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Lenkungsprobleme und Inflation in Planwirtschaften

Schenk, Karl-Ernst

Abstract

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Full text

Schenk, Ka l-E ns (Ed.) Book Lenkungsp obleme und In la ion in Planwi scha en Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 106 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Schenk, Ka l-E ns (Ed.) (1980) : Lenkungsp obleme und In la ion in Planwi scha en, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 106, ISBN 978-3-428-44550-9, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285526 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/legalcode.de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 SCHRIFTEN DES VEREINS FöR SOCIALPOLITIK Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 106 Lenkungsp obleme und In la ion in Planwi s ha en DUNCKER & HUMBLOT / BERLIN OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Lenkungsp ohleme und In la ion in Planwi scha en Von F ied ich Ha ne , Kazimie z Laski, Jö g Thieme He ausgegeben on Ka l-E ns Schenk DUNCKER & HUMBLOT I BERLIN OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Alle Rech e o behal en © 1980 Duncke & Humblo , Be lln 41 Ged uck 1980 bei Be line Buchd ucke ei Union GmbH., Be lin 61 P in ed in Ge many ISBN 3 428 04550 5 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Vo wo In diesem Band we den d ei Bei äge zusammenge aß , die de Aus- schuß zum Ve gleich on Wi scha s sys emen Ende Sep embe 1978 in Hambu g disku ie ha . Das Thema is on den d ei Au o en un e d ei e schiedenen Aspek- en be ach e wo den: - Ha ne : Beim übe gang om s eng zen alis ischen zu einem mi Ma k ele- men en du chse z en Modell de Planwi scha lassen sich einige P oblembe eiche de zen alen Planung au zeigen, in denen na u ale und mone ä e Disp opo ionen zu e wa en sind. Diese Be eiche wa- en zu iden i izie en und mi de Empi ie zu kon on ie en. -Thieme: übe diese U sachen o schung hinausgehend s ell sich die F age, wie In la ion in adminis ie en Wi scha ssys emen übe haup zu iden i izie en is . Hie gib es e schiedene Ansä ze, die mi Mängeln beha e sind und es nahelegen, ein sys emindi e en es De ini ions-, Indika o - und Meßkonzep zu en wickeln. -Laski: Aus de zunehmenden Abhängigkei de sozialis ischen Lände on Wel mä k en e gib sich ein neue P oblembe eich. Es is eine in die- sem Zusammenhang iel disku ie e F age, ob es diesen Lände n du ch kompensie enden Einsa z planwi scha liche Ins umen e p inzipiell möglich is , ih e Wi scha o Auswi kungen de Wel - in la ion zu schü zen. Hie wi d nach eine di e enzie en An wo gesuch ü den Fall un e ände e und e schlech e e e ms o ade. An diesen d ei Aspek en wi d beispielha gezeig , wie schwie ig es is , gängige Konzep e de U sachen o schung und de Indika o enmessung on einem Sys em au ein ande es zu übe agen und welche Lösungen dabei möglich sind. Ka l-E ns Schenk OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Inhal s e zeichnis E klä ungsmomen e u na u ale und mone ä e Disp opo ionen aus eine Theo ie de un ollkommenen Planwi scha Von F ied ich Hajjne , Müns e .................................... 9 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen in Sys emen zen ale Planung Von H. Jö g Thieme, Bochum In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Vo~kswi scha 45 Von Kazimie z Laski, Linz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 71 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 14 F ied ich Ha ne keinen Eingang ge unden ha und o allem, daß die Zen al e wal- ungswi scha und de Kommunismus o mal e schiedene Kons uk e sind, dieses eine Realu opie (nach Meinung seine Anhänge ), jenes ein abs ak es Modell mi ausschließlich kogni i em E kenn niswe spezi- ische A . De oben au Sei e 10 e wähn ezwei eTeil de Vo s ellungen übe eine un ollkommene zen ale Planwi scha be i die Plandu ch üh ung, die Implemen a ion. Es handel sich dabei da um, au welche A und Weise die Zen ale ih en -nach dem bishe Gesag en - annähe nd op i- malen und konsis en en Gesam plan an die Wi scha seinhei en zu Aus üh ung übe gib , so daß e in P oduk ion und Ve eilung Reali ä wi d. Die einzig adäqua e Fo m 6 de Realisie ung eine ollkommenen ex an e Koo dina ion de Volkswi scha du ch die Zen ale is de Be- ehl, die Ve wal ungsanweisung ode die Kennzi e . Alle d ei Beg i e d ücken in mili ä ische , ju is ische bzw. ökonomische Sp ache das- selbe aus: Eine an höhe e S elle en schiedene Angelegenhei wi d zu Du ch üh ung an un e gebene S ellen in Fo m eine In o ma ion impe- a i en Cha ak e s gegeben. Die Kennzi e n sagen dem Be ieb was, wie iel, wann, ü wen usw. e zu p oduzie en ha und geben die Be- sch änkungen de Mi el an, mi denen dies zu e eichen sei. Theo e isch müß en sich diese be ieblichen Planziele bei genügend wei eichende De aillie ung als Spal en- und Zeilen ek o en aus de Gesam echnung unmi elba ablesen lassen. En sp echend den Annahmen de ollkom- menen zen alen ex-an e-Koo dina ion bleib ü den Be ieb keine eigene ökonomische En scheidung üb ig. E kann also auch keine Ziel- unk ion ealisie en; e üh nu die on oben gegebenen Anweisungen aus. Die Mo i e, aus denen eine solche o ale Un e o dnung gedach we - den kann, sind i ele an , sei es sozialis ische übe zeugung, Beam en- mo al ode Zwang; diese sagen lediglich e was übe die poli ischen und sozialen Ve häl nisse aus, un e denen zen ale Planung möglich is . Abe mi diese F ages ellung is das eine Modell schon e lassen und das P oblem angeschni en, ob nich im Be eich de Implemen a ion die o ale Planwi scha illuso isch sei, weil man zwa die zen ale Pla- nungsau s ellung als poli isches Vo haben denken und als heo e isches P oblem behandeln, soga o mal lösen, sich abe eine Gesellscha , selbs nu die p oduzie enden Be iebe und die do a bei enden Menschen, nich als Robo e o s ellen kann. Deshalb ha auch Rensei schon in sei- ne Ein üh ung und in spä e en A bei en e s ä k 7 hie Mechanismen, wie P eise, An eize u. a., akzep ie , welche die Aus üh enden zu E - 8 Zumal un e polnischen 'Ökonomen wi d die Meinung e e en, daß de Zen ale Plan du ch zen alisie e Lenkung und dezen ale Lei ung, d. i. indi- ek e S eue ung, ealisie we den kann ( gl. K. Pio owski: Ma k mechanis- mus und zen al gelenk e Koo dina ionsmechanismus, in: Z O., 1/1976, S. 37 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 15 üllung de zen alen Pläne neben de Be ehlsmo al mo i ie . Auch wa imme schon bei de übe agung des Modells au die Wi klichkei die Beg enz hei de In o ma ionsübe mi lung und ein besch änk e F eihei sspiel aum de Be iebe, o allem bei de echnischen O ganisa- ion de P oduk ion, gesehen wo den. Von diesen Zuges ändnissen an die Wi klichkei muß e jedoch zunächs abgesehen we den, wenn man die Logik zen ale Planung he ausa bei en woll e. Es wi d zu zeigen sein, daß die Ein üh ung on En scheidungsspiel äumen de Be iebe ge ade nich meh nu das Implemen a ionssys em, sonde n das Pla- nungssys em selbs be i . Zum Reali ä sgehal des hie o ge üh en Modells sei noch da au e wiesen, daß die schon bei Wal e Eucken au e enden Modell a ia- ionen, eie Konsumgü e ausch und eie Konsumgü e wahl, in das Plan echnungskalkül und in das Implemen a ionssys em au genommen we den können. Die e s e, ela i unwich ige Modells u e läß , ohne die zen alen Ziele i gendwie zu be üh en, au de Basis on du chschni ~ lichen Konsumzielen die Realisie ung on subjek i di e enzie en Zie- len mi els indi iduelle Tauschak e zu. Haben dagegen die Konsumen- en die Möglichkei en eine eien Wahl de Konsumgü e , müssen die agg egie en Wahlak e an izipie und in das Plan echnungskalkül in Fo m on Minimalansä zen ü die Endgü e s uk u eingehen. Dami wi d die Wahl eihei de Zen ale besch änk , und es en s ehen Schwie- igkei en bei de An izipa ion de Konsumen enwünsche und/ode beim Absa z de da ü im Plan bes imm en Gü e 8, abe die Planhohei de Zen ale im oben besch iebenen Sinne wi d dadu ch ü die gesam e üb ige Wi scha nich in F age ges ell . De Reali ä swe de ollkommenen zen alen Planung lieg nich da in, daß man sie e g öbe , d. h. mi einigen ge ing ügigen Ausnah- men als das Wi scha ssys em de sozialis ischen Planwi scha en an- sehen könn e. Dies wü de öllig de Me hode de Ideal ypbildung wi- de sp echen. Abe sowei in de Reali ä sozialis ische Planung zen al geplan wi d, inde die im G unde na u ale Bilanzie ungsme hode An- wendung, auch wenn sie un e Rückg i au ande e S eue ungssys eme, die neben dem zen alplane ischen p ak isch bes ehen, in Geldeinhei en 7 K. P. Hensel: Ein üh ung ... , a.a.O., S. 186 .; de s.: G und o men de Wi scha so dnung, Ma k wi scha -Zen al e wal ungswi scha , Mün- chen 1972, S. 108 . 8 Es sei da an e inne , daß au eine nied igen S u e de Beda sdeckung du ch einen pe manen en Kau k a übe hang alle Absa zp obleme, soga eine öllig unzu eichend geplan en Konsumgü e indus ie, zu Las en de Be ölke- ung behoben we den konn en. S alin ha e diese Disp opo ionali ä zwi- schen Wa en- und Kau ond zu eine -heu e belächel en, abe keineswegs übe wundenen -"Gese zmäßigkei des Sozialismus" e klä (V. G. Lopa kin: To a nye o nosenija i zakon s oimos i p i socializme, Die Wa enbeziehungen und das We gese z im Sozialismus, Mosk a 1966, S. 79). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 16 F ied ich Ha ne au ges ell we den. Die Zen ale is un e diesen Ums änden auch nich meh allein au die impe a i en Me hoden de Planimplemen a ion an- gewiesen, abe sowei sie zu solchen Me hoden g ei , inde die Logik des ollkommenen zen alisie en Modells Anwendung. Jedoch üh die Exis enz meh e e eine S eue ungssys eme dazu, daß die konk e en Ein ich ungen eines so kons uie enWi scha ssys ems nich meh nu jeweils au einzelne, eine Fo men eduzie we den können. Die Ve - mischung zwing zu eine Analyse, welche jeweils zwei ode meh e e eine Sys eme in Be ach zieh . Noch in eine ande en Hinsich muß de p ak ische E kenn niswe des Modells he o gehoben we den. Wa es in den e s en 20 Jah en des Be- s ehens de Planwi scha in de Sowje union siche in de Reali ä so dominan , daß diese i ümlich mi ihm gleichgese z we den konn e, so ha es doch noch in bezug au pa ielle Anwendung Bedeu ung e lang : Bei de Schwe punk planung wi d zwa nich die gesam e Volkswi - scha koo dinie , abe alle P ozesse, welche mi de Au gabe in Zu- sammenhang s ehen, die e s e P ä e enz genieß . Indem ü iele ande- e gleichwohl no wendige Endp oduk e ak isch keine ode nich in die Plan echnung eingehende quan i a i e G ößen es geleg we den, üh de oben besch iebene Planungsablau lediglich zu eine Op imie- ung de Schwe punk ziele und eine diesbezüglichen Ausschöp ung de Ressou cen. Fü die üb igen Beda e könn en mögliche weise Minimal- beda e eingeplan ode ih e Be iedigung eine Res koo dina ion übe - lassen bleiben. Fü diese Be eiche könn e dann un e Ve wendung de aus dem e s en Ve ah en üb ig gebliebenen Ressou cen als Besch än- kungen die gleiche Plan echnung wiede du chge üh we den. Die Ko- o dina ion könn e abe auch wei gehend dem Selbs lau übe lassen blei- ben. Es sp ich ieles da ü , daß in den F ühs adien de sozialis ischen Planwi scha die zen ale Planung de ac o aus eine solchen Schwe - punk planung bes anden ha , wobei die Res koo dina ion nich in glei- che Weise s ingen du chgeplan wa , also auch Elemen e de Nich - plankoo dina ion en hiel . T o z gewisse Kong uenz de Planwi klichkei mi dem Modell de olls ändigen zen alen Planung is sein We ü die E kenn nis de eal exis ie enden sozialis ischen Planwi scha en ge ing, weil as alle Annahmen un ealis isch sind. Ein Gewinn an Reali ä snähe wi d du ch sukzessi e Au gabe de he oischen Bedingungen e lang . Dabei s ell sich die F age, in welche Rich ung ein solches Ve ah en eingeschlagen we den soll. Ta sächlich sind e schiedene Wege begangen wo den. So üh z. B. die Au gabe de Annahme de ollkommenen und gesiche en In o ma ion zu Planung un e Ungewißhei mi dem E gebnis, daß die Wah scheinlichkei s echnung in den Planungsp ozeß au genommen we - den muß. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 17 Fü die olgende Diskussion is die Au gabe jene Annahme on zen- ale Bedeu ung, die oben schon als agwü dig hinges ell wu de, daß nämlich die Wi scha ssubjek e als eine Aus üh ungso gane und als am Planungsp ozeß selbs nich be eilig konzipie wa en. Daß dies de Wi klichkei nich en sp ich , sonde n daß o allem de Be ieb nich nu Be ehle aus üh , is heu e allgemein akzep ie , wenn auch das s alinis ische Wi scha ssys em mi Ausnahme de oben genann en Res - be eiche ziemlich genau diese Si ua ion gescha en haben dü e. Im mo- dellha en Sinne ollkommen wa jedoch auch hie das Planungssys em nich . Bei den e schiedenen Re o men sei de Ch usce schen Ve wal- ungs e o m on 1957/58 ha imme wiede die E wei e ung de Rech e de Be iebe und de un e en Wi scha sbehö den zu Las en de zen- alen Planbe ugnisse zu Diskussion ges anden und is z. T. du chge- üh wo den. Dami wa das P oblem de Dezen alisie ung, d. h. de Delega ion on En scheidungsbe ugnissen an die Be iebe, ohne die Zen- ale zu en mach en, gegeben. Abe de Beg i de Dezen alisie ung s ell selbs noch kein Konzep de ak i en Be eiligung de Be iebe am gesam en Planau s ellungs- und - ollzugsp ozeß da , sonde n besch eib nu den Sach e hal de Ände ung de dezen alen En scheidungsspiel- äume. Es läß sich his o isch an e schiedenen Re o men nachweisen, daß das Ausmaß de Dezen alisie ung seh un e schiedlich sein kann, daß es sich also dabei um einen g aduellen P ozeß handel . Fo melle und a sächliche Dezen alisie ung un e scheiden sich, im Ex em all kann o melle Dezen alisie ung in eine a sächliche Zen alisie ung umschla- gen. Wenn das Ve häl nis zwischen Zen ale und Be ieben nich als ein ausschließliches Un e o dnungs e häl nis im Sinne de o alen Planung e s anden we den kann, ielmeh die Be iebe einen ak i en Pa im Planungsp ozeß spielen, muß ge ade dieses Ve häl nis Gegens and eine eali ä snähe en Modellkons uk ion sein. Hie seien zwei Be ach ungs- weisen o ge üh , on denen sich die un ollkommene Planung un e - scheide : In den Modellen de Zwei- (ode Meh )ebenenplanung wi d de zen- ale Planau s ellungsp ozeß in de Weise au gelös , daß bei de Zen- ale und bei den Be ieben Ziel unk ionen angenommen we den. Bei einem als neu al angenommenen Geldsys em s ell die Zen ale ein ü sie op imales P og amm au , ohne es in Plan o gaben ü die Be iebe zu o mulie en. Sie übe läß es den Be ieben, bei einem zunächs be- liebigen P eissys em die ü diese op imale Ou pu menge zu be ech- nen. Wenn sie agg egie nich mi den on de Zen ale gewünsch en Mengen übe eins imm , we den die P eise (gegebenen alls auch die ge- wünsch en Mengen) geände und die Reak ion de Be iebe bei de Ou - pu ges al ung wiede mi dem Zielp og amm e glichen; bei unbe iedi- 2 Sch i en d. Ve eins . Soc1alpol1 1k 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 18 F ied ich Ha ne genden E gebnissen we den e neu a iie e P eis o gaben den Be ie- ben zu eine e neu en Ou pu bes immung o geleg . Diese P ozeß läu so lange, bis eine übe eins immung e ziel is . Die Me hode kann auch in de Weise a iie we den, daß die Zen ale Mengen o gib und p e iale Bewe ungen zu ück ließen. In beiden Fällen b ingen die Be- iebe ih e De ailin o ma ionen in das Planau s ellungs e ah en ein; die E eichung ih e subjek i en Ziele (Einkommens eige ung) is übe eine P ämieno dnung an die den Be ieben au ge agene Ziel unk ion geknüp . De Planau s ellungsp ozeß üh deshalb - wenn die Bedin- gungen ealis isch sind - zu eine übe eins immung zwischen zen alen und dezen alen Zielen. E läß e wa en, daß ebus sie s an ibus die Planimplemen a ion zu gen au de Mengen-P eis-Kombina ion üh , die in dem Planungsp ozeß e mi el wu de. Dies hie angedeu e e Ve ah en eine op imalen Volkswi scha s- planung e heb die Be iebe zu ollwe igen Planungspa ne n de Zen- ale; wenn auch die Zen ale ih e Zielp ojek ionen du chse zen kann, so bes eh doch im P ämiensys em eine Ane kennung de Ziele de Be- iebe. Ge ade dadu ch we den die be ieblichen Ak i i ä en au die E üllung de zen alen Ziele gelenk . Obwohl de zule z genann e E - ek im S imulie ungssys em de os eu opäischen Planwi scha en e - anke is , is die Zweiebenenplanung nich ealisie . De G und lieg nich da in, daß in de Phase de Planau s ellung die Zen ale nich übe die In o ma ionen und bei de Plande aillie ung nich übe die Höhe de Au lagen mi den Be ieben kommunizie en wü de, so daß Kenn - nisse und In e essenlage de Be iebe in die Planung nich Eingang än- den. Ausschlaggebend ü die Nich übe eins immung is allein, daß die Zen ale sowohl Mengen- als auch P eisplanung uno ae u be eib und dabei nich siche ges ell is , daß beide S eue ungsins umen e demsel- ben P ä e enzsys em en sp echen. Die gleichzei ige Handhabung de di- ek en Mengenplanung und de indi ek en S eue ung übe P eise is die Genese eines meh gleisigen S eue ungssys ems, abe gleichzei ig die Absage