schluß
de
e igges ell en
Gu -
ach en
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
s eh
-
mi
N .383
die
le z e
D ucksache -
de
um ang eiche
"Be ich
des
A bei saus-
schusses
zu
E s a ung
eines
Gu ach ens
zu
dem
En wu
eines
Ge-
se zes
übe
Ak iengesellscha en
und
Kommandi gesellscha en
au
Ak ien
sowie
zu
dem
En wu
eines
Ein üh ungsgese zes",
eine
ech s-
poli ische
A bei
on
hohem
Rang.
Sie
is
gezeichne :
"Be lin,
den
7.
Mä z
1933.
D .
Hachenbu g",
äg
mi hin
ein
Da um
ku z
nach
de
Mach e g ei ung
des Na ionalsozialismus.
Wenn
diese
alsbald
den
Vo läu igen
Reichswi scha s a
besei ig e, so
hob
e
dami
eine
Ins i-
u ion
au ,
die
damals
zwa
nich
den
ollen
Be eich
ih e
möglichen
Wi ksamkei
aus üll e,
abe
bis
zule z
bedeu ende
Leis ungen
als
Be-
a ungso gan
e b ach
ha e
und
wei e e
zu
e b ingen
in
de
Lage
wa .
Die
F age
de
Bewäh ung
des
Reichswi scha s a es
ha
die
Ö en -
lichkei einschließlich
on
S aa s-
und
Wi scha swissenscha e n
zu
seinen
Lebzei en
wie
spä e
iel
beschä ig .
Es
will
mi
scheinen,
daß
58
Denksch i
H,
S. 241.
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110 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Handwe kskamme n
soll e
ein
pa i ä isches
"Gemeinscha so gan"
bei
jede
Kamme
gebilde
we den.
Fü
die
Landwi scha skamme n
ge-
lang
eine
Einigung
dahin,
daß
in
eine
einhei lichen
Kamme
die
Un e nehme
2/
3, die
A bei nehme
1/
3
de
Mi gliede
s ellen
soll en. -
Zu
de
F age
de
Bezi kswi scha s ä e
"bes and
au
de
Sei e
de
Un e nehme
die
Neigung,
die
Scha ung
de
Bezi kswi scha s ä e
als
nich
meh
ak uell
eins weilen
zu ückzus ellen,
wäh end
die
A -
bei e
die
en gegengese z e Ansich
e a en
und
in
den
Bezi kswi -
scha s ä en
o
allen
Dingen
die
pa i ä ische
Gemeinscha sa bei
zwischen
A bei gebe n
und
A bei nehme n,
die
ihnen
in
de
Handels-
kamme
nich
es los
e üll
e schien, such en"70.
T o z
diese
Mei-
nungs e schiedenhei en
gelang
es
dem
Ve assungsausschuß,
auch
Lei -
sä ze
ü
den
Au bau
und
den
Au gabenk eis
de
Bezi kswi scha s-
ä e
au zus ellen. Danach
soll en
als
Bezi kswi scha s a
Ve e e
de
gesam en
Wi scha sk eise
jeden
Bezi ks
nach
Beda ,
mindes ens
einmal
im
Jah ,
zu
E ö e ung
gemeinsame
Angelegenhei en
zu-
sammen e en.
Im
Bezi kswi scha s a
soll en
e e en
sein
a)
je
zu
Häl e
die
am lichen
und
die
eien
Be u s e e ungen
in
Landwi -
scha ,
Fo s wi scha ,
Indus ie,
Handel,
Ve keh ,
Handwe k
und
Hauswi scha ,
b) die
du ch
die
Sa zung
bes imm en
Ve einigungen
de
sons igen Wi scha sk eise,
insbesonde e
Gemeinden
und
Ge-
meinde e bände,
eie
Be u e,
Beam e,
genossenscha lich
o ganisie e
Ve b auche .
Un e
a)
soll en
A bei gebe
und
A bei nehme
gleich
s a k
e e en
sein.
De
Bezi kswi scha s a
soll e
bei
wich ige en
wi scha lichen
und
sozialen
F agen,
die
ü
den
Bezi k
on
allge-
meine
-
übe
das
In e esse
eine
Be u sg uppe
hinausgehende
-
Bedeu ung
wa en,
on
den
Behö den
gu ach lich
gehö
we den.
E
soll e be lolg sein, seine sei s
zu
Lösung
wi scha liche
und
soziale
Au gaben
An egungen
zu
geben
und
An äge
an
die
Behö den
zu
s ellen. Die
Bezi kswi scha s ä e
soll en
ih e sei s
einen
Teil
de
Si ze
des Reichswi scha s a es -höchs ens
ein
Vie el
-bese zen.
Ta sächlich
sind
diesen
Vo a bei en
ü
den
Un e bau
und
Mi elbau
des Reichswi scha s a es
keine
wei e en
Bemühungen
um
de en
E ich ung
ge olg : Die
Rä e o de ung
de
A bei e scha
klang
ab,
und
die So ge,
hie
eine
übe o ganisa ion
zu
scha en,
gewann
die
Vo hand.
Ande s
s and
es
um
die
Scha ung
eines
endgül igen
Reichswi -
scha s a es. Reichs egie ung
und
Vo läu ige
Reichswi scha s a
wa en
sich
in
de
Ve olgung
dieses Zieles
g undsä zlich
einig
und
kamen
auch
in
den
F agen
seines
Au gabenk eises
und
seines
Au -
baus
einande
nahe.
In
seinen
Vo a bei en
gelang e
de
Ve assungs-
70
Denksch i
I,
S.
505
.
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De Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
111
ausschuß
zu
den
olgenden
g undlegenden
Vo s ellungen
übe
den
end-
gül igen
Reichswi scha s a :
Diese
soll
begu ach endes
O gan
blei-
ben,
mi hin
nich
zu
eine
mi beschließenden
zwei en
Kamme
ausge-
bau
we den.
Die
im
A .
165
de
Ve assung
o gesehenen
Zus ändig-
kei en
sollen
indessen
oll
e wi klich
we den.
Mi hin
soll
de
Reichs-
wi scha s a
eine sei s
Gese zen wü e
de
Regie ung
au
wi scha s·
und
sozialpoli ischem
Gebie
begu ach en,
ande e sei s
soll
e
Gese zes-
o lagen
bean agen,
eigene Gese zes o lagen
au s ellen,
du ch
die
Reichs egie ung
beim
Reichs ag
einb ingen
und
selbs
o
diesem
e -
e en
können.
Das
Begu ach ungs ech
des
Reichswi scha s a es
soll
sich
au
alle
wi scha s-
und
sozialpoli ischen
Gese zen wü e
e s ek-
ken.
Seine
Anhö ung
soll
in
einem
möglichs
ühen
Zei punk ,
mög-
lichs
o
de
endgül igen
Beschluß assung des
Reichskabine s
e ol-
gen. Die
Gesam zahl
de
Mi gliede
soll
im
In e esse
de
p ak ischen
A bei
und
aus
inanziellen
G ünden
nich
meh
als
die
Häl e
de
Mi gliede zahl des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
be agen.
A -
bei gebe -
und
A bei nehme -Ve e e
sollen
in
gleiche
S ä ke
die
Ab eilungen
I
und
II,
die
sons igen
Wi scha sk eise
zusammen
mi
den
on
de
Reichs egie ung
e nann en
Pe sonen
die
Ab eilung
III
bilden.
Fü
die
einzelnen
A bei sgebie e
sollen
s ändige
Ausschüsse
bes ell
we den.
In
de
Regel sollen diese
die
dem
Reichswi scha s a
obliegenden
Be a ungen
und
En scheidungen
endgül ig
e ledigen.
Be-
a ungen
in
de
Voll e sammlung
sollen
nu
in
es geleg en
Aus·
nahme ällen
s a inden.
Un e
Ve wendung
de
G undgedanken
des Ve assungsausschusses
wu den
zunächs
im
Reichswi scha sminis e ium
zwei
Gese zen wü e
au ges ell ,
nämlich
ein
En wu
eines Gese zes
übe
den
Reichswi -
scha s a
und
ein
En wu
eines Gese zes
zu
Aus üh ung
des
Ge-
se zes
übe
den
Reichswi scha s a . Diese
Zwei eilung
wu de
ü
no -
wendig
gehal en,
da
die
Konzep ion
eines
Reichswi scha s a es
ohne
Un e bau
nich
im
Einklang
s and
mi
A .
165
de
Ve assung.
Mi -
hin
bedu e
es eines
e assungände nden
Gese zes.
In
dieses
nahm
man
lediglich einige
g undlegende
Bes immungen
übe
Wesen,
Um ang
und
Au gaben
des Reichswi scha s a es
hinein,
wäh end
alles
wei-
e e
du ch
das
Aus üh ungsgese z
ge egel
wu de.
Die
beiden
Re e en-
enen wü e
wu den
im
Augus
1925
dem
Vo läu igen
Reichswi -
scha s a
o geleg , dessen
Ve assungsausschuß
sie
im
He bs
1925
und
Win e
1925/26
be ie .
Im
No embe
1926
leg e
de
Reichswi scha sminis e
D .
Cu ius
pe sönlich
in
eine
Si zung
des Ve assungsausschusses
die
endgül i-
gen
beiden
Gese zen wü e
o .
Ih e
Be a ung
im
Ve assungsausschuß
e olg e
im
Win e
1926/27.
Hie bei
en zünde e
sich nochmals
de
Ge-
gensa z
zwischen
A bei gebe n
und
A bei nehme n
in
de
F age
de
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112 Geschich liche übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
Scha ung
des
Un e baues
zum
Reichswi scha s a ,
au
den
die
A bei nehme ,
nach
eine
pa i ä ischen
Mi wi kung
s ebend,
nich
e zich en
woll en,
wo au
die
A bei gebe
hingegen
keinen
We
leg-
en
und
keine
Bindungen
eingehen
woll en.
Mi
Mühe
einig e
man
sich
au
die
olgende
En schließung:
"Un e
Hinweis
au
die
Vo a bei en
seines
Ve assungs-Ausschusses
e such
de
Reichswi scha s a
die
Reichs egie ung,
alsbald
die
F age
zu
p ü en,
au
welchem
Wege
die
Lücken,
die
zu
Zei
noch
in
de
Du ch üh ung
des
A .165
de
Reichs e assung
bes ehen,
geschlossen
we den
können.
Insbesonde e
wi d
o geschlagen,
sowei
nich
inne halb
de
o handenen
ö en lich-
ech lichen
Be u s e e ungen
das
Zusammenwi ken
on
A bei gebe -
und
A bei nehme e e e n
siche ges ell
wi d,
neben
und
in
Ve -
bindung
mi
ihnen
ö en lich- ech liche
O gane
o zusehen,
in
denen
A bei gebe -
und
A bei nehme e e e
die
gemeinsamen
F agen
au
G und
gemeinsame
Be a ung
om
achlich- egionalen
S andpunk
be-
handeln.
De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
e wa e ,
daß
en sp e-
chende
Gese zen wü e
dem
endgül igen
Reichswi scha s a
un e -
züglich
o geleg
we den
71
."
Im
üb igen
e gaben
sich
bei
de
Be a ung
de
Gese zen wü e
ü
den
endgül igen
Reichswi scha s a
im
Ve -
assungsausschuß
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a s
keine
solchen
Disk epanzen
wede
inne halb
des
Be a ungsg emiums
noch
in
seine
S ellungnahme
gegenübe
de
Reichs egie ung,
daß
sie
hie
E wäh-
nung
inden
müß en
72
•
Im
Reichs ag
begann
die
Be a ung
de
genann en
Gese zen wü e
im
No embe
1927.
Sie
wu den
dem
Volkswi scha lichen
Ausschuß
übe wiesen,
kamen
abe
do
nich
meh
zu
Behandlung.
Im
No em-
be
1928
wu den
sie
abe mals
dem
neu
gewähl en
Reichs ag
o ge-
leg 73,
nachdem
de
Reichs a
de
mi
dem
e s en
Gese z
e bundenen
Ve assungsände ung
mi
de
o gesch iebenen
S immenzahl
zuge-
s imm
ha e.
Da
die
Gese zen wü e
hie mi
ih e
endgül ige
Fo m
ge-
unden
ha en
und
da
sie
eine
auch
ü
heu ige
E wägungen
übe
einen
Wi scha s a
beach liche
Kons uk ion
en hal en,
sei
hie
au
ih en
wesen lichen
Gehal
eingegangen.
In
dem
Gese z
übe
den
Reichswi scha s a
wa
seine
S ellung
in
§ 1
wie
olg
um issen:
71
D ucksache N .350 des Vo läu igen Reichswi scha s a es: Be ich des
Ve assungs-Ausschusses übe den En wu eines Gese zes übe den Reichs-
wi scha s a
und
den En wu eines Gese zes
zu
Aus üh ung des Gese zes
übe
den Reichswi scha s a om
19.
Feb ua
1927.
Auch Denksch i II,
S.214.
72
Vgl. die
in
de
o igen Fußno e genann en Quellen.
73
Ve handlungen des Reichs ages. IV. Wahlpe iode
1928.
Bd.430. Anlagen
N .
1-350.
D ucksache N .348. -Wiede gabe
in
Denksch i II, S.276-294.
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De Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
113
"Nach Maßgabe dieses Gese zes
und
des Gese zes
zu
Aus üh ung
des Gese zes
übe
den
Reichswi scha s a
begu ach e
de
Reichswi -
scha s a
wi scha spoli ische
und
sozialpoli ische
Gese zen wü e,
eg
wi scha s-
und
sozialpoli ische
Maßnahmen
an
und
nimm
au
Ve langen
ode
mi
Zus immung
de
Reichs egie ung
wi scha liche
und
soziale
E hebungen
o . Die Reichs egie ung
kann
den
Reichswi -
scha s a
um
die
E s a ung
on
Gu ach en
zu
wi scha s-
und
so-
zialpoli ischen
Maßnahmen
e suchen.
De
Reichswi scha s a
wi k
insbesonde e
bei
de
Vo be ei ung
on
Gese zen wü en
zu
wei e en
Aus üh ung
des
A ikels
165
de
Reichs e assung
mi ."
Au gaben
und
Rech e des
Reichswi scha s a es
wa en
in
dem
Ge-
se z
wie
olg
p äzisie :
,,1. Begu ach ung. §
3.
Wi scha spoli ische
und
sozialpoli ische
Ge-
se zen wü e
on
g undlegende
Bedeu ung
sollen
on
de
Reichs egie-
ung
o
ih e
Einb ingung
dem
Reichswi scha s a e
zu
Begu -
ach ung
o geleg
we den.
