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Bemerkungen zum Geldmarkigeschehen seit 1975

Abstract

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Bemerkungen zum Geldmarkigeschehen seit 1975

Author: Herrmann, Armin
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1980
DOI: 10.3790/ccm.13.3.391
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/292874/1/ccm.13.3.391.pdf
He mann, A min
A icle
Beme kungen zum Geldma kigeschehen sei 1975
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: He mann, A min (1980) : Beme kungen zum Geldma kigeschehen sei 1975,
K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 13, Iss. 3, pp. 391-401,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.13.3.391
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/292874
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Beme kungen zum Geldma k geschehen sei 1975
Von A min He mann, München
I. Einlei ende Übe blick
Fü den deu schen Geldma k wa en die zu ückliegenden Jah e sei
1973 eine Phase in ensi e Wei e en wicklung. Au die Hochzins-
pe iode de Jah e 1973/1974 mi ih e Geldma k hek ik olg e ein Zei -
abschni uhigen Geldma k geschehens und ela i nied ige Geld-
ma k sä ze. Im F ühjah 1979 egis ie e man wiede eine T end-
wende, bei den länge en Lau zei en schon e was ühe . Sei he is die
Tendenz de au dem Geldma k zuges andenen Zinsen nach oben
ge ich e ; die Geldma k sä ze haben wiede das Lau en gele n ! Zum
Zei punk de Ab assung dieses Au sa zes (Ap il 1980) kann be ei s on
eine neuen Hochzinsphase gesp ochen we den, die 1979 begonnen ha
und de en Ende noch nich in Sich is .
S ell man in zei liche Folge die Sä ze ü 3-Mona s-Geld de Jah e
1975 - 1979 in Fo m eine Ku e da , so e gib sich olgendes Bild: Fü
die e s en Mona e des Jah es 1975 egis ie man eine „Zi e ku e",
die bis e wa Mi e des Jah es k ä ig äll . Dann bleib de Ku en-
e lau uhig bis zum F ühjah 1979, um sodann einige hek ische Au -
wä ssp ünge nach G ünde ak iena zu machen. De höchs e Punk
de Ku e äll au das Jah esende 1979.
Da es keine Zahlen gib , an denen die Be eiligung de einzelnen
Bankeng uppen am Geldma k geschehen p äzise abzulesen wä e, muß
man sich mi „Nähe ungswe en" begnügen, die sich au g und de ku z-
is igen Ak i - und Passi posi ionen de Bankeng uppen im In e -
bankgeschä e mi eln lassen1. Danach sind die g oßen Bankeng uppen
ü die Geldma k jäh e 1975 - 1979 wei übe wiegend wie olg de
Gebe - bzw. Nehme sei e zuzuo dnen2:
1 Wegen Einzelhei en gl. A. He mann, „Die Geldma k geschä e", F ank-
u 1979, S. 60 .
2 De Zuo dnung lieg Zahlenma e ial zug unde, das den s a is ischen
Beihe en zu den Mona sbe ich en de Deu schen Bundesbank en nommen
wo den is .
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392 A min He mann
Gebe sei e Nehme sei e
G oßbanken Regionalbanken
Genossenscha ssek o P i a banken
Realk edi ins i u e Teilzahlungsbanken
Zweigs ellen ausländische
Banken
De Spa kassensek o und die K edi ins i u e mi Sonde au gaben
wa en wechselnd au de Gebe - und de Nehme sei e.
