Wall, La y D.
A icle
USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung aus de Sich
on Ve siche ungs äge n
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Wall, La y D. (1985) : USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung aus de Sich
on Ve siche ungs äge n, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 18,
Iss. 1, pp. 114-139,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114
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Be ich e
USA: Die Re o m de Einiagen e siche ung
aus de Sich on Ve siche ungs äge n*
Von La y D. Wall, A lan a
D ei de mi de Bankenau sich be aß en Ins i u ionen haben kü zlich im
Au ag des ame ikanischen Kong esses Re o men hinsich lich de A de
Ve siche ung on Publikumseinlagen o geschlagen. Die Behö den s immen
in ih en Vo schlägen eilweise übe ein. Diese decken eine b ei e Pale e ab:
Sie eichen on a iablen, isikobes imm en Ve siche ungsp ämien übe
e meh e Nu zung p i a e Ve siche ungen und Bekann gabe bankau -
sich liche Maßnahmen bis zu Abs immung ih e Ak i i ä en.
Die d ei einlagen e siche nden Bundesbehö den haben dem Finanzsek o
de US-Volkswi scha in beme kenswe e Weise zu S abili ä e hol en.
Ak uelle En wicklungen haben jedoch die Übe p ü ung ih e Rolle e an-
laß . Zwischen 1930 und de Scha ung de Fede al Deposi Insu ance Co -
po a ion 1933 bzw. de Fede al Sa ings and Loan Insu ance Co po a ion
1934 gingen unge äh 50 P ozen alle Banken und 25 P ozen alle Sa ings
and Loan Associa ions in Konku s. Wäh end de le z en Jah zehn e ha sich
die Konku s a e au du chschni lich wenige als 1 P ozen p o Jah e -
inge 1.
Heu e haben jedoch das wi scha liche Um eld und Ve ände ungen im
Finanzsek o die Rolle de Einlagen e siche ungsbehö den in F age
ges ell . De d ama ische Ans ieg de Ma k zinssä ze im Ve lau de siebzi-
ge und ühen ach zige Jah e ha bei ielen Sa ings and Loans (S & L) zu
einem nega i en Un e nehmenswe ge üh . Die F eigabe de Einlagen-
zinssä ze und de zunehmende We bewe bsd uck du ch nich e siche e
* Zum besse en Ve s ändnis des Lese k eises diese Zei sch i ge ing ügig ange-
paß e Übe se zung des Bei ages on La y D. Wall, "Deposi Insu ance Re o m: The
Insu ing Agencies' P oposais" in: Fede al Rese e Bank o A lan a, Economic Re iew,
Janua y 1984, S. 43 - 57.
1 Die on Bankau sich sbehö den un e s ü z en Ve schmelzungsak ionen on
ge äh de en Ins i u en sind in diese De ini ion de a sächlich einge e enen Kon-
ku se en hal en.
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Be ich e 115
We bewe be haben die e siche en Ins i u e zu agg essi e em Ve hal en
gezwungen. Mi diese In ensi ie ung des We bewe bs is zwangsläu ig ein
Ans ieg de Konku s a e de e siche en Ins i u e und in de Folge eine
ges iegene Au me ksamkei hinsich lich ih e Siche hei e bunden. Auße -
dem möch en einige Banken die F eihei haben, in neue, auße halb des a-
di ionellen Bankgeschä s liegende Ak i i ä en zu expandie en, on denen
jedoch eilweise behaup e wi d, sie seien wei isiko eiche als das adi io-
nelle Bankgeschä .
Als An wo au solche Ve ände ungen inne halb des Finanzsek o s ha
de Kong eß 1982 den Ga n-S . Ge main-Deposi o y Ins i u ions Ac e ab-
schiede . Dieses Gese z ges a e e siche en Ins i u en, neben zahl eichen
ande en Bes immungen, ein sogenann es Money Ma ke Deposi Accoun 2
ohne ech liche Besch änkungen hinsich lich de Zinsen anzubie en. Es
au o isie da übe hinaus die Ve siche ungs äge , Ins i u en mi schwa-
che Eigenkapi alposi ion Eigenkapi alze i ika e zu Ve ügung zu s ellen.
De Kong eß s ell in diesem Gese z auch die No wendigkei es , das o -
handene Sys em de Einlagen e siche ung neu zu bewe en. Eingelei e ha
e dies mi de Weisung an die d ei Einlagen e siche ungs äge , sechs
wich ige Punk e und dami in Ve bindung s ehende F agen zu p ü en.
Dies be i die Fede al Deposi Insu ance Co po a ion (FDIC), die die
Geschä sbanken und die Mu ual Sa ings Banks e siche , die Fede al
Sa ings and Loan Insu ance Co po a ion (FSLIC), die die S & L und einige
Mu ual Sa ings Banks e siche und den Na ional C edi Union Sha e
Insu ance Fund (NCUSIF), de die C edi Unions e siche . De Kong eß
ha den d ei Behö den die olgenden F ages ellungen zu P ü ung au gege-
ben:
1. Wi kung des o handenen Einlagen e siche ungssys ems au S uk u
und Geschä e de Einlagenins i u e;
2. Du ch üh ba kei eines Ve siche ungsschu zes ü Einlege übe die all-
gemeine, gese zlich bes imm e G enze hinaus und die Fähigkei de p i-
a en Ve siche ungswi scha , diesen Ve siche ungsschu z en wede
di ek ode du ch Rück e siche ung zu Ve ügung zu s ellen;
3. Realisie ba kei eine Einlagen e siche ung, de en P ämien - im Gegen-
sa z zum momen an gül igen Einhei sp ämiensys em - en wede in
Abhängigkei om Risiko des e siche en Ins i u s ode abe on dessen
A ode G öße bes imm we den;
2 Money Ma ke Deposi Accoun s sind Spa kon en, die sich on den bishe übli-
chen „Passbook Accoun s" dadu ch un e scheiden, daß die Mindes einlage au 2500
Dolla es geleg is und keine Zinsbindung un e lieg (Anm. des Übe se ze s).
8*
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116 Be ich e
4. Auswi kung eines e wei e en Einlagen e siche ungsschu zes au die
Tä igkei de Ve siche ungs onds un e Beach ung de Möglichkei dann
zunehmende ode übe mäßige Risiken ü diese Fonds;
5. Du ch üh ba kei eine Ände ung des Einlagen e siche ungssys ems mi
dem Ziel, einen noch g öße en Schu z ü Kleineinlege bei gleichzei ige
Fö de ung g öße e Disziplin hinsich lich de He einnahme g oße Ein-
lagen zu e eichen;
6. Angemessenhei de o handenen Publizi ä smaßnahmen hinsich lich
de wi scha lichen Si ua ion und de Geschä spoli ik on e siche en
Einlagenins i u en, um mögliche weise no wendige Ände ungen ein-
schä zen zu können, die hin eichende Publizi ä siche s ellen;
7. Mi den genann en F ages ellungen in Ve bindung s ehende P obleme.
De o liegende Bei ag e such , die wich igen Aspek e de d ei
Be ich e, gegliede nach Themenkomplexen, zusammenzu assen3.