an eine Meh ebenenplanung. Da an ände auch nich s, daß zen- ale P eis e o men als Reak ion au ungewünsch e Ou pu s in e p e ie we den können und sich in g oßen Zei in e allen dami so e was wie eine Zweiebenenplanung du chse zen wü de 9• Ein ande e Ansa z, das Phänomen de be ieblichen Ak i i ä im Planungsp ozeß zu be ücksich igen, lieg da in, daß man den Ein luß de Be iebe au die Phase de zen alen In o ma ionsgewinnung (weiche Pläne) und au die Phase de Plandu ch üh ung besch änk , wäh end die Phase de Zielbildung und Planau s ellung allein de Zen ale wie im Modell übe lassen bleib . So ha schon Hensel das P oblem lokalisie , 9 Vgl. P. Dobias: Theo ie und P axis de Planwi scha , Pade bo n 1977, S. 161 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 19 und bis heu e is es e b ei e üblich, so zu e ah en 10• Auch in de Analyse des Planungssys ems als einem di ek en Lenkungs- und indi- ek en Lei ungssys em komm dem Be ieb lediglich die Au gabe de Plane üllung zu. Da e nich olls ändig geplan is , muß e in seinem En scheidungsspiel aum au die Planziele pa ame isch ges eue we - den. Wenn im olgenden e such wi d, die S ellung de Be iebe im Planungsp ozeß ande s zu bes immen, so bes eh doch inso e n übe ein- s immung, als die Be iebe als pa iell selbs ändige Ak eu e e s anden we den müssen, de en En scheidungsspiel äume du ch die di ek impe- a i e Planung eng beg enz wi d. Dies muß, um eine Ve wischung de Un e schiede gegenübe ma k wi scha lichen Un e nehmungen, auch solchen in ma k sozialis ischen Sys emen, zu e hinde n, deu lich he - o gehoben we den. 11. Un ollkommene zen ale Planung Wenn man om Modell de olls ändigen zen alen Planung und ih - e Du chse zung du ch Kennzi e n und No men ausgeh , so bes eh die e s e Bedingung de Un ollkommenhei ll da in, daß die Zen ale den Vollkommenhei sansp uch en wede nich e heben will ode schon bei de Plan au s ellung nich du ch üh en und/ode bei de Implemen a ion nich du chse zen kann. In jedem Fall gewinnen die Be iebe dadu ch einen eigenen En scheidungsspiel aum, mag e du ch Planau lagen auch noch so eingeeng sein. Im einzelnen mögen ü diese Un ollkommen- hei de zen alen Planung un e schiedliche G ünde e an wo lich sein: Wenn die Zen ale bewuß ode unbewuß au Planung e zich e , en - s ehen Plan ei äume (z. B. Kolchosma k ), wenn sie aus In o ma ions- mangel ode zu ge ingen Ve a bei ungskapazi ä en nu Globalplanung und Globalanweisungen du ch üh , e geben sich Planlücken (z. B. bei de So imen sbes immung), und wenn sie schließlich du ch Kompe enz- übe schneidungen in sich wide sp üchliche Planau lagen e läß , so bleib auch dann dem Be ieb ein En scheidungsspiel aum (übe de e - mina ion). Schließlich muß auch de Fall ins Auge ge aß we den, in dem die Plans ingenz e sag und die Be iebe sich übe einzelne Plan- au lagen hinwegse zen. 10 G. Lep in: Das "Neue ökonomische Sys em" Mi eldeu schlands, in: Wi - scha s e o men in Mi eldeu schland, h sg. on K. C. Thalheim und H.-H. Höhmann, Köln 1968, S. 101 .; P. Dobias, ebenda, S. 132 . 11 De Beg i de Un ollkommenhei wu de in bezug au Wi scha so d- nungen zu eine gene ellen Typisie ung on Misch o men schon on H.-R. Pe e s (O dnungs heo e ische Ansä ze zu Typisie ung un ollkommene Wi - scha so dnungen, in: Hambu ge Jah b. . Wi scha s- und Gesellscha s- poli ik, 18. J., 1973, S. 47 -77) e wende . Hie üh in Analogie zu "Un oll- kommenhei " de Mä k e, also mik oökonomisch, die Un ollkommenhei de zen alen Be iebss eue ung zu Genese plan emde Koo dina ions o men. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 20 F ied ich Ha ne Die bishe logisch aus de nich o alen Planung abgelei e en En - scheidungsspiel äume we den in de poli ökonomischen Li e a u de sozialis ischen S aa en o allem mi de ela i en Gesonde hei de Be iebe beg ünde 12• Sie wi d da in gesehen, daß die Be iebe nich ein homogenisie e Teil eine Volkswi scha sind, sonde n - au de Ebene de P oduk i k ä e - du ch eine un e schiedliche Auss a ung mi P oduk ionsmi eln und A bei sk ä en sowie eine di e enzie en A bei s eilung au un e schiedlichem Ni eau, - au de Ebene de P o- duk ions e häl nisse - zwa einhei liches Volkseigen um in de Indu- s ie bes eh , abe die O ganisa ion, Planungs- und Leis ungs e häl - nisse s a k be iebsindi iduellen Cha ak e haben und nich mi dem s aa lichen Wi scha s e wal ungsappa a iden isch ode on ih oll inkoope ie sind. Auch im übe baube eich is die ökonomische Geson- de hei du ch den im A bei skollek i o handenen indi iduellen Be- wuß seinss and und die o handenen In e essen gep äg . Diese Sonde- ung de Be iebe als ökonomische Einhei gil als die sozialökonomische U sache ü den beg enz en En scheidungsspiel aum de Be iebe, um den es hie geh . Abe die Gesonde hei is nich unbes i en, sie i auch ü ande e ökonomische Einhei en als die Be iebe zu, ja gil auch im auße ökonomischen Be eich. Sie könne deshalb nich die di e encia speci ica sein13, du ch die sich die Be iebe on den üb igen s aa lichen O ganisa ionen un e scheiden. Abe mögliche weise gil ü alle s aa - lichen Einhei en in ih en ökonomischen Bezügen, was im olgenden besonde s ü den Be ieb he ausgea bei e wi d, daß e ein pa iell selbs ändige Plan äge is . Inso e n wü de Nich plankoo dina ion nich au die Be iebss eue ung besch änk sein, sonde n ein gene elles Koo - dina ionsp oblem da s ellen. In allen den oben bezeichne en Si ua ionen sind die Be iebe au G und ih e Gesonde hei in de Lage, einzelwi scha liche En schei- dungen zu ällen, die an die S elle de u sp ünglich zen al zu e enden En scheidungen e en. Dami wi d de Rang de dezen alen En schei- dungen unmi elba angedeu e : sie we den nich e s bei de Plan- du ch üh ung, sonde n schon bei de Planau s ellung wi ksam 14• Ökonomische Ziele und Pläne we den nich nu in de Zen ale au ge- 12 Das ussische "osoblennos '" wi d am bes en mi dem Beg i de Ge- sonde hei wiede gegeben, de nich wie "Isolie hei " den Gedanken an eine konku enzwi scha liche Selbs ändigkei au kommen läß . 13 W. Kuczynski: The S a e En e p ise unde Socialism, in: So ie S udies, Vol. XXX, 3/1978, S. 319 . Ans elle de Gesonde hei wi d hie als Cha ak- e is ikum des Be iebes die Kombina ion on s aa seigenen, sachlichen P o- duk ionsmi eln und p i a en, on den Haushal en angebo enen A bei sk ä - en gesehen. Ebenda, S. 321. 14 Zu allgemeinen heo e ischen G undlegung gl. A. Camacho: Cen ali- za ion and Dezen aliza ion o Decision Making Mechanisms: A Gene al Model, in: Jah b. de Wi sch. Os eu opas, Bd. 3, 1972, S. 45 - 66. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 21 s ell ; sonde n auch in den Be ieben. Fo mal d ück sich diese Sach- e hal da in aus, daß neben de Ziel unk ion de Zen alen und ih en nu im Ausnahme all bis ins De ail gehenden In o ma ionen und Koo - dina ionsmöglichkei en do , wo de zen ale Plan nich aß , be ieb- liche Ziel unk ionen, In o ma ionen und Rechenmechanismen bes ehen, mi zunächs gleich angige S ellung wie die de Zen ale. Eine gesam - ökonomische Koo dina ion und Planung (PG) wü de sich dann aus dem Plan de Zen ale (Pz) , dem eine P ä e enzo dnung de Zen ale (Uz) und die aus den Be ieben s ammenden In o ma ionen (IB) zug unde lie- gen, und aus den be ieblichen, in ih en En scheidungsspiel äumen ge- äll en En scheidungen, die in einen be iebseigenen Plan 15 (PB) eingehen, zusammense zen. PG = Pz + PB Pz = (Uzj In)j PB = (UBj iBj kzj hz) Die be iebseigenen Pläne basie en au eigenen Ziel unk ionen (un) und inne be ieblichen In o ma ionen (in) sowie au den s aa lichen Plankennzi e n als Besch änkungen (kz) und den ökonomischen He- beln (hz), dem indi ek wi kenden S eue ungssys em, das on de Zen- ale mi pa ame ische Wi kung es geleg wi d. Nu in dem Fall, in dem es geling , die Kennzi e n und Hebel so es zulegen, daß im E - gebnis genau die Planziele de Zen ale e eich we den, könn e man die Be iebe als eine Plane üllungso gane be ach en. Solange abe die di ek en und indi ek en Planins umen e nich zu einem in sich ge- schlossenen Sys em e einig sind, d. h. daß sie kombinie jene Au - gabe nich e üllen, is die S ellung de Be iebe die eines selbs ändigen Plan äge s, de pa iell unabhängig om Gesam plan exis ie . Es könn e de Anschein en s anden sein, daß die Handhabung des Be iebes als eines eilselbs ändigen Ak eu s bei de Plandu ch üh ung ode seine E hebung zum eilselbs ändigen Plane ein ein e minolo- gisches P oblem sei, das au ein Scheinp oblem hinauslie e. De Un e - schied is abe aus zwei G ünden wich ig: 1. Wenn de Be ieb nu als Plane ülle konzipie wi d, wi d on einem Modell ausgegangen, in dem die indi ek e, pa ame ische S eu- e ung übe P eise neben de Mengenplanung schon als gelungen an- gesehen wi d. In Wi klichkei is man in de Theo ie und P axis wei e denn je da on en e n , ein die di ek e impe a i e Planung e gänzendes indi ek es S eue ungssys em en wickel zu haben. In de Reali ä de 15 De hie e wand e Te minus "be iebseigene Plan" is nich mi dem "Be iebsplan" de sozialis ischen Te minologie iden isch, de als o izielles Dokumen s a k an den Planau lagen o ien ie is und die selbs ändigen Be iebsen scheidungen nich genug deu lich mach . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 22 F ied ich Ha ne sozialis ischen Planwi scha en we den dahe die Fehle in de Plan- wi scha o allem dem Kennzi e nsys em und dem P eissys em zuge- sch ieben. 2. Wenn man on dem Modell de ollkommenen zen alen Planung he komm , üh de Sach e hal de En scheidungsspiel äume de Be- iebe zunächs dazu es zus ellen, daß die Planung nich meh o al und ollkommen is , d. h. daß eine Koo dina ion de nich zen al ge- s eue en be ieblichen Ak i i ä en nich s a inde ode du ch ein Sys em e olg , das seine Legi ima ion nich on de zen alen Pla- nungsau o i ä e häl . In de Ta g ei hie , nach de hie o ge a- genen Vo s ellung, de Ma k p eismechanismus ein, wenn auch in eine äuße s udimen ä en Fo m, wie zu zeigen sein wi d. Das indi ek e S eue ungssys em du ch P eise und ande e ökonomische Hebel ge- winn dadu ch e s seinen heo e ischen S ellenwe , daß die im G unde Ma k pa ame e da s ellenden Ka ego ien (P eise, Zinsen, Löhne usw.) zu s aa lichen Lenkungsins umen en gemach we den. Die En schei- dungsspiel äume de Be iebe und ih e Nich -Koo dina ion du ch die Zen ale sind das logische - und üb igens auch his o ische - p ius ge- genübe dem indi ek en Lenkungssys em. Wenn man die his o ische En wicklung des sozialis ischen Pla- nungssys ems au dieses P oblem hin un e such , zeig sich, daß die nich olls ändige zen ale Planung und de en Konsequenzen e s allmählich du ch die P obleme de Planungsp axis und du ch den schwe älligen Fo sch i de Disziplin "poli ische Ökonomie des Sozialismus" deu - lich wu den. Wenn auch heo e isch in jenem Modell de ollkommenen Planung eine op imale Fak o alloka ion du ch G enze agsausgleich de na u alen Fak o en in allen Ve wendungsbe eichen möglich schein , so is , wenn sich die zen ale Planung und die di ek e Lenkung aus den oben genann en p ak ischen G ünden au Globalplanungen mi be- liebige punk uelle De aillie ung besch änken muß e, de e izien e Einsa z de P oduk ionsmi el besonde s schwie ig zu gewäh leis en. Bedien e man sich abe schon eines P eissys ems zu Agg ega ions- und ande en planungs echnischen Zwecken, so konn e au diese Weise nich nu de Kos enbeg i (und ande e zusammengese z e We kennzi e n) gebilde und als impe a i e No m e wende we den, sonde n man konn e au diese Basis auch ein be iebliches Rechnungswesen au bauen, du ch das neben Plankon ollau gaben die ökonomische Lei ung des Be iebes im Sinne des Ra ionali ä sp inzipes übe haup e s gemessen we den konn e. Ob eine solche E izienzkon olle ealis isch is , häng on den dabei e wand en K i e ien und o allem on den P eisen ab; beides sind P oblemk eise, die bekann lich in de P axis bis heu e nu eine unbe iedigende Lösung ge unden haben, so iel da übe auch dis- ku ie wu de. Im zen alis ischen Modell genüg die mengenmäßige OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 23 Plane üllung, bei un ollkommene zen ale Planung muß e die Ko- s ensenkung jedoch als eine gesam ha e Leis ungskennzi e einge üh ' we den. Das eine solchen "quali a i en" Kennzi e zug unde liegende Choz asce wa in de Folge auch die Basis ü die En wicklung ande- e Kennzi e n, schließlich des Gewinns als Leis ungsbemessungsmaß- s ab. Von den Einzelhei en muß in diese S udie abgesehen we den, wo- au es ankomm , is , daß die in de wi scha lichen Rechnungs üh ung gescha ene Ein ich ung, die -nach ih e heo e ischen Beg ündung - auße halb und in E gänzung des impe a i en Planungssys ems s eh , Ka ego ien en s ehen ließ, welche den Be ieb als ela i selbs ändige ökonomische Leis ungseinhei auswiesen. Eine ähnliche Bedeu ung ü die E kenn nis und Bewäl igung de nich ollkommenen Planung wie das Choz asce besi z das sog. P inzip de ma e iellen In e essie hei , das einen Sinn übe haup e s du ch Lei- s ungsdi e enzie ungsmöglichkei en de Indi iduen und Kollek i e in den Be ieben e häl . Nu wenn die Leis ungsanweisung nich ganz kon- k e is und/ode nich du chgese z we den kann, muß man zu An eiz- mi eln g ei en, welche eine Kenn nis de Leis ungsmo i a ionen o aus- se z . In einem un ollkommenen na u alen Planungssys em kann de An eiz an globale Mengenau lagen geknüp we den; bes eh abe ein au p e ialen Ka ego ien au gebau es Rechnungswesen, so bie e es sich an, die soeben e wähn en Leis ungskennzi e n zu G undlage de S i- mulie ung zu wählen. Beide e wähn en Ein ich ungen, Choz asce und ma e ielle S imulie ung, sind die unmi elba kons a ie ba en Ein ich- ungen des sozialis ischen Wi scha ssys ems, die da un, daß de Plan nich in einem ak ischen Sinn unmi elba wi kendes Gese z is ; sie sind ein empi ische Nachweis ü das Bes ehen de Wa e-Geld-Beziehun- gen. Wenn abe in den Be ieben ein au inanzielle Ka ego ien au bauen- des Rechen- und S imulie ungssys em wi ksam is , wachsen die P eise übe ih e passi e Rolle als plan echnische Hil smi el hinaus und üben einen S eue ungse ek in den Be ieben aus. In de We gese zdeba e wa zue s nich dies die F ages ellung, sonde n, ob P oduk ionsmi el übe haup Wa en seien und welche Konsequenzen dies ü die soziali- s ische Wi scha habe. Dabei s ell e die F age, wie man aus de ma - xis ischen We leh e zu e nün igen P eisen kommen könne, nu ein Teilp oblem da . Abe die Diskussion in de ma xis ischen Te minolo- gie, welche u sp ünglich eine kapi alis ische Ma k wi scha be a en, en hüll en imme meh Ve häl nisse, die nich nu e minologisch, son- de n auch de Sache nach au eine bes imm en Abs ak ionss u e ma k - wi scha lichen U sp ungs wa en. Wenn die Be iebe als sozialis ische Wa enp oduzen en bezeichne , die Wa e-Geld-Beziehungen nich meh als ein kapi alis isches Relik , sonde n als no males, wenn auch nich OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 30 F ied ich Ha ne nich koo dinie e dezen ale En scheidungen. Wenn de Abnehme be- ieb au G und diese einsei ig s uk u ie en Lie e ung selbs in Schwie igkei en ge ä , is da an nich eigen lich die zen ale P oduk- ionsplanung, wie es ü ihn den Anschein ha , sonde n die subjek i e En scheidung des Lie e be iebes schuld, die übe Planmechanismen übe agen, als Plane üllung ausgegeben und angenommen wi d. Die e s e Fo m de Un ollkommenhei de zen alen Planung, bes e- hend aus e einzel en De ailen scheidungen, üh au den e s en Blick zu eine olkswi scha lich willkü lichen, abe be iebs a ionalen P o- duk ionsges al ung; sie wi d in dem Planungssys em, als wä e sie ge- plan , übe die in e dependen e S u enlei e de P oduk ion wei e ge- eich , ohne daß die Be o enen da au Ein luß hä en, weil un e den gemach en Annahmen keine ande en als Planbeziehungen, also keine ho izon alen ökonomischen Beziehungen, bes ehen. Eine Koo dina ion übe Mä k e und P eise inde in de gleichen Pe iode nich s a , iel- meh en s ehen allen halben Planschwie igkei en, unabse zba e Lage , Knapphei en und de gleichen. E s eine Reak ion de Zen ale übe Plankennzi e n, O dnungspoli ik, ökonomische Hebel u. a. kann, wenn die in o ma o ische Rückkopplung unk ionie , Plane üllung und Gleichgewich in de nächs en Planpe iode he s ellen. 2. Eine höhe e Fo m de Un ollkommenhei de Planung wi d do e eich , wo Be iebe mi pa iellen En scheidungsspiel äumen un e de Vo ausse zung mi einande in Ve bindung e en, daß die En schei- dungs elde in einem komplemen ä en Ve häl nis zueinande s ehen, und in Ve handlungen die Plan ei äume ausge üll we den 23• Hie han- del es sich um eine ho izon ale odinis ische Kombina ion, in de pa - ielle on de zen alen Planung eingeg enz e En scheidungs elde zweie Be iebe du ch Ve handlungen zwischen ihnen ausge üll we - den. Auch hie sei wiede das So imen s- und Quali ä sp oblem he - ausgeg i en und angenommen, daß beide Be iebe in allen ande en Be- ziehungen oll in den Plan eingebunden seien. Die im Sinne des Lie e- an en güns ige So imen ss uk u kann nun genau das In e esse des Abnehme s e en; in diesem ü beide Kon ahen en op imalen Fall en s ehen keine wei e en P obleme, abe es is du ch die übe eins im- mung zwischen Lie e an en und Abnehme keineswegs gesiche , daß ein Zwei abnehme , de die P oduk e des Abnehme s als Planlie e ung übe nimm , mi diese So imen ss uk u ie ung seine Planau lagen e - üllen kann. De in e essan e e Fall is auch de wah scheinliche e, daß sich die So imen sges al ungs o s ellungen des Lie e - und Abnehme be iebes 23 Den legal planwi scha lichen Hin e g und diese Figu de un ollkom- menen Planwi scha bie en das Ve agssys em, die di ek en Beziehungen und in gewissem Um ang auch de G oßhandel mi P oduk ionsgü e n. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 31 nich decken, wie auch die P eisin e essen en gegengese z sind. Da ü daß ein en sp echende Gegensa z bei de So imen ss uk u ie ung au - i , sp ich die häu ige Exis enz knappe So imen e und Quali ä en on Wa en und E sa z eilen, denen nu eine solche Nich übe eins im- mung zwischen den Vo s ellungen de P oduzen en und Abnehme zu- g unde liegen kann. Au welche Weise de In e essengegensa z zum Aus- gleich kommen kann, is gene ell nich zu bean wo en, es komm au die beide sei ige Ve handlungsposi ion an, ob ein Komp o niß ge unden ode eine im In e esse eines Pa ne s liegende S uk u bes imm wi d. Dehn man den K eis de nich du ch zen ale Vo gaben ixie en, eben- alls du ch Ve handlungen zu egelnden F agen (z. B. P eis au - und -ab- schläge) aus, so en s eh eine Ve handlungsmasse, die wechselsei igen Ausgleich ehe ges a e . Das P oblem de zweisei igenVe handlungen üh dazu, die ho izon- ale odinis ische Kombina ion als zweisei iges Monopol24 zu iden i izie- en. Es läß eine gene elle Lösungsaussage ohne e handlungs heo e i- sche Analyse nich zu. Jedoch geh es hie ga nich um den In e essen- ausgleich zwischen zwei Monopolis en, sonde n da um, ob aus den Ve - handlungen zwischen zwei P oduzen en ein ande es E gebnis als bei de isolie en En scheidung des Odinis en in bezug au den Beda auße - halb diese Kon igu a ion zu e wa en is . Is die oben ge o ene Aus- sage, die ü e schiedene be iebliche Ziel unk ionen gil , ich ig, daß jede Be ieb eine Ve besse ung seine Si ua ion du ch Konzen a ion au ein einsei iges So imen e eich , so se z sich dieses In e esse auch in Bezugsin e essen bei Rohs o en, Maschinen usw. du ch. Nu wenn es zu einem Mischso imen du ch Komp o niß zwischen den In e essen beide Sei en komm , könn e de Abnehme gezwungen sein, ein b ei e- es So imen zu p oduzie en, als es in seinen u sp ünglichen In e essen lag. Dies se z abe o aus, daß de Abnehme seine Vo s ellungen we- nigs ens eilweise du chse zen kann. Dagegen sp echen jedoch die ge- ne ell bes ehenden "Ve käu e mä k e", die au allgemeine Wa en- knapphei in olge angespann e Pläne und au das o ganisa o isch be- ding e Ve kau smonopol des S aa es gegenübe den Konsumen en be- uhen 25 . Die Ve handlungen zwischen geplan en Be ieben in ih en Planlücken könn en zu einem wei e en In e essenausgleich üh en, als e bei iso- 24 Aus dem hie gewähl en Ansa z olg , daß Ma k o men nich , wie N. Klo en (Zu Typenleh e de Wi scha s- und Gesellscha so dnungen, in: O do, Bd. XII, 1955, S. 138) seine zei mein e, ex de ini ione nu mi Ve - keh swi scha en e einba seien, sonde n auch in den udimen ä en, abe gesam wi scha lich wich igen Ma k beziehungen eine Planwi scha einen Pla z haben. 25 Vgl. P. G. Saos owzew (Zaos o ce ): übe die unmi elba gesellscha - liche A bei im Sozialismus, übe s. a. d. Russ., in: Sowje wissenscha Gesell- scha swissenscha liche Bei äge, 10/1961, S. 1085. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 32 F ied ich Ha ne He en En scheidungen wah scheinlich is , wenn nu gleichgewich ige Ve handlungen und nich Monopol- ode Op ions ixie beziehungen o - liegen. Hie lieg ge adezu eine Chance, du ch solche Ma k elemen e die Anpassungs ähigkei de zen alen Planung im De ail auszu üllen 26• S ell man sich die Ve handlungske e zwischen meh e en Lie e - und Abnehme be ieben, also eine Ke e ho izon al kombinie e Odini- s en, bis hin zum Einzelhandel in diese Fo m o , könn en s ä ke e Im- pulse ü eine nach ageen sp echende P oduk ion ausgehen, wenn nu die e wähn en Ve käu e mä k e in Käu e mä k e e wandel wü den. Diese Aussage s imm übe ein mi ielen Äuße ungen zu diesem P o- blem. Abe die hie übe nommenen Beg i e on Käu e - und Ve käu- e ma k sind eigen lich iel zu s a k, um sie au die Reali ä de Plan- wi scha zu übe agen, wenn man on den Konsumgü e mä k en ab- sieh . Zwischen den Be ieben se zen sich diese Ma k si ua ionen nu in den Ve handlungsspiel äumen, die on de dominan en di ek en im- pe a i en Planung ausgespa sind, du ch und bleiben au diese Ma k - elemen e besch änk . Sie zu e wei e n, is ein plan e o me isches Kon- zep in Rich ung eines Ma k sozialismus, nich die Reali ä . 3. Eine wei e e Fo m de Un ollkommenhei de Planwi scha en - s eh , wenn in den Wi scha s e wal ungseinhei en, welche den Be ie- ben übe geo dne sind, En scheidungsspiel äume, subjek i e Ziel unk- ionen und eine en sp echende Ein lußnahme au die Be iebe bes ehen. Handel e es sich bei de oben un e 2. besch iebenen Fo m de Plan- un ollkommenhei um ho izon ale nich geplan e Beziehungen, so sind es hie e ikale Ve handlungen zwischen odinis ischen Be ieben und Wi scha s e wal ungsbehö den, also eine e ikale odinis ische Kom- bina ion. Sie se z jedoch o aus, daß die Behö den (gedach is o allem an die Ve einigungen und au Choz asce übe üh e Minis e ien) selbs zu ökonomischen Einhei en gewo den sind, also ih en ein adminis a i- en, behö denmäßigen Cha ak e e lo en haben. Konk e wü de dies dadu ch ealisie ba sein, daß sie übe eigene Fonds e ügen, nach de wi scha lichen Rechnungs üh ung a bei en und an den E gebnis- sen ma e iell in e essie we den. Wie wei dies ü die VVBs und einige Minis e ien schon allgemein gil , sei dahinges ell , zu e end is wohl, daß sie gleichzei ig auch adminis a i e Ve wal ungseinhei en da s el- len. Aus diesem G unde und weil sie nu mi elba Ein luß au die p o- duzie enden Be iebe haben, is ih e Gesam si ua ion und auch ih e odinis ische Quali ä on de de Be iebe e schieden. Die Möglichkei de Ve handlungen zwischen den Be ieben und den VVBs ö ne e schiedene Möglichkei en de Einwi kung au die So i- 26 L. Ga owski: Die Einhei on Plan und wi scha liche Rechnungs üh- ung (Übe s. a. d. Russ.), ebenda, 111966, S. 24. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 33 men s- und Quali ä ss uk u de P oduk ion. Geh man on de An- nahme aus, daß den VVB meh am globalen Funk ionie en de Be iebe gelegen is als an ih en De ailen scheidungen und daß umgekeh ge ade die Be iebe in ih em besch änk en un e nehme ischen En scheidungs- kalkül um Du chse zung ih e In e essen kämp en, is ü das hie behandel e P oblem de Ou pu ges al ung kein ande es E gebnis als in den beiden oben behandel en Figu a ionen de un ollkommenen zen- alen Planung zu e wa en. Diese Ve mu ung wi d noch bek ä ig , wenn die S imulie ung in den VVBs an die E üllung de gleichen Kenn- zi e n wie in den Be ieben geknüp is . Diese E wa ung wü de dann ins Gegen eil umschlagen, wenn die VVB als Reklama ions- und Re- medu ins anz ü Planschwie igkei en agie und du ch die Zen ale e - p lich e wi d, die nega i en Auswi kungen de un ollkommenen Pla- nung zu beheben. Insowei wü de die VVB als In e essen e e e de Abnehme u. U. ungie en können. Dies se z abe schon das Zusammenwi ken de VVBs un e einande als In o ma ions äge und Ve handlungspa ne o aus, wodu ch sich au höhe e Ebene ein ähnliches Zusammenspiel wie au Be iebsebene e geben wü de. Dadu ch en s ehen mik oökonomische (au Be iebsebe- ne) und in e media e (au VVB-Ebene) auße halb de zen alen Pla- nung eigens ändige En scheidungsbe eiche (odinis ische Konglome a- ion), die sich wei gehend zen ale Einwi kung en ziehen können. Die E gebnisse ü das hie behandel e P oblem können in diese Kon i- gu a ion nich eindeu ig deduzie we den, abe es bes eh die Ve mu- ung, daß die bishe gewonnenen E kenn nisse nich auße K a gese z we den. 4. Die bishe o ge üh en Fo men un ollkommene Planung e hal- en als Wi scha ssys em und hie in seine mik oökonomischen Figu- a ion ein neues Ni eau, wenn die Zen ale den eigenen En scheidungs- spiel aum de Be iebe e kenn , ihn o dnungspoli isch zu ges al en und o allem pa ame isch zu s eue n such . Ha bei de Analyse de bishe e ö e en Fo men on be ieblichen Ak i i ä en en wede ein inanziel-' les Hebelsys em übe haup nich bes anden ode ha e es ein passi e Bedeu ung, so wi d je z die pa ame ische S eue ung de Be iebsen - scheidungen übe ökonomische Hebel sys ema isch be ieben 27• Sie soll 27 "In ih e A bei an de Ve ollkommnung de Lenkung de Volkswi - scha nimm die Pa ei scha Ku s au die ich ige Ve bindung di ek e Au gaben de zen alen O gane mi de Anwendung ökonomische Hebel de Einwi kung au die P oduk ion. Diese Hebel -Choz asce : Gewinn, K edi , Fo men de ma e iellen S imulie ung u. a. - sind geeigne , solche ökono- mischen Bedingungen zu scha en, die eine e olg eiche Tä igkei de P oduk- ionskollek i e, de Millionen de We k ä igen, un e s ü zen und eine beg ün- de e Bewe ung de Resul a e ih e A bei gewäh leis en." B esne au dem 24. Pa ei ag, zi . nach V. I. Rybin: Ekonomiceskoe sodedanie i az i ie choz- 3 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 34 F ied ich Ha ne da au hin un e such we den, wie sie die P oduk ion beein luß . Da die pa ame ische S eue ung eine seh komplizie e und um ängliche P o- blema ik bilde , sei hie nu das P oblem behandel , wie wei eine s aa - liche P eis bildung die zu Konzen a ion neigende Ou pu s uk u e - ände n kann. Als Ausgangslage sei wiede angenommen, daß de Be ieb als Odi- nis bei eine o gegebenen Globalkennzi e das So imen wählen kann; die E üllung de Be iebsziele hänge e ne on de Maximie- ung eine We kennzi e (P oduk ionswe bzw. Gewinn) ab. Es is eine P eisbildung denkba , die im Hinblick au den S uk u e ek de P oduk ion neu al is , die So imen skonzen a ion e s ä k ode sie abschwäch . Eine neu ale Wi kung is dann zu e wa en, wenn - beim P oduk ionswe als Zielg öße - die P eise ü die einzelnen P oduk- ionsso imen e gleich sind; geh es um die Maximie ung des Gewinnes, müß e die P eis-Kos en-Di e enz gleich bleiben. Eine Gleichbewe ung un e schiedliche So imen e wi d du ch die P eisbildungsme hode de Du chschni sp eis es se zung e eich , dagegen üh jede Einzelkalku- la ion des So imen s dazu, daß -bei no mie en Gewinnau schlägen - die P oduk e mi hohen Kos en auch die höhe en P eise haben und da- du ch ü den Be ieb a ak i e sind. Diese Tendenz ha sich o z alle Ve besse ungen de P eisbildung e hal en, solange zu den Kos en ein no mie e Gewinn zugeschlagen wi d; sie ha sich jedoch e was abge- schwäch dadu ch, daß nich meh die Kos en die Bezugsbasis des Ge- winnau schlages sind, sonde n die ma e iellen P oduk ions onds.Wenn deshalb häu ig eue e, insbesonde e aus eu en Ma e ialien he ges ell e P oduk e angebo en we den - und billige e So imen e ehlen -, ha dies u. a. seinen G und in diese A on P eisbildung. Is de Gewinn die Zielkennzi e , so üh diese P eisbildung zu dem E gebnis, daß de Be ieb dasjenige So imen wähl , in dem die indi iduelle Di e enz güns ige als im P eis is ; es i also ein Kos ensenkungse ek ein, de abe nich die So imen skonzen a ion au heb . In jünge e Zei such man das P oblem du ch eine P eisges al ung zu lösen, die s ä ke die P oduk - und Quali ä sdi e enzie ung be ück- sich ig , indem man in Abhängigkei on bes imm en Geb auchswe - eigenscha en in Fo m on echnischen Pa ame e n P eisau - und -ab- schläge es leg . Um besonde s knappe So imen e zu ö de n ode übe - mäßig p oduzie e zu e minde n, können die Au - bzw. Abschläge p o- g essi ode deg essi ges al e we den 28• Eine solche P eispoli ik se z asce a na so emennom e ape (De ökonomische Inhal und die En wick- lung de wi scha lichen Rechnungs üh ung in de gegenwä igen E appe), in: Iz es ja Ak. nauk SSSR, se o ek., 3/1975, S. 83. 28 Jedoch bes eh dabei auch die Ge ah , daß die Be iebe küns lich, d. h. nu dem Schein nach, die Bedingungen e üllen, ü die höhe e P eise ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 35 abe eine ökonomische Analyse nich nu de so imen sbezogenen P o- duk ionsbedingungen, sonde n auch de a sächlichen Ziele de Be iebe o aus, wenn sie wi kungs oll sein soll - eine Annahme, die keine P eis bildungs behö de im Hinblick au die B ei e de P oduk ions- und So imen ss uk u en e üllen dü e. Wi d deshalb e such , den Ve - einigungen und den Be ieben nach no mie en Kalkula ions- und P eis- bildungs ich linien die P eis es se zung zu übe agen, so ge ä die pa~ ame ische S eue ung selbs un e die Ziel unk ion de Be iebe, d. h. sie wi d zuguns en des Be iebes gehandhab , de ges eue we den soll, ode wenn Ve handlungen ge üh we den, wi d sie zum Gegens and monopolis ische Bes immung. Im ganzen wi d kaum e mu e we den können, daß du ch eine pa ame ische S eue ung de Hang zu einsei igen P oduk ionss uk u en besei ig we den kann. IV. Gesam wi scha liche Disp opo ionen na u ale und mone ä e A Die bishe du chge üh e Analyse ha e geben, daß im Rahmen de Un ollkommenhei de zen alen Planung o allem in den Be ieben, abe auch in den Ve einigungen und Ve wal ungsbehö den F ei äume en s ehen, die Möglichkei en zu eine eigenin e essie en Fak o alloka- ion, insbesonde e zu eine Ges al ung de P oduk ionsso imen e geben. We den die En scheidungen übe das P oduk ionsp og amm an subjek- i en Ziel unk ionen de Be iebe o ien ie , is - on wenigen Aus- nahmen abgesehen - zu e wa en, daß eine Konzen a ion au ein ode wenige So imen spunk e e olg und eine gegenübe de Nach age disp opo ionale So imen ss uk u p oduzie wi d. De G und ü diese Tendenz lieg da in, daß im No mal all bei un e schiedlichen P o- duk ions unk ionen ü die So imen snomenkla u de Bei ag de ein- zelnen So imen e zu Ve besse ung de be iebsindi iduellen Ziel unk- ion e schieden is und deshalb om Be ieb nu die in diese Hinsich güns igs en gewähl we den. Diese Tendenz wi d bei Ve handlungen zwischen den Be ieben sowie im Ve häl nis zu den Ve einigungen du ch monopoloide S uk u en bzw. du ch o wiegende In e essen an agg e- gie en G ößen nich e minde , sonde n ehe noch e s ä k . Selbs wenn de S aa in Fo m eines indi ek en S eue ungssys ems eine pa a- me ische Einwi kung in endie , dü e dies nu in Ausnahme ällen zu dem gewünsch en E olg üh en. Mik oökonomische Fehls eue ung de be ieblichen En scheidungen (des Odinis en) üh en also eben alls zu eine Konzen a ion de P oduk ion in den meis en Be ieben au meis wenige und nach agewid ige P oduk e, So imen e und Quali ä en. wäh we den. Das häu ig beklag e Auss e ben al e , häu ig noch nachge ag e So imen e zuguns en neue wenig e ände e , abe eue e P oduk e, beleg dies. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 36 F ied ich Ha ne Ein ähnliche E ek i auch im T anspo au . Sind T anspo lei- s ungen besonde s knapp und bes eh ein es e , egional ixie e Ab- nehme s amm, so is es ü Be iebe und Ve so gungso ganisa ionen am güns igs en, den knappen T anspo aum du ch En-block-Lie e ungen gleiche (no mie e ) P oduk e in ein Gebie zu e üllen. Je di e enzie - e die F ach , je häu ige e Lie e ungen, des o g öße e T anspo lei- s ungen wä en sons no wendig. De So imen se ek wi k sich hie in gleicha ige Belie e ung bes imm e Gebie e aus und e s ä k die P oduk ions einsei igkei . Eine Vo ausse zung dieses E ek s is jedoch, daß de T anspo nich nach di e enzie en Leis ungskennzi e n ge- plan wi d. Man könn e e wa en, daß de mik oökonomische So imen se ek dadu ch kompensie wü de, daß - wie oben e wähn -sich im Regel- all ü jeden Be ieb e schiedene Schwe punk e au G und de un e - schiedlichen P oduk ions- und Ziel unk ionen e geben, so daß ü den Abnehme doch imme noch eine P oduk ions iel al übe e schiedene Anbie e he ges ell wi d. Unabhängig da on, ob die Be iebe sich a - sächlich e gänzen, ehl jedoch ü die Be iebe und Handelo ganisa io- nen as öllig die Möglichkei zu Wahl seines Lie e an en ode Abneh- me s 29 • Sie sind ihm in de Regel du ch Plan o gesch ieben. Wä e es ande s, wü de eine bes imm e A on Ma k we bewe bssys em be- s ehen. Selbs die Konsumen en haben zwischen s aa lichem und genos- senscha lichem Handel nu ge inge Wahlmöglichkei en, zumal beide Ve kau so ganisa ionen auch egionale und ö liche Schwe punk e ha- ben. Die ehlende "Pa ne wahl" is ge adezu die Bedingung da ü , daß sich monopoloide S uk u en und Ve käu e mä k e mi den genann en odinis ischen E scheinungen hal en. Obwohl die Planbindung de a bei s eiligen Wi scha sbeziehungen einen Ausgleich de einsei igen P oduk ionsso imen e du ch die Abneh- me nich ges a en, s ell sich doch das P oblem, ob und wie de einzel- wi scha liche E ek de So imen skonzen a ion sich gesam wi - scha lich auswi k . Es is schon es ges ell wo den, daß eine de Folgen de nich olls ändigen zen alen Planung und de dadu ch möglichen, in bes imm en Kons ella ionen nach dem be ieblichen En scheidungs- kalkül zwingenden P oduk ionsbes immung zu F ik ionen bei den Ab- nehme n üh , die die U sache dem Plan zusch eiben, obwohl nich zen- al geplan e, sonde n indi iduelle En scheidungen de Be iebe zug un- de liegen, die heo e isch ma k mäßige Na u sind, abe keine ma k - mäßige Koo dina ion e ah en haben. So gesehen sind die au diesen U sachenkomplex zu ückgehenden Plan ik ionen ga nich di ek om 2U Vgl. V. G. Lopa kin: To a nye o nosenija i zakon s oimos i p i socializme (Die Wa enbeziehungen und das We gese z im Sozialismus), Mosk a 196,6, S.33. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 37 Plan e schulde , sonde n gehen au nich geplan e Ak i i ä en zu ück. Allein de s aa lichen O dnungspoli ik kann de Vo wu gemach we - den, daß die un ollkommene Planwi scha nich konsis en o ganisie is , d. h. daß di ek e Planung, indi ek e Hebelpoli ik und das ma e ielle An eizsys em nich so au einande abges imm sind, daß die zen alen Ziele e üll und die mi Kau k a ausges a e e Endnach age be ie- dig we den. Eine häu ig in de P axis zu beobach ende Reak ion au solche Vo - wü e ode au P obleme de Wi scha , die au diese Weise zu be- g ünden sind, bes eh nun da in, zum einen Sys em zu ückzukeh en, in dem man E ah ungen besi z , ü das die eine Logik sp ich und das als An ipode zu Ma k wi scha auch ideologisch hoch im Ku s s eh . Das is abe ge ade de Weg, de in die I eali ä de he oischen Annahme de abs ak en Modelle üh . In gewisse Hinsich wa genau dies die Reak ion de Zen ale au die Re o men de 60e Jah e, als sie sich in ielen Be eichen als ungeeigne e wiesen, die - un e e was e wei e en En scheidungsspiel äumen de Be iebe - Alloka ion we- de wesen lich e izien e zu bewi ken noch die zen alen Ziele besse zu e üllen. In den hie da ges ell en mik oökonomischen Zusammenhängen wi d eine U sache ü das iel ach bekann e Phänomen de pe manen en Ve so gungsk isen 30 gesehen. Diese Ve so gungsk isen bes ehen heu e nich meh so seh da in, daß allgemeine Un e e so gung mi lebens- no wendigen Gü e n ode gene elle Wa enknapphei bes ehen wü de, sonde n daß s ändig i gend welche s a k nachge ag en Gü e - im P oduk ionsmi elbe eich und o allem im Konsumgü e angebo - nich e häl lich sind, wäh end ande e Wa en, Quali ä en, So imen e eichlich, o wei übe die Nach age hinaus, o handen sind. Dabei gib es - wie ü E sa z eile und Kinde so imen e 31 -auch pe manen e Ve - so gungsengpässe, de en U sachen ge ade da in liegen, daß die P o- duk ionskennzi e n und die P eise zu wenig ü die P oduk ion diese Wa en An eiz bie en. Diese Fo m on Ve so gungsk isen au Teilmä k- en mach den Menschen und den Be ieben, besonde s den Bescha ungs- ab eilungen, das Leben schwe . Es üh auch zu in o mellen Mä k en 30 Ande s als gesam wi scha liche Konjunk u en sind Handels- ode Ma k konjunk u en in sozialis ischen Planwi scha en sei langem ane - kann und Gegens and de Diskussion. F. A. K u ino : Kon'junk u a ynka p i socializme (Die Ma k konjunk u im Sozialismus), Mosk a 1968. 81 Das De izi an Kinde so imen en is soga ein P oblem on solchem Gewich , daß das Zen alkomi ee de KPdSU und de Minis e a de Sowje - union sich dami beschä ig en und eine Ve o dnung "übe Maßnahmen zu Ausdehnung de P oduk ion on Wa en ü Kinde , zu S eige ung ih e Quali ä und zu Ve besse ung des Handels mi diesen Wa en" e ließ. P a da, N . 318 . 14. 11. 1978, S. 1. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 38 F ied ich Ha ne und Ma k beziehungen, zu g auen und schwa zen Mä k en, au die hie jedoch nich nähe eingegangen we den soll. Als U sachen ü die mik oökonomischen Disp opo ionen und "Ma k "ungleichgewich e we den landläu ig Fehle des Planungssy- s ems e an wo lich gemach . Sie können, gene ell gesehen, e s ens da in liegen, daß die Zen ale bei de P io i ä ense zung die Konsum- gü e indus ie e nachlässig und die Ressou cen o zugsweise in die kapazi ä sscha enden Zweige s eue . Zwei ens kann die Fehl e so - gung mi Konsumgü e n au mangelnde In o ma ionen übe Konsumen- enwünsche und ih e ungenügende Be ücksich igung im Planungsp o- zeß gesehen we den. Dies sind die eigen lichen Planungs ehle . D i ens können in de ehle ha en Plane üllung wei e e U sachen ü unzu- eichende Konsumgü e e so gung de ges al gesehen we den, daß die Be iebe die Pläne nich e üllen - aus welchen G ünden auch imme . Im wei e en Sinn wü den dazu auch U sachen zählen, die auße - halb des Ve schuldens de Planimplemen ä e liegen, wie z. B. die wi - e ungsbeding en Plan ücks ände de Landwi scha . Diese U sachen- komplexe bes ehen siche lich und wi ken sich au die Konsumgü e - e so gung eils im allgemeinen, eils in pa iellen Mangellagen aus. Auch übe p oduk ionen können aus den genann en G ünden z. T. e - klä we den. In de S imulie ung de Planübe e üllung is sie di ek angeleg . In den in diese S udie behandel en Zusammenhängen wü de das nich planges eue e mik o ökonomische En scheidungskalkül des Odinis en als ein ie e Bedingungszusammenhang ü Ve so gungs- engpässe und übe schüsse an einzelnen Gü e n hinzukommen. Die eh- lende ode unzu eichende Koo dina ion diese dezen alen En schei- dungen mi den Bedü nissen de Endnach age is de eigen liche G und da ü , nich die Exis enz g öße e ode kleine e Plan ei äume. Es s ell sich die F age, ob die disp opo ionale Gü e s uk u i gend- welchen einhei lichen K i e ien olg ode ob sie als willkü lich angese- hen we den muß. In bezug au die Nach age is siche lich das le z e e de Fall; denn es is ü den Konsumen en öllig uneinsich ig und aus de Vo s ellung, daß die P oduk ion den Beda be iedigen soll, un- a ional, wenn Gü e p oduzie we den, ü die die Nach age ehl , und ande e Gü e ehlen, ü die abe Beda bes eh . Die Analyse ha jedoch gezeig , daß die En scheidung einem du chaus a ionalen be- ieblichen En scheidungskalkül en sp ing . Als Ein luß ak o en sind he ausgea bei e wo den: die ino izielle Zielhie a chie des Be iebes und de am En scheidungsp ozeß be eilig en G uppen, die o izielle Ziel unk ion, also die Kennzi e n, an de en E üllung Vo eile (z. B. P ämien) geknüp we den, die echnischen P oduk ionsbedingungen (P oduk ions unk ion), die Plan au lagen, die wie Besch änkungen wi - ken, und schließlich die Pa ame e , welche als Bewe ungen au e en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 E klä ungsmomen e ü na u ale und mone ä e Disp opo ionen 39 Bishe konn en eine Reihe on Tendenzen bei de Wahl des p oduc ion mixed es ges ell we den: bei Gewich szielen wu den schwe e P oduk e, bei Mengenzielen kleine P oduk e p oduzie . Die Kennzi e B u o- p oduk ion (" al") üh zu eu enGü e n, insbesonde e mi hohen Ma e- ialkos en; die "Ve a bei ungskos en" dagegen ö de en a bei sin en- si e Accessoi es. P eise, in denen die Kapi alkos en nich en hal en wa- en, begüns ig en kapi alin ensi e P oduk ionen usw. Abe diese und ande e Tendenzen bei de Wahl des P oduk ionsp og amms du ch die Be iebe en sp echen nich den ökonomischen In e essen desjenigen, de beispielsweise einen no malen Nagel e geblich nach ag ; ihm is es gleichgül ig, ob e da ü einen g oßen, einen kleinen, einen goldenen ode einen e zie en Nagel kau en kann. Die ange üh en Fehlen wick- lungen de P oduk ion zeigen abe , daß die G öße, on de die P ämien- zahlungen abhängen, sowie die in ih au e enden Bewe ungen ü die Wahl zen ale Bedeu ung haben. Im üb igen können bei de En schei- dung ü ein So imen eine Reihe on Fak o en zusammenwi ken, die eine gene ellen Analyse nich zugänglich scheinen. Von K isen, auch on Ve so gungsk isen, nimm man in de Regel an, daß sie eine zei lich besch änk e Daue haben. Selbs wenn man ü so- zialis ische Planwi scha en dieses K isenphänomen als pe manen be- ach en kann, so is deshalb nich ein Wechsel de In ensi ä de Knapp- hei en an einzelnen Gü e n ausgeschlossen. Vo allem abe ände sich die Knapphei s- und übe schußsi ua ion einzelne Gü e selbs . Dadu ch mag das Phänomen de Ve so gungsk isen daue ha sein, nich abe seine konk e e, gü e mäßige Ges al . Wenn heu e bes imm e A en on Kleidung und mo gen gewisse Schuhg ößen ehlen, ehl imme e was, abe imme e was Ve schiedenes, wo ü auch die U sachen ande e und ande swo lokalisie sind. Sieh man on U sachen, die au de Nach- agesei e und ih e unzu eichenden übe agung in die Pläne 32 liegen, ab und aß man die hie e ö e e U sache ü einsei ige P oduk ions- so imen e ins Auge, so we den Ve ände ungen des P oduk ionsp o- g amms, die zu Ände ungen de Ve so gungssi ua ion üh en, o allem du ch Ände ungen de Planungs- und Lenkungsme hoden und du ch Ände ungen des quan i a i en Ausd ucks de P eise und Kennzi e n he o ge u en. Dies bedeu e , daß nich nu jede Wi scha s- und P eis- e o m, sonde n auch die jäh lichen Ände ungen de Planau lagen, wenn sie nich nu au Fo sch eibung be uhen, und die heu e wei gehend kon inuie lich du chge üh en P eis ände ungen in den Be ieben an Hand de Ziel unk ion übe legungen übe eine güns ige e P oduk ions- ges al ung und dami imme auch nich nach agebeding e Ände ungen 32 Hie mi beschä ig sich K. . Delhaes: Alloka ionsmängel als U sache in la ionä e P ozesse in Zen al e wal ungswi scha en. Eine Modellana- lyse, in: Jah buch ü Sozialwissenscha en, Bd. 29, 111978, S. 38 - 54. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 46 H. Jö g Thieme und Folgen on In la ionen in solchen Sys emen. Die meh ach geäuße - en gene ellen Zwei el an de Aussage ähigkei des o iziellen s a is i- schen Ma e ials aus sozialis ischen Lände n b auchen im De ail nich wiede hol zu we den: Die P axis de o iziellen S a is ik (z. B. Geheim- hal ung wich ige Indices, ab up e und nich e klä e Ände ungen de Be echnungsmodi publizie e Zei eihen) sp ich da ü , daß die imme und übe all o handenen Möglichkei en s a is ische Manipula ion ins- besonde e in diesen Lände n poli isch genu z we den. Bes imm e Phä- nomene messen ode Hypo hesen empi isch übe p ü en zu wollen, is aus diesen G ünden ü solche Lände ungleich schwie ige als ü jene, wie z. B. die Bundes epublik Deu schland, mi ela i gu au be ei e em, de- aillie em Da enma e ial und wei gehend unk ionie enden Manipula- ionskon ollen. Dies soll e abe nich da an hinde n, das o handene s a is ische Ma e ial de sozialis ischen Lände au zube ei en und mi de gebo enen Skepsis sys ema isch zu in e p e ie en. Diese S a egie is au alle Fälle jene nich sel en geüb en P axis o zuziehen, ad hoc- Beobach ungen und Einzelbelege als empi ische E idenz ü den E klä- ungsgehal on Hypo hesen zu e wenden. I. Das P eisni eaukonzep de Inßa ionsde ini ion: Konsequenzen seine Jbe agung au adminis a i e Planwi scha en 1. Die In la ionen in de Nachk iegszei und insbesonde e in den e - gangenen zehn Jah en haben de In la ions o schung wesen liche Im- pulse gegeben. Sie konzen ie e sich da au , die U sachen on In la io- nen zu analysie en, die T ansmissionskanäle und -p ozesse on In la- ion auslösenden Impulsen eizulegen, ih e ku z- und lang is igen Wi - kungen zu bes immen und wi scha spoli ische S a egien de In la ions- e meidung und -bekämp ung zu en wickeln. Im Ve lau diese Dis- kussion wu den geldangebo s-, geldnach age-, ansmissions- und e - wa ungs heo e ische Hypo hesen o mulie , die zum Teil auch be ei s als empi isch gu abgesiche gel en. In diesen nahezu ausschließlich au die ma k wi scha lich o ganisie e "Wel " bezogenen S udien 1 wi d die In la ionsde ini ion kaum noch kon o e s behandel : F ühe a iie en die zahl eichen In la ionsbeg i e mi den jeweils in den Vo de g und ge ück en in la ionsauslösenden Fak o en (z. B. Gü e lücke, Fak o lük- ke, Kos end uck-, Nach agesogin la ion). Heu e bes eh eine wei gehen- de übe einkun , In la ion als P ozeß eines daue ha en P eisni eauan- 1 übe den S and de in la ions heo e ischen Diskussion in o mie en he - o agend die Ube sich sa ikel on D. E. W. Laidle , J. M. Pa kin: In la ion- A Su ey, in: The Economic Jou nal, 85 (1975), S. 741 -809; H. F isch: In la ion Theo y 1963 -1975: A "Second Gene a ion" Su ey, in: Jou nal o Economic Li e a u e, 16 (1977), S. 1289 -1317. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 47 s iegs zu de inie en, de an den Ände ungs a en als geeigne angesehe- ne P eisni eauindices gemessen wi d. Einmalige P eisni eaus eige un- gen (z. B. du ch Ums ellung des Ve b auchss eue sys ems) allen danach ebensowenig wie Einzelp eise höhungen (z. B. du ch in e na ionale Roh- s o ka elle) eo ipso un e den In la ionsbeg i , weil sie das Daue ha - igkei s- bzw. das Ni eauk i e ium nich e üllen. Auch die imp essio- nis ische Un e scheidung on schleichenden, abenden, galoppie enden und Hype -In la ionen wu de au gegeben. S a dessen we den In la io- nen in Phasen un e eil , die danach oneinande abgeg enz we den, ob die posi i e Ände ungs a e des jeweils ausgewähl en P eisni eauindi- ka o s im Zei ablau s eig (akzele ie e In la ion), kons an bleib (s a- bilisie e In la ion) ode sink (dezele ie e In la ion). Dadu ch lassen sich die P ozeßeigenscha en on In la ionen besse cha ak e isie en, weil in den e schiedenen In ia ionsphasen ech un e schiedliche Bedingun- gen ü ökonomisch a ionales Ve hal en he schen (z. B. im Hinblick au die E wa ungsbildung und die An izipa ionsmöglichkei en on P eise wa ungen). Die Einigung au eine enge, abe eindeu ige De ini ion on In la ion bedeu e keineswegs, daß die In la ionsmessung in ma k wi scha lichen Sys emen so p oblemlos is , wie es die bis au eine S elle nach dem Kom- ma genauen mona lichen Ve lau ba ungen de o iziellen S a is ik übe In la ionsen wicklung und -bekämp ungse olge z. B. in de Bundes e- publik Deu schland sugge ie en könn en. U sache da ü is die Ta sache, daß es das P eisni eau nich gib . Die deshalb no wendige Kons uk ion on geeigne en Indika o en e u sach ebenso wie ih e Messung P o- bleme, on denen einige - wegen ih e g undsä zlichen Bedeu ung auch ü adminis a i e Planwi scha en - angedeu e we den sollen: E s ens s ell sich die F age, welche de e schiedenen P eisindices (Sozialp oduk sde la o , P eisindex de Lebenshal ung p i a e Haushal- e, P eisindex des p i a en Ve b auchs, E zeuge p eisindex e c.) als aus- sage ähig ü die In la ionsmessung angesehen wi d (Auswahlp oblem). Da le z lich de Kau k a schwund nominale Zahlungsmi el bei den "le z en" Ve wende n nominale Einkommen, also den p i a en Haus- hal en, gemessen we den soll, ha sich die o izielle S a is ik ü die - zudem o iginä e hobenen - di e sen P eisindices de Lebenshal ung p i a e Haushal e en schieden2• Die Aussage ähigkei zei liche P eisni eau e gleiche leide zwei ens un e den bekann en Schwie igkei en on P eisindexbe echnungen 2 Vgl. Gu ach en de Deu schen Bundesbank om 21. 7. 1965: Das Ausmaß de Gelden we ung sei 1950 und die wei e e En wicklung des Geldwe es, in: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, 3 (1968), S. 3 -19, S. 8; Jah es- gu ach en 1964 des Sach e s ändigen a s zu Begu ach ung de gesam wi - scha lichen En wicklung, Bundes agsd ucksache IV!2890, S. 72. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 48 H. Jö g Thieme (Kons uk ionsp oblem). Sie en s ehen bei de Auswahl und Gewich ung de im Wa enko b be ücksich ig en Gü e , bei de Wahl eines adäqua en Basisjah es zu Ve meidung on übe - und Un e eibungen, bei de Quan i izie ung on Quali ä s e schlech e ungen ode - e besse ungen de P oduk e ode bei de Be ücksich igung on zei lichen S uk u än- de ungen des Wa enko bs als Folge on P ä e enz- und Einkommens- e schiebungen sowie als- Folge de Ände ung on Al e ss uk u und demog aphische Zusammense zung de Be ölke ung. Kon oll echnun- gen zeigen beispielsweise, daß allein du ch die Wahl des P eisindex (Laspey es- ode Paasche-Index) Di e enzen bis zu 1 . H. en s ehen. Auch sp echen heo e ische A gumen e da ü , die bishe ige P axis de In la ionsmessung zu ände n 3; Wenn in die Gegenwa sen scheidungen de Haushal e auch die E wa ungen übe den Zukun skonsum ein- ließen, de als We abgabe on Bes andsgü e n (z. B. Geb auch wagen, -möbel, -häuse ) in e p e ie we den kann, müß e die P eisen wicklung on Bes andsgü e n in die Indexbe echnung einbezogen we den. Un e Be ücksich igung ansmissions heo e ische übe legungen, nach denen die P eise (ode E agssä ze) on Bes andsgü e n zei lich o jenen neu- p oduzie e Gü e au In la ionsimpulse eagie en, wü de hie du ch auch de Reak ionslag on P eisindices e kü z . Fehlende Meßg ößen ü Daue und We de zukün igen Leis ungsabgabe sowie unzu ei- chende P eiss a is iken ü Bes andsgü e e hinde n gegenwä ig eine Neukons uk ion on In la ionsindika o en. Dies gil gleiche maßen ü den heo e isch ebenso plausiblen Vo schlag', Nu zenindices de Lebens- hal ung ( ue cos o li ing indexes) zu e mi eln, um dami - bishe nich e aß e - Subs i u ionsp ozesse als Folge ela i e P eisände un- gen bei de Geldwe messung zu be ücksich igen und dadu ch übe ei- bungs endenzen on P eisindices zu minde n. Schließlich dü en d i ens ge ade bei in e na ionalen In la ions e - gleichen -auch zwischen wes lichen Ma k wi scha en - jene Fak o- en nich übe sehen we den, on denen die Quali ä de Meße gebnisse wesen lich abhäng (E hebungsp oblem). Die Aussage ähigkei on P eisindices wi d eduzie du ch Meß ehle (z. B. un e schiedliche S ich- p oben e ah en) ode P eissub en ionie ung (z. B. solche P oduk e, die die En wicklung des P eisindex besonde s beein lussen), abe auch du ch poli ische Manipula ion de Wa enkö be (z. B. Belgien, I alien). Ungelös e Kons uk ionsp obleme on P eisni eauindika o en soll en inso e n ebenso wie die bekann en Meßp ak iken in einigen Ma k wi - 3 Vgl. dazu e wa A. A. Alchian, B. Klein: On a Co ec Measu e o In la ion, in: Jou nal o Money, C edi and Banking, Pa I/I (1973), S. 173 -191. 