Häuse , Ka l (Ed.)
Book
Finanzsys eme: Ideal- und Real ypen - Gesundhei swesen
und Hochschulbildung
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 135
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Häuse , Ka l (Ed.) (1983) : Finanzsys eme: Ideal- und Real ypen -
Gesundhei swesen und Hochschulbildung, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 135, ISBN
978-3-428-45419-8, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue
Folge Band 135
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FUR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 135
Finanzsys eme :
Ideal-
und
Real ypen -
Gesundhei swesen und Hochsmulhildung
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzsys eme :
Ideal-
und
Real ypen -
Gesundhei swesen
und
Hochschulbildung
Von
Reina
Lüdeke
Hans Hein ich Nach kamp,
Ma in
P a
He ausgegeben on
Ka l
Häuse
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
CIP-Ku z i elau nahme
de
Deu schen
Biblio hek
Finanzsys eme: Ideal- und ReaI ypen -Gesund-
hei swesen und Hochschulbildung /
on
Raine
Lüdeke
;
Hans
Hein ich
Nach kamp
;
Ma in
P a .
H sg.
on
Ka l
Häuse .
-
Be lin
:
Duncke
und
Humblo ,
1983.
(Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozial-
wissenscha en;
N. F., Bd.
135)
ISBN
3-428-05419-9
NE:
Lüdeke,
Reina
[Mi e .];
Nach kamp,
Hans
Hein ich
[Mi e .];
P a ,
Ma in
[Mi e .];
Häuse ,
Ka l
[H sg.];
Gesellscha
ü
Wi -
scha s-
und
Sozialwissenscha en:
Sch i en
des
Ve eins
...
Alle
Rech e,
auch
die
des
auszugsweisen
Nachd ucks,
de
o omechanischen
Wiede gabe
und
de
übe se zung,
ü
säm liche
Bei äge
o behal en.
©
1983
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1983
bei
Be line
Buchdn cke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
05419
9
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Vo wo
Diese
Band
en häl
d ei
Ausa bei ungen,
die
dem
Ausschuß
ü
Finanzwissenscha
o gelegen
haben
und
im
Juni
1982
Gegens and
eine
Tagung
in
Bambe g
gewesen
sind. Die
Tagung
wa
dem
Thema
"Fiskalsys eme"
gewidme .
In
einem
G undsa z e e a
wu de
zunächs
de
Ve such
un e nommen,
eine
allgemeine
G undlegung
zu geben,
um
danach
anhand
on
zwei
exempla ischen
Fällen
-
au
den
Gebie en
de
Hochschul inanzie ung
und
des
Gesundhei swesens
-
eine
meh
anwendungsbezogene
Da s ellung
eale
Finanzsys eme
zu
e mi eln.
Die
d ei
Bei äge
wu den
im
Ausschuß
on
den
Ve asse n
o ge a-
gen,
anschließend
disku ie
und
kommen ie
und
schließlich
on
den
Ve asse n
au g und
de
Aussp ache
in
de
nun
o liegenden
Fo m
abge aß .
Das einDüh ende
Haup e e a
übe
"Ideal ypen
on
Fiskalsys emen"
wu de
on
H.
Nach kamp
e aß .
Ihm
gebüh
besonde e
Dank
da-
ü ,
daß
e
einen
nich
nu
des
Themas
wegen
schwie igen
Pa
übe -
nommen,
sonde n
sich
dazu
be ei
ge unden
ha ,
das
u sp ünglich
einem
ande en
Re e en en
zugedach e
Re e a
zu
übe nehmen.
Den
e s en
Abschni
seine
Da s ellung
widme
Nach kamp
de
In e p e a ion
des
Beg i es
"Ideal ypus",
den
e
im
Sinne
on
Max
Webe
e wende .
Alle dings
lasse sich
diese
Te minus
sowohl
in
einem
holis ischen, d. h.
ganzhei lichen
Sinne
als
auch
in
einem
indi i-
dualis ischen
Sinne
in e p e ie en
und
anwenden.
Wäh end
die
holi-
s ische Sich
meis
dem
Vo wu
de
Reali ä s e ne
ausgese z
sei,
komme
die
konk e e e,
indi idualis ische
Typisie ung
alle dings
nich
ohne
subjek i e
Elemen e
de
Einschä zung
aus.
Nach kamp
en scheide
sich
da ü ,
Fiskalsys eme
aus
einem
übe
den
homo
oeconomicus
wei
hinaus
eichenden
Menschenbild
abzulei en,
ü
das
e
zunächs
ün
Thesen
pos ulie
( gl. S.
25
.).
Da aus
lei e
e
schließlich
d ei
S aa s ypen
mi
ko espondie enden
Fiskal-
sys e nen
ab:
den
indi e en en,
den
üh enden
und
den
subsidiä en
S aa .
Demgemäß
sei als
Ideal ypus
en wede
ein
Finanzsys em
plebiszi ä-
en
Zuschni s
ode
ein
Sys em
omnipo en e
S aa swi scha
ode
abe
ein
Sys em
meh
subsidiä e ,
minimale
Ve so gung
o s ellba .
Dies
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6 Vo wo
sei eine mögliche,
elemen a e
A
on
Ideal ypen,
neben
denen
jedoch
ande e
denkba
seien,
so e n
die
eingangs
gese z en
Hypo hesen
e -
ände
wü den.
In
dem
sich
anschließenden
Re e a
übe
"Finanzie ungs-
und
Aus-
gabens öme
im
Gesundhei ssek o :
Eine
eal ypiscne
Be ach ung
is-
kalische
Sys eme"
s ell
M.
P a
zunächs
neun
denkba e
Ideal ypen
iskalische
Sys eme
o , die sich
jeweils
nach
Finanzie ungs-
und
Leis ungs äge n
un e scheiden.
Im
Hinblick
au
die
möglichen
P o-
duk ions äge
-
p i a e
e sus
ö en liche
P oduk ion
-
und
die
Fi-
nanzie ungsmöglichkei en
-
übe
p i a e
Mi el,
übe
Bei äge
ode
übe
S eue n
-
lassen
sich
ün
Real ypen
un e scheiden,
mi
de en
Hil e die
zu
un e suchenden
Lände
klassi izie
we den
können.
Dies
geschieh
im
zwei en
Teil
de
Da s ellung,
in
de
die
E gebnisse
em-
pi ische
Un e suchungen
o geleg
we den.
P a
un e such
die Beziehungen,
die
eine sei s
zwischen Sozialp o-
duk s-
und
Gesam einkommensg ößen
ode
zwischen
A en
on
Finanz-
sys emen
und
den
Ausgaben
ü
Gesundhei
ande e sei s
bes ehen,
wo-
bei
nich
nu
die
Gesam ausgaben,
sonde n
auch
einzelne
ih e
Kom-
ponen en
zug unde
geleg
we den.
Die
Un e suchungen
we den
als
Längsschni -
(Zei eihenanalyse)
wie
als
Que schni sbe ach ung
(Län-
de e gleich)
o genommen.
Es
geh
P a
wenige
da um,
allgemeine
s a is ische
Ko ela ionen
zu
inden
als gängige
und
naheliegende
The-
sen
zu
übe p ü en,
z.
B.
die
These,
daß
mi
zunehmendem
Sozialp o-
duk
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
s eige;
eine
nach
P a
nich
gene ell
belegba e
These.
Dagegen
geling
de
Nachweis,
daß
die
Ve -
so gungslage, gemessen
an
Pe sonal
auss a ung,
K ankenhausbe en
und
dgl.,
mi
de
Einkommenshöhe
posi i
ko elie
is , wogegen
eine
eindeu ige
Beziehung
zwischen
ö en liche
Finanzie ung
und
de
an-
eiligen
Höhe
de
Ausgaben
ü
Gesundhei
nich
ge unden
wu de.
Ebenso
müsse
ein
höhe e
Selbs behal
ü
K ankenhauskos en,
Ku en,
A zneimi el
usw.
nich
no wendige weise
zu
ge inge en
Au wendun-
gen
ü
de a ige
Leis ungen
üh en.
Den
ande en
empi isch
e o sch en
Be eich
ö en liche
und
p i a e
Finanzie ungsmöglichkei ,
das Hochschulwesen
be e end,
ha
R.
Lü-
deke
un e such .
In
"Fiskalische
Sys eme
bei
de
Hochschulbildung"
geh
e
zunächs
on
d ei
e schiedenen
K i e ien
ü
die
E mi lung
on
Real ypen
aus.
E s ens
könne
nach
den
jeweiligen
Wi scha s-
und
Gesellscha ssys emen,
zwei ens
nach
den
o handenen
und
be-
absich ig en
Ins i u ionen
und
Funk ionen
(z.
B.
Be u sausbildung
e -
sus
allgemeine
Bildung)
und
d i ens
nach
de
E izienz
un e schieden
und
die
o handene
Viel al
in
Real ypen
gegliede
we den.
Lüdeke
konzen ie
seine
Da s ellung
au
die
zwei e
Möglichkei , die Di e-
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Vo wo 7
enzie ung
nach
Ins i u ionen
und
Funk ionen,
wobei e , u. a. auch
we-
gen
de
Da enlage,
zum
Ve gleich die Bundesl'epublik Deu schland, die
DDR,
Japan
und
die USA
auswähl .
Den
Ve gleich
in
bezug
au
Ins i u ionen
und
Funk ionen
nimm
Lüdeke
au
d eie lei
Weise o ,
nämlich
anhand
de
Lenkungsmecha-
nismen
des Fiskalsys ems,
anhand
des Um angs
s aa liche
Leis ungen
au
dem
Hochschulsek o sowie
anhand
de
jeweils
es s ellba en
inan-
ziellen
s aa lichen
In es i ionen. Bezüglich
de
zu
e üllenden
Len-
kungsau gaben
des Fiskalsys ems
seien
die
Un e schiede zwischen
de
Bundes epublik
und
de
DDR
e häl nismäßig
ge ing,
insbesonde e
sowei es sich
um
die
nume us
clausus-Fäche
handle.
In
de
DDR
we de
die
Lenkung
e gleichsweise
meh
au
de
Nach agesei e
aus-
geüb ,
wäh end
in
de
Bundes epublik,
bei
ela i
eizügige Nach-
age,
ehe
das
Angebo
ges eue
we de.
Am
meis en
p ,i a wi scha -
liche
S eue ung
gebe es
in
Japan,
obwohl auch
hie
übe
das
Fiskal-
sys em
ein
gewisse
ö en liche
Ein luß möglich
und
auch
spü ba
sei,
alle dings
wenige
als
in
den
USA, wo
namen lich
übe
die
Bundes-
inanzen
die
S uk u
und
die
Quali ä
de
S udienplä ze
beein luß
we den
könne.
De
Ein luß des
S aa es
schläg sich
na u gemäß
zugleich
in
de
Be eiligungsquo e des
S aa es
an
de
Finanzie ung
de
Hochschulbil-
dung
niede .
Sie
lieg
e wa ungsgemäß
am
höchs en
in
de
DDR
und
am
nied igs en
in
Japan,
dazwischen liegen die
Bundes epublik
Deu sch-
land
und
die USA, wo
alle dings
de
p i a e
An eil,
ela i
gesehen,
unge äh
doppel
so hoch
wie
in
de
Bundes epublik
Deu schland is .
Was schließlich die s aa liche
In e en ion
anlang ,
so sei sie
am
meis en
in
dem
dualis isch
inanzie en
Sys em
de
USA ausgep äg .
Zu
dem
do igen,
im
wesen lichen
ma k abhängigen
Sys em, das
du ch
eine
besonde e
Viel al
des Angebo s
an
S udien-
und
Fo schungsmög-
lichkei en
eine sei s
und
eine
wei
ge äche e
A
de
Finanzie ung
cha ak e isie
we den
könne,
e e
noch eine spezielle inanzielle
Fö -
de ung
aus ö en lichen Mi eln.
Wede
in
de
Bundes epublik
noch
in
Japan
gebe es die
Viel al
de a igen
An eizes.
Lüdeke
beschließ
seine
Da s ellung
mi
einem
Ve gleich des
ö en -
lichen
An eils
an
den
S udienpla zkos en
mi
de
Absich ,
dabei
zu-
gleich Indizien
ü
einen
E izienz e gleich zu gewinnen. Obwohl eine
genaue e
E mi lung
de
in e nalisie ba en
Elemen e
eines
S udien-
pla zes
kaum
möglich is ,
ließen
die
besonde s
hohen
ö en lich
ge a-
genen
S udienpla zkos en
in
de
Bundes epublik
au
eine
ehe
sub-
op imale
Si ua ion
schließen. Danach
käme
eine sich aus
p i a en
und
ö en lichen
Mi eln
zusammense zende
Finanzie ung,
die sich
an
de
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14
Hans
Hein ich
Nach kamp
de
Beg i
des Wi kungssys ems. Die
En scheidung
zwischen
ihnen
is
kaum
ap io i
zu
e en
10•
E schwe
wi d
die Suche
nach
Kla hei
noch
dadu ch,
daß
im
Thema
de
Tagung
neben
dem
Ideal ypus
auch
noch
Real ypen
au e en.
De
Beg i
des
Real ypus
wu de
on
Max
Webe
nich
als
Analyseins u-
men
benu z .
Eucken
ha
ihm
eiHch
o gewo en,
daß
e
Phänomene
-
wie
e wa
die
Wi scha ss u en
Büche s -
unzulässige weise
als
Ideal ypen
akzep ie
ha ,
wäh end
sie
in
Wah hei
Real ypen
seienlI.
Wi
wissen
heu e,
daß
die
Un e scheidung
zwischen
poin ie end
he o -
hebende
Abs ak ion
(Ideal ypus)
und
gene alisie ende
Abs ak ion
(Real ypus) me hodologisch
au
schwachen
Füßen
s eh 12
und
daß
es
zwischen
beiden
Typenbeg i en
keinen
kons uk i en
Un e schied
gib 13•
Be ei s
bei
de
Wah nehmung
on
E eignissen
und
bei
dem
P ozeß,
de
zu
sp achlichen
Fassung
diese
Wah nehmung
üh ,
in-
de
Abs ak ion
s a ;
denn
niemand
is
in
de
Lage,
einen
Gegens and
in
seine
Gesam hei
-
mi
allen
Eigenscha en,
(He
e
äg
-
zu
beg ei en
und
zu
besch eiben
l4
. Schon
be o
man
beginn ,
e möge
eines
bes imm en
Abs ak ionsp ozesses
einen
bes imm en
Typ
on
Typus
zu
e zeugen,
ha
man
be ei s
Abs ak ion
ollzogen,
übe
de en
Bescha enhei
man
sich
aus
de
Na u
de
Sache
he aus
keine
Rechen-
scha
ablegen
kann.
Dami
is
be ei s
de
S a punk
desjenigen
-
om
Fo sche
ak i
ges eue en
-
Abs ak ionsp ozesses
unkla ,
e möge
dessen
Typenbildung
anges eb
wi d.
Man
kann
das
P e d
auch
on
de
ande en
Sei e
au zäumen.
Wenn
Real ypen
Wi klichkei
besch ei-
ben
und
Ideal ypen
nu
gewisse
Züge
de
Wi klichkei
he o heben
l5
,
so
müß en
doch
Real ypen
aus
Mischungen
(Legie ungen
ode
Ve -
schni en?)
on
Ideal ypen
en s ehen
können.
Ode
we den
Real ypen
du ch
Ve bindung
on
Ideal ypen
mi
e was
gewonnen, das beg i lich
noch
ga
nich
e aß
is ?
10
Zu
P äzisie ung
de
Typen-(O dnungs-)Beg i e
gl.
man:
C. G.
Hem-
pel
und
P.
Oppenheim,
De
Typusbeg i
im
Lich e
de
neuen
Logik,
Leiden
1936;
K.
G elling
und
P.
Oppenheim,
De
Ges al beg i
im
Lich e
de
neuen
Logik,
in:
"E kenn nis",
7.
Band
(1937/38), S.
211
.;
J.
.
Kempski,
a.a.O.,
S. 125 .; H.
Halle ,
Typus
und
Gese z
in
de
Na ionalökonomie,
S u ga
und
Köln
1950, S.
13
.
11 W.
Eucken,
Die
G undlagen
de
Na ionalökonomie,
7.
Au l.,
Be lin
-
Gö ingen
-
Heidelbe g
1959, S. 268 .
12
Man
gl.
H.
Albe ,
P obleme
de
Theo iebildung,
in:
L.
Czayka
(H sg.),
E kenn nisp obleme
de
Ökonome ie,
Meisenheim
am
Glan
1978, S. 1 - 53,
insbes.
S.
17.
13
J.
.
Kempski,
a.a.O., S. 135.
14
Zu
exak en
Cha ak e isie ung
des
hie
angesp ochenen
P oblems
wi d
e wiesen
au
M.
Kii ne ,
Zu
Me hodologie
de
deduk i en
Ökonomik.
Bei ag
zu
eine
me a heo e ischen
G undlegung
de
Wi scha s heo ie
als
E ah ungswissenscha ,
Habili a ionssch i
Mannheim
1981,
3.
Kapi el.
15 W.
Eucken,
a.a.O., S. 269.
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Ideal ypen on Fiskalsys emen
15
Da
die
angedeu e e
P oblema ik
hie
nich
zu
Ende
disku ie
we -
den
kann,
s a en
wi
mi
einem
De izi
an
P äzision.
Wi
können
nich
exak
un e scheiden
zwischen
Ideal ypus
und
Real ypus;
wi
sind
nich
einmal
in
de
Lage, die
Kons uk ionsme kmale
des
Typs
on
Ideal yp
kla zulegen,
de
dem
Un e suchungsobjek
angemessen
is .
Wenn
gleichwohl
ein
Ve such
un e nommen
wi d,
S aa swi scha en
zu
ypi-
sie en,
dann
nu
im
Ve auen
da au ,
daß
das
Thema
aus
sich
he aus
zu
Typenbildung
zwing .
Die
allgemeine
Besch eibung
eine
S aa s-
wi scha
wi d
-so die
Ve mu ung
-
s e s
einen
Typus
he o b in-
gen. Wie
die
logische
S uk u
eines solchen
Typs
bescha en
is ,
mag
ü
den
Augenblick
dahinges ell
bleiben.
B. Ansä ze zu Typisie ung on S aa swi scha en
Die
S aa swi scha
is
im
G unde
nich
losgelös
om
Gesellscha s-
und
Wi scha ssys em
des
Gemeinwesens
analysie ba .
So
wenig
wie
die Menge
de
Handlungen,
die
eine
na ü lichen
Pe son
o ens ehen,
in
eine
Menge
wi scha liche
und
eine
da on
disjunk e
Menge
nich -
wi scha liche
Handlungen
ze leg
we den
kann,
so
wenig
gib
es
eine
en sp echende
Klassenein eilung
de
Handlungsmöglichkei en,
übe
die
die
"Pe son"
S aa
e üg .
Es
sind
die
wi scha lichen
Aspek e
on
Handlungen,
um
die sich
de
Ökonom
kümme .
Hie
handel
es sich
also
um
die
wi scha lichen
Aspek e
des
s aa lichen
HandeIns.
S aa -
liches
Handeln
ha
in
seine
geschich lichen
En wicklung
s e s
mi
den
jeweils
bes ehenden
wi scha lichen,
gesellscha lichen
und
poli ischen
Ve häl nissen
eng
zusammengehangen.
Bekann
is
die
These
on
den
inanzwi scha lichen
Ins i u ionen
eines
Landes
als
on
einem
Gesell-
scha sspiegel.
Wenn
auch
die
Annahme
eine
so
s a ken
Abhängigkei
übe zogen
is ,
daß
die
S aa swi scha
eine
A
übe bau
de
Gesell-
scha
sei, so
gehen
doch
Einschä zungen,
We ungen,
Zus ände
de
das
S aa swesen
bes immenden
Indi iduen
in
die
Finanz e assung,
das
S eue sys em,
die
Füh ung
de
ö en lichen
Haushal e
ein
16 .
Typen
on
S aa swi scha en
zu
bilden
e o de
dahe
eine
Typisie ung
on
Gesellscha ssys emen
mi
den
jeweils
en sp echenden
S aa swi scha -
en.
Eine
ande e
Möglichkei ,
die
man
ins
Auge
assen
könn e,
bes eh
da in,
G und o men
on
Finanzwi scha en
zu
en wickeln,
die
in
allen
Wi scha so dnungen
ih e
Bedeu ung
haben,
eilich
in
ih e
jewei-
ligen
Ausp ägung
on
de
Wi scha so dnung
abhängen;
ande s
aus-
ged ück :
neben
de
Wi scha so dnung
sind
noch
ande e
Ges al ungs-
elemen e
de
S aa swi scha
zu
beach en.
16
I-I.
J ech , A . "Finanzwi scha , ö en liche (I)", in HdSW,
3.
Band
(1961),
S.
674
., insbes.
S.
679;
F.
K.
Mann,
A . "Finanzsoziologie" , in
HdSW,
3.
Band
(1961),
S.
642
., hie
S.
645.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
16
Hans Hein ich Nach kamp
1.
G und o men on S aa swi scha en
Au o en,
die
den
zwei en
Weg
gegangen
sind,
haben
kons an e
und
a iable
Ges al ungselemen e
un e schieden.
So
sind
bei
Jech 11
die
kons an en
Ges al ungselemen e
-das Beda sdeckungsp inzip,
-de Ums and, daß die S aa swi scha "das gesam e Wi scha sleben
de Gebie skö pe scha ges al end beein lussen" kann,
-die poli ische Bes imm hei .
Die
e s e
Kons an e,
die
ja
auch
in
Ri schIs
Typologie
de
Wi -
scha ssys eme
eine
zen ale
Rolle
ü
die
Gemeinwi scha
spieW
8,
kann
wohl
nu
als
kon adik o isches
Gegen eil
des
E we bsp inzips
i.
e.
S.
e s anden
we den,
nämlich
de
Maxime,
keine
pekuniä en
Übe schüsse
zu
e zielen.
"Übe schuße zielung"
in
einem
wei e en,
all-
gemeinel'en
Sinne
muß
man
de
S aa swi scha
als
Handlungsmaxime
ebenso
zuges ehen
(soga
on
ih
o de n)
wie
dem
p i a en
Haushal :
De
E'insa z
p i a e
Ressou cen
lohn
sich
nu ,
wenn
die
dami
en -
s ehenden
Al e na i kos en
on
dem
du ch
diesen
Einsa z
e ziel en
E ag
wenigs ens
ausgeglichen
we den;
und
on
i gend
zwei
Ve wen-
dungsa en
eine
Ressou ce
is
diejenige
o zuziehen,
die
den
höchs en
E ag
lie e .
En scheidend
is
dabei
die
F age,
in
welche
"Sp ache"
Al e na i kos en
und
E äge
o mulie
we den,
wessen
Ziel o s el-
lungen
den
Maßs ab
ü
ih e
Be echnung
abgeben.
Die
zwei e
Kons an e
weis
au
den
Um ang
hin,
den
die
S aa swi -
scha
ha .
Nich
übe sehen
wi d,
daß
auch
p i a e
Wi scha en
-
soga
de
kleine
P i a haushal ,
e s
ech
ein
g oße
Konze n
-
Ein-
luß
au
das
gesam e
Wi scha sleben
ausüben.
Die
F age
is
bei
Jech 19,
ob
die
ö en liche
Finanzwi scha
in
den
Diens
wi scha s-
und
sozialpoli ische
Zielse zungen
ges ell
wi d.
Diese
F age
is
ange-
sich s
de
G öße,
die
die
S aa swi scha
au weis ,
besonde s
wich ig.
Ich möch e
die
F age
allgemeine
o mulie en:
We
bes imm
le z en
Endes
die
Ziele,
denen
die
S aa swi scha
olg ;
sind
es
Mi gliede
de
S aa slei ung
ode
die
Bü ge
ode
we
sons ?
Die
d i e
Kons an e
is
de
Ums and,
daß
ü
die
S aa swi scha
"maßgebend
sind
die
En scheidungen
de
jeweils
zus ändigen
O gane
de
Gebie skö pe scha ,
die
ih e sei s
du ch
seh
e schiedena ige
17
H.
Jech ,
u.a.O.,
S.
676
.
18
Man gl.
u.
a.
H.
Ri schl, Zu Theo ie
...
, a.a.O.,
S.
367
., de s., Die
P inzipien de Gemeinwi scha , in:
W.
Weddigen (H sg.), Un e suchungen
zu sozialen Ges al ung de Wi scha so dnungen,
SVS
NF Bd.
2,
Be lin
1950,
S.
1 .; de s., Theo ie de S aa swi scha und Bes eue ung, Bonn und
Leipzig
1925,
1.
Teil,
1.
Kapi el.
19
H.
Jech ,
a,a.O.,
S.
678.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen on Fiskalsys emen
17
poli ischen
K ä e
und
Fak o en
beein luß
we den"20. Es
geh
hie bei
um
die
poli ischen
K ä e,
die
die
s aa swi scha liche
Willensbildung
le z lich
bes immen.
Läß
man
diese
"Kons an en"
Re ue
passie en,
so zeig sich,
daß
esSlich
in
Wah hei
um
Beg i e
handel ,
die
so
ode
so zu
p äzisie en
sind.
Sie
legen
nich
Eigenscha en
es , die
an
jede
S aa swi scha
zu
inden
sind;
ielmeh
sind
mi
ihnen
Eigenscha sklassen
angesp ochen.
Es
beda
dann
noch
eine
kennzeichnenden
Funk ion,
die
au
eine
Eigenscha sklasse
de inie
is
und
jedem
Elemen ,
au
das
sie
ange-
wende
wi d,
einen
bes imm en
W'e
zusch eib ;
man
muß
also die
Elemen e
de
Eigenscha sklassen
kennzeichnen,
in
de
le z genann en
Eigenscha sklasse
z.
B.
Bes immung
du ch
einen
Einzelnen
(Dik a o ),
du ch
Meh hei
des
Pa lamen s
usw.
Eine
solche
Klassenbildung
e gib
eilich
nu
dann
einen
Sinn,
wenn
zwischen
den
benu z en
Klassen
keine
Ko espondenz
bes eh .
Dies
is
indes
bei
den
Jech schen
Klassen
nich
de
Fall.
Das
ü
die
Willens-
bildung
und
dami
ü
die
Fes legung
de
s aa lichen
Ziele
zus ändige
Sys em
de inie
dami
gleichzei ig
die
Sp ache,
in
de
Al e na i -
kos en
und
E äge
s aa lichen
HandeIns
abge echne
we den.
Es
gib
dahe
eine
bijek i e
Abbildung
de
e s en
in
die
d i e
Eigenscha s-
klasse
und
umgekeh .
Inso e n
genüg
die
Bese zung
eine
Eigen-
scha sklasse.
Die
Res ik ion,
daß
die
S aa swi scha
nich
au
die
E zielung
pekuniä e
Übe schüsse
ge ich e
is ,
gehö
sys ema isch
zu
zwei en
Eigenscha sklasse;
denn
'in
ih
soll en
wohl
Typen
s aa liche
Ziel-
se zungen
nach
den
Be eichen, die sie
e assen,
gebilde
we den.
Wäh end
Jech
in
den
genann en
Eigenscha sklassen
das
Wesen
de
S aa swi scha
da ges ell
sieh ,
geh
es
ihm
bei
den
Fo men
um
die
Un e scheidung
zwischen
- adi ionale
und
a ionale S aa swi scha (gewohnhei sbes imm e
und
du ch Abwägung on Mi eln
und
Zwecken bes imm e Handlungswahl),
-Mi elbescha ung aus übe schüssen ö en liche Wi scha sbe iebe
und
du ch e zwungene Be eiligung an den E ägen p i a e Wi scha s-
ak i i ä ,
-Finanzwi scha en, die in eg ale Bes and eil eines im P inzip
ma k -
wi scha lich o ganisie en Wi scha ssys ems sind,
und
solchen, die zu
zen algelenk en Wi scha en gehö en
21
•
Diese
Klassi ika o en
kons i uie en
bei
J
ech
die
Ideal ypen
ö en -
liche
Finanzwi scha en.
20
Ebenda.
21 Ebenda,
S.
679
.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
18
Hans
Hein ich
Nach kamp
Es
is
eilich nich ganz unüblich,
Planungs-
und
En scheidungs-
echniken
als eine
Mi de e minan e
on
Wi scha ssys emen
au zu-
assen; ebenso
kann
man
die
A
und
Weise ö en liche Mi elbescha -
ung
als
on
de
Wi scha so dnung
abhängig
ode
als
ü
sie kons i-
u i
ansehen. Gewisse
Pa alleli ä en
zwischen
den
e s en
beiden
Klas-
si ika o en
und
dem
d i en
zeig J ech
denn
auch au .
Wenn
man
die "das Wesen"
de
ö en lichen
Finanzwi scha
kenn-
zeichnenden Eigenscha sklassen
und
ih e
Res ik ionen
sowie die "die
Fo men"
kons i uie enden
Klassen
in
de
Zusammenschau beg ei , so
schein die
Wi scha so dnung
de
dominie ende
Typi ika o
zu
sein.
Es
lieg
dahe
nahe,
Wi scha so dnungs ypologien
he anzuziehen
und
in
Ko espondenz
zu
ihnen
eine Fiskalsys em ypologie zu en wickeln.
Man
könn e
die
Ansp üche
auch
höhe
se zen
und
o de n, das
Fiskal-
sys em
als
in eg alen
Bes and eil
de
gesam en
Gesellscha s-,
Wi -
scha s-
und
Sozialo dnung
zu
sehen
22
und
on
dahe
die Au gabe,
Typen
zu bilden, anpacken.
2.
Das
Fiskalsys em
als
Komponen e
des
Gesellscha s-,
Wi scha s-
und
Sozialsys ems?
So
wünschenswe
es
wä e,
eine
um assende
Typologie
on
na iona-
len
Gemeinwesen
un e
Beach ung
alle
ele an en
Dimensionen
in
ju is ische , poli ische , ökonomische , soziale
und
womöglich auch
his o ische Hinsich
zu
en wickeln
und
in
ih em
Rahmen
Typen
on
Fiskalsys emen
es zulegen,
so
um ang eich
s ell
sich eine
de a ige
Au gabe
da ,
zu
de en
Bewäl igung
ein
Menschenleben nich eich .
Gene a ionen
on
Na ionalökonomen
haben
sich
an
Teilaspek en
des
P oblems
e such ;
man
e gegenwä ige
sich
nu
die
Bemühungen
de
S u en heo e ike
on
Thukidides,
Pla on
und
A is o eles
übe
Jean
Bodin
und
Mon esquieu sowie Lis ,
Hildeb and ,
Büche
und
Engels
bis Ri schI, Bicanic,
Eh liche
und
Ros ow23,
Somba s
Sys ema ik
de
Wi scha ssys eme2
4,
die
on
Spie ho
zu
eine
Theo ie
de
Wi -
scha ss ile25
und
on
Ri schI zu
seine
S uk u analyse
on
Wi -
22
F.
Neuma k,
a.a.O., S.
203
.
23
Man
gl.
den
übe blick
bei
G.
Hed kamp,
Wi scha ssys eme.
Theo ie
und
Ve gleich,
München
1974, S.
122
.,
sowie
K.
Büche ,
Die
En s ehung
de
Volkswi scha ,
Vo äge
und
Au sä ze,
E s e
Sammlung,
11.
Au l.,
Tübingen
1919, S.
83
.;
zu
K i ik
siehe
G.
Hed kamp,
a.a.O., S.
122
.,
und
H.
Halle ,
a.a.O., S.
60
.
24
W.
Somba ,
Die
O dnung
des
Wi scha slebens,
2.,
e besse e
Au l.,
Be lin
1927,
insbes.
das
e s e
Kapi el.
25 H.
Spie ho ,
Die
allgemeine
Volkswi scha sleh e
als geschich liche
Theo ie.
Die
Wi scha ss ile,
in:
"Schmolle s
Jah buch"
Jg.
56
(1932),
S.
891
.;
dazu
auch
A.
Mülle -Al'mack,
Genealogie
de
Wi scha ss iIe,
3.
Au !.,
S u ga
1944, S. 7 -
85
sowie
G.
Weippe ,
Zum
Beg i
des
Wi -
scha ss iIs,
in:
"Schmolle s
Jah buch"
Jg.
67
(1947),
2.
Halbband,
S.
447
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen
on
Fiskalsys emen
19
scha so dnungen
26
wei e en wickel
wu de.
Ein
e olg eiches
Ende
de
Wi scha ssys em o schung
is
nich
in
Sich , wo on nich
nu
die
A bei en
im
einschlägigen Ausschuß
unse e
Gesellscha
be ed
Zeug-
nis ablegen;
man
lese n
neue
e
Abhandlungen
übe Wi scha ssys eme,
und
man
wi d
in
de
Regel
mi
meh
als n
Ansä zen
zu
Analyse
on
Wi scha ssys emen
kon on ie ,
die sich -sowei
e kennba
is
-
schwe
mi einande
e binden
lassen27 •
De
wissenscha liche
S ei
be-
zieh
sich dabei
au
die F age, welche
Typi ika o en
und/ode
Klassi i-
ka o en
einzu üh en
sind,
um
ein
olls ändiges
Sys em
on
Wi -
scha ssys emen
zu
e zeugen
de a ,
daß
kein
Typi ika o
und
kein
Klassi ika o
edundan
is .
Man
könn e
sich eilich,
ohne
nach
links
ode
ech s zu schauen,
on
Willkü
lei en
lassen
und
sich
an
ein
be-
s imm es
Sys em
on
Wi scha ssys emde e minan en
hal en.
In
de
So ge,
daß
möglichs
um assende
Analyseg undlagen
gewähl
we -
den,
wi d
man
ein
de aillie es
Sys em
ause sehen,
e wa
das
on
Spie ho
ode
das
on
Hi schl.
Dami
wü de
man
alle dings
in
eine
Kasuis ik
ge a en,
die
im
Rahmen
eines
ku ~en
Bei ags
nich
zu
be-
wäl igen
is . Ri schI
ha
aus diesem
G unde
auch
ga
nich
e s
den
Ve such
un e nommen,
säm liche
in
seinen
S uk u p inzipien
en -
hal enen
Kombina ionen
on
Ges al ungs o men
zu
un e suchen,
son-
de n
sich
au
die
geschich lich
ealisie en
Wi scha so dnungen
und
Wi scha ssys eme
besch änk
28• Die
Kombina o ik
wi d
gewiß noch
eichhal ige ,
wenn
man
zu
den
wi scha lichen
Aspek en
des gesell-
scha lichen Lebens auch noch
jene
ech lichen, poli ischen, his o ischen
usw.
nimm ,
die
ü
Fiskalsys eme
bedeu ungs oll
sind.
Dabei
wä e
auße dem
noch
dem
Ums and
ins
Auge
zu
sehen,
daß
eine
bes imm e
Ve bindung
on
his o ischen
Bes immungsg ünden
mi
ande en
Gesell-
scha ssys emde e minan en
wohl
nich
nu
ein
einziges
Fiskalsys em
p oduziie . Nich alle Au gaben, die sich
heu e
in
de
Bundes epublik
Deu schland s ellen,
lassen
sich
eindeu ig
mi
einem
und
nu
einem
Sys em
iskalische Regelungen
angehen.
So
wü de
man
e mu lich
zu
jedem
Wi scha ssys em
meh e e
Typen
denkba e
Fiskalsys eme
26
Einen
übe blick
inde
man
in
H. Ri schl,
A .
"Wi scha so dnung",
in:
HdSW,
12.
Band
(1965), S.
189
., insbes. S.
192
.;
im
üb igen
gl.
man
de s.,
G undlage
de
Wi scha so dnung.
Gesammel e
Au sä ze
zu
Leh e
on
de
Wi scha so dnung,
Tübingen
1954,
insbes.
S.
146
.
und
S.
162
.
27
Man
gl.
nu
einmal
G.
Hed kamp,
Wi scha s
sys eme,
a.a.O.; E.
Neu-
be ge
und
W.
Du y,
Compa a i e
Economic
Sys ems.
A
Decision-Making
App oach,
Bos on,
London
und
Sydney
1976,
H.-J.
Wagene ,
Zu
Analyse
on
Wi scha ssys emen.
Eine
Ein üh ung,
Be lin,
Heidelbe g
und
New
Yo k
1979;
au
einen
S ei punk ,
nämlich
ob
Ideologien
zu
den
De e minan-
en
on
Wi scha ssys emen
gehö en,
wi
die
Diskussion
zwischen
A.
Ge schenk on
und
A. O.
Hi schman
ein
Schlaglich ;
man
g1. A.
Ecks ein
(H sg.),
Compa ison
o
Economic
Sys ems.
Theo e ical
and
Me hodological
App oaches,
Be keley,
Los
Angeles
und
London
1971, S.
269
-299.
28
H.
Ri schl,
G undlagen
de
Wi scha so dnung,
a.a.O., S.
160
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
20
Hans Hein ich Nach kamp
kons uie en
können.
Das
ganze
üh e
zu
eine
Kasuis ik,
die
man
kaum
noch
übe schauen
kann.
E schwe end
käme
olgende
Ums and
hinzu.
His o ische Gesellscha s-
und
Wi scha ss uk u en
sind
in
einem
bes imm en
Raum
in
eine
bes imm en
zei lichen
Folge
au ge-
e en.
Woll e
man
diese
zei lichen Folge
on
Sozials uk u en
eine
be-
s imm e
zei liche Folge
on
Fiskalsys emen
zuo dnen,
so
dü e
man
sich
nich
de
Illusion
hingeben,
das
Zei p o il
on
Gesellscha ss uk-
u en wicklung
sei
De e minan e
des
Zei p o ils
on
Fiskalsys em-
en wicklung
ohne
Rückkopplung,
auch
de
umgekeh e
Ein luß
wä e
in
Be ach
zu
ziehen
29 •
Eine
e wi ende
Viel al
on
phänomenologi-
schen
Ka ego ien,
on
Wi kungsk ä en
zwischen
ihnen
hin
und
he
wä en
au
ih e
Rele anz
ü
die
Typisie ung
on
Fiskalsys emen
ab-
zuklop en.
Dahe
is
man
olle
Ho nung
au
wünschenswe e
Ve ein-
achung
und
Kla hei
zu
wohlwoUende
P ü ung
de
Behaup ung
be-
ei ,
daß
in
Wah hei
nu
ein
einziges
Kl'i e ium
ü
die
Un e schei-
dung
~wischen
Wi scha ssys emen
he angezogen
we den
muß:
das
de
En scheidungskompe enz
3o• Es soll
hie
nich
die
Rede
on
me hodolo-
gischen Schwächen sein,
mi
denen
Euckens
aszinie end
geschlossenes
Gedankengebäude
beha e
is
31
•
Wi
wollen
uns
auch
nich
dami
au -
hal en,
daß
es
mi
de
En scheidung
allein
nich
ge an
is :
Man
b auch
In o ma ionen
übe
die
En scheidungsda en
32• Die
F age
soll sein, ob
man
die
ealen
Wi scha so dnungs ypen
mi
den
ihnen
gemäßen
Fiskalsys emen
sozusagen
au
eine
ge aden
Linie
inde ,
die
zwischen
de
" einen
Ve keh swi scha "
und
de
" einen
Zen al e wal ungs-
wi scha "
gespann
is .
Is
also die
En scheidungskompe enz
das
ein-
zige
undamen u n
di isionis?
Eine
ein ache
Übe legung
zeig ,
daß
diese
Ansa z
nich
ü
die
Kon-
s uk ion
on
S aa swi scha s ypen
äg .
In
de
einen
Ve keh s-
wi scha
exis ie
nämlich
keine
zen ale
Ins anz,
die
ü
die
Indi i-
duen
wi scha lich
ele an e
En scheidungen
i ;
sie
is
-
in
!ih em
Ideal yp
-
s aa s ei.
Die
eine
Zen al e wal ungswi scha
ha
nu
den
einen
En scheidungs äge ,
de
-
eben alls
ideali e
gedach
-
auch
übe
alle
en scheidungswich igen
In o ma ionen
ohne
Hil e
de
Indi iduen
e üg
und
seine
En scheidungen
du chse z ;
ü
ihn
be-
s eh
kein
Beda ,
ein
Fiskalsys em
landläu ige
Au assung
zu
e ablie-
en.
Wede
muß
e
Ausgaben
ü
die
Bescha ung
on
Ressou cen
lei-
;!9 F.
K.
Mann,
a.a.O., Abschni e 5 und
6.
30
W.
Eucken, a.a.O.,
S.
78
.
31 Man gl. dazu
H.
Albe ,
a.a.O.,
S.
6
.,
13
.,
27,
33
.
32 Man gl. e wa
eh.
Seidl,
Alloka ionsmechanismen. Ein übe blick übe
dynamische mik oökonomische To almodelle, in: K.-E. Schenk (H sg.), Öko-
nomische Ve ügungs ech e und Alloka ionsmechanismen
in
Wi scha s-
sys emen,
SVS
NF Bd.
97,
Be lin
]978,
S.
123
-
205,
insbes.
S.
126
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen on Fiskalsys emen
21
s en
und
sich
mi
den
da ü
no wendigen
Einnahmen
e so gen
noch
ha
e
es nö ig,
au
die
Wi kungen
on
inanziellen
An eizen
und
Ab-
sch eckungen
zu
e auen,
die
die
Indi iduen
zu
einem
seinen
Ziel-
o s ellungen
gemäßen
Ve hal en
e anlassen
mögen.
Im
G unde
gib
es
nu
ein
'einziges
Wi scha ssubjek ,
und
das
is
de
S aa .
Es
is
logisch
nich
möglich,
einen
S aa swi scha s ypus
bezüglich
de
Re-
la ion
33
"nähe
zu
dem
Ex em ypus
des
nich exis ie enden
Fiskal-
sys ems
in
eine
einen
Ve keh swi scha "
bzw.
in
Bezug
au
die
kon e se
Rela ion
"nähe
zu
dem
Ex em ypus
des
eben alls
nich -
exis ie enden
Fiskalsys ems
in
eine
einen
Zen al e wal ungswi -
scha "
zu
bilden,
ohne
daß
wei e e
ü
S aa swi scha en
kons i u-
i e
Elemen e
hinzugenommen
we den.
Man
könn e
sich
agen,
ob
die
Mi be ücksich igung
des
K i e iums
"Eigen umso dnung"
genügend
K a
en al e ,
um
eine
Typenleh e
de
S aa swi scha
zu
ini iie en.
Wenn
man
Eigen um
als
das
Rech
zu
e ügen
au aß ,
so
kann
man
sich leich
o s ellen,
daß
o ales
ö en liches
Eigen um
( o ales
P i a -
eigen um)
mi
de
einen
Zen al e wal ungswi scha
'(de
einen
Ve keh swi scha )
koinzidie
34•
Man
kann
indes
auch
agen,
was
hin e
eine
Ve eilung
de
Planungs-,
En scheidungs-
und
Ve ügungs-
kompe enz
au
zen ale
und
p i a e
Wi scha ssubjek e
s eh ,
welche
Beziehungen
zwischen
S aa slei ung
und
Bü ge n
da ü
bes immend
sind.
Denn
die
A en
sowie
de
Um ang
ö en liche
Ausgaben
und
die
A en
de
Mi elbescha ung
scheinen
mi
Aus luß
bes imm e
Bezie-
hungen
zwischen
den
Bü ge n
und
dem
Ve band
,;S aa "
zu
sein.
Man
wi d
sehen,
daß
es
nich
nu
zwei
Ex em ypen
gib ,
de en
kon exe
Kombina ionen
die
Gesam hei
de
S aa swi scha s ypen
bzw.
de
sie
beg ündenden
Rela ionen
zwischen
S aa
und
Bü ge n
e gäbe.
Es
sind
ielmeh
d ei
G undbeziehungen
ins
Auge
zu
assen, die
das
Ve -
häl nis
de
S aa slei ung
zu
den
Bü ge n
kennzeichnen,
und
zwei
wei-
e e
Beziehungen,
die
die
Eins ellung
de
Bü ge
zu
diesem
Ve häl nis
wiede geben.
3.
Beziehungen zwischen S aa slei ung und Bü ge n
Das
Leben
eines
Menschen
ollzieh
sich
in
e schiedenen
Lebens-
be eichen.
Dabei
ände
sich
die
Zusammense zung
de
Lebensbe eiche,
und
es
ände n
sich die Gewich e, die
ihnen
bezüglich
de
Bedeu ung
ü
den
Lebens ollzug
zukommen,
mi
zunehmendem
Al e .
Man
33 Zum Beg i des Typus in Bezug au eine Rela ion gI.
man
K.
G elling
und
P.
Oppenheim,
a.a.O.,
S.