I. Ziele eine Einlagen e siche ung
De e s e Sch i de Neubewe ung de Einlagen e siche ung soll klä en,
wa um ein de a ige Schu z no wendig is . Die FDIC, de Fede al Home
Loan Bank Boa d (FHLBB) und die Na ional C edi Union Associa ion
(NCUA) nennen zahl eiche G ünde ü die Be ei s ellung on Ve siche-
ungsschu z ü die on ihnen e siche en Ins i u e. Vo d inglich soll die
Einlagen e siche ung Finanzsys em und Volkswi scha de USA o
Schäden du ch Bankzusammenb üche schü zen. Die Agen u en s ellen die
e ns en Konsequenzen de a ige Zusammenb üche he aus, die sich deshalb
e geben können, weil die Banken wesen liche Funk ionen inne halb des
Zahlungssys ems wah nehmen und es mögliche weise zu eine scha en
Kon ak ion des Geldangebo s im Falle eines „ un" des Publikums au die
Einlagen kommen könne. So s ell de FHLBB es , daß die Welle de Ban-
kenzusammenb üche in den d eißige Jah en hä e e hinde we den kön-
nen, wenn das Fede al Rese e Sys em dem Bankensys em adäqua e Liqui-
di ä zu Ve ügung ges ell hä e4. Die E ah ungen diese Jah e hä en das
3 Das Economic Re iew de Fede al Rese e Bank o A lan a om Mä z 1984 en -
häl eine K i ik de Be ich e sowie einige al e na i e Re o m o schläge.
4 Viele de in den ühen d eißige Jah en zusammengeb ochenen Banken gingen
in Konku s, weil sie illiquide wu den, obgleich sie noch sol en wa en. Dies bedeu e ,
iele Banken gingen in Konku s, als Einlege e such en, meh Ba geld abzuziehen
als eine einzelne Bank zu Ve ügung ha e. Banken ha en damals und haben auch
heu e nich aus eichend Ba geld zu Ve ügung, um unmi elba alle ih e Einlagen
zu ückzuzahlen, da ein G oß eil diese Einlagen in ela i wenig liquide K edi e in e-
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Ve sagen eines Sys ems o engeleg , das au Eing i se messen als k i i-
schem Elemen be uh e. Dami wi d implizi behaup e , die USA benö ig en
eine Einlagen e siche ung zum Schu z des Finanzsys ems, da Einlagen e -
siche ungen im Falle eine Finanzk ise kein Eing i se messen haben.
Wei e hin s ellen FDIC und FHLBB es , daß die Einlagen e siche ung
kleine Einlege und solche mi ge inge Expe ise o dem Ve lus ih es Gel-
des schü ze. Nach Ansich de FDIC seien Kleineinlege eine sei s e ek i
gezwungen, Bankdiens leis ungen in Ansp uch zu nehmen; sie könn en sich
jedoch au de ande en Sei e in nu ge ingem Maße o dem Risiko eines
Bankkonku ses schü zen. Schließlich soll e die Einlagen e siche ung die
Exis enz kleine Ins i u e siche n, weil iele Einlege g oße Ins i u e ü
siche e hiel en als kleine. Ohne Einlagen e siche ung wä en kleine e Ins i-
u e zudem gezwungen, mi g öße en zu usionie en. Alle dings üh en
wede FDIC noch FHLBB an, daß de Schu z kleine e Banken ein wich ige
G und ü die Beibehal ung de Einlagen e siche ung sei.
Wäh end sich diese A gumen e mi de Einlagen e siche ung im allge-
meinen be assen, e weis de FHLBB da au , daß die Siche ung des Kapi-
al lusses zum Hypo hekenma k de Haup g und sei, Sa ings and Loans
Einlagen e siche ung zu gewäh en. Seines E ach ens allie en S & L im
Un e schied zu den Banken in den d eißige Jah en nich au g und on
Liquidi ä sp oblemen, sonde n au g und de Zahlungsun ähigkei ih e
Hypo hekenschuldne . Die FSLIC wu de gescha en, um das ö en liche
Ve auen in die S & L wiede he zus ellen, dami sie so die Ve gabe on
Hypo heka k edi en o se zen könn en. De Be ich be on die g oßen Risi-
ken de Th i -Ins i u e5, denen diese augenblicklich hinsich lich de Re i-
s ie is . Banken gehen on de Annahme aus, ih e Kunden benö ig en nich alle ih e
Einlagen an einem bes imm en Tag, und daß wei e hin neue Einlagen im wesen lichen
Abzüge abdeck en. Eine de a ige Annahme is in no malen Zei en zwa sinn oll; sie
e lie jedoch ih e Gül igkei , wenn Einlege den Zusammenb uch eine Bank
e wa en. Fü ch en Einlege de a ige En wicklungen (auch, wenn solche Be ü ch-
ungen nich ge ech e ig sind), we den sie ih e Einlagen abziehen, um dami jegli-
ches Ve lus isiko zu eliminie en, alls die Bank a sächlich in Konku s gehen soll e.
Sind genügend Einlagen einmal abgezogen, wi d sie nich meh aus eichend Ba geld
zu Ve ügung haben und die Zahlungen eins ellen. Das Fede al Rese e Sys em hä e
den Zusammenb uch diese sol en en, abe illiquiden Banken du ch ku z is ige K e-
di e zu Deckung on Einlagenabzügen e hinde n können. Die Banken hä en diese
K edi e zu ückzahlen können, sobald die Einlege es ges ell hä en, daß die Bank
nich zusammenb echen wü de und sie da au hin ih Geld als Einlage zu ück ans e-
ie hä en. Viele Banken gingen in den d eißige Jah en deshalb in Konku s, weil
das FED nich de Au assung wa , daß es zu seinen P lich en gehö e, die Liquidi ä
de Banken zu gewäh leis en.
5 Die sog. „Th i s" ode Spa banken se zen sich zusammen aus 393 Mu ual Sa ing
Bank, 3165 Sa ing and Loan Associa ions und 18 950 C edi Unions; im Ve gleich
dazu gib es 14466 Comme cial Banks (Anm. des Übe se ze s).
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118 Be ich e
nanzie ung lang is ige Fes sa zhypo heken du ch ku z is ige Einlagen
wegen s a k schwankende Zinssä ze ausgese z seien. Die FSLIC ges eh
deshalb zu, daß die S & L ih e Rolle im Hypo hekenma k e inge n müß-
en und e s ä k wie adi ionelle Banken agie en soll en. De FHLBB heb
e ne he o , eine de a ige Rollenände ung wü de die u sp üngliche
Rech e igung, S & L zu e siche n, in ih e Bedeu ung e minde n. Nach
dem Be ich soll en jedoch ü den Fall, daß Th i s ein in eg ale Bes and-
eil des T ansak ions- ode Tauschp ozesses wü den, ü ih e Ve siche ung
die gleichen G ünde wie ü die Ve siche ung on Banken gel en.
Die NCUA disku ie zunächs die U sp ünge de Einlagen e siche ung
und ih e Vo eile ü die C edi Unions im Kapi el „Bedeu ung de Ve siche-
ung ü C edi Unions". Ih es E ach ens sah de Kong eß die No wendig-
kei de Einlagen e siche ung bei C edi Unions eigen lich nich , e woll e
ielmeh die gu en Leis ungen de C edi Unions ane kann wissen und im
üb igen die Gleichhei hinsich lich de Ve siche ung mi ande en Finanzin-
s i u en he s ellen6. Auße dem mein en meh e e C edi Unions, die Einla-
gen e siche ung sei im We bewe b um Finanzmi el nü zlich und im üb i-
gen kos engüns ig; sie se ze nu ein Minimum an Kenn nissen o aus und
e inge e auch die zöge nde Hal ung de agenden O ganisa ionen hin-
sich lich de G ündung neue C edi Unions7. Nach Au assung de Ve eini-
gung de C edi Unions in No h Ca olina sei es ihnen auch möglich, sich in
neuen Be eichen zu engagie en und zwa in de Gewißhei , im Falle un o -
he gesehene En wicklungen we de de g oße Ve siche ungs onds in Wash-
ing on, D.C. schon zu Hil e kommen. Als G und, wa um Einlagen e siche-
ungen bei Banken und S & L wünschenswe seien, wi d de Schu z on
Kleineinlege n genann . De NCUA-Be ich s ell die Schlüssigkei dieses
A gumen s alle dings du ch die Fes s ellung in F age, daß ih e Mi gliede
auch o de G ündung de Einlagen e siche ung kaum Geld e lo en
hä en8.
