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Akademinei dabartinės latvių literatūrinės kalbos gramatikai pasirodžius

A. Sabaliauskas

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Lenstein (Bielenstein) ir eine andere to lettische Grammatik der Zeit'. Die Situation hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. 1922 m. In der Geschichte der lettischen Grammatik erhebt sich ein Gipfel, ne den wir noch bald erreichen werden, Janio Endzelyno „Lettische Grammatik“. 1938 m. 2006 to erschien das Buch „Latviešu valodas skaijas un formas“ des Autors. 1951 m. Maximum J. Mit der Veröffentlicsu hung von Endzelynas Grammatik mit Ergänzungen in lettischer Sprache ir erhielten die Letten den ersten Band® der akademischen Grammatik der modernen Literatursprache. | Das Erscheinen dieses — Bandes ist ein paar Jahre Lettland TSR Akademie der Wissenschaften Das ir Ergebnis der intensiven Arbeit des Kollegiums des Grammatiksektors des Instituts für Sprachliteratur. Die Autoren der Aktivität: A. Ahero, A. Bergmane, A. Blinkena, R. Grabis, M. Lepika, R. Melbikse, A. Michelsone, T. Puoryte, M. Saul-Sleine. Das Redaktionskomitee besteht aus: A. Bergmanė, R. Grabis, Lepika, M. Sokolas E. (Hrsg.). Die größte Last beim Schreiben dieser Grammatik lag auf dem verdienten Lettland Kulturperson der UdSSR R. Grabiui, der nur einzelne Kapitel ne schrieb, redigierte, aber den gesamten Arbeitsproir zess der Grammatik leitete. Die Grammatik Manuskript wurde bereits abgeschlossen 1956 m. Tų Im Herbst fand eine Diskussion über dieses Manuskript statt, in dem be Lettland TSR Wissenschaft Akademie An der ir Veranstaltung nahmen Professoren, Lehrer, Journalisten und andere Vertreter der Gesellschaft ir teil. Einige litauische und estnische Sprachwissenschaftler waren direkt oder ar indirekt an der Diskussion der ir Handschrift beteiligt. Bei der Diskussion über das Grammatikmanuskript wurden zahlreiche umstrittene Fragen, ungelöste Probleme aufgeworfen. Unter anderem wurde die Frage der Reform der lettischen Rechtschreibung sehr ir scharf angesprochen. Die Reform der Schrift, die schwierige redaktionelle Arbeit einige ir andere Hindernisse verzögerten die schriftEine Grammatik der heutigen lettischen Literatursprache in diesem Umfang erscheint zum ersten Mal. Es ist die ne erste Grammatik dieser Art für das Lettische, aber auch ir für die baltischen Sprachen im Allgemeinen. Der Begriff der modernen Sprache umfasst in dieser ne Grammatik nicht nur die lettische Literatursprache der letzten Jahrzehnte, sondern die gesamte Periode der Entwicklung der Literatursprache von In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts (bei der Prüfung der Grammatik-- Manuskript, einige, z.B. Prof. J. Loja, schlug vor, die šį Periode Mitte des XIX Jahrhunderts) bis heute zu beginnen. Die Grammatik stützt sich auf ein außergewöhnlich umfangreiches — sprachliches Sachmaterial aus den Werken der besten lettischen Schriftsteller, beginnend mit den Brüdern R. ir M. Kaudzyčiais, Apsyšu Jekabu, Rudolfu Blaumanis ir bis hin zu den Meistern der sowjetischen lettischen Literatur. Selbst verwendete ir Volkssagen, wissenschaftliche Prosa, Zeitschriften. Da Grammatik normativ ist, werden Dialektphänomene nur selten berücksichtigt, meist nur in Fällen, in denen sie sich direkt auf einzelne Wörter beziehen. su 1 Über die grammatischen Merkmale der lettischen Sprache plg. R. Einführung in die lettische 17. Sprache. — Institut un für Sprachund Literaturwissenschaft 5, 205 — — 266, Riga 1955; R. Grisle, 17. Jahrhundert kū Grammatik der lettischen Sprache — Geschichte un Quelle, Schriften des Instituts für Sprache und Literatur, 7, 245—255, Riga 1958; R. Grisle, Réhehiezens un Grammatik to gegen den verworrenen Einhorn-Artikel. — Bündel von Schriften, eine Hommage an den akademischen Professor Dr. Janim Die Liebe des Lebens 85 un 65 zur Erinnerung an die Jahre der Arbeit, 479 —526, Rigā, J. 1959; Endzelins, Grammatik der lettischen 22—23, Sprache, Riga, 1951; J. Einführung in die weiße Philosophie 67 —68, Rigd, 1945; A. Bielenstein, Die lettische Sprache, 1, 20 —28, Berlin, 1863; J. Nichtdre, Lettische Literatur, 1, 76—78, Riga 1952. 