212
.,
sowie
J.
.
Kempski,
a.a.O.,
S.
127
.
34 E was ande s bei
N.
Klo en,
Zu Typenleh e
de
Wi scha s-
und
Ge-
sellscha so dnungen.
ORDO
Bd. 7
(1955),
S.
123
.,
hie
zi ie nach dem
Abd uck in
H.
G.
Schach schabel (H sg.), Wi scha ss u en
und
Wi scha s-
o dnungen, Da ms ad
1971,
S.
449
.,
insbes.
S.
461
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
22
Hans
Hein ich
Nach kamp
gib ,
die
in
al e na i en
Aus o mungen
ollzogen
we den
können.
könn e
sich
auch
da au
e s ändigen,
daß
es
Typen
on
Handlungen
Wenn
man
diese Aussage
akzep ie ,
auch
wenn
es
mi
nich möglich
is ,
einen
um assenden
Ka alog
menschliche Lebensbe eiche
ode
Handlungs ypen
zu
lie e n
und
scha e
Abg enzungen
zwischen ,ihnen
o zunehmen,
so
lassen
sich olgende
Beziehungen
de
S aa slei ung
und
dem
Lebens ollzug eines
Bü ge s
in
einem
bes imm en
Lebens-
be eich
bzw. bezüglich eines
bes imm en
Handlungs yps
als
denkba
kons a ie en.
De
S aa slei ung
kann
es
e s ens
gleichgül ig sein,
wie
ein
Indi i-
duum
sein
Leben
in
einem
bes imm en
Be eich
ges al e
ode
welche
Aus o mung
des
be e enden
Handlungs yps
es
wähl ;
s~e
is
insowei
indi e en
bezüglich
al e na i e
Lebens ollzüge. Die
S aa slei ung
kann
indessen
auch
P ä e enzen
en wickeln
ü
die
eine
ode
ande e
Al e na i e,
die
dem
Indi iduum
zu
Ve ügung
s eh .
Dabei
kann
s,ie
diese
P ä e enz
aus
~h en
eigenen
Vo s ellungen
und
We ungen
he -
lei en; sie
kann
sie
du chse zen
ohne
Rücksich
au
die
en sp echenden
P ä e enzen
des
be e enden
Indi iduums;
sie
kann
also
zwei ens
eine
Füh ungs olle
übe nehmen.
Zum
ande en
is
denkba ,
daß
sie sich nich
selbs
zum
Maßs ab
de
P ä e enzen scheidung
au schwing ,
sonde n
e such ,
sich
an
den
P ä e enzen
de
Indi iduen
auszu ich en
mi
de
Maßgabe, diese sich
selbs
zu
übe lassen,
wenn
sie
in
de
Lage sind,
aus
eigene
K a
das
zu
un,
was
ih en
indi iduellen
No men
gemäß
is ,
und
nu
dann
einzug ei en,
wenn
dies
nich
de
Fall
is .
Wenn
In-
di iduen
aus
G ünden,
die
sie
nich
selbs
zu
e e en
haben,
ih e
Pe sönlichkei
nich
aus
eigene
K a
zu
ollen
En al ung
b ingen
können, so
sieh
die
S aa slei ung
Hil en
o ,
sei es
du ch
Besei igung
de
da ü
u sächlichen
indi iduellen
Kapazi ä sde izi e,
sei es
du ch
Ein i
ü
das
Indi iduum;
die
S aa slei ung
kann
also
d i ens
Vo -
keh ungen
ü
subsidiä e
Eing i e
des
S aa es
in
das gesellscha liche
Geschehen
e en.
Indi e enz,
Füh ung
und
Subsidia i ä
sind
die
d ei
G undposi-
ionen, die
die
S aa slei ung
gegenübe
al e na i en
Vollzügen
in
einem
Lebensbe eich
ode
gegenübe
al e na i en
Aus o mungen
eines
Handlungs
yps
35
einnehmen
kann.
Diese
Idee
sei
an
zwei Beispielen,
denen
eilich
kein
Ansp uch
au
Rep äsen anz
ü
iele
einzu äumen
is ,
e deu lich .
Eine
S aa slei ung
mag
sich
übe haup
nich
da um
kümme n,
ob die
Bü ge
ih es
Landes
an
einem
P og amm
zu
Aus-
bildung
und
zu
En wicklung
ih e
geis igen
K ä e
eilnehmen,
wel-
ches
P og amm
sie gg .
wählen
möch en
ode
welches sie sich
übe -
35
Typ
hie
als
Klassenbeg i .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen
on
Fiskalsys emen
23
haup
leis en
können;
sie
is
indi e en
gegenübe
al e na i en
Le-
bens ollzügen
im
Bildungsbe eich.
Man
kann
sich
auch
ein
In e esse
de
S aa slei ung
da an
o s ellen,
daß
jede
Bü ge
den
Bildungsweg
besch ei e ,
den
e
nach
eigenen
Maßs äben
ü
ich ig
häl ;
dazu
ge-
hö ,
daß
die
S aa slei ung
jenen,
die
nich
in
de
Lage sind,
ih en
Bil-
dungswunsch
zu
ealisie en,
E leich e ungen
scha ; diese
S aa slei-
ung
handel
subsidiä .
Schließlich
is
denkba ,
daß
die
S aa slei ung
die
Zügel
des
Bildungswesens
öllig
in
die
Hand
nimm
und
jeden
Bü ge
in
ein
bes imm es
Bildungsp og amm
zwing ,
und
zwa
ohne
Rücksich
au
seine
Vo s ellungen;
de
S aa
spiel
die
üh ende
Rolle.
Das
zwei e
Beispiel
bezieh
sich
au
P oduk ionsp ozesse.
Eine
S aa slei ung
mag
indi e en
sein
bezüglich
alle
denkba en
Ve ah en
zu
E zeugung
on
Gü e n
und
Leis ungen,
dahe
auch
nich
beach en,
ob sie so
gea e
sind,
daß
die
Gesundhei
de
in
ihnen
A bei enden
geschädig
ode
die
Umwel
belas e
wi d,
ode
ob
sie
sich
du ch
Ze -
legung
de
Ve ich ungen
in
kleins e
Sch i e
auszeichnen, so
daß
dem
A bei e
die Möglichkei
genommen
is , seine -
im
G unde
einmalige
und
un e wechselba e
-
Pe sönlichkei
in
dem
P oduk
zu
e kennen
und
sich
in
seine
A bei
oll
zu
en al en
(P oblem
de
En emdung).
Die
S aa slei ung
kann
eilich
auch
subsidiä
eing ei en
du ch
Fö de-
ung
umwel -
und
pe sönlichkei s eundliche
Ve ah en.
Schließlich
is
denkba ,
daß
sie
ohne
Rücksich
au
die
P ä e enzen
de
Bü ge
die
P oduk ionsweisen
es leg
und
so die
Füh ung
übe nimm .
Au
den
e s en
Blick
könn e
man
au
g und
solche Beispiele
den
Eind uck
gewinnen,
die
Skala
de
S ä ke
s aa liche
Eing i e
eiche
on
de
Indi e enz
quasi
linea
übe
die
,Subsidia i ä
bis
hin
zu
Füh ungs ela ion.
Diese
Eind uck
is
indes
alsch. Es
handel
sich
bei
den
d ei
denkba en
S aa slei ungsposi ionen
nich
da um,
daß
zwei
on
ihnen
kon adik o ische
Gegensä ze
da s ellen,
wäh end
die
d i e
Po-
si ion zwischen
ihnen
lieg , d. h.
eine
A
kon exe
Kombina ion
aus
beiden
da s ell .
Wohl
haben
Füh ung
und
Subsidia i ä
gemein,
daß
die
S aa slei ung
-
ande s
als
bei
Indi e enz
-
Posi ion
zu
al e -
na i en
Lebens ollzügen
de
Indi iduen
in
bes imm en
Be eichen
be-
zieh ,
können
Subsidia i ä
und
Indi e enz
in
ih en
Auswi kungen
-die
eine
wie
die
ande e
Posi ion
-
dazu
üh en,
daß
die
Indi iduen
ih e
Lebensen scheidungen
ei
e en,
is
o s ellba ,
daß
sowohl
In-
di e enz
als auch
Füh ung
s a ke
Einsch änkungen
de
indi iduellen
En scheidungs eihei
nach
sich ziehen.
Abe
wenn
beispielsweise
In-
di e enz
wie
Subsidia i ä
de
S aa slei ung
die
ma k wi scha liche
O ganisa ion
eine
bes imm en
P oduk ion
einschließlich
ih e
Ve ei-
lung
und
Ve wendung
zu
Folge
hä en,
so
wü de
eine
indi e en e
S aa slei ung
sich
on
de
He ausbildung
monopolis ische
S uk u en
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
30
Hans
Hein ich
Nach kamp
ika o
au
den
Be eich "Bedü nisbe iedigung"
e s ehen.
Eine
nai e
Anwendung
au
den
Be eich
"Ve ügung
übe
Ressou cen"
e gib
Aus-
sagen
übe
die
Eigen umso dnung.
In
diese
Anwendungsweise
e -
eng
sich eilich
de
Blickwinkel,
wie
noch zu zeigen
sein
wi d.
C.
S aa s ypen und ih e Fiskalsys eme
Das
d eidimensionale
Ras e
mi
den
Koo dina en
-Posi ionen
de
S aa slei ung
zu
al e na i en
Lebens ollzügen
de
Bü ge ,
-
Akzep anz
und
Ablehnung
diese
Posi ion
du ch
die
Bü ge ,
-Lebensbe eiche des Menschen
und
des Gemeinwesens
wä e
nunmeh
auszu üllen,
und
man
hä e
zu agen, welche
S aa s-
ausgaben
und
S aa seinnahmen
jedem
Punk
dieses 'Sys ems
zuzuo d-
nen
sind.
Eine
P äzisie ung
de
zwei en
und
d i en
Dimension
ehl
eilich.
Dahe
we den
wi
uns
im
olgenden
au
die
e s e
Dimension
beziehen, wobei die
beiden
ande en
Koo dina en
mi
bedach
bleiben
sollen,
und
agen, 'inwiewei sich
be ei s
Züge
ex eme
S aa s ypen
mi
ih en
Fiskalsys emen
en wickeln
lassen,
wenn
man
Indi e enz,
Füh ung
und
Subsidia i ä
als globale
Eins ellungen
des
S aa es
an-
se z .
1.
De indi e en e S aa
Die
gegenübe
allen
indi iduellen
Handlungsal e na i en
indi e-
en e
S aa slei ung
is
schlech e dings
un o s ellba ;
sie
kann
nich
einmal
nu
gedanklich
kons uie
we den.
Da das
Zusammenleben
on
Menschen
s e s
zu
In e essenübe schneidungen
üh ,
muß
es Regelun-
gen geben, nach
denen
s aa sin e ne
Kon lik e zu en scheiden
sind
bzw.
die angeben, wie
man
sich
bei
Kon lik en
mi
Außens ehenden
zu
e -
hal en
ha .
Zu
den
minima
legalia dieses
S aa es
gehö en
No men
zum
Schu z des menschlichen Lebens
und
Eigen ums egelungen.
Das
Ko e-
la
dazu sind
Sank ionsbes immungen
ü
den
Fall, daß diese
No men
e le z
we den.
Ebenso
beda
de
S aa
de
minima
legalia
de
Rege-
lungen,
die
bei
Kon lik en
mi
ande en
S aa en
g ei en,
und
de
Maß-
nahmen
zu
einschlägigen Vo so ge. Des
wei e en
gib
es wohl auch
Spiel egeln
ü
den
Umgang
de
S aa sbü ge
un e einande
sowie
mi
den
im
S aa sgebie
weilenden
Auslände n.
Eine
kla e
G enze
zwischen Regelungen
und
Maßnahmen,
die zu
den
minima
legalia gehö en,
und
jenen,
die
man
do
nich
meh
eino dnen
kann,
is
eilich nich zu ziehen.
Wo um
es geh ,
läß
sich ielleich
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen on Fiskalsys emen
31
an
de
Familie
e deu lichen.
Man
kann
sich o s ellen,
daß
de
S aa
indi e en
is
gegenübe
allen
denkba en
Familienp oduk ionen
ein-
schließlich
Kinde e ziehung.
Gleichwohl
kann
e
einem
allgemeinen
Bedü nis
nach
minimalen
Regelungen
en sp echen
und
beispielsweise
Ve ah en
und
Konsequenzen
eine
Ehescheidung
ode
das
Al e
ü
die
E langung
de
Volljäh igkei
es legen,
um
Ge ah en
ü
den
Be-
s and
de
Gesellscha
o zubeugen.
De
S aa
de
minima
legalia
beda
de
Ressou cen,
mi
denen
seine
Exis enz
gesiche
wi d.
E
wi d
dahe
en sp echende
T ans o ma ions-
ausgaben
ü
Pe sonal,
zu
Deckung
sons igen
lau enden
Beda s
wie
auch
ü
die
Bildung
on
Ve wal ungs e mögen
leis en.
Alle dings
gib
es
bei
ihm
aus
de
Eins ellung
de
S aa slei ung
keine
an
den
Bedü -
nissen
de
Gesellscha
o ien ie e
Sys ema ik
de
Bescha ung
on
Ve ügung
übe
Ressou cen. Die
Abwägung
e schiedene
Al e na i en
im
Hinblick
au
die
du ch
sie
e zeug en
Wi kungen
kann
ja
nu
In-
di e enz
he o b ingen.
Es
gib
kein
K i e ium
ü
eine
zielbezogene
Un e scheidung
zwischen
Ressou cen e ügung
du ch
di ek e
Zwangs-
ek u ie ung
ode
du ch
Bescha ung
on
Kau k a ,
im
le z e en
Fall
keine
sys ema ische
Abwägung
zwischen
de
E hebung
on
Zwangs-
abgaben,
de
Ve schuldung
und
de
E agse zielung
du ch
s aa liche
Un e nehme ä igkei .
Sowei
S eue n
e hoben
we den,
handel
es
sich
na u gemäß
um
iskalische
Bes eue ung.
Dami
is eilich noch
kein
Ansa zpunk
ü
eine
sys ema ische
Ablei ung
on
S eue ypen
gewonnen;
denn
de
indi e en e
S aa
kann
na u gemäß
keine
K i e-
ien
ü
die
Ve eilung
de
S eue las
au
die
Bü ge
aus
de en
Ziel-
o s ellungen
he aus
en wickeln. Von
dahe
wi d
man
einen
Wild-
wuchs
alle
möglichen
Bescha ungsa en
e wa en.
Eine
a ionale
Auswahl
aus
denkba en
Einnahmebescha ungsmög-
lichkei en
e gib
sich
beim
S aa
de
minima
legalia
dadu ch,
daß
Bü -
ge
die
Posi ion
de
S aa slei ung
ablehnen
und
massi en
Wide s and
gegen
seine
Maßnahmen
leis en.
Wenn
diese
so
s a k
zu
we den
d oh ,
daß
de
Bes and
des
S aa es
aus
de
Sich
de
S aa slei ung
ge äh de
is ,
wi d
man
sich
bemühen,
die
Las en
de
S aa s ä igkei
den
sie
a-
genden
Bü ge n
nach
Möglichkei
zu
e schleie n.
Dem
P inzip
de
Un-
me klichkei eine
S eue
wi d
man
g oßes Gewich beimessen;
die
in-
di ek e
e häl
den
Vo zug
o
de
di ek en
Bes eue ung.
Ein
e -
gleichsweise so glose
Umgang
mi
de
S aa s e schuldung
wi d
nu
du ch
deu lich
spü ba en
Wide s and
de
Be ölke ung
e hinde .
Im
üb igen
wü de
s aa liche
E we bs ä igkei
eine
bedeu ende
Rolle
im
Sys em
ö en liche
Mi elbescha ung
spielen.
W,ide s ände
in
de
Be ölke ung
und
die
Reak ionen
de
S aa slei-
ung
da au
üh en
zu
eine
Auswei ung
de
S aa sausgaben
in
quan i-
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32
Hans
Hein ich
Nach kamp
a i e
und
quali a i e
Hinsich .
Zu
den
Pe sonalausgaben
ü
die
E -
hal ung
des
S aa es
47 sowie
en sp echenden
lau enden
Sachausgaben
und
ö en lichen
In es i ionen
in
Ve wal ungs e mögen,
die schon
bei
Duldung
(Akzep anz)
de
s aa lichen
Ak i i ä
no wendig
sind,
e en
im
Falle,
daß
massi e
Wide s and
gegen
willkü liche,
unsys ema ische
Einnahmenbescha ung
zu
e wa en
is ,
Ausgaben
ü
die
Bescha ung
on
E we bs e mögen
sowie
ü
den
lau enden
Pe sonal-
und
Sach-
au wand
in
den
ö en lichen
E we bsein ich ungen.
Zugleich
is
mi
eine
Auswei ung
de
Ausgaben
im
allgemeinen
Ve wal ungsbe eich
zu
echnen,
da
die
S aa slei ung
au
die
E üllung
um ang eiche e
Pla-
nungs unk ionen
angewiesen
is ,
will
sie
den
Wide s and
de
Be ölke-
ung
unliehs
nich
he aus o de n.
Man
könn e
e such
sein,
den
indi e en en
S aa
-
p o ozie
du ch
das
Bild
des
"minima
legalia"
-S aa es
-
in
de
Nähe
eine
eal ypi-
schen
Ve keh swi scha
im
Sinne
Klo ens
48 anzusiedeln.
Abe
ab-
gesehen
da on,
daß
die
S aa sausgabenzuo dnung
sich doch
in
Teilen
un e scheide
49, is
de
S aa
de
minima
legaEa
nich
die einzige
denk-
ba e
Folge
wei gehende
S aa slei ungsindi e enz.
Eine
S aa slei ung,
die
eine
"de
S aa
bin
ich"-Ideologie olg ,
kann
sich
zu
E eichung
ih e
egois ischen
Zielse zungen
eines
wei gespann en
und
höchs
ein-
gesponnenen
Ne zes
on
Regelungen
bedienen,
die
ielen
Bü ge n
die
Handlungsspiel äume
igo os
einschnü en.
Im
P inzip
wi d
man
in
einem
solchen
S aa
dieselben
Ausgabe-
und
Einnahmeka ego ien
wie-
de inden
wie
im
S aa
de
minima
legalia
mi
(be ü ch e e )
Ableh-
nung
du ch
die
Bü ge .
Nu
wi d
de
Um ang
,cl,e
S aa sausgaben
-
insbesonde e
de jenigen,
die
de
Siche ung
des
Mach appa a es
sowie
de
Da s ellung
de
S aa slei ungsmi gliede
nach
außen
dienen
-
e heblich
g öße
sein
50•
Und
man
wi d
Ve güns igungen
ü
die
Bü -
ge
scha en,
de en
Wohlwollen
nach
Au assung
de
S aa slei ung
"s aa se hal end"
is
-dies
e en uell
un e
dem
Man el
eine
o geb-
lichen
alloka ions-
ode
e eilungspoli ischen
Ra io.
47
Zu
Sys ema ik
de
Ausgaben
und
zum
Ve gleich
mi
diesem
Ansa z
lese
man
K.
Schmid ,
Wi scha so dnung
und
ö en liche
Mi el e wendung,
in: "ORDO",
8.
Band
(1956), S.
173
.
48
N.
Klo en,
a.a.O., S.
458
.
49 Die
Ve keh swi scha
weis
einen
ge ingen
An eil
s aa liche
E we bs-
ä igkei
au ;
man
gl.
K.
Schmid ,
Wi scha so dnung
...
, a.a.O., S.
188
.
50
Wie
Ausgaben-
und
Einnahmesys eme
im
einzelnen
s uk u ie
sind,
häng
on
den
na ü lichen,
wi scha lichen
und
soziologischen
Bedingungen
ab,
in
denen
sich
das
S aa swesen
en al e .
'Einzelhei en
en nehme
man
de
eichlich
o handenen
Li e a u .
Einen
An ang
könn e
man
mi
K.
Häuse ,
a.a.O.
und
de
do
angegebenen
Li e a u
machen.
Man
gl.
auch
R.
Blum,
Neoklassische
und
neome kan ilis ische
Pe spek i en
in
de
mode nen
Wi -
scha spoli ik,
in: F.
Neuma k
(H sg.),
S udien
zu
En wicklung
de
ökono-
mischen
Theo ie
II, SVS,
NF
1151II,
Be lin
1982, S.
63
-
91,
insbes. S.
65.
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Ideal ypen on Fiskalsys emen 33
2.
De üh ende
s aa
Einziges
K i e ium
ü
die
Bewe ung
al e na i e
Handlungen
on
Indi iduen
und
Gemeinwesen
is
die
P ä e enz
de
S aa slei ung.
Wohl-
geme k :
es
handel
sich nich
um
eine
egozen ische
P ä e enz,
die
zu
eine
bes imm en
Aus o mung
des
indi e en en
S aa es
üh .
Viel-
meh
mach
die
üh ende
S aa slei ung
ih e
Vo :s ellungen
da übe ,
wie
das
Heil
de
Menschen beschaUen sei
und
au
welchen Wegen
man
es
am
bes en
e eich ,
ü
alle
Bü ge
e bindlich. Diese
S aa slei-
ungsposi ion
en sp ich
ein
Sys em
on
Ge-
und
Ve bo en, das
jede
indi iduelle
Handlung
o sch eib .
Fü
S aa sausgaben
i.
e.
S.
gib
es
keinen
Beda ;
wede
muß
de
S aa
Gegenleis ungen
e b ingen,
um
Ressou cen e ügung
zu
e langen
(e
besi z
die
uni e sale
Ve ügungs-
gewal ), noch
bes eh
Anlaß,
mi
inanziellen
An eizen
ode
Absch ek-
kungen
die
Handlungsspiel äume
de
Indi iduen
ode
die
E gebnisse
ih e
Handlungen
zu
e ände n
und
somi
Ein luß
au
die
indi iduellen
Disposi ionen zu
nehmen;
die
Indi iduen
disponie en
nich . Folglich
b auch
de
S aa
auch
keine
Finanzie ungsmi el;
ein
G und
ü
is-
kalische
Bes eue ung
bes eh
nich . Die
S aa swi scha
-sie
um aß
in
Wah hei
das
gesam e
Gemeinwesen
-
bes eh
im
wesen lichen aus
einem
Rechenwe k
(einem Kalkül),
mi
dessen
Hil e die
op imale
Allo-
ka ion
de
Ressou cen sowie die
op imale
Ve eilung
alle
Bene i s
be-
echne
wi d,
einem
Exeku ionsappa a ,
de
das
E gebnis
de
Rech-
nung
umse z
in
Anweisungen
an
die
Indi iduen,
und
einem
Kon oll-
mechanismus,
de
die
En sp echung
zwischen
indi iduellen
Handlungen
und
Anweisungen
übe p ü
sowie gg .
Sank ionen
in
Gang
se z .
Man
kann
auch sagen,
daß
alle
Einnahmen
und
Ausgaben, die
in
dem
Ge-
meinwesen
an allen,
im
G unde
S aa seinnahmen
und
S aa sausgaben
sind
51 •
De
omnipo en e
S aa
is
unwi klich.
Selbs
wenn
die
S aa slei ung
in
de
Lage
wä e,
jede
indi iduelle
Handlung
o zusch eiben
und
die
Vo sch i en du chzuse zen,
mag
es
ih e
Ra io en sp echen,
bes imm e
Lebensbe eiche
ü
indi iduelle
Disposi ionen eizugeben. Das
is
dann
de
Fall,
wenn
de
Ve lus
an
Ziel ealisa ion
aus
dem
Ri,siko,
daß
die
be o enen
Indi iduen
den
Lei ungsp ä e enzen
en gegendisponie en,
ge inge
is
als
de
Gewinn
an
Ziel ealisa ion,
de
mi
den
aus
dem
Legisla i -,
Exeku i -
und
Kon ollappa a
eigese z en Ressou cen
e -
b ach
wi d.
Abe
die
S aa slei ung
is
auch
nich
in
de
Lage, das
in-
di iduelle
Handeln
olls ändig
zu
behe schen.
Das
Indi iduum
kann
-
selbs
bei
maximale
Po enz
de
S aa slei ung
-
meh
als
da übe
en scheiden, ob es sich
wei e hin
un e
das Be ehls-
und
Sank ions-
51
S.
auch
K.
Schmid ,
Wi scha so dnung
...
, a.a.O., passim und
S.
192 .
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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34
Hans
Hein ich
Nach kamp
sys em
s ellen
ode
ob es sich
ihm
du ch
den
eiwiUigen Tod
en ziehen
will. Es
kann
in
gewissem
Um ang
seinen
E kenn nis-
und
Selbs -
e ziehungsp ozeß
s eue n
und
dami
au
die
quali a i e
Ges al ung
des
A bei spo en ials
Ein luß
nehmen.
Auch
d1e
quan i a i e
En wicklung
on
Be ölke ung
und
A bei spo en ial
läß
sich
bes en alls
nach
oben
beg enzen. Ebenso
sind
pe sönliche
Zuwendung,
En wicklung
on
Nei-
gungen,
Sympa hien
und
An ipa hien
zwischen Menschen sowie die
da -
aus
en s ehenden
Folgen
ü
das soziale
und
wi scha liche
Leben
nich
e olg eich
be ehlba .
Schließlich
is
mindes ens
ein
Res on
P i a -
be eich,
de
nich
einmal
du ch
ö en liche Rechenscha
e aßba
is ,
ganz
und
ga
un e meidlich.
Das
lieg
schon
da an,
daß die Lebenszei
eines
Indi iduums
ein
Kon inuum
is , daß die Be ehlss elle
nu
endlich
iele
Handlungsbe ehle
an
das
Indi iduum
p oduzie en
kann
und
dieses
dami
die Chance
bekomm ,
du ch
geeigne e
Wahl
de
Be ehlsaus üh-
ungszei
F ei aum
ü
eigene Disposi ionen
zu
scha en. Ich
bin
de
Übe zeugung,
daß
es diese aus
inne s e n
An ieb
he aus
wah nimm .
Im
üb igen
weiß
man
ja
auch aus
Schilde ungen
übe
S a läge
mi
igo oses e
Reglemen ie ung,
daß
es
Ge angenen
doch geling ,
ih en
kleinen
"p i a en"
Be eich zu scha en
und
zu p legen.
Eine
S aa slei ung,
die nolens
ode
olens Be eiche
ü
indi iduelle
Disposi ionen
bes ehen
läß ,
wi d
dann
eilich
Übe legungen
übe
Möglichkei en ans ellen, die
Indi iduen
zu
einem
de
"S aa s äson"
dienlichen eiwilligen
Handlungsplan
zu
e anlassen.
Dazu
gehö
zu-
nächs
ein
Sys em
on
inanziellen
An eizen
und
Absch eckungen.
Bes imm e
Ak i i ä en
we den
scha ,
ande e
wenige
scha ,
wei e e
übe haup
nich
eine
Bes eue ung
un e wo en;
ü
wiede
ande e
we den
P ämien
ausgese z .
De
E olg
eine
solchen nich iskalischen
Poli ik
selek i e
An eize
is
eilich
wei gehend
abhängig
on
dem
In o ma ionss and
de
S aa slei ung
übe
die
Incen i e-S uk u
de
Indi iduen
und
ih e
Fähigkei ,
dazu
passende
An eiz-
und
Ab-
sch eckungssys eme zu
konzipie en
und
zu
p ak izie en.
Zu
den
Maßnahmen,
die
au
die
E zeugung
eine
" eiwill igen Will-
äh igkei " ge ich e sind,
gehö
wei e s
ein
We bungssys em. Es
gib
ein
dich es
Angebo
on
E ziehungsein ich ungen,
die
un e
linien-
l"eue
Lei ung
s ehen
und
den
das
Angebo
wah nehmenden
Menschen
den
" ech en
Geis "
e mi eln
sollen. Die
Benu zung
quali izie ende
Ausbildungsgänge
is
abhängig
on
de
Be ei scha , sich
eine
P ä e-
enzko ek u
du ch
Teilnahme
an
ideologischem
Un e ich
zu
un e -
ziehen
(je
g öße
-
übe
besse e
Einkommense we bsbedingungen
-
de
F ei aum
ü
eigenbes imm e
Lebensges al ung
wi d,
des o siche e
möch e die
S aa slei ung
hinsich lich
de
Linien eue
de
Be o enen
sein).
Ein
Ne z
on
O ganisa ionen
wi d
ausgeb ei e ,
das
den
Men-
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Ideal ypen
on
Fiskalsys emen
35
schen schon ühzei ig
au nimm
und
au
die Linie
de
S aa slei ung
einschwö en soll
(Jung olk
-
HJ
-BDM;
Junge
Pionie e
u. ä.).
A -
ak i e
F eizei angebo e, die
du ch
de a ige
Zwangso ganisa ionen
ode
du ch
Ve eine
e mi el
we den,
sowie
ein
di e enzie es
Sys em
on
Vo bilde zeugung
(Held
de
A bei ,
Ve dien e
Küns le
des Vol-
kes
usw.)
haben
die Au gabe, die
P ä e enzen
de
S aa slei ung
zu
e mi eln
sowie
einen
P ozeß
de
pe sönlichen
Iden i ika ion
mi
dem
S aa
in
Gang
zu se zen
und
zu
hal en.
Ein
um ang eiches
A senal
on
Sub en ionen
is
das inanzwi scha liche
Ko ela
zu diesem
E zie-
hungsp og amm.
A ak i i ä
des
S aa swesens
wi d
gelegen lich auch
dadu ch
zu
e zeugen
e such ,
daß
man
Angebo e
zu
p eiswe en
Be iedigung
on
G undbedü nissen
be ei s ell
(z.
B. billige Woh-
nungen). Die
Finanzie ung
on
we benden
Leis ungsangebo en
sowie
Belohnungen
e olg
mi
Hil e
disk iminie ende
Bes eue ung
sowie
aus
dem
Abschöp ungssys em
de
be ehlun e s ell en
P oduk ion.
In
dem
Maße,
in
dem
die e ziehe ischen
Maßnahmen
uch en,
ge ä
de
üh ende
S aa
in
die Lage,
die
Be eiche
ü
indi iduelle
Disposi-
ions eihei
ausdehnen
und
sie
in
das
Sys em
de
sog. gesellscha -
lichen
P oduk ion
einbauen
zu
können.
De
übe gang
zu
dezen ale
En scheidung
wie
auch das
Eingehen
au
indi iduelle
Handlungsmo i e,
wie
es
bei
we benden
Maßnahmen
e olg ,
ück
ihn
eilich
in
die Nähe
des
d i en
und
ü
den
Ökonomen
wohl wich igs en Typs des S aa es:
des
subsidiä en
S aa es.
3. De subsidiä e S aa
Die
S aa slei ung
bewe e
auch
bei
diesem
S aa s yp
die Lebens oll-
züge
on
Indi iduen
und/ode
Gesellscha ; die
Bewe ung
e gib
P ä-
e enzen
zwischen
al e na i en
Lebens ollzügen. Dieses Kennzeichen
ha
de
subsidiä e
S aa
mi
dem
üh enden
S aa
gemein.
Abe
die
Bewe -
ungsmaßs äbe
such die
S aa slei ung
aus
den
indi iduellen
P ä e en-
zen
de
S aa sbü ge
zu gewinnen.
Dami
s eh
sie
eilich
o
de
F age,
wie
einande
wide s ei ende
In e essen
und
en sp echende
P ä e enzen
de
Indi iduen
zu
eine
sozialen
P ä e enz
zusammenzu-
assen sind.
Au
de
ins umen alen
Ebene
geh
es
um
die
Wahl
des
Mechanismus,
de
die
Ak i i ä en
on
Indi iduen
und
S aa
so koo di-
nie ,
daß
den
Ziel o s ellungen
de
in
dem
S aa swesen
lebenden
Menschen
am
bes en
Rechnung
ge agen
wi d.
und
zwa
in
eine
Weise,
eHe
wiede um
den
indi iduellen
Vo s ellungen
bezüglicn
de
Agg ega-
ion
ind iduelle
P ä e enzen
am
meis en
en sp ich .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
36
Hans
Hein ich
Nach kamp
3.1.
Zu
Wahl
zwischen Koo dina ionsmechanismen
In
de
Diskussion
sind
zwei
ideal ypische
Koo dina ionsmechanismen:
Einmal
de
Ma k
mi
dezen ale
Wi scha splanung
sowie
zum
ande-
en
de
zen ale
Wi scha splan.
Im
P inzip
lassen
sich
beide
Koo di-
na ionsmechanismen
in
einem
Gemeinwesen
mi
subsidiä em
S aa
ein-
se zen
52
• Die
En scheidung
ü
das
eine
ode
ande e
Ins umen
de
Koo dina ion
häng
on
dem
ela i en
Ve auen
bzw.
Miß auen
in
die
Fähigkei
des
Ma k es
bzw.
de
zen alen
Planung
ab,
d~e
Koo dina ion
de
indi iduellen
Lebens ollzüge
op imal
{was
imme
man
da un e
e s ehen
mag)
zu
bewe ks elligen.
Die
P ä e enz
ü
eine
Ma k lösung
wi d
dami
beg ünde ,
daß
die
eie
En scheidung
des
Indi iduums
dessen
P ä e enzen
am
bes en
und
kos engüns igs en
abbilde ,
daß
de
We bewe b
zwischen
den
Indi iduen
um
die
knappen
Mi el
des
Lebens ollzugs
imme
demjenigen
zum
Siege
e hel e,
de
die
höchs en
Al e na i kos en
au
sich zu
nehmen
be ei
is
(wodu ch
die
Gesell-
scha
ü
"Ve zich "
au
eine
Mengeneinhei
Leis ung
jeweils
das
höchs mögliche
En gel
e hal e),
und
daß
die
Möglichkei
eie
indi i-
duelle
En scheidung
ein
Gu
an
sich sei. Die
P ä e enz
ü
die
Plan-
lösung
e gib
sich
aus
de
Einsich (ode
Mu maßung),
daß
de
Ma k
als Mechanismus
op imale
Koo dina ion
e sag ,
-
indem
e
die
Äqui alenz
on
Leis ung
und
Gegenleis ung
nich
bewi k ;
das
is
zum
Beispiel
de
Fall,
wenn
die
Handlung
eines
Indi iduums
zu
eine
Ve ände ung
de
Nu zen-
bzw.
Gewinnsi ua ion
ande e
üh ,
ohne
daß
zwischen
Ve u sache n
und
Emp änge n
eine
en sp echende
En schä-
digungsbeziehung
en s eh
( echnische
ex e ne
E ek e);
-
weil
es
Indi iduen
gib ,
die
du ch
ih
Ve hal en
das
op imale
Funk io-
nie en
des
Ma k mechanismus
e hinde n
und
z.
B.
-
Abhängigkei sposi ionen
on
Wi scha spa ne n
ausnu zen
(Mono··
pole,
Besch änkung
de
Zahl
de
ande en
Menschen
e ügba en
Handlungsal e na i en
e c.),
-sich
an
wi scha liche
Wechsellagen
nich
zügig
anpassen,
-
weil
selbs
ein
op imal
unk ionie ende
Ma k mechanismus
indi e en
is
gegenübe
al e na i en
Zus änden
ode
Lebens ollzügen
in
Be eichen,
wo
Indi iduen
und
Gesellscha
P ä e enzen
au weisen,
ode
weil
sich
en sp echende
Mä k e
nich
e ablie en
(Ve eilung)53.
52
Fü
Musg a e
is
alle dings
zen ale
Planung
mi
dem
üh enden
S aa
e bunden.
Man
gl. R. A. Musg a e,
Fiscal
Sys ems.
New
Ha en
und
Lon-
don
1969, S. 6,
10
und
passim.
Vgl.
dagegen
E.
Neube ge
und
W.
Du Y,
a.a.O.; G.
Hed kamp,
a.a.O., S. 131 .
sowie
o
allem
S. 238 .
s eh
Mus-
g a e
nähe ;
ebenso
de s.,
Volumen
und
S uk u
de
ö en lichen
Ausgaben
in
Abhängigkei
om
Wi scha ssys em,
in:
E.
Boe che ,
Bei äge
zum
Ve gleich
de
Wi scha ssys eme,
SVS,
NF
57,
Be Un
1970, S. 219 .
53
Es
gib
Um e eilungsp obleme,
die
sich
im
P inzip
du ch
einen
Ma k
lösen
ließen.
Man
s elle
sich zwei
Indi iduen
o ,
die
unmi elba
o
dem
Ein i
ins
E we bsleben
s ehen.
Beide
mögen
gleichwe ige
Be u squali-
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Ideal ypen on Fiskalsys emen
37
Ein
eindeu iges
U eil
da übe ,
welche
Mechanismus
besse
geeigne
is ,
den
indi iduellen
P ä e enzen
zum
Du chb uch
zu
e hel en
und
die
on
ihnen
ges eue en
Handlungen
am
e izien es en
zu
koo dinie-
en,
kann
wohl
noch
nich
ü
alle
Lebensbe eiche
ge äll
we den.
De
G und
dü e
sein,
daß
die
Modelle,
an
denen
man
die
P obleme
s u-
die ,
na u gemäß
du ch
Abs ak ion
und
mi
Hil e
on
Idealisie ungen
gebilde
we den.
Man
weiß
indes
nich ,
ob
die
Abs ak ionen
und
Idea-
lisie ungen
nu
solche
Phänomene
be e en,
die
ü
die
P oblemlösun-
gen
in
de
Ta
une heblich
sind.
In
diesem
Zusammenhang
schein
mi
ü
die
Kennzeichnung
des
subsidiä en
S aa es
am
wich igs en
das
Menschenbild
zu
S'ein,
das
sich
die
S aa slei ung
on
den
Bü ge n
ih es
Landes
mach
und
aus
dem
sie
E kenn nisse
ü
die
op imale
Agg ega ion
indi iduelle
Lebens-
ollzüge
ablei e .
Es
is
maßgebend
nich
nu
ü
die
Wahl
zwischen
Koo dina ionsmechanismen
{Ma k
e sus
Plan),
sonde n
auch
ü
die
Wahl
und
Dosie ung
selek i e
An eize
und
Absch eckungen,
ü
die
En wicklung
on
No men,
denen
Um e eilungsmaßnahmen
geho -
chen,
und
es
is
nich
zule z
bedeu sam
ü
die
O ganisa ion
sowie
S eue ung
des
S aa sappa a es
(beispielS'weise
ü
das
En lohnungs-
sys em
de
ö en lich
Bedi1ens e en)
und
dami
schließlich
ü
das
ganze
Fiskalsys em.
Die
Diskussion
de
hie
angeschni enen
F agen
s and
und
s eh
imme
noch
zu
,einem
g oßen
Teil
o
dem
heo e isch-ökonomischen
Hin e g und,
de
du ch
das
Pa adigma
des
konsummaximie enden
Menschen
gekennzeichne
is .
Es
ehl
zwa
nich
an
Übe legungen,
al uis ische
Eins ellungen,
nich
an
Ve suchen,
meh
Phänomene
als
im
adi ionellen
Nu zenmaximie ungskalkül
in
die
Theo ie
de
Haus-
hal sen scheidungen
zu
in eg ie en
54•
Gleichwohl
bleib
eine
o ene
ä en
besi zen
und
dami auch gleiche Chancen des 'Einkommense we bs;
alle dings
haben
beide un ollkommene Vo aussich au
ih
sich eins ellendes
Einkommen. Sie übe legen sich. ob sie einen Um e eilungs e ag
e wa
de -
a
abschließen sollen, daß
de
besse e dienende dem
Pa ne
jeweils
eine T ans e zahlung
in
Höhe de Häl e de Di e enz zwischen beiden
Einkommen zahl . Wenn beide Indi iduen isikoscheu sind,
lohn
es sich
ü
sie, den Ve ag abzuschließen. De Ve ag
wä e
im üb igen pa e o-e i-
zien ; denn die beiden
Pa ne
e höhen dadu ch
ih en
Nu zen, ohne i gend
einem
D i en
Schaden zuzu ügen. Diese Au assung des Um e eilungsp o-
blems als Ve siche ungsp oblem
äg
auch bei allgemeine en Fällen. Vgl.
H.-W.
Sinn,
Die G enzen des Ve siche ungss aa es -Theo e ische Beme -
kungen zum Thema Einkommensum e eilung, Ve siche ung
und
Wohl-
ah , in:
H.
Göppl
und
R. Henn (H sg.), Geld,
Banken
und
Ve siche ungen,
Bd.
H,
Königs ein/Taunus 1981,
S.
907 -929.
54 Siehe
z.
B.
K.
Boulding,
M.
P a
und
J.
HOl' a h,
G an s Economics:
A Simple In oduc ion, sowie
R.
Fe bc , Consume Economics: A Su ey,
beide Bei äge in: R. Fels
und
J.
J.
Sieg ied (H sg.), Recen Ad ances
in
Economics. A Book o Readings, Homewood, Ill. 1974,
S.
181
.
bzw. 192
.
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38
Hans Hein ich Nach kamp
F age,
welches
eigen lich
die
Objek e
sind,
übe
de en
Menge
ein
Indi iduum
seine
P ä e enzen
bilde
(sind es
e wa
Gü e bündel
ode
Handlungen)
und
wie
die
Handlungsmaxime
aussieh
( üh
sie
zu
sa is ying
ode
zu
op imizing
beha io )55.
Schließlich
müß e
man
das
Gese z
kennen,
un e
dem
die
Al e na i-
en
geo dne
sind.
Ande s
o mulie :
Geh
es
um
Konsumen ensou e-
äni ä
im
klassischen
Sinne
ode
um
beispielsweise
die
Sou e äni ä
des
k ea i en,
sein
Handeln
au
Ve ände ung
de
Wel
ich enden
Menschen?
Man
muß
nich
seh
iel
Phan asie
au wenden,
um
zu
e -
kennen,
daß
on
de
An wo
au
die
F age
nach
den
Objek en,
die
un e
indi iduellen
P ä e enzen
geo dne
we den,
Konzep ionen
de
Poli ik
einschließlich
de
Finanzpoli ik
in
einem
subsidiä en
S aa
ab-
hängen.
Nu
zwei
Beispiele
seien
gezeig ,
um
die
P oblema ik
zu
kon-
k e isie en:
a)
Wenn
es
um
F agen
de
Ve eilung
geh ,
welche
Objek e,
die
in
den
P ä e enzo dnungen
de
Indi iduen
s ehen,
sind
einem
e eilungs-
poli ischen
Räsonnemen
zu
un e ziehen?
-Geh es
um
Einkommen? Und wenn ja, mein
man
die Ve eilung de
Ma k einkommen ode auch de Rein e mögenszuwächse aus häusliche
A bei ?
-Geh es
um
Sach- ode Geld e mögen, das ma k lich bewe ba is ?
Wenn ja, dann zu einem beliebigen S ich ag ode zu bes imm en S ich-
agen (Gebu s ag, Ein i in das E we bsleben,
Ein i
ins Ren enal e )?
-Geh es
um
Humankapi al, jeden alls
um
die Chancen, Humankapi al
sich anzueignen?
-Ode geh es
um
Pe spek i en des pe slönlichen Fo sch i s56?
-Vielleich is
abe
die Dis anz, die jemand hinsich lich seine pe sönlichen
Ve häl nisse on einem zu einem ande en bes imm en S ich ag seines
Lebens ollzugs zu ückleg , ebenso bedeu end wie die Ve eilung des Ve -
mögens in eine bes imm en beg i lichen Fassung.
Je
nachdem
welche
Objek e
man
(um-) e eilungspoli ischen
übe -
legungen
un e zieh ,
wi d
man
mögliche weise
zu
un e schiedlichen
Schlüssen
hinsich lich
de
An o de ungen
an
den
S aa
kommen,
in
die
Ve eilung
einzug ei en,
und
ganz
un e schiedliche
Maßnahmen
ü
solche
Eing i e
en wickeln.
Sie
eichen
on
Einkommens-
und
Ve -
mögens ans e s
und
en sp echenden
S eue n
bis
zu
Be ei s ellung
on
Bildungsangebo en
ü
die
b ei e
Masse.
55
Zu den Beziehungen zwischen Zus ands- und übe gangs p ä e enz sowie
zwischen sa is ying
und
op imizing beha io gl.
man
J.
Mülle ,
a.a.O.
56 Wie
z.
B.
K ause-Junk.
Zu Theo ie des dis ibu i en Ma k e sagens,
in:
W.
Albe s (H sg.), Ö en liche Finanzwi scha
und
Ve eilung
11,
SVS
NF
Band
75/II,
Be lin 1974,
S.
33
.