II. Die No wendigkei eine Re o m
FDIC und FHLBB besch eiben die Re o mno wendigkei in e gleichba-
e Weise. Beide Behö den kommen zu dem E gebnis, das Vo handensein
de Einlagen e siche ung e minde e in signi ikan e Weise den An eiz ü
6 Die NCUA wu de 1971 gescha en, FDIC und FSLIC hingegen wu den be ei s
wäh end de Dep ession de d eißige Jah e e ablie .
7 C edi Union Sha e Issuance: A Repo o he Cong ess, P epa ed by he Na ional
C edi Union Adminis a ion, Washing on, D.C. (Ap il 1983), S. 1 - 20 bis 1 - 21.
8 C edi Union Sha e Issuance: A Repo o he Cong ess, P epa ed by he Na ional
C edi Union Adminis a ion, Washing on, D.C. (Ap il 1983), S.
1
- 10 bis 1-11.
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Be ich e 119
die Finanzmä k e, disziplinie end au die Banken einzuwi ken, weil alle
Einlege ih Geld im Falle des Konku ses eines e siche en Ins i u s zu ück-
e hiel en. Das Ve lus isiko, dem die Gläubige in den meis en Geschä s-
be eichen ausgese z seien, wü den die e siche nden Behö den agen.
FDIC und FHLBB sind de Au assung, sie könn en ih Risiko en wede
du ch Regulie ung on Bankak i i ä en und We bewe b ode du ch isiko-
de e minie e Einlagen e siche ungsp ämien beg enzen. Die Behö den
hä en sich bishe - his o isch beding - au die Regulie ung de Banken zu
Kon olle ih e Risiken e lassen und ü die Einlagen e siche ung nu eine
Einhei sp ämie ohne Be ücksich igung des Risikos de einzelnen Bank in
Rechnung ges ell .
FDIC und FHLBB meinen, jünge e de egulie ende Maßnahmen hä en
ih e Möglichkei en zu Beein lussung des Risikos de on ihnen e siche en
Ins i u e geschwäch ; iele o geschlagene Maßnahmen wü den ih en Ein-
luß zudem wei e schwächen. Wü de die Einlagen e siche ung nich
e o mie , wä en subs an ielle Ve lus e nich auszuschließen. Aus diesem
G unde sei die Einlagen e siche ung zu e o mie en, um den e siche en
Ins i u en einen An eiz zu Risikobeg enzung zu geben. Die beiden Behö -
den schlagen schließlich o , dem p i a en Sek o meh An eiz zu Beein-
lussung des Risikos e siche e Ins i u e zu geben, die Behö den isikoab-
hängige P ämien e heben zu lassen ode beide Maßnahmen zu ealisie en.
De NCUA-Be ich bezwei el , daß die C edi Unions o Scha ung de
Fede al Sha e Insu ance im Jah e 1971 e an wo ungsbewuß e ge üh
wo den seien und s a ke C edi Unions ehe dazu be ei gewesen wä en,
ih en schwäche en Cousins zu hel en. De Be ich zi ie Ve e e aus dem
Finanzsek o , die behaup e en, daß iele C edi Unions nun da on ausgin-
gen, die NCUA wü de die Ve an wo ung ü jeden ih e Fehle übe neh-
men9. De Be ich e lang Maßnahmen, die die C edi Unions zu einem e -
an wo ungsbewuß e en Ve hal en e anlaß en, jedoch auch die Vo eile
de Fede al Sha e Insu ance au ech e hiel en.
III. Wünschba kei isikobes imm e Ve siche ungsp ämien
Die Di ek i e des Kong esses o de on den Behö den die P ü ung de
Du ch üh ba kei eines Sys ems on Ve siche ungsp ämien, das om Risiko
eines Ins i u s, seine A ode G öße abhängig is . De g öß e Teil de Dis-
kussion konzen ie sich dabei au isikobes imm e P ämien. Nach Au as-
9 Diese Teil des NCUA-Be ich s s ü z die Au assung on FDIC und FHLBB, daß
das momen an gegebene Einlagen e siche ungssys em e siche e Ins i u e zu Übe -
nahme g öße e Risiken e mu ig .
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120 Be ich e
sung de FDIC sind isikobes imm e P ämien wünschenswe , weil sie eine
g öße e Gleichbehandlung e möglich en. Gleichzei ig bezwei el die
Behö de jedoch, daß dami Regulie ung und Ma k disziplin olls ändig
e se z we den könn en. Auch de FHLBB un e s ü z isikobes imm e P ä-
mien, weil so einige Risikoa en beein luß wü den und Regulie ungen wie-
de um ande e kon ollie en. Die NCUA lehn demgegenübe isikobe-
s imm e P ämien haup sächlich deshalb ab, weil dami die Rolle de Regie-
ung im Finanzsek o zu s a k zunähme. Die FDIC glaub , daß es ein ideales
Sys em nich gäbe, inne halb dessen die P ämien eng an das Risiko eines
Ins i u s gebunden seien. Sie sieh nu ge inge empi ische E idenz ü die
No wendigkei eines um assenden, au isikobes imm en P ämien basie en-
den Ve siche ungssys ems und mein , daß ein au de Risikoeinschä zung
de FDIC basie endes Sys em zu Ve siche ung nich wünschenswe sei, da
die Behö de ü die Banken die einzige Ve siche ungsmöglichkei da s elle.
Sie un e s ü z die Idee isikobes imm e Ve siche ungsp ämien im üb igen
nu als Mi el, eine gewisse Ge ech igkei ü die Banken he beizu üh en,
die nich übe mäßig isiko eich ä ig seien. De a ige P ämien soll en
jedoch nich de Haup ein luß ak o de Risikolagen on Banken sein.
Lau FHLBB müß e die Risikop ämiens uk u nich ideal sein, um das
Risiko on e siche en Ins i u en zu minde n. Seines E ach ens sind Risi-
ken, ü die sich kein P eis inden läß , mi els Regulie ung kon ollie ba .
Zudem sei, wo es möglich sei, eine Risikobeein lussung du ch Ve siche-
ungsp ämien de du ch Regulie ung o zuziehen, weil die le z e e willkü -
liche Ausschlußg enzen ü eine Risikoübe nahme e ablie e und au sich s-
ech liche Sank ionen endenziell e s nach Ein i eines Risiko a bes an-
des e olg en.
Die NCUA disku ie ku z die Vo eile isikobes imm e Ve siche ungs-
p ämien und k i isie sie im üb igen. Sie e kenn an, daß on einigen Sei en
ein Risiko-Ra ing als ge ech e angesehen und dadu ch auch die Risiko-
übe nahme e minde we de. Die Behö de zi ie dann abe A gumen e aus
dem C edi Union-Sek o , nach denen Risiko-Ra ings einen „ un" au C e-
di Unions auslösen und den ohnehin k änkelnden C edi Unions schaden
könn en. Ih es E ach ens sind Risiko-Ra ings mögliche weise nich ai ; sie
o de , daß jede Analyse die S ä ke des T äge s de C edi Unions mi ein-
beziehen müsse und ü ch e , daß ein de a iges Ra ing den Regie ungsein-
luß au den Finanzsek o e höhen wü de10.