II. Meh Geldma k egulie ung du ch die Bundesbank
Haup ziel dieses Bei ages is es, Neue ungen au dem deu schen
Geldma k sei de Hochzinspe iode in den Jah en 1973/1974 au zuzei-
gen. Dabei muß man gleich zu Beginn die Ta sache e wähnen, daß es
o allem — o jedem ande en Geldma k eilnehme — die No en-
Die Geldma k sä ze de Jah e 1975 - 79
(Nied igs - und Höchs sä ze)
Tagesgeld
ungewich-
e e Qua -
alsdu ch-
schni
D ei-
mona s-
geld
ungewich-
e e Qua -
alsdu ch-
schni
1975 3. Qua al 0,5-5,7 3,44 3,5 - 5,0 4,16
4. Qua al 1,0-4,7 3,55 3,9 - 4,4 4,13
1976 1. Qua al 2,5-4,0 3,50 3,5 - 4,1 3,80
2. Qua al 1,0-4,7 3,61 3,4 - 4,4 3,84
3. Qua al 3,3-4,7 4,34 4,2-4,7 4,53
4. Qua al 0,5-9,5 4,09 4,5 - 5,1 4,82
1977 1. Qua al 3,8-4,7 4,49 4,6 - 4,9 4,74
2. Qua al 2,5-4,9 4,25 4,1 - 4,7 4,45
3. Qua al 3,8-4,6 4,10 4,0 - 4,5 4,19
4. Qua al 1,0 - 4,1 3,72 3,6 - 4,3 4,09
1978 1. Qua al 3,0-3,6 3,42 3,3 - 3,7 3,52
2. Qua al 3,5-3,7 3,54 3,5 - 3,8 3,61
3. Qua al 1,8-3,6 3,38 3,6 - 3,8 3,72
4. Qua al 0,5-7,5 3,10 3,8 - 4,2 3,95
1979 1. Qua al 0,1-5,3 3,71 3,6 - 5,4 4,17
2. Qua al 5,0-5,8 5,33 5,3 - 6,6 5,97
3. Qua al 3,0-9,0 6,20 6,6 - 8,1 7,27
4. Qua al 0,5-15,0 8,25 8,0 - 9,8 9,33
Quelle: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank.
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Beme kungen zum Geldma k geschehen sei 1975 393
bank is , die neue En wicklungen im Geldma k geschehen auslösen
und in Gang b ingen kann; in das Sch i um sind en sp echende Bei-
spiele in g oße Zahl eingegangen. Deshalb d äng sich zunächs die
F age au , in welche Weise die Deu sche Bundesbank ih Ins umen-
a ium zu „Regulie ung" (Beein lussung) des Geldma k es inzwischen
e eine ha bzw. welche neuen „Kanäle" den Geldhändle n zu
Bescha ung on Zen albankgeld — lau end ode gelegen lich — zu
Ve ügung s ehen, uim den Spi zenbeda decken zu können.
Schon wäh end de anomalen Geldma k si ua ion in den Jah en 1973/
1974 wu den on de Deu schen Bundesbank olgende neuen Ins u-
men e — eilweise mi gu em E olg — e p ob : Sonde lomba dk edi e,
Wechsel mi Rückkau Ve einba ung, Scha zwechsel mi ex em ku ze
Lau zei , Einschleusen on Tagesgeld in den Geldma k übe die K W
und die Deu sche Ve keh sk edi bank. De E olg bes and augen ällig
da in, daß es de No enbank in einigen Phasen gelungen is , du ch den
Einsa z diese neuen Ins umen e die Tagesgeldsä ze p ak isch au eine
ih als angemessen e scheinenden Höhe „ es zuse zen". Als besonde s
deu liches Beispiel mag die En wicklung des P eises ü Tagesgeld am
28. 12. 1979 dienen. Au g und di e se Ein lüsse (z.B. Ul imodisposi-
ionen, Nach age aus dem Ausland) wa die Nach age nach Tagesgeld
au dem deu schen Geldma k an diesem Tag besonde s g oß. De Sa z
s ieg schnell on 10,5 % am Vo ag bis au 15 °/o und da übe . Nun
schleus e — ü die Geldhändle ollkommen übe aschend — im Lau e
des Vo mi ags, also wäh end des lau enden Geldhandels, die Bundes-
bank Tagesgeld zu ela i nied igen Sä zen in den „K eislau " ein. Die
Folge wa eine alsbaldige Be uhigung des Ma k geschehens. De Tages-
geldma k schloß mi Sä zen um 11,5
%>.