Sowei
die
Reichs egie ung
den
Reichswi -
scha s a
schon
bei
den
Vo a bei en
zu
einem
solchen
Gese zen wu e
hö ,
gib
sie
den
En wu
dem
Reichswi scha s a e
spä es ens
mi
de
Vo legung
beim
Reichs a
bekann ,
auch
wenn
sie
die
Abgabe
eines nochmaligen
Gu ach ens
hie zu
nich
e o de .
Die
Reichs egie ung
soll
die
Gu ach en
dem
Reichs a
und
dem
Reichs ag
zusammen
mi
den
Gese zen wü en
o legen.
In
d ingen-
den
Fällen
und
in
den
Fällen
des
Absa z
1
Sa z
2 soll sie
das
Gu -
ach en
nach eichen.
Aus
de
Mi e
des Reichs ages
eingeb ach e
Gese zen wü e
de
im
Absa z
1 bezeichne en
A
soll die
Reichs egie ung
dem
Reichswi -
scha s a e
nich
spä e
als
dem
Reichs a
mi eilen.
E s a e
de
Reichswi scha s a
ein
Gu ach en,
so soll
die
Reichs egie ung
es
dem
Reichs a
und
dem
Reichs ag
un e züglich
o legen.
Reichs egie ung sowie Reichs ag,
Reichs a
und
de en
Ausschüsse
können
e langen,
daß
Voll e sammlung
ode
Ausschüsse des Reichs-
wi scha s a s
ih e
Gu ach en
o
dem
Reichs ag,
dem
Reichs a
ode
ih en
Ausschüssen
du ch
Beau ag e
mündlich
e läu e n
lassen.
2.
Bean agung
on
Gese zes o lagen
und
An egungen.
§
4.
De
Reichswi scha s a
ha
das
Rech , wi scha spoli ische
und
sozial-
poli ische Gese zes o lagen
on
g undlegende
Bedeu ung
zu
bean a-
gen
ode
en sp echende
Maßnahmen
anzu egen.
S imm
die
Reichs-
egie ung
eine
Gese zes o lage
nich
zu, so
ha
sie
o zdem
die
Vo -
lage
un e
Da legung
ih es
S andpunk es
gemäß
A ikel
69
de
Reichs-
e assung
beim
Reichs ag einzub ingen.
De
Reichswi scha s a
kann
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli
ik
24/II
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114 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu s'chland
die
Vo lage
o
dem
Reichs ag
du ch
eines,
o
den
Ausschüssen des
Reichs ags
auch
du ch
meh e e
seine
Mi gliede
e e en
lassen."
Die
zi ie en
Bes immungen
zeigen,
daß
dem
endgül igen
Reichs-
wi scha s a
ein
wesen lich
wei e
eichendes
Be a ungs ech
zuge-
dach
wa
wie
dem
Vo läu igen
Reichswi scha s a .
Alle dings
blieb
die
Besch änkung
au
Gese zen wü e
on
"g undlegende
Bedeu ung"
bes ehen
und
dami
die
Ge ah
on
Meinungs e schiedenhei en
übe
die
Ve p lich ung
zu
Be eiligung
des Reichswi scha s a es.
Übe
Um ang
und
Zusammense zung
des Reichswi scha s a es
en -
hiel
§ 2 des Gese zes
übe
den
Reichswi scha s a
olgende
Be-
s immung:
"De
Reichswi scha s a
bes eh
aus
151
s ändigen
Mi gliede n,
die
on
de
Reichs egie ung
au
G und
on
Vo schlägen
de
Ve e ungen
de
Un e nehme ,
de
A bei nehme
und
sons
be eilig e
Volksk eise
ode
au
G und
on
E nennungen
du ch
die
Reichs egie ung
ode
den
Reichs a
einbe u en
we den.
Auße dem
können
ü
einzelne
Si zungen
ode
Ve handlungsgegen-
s ände
nich s ändige
s immbe ech ig e
Mi gliede
nach
Maßgabe
des
Aus üh ungsgese zes
einbe u en
we den."
E sich lich
wa
mi
de
Besch änkung
de
Zahl
de
s ändigen
Mi -
gliede
au
151
dem
Gedanken
an
ein
Wi scha spa lamen
mi
Ve -
e ung
möglichs
iele
Wi scha sin e essen
eine
Absage
e eil .
Ande e sei s
läß
die
Ein üh ung
nich s ändige
Mi gliede
die
Absich
e kennen,
den
Sach e s and
des Reichswi scha s a es möglichs
um-
assend
zu
ges al en. F eilich
wa en
hie mi
die
F agen
e bunden,
einmal
inwiewei
die
s ändigen
Mi gliede
des
Reichswi scha s a es
sich
zu
He anziehung
wei e e
S immbe ech ig e
be ei anden,
ein
ande mal
ob
die
gewünsch en
Sach e s ändigen
zu
eine
Mi wi kung
als
Mi gliede
"zwei en
Ranges"
geneig
wa en.
Die
Ve eilung
de
151
Mi gliede
au
die e schiedenen
Wi scha s-
k eise
wie
alle
wei e en
O ganisa ionsp obleme
des Reichswi scha s-
a es
wa en
in
dem
zwei en
Gese zen wu
zu
Aus üh ung
des
Ge-
se zes
übe
den
Reichswi scha s a
ge egel . Die
Mi gliede
wa en
hie
nach
Ab eilungen
und
G uppen
gegliede .
In
übe eins immung
mi
de
im
Vo läu igen
Reichswi scha s a
üblich
gewo denen
Glie-
de ung
wa en
3
Ab eilungen
o gesehen:
Ab eilung
I (A bei gebe )
und
Ab eilung
I!
(A bei nehme )
mi
je
48
Mi gliede n,
Ab eilung
II!
(sons ige K eise)
mi
55
Mi gliede n.
Die
olgende
Au s ellung
zeig eine sei s,
wie
die
Regie ungs o lage
die
151
Si ze
e eil
zu
sehen
wünsch e,
ande e sei s
wie
zu o
de
Ve assungsausschuß des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
die
Zu-
sammense zung
des
endgül igen
Reichswi scha s a es
be ü wo e
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De
Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
115
ha e.
Diese
ha e
eine
gleiche
S ä ke
de
3
Ab eilungen
mi
je
48
Ve e e n,
mi hin
eine
Gesam zahl
on
144
Ve e e n
o gesehen.
Endgül ige Endgül ige
Vo schlag des Regie ungs-
Reichswi scha s a es
74
Vo lage
75
Ab eilung
I
(A bei gebe )
G uppe
1:
Land-
und
Fo s wi scha
G uppe
2:
Indus ie
...........
.
G uppe 3:
Handwe k
...........
.
G uppe
4:
Handel
.............
.
G uppe
5:
Banken
und
P i a -
e siche ung
.........
.
G uppe
6:
Ve keh
und
Fische ei
Ab eilung
11
(A bei nehme )
Ab eilung
111
G uppe
7:
S äd e, Landgemeinden,
Landk eise
...........
.
G uppe
8:
Ö en lich- ech liche
Ve siche ungs-
und
K edi -
ans al en
...........
.
G uppe
9:
Konsumgenossenscha en
Haus auen
.........
.
G uppe
10: Landwi scha liche
und
gewe bliche Genossen-
scha en
.............
.
G uppe
11:
Tagesp esse
.........
.
G uppe
12: Beam enscha
.......
.
F eie Be u e
.........
.
G uppe
13:
Ve e e
einzelne
Wi scha sgebie e ( om
Reichs a zu e nennen)
..
Auslandsdeu sch u n
....
G uppe
14: Pe sönlichkei en, die die
Wi scha besonde s
ge ö de haben ode zu
ö de n
geeigne sind ( on
de
Reichs egie ung
zu
e nennen)
...........
.
Ve e e
Ve e e
12
12
6
7
5
6
48
10
3
4
1
4
2
2
3
9
1
9
144
13
12
6
7
4
6
48
11
3
4
1
4
2
2
3
12
1
12
151
In
de
Zusammense zung
de
Delegie en
de
A bei gebe
und
de
A bei nehme
und
de
meis en
G uppen
de
Ab eilung
III
wa en
sich
Reichs egie ung
und
Reichswi scha s a
as
öllig
einig.
De
Un e -
schied
bes and
as
ausschließlich
da in,
daß
die
Reichs egie ung
die
Zahl
de
on
ih
und
dem
Reichs a
zu
e nennenden
Ve e e
e was
höhe
bemessen
woll e.
74
Denksch i II, S.
204
.;
hie
auch Angabe
de
o schlagenden
Kö pe -
scha en.
75
Denksch i II, S.
278
.;
hie
auch Angabe
de
o schlagenden
Kö pe -
scha en.
8'
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116 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
De
Gese zen wu
egel e
auch
eingehend
die
A bei sweise
des
Reichswi scha s a es.
Endgül ig
wu de
das
Schwe gewich
seine
Tä igkei
in
die
Ausschüsse geleg .
Als
Haup ausschüsse
wa en
ein
wi scha spoli ische ,
ein
sozialpoli ische
und
ein
inanzpoli ische
Ausschuß ( on höchs ens
je
30
s ändigen
Mi gliede n) o gesehen.
Die
Haup ausschüsse
soll en
die
Vo lagen
de
Reichs egie ung
begu ach-
en,
sowei
sie
nich
die
Begu ach ung
einem
Sonde ausschuß
übe wie-
sen
ode
die
om
Vo s and
einbe u ene
Voll e sammlung
sich
die
Begu ach ung
o behiel .
Dadu ch,
daß
die
Voll e sammlung
nu
au
G und
eines Beschlusses
des
Vo s andes
des Reich.swi scha s a es
zu-
sammen e en
soll e
-
die
Reichs egie ung
soll e
alle dings
eine
Ein-
be u ung
o de n
können
-,
wa
diese
in
ih e
Ak ions ähigkei
be-
sch änk .
Da
dem
Reichswi scha s a
auch
die
Du ch üh ung
wi scha liche
und
soziale
E hebungen
zugedach
wa ,
en hiel
de
En wu
des
Aus-
üh ungsgese zes
auch
eingehende
Bes immungen
übe
Bes ellung
und
A bei sweise
on
E mi lungsausschüssen.
Die
im
No embe
1928
dem
Reichs ag
o geleg en
Gese zen wü e
übe
den
Reichswi scha s a
wu den
wiede
dem
Volkswi scha li-
chen
Ausschuß
übe wiesen,
de
sie
in
e s e
Lesung
be ie .
Die
E geb-
nisse
wu den
im
Mä z
1929
dem
Ve assungsausschuß
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
zu
S ellungnahme
zugelei e
und
on
dessen
Un e ausschuß
be a en.
Sein
Be ich
plädie e
nochmals
ü
die
Zahl
on
144
Mi gliede n
(s a
de
je z
on
de
Reichs egie ung
o gese-
henen
151)
und
äuße e
sich
zu
e schiedenen
kleine en
Si z-Angele-
genhei en.
Die
zwei e
Lesung
im
Volkswi scha lichen
Ausschuß
des
Reichs ages
begann
im
Mai
1929
und
wu de
nach
lange
Un e b e-
chung
im
Mai
1930
beende .
übe
das
Ende
de
Bemühungen
um
den
endgül igen
Volkswi scha s-
a
wi d
in
de
Denksch i
II
ausge üh 7
6:
"Am
4.
Juli
1930
e olg e
die
2.
Lesung
im
Plenum
des Reichs ags,
in
de
säm liche
Abände ungs-
an äge
abgelehn
und
die
En wü e
in
de
Ausschuß assung
angenom-
men
wu den.
Die
3.
Be a ung
e olg e
am
12.
Juli
1930.
In
de
endgül-
igen
Abs immung
am
14.
Juli
s imm en
on
den
398
anwesenden
Abgeo dne en
nu
234
ü
den
En wu .
Die
ü
das
e assungs-
ände nde
Gese z
no wendige
Zweid i elmeh hei
wa
dami
nich
ge-
geben
und
die
E ich ung
des
endgül igen
Reichswi scha s a s
au
unbes imm e
Zei
e ag .
Als
beme kenswe
is
hie bei
zu
e zeich-
nen,
daß
die
Abs immung
nich
an
G undsä zlichem,
sonde n
ledig-
lich
an
de
F age
de
Ve eilung
de
Si ze
schei e e."
76
Denksch i
II,
S.
218
.
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De
Vo läu ige Reichswi scha s a
(1919-1934)
117
Diese
Da s ellung
aus
dem
Haus
des
Vo läu igen
Reichswi scha s-,
a es
is
einiges
hinzuzu ügen:
Da
die
Schluß
abs immung
namen lich
e olg e,
is
die
S ellungnahme
de
Pa eien
e kennba TI.
Neben
de
äuße s en
Linken,
den
Kommunis en,
s imm e
die
Rech e
gegen
den
Reichswi scha s a ,
nämlich
die
Na ionalsozialis ische
Deu sche
A -
bei e pa ei,
die
Deu schna ionale
Volkspa ei,
die
Baye ische
Volks-
pa ei,
e ne
die
Reichspa ei
des
Deu schen
Mi els andes.
Fü
den
Reichswi scha s a
s imm en
Zen um,
Deu sche
Demok a ische
Pa -
ei
und
Sozialdemok a ische
Pa ei.
Wäh end
die
genann en
Pa eien
geschlossen
gegen
ode
ü
den
En wu
s imm en
-
wie
mi
Siche -
hei
anzunehmen:
un e
F ak ionszwang
-,
wa en
die
S immen
de
Deu schen
Volkspa ei
(29
ja, 9 nein)
und
de
Ch is lich-Na ionalen
A bei sgemeinscha
(8
ja, 8 nein) ge eil .
Mi hin:
Die
d ei
Pa eien,
die
1881
Bisma ck
den
Deu schen
Volkswi scha s a
e weige
ha -
en,
wa en
je z
die
Be ü wo e
des
Reichswi scha s a es,
wäh end
die
als
Nach olge
de
eins
wi scha s a eundlichen
Konse a i en
und
F eikonse a i en
anzusehenden
Deu schna ionalen
sich
je z
da-
gegen
wand en.
Bei
de
Ablehnung
haben
gewiß
auch
Si z e eilungs-
agen
eine
Rolle,
abe
keine
en scheidende, gespiel .
Es
is
on
de
Rech en
auch
o geb ach
wo den,
daß
man,
wenn
schon
eine
Wi -
scha s ep äsen a ion,
dann
eine
ausgesp ochen
be u ss ändische
wün-
sche -
was
auße halb
des
Be eichs
de
poli ischen
Möglichkei lag.