10 Die NCUA heb das le z e A gumen , nämlich daß ein Risiko-Ra ing den Regie-
ungsein luß au den Finanzsek o e höhen wü de, he o und a gumen ie dami im
wesen lichen, daß dies einen undamen alen Fehle isikobes imm e P ämien da -
s elle. Dies A gumen e nachlässig jedoch, daß das heu e o handene Sys em einen
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Be ich e 121
IV. Implemen ie ung isikobes imm e P ämien
Die Be ich e alle d ei Behö den disku ie en jeweils die Wege, au denen
sie isikobes imm e P ämien implemen ie en wü den. Die FDIC lie e
einen ech spezi izie en En wu hinsich lich de Bes immung eine P ä-
miens uk u . De FHLBB disku ie die allgemeinen P inzipien, die isiko-
bes imm en P ämien zug unde liegen soll en. E lie e jedoch wenige Ein-
zelhei en hinsich lich des on ihm be o zug en Sys ems. Die NCUA lehn
de a ige P ämien zwa ab; sie un e b ei e jedoch le z lich einen Ve siche-
ungsplan au de Basis isikobes imm e P ämien, obgleich auch diese
Vo schlag nu eine einzige g obe Risikomaßg öße um aß .
De Vo schlag de FDIC basie au de den e siche en Banken jäh lich
ausgezahl en Bei ags ücke s a ung. Momen an e hal en die Banken
gewöhnlich eine Bewe ungsgu sch i in Höhe on 60 P ozen de Di e enz
zwischen dem B u obei ag jede Bank und de en an eiligen lau enden
Geschä skos en und Ve siche ungsVe lus en. Die Behö de wü de jede Bank
in eine on d ei Risikoka ego ien eino dnen: no males, hohes und seh
hohes Risiko. Banken in de Ka ego ie mi no malem Risiko e hiel en die
olle Bewe ungsgu sch i ; die Banken mi hohem Risiko 50 P ozen ; die
mi seh hohem Risiko wü den keine Gu sch i e hal en. Die FDIC echne
dami , daß die übe wäl igende Meh hei de Banken in die No malka ego ie
iele. Sie wü de zudem meh e e K i e ien he anziehen, um die Banken den
e schiedenen Risikoka ego ien zuzuo dnen. Das wich igs e is das Eigen-
kapi al eine Bank. Seine Angemessenhei häng on de Risikolage eine
Bank ab, auch wenn das Risiko zugegebene maßen nich p äzise meßba is .
Die FDIC be ü wo e eine Eigenkapi alquo e on 5 P ozen ; sie wü de
jedoch zumindes eine S anda dquo e on 3 P ozen zug unde legen11.
Danach wä en Banken mi Eigenkapi alquo en un e 3 P ozen au oma isch
in de höchs en Risikoka ego ie zu plazie en. Diese S anda d wä e jedoch
nu au die Eino dnung de K edi ins i u e in die Risikoka ego ien anzu-
wenden; e wü de nach Au assung de FDIC wah scheinlich inne halb de
nächs en Jah e au 5 P ozen e höh we den.
Eine wei e e Ka ego ie is das K edi isiko. Die FDIC schläg o , die
sogenann en „klassi izie en" Ak i a („subs anda d" K edi e + 0,5 x
d ama ischen, abe pe e ie enden E ek au die Ak i i ä en de e siche en Ins i-
u e, einschließlich de C edi Unions, ha . Ein übe zeugende es A gumen wä e, daß
Risiko-Ra ings eine schlech e e Wi kung au den p i a en Sek o hä en als isikoun-
abhängige P ämien.
11 Die FDIC weis da au hin, daß on e schiedenen Sei en die No wendigkei
eine Eigenkapi alquo e de Banken on 5 P ozen nich akzep ie wi d, und eine
Anzahl g oße Banken mi nied ige en Eigenkapi alquo en a bei e en.
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128 Be ich e
De FHLBB-Be ich disku ie eine Reihe on Möglichkei en, die e ek-
i e Deckung de Einlagen e siche ung zu e inge n; e b ing jedoch
keine konk e en Emp ehlungen. Am ein achs en wä e es, nich s zu un, und
so du ch die In la ion und den zunehmenden Wohls and die du chschni li-
che Einlagenhöhe und dami auch die Zahl de nich e siche en Einlege
ans eigen zu lassen. De FHLBB disku ie auch modi izie e Auszahlungs-
und Ko e siche ungs o schläge, die denen de FDIC e gleichba sind. Ein
ande e Vo schlag wü de Sich einlagen zwa olls ändig abdecken, die Ve -
siche ungsdeckung ü Te mineinlagen hingegen beg enzen. Diese Vo -
schlag be ücksich ig , daß Sich einlagen jede zei ohne Ve lus abgezogen
we den können, Te mineinlagen bei o zei igem Abzug hingegen einen
ühlba en S a zins e u sachen. Deshalb wü den Te mineinlege ih e Gel-
de kaum schon beim e s en Anzeichen on P oblemen abziehen.
Die NCUA un e s ü z die Ein üh ung eines Selbs behal s bei de Ve si-
che ung. Dies bedeu e , daß zumindes de e s e, on einem C edi Union-
Mi glied gehal ene An eil nich e siche sein soll e, um so den Mi gliede n
einen g öße en Teil des Risikos zu übe agen. Die NCUA bezi e das
du chschni liche Kon o in ih em Be eich - mi Ausnahme wenige C edi
Unions, die on Fi men ge agen we den - au wenige als 50000 Dolla .
Deshalb könn en bei den meis en C edi Unions auch Ve suche ehlschla-
gen, g öße en Einlege n g öße e Aus all isiken zuzuo dnen. Die NCUA i
zu Zei nich ü eine Ände ung de Ve siche ungss uk u ü Fi men-C e-
di Unions ein.
VI. P i a e Einlagen e siche ung
Ein wei e e Weg, die disziplinie ende Wi kung des Ma k es au e si-
che e Einlagenins i u e zu e höhen, üh übe die Ein üh ung on p i a en
Ve siche ungen an S elle de ö en lichen Einlagen e siche ung. Die Au -
assungen hinsich lich diese Op ion hängen da on ab, wie die einzelnen
Agen u en ih e Ve an wo ung sehen und wen sie e siche n. Die FDIC e -
siche iele Banken mi Ak i a übe 1 M d. Dolla und mein , ü die Soli-
di ä des na ionalen Finanzsys ems e an wo lich zu sein. Sie bezwei el ,
daß p i a e Fi men die Kapazi ä en hä en, g öße e Banken zu e siche n,
und sieh keine Gewäh da ü , daß diese das Finanzsys em schü zen könn-
en. Die ypische, on de NCUA e siche e C edi Union is im Gegensa z
hie zu klein, und die Behö de emp inde keine Ve an wo ung hinsich lich
des Schu zes des Finanzsys ems. Im üb igen sind meh als 3000 C edi
Unions be ei s on ande e Sei e als de Bundes egie ung e siche . Die
NCUA un e s ü z diese al e na i en Ve siche ungslösungen und glaub ,
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Be ich e 129
daß die Fede al C edi Unions die Wahl haben soll en, eine diese Al e na-
i en an S elle de Bundes e siche ung zu übe nehmen. De FHLBB un e -
s ü z die Idee de p i a en Einlagen e siche ung; e bezwei el jedoch, daß
die Bundes e siche ung au diesem Wege olls ändig e se zba sei.