4 Siehe hie zu J. E. T iple : The Measu emen o In la ion: A Su ey o Resea ch on he Accu acy o P ice Indexes, in: P. H. Ea l (Ed.) , Analysis o In la ion, Lexing on Mass., To on o, London 1975, S. 19 - 82. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 49 scha en Anlaß genug sein, den Exak hei sansp uch bei de In la ions- diagnose zu eduzie en. Diese Schwie igkei en sind schließlich auch bei de wi scha spoli ischen No mie ung dessen zu be ücksich igen, was als in la ions eie (p eisni eaus abile) En wicklung in eine wachsenden Volkswi scha anzusehen is s. 2. übe äg man das P eisni eaukonzep de In la ionsmessung au adminis a i e Planwi scha en, inde man die besonde s on sozialis i- schen Theo e ike n imme wiede o mulie e Behaup ung om in la- ions eien Wachs um de Wi scha wei gehend bes ä ig . Die o izielle Konsumgü e p eiss a is ik, wie sie in Tabelle 1 ü sechs os eu opäische Lände zusammenge aß wu de, p äsen ie übe lange Zei äume hin- weg nahezu kons an e P eisni eaus (z. B. in de DDR sei 1960, in de UdSSR sei 1955); lediglich in Polen wi d sei 1956 In la ion o en ausge- wiesen, wobei de Ans ieg de Ände ungs a en des Konsumgü e p eis- index in den e gangenen ün Jah en beme kenswe is . Dieses E geb- nis übe asch nu dann, wenn die ideologisch-poli ische Funk ion de P eisges al ung in sozialis ischen Lände n übe sehen wi d: P eisni eau- s abili ä is -ähnlich wie die Ve meidung on A bei slosigkei - ex- plizi ode implizi eines de wich igs en gesam wi scha lichen Ziele de poli ischen Füh ung, mi dessen Ve wi klichung sie die g undsä zliche Übe legenhei adminis a i e Planwi scha en gegenübe ma k wi - scha lichen Lenkungssys emen -auch ode ga insbesonde e in de en sozialis ischen Va ian en - zu dokumen ie en such . Diese Demons a- ions unk ion dominie die ansons en imme wiede beschwo enen We meß-, S imulie ungs-, Lenkungs- und Kon oll unk ionen de P ei- se bei sozialis ische Wa enp oduk ion - zumindes bei jenen Konsum- gü e n, die zu Be echnung des e ö en lich en P eisindex he angezo- gen we den. Sieh man on de Möglichkei ab, daß in la o ische Impulse a säch- lich lang is ig e mieden we den können, sind zwei poli ische S a e- gien zu Ve schleie ung des In la ionsausmaßes denkba : -No wendige P eiss eige ungen we den bei denjenigen Konsum- ode In es i ionsgü e n e o dne und/ode zugelassen, die nich im o i- ziellen P eisindex e aß we den. In diesem Fall exis ie ak isch P eisin la ion, sie wi d abe s a is isch nich ausgewiesen, also " e - s eck " (Phänomen e s eck e ode e deck e In la ion). - P eise höhungen we den du ch adminis a i e Maßnahmen (P eis- s opp) gene ell e hinde und o handene In la ionsimpulse dami 5 Siehe dazu auch H. J. Thieme: Die Ope a ionalisie ung gesam wi scha - liche Ziele: De ini ions- und Meßp obleme, in: H. C. P ohl, B. Rü up (H sg.), Wi scha liche Meßp obleme, Köln 1977, S. 233 - 248. 4 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoll lk 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 50 H. Jö g Thieme wi scha spoli isch (z. B. du ch Sub en ionen aus dem S aa shaus- hal ) zu ückges au (Phänomen zu ückges au e ode ges opp e In- la ion). Tabelle 1 En wicklung on Konsumgü e p eisindices zwischen 1955 und 1975 Bulga ien CSSR DDR Polen UdSSR Rumänien 1955 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 1956 91.8 97.4 98.7 99.0 100.0 98.2 1957 92.6 95.6 97.9 105.8 100.0 105.3 1958 92.3 95.5 93.5 109.1 102.2 106.8 1959 91.0 93.1 91.6 110.2 101.4 105.3 1960 90.6 91.2 90.5 112.2 100.7 103.0 1961 91.0 90.8 90.7 113.1 100.0 101.4 1962 94.2 91.8 90.9 115.9 101.4 100.5 1963 96.5 92.3 90.9 117.0 102.2 100.5 1964 96.8 92.7 90.2 118.3 102.2 101.8 1965 96.3 93.8 90.7 119.3 101.5 102.1 1966 96.1 94.1 90.7 120.8 100.8 102.1 1967 96.2 95.3 90.6 122.6 100.8 101.7 1968 100.0 96.6 90.8 124.5 100.9 103.0 1969 100.0 100.1 90.6 126.0 101.4 104.0 1970 96.6 101.8 90.5 127.4 101.2 104.1 1971 99.5 101.4 90.8 128.0 101.1 104.9 1972 99.5 101.0 90.5 128.0 100.9 104.9 1973 99.9 101.2 89.6 131.4 100.9 105.5 1974 100.1 101.7 89.2 140.1 100.8 106.6 1975 n.a. 102.2 n.a. 144.1 100.7 107.3 Quelle: R. Po es, The Con ol o In la ion: Lessons om Eas Eu opean Expe ience, in: Economica, 44 (1977), S. 109 - 130, S. 111. De e s e Fall läß sich im P inzip un e die enge In la ionsde ini ion subsumie en, weil das P eisni eau a sächlich ges iegen is . Daß das Aus- maß on In la ion nich ode nich olls ändig s a is isch e aß wi d, is au Mängel bei de Kons uk ion, Auswahl und/ode Messung des P eisni eaus zu ückzu üh en, was - wie angedeu e - auch ü Ma k - wi scha en mi eie P eisbildung nich auszuschließen is . Im zwei en Fall is hingegen de In la ionsbeg i zu eng, weil es - im Ex em all eines gelungenen o alen P eiss opps - wede zu s a is isch ausgewiese- nen noch zu ak ischen, s a is isch abe nich e aß en du chschni lichen P eise höhungen komm 6• Um auch diesen in Ve gangenhei und Gegen- 6 Aus diesen übe legungen is auch de kü zlich on R. ETa o geleg e Sys ema isie unsg e such on In la ionsphänomenen wenig hil eich. Abge- sehen da on, daß De ini ions- und Indika o ebene nich exak auseinande - gehal en we den, wi d de "o enen" (= s a isch e aß en) P eisin la ion sowohl e s eck e P eis- als auch zu ückges au e Nich p eisin la ion (zusam- men mi de " ela i en" In la ion im Sinne on Gie sch) gegenübe ges ell und als Quasiin la ion bezeichne . Vgl. R. ETa: In la ionsphänomene ohne P eisni eauans ieg. Eine übe sich , in: Zei sch i ü Wi scha s- und Sozial- wissenscha en, 2 (1977), S. 185 - 191, S. 185. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 51 wa ele an en Fall abzudecken, is eine allgemeine e In la ionsde ini- ion e o de lich, wo au z. B. E. P eis e und W. Röpke be ei s ühzei ig in de Diskussion übe In la ionsp obleme in de Phase k iegswi scha - liche Zen alplanung in Deu schland hingewiesen haben 7• Diese An e- gungen wu den in de allgemeinen In la ions heo ie übe haup nich und in de speziell au adminis a i e Planwi scha en bezogenen Diskus- sion nu un olls ändig au geg i en mi de Konsequenz, daß häu ig ein nich explizi de inie es Phänomen mi Hil e on e schiedenen E sa z- indika o en empi isch nachgewiesen we den soll. Die bei solchem Vo ge- hen en s ehenden Schwie igkei en können an e schiedenen Ve ah en, e s eck e und zu ückges au e In la ion messen zu wollen, au gezeig we den. II. Ve s eck e und zu ückges au e In la ion: Diagnosequali ä ausgewähl e Meßkonzep e 1. Die Exis enz on e s eck e In la ion in adminis a i en Planwi - scha en läß sich ela i leich nachweisen; schwie ig is es dagegen, ih Ausmaß anhand geeigne e Indika o en zu quan i izie en. Daß die o i- ziellen P eisindices -sowohl Konsumgü e p eisindices als auch di e se G oßhandels-, B anchen- und Zweigp eisindices des P oduk ions- und Handelssek o s -nich als Maßs ab des a sächlichenKau k a schwunds nominale Zahlungsmi eleinhei en dienen können, is in de A de P eisindexe mi lung beg ünde 8: Sie be ücksich ig wede die ak uel- len Einzelhandelsp eise noch die den Ve b auchsgewohnhei en de Be- ölke ung en sp echende Nach ages uk u in Quan i ä und Quali ä hin eichend. De P eisindex a iie lediglich bei Ände ungen de o i- ziellen Lis enp eise ausgewähl e Gü e mi exak bes imm en P oduk - k i e ien (Menge, Quali ä sme kmale, Fo m, Au machung e c.). Diese o iziellen P eislis en sind "s a ", we den also übe lange Zei äume hinweg nich angepaß 9• Die P eise neue P oduk e beein lussen deshalb 7 Siehe E. P eise : De Beg i des P eisni eaus und das P oblem de Kau - k a s abilisie ung, In: Jah büche ü Na ionalökonomie und S a is ik, 158 (1943), S. 186 .; wiede abged . in: De s., Bildung und Ve eilung des Volks- einkommens, 3. A., Gö ingen 1963, S. 389 -410; W. Röpke: O ene und zu ück- ges au e In la ion, in: Kyklos, 1 (1947), S. 57 - 71. Fe ne auch H. Gie sch: "In la ion", in: Handwö e buch de Sozialwissenscha en, Bd. 5, S u ga , Tübingen, Gö ingen 1956, S. 281 -293. 8 Siehe u. a. G. Sch oede : An App aisal o So ie Wage and Income S a is ics, in: V. G. T eml, I. P. Ha d (Ed.), So ie Economic S a is ics, Du - ham 1972, S. 287 -314; M. Bo ns ein: So ie P ice S a is ics, in: Ebenda, S. 355 -396; J. Mujze : Changes in he P ice Le el in he Socialis Economies, in: Jah buch de Wi scha Os eu opas, Bd. 6, München 1975, S. 105 -125; U. Wagne : In la ion im Sozialismus, E scheinungs o men und U sachen, in: H. G. Kal enb unne (H sg.), In la ion ohne Ende, München 1977, S. 72 - 91. 9 In de Sowje union blieben die Einzelhandelslis enp eise in den le z en 15 Jah en nahezu kons an . Vgl. I. N. Khane is: Zu Messung de In la ion in de sowje ischen Wi scha , A bei en aus dem Os eu opa-Ins i u München, N . 23, München 1976, S. 16. 4' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 52 H. Jö g Thieme den P eisindex ebensowenig wie die on den Be ieben bean ag en und den zus ändigen P eisäm e n auch genehmig en P eise höhungen ü a sächliche ode nu o ge äusch e Quali ä s e besse ungen on P o- duk en, die be ei s in den Lis en ge üh we den. Bei diesen au e ende Quali ä s e schlech e ungen bewi ken ande e sei s nich die e o de li- chen P eissenkungen. Ein Ans ieg de Nach age de Haushal e nach neuen bzw. quali a i höhe we igen P oduk en e eue ih e Lebens- hal ung, e höh jedoch nich den P eisindex -losgelös da on, ob die Ände ung de Nach ages uk u als Folge on Einkommense höhungen und/ode Beda s e schiebungen eiwillig e olg ode dadu ch e - zwungen wi d, daß die p eisgüns ige en Lis enp oduk e nich in aus ei- chende Menge e ügba sind bzw. übe haup nich meh p oduzie we den. Ein au diese Weise be echne e Konsumgü e p eisindex is we- de me hodisch noch im E gebnis mi den im S ichp oben e ah en e - mi el en P eisindices de Lebenshal ung e gleichba , weil die - zwa auch o handenen -E assungsp obleme on Mengen-, Quali ä s- und P eisände ungen du ch die bekann en Anpassungs e ah en zumindes sys ema isch eduzie we den. In de Li e a u wi d e such , die aus diesen G ünden seh wah - scheinliche Di e enz zwischen ausgewiesene und a sächliche P eis- ni eauen wicklung zu belegen. So we den eine sei s sowohl o izielle Lis enp eise mi a sächlichen Einzelhandelsp eisen und/ode Schwa z- ma k p eisen ähnliche P oduk e e glichen als auch beobach e e P eis- e ände ungen einzelne P oduk e e wende . Im Nah ungsmi elbe- eich dienen als Ve gleichsmaßs ab die P eise au den Baue n-(Kolchos-) Mä k en, au denen ein - on Land zu Land schwankende -Teil des Lebensmi elbeda s gedeck wi d. Schließlich zieh man die P eise in speziellen Einzelhandelsgeschä en (z. B. Exquisi -Läden in de DDR) als Beleg ü e s eck e In la ion he an. Solche Ve gleiche beziehen sich je- doch imme nu au einzelne P oduk e ode P oduk g uppen, lassen die Mengenkomponen e auße ach ode e nachlässigen a sächliche Quali- ä sun e schiede. Sie sind deshalb allen alls als Einzelbelege ü die wah scheinliche Exis enz, nich jedoch als quan i a i es Maß ü e - s eck e In la ion e wendba . Es we den deshalb ande e sei s auch sys ema ische Schä zungen des ak uellen Konsumgü e p eisni eaus o genommen, die den o iziellen P eisindices gegenübe ges ell we den. Howa d 10 e mi el ü die UdSSR zwischen 1955 und 1972 eine du chschni liche e s eck e In la- ions a e on 0,8 -1,2 . H. p. a.; Sch oede und Se e in ll gelangen mi 10 D. H. Howa d: A No e on Hidden In la ion in he So ie Union, in: So ie S udies, 4 (1976), S. 599 -608. 11 G. Sch oede , B. S. Se e in: So ie Consump ion and Incomes Policies in Pe spec i e, in: So ie Economy in a New Pe spec i e. Washing on 1976, S. 620 -660, S. 636. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 53 du chschni lich 1,3 . H. p. a. zu einem ähnlichen E gebnis bei ih em Ve gleich on geschä z em Realkonsum und o iziell zu lau enden P ei- sen ausgewiesenem Einzelhandelsumsa z ü die UdSSR in den e gan- genen zwanzig Jah en. Schwa z 12 schließlich zi ie polnische Quellen, wonach de e s eck e P eisni eauans ieg allein als Folge on S uk u - ände ungen des angebo enen Wa enso imen s ü den Jah esdu ch- schni 1960 bis 1965 au 1,6 . H., 1966 bis 1967 au 3 . H. und ü die Zei nach 1967 noch höhe geschä z wi d. Wegen des nu un olls ändi- gen s a is ischen Ma e ials, au dem die Schä zungen basie en, sind diese E gebnisse alle dings mi Vo sich zu in e p e ie en. Imme hin deu en die P ozen punk e an, daß das Ausmaß e s eck e In la ion nich übe bewe e we den da . 2. Die meis en Publika ionen zu In la ionsp oblemen in adminis a i- en Planwi scha en beschä igen sich mi dem Nachweis zu ückges au- e In la ion. Viel äl ig sind die De ini ionen und Indika o en zu E as- sung jene In la ion, die bei eie P eisbildung au P oduk - und Fak- o mä k en zu einem Ans ieg des P eisni eaus üh en wü de. Meis ens besch änken sich die Analysen au den p i a en Sek o adminis a i e Planwi scha en, was nich nu du ch mangelha es s a is isches Ma e- ial ü den sozialis ischen P oduk ionssek o e u sach , sonde n auch sachlich beg ünde is , wenn de Geldwe schwund aus de Sich de Haushal e diagnos izie we den soll. De inie wi d zu ückges au e In la ion als Nach ageübe hang (Ange- bo s- ode Gü e lücke) bzw. in la o ische Lücke bei s aa lich ixie en Konsumgü e p eisen; als Di e enz zwischen den a sächlichen Geldein- kommen und dem zu Fes p eisen bewe e en Konsumgü e angebo ; als übe schuß an Liquidi ä , de sich in une wünsch e Geldhal ung und/ ode in une wünsch en Spa einlagen niede schläg 13• Diese De ini ionen sollen ausd ücken, daß die mone ä alimen ie e Konsumgü e nach age de p i a en Haushal e wede in quan i a i e noch quali a i e Hin- sich be iedig we den kann - ein Phänomen, das in de sozialis ischen Li e a u als "Disp opo ion zwischen Kau - und Wa en onds" ode als "un olls ändige Bindung des Kau onds de Be ölke ung an den Wa- 12 B. Schwa z: In la ion (De la ion) in zen al gelei e en Volkswi scha en -da ges ell am Beispiel Polens, in: C. Wa in (H sg.), S uk u - und s abili- ä spoli ische P obleme in al e na i en Wi scha ssys emen, Be lin 1974, S. 121 -161, S. 158. 13 Siehe beispielsweise D. W. B onson, B. S. Se e in: Recen T ends in Con- sump ion and Disposable Money Income in he U.S.S.R., in: New Di ec ions in he So ie Economy, Washing on 1966, S. 496 -526, S. 513; F. Ha ne : Ins i u- ionelle U sachen und Hemmnisse ü in la ionä e P ozesse in sozialis ischen Planwi scha en, in: Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, 2 (1977), S. 95 -129, S. 97; I. N. Khanelis: Zu Messung on In la ion ... , a.a.O., S. 1. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 54 H. Jö g Thieme en onds" bezeichne wi d 14• Zahl eiche Au o en de inie en zu ückge- s au e In la ion übe haup nich , sonde n se zen unmi elba bei jenen Phänomenen an, die sie als Indika o en ü diesen In la ions yp be ach- en 15• Die Auswahl de Indika o en läß alle dings Rückschlüsse au die implizi jeweils zug unde geleg en In la ionsde ini ionen zu, die sich im wesen lichen mi den genann en Beg i sabg enzungen decken. He o - zuheben is , daß in den De ini ionen nich au den P ozeßcha ak e on In la ion abges ell wi d, so daß be ei s einmalig es ges ell e Liquidi- ä sübe schüsse, Kau k a übe hänge, Angebo slücken e c. als In la ion bezeichne we den 16• Beim Nachweis zu ückges au e In la ionen lassen sich zwei Vo ge- hensweisen un e scheiden: Allgemeine Hinweise au spezi ische Phäno- mene und Quan i izie ungs e suche du ch Zei eihen e gleiche und/ode Schä zungen. Im e s en Fall begnüg man sich mi Ve weisen au die Exis enz on Käu e schlangen, Schwa zmä k en, o iziell o ganisie en ode ak isch e zwungenen Gü e a ionie ungen (Bezugsscheinsys em ode ad hoc-Ra ionie ungen zu Ve meidung on "Hams e käu en") so- wie die dabei beobach ba en Ve hal enss a egien (Bes echungsp ak i- ken, Kuppelgeschä e, Vo a skäu e e c.), die als Minde ungen de ealen Kau k a nominale Zahlungsmi eleinhei en aus de Sich ih e Ve - wende in e p e ie we den können 17• Will man hie mi In la ion als län- ge is iges Phänomen besch eiben, müß e alle dings nachgewiesen we - den, daß Käu e schlangen, Hams e käu e e c. im Zei ablau mi s eigen- den, kons an en ode sinkenden Ra en zunehmen. Allein die Wahl de Maßeinhei (Me e , Jah e?) e u sach hie bei Schwie igkei en, so daß kaum exak e Meße gebnisse e wa e we den können. Die sich häu enden Ve suche s a is ische Nachweise on Gü e lücken e wenden e schiedene Indika o en, wobei P eise, Geldeinkommen, Spa einlagen und Einzelhandelsumsä ze eine besonde e Rolle spielen. Die Da en de Zei eihenanalysen sind en wede de o iziellen S a is ik 14 Siehe z. B. F. Langne : Angebo und Nach age im Sozialismus, Be lin (0) 1975, S. 100. 