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Lenkungsprobleme und Inflation in Planwirtschaften

Abstract

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Lenkungsprobleme und Inflation in Planwirtschaften

Author: Schenk, Karl-Ernst
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1980
DOI: 10.3790/978-3-428-44550-9
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285526/1/9783428445509.pdf
Schenk, Ka l-E ns (Ed.)
Book
Lenkungsp obleme und In la ion in Planwi scha en
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 106
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Schenk, Ka l-E ns (Ed.) (1980) : Lenkungsp obleme und In la ion in
Planwi scha en, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 106, ISBN 978-3-428-44550-9, Duncke
& Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 106
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
SCHRIFTEN
DES VEREINS
FöR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
106
Lenkungsp obleme und In la ion
in Planwi s ha en
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
Lenkungsp ohleme und In la ion
in Planwi scha en
Von
F ied ich
Ha ne ,
Kazimie z Laski,
Jö g
Thieme
He ausgegeben
on
Ka l-E ns
Schenk
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
©
1980
Duncke
&
Humblo ,
Be lln
41
Ged uck
1980
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
04550
5
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Vo wo
In
diesem
Band
we den
d ei
Bei äge
zusammenge aß , die
de
Aus-
schuß
zum
Ve gleich
on
Wi scha s
sys emen
Ende
Sep embe
1978
in
Hambu g
disku ie
ha .
Das
Thema
is
on
den
d ei
Au o en
un e
d ei
e schiedenen
Aspek-
en
be ach e
wo den:
-
Ha ne :
Beim
übe gang
om
s eng
zen alis ischen
zu
einem
mi
Ma k ele-
men en
du chse z en
Modell
de
Planwi scha
lassen sich einige
P oblembe eiche
de
zen alen
Planung
au zeigen,
in
denen
na u ale
und
mone ä e
Disp opo ionen
zu
e wa en
sind. Diese Be eiche
wa-
en
zu
iden i izie en
und
mi
de
Empi ie
zu
kon on ie en.
-Thieme:
übe
diese U sachen o schung
hinausgehend
s ell
sich die
F age,
wie
In la ion
in
adminis ie en
Wi scha ssys emen
übe haup
zu
iden i izie en is .
Hie
gib
es e schiedene Ansä ze, die
mi
Mängeln
beha e
sind
und
es nahelegen,
ein
sys emindi e en es
De ini ions-,
Indika o -
und
Meßkonzep
zu
en wickeln.
-Laski:
Aus
de
zunehmenden
Abhängigkei
de
sozialis ischen
Lände
on
Wel mä k en
e gib
sich
ein
neue
P oblembe eich. Es
is
eine
in
die-
sem
Zusammenhang
iel
disku ie e
F age,
ob es diesen
Lände n
du ch
kompensie enden
Einsa z
planwi scha liche
Ins umen e
p inzipiell
möglich is ,
ih e
Wi scha
o
Auswi kungen
de
Wel -
in la ion
zu
schü zen.
Hie
wi d
nach
eine
di e enzie en
An wo
gesuch
ü
den
Fall
un e ände e
und
e schlech e e
e ms
o
ade.
An
diesen
d ei
Aspek en
wi d
beispielha
gezeig ,
wie
schwie ig es is ,
gängige
Konzep e
de
U sachen o schung
und
de
Indika o enmessung
on
einem
Sys em
au
ein
ande es
zu
übe agen
und
welche
Lösungen
dabei
möglich sind.
Ka l-E ns Schenk
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
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Inhal s e zeichnis
E klä ungsmomen e
u
na u ale
und
mone ä e
Disp opo ionen
aus
eine
Theo ie
de
un ollkommenen
Planwi scha
Von
F ied ich
Hajjne ,
Müns e
....................................
9
P obleme
de
De ini ion
und
Messung on In la ionen
in
Sys emen
zen ale
Planung
Von
H.
Jö g
Thieme,
Bochum
In la ionsp obleme
eine
o enen
sozialis ischen
Vo~kswi scha
45
Von
Kazimie z
Laski,
Linz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
71
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14
F ied ich
Ha ne
keinen
Eingang
ge unden
ha
und
o
allem,
daß
die
Zen al e wal-
ungswi scha
und
de
Kommunismus
o mal
e schiedene
Kons uk e
sind, dieses
eine
Realu opie (nach
Meinung
seine
Anhänge ),
jenes
ein
abs ak es
Modell
mi
ausschließlich kogni i em
E kenn niswe
spezi-
ische A .
De oben
au
Sei e
10
e wähn ezwei eTeil
de
Vo s ellungen
übe
eine
un ollkommene
zen ale
Planwi scha
be i
die
Plandu ch üh ung,
die
Implemen a ion.
Es
handel
sich dabei
da um,
au
welche
A
und
Weise die
Zen ale
ih en
-nach
dem
bishe
Gesag en -
annähe nd
op i-
malen
und
konsis en en
Gesam plan
an
die Wi scha seinhei en
zu
Aus üh ung
übe gib , so
daß
e
in
P oduk ion
und
Ve eilung
Reali ä
wi d.
Die einzig
adäqua e
Fo m
6
de
Realisie ung
eine
ollkommenen
ex
an e
Koo dina ion
de
Volkswi scha
du ch
die
Zen ale
is
de
Be-
ehl, die
Ve wal ungsanweisung
ode
die Kennzi e . Alle
d ei
Beg i e
d ücken
in
mili ä ische ,
ju is ische
bzw. ökonomische Sp ache
das-
selbe aus: Eine
an
höhe e
S elle
en schiedene Angelegenhei
wi d
zu
Du ch üh ung
an
un e gebene
S ellen
in
Fo m
eine
In o ma ion
impe-
a i en
Cha ak e s
gegeben. Die
Kennzi e n
sagen
dem
Be ieb
was,
wie iel,
wann,
ü
wen
usw.
e
zu
p oduzie en
ha
und
geben
die
Be-
sch änkungen
de
Mi el an,
mi
denen
dies
zu
e eichen
sei. Theo e isch
müß en
sich diese be ieblichen Planziele bei
genügend
wei eichende
De aillie ung
als
Spal en-
und
Zeilen ek o en
aus
de
Gesam echnung
unmi elba
ablesen lassen. En sp echend
den
Annahmen
de
ollkom-
menen
zen alen
ex-an
e-Koo dina ion
bleib
ü
den
Be ieb
keine
eigene ökonomische En scheidung üb ig.
E
kann
also auch keine Ziel-
unk ion
ealisie en;
e
üh
nu
die
on
oben
gegebenen
Anweisungen
aus. Die Mo i e,
aus
denen
eine
solche
o ale
Un e o dnung
gedach
we -
den
kann,
sind
i ele an ,
sei es sozialis ische
übe zeugung,
Beam en-
mo al
ode
Zwang; diese
sagen
lediglich
e was
übe
die poli ischen
und
sozialen Ve häl nisse aus,
un e
denen
zen ale
Planung
möglich is .
Abe
mi
diese
F ages ellung
is
das
eine
Modell schon
e lassen
und
das
P oblem
angeschni en, ob nich
im
Be eich
de
Implemen a ion
die
o ale
Planwi scha
illuso isch sei,
weil
man
zwa
die
zen ale
Pla-
nungsau s ellung
als poli isches
Vo haben
denken
und
als heo e isches
P oblem
behandeln,
soga
o mal
lösen, sich
abe
eine Gesellscha , selbs
nu
die
p oduzie enden
Be iebe
und
die
do
a bei enden
Menschen,
nich als Robo e
o s ellen
kann.
Deshalb
ha
auch
Rensei
schon
in
sei-
ne
Ein üh ung
und
in
spä e en
A bei en
e s ä k 7
hie
Mechanismen,
wie
P eise, An eize u. a., akzep ie , welche die
Aus üh enden
zu
E -
8
Zumal
un e
polnischen 'Ökonomen
wi d
die
Meinung
e e en,
daß
de
Zen ale
Plan
du ch
zen alisie e
Lenkung
und
dezen ale
Lei ung, d. i.
indi-
ek e
S eue ung,
ealisie
we den
kann
( gl. K.
Pio owski:
Ma k mechanis-
mus
und
zen al
gelenk e
Koo dina ionsmechanismus, in: Z O., 1/1976, S.
37
.
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E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
15
üllung
de
zen alen
Pläne
neben
de
Be ehlsmo al
mo i ie .
Auch
wa
imme
schon
bei
de
übe agung
des
Modells
au
die
Wi klichkei
die
Beg enz hei
de
In o ma ionsübe mi lung
und
ein
besch änk e
F eihei sspiel aum
de
Be iebe,
o
allem
bei
de
echnischen
O ganisa-
ion
de
P oduk ion,
gesehen
wo den.
Von
diesen
Zuges ändnissen
an
die
Wi klichkei
muß e
jedoch
zunächs
abgesehen
we den,
wenn
man
die
Logik
zen ale
Planung
he ausa bei en
woll e.
Es
wi d
zu
zeigen
sein,
daß
die
Ein üh ung
on
En scheidungsspiel äumen
de
Be iebe
ge ade
nich
meh
nu
das
Implemen a ionssys em,
sonde n
das
Pla-
nungssys em
selbs
be i .
Zum
Reali ä sgehal
des
hie
o ge üh en
Modells
sei
noch
da au
e wiesen,
daß
die
schon
bei
Wal e
Eucken
au e enden
Modell a ia-
ionen,
eie
Konsumgü e ausch
und
eie
Konsumgü e wahl,
in
das
Plan echnungskalkül
und
in
das
Implemen a ionssys em
au genommen
we den
können.
Die
e s e,
ela i
unwich ige
Modells u e
läß ,
ohne
die
zen alen
Ziele
i gendwie
zu
be üh en,
au
de
Basis
on
du chschni ~
lichen
Konsumzielen
die
Realisie ung
on
subjek i
di e enzie en
Zie-
len
mi els
indi iduelle
Tauschak e
zu.
Haben
dagegen
die
Konsumen-
en
die
Möglichkei en
eine
eien
Wahl
de
Konsumgü e ,
müssen
die
agg egie en
Wahlak e
an izipie
und
in
das
Plan echnungskalkül
in
Fo m
on
Minimalansä zen
ü
die
Endgü e s uk u
eingehen.
Dami
wi d
die
Wahl eihei
de
Zen ale
besch änk ,
und
es
en s ehen
Schwie-
igkei en
bei
de
An izipa ion
de
Konsumen enwünsche
und/ode
beim
Absa z
de
da ü
im
Plan
bes imm en
Gü e
8,
abe
die
Planhohei
de
Zen ale
im
oben
besch iebenen
Sinne
wi d
dadu ch
ü
die
gesam e
üb ige
Wi scha
nich
in
F age
ges ell .
De
Reali ä swe
de
ollkommenen
zen alen
Planung
lieg
nich
da in,
daß
man
sie
e g öbe ,
d. h.
mi
einigen
ge ing ügigen
Ausnah-
men
als
das
Wi scha ssys em
de
sozialis ischen
Planwi scha en
an-
sehen
könn e.
Dies
wü de
öllig
de
Me hode
de
Ideal ypbildung
wi-
de sp echen.
Abe
sowei
in
de
Reali ä
sozialis ische
Planung
zen al
geplan
wi d,
inde
die
im
G unde
na u ale
Bilanzie ungsme hode
An-
wendung,
auch
wenn
sie
un e
Rückg i
au
ande e
S eue ungssys eme,
die
neben
dem
zen alplane ischen
p ak isch
bes ehen,
in
Geldeinhei en
7
K.
P. Hensel: Ein üh ung
...
, a.a.O.,
S.
186 .; de s.: G und o men de
Wi scha so dnung, Ma k wi scha -Zen al e wal ungswi scha , Mün-
chen 1972, S. 108
.
8 Es sei da an e inne , daß au eine nied igen S u e de Beda sdeckung
du ch einen pe manen en Kau k a übe hang alle Absa zp obleme, soga eine
öllig unzu eichend geplan en Konsumgü e indus ie, zu Las en de Be ölke-
ung behoben we den konn en. S alin ha e diese Disp opo ionali ä zwi-
schen Wa en- und Kau ond zu eine -heu e belächel en, abe keineswegs
übe wundenen -"Gese zmäßigkei des Sozialismus"
e klä
(V.
G.
Lopa kin:
To a nye o nosenija i zakon s oimos i
p i
socializme, Die Wa enbeziehungen
und das We gese z im Sozialismus, Mosk a 1966,
S.
79).
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16
F ied ich Ha ne
au ges ell
we den.
Die
Zen ale
is
un e
diesen
Ums änden
auch nich
meh
allein
au
die
impe a i en
Me hoden
de
Planimplemen a ion
an-
gewiesen,
abe
sowei sie
zu
solchen Me hoden g ei , inde die Logik
des ollkommenen
zen alisie en
Modells Anwendung. Jedoch
üh
die
Exis enz
meh e e
eine
S eue ungssys eme
dazu, daß die
konk e en
Ein ich ungen
eines so kons uie enWi scha ssys ems nich
meh
nu
jeweils
au
einzelne,
eine
Fo men
eduzie
we den
können. Die
Ve -
mischung
zwing
zu
eine
Analyse, welche jeweils zwei
ode
meh e e
eine
Sys eme
in
Be ach
zieh .
Noch
in
eine
ande en
Hinsich
muß
de
p ak ische
E kenn niswe
des
Modells
he o gehoben
we den.
Wa
es
in
den
e s en
20
Jah en
des
Be-
s ehens
de
Planwi scha
in
de
Sowje union
siche
in
de
Reali ä
so
dominan ,
daß
diese
i ümlich
mi
ihm
gleichgese z
we den
konn e, so
ha
es doch noch
in
bezug
au
pa ielle
Anwendung
Bedeu ung
e lang :
Bei
de
Schwe punk planung
wi d
zwa
nich die
gesam e
Volkswi -
scha koo dinie ,
abe
alle P ozesse, welche
mi
de
Au gabe
in
Zu-
sammenhang
s ehen, die
e s e
P ä e enz
genieß .
Indem
ü
iele
ande-
e
gleichwohl no wendige
Endp oduk e
ak isch keine
ode
nich
in
die
Plan echnung
eingehende
quan i a i e
G ößen
es geleg we den,
üh
de
oben besch iebene
Planungsablau
lediglich
zu
eine
Op imie-
ung
de
Schwe punk ziele
und
eine
diesbezüglichen Ausschöp ung
de
Ressou cen.
Fü
die
üb igen
Beda e
könn en
mögliche weise Minimal-
beda e
eingeplan
ode
ih e
Be iedigung
eine
Res koo dina ion
übe -
lassen
bleiben.
Fü
diese Be eiche
könn e
dann
un e
Ve wendung
de
aus
dem
e s en
Ve ah en
üb ig
gebliebenen Ressou cen als Besch än-
kungen
die gleiche
Plan echnung
wiede
du chge üh
we den.
Die Ko-
o dina ion
könn e
abe
auch
wei gehend
dem
Selbs lau
übe lassen
blei-
ben.
Es
sp ich
ieles
da ü ,
daß
in
den
F ühs adien
de
sozialis ischen
Planwi scha
die
zen ale
Planung
de
ac o
aus
eine
solchen Schwe -
punk planung
bes anden
ha ,
wobei die Res koo dina ion nich
in
glei-
che Weise
s ingen
du chgeplan
wa ,
also auch
Elemen e
de
Nich -
plankoo dina ion
en hiel .
T o z
gewisse
Kong uenz
de
Planwi klichkei
mi
dem
Modell
de
olls ändigen
zen alen
Planung
is
sein
We
ü
die
E kenn nis
de
eal
exis ie enden
sozialis ischen
Planwi scha en
ge ing,
weil
as
alle
Annahmen
un ealis isch sind.
Ein
Gewinn
an
Reali ä snähe
wi d
du ch
sukzessi e
Au gabe
de
he oischen
Bedingungen
e lang .
Dabei
s ell
sich die
F age,
in
welche Rich ung
ein
solches
Ve ah en
eingeschlagen
we den
soll. Ta sächlich
sind
e schiedene Wege
begangen
wo den. So
üh
z.
B. die Au gabe
de
Annahme
de
ollkommenen
und
gesiche en
In o ma ion
zu
Planung
un e
Ungewißhei
mi
dem
E gebnis,
daß
die
Wah scheinlichkei s echnung
in
den
Planungsp ozeß
au genommen
we -
den
muß.
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E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
17
Fü
die olgende Diskussion
is
die
Au gabe
jene
Annahme
on
zen-
ale
Bedeu ung, die oben schon als
agwü dig
hinges ell
wu de,
daß
nämlich die Wi scha ssubjek e als
eine
Aus üh ungso gane
und
als
am
Planungsp ozeß
selbs nich be eilig
konzipie
wa en.
Daß dies
de
Wi klichkei nich en sp ich ,
sonde n
daß
o
allem
de
Be ieb
nich
nu
Be ehle
aus üh ,
is
heu e
allgemein akzep ie ,
wenn
auch
das
s alinis ische Wi scha ssys em
mi
Ausnahme
de
oben
genann en
Res -
be eiche ziemlich
genau
diese
Si ua ion
gescha en
haben
dü e.
Im
mo-
dellha en
Sinne
ollkommen
wa
jedoch auch
hie
das
Planungssys em
nich . Bei
den
e schiedenen
Re o men
sei
de
Ch usce schen
Ve wal-
ungs e o m
on
1957/58
ha
imme
wiede
die
E wei e ung
de
Rech e
de
Be iebe
und
de
un e en
Wi scha sbehö den
zu
Las en
de
zen-
alen
Planbe ugnisse
zu
Diskussion
ges anden
und
is
z.
T. du chge-
üh
wo den.
Dami
wa
das
P oblem
de
Dezen alisie ung, d. h.
de
Delega ion
on
En scheidungsbe ugnissen
an
die Be iebe,
ohne
die
Zen-
ale
zu
en mach en, gegeben.
Abe
de
Beg i
de
Dezen alisie ung
s ell
selbs noch
kein
Konzep
de
ak i en
Be eiligung
de
Be iebe
am
gesam en
Planau s ellungs-
und
- ollzugsp ozeß
da ,
sonde n
besch eib
nu
den
Sach e hal
de
Ände ung
de
dezen alen
En scheidungsspiel-
äume.
Es
läß
sich his o isch
an
e schiedenen
Re o men
nachweisen,
daß
das
Ausmaß
de
Dezen alisie ung
seh
un e schiedlich
sein
kann,
daß
es sich also dabei
um
einen
g aduellen
P ozeß
handel .
Fo melle
und
a sächliche
Dezen alisie ung
un e scheiden sich,
im
Ex em all
kann
o melle
Dezen alisie ung
in
eine a sächliche
Zen alisie ung
umschla-
gen.
Wenn
das
Ve häl nis
zwischen
Zen ale
und
Be ieben
nich als
ein
ausschließliches
Un e o dnungs e häl nis
im
Sinne
de
o alen
Planung
e s anden
we den
kann,
ielmeh
die
Be iebe
einen
ak i en
Pa
im
Planungsp ozeß
spielen,
muß
ge ade
dieses
Ve häl nis
Gegens and
eine
eali ä snähe en
Modellkons uk ion sein.
Hie
seien zwei
Be ach ungs-
weisen
o ge üh ,
on
denen
sich die un ollkommene
Planung
un e -
scheide :
In
den
Modellen
de
Zwei-
(ode
Meh )ebenenplanung
wi d
de
zen-
ale
Planau s ellungsp ozeß
in
de
Weise au gelös ,
daß
bei
de
Zen-
ale
und
bei
den
Be ieben
Ziel unk ionen
angenommen
we den.
Bei
einem als
neu al
angenommenen
Geldsys em
s ell
die
Zen ale
ein
ü
sie op imales
P og amm
au ,
ohne
es
in
Plan o gaben
ü
die
Be iebe
zu
o mulie en. Sie
übe läß
es
den
Be ieben, bei einem zunächs
be-
liebigen
P eissys em
die
ü
diese op imale
Ou pu menge
zu
be ech-
nen.
Wenn
sie
agg egie
nich
mi
den
on
de
Zen ale
gewünsch en
Mengen
übe eins imm ,
we den
die
P eise
(gegebenen alls auch die ge-
wünsch en
Mengen)
geände
und
die
Reak ion
de
Be iebe
bei
de
Ou -
pu ges al ung
wiede
mi
dem
Zielp og amm
e glichen; bei
unbe iedi-
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soc1alpol1 1k
106
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18
F ied ich
Ha ne
genden
E gebnissen
we den
e neu
a iie e
P eis o gaben
den
Be ie-
ben
zu
eine
e neu en
Ou pu bes immung
o geleg . Diese P ozeß
läu
so lange, bis
eine
übe eins immung
e ziel is . Die Me hode
kann
auch
in
de
Weise
a iie
we den,
daß
die
Zen ale
Mengen
o gib
und
p e iale
Bewe ungen
zu ück ließen.
In
beiden
Fällen
b ingen
die
Be-
iebe
ih e
De ailin o ma ionen
in
das
Planau s ellungs e ah en
ein;
die
E eichung
ih e
subjek i en
Ziele (Einkommens eige ung)
is
übe
eine
P ämieno dnung
an
die
den
Be ieben
au ge agene
Ziel unk ion
geknüp .
De
Planau s ellungsp ozeß
üh
deshalb -
wenn
die
Bedin-
gungen
ealis isch
sind
-
zu
eine
übe eins immung
zwischen
zen alen
und
dezen alen
Zielen.
E
läß
e wa en,
daß
ebus
sie
s an ibus
die
Planimplemen a ion
zu
gen
au
de
Mengen-P eis-Kombina ion
üh ,
die
in
dem
Planungsp ozeß
e mi el
wu de.
Dies
hie
angedeu e e
Ve ah en
eine
op imalen
Volkswi scha s-
planung
e heb
die
Be iebe
zu
ollwe igen
Planungspa ne n
de
Zen-
ale;
wenn
auch die
Zen ale
ih e
Zielp ojek ionen
du chse zen
kann,
so
bes eh
doch
im
P ämiensys em
eine
Ane kennung
de
Ziele
de
Be-
iebe.
Ge ade
dadu ch
we den
die be ieblichen
Ak i i ä en
au
die
E üllung
de
zen alen
Ziele gelenk . Obwohl
de
zule z
genann e
E -
ek
im
S imulie ungssys em
de
os eu opäischen
Planwi scha en
e -
anke
is ,
is
die
Zweiebenenplanung
nich ealisie .
De
G und
lieg
nich
da in,
daß
in
de
Phase
de
Planau s ellung
die
Zen ale
nich
übe
die
In o ma ionen
und
bei
de
Plande aillie ung
nich
übe
die Höhe
de
Au lagen
mi
den
Be ieben
kommunizie en
wü de,
so
daß
Kenn -
nisse
und
In e essenlage
de
Be iebe
in
die
Planung
nich
Eingang
än-
den. Ausschlaggebend
ü
die Nich übe eins immung
is
allein,
daß
die
Zen ale
sowohl Mengen- als auch
P eisplanung
uno
ae u
be eib
und
dabei
nich siche ges ell is , daß
beide
S eue ungsins umen e
demsel-
ben
P ä e enzsys em
en sp echen. Die gleichzei ige
Handhabung
de
di-
ek en
Mengenplanung
und
de
indi ek en
S eue ung
übe
P eise
is
die Genese eines meh gleisigen S eue ungssys ems,
abe
gleichzei ig die
Absage
an
eine
Meh ebenenplanung.
Da an
ände
auch nich s,
daß
zen-
ale
P eis e o men
als
Reak ion
au
ungewünsch e
Ou pu s
in e p e ie
we den
können
und
sich
in
g oßen
Zei in e allen
dami
so
e was
wie
eine
Zweiebenenplanung
du chse zen
wü de
9•
Ein
ande e
Ansa z,
das
Phänomen
de
be ieblichen
Ak i i ä
im
Planungsp ozeß
zu
be ücksich igen,
lieg
da in,
daß
man
den
Ein luß
de
Be iebe
au
die
Phase
de
zen alen
In o ma ionsgewinnung
(weiche
Pläne)
und
au
die
Phase
de
Plandu ch üh ung
besch änk ,
wäh end
die
Phase
de
Zielbildung
und
Planau s ellung
allein
de
Zen ale
wie
im
Modell
übe lassen
bleib . So
ha
schon Hensel
das
P oblem
lokalisie ,
9 Vgl.
P.
Dobias:
Theo ie
und
P axis
de
Planwi scha ,
Pade bo n
1977,
S.
161
.
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E klä ungsmomen e
ü
na u ale
und
mone ä e Disp opo ionen
19
und
bis
heu e
is
es
e b ei e
üblich, so
zu
e ah en
10•
Auch
in
de
Analyse
des
Planungssys ems
als
einem
di ek en
Lenkungs-
und
indi-
ek en
Lei ungssys em
komm
dem
Be ieb
lediglich
die
Au gabe
de
Plane üllung
zu.