Lau FDIC können wede Selbs e siche ung du ch die Banken noch p i-
a e Ve siche ungsgesellscha en einen adäqua en E sa z ü die Bundes-
e siche ung bie en. Ih es E ach ens is die Selbs e siche ung unzu ei-
chend, da sie in Zei en inanzielle Anspannung einen Dominoe ek e u -
sache. P i a e Ve siche ungsgesellscha en sind ih es E ach ens schon des-
halb unzu eichend, weil es ihnen an inanziellen Möglichkei en mangel ,
Banken zu e siche n. Die FDIC me k an, daß das agg egie e Kapi al alle
inländischen Sach- und Ha p lich e siche ungen unge äh 68 M d. Dolla
be age. Fü die meis en on ihnen gel e im üb igen eine gese zliche Eigen-
kapi alg enze on 10 P ozen hinsich lich des Exposu es p o Einzel isiko22.
Un e Be ücksich igung alle Fak o en wü den die meis en inländischen
p i a en Ve siche ungen jedes Ins i u mi Be ägen zwischen 1 und 2 M d.
Dolla e siche n können23. Die Behö de e weis dann au zwei ela i
g oße, in New Yo k Ci y domizilie ende Geschä sbanken mi jeweils
15 M d. Dolla an nich e siche en inländischen Einlagen. Da übe hinaus
hä en auch zahl eiche kleine e Ins i u e e hebliche Volumina nich e si-
che e Einlagen, mi denen die Gesam kapazi ä des inländischen p i a en
Ve siche ungssek o s übe o de wä e.
Die FDIC e weis auch au das Rech p i a e Ve siche ungsgesellscha -
en, An äge anzunehmen ode zu ückzuweisen und auch Ve siche ungen
ohne Angabe on G ünden zu beenden. Solche Ve hal ensweisen hä en
des abilisie ende Wi kungen au den Bankensek o . Die Behö de disku ie
auch ande e P obleme mi p i a en Ve siche ungen. Sie heb he o , daß die
Bundes egie ung besse en Zugang zu ele an en Da en habe und p i a e
Ve siche e schon ela i g oß sein müß en, um egional di e si izie e
G uppen on Banken e siche n zu können. P i a e Ve siche ungsgesell-
scha en in es ie en im üb igen in wenige liquide und isiko eiche e
Ak i a als die FDIC und könn en mögliche weise Bankenzusammenb üche
nich so schnell handhaben wie die Bundes egie ung. Die FDIC habe zwa
le z lich nich s gegen p i a e Ve siche ungen ü nich e siche e Einlagen
22 Die FDIC weis in eine Fußno e da au hin, daß sie ih e Analyse au inländische
Ve siche ungsgesellscha en besch änk , weil die meis en ausländischen Ve siche e
en wede keine Finanzga an ien übe nehmen könn en ode sie nich übe nehmen
woll en.
23 Wei e e be ücksich ig e Fak o en sind inländische p i a e Rück e siche ungs-
gesellscha en und in e ne maximale Exposu eg enzen p i a e Ve siche ungsgesell-
scha en.
9 K edi und Kapi al 1/1985
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130 Be ich e
einzuwenden, sie un e s ü ze jedoch auch keine g öße en Ini ia i en de
Regie ung zu En wicklung p i a wi scha liche Einlagen e siche ungen.
Nach dem FHLBB is die olls ändige Subs i u ion ö en liche du ch p i-
a e Ve siche ungen nich p ak izie ba , eine eilweise Subs i u ion wä e
hingegen o eilha . E sieh meh e e Vo eile p i a e Ve siche ung. P i-
a e Regulie ung wü de ö en liche Regulie ung in gewissem Maße e se zen.
Die P eisse zung du ch p i a e Ve siche ungen wü de alsche An eize im
momen an gegebenen isikounabhängigen P eissys em eliminie en. De
E sa z ö en liche du ch p i a e Ve siche ung könn e auch die ökonomi-
sche E izienz e besse n und die Belas ung des Bundes e mögens im Falle
on Bankkonku sen e inge n. Nach dem Be ich könn en p i a e Ve si-
che ungen d ei on ie Ge ah en, denen p i a e Banken ausgese z seien,
abdecken: die Ge ah on Bankübe ällen und des Be ugs du ch Außens e-
hende Un e schlagungen du ch Mi a bei e und ode on Managemen eh-
le n. Das einzige Risiko, das p i a e Fi men nich abdecken könn en, sei das
de Unzulänglichkei de na ionalen mak oökonomischen Poli ik.
De FHLBB disku ie sowohl den g oben En wu eines kombinie en
p i a en und ö en lichen Ve siche ungssys ems als auch einige Einzelp o-
bleme, mi denen ein solches Sys em kon on ie wä e. Die Behö de schläg
o , die Bundes egie ung solle Kon en bis zu eine bes imm en G enze
ga an ie en und p i a e Ve lus e im Falle alsche mak oökonomische
Poli ik beg enzen. Einlagen jensei s de Bundesga an ie hä en p i a e Ve -
siche ungsgesellscha en un e Be ücksich igung eine Ve lus g enze im
Falle eine na ionalen Ka as ophe abzudecken.
Nach Meinung des FHLBB könn en in einem Mischsys em meh e e P o-
bleme au e en. So käme es eine sei s da au an, Regeln zum Schu z des
E messens de Behö den hinsich lich on Ins i u schließungen au zus ellen.
Ande e sei s wä en p i a e Ve siche e o g oßen Ve lus en du ch nich
schnell genug geschlossene insol en e Ins i u e zu schü zen. Ein wei e es
P oblem is die Regulie ung p i a e Ve siche e . De FHLBB mein , de
Ve siche ungsschu z könn e on den exis ie enden Ve siche ungsgesell-
scha en ode abe on neuen Ve siche ungsgesellscha en au Gegensei ig-
kei , die on den e siche en Ins i u en zu g ünden wä en, angebo en we -
den. In jedem Falle wä e eine bes imm e Regulie ung no wendig, die sich
eng an die Regulie ung exis ie ende Ve siche ungsgesellscha en anlehnen
soll e. De FHLBB sieh du chaus das po en ielle P oblem ad e se Selek-
ion sowohl ü die Ve siche e als auch ü die Ve siche en. Einzelne Ins i-
u e woll en mögliche weise nu wäh end ökonomische P oblemzei en e -
siche sein; ande e sei s wä en Ve siche ungsgesellscha en mögliche -
weise nu wäh end P ospe i ä szei en da an in e essie , Ve siche ungs-
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Be ich e 131
schü z anzubie en. Dieses P oblem de Ve siche e könn e abe nach dem
Be ich dadu ch e mieden we den, daß bei Bundesins i u ionen e siche -
en Ins i u en zu Au lage gemach wü de, sich bei p i a en Ve siche e n zu
e siche n. Die P obleme e siche e Ins i u e ließen sich im üb igen
dadu ch lösen, daß de p i a e Ve siche e zwa be ech ig wä e, die Ve si-
che ung zu kündigen, e jedoch gleichzei ig inne halb eine bes imm en
Kündigungs is in de Ha ung e bliebe.