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Ideal ypen on Fiskalsys emen
39
b) Die
Be echnung
on
(Pigou-)S eue n sowie
En schädigungen
als
En gel
ü
e u sach e
bzw.
emp angene
ex e ne
E ek e
e olg
in
Te mini
de
indi iduellen
Ziel unk ionen. Sowei
uns
bekann
is ,
wi d
als Bild des Menschen
s e s
de
Ideal yp
benu z ,
de
sich
du ch
maß-
lose Konsumsuch
und
ebenso maßlose A bei sscheu auszeichne .
Hie -
bei
äll
die
Bewe ung
on
ex e nen
E ek en
ganz
ande s
aus
als
bei
eine
indi iduellen
Ziel unk ion, die
En al ung
de
Pe sönlichkei
e wa
im
Sinne
de
solida is ischen
E hik
als
Pa adigma
des Menschen
benu z .
Bei
alle
Unsiche hei bezüglich des
Ausgangspunk s
on
Übe legun-
gen
übe
die angemessene
Ges al
des Fiskalsys ems
in
einem
sub-
sidiä en
S aa ,
nämlich
de
indi iduellen
P ä e enz,
wi d
man
eines
sagen
können: Fiskalische
Föde alismus
mi
En scheidungskompe en-
zen
de
un e en
Kö pe scha en
is
zwa
nich
kons i u i
ü
den
hie
in
Rede
s ehenden
S aa s yp,
abe
wo die
Finanz e assung
öde a i e
Elemen e
diese
A
en häl ,
is
dies
nu
begl'Ündba
mi
Subsidia i ä
de
S aa slei ung.
De
indi e en e
S aa
ha
keine
Ve anlassung,
s aa -
liche
Kompe enzen
z.
B.
egional
zu
s euen.
Denkba
is
eilich,
daß
sich
on
un en
he
Selbs e wal ungseinhei en
bilden
und
in
die
Fel-
de
s oßen,
um
die sich
die
Zen al egie ung
wegen
ih e
Indi e enz
nich
kümme .
Ein
solche Wild wuchs
on
"Föde alismus"
mag
en -
s ehen,
nich
dagegen
ein
zusammenhängendes,
in
Au gaben-
und
Ein-'
nahmen e eilung
konsis en es öde a i es Sys em.
Im
üh enden
S aa
kann
sich die
S aa slei ung
die
En scheidungsbe ugnis nich aus
de
Hand
nehmen
lassen.
Nu
de
subsidiä e
S aa
mag
Ve anlassung
haben,
spezi ischen -
e wa
egional
adizie ba en
-
Bedü nissen
seine
Bü -
ge
dadu ch
Rechnung
zu
agen,
daß
e
au
un e e
Ebene
selbs ändige
s aa liche
Kompe enzen
scha .
3.2.
Ausgaben
und
Einnahmen
des subsidiä en S aa es
De
Komplizie hei
und
Viel al
menschliche
Pe sönlichkei ss uk-
u en
und
de
ihnen
gemäßen
P ä e enzen
en sp ich
die Komplizie -
hei
und
Viel al
ö en liche
Ausgaben
und
Einnahmen.
Die ganze
Skala
di e enzie e
S aa s
ausgaben
-
T ans e ausgaben
in
Fo m
on
Sozialausgaben
an
die
Haushal e
und
Sub en ionen
an
die
Un e neh-
men, säm liche
Typen
on
e mögenswi ksamen
und
nich - e mögens-
wi ksamen
T ans o ma ionsausgaben
-
gehö
zum
A senal
mögliche
ausgabenpoli ische
Ins umen e.
Welche
im
konk e en
Fall
zum
Ein-
sa z gelangen,
häng
eilich
om
Cha ak e
de jenigen
Lebensbe eiche
ab,
in
denen
sich
de
S aa
subsidiä
be ä ig .
S e s
dü en
A mu
so-
wie
un e schulde e
E we bsun ähigkei
und
E we bslosigkei
Anlässe
zu
hel ende
In e en ion
des
S aa es
sein. Viel
meh
läß
sich
im
Augenblick
kaum
sagen.
Ein
schwie iges, ielleich
ga
nich
endgül ig
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46
Hans
Hein ich
Nach kamp
und
mi
denen
sie
Käu e
on
pOoE
bezahlen
können.
Dami
wü den
die ö en lichen
Finanzhil en
endenziell zu
den
P oduzen en
ge-
langen, die
mi
ih em
Leis ungsangebo
den
he e ogenen
P ä e en-
zen
de
Nach age
am
ehes en
en sp echen. Sie
hel en
auch
den
P oduzen en,
ih e
Zielse zung
zu
e wi klichen,
im
In e esse
de
Leis ungsemp änge
zu
agie en. Vouche s sind
dann
unp oblema-
isch,
wenn
die Vo eile
de
Fixkos endeg ession schon
bei
ge inge
Benu ze zahl
ausgeschöp
we den.
Gleichwohl
kann
es
no wendig
we den,
die
Fixkos en
du ch
di ek e
Sub en ionen
an
die
Anbie e
mi zu inanzie en,
dami
übe haup
ein
di e si izie es Leis ungs-
angebo
zus ande
und
die
P ä e enzwahl
de
Nach age
zum
T a-
gen
kommen
kann.
Die ö en liche
Hand
äg
eilich das Risiko
mi , daß die
P oduk ionss ä en
am
Beda
de
Nach age
o bei
e ich e
we den.
b)
Ein
Ve ah en
de
Nach age ö de ung
läß
sich
indes
übe haup
nich
anwenden,
wenn
de
P oduzen
nich
in
de
Lage is ,
einen
Konsumen en
om
Geb auch
seines Angebo s auszuschließen (Rund-
unk, Fe nsehen).
Dann
is
es nich möglich,
den
ela i en
Zusp uch
zu
de
einen
ode
ande en
Ausp ägung
eines
Gu es
übe
ouche s
mi
Siche hei
zu
e mi eln.
Dann
-
und
im
üb igen
auch
bei
P o-
duk ion
mi
ela i
hohen
Fixkos en
-
bleib
nu
das Mi el
de
Angebo s ö de ung. Dabei sind
im
P inzip
zwei
Ve ah en
denkba .
-Das eine
bes eh
in
eine
s aa lichen
Fes legung
de
Zahl
de
he e ogenen
Ausp ägungen
eines Gu es.
In
dem
einen
Ex em
wi d
ein
es e
An eil
de
P oduk ionskos en
(ode
eine
Kom-
ponen e
on
ihnen)
gezahl . Das
ha
die Nach eile, daß die ge-
sam e
Ressou cenzuweisung
an
den
be e enden
Be eich nich
meh
ex
an e
du ch
die
S aa slei ung,
sonde n
du ch
die
P odu-
zen en
es geleg
wi d
und
daß
au
de
ande en
Sei e die Mög-
lichkei
ü
P i a ini ia i e
beg enz
wi d.
In
dem
ande en
Ex em
leg
man
die gesam e Finanzmasse es
und
e eil
sie
mi
Hil e eines Schlüssels
au
die
P oduzen en.
Alle dings
kann
dann
-
wenn
die pOoE nich selbs sich
an
die
P ä e enzen
de
Nach age
binden
-das
P oduzen enin e esse
du chschlagen.
-
Man
ha
in
gewissem
Um ang
auch Möglichkei en, die
den
pOoE
zugewiesenen
Finanzmi el
an
de
Fähigkei
de
Bü ge
auszu-
ich en, sich
mi
ih em
Leis ungsangebo
und
den
dami
e -
bundenen
In en ionen
zu iden i izie en. Mi Hil e
s eue begün-
s ig e
Spenden
an
pOoE
kann
man
sich
da übe
ein
Bild
e -
scha en. Das
Spendenau kommen
wi d
gg .
du ch
Zuweisungen
(ma ching unds, challenge g an s) e gänz .
Wä e
die
Ho nung
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Ideal ypen on Fiskalsys emen
47
beg ünde ,
daß
man
aus
dem
ela i en
Spendenau kommen
au
die
Iden i ika ion
de
Be ölke ung
mi
den
Zielen
de
be e en-
den
pOoE
zu e end
schließen
kann,
hä e
man
dami
in
de
Ta
einen
nahezu
idealen
Ve <eilungsschlüssel
ge unden.
Alle -
dings
muß
man
da on
ausgehen,
daß
die Wünsche
und
Neigun-
gen
de
Beziehe
hohe
Einkommen
ein
ungebüh liches
Gewich
bekommen.
Dazu
komm ,
daß
bei
p og essi en
Ta i en
de
ü
die
Spendenbegüns igung
ele an en
S eue n
schon
eine
Ve ei-
lung
de
ö en lichen
Fö de ungsmi el
zuguns en
de
Reiche en
e olg ,
wenn
die
Spenden
on
de
S eue bemessungsg undlage
abse zba
sind
(was
im
üb igen
auch
zu
eine
sub-pa e oop ima-
len
Lösung
üh )
und
nich - oll
ode
zu
einem
es en Teil -
on
de
S eue schuld
abgezogen
we den.
c)
Soga
wenn
die
P oduzen en
übe
Ausschlußmöglichkei en
e ügen,
gib
es Fälle,
in
denen
mi
Hil e
on
ouche s
die
P ä e enz e -
häl nisse
on
Nach age n
nich
sich ba
gemach
we den
können.
Das gil ,
wenn
nich
alle
Nach age
o ie en
können,
z.
B.
weil sie
noch nich
gebo en
sind,
aus
echnischen
G ünden
ode
weil
sie
nich
in
de
Lage sind,
un e schiedliche
Quali ä en
eines
Gu es
zu
beu eilen.
-
P oduzen en,
de en
Leis ungsangebo
sich
auch
an
zukün ige
Gene a ionen
ich e
(e wa
Museen
mi
A chi ie ungs unk ion)
gehö en
zu
de
e s en
G uppe.
Wü de
man
ih e
Sub en ionie-
ung
ausschließlich
im
Wege
eine
ouche -Lösung
siche n,
wä e
eine
Alloka ions e ze ung
zu
Las en
zukun s äch ige
Ak i i-
ä en
zu
be ü ch en.
-
Zu
wei e en
G uppe
gehö en
Gü e ,
bei
denen
ein
Nach age-
o um
übe haup
nich , es sei
denn
in
ganz
bes imm en
he aus-
agenden
Si ua ionen,
e olg
(Ka as ophenschu z). Bei pOoE
de
e s en
und
zwei en
G uppe
bleib
nu
die
Angebo s ö de ung
als Möglichkei
ö en liche
Un e s ü zung.
In
de
d i en
G uppe
inde
man
K ankenhäuse ,
in
denen
de
Konsumen
zu
Beu eilung
des
Angebo s
au
den
Ra
des
P o-
duzen en
angewiesen
is . Nich
nu
das
E we bsmo i ,
auch
das
bloße Kos endeckungsmo i ,
wie
es
bei
pOoE
o he sch ,
kann
in
eine
Si ua ion
augenblickliche
Übe kapazi ä
zu
de
Emp eh-
lung
an
den
Pa ien en
üh en,
seine
Ve weildaue
übe
Gebüh
auszudehnen.
In
solchen
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is
es
dem
subsidiä en
S aa
angemessen, die
Fixkos en
du ch
ö en liche
Mi el
zu
inanzie-
en
und
du ch
Au lage
zu
e ügen,
daß
die
a iablen
Kos en
du ch
die
Zahlungen
de
Konsumen en
ge ade
abzudecken seien.
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48
Hans Hein ich Nach kamp
3.3.3
Eine
Spekula ion
zu
En wicklung
des
S aa san eils
Fiskalsys eme
zeigen
nach
alle
E ah ung
die
Tendenz,
sich
eine
imme
g öße en
Zahl
on
Lebensbe eichen
de
Menschen
zu
bemäch i-
gen
und
au
ihnen
ak i
zu
we den.
Zum
Teil
sind
dabei
ge ade
die
pOoE
die
Vo ei e .
Ih e
Ak i i ä
ha
sich
in
de
Ve gangenhei
häu ig
in
solchen
Be eichen
en al e ,
au
denen
die
S aa slei ung
bislang
indi e en
wa .
In
dem
Maße,
in
dem
es
den
pOoE
gelungen
is ,
du ch
ih e
Bemühungen
um
Milde ung
on
No lagen
die
ö en liche
Meinung
ü
ih e
Anliegen
zu
sensibilisie en,
haben
sie
auch
den
S aa
aus
de
Indi e enz
zu
P ä e enz
ge üh .
Ge ade
solche Menschen, die sich
un e
das
Pos ula
de
c ea io
secunda
s ellen
ode
eine
ähnliche
G undposi ion
e e en,
die also
im
G unde
genommen
des
F ei-
aums
bedü en,
in
dem
sich
ih e
Pe sönlichkei
en al en
kann,
ziehen
den
S aa
mi
in
ih e
Ak i i ä
hinein.
Die
S aa slei ung
wi d
sich
des
be e enden
Be eichs
bemäch igen;
sie
muß
es soga ,
wenn
sie
ih e
Ak i i ä
in
den
en sp echenden
Belangen
a ionalisie en
will. Dies
wiede um
üh
zu
Einengung
de
F ei äume
ü
p i a e
Ini ia i en.
Es
wä e
schon
in e essan
he auszu inden,
in
welchem
Ausmaß
pOoE
die
En wicklung
zum
equi y-S aa
begüns ig
haben.
Aus
eine
G undeins eIlung
des
Menschen
he aus
au
ein
allmäh-
liches
Zu ückd ängen
alle
s aa lichen
Indi e enzen
schließen
zu
wol-
len,
wä e
alle dings
o eilig.
Es
gib
neben
de
s aa lichen
Indi e enz
aus
Unkenn nis
auch
Indi e enz
de
S aa slei ung
aus
Un ähigkei
ode
ande en
G ünden.
Beispiele
sind
aus
de
jünge en
En wicklung
in
unse em
Lande
die
ehlende
Legalde ini ion
des
Beg i s
Wohnung
und
die
on
den
einschlägigen
Ve wal ungen
mi
Un e s ü zung
de
Ju isdik ion
eingelei e en
und
noch
nich
abgeschlossenen
Bemühun-
gen,
die
om
Gese zgebe
gezogenen
F ei äume
auszu üllen
59
sowie
die
P obleme
im
Zusammenhang
mi
de
sog.
Zumu ba kei sklausel
bei
A bei slosen.
Man
kann
in
solchen
Fällen
zwa
nich
on
Indi e enz
des
S aa es
sp echen,
wohl
on
eine
Indi e enz
de
S aa slei ung.
Die
s aa liche
P ä e enzbildung
wi d
dann
in
de
Regel
on
Ve wal ungs-
in e essen
gelei e ;
dabei
bes eh
wohl
imme
die
Tendenz,
den
Typ
des
üh enden
S aa es
zu
ealisie en.
So
kann
man
insgesam
e mu en,
daß
mi
zunehmende
In eg a ion
om
ö en lichen
In e esse
bislang
nich
be üh e
Lebensbe eiche
in
59 Die on de Finanz e wal ung
und
den Finanzge ich en en wickel en
Rich linien zu Bewe ung on sog. Ein amilienhäuse n mi Einliege woh-
nung (§ 74 Abs. 5
.
BewG) mi en sp echenden Folgen ü die einkommen-
s eue liche Behandlung (§
21
a ES G) weichen zum Teil e heblich on den
ö de ungs ele an en Bes immungen ab, wie sie on de Baubehö de
p ak-
izie we den.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Ideal ypen on Fiskalsys emen
49
das ö en liche
Bewuß sein
die
S aa slei ung
zunehmend
mi
den
P lich en,
Al e na i en
zu
bewe en
und
gegeneinande
abzuwägen,
übe o de
wi d,
diese
Au gabe
dahe
an
die
Ve wal ung
delegie
und
dami
zumindes
pa iell
nich
nu
eine
En wicklung
zum
üh enden
S aa
Tü
und
To
ö ne ,
sonde n
auch
globale Alloka ionsen schei-
dungen
aus
de
Hand
gib
(En wicklung
zum
bü ok a ischen
S aa ).
Man
da
e wa en,
daß
so die
En wicklung
des
S aa san eils
auße
Kon olle
de
da ü
legi imie en
Ins i u ionen
ge ä .
D. Abschließende Beme kungen
Typen
iskalische
Sys eme
zu
en wickeln
heiß ,
hochkomplexe Ge-
gens ände
zu
sys ema isie en.
Hie
wu de
ein
Ve such
gewag , aus
eine
e b ei e en
P axis
auszub echen. Sie
bes eh
in
dem
Bes eben,
Wi scha so dnungen
und
die
ihnen
gemäßen
Fiskalsys eme
zwischen
zwei
Ex em ypen
linea
au zu eihen:
zwischen
Ve keh swi scha
und
Zen al e wal ungswi scha
ode
-
in
sog.
Annähe ung
an
die
Reali ä
-zwischen Kapi ali:smus
und
Sozialismus.
De
G und
ü
den
Ausb uchs e such
wa
de
Eind uck,
daß
es
auße
Kapi alismus
und
Sozialismus ielleich doch
einen
d i en
Weg gib ,
de
nich
einen
Komp omiß
zwischen
Kapi alismus
und
Sozialismus, zwischen
omni-
po en e
Zen algewal
und
o ale
Dezen alisie ung
da s ell ,
son-
de n
aus
eine
öllig
eigens ändigen
Wu zel
he o geh .
Die
Idee
eine
meh
als zweipoligen
Typenlandscha
ließ sich
du ch
eine -ein ache
Übe legung
un e maue n:
In
de
Eins ellung
de
S aa sIei ung
zu
Handlungsal e na i en
de
Bü ge
kann
es
nu
P ä e enz
ode
In-
di e enz geben.
P ä e enz
kann
nu
aus
eigene
ode
aus
übe nom-
mene
We ung
s ammen.
So
haben
wi
d ei
Klassen
on
Typen
ge-
unden,
on
denen
keine
als
zwischen
den
beiden
ande en
liegend
iden i izie ba
is .
Daß
de
Ve such nich zu
Ende
geb ach
we den
konn e,
is
einem
Mangel
an
Du ch üh ba kei
(Eins ellung
de
Bü ge
zu
S aa slei-
ungsposi ion)
und
einem
Mangel
an
Wissen
(P äzisie ung
de
ele an-
en
Lebensbe eiche) zuzusch eiben.
Wenn
man
den
S aa
ypisie end
besch eiben will,
dann
muß
man
die
Viel al
denkba e
s aa liche
Ak-
i i ä en
sys ema isch ein angen. Diese
Viel al
o ien ie
sich indes
an
de
Viel al
menschliche
und
gesellscha liche Lebensbe eiche so-
wie
an
de
Komplizie hei
menschliche
Handlungsmaximen.
Die
Komplizie hei
eines
Suje s
da
nich
Ve anlassung
sein, sich
nich wissenscha lich
mi
ihm
auseinande zuse zen
ode
zu
Ve ein-
achungen seine
Zu luch
zu
suchen, die
ihm
Gewal
an un.
Dies
allein
mo i ie
mich,
einen
Ve such
zu
Diskussion zu s ellen,
de
nich
nu
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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50
Hans
Hein ich
Nach kamp
un ollende
is ,
on
dem
auch noch
ga
nich gesag
we den
kann,
wie
e
zu
Ende
zu
üh en
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52
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G.,
Zum
Beg i des Wi scha ss ils, "Schmolle s
Jah buch"
Jg.67
(1947),
2.
Halbband, S.
447
.
Zusammen assung
Obwohl
übe
die
Beg i e
"Ideal ypus"
und
"Real ypus"
keine
Kla -
hei
zu
e zielen
is ,
wi d
de
Ve such
un e nommen,
ein
Ras e
ü
die
Typisie ung
on
S aa swi scha en
zu
en we en
und
-
alle dings
nu
zum
Teil
-
auszu üllen.
Bei
de
e s en
Dimension
des
Typisie ungsschemas
geh
man
da on
aus,
daß
sich
das
menschliche
Leben
in
e schiedenen
Be eichen
oll-
zieh .
Die
S aa slei ung
kann
gegenübe
al e na i en
Lebens ollzügen
in
jedem
Lebensbe eich
d ei
e schiedene
Posi ionen
einnehmen:
Es
kann
ih
gleichgül ig
sein,
wie
Indi iduen
ih
Leben
ges al en
(Indi e-
enz),
sie
kann
aus
eigenen
Vo s ellungen
eine
P ä e enz
en wickeln
und
den
Indi iduen
au zwingen
.(Füh ungs olle
de
S aa slei ung),
sie
kann
schließlich
e suchen,
sich
die
P ä e enzen
de
Bü ge
zu
eigen
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Ideal ypen on Fiskalsys emen
53
zu
machen,
und
im
Beda s alle
mi wi ken,
sie
zu
e wi klichen
(Sub-
sidia i ä ).
-Die
zwei e
Dimension
en häl
die
Eins ellung
de
Bü -
ge
zu
Posi ion
de
S aa slei ung,
nämlich
en wede
Akzep anz
ode
Ablehnung.
-Die
d i e
Dimension
bleib
im
G unde
unspezi izie ;
sie soll e
eine
Skala
on
menschlichen
und
sozialen
Lebensbe eichen
en hal en,
au
die die möglichen
S aa slei ungsposi ionen
sowie
die
denkbal'en
Reak ionen
de
Bü ge
abzubilden
wä en.
Diese
Au gabe
konn e
nich
gelös
we den.
Als
o läu ige
Ausweg
bo
sich an,
Thesen
zum
Menschenbild
zu
o mulie en,
um
wenigs ens
holzschni
a ig
die
Rich ung
zu
zeichnen,
in
die die
Vo übe legungen
gegangen
sind,
und
um
he auszus ellen,
daß
das
Bedü nis
nach
Selbs en al ung
de
Pe -
sönlichkei
du ch
ansi i e
Tä igkei
eine
-de
s ä ks en
T ieb ede n
menschlichen
HandeIns
is .
Da
somi
hie
nich
die
Möglichkei
bes eh ,
eine
an
den
Beziehungen
zwischen
S aa slei ung
und
Bü ge n
bezüglich
de
einzelnen
Lebens-
be eiche
o ien ie e,
di e enzie e
S aa swi scha s ypologie
zu
en -
we en,
leg
sich
die
F age
nahe,
ob sich
be ei s
Züge ex l"'eme
S aa s-
ypen
und
ih e
Fiskalsys eme
inden
lassen,
wenn
man
Indi e enz,
Füh ung
und
Subsidia i ä
als globale
Eins ellungen
de
S aa slei ung
anse z
-dies
bei
allen
Vo behal en,
die
gegen
ein
solches
Vo gehen
angeb ach
sind. -
Im
indi e en en
S aa
en s eh
ein
Wildwuchs
on
ö en liche
Ressou cenbescha ung
und
- e wendung.
Ra ionales
Wi -
scha en
de
ö en lichen
Hand
o ien ie
sich
allen alls
an
de
Ab-
sich ,
Wide s änden
in
de
Be ölke ung
auszuweichen. -
In
einem
omnipo en en
üh enden
S aa
wä e
ein
Fiskalsys em
i.
e. S
nich
ge-
ag .
Bleiben
den
Bü ge n
im
üh enden
S aa
dagegen
F ei äume
ü
eigene Disposi ionen
en hal en,
so
gib
es
Anlaß
ü
ein
ganzes
Sys em
"we bende "
Maßnahmen.
-
De
Komplizie hei
und
Viel al
mensch-
liche
Pe sönlichkei ss uk u en
en sp ich
die
Komplizie hei
und
Viel al
ö en liche
Ak i i ä en
in
einem
subsidiä en
S aa .
Diese
leb
s ändig
in
de
Ge ah ,
du ch
Regelungen, die
un e
dem
P inzip
de
Subsidia i ä
gescha en
we den,
die
Incen i es
de
Bü ge
zum
eigen-
s ändigen,
selbs e an wo lichen
Handeln
e kümme n
zu
lassen.
Da-
he
sind
p i a e
Ak i i ä en
ohne
E we bscha ak e
ü
den
Bes and
des
S aa es
besonde s
wich ig. Sie
können
sich
indes
nich
imme
in
dem
gesellscha lich
gewünsch en
Ausmaß
en al en,
wenn
man
ih e
Finan-
zie ung
allein
ih en
T äge n
übe läß .
Die
ö en lichen
Finanzhil en
e olgen
zweckmäßige weise
im
Wege
de
Subjek ö de ung
(übe
die
Nach age ).
Alle dings
gib
es
Ve häl nisse,
un e
denen
diese
Weg
zugeschü e
is . Das
is
z.
B.
s e s
de
Fall,
wenn
de
P oduz'en
einen
Nach age
nich
om
Konsum
ausschließen
kann.
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54
Hans
Hein ich
Nach kamp
Summa y
Al hough
i
is
no
possible
o
achie e
unanimi y
on
he
no ions
'ideal-
ypes'
and
' eal- ypes'
o iscal sys ems,
we
ha e,
howe e ,
a emp ed
o
de elop
and
-
al hough
me ely
pa ially
-
o
ealize
a
concep ual
amewo k
o
he
classi ica ion
o
na ional
economies.
The
i s
dimension
o
he
c1assi ica ion scheme
akes
i
o
g an ed
ha
human
li e
akes
place
in
a ious
sec o s.
The
go e nmen
can
ake
h ee
di e en
posi ions,
i
aced
wi h
al e na i e
li e cou ses,
in
each
li e
sec o :
I
can
be
indi e en
o
he
way
how
indi iduals
shape
hei
li es
(indi e ence),
i
can
de elop
i s
own
p e e ence
guided
by
i s
own
concep ions
and
o ce
he
indi iduals
o
accep
his
p e e ence
(leading ole
o
he
s a e
managemen ),
inally,
i
can
y
o
adop
he
p e e ences
o
he
ci izens
and,
i
necessa y,
con ibu e
o
ealize
hem
(subsidiza ion).
The
second
dimension
inc1udes
he
ci izens'
a i ude
owa ds
he
posi ion
o
he
s a e
managemen ,
namely
ei he
ac-
cep ance
01'
disapp o al.
Basically,
he
hi d
dimension
emains
un-
speci ied;
i
ough
o
inc1ude a scale
o
human
and
social
li e
sec o s
upon
which
he
possible posi ions
o
s a e
managemen
as weIl as
he
imaginable
eac ions
o
he
ci izens
would
ha e
o
be
designed.
This
ask
could
no
be
sol ed.
As
a
empo a y
solu ion
we
hough
o
o mula ing
hesises
on
he
human
being
in
o de
o
d aw,
a
leas
in
a
woodcu -like
manne ,
he
di ec ion
which
he
p elimina y
conside a-
ions
ha e
aken
and
o
poin
ou
ha
he
need
o
de elop
one's
own
pe sonali y
h ough
ansi i e
ac ions
is
one
o
he
s onges
mo i es
o
human
ac i i y.
Consequen ly,
since
he e
exis s
no
possibili y
o
d a
a
di e en ia ed
na ional
economy
ypology,
based
upon
he
ela ions
be ween
s a e
managemen
and
ci izens
wi h
ega d
o
he
a ious
li e
sec o s,
he
ques ion
a ises
as
o
whe he
signs
o
ex eme
s a e
ypes
and
hei
iscal
sys ems
can
al eady
be
ound,
when
indi e ence,
leade ship
and
subsidiza ion
a e
conside ed
as
global
a i udes
o
s a e
managemen ,
-
howe e ,
wi h
all
es ic ions
which
a e
app op ia e
when
p oceed-
ing
in
his
way.
In
he
indi e en
s a e
he
supply
and
use
o
public
esou ces
lead
o
a
g ea
diso de .
A
a ional
managemen
o
public
unds
is
de e mined
a
leas
by
he
in en ion
o
a oid
opposi ion
amongs
he
popula ion.
In
an
omnipo en
leading
s a e
a iscal
sys em
(in
he
na owes
sense
o
he
e m)
would
no
be
equi ed.
Howe e ,
i
he
ci izens
o a
leading
s a e
a e
endowed
wi h
eedom
o
hei
own
disposi ions, a
whole
sys em
o
incen i es
would
be
oppo une.
The
complexi y
and
a ie y
o
public
ac i i ies
in
a
subsidia y
s a e
co -
esponds
o
he
complexi y
and
a ie y
o
human
pe sonali y
s uc u es.
This
kind
o
s a e
uns
cons an ly
he
isk
o
cu ailing
he
ci izens'
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Ideal ypen
on
Fiskalsys emen
55
incen i es,
namely
o ac
in
an
independen ,
seI - esponsible way, as a
esul
o
egula ions
which
a e
enac ed
in
acco dance
wi h
he
subsidy
p inciples, consequen ly,
p i a e
non-p o i
ac i i ies
a e
pa icula ly
impo an
o
he
s abili y
o
he
s a e. Howe e ,
i
hei
inancing is
solely seI
de e mined,
hey
canno
always
de elop o
he
socially
desi ed
ex en .
Public
inancial aids
a e
g an ed
o
p ac ical
con-
side a ions
by
means
o
subjec
p omo ion
( ia
he
clien s).
Un o u-
na ely,
he e
a e
ci cums ances
unde
which
his
way
is
obs uc ed.
This
will be, o ins ance,
always
he
case
i
he
exclusion
p inciple
is
no
applicable.
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62
Ma in P a
Eine
Konzep ion
des
Gesundhei ssek o s,
in
de
neben
ealen
und
mone ä en
S ömen
auch
die
ü
die
Lenkung
de
Alloka ion
une läß-
lieken
In o ma ionss öme
be ücksich ig
we den,
is
aus
Abb.
2.1.
e -
sich lich8• Diese
geh
da on
aus,
daß
Abb.
2.1.: De Gesundhei ssek o als hie a chisches Regelsys em
Ebene 1
In o ma ionsinpu s
(Planungsau gaben,
S eue maßnahmen
übe -
geo dne e
O gane)
Ebene 2 (Einnahmen)
Geldinpu s
(Zuschüssen
on
ande en
Fisci)
~bene
3
A bei ,
Ene
ie
Gü e inpu s
QueUe:
Eigene
Da s ellung.
S eue o gan
(Lei
ungssys em)
i~kalische
P ozeß
(Finanzie ungssys em)
S eue n,
Bei äge,
Gebüh en,
P eise
Leis ungsen scheidungen
S eue o gan
(Lei ungssys em)
iskalische
P ozeß
(Finanzie ungssys em)
und
ges eue e
P ozeß
(Leis ungssys em)
In o ma ionsou~pu
(Budge plan,
di ek i e
und
nich
di ek i e
In-
o ma ionen
(Bes ellungen,
Ab ech-
nungen
e c.))
(Ausgaben)
Geldou pu s
(Zuschüsse
an
ande e
Fisci)
Gü e ou pu s
übe
S öme
on
In o ma ionen,
Geld
und
Gü e n
hie a chisch
in e -
agie en.
Im
Lei ungssys em
we den
die
In o ma ionsinpu s
(Planau -
gaben,
S eue maßnahmen
übe geo dne e
O gane,
Umwel in o ma ion
u. a. m.)
in
In o ma ionsou pu s
ans o mie
(Budge plan;
di ek i e
und
nich di ek i e
In o ma ionen;
Bes ellungen,
Ab echnungen
u. a. m.).
6
Fü
eine Zwei-Ebenen-Konzep ion, die das iskalische Sys em nich bein-
hal e , gl.: Wagene , H.-J., Zu Analyse on Wi scha ssys emen, Be lin -
Heidelbe g -New Yo k,
1979,
S.
123.
(Diese is
in
Anlehnung
an
Bag inowski
o mulie wo den: Vgl. Bag inowski,
K.
A.,
Modelle
und
Me hoden de
ökonomischen Kybe ne ik, Be lin (Os ),
1975,
S.
106.)
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
63
Die
Vo gaben
des
Lei ungssys ems
beein lussen
-beispielsweise
übe
einen
Budge plan
-
die
Einnahmen
(Geldinpu s, wie Zuschüsse)
in
das
Finanzie ungssys em; dessen
Ausgaben
lenken
-
zusammen
mi
den
In o ma ionss ömen
(Lei ungsen scheidungen)
das
Leis ungssys em
in
Rich ung
de
e wünsch en
Gü e ou pu s.
Schließlich
ließen
In o ma-
ionen
(Be ich sda en)
zu ück
an
das
Lei ungssys em
und
S eue n,
Bei-
äge,
Gebüh en
ode
P eise
zu ück
an
das
Finanzie ungssys em.
Aus
den
da ges ell en
Ve lech ungs o men
und
aus
de
Hie a chie
de
Ebenen
da
abe
nich
au oma isch
au
eine
zen alis ische
O ga-
nisa ions o m
geschlossen
we den:
Denn
das
"S eue o gan"
kann
-
im
P inzip
-
aus
den
im
Ma k
in e agie enden
Indi iduen,
d. h. aus
de
"unsich ba en
Hand"
des
ik i en
Ma k -Auk iona o s
ode
aus
de
sich ba en
Hand
de
Ve bände
ode
des
zen alen
Plane s
bes ehen.
In
allen
Indus iena ionen
weis
de
Gesundhei ssek o
eine
seh
komplexe
und
eils
seh
un e schiedliche o ganisa o ische,
mone ä e
und
eale
S uk u
au . Schon
deswegen
is
die Besch eibung
und
Analyse
de
iel äl igen
Ve lech ungen
de
e schiedenen
Teilele-
men e
zum
Ve s ändnis
de
Funk ionsweise
des
gesam en
Sys ems
im
allgemeinen
-
und
des ikalischen
Sys ems
im
besonde en
-
une läß-
lich. Die
mone ä e
Be ach ung
üh
zu
eine
Einnahmen-
und
Aus-
gabens omanalyse
und
die
eale
zu
eine
Analyse
de
Inpu -
und
Ou pu beziehungen.
Die o ganisa o ische
Be ach ung
wi d
-
o
allem
im
empi ischen
Teil
de
A bei
-
wei gehend
ausgeklamme .
2.1.1.
Ak eu e
des Gesundhei ssys ems (o ganisa o ische Be ach ung)
Wenn
de
Gesundhei ssek o
als "Sys em"7
de inie
wi d,
is
noch
nich o ensich lich, welche
Elemen e
(bzw.
Beziehungen
zwischen die-
sen
Elemen en)
ü
eine
na ionale
sowie
ü
eine
in e na ional
e -
gleichende
Analyse
on
Bedeu ung
sind:
Sind
nu
die
ealen
S öme
on
Gü e n
und
Diens leis ungen
(die
den
übe wiegenden
Teil
de
Leis ungen
da s ellen)
ode
auch
die
mone ä en
Leis ungen
zu
beach-
en?
Welche
Ebenen
de
Disagg ega ion
müssen
hie bei
zug unde
geleg
we den,
um
de
Komplexi ä
de
Finanzie ungs e lech ungen
ge ech
we den
zu
können?
7
"Das
wesen liche
(des
Sys emansa zes)
bes eh
in
de
Ze legung
des
ge-
sam en
Gesundhei swesens
in
Elemen e
und
in
de
Besch eibung
on
Bezie-
hungen,
welche
zwischen
diesen
Elemen en
bes ehen." Schmid , R.,
Anwen-
dungsmöglichkei en
be iebswi scha liche
Planungsmodelle
im
Gesund-
hei swesen,
in:
He de -Do n eich,
P., Sieben, G.
und
Thiemeye ,
T. (H sg.),
Bei äge
zu
Gesundhei sökonomie,
Bd.
1,
Ge lingen,
1981,
S.
254.
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64
Ma in
P a
Obwohl
die
Be ach ung
des
Gesundhei ssek o s
als
Sys em
be ei s
eine
in e na ionales
und
bundes epublikanische
9
T adi ion
ha ,
a iie
die
Sys ema ik
de
Da s ellung
be äch lich. So
we den
die
Elemen e
des
Gesundhei ssys ems
on
e schiedenen
Be ach e n
un e schiedlich
da ges ell .
Beske
z.
B. un e scheide zwischen
Planungs-
und
En -
scheidungs äge n,
Leis ungs äge n
und
Finanzie ungs äge n
10,
wäh-
end
Schmid
eine
wei e e
Au äche ung
in
Emp änge
on
Leis ungen,
Leis ungs äge ,
Finanzie ungs äge ,
Un e nehmen
und
S aa
seinen
Sys emanalysen
zug unde
leg
ll
. Me ze
hingegen
be ach e
d ei
Ideal-
ypen
des
Gesundhei ssys ems
au
de
G undlage
de
Lenkung
wi -
scha liche
P ozesse
12 :
-Bei
de
wei gehend
ma k mäßigen
Lenkung
(Alloka ion
bei
Du ch-
üh ung
eines Risikoausgleichs
un e
den
Nach age n)
we den
Nach age ,
Ve bände
de
Nach age
(Ve siche ungen)
und
An-
bie e
als
Basiselemen e
au ge üh .
-Bei
de
Alloka ion
bei
Bildung
on
Ma k mach
du ch
Ve bände
kommen
zu
den
genann en
noch
die
Ve bände
de
Anbie e
(Ä z e-
e bände)
hinzu.
Bei
de
Alloka ion
mi
s aa liche
Lenkung
des
Wi scha sablau s
i
neben
die
Nach age
und
Anbie e
noch
de
S aa
als
wei e es
Sys emelemen .
Die
Zielse zung
diese
A bei
e o de
eine
möglichs
um assende
Analyse
alle
ele an en
Ak eu e
-
on
den
Nach age n
und
Anbie-
e n
übe
Ve bände
und
In e essen e e ungen
hin
bis
zum
S aa .
2.1.2. Das
Sys em
de
Einnahmen
und
Ausgaben
am
Beispiel
de
Bundes epublik
Deu schland
(mone ä e
Be ach ung)
Eine
Da s ellung
des
Gesundhei ssys ems,
die sich
in
de aillie e
Fo m
am
Real ypus
des
Gesundhei sbe eichs
in
de
Bundes epublik
S Vgl.
z.
B. Na a a, V., A
Sys ems
App oach
o
Heal h
Planning,
in:
Se ices
Resea ch
4 (1969), S. 96 -111. Coblen z, A.
M.
und
Wal e ,
J.
R.
(H sg.),
Sys ems
Science
in
Heal h
Ca e,
London,
1977. Bailey, N. T.
und
Thompson,
M.
(H sg.),
Sys ems
Aspec s
o
Heal h
Planning,
Ams e dam-
Ox o d
-
New
Ya k,
1975.
9 Beske, F.
und
Wilhelmy,
H.-J.,
Sys em o schung
im
Gesundhei swesen,
in:
Ö en liches
Gesundhei swesen
38
(976),
S. 1 -
1l.
10 Vgl. Beske, F.,
Vo wo
des
He ausgebe s,
in:
Fliede ,
G.,
Ein üh ung
in
das
Gesundhei swesen
de
Bundes epublik,
Kiel, 1978, S. 9.
11
Schmid ,
R.,
Anwendungsmöglichkei en
be iebswi scha liche
Pla-
nungsmodelle
im
Gesundhei swesen,
a.a.O., S.
254
.
1'2
Me ze,
J.,
Ma k e sagen
als
P oblembe eich
de
Gesundhei sökonomie:
Zu
F age
de
O ganisa ion
des
Gesundhei swesens,
in:
He de -Do n eich,
P.,
Sieben,
G.
und
Thiemeye ,
T. (H sg.),
Bei äge
zu
Gesundhei sökonomie,
a.a.O.,
S.
71
-
72.
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[ben, I
P imä e
inanzie unc
Eb.n.1I
Sekund3
illanzie un2
Leisl
Sichl
Lebe
:
bei
K
ln a
Abb.
2.2.:
Ö"
..
Uleil.
HluhU,
I I
H'll I'Ilu
Aus,aben
ü
SiCh-
U Il
des
sUßle hal s
lei
s ungen,
Zuschüsse.
ankhei
und
Pe sonal
·
ood
Sachaus-
diläl
aben
u.i,
En1lell o lzahluna.
YO
.
~leiliae
Pensionen
u.a.
Die
Ausgaben e lech ung
im
Gesundhei sbe eich
-
Ebenen.
Seklo en
und
T,an
..
klionen
-
( e einliChl
O.Sl lluna'
1.111Im
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l
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Diensi·
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[b.n.
IV
leis
!uncs e b',JUch
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Einkommensleislunce .
K ankenhil e-.
Mulle schallshille-
Ba leisluneen.
Siche WlI
des
Lebens·
"" echalls
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l
.lU!.I
11.l.!J.!J
IIIII!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
P IWl"
H'uIliU.
Quelle
:
Essig,
H.
und
Mülle ,
W.
-
Ausgaben
ü
Gesundhei
1970
-1980,
in:
Wi scha
und
S a is ik,
1980, S . 595.
~
IIdl-
EI. i,
..
-
11.ladi, a' ........
...
".
F ... dll','· .
...
...
lIIn'·
.I. lell.-
lIe",
R.II.-
••
ce
•
.UII.Ii
..
•
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66
Ma in
P a
Deu schland
o ien ie ,
lieg
den
Be unden
des S a is ischen
Bundes-
am es
übe
"Ausgaben
ü
Gesundhei "
zug unde:
"Da in
sind
alle
In-
s i u ionen
einbezogen
wo den,
die sich
an
Maßnahmen
(die
zu
Ve -
meidung,
Behebung
und
Minde ung
on
K ankhei
sowie
K ankhei s-
olgen medizinische
und
wi scha liche
A
e g i en
we den)
be-
eiligen, jedoch
nu
im
Um ang
ih e
gesundhei sbezogenen
Ak i i-
ä en
{ unk ionale Da s ellung)13."
Diese
Ins i u ionen
sind
aus
Abbildung
2.2. -gegHede nach 4
Ebe-
nen
nebs
ih en
Ve lech ungen (T ansak ionen) -e sich lich. Die
T ans-
ak ionen
zwischen
den
Ins i u ionen
sind nach ,Sek o en gegliede .
In
Abb. 2.3.
sind
die
Finanzie ungss öme
ü
das
Jah
1980
in
de
Fo m
eines
S ömungsbildes
da ges ell .
Die "B ei e"
de
einzelnen
S öme
e lek ie
de en
quan i a i es
Gewich .
Die
hie
ku z
da ges ell e
Konzep ion des S a is ischen
Bundesam es
geh
in
ih e
E assung
on
Gesundhei sausgaben
wesen lich
übe
die
unk ionale
Abg enzung
des Sozialbudge s
hinaus
14•
2.1.3. De Gesundhei ssek o als P oduk ionsp ozeß ( eale Be ach ung)
De
Gesundhei ssek o
binde
einen
e heblichen
und
s eigenden
An-
eil olkswi scha liche Ressou oen, wobei
in
e schiedenen
Lände n
und
im
Lau e
de
Zei
un e schiedliche
An eile
im
p i a en
und
ö en -
lichen Be eich
e wende
we den.
13 Essig, H.
und
Mülle ,
W.,
Ausgaben
ü
Gesundhei
1970
bis
1978,
Wi -
scha
und
S a is ik,
9/80, S.
594.
Fü
eine
um ang eiche
Da s ellung
de
Konzep e,
Abg enzungen,
De ini ionen,
Gliede ungsp inzipien
und
sons igen
me hodischen
G undlagen
gl. auch:
S a is isches
Bundesam ,
Die
S uk u
de
Ausgaben
im
Gesundhei sbe eich
und
ih e
En wicklung
sei
1970
-
Ve -
ie ende
Un e suchung
zu
Aussage ähigkei
de
am lichen
S a is ik,
Fo -
schungsbe ich
N . 7
(Gesundhei s
o schung)
des
Bundesminis e s
ü
A bei
und
Sozialo dnung,
Bonn,
Sep embe
1978.
U
"Im
Ve gleich
zum
Funk ionsbe eich
"Gesundhei "
des
Sozialbudge s
(Bundesminis e ium
ü
A bei
und
Sozialo dnung)
sind
die
...
mi ge eil en
Zahlen
eils
wei e ,
eils
enge
ge aß .
E wei e ungen
olgen
aus
de
Einbe-
ziehung
de
p i a en
K anken e siche ung
und
de
p i a en
Haushal e
als
Finanzie e
on
Gesundhei sleis ungen
sowie
de
Ausgaben
ü
Ausbildung
und
Fo schung.
Aus
ande en
Funk ionsbe eichen
des
Sozialbudge s
wu den
Leis ungen
de
be u lichen
und
sozialen
Rehabili a ion
sowie
bei
Mu e -
scha
in
die
Be echnungen
au genommen,
im
E wei e ungsbe eich
des
Ge-
sundhei swesens
eilweise
auch
die
Leis ungen
an
Hin e bliebene.
Indi ek e
Leis ungen
wie
S eue e mäßigungen
ü
Behinde e
hingegen
blieben
auße
Be ach .