En scheidend
wa ,
daß
die
Opposi ion
den
Regie ungspa eien
nich s
zuges ehen
woll e
und
au
einem
unsachlichen
Nein
e ha e.
So
schei e en,
da
die
Regie ungspa eien
ih e sei s
keine
Zwei-D i el-
Meh hei
hin e
sich
ha en,
die
zehnjäh igen
Bemühungen
on
Reichs-
egie ung
und
Vo läu igen
Reichswi scha s a
um
einen
endgül igen
Reichswi scha s a
an
de
s u en
Ve neinung
eines
Teiles des
Pa -
lamen s
ode
-
allgemeine
-
an
de
Einhal ung
zwa
übliche ,
abe
nich
sachge ech e
pa lamen a ische
Spiel egeln.
e)
Die
Au lösung
des VOTläu igen ReichswiT scha sTa es .
Die
am
30.
Janua
1933
e olg e
Mach e g ei ung
des
Na ionalsozia-
lismus
üh e
als
Folge
on
dessen
ä e eindliche
Eins ellung
das
Ende
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
he bei.
Seine
Besei igung
du ch
die
damals
die
Gese zgebung
handhabende
Reichs egie ung
e olg e
in
zwei
E appen:
Zunächs
e ging
ein
Gese z
übe
den
Vo läu igen
Reichswi scha s-
a
om
5.
Ap il
193378•
Diesem
zu olge
endig e
die
Mi gliedscha
de
77
Ve handlungen des Reichs ages.
IV.
Wahlpe iode 1928. Band 428. S eno-
g aphische Be ich e. Be lin 1930.
S.
6361
.
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118 Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Mi gliede
des
au
G und
de
Ve o dnung
om
4.
Mai 1920
gebilde en
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
mi
dem
Ink a i
des Gese zes.
De
A ikel
2
de
Ve o dnung
wu de
du ch
die
Vo sch i
e se z :
"De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
bes eh
aus
höchs ens
60
Mi glie-
de n,
die
on
dem
Reichsp äsiden en
au
Vo schlag
de
Reichs egie-
ung
be u en
we den."
Jegliche
Bindung
de
Be u ung
an
bes imm e
Wi scha sg uppen
wie
die
Wah ung
des
P inzips
de
Pa i ä
wa en
hie mi
au gehoben. Die
Mi gliede
soll en
au
4
Jah e
einbe u en
we -
den;
jedes
Jah
soll e
ein
Vie el
de
Mi gliede
ausscheiden
und
neu
bes ell
we den.
Das
Gese z
sah
noch die
Bildung
on
s ändigen,
nich -
s ändigen
und
Sonde -Ausschüssen o .
Ob
die
damalige
Reichs egie ung
e ns ha
die
Bildung
eines solchen
kleine en
Reichswi scha s a es
ins
Auge
ge aß
ha
ode
ob sie
ode
die
Meh zahl
ih e
Mi gliede
dieses Gese z
nu
als
E appe
au
dem
Weg
zu
Besei igung
diese
Ins i u ion
ansah,
e moch e
ich
nich
zu
klä en.
Das
Le z e e
is
wah scheinlich.
Zu
Bildung
eines
Reichswi -
scha s a es
zu olge
dem
Gese z
om
5.
Ap il
1933
is
es,
sowei
ich
es s ellen
konn e,
nich
gekommen.
Vielmeh
e olg e
seh
bald
die
öllige
Besei igung
dieses
O gans
du ch
das
Gese z
übe
die
Au he-
bung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
om
23.
Mä z
193479•
Es
bes imm e:
"De
Vo läu ige
Reichswi scha s a
komm
mi
dem
Ab-
lau
des
31.
Mä z
1934
in
Weg all."
Glückliche
als
die
Ins i u ion
des Reichs ages
b auch e
die
Ins i-
u ion
des Reichswi scha s a es
nich
als
Bei allsmaschine
ü
die
Ta en
de
na ionalsozialis ischen
Regie ung
zu
wi ken.
Die nach
dem
Zusammenb uch
des
"D i en
Reiches" 1945
und
nach
de
4-Zonen-He scha
de
Alliie en
1949 ins
Leben
ge e ene
Bundes-
epublik
Deu schland
en häl
in
ih e
Ve assung,
dem
G undgese z
om
23.
Mai 1949,
keine
Bes immung
übe
einen
Bundeswi scha s a .
Auch
is
es
o z
zei weise
in ensi e ,
imme
wiede keh ende
E -
ö e ung
eines
Bundeswi scha s a es
in
de
Ö en lichkei
bislang
nich
zu
Ve wi klichung
diese
Ins i u ion
gekommen.
Es
kann
e s aunen,
daß
bei
de
Be a ung
des
G undgese zes
du ch
den
"Pa lamen a ischen
Ra "
om
Sep embe
1948 bis
Mai
1949
die
Ein ich ung
eines
Wi scha s a es
ü
die
Bundes epublik
as
une ö -
e
blieb. Die
G ünde
hie ü
kann
man
nu
mu maßen.
Ausschlag-
gebend
schein
mi
gewesen
zu
sein,
daß
die
ans ehenden
ein
poli i-
schen
P obleme
de
Ve einigung
de
Wes zonen
in
de
Bundes epublik
in
ih e
Vielzahl die
Pa lamen a ie
oll
in
Ansp uch
nahmen,
so
daß
sie
bis
zu
de
wi scha spoli ischen
P oblema ik
eines
Bundeswi -
78
Reichsgese zbla
Teil
I, 1933,
N .
32, S. 165
.
79
Reichsgese zbla
Teil
II,
1934,
N .
15, S. 115.
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Die
Vo läu ige
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
(1947-1962) 119
scha s a es
ga
nich
o d angen.
Teils
im
Zusammenhang
hie mi ,
eils
selbs ändig
können
olgende
G ünde
mi gespiel
haben:
Unkenn nis
des
ühe en
Bes ehens
des
Reichswi scha s a es
und
de
Möglichkei
on
Wi scha s ä en,
Ve we ung
eines
Bundeswi scha s a es
wegen
He kun
des
Rä e-
gedankens
(1918/19)
aus
Rußland
und
Un e schä zung
de
Leis un-
gen
des Reichswi scha s a es,
übe lassung
de
En scheidung
übe
einen
Bundeswi scha s a
an
die
no male
Gese zgebung,
Abneigung
gegen
einen
Bundeswi scha s a
als
"Konku enzo gan"
zum
Bundes ag.
Die einzige
mi
bekann
gewo dene
Äuße ung
zuguns en
eines
Wi -
scha s a es
wäh end
de
G undgese zbe a ung
s amm
on
D .
See-
bohm,
damals
Ve e e
de
Deu schen
Pa ei,
de
im
Pa lamen a i-
schen
Ra
am
21.
Ok obe
1948
den
Ve assungsen wu
seine
Pa ei
e läu e e
und
dabei
aus üh e
80
:
"Wi
haben
in
A .
71
unse es
Ve -
assungs o schlages
ü
die
Angelegenhei en
de
Wi scha
die
Scha -
ung
eines
besonde en
Wi scha s a es
und
in
A .
53
ü
die
Angele-
genhei en
de
Kul u
die
Scha ung
eines
besonde en
Kul u a es
o -
geschlagen,
weil
wi
eine
kla e
D eigliede ung
zwischen
dem
poli ischen,
dem
wi scha lichen
und
dem
kul u ellen
Leben
ü
no wendig
und
ich ig
hal en."
De
Abgeo dne e
D . Heuss
beme k e
dazu
un e
Hei e -
kei :
"Da
eu
sich
Rudol
S eine !"
Seebohm
e wähn e
dann
noch,
daß
in
dem
Wi scha s a
Gewe kscha en
und
Un e nehme
pa i-
ä isch
e e en
sein
soll en.
Von
den
Lände n
de
Bundes epublik
Deu schland,
die
zu olge
Ge-
heiß
de
Alliie en
o
diese
en s anden
sind
und
zumeis
schon
1946/47 sich eine
Ve assung
gaben,
haben
zwei
die
Einse zung
eines
Landeswi scha s a es
in
ih e
Ve assung
o gesehen,
nämlich
Rhein-
land-P alz
in
de
Ve assung
om
18.5.1947
und
B emen
in
de
Ve -
assung
om
21.
10.
1947.
Ande e
Lände
sind
im
Wege
de
Gese z-
gebung
nich
ge olg .
4. Die
Vo läu ige
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
(1947-1962)
a)
En s ehung
und
Au bau
Die
au
G und
de
Volksabs immung
om
18.
Mai
1947
mi
diesem
Tag
in
K a
ge e ene
Ve assung
des
Landes
Rheinland-P alz
heb
sich
on
den
Ve assungen
ande e
deu sche
Lände
nich
nu
gene ell
80
Pa lamen a ische
Ra .
S enog aphische
Be ich .
Sieben e
Si zung:
2l.
Ok obe
1948.
N .
7,
S.92.
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126 Geschich liche
Übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Bundes e assungsge ich
du ch
U eil
om
21.
Ok obe
1954
das
e -
wähn e
Landesgese z
ü
nich ig
e klä e.
Eine
übe
Rheinland-P alz
hinaus
eichende
g oß
angeleg e
Ini ia-
i e
en al e e
die
Haup wi scha skamme
1949
zu
Fö de ung
des
Wohnungsbaus
mi
zusä zlichen Geldmengen.
Das
on
de
Haup wi -
scha skamme
hie zu
eins immig
gebillig e
Memo andum
om
18.
Juli
1949
be e end
die
In es i ions-,
insbesonde e
Wohnungsbau-
und
K e-
di poli ik
läß
Robe
NöH
on
de
Nahme
als
eibende
K a
e ken-
nen.
Wei e
sp ach
sich die
Haup wi scha skamme
au
k edi poli i-
schem
Gebie
1954
ü
das
Di ek geschä
de
Landeszen albanken
aus.
Wiede hol
-
abe
e gebens
-
ha
sich
die
Haup wi scha skam-
me
ü
die
Du ch üh ung
eine
Ve wal ungs e o m
in
Rheinland-
P alz
eingese z ,
um
du ch
Beg enzung
de
S aa sau gaben
und
a io-
nalen
Behö denau bau
die
Finanzlas
de
Wi scha
zu
e inge n.
Au
dem
Gebie
de
Ve wal ung
ha
sie
auch
einmal
on
ih em
Rech
zu
Un e b ei ung
on Gese zes o lagen
Geb auch
gemach ,
indem
sie
1954
einen
Gese zen wu
übe
die
Scha ung
eines Landes e siche-
ungsam es
in
Rheinland-P alz
o leg e,
de
jedoch
nich
die
Zus im-
mung
de
Landes egie ung
and. Die
Haup wi scha skamme
ha
sich
An ang
1956
auch
ü
eine
Ve wi klichung
de
im
Bundesbeam en-
gese z
o gesehenen
Zulassung
on
Anwä e n
mi
abgeschlossenem
wi scha s-
und
sozialwissenscha lichem
S udium
ü
die
Ve wal-
ungslau bahn
eingese z
und
den
Abschluß
en sp echende
Lände -
Ve einba ungen
ge ö de .
Zum
Abschluß dieses Ve suches, die Vielsei igkei
de
Ak i i ä
de
Haup wi scha skamme
an
eine
Reihe
on
Beispielen
zu
kennzeich-
nen, sei noch
au
zwei
F agen
de
kö pe scha lichen
O ganisa ion
de
Wi scha
eingegangen, die
mi
de
Haup wi scha skamme
selbs
in
nähe e
Ve bindung
s anden,
nämlich
die
F age
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
(als Teil des
Un e baus)
eine sei s, des
Bundeswi -
scha s a es
(als
übe bau)
ande e sei s.
Mi
dem
P oblem
eine
end-
gül igen
Ges al ung
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
in
Rhein-
land-P alz
in
übe eins immung
mi
A ikel
69
de
Landes e assung
ha
sich
die
Haup wi scha skamme
wiede hol
be aß ,
zule z
im
F ühjah
1956.
Damals
ha
die
Landes egie ung
dem
Land ag
den
En wu
eines Landesgese zes
übe
die
Indus ie-
und
Handelskam-
me n
S6
o geleg ,
de
eine gleichbe ech ig e,
nich
jedoch
eine
pa i-
ä ische
Be eiligung
de
A bei nehme
an
den
Kamme n
o sah.
Es
soll en
zu
den
Ve e e n
de
Un e nehmen
in
dem
Ve häl nis
Ve e-
e
de
A bei nehme
hinzu e en,
wie
die
Zahl
de
Un e nehmen,
die
86
Land ag
Rheinland-P alz,
III.
Wahlpe iode.
D ucksachen
Ab eilung
11,
N .
73,
om
16.
Feb ua
1956.
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Die Vo läu ige
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
(1947-1962)
127
10
und
meh
A bei nehme
beschä ig en,
gegenübe
de
Gesam zahl
de
Un e nehmen
s and.
In
de
Haup wi scha skamme
wa
den
A bei nehme n
ein
Ve zich
au
ih e
Fo de ung
au
eine
pa i ä ische
Be eiligung
nich
abzu ingen,
wiewohl
sie sich
mi
de
genann en
Lö-
sung
abge unden
hä en.
Hingegen
wa en
sich
A bei gebe
und
A bei -
nehme
in
de
Haup wi scha skamme
im
Ve langen
nach
eine
E -
wei e ung
de
Selbs e wal ungs ech e
de
Indus ie-
und
Handels-
kamme n
einig. Die
Bemühungen
on
Landes egie ung,
Land ag
und
Haup wi scha skamme
on
Rheinland-P alz
um
ein
neues
Indu-
s ie-
und
Handelskamme -Rech
wa en
indessen
e gebens,
da
de
Bund
-endlich! -
die
Ma e ie
in
seine
Hand
nahm
und
das
Gese z
zu
o läu igen
Regelung
des Rech s
de
Indus ie-
und
Handelskam-
me n
om
18.
Dezembe
195687 e ließ. Dieses
hiel
die
Indus ie-
und
Handelskamme n
als
eine
Un e nehme o ganisa ion
au ech
und
sah
lediglich
eine
Be eiligung
de
A bei nehme
an
den
bei
den
Kamme n
zu
bildenden
Ausschüssen
ü
die
Be u sausbildung
o .