Es is einem ande en Au sa z in diesem He o behal en, die Ein-
o dnung de Geldma k egulie ung mi els neue Ins umen e in die
Geldmengenpoli ik de Deu schen Bundesbank da zus ellen. Hie abe
is de Hinweis wich ig, daß es heu e selbs gegenübe den Jah en 1973/
1974 ein „Meh " an Regulie ung de Geldma k sä ze du ch die Bundes-
bank gib ; ü die Geldma k eilnehme is das o ensich lich. Indi ek
wi d dies auch on de Deu schen Bundesbank selbs einge äum 3. Es
sind inzwischen u. a. olgende zusä zliche k edi poli ische Inds umen e
en wickel wo den, die diesem Zweck dienen bzw. dienen können:
3 Vgl. Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank ü das Jah 1978, S. 31.
„Dieses E gebniis wa alle dings nu du ch
lau ende
Eing i e de Bundes-
bank am Geldma k zu e eichen".
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394 A min He mann
a) O enma k geschä e mi We papie en un e Rückkau s e ein-
ba ung.
Diese neue Geschä sa im Ve keh zwischen Bundesbank und
Geschä sbanken geh au einen Beschluß des Zen albank a es om
31. Mai 1979 zu ück. In de anschließend da übe bekann gegebenen
P esseno iz heiß es u. a.: „Die Deu sche Bundesbank is kün ig
be ei , wenn e o de lich, im Rahmen ih e O enma k poli ik on
K edi ins i u en, die zum Rediskon zugelassen sind, lomba d ähige
es e zinsliche We papie e un e de Bedingung anzukau en,
daß die Ve käu e die We papie e gleichzei ig pe Te min zu ück-
kau en. De Abschluß on O enma k geschä en mi Rückkau s e -
einba ung übe We papie e is zunächs g undsä zlich ü die F is
on 30 Tagen o gesehen."
Fü die Banken, die O enma k geschä e diese A mi de Bundes-
bank ä igen woll en, wu den da au hin bei de Bundesbank selbs
sogenann e Disposi ionsdepo s einge ich e . In diese o enen Depo s
wu den die We papie e eingeleg , die jeweils zum o übe gehenden
Ve kau bes imm wa en. Die Depo s bes ehen g öß en eils auch
heu e noch, obwohl die Bundesbank bishe nu wenige Male be ei
wa , den Banken als Kon ahen ü die neuen O enma k geschä e
zu Ve ügung zu s ehen.
b) Vo zei ige Rückkau on zunächs nich ücknahme ähigen Geld-
ma k i eln.
Im Mai 1979 üh e die Bundesbank den Banken Liquidi ä zu, in
dem sie e s mals ih e Be ei scha e klä e, im Rahmen ih e O en-
ma k poli ik bes imm e un e zinsliche Scha zanweisungen o Fäl-
ligkei zu ückzunehmen, de en o zei ige Rückgabe zunächs aus-
geschlossen wa . Die Banken mach en on diese Be ei scha seh
ge ne Geb auch, denn ih e Liquidi ä spols e wa en bis zu diesem
Zei punk schon seh dünn gewo den. Die Ak ion wu de inzwischen
wiede hol .
Bei den o zei ig angekau en Ti eln handel e es sich um Mobilisie-
ungs- und Liquidi ä spapie e, de en Gegenwe bei de Bundes-
bank es geleg wa .
c) Neue Regelungen ü die Inansp uchnahme des Lomba dk edi s.