Da
e
nich
olls ändig
geplan
is ,
muß
e
in
seinem
En scheidungsspiel aum
au
die
Planziele
pa ame isch
ges eue
we -
den.
Wenn
im
olgenden
e such
wi d,
die
S ellung
de
Be iebe
im
Planungsp ozeß
ande s
zu
bes immen,
so
bes eh
doch
inso e n
übe ein-
s immung,
als
die
Be iebe
als
pa iell
selbs ändige
Ak eu e
e s anden
we den
müssen,
de en
En scheidungsspiel äume
du ch
die
di ek
impe-
a i e
Planung
eng
beg enz
wi d.
Dies
muß,
um
eine
Ve wischung
de
Un e schiede
gegenübe
ma k wi scha lichen
Un e nehmungen,
auch
solchen
in
ma k sozialis ischen
Sys emen,
zu
e hinde n,
deu lich
he -
o gehoben
we den.
11.
Un ollkommene
zen ale
Planung
Wenn
man
om
Modell
de
olls ändigen
zen alen
Planung
und
ih -
e
Du chse zung
du ch
Kennzi e n
und
No men
ausgeh , so
bes eh
die
e s e
Bedingung
de
Un ollkommenhei
ll
da in,
daß
die
Zen ale
den
Vollkommenhei sansp uch
en wede
nich
e heben
will
ode
schon
bei
de
Plan
au s ellung
nich
du ch üh en
und/ode
bei
de
Implemen a ion
nich
du chse zen
kann.
In
jedem
Fall
gewinnen
die
Be iebe
dadu ch
einen
eigenen
En scheidungsspiel aum,
mag
e
du ch
Planau lagen
auch
noch so
eingeeng
sein.
Im
einzelnen
mögen
ü
diese
Un ollkommen-
hei
de
zen alen
Planung
un e schiedliche
G ünde
e an wo lich
sein:
Wenn
die
Zen ale
bewuß
ode
unbewuß
au
Planung
e zich e ,
en -
s ehen
Plan ei äume
(z.
B. Kolchosma k ),
wenn
sie
aus
In o ma ions-
mangel
ode
zu
ge ingen
Ve a bei ungskapazi ä en
nu
Globalplanung
und
Globalanweisungen
du ch üh ,
e geben
sich
Planlücken
(z.
B.
bei
de
So imen sbes immung),
und
wenn
sie schließlich
du ch
Kompe enz-
übe schneidungen
in
sich
wide sp üchliche
Planau lagen
e läß ,
so
bleib
auch
dann
dem
Be ieb
ein
En scheidungsspiel aum
(übe de e -
mina ion). Schließlich
muß
auch
de
Fall
ins
Auge
ge aß
we den,
in
dem
die
Plans ingenz
e sag
und
die
Be iebe
sich
übe
einzelne
Plan-
au lagen
hinwegse zen.
10
G.
Lep in:
Das "Neue ökonomische Sys em" Mi eldeu schlands, in: Wi -
scha s e o men in Mi eldeu schland, h sg. on
K.
C.
Thalheim
und
H.-H.
Höhmann,
Köln 1968,
S.
101
.;
P. Dobias, ebenda,
S.
132 .
11 De Beg i de Un ollkommenhei wu de in bezug au Wi scha so d-
nungen zu eine gene ellen Typisie ung on Misch o men schon on
H.-R.
Pe e s (O dnungs heo e ische Ansä ze zu Typisie ung un ollkommene Wi -
scha so dnungen, in: Hambu ge Jah b.
.
Wi scha s- und Gesellscha s-
poli ik, 18. J., 1973,
S.
47
-77)
e wende . Hie üh in Analogie zu "Un oll-
kommenhei " de Mä k e, also mik oökonomisch, die Un ollkommenhei de
zen alen Be iebss eue ung zu Genese plan emde Koo dina ions o men.
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20
F ied ich
Ha ne
Die
bishe
logisch
aus
de
nich
o alen
Planung
abgelei e en
En -
scheidungsspiel äume
we den
in
de
poli ökonomischen
Li e a u
de
sozialis ischen
S aa en
o
allem
mi
de
ela i en
Gesonde hei
de
Be iebe
beg ünde 12•
Sie
wi d
da in
gesehen,
daß
die
Be iebe
nich
ein
homogenisie e Teil
eine
Volkswi scha sind,
sonde n
-
au
de
Ebene
de
P oduk i k ä e
-
du ch
eine un e schiedliche
Auss a ung
mi
P oduk ionsmi eln
und
A bei sk ä en
sowie
eine
di e enzie en
A bei s eilung
au
un e schiedlichem Ni eau, -
au
de
Ebene
de
P o-
duk ions e häl nisse
-
zwa
einhei liches Volkseigen um
in
de
Indu-
s ie
bes eh ,
abe
die O ganisa ion,
Planungs-
und
Leis ungs e häl -
nisse
s a k
be iebsindi iduellen
Cha ak e
haben
und
nich
mi
dem
s aa lichen
Wi scha s e wal ungsappa a
iden isch
ode
on
ih
oll
inkoope ie
sind. Auch
im
übe baube eich
is
die ökonomische Geson-
de hei
du ch
den
im
A bei skollek i
o handenen
indi iduellen
Be-
wuß seinss and
und
die
o handenen
In e essen
gep äg . Diese
Sonde-
ung
de
Be iebe
als ökonomische
Einhei
gil
als die sozialökonomische
U sache
ü
den
beg enz en
En scheidungsspiel aum
de
Be iebe,
um
den
es
hie
geh .
Abe
die
Gesonde hei
is
nich
unbes i en,
sie
i
auch
ü
ande e
ökonomische
Einhei en
als die
Be iebe
zu,
ja
gil
auch
im
auße ökonomischen Be eich.
Sie
könne
deshalb
nich die di e encia
speci ica sein13,
du ch
die sich die
Be iebe
on
den
üb igen
s aa lichen
O ganisa ionen
un e scheiden.
Abe
mögliche weise
gil
ü
alle
s aa -
lichen
Einhei en
in
ih en
ökonomischen Bezügen,
was
im
olgenden
besonde s
ü
den
Be ieb
he ausgea bei e
wi d,
daß
e
ein
pa iell
selbs ändige
Plan
äge
is .
Inso e n
wü de
Nich plankoo dina ion nich
au
die
Be iebss eue ung
besch änk
sein,
sonde n
ein
gene elles
Koo -
dina ionsp oblem da s ellen.
In
allen
den
oben bezeichne en
Si ua ionen
sind
die
Be iebe
au
G und
ih e
Gesonde hei
in
de
Lage, einzelwi scha liche En schei-
dungen
zu
ällen, die
an
die
S elle
de
u sp ünglich
zen al
zu
e enden
En scheidungen
e en.
Dami
wi d
de
Rang
de
dezen alen
En schei-
dungen
unmi elba
angedeu e :
sie
we den
nich
e s
bei
de
Plan-
du ch üh ung,
sonde n
schon bei
de
Planau s ellung
wi ksam
14•
Ökonomische Ziele
und
Pläne
we den
nich
nu
in
de
Zen ale
au ge-
12
Das
ussische "osoblennos '"
wi d
am
bes en
mi
dem
Beg i
de
Ge-
sonde hei
wiede gegeben,
de
nich
wie
"Isolie hei "
den
Gedanken
an
eine
konku enzwi scha liche
Selbs ändigkei
au kommen
läß .
13
W.
Kuczynski:
The
S a e
En e p ise
unde
Socialism,
in:
So ie
S udies,
Vol. XXX, 3/1978, S.
319
.
Ans elle
de
Gesonde hei
wi d
hie
als
Cha ak-
e is ikum
des
Be iebes
die
Kombina ion
on
s aa seigenen, sachlichen
P o-
duk ionsmi eln
und
p i a en,
on
den
Haushal en
angebo enen
A bei sk ä -
en
gesehen.
Ebenda,
S.
321.
14
Zu
allgemeinen
heo e ischen
G undlegung
gl.
A.
Camacho:
Cen ali-
za ion
and
Dezen aliza ion
o
Decision
Making
Mechanisms: A
Gene al
Model,
in:
Jah b.
de
Wi sch.
Os eu opas,
Bd.
3,
1972,
S.
45
-
66.
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E klä ungsmomen e
ü
na u ale
und
mone ä e Disp opo ionen
21
s ell ;
sonde n
auch
in
den
Be ieben.
Fo mal
d ück
sich
diese
Sach-
e hal
da in
aus,
daß
neben
de
Ziel unk ion
de
Zen alen
und
ih en
nu
im
Ausnahme all
bis
ins
De ail
gehenden
In o ma ionen
und
Koo -
dina ionsmöglichkei en
do ,
wo
de
zen ale
Plan
nich
aß ,
be ieb-
liche
Ziel unk ionen,
In o ma ionen
und
Rechenmechanismen
bes ehen,
mi
zunächs
gleich angige
S ellung
wie
die
de
Zen ale.
Eine
gesam -
ökonomische
Koo dina ion
und
Planung
(PG)
wü de
sich
dann
aus
dem
Plan
de
Zen ale
(Pz) ,
dem
eine
P ä e enzo dnung
de
Zen ale
(Uz)
und
die
aus
den
Be ieben
s ammenden
In o ma ionen
(IB)
zug unde
lie-
gen,
und
aus
den
be ieblichen,
in
ih en
En scheidungsspiel äumen
ge-
äll en
En scheidungen,
die
in
einen
be iebseigenen
Plan
15
(PB)
eingehen,
zusammense zen.
PG = Pz +
PB
Pz =
(Uzj
In)j
PB
= (UBj
iBj
kzj
hz)
Die
be iebseigenen
Pläne
basie en
au
eigenen
Ziel unk ionen
(un)
und
inne be ieblichen
In o ma ionen
(in)
sowie
au
den
s aa lichen
Plankennzi e n
als
Besch änkungen
(kz)
und
den
ökonomischen
He-
beln
(hz),
dem
indi ek
wi kenden
S eue ungssys em,
das
on
de
Zen-
ale
mi
pa ame ische
Wi kung
es geleg
wi d.
Nu
in
dem
Fall,
in
dem
es
geling ,
die
Kennzi e n
und
Hebel
so
es zulegen,
daß
im
E -
gebnis
genau
die
Planziele
de
Zen ale
e eich
we den,
könn e
man
die
Be iebe
als
eine
Plane üllungso gane
be ach en.
Solange
abe
die
di ek en
und
indi ek en
Planins umen e
nich
zu
einem
in
sich
ge-
schlossenen
Sys em
e einig
sind,
d. h.
daß
sie
kombinie
jene
Au -
gabe
nich
e üllen,
is
die
S ellung
de
Be iebe
die
eines
selbs ändigen
Plan äge s,
de
pa iell
unabhängig
om
Gesam plan
exis ie .
Es
könn e
de
Anschein
en s anden
sein,
daß
die
Handhabung
des
Be iebes
als
eines
eilselbs ändigen
Ak eu s
bei
de
Plandu ch üh ung
ode
seine
E hebung
zum
eilselbs ändigen
Plane
ein
ein
e minolo-
gisches
P oblem
sei,
das
au
ein
Scheinp oblem
hinauslie e.
De
Un e -
schied
is
abe
aus
zwei
G ünden
wich ig:
1.
Wenn
de
Be ieb
nu
als
Plane ülle
konzipie
wi d,
wi d
on
einem
Modell
ausgegangen,
in
dem
die
indi ek e,
pa ame ische
S eu-
e ung
übe
P eise
neben
de
Mengenplanung
schon
als
gelungen
an-
gesehen
wi d.
In
Wi klichkei
is
man
in
de
Theo ie
und
P axis
wei e
denn
je
da on
en e n ,
ein
die
di ek e
impe a i e
Planung
e gänzendes
indi ek es
S eue ungssys em
en wickel
zu
haben.
In
de
Reali ä
de
15
De
hie
e wand e Te minus "be iebseigene Plan" is nich
mi
dem
"Be iebsplan"
de
sozialis ischen Te minologie iden isch,
de
als o izielles
Dokumen
s a k
an
den Planau lagen o ien ie is
und
die selbs ändigen
Be iebsen scheidungen nich genug deu lich mach .
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22
F ied ich Ha ne
sozialis ischen
Planwi scha en
we den
dahe
die
Fehle
in
de
Plan-
wi scha
o
allem
dem
Kennzi e nsys em
und
dem
P eissys em
zuge-
sch ieben.
2.
Wenn
man
on
dem
Modell
de
ollkommenen
zen alen
Planung
he komm ,
üh
de
Sach e hal
de
En scheidungsspiel äume
de
Be-
iebe
zunächs
dazu
es zus ellen, daß die
Planung
nich
meh
o al
und
ollkommen is ,
d.
h.
daß
eine
Koo dina ion
de
nich
zen al
ge-
s eue en
be ieblichen
Ak i i ä en
nich
s a inde
ode
du ch
ein
Sys em
e olg ,
das
seine
Legi ima ion
nich
on
de
zen alen
Pla-
nungsau o i ä
e häl .
In
de
Ta
g ei
hie , nach
de
hie
o ge a-
genen
Vo s ellung,
de
Ma k p eismechanismus ein,
wenn
auch
in
eine
äuße s
udimen ä en
Fo m,
wie
zu
zeigen sein
wi d.
Das
indi ek e
S eue ungssys em
du ch
P eise
und
ande e
ökonomische
Hebel
ge-
winn
dadu ch
e s
seinen
heo e ischen
S ellenwe ,
daß
die
im
G unde
Ma k pa ame e
da s ellenden
Ka ego ien
(P eise, Zinsen, Löhne usw.)
zu s aa lichen
Lenkungsins umen en
gemach
we den.
Die En schei-
dungsspiel äume
de
Be iebe
und
ih e
Nich -Koo dina ion
du ch
die
Zen ale
sind
das
logische -
und
üb igens
auch his o ische -
p ius
ge-
genübe
dem
indi ek en
Lenkungssys em.
Wenn
man
die
his o ische
En wicklung
des sozialis ischen
Pla-
nungssys ems
au
dieses
P oblem
hin
un e such , zeig sich,
daß
die nich
olls ändige
zen ale
Planung
und
de en
Konsequenzen
e s
allmählich
du ch
die
P obleme
de
Planungsp axis
und
du ch
den
schwe älligen
Fo sch i
de
Disziplin "poli ische Ökonomie des Sozialismus"
deu -
lich
wu den.
Wenn
auch heo e isch
in
jenem
Modell
de
ollkommenen
Planung
eine
op imale
Fak o alloka ion
du ch
G enze agsausgleich
de
na u alen
Fak o en
in
allen
Ve wendungsbe eichen möglich schein ,
so is ,
wenn
sich die
zen ale
Planung
und
die
di ek e
Lenkung
aus
den
oben
genann en
p ak ischen
G ünden
au
Globalplanungen
mi
be-
liebige
punk uelle
De aillie ung
besch änken
muß e,
de
e izien e
Einsa z
de
P oduk ionsmi el
besonde s schwie ig
zu
gewäh leis en.
Bedien e
man
sich
abe
schon eines
P eissys ems
zu
Agg ega ions-
und
ande en
planungs echnischen Zwecken, so
konn e
au
diese Weise nich
nu
de
Kos enbeg i
(und
ande e
zusammengese z e We kennzi e n)
gebilde
und
als
impe a i e
No m
e wende
we den,
sonde n
man
konn e
au
diese Basis auch
ein
be iebliches Rechnungswesen au bauen,
du ch
das
neben
Plankon ollau gaben
die ökonomische
Lei ung
des
Be iebes
im
Sinne
des Ra ionali ä sp inzipes
übe haup
e s
gemessen
we den
konn e. Ob
eine
solche E izienzkon olle ealis isch is ,
häng
on
den
dabei
e wand en
K i e ien
und
o
allem
on
den
P eisen
ab;
beides
sind
P oblemk eise, die
bekann lich
in
de
P axis
bis
heu e
nu
eine
unbe iedigende
Lösung
ge unden
haben, so iel
da übe
auch dis-
ku ie
wu de.
Im
zen alis ischen Modell
genüg
die mengenmäßige
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
23
Plane üllung,
bei
un ollkommene
zen ale
Planung
muß e
die
Ko-
s ensenkung
jedoch als
eine
gesam ha e
Leis ungskennzi e einge üh '
we den.
Das
eine
solchen
"quali a i en"
Kennzi e
zug unde
liegende
Choz asce
wa
in
de
Folge auch die Basis
ü
die En wicklung
ande-
e
Kennzi e n, schließlich des Gewinns als Leis ungsbemessungsmaß-
s ab. Von
den
Einzelhei en
muß
in
diese
S udie
abgesehen
we den,
wo-
au
es
ankomm ,
is ,
daß
die
in
de
wi scha lichen
Rechnungs üh ung
gescha ene Ein ich ung, die -nach
ih e
heo e ischen
Beg ündung
-
auße halb
und
in
E gänzung
des
impe a i en
Planungssys ems
s eh ,
Ka ego ien
en s ehen
ließ, welche
den
Be ieb
als
ela i
selbs ändige
ökonomische
Leis ungseinhei
auswiesen.
Eine ähnliche
Bedeu ung
ü
die
E kenn nis
und
Bewäl igung
de
nich
ollkommenen
Planung
wie
das
Choz asce besi z
das
sog.
P inzip
de
ma e iellen
In e essie hei ,
das
einen
Sinn
übe haup
e s
du ch
Lei-
s ungsdi e enzie ungsmöglichkei en
de
Indi iduen
und
Kollek i e
in
den
Be ieben
e häl .
Nu
wenn
die Leis ungsanweisung nich ganz
kon-
k e
is
und/ode
nich du chgese z
we den
kann,
muß
man
zu
An eiz-
mi eln
g ei en, welche eine
Kenn nis
de
Leis ungsmo i a ionen
o aus-
se z .
In
einem un ollkommenen
na u alen
Planungssys em
kann
de
An eiz
an
globale Mengenau lagen
geknüp
we den;
bes eh
abe
ein
au
p e ialen
Ka ego ien
au gebau es
Rechnungswesen, so
bie e
es sich
an, die soeben
e wähn en
Leis ungskennzi e n
zu
G undlage
de
S i-
mulie ung
zu
wählen. Beide
e wähn en
Ein ich ungen, Choz asce
und
ma e ielle
S imulie ung,
sind
die
unmi elba
kons a ie ba en
Ein ich-
ungen
des sozialis ischen Wi scha ssys ems, die
da un,
daß
de
Plan
nich
in
einem
ak ischen
Sinn
unmi elba
wi kendes
Gese z is ; sie
sind
ein
empi ische Nachweis
ü
das
Bes ehen
de
Wa e-Geld-Beziehun-
gen.
Wenn
abe
in
den
Be ieben
ein
au
inanzielle
Ka ego ien
au bauen-
des Rechen-
und
S imulie ungssys em
wi ksam
is , wachsen die
P eise
übe
ih e
passi e Rolle als plan echnische
Hil smi el
hinaus
und
üben
einen
S eue ungse ek
in
den
Be ieben
aus.
In
de
We gese zdeba e
wa
zue s
nich dies die F ages ellung, sonde n, ob
P oduk ionsmi el
übe haup
Wa en
seien
und
welche Konsequenzen dies
ü
die soziali-
s ische Wi scha habe.
Dabei
s ell e
die F age,
wie
man
aus
de
ma -
xis ischen
We leh e
zu
e nün igen
P eisen
kommen
könne,
nu
ein
Teilp oblem da .
Abe
die Diskussion
in
de
ma xis ischen Te minolo-
gie, welche
u sp ünglich
eine
kapi alis ische
Ma k wi scha
be a en,
en hüll en
imme
meh
Ve häl nisse, die nich
nu
e minologisch, son-
de n
auch
de
Sache nach
au
eine
bes imm en
Abs ak ionss u e
ma k -
wi scha lichen
U sp ungs
wa en.
Wenn
die
Be iebe
als sozialis ische
Wa enp oduzen en
bezeichne , die Wa e-Geld-Beziehungen nich
meh
als
ein
kapi alis isches Relik ,
sonde n
als no males,
wenn
auch nich
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30
F ied ich Ha ne
nich
koo dinie e
dezen ale
En scheidungen.
Wenn
de
Abnehme be-
ieb
au
G und
diese
einsei ig
s uk u ie en
Lie e ung
selbs
in
Schwie igkei en
ge ä ,
is
da an
nich
eigen lich die
zen ale
P oduk-
ionsplanung,
wie
es
ü
ihn
den
Anschein
ha ,
sonde n
die
subjek i e
En scheidung
des
Lie e be iebes
schuld,
die
übe
Planmechanismen
übe agen,
als
Plane üllung
ausgegeben
und
angenommen
wi d.
Die
e s e
Fo m
de
Un ollkommenhei
de
zen alen
Planung,
bes e-
hend
aus
e einzel en
De ailen scheidungen,
üh
au
den
e s en
Blick
zu
eine
olkswi scha lich willkü lichen,
abe
be iebs a ionalen
P o-
duk ionsges al ung;
sie
wi d
in
dem
Planungssys em,
als
wä e
sie
ge-
plan ,
übe
die
in e dependen e
S u enlei e
de
P oduk ion
wei e ge-
eich ,
ohne
daß
die
Be o enen
da au
Ein luß
hä en,
weil
un e
den
gemach en
Annahmen
keine
ande en
als
Planbeziehungen,
also
keine
ho izon alen
ökonomischen Beziehungen, bes ehen.
Eine
Koo dina ion
übe
Mä k e
und
P eise
inde
in
de
gleichen
Pe iode
nich
s a ,
iel-
meh
en s ehen
allen halben
Planschwie igkei en,
unabse zba e
Lage ,
Knapphei en
und
de gleichen.
E s
eine
Reak ion
de
Zen ale
übe
Plankennzi e n,
O dnungspoli ik, ökonomische
Hebel
u. a.
kann,
wenn
die in o ma o ische Rückkopplung
unk ionie ,
Plane üllung
und
Gleichgewich
in
de
nächs en
Planpe iode
he s ellen.
2.
Eine
höhe e
Fo m
de
Un ollkommenhei
de
Planung
wi d
do
e eich ,
wo
Be iebe
mi
pa iellen
En scheidungsspiel äumen
un e
de
Vo ausse zung
mi einande
in
Ve bindung
e en,
daß
die
En schei-
dungs elde
in
einem
komplemen ä en
Ve häl nis
zueinande
s ehen,
und
in
Ve handlungen
die
Plan ei äume
ausge üll
we den
23•
Hie
han-
del
es sich
um
eine ho izon ale odinis ische Kombina ion,
in
de
pa -
ielle
on
de
zen alen
Planung
eingeg enz e
En scheidungs elde
zweie
Be iebe
du ch
Ve handlungen
zwischen
ihnen
ausge üll
we -
den. Auch
hie
sei
wiede
das
So imen s-
und
Quali ä sp oblem
he -
ausgeg i en
und
angenommen,
daß
beide
Be iebe
in
allen
ande en
Be-
ziehungen
oll
in
den
Plan
eingebunden
seien. Die
im
Sinne
des
Lie e-
an en
güns ige
So imen ss uk u
kann
nun
genau
das
In e esse
des
Abnehme s
e en;
in
diesem
ü
beide
Kon ahen en
op imalen
Fall
en s ehen
keine
wei e en
P obleme,
abe
es
is
du ch
die
übe eins im-
mung
zwischen
Lie e an en
und
Abnehme
keineswegs gesiche ,
daß
ein
Zwei abnehme ,
de
die
P oduk e
des
Abnehme s
als
Planlie e ung
übe nimm ,
mi
diese
So imen ss uk u ie ung
seine
Planau lagen
e -
üllen
kann.
De
in e essan e e
Fall
is
auch
de
wah scheinliche e,
daß
sich die
So imen sges al ungs o s ellungen
des
Lie e -
und
Abnehme be iebes
23 Den legal planwi scha lichen Hin e g und diese Figu de un ollkom-
menen Planwi scha bie en das Ve agssys em, die di ek en Beziehungen
und in gewissem Um ang auch
de
G oßhandel mi P oduk ionsgü e n.
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E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
31
nich
decken,
wie
auch
die
P eisin e essen
en gegengese z
sind.
Da ü
daß
ein
en sp echende
Gegensa z
bei
de
So imen ss uk u ie ung
au -
i ,
sp ich
die
häu ige
Exis enz
knappe
So imen e
und
Quali ä en
on
Wa en
und
E sa z eilen,
denen
nu
eine
solche Nich übe eins im-
mung
zwischen
den
Vo s ellungen
de
P oduzen en
und
Abnehme
zu-
g unde
liegen
kann.