Im
üb igen
sind
die
Me hoden
und
E gebnisse
de
Sozialbudge -
be echnungen
und
de
o liegenden
Un e suchung
au
g und
de
e wende-
en,
zum
g oßen
Teil
iden ischen
s a is ischen
Quellen
wei gehend
e gleich-
ba ."
Aus:
S a is .
Bundesam ,
Die
S uk u
de
Ausgaben
im
Gesundhei s-
be eich
und
ih e
En wicklung
sei
1970, 1978, S.
111.
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Abb.
2.3.:
' ,e llch
1I,
..
lahl
38
Finanzie ungss öme im Gesundhei sbe eich 1980
"".DI
Il ldlllll
....
"I' '.
I llll l""
88
1_'111'"
.",.lIlu.
l IHI."
M.U-
....
llIa.ln,.,
%1'111"11
U. la'
P iWl'.
1I,
•• lIlll
P l"'.
"'"'Il
74
32
36
25
nln_~'
8.,l iSh lJl
de
Aus.lben ia
lI'I
..
i
....
~II.:
En ,ell o 1Z1hhlll,
Ren n
II I
8"u s-und
E ""bSIII""'lI':e,l,
WOIl ha
p",SIO I I
i.
ii hc!len
DL nS1.Klan.
k ahllJ
IIWI
M. aKMlIs'UJ'.
Oll'
PRUliCl'I
K wen allCM nl.Vn1 ll a 14
O c
.Ul ll Cllen
U lI.1I1'11S"h 'lo Il,
UDlI"IIISJ IIl 0I
Renl n.""""'"II."nkenlll l I4
c c'PI-
wa en
K lllken
.... s' hCll/ .
Quelle:
S a is isches
Bundesam
Wiesbaden,
Fachse le
12,
Reihe
S.
2,
Ausgaben
U
Gesundhei
1970
-
1980,
S u ga
und
Malnz
1982,
S.
12.
200
118
V.,
••
II""~
'U"l"
135
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68
Ma in P a
Bei
eine
ein
mone ä en
Be ach ung
de
Einnahmen
und
Ausgaben-
en wicklung
sind
o
P eis-
und
Mengene ek e
nich
zu
ennen.
De
wah e
Ressou cen e b auch
und
das
eale
Leis ungs olumen
wi d
da-
du ch
e schleie .
S a ke
Un e schiede
e geben
sich zwischen
Lände n
beispielsweise
im
Leis ungsan eil
on
Allgemein-
und
Fachä z en,
zwischen
's a ionä en
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ambulan en
Behandlungen
u. a. m. Die
"Kapi al-
und
Pe sonenin ensi ä "
im
Gesundhei sbe eich
is
nich
nu
zwischen
Lände n,
sonde n
auch
inne halb
eines
Landes
seh
un e -
schiedlich.
Deshalb
is
es
o
nö ig, die
eale
Human-
und
Sachkapi al-
auss a ung
sowie die
P oduk ions o m
in
die
Be ach ung
de
Gesund-
hei ssys eme
einzubeziehen.
Des
wei e en
ha
de
Sek o
Gesundhei
mi
ande en
Be eichen
so-
ziale
In as uk u
gemein,
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die Leis ungs-e s ellung
nich
aus-
schließl.ich
im
p i a en
ode
ö en lichen
'Sek o
e olg . -
En sp echend
dem
Cha ak e
des
Gu es
Gesundhei
(als
wede
ein
ö en liches noch
ein
p i a es,
noch
ein
me i o isches Gu )
is
es
du ch
eine
"Misch-
inanzie ung"
(und "Mischp oduk ion") gekennzeichne .
Die
P oduk ionsaspek e
des Gesundhei s ak o B
üh en
zu-eine
Be-
ach ung
de
Beziehung
zwischen
seinen
Inpu s
und
Ou pu s.
~ls
le z endliche
"Ou pu "
(ode Ziel) des
P oduk ionsp ozesses
is
die
Ve besse ung
des
Gesundhei szus andes
de
Be ölke ung
zu
e -
s ehen,
wie sie
in
eine
Reduk ion
de
Mo bidi ä
und
Mo ali ä
zum
Ausd uck
komm .
Die
E assung
dieses
Ou pu s
is
o
allem
im
Hinblick
au
die
Mo -
bidi ä
aus
me hodische
wie
meß echnische Sich höchs p oblema isch.
Es
is
da on
auszugehen,
daß
ein
Ans ieg
de
Mo bidi ä
mi
eine
Ab·
nahme
de
Mo ali ä
einhe gehen
kann;
diese
En wicklung
e u sach
o
höhe e
Gesundhei skos en.
Neben
de
Komplexi ä
de
meh dimen-
sionalen
Ziel unk ion
mi
ih en
in e dependen en
Va iablen
e wi
das s a is ische
E gebnis,
daß
eine
Ve besse ung
des
Gesundhei s-
zus andes
mi
dem
Zuwachs
de
Zahl
de
K anken
einhe gehen
kann.
Die
Ou pu s
können
jedoch -
au
eine
ehe
ökonomischen
Ebene
-als die
e b ach en
Diens leis ungen
bzw.
de en
ökonomische Gegen-
we
-
be einig
um
die
P eisen wicklung
-
be ach e
we den.
Un e
den
Inpu s
sind
zunächs
die
A bei sleis ungen
on
Ä z en,
Zahnä z en,
K ankenschwes e n,
Hebammen,
Apo heke n,
u. a. m.
zu
inden.
De en
Quali ä
und
Quan i ä
is
selbs
das
Resul a
eines
olks-
wi scha lichen
(p i a en
und
ö en lichen) In es i ionsp ozesses,
de
übe
(Aus-)Bildung, {Um-)Schulung, Fo schung u. a. m.
s a inde .
Als
wei e e
Inpu
is
Kapi al
zu
nennen,
das
in
de
Fo m
on
K anken-
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
69
häuse n,
Ge ä en
u. a.
m.
Anwendung
inde .
Die
medizinisch- echnische
Indus ie
wiede
lie e
Inpu s
in
de
Fo m
on
A zneimi eln
und
Ge-
ä en.
Wenngleich
eine
Be assung
mi
iskalischen
Sys emen
o
allem
eine
Finanzie ungs-
und
Ausgabens omanalyse
o ausse z ,
so
is
dennoch
(nich
zule z
wegen
de
Unwägba kei en
on
P eise assung
und
P eis e gleich)
eine
Be ach ung
de
ealen
Auss a ung
des
Gesund-
hei sbe eichs
on
In e esse.
Wegen
de
P oblema ik
de
Ou pu messung
wi d
jedoch
im
wei e en
Ve lau
de
A bei
da on
Abs and
genommen,
Inpu -Ou pu -Beziehun-
gen
zu
schä zen
15•
2.2. Fiskalisches Sys em
2.2.1. De ini ion: Fiskalisches
Sys em
De
Ausd uck
" iskalisches
Sys em"
wi d
in
de
inanzwissenscha -
lichen
Li e a u
im
enge en
bzw.
im
wei e en
Sinne
e wende :
1m enge en
Sinne
wi d
ein
iskalisches
Sys em
als
ein
ein
s eue -
inanzie es
Sys em
16
e s anden.
Jedoch
is
hie
nich
imme
o en-
sich lich,
ob
nich
de
Beg i
"S eue "
auch
Bei äge
-
als
eine
Fo m
zweckgebundene
S eue n
-
beinhal e
17•
Diese
De ini ion
s ell
sich
ü
eine
Be ach ung
des
Gesundhei s-
sys ems
so o
als
ungeeigne
he aus,
nachdem
nich
nu
in
de
Bundes-
epublik
Deu schland
ein
e gleichsweise
ge inge
An eil
de
Aus-
gaben
ü
Gesundhei
du ch
S eue einnahmen
ö en liche
Haushal e
inanzie
wi d.
15
Fü
einen solchen Ve such gl. beispielsweise: Leu, R., Ansä ze zu
empi ischen Messung
de
ela i en E izienz on Gesundhei ssys emen, in:
Schweize ische Zei sch i ü Volkswi scha
und
S a is ik,
144.
Jg.
1978,
S.
479
., sowie:
Coch ane,
A.
L.,
S . Lege ,
A.
S.,
und
Moo e,
F., Heal h
Se ice ,Inpu ' and Mo ali y ,Ou pu '
in
De eloped Coun ies,
Jou nal
o
Epidemiology and Communi y Heal h,
32
(1978),
S.
200
.
18 Vgl. beispielsweise Fo e's
und
Gia dino's Geb auch des Beg i s
in
den
olgenden Zi a en: "The dis inguished
au ho
(J.
A.
Schumpe e ) de ined
he
c isis o
he
iscal (pu ely ax- inanced) sys em as
an
ob ious, ineluc able,
con inuous ailu e due o unal e able social change."
(S.
2)
-:
"
...
does
he
end
owa d
he
c isis o
he
" iscal s a e" (i. e.
he
s a e
whose e enues
come only
ou
o axes) necessa ily imply a iscal c isis o
he
s a e?"
(S.
5);
in: Fo e, F.,
und
Gia dino, E., The C isis o
he
Fiscal S a e, in: Roskamp,
K.
W.,
und
Fo e,
F.
(H sg.), Re o ms o
Tax
Sys ems ("Re o mes des
Sys emes Fiscaux"), De oi ,
1981,
S. 2
und
S.
5.
17 "
•••
global
ax
...
(including con ibu ions)
...
",
Fo e,
F.,
und
Gia dino,
E.,
a.a.O.,
S.
7.
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70
Ma in P a
Im
wei e en
Sinne
jedoch
beinhal en
iskalische
Sys eme
die gesam-
en
S öme
au
de
Einnahmensei e
-
on
S eue n
und
Bei ägen
bis
hin
zu
Gebüh en
-
und
au
de
Ausgabensei e
de
Budge s
de
is-
kalischen
und
pa a iskalischen
Ins i u ionen
18•
Auch
diese
De ini ion
e weis
sich sowohl
ü
ein
Ve s ändnis
eines
na ionalen
Gesundhei ssys ems
als
auch
ü
einen
in e na ionalen
Ve -
gleich als
iel
zu
eng:
Denn
ein
bedeu ende
(und
übe
Lände
und
übe
Zei
hinweg
a i-
ie ende
Teil)
de
Gesundhei sausgaben
wi d
übe
die
Budge s
p i a e
Haushal e,
ö en liche
und
p i a e
A bei gebe
und
on
O ganisa-
ionen
ohne
E we bscha ak e
inanzie .
Vielmeh
um aß
de
Gesundhei ssek o
Einnahmen-
und
Ausgaben-
s öme
-
de
iskalischen
Ins i u ionen,
-
de
Sozial e siche ungen,
-
de
p i a en
Haushal e,
-
de
p i a en
und
ö en lichen
A bei gebe
und
-
on
O ganisa ionen
ohne
E we bscha ak e ,
die
zu
Ve meidung,
Behebung
und
Minde ung
on
K ankhei
und
K ankhei s olgen
dienen. Diese
übe
die ö en liche
Finanzwi scha
hinausgehende
Be ach ung
is
e o de lich,
um
de
Komplexi ä
de
Leis ungse s ellung
und
de
Finanzie ungs e lech ungen
im
Gesund-
hei ssys em
ge ech
zu
we den.
Diese
Konzep ion
un e lieg
auch
de
Rechnung
des
S a is ischen
Bundesam es
übe
die
gesundhei sbezoge-
nen
Ausgaben
in
de
Bundes epublik
Deu schland
19•
Ein
so
de inie es
iskalisches
Sys em
Gesundhei
kann
nach
un e -
schiedlichen
K i e ien
be ach e
we den:
-nach
den
alloka i en
ode
dis ibu i en
Wi kungen,
-
nach
den
Ins i u ionen,
Ausgabea en
und
nach
dem
Ausmaß
de
Au onomie
de
Wahlmöglichkei en
("Konsumen en-
und
P oduzen-
ensou e äni ä ").
18 Vgl. die Konzep ion on
Musg aue,
bei dem iskalische S uk u en nich
nu
au die S eue s uk u beg enz sind, sonde n ielmeh den gesam en
ö en lichen Sek o um assen:
Musg aue,
R.
A.,
Fiscal Sys ems, New Ha en
und London,
1969,
beispielsweise
S.
33-
34.
Vgl. auch
Buchanan's
Geb auch
des Ausd ucks " iscal sys em", in:
Buchanan,
J.
M.,
Fiscal Theo y and
Poli ical Economy, Chapel Hill,
1960,
S.
19
-
20.
10 Essig,
H.
und
Mülle ,
W.,
a.a.O.,
S.
593
-
603.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
71
2.2.2.
Alloka i e
und
dis ibu i e
Wi kungen
De
Beg i
" iscal sys em"
im
allgemeinen
wi d
in
de
Li e a u
o
in
Zusammenhang
mi
eine
Wi kungsanalys'e
on
Einnahmen
und
Ausgaben
konzep ualisie .
So
de inie
Buchanan
z. B.
"agg a a i e,
neu al,
equali a ian
iscal sys ems" nach
den
Ve eilungse ek en,
die
sich
du ch
die
Kombina ion
un e schiedliche eg essi e ,
p opo iona-
le ,
p og essi e
Finanzie ungs-
und
Leis ungssys eme
e geben
20• Auch
ü
Musg a e
sind
die
zen alen
P obleminhal e
de
" iscal sys ems"
mi
de en
alloka i en
und
dis ibu i en
Wi kungen
e bunden
21
•
Nach
Musg a e
be e en
die Alloka ionsaspek e
de
Ausgabenpoli ik
den
ich igen
An eil
des ö en lichen
Sek o s
am
gesam en
BSP.
Zu-
sä zlich
kann
man
abe
-
in
de
b ei en
T adi ion
de
neoklassischen
Ökonomie -die Mengen-
und
P eise ek e
zu
den
Alloka ionse ek en
zählen.
Wäh end
Musg a e
demnach
ehe
au
ela i e
G ößen
(im
Hin-
blick
au
die
En wicklung
des Volkseinkommens) abziel ,
gil
das
Augen-
me k
de
allgemeinen
Wi scha s heo ie
ehe
den
Mengen-
und
P eis-
e ek en
wi scha lichen Handelns.
Fü
den
Gesundhei ssek o
bedeu e
die
F age
de
Alloka ion
-
in
eale Be ach ung -die
Fes s ellung
des
An eils
an
olkswi scha -
lichen Ressou cen,
die
ü
die
P oduk ion
on
Gesundhei sgü e n
e -
b auch
we den.
Aus
inanzwissenscha liche Sich
is
de
An eil
des
ö en lichen
Sek o s
an
de
Gesam inanzie ung,
abe
auch
de
An eil
de
ö en lichen
an
de
Gesam p oduk ion
de
Gesundhei sgü e ,
on
In e esse.
Es
in e essie
o
allem, ob die
Finanzie ung
de
Gesundhei saus-
gaben
übe
p i a e
ode
ö en liche
S öme
e olg :
Im
e s e en
Fall
des
wei e en,
ob es sich
um
di ek e
Zahlungen
de
Konsumen en
(wie
bei
Käu en
on
nich
e sch iebenen
ode
nich
~m
Leis ungska alog
en hal enen
A zneimi eln),
um
Gebüh en,
um
Selbs behal
ode
um
eine (P i a -)Ve siche ung
mi
Kos ene s a ung
handel ;
im
Falle
ö en liche
Finanzie ung,
um
S eue n
e sus
Bei äge.
Bei
den
S eue n
wiede um
handel
es sich
um
explizi e T ans e s
(di ek e
und
indi ek e
S eue n)
und
um
implizi e T ans e s
(S eue
begüns igungen
in
de
Fo m
de
S eue eihei
de
K ankenhäuse ,
die
S eue be eiung
ä z -
liche Umsä ze
on
de
Meh we s eue ,
die
Ane kennung
besonde s
hohe
Au wendungen
im
K ankhei s all
bei
de
Einkommenss eue ).
Auch
bei
den
Bei ägen
können
explizi e
Leis ungen
(A bei gebe -
und
-nehme bei äge
zu
Sozial e siche ung)
und
implizi e
T ans e s
au -
e en
(die
Einkommenss eue be eiung
de
A bei gebe bei äge
zu
20
Buchanan,
J.
M.,
a.a.O.,
S.
20.
21
Musg a e,
R.
A.,
a.a.O.,
S.
70.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
78
Ma in
P a
Abb.
3.2.a -
3.2.g:
P oduk ions-
und
Finanzie ungss öme
in
un e schiedlichen
iskalischen
Sys emen
(a)
Rein
p i a
inanzie es
Sys em
p i a e
Gesundhei sp oduk ion,
Realleis ungen
P 1
ä z liche
(Real)Leis ungen
PM
mone ä es/ eales
En gel
ü
ä z -
Hche
Leis ungen
p
P1V
p i a e
Gesundhei sp oduk ion
C
Pa ien en
P
Ä z e
(b)
P i a
inanzie es
Sys em
mi
in e mediä en (ka i a i en)
Ins i u ionen
(K),
p i a e
Gesundhei sp oduk ion,
Realleis ungen
S1
Spenden
p i a e
Haushal e
an
ka-
i a i e
Ins i u ionen
S2
En gel
ka i a i e
Ins i u ionen
an
die
in
ihnen
Beschä ie en
K
ka i a i e
Ins i u ionen
(Wei e e
Symbole
wie
oben)
(c)
Rein
bei ags inanzie es
Sys em
mi
ein
p i a e
Gesundhei sp oduk ion,
Realleis ungen
Q
54
.(0 S3
Sozial e siche ungsbei äge
de
Haushal e
S4
Gesam e gü ungen
de
Kassen
die
KV's
(=
V
p)
an
s,
55
1
S_
A z hono a e
nach
jeweiligen
Ve -
;)
eilungsmaßs äben
V
Ve s.1che ungsms i u ionen
c
0 9 V
Ve band
de
Ä z e
p
(Wei e e
Symbole
wie
oben)
~
(d)
Rein
s eue inanzie es
Sys em
mi
ein
ö en liche
Gesundhei sp oduk ion,
Real-
und
Geldleis ungen
Q
s,n~
8 Q
~
S eue zahlung
Gehal szahlungen
des
S aa es
an
Ä z e
S9
K ankengeld
P ä
ein
ö en liche
Gesundhei sp oduk-
S
ion
S aa
(Wei e e
Symbole
wie
oben)
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
79
(e)
Gemisch es
bei ags-,
s eue -
und
p i a
inanzie es
Sys em
mi
Real-
und
Geldleis ungen
und
Selbs behal
bei
p i a e
und
ö en liche
Gesundhei sp oduk ion
S8
s aa l.
Zuschüsse
an
die
Kassen
G
p i a e
Gebüh
p o
Einhei
de
Leis ung
("Selbs behal U)
P
p
p i a e
Teil
de
Ge-
sundhei sp oduk ion
P
6
ö en liche
Teil
de
Gesundhei sp oduk-
ion
(Wei e e
SymbOle
wie
S.
78)
( )
Vo wiegend
s eue inanzie es
Sys em
mi
bedeu ende
ö en liche
(abe
auch
p i a e )
Gesundhei sp oduk ion,
Real-
und
Geldleis ungen
Symbole
siehe
oben
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80
Ma in
P a
(g)
Vo wiegend
s eue inanzie es Sys em
mi
übe wiegend
ö en liche
Gesundhei sp oduk ion,
Real-
und
Geldleis ungen
8
10
Geldleis ungen
de
Gewe kscha en
an
Pa ien en
8
11
Zahlungen
de
Ge-
we kscha en
an
Ä z e
Ge
s aa liche
Gewe l -
scha en
(Wei e e
Symbole
wie
S.
79)
Quel e:
Fü
Abb.
3.2. (a), (b), (d), (e), ( )
und
(g):
Eigene
Da s ellung.
Fü
Abb
3.2.
(c):
He de -Do neich,
P.,
Soziale
Kybe ne ik,
Köln
1965,
S.
120.
en
( gl.
Abb.
3.2.
C)31,
we den
die
inanziellen
S öme
indi ek
on
den
Ve siche en
(C)
übe
die
Kassen
und
die
KV
wei e gelei e
32 •
In
einem
ein
s eue inanzie en
Sys em,
das
mi
ein
ö en liche
P oduk ion
kombinie
wi d,
e ein achen
sich
die
S öme.
Es
i
de
S aa
(S)
als
S eue einziehe
und
ö en liche
Leis ungse s elle
(Abb. 3.2. d)
au .
In
einem
gemisch
bei ags-,
s eue -
und
p i a
inanzie en
Sys em
(le z e es
mi
P eisen
und
Spenden)
mi
p i a e
und
ö en liche
P oduk ion
und
mi
Real-
und
Geldleis ungen
sind
Elemen e
de
oben
angesp ochenen
Sys eme
gleichzei ig
o handen
(Abb. 3.2. e).
31 Einen solchen
Fall
illus ie
und
kommen ie
He de -Do neich
wie
olg : "De
Fluß
de
Gelds öme
wi d
hie
übe
meh e e
S a ionen
gelenk .
Die Ve bände
haben
dabei
einen
unmi elba en
Zug i
au
den
Gelds om.
Es lieg au de Hand, daß
e
dadu ch
in
seine Zusammense zung
und
in
seinem Um ang iel ach
e ände
wi d." -
He de -Do neich,
P., Soziale
Kybe ne ik, a.a.O.,
S.
123.
32 Die lohngebundenen Abgaben
de
Un e nehmungen
(Un e nehmensbei-
äge)
zu
Finanzie ung
de
Sozialen Siche hei
we den
hie
als
Lohnkom-
ponen en
behandel
und
somi
un e
S3
(Sozial e siche ungsbei äge
de
Haushal e) da ges ell . Diese
Zuo dnung
en sp ich
de
on
Bn ain
e e-
enen
De ini ion, die
abe
-
wie
Hed kamp
aus üh
-nich
unbeding
schlüssig is . Vgl.:
B i ain,
J.
A.,
The
Pay oll
Tax
o Social Secu i y,
Washing on D.C.,
1972,
S.
7 . Und:
Hed kamp,
G., Finanzwissenscha liche
Aspek e
de
Sozial e siche ung, in: Zache , H. G. (H sg.), Die Rolle des Bei-
ags
in
de
sozialen Siche ung, Be lin,
1980,
S.
446
.
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
81
Diese
da ges ell e
Typus
en sp ich
-
in
idealisie e
Fo m
-dem
komplexen
Gesundhei ssys em
de
Bundes epublik
Deu schland
und
ande e
wes liche
Indus iena ionen
mi
bedeu enden
Bei agsele-
men en.
Eine
spezi ische
Va ian e
eines -beispielsweise
im
Ve einig en
König eich
und
Schweden
o zu indenden
-
o wiegend
s eue -
inanzie en
Sys ems
mi
bedeu ende
ö en liche
abe auch p i a-
e
Gesundhei sp oduk ion,
mi
Real-
und
Geldleis ungen,
is
aus
Abb. 3.2. e sich lich. -
In
planwi scha lichen
Lände n
dagegen
e en
die
s aa lichen
Gewe kscha en
(Ge)
ans elle
de
Kassen
und
"Kassenä z Hche Ve einigungen"
spielen
eine
ela i
unbedeu ende
Rolle
bei
de
Mi el e eilung,
so
daß
ein
wei e e
Typus
o mulie
we den
kann:
-
Ein
o wiegend
s eue inanzie es
Sys em
mi
übe wiegende
ö en -
liche Gesundhei sp oduk ion,
Gewe kscha en
als
Ve wal e ,
Real-
und
Geldleis ungen
(Abb. 3.2.
g).
Aus
den
obigen, ideal ypischen
übe legungen
können
die olgenden
zen alen
Va iablen
ü
die Klassi ika ion
on
( eal ypischen)
Gesund-
hei ssys emen
zusammenge aß
we den:
P i a e e sus ö en liche Finanzie ung
-
p i a e
Finanzie ung:
P eise, Spenden,
Gebüh en
-ö en liche
Finanzie ung:
Bei äge,
S eue n
P i a e
e sus ö en liche P oduk ion.
3.2.
Einige
Real ypen
Es
äll
nich leich , die
Lände
des Wes ens
und
Os ens
in
die
ein-
achen
Ideal ypen
on
allgemein
ökonomischen bzw. iskalischen
Sys e-
men
einzuo dnen. Die
meis en
wes lichen
Lände
en sp echen
noch
am
ehes en
dem
Ideal ypus
8 (gemisch es Wi scha ssys em
mi
P ä e en-
zen
ü
p i a e
und
ö en liche Gü e ),
wäh end
die
meis en
ös lichen
Lände
ehe
dem
Ideal ypus
5 (Sozialismus
mi
besch änk e
Konsu-
men ensou e äni ä )
zuzuo dnen
sind.
In
de
geschilde en Ideal ypologie
de
Gesundhei ssys eme
en sp e-
chen die
meis en
wes lichen
Indus iena ionen
dem
Ideal ypus
3.2.
(e)
und
3.2. ( ), wenngleich wesen liche Un e schiede
in
de
Bedeu ung
p i-
a e
und
ö en liche
S öme
(und
hie
insbesonde e
zwischen
S eue n
und
Bei ägen)
o zu inden
sind. Die ös lichen
Lände
wiede um
en -
sp echen
ehe
dem
Ideal ypus
3.2.
{g)
mi
ähnlichen
Un e schieden.
Zwei elsohne
gib
es
deshalb
be äch liche
Un e schiede, die es
nahe-
legen, sie
bei
einem
in e na ionalen
Ve gleich
zunächs
als zwei
e -
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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82
Ma in P a
schiedene
Sys eme
zu
analysie en.
Danach
können
Ähnlichkei en
und
Un e schiede
übe
beide
G uppen
on
Lände n
hinweg
e mi el
we -
den.
3.2.1.
Zehn
wes liche Indus iena ionen
Zunächs
sollen
einige
eale
Finanzie ungs-
und
P oduk ions ypen
und
danach
de en
Kombina ion
in
de
Fo m
on
"Real ypen"
o ge-
s ell
we den.
Da
im
Jah e
1975 62,5 %
alle
Gesundhei s inanzen
in
de
BUl1des-
epublik
Deu schland
übe
Bei äge
e hoben
wu den,
muß
es als
"Sy-
s em
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung"
bezeichne
we den.
Es
ge-
hö
somi
in
eine
G uppe
mi
F ank eich
(69,0 %
übe
Bei äge),
I alien
(67,5 %)33
und
die
Niede lande
(56,0
%).
Da
in
de
Bundes epublik
Deu schland
nu
14,6
O o
übe
allgemeine
S eue n
,e hoben
we den,
un e scheide
sich die
Bundes epublik
somi
eindeu ig
on
Sys emen
mi
o wiegende
S eue inanzie ung
wie
das
Ve einig e
König eich
(87,3
O o
übe
allgemeine
S eue n),
Schweden
(78,5
O o),
Kanada
(66,3
O o)
und
Aus alien
(62,7
O o).
Als
ma kan es e
Ve e e
eines
Sys ems
mi
bedeu enden
p i a en
Konsumen enzahlungen
e weis
sich
die
USA; 52,7
O o
(da on
27,10 0
di ek e
Zahlungen
und
25,6
O o
P i a e siche ung)
alle
Gesundhei s-
inanzen
we den
on
den
Konsumen en
e ausgab .
In e essan
is
jedoch,
daß
un e
den
10
wes lichen
Indus iena ionen
die
Bundes epu-
blik
Deu schland
mi
34,9
O o
an
zwei e
S elle
lieg , ge olg
on
de
Schweiz (mi 33,5
O o).
Dies
beleg
wiede um
die
oben
ange üh e
Aus-
sage
übe
den
Mischcha ak e
eal ypische
Sys eme
S4 •
Schließlich
kann
die
Schweiz als
ein
Sys em
ohne
zu
g oße
P äponde-
anz
eine
Finanzie ungs o m
bezeichne we den: 41,7 %
alle
Ausga-
ben
we den
übe
allgemeine
S eue n,
24,8
O o
übe
Bei äge
und
de
Res
(33,5
O o)
übe
p i a e
Konsumen enzahlungen
inanzie .
Abe
auch
hie
äll
au ,
daß
die
Finanzie ung
übe
allgemeine
S eue n
die wich-
igs e
Einnahmenkomponen e
da s ell .
Nach
de
Finanzie ungsa
können
demnach
die olgenden
"Finanzie-
ungs ypen"
klassi izie
we den
35 :
33 Im
Jah e
1975:
Sei he
ha
sich das i alienische Sys em geände .
34 Quelle de Da en: Maxwell, R. J., a.a.O., S.6I.
3S
Fü
eine ähnliche quali a i e Klassi ika ion gl. auch: Hause ,
H.,
und
Koch, K., "Heal h Ca e Expendi u e and I s Financing -An In e na ional
Su ey", in: B and ,
A.,
Ho isbe ge ,
B.
und on Wa bu g,
W.
P. (H sg.),
Cos -Sha ing in Heal h Ca e, Be lin -Heidelbeg -New Yo k,
1980,
S.96.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
83
Finanzie ungs ypus
1:
Sys eme
mi
o wiegende
S eue inanzie ung
Beispiele:
Ve einig es
König eich, Schweden,
Ka-
nada
und
Aus alien
Finanzie ungs ypus
2:
Sys eme
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung
Beispiele:
F ank eich,
I alien,
Bundes epublik
Deu schland,
Niede lande
Finanzie ungs ypus
3:
Sys eme
mi
bedeu enden
p i a en
Konsumen en-
zahlungen
Beispiel: USA
Finanzie ungs ypus
4:
Sys eme
ohne
P äponde anz
eine
Finanzie ungs-
o m
Beispiel: Schweiz
Mi
einem
An eil
de
ö en lichen
P oduk ion
36
on
Gesundhei s-
gü e n
an
den
gesam en
Gesundhei sausgaben
on
82,5
O o
gehö
Schweden,
neben
dem
Ve einig en
König eich (mi 73,3
O o)
und
I al,ien
(mi 60,6
O o),
zu
den
Lände n
mi
o wiegend
ö ,en liche
P oduk ion
on
Gesundhei sgü e n,
wäh end
die
USA
ein
Land
mi
bedeu ende
p i a e
P oduk ion
(mi
E we bscha ak e )
da s ell
{zwischen 44,8
und
81,0
O o
de
gesam en
P oduk ion
wi d
on
p i a en,
gewinno ien-
ie en
Ins i u ionen
ode
Au agnehme n
du chge üh ).
Des
wei e en
inden
wi
Lände
ohne
allzu
g oße
P äponde anz
de
ö en lichen
P oduk ion
-
wie
die
Schweiz
(mi
38,10 0
ö en liche
P oduk ion),
F ank eich
(mi 37,2
O o)
und
Aus alien
(mi 53,9
O o).
Schließlich
gib
es
Lände ,
in
denen
in e mediä ,e
Ins i u ionen
(nich
s aa lich,
ohne
E we bscha ak e )
einen
bedeu enden
Teil
p oduzie en,
wie
Kanada
(37,10 0),
die
Niede lande
(55,7
O o)
und
die
Bundes epu-
blik
Deu schland
37•
Nach
de
Leis ungs äge scha
können
demnach
die olgenden
"P o-
duk ions ypen"
un e schieden
we den:
P oduk ions ypus
1:
Sys eme
mi
o wiegend
ö en liche
P oduk ion
Beispiele: Schweden,
Ve einig es
König eich,
I a-
lien
36 Un e ö en liche P oduk ion wi d die om S aa selbs du chge üh e
Leis ungse s ellung e s anden. Nich s aa liche und ka i a i e Ins i u ionen
we den demnach (im Sinne de P oduk ion!) nich als ö en lich klassi izie .
37 Quelle de Da en: Ebenda.
Fü
die Bundes epublik inde
80,1'%
de
P oduk ion auße halb ö en liche Ein ich ungen s a , wobei beispielsweise
das Ve häl nis de ö en lichen zu den eigemeinnü zigen und den p i a en
K ankenhausbe en 373675: 253239: 87965
im
Jah e
1980
be ug. Vgl. S a .
Bundesam , S a is isches Jah buch
1980,
Wiesbaden,
S.
372.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
84 Ma in P a
P oduk ions ypus
2:
Sys eme
mi
bedeu ende
p i a e
P oduk ion
(mi
E we bscha ak e )
Beispiel:
USA
P oduk ions ypus
3:
Sys eme
ohne
P äponde anz
eine
P oduk ions-
o m
Beispiele: Schweiz,
F ank eich,
Aus alien
P oduk ions ypus
4:
Sys eme
mi
bedeu ende
in e mediä e
P oduk-
ion
(nich s aaliche
und
nich
komme zielle
Ins i u-
ionen)
Beispiele:
Kanada,
Niede lande,
Bundes epublik
Deu schland
Schließlich
können
kombinie e
"Finanzie ungs-cum-P oduk ions y-
pen"
als
"Real ypen
iskalische
Sys eme
(Gesundhei )"
de inie
we -
den. Dies geschieh
in
Abbildung
3.3.,
in
de
die
obigen
Finanzie ungs-
ypen
1
und
2
(S eue n
plus
Bei äge)
zum
ö en lichen
Finanzie ungs-
an eil
zusammengeleg
we den:
Real ypus
1:
Seh
hohe
ö en liche
Finanzie ungs-
und
P oduk ions-
an eil
Beispiele:
Schweden
und
Ve einig es
König eich
Real ypus
2:
Seh
hohe
ö en liche
Finanzie ungs-
und
hohe
ö en -
liche
P oduk ionsan eil
Beispiel:
I alien
Real ypus
3:
Hohe
ö en liche
Finanzie ungs-
und
P oduk ionsan eil
Beispiele:
Aus alien,
Schweiz,
F ank eich
Real ypus
4:
Hohe
ö en liche
Finanzie ungs-
und
mi le e
ö en -
liche
P oduk ionsan eil
Beispiele:
Kanada,
Bundes epublik
Deu schland,
Niede -
lande
Real ypus
5:
Mi le e
ö en liche
Finanzie ungs-
und
ge inge
ö en -
liche
P oduk ions
an eil
Beispiel:
USA
Ein
Ve gleich
zwischen
Abbildung
3.1.
und
3.2.
in
denen
Ideal ypen,
und
Abbildung
3.3.,
in
de
Real ypen
iskalische
Sys eme
(Gesund-
hei )
da ges ell
sind,
e gib
olgendes:
Un e
den
zehn
wes lichen
Indus iena ionen
gib
es
keine
einzige,
bei
de de
An eil
de
ö en lichen
Finanzie ung
un e
40
{l/o
be äg .
Somi
is
ein
G oß eil
de
in
Abb. 3.1.
au gezeig en
Typologie
mi
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
85
Abb.
3.3.:
Finanzie ungs-
cum-P oduk ions ypen
iskalische
Sys eme
(Gesundhei )
in
wes lichen
Indus iena ionen
An eil
de
90
Gesundhei s-
ausgaben
de
s aa l.
Ins i-
80
u ionen
an
allen
Gesund-
hei sausgaben
("ö en l.
P oduk ion'"
70
60
50
40
30
20
10
---- ---------
I
I
I 1
sCh~edene
,
Ve einilg es.
66
2/3
I
König eich
---- - -- - ------,- - - -
-,-
---
10
20
30
I
I al
i'en
•
I I
Au
- alien,
•
I 3 2
I
schweiF.
I
•
II" ank-
- - - -
1--
- -
-I -e-:ie-h--
I
Kanali'a
• USA.
-:
BRD
5 i
Ni~de land
I
I
40
50
60
70
80
90
An eil
de
ö en lichen
Fi-
nanzie ung
an
den
Gesam aus-
gaben
ü
Gesundhei
("ö en liche
Finanzie ung")
Que!!e:
Eigene
Da s ellung
nach
Da en
aus
Maxwe!!,
R.
J
.•
Heal h
and
Weal h.
a.a.O.,
S.
61
und
62.
Wah scheinlichkei
in
de
Reali ä
nich
o zu inden.
Im
un e en
D i -
el
de
Skala,
die
den
ö en lichen
P oduk ionsan eil
miß ,
inden
wi
ie ,
im
zwei en
D i el
wei e e
ie
und
im
obe s en
D i el
zwei
de
zehn
Indus iena ionen
unse e
S ichp obe.
Demnach
e gib
sich eine
bedeu end
g öße e
Bandb ei e
ü
das
o -
zu indende
Ausmaß
ö en liche
P oduk ion
als
ü
das
ö en liche
Finanzie ung.
3.2.2. Sieben ös liche Indus iena ionen
Die
in
die
Übe legung
einbezogenen
7 ös lichen
Wi scha seinhei en
(UdSSR,
Bulga ien,
Tschechoslowakei, Deu sche
Demok a ische
Repu-
blik,
Unga n,
Polen
und
Rumänien)
un e scheiden
sich
on
den
wes -
lichen
Lände n
du ch
die
Kon olle,
die
die kommunis ische
Pa ei
übe
poli ische
P ozesse
und
somi
indi ek
auch
übe
iskalische
Sys eme
ausüb ;
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86
Ma in
P a
-
du ch
die
mi
den
un e schiedlichen ideologischen Au assungen
e bundenen
un e schiedlichen
na ionalen
Planungs-
und
Kon oll-
sys eme;
und
schließlich
-
du ch
die olkswi scha lichen Meßsys eme.
T o z diese Un e schiede
e geben
sich auch wich ige
Pa allelen
mi
den
wes lichen
Indus iena ionen:
Auch
im
Os en
we den
-die
Gesundhei sausgaben
du ch
eine
Mischung
on
Zuschüssen des
S aa es
(bzw.
on
allgemeinen S eue n),
Bei ägen
und
di ek en
Zahlungen
de
Konsumen en
inanzie
38,
-
Gesundhei sgü e
im
ö en lichen
und
p i a en
Be eich p oduzie ,
wobei die ö en liche
P oduk ion
eine
übe wäl igende
Rolle spiel .
In
beiden
Fällen
weichen die
ela i en
Gewich e
on
denen
wes liche
Indus iena ionen
ab, so
daß
eine
sepa a e
Klassi ika ion, insbesonde e
auch
un e
Be ücksich igung da en echnische Un e schiede, sinn oll
e schein .
Zunächs
zu
Klassi ika ion nach
de
Finanzie ungsa :
T o z
de
angesp ochenen
Gemeinsamkei en
inne halb
de
Comecon-Lände
un-
e scheiden sie sich
me klich
in
de
Gewich ung
de
einzelnen
Finan-
zie ungskomponen en.
Da
keine
Da en
übe
den
An eil
de
p i a en
P oduk ion
on
Gesundhei sgü e n
o handen
sind,
kann
hie
nu
au
eine
"Finanzie ungs ypologie"
eku ie
we den
( gl. Abb. 3.4.):
Finanzie ungs ypus
1:
Sys eme
mi
o wiegende
S eue inanzie ung
39
Beispiele: UdSSR,
Bulga ien
und
Rumänien
(Po-
len, Tschechoslowakei)
Finanzie ungs ypus
2:
Sys eme
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung
Beispiele: Deu sche Demok a ische
Republik
und
Unga n
Finanzie ungs ypus
3:
Sys eme
mi
bedeu enden
p i a en
Konsumen-
enzahlungen
Beispiele:
keine
(am
bedeu ends en
jedoch in:
Polen
und
Rumänien)
38
"Die
in e na ionale
P axis
zeig , daß -
unabhängig
on
den
jeweiligen
Sys emen
de
Gesundhei ssiche ung -
kein
Land
seine
Ausgaben
aus
eine
einzigen QueUe speis ,
sonde n
allein
die
Bedeu ung
de
einzelnen
Fo men
mi
de
gesellscha ssys embeding en
G undges al ung
des
Gesundhei ssek-
o s
ko elie ."
(Rol , H., Sozial e siche ung
ode
s aa liche
Gesundhei s-
diens ,
Be lin
1975,
S.34) Dazu auch:
Adam,
W., Die
Kos en
de
Gesundhei ,
in:
De
K ankenhausa z ,
41.
Jg.,
1968,
S.
362
.
39
Es
muß
da au
hingewiesen
we den,
daß
die
"S eue n"
in
den
soziali-
s ischen
Lände n
einen
ande en
Cha ak e
als
in
den
gemisch en
Wi scha s-
sys emen
au weisen.
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
87
Finanzie ungs ypus
4:
Sys eme
ohne
P äponde anz
eine
Finanzie-
ungs o m
Beispiele:
keine
Doch
muß
au
die
Un e schiede
hingewiesen
we den,
die sich
in
ös -
lichen Sozial e siche ungen
e geben
40:
-aus
de
kollek i is ischen
Aus ich ung
im
Sinne
des
he schenden
Wi scha ssys ems ;
-aus
de
s ä ke en
Be onung
des Redis ibu ionsziels
und
des
Ve -
so gungsp inzips (ans elle des Ve siche ungsp inzips);
aus
de
zen alen
O ganisa ions o m;
-
aus
de
Un e s ellung
de
Sozial e siche ung
un e
die
Gewe k-
scha , die als
E üllungsgehil e
de
Regie ung
handel ;
aus
de
Eingliede ung
de
Einnahmen
und
Ausgaben
de
Sozial-
e siche ung
in
den
ö en lichen
Haushal
41
;
-
aus
dem
Cha ak e
de
"Sozial e siche ungsbei äge" als
eine
p o-
po ionalen
(Quasi)-Lohnsummens eue .
Somi
sind
Sys eme
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung
(wie die
Deu sche Demok a ische
Republik
und
Unga n)
nich
iden isch
mi
ähnlichen
Sys emen
des Wes ens (wie die
Bundes epublik
Deu sch-
land
und
F ank eich). Die
in
Abbildung
3.4.
da ges ell en
Finanzie-
ungskomponen en
müssen
in
diesem
Sinne
e s anden
we den.
Deswei e en
is
de
An eil
di ek e
pe sönliche
Zahlungen
( ü
Be-
handlung
und
A zneimi el)
wah scheinlich
bedeu end
g öße
als
in
den
S a is iken
au ge üh .
Jedoch
gib
es
keine lei
Schä zungen
übe
das
Ausmaß
on
e deck en
Zahlungen
42•
Die
Bedeu ung
des
S eue an eils
(S aa szuschüsse)
is
auch
in
Län-
de n
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung
im
Anwachsen43•
40 Dazu
Hed kamp:
"Die Sozial e siche ung
be inde
sich
in
den
ma k -
wi scha lichen
Sys emen
au
dem
Rückzug;
in
den
zen algeplan en
kollek-
i is ischen
Wi scha ssys emen
des
Os ens
gib
es sie
p ak isch
nu
noch
dem
Namen
nach".
(Hed kamp,
G., Sozial e siche ung
in
ma k wi scha -
lichen
und
kollek i is ischen
Wi scha ssys emen,
in: Soziale
Wel ,
Jg.14
(1936), S.62).
41 Vgl. dazu:
"De
gesam e
Sozial e siche ungs(SV)-Haushal
is
Bes and-
eil
des
S aa shaushal es.
S ändig
wachsende
S aa szuschüsse
we den
au
de
'Einnahmesei e
des
SV-Haushal s
nich
ausgewiesen". Rol , R., a.a.O.,
S.28.
42
Dazu
Kase :
"The
able
ela es, o lack
o
in o ma ion,
only
o
legally-
sanc ioned
expendi u e,
some
p i a e
paymen s
being
made
sub osa
o
physicians
o
o he
pe sonnel
o
he
assu ance
o
a
desi ed
se ice".
Kase ,
M.,
a.a.O., S.
16.
43
Fü
die DDR, gl.
Ral ,
H., a.a.O., S.31.
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Abb.
3.5.
(b):
Clus e -Plo
de
Gesundhei ssys eme
on
91
de
o wiegend
übe
den
Ma k
ges eue en
Lände ;
Reale
Be ach ung,
indi iduelle
Lände
l
-<
"
'"
"
~
0-
~
FA
CTOR
+
63
,
. i"
,~.
'''.83
_
--------",.JI~~~~~~;;
~~~+~~~77.<~--+~J~(~
;~;G~4~+~4:4--
-~
~----
--
----~~~----------------------------~-'-
---
e
."F
+
62
~
+73
I
."
...
~'
!
~~~
+78
+
67
+
7i'
8C
·88
~
z
~
~
+
~
+
'3'
3 +8 9
T~
:
~
+8<;
+ 8 1
N
ce:
0
I
;
..::
~
~FL~
Q
~T~
N
~
U
-M~SE~R~I----
--------~--------------
----
--------------------
------------------
------
~
u..
QueUe:
Eigene
Da s ellung;
Da en:
Uni ed
Na ions
S a is ical
Yea b
ook,
1978
(a.a.O.).
1)
gl.
Tab.
3.2.
ü
die
zu
den
Numme n
gehö enden
Lände .