Mi
den
P oblemen
eines
Bundeswi scha s a es
ha
sich die
Haup -
wi scha skamme
1952
beschä ig
und
ih e
Ansich en
übe
seine
Zusammense ~ung
und
A bei sweise
in
einem
Memo andum
niede ge-
leg ,
aus
dem
einige wesen liche
Fo de ungen
hie
ange üh
sein
mögen: Die
Mi gliede zahl
solle
nich
meh
als
120
bis
150
be agen.
Doch soll en
in
die
Ausschüsse
Sach e s ändige
hinzugewähl
we den
können.
Man
hiel
es angesich s
diese
Möglichkei
nich
ü
e o de -
lich,
daß
alle
wie
nu
gea e en
wi scha lichen
In e esseng uppen
in
dem
Bundeswi scha s a
selbs
e e en
seien.
Indessen
leg e
man
au
seine
E gänzung
du ch
wissenscha liche
Sach e s ändige
in
g ö-
ße e
Zahl
(e wa
10
O o
de
Mi gliede zahl)
We .
Von
den
Mi gliede n
soll en
mindes ens
je
zwei
on
den
Lände n
-
e wa
du ch
die
Lan-
deswi scha s ä e
-
bes ell
we den.
Die
Au gabens ellung
des
Bun-
deswi scha s a es
dach e
man
sich
ähnlich
de
de
Haup wi scha s-
kamme
und
wünsch e
zusä zlich
ein
Enque e-Rech .
Die
Haup a bei
e wa e e
man
on
den
Ausschüssen. Doch
soll en
de en
Be a ungs-
e gebnisse
als
S ellungnahmen
des
Bundeswi scha s a es
nu
gel en,
wenn
sie
om
Plenum
e abschiede
wa en,
wodu ch
man
das
Gewich
de
Beschlüsse
e s ä ken
woll e.
Sehen
wi
die
o s ehend
gekennzeichne e
Tä igkei
de
Haup -
wi scha skamme
im
Lich
de
übe be ieblichen
Mi bes immung,
so
kann
ich
aus
meine
eigenen
E ah ung
als
Mi glied
de
Haup wi -
scha skamme
sagen,
daß
die
Zusammena bei
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
auch
in
diesem
Wi scha s a
e auens oll
wa .
Rei-
bungen
als
Folge
de
un e schiedlichen
wi scha lichen
He kun
87
BGBl.
I,
1956,
N .
52, S. 920.
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128
Geschich liche
übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
wa en
sel en.
Man
wa
au
beiden
Sei en
edlich
bemüh ,
gemeinsam
Lösungen
ü
F agen
de
deu schen
und
speziell
de
heinland-p älzi-
schen
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
zu
inden.
Eine
F on en ennung
zwischen
A bei gebe n
und
A bei nehme n
e gab
sich
äuße s
sel en
-so
bei
de
F age
de
Zusammense zung
de
Indus ie-
und
Han-
delskamme n
-;
o wiegend
anden
die
Resolu ionen
eins immig
An-
nahme.
Bei
Ansich s e schiedenhei en
s and
zumeis
eine
Meh hei
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
eine
Minde hei
aus
beiden
K eisen
gegenübe .
A bei gebe -
und
A bei nehme e e e
s eue en
eilweise
nach
He kun
und
Bildung
e schiedene
Leis ungen
zu
de
Gemeinscha s-
a bei
bei. Vielleich
läß
sich sagen,
daß
die
e s e en
wi scha spoli-
isch,
die
le z e en
sozialpoli isch sich
als
die
s ä ke en
e wiesen,
in-
so e n
sie
mi
de
ma e iellen
und
geis igen
Wel
des
A bei e s
g ünd-
lich
e au
wa en.
Die
" o an eibende"
Tä igkei
de
Haup wi scha skamme
and
keineswegs
allsei ig
Gegenliebe.
Wenn
auch
de
Umgang
mi
de
Be-
am enscha
de
Minis e ien
du chgängig
konzilian
wa ,
so
ühl e
sich
die
Haup wi scha skamme
doch
wiede hol
übe gangen
und
nich
genügend
be ücksich ig .
So
äuße e
sie sich
un e
dem
27.
Augus
195188 :
"Zu
eine
e heblichen
Anzahl
on
Gese zen
wi scha lichen
und
sozialen
Inhal s
is
die
Vo läu ige
Haup wi scha skamme
nich
ode
in
eine
nach
A
und
Te minse zung
unzulänglichen
Fo m
gehö
wo den.
Von
eine
noch
s ä ke en
übe gehung
muß
gesp ochen
we -
den,
wenn
man
an
,Maßnahmen
on
g undsä zliche
Bedeu ung'
im
Sinne
des
A ikels
73
denk ,
die
eben alls
zu o
mi
de
Haup wi -
scha skamme
be a en
we den
soll en.
Da übe
hinaus
is
die
nach
§ 10
des
Haup wi scha skamme gese zes
o gesch iebene
Auskun s-
p lich
on
den
Ve e e n
de
Landes egie ung
wiede hol
nich
be-
iedigend
e üll
und
e einzel
e weige
wo den."
Au
solches
Au begeh en
olg e
sei ens
de
Landes egie ung
eine
Besän igung
mi
dem
Ane kenn nis
des
We es
de
A bei
de
Haup -
wi scha skamme
und
de
Zusiche ung,
de
Ins i u ion
das
zu
geben,
was
ih
nach
de
Ve assung
zus and.
Abe
man
konn e
gelegen lich
doch
wiede
den
Eind uck
gewinnen,
daß
inne halb
de
Exeku i e
e schieden lich
Zwei el
an
de
No wendigkei
diese
Ins i u ion
be-
s and,
die
übe dies
mi
ih e
K i ik
und
ih en
An egungen
nich
imme
bequem
wa .
Die
Haup wi scha skamme
hinwiede
s ieß
sich
da an,
daß
sie
iel ach
nich
e uh ,
inwiewei
ih en
Emp ehlungen
s a -
gegeben
wu de.
88
Tä igkei sbe ich
Juli
1951
bis
Ap il
1955, S.
5.
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Die Vo läu ige Haup wi scha skamme Rheinland-P alz
(1947-1962)
129
c)
Au hebung
Gegen
Ende
de
1950e
Jah e
ging
die
Tä igkei
de
Haup wi -
scha skamme
s a k
zu ück. Dies
ha e
sachliche
und
pe sönliche
G ünde.
Sachlich
sch ump e
de
du ch
die
Kamme
wah zunehmende
A bei sbe eich
einmal
dadu ch
zusammen,
daß
die
wesen lichen
Ge-
bie e
des Wi scha s ech es
du ch
das
G undgese z
de
konku ie en-
den
Gese zgebung
des
Bundes
und
de
Lände
un e wo en
wa en,
de
Bund
on
seinem
Gese zgebungs ech
zunehmend
Geb auch
mach e
und
ü
die
Lände
nu
noch
wenig
zu
un
blieb.
Sowei
abe
noch
gewisse Wi scha sgebie e
in
de
Zus ändigkei
de
Lände
e blieben,
e inge e
sich
auch
hie
mi
de
Regelung
jede
wei e en
Ma e ie
de
kün ige
Tä igkei sbe eich.
Alle dings
hä e
die
Kamme
als
"Zen al-
o gan
de
Wi scha "
auch
zu
F agen
de
gesam deu schen
Wi -
scha spoli ik
die
Ansich en
de
heinland-p älzischen
Wi scha
zum
Ausd uck
b ingen
können.
Das
se z e
abe
sowohl
In e esse
eines
Ve wende s
diese
A bei en,
e wa
das
de
Bundes a e e ung
des
Landes,
wie
eine
quali izie e
Leis ung
de
Kamme
o aus.
An
bei-
dem
abe
mangel e
es. Die
Leis ungs ähigkei
de
Kamme
sank
in
den
le z en
Jah en
du ch
das
Ausscheiden
einige
Mi gliede .
Ih e
Meinungsäuße ungen
wu den
noch
wenige
begeh .
übe dies
wa en
on
jehe
zumindes
ein
bedeu ende
Teil
de
Minis e ialbeam en
und
de
Land agsmi gliede
on
de
g undsä zlichen
Obe lüssigkei
de
Haup wi scha skamme
übe zeug .
Die
Be ei scha ,
sich
mi
diese
in
de
Ve assung
es geleg en
Ins i u ion
abzu inden,
wu de
ge inge ;
die
Neigung, sich
ih e
zu
en ledigen,
wuchs
mi
ih e
Ve kümme ung.
1958
a
die
Kamme
nu
noch
zweimal
zusammen
zu
Behandlung
on
F agen
de
egionalen
Wi scha s ö de ung
und
Raumo dnung,
1959 noch
zweimal
zu
Be a ung
on
Auswi kungen
de
EWG
au
Rheinland-P alz,
1960
und
1961
soga
nu
noch
je
einmal
zu
Behand-
lung
eines Wasse gese zes
und
eines Be u sschulgese zes.
P ak isch
en schlie so
allmählich
die
Vo läu ige
Haup wi scha skamme ,
zu
F eude
ih e
Gegne ,
und
ohne
daß
die
Anhänge
de
Ins i u ion
sich
mi
einigem
Nachd uck
ü
die
E hal ung
ode
Wiede belebung
ein-
gese z
hä en.
Die ech liche
A es ie ung
ih es
Endes
olg e
au
e was
e schlunge-
nen
P aden.
Im
Sep embe
1960
ha e
die
Landes egie ung
dem
Land-
ag
Vo lagen
ü
zwei
Landesgese ze
un e b ei e
89•
Du ch
das
e s e
soll e
im
Wege
de
Ve assungsände ung
A ikel
71,
Abs.2
de
Ve -
assung
ges ichen
we den,
d. h.
die
Bes immung
übe
die
Zusammen-
se zung
de
A bei gebe -
und
A bei nehme e e e
in
de
Haup -
89
Land ag Rheinland-P alz,
IV.
Wahlpe iode. D ucksachen Ab eilung
11,
N . 183 und 184 om 22. Sep embe 1960.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/11
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130 Geschich liche Übe sich übe die Wi scha s ä e in Deu schland
wi scha skamme
soll e
aus
de
Ve assung
he ausgenommen
we den.
Sie
soll e,
dem
zwei en
Gese zen wu
zu olge,
nu
noch
in
dem
Landes-
gese z
übe
die
Haup wi scha skamme
en hal en
sein
und
do
eine
de
Bundesgese zgebung
übe
die
Indus ie-
und
Handelskamme n
an-
gepaß e
Regelung
inden. Die
Landes e assung
on
Rheinland-P alz
en hiel ,
wie
schon
e wähn ,
in
A .
69,
Abs.
3,
die
iel
ums i ene
Vo sch i :
"In
den
Indus ie-
und
Handelskamme n
sind
A bei gebe
und
A bei nehme
gleichbe ech ig
e e en."
Diese
Bes immung
b e-
chend,
ha e
abe
das
Bundesgese z
zu
o läu igen
Regelung
des
Rech s
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
om
18.
Dezembe
1956
nu
Un e nehme
als
Mi gliede
de
Kamme n
o gesehen.
Nun
wä e
es
mißlich gewesen, die
Indus ie-
und
Handelskamme n
als
A bei gebe -
O ganisa ionen
nich
nu
die
A bei gebe e e e ,
sonde n
zu olge
A .
71,
Abs.2
de
Ve assung
und
§
2,
Abs.2
des Landesgese zes
übe
die
Haup wi scha skamme
auch die
A bei nehme -Ve e e
on
Indus ie
und
Handel
bes immen
zu
lassen.
Dahe
sah
de
zwei e
Gese zen wu
o ,
daß
die 4
A bei nehme -Ve e e
ü
Indus ie
und
Handel
du ch
den
Land ag
zu
wählen
seien.
In
den
Beg ündungen
zu
den
beiden
Gese zen wü en
wies
die
Lan-
des egie ung
zwa
au
die wesen liche
Einengung
des
Tä igkei sbe ei-
ches
de
Haup wi scha skamme
du ch
die
wei es e
Gebie e
on
Wi scha
und
A bei
um assende
Bundesgese zgebung
hin,
zog
abe
da aus
keine
Folge ungen.
Vielmeh
e ö ne en
die
beiden
Gese z-
en wü e
den
Weg
zu
eine
egulä en
Bes ellung
säm liche
Mi glie-
de
de
Haup wi scha skamme
einschließlich
de
A bei nehme e -
e e
aus
Indus ie
und
Handel
und
dami
auch
den
E sa z
de
Vo -
läu igen
Haup wi scha skamme
du ch
eine
endgül ige. Ta sächlich
wu den
abe
die
beiden
Regie ungs o lagen
in
den
Land agsbe a un-
gen
zu
We kzeugen
zu
Au hebung
de
Haup wi scha skamme
um-
gewandel ,
was
alle dings
de
Landes egie ung
keineswegs
unwill-
kommen
gewesen
sein
dü e.
Die
e s e
Lesung
de
beiden
Gese zen -
wü e
am
27.
Sep embe
1960
im
Land ag
üh e
ohne
Diskussion
zu
übe weisung
an
Haup ausschuß, Rech sausschuß
und
Wi scha saus-
schuß.
De
Haup ausschuß,
de
die
An äge
am
26.
Juni
und
5.
Ok o-
be
1961
be ie ,
e se z e
die Regie ungs o lage, die lediglich
den
En sendungsmodus
ü
die
Haup wi scha skamme
aus
de
Ve as-
sung
he ausnehmen
woll e,
du ch
einen
An ag
au
ein
e assungs-
ände ndes
Gese z,
du ch
das
die
Ve assungsbes immungen
übe
die
Haup wi scha skamme
auße
Wi ksamkei
gese z
wu den.
Dies soll e
in
de
Weise geschehen,
daß
in
die
Ve assung
on
Rheinland-P alz,
als
A .
143,
Abs.2,
einge üg
wu de:
"Die
A ikel
71,
72
und
73
die-
se
Ve assung
(die
Bes immungen
übe
die
Haup wi scha skamme )
sind
bis
zum
Ende
des
Jah es
auße
K a ,
in
dem
das
Gese z
zu
o -
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Die Vo läu ige Haup wi scha skamme Rheinland-P alz (1947-1962) 131
läu igen
Regelung
des
Rech s
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
om
18.
Dezembe
1956 (BGBL I, S. 920)
du ch
eine
abschließende
Regelung
e se z
wi d."
Fe ne
soll e
das
Landesgese z
übe
die
Haup wi -
scha skamme
Rheinland-P alz
om
21.
Augus
1949
auße
K a
e-
en
90
.