Au
welche Weise
de
In e essengegensa z
zum
Aus-
gleich
kommen
kann,
is
gene ell
nich
zu
bean wo en,
es
komm
au
die
beide sei ige
Ve handlungsposi ion
an, ob
ein
Komp o niß
ge unden
ode
eine
im
In e esse
eines
Pa ne s
liegende
S uk u
bes imm
wi d.
Dehn
man
den
K eis
de
nich
du ch
zen ale
Vo gaben
ixie en,
eben-
alls
du ch
Ve handlungen
zu
egelnden
F agen
(z.
B.
P eis
au -
und
-ab-
schläge) aus, so
en s eh
eine
Ve handlungsmasse,
die wechselsei igen
Ausgleich
ehe
ges a e .
Das
P oblem
de
zweisei igenVe handlungen
üh
dazu, die ho izon-
ale
odinis ische
Kombina ion
als
zweisei iges Monopol24
zu
iden i izie-
en. Es
läß
eine
gene elle
Lösungsaussage
ohne
e handlungs heo e i-
sche
Analyse
nich zu. Jedoch
geh
es
hie
ga
nich
um
den
In e essen-
ausgleich zwischen zwei Monopolis en,
sonde n
da um,
ob
aus
den
Ve -
handlungen
zwischen zwei
P oduzen en
ein
ande es
E gebnis
als
bei
de
isolie en
En scheidung
des
Odinis en
in
bezug
au
den
Beda
auße -
halb
diese
Kon igu a ion
zu
e wa en
is .
Is
die
oben
ge o ene
Aus-
sage,
die
ü
e schiedene be iebliche
Ziel unk ionen
gil , ich ig,
daß
jede
Be ieb
eine
Ve besse ung
seine
Si ua ion
du ch
Konzen a ion
au
ein
einsei iges
So imen
e eich , so
se z
sich dieses
In e esse
auch
in
Bezugsin e essen
bei
Rohs o en, Maschinen usw. du ch.
Nu
wenn
es
zu
einem
Mischso imen
du ch
Komp o niß zwischen
den
In e essen
beide
Sei en
komm ,
könn e
de
Abnehme
gezwungen
sein,
ein
b ei e-
es
So imen
zu p oduzie en,
als
es
in
seinen
u sp ünglichen
In e essen
lag. Dies
se z
abe
o aus,
daß
de
Abnehme
seine
Vo s ellungen
we-
nigs ens
eilweise
du chse zen
kann.
Dagegen
sp echen jedoch
die
ge-
ne ell
bes ehenden
"Ve käu e mä k e",
die
au
allgemeine
Wa en-
knapphei
in olge
angespann e
Pläne
und
au
das
o ganisa o isch
be-
ding e
Ve kau smonopol
des
S aa es
gegenübe
den
Konsumen en
be-
uhen
25
.
Die
Ve handlungen
zwischen
geplan en
Be ieben
in
ih en
Planlücken
könn en
zu
einem
wei e en
In e essenausgleich
üh en,
als
e
bei
iso-
24 Aus dem hie gewähl en Ansa z olg , daß Ma k o men nich , wie
N.
Klo en
(Zu Typenleh e
de
Wi scha s- und Gesellscha so dnungen, in:
O do,
Bd.
XII, 1955,
S.
138) seine zei mein e, ex de ini ione
nu
mi Ve -
keh swi scha en e einba seien, sonde n auch in den udimen ä en, abe
gesam wi scha lich wich igen Ma k beziehungen eine Planwi scha einen
Pla z haben.
25
Vgl.
P.
G.
Saos owzew
(Zaos o ce ):
übe
die unmi elba gesellscha -
liche A bei im Sozialismus, übe s.
a.
d.
Russ., in: Sowje wissenscha Gesell-
scha swissenscha liche Bei äge, 10/1961,
S.
1085.
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32
F ied ich Ha ne
He en En scheidungen wah scheinlich is ,
wenn
nu
gleichgewich ige
Ve handlungen
und
nich Monopol-
ode
Op ions ixie beziehungen
o -
liegen.
Hie
lieg
ge adezu
eine
Chance,
du ch
solche
Ma k elemen e
die
Anpassungs ähigkei
de
zen alen
Planung
im
De ail
auszu üllen
26•
S ell
man
sich die
Ve handlungske e
zwischen
meh e en
Lie e -
und
Abnehme be ieben,
also
eine
Ke e
ho izon al kombinie e Odini-
s en,
bis
hin
zum
Einzelhandel
in
diese
Fo m
o ,
könn en
s ä ke e
Im-
pulse
ü
eine
nach ageen sp echende
P oduk ion
ausgehen,
wenn
nu
die
e wähn en
Ve käu e mä k e
in
Käu e mä k e
e wandel
wü den.
Diese
Aussage
s imm
übe ein
mi
ielen
Äuße ungen
zu
diesem
P o-
blem.
Abe
die
hie
übe nommenen
Beg i e
on
Käu e -
und
Ve käu-
e ma k
sind
eigen lich iel
zu
s a k,
um
sie
au
die
Reali ä
de
Plan-
wi scha
zu
übe agen,
wenn
man
on
den
Konsumgü e mä k en
ab-
sieh . Zwischen
den
Be ieben
se zen sich diese
Ma k si ua ionen
nu
in
den
Ve handlungsspiel äumen,
die
on
de
dominan en
di ek en
im-
pe a i en
Planung
ausgespa
sind,
du ch
und
bleiben
au
diese
Ma k -
elemen e
besch änk .
Sie
zu
e wei e n,
is
ein
plan e o me isches
Kon-
zep
in
Rich ung
eines Ma k sozialismus, nich
die
Reali ä .
3.
Eine
wei e e
Fo m
de
Un ollkommenhei
de
Planwi scha
en -
s eh ,
wenn
in
den
Wi scha s e wal ungseinhei en,
welche
den
Be ie-
ben
übe geo dne
sind, En scheidungsspiel äume,
subjek i e
Ziel unk-
ionen
und
eine
en sp echende
Ein lußnahme
au
die
Be iebe
bes ehen.
Handel e
es sich
bei
de
oben
un e
2.
besch iebenen
Fo m
de
Plan-
un ollkommenhei
um
ho izon ale
nich
geplan e
Beziehungen, so
sind
es
hie
e ikale
Ve handlungen
zwischen odinis ischen
Be ieben
und
Wi scha s e wal ungsbehö den,
also
eine
e ikale odinis ische
Kom-
bina ion.
Sie
se z
jedoch o aus,
daß
die
Behö den
(gedach
is
o
allem
an
die
Ve einigungen
und
au
Choz asce
übe üh e
Minis e ien) selbs
zu ökonomischen
Einhei en
gewo den
sind, also
ih en
ein
adminis a i-
en,
behö denmäßigen
Cha ak e
e lo en
haben.
Konk e
wü de
dies
dadu ch
ealisie ba
sein,
daß
sie
übe
eigene
Fonds
e ügen,
nach
de
wi scha lichen
Rechnungs üh ung
a bei en
und
an
den
E gebnis-
sen
ma e iell
in e essie
we den.
Wie
wei
dies
ü
die
VVBs
und
einige
Minis e ien
schon
allgemein
gil , sei dahinges ell ,
zu e end
is
wohl,
daß
sie gleichzei ig
auch
adminis a i e
Ve wal ungseinhei en
da s el-
len.
Aus
diesem
G unde
und
weil sie
nu
mi elba
Ein luß
au
die
p o-
duzie enden
Be iebe
haben,
is
ih e
Gesam si ua ion
und
auch
ih e
odinis ische
Quali ä
on
de de
Be iebe
e schieden.
Die Möglichkei
de
Ve handlungen
zwischen
den
Be ieben
und
den
VVBs
ö ne
e schiedene Möglichkei en
de
Einwi kung
au
die
So i-
26
L.
Ga owski: Die Einhei on Plan und wi scha liche Rechnungs üh-
ung (Übe s.
a.
d.
Russ.), ebenda,
111966,
S.
24.
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E klä ungsmomen e
ü
na u ale
und
mone ä e
Disp opo ionen
33
men s-
und
Quali ä ss uk u
de
P oduk ion.
Geh
man
on
de
An-
nahme
aus,
daß
den
VVB
meh
am
globalen
Funk ionie en
de
Be iebe
gelegen
is
als
an
ih en
De ailen scheidungen
und
daß
umgekeh
ge ade
die
Be iebe
in
ih em
besch änk en
un e nehme ischen
En scheidungs-
kalkül
um
Du chse zung
ih e
In e essen
kämp en,
is
ü
das
hie
behandel e
P oblem
de
Ou pu ges al ung
kein
ande es
E gebnis
als
in
den
beiden
oben
behandel en
Figu a ionen
de
un ollkommenen
zen-
alen
Planung
zu
e wa en.
Diese
Ve mu ung
wi d
noch
bek ä ig ,
wenn
die
S imulie ung
in
den
VVBs
an
die
E üllung
de
gleichen
Kenn-
zi e n
wie
in
den
Be ieben
geknüp
is . Diese
E wa ung
wü de
dann
ins
Gegen eil
umschlagen,
wenn
die
VVB
als
Reklama ions-
und
Re-
medu ins anz
ü
Planschwie igkei en
agie
und
du ch
die
Zen ale
e -
p lich e
wi d,
die
nega i en
Auswi kungen
de
un ollkommenen
Pla-
nung
zu
beheben.
Insowei
wü de
die VVB
als
In e essen e e e
de
Abnehme
u.
U.
ungie en
können.
Dies
se z
abe
schon
das
Zusammenwi ken
de
VVBs
un e einande
als
In o ma ions äge
und
Ve handlungspa ne
o aus,
wodu ch
sich
au
höhe e
Ebene
ein
ähnliches
Zusammenspiel
wie
au
Be iebsebene
e geben
wü de.
Dadu ch
en s ehen
mik oökonomische (au
Be iebsebe-
ne)
und
in e media e
(au VVB-Ebene)
auße halb
de
zen alen
Pla-
nung
eigens ändige
En scheidungsbe eiche (odinis ische Konglome a-
ion), die sich
wei gehend
zen ale
Einwi kung
en ziehen
können. Die
E gebnisse
ü
das
hie
behandel e
P oblem
können
in
diese
Kon i-
gu a ion
nich
eindeu ig
deduzie
we den,
abe
es
bes eh
die
Ve mu-
ung,
daß
die
bishe
gewonnenen
E kenn nisse
nich
auße
K a
gese z
we den.
4.
Die
bishe
o ge üh en
Fo men
un ollkommene
Planung
e hal-
en
als
Wi scha ssys em
und
hie
in
seine
mik oökonomischen
Figu-
a ion
ein
neues
Ni eau,
wenn
die
Zen ale
den
eigenen
En scheidungs-
spiel aum
de
Be iebe
e kenn ,
ihn
o dnungspoli isch
zu
ges al en
und
o
allem
pa ame isch
zu
s eue n
such .
Ha
bei
de
Analyse
de
bishe
e ö e en
Fo men
on
be ieblichen
Ak i i ä en
en wede
ein
inanziel-'
les
Hebelsys em
übe haup
nich
bes anden
ode
ha e
es
ein
passi e
Bedeu ung,
so
wi d
je z
die
pa ame ische
S eue ung
de
Be iebsen -
scheidungen
übe
ökonomische
Hebel
sys ema isch
be ieben
27•
Sie
soll
27
"In
ih e
A bei
an
de
Ve ollkommnung
de
Lenkung
de
Volkswi -
scha
nimm
die
Pa ei
scha
Ku s
au
die
ich ige
Ve bindung
di ek e
Au gaben
de
zen alen
O gane
mi
de
Anwendung
ökonomische
Hebel
de
Einwi kung
au
die
P oduk ion.
Diese
Hebel
-Choz asce : Gewinn,
K edi ,
Fo men
de
ma e iellen
S imulie ung
u. a. -
sind
geeigne , solche
ökono-
mischen
Bedingungen
zu
scha en, die
eine
e olg eiche
Tä igkei
de
P oduk-
ionskollek i e,
de
Millionen
de
We k ä igen,
un e s ü zen
und
eine
beg ün-
de e
Bewe ung
de
Resul a e
ih e
A bei
gewäh leis en."
B esne
au
dem
24.
Pa ei ag,
zi .
nach
V. I.
Rybin:
Ekonomiceskoe
sodedanie
i
az i ie
choz-
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
106
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
34
F ied ich Ha ne
da au hin
un e such
we den,
wie
sie
die
P oduk ion
beein luß .
Da
die
pa ame ische
S eue ung
eine
seh
komplizie e
und
um ängliche
P o-
blema ik
bilde , sei
hie
nu
das
P oblem
behandel ,
wie
wei
eine
s aa -
liche
P eis
bildung
die
zu
Konzen a ion
neigende
Ou pu s uk u
e -
ände n
kann.
Als
Ausgangslage sei
wiede
angenommen,
daß
de
Be ieb
als
Odi-
nis
bei
eine
o gegebenen
Globalkennzi e
das
So imen
wählen
kann;
die
E üllung
de
Be iebsziele
hänge
e ne
on
de
Maximie-
ung
eine
We kennzi e
(P oduk ionswe
bzw. Gewinn) ab.
Es
is
eine
P eisbildung
denkba ,
die
im
Hinblick
au
den
S uk u e ek
de
P oduk ion
neu al
is ,
die
So imen skonzen a ion
e s ä k
ode
sie
abschwäch .
Eine
neu ale
Wi kung
is
dann
zu
e wa en,
wenn
-
beim
P oduk ionswe
als
Zielg öße -
die
P eise
ü
die
einzelnen
P oduk-
ionsso imen e
gleich sind;
geh
es
um
die
Maximie ung
des Gewinnes,
müß e
die
P eis-Kos en-Di e enz
gleich bleiben.
Eine
Gleichbewe ung
un e schiedliche
So imen e
wi d
du ch
die
P eisbildungsme hode
de
Du chschni sp eis es se zung
e eich ,
dagegen
üh
jede
Einzelkalku-
la ion
des
So imen s
dazu,
daß
-bei
no mie en
Gewinnau schlägen
-
die
P oduk e
mi
hohen
Kos en
auch die
höhe en
P eise
haben
und
da-
du ch
ü
den
Be ieb
a ak i e
sind. Diese
Tendenz
ha
sich
o z
alle
Ve besse ungen
de
P eisbildung
e hal en,
solange
zu
den
Kos en
ein
no mie e
Gewinn
zugeschlagen
wi d;
sie
ha
sich
jedoch
e was
abge-
schwäch dadu ch,
daß
nich
meh
die
Kos en
die Bezugsbasis des
Ge-
winnau schlages sind,
sonde n
die
ma e iellen
P oduk ions onds.Wenn
deshalb
häu ig
eue e,
insbesonde e
aus
eu en
Ma e ialien
he ges ell e
P oduk e
angebo en
we den
-
und
billige e
So imen e
ehlen
-,
ha
dies u. a.
seinen
G und
in
diese
A
on
P eisbildung.
Is
de
Gewinn
die
Zielkennzi e , so
üh
diese
P eisbildung
zu
dem
E gebnis,
daß
de
Be ieb
dasjenige
So imen
wähl ,
in
dem
die
indi iduelle
Di e enz
güns ige
als
im
P eis
is ; es
i
also
ein
Kos ensenkungse ek
ein,
de
abe
nich die
So imen skonzen a ion
au heb .
In
jünge e
Zei
such
man
das
P oblem
du ch
eine
P eisges al ung
zu
lösen, die
s ä ke
die
P oduk -
und
Quali ä sdi e enzie ung
be ück-
sich ig ,
indem
man
in
Abhängigkei
on
bes imm en
Geb auchswe -
eigenscha en
in
Fo m
on
echnischen
Pa ame e n
P eisau -
und
-ab-
schläge es leg .
Um
besonde s
knappe
So imen e
zu
ö de n
ode
übe -
mäßig
p oduzie e
zu
e minde n,
können
die
Au -
bzw. Abschläge
p o-
g essi
ode
deg essi
ges al e
we den
28•
Eine
solche
P eispoli ik
se z
asce a na so emennom e ape (De ökonomische Inhal und die En wick-
lung de wi scha lichen Rechnungs üh ung in de gegenwä igen E appe), in:
Iz es ja Ak. nauk SSSR,
se o
ek.,
3/1975,
S.
83.
28 Jedoch bes eh dabei auch die Ge ah , daß die Be iebe küns lich,
d.
h.
nu
dem Schein nach, die Bedingungen e üllen, ü die höhe e P eise ge-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
35
abe
eine ökonomische
Analyse
nich
nu
de
so imen sbezogenen
P o-
duk ionsbedingungen,
sonde n
auch
de
a sächlichen Ziele
de
Be iebe
o aus,
wenn
sie
wi kungs oll
sein
soll -
eine
Annahme,
die
keine
P eis
bildungs
behö de
im
Hinblick
au
die
B ei e
de
P oduk ions-
und
So imen ss uk u en
e üllen
dü e.
Wi d
deshalb
e such ,
den
Ve -
einigungen
und
den
Be ieben
nach
no mie en
Kalkula ions-
und
P eis-
bildungs ich linien
die
P eis es se zung
zu
übe agen,
so
ge ä
die
pa~
ame ische
S eue ung
selbs
un e
die
Ziel unk ion
de
Be iebe,
d. h.
sie
wi d
zuguns en
des
Be iebes
gehandhab ,
de
ges eue
we den
soll,
ode
wenn
Ve handlungen
ge üh
we den,
wi d
sie
zum
Gegens and
monopolis ische
Bes immung.
Im
ganzen
wi d
kaum
e mu e
we den
können,
daß
du ch
eine
pa ame ische
S eue ung
de
Hang
zu einsei igen
P oduk ionss uk u en
besei ig
we den
kann.
IV. Gesam wi scha liche Disp opo ionen
na u ale und mone ä e A
Die
bishe
du chge üh e
Analyse
ha
e geben,
daß
im
Rahmen
de
Un ollkommenhei
de
zen alen
Planung
o
allem
in
den
Be ieben,
abe
auch
in
den
Ve einigungen
und
Ve wal ungsbehö den
F ei äume
en s ehen,
die Möglichkei en
zu
eine
eigenin e essie en
Fak o alloka-
ion,
insbesonde e
zu
eine
Ges al ung
de
P oduk ionsso imen e
geben.
We den
die
En scheidungen
übe
das
P oduk ionsp og amm
an
subjek-
i en
Ziel unk ionen
de
Be iebe
o ien ie ,
is
-
on
wenigen
Aus-
nahmen
abgesehen
-
zu
e wa en,
daß
eine
Konzen a ion
au
ein
ode
wenige
So imen spunk e
e olg
und
eine
gegenübe
de
Nach age
disp opo ionale
So imen ss uk u
p oduzie
wi d.
De
G und
ü
diese
Tendenz
lieg
da in,
daß
im
No mal all
bei un e schiedlichen
P o-
duk ions unk ionen
ü
die
So imen snomenkla u
de
Bei ag
de
ein-
zelnen
So imen e
zu
Ve besse ung
de
be iebsindi iduellen
Ziel unk-
ion
e schieden
is
und
deshalb
om
Be ieb
nu
die
in
diese
Hinsich
güns igs en
gewähl
we den.
Diese
Tendenz
wi d
bei
Ve handlungen
zwischen
den
Be ieben
sowie
im
Ve häl nis
zu
den
Ve einigungen
du ch
monopoloide
S uk u en
bzw.
du ch
o wiegende
In e essen
an
agg e-
gie en
G ößen
nich
e minde ,
sonde n
ehe
noch
e s ä k .
Selbs
wenn
de
S aa
in
Fo m
eines
indi ek en
S eue ungssys ems
eine
pa a-
me ische
Einwi kung
in endie ,
dü e
dies
nu
in
Ausnahme ällen
zu
dem
gewünsch en
E olg
üh en.
Mik oökonomische
Fehls eue ung
de
be ieblichen
En scheidungen
(des Odinis en)
üh en
also
eben alls
zu
eine
Konzen a ion
de
P oduk ion
in
den
meis en
Be ieben
au
meis
wenige
und
nach agewid ige
P oduk e,
So imen e
und
Quali ä en.
wäh
we den. Das häu ig beklag e Auss e ben al e , häu ig noch nachge ag e
So imen e zuguns en neue wenig e ände e , abe eue e P oduk e, beleg
dies.
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36
F ied ich Ha ne
Ein
ähnliche
E ek
i
auch
im
T anspo
au .
Sind
T anspo lei-
s ungen
besonde s
knapp
und
bes eh
ein
es e ,
egional
ixie e
Ab-
nehme s amm,
so
is
es
ü
Be iebe
und
Ve so gungso ganisa ionen
am
güns igs en,
den
knappen
T anspo aum
du ch
En-block-Lie e ungen
gleiche (no mie e )
P oduk e
in
ein
Gebie
zu
e üllen.
Je
di e enzie -
e
die
F ach ,
je
häu ige e
Lie e ungen, des o
g öße e
T anspo lei-
s ungen
wä en
sons no wendig.
De
So imen se ek
wi k
sich
hie
in
gleicha ige
Belie e ung
bes imm e
Gebie e
aus
und
e s ä k
die
P oduk ions
einsei igkei .
Eine
Vo ausse zung
dieses
E ek s
is
jedoch,
daß
de
T anspo
nich
nach
di e enzie en
Leis ungskennzi e n
ge-
plan
wi d.
Man
könn e
e wa en,
daß
de
mik oökonomische
So imen se ek
dadu ch
kompensie
wü de,
daß
-
wie
oben
e wähn
-sich
im
Regel-
all
ü
jeden
Be ieb
e schiedene
Schwe punk e
au
G und
de
un e -
schiedlichen
P oduk ions-
und
Ziel unk ionen
e geben, so
daß
ü
den
Abnehme
doch
imme
noch
eine
P oduk ions iel al
übe
e schiedene
Anbie e
he ges ell
wi d.
Unabhängig
da on, ob die
Be iebe
sich
a -
sächlich e gänzen,
ehl
jedoch
ü
die
Be iebe
und
Handelo ganisa io-
nen
as
öllig die Möglichkei
zu
Wahl
seines
Lie e an en
ode
Abneh-
me s
29
•
Sie
sind
ihm
in
de
Regel
du ch
Plan
o gesch ieben.
Wä e
es
ande s,
wü de
eine
bes imm e
A
on
Ma k we bewe bssys em
be-
s ehen.
Selbs
die
Konsumen en
haben
zwischen
s aa lichem
und
genos-
senscha lichem
Handel
nu
ge inge
Wahlmöglichkei en,
zumal
beide
Ve kau so ganisa ionen
auch egionale
und
ö liche
Schwe punk e
ha-
ben. Die
ehlende
"Pa ne wahl"
is
ge adezu
die
Bedingung
da ü ,
daß
sich monopoloide
S uk u en
und
Ve käu e mä k e
mi
den
genann en
odinis ischen
E scheinungen
hal en.
Obwohl
die
Planbindung
de
a bei s eiligen
Wi scha sbeziehungen
einen
Ausgleich
de
einsei igen
P oduk ionsso imen e
du ch
die
Abneh-
me
nich
ges a en,
s ell
sich doch
das
P oblem,
ob
und
wie
de
einzel-
wi scha liche
E ek
de
So imen skonzen a ion
sich
gesam wi -
scha lich
auswi k .
Es
is
schon
es ges ell
wo den,
daß
eine
de
Folgen
de
nich
olls ändigen
zen alen
Planung
und
de
dadu ch
möglichen,
in
bes imm en
Kons ella ionen
nach
dem
be ieblichen
En scheidungs-
kalkül
zwingenden
P oduk ionsbes immung
zu
F ik ionen
bei
den
Ab-
nehme n
üh ,
die die U sache
dem
Plan
zusch eiben,
obwohl
nich
zen-
al
geplan e,
sonde n
indi iduelle
En scheidungen
de
Be iebe
zug un-
de liegen, die heo e isch
ma k mäßige
Na u
sind,
abe
keine
ma k -
mäßige
Koo dina ion
e ah en
haben. So
gesehen
sind
die
au
diesen
U sachenkomplex
zu ückgehenden
Plan ik ionen
ga
nich
di ek
om
2U
Vgl.
V.
G.
Lopa kin:
To a nye o nosenija i zakon s oimos i p i socializme
(Die
Wa enbeziehungen und das We gese z im Sozialismus), Mosk a
196,6,
S.33.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
37
Plan
e schulde ,
sonde n
gehen
au
nich
geplan e
Ak i i ä en
zu ück.