Beim Lomba dk edi gab es in jünge e Zei meh e e Neu egelun-
gen. Mi Sonde lomba dk edi en wu de — ganz allgemein ge-
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Beme kungen zum Geldma k geschehen sei 1975 395
sp ochen — den Banken meh ach Liquidi ä zuge üh , mi Lom-
ba dbesch änkungen wu den die eien Liquidi ä s ese en de Ban-
ken imme wiede beschni en. G a ie end wa de Beschluß des
Zen albank a es om 23. 8. 1979, mi dem die Lomba dk edi -
gewäh ung ih em Um ang nach an G enzen gebunden wu de, die
sich an den Rediskon kon ingen en o ien ie en.
d) Um ang eiche De isenswapgeschä e.
Diese Au zählung wä e un olls ändig ohne den Hinweis, daß die
Bundesbank in jünge e Ve gangenhei in wei g öße em Um ang
als bishe De isenswapgeschä e zu Regelung de Bankenliquidi ä
abgeschlossen ha 4.
Alle genann en — und auch ande e — k edi poli ischen Ins umen e
benu z die No enbank in e s e Linie, um die Liquidi ä des Bank-
gewe bes zu egulie en; genaue gesag , um die eien Liquidi ä s-
ese en de Banken in ih em Sinne (im Sinne de No enbank) zu
o dnen. Es können auch ande e Ziele im Blick eld sein, wie z. B. die
Beein lussung des Zinsni eaus. Das Wesen liche is abe die Liquidi ä s-
egulie ung.
Nun s eh abe es , daß Geldhandelsgeschä e zwischen den Banken
— und das is die wei übe wiegende Meh zahl alle Geldma k -
geschä e — ü eine op imale Nu zung de im deu schen Bankensys em
o handenen Liquidi ä so gen5. De Geldhandel un e Banken e -
eil Liquidi ä sübe schüsse um, und zwa o wiegend en sp echend
des Beda s. Ohne den Geldhandel wü den k edi poli ische Maßnahmen
de Bundesbank die einzelnen Banken bzw. Bankeng uppen ungleiche
e en. Deshalb kann man ihn als eine A „ e länge en A m" de
Geldpoli ik de Deu schen Bundesbank ansehen6. Ande e sei s, ohne
Liquidi ä gib es keine Geldhandelsgeschä e. Wenn die No enbank
4 Vgl. z.B. Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, Juni 1979, S. 11.
5 Vgl. Wi scha sdiens N . 1198 de BHF-Bank om 5. Janua 1980.
6 Indi ek wi d diese Meinung u. a. on de S udienkommission „G und-
sa z agen de K edi wi scha " bes ä ig , wenn sie o mulie : „Ande e -
sei s soll e nich e kann we den, daß eine gewisse Geldma k abhängigkei
des Ren enma k es un e dem Blickwinkel eine schnell au Konjuk u -
schwankungen eagie enden Geld- und K edi poli ik soga on Vo eil is .
Die Zinssä ze des Geldma k es übe agen sich dadu ch au das Zinsni eau
am Kapi alma k und e hel en somi den no enbankpoli ischen Maßnahmen
zu g öße e Wi ksamkei ". — Be ich de S udienkommission „G undsa z-
agen de K edi wi scha ", he ausgegeben om Bundesminis e ium de
Finanzen, Bonn 1979, S. 184.
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396 A min He mann
die Liquidi ä e knapp , eduzie sie zwangsläu ig den Um ang de
möglichen Geldhandelsgeschä e, was jedoch de Wi ksamkei ih es
„ e länge en A mes" keinen Abb uch u .
Es olg da aus, und dami kommen wi wiede zu ück zum Geld-
ma k geschehen de jünge en Ve gangenhei , daß de Um ang de
Geldhandelsgeschä e p ozen ual gemessen am Geschä s olumen de
Banken endenziell zu ückgeh , wenn die Bankenliquidi ä knappe
wi d. Und da die Geldhandelsgeschä e — wie oben e wähn — den mi
Abs and g öß en Teil alle Geldma k geschä e ausmachen, kann die
Ve mu ung ausgesp ochen we den, daß das Geldma k olumen in den
Mona en knappe Liquidi ä s ese en de Banken sei F ühjah 1979
kleine wa als in de o ausgegangenen liquidi ä s eichen Zei . E ah-
ungen aus de P axis un e maue n diese Ve mu ung.