VII. Ande e Mi el zu E höhung ma k wi scha liche Disziplin
FDIC und FSLIC schlagen meh e e Wege o , au denen p i a wi scha -
liche Disziplin auch ohne Ve inge ung de Einlagen e siche ungsdeckung
ode Ein üh ung p i a e Ve siche ung e höh we den könn e. Die e si-
che en Ins i u e könn en beispielsweise e s ä k nach angiges Ha kapi al
nu zen. So disku ie die FDIC die Ve wendung nach angige Ve bindlich-
kei en im Zusammenhang mi e idie en Eigenkapi als anda ds. Sie
bes eh jedoch da au , daß nach angiges Ha kapi al kein Subs i u ü
Eigenkapi al sei, da de a ige Ve bindlichkei en nich an lau enden Ve lu-
s en eilhä en. Die FDIC se z sich jedoch ü eine e s ä k e Nu zung des
nach angigen Ha kapi als ein, da ih e eigenen Ve lus e im Falle eines
Bankkonku ses dadu ch e inge wü den. Sie will nach angiges Ha ka-
pi al zwa nich im Momen nu zen, häl abe die Idee eine Be ücksich i-
gung zusä zlich zu ode in Ve bindung mi den disku ie en Vo schlägen
eine Risikobe eiligung de Gläubige ü ge ech e ig 24. Zusä zlich zu
Diskussion de e s ä k en Nu zung nach angigen Ha kapi als du ch S & L
e ö e de FHLBB auch die No wendigkei ü S & L-Eigen üme ,
g öße e Kon olle auszuüben. D ei p i a e G uppen hä en einen An eiz,
das Risiko e hal en on Th i s zu beobach en: die Gläubige eines Ins i-
u s, seine Eigen üme und seine Manage . Inne halb on O ganisa ionen
au Gegensei igkei sei die Eigen üme s ellung zu e schwommen, um eine
e ek i e Kon olle auszuüben. Eigen üme solche Un e nehmen wü den
da übe hinaus keinen Anlaß sehen, die Risikolage ih es Ins i u s zu beob-
ach en, da sie im Falle eines Konku ses nich unbeding e was e lie en
wü den25. Im Gegensa z zu O ganisa ionen au Gegensei igkei könn en
Ak iengesellscha en ih en Manage n Op ionen au Ak ien anbie en; diese
könn en den An eiz zu Risikoübe nahme eduzie en, da de We diese
24 Die Bezugnahme au o he disku ie e Vo schläge is ein di ek e Hinweis au
die Vo schläge zu modi izie en Auszahlung und Ko e siche ung, die be ei s in
diesem Au sa z disku ie wu den.
25 Die Eigen üme eine O ganisa ion au Gegensei igkei sind ih e Einlege .
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132 Be ich e
Op ionen le z endlich om lang is igen We de Gesellscha abhänge. De
FHLBB schließ mi de Fes s ellung, daß S & L in s ä ke em Maße ma k -
wi scha liche Disziplin ausgese z wä en, wenn sie aus O ganisa ionen
au Gegensei igkei in Ak iengesellscha en umgewandel wü den.
VIII. O enlegung de Finanzsi ua ion
Aus eichende Publizi ä de inanziellen Si ua ion is siche zus ellen,
wenn ma k wi scha liche Disziplin au die e siche en Ins i u e wi ken
soll. Alle d ei Behö den e kennen die Bedeu ung de O enlegung de
Finanz e häl nisse an, sind abe anscheinend mi dem gegebenen Ausmaß
im allgemeinen zu ieden. Da übe hinaus sind FDIC und NCUA de Au -
assung, daß die Haup e an wo lichkei ü angemessene Ve ö en lich-
ungen bei den einzelnen Ins i u en liege26.
Die FDIC weis da au hin, daß Ve ö en lichungen übe die Finanzsi ua-
ion die Ma k disziplin e besse e und Einlege sowie ande e Kunden o
Bankkonku sen schü ze. Die FDIC me k jedoch an, daß die Meldep lich
eine Kos enbelas ung ü die Bank da s elle, insbesonde e, wenn zu e ö -
en lichende In o ma ionen nich ou inemäßig auch zu Nu zung du ch das
Managemen e s ell wü den. Fü die b ei e Ö en lichkei bes ehe au g und
de 100 000 Dolla -Ve siche ungsdeckung keine No wendigkei , die Finanz-
posi ion eine Bank zu un e suchen. Die FDIC glaub , daß einige e mein -
lich kenn nis eiche Nu ze , wie kleine e Fi men und Regie ungss ellen, die
lau end e ügba en Da en im üb igen nich wi klich nu zen wü den. Die
Behö de will jegliche Ve ö en lichung au die Bedü nisse de jenigen zuge-
schni en sehen, die diese In o ma ionen a sächlich nu zen wü den. Was
die Bedenken be i , e ö en lich e Finanzin o ma ionen könn en Übe -
eak ionen in de Ö en lichkei und Bankpaniken auslösen, mach die
FDIC hie zu gel end, daß Ve ö en lichungen ü gu ge üh e Banken bes-
se seien als eine Umwel olle Ge üch e und Halbwah hei en.
Die FDIC p äsen ie E gebnisse on Diskussionen mi Bankkunden, die
momen an e ügba e Da en nu zen. Diese Kunden schlagen o , die Ban-
ken soll en konsis en e e Da en übe die K edi quali ä e ö en lichen und
beklagen sich übe den zu wei en Abs and zwischen dem Bilanzie ungs-
s ich ag und dem Zei punk de Ve ö en lichung on Geschä sbe ich en.
Die FDIC o de die Ve aulichkei on P ü ungsbe ich en de Bankau -
sich ; die E gebnisse adminis a i e Maßnahmen hingegen soll en im Bun-
26 Eine wei e üh ende Diskussion on Publizi ä sp oblemen inde sich in dem
Sonde he zu Geschä sbankenau sich , Fede al Rese e Bank o A lan a, Economic
Re iew, No embe 1983.
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Be ich e 133
desanzeige e ö en lich we den. Ih es E ach ens sei eine aus eichende
Publizi ä zwa wünschenswe , es ehle jedoch ih und ih en Schwes e be-
hö den die Be ugnis, die hie zu no wendigen Ve ö en lichungen zu e an-
lassen27. Die FDIC s ebe eine de a ige Be ugnis auch nich an, weil sie
da on ausgehe, daß aus eichende Ve ö en lichungen im Ve an wo ungs-
be eich de Banken liegen wü den.
De FHLBB mein s a dessen, e siche e Einlege benö ig en keine
In o ma ionen übe die inanziellen Ve häl nisse eine Bank, weil sie diese
doch nich nu zen wü den. De Be ich weis wei e da au hin, daß nich
e siche e Einlege die inanziellen Ve häl nisse eines e siche en Ins i-
u s nich p ü en wü den, wenn sie sich da au e lassen könn en, daß p ak-
isch alle Einlagen gesiche seien. De Be ich ges eh zu, daß e ö en -
lich e Finanzin o ma ionen einige ma ginale Ins i u e dadu ch schwächen
könn en, daß Einlege ih e Einlagen abziehen wü den. E behaup e jedoch,
daß die In o ma ion nich e siche e Einlege das Sys em in seine
Gesam hei dadu ch s ä ken wü den, daß Banken on übe mäßige Risiko-
übe nahme abgehal en wü den. De Be ich s ell es , daß die In o ma ion
de An eilseigne eines Ins i u s g öße e Ma k disziplin bewi ken könn e,
wenn die An eilseigne isikoa e s seien; e weis jedoch da au hin, daß
de a ige Disziplin bei O ganisa ionen au Gegensei igkei nich gegeben
sei. De FHLBB is de Au assung, daß im allgemeinen jegliche In o ma io-
nen zu E mi lung isikobes imm e Ve siche ungsp ämien de Ö en lich-
kei zugänglich gemach we den soll en. De Ve ö en lichung de E geb-
nisse on s aa lichen Bankp ü ungen und adminis a i en Maßnahmen
s eh e alle dings zöge nd gegenübe , weil de Ma k seines E ach ens seine
eigene Meinung hinsich lich de Si ua ion eines Ins i u s bilden soll e; e
be ü ch e , e ö en lich e Behö denu eile könn en unge ech e ig e Wi -
kungen haben.