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
95
Wenn
in
eine
wei e en
Clus e analyse
zusä zlich
zu
den
obigen
4
"Angebo s"-Indika o en
das
BIP
pe
capi a
als
"Nach age"-Indika o
und
wei e es
Homogeni ä sme kmal
hinzugezogen
wi d,
"wande n"
Lände
mi
einem
ü
ih
Clus e
hohen
BIP
pe
capi a
(wie beispiels-
weise
die
USA
und
F ank eich).
Das
Gesam mus e
de
Einkommens-
bezogenhei
de
Auss a ung
des
Gesundhei ssys ems
mi
Human-
und
Sachkapi al
-
und
dami
des
ealen
Ressou cen e b auchs
-
wi d
dadu ch
nich
geände .
3.4.
ReaI ypologie
de
Gesundhei ssys eme
nach
de
O ganisa ions o m
In
einem
Be ich
de
Wo ld
Heal h
O ganisa ion
übe
,Con ol o
heal h
ca e
cos s
in
social
secu i y
sys ems'47
we den
einige
Real ypen
on
Gesundhei ssys emen
besp ochen.
Implizi
in
diese
Diskussion
is
eine
Klassi ika ion
nach
O ganisa-
ions ypus,
die
au
zwei
Dimensionen
au bau :
-G ad
de
Zen alisie ung
in
de
adminis a i en
Kon olle
übe
Res-
sou cen
-
(au
zen ale
ode
dezen ale
Ebene)
und
G ad
de
Libe ali ä
als
Ausd uck
ü
den
G ad
an
F eihei sspiel-
äumen,
die
den
Ak eu en
-
Konsumen en,
Ä z en
sowie
Ve bän-
den
-
zuges anden
we den.
Danach
kann
eine
Typologie wie olg
gene alisie
we den
( g1.
Abb.3.6.):
O ganisa ions ypus
1:
S aa liches
Planungssys em
Beispiele:
Unga n;
G iechenland.
O ganisa ions ypus
2:
Zen alisie es
Wohl ah ssys em
Beispiel:
Ve einig es
König eich.
O ganisa ions ypus
3:
Lokalisie es
Wohl ah ssys em
Beispiele:
Kanada,
Schweden.
O ganisa ions ypus
4:
Libe ales
abe
zen alisie es
Sys em
Beispiel:
F ank eich.
O ganisa ions ypus
5:
Libe ales
Ve handlungssys em
Beispiele:
Bundes epublik
Deu schland,
Ös e -
eich.
O ganisa ions ypus
6:
Na ionale
Gesundhei sdiens
mi
übe lage ung
eines
p i a en
Sys ems
Beispiel:
I land.
47
WHO,
Con ol o heal h ca e cos s
in
social secu i y sys ems, Repo
on a Wo kshop, (Wien,
25.
-
28.
Mai
1981);
Eu o Repo s and S udies
55,
Kopenhagen,
1982,
S.2 -
10.
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96
Ma in P a
Abb.3.6.:
Real ypologie de Gesundhei ssys eme nach de O ganisa ions o m
....
I
G ad
de
Zen
alisie ung
(=
adminis c
i e"Kon ol
le
au
zen-
ale
ode
dezen ale
Ebene)
-
-
0)
I 8 8
I
I
I 0
0)
I
I
I
I
I
0)
0
I
I
I
..
~
G ad de "
Libe ali ä
(=
F eihei sspiel äume
ü
die
einzelnen
Ak eu e)
Quelle:
Eigene
Da s ellung
nach
WHO
Con o!
o
heal h
ca e
cos s
...
,
a.a.O.,
S.
2 - 40.
O ganisa ions ypus
7:
Vo wiegend
p i a
o ganisie es
Sys em
Beispiele: USA, Schweiz.
Zwei elsohne
gib
es
ande e
K i e ien
ü
eine
Typologie
nach
de
O ganisa ions o m.
Angesich s
des
pe iphe en
Cha ak e s
diese
F age
ü
die
zen ale
Themens ellung
diese
A bei
sollen
diese
jedoch
nich
wei e
e olg
we den.
4.
Alloka ionsaspek e de Finanzie ungs- und Ausgabens öme:
Theo e ische Ansä ze und Hypo hesen
Zu
den
bedeu ends en
Alloka ionsaspek en
de
Gesundhei sausgaben
gehö en
de
An eil
de
olkswi scha lichen
Ressou cen,
de
ü
Ge-
sundhei sgü e
e wende
wi d,
sowie
die
An eile,
die
inne halb
des
Gesundhei ssek o s
e schiedenen
Ausgabenka ego ien
zukommen.
Im
Rahmen
eine
e gleichenden
Un e suchung
übe
die
iskalischen
Sys eme
e schiedene
Lände
s ell
sich
hie bei
o
allem
auch
die
F age,
inwiewei
die
beobach ba e
Va ianz
des
An eils
de
Gesundhei s-
ausgaben
am
BSP
(bzw.
BIP
bzw. NMp48) bzw.
des
An eils
de
ö en -
lichen
Gesundhei sausgaben
au
die
Un e schiedlichkei
de
iskali-
schen
Sys eme
selbs
ode
au
da on
g öß en eils
unabhängige
Fak-
o en
wie
das
BSP/BIP/NMP
im
allgemeinen
sowie
au
demog aphische
Besonde hei en
zu ückzu üh en
is .
Wenngleich
die
le z e en
den
Rah-
48
NMP = Ne Ma e ial P oduc = Ne op oduk in planwi scha lichen
(Comecon) Lände n.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
97
men
diese
Un e suchung
sp engen
wü den,
s ell
sich noch
imme
die
F age,
welche
Teil
de
beobach e en
Va ianz
au
Einkommensun e -
schiede
zu ückzu üh en
is
und
welche
sys ema ischen
Un e schiede
in
de
une klä en
Va ianz
übe
iskalische
Sys eme
hinweg
es zus el-
len
sind.
Im
konk e en
geh
es also
da um,
die
olgenden
F agen
zu
bean -
wo en:
-Welche Rolle
spiel
das
BSPlBIPINMP
bei
de
E klä ung
de
gesam-
en
bzw.
de
ö en lichen
Gesundhei sausgaben?
Und:
-
Wie
wi k
sich
die
S uk u
des
iskalischen
Sys ems
selbs
aus
au
den
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
sowie
au
de en
Kom-
ponen en?
Bei
de
Bean wo ung
diese
F agen
können
die
Auswi kungen
de
in
Teil
3
au ge üh en
Real ypen
im
Rahmen
eines
in e na ionalen
Ve -
gleiches
e mi el
we den.
Als
Ausgangspunk
ü
eine
heo e ische
Du chd ingung
de
"Nach-
age"
nach
Gesundhei sgü e n
kann
die
Theo ie
de
p i a en,
ö en -
lichen
und
Mischgü e
sowie
die
Theo ie
de
Indi idual-
und
Kollek-
i gü e
he angezogen
we den.
Im
Rahmen
diese
Theo ien
kann
des
wei e en
au
Einkommens-
und
P eise ek e
de
Nach age
-
un e
al e na i en
Annahmen
übe
die
Anbie e abhängigkei
de
Nach age
-
eku ie
we den.
Ähnliche
Ansa zpunk e
lie e
die
P eis-
und
P oduk ions heo ie
ü
das
Ve hal en
de
p i a en
Anbie e
sowie die
Theo ie
des
S aa s e sagens
ü
das
Ve hal en
ö en liche
Anbie e .
4.1. Hypo hesen zum Nach age e hal en
4.1.1. Theo e ische
G undlagen
Aus
Tabelle
4.1.
sind
al e na i e
Hypo hesen
zum
Nach age e hal-
en
in
Abhängigkei
on
Einkommen
(Y)
und
P eis
(P) sowie
Quasi-
P eis
("P")
und
un e
e schiedenen
Annahmen
übe
die
Anbie e -
abhängigkei
de
Nach age
49 e sich lich. Die
Spal en
1
bis
5
implizie en
eine
Taxonomie
de
Gü e ;
in
de
Spal e
1
bis
3
sind
die
d ei
e -
schiedenen
Gü e elemen e
de
Mischgü e
(p i a e,
ö en liche
und
me i o ische
Elemen e)
en hal en,
wäh end
Spal en
4
und
5
eine
Klas-
si ika ion
de
Gü e
in
Indi idual-
und
Kollek i gü e
beinhal en.
Die
49 Eine anbie e abhängige Nach age lieg beispielsweise o , wenn de
A z die
A
und das Ausmaß
de
Behandlung (Un e suchungen, Zahl
de
A z besuche u.
a.
m.)
es leg
und
de Pa ien -aus welchen G ünden auch
imme -sein Ve hal en en sp echend anpaß ( gl. wei e e Aus üh ungen
un en).
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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98
Ma in P a
Zeilen
Abis
D
en hal en
die
in
de
Alloka ions heo ie übliche weise
ü
die
E klä ung
des
Nach age e hal ens
he angezogenen
Einkom-
mens-
und
P eise ek e.
In
den
olgenden
Ansä zen
wi d
dabei
on
den
olgenden De ini-
ionen
ausgegangen:
(a)
Tauschke n
s.
T ans e ke n:
De
Quasi-P eis
("P")
ode
Tausch-
ke n
bei
ö en lichen
ode
kollek i en
Gü e n
wi d
de inie
als die
Di e enz zwischen
dem
ökonomischen
We
eines
Gu es
und
den
Zah-
lungen,
die
de
Nach age
in
de
Fo m
on
Gebüh en,
Bei ägen
ode
S eue n
zu
dessen
Finanzie ung
zu
leis en
ha .
Es
ep äsen ie
ein
" iskalisches Residuum":
Finanzie ungsbei ag
minus
Leis ungsinan-
sp uchnahme,
wobei
un e s ell
wi d,
daß
de
e s e e
g öße
is
als
die
le z e e;
alls dies
nich
zu i ,
en s eh
ein
Ne o ans e
(T ans e -
ke n)
zuguns en
des Nach age s,
de
hie
-
zu
Ve ein achung
-als
Einkommense ek
in e p e ie
wi d.
Die De ini ion des
Tauschke ns
und
T ans e ke ns
bezieh
sich
dem-
nach
au
die gesam e
Finanzie ung
du ch
Gebüh en,
Bei äge
und
S eue n
(u.
a.
m.)
und
au
die
gesam e
Leis ungsinansp uchnahme.
Wenn
jedoch
jede
einzelne
zusä zliche
Konsumak
analysie
wi d,
e geben
sich Un e schiede
im
"P eis"
(ode Quasi-P eis)
je
nach
dem
An eil
de
G enzkos en,
de
übe
ö en liche Mi el
(S eue n
ode
Bei-
äge)
inanzie
wi d
(diese
An eil
wi d
( on
de
OE CD)
"T ans e -
quo e"50 genann ),
und
dem
An eil
de
G enzkos en,
de
om
Konsu-
men en
unmi elba
mi
dem
Konsumak
(übe
"P eise",
Gebüh en,
Selbs behal ,
usw.)
ge agen
wi d;
diese
An eil
wi d
hie
als Tausch-
quo e
bezeichne .
P eise
bzw.
"Quasi-P eise"
können
demnach
au
zwei
Ebenen
in e -
p e ie
we den:
(i)
Als
nega i es
iskalisches
Residuum
( ü
die gesam en
Finanzie-
ungsbei äge
minus
Leis ungen)
in
de
Beziehung zwischen
Bü -
ge
und
S aa ,
(ii) als a sächliche
Zahlllng
p o
Konsumak
( ü
die
ma ginalen
Kos en
und
Leis ungen),
in
de
Beziehung zwischen
Bü ge
und
S aa .
(b)
Gesundhei
als
"Mischgu ":
Aus
de
Sich
de
Finanz heo ie
sind
Gesundhei sleis ungen
Gü e ,
de en
Nu zen zunächs
om
Einzelnen
in-
e nalisie
we den,
die
deshalb
(in
diese
Hinsich )
i alisie en
und
ü
die das Ausschlußp inzip
ohne
ökonomische
ode
echnische
P o-
bleme
angewand
we den
kann
(Gesundhei als
p i a es
Gu ). Ge-
50
Zu T ans e quo e ( ans e a e) gl.
OECD,
Public Expendi u es on
Heal h, a.a.O.,
S.
34
-
39.
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
99
sundhei szus and
und
- e hal en
e u sachen
jedoch
auch
bedeu ende
ex e ne
E ek e
au
die
Gesundhei
und
au
die
Wohl ah
ande e ,
d.
h.
de
Konsum
i alisie
nich
(in
diese
Hinsich )
und
das
Aus-
schlußp inzip
kann
nich
angewand
we den
(Gesundhei
als
ö en -
liches Gu )51.
Und
schließlich
üh
die
Gesundhei spoli ik
zu
Eing i en
in
die
P ä e enzen
de
Bü ge
-
beispielsweise
übe
obliga o ische
Schu zimp ungen
(Gesundhei
als
me i o isches
Gu )52.
Aus
diesem
G und
e schein
es
sinn oll,
Gesundhei
als
Mischgu
mi
g oßen
p i a en
abe
auch
mi
beach lichen
ö en lichen
und
me i o-
ischen
Gu seigenscha en
zu
de inie en.
(e)
Gesundhei
als
Indi idual-
und
Kollek i gu :
Wenn
nich
au
die
echnischen
Eigenscha en
de
Gü e
(Ri ali ä
im
Konsum
ode
die
Unmöglichkei
des
Ausschlusses),
sonde n
au
den
G ad
de
Äqui a-
lenz
zwischen
Zahlung
und
Leis ung
und
die
da aus
esul ie enden
Ve hal ensno men
de
Nach age
im
Hinblick
au
Quasi-P eissignale
(P eise ek e)
geach e
we den
soll,
e gib
sich
eine
wei e e
Un e schei-
dung
zwischen
Indi idual-
und
Kollek i gü e n:
"En scheidend
bei
den
Kollek i gü e n
is ,
daß
de
Konsum
ohne
Gegenleis ung
e olgen
kann
....
Die
Kollek i gü e p oblema ik
zeig ,
daß
es
i a ional
is ,
den
Konsum
einzusch änken,
wenn
Zwangsbei äge
e hoben
we den.
Es
is
ielmeh
a ional,
bei
s eigenden
Zwangsbei-
ägen
den
Konsum
auszuwei en,
um
au
diese
Weise
ü
die
gezahl en
Bei äge
Leis ungen
"he einzuholen",
Dagegen
is
,es
ü
die
Ma k -
eak ion
( ü
Indi idualgü e )
ypisch,
bei
s eigenden
P eisen
die
Nach age
einzusch änken
53
."
Übe
den
Ma k
kau ba e
Gesundhei sgü e
(wie
nich
e s a ungs-
ähige
A zneimi el)
s ellen
demnach
Indi idualgü e
und
die
übe
die
GKV
inanzie en
Leis ungen
Kollek i gü e
da .
51
Vg1.:
K ause-Junk,
G.,
Ab iß de Theo ie on den ö en lichen Gü e n,
in: Handbuch de Finanzwissenscha ,
3.
Au lage, Bd. I,
S.
687
.
52
Hed kamp
geh da on aus, "daß es sich bei den on de Sozial e siche-
ung übe nommenen Leis ungen
ih e
ökonomischen
S uk u
nach in
de
Regel um p i a e Gü e
im
Sinne diese Theo ie (de ö en lichen Gü e )
handel , die on den p i a en Ve siche ungsun e nehmen auch nach dem
P inzip de e siche ungs echnischen Äqui alenz
hä en
be ei ges ell
we -
den können
...
Die ö en liche Be ei s ellung inde
ih e
Legi ima ion
in
den
me i o ischen Zielse zungen".
Hed kamp,
G.,
Finanzwissenscha liche Aspek e
de Sozial e siche ung, in: Zache ,
H.
F. (H sg.), Die Rolle des Bei ages
in
de
Sozialen Siche ung, Be lin,
1980,
S.440. Vgl. dazu auch: Musg a e,
R.
A.,
P o ision o Social Goods in
he
Ma ke Sys em, in: Public Finance,
1971,
S.
304
.
53
He de -Do neich,
P., P oblemgeschich e de Gesundhei sökonomie, in:
He de -Do neich, P., Sieben,
G.
und
Thiemeye , T. (H sg.), Bei äge zu
Gesundhei sökonomie, Bd.
1.
Ge Ungen
1981,
S.
33
-
34.
Vgl. auch: Müneh,
K.
M.,
Kollek i e Gü e
und
Gebüh en, Gö ingen,
1976,
S.
20
-
48.
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Hypo-
hese
A
B
c
Tab.
4.1.: Ve haI enshypo hesen bezüglich de Nach age nach
Gesundhei sgü e n
An-
Theo ie-
-->
nahme
ansa z
übe
A
de
I
(Un)ab-
E ek e
hängig-
.
kei
Ve -
hal ens-
1
Ve hal ens-
o m
o m
Einkom-
N(u)A
Nach age
nach:
mens-
(a)
Supe io em
e ek
Gu
a)
Einkom-
N
(u)
A (b)
In e io em
mens-
Gu lJ)
e ek
P eis-
e ek
Theo ie
de
Mischgü e
mi
Theo ie
de
olgenden
Elemen en
Indi idual-
und
Kollek i gü e
me i o-
Indi i-
Kol-
p i .
ö en l.
isches
dual-
lek i -
Gu Gu Gu
gu
gu
2 3 4 5
Y ~ N
Y ~ N
"N"
(u) Y
Y ~ N
Y ~ N
R~"N"
Y ~
-
N I y
,q
-
N I
"N"
(u)
Y
Y ~- N
R~"N"
I"P" ~ N
N
(u)
A
Nach age
c) I p
~
~
N I
"P"
~
~
N
"N"
(u)
P P
~
~
N
I
R~
N"
--1---
I
___
..
"
A
~
N
Nach aged)
I p
='~!
N
"P"
~!
N
"N"
(u)
P P
~!
N
"p"
~ N
I
D
P eis-
e ek
Quelle:
Eigene
Da s ellung.
I
R~"N"
Symbole
Y
Einkommen
"Nu
"Nach age"
(Quasi-Nach age)
A
Angebo
N
Nach age
P
P eis
"P"
(Quasi-
)P eis
(Tauschke n)
'"
~
~
u
R
S eige ung
Abnahme
" üh
zu"
"kann
zu
...
üh en"
"is
unabhängig
on"
"bleib
gleich"
Regie ungs-
en scheidung
Anme kungen:
S
a) N = (Y),
-31'-
> 0,
~i9
> 0
~
supe io es
Gu
(d.
h.
ein
übe p opo ionale
Ans ieg
de
Nach age
~
mi
s eigendem
Einkommen)
S
b)
N =
(Y),
-Sy
< 0
S
c) N =
(P),
"8i1
< 0
S
d) N =
(P),
"8i1
> 0
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
101
In
Tabelle
4.1.
sind
in
den
jeweiligen
Ma ix elde n
die
Ve hal ens-
hypo hesen
o mal
da ges ell ,
die
sich
aus
jeweiligen
Annahmen
übe
den
Cha ak e
des
Gu es
Gesundhei
(Spal enelemen e)
sowie
übe
die
Einkommens-
und
P eise ek e
(Zeilenelemen e)
als
Kombina ion
e geben:
Einkommense ek e
A.
(1
-5):
Supe io e
Gü e :
Mi
s eigendem
Einkommen
s eig
die
Nach age
nach
p i a-
en
und
ö en lichen
Gü e n
5
4,
sowie
nach
Indi idual-
und
Kollek i gü e n
übe p opo ional.
Bei
me i o ischen
Gü e n
wi d
du ch
das
Fia
des
Regie ungsen scheides
die
Konsum-
höhe
{"N"
=
Quasi-Nach age")
bes imm .
B
(1
-5):
In e io e
Gü e1·:
Mi
s eigendem
Einkommen
sink
die
Nach age
nach
p i a-
en
und
ö en lichen, sowie
nach
Indi idualgü e n.
Fü
den
Fall
de
Kollek i gü e
wi d
un e s ell ,
daß
es sich
nich
um
in e io e
Gü e
handeln
kann.
Fü
me i o ische
Gü e
gil
dasselbe
wie
un e
A
3.
P eise ek e
bezogen
au
die
T ans e quo e
(ma ginale
Be ach ung)
C
(1
-5):
Annahme
1:
Die
Nach age
is
unabhängig
om
Angebo
Bei
p i a en,
ö en lichen
ode
Indi idualgü e n
üh
ein
Ans ieg
des
P eises
(P
ode
"P")
zu
eine
Abnahme
de
Nach-
age
(p eiselasHsche Nach age)
ode
zu
eine
Kons anz
de
Nach age
( o al
p eisunelas ische
Nach age),
bei
Kollek i -
gü e n
jedoch
zu
einem
Ans ieg
de
Nach age.
Fü
me i-
o ische
Gü e
gil
dasselbe
wie
oben.
D
(1
-5):
Annahme
2:
Die
Nach age
is
abhängig
om
Angebo
S eigende
P eise
(P
ode
"P")
können
zu
eine
Kons anz
ode
Zunahme
de
Nach age
ü
p i a e,
ö en liche,
Indi idual-
und
Kollek i gü e n
üh en,
weil
die
Anbie e
die Höhe
de
Nach age
bes immen.
Fü
me i o ische
Gü e
gil
dasselbe
wie
oben.
Von
den
genann en
Hypo hesen
sind
o
allem
A
1,2,4,5:
Supe io i ä
de
Gesundhei sgü e ,
54 Die Beg i e "p i a e"
und
"ö en liche" Gü e sollen hie imme als
Elemen e eines Mischgu es, nich abe als pola e Ideal ypen eines Gü e -
spek ums e s anden we den.
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102
B
1,2:
C
5:
D
1,2,4,5:
Ma in P a
Expansi e
Wi kung
on
sub en ionie en
P ei-
sen
und
Quasi-P eisen,
"Pe e si ä " de Nach age nach Kollek i -
gü e n,
und
die
"Pe e si ä "
de
Nach age
nach
p i a en,
ö en lichen,
Indi idual-
und
Kollek i gü e n
bei
Anbie e de e minie hei
de
Nach age
on
besonde em
In e esse
ü
die
E klä ung
de
Gesundhei s-
ausgaben.
Wäh end
bei
Hypo hesen
A
1,2,4,5
und
C
1,2,5
eine
de e minis ische Kausali ä
un e s ell
wi d
(z.
B. Y
is
eine
no wendige
und
aus eichende
Bedingung
ü
N (bei
A
1,
2,
4,
5)
und
"P"
is
eine
no wendige
und
aus eichende
Bedingung
ü
N {bei C 5 usw.),
handel
es sich
am
Falle
on
D
1,2,4,5
um
eine
p obabilis ische Kausali ä (P
ode
"P"
is
eine
no wendige
abe
nich
aus eichende
Bedingung
ü
N,
und
N
im
Falle
on
Dl,
D2, D4,
Dil).
Zunächs
können
die
Ve hal enshypo hesen
zum
"Einkommens-
e ek "
,
danach
zum
"P eis
e ek "
au
de
Mak o-
bzw.
Mik oebene
be-
g ünde
we den.
Bei
den
Einkommense ek en
wiede um
geh
es
zu-
nächs
(in
Anlehnung
an
die
Engelsku e)
um
die
En wicklung
des
An eils
des
Gesundhei ssek o s
an
de
Gesam wi scha
und
danach
(in
Anlehnung
an
das
Wagne sche Gese z)
um
die
En wicklung
de
ö -
en lichen
Ausgaben
im
Rahmen
de
Gesam ausgaben
ü
Gesundhei .
4.1.2.
Einkommense ek e
4.1.2.1.
Einkommensbezogenhei
de
Gesam ausgaben
ü
Gesundhei
Meh ach
wu de
de
Ve such
un e nommen,
ökonomische Gese z-
mäßigkei en
ü
die
En wicklung
de
Gesam ausgaben
des
Gesund-
hei ssys emsim
Ve häl nis
zu
mak oökonomischen
Einkommensagg e-
ga en
au zuzeigen.
Seale
o mulie e
(1959
und
1960)
eine
"allgemeine
Theo ie
de
Ge-
sam ausgaben
ü
Gesundhei sp lege"
noch
be o
sich
die
"Kos en-
explosion"
im
ö en lichen
Bewuß sein
niede geschlagen
ha e:
"De An eil am BSP, den ein Land ü Gesundhei ausgib , endie
kons an zu bleiben.
E
nimm zu
in
Zei en de Rezession
Wld
e
sink
in Zei en des K ieges. Ein o sch ei endes Anwachsen des ealen BSP
p o Kop endie dazu, den An eil (de Gesundhei sausgaben am BSP)
äuße s g aduell
zu
e höhen;;s."
55
Maxwell,
R. J., a.a.O.,
S.
102 (übe s.
d.
d.
Ve .).
Vgl.
auch: Seale,
J.
R.,
A Gene al Theo y o Na ional Expendi u e on Medical Ca e, Lance
10
Ok .
1959;
und: Fixed Cos s
in
Heal h Se ice, Lance
24
Sep embe
1960.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
103
In
seine
ein luß eichen
S udie
ü
die WHO
e wies
Abel-Smi h
schon
im
Jah e
1967
da au
hin,
daß
in
den
50e
Jah en
in
allen
Län-
de n
mi
höhe em
Einkommen
(auße
dem
Ve einig en
König eich)
ein
säkula e
T end
zu
Auswei ung
des
An eils
de
Gesundhei sausgaben
am
Na ionaleinkommen
ode
Sozialp oduk
zu
beobach en
wä e.
Diese
üh e
dazu,
daß
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
wah -
scheinlich
um
einen
P ozen punk
pe
Dekade
anwachsen
wü de,
und
daß
-
bei
gleichbleibendem
T end
-einige
Lände
am
Ende
des
Jah hunde s
meh
als
10
'0/
0
ih e
olkswi scha lichen Ressou cen
ü
Gesundhei
e wenden
wü den
56• Schon sechs
Jah e
spä e
üh e
Si-
manis
aus,
daß
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
in
den
60e
Jah en
soga
um
1,5
% wachsen
wü de
57 •
Diese
empi ischen
S udien
s ell en
die Sealesche
Hypo hese
schon
da-
mals
in
F age.
So
is
nich
e wunde lich,
daß
Maxwell
diese Hypo-
hese
im
Lich e
de
"Kos enexplosion"
e idie e:
"Gesundhei sausgaben
weisen
einen
engen
Bezug
au
zu
den
e üg-
ba en
Ressou cen.
Je
höhe
das
BSP
eines
Landes,
um
so
höhe
en-
die
auch
de
An eil
de
Gesundhei sleis ungen
am
BSP.
Diese
An eil
wi d
in
Zei en
anhal enden
Wohls andes
übe all
zum
Anwachsen
en-
die en.
In
Zei en
wi scha liche
Schwie igkei en
wi d
das
Mus e
un-
e schiedlich
sein
...
"58
Gegens and
diese
Thesen
is
eine
Beziehung zwischen mak oökono-
mische
P oduk ion
ode
agg ega e
Nach age
und
de
G öße
des
Ge-
sundhei ssek o s.
Eine
Übe p ü ung
de
These
is
anhand
on
Zei -
eihen
ode
Que schni sda en
denkba .
So
läß
sich
die
Maxwellsche
These
in
zwei
Fo men
als
Tes hypo hese
konk e isie en:
H
1:
Mi
s eigendem
B u osozialp oduk
s eig
(in
einem
Land)
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP/BIP/NMP
(H
1a).
Ode
al e na i :
Lände
mi
höhe em
B u osozialp oduk
BIP/NMP
weisen
einen
höhe en
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP/BIP/
NMP
au
als
Lände
mi
einem
niede en
BSP/BIP/NMP
(H 1b).
Beiden
Thesen
lieg
eine
mone ä e
Be ach ung
zug unde.
Be ück-
sich ig
man
den
e en uellen
Ein luß
des ech lich-ins i u ionellen
Sy-
s ems
und
die
P oblema ik
des
in e na ionalen
Ve gleiches, so
is
de
Zei eihenanalyse
g öße e
Validi ä
zuzusp echen.
Alle dings
sind
g a-
56
Abel-Smi h,
B.,
An
In e na ional
S udy
o
Heal h
Expendi u e,
Public
Heal h
Pape s,
No. 32,
Gen
(WHO), 1967.
57 Simanis,
J.
G.,
In e na ional
Heal h
Expendi u es,
Social
Secu i y
Bul-
le in,
Decembe
1970;
und:
Medical
Ca e
Expendi u es
in
Se en
Coun ies,
Social
Secu i y
Bulle in,
Mä z
1973.
58
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O., S.102.
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110 Ma in P a
-
so e n
genügend
Einkommen
o handen
-
öllig
p eisunelas isch;
sie
wü de
nu
du ch
das
Ausmaß
de
K ankhei
selbs
und
die
da ü
o handene
(" echnologische")
Behandlungs o m
bes imm 76• EigenUich
wi k
sich
eine
K anken e siche ung,
sobald
de
Bei ag
ode
die
P ä-
mie
bezahl
is , so aus,
daß
eine
P eisinelas izi ä
gene ell
e ziel
wi d.
In
Abb.4.1.
jedoch
wi d
eine
Si ua ion
mi
ela i
elas ische
Nach-
age
nach
dem
Mischgu
Gesundhei
(x)
un e s ell .
Fü
zwei
(hypo-
he ische)
Indi iduen
A
und
B
bes eh
die
Nach age
nach
den
p i a en
Gü e elemen en
(D~+B)
sowie
"Quasi-Nach age"
nach
den
ö en lichen
Gü e elemen en
(~+ß)'
Du ch
e ikale
Addi ion
wi d
die
gesam e
Nach ageku e
(D B+
D~+B)
de inie .
Ih
Schni punk
mi
de
An-
gebo sku e
8
s ell
die
op imale
Ve so gungssi ua ion
da :
Die
Menge
o
Ql
des
Gu es
x
wi d
inanzie
du ch
p i a e
Zahlungsan eile
(0
"P"l)
sowie
S eue n
("Pl"
81).
Mi
diese
op imalen
Ve so gungssi ua ion
kön-
nen
ie
wei e e
subop imale
Si ua ionen
e glichen
we den:
Fall
0
(Fo):
Wenn
keine
Sub en ionie ung
übe
S eue n
e olg ,
wi d
im
Ma k
nu
QJl
(zum
Ma k p eis
PM)
nachge ag .
Im
Ve -
gleich
zu
op imalen
Lösung
en s eh
jedoch
ein
"Oppo u-
ni ä s"-Nu zen e lus
("oppo uni y
wel a e
loss")
LRE.
Fall
2 (F2):
Falls
de
on
den
Konsumen en
e lang e
P eis
du ch
eine
höhe e
Sub en ionie ung
a bi ä
au
0 "P"2
es gese z
wi d
(beispielsweise
übe
nich
kos endeckende
Gebüh en)
e höh
sich
die
nachge ag e
Menge
au
0
Q2;
dies
e o de
einen
S eue an eil
on
"P"2
S2.
De
gesam e
Finanzie ungs-
bei ag
(0
"P"2 + "P"282)
übe s eig
jedoch
die
G enznu -
zen
(TF)
um
FG,
und
de
Wohl ah s e lus
be äg
EFG.
Fall
3
(F3):
Fü
die
Bei ags inanzie ung
kann
eine
ähnliche
Si ua ion
angenommen
we den,
so e n
nich
äqui alen e
Bei ags-
zahlungen
e hoben
we den
(Wel a e
loss: EIH).
Fall
4 (F4): Schließlich
en s eh
in
einem
ein
s eue inanzie en
Sy-
s em
(mi
einem
"P eis"
0 "P4" =
0)
eine
Auswei ung
de
Nach age
au
0 Q4,
und
ein
"wel a e
loss"
on
EJK.
Je
inelas ische
die
Nach age,
um
so
ge inge
we den
die
au gezeig-
en
Wohl ah s e lus e
sein.
Aus
diesen
übe legungen
übe
die
Auswi kungen
p og essi
g öße e
S eue an eile
(bei
gebüh en-,
bei ags-
und
ein
s eue inanzie en
Sy-
s emen)
können
einige
Hypo hesen
abgelei e
we den.
So
kann
bei-
spielsweise
auch
ge olge
we den,
daß
-
in
einem
ein
s eue inan-
.6 Vgl.
New71Ouse,
J.
P.,
The
Economics
o
Medical
Ca e,
a.a.O., S.10.
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
111
Abb.4.1.:
Die Nach age
nach
Gesundhei sgü e n
bei
Ma k p eisen
(bzw.
kos endeckenden
Gebüh en)
bzw.
bei
p og essi e
Sub en ionie ung
F·
4·
o
s .. .
D
..
.
P
D. l+B
x
Angebo
(=
GK
Ku e)
Nach age
(=
GN Ku e)
Wel a e
loss
(F
1 = 0):
F
o :
LRE
F2
EFG
F3
EIH
F
4
EJK
Nach age nach
p i a en
Nu zenelemen en
de
Indi iduen
A,B
Nach age nach ö en l.
Nu zenelemen en
de
Indi iduen
A,B
Gesundhei sgu
(als Mischgu de inie )
P eis
des Gu es X bei
ein
p i a e
Finanzie ung
(Ma k -
p eise)
Menge
on
X bei
ein
p i a e
Finanzie ung
"P eis" des
Gu es
X bei
op imale
p i a -ö en liche
Finanzie ung,
wobei
Pl
Sl
den
Sub en ions(T ans e )-Ke n
da s ell ,
de
übe
S eue n
inanzie
wi d.
Menge des
Gu es
X
bei
op imale
Finanzie ung
"P eis"
des
Gu es
X
bei
sub-op imale
Finanzie ung,
z.
B.
ia
Gebüh en
S eue inanzie e
Teil
Menge des
Gu es
X
"P eis"
des
Gu es
X,
z.
B.
bei
Bei ags inanzie ung
(Ausnahme: 0
"P"2
'5 0
"P"l)
S eue inanzie e
Teil
S eue inanzie e
Teil
(=
100%) bei
eine
S eue inan-
zie ung
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112 Ma in P a
zie en
(abe
auch
in
einem
bei ags inanzie en)
Sys em
-die
Ein üh-
ung
eines
Selbs behal es
zu
eine
Reduk ion
de
Nach agemenge
und
somi
zu
eine
Ve minde ung
des
"wel a e
loss"
üh en
muß.
De
"op i-
male
Selbs behal "
be äg
demnach
0 "P"l!77
Da übe
hinaus
kann
olgende
allgemeine
Hypo hese
on
den
obigen
Aus üh ungen
abgelei e
we den:
In
iskalischen Sys emen,
in
denen die Rela ion zwischen Leis ung
und
Gegenleis ung
(d.
h. das Aqui alenzp inzip78) dadu ch du chb a-
chen wi d, daß die P eise ode Quasi-P eise nich die Kos en decken,
en s eh
eine Ansp uchsübe lu ung
79
:
Falls
mi
de
Auswei ung
de
Nach age
die
Angebo e
s eigen,
e höhen
sich
somi
auch
die
Kos en.
Falls
die
Angebo e
nich
s eigen,
en s eh
de
Zwang
zu
Ra ionie-
ung.
Da
bei
s eue inanzie en
Sys emen
eine
Äqui alenz
zwischen
Zahlungen
und
Gegenleis ung
in
den
Augen
de
Bü ge
noch
iel
weni-
ge
bes eh
als
in
bei ags inanzie en
Sys emen,
kann
in
den
e s e en
eine
expansi e e
Ausgabenen wicklung
e wa e
we den
als
in
den
le z e en.
Deswei e en
bes eh
bei
di ek en
Konsumen enzahlungen
ü
A zneimi el
u. a. m. sowie
bei
P i a e siche ungen
ein
noch
höhe e
G ad
an
Äqui alenz
als
bei
ö en liche
Finanzie ung
übe
Bei äge
(und/ode
S eue n).
Aus
den
obigen
E klä ungsansä zen
gewonnene
Hypo hesen
müssen
nich
no wendige weise
anhand
mik oökonomische
Da en
übe p ü
we den,
da
im
Kon ex
de
iskalischen
Sys eme
ih e
gesam wi scha -
liche
Alloka ionswi kung
on
p imä em
In e esse
'is :
H 8a:
In
Lände n
mi
o wiegende
S eue inanzie ung
is
die
T ans-
e quo e
(und
ih e
Ve ände ung
übe
Zei )
höhe
als
in
Lände n
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung
und
in
le z e en
wiede
höhe
als
in
Lände n
mi
bedeu enden
p i a en
Konsumen en-
zahlungen.
H 8b:
In
Lände n
mi
bedeu enden
p i a en
Konsumen enzahlungen
(di ek e
Zahlungen
plus
P i a e siche ung)
is
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP/BIP
ge inge
als
in
ande en
Län-
de n.
H
9:
P e iale
S eue ungselemen e,
insbesonde e
de
Selbs behal ,
üh en
zu
eine
mengenmäßig
ge inge en
Inansp uchnahme
on
-----
77 Ebenda,
S.
10.
78 Vgl. Halle ,
H.,
Die Bedeu ung des Äqui alenzp inzips ü die ö en -
liche Finanzwi scha , in: Finanza chi N.F.
21,
1961,
S.
240
.
79 Vgl. Münch,
N.,
Gebüh en als Mi el zu Lösung s aa liche Finanz-
p obleme, in: Hanusch,
H.
(H sg.), Re o m ö en liche Leis ungen, Baden-
Baden,
1978,
S.
43
.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
113
Leis ungen,
zu
nied ige en
P eisen
und
zu
nied ige en
Gesund-
hei sausgaben.
Und:
In
Lände n
mi
Selbs behal
in
de
gese z-
lichen
K anken e siche ung
sind
die
Gesundhei sausgaben
(als
!Jlo
des
BSP/BIP)
ge inge
als
in
Lände n
ohne
Selbs behal .
H 10:
In
Lände n,
die
einen
g öße en
An eil
de
Gesundhei sausgaben
übe
ö en liche
S öme
(S eue n
plus
Bei äge)
inanzie en,
is
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
höhe
als
in
Län-
de n
mi
s ä ke e
Be onung
p i a e
Finanzie ung.
H 11:
In
Lände n
mi
übe wiegende
S eue inanzie ung
is
de
An-
eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
höhe
als
in
Lände n
mi
bedeu ende
Bei ags inanzie ung.
H 12":
Eine
E höhung
des
T ans e ke ns
(de
T ans e quo e)
in
den
"P eisen"
ö en liche
Gesundhei sgü e
üh
zu
eine
Auswei-
ung
de
ö en lichen
Gesundhei sausgaben
(H
12a).
In
Lände n
mi
einem
höhe en
T ans e ke n
sind
ö en liche
Gesundhei s-
ausgaben
höhe
als
in
Lände n
mi
einem
ge inge en
T ans e -
ke n
(H
12b)*.
4.1.3.2.
Gesundhei
als
Kollek i gu :
Mo al
Haza d
Im
Gegensa z
zu
Indi idualgü e n
{bei
denen
s eigende
P eise
zu
Einsch änkungen
de
Konsumen en-Nach age
üh en)
is
es
bei
Kol-
lek i gü e n
a ional,
bei
s eigenden
Zwangsbei ägen
den
Konsum
auszuwei en
8o
.
In
die
gleiche
Rich ung
zielen
auch
die
E klä ungansä ze
in
de
T a-
di ion
de
"mo al-haza d-Hypo hese"81
zum
Ve hal en
de
Nach age
nach
Gesundhei sleis ungen.
Nach
diesem
E klä ungsansa z
sind
s ei-
gende
Gesundhei sausgaben
au
die
du ch
den
Finanzie ungsmodus
-
hie
o
allem
du ch
s eigende
Zwangsbei äge
-
beding e
p og essi e
Auswei ung
de
Nach age
nach
Gesundhei sgü e n
(Quan i ä skom-
ponen e)
du ch
die
Ve siche en
zu ückzu üh en.
Neben
dem
ein achen
80
He de -Do neich,
P., P oblemgeschich e
de
Gesundhei sökonomie, a.a.O.,
S.34.
81
Vgl. dazu: "Mi dem Abschluß eines Ve siche ungs e ages
und
dem
G ad de Deckung
ha
de
Ve siche e ku z is ig wenige In e esse, den
Risiko all zu e meiden und die Kos en im Risiko all ge ing zu hal en. Das
"mo al-haza d-Ve hal en" nimm ce e is pa ibus mi s eigendem Ve siche-
ungsg ad zu. Die übe inansp uchnahme on Ve siche ungsleis ungen
...
b ing im oll gedeck en Ve siche ungssys em ü den einzelnen ku z is ig
keine Zusa zkos en mi sich. Länge is ig
üh
solches Ve hal en jedoch
zu s ändig s eigenden Kos en
und
Bei ägen." Vgl. hie zu auch: P a ,
M.,
Schneide ,
M.,
Un e scheiden sich
...
, a.a.O., S.405.
8
Sch i en
d.
Ve eins
1.
Socialpoli ik
135
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114 Ma in P a
Einkommens-
und
Subs i u ionse ek
i
hie bei
das
un e schwellige
Mo i au ,
"au
seine
Rechnung
zu
kommen"82.
Dazu
die
olgende Hypo hese:
H 13a*: Die
Ein üh ung
eine
P lich e siche ung
üh
zu
eine
ges ei-
ge en
Inansp uchnahme
on
Gesundhei sein ich ungen
und
so-
mi
zu
höhe en
Gesundhei sausgaben.
Diese
Hypo hese
ließe
sich
ge ade
in
Sys emen
wie
de
Bundes epu-
blik
Deu schland
ode
den
Ve einig en
S aa en
ode
Holland,
in
denen
beach liche
Teile
de
Be ölke ung
nich
p lich e siche
sind,
au
indi-
iduelle
Basis
übe p ü en.
Al e na i
könn e
-
mi
einigen
ca ea s
e sehen
-
ein
Lände e gleich
du chge üh
we den.
In
Lände n
mi
P lich e siche ung
sind
die
Gesundhei saus-
gaben
(als
An eil
des BSP)
höhe
als :in
Lände n,
in
denen
die
Ve siche ungsp lich
ga
keine
ode
nu
eine
unbedeu ende
Rolle
spiel
(H
13b)*.
4.1.3.3.
Anbie e de e minie hei
de
Nach age
Es
wi d
o
da au
hingewiesen,
daß
im
Be eich
de
medizinischen
Behandlung
eine
Unabhängigkei
de
Nach age
om
Anbie e
(A z )
"nich
nu
nich
möglich,
sonde n
auch
nich
wünschenswe "83 sei.
Nu
in
"F agen
de
Kosme ik
und
de
Wohlbe indlichkei "
könn e
de
Kon-
sumen
du ch
besse e
In o ma ion
ehe
in
die
Lage
e se z
we den,
seine
Bedü nisse
in
Nach age umzuse zen.
Die
undi e enzie e
P imä nach age
des
Pa ien en
nach
Heilung
bzw.
E hal ung
de
Gesundhei
wi d
e s
du ch
den
A z
in
Gesund-
hei sgü e
in
de
Fo m
on
di e enzie en
Einzelleis ungen
-
die
Sekundä nach age
-
ans e ie
84•
Somi
kann
de
A z
die ausge-
wähl e
P oduk ions unk ion
bes immen
85• "Die
Nach age
(sind) nich
in
de
Lage
...
,
den
zusä zlichen
Nu zen
on
Au wendungen
im
Ge-
sundhei ssek o
zu
dem
on
Au wendungen
zu
Ve besse ung
de
all-
gemeinen
Lebensbedingungen
in
Beziehung
zu
se zen. Dies
üh e
dazu,
82
Vgl.
z.
B.
Ma shalI,
J., Mo al Haza d, Ame ican Economic Re iew
66,
No.
5,
Dezembe
1976,
S.
880
-
890.
Pauly,
M.
V.,
"The Economics o Mo al
Haza d: Commen ", Ame ican Economic Re iew
58,
No.
3,
Juni
1978.
S.
531
-
537.
83
He de -Do neich,
P., P oblem geschich e de Gesundhei sökonomie, a.a.O.,
S.31.
84
Ebenda, S.31.
85
Ha mann,
M.,
S eue ungsp obleme in de medizinischen Ve so gung,
Hain
1978,
S.
56
.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
115
daß
die
Gesundhei squo e
ohne
s aa liche
Eing i e
übe
das gesell-
scha lich
no wendige
Maß
ans eigen
wü de
86
."
In
Si ua ionen
de
Anbie e de e minie hei
(ode
F emdbes im-
mung)
de
Nach age
kann
demnach
ein
eie
We bewe b
nß.ch
s a -
inden.