15 So beispielsweise F. D. Holzman: So ie In la iona y P essu es, 1928 -1957: Causes and Cu es, in: The Qua e ly Jou nal o Economics, 2 (1960), S. 167- 188, S. 168 .; A. B zeski: Fo ced-D a Indus ializa ion in Poland, in: G. G ossman (Ed.), Money and Plan. Financial Aspec s o Eas Eu opean Economic Re o ms, Be keley and Los Angeles 1969, S. 17 -37, S. 22; J. M. Mon ias: Bank Lending and Fiscal Policy in Eas e n Eu ope, in: G. G ossman (Ed.), ebenda, S. 54 .; G. Sch oede : Consume Goods A ailabili y and Re- p essed In la ion in he So ie Union, in: Economic Aspec s o Li e in he U.S.S.R., B ussels 1975, S. 37 -47, S. 44. 18 Nu F. Ha ne (Ins i u ionelle Hemmnisse ... , a.a.O., S. 98) un e scheide Fälle einmalige "Teue ung" on In la ionsp ozessen, in denen de Nach age- übe hang s ändig zunehmen muß. 17 Vgl. U. Wagne : In la ion ... , a.a.O., S. 75. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 55 en nommen ode geschä z , so daß die oben o mulie en Vo behal e gel en. a) Mi de Beg ündung, die Baue n-(Kolchos-)Mä k e seien in admini- s a i en Planwi scha en die einzigen o ganisie en Mä k e mi wei - gehend eie P eisbildung, au denen Teile de übe schußnach age du ch s eigende P eise abso bie we den, sehen B onson und Se e in die Kolchosma k p eise als". .. a ba ome e o he ex end o , ep essed' in la ion" und im Ve häl nis zwischen Kolchosma k - und s aa lichen Einzelhandelsp eisen ü Nah ungsgü e " ... p obably he bes single measu e o he ailu e o he s a e o d ain o excess pu chasing powe "18. Eine Auswahl de on ihnen e mi el en P eis ela ionen zeig Tabelle 2, wobei eine Rela ion> 1 zu ückges au e In la ion und s eigende (sinkende) We e de en Beschleunigung (Ve langsamung) signalisie en. Tabelle 2 Ve häl nis zwischen Kolchosma k - und s aa lichen Einzelhandelsp eisen ü Lebensmi el in de UdSSR 1955 1960 1965 1970 1971 1972 1.75 1.35 1.47 1.61 1.58 1.63 QueUe: D. W. B onson, B. S. Se e in, So ie Consume Wel a e: The B ezhne E a, in: So ie Economic P ospec s o he Se en ies. A Compendium o Pape s Submi ed o he Join Economic Commi ee Cong ess o he Uni ed S a es, Washing on 1973, S. 376 - 403, S. 381. Da diese " einen" P eis ela ionen den An eil des Kolchosma k umsa - zes wede am Nah ungsmi el- noch am gesam en Einzelhandelsumsa z be ücksich igen, sind sie als In la ionsmaßs ab nich b auchba . Das zeig sich deu lich, wenn s a dessen de on F. D. Holzman o geschlagene "Pa ialindika o " e wende wi d, de die Mengenkomponen en einbe- zieh l9• Be echne wi d das Ve häl nis zwischen den zusä zlichen Geld- ausgaben de Haushal e, die au dem Kolchosma k wegen de höhe en P eise ge ä ig we den müssen, und den gesam en Geldausgaben, die en s ehen wü den, wenn man die in eine Pe iode insgesam im s aa li- chen Einzelhandel und au dem Kolchosma k umgese z en Mengen zu s aa lichen Fes p eisen bewe e . Die Index o mel des Pa ialindika o s (I p) lau e also 18 D. W. B onson, B. S. Se e in: Recen T ends ... , a.a.O., S. 514; gl. ü Polen J. Wiczynski, Compa a i e Mone a y Economics, London 1978, S. 230, de im Gegensa z zu B onson / Se e in P eis ela ionen ü einzelne Gü e als Indika o en e wende . 19 Vgl. F. D. Holzman: So ie In la iona y P essu es ... , a.a.O., S. 170. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 62 H. Jö g Thieme nen ü adminis a i e Planwi scha en ypisch sind. Wie ein Ve gleich zeig (z. B. Polen und DDR; Bundes epublik Deu schland und I alien, England ode USA), wä e eine solch ausschließliche Zuo dnung jedoch e ehl , weil sich die wi scha spoli ischen S a egien zu Ve wi kli- chung on gesam wi scha lichen Zielen auch zwischen den Lände n gleich ode ähnlich o ganisie e Wi scha ssys eme s a k di e enzie haben. 2. Ähnlich wie beim Nachweis on P eisin la ion exis ie en auch bei de Auswahl und Kons uk ion onMeßkennzi e n ü Kassenhal ungs- in la ion P obleme, die jedoch nich unlösba sind. So lassen sich im P inzip - analog zu e schiedenen P eisindices -auch e schiedene Koe izien en de Kassenhal ung de p i a en Haushal e, des p i a en Sek o s (p i a e Haushal e und P i a un e nehmen), des s aa lichen P o- duk ionssek o s ode de Gesam wi scha be echnen, die in e wa den P eisindices de Lebenshal ung p i a e Haushal e, de P oduk ion ode des Sozialp oduk s e gleichba sind. Das e ügba e s a is ische Ma e- ial limi ie alle dings auch hie die Be echnungsmöglichkei en, wobei zwischen den Lände n e hebliche Un e schiede bes ehen: In Polen bei- spielsweise we den sys ema isch Zei eihen de Geldbes ände ü den p i a en Sek o und ü den sozialis ischen P oduk ionssek o sepa a ausgewiesen, so daß Koe izien en de gesam wi scha lichen Kassen- hal ung wie solche de Teilsek o en be echenba sind. Diese Vo zug is in den Geldo dnungen adminis a i e Planwi scha en beg ünde , die es e lauben, zwei o mal ge enn e Geldk eisläu e isolie zu be ach- en 27: T ansak ionen im p i a en Sek o , die übe Ba - und Gi algeld inanzie we den, und T ansak ionen im sozialis ischen P oduk ions- und Handelssek o , die in olge s a e gese zliche Vo sch i en übe die Ba geldhal ung sozialis ische Be iebe nahezu ausschließlich übe Gi algeld und dami das Bankensys em abzuwickeln sind. Die S a is ik in de DDR dagegen weis den Um ang de in den olkseigenen Be ie- ben gehal enen Geldbes ände nich aus 28, so daß sich die In la ionsdia- gnose zwangsläu ig au den p i a en Sek o besch änken muß. Dies is inso e n kein schwe wiegende Nach eil, als es sich ge ade um jenen Sek o handel , ü den die F age nach einem daue ha en Kau k a - schwund und seinen Konsequenzen ges ell wi d. 27 Vgl. zu Einzelhei en F. Ha ne : Die Ein iüsse de zen alen Geldumlau - planung au Plane üllung und mone ä e S abili ä , in: K edi und Kapi al, 4 (1977), S. 490 -515, S. 492 . Alle dings da hie aus nich au eine unk ionale T ennung geschlossen we den, weil bei de T ansmission mone ä e Impulse e hebliche Wechselbeziehungen bes ehen. 28 Die z. B. in de DDR geäuße e K i ik an de Reduk ion de "Umschlags- häu igkei " des Geldes in den Be ieben, die P axis de Ve gabe ungeplan e K edi e sowie die be ieblichen Finanzie ungss a egien lassen e mu en, daß auch ü diesen Sek o posi i e Wachs ums a en des Kassenhal ungskoe i- zien en es s ellba wä en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 63 Die Meße gebnisse hängen wesen lich on de so g äl igen Abg en- zung jene Va iablen ab, aus denen die Koe izien en be echne we den. Auch hie zu beda es de In e p e a ion ins i u ionelle und s a is ische Besonde hei en, die die Geldmengenabg enzung ebenso wie die ele an- e Einkommensg öße be e en. Die olkswi scha liche Geldmenge (M), wie sie beispielsweise ü Polen auch s a is isch e mi el we den kann, se z sich aus den Geldbes änden des p i a en Sek o s (MP) und jenen de olkseigenen Wi scha (MVEW) zusammen, wobei le z e e auch die Geldbes ände des S aa shaushal s sowie des Bankensys ems, die jedoch e nachlässigba ge ing sind, en hal en: (5) M = MP + MVEW. Wäh end MVEW übe wiegend als Sich deposi en gehal en wi d, gil ü MP (6) MP = BP + DP wobei BP die Ba geldmenge und DP die Deposi en des p i a en Sek o s symbolisie en, die au Gi o-, Spa gi o- und Buchspa kon en des Banken- sys ems gehal en we den 29• Fü die Einbeziehung de Spa einlagen in die Abg enzung de ele an en Tauschgeldmenge sp echen nich nu s a i- s ische E o de nisse (kein ge enn e Ausweis on Sich - und Spa ein- lagen) sonde n auch Zweckmäßigkei sa gumen e: In den meis en admi- nis a i en Planwi scha en 30 sind die Spa einlagen du ch ägliche. Fälligkei zum Zahlung.s e keh zugelassen, wobei ih e Ve zinsung (inde DDR 3,5 . H. p. a.) kaum on de jenigen de Sich einlagen (3 . H. p. a.) abweich . Be ücksich ig man diese nahezu olls ändige Subs i u ions- möglichkei 31 und e gleich man dami die in Ma k wi scha en üb- lichen M2- ode M3-Abg enzungen de Geldmenge 32, wi d deu lich, wes- halb die Spa einlagen sinn olle weise in die Tauschgeldmenge einzube- ziehen sind. Diese Geldabg enzungen e o de n auch en sp echende Ko ek u en de Einkommensg ößen. Mi de gesam wi scha lichen Geldmenge (M) ko espondie das nominale Na ionaleinkommen (NE) in seine spezi- 29 Fü die DDR um aß BP den gesam en Ba geldumlau . Da aus den ge- nann en G ünden die Ba geldhal ung im olkseigenen Sek o unbedeu end is , kann BP als ep äsen a i ü den Ba geldumlau im p i a en Sek o angese- hen we den. 30 Eine Ausnahme z. B. is China, wo selbs Abhebungen on Gi okon en kon olile we den und z. T. genehmigungsp lich ig sind. 31 Die T ansak ions unk ion de Spa einlagen wi d an dem Ve häl nis zwi- schen o alen Abhebungen und Einzahlungen p o Jah deu lich, die in Polen nu sel en un e 80 . H. sank. Vgl. R. Po es: The Con ol o In la ion ... , a.a.O., S. 119. 32 Siehe zu sy;s em e gleichenden P oblema ik adäqua e empi ische Geldde ini ionen K-H.Ha wig, H. J. Thieme: Schwankungen on Geld- menge ... , a.a.O., S. 100 - 105. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 64 H. Jö g Thieme ischen Abg enzung, so daß de gesam wi scha liche Kassenhal ungs- koe izien kM z. B. ü Polen be echne we den kann en sp echend (7) k -~ M- NE Zu E mi lung des Kassenhal ungskoe izien en de p i a en Haus- hal e muß den p i a en Geldbes änden (MP) das zu Ve ügung s ehen- de, mi seinen jeweiligen P eisen bewe e e Gü e olumen gegenübe ge- s ell we den. Dies wi d du ch die s a is isch ausgewiesenen, lau enden Ne ogeldeinnahmen de Be ölke ung nich hin eichend ep äsen ie , weil sie eine ein nominale G öße sind. Da ande e sei s die lau ende P oduk ion on Konsumgü e n und Diens leis ungen nich exak e aß wi d, sind de p i a e Ve b auch, die "indi iduelle Konsum ion" ode de Einzelhandelsumsa z als -auch nach Au assung sozialis ische Au o en - ep äsen a i e Indika o en de Konsummöglichkei en de Be ölke ung he anzuziehen. S ell man - weil zei lich am wei es en zu ück e olgba und die Un e schiede in de En wicklung de G ößen e nachlässigba ge ing sind - au den Einzelhandelsumsa z (U) ab 33, läß sich de Kassenhal ungskoe izien de p i a en Haushal e e - mi eln nach (8) MP kMP=-U 3. Mi Hil e dieses Konzep s soll nunmeh ü die DDR und ü Polen beispielha Kassenhal ungsin la ion diagnos izie we den. Beide Län- de wu den nich nu wegen de Ve ügba kei s a is ischen Ma e ials ausgewähl , sonde n auch deshalb, weil sie - wie ande e In la ions- analysen behaup en -un e schiedliche E olge bei de Ve meidung on In la ion zu haben scheinen. Da Polen zudem - im Gegensa z zu DDR - P eisin la ions a en ausweis , kann ein ep äsen a i es Beispiel ü das Vo liegen kombinie e In la ions ypen ge unden we den. Aus den in Tabelle 4 ü Polen und Tabelle 5 ü die DDR zusammen- ge aß en Zei eihen nominale und eale Va iablen kann zunächs ge- olge we den, daß die allgemeine In la ionsbedingung (1) in beiden Lände n e üll is , wobei die jäh lichen Di e enzen zwischen Geld- mengen- und Realeinkommenswachs um ü Polen e heblich deu liche aus allen als ü die DDR. So be ug in de Pe iode 1955 - 1975 in Polen SS Im Einzelhandelsumsa z en hal en sind die Wa en e käu e an Be iebe, Ve wal ungen und ande e O ganisa ionen. Ih An eil is mi ca. 3 . H. ela i ge ing und zudem im Zei ablau nahezu kons an . Nich en hal en sind dagegen Leis ungen (Mie en, S om, Diens leis ungen e c.), de en An eil an den Wa en- käu en de Be ölke ung bzw. am Einzelhandelsumsa z im Zei ablau eben alls kons an is und inso e n e nachlässig we den kann. Vgl. dazu Deu sches In- s i u ü Wi scha o schung, Be lin (H sg.), Handbuch DDR-Wi scha , Hambu g 1977, S. 235. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 65 die du chschni liche jäh liche Ände ungs a e de nominalen Geldmenge MP 19,8 V. H., diejenige des ealen Einzelhandelsumsa zes U nu 7,3 . H. Fü das eale Na ionaleinkommen NE liegen Zahlenangaben e s ab 1960 o : Sein du chschni liches Wachs um be ug bis 1973 7,4 . H., das- jenige de gesam wi scha lichen Geldmenge M in de gleichen Pe iode 16,1 . H. Im e gleichba en Zei aum 1955 bis 1976 is die Geldmenge MP in de DDR du chschni lich um 11,6 . H. p. a. ges iegen, U hingegen nu um 4,9 . H. p. a. Fü Polen allen die s a ken Schwankungen de mone- ä en Expansions a e im gesam en Zei aum sowie de deu liche Ans ieg zu Beginn de siebzige Jah e besonde s au . In de DDR hingegen e - läu die mone ä e Expansion sei Mi e de sechzige Jah e bei sin- kende Expansions a e wei wenige hek isch. Figu 1: Jäh liche Ände ungs a en de Kassenhal ungskoe izien en I-! 20 1/5 -10 o .1960 1 . " I , I " 'I 'I " I, " , 1 , I , I I I I , , I I' ~ . , , " • ) Quelle: Tab. 4 und 5. RM'jI ])DR -.-.- RH i'OLE J ----- RM'P 'POLEN 11 ii .. 'I A j I 1 i i !, i i , Ü ! / I /", V I,' ~I : I I i i 1 11915 i; .. 11 ., I 5 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoll lk 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 Tabelle 4 En wicklung ausgewähl e Va iablen in Polen I Na ionaleinkommenb) Ka s senhaI ungs- Geldmenge a) Einzelhandelsumsa z koe izien en NE NE U U Jah M MP BP DP (nominal) (in P eisen (nominal) (in P eisen kM kMP on 1960) on 1955) I 1955 67.3 12.4 10.9 1.5 110.1 110.1 0.1126 1956 80.5 16.7 14.0 2.7 126.7 127.9 0.1318 1957 00.3 24.7 18.5 6.2 160.2 151.3 0.1542 1958 113.4 29.6 21.3 8.3 174.2 159.7 0.1699 1959 129.0 36.3 23.7 12.6 193.5 175.6 0.1875 1960 154.6 41.5 24.6 16.9 375.5 375.5 200.4 178.6 0.4117 0.2070 1961 169.8 49.5 29.6 19.9 410.7 406.2 218.1 192.8 0.4134 0.2269 1962 185.2 58.8 32.5 26.3 426.1 414.9 231.6 199.8 0.4346 0.2538 1963 230.6 59.2 26.9 32.3 460.1 443.7 243.6 208.2 0.5012 0.2430 1964 251.7 78.1 34.8 43.3 497.1 473.8 256.3 216.7 0.5063 0.3047 1965 278.8 89.8 37.6 52.2 531.3 501.2 280.0 234.7 0.5247 0.3207 1966 322.7 107.2 42.2 65.0 567.2 538.1 299.3 247.6 0.5689 0.3581 1967 370.3 124.7 45.7 79.0 605.8 568.8 321.9 262.6 0.6115 0.3873 1968 423.3 141.7 50.5 91.2 668.8 619.8 348.8 280.2 0.6331 0.4062 1969 514.1 159.1 53.2 105.9 696.1 638.0 376.2 298.6 0.7386 0.4222 1970 600.3 170.9 53.5 117.4 749.2 68l.l 396.0 310.8 0.8012 0.4316 1971 864.3 197.8 61.3 136.5 885.0 798.7 429.5 335.5 0.9767 0.4605 1972 866.3 239.7 69.8 169.9 951.0 854.4 484.5 378.5 0.9109 0.4947 1973 1028.5 298.5 85.5 213.0 1064.8 945.6 544.0 413.7 0.9659 0.5487 1974 -368.2 104.0 264.2 1209.3 1044.3 612.0 436.5 0.6016 1975 -433.0 125.7 307.3 1357 .0 1 138.4 704.4 488.5 0.6147 - ----- - a) In M d . Zlo y, S and am Jah esende. b) In M d. Zlo y. Quelle: Rosznik S a ys yczny , Wa schau 1966, 1971, 1976; T. M. Podolsk , Socialis Banking and Mone a y Con ol, Camb idge 1973, S a ys yka Polska, Finansow 1973, K edi y Obieg Pieniezny 1974. (j) (j) x: "-< 0: a'& ~ m' E! (i) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 ~ Tabelle 5 En wicklung ausgewähl e Va iablen in de DDR Geldmenge a) Jah MP I BP 1955 9.1 4.1 1956 10.6 4.5 1957 12.5 3.5 1958 15.0 3.8 1959 18.2 4.2 1960 22.0 4.5 1961 24.4 4.2 1962 26.0 4.4 1963 28.2 4.5 1964 31.9 4.5 1965 36.4 5.2 1966 40.5 5.5 1967 44.8 5.8 1968 49.7 6.4 1969 55.1 7.0 1970 59.6 7.4 1971 63.4 7.7 1972 68.7 8.8 1973 74.3 9.2 1974 79.8 9.6 1975 85.4 10.1 1976 90.7 10.5 1977 97.4 a) In M d. Ma k, S and am Jah esende. QueUe: S a is ische Jah büche de DDR. Einzelhandelsumsa z I DP U 5.0 31.6 6.0 32.6 9.0 34.8 11.2 38.2 14.0 42.0 17.5 45.0 20.2 47.6 21.6 47.3 23.7 47.4 27.4 49.0 31.2 51.1 35.0 53.2 39.0 55.2 43.3 57.9 48.1 61.4 52.2 64.1 55.7 66.6 59.9 70.5 65.1 74.6 70.2 79.2 75.3 81.9 80.2 85.7 89.4 KassenhaI ungskoe izien kMP 0.2880 0.3251 0.3592 0.3927 0.4333 0.4889 0.5126 0.5497 0.5949 0.6510 0.7123 0.7613 0.8116 0.8584 0.8974 0.9298 0.9520 0.9745 0.9960 1.0076 1.0427 1.0583 1.0895 ~ 0- - co S co Po (ll J co ::l! ::s .... .... ö· ::s ~ ::s Po ~ co '" '" ~ ::s O"Q <: o ::s ...... ::s ~ ~ .... ö· ::s co ::s CI) -J OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 68 H. Jö g Thieme Diese En wicklung inde ih en Niede schlag auch im daue ha en An- s ieg de jeweiligen Kassenhal ungskoe izien en. Wie Figu 1 zeig , wei- sen die Kassenhal ungskoe izien en ü die DDR und Polen übe den gesam en Beobach ungszei aum (Ausnahme: Polen 1968 und 1972) posi- i e Zuwachs a en au . Die Zuwachs a en des Kassenhal ungskoe izien- en haben in de DDR sei 1965 kon inuie lich abgenommen und s eigen e s 1975 wiede an; in Polen un e lagen sie dagegen ela i s a ken Schwankungen. Nach dem hie o geschlagenen Meßkonzep bedeu e dies: - Fü beide Lände läß sich Kassenhal ungsin la ion diagnos izie en, de en Ausmaß in de DDR sei Mi e de sechzIge Jah e ückläu ig, in Polen dagegen un e minde is . - In Polen wechseln hek ische Phasen de In la ionsakzele a ion und -dezele a ion einande ab, wobei das olle Ausmaß de In la ion e s dann sich ba wi d, wenn man zusä zlich die P eisin la ions a e be ücksich ig . - In de DDR wu de dagegen zwischen 1965 und 1974 eine maß olle und ech e olg eiche In la ionsbekämp ungspoli ik be ieben, du ch die die In la ions a e kon inuie lich eduzie we den konn e. Ob ih Wiede ans ieg in jüngs e Ve gangenhei e neu eine Phase de In la ionsakzele a ion einlei e , bleib abzuwa en. Ähnlich wie in Ma k wi scha en schein es auch in den einzelnen sozialis ischen Lände n un e schiedlich gu zu gelingen, dem In la ions- phänomen wi scha spoli isch zu begegnen. 