Allein
de
s aa lichen
O dnungspoli ik
kann
de
Vo wu
gemach
we -
den,
daß
die
un ollkommene
Planwi scha
nich
konsis en
o ganisie
is , d. h.
daß
di ek e
Planung,
indi ek e
Hebelpoli ik
und
das
ma e ielle
An eizsys em
nich
so
au einande
abges imm
sind,
daß
die
zen alen
Ziele
e üll
und
die
mi
Kau k a
ausges a e e
Endnach age
be ie-
dig
we den.
Eine
häu ig
in
de
P axis
zu
beobach ende
Reak ion
au
solche
Vo -
wü e
ode
au
P obleme
de
Wi scha ,
die
au
diese Weise
zu
be-
g ünden
sind,
bes eh
nun
da in,
zum
einen
Sys em
zu ückzukeh en,
in
dem
man
E ah ungen
besi z ,
ü
das
die
eine
Logik
sp ich
und
das
als
An ipode
zu
Ma k wi scha
auch
ideologisch hoch
im
Ku s
s eh .
Das
is
abe
ge ade
de
Weg,
de
in
die
I eali ä
de
he oischen
Annahme
de
abs ak en
Modelle
üh .
In
gewisse
Hinsich
wa
genau
dies
die
Reak ion
de
Zen ale
au
die
Re o men
de
60e
Jah e,
als
sie sich
in
ielen
Be eichen
als
ungeeigne
e wiesen,
die
-
un e
e was
e wei e en
En scheidungsspiel äumen
de
Be iebe
-
Alloka ion
we-
de
wesen lich
e izien e
zu
bewi ken
noch
die
zen alen
Ziele
besse
zu
e üllen.
In
den
hie
da ges ell en
mik oökonomischen
Zusammenhängen
wi d
eine U sache
ü
das
iel ach
bekann e
Phänomen
de
pe manen en
Ve so gungsk isen
30
gesehen. Diese
Ve so gungsk isen
bes ehen
heu e
nich
meh
so
seh
da in,
daß
allgemeine
Un e e so gung
mi
lebens-
no wendigen
Gü e n
ode
gene elle
Wa enknapphei
bes ehen
wü de,
sonde n
daß
s ändig
i gend
welche
s a k
nachge ag en
Gü e
-
im
P oduk ionsmi elbe eich
und
o
allem
im
Konsumgü e angebo
-
nich
e häl lich
sind,
wäh end
ande e
Wa en,
Quali ä en,
So imen e
eichlich,
o
wei
übe
die
Nach age
hinaus,
o handen
sind.
Dabei
gib
es -
wie
ü
E sa z eile
und
Kinde so imen e
31 -auch
pe manen e
Ve -
so gungsengpässe,
de en
U sachen
ge ade
da in
liegen,
daß
die
P o-
duk ionskennzi e n
und
die
P eise
zu
wenig
ü
die
P oduk ion
diese
Wa en
An eiz
bie en.
Diese
Fo m
on
Ve so gungsk isen
au
Teilmä k-
en
mach
den
Menschen
und
den
Be ieben,
besonde s
den
Bescha ungs-
ab eilungen,
das
Leben
schwe .
Es
üh
auch
zu
in o mellen
Mä k en
30
Ande s als gesam wi scha liche Konjunk u en sind Handels- ode
Ma k konjunk u en in sozialis ischen Planwi scha en sei langem
ane -
kann
und Gegens and de Diskussion.
F.
A.
K u ino :
Kon'junk u a ynka
p i
socializme
(Die
Ma k konjunk u im Sozialismus), Mosk a 1968.
81
Das De izi
an
Kinde so imen en is soga ein P oblem on solchem
Gewich , daß das Zen alkomi ee de KPdSU und
de
Minis e a de Sowje -
union sich dami beschä ig en und eine Ve o dnung
"übe
Maßnahmen zu
Ausdehnung de P oduk ion on Wa en
ü
Kinde , zu S eige ung
ih e
Quali ä und zu Ve besse ung des Handels mi diesen Wa en" e ließ. P a da,
N . 318
.
14.
11.
1978,
S.
1.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
38 F ied ich Ha ne
und
Ma k beziehungen,
zu
g auen
und
schwa zen Mä k en,
au
die
hie
jedoch nich
nähe
eingegangen
we den
soll.
Als U sachen
ü
die mik oökonomischen Disp opo ionen
und
"Ma k "ungleichgewich e
we den
landläu ig
Fehle
des
Planungssy-
s ems
e an wo lich
gemach . Sie können,
gene ell
gesehen,
e s ens
da in
liegen,
daß
die
Zen ale
bei
de
P io i ä ense zung
die
Konsum-
gü e indus ie
e nachlässig
und
die Ressou cen o zugsweise
in
die
kapazi ä sscha enden Zweige
s eue .
Zwei ens
kann
die
Fehl e so -
gung
mi
Konsumgü e n
au
mangelnde
In o ma ionen
übe
Konsumen-
enwünsche
und
ih e
ungenügende
Be ücksich igung
im
Planungsp o-
zeß gesehen
we den.
Dies
sind
die eigen lichen
Planungs
ehle .
D i ens
können
in
de
ehle ha en
Plane üllung
wei e e
U sachen
ü
unzu-
eichende
Konsumgü e e so gung
de ges al
gesehen we den,
daß
die
Be iebe
die
Pläne
nich
e üllen
-
aus
welchen
G ünden
auch imme .
Im
wei e en
Sinn
wü den
dazu
auch U sachen zählen, die
auße -
halb
des Ve schuldens
de
Planimplemen ä e
liegen, wie
z.
B. die
wi -
e ungsbeding en
Plan ücks ände
de
Landwi scha . Diese U sachen-
komplexe
bes ehen
siche lich
und
wi ken
sich
au
die
Konsumgü e -
e so gung
eils
im
allgemeinen, eils
in
pa iellen
Mangellagen aus.
Auch
übe p oduk ionen
können
aus
den
genann en
G ünden
z.
T.
e -
klä
we den.
In
de
S imulie ung
de
Planübe e üllung
is
sie
di ek
angeleg .
In
den
in
diese
S udie
behandel en
Zusammenhängen
wü de
das
nich
planges eue e
mik o
ökonomische En scheidungskalkül des
Odinis en
als
ein
ie e
Bedingungszusammenhang
ü
Ve so gungs-
engpässe
und
übe schüsse
an
einzelnen
Gü e n
hinzukommen. Die
eh-
lende
ode
unzu eichende
Koo dina ion
diese
dezen alen
En schei-
dungen
mi
den
Bedü nissen
de
Endnach age
is
de
eigen liche
G und
da ü ,
nich die Exis enz
g öße e
ode
kleine e
Plan ei äume.
Es
s ell
sich die
F age,
ob die disp opo ionale
Gü e s uk u
i gend-
welchen einhei lichen
K i e ien
olg
ode
ob sie als willkü lich angese-
hen
we den
muß.
In
bezug
au
die Nach age
is
siche lich das
le z e e
de
Fall;
denn
es
is
ü
den
Konsumen en
öllig uneinsich ig
und
aus
de
Vo s ellung,
daß
die
P oduk ion
den
Beda
be iedigen
soll,
un-
a ional,
wenn
Gü e
p oduzie
we den,
ü
die die Nach age ehl ,
und
ande e
Gü e
ehlen,
ü
die
abe
Beda
bes eh . Die Analyse
ha
jedoch gezeig ,
daß
die En scheidung
einem
du chaus
a ionalen
be-
ieblichen En scheidungskalkül
en sp ing .
Als Ein luß ak o en
sind
he ausgea bei e
wo den: die ino izielle Zielhie a chie des
Be iebes
und
de
am
En scheidungsp ozeß
be eilig en
G uppen,
die o izielle
Ziel unk ion, also die Kennzi e n,
an
de en
E üllung
Vo eile
(z.
B.
P ämien)
geknüp
we den, die echnischen
P oduk ionsbedingungen
(P oduk ions unk ion), die
Plan
au lagen, die
wie
Besch änkungen
wi -
ken,
und
schließlich die
Pa ame e ,
welche als
Bewe ungen
au e en.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen
39
Bishe
konn en
eine
Reihe
on
Tendenzen
bei
de
Wahl
des
p oduc ion
mixed
es ges ell
we den:
bei Gewich szielen
wu den
schwe e
P oduk e,
bei
Mengenzielen
kleine
P oduk e
p oduzie .
Die
Kennzi e
B u o-
p oduk ion
(" al")
üh
zu
eu enGü e n,
insbesonde e
mi
hohen
Ma e-
ialkos en;
die
"Ve a bei ungskos en"
dagegen
ö de en
a bei sin en-
si e Accessoi es. P eise,
in
denen
die
Kapi alkos en
nich
en hal en
wa-
en,
begüns ig en
kapi alin ensi e
P oduk ionen
usw.
Abe
diese
und
ande e
Tendenzen
bei
de
Wahl
des
P oduk ionsp og amms
du ch
die
Be iebe
en sp echen
nich
den
ökonomischen
In e essen
desjenigen,
de
beispielsweise
einen
no malen
Nagel e geblich
nach ag ;
ihm
is
es
gleichgül ig, ob
e
da ü
einen
g oßen,
einen
kleinen,
einen
goldenen
ode
einen
e zie en
Nagel
kau en
kann.
Die
ange üh en
Fehlen wick-
lungen
de
P oduk ion
zeigen abe ,
daß
die G öße,
on
de
die
P ämien-
zahlungen
abhängen,
sowie die
in
ih
au e enden
Bewe ungen
ü
die
Wahl
zen ale
Bedeu ung
haben.
Im
üb igen
können
bei
de
En schei-
dung
ü
ein
So imen
eine Reihe
on
Fak o en
zusammenwi ken,
die
eine
gene ellen
Analyse
nich zugänglich scheinen.
Von K isen, auch
on
Ve so gungsk isen,
nimm
man
in
de
Regel an,
daß
sie eine zei lich
besch änk e
Daue
haben.
Selbs
wenn
man
ü
so-
zialis ische
Planwi scha en
dieses
K isenphänomen
als
pe manen
be-
ach en
kann,
so
is
deshalb
nich
ein
Wechsel
de
In ensi ä
de
Knapp-
hei en
an
einzelnen
Gü e n
ausgeschlossen.
Vo
allem
abe
ände
sich
die
Knapphei s-
und
übe schußsi ua ion
einzelne
Gü e
selbs .
Dadu ch
mag
das
Phänomen
de
Ve so gungsk isen
daue ha
sein, nich
abe
seine
konk e e,
gü e mäßige
Ges al .
Wenn
heu e
bes imm e
A en
on
Kleidung
und
mo gen
gewisse
Schuhg ößen
ehlen,
ehl
imme
e was,
abe
imme
e was
Ve schiedenes,
wo ü
auch die U sachen
ande e
und
ande swo
lokalisie
sind.
Sieh
man
on
U sachen,
die
au
de
Nach-
agesei e
und
ih e
unzu eichenden
übe agung
in
die
Pläne
32 liegen,
ab
und
aß
man
die
hie
e ö e e
U sache
ü
einsei ige
P oduk ions-
so imen e
ins Auge, so
we den
Ve ände ungen
des
P oduk ionsp o-
g amms, die
zu
Ände ungen
de
Ve so gungssi ua ion
üh en,
o
allem
du ch
Ände ungen
de
Planungs-
und
Lenkungsme hoden
und
du ch
Ände ungen
des
quan i a i en
Ausd ucks
de
P eise
und
Kennzi e n
he o ge u en.
Dies
bedeu e ,
daß
nich
nu
jede
Wi scha s-
und
P eis-
e o m,
sonde n
auch
die
jäh lichen
Ände ungen
de
Planau lagen,
wenn
sie nich
nu
au
Fo sch eibung
be uhen,
und
die
heu e
wei gehend
kon inuie lich
du chge üh en
P eis
ände ungen
in
den
Be ieben
an
Hand
de
Ziel unk ion
übe legungen
übe
eine
güns ige e
P oduk ions-
ges al ung
und
dami
imme
auch nich
nach agebeding e
Ände ungen
32 Hie mi beschä ig sich
K.
.
Delhaes: Alloka ionsmängel als U sache
in la ionä e P ozesse in Zen al e wal ungswi scha en. Eine Modellana-
lyse, in: Jah buch ü Sozialwissenscha en, Bd. 29, 111978,
S.
38 -
54.
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46
H.
Jö g
Thieme
und
Folgen
on
In la ionen
in
solchen Sys emen. Die
meh ach
geäuße -
en
gene ellen
Zwei el
an
de
Aussage ähigkei des o iziellen
s a is i-
schen
Ma e ials
aus
sozialis ischen
Lände n
b auchen
im
De ail nich
wiede hol
zu
we den:
Die
P axis
de
o iziellen
S a is ik
(z.
B.
Geheim-
hal ung
wich ige Indices,
ab up e
und
nich
e klä e
Ände ungen
de
Be echnungsmodi
publizie e
Zei eihen)
sp ich
da ü , daß die
imme
und
übe all
o handenen
Möglichkei en s a is ische
Manipula ion
ins-
besonde e
in
diesen
Lände n
poli isch
genu z
we den.
Bes imm e
Phä-
nomene
messen
ode
Hypo hesen empi isch
übe p ü en
zu
wollen,
is
aus
diesen
G ünden
ü
solche
Lände
ungleich schwie ige als
ü
jene,
wie
z.
B. die
Bundes epublik
Deu schland,
mi
ela i
gu
au be ei e em,
de-
aillie em
Da enma e ial
und
wei gehend
unk ionie enden
Manipula-
ionskon ollen. Dies soll e
abe
nich
da an
hinde n,
das
o handene
s a is ische
Ma e ial
de
sozialis ischen
Lände
au zube ei en
und
mi
de
gebo enen
Skepsis sys ema isch
zu
in e p e ie en.
Diese
S a egie
is
au
alle
Fälle
jene
nich
sel en
geüb en
P axis
o zuziehen,
ad
hoc-
Beobach ungen
und
Einzelbelege als empi ische E idenz
ü
den
E klä-
ungsgehal
on
Hypo hesen
zu
e wenden.
I. Das
P eisni eaukonzep
de
Inßa ionsde ini ion:
Konsequenzen
seine
Jbe agung
au
adminis a i e
Planwi scha en
1.
Die In la ionen
in
de
Nachk iegszei
und
insbesonde e
in
den
e -
gangenen
zehn
Jah en
haben
de
In la ions o schung wesen liche
Im-
pulse
gegeben. Sie
konzen ie e
sich
da au ,
die U sachen
on
In la io-
nen
zu
analysie en, die T ansmissionskanäle
und
-p ozesse
on
In la-
ion
auslösenden
Impulsen
eizulegen,
ih e
ku z-
und
lang is igen
Wi -
kungen
zu
bes immen
und
wi scha spoli ische
S a egien
de
In la ions-
e meidung
und
-bekämp ung
zu
en wickeln.
Im
Ve lau
diese Dis-
kussion
wu den
geldangebo s-, geldnach age-, ansmissions-
und
e -
wa ungs
heo e ische Hypo hesen o mulie , die
zum
Teil auch
be ei s
als empi isch
gu
abgesiche gel en.
In
diesen
nahezu
ausschließlich
au
die
ma k wi scha lich
o ganisie e
"Wel " bezogenen
S udien
1
wi d
die
In la ionsde ini ion
kaum
noch
kon o e s
behandel :
F ühe
a iie en
die zahl eichen In la ionsbeg i e
mi
den
jeweils
in
den
Vo de g und
ge ück en
in la ionsauslösenden
Fak o en
(z.
B. Gü e lücke,
Fak o lük-
ke, Kos end uck-, Nach agesogin la ion).
Heu e
bes eh
eine
wei gehen-
de
übe einkun ,
In la ion als P ozeß eines
daue ha en
P eisni eauan-
1
übe
den
S and
de
in la ions heo e ischen
Diskussion
in o mie en
he -
o agend
die
Ube sich sa ikel
on
D. E.
W.
Laidle ,
J.
M.
Pa kin:
In la ion-
A
Su ey,
in:
The
Economic
Jou nal,
85
(1975), S.
741
-809; H.
F isch:
In la ion
Theo y
1963
-1975:
A
"Second
Gene a ion"
Su ey,
in:
Jou nal
o
Economic
Li e a u e,
16
(1977),
S.
1289
-1317.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38

P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen
47
s iegs
zu
de inie en,
de
an
den
Ände ungs a en
als
geeigne
angesehe-
ne
P eisni eauindices
gemessen
wi d.
Einmalige
P eisni eaus eige un-
gen
(z. B.
du ch
Ums ellung
des
Ve b auchss eue sys ems)
allen
danach
ebensowenig
wie
Einzelp eise höhungen
(z. B.
du ch
in e na ionale
Roh-
s o ka elle) eo ipso
un e
den
In la ionsbeg i ,
weil
sie
das
Daue ha -
igkei s-
bzw.
das
Ni eauk i e ium
nich
e üllen.
Auch
die
imp essio-
nis ische
Un e scheidung
on
schleichenden,
abenden,
galoppie enden
und
Hype -In la ionen
wu de
au gegeben.
S a
dessen
we den
In la io-
nen
in
Phasen
un e eil ,
die
danach
oneinande
abgeg enz
we den,
ob
die
posi i e
Ände ungs a e
des
jeweils
ausgewähl en
P eisni eauindi-
ka o s
im
Zei ablau
s eig
(akzele ie e
In la ion),
kons an
bleib
(s a-
bilisie e
In la ion)
ode
sink
(dezele ie e In la ion).
Dadu ch
lassen
sich die P ozeßeigenscha en
on
In la ionen
besse
cha ak e isie en,
weil
in
den
e schiedenen In ia ionsphasen
ech
un e schiedliche
Bedingun-
gen
ü
ökonomisch
a ionales
Ve hal en
he schen
(z.
B.
im
Hinblick
au
die
E wa ungsbildung
und
die An izipa ionsmöglichkei en on
P eise wa ungen).
Die
Einigung
au
eine
enge,
abe
eindeu ige
De ini ion
on
In la ion
bedeu e
keineswegs,
daß
die In la ionsmessung
in
ma k wi scha lichen
Sys emen
so p oblemlos is ,
wie
es die bis
au
eine
S elle
nach
dem
Kom-
ma
genauen
mona lichen
Ve lau ba ungen
de
o iziellen
S a is ik
übe
In la ionsen wicklung
und
-bekämp ungse olge
z.
B.
in
de
Bundes e-
publik
Deu schland
sugge ie en
könn en.
U sache
da ü
is
die Ta sache,
daß
es das
P eisni eau
nich gib . Die
deshalb
no wendige
Kons uk ion
on
geeigne en
Indika o en
e u sach
ebenso
wie
ih e
Messung
P o-
bleme,
on
denen
einige -
wegen
ih e
g undsä zlichen
Bedeu ung
auch
ü
adminis a i e
Planwi scha en
-
angedeu e
we den
sollen:
E s ens
s ell
sich
die
F age,
welche
de
e schiedenen
P eisindices
(Sozialp oduk sde la o ,
P eisindex
de
Lebenshal ung
p i a e
Haushal-
e,
P eisindex
des
p i a en
Ve b auchs,
E zeuge p eisindex
e c.)
als
aus-
sage ähig
ü
die
In la ionsmessung
angesehen
wi d
(Auswahlp oblem).
Da
le z lich
de
Kau k a schwund
nominale
Zahlungsmi el
bei
den
"le z en"
Ve wende n
nominale
Einkommen, also
den
p i a en
Haus-
hal en,
gemessen
we den
soll,
ha
sich die o izielle
S a is ik
ü
die -
zudem
o iginä
e hobenen
-
di e sen
P eisindices
de
Lebenshal ung
p i a e
Haushal e
en schieden2•
Die
Aussage ähigkei
zei liche
P eisni eau e gleiche
leide
zwei ens
un e
den
bekann en
Schwie igkei en
on
P eisindexbe echnungen
2
Vgl.
Gu ach en de Deu schen Bundesbank om
21.
7.
1965:
Das Ausmaß
de Gelden we ung sei
1950
und die wei e e En wicklung des Geldwe es,
in: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, 3
(1968),
S.
3 -19,
S.
8;
Jah es-
gu ach en
1964
des Sach e s ändigen a s zu Begu ach ung de gesam wi -
scha lichen En wicklung, Bundes agsd ucksache
IV!2890,
S.
72.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
48
H.
Jö g Thieme
(Kons uk ionsp oblem).
Sie
en s ehen
bei
de
Auswahl
und
Gewich ung
de
im
Wa enko b
be ücksich ig en
Gü e ,
bei
de
Wahl
eines
adäqua en
Basisjah es
zu
Ve meidung
on
übe -
und
Un e eibungen,
bei
de
Quan i izie ung
on
Quali ä s e schlech e ungen
ode
- e besse ungen
de
P oduk e
ode
bei
de
Be ücksich igung
on
zei lichen
S uk u än-
de ungen
des
Wa enko bs
als Folge
on
P ä e enz-
und
Einkommens-
e schiebungen sowie
als-
Folge
de
Ände ung
on
Al e ss uk u
und
demog aphische
Zusammense zung
de
Be ölke ung.
Kon oll echnun-
gen
zeigen beispielsweise,
daß
allein
du ch
die
Wahl
des
P eisindex
(Laspey es-
ode
Paasche-Index)
Di e enzen
bis
zu
1 . H.
en s ehen.
Auch sp echen heo e ische
A gumen e
da ü ,
die
bishe ige
P axis
de
In la ionsmessung
zu
ände n
3;
Wenn
in
die
Gegenwa sen scheidungen
de
Haushal e
auch
die
E wa ungen
übe
den
Zukun skonsum
ein-
ließen,
de
als
We abgabe
on
Bes andsgü e n
(z.
B.
Geb auch wagen,
-möbel,
-häuse )
in e p e ie
we den
kann,
müß e
die
P eisen wicklung
on
Bes andsgü e n
in
die
Indexbe echnung
einbezogen
we den.
Un e
Be ücksich igung
ansmissions heo e ische
übe legungen,
nach
denen
die
P eise
(ode
E agssä ze)
on
Bes andsgü e n
zei lich
o
jenen
neu-
p oduzie e
Gü e
au
In la ionsimpulse eagie en,
wü de
hie du ch
auch
de
Reak ionslag
on
P eisindices
e kü z .
Fehlende
Meßg ößen
ü
Daue
und
We
de
zukün igen
Leis ungsabgabe
sowie
unzu ei-
chende
P eiss a is iken
ü
Bes andsgü e
e hinde n
gegenwä ig
eine
Neukons uk ion
on
In la ionsindika o en. Dies
gil
gleiche maßen
ü
den
heo e isch ebenso
plausiblen
Vo schlag', Nu zenindices
de
Lebens-
hal ung
( ue
cos o
li ing
indexes)
zu
e mi eln,
um
dami
-
bishe
nich
e aß e
-
Subs i u ionsp ozesse
als Folge
ela i e
P eisände un-
gen
bei
de
Geldwe messung
zu
be ücksich igen
und
dadu ch
übe ei-
bungs endenzen
on
P eisindices
zu
minde n.
Schließlich
dü en
d i ens
ge ade
bei
in e na ionalen
In la ions e -
gleichen -auch zwischen wes lichen
Ma k wi scha en
-
jene
Fak o-
en
nich
übe sehen
we den,
on
denen
die
Quali ä
de
Meße gebnisse
wesen lich
abhäng
(E hebungsp oblem). Die
Aussage ähigkei
on
P eisindices
wi d
eduzie
du ch
Meß ehle
(z.
B. un e schiedliche S ich-
p oben e ah en)
ode
P eissub en ionie ung
(z.
B. solche
P oduk e,
die die
En wicklung
des
P eisindex
besonde s beein lussen),
abe
auch
du ch
poli ische
Manipula ion
de
Wa enkö be
(z.
B. Belgien, I alien).
Ungelös e
Kons uk ionsp obleme
on
P eisni eauindika o en
soll en
inso e n
ebenso
wie
die
bekann en
Meßp ak iken
in
einigen
Ma k wi -
3
Vgl.
dazu e wa
A. A.
Alchian,
B.
Klein:
On
a Co ec Measu e o In la ion,
in: Jou nal o Money, C edi and Banking,
Pa
I/I
(1973), S. 173 -191.
4 Siehe hie zu
J.
E.
T iple :
The Measu emen o In la ion: A Su ey o
Resea ch on he Accu acy o P ice Indexes, in: P.
H.
Ea l
(Ed.)
, Analysis o
In la ion, Lexing on Mass., To on o, London 1975,
S.
19 -
82.
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P obleme
de
De ini ion
und
Messung
on
In la ionen
49
scha en
Anlaß
genug
sein,
den
Exak hei sansp uch
bei
de
In la ions-
diagnose
zu
eduzie en. Diese Schwie igkei en
sind
schließlich auch bei
de
wi scha spoli ischen
No mie ung
dessen
zu
be ücksich igen,
was
als
in la ions eie (p eisni eaus abile)
En wicklung
in
eine
wachsenden
Volkswi scha
anzusehen
is
s.