Die
bishe
o geschlagenen Tes s
zu
Übe p ü ung
de
Hypo hese
("Angebo scha
seine
eigene Nach age")
sind
als
unbe iedigend
zu
bezeichnen87•
Deshalb
e schein
eine
abgelei e e
Hypo hese
bezüglich
de
In o ma ion
de
Nach age
dem
P oblem
nähe
zu
kommen:
H
14*:
De
Nach age
nach
Gesundhei sgü e n
kann
nu
in
besch änk-
en
Fällen
die
ü
die
Heilung
de
K ankhei
bzw.
E hal ung
de
Gesundhei
als medizinisch
wünschenswe e
Behandlung
nennen
eH
14a)*.
Ein
Hypo hesen es
e o de
zwei elsohne
Einzelda en
übe
den
In-
o ma ionss and
on
Nach age n
in
spezi ischen
Si ua ionen
sowie
ein
Panel
on
Ä z en
zu
Fes legung
de
medizinisch
wünschenswe en
Behandlungen.
Übe
iskalische
Sys eme
hinweg
könn e
diese
Hypo hese
wie
olg
um o mulie
we den:
In
Lände n
mi
bedeu enden
di ek en
Konsumen enzahlungen
is
de
In o ma ionss and
de
Nach age
übe
die
ü
die Hei-
lung
on
K ankhei en
bzw.
E hal ung
de
Gesundhei
medizi-
nisch
wünschenswe en
Behandlungen
höhe
als
in
Lände n,
in
denen
di ek e
Konsumen enzahlungen
eine
ge inge e
Rolle spie-
len
(H 14b)*.
4.2. Hypo hesen zum Anbie e e hal en
Ähnlich wie
bei
den
E klä ungsansä zen
zum
Nach age e hal en
können
einige
allgemeine
Ve hal enshypo hesen
zum
Anbie e e hal-
en
an
den
An ang
de
Übe legungen
ges ell
we den.
In
Tab. 4.2.
we den,
ge enn
ü
p i a e
und
ö en liche
P oduzen-
en,
und
un e
de
Annahme
de
Anbie e de e minie hei
bzw.
Unab-
hängigkei
de
Nach age, sowie des
eien
Fak o einsa zes
( on
A -
bei
(a)
e sus
Kapi al
(k»einige
Aspek e
des
Anbie e e hal ens
86 Me ze,
J.,
Ma k e sagen als P oblembe eich de Gesundhei sökonomie
-Zu F age de O ganisa ion des Gesundhei swesens, in: He de -Domeich,
P., Sieben,
G.
und Thiemeye , T., a.a.O.,
73.
87
"No
one has speci ied a me hod o unambiguously es ing whe he
supply c ea es i s own demand." in: Newhouse,
J.,
The Economies o Medical
Ca e, a.a.O., S.60.
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116
Ma in
P a
hema isie .
Dabei
wi d
ü
den
Be eich
de
p i a en
P oduk ion
e -
ein ach
on
We bewe bs-
und
Monopolelemen en
gesp ochen,
je
nach-
dem, ob die
Zahl
de
Ä z e
übe
die
Zei
a iabel
is
ode
ob
de
Zu-
gang
du ch
ins i u ionelle
A angemen s
(de Ä z e,
de
medizinischen
Fakul ä en,
de
Regie ung)
kon ollie
wil'd. Monopolis ische
We -
bewe b
wi d
deshalb
nich
wei e
hema isie ,
weil
nich
leich es zu-
s ellen
is ,
ob
jede
Anbie e
(A z )
ein
Monopol
in
seinem
Raum
bzw.
Fachgebie besi z ,
ode
ob die
Anbie e
in e dependen
sind
und
somi
die
Handlungen
de
ande en
Anbie e
bei
ih en
En scheidungen
be ück-
sich igen.
Deswei e en
wi d
bei
de
Diskussion
on
Anbie e e hal en
mi
Monopolelemen en
o
allem
au
das
Ve hal en
de
Ä z e
in
de
ambulan en
Behandlung
abgeziel , obwohl
auch
im
A zneimi el-
sowie
s a ionä en
Be eich
Monopolelemen e
o zu inden
sind.
Deswei e en
wi d
on
einem
Sys em
de
Einzelleis ungs e gü ung
ausgegangen.
In
den
Spal en
1 - 4
sind
die
Theo ieansä ze
-
de
P eis-
und
P o-
duk ions heo ie
und
de
Theo ie
des
Ma k -
und
S aa s e sagens
-
angesp ochen,
aus
denen
die
allgemeinen
Ve hal enshypo hesen
abge-
lei e
we den
können.
4.2.1. Theo e ische
G undlagen
P i a e
P oduk ion
Al:
Un e
We bewe bsbedingungen
üh
eine
E höhung
de
e ziel-
ba en
P eise
zu
eine
E höhung
de
Angebo smenge
(no male
Angebo s unk ion),
wobei
op imie endes
Ve hal en
eine
Auswei-
ung
de
P oduk ions
bis
zu
dem
Punk
implizie ,
an
dem
G enz-
kos en
gleich
P eis
sind.
A
2:
Fü
die
P oduk ion
on
Gesundhei sgü e n
{Q)
we den
die
Inpu s
A bei
{al
und
Kapi al
(k)
e wende ,
wobei
eu e e
du ch
billi-
ge e
P oduk ions ak o en
e se z
we den.
A
3:
In
de
Abwesenhei
on
Monopolelemen en
en s ehen
Ve ze un-
gen
de
P eis-Mengen-Rela ionen
jedoch noch
du ch
das
Vo han-
densein
on
ex e nen
E ek en,
Un eilba kei en,
s eigenden
Ska-
lene ägen
u. a. m. (Ma k e sagen).
B
1:
Falls
Monopolelemen e
au
de
Anbie e sei e
o handen
sind,
üh
(auch)
eine
exogen
(z. B.
du ch
s aa liche
Regulie ung
ode
Absp achen
zwischen
Kassen
und
kassenä z lichen
Ve einigungen)
o gegebene
P eissenkung
(P)
zu
eine
E höhung
de
Angebo s-
menge
("pe e se"
Angebo s unk ion),
mi
dem
Ziel,
du ch
Men-
genauswei ung
die
du ch
die
P eis eduk ion
en s andenen
Ein-
kommens e lus e
we zumachen.
Op imie endes
Ve hal en
impli-
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
117
zie
eine
Auswei ung
des Angebo s bis zu
dem
Punk ,
an
dem
G enzkos en
gleich
G enze ag
sind.
B
2:
Bei
de
P oduk ion
inde
eine
Subs i u ion
eu e
du ch
billige
Fak o en
dann
nich
s a ,
wenn
den
Anbie e n
die
Behandlungs-
kos en
e s a e
we den.
B
3:
In
den
un e
A 3
genann en
U sachen
des
Ma k e sagens
kom-
men
noch
wei e e
Ve ze ungen
de
Pl'eis-Mengen-R:ela ionen
du ch
Monopolelemen e
hinzu.
Ö en liche
P oduk ion
Cl:
In
eine
" a ionalen"
Bü ok a ie,
de en
Eigenin e essen
on
den
In e essen
de
Nach age
nich
di e gie en,
o ien ie
sich
An-
gebo smenge
und
-p eis
an
den
In e essen
{P ä e enzen)
de
Nach-
age ,
wobei
die
ö en liche
P oduk ion
on
ö en lichen
Gü e n
maximal
bis
zu
dem
Punk
ausgewei e
iwi d,
an
dem
die
Summe
de
G enznu zen
ü
die
Bü ge
gleich
dem
Quasi-P eis
( gl. oben)
de
Gü e
is
88•
C
2:
De
a ionale
Bü ok a
e häl
sich
ähnlich
wie
de
a ionale
P o-
duzen
un e
A
2:
E
subs i uie
eu e
du ch
billige
P oduk ions-
ak o en
und
e
e such
den
Ou pu
(Q),
und
nich
die
Inpu s,
zu
ma~imie en.
C
3:
Die ö en liche
P oduk ion
wi d
(o )
du ch
di e se
Ma k e sagen
beg ünde
88•
C 4:
S aa s e sagen
i
in
diese
"e izien en"
Bü ok a ie
nich au .
D
1:
In
eine
Bü ok a ie
mi
di e gie enden
Eigenin e essen
wi d
das
Angebo
du ch
die
P ä e enzen
de
Bü ok a ie
(B)
bes imm ,
wo-
bei
die
Summe
de
G enznu zen
de
Nach age
nich
dem
"P eis"
gleichgese z
wi d.
D
2:
Eigennü zige
Bü ok a en
maximie en
Inpu s,
weil
ih e
Budge s
(und
ih
P es ige)
on
de
Höhe
de
e wende en
P oduk ions-
ak o en
abhängen.
Eine
Subs i u ion
eu e
du ch
billige
Fak o-
en
inde
nich
s a .
D
3:
Auch
in
eine
Bü ok a ie
mi
Eigenin e essen
wi d
die ö en liche
P oduk ion
du ch
Ma k ehle
beg ünde
80•
D
4:
"S aa s e sagen"
i
au
in
de
Fo m
on
Ine izienzen
und
so-
mi
on
Ausgabens eige ungen.
88 Hie muß nochmals da au hingewiesen we den, daß Ma k e sagen im
allgemeinen ehe eine ö en liche Finanzie ung als eine ö en liche P oduk-
ion beg ünden können.
89
Vgl.
wiede obigen Einwand.
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118 Ma in P a
Dieses ein ache
Hypo hesen as e
kann
noch
du ch
Be ücksich igung
de
Hono ie ungs o m
modi izie
we den:
Bei
Kap/pauschalen
kann
de
A z
dadu ch
We bewe bs o eile
e -
zielen, daß
e
das
Angebo
(du ch eizügige
Ve o dnungs-
und
Be-
handlungsme hoden)
auswei e , ohne
daß
ihm
dadu ch
zunächs
ein
Einkommens o eil
en s eh .
J,edoch
kann
eine solche
F eizü~igkei ,
im
We bewe b
gegen
ande e
wenige
eizügige Ä z e,
einen
Pa ien en-
zus om
und
somi -
übe
Zei -
ein
di ek e
E höhung
seines
Ein-
kommens
b ingen.
Bei
Fallpauschalen
is
de
Vo eil
indi ek
an
die
Zahl
de
Pa ien en
gebunden, weil
mi
s eigende
Pa ien enzahl
auch die
Zahl
de
Fälle
zunimm .
Von
den
genann en
Hypo hesen
sind
o
allem
Al:
S eue ung
des Angebo s
übe
den
We bewe b
("no male
P oduk-
ions unk ion"),
BI:
Mengenauswei ungen
als
Kompensa ion
ü
P eis eduk ionen
("pe e se"
P oduk ions unk ion),
B
2:
Nich subs i u ion Zlwischen
eu en
und
billigen
P oduk ions ak-
o en
(in e ne
Ine izienzen
de
P oduk ion),
D:
Bü ok a ische
Bes immung
des Angebo s
aus
Eigenin e esse
(Ma-
ximie ung
de
Inpu s,
S aa s e sagen)
on
besonde em
In e esse
ü
die E kl<ä ung
de
Gesundhei sausgaben.
Um
den
Rahmen
de
o liegenden
A bei
nich
zu
sp engen,
we den
die
di e sen
A gumen e,
die
in
Rich ung
eine
ine izien en
P oduk ion
im
p i a en
sowie
im
ö en lichen Be eich sp echen,
ge enn
zusam-
menge aß ,
und
ü
jeden
Be eich
we den
einige spezi ische Hypo-
hesen
abgelei e .
4.2.2.
Ma k e sagen
und
p i a e P oduk ion
Das
Ma k e sagen als U sache des
Ausgabenwachs ums
üh
zu
eine
subop imalen
Ressou cenalloka ion
im
Gesundhei sbe eich. Da-
ü
we den
olgende
G ünde
ange üh
90:
-In olge
de
mangelnden
Sachkenn nis
de
Nach age
(Pa ien en)
is
es
de
Anbie e
(A z ),
de
die
undi e enzie e
P imä nach age
in
eine
Sekundä nach age
nach
spezi ischen
Gesundhei sleis ungen
90 Vgl. Me ze, 1., Ma k e sagen als P oblembe eich de Gesundhei s-
ökonomie -Zu O ganisa ion des Gesundhei swesens,
in:
He de -Do neich,
Ph., Sieben,
G.
und Thiemeye ,
T.
(H sg.), a.a.O.,
S.
73
.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
119
ans e ie .
Somi
is
die
Sekundä nach age
anbie e -
(und
nich
nach age )o ien ie :
Ein
Ve b auchsop imum
kann
nich
e eich
we den.
Die
Gesundhei squo e
s eig
(wenn
es
keine
s aa lichen
Eing i e
gib )
übe
das
gesellscha lich
Wünschenswe e
hinaus.
Als
Sonde all
de
Auswi kung
de
Anbie e mach
au
die Nach-
age
im
s a ionä en
Be eich
kann
das "Roeme 'sche Gese z"
zi ie
we den,
wonach alle
Be en,
die
o handen
sind, auch a sächlich
be-
nu z
we den
D1
•
-
O
kennen
die
Ä z e
die wi scha lichs e
Behandlungsme hode
nich , weil
ihnen
die
ollen
Behandlungskos en
e s a e
we den.
Somi sind sie
ga
nich
mo i ie ,
diese
zu
e mi eln,
selbs
wenn
die
Behandlung
nich
nö ig
wa .
-Selbs
wenn
die wi scha lichs en
Behandlungs o men
bekann
sind,
we den
sie -
mangels
passende
An eize -nich
angewand
(o auch, weil die
e u sach en
Kos en
nich
in
die
Kos en echnung
des A z es eingehen).
-
De
We bewe b
kann
als
Ins umen
zu
S eue ung
des Angebo es
wegen
Anbie e de e minie hei
de
Nach age
nu
beding
ein-
gese z
we den.
Die Monopols ellung
de
Anbie e
üh
zu Mono-
poleinkommen
(und
nich
Leis ungseinkommen)
au
de
Anbie e -
sei e, die
kos en eibend
wi ken.
-Das
du ch
hohe
Einkommense wa ungen
esul ie ende
übe ange-
bo
an
Ä z en
e u sach
wei e e
Impulse
in
Rich ung
Ausgaben-
s eige ungen.
-Auch
im
K ankenhausbe eich
is eine eie
P eisbildung
nich
o -
handen
(P legesa z e o dnungen).
All
die
genann en
Beispiele
on
Ma k e sagen
üh en
zu
alloka i-
en
Ine izienzen
ode
Meh kos en, die sich
in
Ausgabens eige un-
gen
niede schlagen.
-Die
Auswi kung
on
Hono ie ungssys emen
au
das
Anbie e e -
hal en
en sp ich
de
Wi kungske e
on
p e ialen
Ins umen en
au
das
Anbie e e hal en.
Fü
Be eiche
de
Gesundhei
exis ie en
ü
Ä z e
seh
e schiedene Hono ie ungssys eme. Sie
a iie en
on
- es en
Gehäl e n
ohne
Zu e diens möglichkei en,
- es en
Gehäl e n
mi
ZuV'e diens möglichkei en,
-Kop pauschalen,
Dl "While he numbe
o
hospi al beds
...
is a e y imp ecise compa a i e
measu e, since i says no hing ab ou he ange and in ensi y o wo k done,
he e emains subs an ial
u h
in Roeme 's Law ha all a ailable beds will
be illed."
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O.,
S.
103
-
104.
Vgl. auch: Roeme ,
M.
F., Bed
Supply and Hospi al U ilisa ion: A Na u al Expe imen , Hospi als, 1 No em-
be
1961,
S.
35
-
42.
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126
Ma in
P a
H
32:
Neben
de
Ände ung
im
BIP
p o
Kop
e klä
die
Ände ung
de
T ans e quo e
das
ela i e
Wachs um
de
s a ionä en
Ausgaben
/ medizinischen
und
echnischen
Diens leis ungen
/ Heil-
und
Hil smi el/im
Bezug
zum
(T end-)BIP.
4.4
P o okan e Hypo hesen zusammenge aß
Aus
den
heo e ischen
übe legungen
konn en
einige
"p o okan e"
Hypo hesen
abgelei e
we den,
die
ü
die
lau ende
Diskussion
übe
die
En wicklung
de
Gesundhei sausgaben
in
e schiedenen
Wi -
scha s-
und
Gesundhei ssys emen
on
bedeu endem
In e esse
sein
könn en.
Dazu
zählen
siche lich Aussagen, wie:
Gesundhei sausgaben
(p o Kop ,
ode
als
An eil
des BSP)
sind
höhe
-
in
s eue -
als
in
bei ags inanzie en
Lände n;
-
in
o wiegend
ö en lich
inanzie en
Lände n
als
in
Lände n
be-
bedeu ende
p i a e
Finanzie ung;
--
in
wei e gehend
"sozialisie en" als
in
"libe ale en"
Lände n;
-
in
Lände n
mi
bedeu ende
ö en liche als
in
Lände n
mi
bedeu-
ende
p i a e
Gesundhei sp oduk ion.
Ode
olgende Aussagen:
-Die
Ve wal ungskos en
(als Teil
de
gesam en
Gesundhei sausgaben)
sind
höhe
in
o wiegend
bei ags-
als
in
o wiegend
s eue inan-
zie en
Lände n
ode
in
Lände n
mi
bedeu ende
p i a e
Finan-
zie ung. Und:
-
Selbs behal e
üh en
zu
eine
mengenmäßig
ge inge en
Inansp uch-
nahme
on
Gesundhei sleis ungen;
und
schließlich:
-Bei
eine
gemeinsamen
Be ach ung
de
Einkommense ek e
(Wi -
kung
des
BSP/BIP
p o
Kop )
und
de
"P eise ek e"
(An eil
de
S eue n,
ode
Bei äge,
ode
beide ,
ode
de
p i a en
Finanzie-
ung) sowie
ande e
e klä ende
Va iablen
(Be ölke ungsan eil
de
65jäh igen
und
äl e en;
Zahl
de
Ä z e
und
K ankenhausbe en
p o
10000
de
Be ölke ung),
s eig
de
Teil
de
e klä en
Va ianz
in
dem
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP/BSP
ode
p o
Kop
wesen lich an.
Le z endlich
is
ein
Bei ag
de
wissenscha lichen Me hode auch
da in
zu inden, solche
F agen
au
objek i e
Basis
zu
klä en.
De
Fo sche
muß
be ei
sein,
akzep ie e
heo e ische
E klä ungansä ze
in
F age
zu
s ellen,
wenn
die
empi ischen
Be unde
diese
eindeu ig
wi-
de legen,
ode
soga
wenn
sie di€se
als
unwah scheinlich
e scheinen
lassen.
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Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
127
5.
Alloka ionsaspek e: Empi ische Be unde
Können
die
aus
den
di e sen
heo e ischen
Ansä zen
gewonnenen
Hypo hesen
empi isch
beleg
we den?
Welche Rolle
spielen
insbeson-
de e
die
"Einkommens-
und
P eise ek e"
bzw.
die
Finanzie ungs-
und
P oduk ions o m
bei
de
E klä ung
de
übe
Real ypen
iskalische
Sys eme
hinweg
beobach ba en
Un e schiede
in
den
Einnahmen-
und
Ausgabens ömen
im
Gesundhei ssek o ?
5.1
P obleme
des
in e na ionalen
Ve gleichs
Eine
in e na ional
e gleichende
S udie
des iskalischen
Sys ems
Ge-
sundhei
is
zunächs
mi
eine
Vielzahl
on
P oblemen
e bunden.
Diese
en s ehen
aus
eine
Vielzahl
on
Mängeln
und
Inkompa ibili-
ä en:
-Un e schiede
in
den
e wende en
De ini ionen
on
Gesundhei s-
ausgaben;
-
Ve schiedenhei
des
olkswi scha lichen
Rechnungswesens
e -
schiedene
Lände ;
-Mängel
an
e gleichba en
und
e läßlichen
Da en,
beding
du ch
•
Un e schiede
in
den
Gesundhei sins i u ionen,
in
de
Ressou cen-
e wendung,
und
in
de
E s ellung
on
Gesundhei sleis ungen;
•
Un e schiede
in
de
Bedeu ung
p i a e
e sus
ö en liche
T ä-
ge ;
•
Un e schiede
in
de
Behandlung
mone ä e
Gesundhei sleis un-
gen;
• Un e schiedliche
Abg enzung
de
Gesundhei sleis ungen
gegen-
übe
allgemeinen
Sozialleis ungen;
• Un e schiedliche
Abg enzung
zwischen
Gesundhei s-
und
Bil-
dungsle s ungen;
• Un e schiedliche
Abg enzung
zwischen
Gesundhei s-
und
Um-
wel leis ungen;
-
Un e schiede
in
dem
Ausmaß
de
Volls ändigkei _de
e aß en
Be-
ölke ungsg uppen;
-Un e schiedliche
Behandlung
de
K ankhei s olgekos en,
p ä en-
i e
Ausgaben,
Gesundhei se ziehung,
und
Diens leis ungen
au
ka i a i e
Basis;
-Un e schiedliche
Abg enzung
zwischen
s a ionä en
Gesundhei s-
kos en,
und
de
Behandlung
de
Kapi alkons uk ionskos en;
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
128
Ma in
P a
-Un e schiede
in
de
Behandlung
de
Umsa zs eue n
und
de
Zei -
abg enzung
(Kalende jah
e sus
eine
ande e
12-Mona spe iode,
beispielsweise das
"S eue jah ");
-
Ände ungen
in
den
Wechselku spa i ä en
de
einzelnen
Lände
104•
T o z
de
Vlielzahl
de
Einsch änkungen
schein
ein
in e na ionale
Ve gleich dennoch sinn oll zu sein, weil
- iele
diese
Un e schiede die
Gesam mus e
o
nich
g undlegend
e ände n;
_.-
ande e
Un e schiede sich
zwa
au
die
Zusammense zung
de
Aus-
gabens uk u en,
nich
abe
au
ih e
Gesam höhe,
auswi ken;
-spezi ische Un e schiede
o
du ch
gegenläu ige Un e schiede
eine
ande en
A
ausgeglichen
we den.
Angesich s
de
genann en
Schwie igkei en
wi d
es nich
e wunde n,
daß die
Zahl
de
in e na ional
e gleichenden
S udien
übe
Finanzie-
ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssys em
seh
beg enz
is :
(1) Die
S udie
de
In e na ional
Labo
O ganisa ion
(ILO)
e glich
die
Gesundhei sausgaben
de
Ins i u ionen
de
Sozialen
Siche ung
in
14
Lände n
mi
dem
Sys em
de
eiwilligen Ve siche ung
de
USA
ü
die
Teilpe iode
1945
-
1955
105•
(2)
Zwei
wei e e
S udien
wu den
on
Abel-Smi h
ü
die
Wo ld
HeaJ h
O ganisa ion
(WHO)
du chge üh .
Die
e s e
be aß e
sich
mi
6
Lände n
und
ha e
o
allem
me hodologische
Bedeu ung
106• Die
zwei e
wand e
diese Me hode
au
29
Lände
an
107• Diese
se z en
die
G undlage
ü
neue e
A bei en,
insbesonde e die
on
Maxwell
108
( gl. un en).
(3)
In
den
Jah en
1970
und
1973
e ö en lich e
Simanis
neue e
Schä -
zungen
zule z
ü
7
Lände
109•
(4)
Die OECD
wiede um
be aß e
sich
im
Rahmen
ih e
Un e suchung
übe
T ends
in
ö en lichen
Ausgaben
auch
mi
dem
Be eich
de
ö en lichen
Gesundhei sausgaben
ü
24
Mi gliedslände
llO
•
Sie
ol-
104
Fü
eine
aus üh liche
Diskussion
diese
P oblema en,
gl.:
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O., S.
20
-33;
und:
OECD,
Public
Expendi u e
on
Heal h,
a.a.O., S.
7.
105
In e na ional
Labo
O ice (ILO),
The
Cos
o
Medical
Ca e,
Gen ,
1959.
106
Abel-Smi h,
B.,
Paying
o
Heal h
Se ices,
Public
Heal h
Pape s,
No.
17,
Gen ,
1963.
107
Abel-Smi h,
B.,
An
In e na ional
S udy
o
Heal h
Expendi u e,
Public
Heal h
Pape s,
No.
32,
Gen , 1967.
108
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O.
109
Simanis,
J.
G.,
In e na ional
Heal h
Expendi u es,
Social
Secu i y
Bul-
le in,
Dezembe
1970;
Und:
Medical
Ca e
Expendi u es
in
Se en
Coun ies,
Social
Secu i y
Bulle in,
Mä z
1973.
110 OECD,
Public
Expendi u e
on
Heal h,
a.a.O.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
129
ge e,
daß
Ände ungen
in
de
Nu zung
de
Ressou cen
und
in
den
ela i en
P eisen
als
Haup de e minan en
de
Ausgabenen wick-
lung
anzusehen
sind.
(5)
Sei he
haben
Abel-Smi h
und
Mayna d
111,
Abel-Smi h
und
G and-
jea
112
und
H.
Hause
und
Koch
l13
wei e e
Schä zungen
übe
Ge-
sundhei sausgaben
bzw.
übe
Teilbe eiche
(wie
den
Pha mabe eich)
o geleg .
Des
wei e en
gib
es
eine
wachsende
Zahl
on
Un e -
suchungen
zu
spezi ischen
Teilbe eichen
-
wie
zu
in e na ionalen
P eis e gleichen,
A z hono ie ung,
Behandlungs o men
usw.
1l4
•
(6)
Un e
den
zwei
neues en
A bei en,
die
an
die
T adi ion
de
"g oßen"
Un e suchungen
on
Abel-Smi h
und
de
OECD
anknüp en,
is
die
be ei s
e ö en lich e
A bei
on
Maxwell
115 sowie die noch
lau-
ende
A bei
on
J.
P.
Poullie
u.
a.
ü
die
Ak ualisie ung
de
OECD-S udien
116
zu
nennen.
Die
in
de
e s e en
en hal ene
Da enbasis
ü
1975
und
ü
zehn
wes liche
Indus iena ionen
( gl.
die
in
de
Real ypologie
ange-
üh en
Lände )
eigne
sich
o
allem
ü
die
olgenden
Que -
schni sun e suchungen.
Und
die
zwei e
Da enbasis
wi d
ü
die
Längsschni un e suchungen
he angezogen.
5.2. Die Auswi kungen s eigenden Einkommens
au den An eil de Gesundhei sausgaben
Die These,
daß
mi
s eigendem
Einkommen
(BSP,
BIP
ode
NMP)
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
Volkseinkommen
s eIg ,
bezieh
sich
au
mak o-ökonomische
Agg ega e,
insbesonde e
au
den
Wachs-
umsp ad
eines
Landes.
Im
wei e en
soll sie
ü
einige
Lände
im
Längsschni
und
Que schni
übe p ü
we den.
111
Abel-Smi h,
B.,
und
Mayna d,
A.,
The O ganisa ion, Financing and
Cos
o
Heal h Ca e in
he
Eu opean Communi y, B üssel,
1978.
112
Abel-Smi h,
B.
und
G andjea ,
P., Pha maceu ical Consump ion, B üs-
seI,
1978.
113 Hause ,
H.
und
Koch, K., Heal h Ca e Expendi u e and I s Financing:
An
In e na ional Su ey, in: B and , A., Ho isbe ge ,
B.
und
on Wa bu g,
W.
P. (H sg.), Cos Sha ing in Heal h Ca e, Be lin -Heidelbe g -New Yo k,
1980,
S.
91.
114
Fü
einen übe blick gl.
Maxwell,
R.
J., a.a.O.,
S.
9 -
11.
115
Maxwell,
R.
J., a.a.O.
116
OECD,
T ends on Public Expendi u e on Heal h: Annexes
SME/SAIRI
HI/81.02 om
14.
Janua
1982
(un e ö en lich ).
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
135
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
130
Ma in P a
5.2.1. Längsschni be ach ung (Hypo hese 1 a)
5.2.1.1.
Bundes epublik
Deu schland
These
1 a
kann
anhand
de
om
S a is ischen
Bundesam
e mi el en
Gesam ausgaben
ü
das
Gesundhei swesen
1970 -1980117
übe p ü
we den.
Die
un e such e
Pe iode
eigne
sich
hie ü
inso e n
als
das
nominale
BSP
wäh end
diese
Pe iode
du chgängig
anwuchs
und
das
eale
BSP
-
mi
eine
Ausnahme
-
zunahm.
In
diese
Pe iode
s ieg
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
on
10,4
O o
im
Jah e
1970
au
13,4
00
/ 0
im
Jah e
1980. Die
Gesundhei squo e
s ieg
jedoch
nich
mono on
an!
Vielmeh
schein
ein
S uk u b uch
ab
einem
BIP
on
1100
M d.
DM, bzw.
in
dem
Jah e
1976,
o zuliegen.
Ab
1977
könn e
man
die
Ab-
lachung
des
An eils
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
dem
K anken-
e siche ungskos endämp ungsgese z
(KVKG)
und
zu o
schon,
de
Ankündigungswi kung
de
ö en lichen
Diskussion
übe
die
"Kos en-
explosion"
zusch eiben
118•
5.2.1.2. Wes liche
Indus iena ionen
Anhand
de
OE CD
S a is iken
119
sowie
de
en sp echenden
BIP-
We e
wu den
die
An eile
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
als
Funk-
ion
des
BIP
da ges ell .
(Vgl. Tab. 5.1.)
Die
Beziehung
zwischen
den
genann en
Va iablen
e weis
sich
in
den
un e such en
Lände n
als
posi i
und
hoch
signi ikan :
Mi
de
Ausnahme
on
Kanada
be äg
de
Ko ela ionskoe izien
ca. 0.90
(und
meh ).
Insgesam
s eig
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
in
allen
Lände n
in
de
Zei pe iode
1961 -1978
mono on
und
kon inuie -
lich
an
.
5.2.1.3.
Os eu opäische
Lände
Weichen die ös lichen
on
den
wes lichen
Indus iena ionen
im
Hin-
blick
au
die
En wicklung
de
Gesundhei sausgaben
im
Zei ablau
me klich
ab?
117 Essig,
H.
und
Mülle ,
W.,
a.a.O., S a is isches Bundesam , Ausgaben
...
, a.a.O.,
S.
519
., sowie noch nich e ö en lich e
und
o läu ige Da en
des S a is ischen Bundesam es ü
1978
bis
1980.
118
P a ,
M.
und
Bäue le,
E.
U.,
Konjunk u
und
Ausgabenen wicklung im
Gesundhei swesen: Eine Analyse des Ein lusses konjunk u elle K ä e au
das Ausgabenwachs um in de GKV im Zei aum
1965
-1977, Expe en-
gesp äch des Hanns-Seidel-S i ung: "Kos endämp ungs gese z im Lich e
de
Konjunk u poli ik de Bundes egie ung", Gau ing,
13.
10.
1979
(un e ö en -
lich es A bei spapie ); und:
P a ,
M.,
Heal h Ca e
in
Wel a e-O ien ed
Socie y: Some Lessons
...
, a.a.O.
119
OECD,
Na ional Accoun s o
OE
CD
Coun ies, Pa is
1980.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme im Gesundhei ssek o 131
Zusä zlich
zu
den
in
allen
in e na ionalen
Ve gleichen
inhä en en
P oblemen
kommen
beim
Ve s ändnis
de
os eu opäischen
Gesund-
hei ssys eme
noch
wei e e
hinzu.
Diese
bes ehen
aus
-
einem
aku en
Mangel
an
e gleichba en
Da en;
-
de
Un e schiedlichkei
de
Ins i u ionen;
--
de
Un e schiedlichkei
de
mak o-ökonomischen
Re e enzg ößen.
In
den
ös lichen
Indus iena ionen
wi d
de
olkswi scha liche
E -
ag
als
Ne op oduk
{Ne
Ma e ial
P oduc -NMP)
de inie .
Es
weich
on
NSP
zu
Ma k p eisen
de
wes lichen
Indus iena ionen
inso e n
nach
un en
ab,
als
es
gewisse
Teil
des
e iä en
Sek o s
-
den
We
VOn
Diens leis ungen
wie
Ve wal ung,
die
S ei k ä e,
Gesundhei ,
Bildung,
Wohnen
und
pe sönliche
Diens e
-
nich
beinhal e
l2o
•
Fü
die
Deu sche
Demok a ische
Republik
und
die
UdSSR
sind
noch
wei e e
Handicaps
zu
nennen:
(1)
Fü
die
Deu sche
Demok a ische
Republik
wa en
Längsschni -
da en
nu
ü
die
Ausgaben
des
S aa shaushal es
ü
das
Gesund-
hei s-
und
Sozial wesen
(ohne
Ren en)
zugängig
l2l
.
(2)
Fü
die
UdSSR
sind
In o ma ionen
nu
übe
die
Ausgaben
ü
Ge-
sundhei
und
Kö pe kul u
(sei 1958)
zugängig,
wobei
de
An eil
de
le z e en
an
den
Gesam ausgaben
so
ge ing
is ,
daß
die
Gesam -
mus e
nich
wesen lich
e ände
we den
122•
Längsschni da en
zum
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
NMP
s anden
nu
ü
die
Deu sche
Demok a ische
Republik,
die
UdSSR
und
Polen
123
zu
Ve ügung.
Wegen
de
wenigen
We e
is
die
Schä zung
eine
Reg essions unk ion
nich
sinn oll.
Sei
1960
(und
sei
1970
ü
Polen)
zeig
sich
eine
wei gehende
Kons anz de
An eile
bei
s a k
s ei-
120 Kase ,
M.,
a.a.O.,
S.
20;
g1.
dazu auch: "The concep o
ne
ma e ial
p oduc used
by
...
(cen ally planned economies) ela es o
he
o al
ne
alue
o goods and
ma e ial
se ices including
u no e
axes. Economic
se ices
no
con ibu ing di ec ly o ma e ial p oduc ion (non-ma e ial
se ices) such as inancing, insu ance, eal es a e and business se ices;
communi y, social and pe sonal se ices and public adminis a ion and
de ence a e
no
included". Uni ed Na ions S a is ical Yea bool{, 1978, New
Yo k,
S.
747.
121
Bä ,
A.
H.
und
H.
Richau,
Die 'En wicklung
de
s aa 1. Au wendungen
und
de
Beschä ig enzahl
im
Gesundhei s-
und
Sozialwesen -Ausd uck de
Fü so ge des Sozialis ischen S aa es, in: Zei sch i
ü
die gesam e Hygiene,
25 (1979), Be lin (Os ),
S.
772 -775.
122
Ryan,
M.,
The O ganisa ion o So ie Medical Ca e, Ox o d -London,
1978.
123 Minis y o Heal h and Social Wel a e, Analysis o Cos s and Expendi-
u es
o Heal h Ca e
and
Social Wel a e
in
Poland 1971 -1978 and ea lie ,
1979 (Un e ö en lich es Manusk ip ).
g.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
132 Ma in P a
Tabelle
5.1
E gebnisse de Reg essionsanalysen: An eil de Gesundhei sausgaben
am BIP als Funk ion des
BIP
(in Mill.
d.
Landeswäh ung)a)
Reg es-
Land Kons an e sions- Ko ela ion Signi ikanz
koe izien
Aus alien 4,58 0,00003 0,95 **
Ös e eich (M d.) 3,96 0,0000033 0,94
••
Belgien 2,77 0,0000009 0,98
••
Kanada 6,00 0,0000069 0,69
....
F ank eich 4,52 0,000002 0,96
••
Bundes ekublik
Deu schland 1,59 0,000006 0,98
...
Niede lande 4,38 0,00002 0,93
.:'*
Schweden 4,42 0,00001 0,94
**
Schweiz 2,55 0,00003 0,96 **
Ve einig es König eich 3,84 0,00001 0,90
**
USA 4,81 0,0000023 0,95
.'.
Quelle:
Eigene
Be echnungen;
BIP:
Na ional
Accoun s
o
OE
CD
Coun ies,
Pa is
1980.
Gesundhei sausgaben,
OECD,
T ends
in
Public
Expendi u e
on
Heal h,
a.a.O
.
••
hOchsigni ikan .
a)
Anme kung
zu
Längsschni sana!yse:
Die
Funk ion
GA
= a + b
BIP
s ell
eine
BIP
linea isie e
Funk ion
da ,
bezogen
au
die
Funk ion
GA
=
(BIP),
spezi isch
au
die
polynomische
Funk ion
GA
= a .
BIP
+ b .
BIP2.
(GesundheHsausgaben
s eigen
dem-
nach
übe p opo ional
mi
dem
BIP
an).
gendem
NMP. Fü diese Lände
muß
Hl demnach zu ückgewiesen we -
den.
5.2.2.
Que schni sbe ach ung (Hypo hese 1 b)
5.2.2.1. Wes liche
Indus iena ionen
Hypo hese
1 b
(Auswi kung
de
Höhe
des
Sozialp oduk s
au
die
Ge-
sundhei squo e)
wi d
anhand
de
Analyse
on
Maxwell
ü
10
wes -
liche
Indus iena ionen
übe p ü .
Da aus
is
eine,
wenn
auch
schwache,
Beziehung
zwischen
diesen
Va iablen
e sich lich
124•
Eine
wei
s ä ke e
Beziehung
bes eh
zwischen
P o-Kop -Gesundhei sausgaben
und
BSP
(R = 0,919).
Aus
den
Que schni sanalysen
ühe e
Jah e
sind
ähnliche
Bezie-
hungen
e sich lich.
Alle dings
un e scheiden
sich
die
Reg essions-
124
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O.,
S.
39.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
133
koe izien en.
Anhand
diese
E gebnisse
kann
die
Hypo hese
nich
al-
si izie
we den.
Alle dings
sind
die
E gebnisse
nich
hochsigni ikan .
Ob dies
an
de
Un e gleichba kei
de
Da en
ode
dem
Ein luß
ande e
Va iablen
lieg
kann
p ima
acie
nich
es ges ell
we den.
5.2.2.2. Os eu opäische
Lände
Fü
os eu opäische
Lände
sind
Da en
nu
ü
e einzel e
und
übe
Lände
hinweg
o
un e schiedliche
Jah e
e ügba
( gl.
Tabelle
A.l.
im
Anhang).
Wenn
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
NMP
in
(J/o
mi
dem
NMP
p o
Kop
(in
US Dolla )
e glichen
wi d,
e gib
sich
eine
ähnlich
schwache
Ko ela ion
wie
bei
de
ko espondie enden
Analyse
ü
wes liche
Indus iena ionen
l25
.
Und
wenn
BSP
ans elle
de
o he -
gehenden
NMP
Indika o en
i ,
is
die Assozia ion noch
ge inge
(R
= 0,265).
Wenn
abe
die
Beziehung
zwischen
den
Gesundhei sausgaben
-
p o
Kop
ode
in
(J/o
des
NMP
(BSP) -
und
dem
NMP (BSP)
analysie
wi d,
is
die
Beziehung
s ä ke
(R = 0,78). Es
muß
abe
die
"Aus eiße -
olle"
de
UdSSR
(und
e en uell
auch
de
Deu schen
Demok a ischen
Republik
und
Polen) be ücksich ig
we den:
In
diesen
Lände n
s iegen
die
Gesundhei sausgaben
im
Zei
ablau
nu
p opo ional
zum
Na ional-
einkommen
und
beein lussen
somi
das
Gesam mus e
de
Comecon
Lände .
Au g und
de Que schni sda en
wi d
die Hypo hese
nich
eindeu ig
alsi izie . Ve gleich
man
dies
mi
den
E gebnissen
de
Be ach ung
de
Deu schen
Demok a ischen
Republik,
de
UdSSR
und
Polens
aus
Längsschni da en,
so zeichnen sich
hie
jedoch
eindeu ig
die
Ein lüsse
lände spezi ische
Fak o en
ab.
5.2.3. Die
Auswi kung
eines
s eigenden
Einkommens/Sozialp oduk s
au
das
Angebo
an
Gesundhei sgü e n
Die
Auswi kung
des
Einkommens
au
die
Angebo ssi ua ion
wi d
di e enzie
nach
Pe sonal-
und
Kapi ale ek en
analysie .
5.2.3.1.
Pe sonelle
Ve so gungsg ad
(Hypo hese 3 b)
Zu
Beziehung
zwischen
Einkommen/Sozialp oduk
und
eale
Ve -
so gungslage
olgende Hypo hese:
125 Ko ela ion: R =
0,429,
R2 =
0,184.
Reg essions-Koe izien en: Ans ieg:
0,001225,
Kons an e:
3,3603.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
134 Ma in P a
De
Ve so gungsg ad
de
Be ölke ung
mi
Gesundhei spe sonal
(Ä z e,
Zahnä z e,
K ankenschwes e n,
Hebammen,
Apo heken)
je-
weils
p o
10
000
de
Be ölke ung,
s eig
mi
dem
BIP.
Diese Hypo hese
wi d
anhand
eine
Reg essionsanalyse
übe p ü ,
in
de
de
Ve so gungsg ad
als
Funk ion
des
BlP
p o
Kop
ü
115
o -
wiegend
übe
den
Ma k
ges eue e
Lände
ü
das gesam e
Gesund-
hei spe sonal
sowie seine Teile geschä z
wi d.
Aus Tab. 5.2.
is
e -
sich lich,
daß
du chgängig
hohe
Rela ionen
sowie hoch
signi ikan e
E gebnisse
zus ande
kommen. Die Hypo hese
is
somi
nich alsi izie .
Die
Bedeu ung
des
Einkommens
ode
Sozialp oduk s
ü
die
eale
Ve -
so gungslage
wu de
auch
be ei s
aus
de
Clus e -Analyse
in
Abschni 3
e sich lich.
Tabelle
5.2.
Reg essionse gebnisse: Reale Gesundhei s e so gung
pe
10
000
de Be ölke ung gegen BIP p o Kop
(in
US Dolla )
in den 70e Jah en,
115
(117)
Lände
Abhängige Va iable Kons an e S eigung I Ko ela ion Zahl
d.
(R) Lände
I
Gesam es !
Gesundhei spe sonal
!
(ohne Apo heke )a), b) 9,31 0,0086 0,81 115
Ä z e und Zahnä z e 2,59 0,0024 0,79 115
K ankenschwes e n
und Hebammen 7,12 0,0061 0,75 115
Apo heke 0,81 0,0005 0,52 115
K ankenhausbe ene) 19,99 0,0111 0,76 117
Quel e:
Eigene
Be echnungen
nach
Uni ed
Na ions
S a is ical
Yea book,
1978,
S.
893
.
AnmeTkungen:
a)
Alle
Lände
de
Wel ,
in
denen,
neben
Da en
übe
das
gesam e
Gesundhei spe -
sonal
und
dessen
Zusammense zung,
insbesonde e
auch
die
Ve so gung
mi
K anken-
schwes e n
plus
Hebammen
ausgewiesen
is ,
wu den
in
die
Analyse
einbezogen.
b)
Nich linea e
Schä zungen
üh en
zu
den
olgenden
E gebnissen:
(a)
(Gesam es
Gesundh.Pe sonal
ohne
Apo heke
pe
10 000
de
Be ölke ung)
= - 8,25 +
6, ln
BIP.
(R
= 0,80)
(b)
(Gesam es
Gesundh.Pe sonal
ohne
Apo heke
pe
10
000
de
Be ölke ung)
= 4,41350 + 0,01583
BIP
+ 0,00003
BIP2.
(Mul .
R = 0,84)
c)
Nu
Lände
mi
Angaben
übe
K a'nkenhausbe en
ü
Jah e
spä e
als
1972
wu -
den
in
de
Analyse
be ücksich ig .
5.2.3.2.
Ve so gung
mi
K ankenhausbe en
(Hypo hese 4 b)
S ell e e end
ü
ande e
Meßg ößen
de
Kapi al e so gung
im
Ge-
sundhei swesen
wu de
die olgende Hypo hese
übe p ü :
De
Ve so gungsg ad
de
Be ölke ung
mi
K ankenhausbe en
p o
10000
de
Be ölke ung
is
höhe
in
Lände n
mi
höhe em
BlP.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
135
Die
Hypo hese
wu de
analog
zu
o he gehenden
anhand
eine
Re-
g essionsanalyse
ge es e .
Die
Reg ession
K ankenhausbe en
p o
10 000
de
Be ölke ung
= 20,00 + 0,011
BIP
p o
Kop
weis
eine
Ko ela ion
on
R = 0,76
au ;
das
E gebnis
is
hochsigni i-
kan .
Die
Hypo hese
is
somi
nich
alsi izie .
(Vgl.
Tab.
5.2.)
5.3. Thesen
in
Analogie zum Wagne schen Gese z
Analog
zu
Fo mulie ung
des
Wagne schen
Gese zes
wi d
die
En -
wicklung
des
An eils
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP,
sowie
die
En -
wicklung
des
An eils
de
ö en lichen
Ausgaben
an
den
Gesundhei s-
ausgaben
übe p ü .