4. Zwischen diesem De ini ions- und Meßansa z on In la ion und den oben geschilde en Indika o konzep en bes ehen Un e schiede und Ge- meinsamkei en, die abschließend zusammenge aß we den können. Wie bei den ande en Meßkonzep en häng die Quali ä de Meße - gebnisse auch bei diesem en scheidend on de Ko ek hei des e - wende en Ma e ials de o iziellen S a is ik ab. Ein Vo eil alle dings bes eh da in, allein un e Ve wendung o izielle S a is iken Exis enz und Ausmaß on In la ion belegen und ih e En wicklung nachzeich- nen zu können, ohne au - ge ade wegen de schmalen Da enbasis - p oblema ische Schä zungen on Nach age- ode Angebo spo en ialen bzw. e s eck en P eiss eige ungen angewiesen zu sein. In diesem Kon- zep is es nich e o de lich, das Ausmaß e s eck e P eisin la ion ab- schä zen zu müssen, weil es implizi du ch den Kassenhal ungskoe i- zien en e aß wi d: Seine Ände ungs a e wi d um diejenigen P ozen - punk e eine a sächlichen, abe s a is isch nich e aß en P eisin la- ions a e als zu hoch ausgewiesen. Ih e ko ek e E assung in de P eis- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 P obleme de De ini ion und Messung on In la ionen 69 s a is ik wü de lediglich eine Subs i u ion de In la ionsanzeige, nich jedoch eine Ve ände ung ih es Ausmaßes bedeu en. Ve mieden wi d somi das unsys ema ische Nebeneinande e schiede- ne E sa zindika o en und pa ielle E scheinungs o men, die es nich e lauben, das Ausmaß des gesam wi scha lichen Phänomens In la- ion einzuschä zen - insbesonde e dann nich , wenn In la ion als länge anhal ende P ozeß e s anden wi d. Einige diese Indika o en schil- de n ielmeh einzelwi scha liche Ve hal ensweisen, die in la ionsbe- ding sein können, nich jedoch sein müssen: Ein ela i nied iges Kon- sumni eau kann en wicklungsbeding , schlech e Gü e quali ä ode ein pa iell ungedeck e Konsumgü e beda können Ausd uck eine sys em- beding eingesch änk en Fähigkei zu s uk u ellen Anpassungen sein, ohne daß no wendige weise ein in la o isches Ungleichgewich au Daue exis ie en muß. Wie de Ve gleich de In la ionen in de DDR und in Polen nach dem hie e wende en Meßkonzep zeig , wä e ein solch un- di e enzie es Vo gehen e ehl . Schließlich is zu be onen, daß im o geschlagenen Konzep die a - sächliche Kassenhal ung gemessen und als ein ex pos -Maßs ab de In- la ions a e e wende wi d. Diese Be ach ung da nich e wechsel we den mi de F age, ob die Höhe de Kassenhal ung on den Wi - scha ssubjek en gewünsch wi d ode nich , was nu du ch die ökono- me ische Schä zung eine en sp echenden Geldnach age unk ion un e Be ücksich igung de speziellen ins i u ionellen Rahmenbedingungen (z. B. Ra ionie ung als explizi es A gumen de Funk ion) bean wo e we den kann 34• Daß dieses, ü gesam wi scha liche Gleichgewich s- ode Ungleichgewich sanalysen übe aus wich ige P oblem ü die In la- ionsmessung une heblich sein dü e, kann aus ansmissions heo e i- schen Übe legungen ge olge we den, nach denen - wodu ch auch imme ausgelös e - In la ionsimpulse in jede geldwi scha lich o ga- nisie en Volkswi scha zunächs einen Ans ieg des Kassenhal ungs- koe izien en auslösen. In Ma k wi scha en wi d diese E ek bei eie P eisbildung übe po olio-Anpassungen und Ände ungen de ela i en P eise in P eisin la ion ans o mie , wobei alle dings ku z is ige Reale ek e zu be ücksich igen sind. In adminis a i en Planwi scha en is diese T ansmissionske e du ch die s aa lichen Planungs-, Lenkungs- und P eisse zungsansp üche meh ode wenige un e b ochen, ohne daß in de Reali ä insbesonde e ü die Haushal e jegliche po olio-An- passungsmöglichkei en besei ig wä en, wie das Ausweichen au " eie" Mä k e ü neup oduzie e Gü e ode Bes andsgü e ge ade zeig . Auch S4 Siehe J. E. Picke sgill: Hype in la ion and Mone a y Re o m in he So ie Union, 1921- 26, in: The Jou nal o Poli ical Economy, 5 (1968), S. 1037- 1048; dies.: A Long-Run Demand Func ion o Money in he So ie Union. A Commen , in: Jou nal o Money, C edi and Banking (1970), S. 123 -131; R. Po es, D. Win e : The Demand o Money ... , a.a.O. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 70 H. Jö g Thieme eine Reduk ion des Fak o einsa zes wä e un e diesen Sys embedingun- gen eine S a egie, "une wünsch e" Kasse abzubauen 35• Be ücksich ig man diese angedeu e en Zusammenhänge, könn e un e den gegebenen in o mellen Ra ionie ungsbedingungen ehe e mu e we den, daß die Wi scha ssubjek e ge ade in E wa ung diese spezi ischen In la ions- o m eine möglichs hohe Kasse zu hal en wünschen, um die Nach eile de Kassenhal ungsin la ion z. B. du ch schnellen Wa enzug i ode Zahlung on Bes echungsgelde n einzelwi scha lich e meiden ode wenigs ens minde n zu können. Diese in la ions heo e isch ele an en F agen können ü adminis a- i e Planwi scha en gegenwä ig nu un olls ändig bean wo e we - den, weil wede die Auslösung on In la ionsimpulsen noch die Abso p- ionsp ozesse un e Einschluß on In la ionse wa ungen heo e isch hin- eichend geklä sind. Ob und inwiewei das o ges ell e De ini ions-, Indika o - und Meßkonzep on In la ion in eine sys emindi e en en und in diesem Sinne e s noch zu en wickelnden, allgemeinen In la ions- heo ie ag ähig is , bleib abzuwa en. 35 Siehe R. J. Ba o, H. I. G ossman: Supp essed In la ion and he Supply Mul iplie , in: Re iew o Economic S udies, 1 (1974), S. 87 -104; dies.: Money, Employmen and In la ion, Camb idge 1976, insbes. Kap. 2. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha Von Kazimie z Laski*, Linz I. Ein üh ung 1. Wi un e suchen in diese S udie die ex e nen U sachen de In- la ionse scheinungen in den sozialis ischen Lände n. Wi beginnen mi dem geschlossenen Modell eine zen algeplan en Wi scha (ZGW). Im wei e en gehen wi zum eigen lichen Thema übe , wobei zwei Va ian en de ZGW un e such we den. In de e s en Va ian e schü z de "P eis- ausgleich" die ZGW o dem Ein luß de Wel in la ion. In de zwei en Va ian e un e suchen wi eine ma k o ien ie e zen algeplan e Wi - scha (MZGW). Hie kann eine en sp echende Budge - und Wechselku s- poli ik die Wi scha o Auswi kungen de Wel in la ion schü zen. An- de s s ell sich in beiden Va ian en die Lage da , wenn sich nich nu das allgemeine P eisni eau au den Wel mä k en e ände , sonde n auch die e ms o ade sich e schlech e n. 2. In de ZGW gib es unabhänig om Wel ma k zwei ech e Mä k e: den A bei sma k und den Konsumgü e ma k , au dem Sachgü e und Diens e angebo en we den!. Die ech en Mä k e sind im P inzip nich a- ionie und spielen bei de In la ionsanalyse eine en scheidende Rolle. Das gil o allem ü den Konsumgü e ma k (de wei e hin auch ku z als "Ma k " bezeichne wi d) und ü das allgemeine P eisni eau de Konsumgü e , das das eigen liche Maß de In la ion da s ell . Das le z e e gil jedoch im ollen Sinne nu ü ein Sys em, in dem das P inzip de ma k äumenden P eise eingehal en wi d. In de ZGW he sch jedoch in de Regel de Ve käu e ma k , und diese Zus and wi d manchmal auch als "Mangelwi scha " bezeichne 2• In eine Man- gelwi scha wi d das P inzip de ma k äumenden P eise und des Ma k gleichgewich es o nich eingehal en. In de Folge bilde die * P o esso an de Johannes Keple Uni e si ä Linz, Konsulen des Wiene Ins i u es ü In e na ionale Wi scha s e gleiche. ! Da übe hinaus gib es Mä k e, die sich aus de Exis enz des nich -s aa - lichen Sek o s e geben; sie we den in diese S udie e nachlässig . 2 Vgl. J. Ko nai: The Measu emen o Sho age, Ac a Oeconomica Val. 16 (3 - 4), 1976, p. 321. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 78 Kazimie z Laski G undnah ungsmi eln (z. B. Fleisch) mangelha is . Es gib un e diesen Ums änden kein o ales Ma k gleichgewich , weil das le z e e ein Gleich- gewich mindes ens au den wich igs en Teilmä k en o ausse z . Blei- ben nun die P eise un e ände , komm es zu eine de ac o Ra ionie ung beim Ve kau on Mangelwa en und die Be ölke ung is auße s ande die Nach age nach diesen Gü e n oll zu be iedigen. Es komm zu Geld- übe schüssen bei den Haushal en. Teilweise we den sie zum Einkau on nähe en ode wei e en Subs i u en e wende (Zwangskäu e) und eilweise e wandeln sie sich in ungewoll e Geld o ä e (Zwangse - spa nisse). Gemäß unse e Annahme en sp ich den Zwangse spa nissen eine nich gewoll e Lage e ände ung bei ande en Konsumgü e n, wel- che nich e kau we den können. Diesem Zus and kann eine E höhung de P eise de Mangelwa en und eine Senkung de P eise de übe schußwa en in gewissen G enzen en - gegenwi ken. Es is abe du chaus nich siche , daß die no wendigen P eisände ungen sich gegensei ig au heben, was eine no wendige Be- dingung de Wiede he s ellung des Gleichgewich s ohne In la ion bilde . Üb igens is eine Beibehal ung de Höhe de Nominallöhne bei eine ela i en Ve eue ung de G undnah ungsmi el ausgeschlossen, was zu Auswi kungen au die gesam e Geldnach age üh . Au diese Weise kann die Ände ung de S uk u des Angebo es, die de S uk u de Nach age nich angepaß is , zu In la ionse scheinungen üh en, auch dann, wenn global gesehen das Angebo und die Nach age einande die Waage hal en. 111. Das o ene Modell eine zen algeplan en Wi scha (ZGW) 11. Bei de Un e suchung de Ein lusses de ex e nen Fak o en au die In la ionsp obleme in den sozialis ischen Lände n gehen wi - wie schon e wähn - on zwei Modellen aus. In dem, in diesem Teil un e - such en und wei e mi ZGW bezeichne en Modell, gib es keinen ech en Wechselku s ü Expo e und Impo e eine sei s, und ü e schiedene Wa en inne halb diese beiden G uppen ande e sei s. In diesem Modell is das in e ne P eissys em on dem ausländischen s eng ge enn . 12. Die Ö nung des Modells de ZGW üh dazu, daß die Nach- ages uk u nich no wendige weise de P oduk ionss uk u en - sp ich und da übe hinaus - im Falle eine nich ausgeglichenen Lei- s ungsbilanz - "die Summe de im· Inland e wende en Gü e und Diens e" mi dem Volkseinkommen nich übe eins imm . Wi nehmen am An ang an, daß die Leis ungsbilanz in emde Wäh- ung ausgeglichen isF. Die Expo e we den un e diese Bedingung 7 Bei s engem Bila e alismus se z diese Annahme o aus, daß die Lei- s ungsbilanz mi jedem Land ausgeglichen is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha 79 nach den Impo en un e den beiden Sek o en e eil . Jede Sek o um aß dahe auch denjenigen Teil de Expo e, de einen en sp echen- den Impo inanzie . Die Um echnung de Wel - au Inlandsp eise s ell jedoch ein P o- blem da , weil es keinen einhei lichen Wechselku s in de un e such en Wi scha gib 8. Die P eise, die de E zeuge ü seine Expo e be- komm , sind ein ach Inlandsp eise, die on de P eisbehö de bes imm sind und dasselbe gil ü die P eise, die de Ve bauche ü die Im- po e zahl . Es gib dahe keinen (ode as keinen) Zusammenhang zwischen den Inlands- und den Wel p eisen de Gü e , die im Außenhan- del umgese z we den. Da aus olg , daß eine in F emdwäh ung ausge- glichene Leis ungsbilanz nu zu ällig in Inlandswäh ung ausgeglichen bleib . Bezeichnen wi mi Ex und Im den We de Expo e bzw. Impo e in F emdwäh ung (z. B. in S), wobei gemäß Annahme Ex = Im gil . Be- zeichnen wi wei e mi Ex und Im dieselben Agg ega e in Inlandswäh- ung. Wi legen (Ex/Ex) = jx und bezeichnen 'T/x als ex pos -Wechselku s de Expo e. Es is kein ech e Wechselku s, weil die Inlandsp eise nich on ihm abgelei e we den. Umgekeh , 'T/x e gib sich aus den Inlands- p eisen bei gegebenen F emdwäh ungsp eisen. De ex pos -Wechselku s 1)x gib die du chschni lichen, inländischen "Kos en" eine Einhei~ F emdwäh ung im Expo geschä an. Es is o ensich lich, daß man ü un e schiedliche Expo wa en und ü un e schiedliche Absa zmä k e einen un e scheidlichen ex pos -Wechselku s bekomm . Wü de nun de Koe izien 'T/x ü die Fes legung de inländischen P eise de Impo gü e eingese z , wä e de Impo we in Inlandsp ei- se Im = im jx = Im (Ex/Ex) = Ex gleich dem Expo we in denselben P eisen. Die Inlandsp eise de Impo gü e we den jedoch nich au diese Weise es geleg . Aus den au onomen Inlandsp eisen de Impo e und ih en Wäh ungsp eisen e gib sich ein ex pos -Wechselku s de Impo e (Im/im) = 'T/m, de nu zu ällig mi jx übe eins imm . De ex pos -Wech- selku s de Impo e gib den du chschni lichen, inländischen "We " eine Einhei F emdwäh ung im Impo geschä an, wobei diese "We " ü un e schiedliche Wa en und ü un e schiedliche U sp ungsmä k e un e schiedlich sein kann. Im allgemeinen gil ü den Saldo eine in F emdwäh ung ausgegli- chenen Leis ungsbilanz (8) PA = Ex -Im = EX' }, -Im' }m = Ex(' }x -' }m) 8 In den RGW-Lände n gib es einen o iziellen Wechselku s, de meis keine (ode as keine) Rolle in den Außenhandels ansak ionen spiel . Um diesen Be eich s:eh es iedoch in unse en Übe legungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 80 Kazimie z Laski wobei PA den s. g. "P eisausgleich" bezeichne . Es gil d. h. de "P eisausgleich" is z. B. nega i , wenn die inländischen Kos en eine Einhei F emdwäh ung kleine als de inländische We diese Einhei sind. De Saldo PA spiel dieselbe Rolle wie de Saldo des Außenhandels. PA < 0 bedeu e einen "Kapi alimpo " , den man jedoch im Un e schied zu einem ich igen Kapi alimpo nich zu ückzahlen muß. Man kann auch PA < 0 als unen gel liche übe weisung in e p e- ie en. Das umgekeh e gil o ensich lich ü den Fall eines posi i en Saldos des "P eisausgleichs" de einem "Kapi alexpo " gleichzuse zen is 8• De "P eisausgleich" unk ionie du ch das S aa sbudge . Wenn z. B. PA < 0 is , e scheinen im Budge zusä zliche Einnahmen und umge- keh im Falle PA> O. 13. Nehmen wi je z an, daß es einen Saldo de Leis ungsbilanz in F emdwäh ung gib . In diesem Fall kann man mi dem ausgeglichenen Teil de Umsä ze wie ühe e ah en, und au diese Weise den "P eis- ausgleich" PA e mi eln. De eigen liche Saldo des Außenhandels wi d dann au Inlandsp eise umge echne , mi Hil e on 'YJx ode 7Jm wenn ein Kapi alexpo bzw. -impo s a inde . Es gil dahe (9) E = (Ex -Im) 1Jx ü Ex - Im > 0 und (9') E = (Ex -Im) 1Jm ü Ex - Im < 0 wobei E den Saldo de Leis ungsbilanz in de Inlandswäh ung bezeich- ne . De We des Saldos E wi d imme dem Sek o 1 zuge echne und zwa deshalb, weil diese Saldo denselben Ein luß au das Volks e - mögen wie die In es i ion ausüb . De Un e schied bes eh da in, daß sich die In es i ion au das Real e mögen und de Saldo des Außenhan- dels au die Ne o o de ungen an das Ausland auswi ken. Wenn man je- doch das Volks e mögen als Summe aus dem Real e mögen und de Ne o o de ungen an das Ausland e aß , muß man auch die Summe I + E als Ganzes be ach en. Da aus olg , daß die sachliche Fo m des Saldos des Außenhandels (sowei sie übe haup e mi el we den kann) bei de sek o alen Zu- o dnung keine Rolle .spiel . Auch dann wenn de Impo übe schuß in g Vgl. L. Zienkowski: Doch6d na odowy Polski 1937 -1960, Wa szawa 1963, ozdz. V, § 4. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha 81 de Fo m on Konsumgü e n e schein , wi d e dem Sek o 1 zuge- o dne . Ohne diesen Impo übe schuß müß e nämlich de ou pu im Sek o 2 g öße und im Sek o 1 kleine sein, d. h. die In es i ion müß e ce e is pa ibus da un e leiden. Mi de selben Beg ündung wi d dem Sek o 1 de "P eisausgleich" PA zugeo dne . Unse Schema sieh dahe in einem o enen Modell so aus: Wi + Mi = (I + PA + E) + (R + Q) W2+ M2 =K W +M =Y wobei die ühe abgelei e en Gleichgewich sbedingungen au dem Kon- sumgü e ma k ih e Gel ung beibehal en. Lediglich die Fo mel ü den Budge übe schuß wi d je z e gänz (10)' B = M - [(I + PA + E) + N] ode (10') B = M - (PA + E) -(I + N) De Saldo E wi d dahe analog zum "P eisausgleich" PA behandel . Die Summe PA + E wi d zu den S aa sausgaben addie ode on den S aa seinnahmen subs ahie . Sie wi k sich au den Budge übe schuß posi i aus, wenn PA + E < 0 is . Im umgekeh en Falle wi d de Bud- ge übe schuß e minde . 14. Das Haup in e esse dieses Re e a es bes eh in de Un e suchung des Ein lusses de Wel in la ion au die In la ionse scheinungen de so- zialis ischen Lände . Be o wi uns diese Au gabe zuwenden, scheinen jedoch manche allgemeine e Beme kungen angeb ach . Wi beginnen wiede mi eine ausgeglichenen Leis ungsbilanz und lassen die Rolle des "P eisausgleichs" auße ach . Im allgemeinen wi k sich de Außenhandel an iin la ionä aus. Das läß sich mindes ens au 2 Fak o en zu ück üh en: au die e höh e Flexibili ä und A bei sp oduk- i i ä eine o enen Wi scha e glichen mi eine Wi scha ohne Außenhandel. Die e höh e Flexibili ä e gib sich aus de übe windung de Engpässe in de Wi scha . Im allgemeinen lassen sich alle P oduk ionszweige in angebo s- und nach agebes imm e Zweige un e eilen. Die Expansion de le z e en is lediglich du ch die E wei e ung de Nach age bes imm . Ande s is es mi den e s e en. In olge de na ü lichen Bedingungen (z. B. beg enz e Mine al o kommen, ode Knapphei ande e P oduk ions- ak o en, die übe haup nich - ode nu langsam und eilweise - übe - wunden we den können) gib es Zweige, die nich ims ande sind, ein ge- wisses Wachs ums empo zu übe sch ei en ode übe haup zu e eichen. 