2.
übe äg
man
das
P eisni eaukonzep
de
In la ionsmessung
au
adminis a i e
Planwi scha en,
inde
man
die besonde s
on
sozialis i-
schen
Theo e ike n
imme
wiede
o mulie e
Behaup ung
om in la-
ions eien
Wachs um
de
Wi scha
wei gehend
bes ä ig . Die o izielle
Konsumgü e p eiss a is ik,
wie
sie
in
Tabelle 1
ü
sechs os eu opäische
Lände
zusammenge aß
wu de,
p äsen ie
übe
lange
Zei äume
hin-
weg
nahezu
kons an e
P eisni eaus
(z.
B.
in
de
DDR
sei
1960,
in
de
UdSSR
sei
1955); lediglich
in
Polen
wi d
sei
1956
In la ion o en
ausge-
wiesen, wobei
de
Ans ieg
de
Ände ungs a en
des
Konsumgü e p eis-
index
in
den
e gangenen
ün
Jah en
beme kenswe
is . Dieses
E geb-
nis
übe asch
nu
dann,
wenn
die ideologisch-poli ische
Funk ion
de
P eisges al ung
in
sozialis ischen
Lände n
übe sehen
wi d:
P eisni eau-
s abili ä
is
-ähnlich
wie
die
Ve meidung
on
A bei slosigkei -
ex-
plizi
ode
implizi eines
de
wich igs en gesam wi scha lichen Ziele
de
poli ischen
Füh ung,
mi
dessen Ve wi klichung sie die g undsä zliche
Übe legenhei
adminis a i e
Planwi scha en
gegenübe
ma k wi -
scha lichen
Lenkungssys emen
-auch
ode
ga
insbesonde e
in
de en
sozialis ischen
Va ian en
-
zu
dokumen ie en
such . Diese
Demons a-
ions unk ion
dominie
die
ansons en
imme
wiede
beschwo enen
We meß-, S imulie ungs-,
Lenkungs-
und
Kon oll unk ionen
de
P ei-
se bei sozialis ische
Wa enp oduk ion
-
zumindes
bei
jenen
Konsum-
gü e n,
die
zu
Be echnung
des e ö en lich en
P eisindex
he angezo-
gen
we den.
Sieh
man
on
de
Möglichkei ab,
daß
in la o ische
Impulse
a säch-
lich
lang is ig
e mieden
we den
können,
sind
zwei poli ische
S a e-
gien
zu
Ve schleie ung des In la ionsausmaßes
denkba :
-No wendige
P eiss eige ungen
we den
bei
denjenigen
Konsum-
ode
In es i ionsgü e n
e o dne
und/ode
zugelassen, die nich
im
o i-
ziellen
P eisindex
e aß
we den.
In
diesem
Fall
exis ie
ak isch
P eisin la ion, sie
wi d
abe
s a is isch nich ausgewiesen, also
" e -
s eck "
(Phänomen
e s eck e
ode
e deck e
In la ion).
-
P eise höhungen
we den
du ch
adminis a i e
Maßnahmen
(P eis-
s opp)
gene ell
e hinde
und
o handene
In la ionsimpulse
dami
5
Siehe
dazu
auch
H. J. Thieme:
Die
Ope a ionalisie ung
gesam wi scha -
liche
Ziele:
De ini ions-
und
Meßp obleme,
in:
H. C.
P ohl,
B.
Rü up
(H sg.),
Wi scha liche
Meßp obleme,
Köln
1977,
S.
233
-
248.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
106
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
50
H.
Jö g
Thieme
wi scha spoli isch
(z. B.
du ch
Sub en ionen
aus
dem
S aa shaus-
hal )
zu ückges au
(Phänomen
zu ückges au e
ode
ges opp e
In-
la ion).
Tabelle
1
En wicklung
on
Konsumgü e p eisindices
zwischen
1955
und
1975
Bulga ien
CSSR DDR
Polen
UdSSR
Rumänien
1955
100.0 100.0
100.0
100.0
100.0
100.0
1956
91.8
97.4
98.7
99.0
100.0
98.2
1957
92.6 95.6
97.9
105.8
100.0
105.3
1958
92.3
95.5 93.5
109.1
102.2 106.8
1959
91.0
93.1 91.6
110.2 101.4
105.3
1960
90.6
91.2 90.5
112.2 100.7 103.0
1961
91.0 90.8
90.7
113.1
100.0
101.4
1962
94.2 91.8
90.9
115.9 101.4 100.5
1963
96.5 92.3 90.9
117.0 102.2 100.5
1964
96.8 92.7
90.2
118.3 102.2
101.8
1965
96.3
93.8 90.7
119.3 101.5
102.1
1966
96.1 94.1
90.7
120.8 100.8
102.1
1967
96.2 95.3
90.6
122.6
100.8 101.7
1968
100.0
96.6 90.8
124.5 100.9
103.0
1969
100.0 100.1
90.6
126.0 101.4
104.0
1970
96.6
101.8
90.5
127.4 101.2
104.1
1971
99.5
101.4
90.8
128.0
101.1 104.9
1972
99.5
101.0
90.5
128.0 100.9 104.9
1973
99.9
101.2
89.6
131.4 100.9
105.5
1974
100.1 101.7
89.2
140.1
100.8 106.6
1975
n.a.
102.2
n.a.
144.1
100.7
107.3
Quelle:
R.
Po es,
The
Con ol
o
In la ion:
Lessons
om
Eas
Eu opean
Expe ience,
in:
Economica,
44
(1977),
S.
109
-
130,
S.
111.
De
e s e
Fall
läß
sich
im
P inzip
un e
die
enge
In la ionsde ini ion
subsumie en,
weil
das
P eisni eau
a sächlich
ges iegen
is .
Daß
das
Aus-
maß
on
In la ion
nich
ode
nich
olls ändig
s a is isch
e aß
wi d,
is
au
Mängel
bei
de
Kons uk ion,
Auswahl
und/ode
Messung
des
P eisni eaus
zu ückzu üh en,
was
-
wie
angedeu e
-
auch
ü
Ma k -
wi scha en
mi
eie
P eisbildung
nich
auszuschließen
is .
Im
zwei en
Fall
is
hingegen
de
In la ionsbeg i
zu
eng,
weil
es
-
im
Ex em all
eines
gelungenen
o alen
P eiss opps
-
wede
zu
s a is isch
ausgewiese-
nen
noch
zu
ak ischen,
s a is isch
abe
nich
e aß en
du chschni lichen
P eise höhungen
komm
6•
Um
auch
diesen
in
Ve gangenhei
und
Gegen-
6
Aus
diesen
übe legungen
is
auch
de
kü zlich
on
R. ETa o geleg e
Sys ema isie unsg e such
on
In la ionsphänomenen
wenig
hil eich.
Abge-
sehen
da on,
daß
De ini ions-
und
Indika o ebene
nich
exak
auseinande -
gehal en
we den,
wi d
de
"o enen"
(=
s a isch
e aß en)
P eisin la ion
sowohl
e s eck e
P eis-
als auch
zu ückges au e
Nich p eisin la ion (zusam-
men
mi
de
" ela i en"
In la ion
im
Sinne
on
Gie sch) gegenübe ges ell
und
als Quasiin la ion bezeichne . Vgl.
R.
ETa:
In la ionsphänomene
ohne
P eisni eauans ieg.
Eine
übe sich ,
in:
Zei sch i
ü
Wi scha s-
und
Sozial-
wissenscha en, 2
(1977),
S.
185
-
191,
S.
185.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
P obleme
de
De ini ion
und
Messung
on
In la ionen
51
wa
ele an en
Fall
abzudecken,
is
eine
allgemeine e In la ionsde ini-
ion
e o de lich,
wo au
z.
B. E.
P eis
e
und
W.
Röpke
be ei s
ühzei ig
in
de
Diskussion
übe
In la ionsp obleme
in
de
Phase
k iegswi scha -
liche
Zen alplanung
in
Deu schland hingewiesen
haben
7• Diese
An e-
gungen
wu den
in
de
allgemeinen In la ions heo ie
übe haup
nich
und
in
de
speziell
au
adminis a i e
Planwi scha en
bezogenen
Diskus-
sion
nu
un olls ändig
au geg i en
mi
de
Konsequenz, daß häu ig
ein
nich explizi
de inie es
Phänomen
mi
Hil e
on
e schiedenen
E sa z-
indika o en
empi isch nachgewiesen
we den
soll. Die
bei
solchem Vo ge-
hen
en s ehenden
Schwie igkei en
können
an
e schiedenen
Ve ah en,
e s eck e
und
zu ückges au e In la ion messen
zu
wollen, au gezeig
we den.
II. Ve s eck e und zu ückges au e In la ion:
Diagnosequali ä ausgewähl e Meßkonzep e
1.
Die
Exis enz
on
e s eck e
In la ion
in
adminis a i en
Planwi -
scha en
läß
sich
ela i
leich nachweisen; schwie ig
is
es dagegen,
ih
Ausmaß
anhand
geeigne e
Indika o en
zu
quan i izie en. Daß die o i-
ziellen P eisindices -sowohl Konsumgü e p eisindices als auch di e se
G oßhandels-,
B anchen-
und
Zweigp eisindices des
P oduk ions-
und
Handelssek o s -nich als
Maßs ab
des
a sächlichenKau k a schwunds
nominale
Zahlungsmi eleinhei en
dienen
können,
is
in
de
A
de
P eisindexe mi lung
beg ünde
8: Sie be ücksich ig
wede
die
ak uel-
len
Einzelhandelsp eise noch die
den
Ve b auchsgewohnhei en
de
Be-
ölke ung
en sp echende
Nach ages uk u
in
Quan i ä
und
Quali ä
hin eichend.
De
P eisindex
a iie
lediglich bei
Ände ungen
de
o i-
ziellen
Lis enp eise
ausgewähl e
Gü e
mi
exak
bes imm en
P oduk -
k i e ien
(Menge,
Quali ä sme kmale,
Fo m, Au machung e c.). Diese
o iziellen
P eislis en
sind
"s a ",
we den
also
übe
lange
Zei äume
hinweg
nich
angepaß
9• Die
P eise
neue
P oduk e
beein lussen
deshalb
7
Siehe
E.
P eise :
De
Beg i
des
P eisni eaus
und
das
P oblem
de
Kau -
k a s abilisie ung,
In:
Jah büche
ü
Na ionalökonomie
und
S a is ik,
158
(1943), S.
186
.;
wiede abged .
in:
De s.,
Bildung
und
Ve eilung
des
Volks-
einkommens,
3.
A.,
Gö ingen
1963, S.
389
-410;
W.
Röpke:
O ene
und
zu ück-
ges au e
In la ion,
in:
Kyklos,
1 (1947), S.
57
-
71.
Fe ne
auch
H.
Gie sch:
"In la ion",
in:
Handwö e buch
de
Sozialwissenscha en,
Bd.
5,
S u ga ,
Tübingen,
Gö ingen
1956, S.
281
-293.
8
Siehe
u. a. G.
Sch oede :
An
App aisal
o
So ie
Wage
and
Income
S a is ics,
in:
V.
G.
T eml,
I.
P.
Ha d
(Ed.),
So ie
Economic
S a is ics,
Du -
ham
1972, S.
287
-314; M.
Bo ns ein:
So ie
P ice
S a is ics,
in:
Ebenda,
S.
355
-396;
J.
Mujze :
Changes
in
he
P ice
Le el
in
he
Socialis
Economies,
in:
Jah buch
de
Wi scha
Os eu opas,
Bd.
6,
München
1975, S.
105
-125;
U.
Wagne :
In la ion
im
Sozialismus,
E scheinungs o men
und
U sachen,
in:
H. G.
Kal enb unne
(H sg.),
In la ion
ohne
Ende,
München
1977, S.
72
-
91.
9
In
de
Sowje union
blieben
die
Einzelhandelslis enp eise
in
den
le z en
15
Jah en
nahezu
kons an .
Vgl. I. N.
Khane is:
Zu
Messung
de
In la ion
in
de
sowje ischen
Wi scha ,
A bei en
aus
dem
Os eu opa-Ins i u
München,
N .
23,
München
1976,
S.
16.
4'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38

52
H.
Jö g Thieme
den
P eisindex
ebensowenig wie die
on
den
Be ieben
bean ag en
und
den
zus ändigen
P eisäm e n
auch
genehmig en
P eise höhungen
ü
a sächliche
ode
nu
o ge äusch e
Quali ä s e besse ungen
on
P o-
duk en,
die
be ei s
in
den
Lis en
ge üh
we den.
Bei
diesen
au e ende
Quali ä s e schlech e ungen
bewi ken
ande e sei s
nich die
e o de li-
chen P eissenkungen.
Ein
Ans ieg
de
Nach age
de
Haushal e
nach
neuen
bzw.
quali a i
höhe we igen
P oduk en
e eue
ih e
Lebens-
hal ung,
e höh
jedoch nich
den
P eisindex
-losgelös da on, ob die
Ände ung
de
Nach ages uk u
als Folge
on
Einkommense höhungen
und/ode
Beda s e schiebungen eiwillig
e olg
ode
dadu ch
e -
zwungen
wi d,
daß
die
p eisgüns ige en
Lis enp oduk e
nich
in
aus ei-
chende
Menge
e ügba
sind
bzw.
übe haup
nich
meh
p oduzie
we den.
Ein
au
diese Weise
be echne e
Konsumgü e p eisindex
is
we-
de
me hodisch noch
im
E gebnis
mi
den
im
S ichp oben e ah en
e -
mi el en
P eisindices
de
Lebenshal ung
e gleichba ,
weil
die -
zwa
auch
o handenen
-E assungsp obleme
on
Mengen-,
Quali ä s-
und
P eisände ungen
du ch
die
bekann en
Anpassungs e ah en
zumindes
sys ema isch
eduzie
we den.
In
de
Li e a u
wi d
e such , die
aus
diesen
G ünden
seh
wah -
scheinliche Di e enz zwischen ausgewiesene
und
a sächliche
P eis-
ni eauen wicklung
zu
belegen. So
we den
eine sei s sowohl o izielle
Lis enp eise
mi
a sächlichen Einzelhandelsp eisen
und/ode
Schwa z-
ma k p eisen
ähnliche
P oduk e
e glichen als auch beobach e e
P eis-
e ände ungen
einzelne
P oduk e
e wende .
Im
Nah ungsmi elbe-
eich
dienen
als Ve gleichsmaßs ab die
P eise
au
den
Baue n-(Kolchos-)
Mä k en,
au
denen
ein
-
on
Land
zu
Land
schwankende
-Teil des
Lebensmi elbeda s
gedeck
wi d.
Schließlich
zieh
man
die
P eise
in
speziellen Einzelhandelsgeschä en
(z.
B.
Exquisi -Läden
in
de
DDR) als
Beleg
ü
e s eck e In la ion
he an.
Solche Ve gleiche beziehen sich
je-
doch
imme
nu
au
einzelne
P oduk e
ode
P oduk g uppen,
lassen die
Mengenkomponen e
auße
ach
ode
e nachlässigen a sächliche
Quali-
ä sun e schiede. Sie sind
deshalb
allen alls als Einzelbelege
ü
die
wah scheinliche Exis enz, nich jedoch als
quan i a i es
Maß
ü
e -
s eck e In la ion
e wendba .
Es
we den
deshalb
ande e sei s auch sys ema ische Schä zungen des
ak uellen
Konsumgü e p eisni eaus
o genommen, die
den
o iziellen
P eisindices
gegenübe ges ell
we den.
Howa d
10
e mi el
ü
die
UdSSR zwischen
1955
und
1972
eine
du chschni liche e s eck e In la-
ions a e
on
0,8
-1,2
. H. p. a.;
Sch oede
und
Se e in
ll
gelangen
mi
10
D.
H.
Howa d: A No e on Hidden In la ion in he So ie Union, in: So ie
S udies, 4 (1976),
S.
599 -608.
11
G.
Sch oede ,
B.
S.
Se e in: So ie Consump ion and Incomes Policies in
Pe spec i e, in: So ie Economy in a New Pe spec i e. Washing on 1976,
S. 620 -660, S. 636.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 53
du chschni lich 1,3
.
H. p. a.
zu
einem
ähnlichen
E gebnis
bei
ih em
Ve gleich
on
geschä z em
Realkonsum
und
o iziell zu
lau enden
P ei-
sen
ausgewiesenem
Einzelhandelsumsa z
ü
die
UdSSR
in
den
e gan-
genen
zwanzig
Jah en.
Schwa z
12 schließlich
zi ie
polnische Quellen,
wonach
de
e s eck e
P eisni eauans ieg
allein
als Folge
on
S uk u -
ände ungen
des
angebo enen
Wa enso imen s
ü
den
Jah esdu ch-
schni
1960 bis 1965
au
1,6 . H., 1966 bis 1967
au
3 . H.
und
ü
die
Zei
nach 1967 noch
höhe
geschä z
wi d.
Wegen
des
nu
un olls ändi-
gen
s a is ischen Ma e ials,
au
dem
die
Schä zungen
basie en,
sind
diese
E gebnisse
alle dings
mi
Vo sich
zu
in e p e ie en.
Imme hin
deu en
die
P ozen punk e
an,
daß
das
Ausmaß
e s eck e
In la ion nich
übe bewe e
we den
da .
2.
Die
meis en
Publika ionen
zu In la ionsp oblemen
in
adminis a i-
en
Planwi scha en
beschä igen sich
mi
dem
Nachweis
zu ückges au-
e
In la ion. Viel äl ig
sind
die De ini ionen
und
Indika o en
zu
E as-
sung
jene
In la ion, die
bei
eie
P eisbildung
au
P oduk -
und
Fak-
o mä k en
zu
einem
Ans ieg
des
P eisni eaus
üh en
wü de.
Meis ens
besch änken
sich die
Analysen
au
den
p i a en
Sek o
adminis a i e
Planwi scha en,
was
nich
nu
du ch
mangelha es
s a is isches
Ma e-
ial
ü
den
sozialis ischen
P oduk ionssek o
e u sach ,
sonde n
auch
sachlich
beg ünde
is ,
wenn
de
Geldwe schwund
aus
de
Sich
de
Haushal e
diagnos izie
we den
soll.
De inie
wi d
zu ückges au e
In la ion
als
Nach ageübe hang
(Ange-
bo s-
ode
Gü e lücke) bzw. in la o ische Lücke
bei
s aa lich
ixie en
Konsumgü e p eisen;
als
Di e enz
zwischen
den
a sächlichen
Geldein-
kommen
und
dem
zu
Fes p eisen
bewe e en
Konsumgü e angebo ;
als
übe schuß
an
Liquidi ä ,
de
sich
in
une wünsch e
Geldhal ung
und/
ode
in
une wünsch en
Spa einlagen
niede schläg 13• Diese
De ini ionen
sollen ausd ücken,
daß
die
mone ä
alimen ie e
Konsumgü e nach age
de
p i a en
Haushal e
wede
in
quan i a i e
noch
quali a i e
Hin-
sich
be iedig
we den
kann
-
ein
Phänomen,
das
in
de
sozialis ischen
Li e a u
als
"Disp opo ion
zwischen
Kau -
und
Wa en onds"
ode
als
"un olls ändige
Bindung
des
Kau onds
de
Be ölke ung
an
den
Wa-
12 B.
Schwa z:
In la ion (De la ion) in zen al gelei e en Volkswi scha en
-da ges ell am Beispiel Polens, in:
C.
Wa in (H sg.),
S uk u -
und s abili-
ä spoli ische P obleme in al e na i en Wi scha ssys emen, Be lin 1974,
S.
121
-161, S. 158.
13 Siehe beispielsweise D.
W.
B onson, B.
S.
Se e in:
Recen T ends in Con-
sump ion and Disposable Money Income in he U.S.S.R., in: New Di ec ions in
he So ie Economy, Washing on 1966,
S.
496 -526,
S.
513;
F.
Ha ne :
Ins i u-
ionelle U sachen und Hemmnisse ü in la ionä e P ozesse in sozialis ischen
Planwi scha en, in: Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en,
2 (1977), S.
95
-129,
S.
97;
I.
N.
Khanelis:
Zu
Messung on In la ion
...
,
a.a.O.,
S.
1.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
54 H.
Jö g
Thieme
en onds" bezeichne
wi d
14• Zahl eiche
Au o en
de inie en zu ückge-
s au e
In la ion
übe haup
nich ,
sonde n
se zen
unmi elba
bei
jenen
Phänomenen
an, die sie als
Indika o en
ü
diesen In la ions yp
be ach-
en
15• Die
Auswahl
de
Indika o en
läß
alle dings Rückschlüsse
au
die
implizi jeweils
zug unde
geleg en In la ionsde ini ionen zu, die sich
im
wesen lichen
mi
den
genann en
Beg i sabg enzungen
decken.
He o -
zuheben
is ,
daß
in
den
De ini ionen nich
au
den
P ozeßcha ak e
on
In la ion
abges ell
wi d, so
daß
be ei s
einmalig es ges ell e
Liquidi-
ä sübe schüsse,
Kau k a übe hänge,
Angebo slücken e c. als In la ion
bezeichne
we den
16•
Beim
Nachweis
zu ückges au e
In la ionen lassen sich zwei Vo ge-
hensweisen un e scheiden: Allgemeine Hinweise
au
spezi ische
Phäno-
mene
und
Quan i izie ungs e suche
du ch
Zei eihen e gleiche
und/ode
Schä zungen.
Im
e s en
Fall
begnüg
man
sich
mi
Ve weisen
au
die
Exis enz
on
Käu e schlangen,
Schwa zmä k en,
o iziell
o ganisie en
ode
ak isch
e zwungenen
Gü e a ionie ungen
(Bezugsscheinsys em
ode
ad
hoc-Ra ionie ungen
zu
Ve meidung
on
"Hams e käu en")
so-
wie
die
dabei
beobach ba en
Ve hal enss a egien
(Bes echungsp ak i-
ken, Kuppelgeschä e,
Vo a skäu e
e c.), die als
Minde ungen
de
ealen
Kau k a
nominale
Zahlungsmi eleinhei en
aus
de
Sich
ih e
Ve -
wende
in e p e ie
we den
können
17• Will
man
hie mi In la ion
als
län-
ge is iges
Phänomen
besch eiben,
müß e
alle dings nachgewiesen
we -
den,
daß
Käu e schlangen,
Hams e käu e
e c.
im
Zei ablau
mi
s eigen-
den,
kons an en
ode
sinkenden
Ra en
zunehmen. Allein die
Wahl
de
Maßeinhei (Me e ,
Jah e?)
e u sach
hie bei
Schwie igkei en, so daß
kaum
exak e
Meße gebnisse
e wa e
we den
können.
Die sich
häu enden
Ve suche s a is ische Nachweise
on
Gü e lücken
e wenden
e schiedene
Indika o en,
wobei P eise, Geldeinkommen,
Spa einlagen
und
Einzelhandelsumsä ze eine besonde e Rolle spielen.
Die
Da en
de
Zei eihenanalysen
sind
en wede
de
o iziellen
S a is ik
14
Siehe
z.
B. F.
Langne :
Angebo
und
Nach age
im
Sozialismus,
Be lin
(0)
1975, S. 100.
15
So
beispielsweise
F. D.
Holzman:
So ie
In la iona y
P essu es,
1928
-1957:
Causes
and
Cu es,
in:
The
Qua e ly
Jou nal
o
Economics, 2 (1960), S.
167-
188, S. 168 .;
A.
B zeski:
Fo ced-D a
Indus ializa ion
in
Poland,
in:
G.
G ossman
(Ed.),
Money
and
Plan.
Financial
Aspec s
o
Eas
Eu opean
Economic
Re o ms,
Be keley
and
Los
Angeles 1969, S.
17
-37, S. 22; J. M.
Mon ias:
Bank
Lending
and
Fiscal
Policy
in
Eas e n
Eu ope,
in:
G.
G ossman
(Ed.),
ebenda,
S. 54 .; G. Sch oede :
Consume
Goods
A ailabili y
and
Re-
p essed
In la ion
in
he
So ie
Union,
in:
Economic
Aspec s
o
Li e
in
he
U.S.S.R.,
B ussels
1975, S.
37
-47,
S.
44.
18
Nu
F.
Ha ne
(Ins i u ionelle
Hemmnisse
...
, a.a.O., S.
98)
un e scheide
Fälle
einmalige
"Teue ung"
on
In la ionsp ozessen,
in
denen
de
Nach age-
übe hang
s ändig
zunehmen
muß.