Um
den
Rahmen
nich
zu
seh
zu
sp engen,
wi d
de
Tes
au
die
Bundes epublik
Deu schland
besch änk .
5.3.1. Die
En wicklung
des
An eils
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
(Hypo hese 6)
5.3.1.1.
Bundes epublik
Deu schland
Dazu
olgende
Hypo hese:
De
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
in
de
Bundes epublik
Deu schland
s ieg
1970 -1980
kon inuie lich.
Die
Übe p ü ung
de
Hypo hese
e olg
anhand
de
b ei en
De ini-
ion
de
Ausgaben
ü
Gesundhei
des
S a is ischen
Bundesam es
126•
Sie
äll
wei gehend
mi
de
zue s
übe p ü en
These
(in 5.2.1.)
zu-
sammen,
da
de
un e such e
Zei aum
ein
(nominal)
kon inuie lich
s ei-
gendes
Sozialp oduk
au wies.
Aus
den
o liegenden
Da en
wi d
die
Hypo hese
(Abb. 5.1)
ab
dem
Jah
1976
nich
bes ä ig
(de
An eil
luk uie
ab
diesem
Zei punk ).
5.3.1.2.
Zehn
wes liche
Indus iena ionen
Wie
e häl
sich
de
An eil
de
gesam en
Gesundhei sausgaben
am
BSP
in
den
le z en
3
Dekaden?
Die
F age
wi d
anhand
de
on
Max-
we1l127
du chge üh en
Analyse
bean wo e .
Da aus
geh
he o ,
daß
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
in
as
allen
10
wes lichen
Indus iena ionen
zwischen
1950
und
1979
ges iegen
is .
126 Vgl. Essig, H.
und
Mülle ,
E., a.a.O., S.
593
-596.
127
Maxwell,
R. J., a.a.O.,
S.
44
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Tab.
5.3.
(b):
Xnde ung de T ans e quo e
in
ö en lichen Gesundhei sausgaben (S a ionä e Behandlung; Medizinische
und
Technische Diens leis ungen;
Heil-
und
Hil smi el) nach Finanzie ungs ypus, OECD-Lände , 1962 -1974175
I
S a ionä e
Behandl.
Med.
u.
Techn.
Diens l.
Heil-
u.
Hil smi el
Land
S eue -
I I I
jah
Finanz.
Finanz. Finanz.
Typusa)
Typus Typus
Aus alien
...................
1962 -75 1.896 1 1.281 1 I .942 1
Ös e eich
.................
.. 1.000 2 1.000 2 1.000 2
Belgien
......................
1965 -74 1.000 4 1.499 4 .790
Kanada
......................
1963 -73 1.022 1 (.969) 1 (2.200) 1
Dänema k
...................
1.250 1 ----
Finnland
....................
1962 -75 1.161 1 (1.131) 1 (1.023) 1
F ank eich
...................
1.100 2 .983 2 .958 2
B.
R.
Deu schland
............
1960 -74 1.077 2 ----
I alien
.......................
1.000 2 1.000 2 1.000 2
Neuseeland
..................
1961 -74 1.004 1 .832 1 .973 1
Schweden
....................
1.000 1 1.717 1 2.245 1
Ve einig es
König eich
.......
1.007 1 1.020 1 1.172 1
USA
.........................
.949 3 (.779) 3 -
Du chschni liche
Ände ung
(1) 1.191 I (1) 1.158 I (1) 1.426 1
de
T ans e quo e
nach
(2) 1.044 ! (2) .994 ! (2) .986
Finanzie ungs ypus
........
(3) .949 (3) .779 (3)
(4) 1.000 (4) 1.499 (4) .790
~
--------
----------
----
-
----
Quelle:
Eigene
Be echnungen
de
Du chschni swe e
nach
Da en
aus:
OECD,
Public
Expendi u e
on
Heal h,
Pa is,
1977,
S.
34, 36, 38.
a)
Klassi ika ion
1,
2,
4
geschä z
nach
An eil
de
Finanzie ungskomponen en
an
den
ö en lichen
Ausgaben,
in:
Ebenda,
S.
14.
4
......
~
~
s;:
pO
..,
.....
Ei'
'i:!
;'
....
....
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
143
Zahl
de
Ä z e
p o
10000
de
Be ölke ung
bedeu end
ge inge
is
als
ü
die
ande en
Lände
und
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
e was
höhe .
Dasselbe
Mus e
kann
jedoch
nich
ü
ande e
Pe soneng uppen
-
insbesonde e
ü
K ankenschwes e n
-
es ges ell
we den:
Hie
sind
Kanada
und
die
USA
als
Aus eiße
noch
oben
es zuhal en
138
.
Die
Zahl
de
K ankenhausbe en
p o
10
000
de
Be ölke ung
des-
wei e en
zeig
keine
kla e
Beziehung
zum
An eil
de
Gesundhei saus-
gaben
am
BSp130.
Die
Lände
mi
nied igem
Ve so gungsg ad
(USA,
Kanada
und
das
Ve einig e
König eich)
a iie en
seh
s a k
in
de
Höhe
de
Gesundhei squo e
und
im
Finanzie ungs yp.
Das
gleiche
kann
ü
die
ande en
Lände
es ges ell
we den.
Aus
den
empi ischen
E gebnissen
kann
allen alls
eine
Bes ä igung
de
Hypo hese
19a
abgelei e
we den.
5.4.3.
Wi scha ssys em
und
Gesundhei sausgaben (Hypo hese
21)
T i
es
nun
in
de
Ta
zu,
daß
hohe
Gesundhei sausgaben
(gemessen
am
An eil
am
BSP
ode
BIP)
o
allem
in
wei gehend
"sozialisie en"
Wi scha ssys emen
{d.
h.
in
Lände n
mi
einem
hohen
An eil
des
BSP/
BIP!NMP
im
ö en lichen
Sek o )
als
in
"libe ale en"140
Wi scha s-
sys emen
zu
inden
sind?
Ein
solches
Mus e
is
un e
den
wes lichen
Indus iena ionen
keines-
wegs
es zus ellen: So
weisen
Lände
mi
einem
ela i
ge ingen
An eil
des
BSP
(ode
BIP)
im
ö en lichen
Sek o
-
Aus alien
und
die
USA
-
keineswegs
ge inge e
An eile
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
au ,
als
Lände
mi
einem
mi le em
An eil
(beispielsweise
Bundes epublik
Deu schland
und
F ank eich)
ode
mi
einem
hohen
An eil
{wie Schwe-
den
und
die
Niede lande).
Im
Gegen eil:
Zwei
Lände
de
mi le en
G uppe
(Kanada
und
I alien)
und
ein
Land
de
G uppe
mi
hohem
An-
eil
(Ve einig es
König eich)
weisen
eindeu ig
niede e
An eile
de
Ge-
sundhei sausgaben
am
BSP
au !1
41
Die
Ko ela ion
zwischen
de
Bedeu ung
des
ö en lichen
Sek o s
ins-
gesam
und
de
Bedeu ung
de
Gesundhei sausgaben
is
demnach
ehe
nega i ,
au
jeden
Fall
jedoch
seh
schwach.
Wenn
die
wei es gehend
138
Ebenda,
S.
75.
139
Ebenda, S.61
und
87.
140
"Teilweise
gil
de S aa san eil (am BSP) in Zei längsschni - und in e -
na ionalen Que schni s e gleichen soga als quan i a i e Kennzi e ü
die "Libe ali ä " eine Wi scha so dnung". In:
RüTllp,
B.
und
Kö ne ,
H.,
Finanzwissenscha , Düsseldo ,
1981,
S.I11.
141
Ebenda,
S.
38;
und:
OECD,
PubIic Expendi u e T ends, Pa is
1978,
S.
16.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
144
Ma in P a
"sozialisie en" Comecon-Lände
he angezogen
we den,
wi d
dieses
Mus e
noch
meh
akzen uie
( gl. Tab. A 1
im
Anhang):
In
de
Deu -
schen Demok a ischen
Republik
be ug
de
An eil
de
Gesundhei s-
und
Sozialausgaben
am
NMP ca. 5,5
(l/o;
in
de
UdSSR
de
An eil
de
Ausgaben
ü
Gesundhei
und
Kö pe kul u
am
NMP ca. 4
{l/o;
und
ü
die
wei e en
Lände
be ugen
die
Gesundhei sausgaben
in
Bulga ien
3,5
(1/0,
in
Polen
5,8
O o
und
in
de
Tschechoslowakei 6
(l/o
des NMP. Nach-
dem
im
NMP
Diens leis ungen
nich
e aß
sind,
wü de
ein
au
ein
BSP
bezogene
P ozen sa z
noch
nied ige
aus allen. Hypo hese
21
kann
so-
mi
als alsi izie
angesehen
we den.
5.5.
P oduk ionss uk u
und
,Gesundhei sausgaben
(Hypo hese
22)
Die
Auswi kungen
des
P oduk ions ypus
au
den
An eil
de
Aus-
gaben
ü
Gesundhei
wi d
in
Fo m
olgende Hypo hese
übe p ü :
De
An eil
de
Ausgaben
ü
Gesundhei
am
BSP
is
höhe
in
Län-
de n
mi
einem
höhe en
An eil
de
Gesundhei sp oduk ion
im
ö en -
lichen Sek o .
Diese Hypo hese
wi d
du ch
Que schni se gebnisse
on
zehn
wes -
lichen
Indus iena ionen
nich bes ä ig :
Vo
allem
in
Lände n
mi
seh
hohem
und
seh
nied igem
An eil
de
ö en lichen
P oduk ion
e gib
sich eine
hohe
Bandb ei e
in
dem
An eil
de
Gesundhei sausgaben.
Ins-
gesam
schein die Beziehung nega i ,
wenn
auch
seh
schwach,
zu
sein
142• {Vgl.
dazu
auch die
quan i a i en
E gebnisse
de
mul i a ia en
Analyse
(un en).)
5.6.
Zuwachs a en
de
Gesundhei sausgaben
nach
dem
G ad
de
"Libe ali ä "
des
Wi scha ssys ems
und
dem
Ausmaß
de
ö en lichen
Gesundhei sp oduk ion
(Hypo hesen
23a
und
23b)
Hypo hesen
23a
und
23b
lau en:
-
In
wei gehend
"sozialisie en"
Lände n
sind
die
Zuwachs a en
de
Gesundhei sausgaben
in
den
70e
Jah en
höhe
als
in
den
"libe a-
len"
Lände n.
-
De
Ans ieg
de
Ausgaben
ü
Gesundhei
am
BSP
is
höhe
in
Län-
de n
mi
o wiegend
ö en liche
Gesundhei sp oduk ion.
Diese
Hypo hese
wi d
ge enn
ü
20
OECD
Lände
und
Comecon
Lände
übe p ü .
142 Ma.:'Cwell, R. J., a.a.O., S.41 und
68.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
145
5.6.1. Ausgabenzuwächse
in
den
OECD-Lände n
Aus
Tabelle
5.4. sind die
Zuwachs a en
de
Gesam ausgaben
ü
Gesundhei
(jeweils
ü
die
Zei pe ioden
1960 bis 1970, 1970
bis
1980
und
1960 bis 1980) sowie
ü
die ö en lichen
Gesundhei sausgaben
( ü
1970
bis
1980) e sich lich:
-So wuchsen die
Gesam ausgaben
um
zwischen ca. 400
und
ca. 1
900
O o
in
de
Zei pe iode
1960
bis
1980. Mi ca. 963,2
(l/o
Zuwachs
lieg
die
Bundes epublik
Deu schland
unge äh
in
de
Mi e.
-
Fü
alle
Lände
(auße
de
Schweiz)
wa en
die
Zuwachs a en
in
den
70e
Jah en
eindeu ig
höhe
als
in
de
o he gehenden
Dekade.
-
Fü
alle
Lände
(auße
Belgien
und
I alien)
sind
in
den
70e
Jah en
die
Zuwachs a en
de
ö en lichen
Ausgaben
höhe
als die
de
ge-
sam en
Gesundhei sausgaben.
Somi
s ell
de
ö en liche
Gesund-
hei sbe eich
-
wie
schon
ü
die
Bundes epublik
Deu schland es -
ges ell -
einen
besonde s
ausgabenwi ksamen
Teilbe eich
da .
Jedoch
ände
sich das
Mus e
de
Zuwachs a en
ab Mi e
de
70e
Jah e
e heblich: Die
Zuwachs a en
de
ö en lichen
Ausgaben
sanken
me kba ,
ode
sie
blieben
unge äh
kons an
in
den
Lände n
wie
Aus a-
lien,
Bundes epublik
Deu schland,
Kanada,
Finnland
und
I alien,
wäh-
end
sie
bei
ande en
Lände n
-
wie
Belgien,
F ank eich,
G iechen-
land,
I land,
den
Niede landen,
No wegen, Schweden, Schweiz
und
den
USA -
wei e hin
anwuchsen.
Au
de
G undlage
de
e echne en
Zuwachs a en
kann
nun
übe -
p ü
we den,
ob die un e schiedlichen
Typen
on
Sys emen
sich
sys e-
ma isch
un e scheiden.
In
wei gehend
"sozialisie en"
Lände n
sind
die
Zuwachs a en
de
Gesundhei sausgaben
in
den
70e
Jah en
keineswegs
konsis en
höhe
als
in
den
"l:ibe ale en"
Lände n
143•
Nach P oduk ions
ypus
allein
weisen
die
Lände
o wiegend
ö en -
liche P oduk ion (Schweden
und
Ve einig es König eich
{P oduk ions-
ypus
1))
in
den
70e
Jah en
eindeu ig
höhe e
Zuwachs a en
ü
die
gesam en
sowie die ö en lichen
Gesundhei sausgaben
au , als
Lände
mi
o wiegend
nich -ö en liche
P oduk ion
(Niede lande,
USA
und
Kanada) -:(P oduk ions ypus 2).
In
den
Dände n
ohne
allzu
g oße
P äponde anz
de
p i a en
und
ö en lichen
P oduk ions o m
(Schweiz,
F ank eich,
I alien
und
Aus alien
(P oduk ions ypus
3))
dagegen
in-
den
wi
in
de selben
Zei pe iode
höhe e
Zuwachs a en
als
in
Lände n
143
Vgl. OECD,
T ends
in
Public
Expendi u e
on
Heal h:
Annexes,
a.a.O.,
S.6
.,
und:
OECD,
Public
Expendi u e
T ends,
a.a.O., S.16.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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146
Ma in P a
mi
o wiegende
ö en liche
P oduk ion
(mi
de
Ausnahme
de
Schweiz)144.
5.6.2
Ausgabenzuwächse
in
den Comecon-Lände n
Sei
1950
s iegen
die
Ausgaben
des
S aa shaushal es
de
Deu schen
Demok a ischen
Republik
ü
das
Gesundhei s-
und
Sozial
wesen
(ohne
Ren en)
on
1 394 (im
Jah e
1950)
au
8
911
Mill. DM
im
Jah e
1978,
d.
h.
um
539,2
'J/
o:
Zwischen
1960
und
1978
be ug
de
Zuwachs
jedoch
lediglich
110,10J0 -
wei
wenige
als
in
den
OECD-Lände n
ü
die
gleiche
Zei
pe iode
145•
In
de
UdSSR
s iegen
die
Ausgaben
ü
Gesundhei
und
Kö pe kul u
on
5,0
M d.
Rubel
im
Jah e
1958
au
13,7
M d.
Rubel
im
Jah e
1974
an.
Diese
Zuwachs
(um
174
'J/
o
)
lieg
wei
un e
den
ü
die
OE
CD-Lände
beobach e en
We en
146•
In
Bulga ien
s iegen
die
Gesundhei sausgaben
on
130,5 Mill.
Le a
im
Jah e
1960
au
405,2 Mill.
Le a
im
Jah e
1973
(um
208,4
)/0);
in
Polen
on
1965 (27 510 Mill. Zlo y)
bis
1973
(61
710 Mill. Zlo y)
um
124,3
0J0;
in
de
CSSR
on
14382
Mill.
Ko un y
au
21
954
Mnl.
Ko un y
zwi-
schen
1968
und
1973 (d. h.
um
52,6
%)147.
Wenngleich
die
Gesundhei sausgaben
absolu
in
den
le z en
Dekaden
as
kon inuie lich
anwuchsen,
wa en
die
wes lichen
Indus iena ionen
ge ade
in
den
70e
Jah en
on
höhe en
Zuwachs a en
-
insbesonde e
de
ö en lichen
Gesundhei sausgaben
-
gekennzeichne .
Diese
Zu-
144
Zwischen den
Finanzie ungs ypen
is bei den Gesam ausgaben kein
me kliche Un e schied
in
den Zuwachs a en -zwischen
s eue -
e sus bei-
ags inanzie en Lände n - es zus ellen. Die USA -ein Land
mi
bedeu-
ende
p i a e
Finanzie ung -weis ela i ge inge Zuwächse (um
144,2
i o
in den 60e
und
230,90J0
in den 70e
Jah en)
au . Doch e schein es
kaum
zulässig, da aus zu schließen, daß
p i a e
Finanzie ung ge inge e Zuwächse
mi
sich b ingen muß: So haben
in
den 70e
Jah en
beispielsweise die Nie-
de lande (mi
154,0
'O o)
und
die Bundes epublik Deu schland -beides bei-
ags inanzie e Lände -
mi
208,1'0J0
de
Gesam ausgaben (und auch
de
ö en lichen Ausgaben insgesam ) ge inge e Zuwächse als die USA. Bei den
Real ypen
schläg die Wi kung
de
P oduk ions o m du ch: Real ypen 4
und
5 - Lände
mi
mi le em
und
ge inge em ö en lichen P oduk ionsan eil -
weisen
im
allgemeinen ge inge e Zuwachs a en au , als Lände
mi
höhe en
An eilen, wobei jedoch Lände
mi
hohen
ö en lichen P oduk ionsan eilen
(Real ypen 3
und
2)
nich konsis en du ch höhe e Zuwachs a en gekenn-
zeichne sind).
145 Eigene Be echnungen nach:
Bä ,
A. H.
und
Richau,
H., Die En wick-
lung
de
s aa lichen Au wendungen
und
Beschä ig enzahl im Gesundhei s-
und
Sozial wesen -Ausd uck
de
Fü so ge des sozialis ischen S aa s, a.a.O.,
S.722.
146 Vgl.
Ryan,
M.,
The O ganiza ion o So ie Medical
ea e,
Ox o d-
London,
1978,
S.
19.
141 Vgl.
Kase ,
M.,
a.a.O., S.33.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
-
'i
Aus alien
.......
Ös e eich
.......
Belgien
..........
Kanada
..........
Dänema k
.......
Finnland
........
F ank eich
.......
BR
Deu schland
.
G iechenland
....
I land
...........
I alien
...........
Japan
...........
Luxembu g
......
Niede lande
..
,
...
Neuseeland
......
No wegen
.......
Spanien
.........
Schweden
........
Schweiz
.........
Ve .
König eich
..
USA
.............
Tabelle
5.4.:
Wachs um
de
Gesam ausgaben
ü
Gesundhei
in
den
OECD-Lände n
(1960 -1970, 1970 -1980
und
1960 -1980)
und
de
ö en licl en
Ausgaben
(1970 -1980)
Gesam ausgaben
ü
Gesundhei
I
ö en l.
Ausgaben
Zuwachs
1960
-+
1970 I
1970-+
1980 I 1960
-+
1980
1960-+
1980
P ozen - P ozen - P ozen - P ozen -
Ve gleichs-
punk e
Ve gleichs-
punk e
Ve gleichs-
punk e
Ve gleichs-
punk e
jah e
(Basisjah
jah e
(Basisjah
jah e
(Basisjah
jah e
(Basisjah
= 100) = 100) = 100) = 100)
1960 -1969 214,0 1970 -1980 487,1 1960 -1980 1.218,3 1970 -1980 573,4
1964 -1969 176,0 1970 -1976 235,9 1964 -1976 451,5 1970 -1976 267,5
1968 -1969 108,2 1970 -1979 377,5 1968 -1979 471,0 1970 -1979 366,7
1960 -1970 285,1 1970 -1978 270,2 1960 -1978 799,9 1970 -1978 290,6
--1970 -1978 291,1 --1970 -1978 280,5
1960 -1969 368,5 1970 -1980 420,7 1960 -1980 1.726,6 1970 -1980 449,6
1960 -1969 324,5 1970 -1980 466,2 1960 -1980 1.734,0 1970 -1980 502,0
1969 -1970 239,0 1970 -1980 308,1 1960 -1980 963,2 1970 -1980 321,7
1960 -1969 312,0 1970 -1979 487,7 1960 -1979 1.771,5 1970 -1979 700,5
--1970 -1978 587,0 --1970 -1980 1.012,8
1960 -1970 379,6 1970 -1979
Al:
859,0 1960 -1979 1.957,2 1970 -1979 517,4
A2:
517,0
1965 -1969 197,4 1970 -1980 405,6 1965 -1980 924,4 1970 -1979 455,0
--------
--1972 -1980 254,0 1963 -1980 1.186,0 1972 -1980 285,8
------1970 -1980 524,7
1960 -1969 278,0 1969 -1980 442,0 1960 -1980 1.552,3 1970':' 1980 507,1
--1970 -1977 535,3 --1970 -1977 573,6
1960 -1969 323,4 1970 -1980 391,1 1960 -1980 1.386,0 1970 -1980 415,5
1960 -1969 274,6 1970 -1979 265,1 1960 -1979 805,2 1970 -1979 293,8
1960 -1969 199,3 1970 -1979 429,5 1960 -1979 979,4 1970 -1980 569,0
1960 -1969 244,2 1970 -1980 330,9 1960 -1980 919,0 1970 -1980 374,8
QueUe:
Eigene
Be echnungen
nach:
OECD,
T ends
in
Public
Expendi u e
on
Heal h;
Annex,
a.a.O.,
S.
6
-7.
'>j
S'
~
CD'
..,
§
CIQ
CI>
I
C
!j
P.
~
CI>
CIQ
~
(j)
~
-
..,
0:
S
(j)
S'
C}
~
!j
~
~.
-
CI>
CI>
(j)
~
o
..,
-
>I>-
...;j
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
148
Ma in P a
wächse
un e scheiden
sich
kaum
nach
dem
Typ
des iskalischen Sys ems;
nu
nach
P oduk ions ypen
weichen
Lände
mi
seh
hohen
An eilen
ö en liche
Leis ungse s ellung
on
denen
seh
nied ige
du ch
höhe e
Zuwachs a en
ab. Jedoch
wi d
dieses
Mus e
on
den
Lände n
mi
mi le en
ö en lichen
P oduk ionsan eilen
du chb ochen.
Die Ausgabenzuwächse
de
Comecon-Lände liegen
im
allgemeinen
un e
denen
de
OECD-Lände .
Hie
sind
jedoch bezüglich
de
Ve -
gleichba kei
die üblichen ca ea s angeb ach .
5.7. Gemeinsame E ek e meh e e Ein luß ak o en
Wie die
bishe igen
Analysen
zeig en,
a
als wesen lichs e
Fak o
zu
E klä ung
de
Un e schiede
in
de
Höhe
de
Gesundhei sausgaben
bzw.
ih es
An eils
am
BIP
das
Einkommen
he o .
Die
wei e en
Ana-
lysen
un e suchen,
in
welchem Maß die gemeinsame Be ücksich igung
on
zwei
Fak o en
eine
Ve besse ung
de
Va ianze klä ung
lie e .
Wegen
de
Da en e ügba kei
wu de
die
Analyse
au
die
zehn
wes -
lichen
und
die
sieben os eu opäischen
Lände
besch änk .
Eine
Ve -
wendung
on
zwei
E klä ungs a iablen
s ell
bei
so
kleinen
Beobach-
ungszahlen
die
obe s e
G enze
de
mul i a ia en
Analysemöglichkei
da . Als
Tes ins umen
wu den
jeweils
mul iple
Reg essionen
e wen-
de . Die
In e p e a ionen
beziehen
sich
au
die
s anda disie en
Reg es-
sionskoe izien en (ß)
und
den
mul iplen
Ko ela ionskoe izien en.
In
diesem Be eich
wu den
olg,ende
Hypo hesen
ge es e :
H
26:
Neben
de
Höhe des
BIP/BSP
p o
Kop
komm
de
Finanzie-
ungs o m
-
übe
S eue n,
Bei äge,
Konsumen enzahlungen
(di ek e
Zahlungen,
P i a e siche ung)
-eine
bedeu ende
Rolle
bei
de
E klä ung
de
zwischen
Lände n
beobach ba en
Va ianz
in
den
Gesundhei sausgaben
p o
Kop /An eil
de
Ge-
sundhei sausgaben
am
BIP
zu.
H 27:
Neben
de
Höhe des
BIP/BSP
p o
Kop
komm
de
P oduk ions-
o m
-ö en lich,
p i a
(in
Ins i u ionen
mi
ode
ohne
E -
we bscha ak e )
-eine
bedeu ende
Rolle
bei
de
E klä ung
de
zwischen
Lände n
beobach ba en
Va ianz
in
den
Gesundhei s-
ausgaben/An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BSP
zu.
H 28: Mi
höhe em
BIP/BSP
und
einem
höhe en
An eil
al e
Men-
schen
an
de
Be ölke ung
s eigen
die
Gesundhei sausgaben
p o
Kop /de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP.
H
29:
Mi
höhe em
BIP
und
dem
G ad
de
medizinischen
Ve so gung
s eigen
die
Gesundhei sausgaben
p o
Kop /des
An eils
de
Ge-
sundhei sausgaben
am
BSP.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs- und Ausgabens öme im Gesundhei ssek o
149
H 30: Mi
s eigendem
An eil
ö en liche
Finanzie ung
und
ö en -
liche
P oduk ion
'S eigen die
Gesundhei sausgaben
p o
Kop /
de
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP.
H 31:
Neben
dem
BIP
p o
Kop
e klä
die
T ans e quo e
den
An eil
de
ö en lich'en
Gesundhei sausgaben
am
(T end-)BIP
-
je-
weils
ü
die
d ei
Ka ego ien:
S a ionä e
Ausgaben;
medizini-
sche
und
echnische
Diens leis ungen;
Heil-
und
Hil smi el.
H 32:
Neben
de
Ände ung
im
BIP
p o
Kop
e klä
die
Ände ung
de
T ans e quo e
das
ela i e
Wachs um
de
s a ionä en
Ausgaben
-medizinischen
und
echnischen
Diens leis ungen;
Heil-
und
Hil smi el
-
im
Bezug
zum
{T end-)BIP.
Dabei
sind
die olgenden
E gebnisse
aus Tab. 5.5. bis 5.8. zu
e sehen:
.-
Bei
den
Gesundhei sausgaben
p o
Kop
kann
das
BIP
p o
Kop -
wiede um
-
einen
bedeu enden
E klä ungsbei ag
leis en,
de
hoch
signi ikan
is .
-
Wenn
es
um
den
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
geh ,
wi d
die
E klä ungsk a
des
BIP
p o
Kop
du chgehend
schwäche
und
nich signi ikan 148•
-
Wenn
Einkommen
(BIP
p o
Kop )
zusammen
mi
Finanzie ungs-
s uk u
als
e klä ende
Va iable
ungie ,
s ell
sich
so o
he aus,
daß
in
den
wes lichen
Lände n
die
jeweiligen
Finanzie ungs a ia-
blen
-
An eil
de
S eue n
ode
Sozial e siche ungsbei äge
ode
p i a en
Zahlungen
-
ein
wei aus
ge inge es
ela i es
Gewich
aus-
weisen
als
das
BIP
p o
Kop ,
und
somi
einen
wei aus
ge inge en
Bei ag
leis en
zu
E klä ung
de
Gesundhei sausgaben
p o
Kop
ode
des
An eils
am
BIP.
Ma kan e
Ausnahmen
bes ehen
ü
os -
eu opäische
Lände ,
in
denen
dem
An eil
de
S eue inanzie ung
(mi
nega i em
Vo zeichen e sehen!)
ein
g öße es
Gewich
zu-
komm
als
dem
BSP
p o
Kop
(bei
de
E klä ung
des
An eils
de
Gesundhei sausgaben).
Ähnliches
gil
-
mi
posi i em
Vo zeichen-
ü
den
An eil
de
Sozial e siche ungsbei äge
an
de
Gesam inan-
zie ung:
Und
beide
Beziehungen
sind
hoch
signi ikan !
Zu
den
Tabellen
5.5.
und
5.6.:
-
Insgesam
zeig sich
in
de
mul i a ia en
Analyse
de
wes lichen
Lände ,
daß
de
An eil
de
S eue n
ehe
den
An eil
de
Gesund-
hei sausgaben
am
BIP
als
de en
Höhe
p o
Kop
e klä en
hel en
kann
(Tab. 5.5.),
wobei
eine
nega i e
Beziehung
bes eh .
Deswei e-
en
bes eh
eine
ma kan e
nega i e
Beziehung
ü
ös liche
Lände
148 Mi Ausnahme de Tab.
5.5.,
wenn
EIP
p o Kop gemeinsam mi dem
An eil de Sozial e siche ungsbei äge he angezogen wi d.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
150
Ma in
P a
Tabelle
5.5.
Reg essionse gebnisse,
Einkommense ek
und
Finanzie ungss uk u
(10
wes liche Indus iena ionen),
1975
abhängige
unab-
I
unabh.
mul .
Va iable
hängige
P1
Va iable
d)
ß2
Ko .
Va iable
c) (R)
Gesundhei saus-
BlP
p o
I
gaben
p o
Kop Kop
0,92b)
An eil
de
-0,17 0,930)
BlP
p o
S eue n
Kop
1,03b)
An eil
de
0,31a) 0,96b)
BlP
p o
soz.
Bei .
Kop
1,08b)
An eil
de
-0,27 0,94b)
p i .
Zah-
lungen
An eil
de
Ge-
BlP
p o
sundhei
saus-
Kop
0,54
An eil
de
-0,57a) I 0,76b)
gaben
am
BlP BlP
p o
S eue n
Kop
0,76b)
An eil
de
O,67a)
0,80b)
BlP
p o
soz.
Bei .
Kop
0,54
An eil
de
-0,05 0,51
p i .
Zah-
I
lungen
a)
signi ikan
(5
0/0).
b)
hoch
signi ikan
(1
'/0).
QueUe:
Eigene
Be echnungen
nach
c)
U.N.
s a ls ical
Yea book
1978,
New
Yo· k,
S.
192
.;
und
d)
Maxwell,
R.
J.,
a.a.O.,
S.
61
.
(Tab. 5.6.)
und
de
E klä ungsbei ag
is
ela i
hoch, sowohl
ü
die
Gesundhei sausgaben
p o
Kop als
auch
ü
den
An eil
de
Gesund-
hei sausgaben
am
BSPl
-Bei
de
mul i a ia en
Analyse
de
wes lichen
Lände
leis e
de
An eil
de
Sozial e siche ungsbei äge
einen
g öße en
E klä ungs-
bei ag
ü
den
An eil
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP
als
ü
die
Höhe
p o
Kop .
Die
Beziehung
is
du chgehend
posi i
und
signi i-
kan .
Bei
den
os eu opäischen
Lände n
gil
ähnliches,
wenn
auch
mi
noch
bedeu end
s ä ke em
E klä ungsbei ag
im
Falle
des
An-
eils
de
Gesundhei sausgaben
am
BIP.
-
De
An eil
de
p i a en
Zahlungen
üb
in
keinem
Fall
einen
s a i-
s isch
signi ikan en
Ein luß
au
die
zu
e klä enden
Va iablen
aus.
-Fazi :
Fü
die
E klä ung
de
An eile
de
Gesundhei sausgaben
so-
wie
de
Gesundhei sausgaben
p o
Kop ,
üb
de
An eil
de
Bei äge
einen
posi i en
und
signi ikan en
Ein luß sowohl
in
wes lichen
als
auch
in
ös lichen
Indus iena ionen
aus.
De
An eil
de
S eue n
dagegen
üb
meis
einen
ma kan en
nega i en
Ein luß ( o
allem
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Finanzie ungs-
und
Ausgabens öme
im
Gesundhei ssek o
151
Tabelle
5.6.
Reg essionse gebnisse: Einkommense ek und Finanzie ungss uk u
(7
os eu opäische Lände )
unab-
I
abhängige
hängige
/11
unabh.
ß2
I
mul .
Va iable Va iable
c)
Va iable
Ko .
Gesundhei saus-
BSP
p o
An eil
de
gaben
p o
Kop
Kop
0,82
b)
S eue n
-
0,53
a) 0,94b)
BSP
p o
An eil
de
Kop
0,78b) soz.
Bei .
0,46 0,90a)
BSP
p o
0,79a)
An eil
de
-0,06 0,78
Kop
S eue n
u.
soz.
Bei .
BSP
p o
0,79a)
An eil
de
0,06 0,78
Kop
p i .
Zah-
lungen
An eil
de
Ge-
BSP
p o
0,34
An eil
de
-0,92b) 0,96b)
sundhei saus-
Kop
S eue n
gaben
am
BlP
BSP
p o
0,27
An eil
de
0,85b) 0,89b)
Kop
soz.
Bei .
BSP
p o
0,26
An eil
de
0,04 0,27
Kop
S eue n
u.
soz.
Bei .
BSP
p o
0,25
An eil
de
-0,05
0,27
Kop
p i .
Zah-
lungen
a)
signi ikan .
b)
hoch
signi ikan .
QueUe:
Eigene
Be echnungen.
Anme kung:
c)
BSP-Da en
geschä z
nach
Kase .
Fü
wei e e
Da en
gl.
Tab.
A 1
Im
Anhang.
Tabelle
5.7.
Reg essionse gebnisse: Einkommense ek e und P oduk ionss uk u ,
(10
wes liche Indus iena ionen),
1975
abhängige
unab-
unab-
mul .
Va iable
hängige
ßI
hängige
ß2
Ko .
Va iable
Va iable
Gesundhei
saus-
BlP
p o
0,90b)
An eil
de
-0,05
0,92
b)
gaben
p o
Kop
Kop
ö .
P od.
An eil
de
Ge-
BlP
p o
0,41
An eil
de
-0,32 0,59
gesundhei saus-
Kop
ö .
P od.
gaben
am
BlP
a)
signi ikan .
b)
hoch
signi ikan .
Quelle:
Eigene
Be echnungen.
Da en
wie
in
Tab.
5.5.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
254
Reina Lüdeke
7.
Gesam wü digung
Die
bishe igen
Aussagen
und
U eile
ließen
sich alle ohne
genaue e
Spezi izie ung dessen gewinnen,
was
eigen lich
un e
de
Ex e nali ä
de
Hochschulausbildung zu
e s ehen
is .
He ausges ell
wu de
ein-
mal
die
Fo schung als
eine
A
Kuppelp oduk
de
Hochschulausbil-
dung,
e sehen
mi
den
Me kmalen
de
beg enz en
Ve ma k ba kei
und
de
beg enz en
Ri ali ä
de
Nu zung. Des
wei e en
wu den
nu
beispielha
einige
Ex e nali ä en
ange üh ,
die ein Aus luß des
wäh-
end
de
Ausbildung
gescha enen
Humankapi als
da s ellen
und
e s
in
de
Bildungsaus ei ungsphase
an allen.
T o z
diese
ge ingen
P ä-
zisie ung
wa en
eine
Anzahl
on
U eilen
übe
die
Eignung
iskalische
Ins i u ionen
in
den
einzelnen
Lände n
zu
In e nalisie ung
de
Ex e -
nali ä en
ia
Spü ba machen
ex e ne
E äge
möglich.
Die
om
Lenkungsmechanismus
he
gesehen schon
beg enz e
Funk-
ion
in
de
DDR,
nämlich
de
Auswahl
un e
den
Bewe be n
um
einen
S udienpla z
zu
dienen,
wu de
-
wie
in
ande en
me i o isie en
Be-
eichen
in
de
DDR auch -nich genu z .
Ma k elemen e
sind
wenig
ge ag .
Demgegenübe
konn e
man
in
den
Leis ungss ipendien
ein
iskalisches
Elemen
zu
Lenkung
des
S udienablau s
e kennen,
das
de
In e nalisie ung
on
Ex e nali ä en
zu
dienen
e mag.
Die
A
de
Fo schungs inanzie ung
e schein geeigne ,
den
Plane n
b auchba e
Signale
ü
Planko ek u en
bei
de
P oduk ion
eines "ö en lichen"
Kuppelp oduk s
de
Hochschulausbildung zu lie e n.
In
de
Bundes epublik
ich e
sich
zwa
das Angebo
in
beg enz em
Maße nach
de
Nach age
nach
S udienplä zen,
die iskalischen
Ins i-
u ionen
weisen
abe
du chweg
Elemen e
au , die sie als
ungeeigne
e -
scheinen lassen,
ex e ne
E äge
bei
den
En scheidungen
zu
Gel ung
zu
b ingen.
Das gleiche
U eil
gal
ü
Japan,
im
Hinblick
au
die
Nu-
me us-Clausus-Lösungen
inso e n
e gleichsweise
abgemilde ,
als
de
p i a e
Sek o
wenigs ens
noch Möglichkei en lexiblen Ausweichens
bo .
Die
Ve einig en
S aa en
s ellen
schließlich das
Land
da ,
in
dem
eine sei s
das iskalische
Sys em
om
Lenkungsmechanismus
he
noch
die
meis en
Funk ionen
au weis ,
in
dem
obend ein
die
g öß e
Anzahl
iskalische
Ins i u ionen
exis ie , die wenigs ens nich
im
Wide sp uch
zu
Idee
eine
Bezahlung
on
Ex e nali ä en
s ehen. Will
man
die
P oduk ion
on
Ex e nali ä en
en gel en,
muß
man
ou pu o ien ie
kau en
ode
wenigs ens
inpu o ien ie
zweckbinden,
in
de
Ho nung,
daß
bes imm e
Inpu s
in
bes imm en
Funk ionen
die gewünsch en
Ou pu s
e zeugen
we den.
Eindeu ige
U eile, ob
man
die Zuschüsse
an
die Hochschulen
ode
die
S uden en
binden
soll e, sind nich zu
gewin-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Fiskalische Sys eme bei de Hochschulausbildung 255
nen.
Regelbindungen
und
disk e ionä e
En scheidungen
haben
alle
ih e
Be ech igung,
je
nachdem,
was
ü
eine
Ex e nali ä
zu
kau en
is .
In-
so e n
is
ein
äuße lich
chao isches
E scheinungsbild
wie
in
den
USA
no wendige
Folge eines
op imalen
In e en ionsschemas.
Nu
de
Dua-
lismus
bei
de
Finanzie ung
du ch
die
Lände
je
nach
T äge scha
de
Hochschule
und
die
wel wei
e b ei e e
indi ek e
Fö de ung
du ch
S eue begüns igungen
gehö en
nich
zu
den
Elemen en,
die sich
inne -
halb
diese
Viel al
ech e igen
lassen.
T o z
e einzel e
k i ische
S immen
gehö en
"ex e ne
E äge
de
Hochschulausbildung"
zu
Ka ego ie
de
kul u ellen
Selbs e s änd-
lichkei . Sie
sind
die
S ü ze,
wenn
es
um
die
Beg ündung
de
wel wei
o zu indenden
ö en lichen
Teil inanzie ung
de
Hochschulausbildung
du ch
den
S aa
geh .
Deshalb
s ehen
sie
auch
zwangsläu ig
im
Mi el-
punk
bei
de
Beu eilung
iskalische
Sys eme
und
iskalische
Ins i-
u ionen,
die
eindeu ig
un e s ü zenden
Cha ak e
haben.
Die olgenden
skep ischen
Schlußübe legungen
zu
den
"Bildungsex e nali ä en"
sollen
gleiche maßen
e deu lichen,
wa um
a)
noch
nich
einmal
siche is , ob
pe
Saldo
übe haup
ex e ne
E äge o liegen, b) die
A
de
ge äll en
U eile
übe
das
Fiskalsys em
und
die iskalischen
Ins i u ionen
(zu-
ückzu üh en
au
die Me hode des Ve gleichs) u. a.
ein
Re lex
des be-
g enz en
E kenn niss andes
is .
In
den
Mi elpunk
seien
die
Ex e nali ä en
ges ell , die
mi
de
Aus ei ung
des
Humankapi als
nach
Beendigung
de
Bildungsp oduk-
ionsphase
zusammenhängen
sollen.
In
de
bildungsökonomischen
Li e-
a u
inde
man
eine
Fülle
mangelha e
Spezi izie ungen. So
kann
es
o kommen,
daß
Leis ungen
ohne
Ve ma k ungsschwie igkei en
als
Ex e nali ä en
bezeichne
we den
(bei
einem
G oß eil
de
sogenann en
Wissensspillo e
im
Be u ),
daß
o z
Pa e o-I ele anz
(z.
B.
bei
soge-
nann en
Ex e nali ä en
im
enge en
Familienk eis)
inanzielle
Un e -
s ü zungen
ge o de
we den,
daß
spä e e
",ex e ne
E ek e"
in
Wi k-
lichkei
du ch
Ak ionen
on
"Kollek i en"
bezahl
we den
(Bezahlung
on
gu
ausgebilde en
Poli ike n
und
Fo sche n
du ch
den
S aa ,
ö -
en liche Zuschüsse
om
S aa ,
Ve bänden,
In e esseng uppen
ü
ne-
benbe u liche
gemeinnu zo ien ie e
Tä igkei en)
und
daß
schließlich
eine
ganze Reihe
nega i
zu
we ende
Ex e nali ä en
übe haup
nich
zu
Kenn nis
genommen
we den.
Zum
le z e en
nu
ie
he aus agende
Beispiele:
Kein
Be ü wo e
eine
ö en lichen
Finanzie ung
de
Hochschulausbildung
e giß ,
die
posi i en
Auswi kungen
au
die
poli ischen Willensbildungsp ozesse
zu
e wähnen,
he o ge u en
du ch
besse e
Kenn nisse
und
e höh e
Mo-
i a ion,
am
poli ischen
Willensbildungsp ozeß
eilzunehmen.
Nun
is
ein
G oß eil
de
poli ischen
Auseinande se zungen
ein
edis ibu i e
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
256
Reina
Lüdeke
Na u .
Was
hie
de
einzelne -
ia
In es i ionen
in
Wissen
und
Bil-
dung
-
an
Vo eilen
ü
seine
G uppe
e lang
ode
an
Nach eilen
ab-
weh ,
geh
nu
au
Kos en
ande e .
Die Mo i e mögen noch so edel
sein, aus
dem
Blickwinkel
alloka i e
E izienz
wi d
de
einzelne
mi
seinen
enge
p i a en
und
wei e poli isch-gesellscha lichen
In e essen
nich
zu
wenig,
sonde n
zu iel
in
(dis ibu i
o ien ie e)
Kon lik -
bewäl igungs heo ie
in es ie en.
Das zwei e Beispiel: Scha
man
es
z.
B.,
au
die hochselek i en
ja-
panischen Hochschulen zu
gelangen
(ode
au
eine
ähnHch
selek i en
ame ikanischen
Hochschule
angenommen
zu
we den
ode
zu
den
we-
nigen
zu gehö en,
die
übe
Tes s
in
de
Bundes epublik
di ek
zum
Medizins udium zugelassen
we den)
und
anschließend
ein
e olg eiches
Examen
abzulegen,
dann
gehö
man
übe
einen
Sc eening-P ozeß
zu
,.Eli e". Das
allein
schädig noch
niemanden.
Nun
ha
abe
jede ,
de
diesen
Zugang
zu
"Eli e" gescha
ha ,
einen
ande en
e d äng ,
de
sons
zu
gleichen "Eli e"
gehö
hä e.
Mi
de
Eli e
e binden
sich
E -
wa ungen
übe
Leis ungs ähigkei en
auch
im
spä e en
E we bsleben,
die
nu
seh
langsam
du ch
a sächliche
E ah ungen
ko igie
we den
können.
In
gewissem Maße
e wi b
man
neben
P es ige
usw.
auch
Ein-
kommen, das sons
ein
D i e
e wo ben
hä e,
ohne
daß
sich
gesam -
gesellscha lich
am
P es ige
und
am
Einkommen
e was
zu
ände n
b auch .
Ex e ne
Kos en
allen
bei
demjenigen
an,
de
je z
ü
we-
nige
ähig
gehal en
wi d,
weil ein
ande e
es gescha
ha ,
als
ü
ähige
zu
gel en.