2 Grammatik, Phonetik, Morphologie, Grammatik, Phonetik, 1, Morphologie un PSR Zindtgu Akademiker Verlag, Rigd, literarische 1959, 830 Psl. 326 Sprache Fakten. Eine ziemlich schwierige Aufgabe für Grammatiker war die historische Behandlung von Phänomenen. Ohne historische Elemente ist es wohl kaum möglich, eine umfassende Grammatik der heutigen lettischen Sprache zu schreiben. Auch die Autoren dieser Grammatik sind dem Historismus nicht entgangen. Historismus ist jedoch keine Dissonanz zu den Phänomenen der gegenwärtigen Sprache, sondern hilft im Gegenteil, diese Phänomene besser zu verstehen. Mit diesem Historismus sind auch Elemente der litauischen Sprache untrennbar verbunden, die helfen, einzelne Fakten der lettischen Sprache zu beleuchten. Bei dieser Gelegenheit ist zu bemerken, dass Elemente der litauischen Sprache, Fragen des Verhältnisses zwischen Lettisch und Litauisch in vielen früheren Grammatiken der lettischen Sprache zu finden sind, und die Überlegungen einiger Autoren früherer lettischer Grammatiken über die Verwandtschaft der litauisch-lettischen Sprachen sind äußerst interessant und schwer zu ertragen, ohne sie hier zu zitieren. ir be ir jų Da ist es. Im 18. Jahrhundert schrieb Gotthard Friedrich Stender in seiner Grammatik: ,,Die Lettische Sprache Sprache ist eine Schwester der Litauisch. Ich berufe mich nicht blo auf die Aehnlichkeit ihrer Benennung, indem Litauen, wie die Litthauer ihr Land nennen, und Latwi, wie sich die Letten nennen, ziemlich ahnlich lauten, sondern hauptsichlich auf die Übereinstimmung der Zeichen Sprachen... Beyde Sprachen, sowohl die Lettische als die Litauische, sind Abstimmlinge von der Slavonischen“®- O Christoph Harder, ergänzend G. F. Stender Grammatik, noch interessanter „klärt“ die šį Frage: ,,Nach dieser Die Hypothese liefle sich nun auch wohl erklūren, wie die litauische Sprache eine Schwester der lettischen seyn kann. So wie die Letten urspriinglich ein russischer Stamm waren, so waren die Littauer ein pohlnisches Volk. Noch jetzt ist die russische und pohlnische Sprache sehr verwandt: wahrscheinlich jenen in Zeiten noch mehr. Nimmt man nun an, daB irgend ein Stamm des teutschen Volks sich hier als Kolonie niederliel, so ist es ja ein geringes, auch noch weiter anzunehmen, dal diese Kolonie nicht blos lings dem Ufer der Seine Ostsee, wo die Letten wohnen, geblieben, sondern auch tiefer ins Land den zu Littauern gegangen sey. Wo Sie nun ihre Sprache mit der russischen vermischten, entstand die da lettische Sprache; sie wo solche aber mit der pohlnischen vermischten, entstand die littauische““*. da A. Bylenstein, der in seiner Grammatik einen Überblick über die lettischen Grammatiken gab, wies als Mangel dieser Grammatiken darauf hin, dass die jų Autoren die Fakten der lettischen Sprache nicht mit den su Fakten der ir litauischen slawischen Sprachen vergleichen (,,...die fruchtbare Vergleich mit dem Littauischen und Slavischen meist ganz unterlūsst“*). Pacio A. Bylenstein Grammatik, natürlich, kann nicht diese bo 3 Lettische Grammatik, verfasset von Gotthard Friedrich Stender..., Zweibettzimmer Auflage... 