17 Vgl. U.
Wagne :
In la ion
...
, a.a.O., S.
75.
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P obleme
de
De ini ion
und
Messung
on
In la ionen
55
en nommen
ode
geschä z , so
daß
die
oben
o mulie en
Vo behal e
gel en.
a)
Mi
de
Beg ündung,
die
Baue n-(Kolchos-)Mä k e
seien
in
admini-
s a i en
Planwi scha en
die
einzigen
o ganisie en
Mä k e
mi
wei -
gehend
eie
P eisbildung,
au
denen
Teile
de
übe schußnach age
du ch
s eigende
P eise
abso bie
we den,
sehen
B onson
und
Se e in
die
Kolchosma k p eise
als".
..
a
ba ome e
o
he
ex end
o
, ep essed'
in la ion"
und
im
Ve häl nis
zwischen
Kolchosma k -
und
s aa lichen
Einzelhandelsp eisen
ü
Nah ungsgü e
"
...
p obably
he
bes
single
measu e
o
he
ailu e
o
he
s a e
o
d ain
o
excess
pu chasing
powe "18.
Eine
Auswahl
de
on
ihnen
e mi el en
P eis ela ionen
zeig
Tabelle
2,
wobei
eine
Rela ion>
1
zu ückges au e
In la ion
und
s eigende
(sinkende)
We e
de en
Beschleunigung (Ve langsamung) signalisie en.
Tabelle 2
Ve häl nis zwischen Kolchosma k - und s aa lichen
Einzelhandelsp eisen ü Lebensmi el in de UdSSR
1955
1960
1965
1970
1971
1972
1.75
1.35
1.47
1.61
1.58
1.63
QueUe:
D. W.
B onson,
B.
S.
Se e in,
So ie
Consume
Wel a e:
The
B ezhne
E a,
in:
So ie
Economic
P ospec s
o
he
Se en ies.
A
Compendium
o
Pape s
Submi ed
o
he
Join
Economic
Commi ee
Cong ess
o
he
Uni ed
S a es,
Washing on
1973,
S.
376
-
403,
S.
381.
Da
diese
" einen"
P eis ela ionen
den
An eil
des
Kolchosma k umsa -
zes
wede
am
Nah ungsmi el-
noch
am
gesam en
Einzelhandelsumsa z
be ücksich igen,
sind
sie als
In la ionsmaßs ab
nich
b auchba .
Das
zeig
sich deu lich,
wenn
s a
dessen
de
on
F. D.
Holzman
o geschlagene
"Pa ialindika o "
e wende
wi d,
de
die
Mengenkomponen en
einbe-
zieh l9•
Be echne
wi d
das
Ve häl nis
zwischen
den
zusä zlichen
Geld-
ausgaben
de
Haushal e,
die
au
dem
Kolchosma k
wegen
de
höhe en
P eise
ge ä ig
we den
müssen,
und
den
gesam en
Geldausgaben, die
en s ehen
wü den,
wenn
man
die
in
eine
Pe iode
insgesam
im
s aa li-
chen
Einzelhandel
und
au
dem
Kolchosma k
umgese z en
Mengen
zu
s aa lichen
Fes p eisen
bewe e .
Die
Index o mel
des
Pa ialindika o s
(I
p)
lau e
also
18 D.
W.
B onson, B. S. Se e in:
Recen
T ends
...
, a.a.O., S. 514; gl.
ü
Polen
J.
Wiczynski,
Compa a i e
Mone a y
Economics,
London
1978,
S.
230,
de
im
Gegensa z
zu
B onson
/
Se e in
P eis ela ionen
ü
einzelne
Gü e
als
Indika o en
e wende .
19 Vgl. F.
D.
Holzman:
So ie
In la iona y
P essu es
...
, a.a.O., S.
170.
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62
H.
Jö g Thieme
nen
ü
adminis a i e
Planwi scha en
ypisch sind. Wie
ein
Ve gleich
zeig
(z.
B.
Polen
und
DDR;
Bundes epublik
Deu schland
und
I alien,
England
ode
USA),
wä e
eine
solch ausschließliche
Zuo dnung
jedoch
e ehl ,
weil
sich
die
wi scha spoli ischen
S a egien
zu
Ve wi kli-
chung
on
gesam wi scha lichen
Zielen
auch
zwischen
den
Lände n
gleich
ode
ähnlich
o ganisie e
Wi scha ssys eme
s a k
di e enzie
haben.
2.
Ähnlich
wie
beim
Nachweis
on
P eisin la ion
exis ie en
auch
bei
de
Auswahl
und
Kons uk ion
onMeßkennzi e n
ü
Kassenhal ungs-
in la ion
P obleme,
die
jedoch
nich
unlösba
sind. So
lassen
sich
im
P inzip
-
analog
zu
e schiedenen
P eisindices
-auch e schiedene
Koe izien en
de
Kassenhal ung
de
p i a en
Haushal e,
des
p i a en
Sek o s
(p i a e
Haushal e
und
P i a un e nehmen),
des
s aa lichen
P o-
duk ionssek o s
ode
de
Gesam wi scha
be echnen,
die
in
e wa
den
P eisindices
de
Lebenshal ung
p i a e
Haushal e,
de
P oduk ion
ode
des
Sozialp oduk s
e gleichba
sind.
Das
e ügba e
s a is ische
Ma e-
ial
limi ie
alle dings
auch
hie
die Be echnungsmöglichkei en,
wobei
zwischen
den
Lände n
e hebliche Un e schiede
bes ehen:
In
Polen
bei-
spielsweise
we den
sys ema isch
Zei eihen
de
Geldbes ände
ü
den
p i a en
Sek o
und
ü
den
sozialis ischen
P oduk ionssek o
sepa a
ausgewiesen, so
daß
Koe izien en
de
gesam wi scha lichen
Kassen-
hal ung
wie
solche
de
Teilsek o en
be echenba
sind.
Diese
Vo zug
is
in
den
Geldo dnungen
adminis a i e
Planwi scha en
beg ünde ,
die
es
e lauben,
zwei
o mal
ge enn e
Geldk eisläu e
isolie
zu
be ach-
en
27:
T ansak ionen
im
p i a en
Sek o ,
die
übe
Ba -
und
Gi algeld
inanzie
we den,
und
T ansak ionen
im
sozialis ischen
P oduk ions-
und
Handelssek o , die in olge
s a e
gese zliche
Vo sch i en
übe
die
Ba geldhal ung
sozialis ische
Be iebe
nahezu
ausschließlich
übe
Gi algeld
und
dami
das
Bankensys em
abzuwickeln sind. Die
S a is ik
in
de
DDR
dagegen
weis
den
Um ang
de
in
den
olkseigenen
Be ie-
ben
gehal enen
Geldbes ände
nich
aus
28, so
daß
sich die
In la ionsdia-
gnose
zwangsläu ig
au
den
p i a en
Sek o
besch änken
muß. Dies
is
inso e n
kein
schwe wiegende
Nach eil, als es sich
ge ade
um
jenen
Sek o
handel ,
ü
den
die
F age
nach
einem
daue ha en
Kau k a -
schwund
und
seinen
Konsequenzen
ges ell
wi d.
27
Vgl.
zu Einzelhei en F.
Ha ne :
Die Ein iüsse de zen alen Geldumlau -
planung au Plane üllung und mone ä e S abili ä , in: K edi und Kapi al,
4 (1977),
S.
490 -515,
S.
492
.
Alle dings da hie aus nich au eine unk ionale
T ennung geschlossen we den, weil bei de T ansmission mone ä e Impulse
e hebliche Wechselbeziehungen bes ehen.
28 Die
z.
B.
in
de
DDR
geäuße e K i ik an de Reduk ion de "Umschlags-
häu igkei " des Geldes in den Be ieben, die P axis de Ve gabe ungeplan e
K edi e sowie die be ieblichen Finanzie ungss a egien lassen e mu en, daß
auch ü diesen Sek o posi i e Wachs ums a en des Kassenhal ungskoe i-
zien en es s ellba wä en.
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P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen
63
Die
Meße gebnisse
hängen
wesen lich
on
de
so g äl igen
Abg en-
zung
jene
Va iablen
ab,
aus
denen
die
Koe izien en
be echne
we den.
Auch
hie zu
beda
es
de
In e p e a ion
ins i u ionelle
und
s a is ische
Besonde hei en,
die
die
Geldmengenabg enzung
ebenso
wie
die
ele an-
e
Einkommensg öße
be e en.
Die olkswi scha liche
Geldmenge
(M),
wie
sie beispielsweise
ü
Polen
auch
s a is isch
e mi el
we den
kann,
se z
sich
aus
den
Geldbes änden
des
p i a en
Sek o s
(MP)
und
jenen
de
olkseigenen
Wi scha
(MVEW)
zusammen,
wobei
le z e e
auch
die
Geldbes ände
des
S aa shaushal s
sowie des
Bankensys ems,
die
jedoch
e nachlässigba
ge ing
sind,
en hal en:
(5) M = MP +
MVEW.
Wäh end
MVEW
übe wiegend
als
Sich deposi en
gehal en
wi d,
gil
ü
MP
(6)
MP
=
BP
+
DP
wobei
BP
die
Ba geldmenge
und
DP die Deposi en
des
p i a en
Sek o s
symbolisie en,
die
au
Gi o-,
Spa gi o-
und
Buchspa kon en
des
Banken-
sys ems
gehal en
we den
29•
Fü
die
Einbeziehung
de
Spa einlagen
in
die
Abg enzung
de
ele an en
Tauschgeldmenge
sp echen
nich
nu
s a i-
s ische
E o de nisse
(kein
ge enn e
Ausweis
on
Sich -
und
Spa ein-
lagen)
sonde n
auch
Zweckmäßigkei sa gumen e:
In
den
meis en
admi-
nis a i en
Planwi scha en
30
sind
die
Spa einlagen
du ch
ägliche.
Fälligkei
zum
Zahlung.s e keh zugelassen,
wobei
ih e
Ve zinsung
(inde
DDR
3,5 . H.
p.
a.)
kaum
on
de jenigen
de
Sich einlagen
(3
. H. p. a.)
abweich . Be ücksich ig
man
diese
nahezu
olls ändige
Subs i u ions-
möglichkei 31
und
e gleich
man
dami
die
in
Ma k wi scha en
üb-
lichen M2-
ode
M3-Abg enzungen
de
Geldmenge
32,
wi d
deu lich,
wes-
halb
die
Spa einlagen
sinn olle weise
in
die
Tauschgeldmenge
einzube-
ziehen
sind.
Diese
Geldabg enzungen
e o de n
auch
en sp echende
Ko ek u en
de
Einkommensg ößen.
Mi
de
gesam wi scha lichen
Geldmenge
(M)
ko espondie
das
nominale
Na ionaleinkommen
(NE)
in
seine
spezi-
29
Fü
die
DDR
um aß
BP
den gesam en Ba geldumlau . Da aus den ge-
nann en G ünden die Ba geldhal ung im olkseigenen Sek o unbedeu end is ,
kann
BP
als ep äsen a i
ü
den Ba geldumlau im p i a en Sek o angese-
hen we den.
30 Eine Ausnahme
z.
B.
is China, wo selbs Abhebungen on Gi okon en
kon olile we den
und
z.
T.
genehmigungsp lich ig sind.
31
Die T ansak ions unk ion de Spa einlagen wi d
an
dem Ve häl nis zwi-
schen o alen Abhebungen und Einzahlungen p o
Jah
deu lich, die in Polen
nu
sel en un e
80
.
H.
sank.
Vgl.
R.
Po es:
The Con ol o In la ion
...
,
a.a.O., S.
119.
32 Siehe zu sy;s em e gleichenden P oblema ik adäqua e empi ische
Geldde ini ionen
K-H.Ha wig,
H.
J.
Thieme:
Schwankungen on Geld-
menge
...
, a.a.O.,
S.
100
-
105.
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64
H.
Jö g
Thieme
ischen Abg enzung, so
daß
de
gesam wi scha liche
Kassenhal ungs-
koe izien
kM
z.
B.
ü
Polen
be echne
we den
kann
en sp echend
(7) k
-~
M-
NE
Zu
E mi lung
des Kassenhal ungskoe izien en
de
p i a en
Haus-
hal e
muß
den
p i a en
Geldbes änden
(MP)
das
zu
Ve ügung
s ehen-
de,
mi
seinen
jeweiligen
P eisen
bewe e e
Gü e olumen
gegenübe ge-
s ell
we den. Dies
wi d
du ch
die s a is isch ausgewiesenen,
lau enden
Ne ogeldeinnahmen
de
Be ölke ung
nich hin eichend
ep äsen ie ,
weil sie
eine
ein
nominale
G öße sind.
Da
ande e sei s
die
lau ende
P oduk ion
on
Konsumgü e n
und
Diens leis ungen nich
exak
e aß
wi d,
sind
de
p i a e
Ve b auch, die
"indi iduelle
Konsum ion"
ode
de
Einzelhandelsumsa z als -auch nach Au assung sozialis ische
Au o en
-
ep äsen a i e
Indika o en
de
Konsummöglichkei en
de
Be ölke ung
he anzuziehen.
S ell
man
-
weil
zei lich
am
wei es en
zu ück e olgba
und
die Un e schiede
in
de
En wicklung
de
G ößen
e nachlässigba
ge ing
sind
-
au
den
Einzelhandelsumsa z (U)
ab
33,
läß
sich
de
Kassenhal ungskoe izien
de
p i a en
Haushal e
e -
mi eln
nach
(8) MP
kMP=-U
3.
Mi
Hil e dieses Konzep s soll
nunmeh
ü
die DDR
und
ü
Polen
beispielha Kassenhal ungsin la ion diagnos izie we den. Beide
Län-
de
wu den
nich
nu
wegen
de
Ve ügba kei
s a is ischen
Ma e ials
ausgewähl ,
sonde n
auch deshalb,
weil
sie -
wie
ande e
In la ions-
analysen
behaup en
-un e schiedliche E olge bei
de
Ve meidung
on
In la ion
zu
haben
scheinen.
Da
Polen
zudem
-
im
Gegensa z
zu
DDR -
P eisin la ions a en ausweis ,
kann
ein
ep äsen a i es
Beispiel
ü
das
Vo liegen
kombinie e
In la ions ypen
ge unden
we den.
Aus
den
in
Tabelle 4
ü
Polen
und
Tabelle 5
ü
die DDR
zusammen-
ge aß en
Zei eihen
nominale
und
eale
Va iablen
kann
zunächs ge-
olge
we den,
daß
die allgemeine
In la ionsbedingung
(1)
in
beiden
Lände n
e üll
is , wobei die
jäh lichen
Di e enzen zwischen Geld-
mengen-
und
Realeinkommenswachs um
ü
Polen
e heblich
deu liche
aus allen
als
ü
die DDR. So
be ug
in
de
Pe iode
1955
-
1975
in
Polen
SS
Im
Einzelhandelsumsa z
en hal en
sind
die
Wa en e käu e
an
Be iebe,
Ve wal ungen
und
ande e
O ganisa ionen.
Ih
An eil
is
mi
ca. 3 . H.
ela i
ge ing
und
zudem
im
Zei ablau
nahezu
kons an .
Nich
en hal en
sind
dagegen
Leis ungen
(Mie en, S om, Diens leis ungen e c.),
de en
An eil
an
den
Wa en-
käu en
de
Be ölke ung
bzw.
am
Einzelhandelsumsa z
im
Zei ablau
eben alls
kons an
is
und
inso e n
e nachlässig
we den
kann.
Vgl.
dazu
Deu sches
In-
s i u
ü
Wi scha o schung,
Be lin
(H sg.),
Handbuch
DDR-Wi scha ,
Hambu g
1977,
S.
235.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
P obleme
de
De ini ion
und
Messung on
In la ionen
65
die du chschni liche
jäh liche
Ände ungs a e
de
nominalen
Geldmenge
MP
19,8
V.
H., diejenige des
ealen
Einzelhandelsumsa zes U
nu
7,3
. H.
Fü
das
eale
Na ionaleinkommen
NE
liegen
Zahlenangaben
e s
ab
1960 o :
Sein
du chschni liches Wachs um
be ug
bis
1973
7,4 . H.,
das-
jenige
de
gesam wi scha lichen Geldmenge M
in
de
gleichen
Pe iode
16,1 . H.
Im
e gleichba en
Zei aum
1955
bis 1976
is
die Geldmenge
MP
in
de
DDR du chschni lich
um
11,6 . H. p. a. ges iegen, U
hingegen
nu
um
4,9
. H. p. a.
Fü
Polen
allen
die
s a ken
Schwankungen
de
mone-
ä en
Expansions a e
im
gesam en
Zei aum
sowie
de
deu liche Ans ieg
zu
Beginn
de
siebzige
Jah e
besonde s au .
In
de
DDR
hingegen
e -
läu
die
mone ä e
Expansion
sei
Mi e
de
sechzige
Jah e
bei
sin-
kende
Expansions a e
wei
wenige
hek isch.
Figu
1:
Jäh liche
Ände ungs a en
de
Kassenhal ungskoe izien en
I-!
20
1/5
-10
o
.1960
1
. "
I
,
I
"
'I
'I
"
I,
"
, 1
, I
, I
I I
I
,
,
I
I'
~
. , ,
"
•
)
Quelle:
Tab.
4
und
5.
RM'jI
])DR
-.-.-
RH
i'OLE J
-----
RM'P
'POLEN
11
ii
..
'I
A j I
1 i i
!,
i i
, Ü !
/ I
/",
V
I,'
~I
: I
I i
i 1
11915
i;
..
11
.,
I
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
106
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Tabelle
4
En wicklung
ausgewähl e
Va iablen
in
Polen
I
Na ionaleinkommenb)
Ka
s
senhaI
ungs-
Geldmenge
a)
Einzelhandelsumsa z
koe izien
en
NE
NE
U U
Jah
M
MP
BP
DP
(nominal)
(in
P eisen
(nominal)
(in
P eisen
kM
kMP
on
1960)
on
1955) I
1955 67.3 12.4 10.9 1.5 110.1 110.1 0.1126
1956 80.5 16.7 14.0 2.7 126.7 127.9 0.1318
1957 00.3 24.7 18.5 6.2 160.2 151.3 0.1542
1958 113.4 29.6 21.3 8.3 174.2 159.7 0.1699
1959 129.0 36.3 23.7 12.6 193.5 175.6 0.1875
1960 154.6 41.5 24.6 16.9 375.5 375.5 200.4 178.6 0.4117 0.2070
1961 169.8 49.5 29.6 19.9 410.7 406.2 218.1 192.8 0.4134 0.2269
1962 185.2 58.8 32.5 26.3 426.1 414.9 231.6 199.8 0.4346 0.2538
1963 230.6 59.2 26.9 32.3 460.1 443.7 243.6 208.2 0.5012 0.2430
1964 251.7 78.1 34.8 43.3 497.1 473.8 256.3 216.7 0.5063 0.3047
1965 278.8 89.8 37.6 52.2 531.3 501.2 280.0 234.7 0.5247 0.3207
1966 322.7 107.2 42.2 65.0 567.2 538.1 299.3 247.6 0.5689 0.3581
1967 370.3 124.7 45.7 79.0 605.8 568.8 321.9 262.6 0.6115 0.3873
1968 423.3 141.7 50.5 91.2 668.8 619.8 348.8 280.2 0.6331 0.4062
1969 514.1 159.1 53.2 105.9 696.1 638.0 376.2 298.6 0.7386 0.4222
1970 600.3 170.9 53.5 117.4 749.2
68l.l
396.0 310.8 0.8012 0.4316
1971 864.3 197.8 61.3 136.5 885.0 798.7 429.5 335.5 0.9767 0.4605
1972 866.3 239.7 69.8 169.9 951.0 854.4 484.5 378.5 0.9109 0.4947
1973
1028.5
298.5 85.5 213.0
1064.8
945.6 544.0 413.7 0.9659 0.5487
1974 -368.2 104.0 264.2
1209.3
1044.3
612.0 436.5 0.6016
1975 -433.0 125.7 307.3
1357
.0 1 138.4 704.4 488.5 0.6147
-
-----
-
a)
In
M d
.
Zlo y,
S and
am
Jah esende.
b)
In
M d.
Zlo y.
Quelle:
Rosznik
S a ys yczny
,
Wa schau
1966, 1971,
1976;
T.
M.
Podolsk ,
Socialis
Banking
and
Mone a y
Con ol,
Camb idge
1973,
S a ys yka
Polska,
Finansow
1973,
K edi y
Obieg
Pieniezny
1974.
(j)
(j)
x:
"-<
0:
a'&
~
m'
E!
(i)
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
~
Tabelle 5
En wicklung
ausgewähl e
Va iablen
in
de DDR
Geldmenge
a)
Jah
MP
I
BP
1955 9.1 4.1
1956 10.6 4.5
1957 12.5 3.5
1958 15.0 3.8
1959 18.2 4.2
1960 22.0 4.5
1961 24.4 4.2
1962 26.0 4.4
1963 28.2 4.5
1964 31.9 4.5
1965 36.4 5.2
1966 40.5 5.5
1967 44.8 5.8
1968 49.7 6.4
1969 55.1 7.0
1970 59.6 7.4
1971 63.4 7.7
1972 68.7 8.8
1973 74.3 9.2
1974 79.8 9.6
1975 85.4 10.1
1976 90.7 10.5
1977 97.4
a)
In
M d.
Ma k,
S and
am
Jah esende.
QueUe:
S a is ische
Jah büche
de
DDR.
Einzelhandelsumsa z
I
DP
U
5.0 31.6
6.0 32.6
9.0 34.8
11.2 38.2
14.0 42.0
17.5 45.0
20.2 47.6
21.6 47.3
23.7 47.4
27.4 49.0
31.2 51.1
35.0 53.2
39.0 55.2
43.3 57.9
48.1 61.4
52.2 64.1
55.7 66.6
59.9 70.5
65.1 74.6
70.2 79.2
75.3 81.9
80.2 85.7
89.4
KassenhaI
ungskoe izien
kMP
0.2880
0.3251
0.3592
0.3927
0.4333
0.4889
0.5126
0.5497
0.5949
0.6510
0.7123
0.7613
0.8116
0.8584
0.8974
0.9298
0.9520
0.9745
0.9960
1.0076
1.0427
1.0583
1.0895
~
0-
-
co
S
co
Po
(ll
J
co
::l!
::s
....
....
ö·
::s
~
::s
Po
~
co
'"
'"
~
::s
O"Q
<:
o
::s
......
::s
~
~
....
ö·
::s
co
::s
CI)
-J
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68
H.
Jö g Thieme
Diese
En wicklung
inde
ih en
Niede schlag auch
im
daue ha en
An-
s ieg
de
jeweiligen Kassenhal ungskoe izien en. Wie
Figu
1 zeig ,
wei-
sen
die Kassenhal ungskoe izien en
ü
die DDR
und
Polen
übe
den
gesam en
Beobach ungszei aum (Ausnahme:
Polen
1968
und
1972)
posi-
i e
Zuwachs a en
au . Die
Zuwachs a en
des Kassenhal ungskoe izien-
en
haben
in
de
DDR
sei
1965
kon inuie lich abgenommen
und
s eigen
e s
1975
wiede
an;
in
Polen
un e lagen
sie dagegen
ela i
s a ken
Schwankungen. Nach
dem
hie
o geschlagenen Meßkonzep
bedeu e
dies:
-
Fü
beide
Lände
läß
sich
Kassenhal ungsin la ion
diagnos izie en,
de en
Ausmaß
in
de
DDR
sei
Mi e
de
sechzIge
Jah e
ückläu ig,
in
Polen
dagegen
un e minde
is .
-
In
Polen
wechseln hek ische
Phasen
de
In la ionsakzele a ion
und
-dezele a ion
einande
ab, wobei
das
olle
Ausmaß
de
In la ion
e s
dann
sich ba
wi d,
wenn
man
zusä zlich die
P eisin la ions a e
be ücksich ig .
-
In
de
DDR
wu de
dagegen zwischen
1965
und
1974 eine maß olle
und
ech e olg eiche
In la ionsbekämp ungspoli ik
be ieben,
du ch
die die
In la ions a e
kon inuie lich
eduzie
we den
konn e. Ob
ih
Wiede ans ieg
in
jüngs e
Ve gangenhei
e neu
eine
Phase
de
In la ionsakzele a ion
einlei e ,
bleib
abzuwa en.
Ähnlich
wie
in
Ma k wi scha en
schein es auch
in
den
einzelnen
sozialis ischen
Lände n
un e schiedlich
gu
zu
gelingen,
dem
In la ions-
phänomen
wi scha spoli isch
zu
begegnen.
4.