Dami
en iel
zugleich
die
in
dem
zwei en
Gese zen wu
de
Landes egie ung
o gesehene
Bes ellung
de
A bei nehme e e e
aus
Indus ie
Und
Handel
ü
die
Haup wi scha skamme
du ch
den
Land ag.
Diese Vo schläge
anden
im
Haup ausschuß,
dem
sich
Wi -
scha s-
und
Rech sausschuß anschlossen,
eins immige
Annahme.
Dies
bedeu e e,
daß
nich
nu
die
Regie ungspa eien
(CDU
und
FDP),
son-
de n
auch
die
Opposi ion
(SPD),
die
bislang
an
de
den
A bei e n
eine
gleichbe ech ig e
Mi a bei
gewäh enden
Ins i u ion
s ä ke
in e es-
sie
wa ,
die
Haup wi scha skamme
au gaben.
Die
Möglichkei ,
hie
übe be iebliche
Mi bes immung
we be-
und
e olgswi ksam
zu
exe -
zie en, schien
nich
meh
g oß
genug.
Bei
de
2.
und
3.
Lesung
de
Gese zes o lagen
im
Land ag
am
24.
Janua
1962
üh e
de
Be ich -
e s a e
Abg.
Wingendo
aus,
"daß
du ch
das
im
Jah
1956
in
K a
ge e ene
Bundesgese z
übe
die
o läu ige
Regelung
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
de
wesen liche
Gehal
de
gese zlich
es geleg-
en
Au gaben
de
Haup wi scha skamme
ausgehöhl
wo den
is "91.
Da on
kann
a sächlich
keine
Rede
sein;
die
Aushöhlung
ha e,
wie
da geleg ,
einen
ande en
G und.
Ebenso
wa
es
unlogisch,
wenn
de
Redne
aus
de
Unmöglichkei ,
A bei nehme e e e
du ch
die
In-
dus ie-
und
Handelskamme
benennen
zu
lassen,
die
Folge ung
zog,
die
Ve assungsbes immungen
übe
die
Haup wi scha skamme
o -
läu ig
uhen
zu
lassen.
De
Wunsch, sich
de
Haup wi scha skamme
zu
en ledigen,
hä e
sich zwei elsohne sachliche
beg ünden
lassen.
Eine
Diskussion
and
auch
bei
de
2.
und
3.
Lesung
nich
s a .
In
Windeseile
wu de
das
Gese z,
das
die
Bes immungen
de
Ve assung
übe
die
Haup wi scha skamme
be is e
auße
K a
se z e
und
das
Landesgese z
übe
die
Haup wi scha skamme
au hob
(und
dami
auch
das
Ende
de
Vo läu igen
Haup wi scha skamme
sank ionie e),
mi
de
e o de lichen
Zweid i elmeh hei
angenommen.
Es
e ging
als
Landesgese z
zu
E gänzung
de
Ve assung
ü
Rheinland-P alz
om
8.
Feb ua
1962
92
•
Die
Lage
bezüglich
eines
Landeswi scha s a es
ü
Rheinland-P alz
is
mi hin
olgende:
Die
Bes immungen
de
Ve assung
übe
die
Haup wi scha skamme
sind
suspendie .
Wenn
de
Bund
das
Rech
90
Land ag Rheinland-P alz,
IV.
Wahlpe iode. D ucksachen Ab eilung II,
N .
333
und
334
om
12.
Ok obe
1961.
91
Land ag Rheinland-P alz,
IV.
Wahlpe iode. D ucksachen Ab eilung I,
N .
52,
S.
1660.
Ausgegeben
am
28.
Mä z
1962.
92
Gese z-
und
Ve o dnungsbla
ü
das Land Rheinland-P alz
1962,
N .9, S.29.
9*
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132 Geschich liche übe sich übe die Wi scha s ä e
in
Deu schland
de
Indus ie-
und
Handelskamme n
endgül ig
o dne
-
e
könn e
es,
indem
e
in
de
übe sch i
des Gese zes
om
18.
Dezembe
1956
das
Wo
" o läu ig"
s eich !
-,
s eh
das
Land
o
de
No wendigkei ,
en wede
zu olge
seine
Ve assung
wiede
eine
Haup wi scha s-
kamme
einzu ich en
ode
du ch
eine
abe malige
Ve assungsände ung
sich
dem
zu
en ziehen.
5.
Die
Wi scha skamme B emen
(sei 1947)
a) En s ehung
und
Au bau
Die
F eie
Hanses ad
B emen,
die,
aus
den
2
S äd en
B emen
und
B eme ha en
bes ehend,
das
kleins e
de
Lände
de
Bundes epublik
Deu schland
da s ell ,
ha
wie
Rheinland-P alz
einen
Landeswi scha s-
a ,
de
in
B emen
die Bezeichnung
Wi scha skamme
üh ,
in
ih e
Ve assung
o gesehen
und
is
gegenwä ig
(1963)
das
einzige
Land
Wes deu schlands,
in
dem
ein
Landeswi scha s a
a sächlich
a bei e .
Die
am
15.
Sep embe
1947
on
de
Bü ge scha
beschlossene,
du ch
Volksabs immung
om
12.
Ok obe
1947
angenommene
Landes e as-
sung
de
F eien
Hanses ad
B emen
om
21.
Ok obe
194793
en häl
als
A .
46
olgende
Bes immung:
"Zu
Fö de ung
de
Wi scha
und
de
Sozialpoli ik
wi d
eine
Wi -
scha skamme
e ich e .
Sie
is
pa i ä isch
du ch
Ve e e
de
Un e -
nehme
und
A bei nehme
zu
bilden
und
zu
e wal en.
Das
Nähe e
egel
das
Gese z."
Diese
A ikel
s eh
im
Zwei en
Haup eil
"O dnung
des
sozialen
Lebens",
3.
Abschni
"A bei
und
Wi scha ",
de
B emischen
Ve -
assung
zwischen
Bes immungen
übe
übe üh ung
on
Un e nehmen
in
Gemeineigen um,
übe
Boden e o m,
übe
Be iebs e e ungen,
Koali ions ech
und
A bei s ech ,
womi
de
Rahmen
e kennen
läß ,
daß
die
Mi wi kung
de
A bei nehme
an
de
Ges al ung
de
Wi -
scha s-
und
Sozialpoli ik
bei
de
Scha ung
de
Wi scha skamme
ein
wesen liches
Anliegen
wa .
Die B emische
Ve assung
s ell e
de
Wi scha skamme
des
wei e en
einige
Begu ach ungsau gaben.
So
soll e
sie sich
zu
Ausnahmen
on
dem
Ve bo
we bewe bsbesch än-
kende
Zusammenschlüsse (A .
41,
Abs.2)
und
übe
No wendigkei
und
A
de
Übe üh ung
on
Un e nehmen
in
Gemeineigen um
(A .
42, Abs. 3
und
A .
43)
gu ach lich
äuße n.
Wäh end
die
Ve assung
on
Rheinland-P alz
be ei s
die
Zusam-
mense zung
und
den
Au gabenk eis
de
do igen
Haup wi scha s-
00
Gese zbla de F eien Hanses ad B emen,
1947,
N .47,
S.
251
.
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Die Wi scha skamme B emen (sei
1947)
133
kamme
egel e,
blieb
dies
in
B emen
dem
Aus üh ungsgese z
o -
behal en.
Dieses
e ging
e s
nach
annähe nd
3
Jah en
als
B emisches
Wi scha skamme gese z
om
23.
Juni
195094• Dieses
se z e
in
§ 2
de
Wi scha skamme
die
Au gabe:
"a)
das
Gesam in e esse
de
b emischen
Wi scha
zu
e e en,
b) die
wi scha s-
und
sozialpoli ischen
Au assungen
und
die
In-
e essen
beide
Sozialpa ne
auszugleichen,
c)
dem
Sena ,
de
Bü ge scha
und
den
Behö den
au
de en
Ve -
langen
ode
on
sich
aus
übe
Gese zen wü e
und
sons ige
Maß-
nahmen
on
allgemein
wi scha liche
und
sozialpoli ische
Be-
deu ung
Gu ach en
zu
e s a en
und
Vo schläge o zulegen,
d)
sich gu ach lich
übe
Ausnahmen
on
dem
Ve bo
de
Au ech -
e hal ung
ode
Bildung
on
p i a en
Zusammenschlüssen,
die
die
F eihei
des
We bewe bs
besch änken,
in
de
A
on
Mono-
polen,
T us en,
Ka ellen
und
Syndika en
zu
äuße n
(A .
41
de
Ve assung),
e)
sich gu ach lich
da übe
zu
äuße n,
ob
bei
Sozialisie ungen
die
e assungsmäßigen
Vo ausse zungen
gegeben
sind
und
au
wel-
che
Rech s äge
das
Eigen um
zu
übe üh en
is
(A . 42
und
43
de
Ve assung),
)
die
be u liche
Ausbildung
zu
ö de n,
insbesonde e
die
Du ch-
üh ung
de
Leh lingsp ü ungen
in
Gemeinsamkei
mi
den
wi -
scha lichen
O ganisa ionen
de
A bei gebe
und
A bei nehme ,
g)
alljäh lich
einen
Be ich
übe
ih e
Tä igkei
zu
e s a en."
§ 3
gab
de
Wi scha skamme
das
Rech ,
de
Bü ge scha
unmi -
elba
Gese zen wü e
zu
un e b ei en;
on
diesem
Rech
is
alle -
dings
bislang
kein
Geb auch
gemach
wo den.
Die
Voll e sammlung
bes eh
zu olge § 6
aus
36
Mi gliede n,
die
je
zu
Häl e
au
Un e nehme
und
A bei nehme
en allen.
Die
Wi -
scha skamme
B emen
en beh
mi hin
eine
"d i en
K a ".
Von
den
18
Un e nehme e e e n
we den
zu olge § 7
11
du ch
die
Handels-
kamme
B emen,
3
du ch
die
Indus ie-
und
Handelskamme
B eme -
ha en,
3
du ch
die
Handwe kskamme ,
1
du ch
die
Landwi scha s-
kamme
en sand .
Die
18
Ve e e
de
A bei nehme
we den
du ch
die
Gewe kscha en
en sand ,
wobei
3
au
die
im
Handwe k
ä igen
und
1
au
die
in
de
Landwi scha
ä igen
A bei nehme
en allen.
übe
die
En sendung
de
A bei nehme e e e
haben
sich
die
bei-
den
g oßen
Gewe kscha en,
de
Deu sche
Gewe kscha sbund
und
die
94
Gese zbla de F eien Hanses ad B emen,
1950,
N .25,
S.
71
.
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134 Geschich liche Übe sich
übe
die
Wi scha s ä e
in
Deu schland
Deu sche
Anges ell en-Gewe kscha ,
dahingehend
e s ändig ,
daß
dem
DGB
16
und
de
DAG
2
Si ze
zus ehen.
Dem
An ag
eines
wei e-
en,
kleine en
Anges ell en-Ve bandes
au
Ve e ung
wu de
nich
s a gegeben.
Die
Bes ellung
alle
Ve e e
e olg
jeweils
ü
eine
Wahlpe iode
on
4
Jah en.
Zu olge
eine
au
G und
on
§
23
des
Wi scha skamme gese zes
om
Sena
beschlossenen
E s en
Du ch-
üh ungs e o dnung
zu
diesem
om
23.
Janua
1951
95
wi d
ü
jedes
Mi glied
de
Wi scha skamme
on
de
jeweils
e nennenden
O ga-
nisa ion
ein
S ell e e e
e nann ,
de
das
Mi glied
im
Ve hinde-
ungs all
in
den
Si zungen
e i ,
eine
Regelung,
die
bei
de
Haup -
wi scha skamme
Rheinland-P alz
zu
e missen
wa .
"Die
Voll e sammlung
aß
ih e
Beschlüsse
mi
ein ache
Meh hei .
Bei
S immengleichhei
sind
beide
Au assungen,
bei
Meh hei sbeschlüs-
sen
is
au
Ve langen
auch
die
Au assung
de
Minde hei
zum
Aus-
d uck
zu
b ingen"
(§
12).
Eine
ge enn e
Abs immung
on
Un e neh-
me n
und
A bei nehme n
is
au
An ag
on
mindes ens
6
Mi gliede n
möglich
(§
13).
Die
Voll e sammlung
wähl
einen
Vo s and,
bes ehend
aus
einem
Vo si zenden
und
3
S ell e e e n.
Je
2
Vo s andsmi gliede
we den
on
den
Un e nehme n
und
den
A bei nehme n
gesonde
gewähl .
De
Vo si z
wechsel
in
jedem
Jah
zwischen
einem
Un e nehme -
und
einem
A bei nehme -Ve e e
(§
15).
"Die
Voll e sammlung
se z
nach
Beda
Fachausschüsse
ein,
denen
in
gleiche
Anzahl
Ve e e
de
Un e nehme
und
de
A bei nehme
angehö en.
In
die
Fachausschüsse
können
auch
Pe sonen
gewähl
we -
den,
die
nich
de
Voll e sammlung
angehö en"
(§ 18).
Wäh end
in
RheinLand-P alzdie
Geschä s üh ung
de
Haup wi -
scha skamme
nebenam lich
du ch
den
Di ek o
beim
Land ag
e olg e,
is
in
B emen
die
Geschä s üh ung
de
Wi scha skamme
e selb-
s ändig ,
wobei
auch
hie
das
P inzip
de
Pa i ä
angewand
wu de.
Zu olge
§
20
we den
ü
die
Füh ung
de
lau enden
Geschä e
"Syn-
dike "
(b emische
Bezeichnung
ü
Syndici
ode
Geschä s üh e )
on
de
Voll e sammlung
gewähl
-
und
zwa
in
gleiche
Anzahl
on
den
Ve e e n
de
Un e nehme
und
de
A bei nehme
-,
mi
denen
de
Vo s and
Ans ellungs e äge
abschließ .
Ta sächlich
sind
2
haup am -
liche
Syndici
ä ig
-
je
eine
on
den
Un e nehme n
und
den
A bei -
nehme n
be u en
-,
die
Hand
in
Hand
a bei en
und
du ch
die
E as-
sung
ü
die
Kamme a bei
bedeu same
Vo gänge,
die
Vo be ei ung
und
Auswe ung
de
eigen lichen
Kamme a bei
"den
Mo o
am
Lau en
hal en".
95
Gese zbla
de
F eien
Hanses ad
B emen, 1951,
N .8,
S.13.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
Die
Wi scha skamme
B emen
(sei
1947)
135
b)
Tä igkei
Die
Wi scha skamme
B emen
ha
bis
He bs
1962
ih e
Au gaben
in
d ei
je
ie jäh igen
Wahlpe ioden
e üll
und
s eh
gegenwä ig
in
de
ie en
Wahlpe iode.