9—10, Mitau, 1783. (Lettisch ist die Schwestersprache des Litauischen. Aš Ich ne verlasse mich nur auf die Ähnlichkeit des Namens, dass Litauen, wie die Litauer ihr Land nennen, Latvi, wie die Letten ir genannt werden, klingen ziemlich ähnlich, aber das Wichtigste ist die Übereinstimmung der beiden Sprachen... Beide Sprachen, beide Sowohl Estnisch ir als auch Litauisch stammen von slawischen Sprachen ab.) t Anmerkungen und Hinweise Zusūzze zu der lettischen Grammatik des Deutschen Herrn Propst Stender, von Christoph Harder, Zweite und vermehrte Ausgabe, 10—11, Mitau, 1809. (Inwiefern das Litauische eine Schwestersprache des Lettisch sein kann, lässt sich nach dieser Hypotheir se so erklären. So wie die Letten iš ursprünglich russischer Abstammung waren, waren die Litauer eine polnische Nation. Auch heute ir sind die russisch-polniir schen Sprachen sehr verwandt: damals waren sie wahrscheinlich noch enger verwandt. Wenn man annimmt, dass sich irgendein deutscher Stamm hier als Kolonie niedergelassen hat, ist es nicht ši schwer anzunehne men, dass die Kolonie nur An der Ostseeküste, wo die Letten leben, aber tiefer die litauische Seite ir vorgedrungeį n. Wo sie ihre Sprache mit der russischsu en Sprache vermischten, dort entstand o die su lettische — Sprache, wo die polnische Sprache entstand, dort entstand die litauische Sprache.) 5 A. Bielenstein, Die lettische Sprache, 1, 28, Berlin, 1863. 327 Auf Seite 44 wird bei der Verwendung des schmalen e, č nicht ganz genau formuliert: „+, vedu (no senūka vežu), metu (no sendka mešu) u. c.“ Der Leser kann verstehen, dass lat. vedu < vefu, also du < Zu usw. Auf S. 106 wird bei der Untersuchung von Substantiven mit dem Suffix -emis auch das Wort kermenis erwähnt und erklärt, dass es sich um eine Entlehnung aus der alten preußischen Sprache (kermens) handelt. Der Leser, der die Geschichte der lettischen Sprache nicht besser kennt, könnte denken, dass die Letten dieses Wort von den Preußen übernommen haben, während es in die lettische Sprache von Atis Kronvalds (1837— bereits mehrere Jahrhunderte nach dem Aussterben der preußischen Sprache) eingeführt wurde. Auf Seite 424 wird angegeben, dass das Wort (der Stamm), von dem das Adjektiv pilns stammt, verschwunden ist, und auf Seite 155 steht: „trituvis 1875), (blakus verbam pilt or nozimi „klūt po pilnam“)“. Somit ist der Zusammenhang von ir Worten voll mit pilt völlig unklar. In Litauisch muss man das Wort visas aussprechen als todas und nicht todas (S. 531), und in Altfranzösisch vissa (S. 531) ist es richtiger, es als wissa zu schreiben. Man muss alle} gute, alle—gute Seiten schreiben. ). ne (465 Das lateinische jd-, mit dessen Hilfe die Notwendigkeitsfolge (vajadzibas izraisme) gebildet wird, ist nach J. Endzelynas® Meinung wahrscheinlich (zeitweise!) die alte allgemeine Form des Genetivs und Ablativs des jo-kamienio Pronomens, und nicht des Genetivs und Dativs, wie in der Grammatik auf S. 101 angegeben. ). (615 Auf Seite 704 wird vielleicht zu kühn behauptet, dass das Adverb gestern aus dem Singularlokativen® stammt. Es ist auch völlig unklar, warum im Grammatiktext einiger literarischer Denkmäler mehrere Ausgaben zitiert werden, zum Beispiel: Kaudz. 1 —Mžčrnieku laiki, Riga, 1913; Kaudz. 2 —Mžčrnieku laiki, Rigd, 1949; Kaudz. 3 —Mérnieku laiki, Riga, 1954 oder V. L. 3 —Zvejnieka déls, Riga, 1947; V. L. 12 —Zvejnicka déls, Riga, 1956 usw. Jedoch sollte die eine Version die authentischste sein und zitiert werden. Die lettischen Fachleute, die die neue Grammatik mit großem Interesse empfangen haben, werden sie zweifellos sorgfältig untersuchen, die guten Seiten hervorhejį ben, auf Mängel hinweisen, Ungenauigkeiten finden, aber schon jetzt kann man sagen, dass das erwähnte Werk eine sehr bedeutende Seite in der Geschichte der lettischen Grammatiken ist, und die bescheidenen, nur petitu und das nicht auf der Titelseite unterschriebenen Autoren dieser Grammatik verdienen eine sehr positive Bewertung. 8 J. Endzelins, Grammatik der lettischen Sprache, 886, Riga, 1951. * Z.B. K. Būga, Ausgewählte Schriften, zusammengestellt von Z. Zinkevičius, 2, 183, Vilnius, 1959; K. Ulvydas, Fragen der litauischen Sprachwissenschaft, 2, 82, Vilnius, 1959,