Zwischen diesem De ini ions-
und
Meßansa z
on
In la ion
und
den
oben
geschilde en
Indika o konzep en
bes ehen
Un e schiede
und
Ge-
meinsamkei en, die abschließend
zusammenge aß
we den
können.
Wie
bei
den
ande en
Meßkonzep en
häng
die
Quali ä
de
Meße -
gebnisse auch bei diesem en scheidend
on
de
Ko ek hei
des
e -
wende en
Ma e ials
de
o iziellen
S a is ik
ab.
Ein
Vo eil alle dings
bes eh
da in,
allein
un e
Ve wendung
o izielle
S a is iken
Exis enz
und
Ausmaß
on
In la ion
belegen
und
ih e
En wicklung nachzeich-
nen
zu
können, ohne
au
-
ge ade
wegen
de
schmalen
Da enbasis
-
p oblema ische Schä zungen
on
Nach age-
ode
Angebo spo en ialen
bzw.
e s eck en
P eiss eige ungen
angewiesen
zu
sein.
In
diesem
Kon-
zep
is
es nich e o de lich,
das
Ausmaß
e s eck e
P eisin la ion
ab-
schä zen
zu
müssen,
weil
es implizi
du ch
den
Kassenhal ungskoe i-
zien en
e aß
wi d:
Seine
Ände ungs a e
wi d
um
diejenigen
P ozen -
punk e
eine
a sächlichen,
abe
s a is isch nich
e aß en
P eisin la-
ions a e
als zu hoch ausgewiesen.
Ih e
ko ek e
E assung
in
de
P eis-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen
69
s a is ik
wü de
lediglich
eine
Subs i u ion
de
In la ionsanzeige,
nich
jedoch
eine
Ve ände ung
ih es
Ausmaßes
bedeu en.
Ve mieden
wi d
somi
das unsys ema ische
Nebeneinande
e schiede-
ne
E sa zindika o en
und
pa ielle
E scheinungs o men,
die
es nich
e lauben,
das
Ausmaß
des
gesam wi scha lichen
Phänomens
In la-
ion
einzuschä zen -
insbesonde e
dann
nich ,
wenn
In la ion
als
länge
anhal ende
P ozeß
e s anden
wi d.
Einige
diese
Indika o en
schil-
de n
ielmeh
einzelwi scha liche Ve hal ensweisen, die
in la ionsbe-
ding
sein
können, nich jedoch
sein
müssen:
Ein
ela i
nied iges
Kon-
sumni eau
kann
en wicklungsbeding , schlech e
Gü e quali ä
ode
ein
pa iell
ungedeck e
Konsumgü e beda
können
Ausd uck
eine
sys em-
beding
eingesch änk en
Fähigkei
zu
s uk u ellen
Anpassungen
sein,
ohne
daß
no wendige
weise
ein
in la o isches Ungleichgewich
au
Daue
exis ie en
muß. Wie
de
Ve gleich
de
In la ionen
in
de
DDR
und
in
Polen
nach
dem
hie
e wende en
Meßkonzep
zeig ,
wä e
ein
solch
un-
di e enzie es
Vo gehen
e ehl .
Schließlich
is
zu
be onen,
daß
im
o geschlagenen
Konzep
die
a -
sächliche
Kassenhal ung
gemessen
und
als
ein
ex
pos -Maßs ab
de
In-
la ions a e
e wende
wi d.
Diese
Be ach ung
da
nich
e wechsel
we den
mi
de
F age,
ob die Höhe
de
Kassenhal ung
on
den
Wi -
scha ssubjek en
gewünsch
wi d
ode
nich ,
was
nu
du ch
die ökono-
me ische
Schä zung
eine
en sp echenden
Geldnach age unk ion
un e
Be ücksich igung
de
speziellen
ins i u ionellen
Rahmenbedingungen
(z.
B.
Ra ionie ung
als
explizi es
A gumen
de
Funk ion)
bean wo e
we den
kann
34•
Daß
dieses,
ü
gesam wi scha liche Gleichgewich s-
ode
Ungleichgewich sanalysen
übe aus
wich ige
P oblem
ü
die
In la-
ionsmessung
une heblich
sein
dü e,
kann
aus
ansmissions heo e i-
schen
Übe legungen
ge olge
we den,
nach
denen
-
wodu ch
auch
imme
ausgelös e -
In la ionsimpulse
in
jede
geldwi scha lich
o ga-
nisie en
Volkswi scha
zunächs
einen
Ans ieg
des
Kassenhal ungs-
koe izien en auslösen.
In
Ma k wi scha en
wi d
diese
E ek
bei
eie
P eisbildung
übe
po olio-Anpassungen
und
Ände ungen
de
ela i en
P eise
in
P eisin la ion
ans o mie ,
wobei
alle dings
ku z is ige
Reale ek e
zu be ücksich igen sind.
In
adminis a i en
Planwi scha en
is
diese
T ansmissionske e
du ch
die
s aa lichen
Planungs-,
Lenkungs-
und
P eisse zungsansp üche
meh
ode
wenige
un e b ochen,
ohne
daß
in
de
Reali ä
insbesonde e
ü
die
Haushal e
jegliche
po olio-An-
passungsmöglichkei en
besei ig
wä en,
wie
das
Ausweichen
au
" eie"
Mä k e
ü
neup oduzie e
Gü e
ode
Bes andsgü e
ge ade
zeig . Auch
S4 Siehe J.
E.
Picke sgill: Hype in la ion and Mone a y Re o m in he
So ie Union,
1921-
26,
in: The Jou nal o Poli ical Economy, 5 (1968),
S.
1037-
1048; dies.: A Long-Run Demand Func ion o Money in he So ie Union.
A Commen , in: Jou nal o Money, C edi and Banking (1970),
S.
123 -131;
R.
Po es,
D.
Win e : The Demand o Money
...
, a.a.O.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
70
H.
Jö g
Thieme
eine
Reduk ion
des
Fak o einsa zes
wä e
un e
diesen
Sys embedingun-
gen
eine
S a egie,
"une wünsch e"
Kasse
abzubauen
35• Be ücksich ig
man
diese
angedeu e en
Zusammenhänge,
könn e
un e
den
gegebenen
in o mellen
Ra ionie ungsbedingungen
ehe
e mu e
we den, daß die
Wi scha ssubjek e
ge ade
in
E wa ung
diese spezi ischen
In la ions-
o m
eine
möglichs hohe Kasse zu
hal en
wünschen,
um
die Nach eile
de
Kassenhal ungsin la ion
z.
B.
du ch
schnellen
Wa enzug i
ode
Zahlung
on
Bes echungsgelde n einzelwi scha lich
e meiden
ode
wenigs ens
minde n
zu
können.
Diese in la ions heo e isch
ele an en
F agen
können
ü
adminis a-
i e
Planwi scha en
gegenwä ig
nu
un olls ändig
bean wo e
we -
den,
weil
wede
die Auslösung
on
In la ionsimpulsen noch die
Abso p-
ionsp ozesse
un e
Einschluß
on
In la ionse wa ungen
heo e isch
hin-
eichend
geklä
sind. Ob
und
inwiewei
das
o ges ell e De ini ions-,
Indika o -
und
Meßkonzep
on
In la ion
in
eine
sys emindi e en en
und
in
diesem
Sinne
e s
noch
zu
en wickelnden, allgemeinen
In la ions-
heo ie
ag ähig
is ,
bleib
abzuwa en.
35
Siehe
R. J.
Ba o,
H. I.
G ossman:
Supp essed
In la ion
and
he
Supply
Mul iplie ,
in:
Re iew
o
Economic
S udies,
1 (1974), S.
87
-104;
dies.: Money,
Employmen
and
In la ion,
Camb idge
1976, insbes.
Kap.
2.
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In la ionsp obleme eine
o enen
sozialis ischen
Volkswi scha
Von
Kazimie z
Laski*,
Linz
I. Ein üh ung
1.
Wi
un e suchen
in
diese
S udie
die
ex e nen
U sachen
de
In-
la ionse scheinungen
in
den
sozialis ischen
Lände n.
Wi
beginnen
mi
dem
geschlossenen
Modell
eine
zen algeplan en
Wi scha
(ZGW).
Im
wei e en
gehen
wi
zum
eigen lichen
Thema
übe ,
wobei
zwei
Va ian en
de
ZGW
un e such
we den.
In
de
e s en
Va ian e
schü z
de
"P eis-
ausgleich"
die
ZGW
o
dem
Ein luß
de
Wel in la ion.
In
de
zwei en
Va ian e
un e suchen
wi
eine
ma k o ien ie e
zen algeplan e
Wi -
scha
(MZGW).
Hie
kann
eine
en sp echende
Budge -
und
Wechselku s-
poli ik
die
Wi scha
o
Auswi kungen
de
Wel in la ion
schü zen.
An-
de s
s ell
sich
in
beiden
Va ian en
die
Lage
da ,
wenn
sich
nich
nu
das
allgemeine
P eisni eau
au
den
Wel mä k en
e ände ,
sonde n
auch
die
e ms
o
ade
sich
e schlech e n.
2.
In
de
ZGW
gib
es
unabhänig
om
Wel ma k
zwei
ech e
Mä k e:
den
A bei sma k
und
den
Konsumgü e ma k ,
au
dem
Sachgü e
und
Diens e
angebo en
we den!.
Die
ech en
Mä k e
sind
im
P inzip
nich
a-
ionie
und
spielen
bei
de
In la ionsanalyse
eine
en scheidende
Rolle.
Das
gil
o
allem
ü
den
Konsumgü e ma k
(de
wei e hin
auch
ku z
als
"Ma k "
bezeichne
wi d)
und
ü
das
allgemeine
P eisni eau
de
Konsumgü e ,
das
das
eigen liche
Maß
de
In la ion
da s ell .
Das
le z e e
gil
jedoch
im
ollen
Sinne
nu
ü
ein
Sys em,
in
dem
das
P inzip
de
ma k äumenden
P eise
eingehal en
wi d.
In
de
ZGW
he sch
jedoch
in
de
Regel
de
Ve käu e ma k ,
und
diese
Zus and
wi d
manchmal
auch
als
"Mangelwi scha "
bezeichne
2•
In
eine
Man-
gelwi scha
wi d
das
P inzip
de
ma k äumenden
P eise
und
des
Ma k gleichgewich es
o
nich
eingehal en.
In
de
Folge
bilde
die
*
P o esso
an
de
Johannes
Keple
Uni e si ä
Linz,
Konsulen
des
Wiene
Ins i u es
ü
In e na ionale
Wi scha s e gleiche.
!
Da übe
hinaus
gib
es
Mä k e,
die
sich
aus
de
Exis enz
des
nich -s aa -
lichen
Sek o s
e geben;
sie
we den
in
diese
S udie
e nachlässig .
2 Vgl.
J.
Ko nai:
The
Measu emen
o
Sho age,
Ac a
Oeconomica Val.
16
(3
-
4),
1976,
p.
321.
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78
Kazimie z Laski
G undnah ungsmi eln
(z.
B. Fleisch)
mangelha
is . Es
gib
un e
diesen
Ums änden
kein
o ales
Ma k gleichgewich ,
weil
das
le z e e
ein
Gleich-
gewich
mindes ens
au
den
wich igs en
Teilmä k en
o ausse z .
Blei-
ben
nun
die
P eise
un e ände ,
komm
es
zu
eine
de ac o
Ra ionie ung
beim
Ve kau
on
Mangelwa en
und
die
Be ölke ung
is
auße s ande
die
Nach age nach diesen
Gü e n
oll
zu
be iedigen. Es
komm
zu
Geld-
übe schüssen
bei
den
Haushal en.
Teilweise
we den
sie
zum
Einkau
on
nähe en
ode
wei e en
Subs i u en
e wende
(Zwangskäu e)
und
eilweise
e wandeln
sie sich
in
ungewoll e
Geld o ä e
(Zwangse -
spa nisse).
Gemäß
unse e
Annahme
en sp ich
den
Zwangse spa nissen
eine nich
gewoll e
Lage e ände ung
bei
ande en
Konsumgü e n,
wel-
che nich
e kau
we den
können.
Diesem
Zus and
kann
eine
E höhung
de
P eise
de
Mangelwa en
und
eine
Senkung
de
P eise
de
übe schußwa en
in
gewissen
G enzen
en -
gegenwi ken.
Es
is
abe
du chaus
nich
siche ,
daß
die
no wendigen
P eisände ungen
sich gegensei ig au heben,
was
eine
no wendige
Be-
dingung
de
Wiede he s ellung
des Gleichgewich s
ohne
In la ion bilde .
Üb igens
is
eine
Beibehal ung
de
Höhe
de
Nominallöhne
bei
eine
ela i en
Ve eue ung
de
G undnah ungsmi el
ausgeschlossen,
was
zu
Auswi kungen
au
die gesam e Geldnach age
üh .
Au
diese Weise
kann
die
Ände ung
de
S uk u
des Angebo es, die
de
S uk u
de
Nach age
nich
angepaß
is ,
zu
In la ionse scheinungen
üh en,
auch
dann,
wenn
global gesehen das
Angebo
und
die Nach age
einande
die
Waage
hal en.
111.
Das o ene Modell eine zen algeplan en Wi scha (ZGW)
11.
Bei
de
Un e suchung
de
Ein lusses
de
ex e nen
Fak o en
au
die
In la ionsp obleme
in
den
sozialis ischen
Lände n
gehen
wi
-
wie
schon
e wähn
-
on
zwei Modellen aus.
In
dem,
in
diesem Teil
un e -
such en
und
wei e
mi
ZGW bezeichne en Modell,
gib
es
keinen
ech en
Wechselku s
ü
Expo e
und
Impo e
eine sei s,
und
ü
e schiedene
Wa en
inne halb
diese
beiden
G uppen
ande e sei s.
In
diesem Modell
is
das
in e ne
P eissys em
on
dem
ausländischen
s eng
ge enn .
12.
Die
Ö nung
des Modells
de
ZGW
üh
dazu,
daß
die Nach-
ages uk u
nich
no wendige weise
de
P oduk ionss uk u
en -
sp ich
und
da übe
hinaus
-
im
Falle
eine
nich ausgeglichenen
Lei-
s ungsbilanz
-
"die
Summe
de
im·
Inland
e wende en
Gü e
und
Diens e"
mi
dem
Volkseinkommen nich
übe eins imm .
Wi
nehmen
am
An ang
an,
daß
die
Leis ungsbilanz
in
emde
Wäh-
ung
ausgeglichen isF. Die
Expo e
we den
un e
diese
Bedingung
7 Bei s engem Bila e alismus se z diese Annahme o aus, daß die Lei-
s ungsbilanz mi jedem Land ausgeglichen is .
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In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha
79
nach
den
Impo en
un e
den
beiden
Sek o en
e eil .
Jede
Sek o
um aß
dahe
auch
denjenigen
Teil
de
Expo e,
de
einen
en sp echen-
den
Impo
inanzie .
Die
Um echnung
de
Wel -
au
Inlandsp eise
s ell
jedoch
ein
P o-
blem
da , weil es
keinen
einhei lichen Wechselku s
in
de
un e such en
Wi scha
gib 8. Die P eise,
die
de
E zeuge
ü
seine
Expo e
be-
komm ,
sind
ein ach Inlandsp eise, die
on
de
P eisbehö de
bes imm
sind
und
dasselbe
gil
ü
die P eise, die
de
Ve bauche
ü
die
Im-
po e
zahl . Es
gib
dahe
keinen
(ode
as
keinen)
Zusammenhang
zwischen
den
Inlands-
und
den
Wel p eisen
de
Gü e ,
die
im
Außenhan-
del
umgese z
we den.
Da aus
olg ,
daß
eine
in
F emdwäh ung
ausge-
glichene
Leis ungsbilanz
nu
zu ällig
in
Inlandswäh ung
ausgeglichen
bleib .
Bezeichnen
wi
mi
Ex
und
Im
den
We
de
Expo e
bzw.
Impo e
in
F emdwäh ung
(z.
B.
in
S),
wobei
gemäß
Annahme
Ex
=
Im
gil .
Be-
zeichnen
wi
wei e
mi
Ex
und
Im
dieselben
Agg ega e
in
Inlandswäh-
ung.
Wi
legen
(Ex/Ex)
=
jx
und
bezeichnen
'T/x
als
ex
pos -Wechselku s
de
Expo e.
Es
is
kein
ech e
Wechselku s,
weil
die
Inlandsp eise
nich
on
ihm
abgelei e
we den.
Umgekeh ,
'T/x
e gib
sich
aus
den
Inlands-
p eisen
bei
gegebenen
F emdwäh ungsp eisen.
De
ex
pos -Wechselku s
1)x
gib
die
du chschni lichen,
inländischen
"Kos en"
eine
Einhei~
F emdwäh ung
im
Expo geschä
an. Es
is
o ensich lich,
daß
man
ü
un e schiedliche
Expo wa en
und
ü
un e schiedliche
Absa zmä k e
einen
un e scheidlichen
ex
pos -Wechselku s
bekomm .
Wü de
nun
de
Koe izien
'T/x
ü
die
Fes legung
de
inländischen
P eise
de
Impo gü e
eingese z ,
wä e
de
Impo we
in
Inlandsp ei-
se
Im
=
im
jx =
Im
(Ex/Ex)
=
Ex
gleich
dem
Expo we
in
denselben
P eisen.
Die
Inlandsp eise
de
Impo gü e
we den
jedoch nich
au
diese
Weise es geleg .
Aus
den
au onomen
Inlandsp eisen
de
Impo e
und
ih en
Wäh ungsp eisen
e gib
sich
ein
ex
pos -Wechselku s
de
Impo e
(Im/im)
=
'T/m,
de
nu
zu ällig
mi
jx
übe eins imm .
De
ex
pos -Wech-
selku s
de
Impo e
gib
den
du chschni lichen,
inländischen
"We "
eine
Einhei
F emdwäh ung
im
Impo geschä
an,
wobei
diese
"We "
ü
un e schiedliche
Wa en
und
ü
un e schiedliche
U sp ungsmä k e
un e schiedlich
sein
kann.
Im
allgemeinen
gil
ü
den
Saldo
eine
in
F emdwäh ung
ausgegli-
chenen
Leis ungsbilanz
(8)
PA
= Ex -Im =
EX' },
-Im' }m = Ex(' }x -' }m)
8
In
den RGW-Lände n gib es einen o iziellen Wechselku s, de meis
keine (ode as keine) Rolle in den Außenhandels ansak ionen spiel .
Um
diesen Be eich s:eh
es
iedoch in unse en Übe legungen.
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80
Kazimie z Laski
wobei
PA
den
s. g. "P eisausgleich" bezeichne . Es
gil
d. h.
de
"P eisausgleich"
is
z.
B. nega i ,
wenn
die inländischen
Kos en
eine
Einhei
F emdwäh ung
kleine
als
de
inländische
We
diese
Einhei
sind.
De
Saldo
PA
spiel
dieselbe Rolle wie
de
Saldo
des
Außenhandels.
PA
< 0
bedeu e
einen
"Kapi alimpo "
,
den
man
jedoch
im
Un e schied
zu
einem
ich igen
Kapi alimpo
nich zu ückzahlen
muß.
Man
kann
auch
PA
< 0 als unen gel liche
übe weisung
in e p e-
ie en. Das
umgekeh e
gil
o ensich lich
ü
den
Fall
eines posi i en
Saldos des "P eisausgleichs"
de
einem
"Kapi alexpo "
gleichzuse zen
is
8•
De
"P eisausgleich"
unk ionie
du ch
das
S aa sbudge .
Wenn
z.
B.
PA
< 0 is , e scheinen
im
Budge
zusä zliche
Einnahmen
und
umge-
keh
im
Falle
PA>
O.
13.
Nehmen
wi
je z
an, daß es
einen
Saldo
de
Leis ungsbilanz
in
F emdwäh ung
gib .
In
diesem
Fall
kann
man
mi
dem
ausgeglichenen
Teil
de
Umsä ze
wie
ühe
e ah en,
und
au
diese Weise
den
"P eis-
ausgleich"
PA
e mi eln.
De
eigen liche Saldo des
Außenhandels
wi d
dann
au
Inlandsp eise
umge echne ,
mi
Hil e
on
'YJx
ode
7Jm
wenn
ein
Kapi alexpo
bzw.
-impo
s a inde .
Es
gil
dahe
(9) E = (Ex -Im)
1Jx
ü
Ex
-
Im
> 0
und
(9') E = (Ex -Im)
1Jm
ü Ex -
Im
< 0
wobei E
den
Saldo
de
Leis ungsbilanz
in
de
Inlandswäh ung
bezeich-
ne .
De
We
des Saldos E
wi d
imme
dem
Sek o
1 zuge echne
und
zwa
deshalb,
weil
diese Saldo denselben
Ein luß
au
das Volks e -
mögen
wie
die
In es i ion
ausüb .
De
Un e schied
bes eh
da in,
daß
sich die
In es i ion
au
das
Real e mögen
und
de
Saldo
des
Außenhan-
dels
au
die
Ne o o de ungen
an
das
Ausland
auswi ken.
Wenn
man
je-
doch
das
Volks e mögen als
Summe
aus
dem
Real e mögen
und
de
Ne o o de ungen
an
das
Ausland
e aß ,
muß
man
auch die
Summe
I + E als Ganzes be ach en.
Da aus
olg ,
daß
die sachliche
Fo m
des Saldos des
Außenhandels
(sowei sie
übe haup
e mi el
we den
kann) bei
de
sek o alen
Zu-
o dnung
keine
Rolle .spiel . Auch
dann
wenn
de
Impo übe schuß
in
g Vgl.
L.
Zienkowski:
Doch6d na odowy Polski 1937 -1960, Wa szawa 1963,
ozdz. V, §
4.
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In la ionsp obleme
eine
o enen
sozialis ischen Volkswi scha
81
de
Fo m
on
Konsumgü e n
e schein ,
wi d
e
dem
Sek o
1
zuge-
o dne .
Ohne
diesen
Impo übe schuß
müß e
nämlich
de
ou pu
im
Sek o
2
g öße
und
im
Sek o
1
kleine
sein, d. h. die
In es i ion
müß e
ce e is
pa ibus
da un e
leiden.
Mi
de selben
Beg ündung
wi d
dem
Sek o
1
de
"P eisausgleich"
PA
zugeo dne .
Unse
Schema
sieh
dahe
in
einem
o enen
Modell so aus:
Wi +
Mi
=
(I
+
PA
+
E)
+
(R
+
Q)
W2+ M2
=K
W
+M
=Y
wobei die
ühe
abgelei e en
Gleichgewich sbedingungen
au
dem
Kon-
sumgü e ma k
ih e
Gel ung
beibehal en.
Lediglich
die
Fo mel
ü
den
Budge übe schuß
wi d
je z
e gänz
(10)' B = M -
[(I
+
PA
+ E) +
N]
ode
(10') B = M -
(PA
+ E) -(I +
N)
De
Saldo
E
wi d
dahe
analog
zum
"P eisausgleich"
PA
behandel .
Die
Summe
PA
+ E
wi d
zu
den
S aa sausgaben
addie
ode
on
den
S aa seinnahmen
subs ahie .
Sie
wi k
sich
au
den
Budge übe schuß
posi i
aus,
wenn
PA
+ E < 0 is .
Im
umgekeh en
Falle
wi d
de
Bud-
ge übe schuß
e minde .
14.
Das
Haup in e esse
dieses
Re e a es
bes eh
in
de
Un e suchung
des Ein lusses
de
Wel in la ion
au
die In la ionse scheinungen
de
so-
zialis ischen
Lände .
Be o
wi
uns
diese
Au gabe
zuwenden, scheinen
jedoch
manche
allgemeine e
Beme kungen
angeb ach .
Wi
beginnen
wiede
mi
eine
ausgeglichenen
Leis ungsbilanz
und
lassen
die Rolle des "P eisausgleichs"
auße
ach .
Im
allgemeinen
wi k
sich
de
Außenhandel
an iin la ionä
aus.
Das
läß
sich
mindes ens
au
2
Fak o en
zu ück üh en:
au
die
e höh e
Flexibili ä
und
A bei sp oduk-
i i ä
eine
o enen
Wi scha
e glichen
mi
eine
Wi scha
ohne
Außenhandel.
Die
e höh e
Flexibili ä
e gib
sich
aus
de
übe windung
de
Engpässe
in
de
Wi scha .
Im
allgemeinen
lassen
sich alle
P oduk ionszweige
in
angebo s-
und
nach agebes imm e
Zweige
un e eilen.
Die
Expansion
de
le z e en
is
lediglich
du ch
die
E wei e ung
de
Nach age
bes imm .
Ande s
is
es
mi
den
e s e en.
In olge
de
na ü lichen
Bedingungen
(z.