Sie
a bei e
au
G und
eine
nach
§ 4
des
Wi scha skamme gese zes
sich gegebenen,
om
Sena
genehmig en
Sa zung
om
6.
No .
1951
96,
die
Einzel agen
de
Mi gliedscha ,
de
Tä igkei
on
Voll e sammlung,
Vo s and
und
Fachausschüssen,
die
Rechnungs üh ung
und
-p ü ung
egel .
Das
Schwe gewich
de
Tä igkei
de
Wi scha skamme
B emen
lieg
in
den
Fachausschüssen.
An
s ändigen
Fachausschüssen
bes ehen:
de
wi scha spoli ische Ausschuß,
de
sozialpoli ische Ausschuß,
de
Ausschuß
ü
We bewe bs agen,
de
Ve keh sausschuß,
de
Ausschuß
ü
das
Ausbildungswesen.
Daneben
wu den
gelegen lich
ü
einzelne
Au gaben
Sonde aus-
schüsse eingese z .
Es
ha
sich die
Übung
du chgese z ,
daß
de
Vo -
s and
den
Ausschüssen die
ans ehenden
P obleme
zu
Be a ung
zu-
weis .
Da
die
Ausschußbe a ungen
wenn
nich
zu
öllige
Einigung,
so
doch
zu
einem
einhei lichen
Gu ach en
zu
üh en
p leg en,
konn e
sich
de
Vo s and
diese
zu
eigen
machen
und
b auch e
die
Voll e samm-
lung
on
dem
E gebnis
lediglich
zu
un e ich en.
Zu
ge enn en
Abs immungen
de
A bei gebe
und
A bei nehme
(§
6 des Wi scha skamme gese zes)
is
es
bei
den
Be a ungen
nich
gekommen.
Man
ha
sich
ielmeh
-
mi
gegebenen
Auskün en
zu-
olge -
imme
in ensi
um
eine
Ve s ändigung
bemüh
und
is
mei-
s ens
zu
eins immigen
Beschlüssen gekommen.
Wenn
jedoch
dann
und
wann
unübe b ückba e
Meinungs e schiedenhei en
au a en,
so
wu -
den
diese
inne halb
des
Gu ach ens
zum
Ausd uck
geb ach .
Die
Ve s ändigungsbe ei scha ,
die die
A bei
de
Wi scha s-
kamme
B emen
beseel
und
die
die
Mi bes immung
mi
de
Zusam-
mena bei
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
als
einen
poli ischen
E olg
e scheinen
läß ,
wi d
auch
in
dem
Jah esbe ich
1962
de
Wi -
scha skamme
B emen
un e s ichen:
"Wie
in
de
Ve gangenhei
wa en
auch
im
ablau enden
Jah
die
in
de
Wi scha skamme
mi -
wi kenden
Un e nehme
und
A bei nehme
bemüh ,
Meinungs e schie-
denhei en
in
eine
A mosphä e
gegensei ige
Ve s ändigungsbe ei -
scha
zu
disku ie en,
um
im
In e esse
de
b emischen
Wi scha
zu
eine
ü
beide
Sei en
agba en
Lösung
zu
gelangen.
Sowei
in
Ein-
96
Gese zbla
de
F eien
Hanses ad
B emen,
1951,
N .
32,
S.
97
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41535-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:29
142
E ah ungen und Gedanken übe Wi scha s ä e
da
diese
nu
sel en
an
einem
ih e
A bei sk a
zum
g öß en
Teil
be-
ansp uchenden
Ein i
in
das
Pa lamen
in e essie
sind,
wäh end
die
Be ei scha
zu
Mi wi kung
in
einem
nu
dann
und
wann
agen-
den-
Wi scha s a
wesen lich
g öße
is .
Nun
kann
man
das
höhe e
Ni eau
de
wi scha s-
und
sozialpoli i-
schen
Sach e s ändigkei
eines
Wi scha s a es
du chaus
ane kennen.
Es
e heben
sich
abe
zwei
Einwände:
Einmal
is
es unmöglich,
einem
Wi scha s a
eine
so
wei e
Ausdehnung
zu
geben,
daß
ü
jede
au -
auchende
F age
ein
ge ade
mi
ih
schon
e au e
Sach e s ändige
o handen
wä e.
Ein
ande mal
is
de
au
eine
bes imm e
Ma e ie
spe-
zialisie e
Sach e s and
ü
ande e
Gebie e
nich
kompe en .
Somi
e weis
sich
ü
einen
seh
g oßen
Teil
in
einem
Wi scha s a
zu
Be a ung
gelangende
F agen
die
g öße e
Zahl
seine
Mi gliede
nich
mi
diesem
e au .
Schon
1881
wu de
im
Deu schen
Reichs ag
an-
gezwei el , ob
ein
Scho ns ein ege
ein
un ehlba es
U eil
übe
Wä-
sche ei habe!
Obwohl
diese
Einwände
nich
oll
en k ä e
we den
können,
is
doch
dagegen
gel end
zu
machen,
daß
die
in
einem
Wi -
scha s a
delegie en
Sach e s ändigen
g öß en eils
übe
so
iel
Kenn -
nis
und
U eilsk a
e ügen,
daß
sie
auch
auße halb
ih es
Spezial-
gebie es
liegende
F agen
leich e
und
siche e
bean wo en
können
als
wi scha lich
wenige
ode
ga
nich
geschul e
Pe sonen.
We
den
g öße en
wi scha lichen
Sach e s and
eines
Wi scha s-
a es
im
Ve gleich
zum
Pa lamen
konzedie ,
sieh
sich gleichwohl
olgendem
A gumen
gegenübe ges ell :
Das
Pa lamen
ode
die
Regie-
ung
kann
sich
das
sach e s ändige
U eil
auch
ande wä s
holen.
Zu-
nächs
is
es
dem
einzelnen
Pa lamen smi glied
wie
dem
Re e en en
im
Minis e ium
nich
benommen,
du ch
pe sönliche
Konsul ie ung
on
Sach e s ändigen
die
eigenen
Kenn nisse
zu
e meh en,
wobei
alle -
dings
wiede
die
F age
zu
s ellen
is , ob
de
ielbeschä ig e
Pa la-
men a ie
hie zu
Wille
und
Zei
au b ing .
Wei e
können
die
Pa -
lamen sausschüsse
bei
de
Be a ung
i gendwelche
Gese ze
einzelne
Sach e s ändige
hö en.
Sie
können
auch
übe
bes imm e
F agenk eise
ganze
Hea ings
e ans al en.
Bei
ande en
wi scha spoli ischen
F age-
s ellungen,
die
insbesonde e
e s
die
Bei1: ingung
um ang eiche
Da en
e o de n,
kann
,die
Du ch üh ung
eine
Enque e
du ch
einen
beson-
de en
Ausschuß
de
zweckmäßigs e
Weg
sein,
um
de
Regie ung
und
dem
Pa lamen
die
nö igen
Un e lagen
ü
die
Gese zgebung
zu
lie-
e n. Die
einzelnen
Minis e ien
e mögen
sich
heu e
einmal
du ch
ein-
zelne
Geleh e,
ein
ande mal
du ch
ad
hoc
gebilde e
Ausschüsse
on
Wissenscha e n
Gu ach en
e s a en
zu
lassen. Die
das
Gebie
de
Wi scha
im
wei es en
Sinn
be euenden
Minis e ien
de
Bundes-
epublik
e ügen
übe dies
heu e
übe
ih e
wissenscha lichen
Bei ä e,
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Die F age de g undsä zlichen Zweckmäßigkei
143
de en
Gu ach en
sowohl
Maßnahmen
de
Wi scha s e wal ung
wie
de
Gese zgebung
dienlich
sein
können. Schließlich
s eh
eine
Meh -
zahl
on
Minis e ien
ode
de
Gesam egie ung
die
Möglichkei o en,
ü
Einzelau gaben
zei liche
ode
daue nde
kleine e
Be a e g emien
einzuse zen.
Insgesam
sehen
sich
mi hin
Wi scha s ä e
als
Be a ungs-
ins umen
ü
Regie ung
und
Pa lamen
heu e
de
Konku enz
zahl-
eiche
ande e ,
mögliche
wie
a sächlich
angewand e
Be a ungs-
ins i u ionen
ausgese z .
Man
s eh
hie
o
de
F age,
sich
nu
eine
Vielzahl spezielle
Be a ungso gane,
die
z.
T.
ad
hoc
en wickel
we -
den
müssen,
ode
sich o zugsweise eines
allgemeine en,
daue nd
be-
ei s ehenden
O gans
zu
bedienen.
Was
den
Zei au wand
ü
die
gese zgebe ische
Lösung
wi scha s-
poli ische
P obleme
be i ,
so
wä e
es
e ehl
anzunehmen,
ein
Wi scha s
a
müsse
allgemein
zu
eine
Ve zöge ung
de
Behandlung
on
Gese zes o lagen
üh en.
Denn
e
i
iel ach
an
die
S elle
ande e
S ellen,
die
ohne
ihn
s a
seine
zu
Be a ung
he angezogen
we den.
Auch
könn en
die
Be a ungen
du ch
Pa lamen s-Ausschüsse
und
-Plenum
in
e wa
um
die
Zei
gekü z
we den,
die die
zusä zliche
Be a ung
im
Wi scha s a
e o de .
Wi
haben
nun
wei e
zu
agen, welche poli ischen Ziele sich
mi
einem
Wi scha s a
e olgen
lassen, welche poli ischen
Auswi kungen
on
ihm
zu
e wa en
sind.
Es
lieg
zu age,
daß
Bejahung
und
Ve -
neinung
poli ische Ziele
und
Folgen
meh
ode
minde
ein
Bekenn -
nis
en hal en.
Ich
bleibe
abe
auch
hie
bemüh ,
dem
Lese
A gu-
men e
ü
seine
En scheidung
zu
lie e n.
Wenn
an
sich
auch
die
Kons uk ion
denkba
wä e,
daß
eine
Regie-
ung
einen
Wi scha s a
ganz
nach
ih em
Belieben
bilde ,
wobei
so-
wohl
die
He anziehung
bes quali izie e
K ä e
wie
die
"In-S ellung-
B ingung"
ih
poli isch
genehme
Pe sonen
maßgebend
sein
könn e,
so s ellen
wi
die
Be ach ung
doch
allein
au
die
ealis ische
Vo aus-
se zung
ab,
daß
die
Regie ung
o wiegend
solche
Pe sonen
in
den
Wi scha s a
zu
be u en
gehal en
is ,
die
ih
on
den
g oßen
Wi -
scha s e bänden
benann
we den,
und
daß
hie zu
in
annähe nd
pa i-
ä ischem
Um ang
auch
A bei nehme
bzw.
Gewe kscha en
gehö en.
Die
le z genann e
Vo ausse zung
bedeu e
die
Annahme
des
Mi -
bes immungs ech es
ü
den
Wi scha s a ,
au
dessen
sachliche
P o-
blema ik
nochmals
bei
Behandlung
de
Zusammense zung
des
Wi -
scha s a es
zu ückzukommen
is .
Hie
bleib
zu
sagen,
daß
die
Ein äumung
de
Pa i ä
an
die
A bei nehme
ein
Zuges ändnis
is
an
die
poli ische Ansich ,
daß
de
im
Be ieb
ä ige
Mensch
den
gleichen
Ansp uch
au
Gehö
in
wi scha s-
und
sozialpoli ischen
Dingen
ha
wie
de
den
Be ieb
lei ende
Mensch.
Dami
we den
dann
auch
die
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144 E ah ungen und Gedanken übe Wi scha s ä e
Gewe kscha en
als
gleichgewich ig
neben
den
Ve bänden
de
Un e -
nehme
ane kann .
In
ih em
Mi sp ache ech
kann
sowohl
ein
Mi el
zu
E zielung
eines
Ein e s ändnisses
de
A bei e scha
mi
de
be-
s ehenden
Wi scha so dnung
als
auch
ein
Ven il
ü
ih e
wi scha s-
poli ischen
Wünsche
e blick
we den.
Wiewei
man
diesen
E wägungen
Raum
geben
will
und
inwiewei
ge ade
ein
Wi scha s a
hie
dienlich
sein
kann,
is
wiede
Ansich ssache.
Wenn
man
nun
die
Ve bände
de
Un e nehme
und
A bei nehme
Ve e e
in
einen
Wi scha s a
delegie en
läß ,
so
heiß
dies,
diesen
bedeu enden
Fak o en
des
Wi scha s-
und
S aa slebens
einen
Pla z
im
Au bau
des
S aa es
zue kennen.
Von
Rech swissenscha e n,
die
Ve assungswi klichkei
und
Ve assungsno m
in
übe eins immung
zu
b ingen
ü
angezeig
e ach en,
is
es
ge ade
als
eine
bedeu ende
Mög-
lichkei
eines
Bundeswi scha s a es
bezeichne
wo den,
du ch
die
He anziehung
de
Ve bände
ih e
nich
abzus ei ende
Wi ksamkei
anzue kennen
und
ihnen
eine
ö en liche
Funk ion
zu
e leihen
98•
F eilich
könn e
auch
jemand,
de
die
Ve bände
als
Mach gebilde
ab-
lehn ,
ge ade
diese zusä zliche ö en liche
"Au we ung"
ablehnen,
wo-
mi
e
eilich
an
ih e
Wi ksamkei
als
eine
In e: essen e e ung
nich s
ände n
wü de.
Alle dings
dü en
auch
die
Auswi kungen
eme
solchen
He anzie-
hung
de
Ve bände
nich
übe schä z
we den.
Sie
we den
s e s
auch
ande e
Kanäle
zu
Ve b ei ung
und
Du chse zung
ih e
Ansich en
und
Fo de ungen
benu zen.
Ja,
es
is
denkba ,
daß
sie
o z
Konzessionen
im
Wi scha s a
au
ande en
Wegen
meh
zu
e eichen
suchen.
Und
gegen
Einzelgänge
eines
Lobbyis en
e sag
gelegen lich
selbs
de
Ve s ändigungswille
de
Ve bände
99
•
Was
mi
de
Zusammenwi kung
de
e schiedens en
Wi scha s-
k eise
in
einem
Wi scha s a
anges eb
we den
kann,
was
insbeson-
de e
on
einem
Bundeswi scha s a
e wa e
wi d,
ha
H.
S .
Sei-
den us
e end
mi
den
Wo en
um issen:
.,.