Dabei wi d nich übe sehen, daß es wei eichende Übe legungen
und eine um ang eichen Suche nach en sp echenden Zahlen beda ,
um die Zusammenhänge zwischen Geldma k olumen eine sei s und
Bankenliquidi ä /Liquidi ä spoli ik de Bundesbank ande e sei s hieb-
und s ich es da zus ellen. Im Rahmen diese A bei is das nich mög-
lich. Nu eines sei noch hinzuge üg : in den Jah en 1978/1979 mach en
die du chschni lichen In e bank o de ungen/In e bank e bindlichkei en
alle Bankeng uppen einen deu lich nied ige en P ozen sa z om du ch-
schni lichen Geschä s olumen alle Banken aus als in den Jah en
1976/1977.
III. Geldma k geschä e als Maßnahme bei G undsa zp oblemen
Es wa be ei s da on die Rede, daß nach eine Phase des en spann en
Geldma k es im Jah e 1979 ein neue Au wä s end de Geldma k -
zinsen begann mi allen Beglei e scheinungen, die ein angespann e
Geldma k mi sich b ing . Die zei lich as pa allel lau ende übe -
du chschni lich s a ke K edi expansion im Bankgewe be e u sach e
bei zahl eichen K edi ins i u en eine Ve engung des Spiel aumes, de
sich übliche weise bei de Be echnung de gemäß §§ 10 und 11 KWG
au ges ell en G undsä ze e gib . Je s ä ke die K edi expansion wu de,
um so meh d oh en — o allem bei kleinen Ins i u en — G undsa z-
übe sch ei ungen. Na ü lich e such en die Be o enen diese En wick-
lung en gegenzuwi ken, u. a. du ch eine Ve s ä kung ih e en sp echen-
den Geldma k ak i i ä en. Eine Übe sich da übe , in welchem Um ang
Fo de ungen und Ve bindlichkei en aus Geldma k geschä en sowie
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Beme kungen zum Geldma k geschehen sei 1975 397
Bes ände on ausländischen Geldma k papie en Komponen en de
G undsä ze sind, is an ande e S elle es gehal en7. Wich ig! wa in
diese angespann en Si ua ion o allem die Bes immung, daß im
G undsa z III Geldhandels e bindlichkei en gegenübe in- und aus-
ländischen K edi ins i u en mi eine Lau zei on mindes ens 3 Mona-
en, abe wenige als 4 Jah en, mi 50 P ozen als Komponen en ange-
echne we den können. Eine deu lich spü ba e Ve s ä kung de Nach-
age nach 3-Mona s-Geld au dem Geldma k des Jah es 1979 und des
e s en Qua als 1980 läß sich u. a. dami e klä en. An ielen Geschä s-
agen in diesem Zei abschni wa de Zinssa z ü 3-Mona s-Geld
gleichzei ig de höchs e Geldma k sa z.
IV. Zusä zliche Belas ungen du ch poli ische Risiken
In den zu ückliegenden Mona en sind die Geldma k eilnehme nu
allzudeu lich da an e inne wo den, daß bei g enzübe sch ei enden
Geldma k geschä en poli ische Risiken zu beach en sind.
Die Eing enzung de poli ischen Risiken is meh ach in de Geld-
ma k li e a u behandel wo den8. Man ging bishe da on aus, daß
diese an sich nu schwe eing enzba e Fäche on Risiken, im wesen -
lichen K iegsge ah en, Ve s aa lichungen, De isenbewi scha ungen,
s eue liche Regelungen u. a. um aß . Be ach e man die zuweilen on
p i a e Sei e ausgelös en beach lichen g enzübe sch ei enden Geld-
bewegungen o und nach Pa lamen swahlen — auch im be ach e en
Zei abschni ha z. B. iel p i a es Geld aus poli ischen G ünden I a-
lien und F ank eich e lassen —, so wi d de Eind uck e mi el ,
K edi ins i u e seien hinsich lich de poli ischen Risiken wenige ängs -
lich als P i a e. Denn g enzübe sch ei ende Geldma k geschä e zwi-
schen Banken haben in den e gangenen Jah en k ä ig zugenommen,
wie man aus de P axis weiß.