Die NCUA s ell es , daß die nach Bundes ech zugelassenen C edi
Unions ih e Bilanz, die Gewinn- und Ve lus echnung sowie eine Au s el-
lung übe ällige K edi e mona lich e ö en lichen müß en, wäh end
ande e e siche e Ins i u e nu ie eljäh lich ode halbjäh lich zu be ich-
en hä en. De Be ich beme k auch, daß Mi gliede on C edi Unions in
Au sich s ä en und ande en G emien e e en seien. Die NCUA glaub , die
Haup e an wo ung ü adäqua e Ve ö en lichungen müsse bei den ein-
27 Die ande en, mi de Bankenau sich be aß en Behö den, sind das O ice o he
Comp olle o he Cu ency und das Fede al Rese e Sys em. Die d ei Behö den
haben die Be ugnis, die zu Ausübung ih e Au sich s unk ionen no wendigen In o -
ma ionen zu sammeln, und jede Wi kung, die sie au Bank e ö en lichungen haben,
is Aus luß diese Be ugnis.
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134 Be ich e
zelnen C edi Unions und ih en Mi gliede n liegen. Die einzige, on de
NCUA in Be ach gezogene Ände ung is die En wicklung eines G uppen-
a ing-Sys ems, das es den einzelnen C edi Unions e lauben wü de, sich
mi ande en zu e gleichen.
IX. Die Angemessenhei de Ve siche ungs onds
Im Zusammenhang mi Übe legungen zu Kon olle de Risikolage eine
Bank be assen sich die Be ich e auch mi adminis a i en F agen, wie z.B.
de Angemessenhei de einzelnen Ve siche ungs onds. Die Di ek i e des
Kong esses e lang on den Ve siche ungsins i u ionen nu eine P ü ung
de Risiken au g und e höh e Einlagen e siche ung. Alle d ei Behö den
haben da übe hinaus auch die Angemessenhei ih e Kapi almi el im Hin-
blick au ih e heu ige Risikolage analysie .
Die FDIC sieh ih e Kapi almi el als aus eichend an. De FHLBB nimm
nich zu Angemessenhei seine Kapi almi el S ellung; e disku ie
jedoch e schiedene Wege, jegliche e kennba e Unangemessenhei zu elimi-
nie en. Die NCUA is de Au assung, ih e Kapi almi el soll en e höh we -
den und leg einen en sp echenden En wu o .
Nach Au assung de FDIC gib es keine wissenscha liche Basis, um die
Angemessenhei ih es Ve siche ungs onds zu e mi eln. Das Ve häl nis
ih e Kapi almi el zu den e siche en Einlagen un e schä ze die Angemes-
senhei des Fonds, da die FDIC ypische weise die Übe nahme de Einlagen
allie e Banken du ch eine gesunde Bank a angie e. Auße dem seien e -
siche e Einlagen nu eine un olls ändige Maßg öße ü die de ac o e si-
che en Ve mögenswe e, weil die meis en Bankzusammenb üche du ch die
sogenann e „Pu chase and Assump ion"-Me hode gehandhab wü den.
Deshalb beein lusse eine E höhung de gese zlichen Ve siche ungsg enze
ü Einlagen mögliche weise nich die Angemessenhei de Fondsmi el. Die
FDIC me k auch an, daß sie ih e Ve lus e du ch ech zei ige Schließung
eine Bank beg enzen könne, be o de en Eigenkapi al in einem wesen li-
chen Maße nega i we de. In de Ve gangenhei habe die FDIC Ve lus e in
Höhe on 4 P ozen de Ak i a de in Konku s gegangenen Banken (9 P o-
zen bei Be ücksich igung en gangene Zinsen) hinnehmen müssen. Sie
e wa e jedoch kün ige Ve lus e in de G ößeno dnung on 9 bis 10 P ozen
diese Ak i a. Sie e s a e o de Bewe ungsgu sch i übe 50 P ozen
ih es Ne obei agseinkommens, so daß sie in wi scha lich e ände en
Zei en ih e Mi el e höhen könn e, ohne au ih e Rücklagen zu ückg ei en
zu müssen.
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Be ich e 135
Die Liquidi ä de Fonds sei eben alls wich ig. Die FDIC gib an, sie mini-
mie e ih e an ängliche Ba auszahlung bei Bankzusammenb üchen du ch
die Anwendung de „Pu chase and Assump ion" -Me hode und du ch Zah-
lungs e sp echen gegenübe den E we be n de allie en Banken. Sie habe
sich zu Liquidi ä sbescha ung o Konku sein i auch de Diskon mög-
lichkei bei den Fede al Rese e Banken bedien , insbesonde e im Fall de
F anklin Na ional Bank.
Die meis en de on de FDIC in diesem Be eich emp ohlenen Ände un-
gen sind echnische Na u und beziehen sich au die Basis ü die Be ech-
nung on Einlagen e siche ungsp ämien. Ein bedeu ende Vo schlag is ,
die Möglichkei de FDIC, im No all om Finanzminis e ium 3 M d. Dolla
zu leihen, im Ein e nehmen mi dem Finanzminis e zu e höhen. Eine wei-
e e wesen liche Emp ehlung is , die Ve siche ung de US-Filialen auslän-
dische Banken zu übe p ü en. Die FDIC sieh sich nich in de Lage, die
Gesam si ua ion diese Banko ganisa ionen einzuschä zen und bezwei el ,
Einlagenabzüge on diesen Filialen bei poli ischen Schwie igkei en e hin-
de n zu können. Schließlich mein sie, ih e Emp ehlung eine a iablen Ein-
lagen e siche ung und ih e Ve suche, angemessene Publizi ä zu e eichen,
wä en jeweils au die Gesam bank anzuwenden, um e ek i zu sein.
De FHLBB be ich e on eine Zunahme de Rücklagen de FSLIC,
obgleich die Un e s ü zungskos en 1981 und 1982 d ama isch anges iegen
seien. E ha zwei Simula ionen du chge üh , um die Angemessenhei
seine Rücklagen ü 1983 und 1984 zu bes immen. Das nega i e Szena io
basie da au , daß in diesen Jah en die Rendi en de Scha zb ie e 13,5%
und die P ime Ra e 17,25% be agen wü den. Au de Basis diese Annah-
men wü den 1290 S & L mi Ak i a on unge äh 284 M d. Dolla in Kon-
ku s gehen. Die Behö de ü ch e , ih Fonds wü de nich zu Bewäl igung
diese K ise aus eichen, auch wenn die Ve lus e de FSLIC nu einen B uch-
eil de Ak i a de allie en Banken ausmach en. Das zwei e Szena io olg
de P ognose des O ice o Managemen and Budge (OMB) und geh on
eine Rendi e on 9% ü Scha zanleihen und eine P ime Ra e on 11,75%
aus. Un e diesem Szena io käme de S & L-Sek o in seine Gesam hei im
zwei en Qua al 1983 in die Gewinnzone; dann wü den wenige als 200 S &
L mi Ak i a on wenige als 40 M d. Dolla allie en. De FHLBB mein ,
au de Basis de Annahmen des OMB aus eichende Mi el zu Bewäl igung
de e wa e en Konku se zu besi zen28.