"eine
allgemeine
Clea ing-
s eIle,
ein
Fo um
ü
den
In e essenausgleich
im
Wi scha s-
und
Sozialleben
...
Ve sachlichung
de
In e essenkon lik e,
En schä ung
de
A gumen a ion,
besse e
menschliche
Kon ak e
...
in
jedem
Fall
...
Ausgleich zwischen
den
o ganisie en
K ä eg uppen
un e
Be ücksich-
igung
des
,bonum
commune'
"100.
Ein
Wi ken
in
diesen
Rich ungen
96
So He be K üge , De Bundeswi scha s a
in
e assungspoli ische
Sich . In: Die ö en liche Ve wal ung,
5.
Jg.,
1952,
S.
545
. -Ho s
Ba -
holomeyczik
in
de Diskussion zu
H.
S . Seiden uß, Gedanken
zu
E ich-
ung
eines Bundeswi scha s a es. Köln
1962.
S.
30.
99
Ein g o eskes Beispiel b ach e: Ludwig Heyde, Einige G undsa z- und
S uk u agen zen ale Wi scha s ä e. In: Wi scha , Gesellscha
und
Kul u . Fes gabe
ü
Al ed Mülle -A mack. Be lin
1961.
S.
102
.
100
H.
S . Seiden us, Gedanken zu E ich ung eines Bundeswi scha s-
a es. Köln
1962.
S.
16.
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Die
F age
de
g undsä zlichen
Zweckmäßigkei
145
is ,
wie
die
E ah ungen
mi
den
bishe igen
Wi scha s ä en
belegen,
du chaus
möglich.
Indessen
sind
Schwie igkei en,
die
übe wunden
we den
müssen
und
können,
nich
zu
e kennen:
Bei
gleichzei igem
Ve e en
eigene
und
allgemeine
Belange
bleib
es
imme
Ta age,
ob
e s e e
ode
le z e e
s ä ke
zum
T agen
kommen.
Indessen
be in-
de
sich
de
Mensch
in
den
e schiedens en
Ins i u ionen
in
diesem
Dilemma:
De
Ve e e
eine
Pa ei
im
Pa lamen
siche lich
nich
wenige
als
de
Ve e e
eines
Ve bandes
in
einem
Wi scha s a .
Wei e
können
In e essenkoali ionen
dem
"bonum
commune"
ge äh -
lich
we den.
Mi hin
komm
es
da au
an, siche zus ellen,
daß
auch
das
Vo um
eine
Minde hei
zu
Gehö
komm ,
d. h.
als
Gu ach en
ode
Emp ehlung
de
Regie ung
zugeh . F eilich
zwing
die
No wendigkei ,
die
Regie ung
o
eine
Anzahl
on
Sonde o en
zu
bewah en,
dazu,
nu
quali izie en
Minde hei en
-
e wa
on
wenigs ens
25
O o
-
ein
solches Rech zuzuges ehen.
E ah ung
und
Wah scheinlichkei sp echen
da ü ,
daß
eine
Regie-
ung
du ch
einen
Wi scha s a
mi
Nu zen
e wendba e
Gu ach en
e häl ,
wennschon,
wie
oben
ange üh ,
solche
auch
au
ande en
We-
gen
gewonnen
we den
können.
Auch
die
posi i en
poli ischen
Wi -
kungsmöglichkei en
wu den
mi sam
ih en
G enzen
au gezeig .
Es
dü e
no wendig
sein, noch
zu
zwei poli ischen
Einwänden
gegen
Wi scha s ä e
S ellung
zu
nehmen.
Einmal
is
wiede hol
-schon
1881
und
in
de
Gegenwa
-
da au
hingewiesen
wo den,
daß
ein
Wi scha s a
mi
seinem
Ra
de
Ve an wo lichkei
en beh e,
wäh-
end
die
Ve an wo ungslas
mi
de
En scheidung
au
dem
Pa lamen
uhe.
Fonnal
i
dies zu;
inhal lich
is
es
bedeu ungslos.
Auch
die
Mi gliede
eines
Wi scha s a es
ge äh den
ih en
Ru
du ch
obe -
lächliche
ode
zu schlech en
Lösungen
üh ende
Gu ach en.
We
seinen
Namen
mi
10
ode
15
ande en
un e
das
Gu ach en
eines
Aus-
schusses se z ,
äg
da an
schwe e
als
ein
Pa lamen a ie ,
de
übe
Du zende
on
Gese zes o lagen nach
Weisung
de
F ak ion
abs imm .
übe dies:
Wann
wu den
ode
we den
Pa lamen a ie
ü
Fehlg i e,
die
sie
in
de
Gese zgebung
begingen
ode
die
sie
du ch
die
on
ihnen
eingese z e
Regie ung
begehen
ließen,
zu
Ve an wo ung
gezogen?
Fü
Mi gliede
on
Wi scha s ä en
und
Pa lamen en
gil
a sächlich
gleiche maßen:
Jede
äg
nach
seinem
Gewissen
Ve an wo ung.
Ein
andennal
wi d
on
eine
möglichen
Aushöhlung
des
S aa es
du ch
einen
Wi scha s a
gesp ochen.
So
mein
Seiden us,
de
in
seinem
gedanken eichen
Vo ag
iele
Bedenken
gegen
einen
Bundes-
wi scha s a
o geb ach
ha ,
daß
"du ch
ihn
doch
zwei elsohne
ein
s a ke
D uck
au
die
Meinungsbildung
in
Pa lamen
und
Exeku i e
ausgeüb
we den
könne.
Es
en s eh
eine
neue
G uppe,
eine
G oß-
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
24/II
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146
E ah ungen
und
Gedanken
übe
Wi scha s ä e
g uppe,
die
du ch
ih e
Tä igkei
den
P ozeß
de
-
wie
man
gesag
ha
-,plu alis ischen
Ze se zung
des schwachen
demok a ischen
S aa s-
wesens' -
ö de n
müß e"101.
Seiden us
be ü ch e
soga ,
daß
de
S aa
dadu ch,
daß
e
unpopulä e
En scheidungen
au
ande e
Ins i u ionen
-
hie
den
Wi scha s a
-abzuschieben neige, "seine
Exis enzwü -
digkei
selbs
in
F age
s ellen
könn e".
Ich
e mag
de a ige
Be-
ü ch ungen
nich
zu
eilen. Es
is
wenig
wah scheinlich,
daß
das
Pa -
lamen
sich
dem
Wi scha s a
un e wi
und
seinen
Emp ehlungen
du chgehend
olg .
Wenn
es
seine
En scheidungen
du ch
gu ach liche
Äuße ungen
des
Wi scha s a es
e leich e
sieh , so
is
dami
ein
wesen liche
Zweck
de
Ein ich ung
e eich . Auch
wenn
ein
Wi -
scha s a
du ch
seine
Gu ach en
Ansehen
gewinn ,
b auch
dies
nich
mi
eine
Ansehensminde ung
des
Pa lamen es
e bunden
zu
sein.
Abe
selbs
wenn
die Ö en lichkei
zu
eine
gewissen
Höhe schä zung
des
Wi scha s a es
käme,
die
doch
nu
ü
das
Gebie
de
Wi scha
gäl e, so
wä e
mi
eine
solchen
pa iellen
Gewich s e schiebung
on
einem
S aa so gan
au
ein
ande es
keine
Schädigung
des
Ganzen
e -
bunden.
Wenn
es
mi
auch
no wendig
e schien,
zule z
gegen
bes imm e
poli-
ische
Bedenken
gegen
Wi scha s ä e
Einwendungen
zu
e heben,
so
möch e ich doch
meine
Gesam a gumen a ion
dahin
e s anden
wissen,
daß
ich
hie
die
wich igs en Gesich spunk e sowohl
ü
wie
gegen
Wi scha s ä e,
speziell
einen
Bundeswi scha s a ,
da geleg
habe,
und
daß
de en
Gewich ung
Sache des Lese s
sein
soll. Ich
selbs
be-
kenne
mich
o
diese
F age
ges ell
zu
de
Ansich ,
daß
mi
-
in
Wü digung
de
E ah ungen
und
de
Möglichkei en -die
A gumen e
zuguns en
on
Wi scha s ä en
und
dami
zuguns en
eines
Bundes-
wi scha s a es
e was
schwe e
zu
wiegen
scheinen. Diese
nu
zöge nd
ge o ene
En scheidung
gewinn
an
En schiedenhei ,
wenn
ich sie
in
olgende
Fo m
b inge:
Wenn
de
heu e
521
Mi gliede
zählende
Bun-
des ag
um
120
Mi gliede
e minde
wü de
und
gleichzei ig
ein
Bun-
deswi scha s a
on
120
Mi gliede n
gescha en
wü de,
so
wä e
ohne
Meh au wand
und
ohne
Schädigung
ande e
Gebie e
des ö en lichen
Lebens
eine
E höhung
de
Sachgemäßhei
de
Wi scha s-
und
Sozial-
poli ik
zu
e wa en.
2. Die F age de Zusammense zung
D ei
wich ige e
P oblemk eise
sind
hie
zu
e ö e n:
a)
das
de
pa i ä ischen
Ve e ung
on
A bei gebe n
und
A bei -
nehme n,
101
H.
S .
Seiden us, a.a.O., S.
23.
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Die F age de Zusammense zung
147
b)
das
de
Ve e ung
de
e schiedenen Wi scha szweige,
c)
das
de
Scha ung
eine
"d i en
K a ".
Zu
de
F age
de
Ve e ung
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
e inne n
wi
uns
da an,
daß
im
P eußischen
Volkswi scha s a
die
A bei nehme
mi
und
ein
Zehn el
de
gesam en
Mi gliede zahl
e -
e en
wa en,
daß
hingegen
im
Vo läu igen
Reichswi scha s a
das
P inzip
de
Pa i ä
mi
eine
kleinen
Einsch änkung,
in
de
Vo läu i-
gen
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
und
in
de
Wi scha s-
kamme
B emen
öllig
e wi klich
wa
bzw. is .
Zu
de
F age
de
Angemessenhei
on
Nich pa i ä
ode
Pa i ä
läß
sich
sagen:
Geh
man
on
dem
a sächlichen
An all
on
Be a ungsgegens änden
in
Wi -
scha s
ä en
und
de
Adäqua hei
de
Be a e
aus, so
wi d
man
sagen
müssen,
daß
das
übe gewich
an
wi scha spoli ischen
F agen,
die
im
Be ieb
in
de
Zus ändigkei
de
Un e nehmungslei ung
liegen,
im
Ve gleich
zu
sozialpoli ischen
F agen,
die
in
gleiche Weise
ode
noch
meh
den
A bei nehme
angehen,
die Gleichbe eiligung
de
A bei -
nehme
nich
ech e ig .
Sie
kann
nu
dadu ch
beg ünde
we den,
daß
man
unabhängig
on
de
Zus ändigkei s age
im
Be ieb
den
A bei e
-sozusagen
on
oben
he ab
-
an
de
Einwi kung
nich
nu
au
die Sozialpoli ik,
sonde n
auch
au
die
Wi scha spoli ik
mi maß-
geblich be eilig . Die
En scheidung
hie ü
is
das
E gebnis
poli ischen
Willens
ode
Zwanges.
Sie
kann
dem
Wide s ebenden
du ch
das
heu e
gegebene
Leis ungs e mögen
de
A bei nehme e e e
e leich e
we den.
Neben
in
den
Be iebs ä en
eine
üh ende
S ellung
einneh-
menden
Pe sonen
sind
als
solche haup sächlich
Funk ionä e
de
Ge-
we kscha en
zu
e wa en.
Diese
Pe sonenk eise
b ingen
einmal
aus
ih em
s e en
Umgang
mi
de
A bei e scha
in
und
auße halb
des
Be iebes
einen
um assenden
sozial-
und
wi scha spoli isch
auswe -
ba en
E ah ungsscha z
mi .
Ein
ande mal
e ügen
die
Gewe kscha -
en
heu e
übe
hochquali izie e wi scha swissenscha lich
geschul e
Mi a bei e ,
die
ih en
"Kollegen"
on
den
Un e nehme e bänden
du chaus
die
Waage
hal en.
Zu
de
Pa i ä
im
Sinn
de
zahlenmäßig
genau
gleich
s a ken
Ve -
e ung
mag
noch
gesag
sein,
daß
sie
inso e n
eine
Zwangsjacke
i.s ,
als
sie es unmöglich mach ,
wenn
einmal
au
de
ode
jene
Sei e
meh
ode
wenige
Quali izie e
o handen
sind,
als
de
Häl e
de
Gesam -
e e e zahl
en sp ich ,
diesem
Ve häl nis
zu
olgen.
Ande e sei s
gib
die es gese z e
Pa i ä
die
Siche hei ,
daß
bei
de
Benennung
de
Ve e e
nich
nach
de
einen
ode
ande en
Sei e
"geschoben"
we den
kann.
Sie
siche
es los
die
Gleichbe ech igung
und
bedeu e
einen
Anspo n
ü
beide
Teile, sich
gleiche maßen
um
die
Lösung
de
an-
10'
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148
E ah ungen und Gedanken
übe
Wi scha s ä e
e au en
F agen
zu
bemühen,
was
on
einem
Teil,
de
sich
in
de
Minde hei
be inde , nich
imme
in
gleiche Weise
zu
e wa en
is .
Die
Pa i ä
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
läß
sich logisch
nich
e ech en
do ,
wo
es
keine
A bei gebe
und
A bei nehme
gib ,
nämlich
bei
Ein-Mann-
ode
einen
Familienbe ieben.
Da
sie
in
Hand-
we k,
Ve keh
und
ande en
Diens leis ungsbe ieben
jedoch
nu
in
einem
Maß
o kommen,
das
keine
Ve e ung
in
einem
Wi scha s a
ech e ig ,
wi d
ih e
Be ücksich igung
und
dami
eine
kleine
Abwei-
chung
on
de
Pa i ä
-
so e n
g undsä zlich
angenommen
-
nu
bei
de
Landwi scha
ge ech e ig
sein.
Hie mi
nähe n
wi
uns
schon
dem
zwei en
P oblem,
dem
de
Ve -
e ung
de
e schiedenen Wi scha szweige,
wobei
wi
-
on
dem
ge ade
e wähn en
Fall
abgesehen
-
da on
ausgehen,
daß
ü
die
e -
schiedenen Wi scha szweige
A bei gebe -
und
A bei nehme e e e
in
gleiche
Zahl
benann
we den.