Nun is am 14. No embe 1979 eine besonde e A des poli ischen
Risikos au gezeig wo den. An diesem Tag ha de P äsiden de USA
aus poli ischen G ünden das Ein ie en alle i anischen S aa sgu haben
7 Vgl. A. He mann, S. 188 .
8 Vgl. z. B. O. Hahn, „Geld- und De isenhandel", S u ga 1964, S. 66 .
K. Scheidl, „Geld- und Kapi alma k und Be ieb", in Handwö e buch de
Be iebswi scha , 4. Au lage, he ausgegeben on E. G ochla und W. Wi -
mann, S u ga 1974, Spal e 1620. — R. Wi gen, „Die Geldpoli ik de Ge-
schä sbanken", F ank u 1965, S. 148 .
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398 A min He mann
bei ame ikanischen Banken angeo dne , was au den Finanzmä k en
g oßes Au sehen e eg ha . Selbs die Niede lassungen ame ikanische
Banken auße halb des eigenen S aa sgebie es wu den e anlaß , den
ü das Inland e lassenen Ano dnungen zu olgen, obwohl es s i ig
is , ob ame ikanische Gese ze ü diese Niede lassungen übe haup
anwendba sind.
Es beda keine langen E ö e ung um da zulegen, daß die de zei i-
gen poli ischen Ve wicklungen zwischen den USA und Pe sien nich im
Rahmen dieses Au sa zes zu beleuch en sind. Hie komm es ielmeh
da au an, poli ische Risiken au zuzeigen, die bei Geldma k geschä en
in de Gegenwa au e en können. Die Bedeu ung de sogenann en
Lände limi e wi d dadu ch deu liche , die on Banken übliche weise
es geleg we den.
Es wa be ei s da on die Rede, daß die Ano dnungen des P äsiden en
de USA auch ame ikanische Banken in Eu opa be üh ha . Insbe-
sonde e bei den Eu oma k pa ne n ha dies g oße Beso gnis aus-
gelös , handel e es sich doch um den e s en s aa lichen Eing i in den
Eu oma k . Viel ach wu de lau die Be ü ch ung ausgesp ochen, i a-
nische Banken seien kün ig ielleich nich meh in de Lage, ih en
Ve p lich ungen aus Eu oma k engagemen s nachzukommen, was zu
eine Ke en eak ion üh en könn e9. Bishe sind alle dings keine
wesen lichen en sp echenden S ö ungen au ge e en.
Beme kenswe is , daß in ande em Zusammenhang auch die be ei s
e wähn e S udienkommission zu einem Teilbe eich de poli ischen
Risiken S ellung genommen ha , indem sie sag : „Die Kommission eil
nich die Be ü ch ung de Gegenk i ik, daß eine Ve s aa lichung de
Banken den Zugang zu den in e na ionalen Geld- und Kapi almä k en
e schwe en könn e. Die Ma k eilnehme sind nich an den Eigen ums-
e häl nissen, sonde n an de Boni ä ih e Pa ne in e essie "10.
Von eine meh ach behaup e en Ve nachlässigung de Diskussion
übe die poli ischen Risiken kann also keine Rede sein. Die Bedeu ung
ech e ig auch du chaus eine in ensi e Auseinande se zung mi
diesem P oblemk eis.
®
Vgl. z.B. H. B es el, „Lawinenge ah am Eu oma k ", in FAZ . 21. 1.
1980, S. 11.
Be ich de S udienkommision ..., S. 253.
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