B.
beg enz e
Mine al o kommen,
ode
Knapphei
ande e
P oduk ions-
ak o en,
die
übe haup
nich -
ode
nu
langsam
und
eilweise -
übe -
wunden
we den
können)
gib
es Zweige, die nich
ims ande
sind,
ein
ge-
wisses
Wachs ums empo
zu
übe sch ei en
ode
übe haup
zu
e eichen.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
106
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82
Kazimie z
Laski
Die
Ve so gung
de
Wi scha
mi
Gü e n,
die die
angebo sbes imm-
en
Zweige lie e n,
kann
du ch
Impo e
e gänz
we den,
wobei diese
Impo e
du ch
Expo e
de
nach agebes imm en
Zweige
inanzie
we -
den.
Wi
haben
schon
ühe
da au
hingewiesen,
daß
die
Anpassung
de
Angebo s-
an
die
Nach ages uk u
eine
selbs ändige
Rolle
bei
de
Siche ung
des Ma k gleichgewich s spiel .
Aus
diese Sich
is
die
an i-
in la ionä e
Wi kung
des
Außenhandels
o ensich lich. Auch
bei
übe -
windung
de
une wa e en
Lücken (wie
z.
B.
im
Falle
eine
Miße n e)
spiel
de
Außenhandel
sowei die
Finanzie ung
de
zusä zlichen
Expo e
gesiche is , eine
äuße s
wich ige Rolle.
Wi
haben
bis
je z
on
Impo en
gesp ochen,
die
gewisse maßen
no -
wendig
sind,
weil
die
Wi scha
ohne
diese
Gü e
nich
-
ode
nu
schlech -
auskommen
kann.
Abe
auch
da übe
hinaus
äg
de
Außenhandel
du ch
eine
eiwillige
A bei s eilung
zu
E höhung
de
olkswi scha lichen E izienz,
die
le z en
Endes
zu
E höhung
de
A -
bei sp oduk i i ä
üh ,
bei.
Das
is
o
allem
do
de
Fall, wo
s eigen-
de
Skalene äge
o kommen
und
wo
Spezialisie ung
zu
s eigende
E i-
zienz
üh .
Nehmen
wi
an,
daß
das
Ve häl nis
Yl/Y2
un e ände
bleib , d. h. die
S eige ung
de
A bei sp oduk i i ä
in
Folge des
Außenhandels
bezieh
sich
gleiche maßen
au
beide
Sek o en.
Un e
diesen
Ums änden
-
e -
glichen
mi
eine
Wi scha
ohne
Außenhandel
-
kann
mi
einem
gege-
benem
Nominallohn
w
z.
B.
eine
höhe e
In es i ionsquo e
e eich
we -
den
(weil
bei
gegebenem
P eis-Lohn
Ve häl nis
die
A bei sp oduk i i-
ä
q2
höhe
is )
ode
eine
gegebene
In es i ionsquo e
kann
mi
einem
höhe en
Nominallohn
w
e bunden
we den.
In
beiden
Fällen
üh
die
E höhung
de
A bei sp oduk i i ä
zu
Senkung
de
In la ionsge ah .
15.
De
Saldo
des
Außenhandels
e wei e
die
P oblems ellung
de
In-
la ion
um
einen
wich igen
Fak o .
Bei
eine
nega i en
Leis ungsbilanz
und
Kapi alimpo en
kann
z.
B.
eine
höhe e
In es i ionsquo e
I!Y
e -
eich
we den
bei
einem
un e ände en
Ve häl nis
Ll/L2,
das
-
nehmen
wi
an
-
dem
P eis-Lohn
Ve häl nis
bei
gegebenem
q2
angepaß
is .
In
de
Ta ,
ce e is
pa ibus
kann
die
In es i ion
um
so
g öße
sein,
je
g öße
de
Be ag
on
E.
Bezeichnen
wi
mi
I
und
I +
M,
(M
>
0),
die
In es i ion
ohne
bzw.
mi
einem
Kapi alimpo
on
E <
0;
es
gil
nun
I = I + M + E = I
wenn
M = I E I = - E.
Kapi alimpo e
machen
es
dahe
möglich die
In es i ionsquo e
zu
e höhen
ohne
einen
In la ions-
schub
zu
e u sachen. Die
an iin la ionä e
Wi kung
is
noch
s ä ke ,
wenn
die
Kapi alimpo e
zu
keine
E wei e ung
de
In es i ion
üh en,
jedoch
is
in
diesem
Falle
die
spä e e
Rückzahlung
de
K edi e
schwie i-
ge .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha
83
In
den
70e
Jah en
is
die Ve schuldung
de
sozialis ischen
Lände
gegenübe
dem
Wes en
e heblich ges iegen. Was
ü
einen
Ein luß
au
daß
Ma k gleichgewich
we den
diese
K edi e
au
lange
Sich
ausüben?
Die sozialis ischen
Lände
legen
We
nich
nu
au
die
E wei e ung
de
In es i ion,
sonde n
auch
au
das
know-how
und
die
mode ne
Technologie,
die gleichzei ig
impo ie
we den.
Man
ho ,
daß
die
au
diese Weise
zu-
sä zlich
e ich e en
Kapazi ä en,
zusammen
mi
dem
ela i
nied igen
Lohnni eau
die
Bedingungen
eine
Expo expansion
scha en, die
die
spä e e
Rückzahlung
de
K edi e
e möglichen
wü de.
Diese Möglichkei
bes eh
und
in
diesem
Falle
wü den
die
K edi e
nich
nu
eine
ku z-
is ige,
sonde n
auch
eine
lang is ige
Locke ung
de
Schwie igkei en
in
de
Wi scha
b ingen.
Na ü lich
muß
bei
de
Rückzahlung
de
K edi e
ein
Expo übe schuß
(E >
0)
e wi scha e
we den
und
diese
Fak o
pe
se
wi k
in la ionä ,
weil
e
ce e is
pa ibus
zu
Auswei ung
de
Be-
schä igung
im
Sek o
1
üh .
Wenn
jedoch die
Kapazi ä en
zusä zlich
e wei e
wo den
sind
und
die E izienz (gemessen auch
in
de
A bei s-
p oduk i i ä )
zusä zlich
ges iegen
is ,
kann
die
höhe e
Belas ung
des
Volkseinkommens
ohne
wei e es
e k a e
we den
(diese
Belas ung
kann
ce e is
pa ibus
um
so
g öße
sein
je
höhe
q2
is ).
Dies
is
jedoch lediglich
eine
Möglichkei , keineswegs eine
No wendig-
kei . Die pessimis ische
Va ian e
sieh
ande s
aus.
T o z
de
impo ie en
Technologie
und
des
know-how
geling
de
Du chb uch
in
den
wes lichen
Mä k en
nich . Es
bes ehen
wei e hin
Schwie igkei en
im
Außenhandel,
nun
abe
po enzie
du ch
die No wendigkei ,
einen
Expo übe schuß
zu
e wi scha en.
Wenn
die
Expo e
nich
ges eige
we den
können,
müssen
le z en
Endes
die
Impo e
zu ückgehen,
mi
nega i en
Wi kun-
gen
ü
die
Gesam wi scha
und
auch
ü
das
Ma k gleichgewich .
Welche
Va ian e
sich
du chse zen
wi d,
kann
nich
o ausgesag
we -
den,
de
Nachd uck jedoch,
mi
dem
die sozialis ischen
Lände
sich
um
Koope a ions e äge
bemühen,
beweis ,
daß
man
um
die
Absa zmög-
lichkei en
beso g
is
und
e such , sie gleich
bei
de
E ich ung
de
neu-
en
Kapazi ä en
siche zus ellen.
Das
is
eine gewisse Lösung, es schein
jedoch unwah scheinlich,
daß
die
Schwie igkei en
diese
Lände
im
Außenhandel,
die
nu
einen
Re lex
de
in e nen
P obleme
bilden,
ohne
wei gehende
ökonomische
und
poli ische
Re o men
übe wunden
we den
können.
16.
Die wes lichen
Kapi alimpo e
e möglichen nich
nu
die
E hö-
hung
de
zulässigen
In es i ionsquo e
und
den
Zugang
zu
mode nen
Technologie.
Sie
e möglichen
da übe
hinaus
die
übe windung
de
Ve -
so gungsschwie igkei en,
da
manche
Rohs o e
und
Zwischenp oduk e
in
g öße e
Menge
impo ie
we den
können.
Wenn
nun
Kapi alimpo e
ge ä ig
we den,
können
zusä zliche Rohs o e,
Ma e ialien
und
Halb a-
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84 Kazimie z Laski
b ika e
impo ie
und
die
bes ehenden
Kapazi ä en
besse
ausgelas e
we den.
Die sich
da aus
e gebende
S eige ung
de
P oduk ion
und
de
A bei sp oduk i i ä
äg
zum
Ma k gleichgewich bei. Die
zu
beob-
ach ende Beschleunigung des Wachs ums in olge
de
Kapi alimpo e
(z.
B.
in
Polen,
in
de
e s en
Häl e
de
70e
Jah e)
läß
sich eilweise
au
die Locke ung
de
Engpässe
im
Außenhandel
zu ück üh en.
Wie
schon
e wähn ,
wi k
jedoch
de selbe
Fak o
in
umgekeh e
Rich ung,
wenn
die
K edi e
beim
Wei e bes ehen
de
Schwie igkei en
im
Außen-
handel
zu ückgezahl
we den
müssen. Sie beein lussen
dann
nega i
das
Ma k gleichgewich
und
s ellen
einen
zusä zlichen
In la ions ak o
da ,
dessen
S ä ke
nich
nu
an
dem
zu
e wi scha enden
Expo übe schuß,
sonde n
auch
an
de
ehlenden
Ve so gung
mi
knappen
Rohs o en
und
Ma e ialien
gemessen
we den
muß10.
17.
Wenden
wi
uns
nun
dem
P oblem
de
Wel in la ion
und
ih e
Auswi kung
au
die
sozialis ischen
Lände
zu, wobei
am
An ang
ange-
nommen
wi d,
daß
die
e ms
o
ade
un e ände
bleiben.
Un e
dem
Regime des "P eisausgleichs"
üb
die Wel in la ion
keinen
Ein luß
au
das
inländische
P eisni eau
aus,
das
ex
de ini ione
om
Wel ma k
un-
abhängig
is . Die einzige Folge
is
die
au oma ische
Senkung
de
ex
pos -
Wechselku se
"Ix
und
17m.
Wenn
z.
B.
die
Wäh ungsp eise
de
Expo e
und
Impo e
eines
Landes
sich e doppeln,
we den
die
ex
pos -Wechsel-
ku se
dieses
Landes
halbie ,
wobei
de
"P eisausgleich"
ce e is
pa ibus
un e ände
bleib .
In
de
Ta
PA
=Ex-Im
mi
Ex
=
Ex
l7x,
und
Im
=
Im
"Im
bleib
un e ände ,
wenn
Ex
und
l7x
mi
1 +
(X
mul iplizie
bzw.
di idie
we den,
wobei
(X
die
Wachs ums-
a e
de
Wäh ungsp eise
de
Expo e
bezeichne
und
dasselbe
mu a is
mu andis
ü
die
Impo e
gil .
Das
Ausbleiben
jedes
Ein lusses
au
das
in e ne
P eisni eau
is
e -
s ändlich,
weil
die
ealen
Kos en
de
Impo e
gemessen
in
Expo en
sich
nich
geände
haben.
Un e
gewissen
Ums änden
is
die
Lage
jedoch
meh
komplizie .
S ellen
wi
uns
o ,
daß
ein
Land
Auslandsk edi e
be-
komm , die
nominal
es gese z
sind
und
-Eo = Imo -Exo (Eo <
0)
Ein-
hei en
in
F emdwäh ung
ausmachen
ll
.
De
Saldo
in
Inlandswäh ung
be-
äg
ohne
und
mi
Wel in la ion Eo = Eo
l7m
bzw. EI,
wobei
(11) E1 = Eo
/(1 +
01:)
= Eo
"Im/(1
+
(X)
10
Vgl.
Kazimie z
Laski:
Kapi alimpo e und Wachs um de sozialis ischen
Lände , in: In e na ionale Wi scha -Ve gleiche und In e dependenzen,
he ausgegeben on F ied ich Le cik, Fes sch i ü F anz Nemschak, Sp in-
ge -Ve lag, Wien -New Yo k, 1978,
S.
491-
506.
11 Mi
JE
wi d de Saldo
de
Leis ungsbilanz in F emdwäh ung bezeichne .
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In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha
85
d.
h. sein
Be ag
is
(1
+
(X)
mal
kleine , wobei (X die Wachs ums a e
de
Wäh ungsp eise
de
Impo e
bezeichne . Das
un e such e
Land
e leide
dahe
un e
diesen
Ums änden
einen
ealen
Ve lus
und
muß
z.
B. die
In es i ion
I en sp echend
kü zen
und
(ode ) das
P eis-Lohn
Ve häl nis
e höhen.
Im
zwei en
Fall
we den
In la ionse scheinungen
kaum
zu
e -
meiden
sein.
Umgekeh
bei
einem
Expo übe schuß,
de
ü
einen
Schuldendiens
e wende
wi d,
wi k
sich
eine
Wel in la ion
au
das
Ma k gleichge-
wich posi i aus.
S ellen
wi
uns
o ,
daß
ein
Land
einen
posi i en
Sal-
do
des
Außenhandels
in
F emdwäh ung
in
de
Höhe Eo =
Ex
o
-[mo
(E
o >
0)
e wi scha en
muß.
De
Saldo
in
Inlandswäh ung
be äg ,
ohne
und
mi
Wel in la ion Eo =
Eo'Y)z
bzw. EI,
wobei
(11') Ei = Eo/(1 +
(X)
= Eo
'YJz/(1
+
IX)
wobei (X die
Wachs ums a e
de
Wäh ungsp eise
de
Expo e
bezeichne .
De
eale
We
des Expo übe schusses
sink
dahe
(1
+
(X)
mal
und
wenn
z.
B. die
In es i ion
un e ände
bleib ,
kann
das
P eis-Lohn
Ve häl nis
sinken,
was
sich
an iin la ionä
auswi ken
wü de.
Wenn
ein
Land
gleich-
zei ig
al e
Schulden zu ückzahl
und
neue
K edi e, die
nominal
beg enz
sind,
au nimm ,
kann
das
Ne o-E gebnis
de
Wel in la ion
au
das
Ma k gleichgewich nich o ausgesag
we den.
18.
Nehmen
wi
je z
an,
daß
sich die
e ms
o
ade
eines
Landes
e -
schlech e n.
Wenn
(X
und
ß die
Wachs ums a en
de
Expo p eise
bzw.
de
Impo p eise
au
dem
Wel ma k
bezeichnen
gil
(X<
ß.
Gehen
wi
on
eine
ausgeglichenen Leis ungsbilanz aus, so
en s eh
in olge
eine
Ve schlech e ung
de
e ms
o
ade
ein
Impo übe schuß,
den
wi
in
F emdwäh ung
mi
-E bezeichnen. Es
gil
nun
(12) E =
Ex
(1
+~)
-
Im
(1
+
ß)
=
Im
(~
-
ß)
wobei
Ex
=
Im
die
nominalen
G ößen
o
de
Ände ung
de
e ms
o
ade
bezeichnen. Es
is
o ensich lich,
daß
das
eale
Ausgangsni eau
de
Impo e
ce e is
pa ibus
nu
dann
au ech e hal en
bleiben
da ,
wenn
-bei ausgeglichene Leis ungsbilanz -zusä zliche
Expo e
ge ä ig
wu den.
Die
ealen
Kos en
de
Impo e
s eigen
dahe
und
sie
d ücken
sich
in
eine
nied ige en
A bei sp oduk i i ä
aus.
In
einem
geschlossenen Modell
häng
die
A bei sp oduk i i ä
aus-
schließlich
on
de
physischen
A bei sp oduk i i ä
ab.
In
einem
o e-
nen
Modell
komm
noch
de
Ein luß
de
e ms
o
ade
dazu. Ve schlech-
e n
sich die
e ms
o
ade,
müssen
ü
dieselben
Impo e
meh
Ex-
po e
ge ä ig
we den
und
die
A bei sp oduk i i ä
gemessen
in
Impo -
gü e n
sink , nich deshalb,
weil
die
physische
P o-Kop -E zeugung
sich
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86
Kazimie z Laski
geände
ha ,
sonde n
deshalb,
weil
die E izienz
im
Außenhandel
ge-
sunkenis .
Die
Auswi kungen
au
das Ma k gleichgewich
sind
jedoch iden isch
wie
im
Falle
de
Senkung
de
physischen
A bei sp oduk i i ä .
Bei
un-
e ände en
Ve wendungsp opo ionen
des Volkseinkommens
und
bei
un e ände em
Nominallohn
komm
es
zu
Bildung
eine
In la ions-
lücke, weil
das
Ve häl nis
Y2/W
gesunken
is
und
zwa
in olge
de
Sen-
kung
on
q2.
Das
Ausmaß
de
In la ionslücke
s eig
noch meh ,
wenn
e such
wi d, die In es i ionspläne
o z
de
Senkung
de
A bei sp o-
duk i i ä
ql du chzuse zen.
In
diesem
Fall
s eig
ce e is
pa ibus
das
Ve häl nis
Ll/L2
und
die no wendige
E höhung
des
P eis-Lohn
Ve häl -
nisses
is
noch g öße . Umgekeh ,
is
man
be ei
die In es i ionsquo e
zu senken,
wi d
de
In la ionsd uck kleine .
Gleichgül ig ob
man
die
In es i ion
und
den
Konsum
gleiche maßen
senk
ode
man
de
einen
ode
ande en
Ve wendung
des Volkseinkom-
mens
den
Vo ang
ein äum ,
die Ve schlech e ung
de
e ms
o
ade
bedeu e
einen
ealen
Ve lus
des
be o enen
Landes
und
de
"P eis-
ausgleich"
bie e
gegenübe
E scheinungen diese
A
keinen
Schu z.
Ce e is
pa ibus
muß
eine
Ve schlech e ung
de
e ms
o
ade
zu
eine
E höhung
des inländischen
P eisni eaus
üh en.
Es
is
o en, ob dabei die
P eiss uk u
den
e ände en
e ms
o
ade
angepaß
wi d
ode
nich .
De
inne en
Logik
de
ZGW
en sp ich
ehe
die
Beibehal ung
de
bes ehenden
P eis
s uk u ,
die auch
ühe
on
dem
Wel ma k
un e schiedlich
wa .
Ob das ökonomisch sinn oll
is ,
is
eine
ganz
ande e
F age.
Aus
diese Sich
wä e
die
Anpassung
de
P eiss uk u
an
die
geände en
e ms
o
ade
du chaus
beg ünde .
Wenn
de
Wäh ungsp eis
des
Gu es
A zweimal
höhe
als des
Gu es
B
is ,
is
es sinn oll
dem
Ve b auche
dieses
Gu es
die sich
da aus
e ge-
bende
T ans o ma ions a e
in
Fo m
de
inländischen
P eis ela ion
mi -
zu eilen.
De
Konsumen
(ode auch
P oduzen )
kann
dann
e suchen,
das
eu e
gewo dene
Gu
spa same
zu
e wenden
ode
du ch
billige e
Gü e
zu
subs i uie en. O ensich lich
gel en
diese
übe legungen
auch
ü
die
P eise
jene
Gü e ,
die nich
du ch
den
Außenhandel
gehen
und
de en
Anpassung
an
die
in e ne
T ans o ma ions a e
is
genau
so
gu
beg ünde .
Wi
kommen
dahe
zum
Schluß, daß die
F age
de
Anpas-
sung
de
P eis
s uk u
an
die
geände en
e ms
o
ade
einen
Teil des
iel
b ei e en
F agekomplexes
de
P eise
in
de
ZGW
im
allgemeinen
bilde .
Es soll noch
da au
au me ksam
gemach
we den,
daß
die
Ände ung
de
e ms
o
ade
auch
ih e
Ve besse ung
bedeu en
kann
und
die
le z-
e e
wi k
pe
se
an iin la ionä . Auch
de
Zusammenhang
mi
de
Wel -
in la ion
is
nich no wendig. Genauso wie es eine Wel in la ion
ohne
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In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha
87
Ände ung
de
e ms
o
ade
geben
kann,
kann
es
eine
Ände ung
de
e ms
o
ade
ohne
Wel in la ion geben.
19.
De
Mangel
eines einhei lichen Wechselku ses
und
eines
Zusam-
menhanges
zwischen
de
P eiss uk u
im
In-
und
Ausland
bedeu en
nich ,
daß
die
En scheidungen
im
Be eiche des
Außenhandels
in
de
ZGW
no wendige weise
i a ional
sind.
Wenn
man
on
de
bes ehen-
den
P eiss uk u
im
Inland
ausgeh ,
kann
man
mi
Hil e
en sp echen-
de
Me hoden
z.
B.
die
ela i e
Ren abili ä
e schiedene
Expo e
ode
Impo subs i u e
un e suchen.
Man
kann
auch
s.
g. Scha en-Wechsel-
ku se
es legen,
die
eine
En scheidungshil e
bei
de
Wahl
de
Expo e
(und
Impo subs i u e)
bilden.
Es
wi d
z.
B.
e lang ,
daß
die
inländi-
schen
Kos en
eine
Einhei
emde
Wäh ung
im
Expo
einen
G enz-
we
nich
übe sch ei en
dü en.
Alle
Expo e,
die diese
Kalkula ion
nich
aushal en,
we den
-
mindes ens
heo e isch -ges ichen,
wobei
die Scha en-Wechselku se nach
Mä k en
und
Lände n
di e enzie
we den
können.
Wenn
es
nun
eine
Wel in la ion
gib
und
die inländischen
P eise
s abil
bleiben,
müssen
die Scha en-Wechselku se
de
neuen
Lage
angepaß
und
zwa
gesenk
we den.
Ein
di ek e
Ein luß
de
Wel in la ion
au
das
P eisni eau
in
de
ZGW
läß
sich auch
in
diesem
Falle
nich
es s ellen.
Die Scha en-Wechselku se
üben
im
Außenhandel
eine
ähnliche Rolle
wie
ech e Wechselku se aus.
De
Un e schied
bes eh
da in,
daß
im
le z-
e en
Falle
die
Expo -
und
Impo i men
di ek
dem
Ein luß
de
F emdwäh ungsp eise
ausgese z
sind,
wäh end
im
e s en
Falle
die
Scha en-Wechselku se lediglich eine En scheidungshil e
bilden
und
in
die inanzielle
Lage
de
Fi men
nich
eingebau
sind
12
• Dieses
Me kmal
is
nich
zu ällig, es
en sp ich
de
beg enz en
Rolle
de
Ma k signale
in
de
ZGW
im
allgemeinen.
IV. Das o ene Modell eine ma k o ien ie en zen algeplan en
Wi scha
(MZGW)
20.
Die MZGW bezeichne
ein
Modell
de
zen algeplan en
Wi scha ,
das
den
Ma k mechanismus
-
mindes ens
im
Be eiche des
Außenhan-
dels -
ak i
ausnü z .
Im
Modell
de
MZGW
gib
es Wechselku se, die
den
Be ieben
In o ma ionen
aus
dem
Wel ma k
übe mi eln.
Mi els
diese
Wechselku se
we den
Expo e löse
in
F emdwäh ung
au
In-
landswäh ung
umge echne . Ähnlich geschieh es
bei
den
Impo en,
de-
12
Vgl.
S anislaw
Polaczek: The T ade E ec s o Exchange Ra e Policies, in:
Money and Finance in Eas and Wes ,
ed.
by
C.
T.
Saunde s, The Vienna
Ins i u e o Compa a i e Economic S udies, Sp inge -Ve lag, Wien -New
Yo k, 1978,
p.
188.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38
94
Kazimie z
Laski
güns ige Mä k e, die
P eise
ü
Indus iewa en
sind
kaum
einhei lich,
es
gib
ku z
gesag
e i o iale
P obleme
des Außenhandels. Le z ens
gib
es ein
P oblem
de
Wa ens uk u
des Außenhandels, das
mi
dem
Konzep des Bündels
on
Expo -
bzw.
Impo gü e n
übe haup
nich
e aß
we den
kann.
Im
Zusammenhang
dami
gib
es
meh
als einen
Wechselku s
und
auch
Auswi kungen
de
Ände ung
de
Wechselku se
au
die geog aphischen Rich ungen
und
au
die Wa enzusammense zung
des Außenhandels
müß en
be ücksich ig we den, dies
wü de
uns iel-
leich
zu
Re ision manche aschen Schluß olge ungen e anlassen. Das
kann
jedoch nich
meh
in
diesem, schon zu
lang
ge a enem
Au sa z
e such we den.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38