Wie
wi
am
Beispiel
de
Bildung
des
Vo läu igen
Reichswi scha s a es
sehen
konn en,
bilde
die
Si ze-
e eilung
in
einem
Wi scha s a
ein
ungemein
di iziles
P oblem,
das
nich
nach
zwingend
übe zeugenden
Maßs äben,
sonde n
nu
p agma-
isch
un e
meh
ode
minde
Bei all
und
Mu en
gelös
we den
kann.
Seiden us
ha
diese
heikle
Angelegenhei
amüsan ,
doch
übe eibend
cha ak e isie l
02:
"Man
kann
die
Anzahl
de
Si ze
bzw.
de
S immen
z.
B.
nach
dem
Umsa z,
de
Beschä ig enzahl
ode
dem
Kö pe scha s-
s eue au kommen
eine
G uppe
e eilen.
Man
könn e
ebensogu
auch
das
a i hme ische
Mi el
des
Al e s
de
Un e nehmungen,
den
Um ang
ih e
Sozialein ich ungen
ode
die
Zahl
de
geschiedenen
Ehen
de
A bei nehme
eine
G uppe
wählen;
das
eine
is
wie
das
ande e
gleich
ep äsen a i ,
d. h.
be iedigend
ode
unbe iedigend."
Auch
Heyde
geh
au
die
F age
de
angemessenen
Ve e ung
ein
und
s ell
zu-
nächs
die
Zahl
de
Beschä ig en
als
einen
e wendba en
Maßs ab
he aus,
äh
abe
o l
03 :
"Is
diese
abe
übe haup
de
, ich ige'
Maß-
s ab?
Und:
Gib
es
einen
ande en?
Wie ollends
läß
sich
die
,Bedeu-
ung'
eine
G uppe
im
Ve häl nis
zu
eine
ande en
sinn oll
messen,
wenn
es sich
um
A chi ek en, Komponis en,
Bildhaue ,
Male ,
Sch i -
s elle ,
um
Kellne ,
Gas wi e,
Haus auen,
Hausgehil innen
handel ?"
Und
e
nimm
sich besonde s
de
Haus auen
an,
de en
Ve e ung
zwei elsohne
eine
besonde s kni liche,
hie
nich
wei e
zu
behan-
delnde
F age
is .
Mi
schein
das
ganze
P oblem
nich
ganz
so
ho -
nungslos
zu
liegen,
und
ich
bin
übe zeug , daß,
wenn
man
einige
Na ionalökonomen
in
ein
Konkla e
zu
Regelung
de
Zusammense -
zung
eines
Bundeswi scha s a es
s ecken
wü de,
sie
nach
wenigen
102
H.
S . Seiden us, a.a.O.,
S.
19.
103 Ludwig Heyde, a.a.O.,
S.
108.
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Die F age de Zusammense zung 149
S unden
mi
einem
Vo schlag
kämen
und
die
dabei
angewand en
Maß-
s äbe
zu
ech e igen
wissen
wü den.
Wo au
schon
die
Andeu ungen
on
Heyde
und
Seiden us
hinweisen
und
wie
ande e
Äuße ungen
be-
s ä igen,
bie e
sich
die
Beschä ig enzahl
als
eine
Ausgangsg öße
an.
De
Ne op oduk ionswe
on
Wi scha szweigen
kann
e gänzend
he angezogen
we den,
wohingegen
Umsa zzahlen
ode
S eue leis un-
gen
ungeeigne
e scheinen.
Um
nich
kleine e
Wi scha szweige
(z.
B.
einzelne Ve keh szweige)
unbe ücksich ig
zu
lassen,
wi d
man
au
Kos en
de
g öße en
die
Ausgangszahl,
bei
de
wenigs ens
ein
Ve -
e e
zuges anden
wi d,
ge inge
anzuse zen
haben.
Daß
man
in
de
F age
de
Zusammense zung
eines
Wi scha s a es
zu
eine
zwa
p ag-
ma ischen Lösung,
die
abe
wei es gehend
Zus immung
inde ,
gelan-
gen
kann,
ha
die
as
öllige
übe eins immung
on
Reichs egie ung
und
Vo läu igen
Reichswi scha s a
in
de
F age
de
Ve e ung
de
Wi scha szweige
in
einem
endgül igen
Reichswi scha s a
gezeig .
Das
d i e
hie
zu
behandelnde
P oblem,
oben
als
das
de
Scha ung
eine
"d i en
K a "
bezeichne ,
bau
au
den
beiden
zu o
behandel-
en
au
und
kann
wie
olg
o mulie
we den:
Inwiewei
is
es
zweck-
mäßig,
einen
Wi scha s a ,
in
dem
A bei gebe
und
A bei nehme
de
e schiedenen
Wi scha szweige
pa i ä isch
e e en
sind,
du ch
wei e e
Pe sonen.
die
einmal
"neu ale
Wi scha ssach e s ändige"
,
ein
ande mal
Ve e e
noch
zu
nennende
wei e e
Wi scha sin e -
essen sein
können,
zu
e gänzen?
Wenn
wi
mögliche
Fo men
de
Be-
an wo ung
diese
F age
zusammen
mi
ih e
Regelung
in
den
bis-
he igen
deu schen
Wi scha s ä en
ins
Auge
assen, so
bie en
sich
ol-
gende
Möglichkei en
da :
a)
Man
e zich e
au
jede
E gänzung
des
pa i ä isch
aus
A bei gebe -
und
A bei nehme -Ve e e n
zusammengese z en
Wi scha s a es,
so
wie
dies
bei
de
Wi scha skamme
B emen
de
Fall
is .
b)
De
pa i ä isch
zusammengese z e
Wi scha s a
wi d
du ch
einige
Wi scha ssach e s ändige
(e wa
10
%
de
Gesam mi gliede zahl)
e gänz ,
wie
dies
bei
de
Haup wi scha skamme
Rheinland-P alz
e wi klich
wa .
Die
Bes ellung
de
Wi scha ssach e s ändigen
kann
en wede
du ch
Zuwahl
sei ens
de
A bei gebe
und
-neh-
me
ode
du ch
Be u ung
sei ens
de
Regie ung
(ohne
ode
mi
Vo schlags ech
de
A bei gebe
und
-nehme )
e olgen.
c)
De
pa i ä isch
zusammengese z e
Wi scha s a
wi d
sowohl
du ch
Wi scha ssach e s ändige
wie
du ch
Ve e e
wei e e
Wi -
scha sin e essen
(z.
B.
eie
Be u e,
Beam e
-Ve b auche )
e -
gänz ,
wie
dies
bei
dem
Vo läu igen
Reichswi scha s a
e wi k-
lich
und
ü
den
endgül igen
Reichswi scha s a
o gesehen
wa .
Wäh end
die
Bes ellung
de
Wi scha ssach e s ändigen
au
einem
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150
E ah ungen und Gedanken übe Wi scha s ä e
de
un e
b
genann en
Wege
e olgen
kann,
wi d
die
bindende
Benennung
de
Ve e e
de
ande en
Wi scha sin e essen
den
zus ändigen
Spi zeno ganisa ionen
übe lassen
bleiben
müssen.
De
Um ang
de
Ve e e
nach
c
wi d
zwischen
einem
Fün el
und
einem
D i el
de
Gesam mi gliede zahl
zu
denken
sein.
Wenn
man
nach
den
p ak ischen
E ah ungen
mi
den
e schie-
denen
genann en
Fo men
ag ,
so
wi d
man
sagen müssen,
daß
sie
sich
alle
d ei
als
mi
E olg
e wendba
e wiesen
haben.
Aus
allen
d ei
in
Deu schland
e wi klich en
Ins i u ionen
wa en
posi i e
S im-
men
übe
das
ge ade
bei
ihnen
e wi klich e
P inzip
zu
hö en.
Wi
man
einen
Blick
au
die sich
mi
diese
F age
be assende
s aa swissenscha liche
Li e a u ,
so
inde
man
auch
hie
e schiedene
Ideale
e e en,
die sich
aus
un e schiedlichen
G und o s ellungen
ablei en.
He be
K üge ,
dem
es
da um
zu
un
is , die
Wi scha s-
e bände
mi els
eines
Wi scha s a es
in
den
Be eich
de
ma e iellen
Ve Assung einzubeziehen,
leg
au
eine
möglichs
eine
Ve wi kli-
chung
dieses
Gedankens
We 1M• Nich
aus eichend
o ganisie e
ode
o ganisie ba e
In e essen eng uppen
wie
die
Konsumen en
ode
Ve -
e ungen
bes imm e
Einzelin e essen,
z.
B.
Geschädig en e bände,
soll en
unbe ücksich ig bleiben. Auch
häl
e
Ve e ungswünsche
de
Beam enscha
ü
eine
Ve kennung
de
S ellung
und
de
Funk ion
des
Be u sbeam en u ns.
Es
soll en
mi hin
"nu
ausgesp ochene
Wi scha s-
und
Sozial e bände
in
den
Bundeswi scha s a
au genommen
we -
den". Gegen
den
Ve such,
mi
Hil e
eine
d i en
G uppe
die
Gegen-
sä ze
zwischen
den
F on en
im
Bundeswi scha s a
zu
neu alisie en,
wende
K üge
ein: "Die Möglichkei des Ausgleiches
on
außen
he
wü de
den
Wi scha s-
und
Sozial e bänden
einen
gu en
Teil
de
Ve -
an wo ung
ü
das
Zus andekommen
eine
Einigung
abnehmen
...
Die
Gewißhei
des
Eing ei ens
neu alisie ende
Fak o en
wü de
also
die Gegensä ze höchs wah scheinlich
e g öße n
und
e ie en."
Demgegenübe
emp iehl
Hans
Pe e s,
einen
Bundeswi scha s a
wei
übe
die
Ve bände
de
Un e nehme
und
A bei nehme
hinaus
zu
e s ecken
105•
E
denk
einmal
an
"O ganisa ionen,
die
obwohl
selbs
keine
Wi scha s e bände,
doch
bedeu same
wi scha liche
Fak o en
da s ellen",
wie
Gemeinden
und
Gemeinde e bände,
wei e
an
ge-
meinnü zige
O ganisa ionen
(Wohl ah s e bände),
alsdann
an
Ve -
b auche o ganisa ionen,
schließlich
an
T äge
de
Kul u
in
ih e
Bedeu ung
ü
die
Wi scha . Nach
Pe e s
Ansich
"könn en
Rep ä-
sen an en
de
Gemeinwohl
und
gemeinnü zige
Ziele
e olgenden
O -
ganisa ionen
sowie des
kul u ellen
Lebens
einen
Bundeswi scha s a
104
He be
K üge ,
a.a.O.,
S.
547.
105
Hans Pe e s, Nich wi scha liche O ganisa ionen im Bundeswi scha s-
a ? In: Die ö en liche Ve wal ung,
5.
Jg.,
1952,
N .18,
S.
556
.
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Die F age
de
Zusammense zung 151
o
manche
einsei igen
e hängnis ollen
Fehlen scheidung
bewah en,
den
Blick
wei en
und
o ausschauend
-
ge ade
de
Wi scha
ö de -
liche -
Maßnahmen
o be ei en
hel en".
Pe e s
denk
an
eine
Bese -
zung
eines
D i els
des
Bundeswi scha s a es
mi
Rep äsen an en
olgende
G uppen:
"Ve b auche ,
eie
Be u e,
Beam e,
Gemeinden
und
Gemeinde e bände,
Ki che, Wissenscha , P esse,
Kuns ,
Sozial-
e siche ungs äge ,
eie
Wohl ah
und
mögliche weise noch
gemein-
nü zige
Wohnungsbau."
Hinwiede
ha
Ludwig
Heyde,
Quali ä
und
Unabhängigkei
des
wi scha spoli ischen
U eils
in
den
Vo de g und
s ellend,
die
F age
au gewo en,
ob
es
nich
das
Ideal
sein
könn e,
in
einem
Wi scha s a
die
Häl e
de
Si ze
mi
unabhängigen
Sach e s ändigen
und
nu
die
ande e
Häl e
mi
Pe sonen
aus
de
Wi scha
selbs
zu
bese zen
106
•
Diese
Gegenübe s ellung
einige
Ansich en
zu
de
F age
de
Scha -
ung
und
Bemessung
eine
"d i en
K a "
in
einem
Wi scha s a
läß
eine
in
de
Ins i u ion
selbs
liegende
Gegenläu igkei
e kennen:
Will
man
einen
Wi scha s a
in
e s e
Linie
da au
abs ellen,
daß
e
ein
"selbs e an wo liches
Zusammen au en"
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n.
in
de
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
ö de ,
so
wi d
man
diese möglichs
alleine
lassen
müssen
und
ihnen
bes en alls
einige
Neu ale
zu
E leich e ung
de
Au gabe
zu
Sei e
s ellen.
Will
man.
abe
den
Wi scha s a
als
eine
Gesam p äsen anz
de
Wi ·
scha
au ziehen
und
will
man
auch
den
auße halb
de
Un e nehme -
und
A bei nehme scha
o handenen
wi scha lichen
Sach e s and
in
g öße eniUm ang
mobilisie en, so
komm
man
an
dem
Einsa z
eine
g öße en
"d i en
K a "
nich
o bei.
Je
mi
de
En scheidung
in
de
einen
Rich ung
e lie
man
den
in
de
ande en
Rich ung
liegenden
Vo eil. Doch
kann
man
auch
eine
Zwischenlösung
zu
e wi klichen
suchen,
bei
de
man
insgesam
möglichs
iel
zu
gewinnen
und
mög-
lichs
wenig
zu
e lie en
glaub .
Es
wä e
alsch
anzunehmen,
die
"d i e
K a "
sei
e o de lich,
um
kla e
Meh hei en
bei
den
Abs immungen
zu
scha en.
Denn
diese
hä -
en
wenig
Sinn,
wenn
dabei
A bei gebe
ode
A bei nehme
geschlos-
sen
in
de
Minde hei
s ehen. Ebenso
wi d
man
die
"d i e
K a "
kaum·
wede
nö ig
haben
noch
e wenden
können,
um
eine
-
bei
de
Bildung
des
o läu igen
Reichswi scha s a es
iel ach
be ü ch e en
-
Ve s ändigung
on
A bei gebe n
und
A bei nehme n
au
Kos en
de
Konsumen en
en gegenzu e en.
Denn
einmal
dü e
es
zu
eine
solchen
Kons ella ion
übe haup
nu
sel en
kommen;
ein
ande mal
wi k
das
Konsumen enin e esse
de jenigen
A bei nehme ,
die
nich
106
Ludwig
Heyde,
a.a.O.,
S.
110.
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