6 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoll lk 106 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 82 Kazimie z Laski Die Ve so gung de Wi scha mi Gü e n, die die angebo sbes imm- en Zweige lie e n, kann du ch Impo e e gänz we den, wobei diese Impo e du ch Expo e de nach agebes imm en Zweige inanzie we - den. Wi haben schon ühe da au hingewiesen, daß die Anpassung de Angebo s- an die Nach ages uk u eine selbs ändige Rolle bei de Siche ung des Ma k gleichgewich s spiel . Aus diese Sich is die an i- in la ionä e Wi kung des Außenhandels o ensich lich. Auch bei übe - windung de une wa e en Lücken (wie z. B. im Falle eine Miße n e) spiel de Außenhandel sowei die Finanzie ung de zusä zlichen Expo e gesiche is , eine äuße s wich ige Rolle. Wi haben bis je z on Impo en gesp ochen, die gewisse maßen no - wendig sind, weil die Wi scha ohne diese Gü e nich - ode nu schlech - auskommen kann. Abe auch da übe hinaus äg de Außenhandel du ch eine eiwillige A bei s eilung zu E höhung de olkswi scha lichen E izienz, die le z en Endes zu E höhung de A - bei sp oduk i i ä üh , bei. Das is o allem do de Fall, wo s eigen- de Skalene äge o kommen und wo Spezialisie ung zu s eigende E i- zienz üh . Nehmen wi an, daß das Ve häl nis Yl/Y2 un e ände bleib , d. h. die S eige ung de A bei sp oduk i i ä in Folge des Außenhandels bezieh sich gleiche maßen au beide Sek o en. Un e diesen Ums änden - e - glichen mi eine Wi scha ohne Außenhandel - kann mi einem gege- benem Nominallohn w z. B. eine höhe e In es i ionsquo e e eich we - den (weil bei gegebenem P eis-Lohn Ve häl nis die A bei sp oduk i i- ä q2 höhe is ) ode eine gegebene In es i ionsquo e kann mi einem höhe en Nominallohn w e bunden we den. In beiden Fällen üh die E höhung de A bei sp oduk i i ä zu Senkung de In la ionsge ah . 15. De Saldo des Außenhandels e wei e die P oblems ellung de In- la ion um einen wich igen Fak o . Bei eine nega i en Leis ungsbilanz und Kapi alimpo en kann z. B. eine höhe e In es i ionsquo e I!Y e - eich we den bei einem un e ände en Ve häl nis Ll/L2, das - nehmen wi an - dem P eis-Lohn Ve häl nis bei gegebenem q2 angepaß is . In de Ta , ce e is pa ibus kann die In es i ion um so g öße sein, je g öße de Be ag on E. Bezeichnen wi mi I und I + M, (M > 0), die In es i ion ohne bzw. mi einem Kapi alimpo on E < 0; es gil nun I = I + M + E = I wenn M = I E I = - E. Kapi alimpo e machen es dahe möglich die In es i ionsquo e zu e höhen ohne einen In la ions- schub zu e u sachen. Die an iin la ionä e Wi kung is noch s ä ke , wenn die Kapi alimpo e zu keine E wei e ung de In es i ion üh en, jedoch is in diesem Falle die spä e e Rückzahlung de K edi e schwie i- ge . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha 83 In den 70e Jah en is die Ve schuldung de sozialis ischen Lände gegenübe dem Wes en e heblich ges iegen. Was ü einen Ein luß au daß Ma k gleichgewich we den diese K edi e au lange Sich ausüben? Die sozialis ischen Lände legen We nich nu au die E wei e ung de In es i ion, sonde n auch au das know-how und die mode ne Technologie, die gleichzei ig impo ie we den. Man ho , daß die au diese Weise zu- sä zlich e ich e en Kapazi ä en, zusammen mi dem ela i nied igen Lohnni eau die Bedingungen eine Expo expansion scha en, die die spä e e Rückzahlung de K edi e e möglichen wü de. Diese Möglichkei bes eh und in diesem Falle wü den die K edi e nich nu eine ku z- is ige, sonde n auch eine lang is ige Locke ung de Schwie igkei en in de Wi scha b ingen. Na ü lich muß bei de Rückzahlung de K edi e ein Expo übe schuß (E > 0) e wi scha e we den und diese Fak o pe se wi k in la ionä , weil e ce e is pa ibus zu Auswei ung de Be- schä igung im Sek o 1 üh . Wenn jedoch die Kapazi ä en zusä zlich e wei e wo den sind und die E izienz (gemessen auch in de A bei s- p oduk i i ä ) zusä zlich ges iegen is , kann die höhe e Belas ung des Volkseinkommens ohne wei e es e k a e we den (diese Belas ung kann ce e is pa ibus um so g öße sein je höhe q2 is ). Dies is jedoch lediglich eine Möglichkei , keineswegs eine No wendig- kei . Die pessimis ische Va ian e sieh ande s aus. T o z de impo ie en Technologie und des know-how geling de Du chb uch in den wes lichen Mä k en nich . Es bes ehen wei e hin Schwie igkei en im Außenhandel, nun abe po enzie du ch die No wendigkei , einen Expo übe schuß zu e wi scha en. Wenn die Expo e nich ges eige we den können, müssen le z en Endes die Impo e zu ückgehen, mi nega i en Wi kun- gen ü die Gesam wi scha und auch ü das Ma k gleichgewich . Welche Va ian e sich du chse zen wi d, kann nich o ausgesag we - den, de Nachd uck jedoch, mi dem die sozialis ischen Lände sich um Koope a ions e äge bemühen, beweis , daß man um die Absa zmög- lichkei en beso g is und e such , sie gleich bei de E ich ung de neu- en Kapazi ä en siche zus ellen. Das is eine gewisse Lösung, es schein jedoch unwah scheinlich, daß die Schwie igkei en diese Lände im Außenhandel, die nu einen Re lex de in e nen P obleme bilden, ohne wei gehende ökonomische und poli ische Re o men übe wunden we den können. 16. Die wes lichen Kapi alimpo e e möglichen nich nu die E hö- hung de zulässigen In es i ionsquo e und den Zugang zu mode nen Technologie. Sie e möglichen da übe hinaus die übe windung de Ve - so gungsschwie igkei en, da manche Rohs o e und Zwischenp oduk e in g öße e Menge impo ie we den können. Wenn nun Kapi alimpo e ge ä ig we den, können zusä zliche Rohs o e, Ma e ialien und Halb a- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 84 Kazimie z Laski b ika e impo ie und die bes ehenden Kapazi ä en besse ausgelas e we den. Die sich da aus e gebende S eige ung de P oduk ion und de A bei sp oduk i i ä äg zum Ma k gleichgewich bei. Die zu beob- ach ende Beschleunigung des Wachs ums in olge de Kapi alimpo e (z. B. in Polen, in de e s en Häl e de 70e Jah e) läß sich eilweise au die Locke ung de Engpässe im Außenhandel zu ück üh en. Wie schon e wähn , wi k jedoch de selbe Fak o in umgekeh e Rich ung, wenn die K edi e beim Wei e bes ehen de Schwie igkei en im Außen- handel zu ückgezahl we den müssen. Sie beein lussen dann nega i das Ma k gleichgewich und s ellen einen zusä zlichen In la ions ak o da , dessen S ä ke nich nu an dem zu e wi scha enden Expo übe schuß, sonde n auch an de ehlenden Ve so gung mi knappen Rohs o en und Ma e ialien gemessen we den muß10. 17. Wenden wi uns nun dem P oblem de Wel in la ion und ih e Auswi kung au die sozialis ischen Lände zu, wobei am An ang ange- nommen wi d, daß die e ms o ade un e ände bleiben. Un e dem Regime des "P eisausgleichs" üb die Wel in la ion keinen Ein luß au das inländische P eisni eau aus, das ex de ini ione om Wel ma k un- abhängig is . Die einzige Folge is die au oma ische Senkung de ex pos - Wechselku se "Ix und 17m. Wenn z. B. die Wäh ungsp eise de Expo e und Impo e eines Landes sich e doppeln, we den die ex pos -Wechsel- ku se dieses Landes halbie , wobei de "P eisausgleich" ce e is pa ibus un e ände bleib . In de Ta PA =Ex-Im mi Ex = Ex l7x, und Im = Im "Im bleib un e ände , wenn Ex und l7x mi 1 + (X mul iplizie bzw. di idie we den, wobei (X die Wachs ums- a e de Wäh ungsp eise de Expo e bezeichne und dasselbe mu a is mu andis ü die Impo e gil . Das Ausbleiben jedes Ein lusses au das in e ne P eisni eau is e - s ändlich, weil die ealen Kos en de Impo e gemessen in Expo en sich nich geände haben. Un e gewissen Ums änden is die Lage jedoch meh komplizie . S ellen wi uns o , daß ein Land Auslandsk edi e be- komm , die nominal es gese z sind und -Eo = Imo -Exo (Eo < 0) Ein- hei en in F emdwäh ung ausmachen ll . De Saldo in Inlandswäh ung be- äg ohne und mi Wel in la ion Eo = Eo l7m bzw. EI, wobei (11) E1 = Eo /(1 + 01:) = Eo "Im/(1 + (X) 10 Vgl. Kazimie z Laski: Kapi alimpo e und Wachs um de sozialis ischen Lände , in: In e na ionale Wi scha -Ve gleiche und In e dependenzen, he ausgegeben on F ied ich Le cik, Fes sch i ü F anz Nemschak, Sp in- ge -Ve lag, Wien -New Yo k, 1978, S. 491- 506. 11 Mi JE wi d de Saldo de Leis ungsbilanz in F emdwäh ung bezeichne . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha 85 d. h. sein Be ag is (1 + (X) mal kleine , wobei (X die Wachs ums a e de Wäh ungsp eise de Impo e bezeichne . Das un e such e Land e leide dahe un e diesen Ums änden einen ealen Ve lus und muß z. B. die In es i ion I en sp echend kü zen und (ode ) das P eis-Lohn Ve häl nis e höhen. Im zwei en Fall we den In la ionse scheinungen kaum zu e - meiden sein. Umgekeh bei einem Expo übe schuß, de ü einen Schuldendiens e wende wi d, wi k sich eine Wel in la ion au das Ma k gleichge- wich posi i aus. S ellen wi uns o , daß ein Land einen posi i en Sal- do des Außenhandels in F emdwäh ung in de Höhe Eo = Ex o -[mo (E o > 0) e wi scha en muß. De Saldo in Inlandswäh ung be äg , ohne und mi Wel in la ion Eo = Eo'Y)z bzw. EI, wobei (11') Ei = Eo/(1 + (X) = Eo 'YJz/(1 + IX) wobei (X die Wachs ums a e de Wäh ungsp eise de Expo e bezeichne . De eale We des Expo übe schusses sink dahe (1 + (X) mal und wenn z. B. die In es i ion un e ände bleib , kann das P eis-Lohn Ve häl nis sinken, was sich an iin la ionä auswi ken wü de. Wenn ein Land gleich- zei ig al e Schulden zu ückzahl und neue K edi e, die nominal beg enz sind, au nimm , kann das Ne o-E gebnis de Wel in la ion au das Ma k gleichgewich nich o ausgesag we den. 18. Nehmen wi je z an, daß sich die e ms o ade eines Landes e - schlech e n. Wenn (X und ß die Wachs ums a en de Expo p eise bzw. de Impo p eise au dem Wel ma k bezeichnen gil (X< ß. Gehen wi on eine ausgeglichenen Leis ungsbilanz aus, so en s eh in olge eine Ve schlech e ung de e ms o ade ein Impo übe schuß, den wi in F emdwäh ung mi -E bezeichnen. Es gil nun (12) E = Ex (1 +~) - Im (1 + ß) = Im (~ - ß) wobei Ex = Im die nominalen G ößen o de Ände ung de e ms o ade bezeichnen. Es is o ensich lich, daß das eale Ausgangsni eau de Impo e ce e is pa ibus nu dann au ech e hal en bleiben da , wenn -bei ausgeglichene Leis ungsbilanz -zusä zliche Expo e ge ä ig wu den. Die ealen Kos en de Impo e s eigen dahe und sie d ücken sich in eine nied ige en A bei sp oduk i i ä aus. In einem geschlossenen Modell häng die A bei sp oduk i i ä aus- schließlich on de physischen A bei sp oduk i i ä ab. In einem o e- nen Modell komm noch de Ein luß de e ms o ade dazu. Ve schlech- e n sich die e ms o ade, müssen ü dieselben Impo e meh Ex- po e ge ä ig we den und die A bei sp oduk i i ä gemessen in Impo - gü e n sink , nich deshalb, weil die physische P o-Kop -E zeugung sich OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 86 Kazimie z Laski geände ha , sonde n deshalb, weil die E izienz im Außenhandel ge- sunkenis . Die Auswi kungen au das Ma k gleichgewich sind jedoch iden isch wie im Falle de Senkung de physischen A bei sp oduk i i ä . Bei un- e ände en Ve wendungsp opo ionen des Volkseinkommens und bei un e ände em Nominallohn komm es zu Bildung eine In la ions- lücke, weil das Ve häl nis Y2/W gesunken is und zwa in olge de Sen- kung on q2. Das Ausmaß de In la ionslücke s eig noch meh , wenn e such wi d, die In es i ionspläne o z de Senkung de A bei sp o- duk i i ä ql du chzuse zen. In diesem Fall s eig ce e is pa ibus das Ve häl nis Ll/L2 und die no wendige E höhung des P eis-Lohn Ve häl - nisses is noch g öße . Umgekeh , is man be ei die In es i ionsquo e zu senken, wi d de In la ionsd uck kleine . Gleichgül ig ob man die In es i ion und den Konsum gleiche maßen senk ode man de einen ode ande en Ve wendung des Volkseinkom- mens den Vo ang ein äum , die Ve schlech e ung de e ms o ade bedeu e einen ealen Ve lus des be o enen Landes und de "P eis- ausgleich" bie e gegenübe E scheinungen diese A keinen Schu z. Ce e is pa ibus muß eine Ve schlech e ung de e ms o ade zu eine E höhung des inländischen P eisni eaus üh en. Es is o en, ob dabei die P eiss uk u den e ände en e ms o ade angepaß wi d ode nich . De inne en Logik de ZGW en sp ich ehe die Beibehal ung de bes ehenden P eis s uk u , die auch ühe on dem Wel ma k un e schiedlich wa . Ob das ökonomisch sinn oll is , is eine ganz ande e F age. Aus diese Sich wä e die Anpassung de P eiss uk u an die geände en e ms o ade du chaus beg ünde . Wenn de Wäh ungsp eis des Gu es A zweimal höhe als des Gu es B is , is es sinn oll dem Ve b auche dieses Gu es die sich da aus e ge- bende T ans o ma ions a e in Fo m de inländischen P eis ela ion mi - zu eilen. De Konsumen (ode auch P oduzen ) kann dann e suchen, das eu e gewo dene Gu spa same zu e wenden ode du ch billige e Gü e zu subs i uie en. O ensich lich gel en diese übe legungen auch ü die P eise jene Gü e , die nich du ch den Außenhandel gehen und de en Anpassung an die in e ne T ans o ma ions a e is genau so gu beg ünde . Wi kommen dahe zum Schluß, daß die F age de Anpas- sung de P eis s uk u an die geände en e ms o ade einen Teil des iel b ei e en F agekomplexes de P eise in de ZGW im allgemeinen bilde . Es soll noch da au au me ksam gemach we den, daß die Ände ung de e ms o ade auch ih e Ve besse ung bedeu en kann und die le z- e e wi k pe se an iin la ionä . Auch de Zusammenhang mi de Wel - in la ion is nich no wendig. Genauso wie es eine Wel in la ion ohne OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 In la ionsp obleme eine o enen sozialis ischen Volkswi scha 87 Ände ung de e ms o ade geben kann, kann es eine Ände ung de e ms o ade ohne Wel in la ion geben. 19. De Mangel eines einhei lichen Wechselku ses und eines Zusam- menhanges zwischen de P eiss uk u im In- und Ausland bedeu en nich , daß die En scheidungen im Be eiche des Außenhandels in de ZGW no wendige weise i a ional sind. Wenn man on de bes ehen- den P eiss uk u im Inland ausgeh , kann man mi Hil e en sp echen- de Me hoden z. B. die ela i e Ren abili ä e schiedene Expo e ode Impo subs i u e un e suchen. Man kann auch s. g. Scha en-Wechsel- ku se es legen, die eine En scheidungshil e bei de Wahl de Expo e (und Impo subs i u e) bilden. Es wi d z. B. e lang , daß die inländi- schen Kos en eine Einhei emde Wäh ung im Expo einen G enz- we nich übe sch ei en dü en. Alle Expo e, die diese Kalkula ion nich aushal en, we den - mindes ens heo e isch -ges ichen, wobei die Scha en-Wechselku se nach Mä k en und Lände n di e enzie we den können. Wenn es nun eine Wel in la ion gib und die inländischen P eise s abil bleiben, müssen die Scha en-Wechselku se de neuen Lage angepaß und zwa gesenk we den. Ein di ek e Ein luß de Wel in la ion au das P eisni eau in de ZGW läß sich auch in diesem Falle nich es s ellen. Die Scha en-Wechselku se üben im Außenhandel eine ähnliche Rolle wie ech e Wechselku se aus. De Un e schied bes eh da in, daß im le z- e en Falle die Expo - und Impo i men di ek dem Ein luß de F emdwäh ungsp eise ausgese z sind, wäh end im e s en Falle die Scha en-Wechselku se lediglich eine En scheidungshil e bilden und in die inanzielle Lage de Fi men nich eingebau sind 12 • Dieses Me kmal is nich zu ällig, es en sp ich de beg enz en Rolle de Ma k signale in de ZGW im allgemeinen. IV. Das o ene Modell eine ma k o ien ie en zen algeplan en Wi scha (MZGW) 20. Die MZGW bezeichne ein Modell de zen algeplan en Wi scha , das den Ma k mechanismus - mindes ens im Be eiche des Außenhan- dels - ak i ausnü z . Im Modell de MZGW gib es Wechselku se, die den Be ieben In o ma ionen aus dem Wel ma k übe mi eln. Mi els diese Wechselku se we den Expo e löse in F emdwäh ung au In- landswäh ung umge echne . Ähnlich geschieh es bei den Impo en, de- 12 Vgl. S anislaw Polaczek: The T ade E ec s o Exchange Ra e Policies, in: Money and Finance in Eas and Wes , ed. by C. T. Saunde s, The Vienna Ins i u e o Compa a i e Economic S udies, Sp inge -Ve lag, Wien -New Yo k, 1978, p. 188. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38 94 Kazimie z Laski güns ige Mä k e, die P eise ü Indus iewa en sind kaum einhei lich, es gib ku z gesag e i o iale P obleme des Außenhandels. Le z ens gib es ein P oblem de Wa ens uk u des Außenhandels, das mi dem Konzep des Bündels on Expo - bzw. Impo gü e n übe haup nich e aß we den kann. Im Zusammenhang dami gib es meh als einen Wechselku s und auch Auswi kungen de Ände ung de Wechselku se au die geog aphischen Rich ungen und au die Wa enzusammense zung des Außenhandels müß en be ücksich ig we den, dies wü de uns iel- leich zu Re ision manche aschen Schluß olge ungen e anlassen. Das kann jedoch nich meh in diesem, schon zu lang ge a enem Au sa z e such we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44550-9 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:38