Das
d i e
Beispiel
is
äuße lich
mi
dem
zwei en
häu ig
e quick ,
wenn
auch die
ex e nen
Kos en
au
ganz
ande en
U sachen
basie en:
Un lexible
Einkommens uk u en
gehö en
o
allem
in
Japan,
in
de
Bundes epublik
und
de
DDR,
in
e was
e inge em
Maße
abe
auch
in
den
USA nich
meh
zu
den
Ausnahmee scheinungen
in
de
Wi scha .
Jede
In es i ion
in
die Hochschulausbildung,
die
dazu
üh ,
daß
ein
D i e
aus
eine
ü
ihn
a ak i en
Posi ion
e d äng
wi d,
e zeug
dann
auch
pe
Saldo
ex e ne
Kos en.
De
heu ige
Leh am ss uden ,
de
im
Examen
eine
1,5
scha ,
e d äng
denjenigen,
de
eine
1,7
gescha
ha .
De
mone ä e
und
psychische
Ve lus
des
e d äng en
Leh e s
(zu
kompensie en
z.
T.
du ch
ein aches
Wa en)
bleib
bei
demjenigen,
de
es
du ch
en sp echende
Humankapi alin es i ion
e eich
ha ,
den
Leh-
e be u
auch a sächlich
ausüben
zu können, unbe ücksich ig .
Ähn-
liches
gil
bei
Ve d ängung
eines
A bei nehme s
ohne
Hochschulaus-
bildung
du ch
einen
solchen
mi
Hochschulausbildung,
bei
de
Au ei-
lung
eine
kons an en
Anzahl
on
Klien en
au
imme
meh
niede -
gelassene Rech sanwäl e,
ohne
daß
sich die
Gebüh en
ände n
usw. Es
geh
hie
nich
um
die
bekann en
gesellscha lichen Vo eile
on
We -
bewe b
und
Konku enz,
sonde n
um
ex e ne
Kos en
de
äuße lich
glei-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Fiskalische Sys eme bei de Hochschulausbildung
257
chen
E scheinungen,
wenn
un lexible
Lohn-
und
En gel s uk u en
zu
Ve d ängungen
üh en,
s a
daß
es
zu
eiwilligen
Umschich ungen
bei
de
Bese zung
be u liche
Posi ionen
als Folge
e ände e
Lohn-
s uk u en
komm .
88
Das
le z e
Beispiel:
Hochschulbildung
soll
die
K iminali ä
e inge n,
wenige
zu
Inansp uchnahme
soziale
Leis ungen
üh en
usw.
Es
han-
del
sich
hie
nich
um
o iginä e
ex e ne
E äge,
sonde n
um
,die
Ve -
inge ung
ex e ne
Kos en.
Konsequen
is
dann
abe
nich
die
inan-
zielle
Fö de ung
de
Hochschulausbildung,
sonde n
die
Ve inge ung
eine
Belas ung,
die
allen
(z.
B.
wegen
de
K iminali ä sge ah )
au -
zue legen
wä e,
die sich
nich
ausbilden
lassen.
T o z
Coase-Theo em
ha
diese
Lei linie
alloka ionspoli isch
eindeu ig
übe leb .
Diese
ie
Beispiele
sollen
nich
in
ein
Plädoye
zuguns en
eine
Be-
las ung
de
Hochschulausbildung
münden.B° Sie
üh en
auch
nu
be-
g enz
zu
Re ision
de
übe legungen,
die
zu
Eignung
iskalische
In-
s i u ionen
anges ell
wu den,
wenn
eine
In e nalisie ung
on
Ex e na-
li ä en
beabsich ig
is .
Auch
wenn
nega i e
Ex e nali ä en
pe
Saldo
übe wiegen,
wü den
z. B.
kaum
s eue liche
Sonde belas ungen
bei
de
Meh we s eue ,
Ve mögens eue
usw. die
geeigne en
Ins umen e
sein,
die
Belas ungen
müß en
on
S udiengang
zu
S udiengang
a iie-
en,
sie
hä en
sich
an
P og ammen
zu
o ien ie en,
könn en
gleiche -
maßen
beim
Angebo
ode
de
Nach age
anse zen
usw.
Die
Beispiele
dienen
abe
noch
einmal
zu
Ve deu lichung,
wa um
es
in
e gleichen-
den
Un e suchungen
bei
unse em
heu igen
Kenn niss and
z. B.
nich
um
die
Fes s ellung
zu
g oße
ode
zu
kleine
ö en liche
Finanzie ungs-
an eile
gehen
kann,
sonde n
nu
da um,
mi
welche
A
ode
Ges al
iskalische
Ins i u ionen
möglichen
ex e nen
(posi i en
ode
nega i en)
E ägen
begegne
we den
soll e
und
in
welche
Rich ung
Ände ungen
o zunehmen
wä en,
wenn
zusä zliche
Ex e nali ä en
(z. B.
ex e ne
Ko-
s en
selek i e
S udiengänge
usw.)
mi be ücksich ig
we den
müssen.
88 Zu diesem V€ d ängungsp ozeß auch im Ve häl nis zum o angehend
angedeu e en Sc eening-P ozeß bei lexiblen Einkommenss uk u en (und
de
neue en Li e a u dazu) gl.
R.
Lüdeke,
Mechanismen bildungsbeding-
e 'Einkommenss eige ungen on Indi iduen, in:
W.
elemen
(H sg.), Kon-
zep
und
K i ik des Humankapi alansa zes, Sch i en des Ve eins ü Social-
poli ik,
113,
1981,
insbes.
S.
220
-
230.
89 Das le z e Beispiel wü de ohnehin
nu
zu eine En las ung du ch eine
Hochschulausbildung üh en.
17
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
135
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
258
Reina
Lüdeke
Tabelle
1a: GeselJscha liehe Kos en de Hochschul-
Lau ende
Hochschulausgaben2)
••••••
Kalkula .
indi ek e
S eue n
8)
...•...
(p ope y
ax)4)
.................
.
Kapi alkos en
5)
••••••••••••••.•••••
~
A:
Kos en
du ch
die
Hochschul-
p oduk ion
.................
.
Kalkula .
B u olohn
6)
•.•••••••••.•
A bei gebe an eil
an
kalkula .
Sozial e siche ungsabgaben
7)
••.••
Kalkula .
indi ek e
S eue n
aus
en -
gangenem
Einkommen
8)
••••.•••••
Einkommen
aus
We ka bei 9)
.....
.
Indi ek e
S eue n
au
die
We -
schöp ung
du ch
We ka bei l
O
)
•••
" B:
Kos en
du ch
En zug
de
s uden ischen
A bei sk ä e
2:
A + B Gesam kos en
..........
.
All
Ins i u ional
Uni s
o al
5085
561
(129)
1023
6669
6327
321
751
-
1533
173
5693
12362
Uni
e -
O he
si ies
4-yea s
2-yea s
9059
986
(204)
1635
11680
17373
5383
603
(151)
1216
7202
12895
1973
216
(53)
378
2567
8260
1) N.
B.
Dea man,
V. W.
Plisko,
a.a
..
O.,
Tab.
3.2.4.,
S.
173:
Full- ime
equi alen
s uden s
1979;
W. V.
G an ,
L.
J.
Eiden,
a.a.O.,
S.
89:
o al
en oUmen ,
ull- ime
and
pa - lme
en ollmen
in
ö en I.
und
p i a .
Hochschulen
(pa - ime
s uden :
-
0,33
ull- ime
s uden ,
pa - ime-s uden s/iUll- lme-s uden s
=
0,82
in
ö enU.
Hochschulen,
0,38
in
p i-
a en
Hochschulen).
Alle
P o-Kop -Angaben
beziehen
sich
au
einen
" ull- ime
equl a-
len s uden ".
2)
N.
J.
B and ,
a.a.O.,
S.
12,
Tab.
1:
Lau ende
Hochschulausgaben
(
..
o al
cu en
unds
expendl u es"
(ohne
..
nanda o y
ans e s")
abzügl1ch
..
schola ships
and
el-
lowships"
und
..
auxil1a y
en e p ises").
3)
O. E.
Leona d
u.
a.,
Flnancing
Pos seconda y
Educa ion
in
he
Uni ed
S a es,
The
Na ional
Commisslon
on
he
Financing
o
Pos seconda y
Educa ion,
Washing on
1973,
S.
43:
.....
oughly
85
pe cen
o
ope a ing
cos s
esul
om
employmen
o
people
...
";
S a is isches
Bundesam ,
S a is isches
Jah buch
BRD,
1981,
S.
723:
Indi ek e
S eue sa z
als
An eil
de
(ind.
S eue n
./.
Sub en ionen)
am
Volkseinkommen,
p ozen ual
e höh
um
den
Un e schied
in
de
BRD
zwischen
Ind.
S eue sa z
im
Un .-Sek o
und
de
Volkswi scha
( gl.
Tab.
2
a,
Fußn.
3)
e gib
einen
ind.
S eue sa z
on
11,3
'/
•.
Ve -
zich
au
ind.
S eue n
be echne
aus
[(Zelle
1 X
0,85)
+
(Zelle
4 x
0,625»)
x
0,113.
4)
S.
C.
Nelson,
a.a.O.,
S.
133:
Du chschn.
p ope. y
ax
be ug
1974
1,44
'/,
om
Kapi al-
bes and,
hie
be echne
aus
Buchwe
(An ang
1979)
X
0,0144
(siehe
Fußn.
5).
5)
N.
J.
B and ,
a.a.O.,
S.
150/1,
Tab.
2:
Buchwe
ü
..
land"
und
..
equipmen "
[1979.
(An angsbes and-Endbes and)/2),
Wiede bescha ungswe
ü
"buUdings"
da on
75
'/.),
diese
Be äge
mi
5
'/,
e zins
und
3
'/.
abgesch ieben
e gib
die
Kapi alkos en.
-
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Fiskalische
Sys eme
bei
de
Hochschulausbildung
259
p oduk ion,
1979,
USA
-
in
Dolla
je
S uden
1) -
Publicly
Con olled
P i a ely
Con olled
o al
Uni e -
O he
o al
Uni e -
O he
si ies
4-yea s
2-yea s
si ies
4-yea s
2-yea s
4587
8206
5673
1942
6608
11130
4945
2658
505
901
627
212 732 1191 566 302
(116) (200) (148)
(51)
(168)
(214)
(154)
(84)
907
1599
1167
364
1378 1726
1290
665
5999
10706 7467
2518
8718
14047 6801
3625
annahmegemäß
ü
alle
S uden en
gleich
ll
)
11692 16399 13160 8211 14411 19740 12494
9318
E.
Cohn,
The
Eeonomies
o
Eduea ion,
Camb idge/M.
1979,
S.
79:
Siehe
do
zu
Be-
g ündung
des
Zinssa zes
und
de
Abseh eibungs a e.
6)
E.
Cohn,
a.a.O.,
S.
71,
Tab.
i.6.:
En gangenes
P o-Kop -Elnkommen,
1977,
S
5385,5
(ohne
A bei slosenko ek u );
S a .
Jah buch
BRD,
1981,
S.
702:
Lohns eige ung
1977
-
79
17,5
'I.
(S undenlohn
eines
Indus Tiea bei, e s).
1)
Neue
Wi scha s
b ie e
(H sg.),
In e na ionale
Wi scha s
b ie e,
Fach
8,
G uppe
6,
S.
652
(25.
9.
1979):
A be-i n.
und
A bei ;g.
je
5,08
'I.
om
B u oen gel
als
Abgabe
ü
Ren en e siche ung
einschl.
K anken e siche ung
de
Ren ne .
s)
gl.
Fußn.
3:
(B u olohn
+
A bei gebe an .
Sozial e s.)
X
0,113.
9)
H.
R.
Bowen,
Tui ions
and
S uden
Loans
in
he
Fin'anee
o
HLghe
Educa ion,
in:
Join
ECOlIlomie
Commi ee
(H sg.),
The
Economics
and
Finaneing
o
Highe
Educa ion
in
he
Unl ed
S a es,
Washing on
1969,
S.
619
.:
Einkommen
aus
We ka bei
je
S uden
(FTE)
ea.
S 733,3;
S a .
Jah buch
BRD,
1981,
S.
702,
1976,
S.
691:
Lohns eige ung
des
In-
dus iea bel e lohns
(S undenbasis)
on
1969
-
1979
109
'I,.
O) Vgl.
Fußno e
3.
11) W. V.
G an ,
L.
J.
Eiden,
a.a.O.,
S.
203:
Du chschni seinkommen
eines
18
-
24
Jah e
al en
männl.
High-School-Absol en en
(4jäh ig)
be ug
1978
S
7583,-
(hochge echne
bis
1979:
S
7879,-).
Fü
einen
männl.
Hochschulbesuche
mi
gleichen
Fähigkei en
wie
de
a bei ende
High-School-Absol en
e höh e
sich
die
1:
B
um
-
32
'I,
au
$
7508,-,
die
Gesam kos en
s iegen
demen sp echend
du chschn.
um
14,7
'I
•.
Die
ela i e
Bedeu ung
des
Kos enblocks
B
wü de
auch
un e
diese
Annahme
wesen lich
kleine
sein
als
in
de
Bundes epublik.
17"
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Tabelle
lb:
Finanzie ung de gesellscha lichen Kos en de Hoch-
Gebüh enI),
.......................
.
da un e :
S ipendien
des
Bundes
(einsehl. Soz.Ve sich.)
S ipendien
de
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S ipendien
de
Hoch-
schulen
(sowei
nieh
aus
den
S aa shaushal en
inanzie )
............
.
S eue e zich
des
Bun-
des
...................
.
S eue e zich
de
Län-
de /Gemeinden
........
.
S uden en/El e n
......
.
Zuschüsse
de
Lände
und
Gemeinden
2)
•••••••••••.•.•••••••
da on
S eue e zich
des
Bundes
Bundesmi el
3)
•••••••••••••••••••..
P i a e
D i mi el
(Schenkungen
USW.)4)
•••....••••••.•.•••••.•••..
da on
inanzie
du ch
S eue -
e zich
des
Bundes
.....................
.
de
Lände
....................
.
Einnahmen
aus
S i ungs e mögen
u.
a.5)
••••••••••••••••••••••••••••
Einnahmen
aus
K anken e so gung
und
sons ige
En gel e
6)
••••••••••
da un e :
sons ige
En gel e
.....
.
Ve zich
au
indi ek e
S eue n
7)
••••
da on
om
Bund
ge agen
......
.
("p ope y
ax")8)
.............
.
Ve zich
au
Kapi alkos ene sa z
9)
..
~ A:
Finanzie ung
de
Hochschul-
p oduk ionskos en
..........
.
An eil
de
Bundess ipendien
ü
die
Lebenshal ung
(einschl. Soz.Ve S.)10)
An eil
de
Lände s ipendien
ü
die
Lebenshal ung
l1
)
.•.•••..•..•.•...
An eil
de
Hoehschuls ipendien
ü
die
Lebenshal ung
..............
.
An eil
des
Ve zich s
au
di ek e
S eue n
bei
den
El e n
12
)
des
Bundes
.....................
.
de
Lände
.....................
.
Ve zich
au
indi ek e
S eue n
13)
.•
da on
Bund
....................
.
Ve zich
au
di ek e
S eue n
aus
en g.
Eink.
14)
•••••.•••••••.••.••.
da on
Bund
....................
.
Von
El e n
u.
S uden en
ge agen
15
)
~
B:
Finanzie ung
de
En zugs-
kos en
.....................
.
~
A +
B:
Gesam inanzie ung
...
.
All
Ins i u ional
Uni s
Uni
e -
O he
o al
si ies
4-yea s
2-yea s
1292
340
31
44
31
6
840
2128
175
833
298
97
18
118
734
284
561
63
(129)
705
6669
600
55
77
55
10
578
65
570
481
3748
5693
12362
1983
403
39
115
37
7
1382
3118
254
2082
607
198
36
276
1599
623
986
111
(204)
1029
11680
I
J
537
53
153
49
9
3744
5693
17373
1652
404
46
58
37
7
1100
2119
176
748
348
113
21
121
789
266
603
68
(151)
822
7202
536
62
78
49
9
3811
5693
12895
402
211
13
1
19
4
154
1444
119
56
25
8
1
4
68
68
216
24
(53)
352
2567
729
43
1
67
12
3693
5693
8260
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
schulp oduk ion, Fiscal Yea
1979,
USA -
in
Dolla
je
S uden -
Publicly
Con olled
P i a ely
Con olled
o al
Uni e -
O he
o al
Uni e -
O he
si ies
4-yea s
2-yea s
si ies
4-yea s
2-yea s
697
1253
821
323
3106
3758
2906 2149
259 317 285
197
586
611
584 496
14 17 15
11
122
127
121
103
11
43
8 0 233 393
187
22
24
29 26
18
54 56
53
45
4 5 5 3
10
10 10 8
385 842 482
94
2101
2561 1951
1475
2766
4280
3435
1508
176
298
131
71
222 342 275
123
29
40 26
21
614
1488
766 55
1501
3526
721
87
133
370
133
9 802 1181 672 369
44
120
43
3 261 385 219 120
8
22
8 1 48
71
40 22
24
81
16
1 403 749 280
55
558
1183
798
65
1271
2610
774 147
221
516 225
65
479 883 328 147
505
901
627 212 732 1191 566 302
57
101
70
24 82 134 64 34
(116) (200) (148) (51) (168) (214) (154) (84)
702
1150
871
345 727 734
751
445
5999
10706
7467
2518
8718
14047 6801
3625
681
623 655
743
354 329 356 444
36 33
35
39
73
68 74
92
28
86
19
0
141
212 114 20
62 57
60 70
32 30 33 41
12
11
11
13
6 6 6 8
annahmegemäß
bei
allen
S uden en
gleich
(1148,-)
3726
3735
3765
3680
3939
3900 3962 3940
5693
5693 5693
5693 5693 5693
5693 5693
11692 16399 13160
8211
14411 19740
12494
9318
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262
Reina
Lüdeke
Fußno en
zu Tabelle
Ib
1)
N.
J.
B and ,
a.a
.O.,
S.
12,
Tab.
1:
Gebüh en;
W. V.
G an ,
L.
J.
Eiden,
a.a.O.,
S.
142:
S udiengebüh enlLebenshal ungsau wendungen
einschl.
S udiengebiih en.
In
diesem
Ve häl nis
wu den
die
nach olgenden
Bei äge
au ge eil
als
Zuschüsse
zu
den
Gebüh en
und
zu
den
Lebenshal ungskos en
(Fußn.
10
-12);
Special
Analyses,
Budge
o
he
Uni ed
S a es
Go e nmen ,
Fiscal
Yea
1979,
Washing on
(US
Go e nmen
P in ing
O ice),
S.
221:
Bundess ipendien
S
940,-
p o
FTE
(e1nschließlich
Ren en
de
Sozial e siche ung);
S. C.
Nelson,
a.a
.O.,
S.
84
und
117;
Ch.
E.
Finn,
a.a.O.,
S.
80;
W.
V.
G an
und
L. J .
Eiden,
a.a.O.,
S.
151;
N.
J.
B and ,
a.a.O.,
S.
12:
Landess ipen-
dien,
mi
Hi'l e
de
Wachs ums a e
de
"Schola ships
and
FellowshIps",
die
on
den
Hochschulen
gewäh
we den,
on
1977
-
1979
hochge echne ,
e
.
gaben
p o
FTE
$
86,-,
p o
FTE
an
ö en l.
Hochschulen
g
50,-
und
p o
FTE
an
p i a en
Hochschulen
$
195,-;
N.
J.
B and ,
a.a.O.,
S.
12:
"Schola ships
and
Fellowships",
abzüglich
de
on
de
ö -
en lichen
Hand
übe
die
Hochschulen
gewäh en
S ipendIen
(siehe
Fußno e
2
und
3,
ohne
die
nega i en
We e
bei
den
ö en l.
2-yea s
colleges);
Special
Analyses,
Fiscal
Yea
1979,
a.a.O.,
S.
222:
S eue e mäßigung
bei
den
El e n
p o
FTE
8
86,-;
OECD,
Na ional
Accoun s
o
OECD
Coun ies,
Pa is
1980,
S.
26:
Die
Einkommens eue
de
S aa en
und
Kommunen
machen
18,4
'I,
de
Bundeseinkommens eue
aus
(1978).
Ge-
schä z e
S eue e mäßigung
je
FTE
$
16.
2)
N.
J .
B and ,
a.a
.O., S.
12,
Tab.
1;
S.
C.
Nelson,
a.a
.O.,
S.
70,
83
.,
117:
Zuschüsse
de
Lände
und
Gemeinden
abzügl.
da in
en hal ene
indi ek e
S ipendien,
die
schon
un e
1)
be ücksich ig
wu den
(Abzug
8
37
je
S uden ,
an
p i a en
Hochschulen
3
47,
an
ö en l.
Hochschulen
8
34),
einschließlich
de
kommunalen
Zuschüsse
(bei
ö en l.
Hochschulen
gleich
T äge zuschÜS8e);
Special
Analyses,
Fiscal
Yea
1979,
a.a.O.,
S.
180:
En gangene
S eu ! n
des
Bundes
au g und
de
Abzugs ähigkei
de
Landes-
und
Ge-
meindes eue n
be agen
1979
S
15,4
M d.,
da on
9,5
'I,
ü
den
Hochschulbe eich
e .gib
1463
M d.
[=
0,079
(Lände zuschüsse
+
Landess lpendien)];
E.
M.
Sunley,
a.a.O.,
S.
284,
Tab.
6 -
1,
Fußn.
b:
9,5
'I.
de
Lände -
und
Gemeindeausgaben
ü
Hlghe
Educa ion.
3) N. J
..
B and ,
a.a.O.,
S.
12;
Ch.
F.
F i
nn,
a.a
.O.,
S.
10
: " ede a.!
go e nmen
ap-
p op ia ions,
g an s,
con ac s"
+
"independen
ope a ions",
ohne
die
da in
en hal enen
indi ek en
S ipendien,
die
schon
un e
1)
be ücksich ig
wu den
(8
928
Mill.,
"campus
based"
aid
je
S uden
SIll),
einschließlich
T äge zuschuß
ü
wenige
bundeseigene
Hochschulen.
4) N.
J.
B and ,
a.a.O.,
S.
12:
gi s;
Special
Analyses,
Fiscal
Yea
1979,
a.
a.O
..
,
S.
221
.:
S eue aus älle
du ch
Abzugs ähigkei
on
Schenkungen
an
Gemeinnü zige
(zu
Au -
eilung
des
S eue e zich s
au
Bund
und
Lände
siehe
Fußn.
1).
6)
und
6) N
..
J.
B and ,
a.a.o..,
S.
12
:
"Endowmen
income"
und
"sales"
(da un e
Ein-
nahmen
de
Kliniken)
.
7)
Kos en abelle,
Fußn
. 3;
OECD,
a.
a.O
., S.
26
:
Bundesan eil
an
indi ek en
S eue n
abzüglich
Sub en ionen
11
,
24
'/.
(1978).
8)
Kos en abeHe,
Fußn
.
4.
9)
Residualg öße
(Implizi es
Geschenk);
beinhal e
on
lau enden
Einnahmen
nich
ge-
deck e
Kapi alkos en.
De
Ne o e zich
de
Hochschulen
is
im
Um ang
de
Hoch-
schuls ipendien
(Abzweigung
aus
den
lau enden
Einnahmen
ü
T ans e s,
siehe
Fußn.
1)
g öße .
10)
bis
12)
Siehe
Fußn
.
1.
13)
Kos en abelle,
Fußn
. 8
und
10;
Fußn.
7
oben.
14)
A.
Mennel
(H sg.),
S eue n
in
Eu opa,
USA,
Kanada
und
Japan,
He ne
1980
(Lose-
bla ,
S and
1D81)
S.
31:
Bundeseinkommens eue
.
Ta i
ü
Alleins ehende,
pe sön-
liche
F eibe ag
S 1
000,
S
481
S eue schuld
bei
einem
B u olohn
on
S 6327;
OECD
,
a.a.O.,
S.
26:
Die
Einkommens eue
de
S aa en
und
Kommunen
machen
18,4
./,
de
Bundeseinkommens eue
aus
(en sp
.
de
Schä zung
en gangene
Einkommens eue
S 89).
15)
Residuum.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Fiskalische Sys eme bei de Hochschulausbildung
263
Fußno en
zu
Tabelle
lc
1)
S ipendien
de
ö en lichen
Hand
(einschließlich
S ipem:lien
ö en l.
Hochsc lUlen),
Bundesmi el,
Landes-
und
Kommunalmi el.
2) Ve zlch.
au
Einkommens eue'
(siehe
Finanzie ungs abelle
bei
Gebüh en
und
p i-
a en
D i mi eln),
Ve zich
au
indi ek e
S eue n
(ohne
Be eiligung
des
Bundes
an
den
Landes-
und
Gemeindezuschüssen
ia
S eue e zich ).
3)
Finanzie ungs abeUe.
4)
1:
1)
bis
3).
5)
Finanzie ungs abelle:
Do
ausgewiesene
Finanzie ungslas
des
Bundes
abzüglich
des
on
de
Sozial e siche' ung
ge agenen
Teils
(18,56
'/.
de
Bundess ipendien
in
Tab.
1
b),
einschließlich
de
Beleiligung
des
Bundes
an
den
Landes-
und
Kommunal-
zuschüssen
übe
das
S eue sys em.
6)
Lände an eil
gleich
ö en l.
An eil
(einschl.
"Finanzie ung"
des
Kapi alkos en e -
zich s
an
ö en l.
Hochschulen),
abzügl.
Bundes-
und
Sozial e siche ungsan eil.
7)
Special
Analyses,
Fiscal
Yea
1979,
S.
223,
T'abelle
J - 9:
Sozial e siche ung
äg
S 1459
M d.;
diese
wu den
on
de
Bundesbe eilligung
an
den
Gebüh en
und
de
Le-
benshal ung
an e.ilig
abgezogen.
8)
Finanzie ungs abeUe:
Du ch
El e n
u·nd
S uden en
ge agene
Gebüh en.
9)
Finanzie, ungs abelle
(Hochschuls ipendien
=
Nu
diejenigen
de
p i a en
Hoch-
schulen).
10)
Fin'anzie ungs a
belle.
11)
l:
8)
bis
10),
einschließlich
En gel zahlungen
ö en liche
Hände.
12)
S ipendien,
sowei
de
Lebenshal ung
zuge ec me .
13)
Ve zich
au
Einkommens eue
(bei
den
El e n,
beim
en gangenen
Einkommen),
Ve zich
au
indi ek e
S eue n.
14)
212)
bis
13).
15)
-
17)
siehe
oben
Fußn.
5)
-
7).
18)
Residuum.
19)
E gib
sIch
aus
den
An eilen
un e
A
und
B.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Tabelle
2c: An eile an de Finanzie ung de Hochschulp oduk ion
in
P ozen , BKD, 1979
Sp ach-
Wi -
Ma he-
Ag a -,
ins-
Kul u -'
scha sw.,
Kuns ,
ma ik,
Fo s -,
Inge-
Medizin
gesam
Spo w.'
Gesell-
Kuns w.
E näh-
nieu w.
'-)
Na u w.
....
scha sw.,
ungsw.
0
An eil
an
A:
-
ä en l.
di ek e
Zuschüsse
1)
............
51,8 72,0 72,6 71,4 65,0 68,0 63,9 25,8
-
S eue e zich e
2)
......................
11,1 11,5 11,2 11,4 11,6 11,5 11,4 10,5
-
Fik i e
Bei äge
zu
Pensionskasse
3)
..
4,7 5,1 4,9 5,0 4,8 5,0 4,7 4,6
-
Ve zich
au
Kapi alkos ene sa z
4)
••••
14,1 11,1 10,6 11,7 17,5 12,5 17,2 9,3
~
ä en l.
An eil
5)
......................
81,7 99,7 99,3 99,5 98,8 96,9 97,1 50,3
da on:
Bund
6)
••••••••.•••••••••••••••
11,8 9,6 14,4 8,1 12,2 13,0 16,5 9,9
Lände /Gemeinden
7)
..........
69,9 90,1 84,9 91,4 86,6 83,9 80,6 40,4
-
P i a e
D i mi e1
8)
..................
0,8 0,2 0,3 0,2 0,6 1,4 1,3 1,2
-
Einnahmen
aus
K anken e so gung
und
::0
sons ige
En gel e
9)
••••••••••••••••••••
17,5 0,2 0,4 0,2 0,6 1,7 1,6 48,6
(ü
da un e :
Sons ige
En gel e
10
)
.........
0,9 0,2 0,4 0,2 0,6 1,7 1,6 1,4
S·
~
~
"p i a e "
An eillI)
..................
18,3 0,3 0,7 0,5
'"1
1,2 3,1 2,9 49,7
""'
s:::
An eil
an
B:
P-
(ü
-
ä en l.
di ek e
Zuschüsse
12
)
...........
12,2
:>;"
(ü
-
S eue e zich e
13
)
.....................
27,1
-
Ve zich
au
Sozial e siche ungsbei-
äge
14)
............................
.
..
26,3
~
ä en l.
An eil
15)
••.••••••.•••.•..•••.•
65,7
~
annahme
gemäß
ü
alle
S udiengänge
gleich
da on:
Bund
16
)
••••••••••••••••.•••..•
21,8
Lände /Gemeinden
17
)
..........
15,6
Sozial e siche ung
18
)
..........
28,3
-
on
El e n
und
S uden en
ge agen
19
)
..
34,3
~
p i a e
An eil
.......................
34,3 J
An eil
an
A +
B20):
......................
-
ä en l.
di ek e
Zuschüsse
..............
27,5 27,8 25,7 28,2 33,7 31,9 29,7 22,2
-
Fik i e
Bei äge
z. B.
Pensionskassen
..
1,8 1,3 1,1 1,3 1,9 1,7 1,6 3,4
-
S eue e zich e
.......................
20,9 23,1 23,6 22,9 20,8 21,6 21,8 14,9
-
Ve zich
au
Kapi alkos ene sa z
......
5,4 2,9 2,4 3,2 7,1 4,4 5,8 6,8
-
Ve zich
au
Sozial e siche ungsbei äge
16,2 19,5 20,5 19,3 15,6 17,1 17,4 7,0
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
",'
ö en !.
An eil
........
.
...............
71,8 74,5 73,2 74,8 79,2 76,7 76,3 54,4
da on:
Bund
...
..
...
..
...
.
...
.
.....
..
17,9 18,5 20,1 18,1 17,9 18,7 20,0 13,1
Lände
.
............
..
......
..
36,5 35,0 31,0 36,0 44,5 39,6 37,6 33,8
Sozial e siche ung
...
.
........
17,4 21,0 22,0 20,7 16,8 18,4 18,7 7,5
on
El e n
und
S uden en
ge agen
....
21,1 25,4 26,7 25,1 20,4 22,3 22,7 9,1
P i a e
D i mi el
.........
.
..........
0,3 0,0 0,1 0,1 0,2 0,5 0,4 0,9
Einnahmen
aus
K anken e so gung
und
sons ige
En gel e
.
...........
.
.........
6,8 0,0 0,1 0,1 0,3 0,6 0,5 35,7
da un e :
sons ige
En gel e
............
0,4 0,0 0,1 0,1 0,3 0,6 0,5 1,0
~
p i a e
An eil
........................
28,2 25,5 26,8 25,2 20,9 23,3 23,7 45,6
I)
T äge zuschüsse,
D mi el
(ö en l.,
einschließlich
ö en l.
inanzie e
DFG-Mi el).
-2)
bis
4)
Siehe
FInanzie ungs abelle.
-5)
2':
1
bis
4.
-6)
Wi scha
und
S a is ik,
1981
(7), S. 528/9;
Deu sche
Fo schungsgemeinscha ,
Tä igkei sbe ich
1980,
Bonn
o.
J.,
S.
147:
T äge -
zuschuß
Bund,
1979,
be ug
217
Mill.
DM
(0,4
M d
..
/.
Be ag
des
Bundes
zu
den
Sonde ocschungsbe eichen,
Be eUigungssa z
0,75).
In
den
217
MU!.
DM
können
in es i e
Mi el
en hal en
sein
.
Auskun
de
S uden ensek e a a e
;
s a .
Bundesam ,
Fachse ie
11,
Reihe
4.1.
(S u-
den en
an
Hochschulen
SS
81),
S.
16
-
29
:
Anzahl
de
S uden en
in
den
einzelnen
S udiengängen
(Bundesweh hochschulen,
Bundes achhoch-
schulen,
Fachhochschulen
de
Bundespos ).
De
gesam e
T äge zuschuß
des
Bundes
wu de
en sp echend
de
gewich e en
S uden enzahl
an
Bundeshochschulen
(S uk u
wie
SS
81)
au
die
einzelnen
Fach ich ullgen
e eil
(Gewich ungs ak o
is
de
T äge zuschuß
de
Tab.
2 b
in
den
einzelnen
Fach ch ungel};
es
e hiel en
Kul u wiss.
8 '/0,
Wi scha swiss
.
und
Gesellscha swiss
.
51,4
'/"
Ingenieu wiss.
40,6
'I,
de
Mi el).
Finanzie ungs abelle:
D i mi eI
de
Bundesminis e en.
Bundesminis e
ü
Fo schung
und
Technologie,
Bundesbe ch
Fo -
schung
VI,
Bonn
1980,
S.
91,
141;
Deu sche
FO schungsgemeinscha ,
Tä igkei sbe ch
1979,
Bonn
o.
J.,
S. 17:
An eile
an
de
DFG-Finan-
zie ung:
Bund
57,7 0
/0,
Lände
41,4
'I"
P i a e
1
'I,.
S a .
Jah buch
1981,
S.
414;
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
18,
Reihe
I,
VWGR
1980,
S. 141;
Sub en ionsbe ch
gemäß
§
12
des
Gese zes
zu
Fö de ung
de
S abili ä
und
des
Wachs ums
de
Wi scha ,
BT-D ucksache
9/186
om
6.
11.
1981,
S.
22,
203:
Bundesan eIl
an
den
indi ek en
S eue n
(einschließlich
EG-An eU,
abzUglich
Sub en ionen)
61,8
'I,.
Finanzie-
ungs abelle:
Bundesan eil
an
dem
Ve zich
au
Kapi alkos ene sa z
und
ik i e
Pensionskassenbei äge
en sp echend
dem
An eil
des
Bundes
an
den
T äge zuschüssen.
-7)
ö en liche
An eil.
I.
Bundesan eil,
Residuum.
-
8)
bis
10)
Siehe
Finanzie ungs abelle.
-
11)
l:
8
bis
9;
einschließlich
En gel zahlung
ö en !.
Hände
(u.
a.
Zahlungen
de
Soz.-Ve s.
ü
K anken e so gung)
und
S eue e zich
des
S aa-
es
bel
p a en
D i mi eln.
-
12)
BA öG,
Klnde zuschuß,
Waisen en e,
-geld,
Kinde geld,
wei e e
Fö de ungsmaßnahmen.
-13)
bis
14)
Siehe
Finanzie ungs abelle.
-15)
2':
12
bis
14.
-
16)
§
56
Bundesausbildungs ö de ungsgese z:
Bund
äg
65
'I,
de
BA öG-Au wendungen.
Bundeskinde geldgese z,
3.
Abschni ,
§
16
(S and
9.
5.
1979):
Bund
b ng
die
Mi el
ü
Kinde geld
au ;
S a .
Bundesam ,
Fachse ie
14,
Reihe
3.4.,
1979,
S.
36:
Bund
ug
1979
27
'/,
de
wei e en
Fö de ungsmaßnahmen;
S a .
Jah buch
1981,
S.
414:
Bund
äg
43
'I,
des
Ve zich s
au
Lohn-
und
Einkommens eue
und
61,8
0/,
des
Ve zich s
au
indi ek e
S eue n.
-17)
Komplemen ä e
An eile
zu
dem
An eil
des
Bundes
in
Fußno e
16.
-
18)
Sozial e siche ung
äg
Kinde zuschuß,
Waisen en e
und
-geld,
sowie
den
Ve zich
au
Sozialabgaben.
-
19)
Resi-
duum.
-
20)
Au ellung
de
Finanzie ungsmasse
und
Be echnung
de
An eile
e gib
sich
aus
den
Fußno en
1 -
19.
~
n
Pi'
~
n
g.
( )
Ul
'<
n
-
m
8
( )
c"
~.
p.
m
'1
::;::
o
~
~
iil'
~
8:
g:
:;:l
OQ
N
-.J
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
Tabelle
3: Finanzie ung de p i a en Hochschulen
in
Japan
~
....,
~
1.
Finanzie ungss uk u
de
p i a en
Hochschulen
in
Japan
(in
Klamme n
nu
2jäh ige
junio
colleges)
-
in
P ozen
de
gesam en
Einnahmen,
einschließlich
K edi au nahmen
-
Einnahmea en
1960 1965 1970 1973 1974
1.
S udiengebüh en
..................
45,2 (50,4) 41,2 (51,1) 47,8 (67,5) 39,6 (59,9) 35,1
2.
Ö en liche
Zuschüsse
....
...
.......
2,7 (0,8) 1,8 (0,8) 4,9
(5
,3) 10,9 (8,1) 11,0
3.
Schenkungen,
Einnahmen
aus
S i -
ungen
.. .. ..
..........
.. ... .... ... 12,7 (13,3) 7,4 (5,3) 8,3 (3,5) 9,7 (5,8) 10,9
4.
E löse
angeschlossene
Un e nehmen
19,6 (2,6) 12,8 (1,9) 13,7 (2,9) 17,8 (3,4) 19,8
5.
K edi au nahmen
(b u o)
..........
15,8 (22,6) 29,1 (36,3) 18,6 (15,6) 15,5 (16,4) 15,2
6.
Sons ige
................
.
..........
4,0 (10,8) 7,7 (4,6) 6,7 (5,3) 6,5 (6,4) 8,0
::0
m
~
(100) (100) (100) (100) 100,0
S'
'"
'1
2.
S udiengebüh en
in
P ozen
einige
Ausgabeka ego ien
"'
~:
Ausgabeka ego ien
% % % '%
'%
P.
m
:0;'
1.
Pe sonal
ausgaben
........
.
.........
141,3 (151,8) 153,2 (207,7) 140,6 (165,0) 96,8 (128,5) 80,0 m
2.
l d.
Ausgaben
(Pe sonal,
Ud.
Sach-
ausgaben)
.
..
.....
........
.
.......
..
79,9 (103,1) 87,3 (138,0) 86,9 (118,2) 66,2 (99,3) 55,4
3.
l d.
Ausgaben
und
Kapi aldiens
(Zinsen
und
Tilgung)
..............
63,7 (80,1) 62,2 (95,9) 64,4 (86,2) 55,5 (77,5) 45,6
4.
l d.
Ausgaben
und
In es i ions-
ausgaben
..
.........................
52,8 (58,6) 50,9 (61,0) 59,2 (85,8) 44,8 (72,2) 40,6
3.
K edi au nahmen
(b u o)
in
P ozen
de
In es i ionsausgaben
1.
Landkau ,
Bau en
.
..............
.
..
76,7 (71,5) 107,4 (88,3) 98,4 (92,3) 78,7 (89,6) 96,2
2.
In es i e
Ausgaben
(gesam )
.......
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de
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-USA
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in Millionen Dolla -
I.
S ipendien
(einschließlich
sub en ionie e
K edi e
und
80p ozen ige
Bezuschussung
bei
s uden ischen
A bei seinsä zen)
T äge :
O ice
o
'Educa ion
Social
Secu i y
Adminis a ion
Ve e an
Adminis a ion
Heal h
Agencies
Ve eidigungs-
minis e ium
Sons ige
Basic
Oppo uni y
G an s
(Basis-
ö de ung)
Wo k-S udy
and
supplemen a y
g an s
(Zusa z ö de ung)
Di ec
s uden
loans
(s a k
sub-
en ionie e
K edi e)
G aduie en-S ipendien
Sons ige
P og amme
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Kinde zuschüsse
Ve e ans
Readjus men
(Zuschüs-
se
an
ehemalige
Solda en)
S ipendien
(einschl.
K edi e)
ü
Medizins udien
Ve schiedenes,
u.
a.
ü
mili ä-
isch
nü zliche
Ausbildung
Vielzahl
kleine
P og amme
1936
unde -
g adu-
515
a e
243
115
856
L 3665
1459
2008
140
349
239
273
L 7860
11.
S eue e mäßigungen
S eue eihei
de
S ipendien
S eue e zich e
du ch
Ausbildungs eibe äge
bei
den
El e n
Gesam
N ach ich lich:
1)
Gua an eed
S uden
Loan
P o
g am
(im
p i a en
Sek o
au genommene
K edi e)
Bundeszuschuß
Neu
e gebene
K edi e
2)
S ipendien
de
Bundeslände
3)
S udiengebüh en
(gesam )
435
720
788
2760
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L 9015
7201)
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da
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die
Mi el
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e gänz
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-
als
"S a e
S uden
Incen i e
G an s"
gewäh
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en sp echend
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Hochschulausbildung 277
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Fede al
Go e nmen ,
he
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we den
Regeln
bei
de
Bes eue ung
de
Bildungsp oduk ion
und
de
Bildungse äge,
bei
den
ö en lichen
Zuweisungen
an
Hoch-
schulen
und
S uden en,
bei
de
Re inanzie ung
de
ö en lichen
Aus-
gaben
und
Einnahmeaus älle,
bei
de
Kompe enz e eilung
in
öde a-
lis ischen
S aa en
und
bei
de
Einbez,iehung
de
S uden en
in
die So-
zial e siche ung.
Im
Mi elpunk
s eh
die
F age,
wie diese Regeln die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56
278
Reina Lüdeke
En scheidungen
de
Hochschulen
beim
Angebo
und
die
En scheidungen
de
S uden en
bei
de
Nach age
nach
Hochschuldiens leis ungen
be-
ein lussen.
Da an
schließ sich die
Da s ellung
und
ein
Ve gleich
de
ealen
is-
kalischen
Sys eme
(Real ypen)
bei
de
Hochschulausbildung
in
den
Ve -
einig en
S aa en
on
Ame ika,
de
Bundes epublik
Deu schland,
Japan
und
de
Deu schen
Demok a ischen
Republik
an.
Ausgangspunk
bilden
die
un e schiedlichen
Lenkungs e ah en
im
Hochschulsek o
(Ma k ,
Plan).
Da aus
e geben
sich
seh
un e schiedliche
Funk ionen
de
Fiskal-
sys e ne.
Wäh end
in
den
Ve einig en
S aa en
und
in
Japan
mi
ih em
hohen
An eil
p i a e
Hochschulen
auch
die
Lenkung
des
Angebo s
in
den
Vo de g und
ück ,
spiel
in
de
Bundes epublik
Deu schland
höchs ens
die
Lenkung
de
s uden ischen
Nach age
eine
Rolle.
In
de
Deu schen
Demok a ischen
Republik
hingegen
dien
das
Fiskalsys em
ganz
de
Plane üllung
und
-übe e üllung.
Fü
die
Bundes epublik
Deu schland
und
die
Ve einig en
S aa en
we den
ü
das
Jah
1979
in
einem
abella ischen
Anhang
die
gesell-
scha lichen
Kos en
je
S udienjah
und
S uden
und
die
Finanzie ung
diese
Kos en
du ch
Bund,
Lände ,
Gemeinden,
Sozial e siche ung,
Hochschulen,
Wi scha
und
S uden en
be echne .
Im
le z en
Teil
wi d
ein
E izienz e gleich zwischen
den
ie
Fiskal-
sys e nen
e such
mi
dem
exempla ischen
Ziel,
ex e ne
E äge
de
Bildung
zu
in e nalisie en.
In o ma ionsde izi e
lassen
nu
Aussagen
da übe
zu, welche
Fo men
de
iskalischen
Ins i u ionen
in
den
ie
Lände n
e besse ungswü dig
sind.
Nega i
we den
in
allen
Lände n
die
s eue lichen
Regelungen
beu eil .
Bei
den
Zuschüssen
an
die Hoch-
schulen
weisen
die
Ve einig en
S aa en
noch die
meis en
Elemen e
au ,
die sich
zu
In e nalisie ung
de
Ex e nali ä en
eignen
könn en.
Un-
e schiedliche
Zuschußp ak iken
bei
p i a en
und
ö en lichen
Hoch-
schulen
e weisen
sich
ü
die
Ve einig en
S aa en,
o
allem
abe
ü
Japan
als
subop imal.
Insgesam
e deu lich
de
E izienz e gleich
die
engen
G enzen,
die wissenscha lich
undie en
U eilen
als
Folge des
beg enz en
Wissens
de
Wissenscha le
übe
die
Da en
de
Theo ie
gese z
sind
(Möglichkei en
nu
on
"pa e n
p edic ions").
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45419-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:56