28 Die P ognosen des OMB haben sich bis Ende 1983 als zu e end e wiesen. Im
Augus 1984 lagen jedoch die T easu y Bill Ra e bei 11 P ozen und die P ime Ra e
bei 13 P ozen (Anm. des Übe se ze s).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19
136 Be ich e
De FHLBB me k an, e könne die FSLIC-Ve lus e minimie en, wenn
Ins i u e geschlossen wü den, sobald de en Eigenkapi al Null e eiche. Das
o handene Rechnungswesen gäbe jedoch keine Auskun übe das ak uelle
Eigenkapi al eines Ins i u s, sonde n nu übe seinen Ve gangenhei swe .
De FHLBB wü de zwa die Bilanzie ung au de Basis on Ma k we en als
Hil e bei de Bes immung des Zei punk es, zu dem ein Ins i u zu schließen
wä e, beg üßen; e is im üb igen abe nich de Au assung, daß Ins i u e
schon au oma isch zu schließen wä en, wenn ih Eigenkapi al au Null
absinken wü de. De Be ich behaup e , es sei zu e wa en, daß iele S & L
mi nega i em Eigenkapi al au Basis de gegenwä ig gel enden Ma k en-
di en und -kos en und un e Einbeziehung de gegebenen ö lichen Lage,
ih e O ganisa ion und ih es Managemen s in Zukun e ag eich sein
könn en29. Hä e man jede S & L mi nega i em Eigenkapi al geschlossen,
wä en nahezu alle S & L wäh end de le z en Jah e da on be o en gewe-
sen.
De FHLBB-Be ich p äsen ie neun e schiedene Wege, eine mangelnde
Angemessenhei des Ve siche ungs onds zu besei igen, und konzen ie
sich dann au die Nach eile zweie Ansä ze: nämlich e s ä k e Regulie ung
und e inge e Deckung du ch die FSLIC. Nach dem Be ich ließe sich die
Angemessenhei des Fonds zwa e besse n, wenn die FSLIC Finanz u u es
zum Hedgen on Zinsände ungen nu zen wü de. Jedoch seien einzelne
S & L besse als die FSLIC zum Hedgen ih e Posi ionen in de Lage. Die
Behö de üh ün wei e e Re o men au , die sie zum Teil an ande en S el-
len ih es Be ich s emp iehl . Diese ün Maßnahmen sind: e höh e Eigenka-
pi alauss a ung bei S & L, e besse e In o ma ionen übe den Ma k we
on S & L, g öße e Flexibili ä in de Handhabung on Bankzusammenb ü-
chen, isikobes imm e P ämien und eine Anhebung des P ämienni eaus.
De Vo schlag, die Lau zei en de Fondsak i a zu e inge n, is be ei s
ealisie , und de Be ich emp iehl , dami o zu ah en.
29 De Be ich üh nich aus, ob dabei au S & L mi nega i em Eigenkapi al au
de Basis on Buchwe en ode bei Zug undelegung on E agswe en Bezug genom-
men wi d. Soll e de Be ich sich au S & L mi nega i em Eigenkapi al nach Buch-
we en beziehen, handel e es sich hie um eine zu e ende Fes s ellung. S & L mi
nega i em Eigenkapi al nach Buchwe en, die jedoch au Basis de gegebenen Ma k -
bedingungen e ag eich ope ie en könn en, haben höchs wah scheinlich einen posi-
i en E agswe . Eine S & L mi posi i em Eigenkapi al au E agswe basis soll e
nich geschlossen we den. Bezöge sich de Be ich jedoch au S & L mi nega i em
Eigenkapi al au E agswe basis, wä e die A gumen a ion des FHLBB ang ei ba .
Eine un e lassene Schließung diese S & L wü de ihnen e lauben, mi S aa sgelde n
um eine wi scha liche Ve besse ung ih e Lage zu spielen. Soll e die S & L dann
nämlich nich e agb ingend we den, wü de de S aa alle Ve lus e agen.
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Be ich e 137
Die NCUA weis da au hin, daß sie ohne Zuschuß zum G ündungskapi al
en s anden sei, wäh end FDIC und FSLIC Kapi al on de Bundes egie ung
e hal en hä en. Als sie gebilde wu de, wä e man on de Ho nung ausge-
gangen, daß ge inge Ve lus e und Fondszu lüsse diesen bis au 1 P ozen de
An eile an C edi Unions e höhen wü den. Diese E wa ung habe sich
jedoch nich e üll : De Um ang des Fonds habe sich ielmeh in jedem de
e gangenen d ei Jah e e inge . Die NCUA emp iehl dahe , nach
Abs immung inne halb diese Ins i u sg uppe, C edi Unions die Möglich-
kei zu geben, ih en Fonds mi eine einmaligen Umlage in Höhe on 1 P o-
zen de e siche en An eile zu kapi alisie en.
Zusammen assung
USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung
aus de Sich on Ve siche ungs äge n
Dem US-Kong eß is deu lich gewo den, daß die Rolle de Einlagen e siche ung
o z de we ollen Diens e, die sie den Ve einig en S aa en geleis e ha , inne halb
eines de egulie en Finanzsys ems übe p ü we den soll e. De Ga n-S . Ge main-
Ac ha on FDIC, FHLBB und NCUA eine solche Übe p ü ung und die Emp ehlung
on Ve besse ungs o schlägen e lang . Alle d ei Einlagen e siche ungsbehö den
sind de Au assung, die Einlagen e siche ung übe zwa nach wie o eine we olle
Funk ion aus, einige Re o men seien jedoch wünschenswe .
Die FDIC a o isie meh e e Re o men. Sie un e s ü z die Idee eine s aa lichen
Einlagen e siche ung mi a iablen P ämien, um so im Hinblick au die S uk u de
Ve siche ungsp ämien Gleichhei zwischen den Banken zu e eichen. Sie echne
jedoch nich dami , daß ih Vo schlag die Risikolage de Banken wesen lich angie en
wü de. Diese Behö de be ü wo e auch eine Ve inge ung des den g oßen Einlege n
de ac o gewäh en Ve siche ungsschu zes, um so de en An eiz zu e höhen, die Risi-
kolage de e siche en Ins i u e zu übe wachen. Die FDIC wü de die Ve ö en li-
chung bankau sich liche Maßnahmen, die einzelne Banken be e en, beg üßen.
De FHLBB un e s ü z eine Einlagen e siche ung mi a iablen P ämien sowie die
He anziehung p i a e Ve siche ungen, um die Th i s zu Ve inge ung ih es Risiko-
exposu es anzuhal en. E is wei e hin de Au assung, daß Th i s übe eine höhe e
Kapi alauss a ung e ügen und ih e Eigen üme und Di ek o en eine ak i e e Rolle
hinsich lich de Kon olle de Risikolage ih e Ins i u e übe nehmen soll en.
Die NCUA glaub , die Risiken de C edi Unions dadu ch e inge n zu können,
daß die C edi Unions, die g oße Kon en (übe 50000 Dolla ) an sich ziehen, meh ü
ih e Einlagensiche ung zahlen müß en und daß de e s e Geschä san eil eines jeden
Mi glieds nich e siche wü de. Sie wü de es den nach Bundes ech zugelassenen
C edi Unions übe lassen, die ö en liche du ch eine p i a e Einlagen e siche ung zu
subs i uie en. Sie be ü wo e eine einmalige einp ozen ige Umlage au die
Geschä san eile de C edi Unions, um so die Kapi alisie ung des NCUA-Fonds zu
e höhen.
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