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Auswirkungen der Einführung von SAP S/4HANA auf das Geschäftsmodell von mittelständischen Unternehmen

Author: Robatian, Mohammad Reza
Publisher: Essen: MA Akademie Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH
Year: 2025
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/315653/1/1921439122.pdf
Roba ian, Mohammad Reza
Wo king Pape
Auswi kungen de Ein üh ung on SAP S/4HANA au das
Geschä smodell on mi els ändischen Un e nehmen
A bei spapie e de FOM, No. 91
P o ided in Coope a ion wi h:
FOM Hochschule ü Oekonomie & Managemen gGmbH
Sugges ed Ci a ion: Roba ian, Mohammad Reza (2025) : Auswi kungen de Ein üh ung on SAP
S/4HANA au das Geschä smodell on mi els ändischen Un e nehmen, A bei spapie e de FOM,
No. 91, ISBN 978-3-89275-401-5, MA Akademie Ve lags- und D uck-Gesellscha mbH, Essen
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A bei spapie e de FOM
N .
91 Auswi kungen de Ein üh ung on SAP S/4HANA
au das Geschä smodell on mi els ändischen
Un e nehmen
~
Mohammad Reza Roba ian
Mohammad Reza Roba ian
Auswi kungen de Ein üh ung on SAP S/4HANA au das Geschä smodell
on mi els ändischen Un e nehmen
A bei spapie e de FOM, N . 91
Essen 2025
ISBN (P in ) 978-3-89275-400-8 ISSN (P in ) 1865-5610
ISBN (eBook) 978-3-89275-401-5 ISSN (eBook) 2569-5800
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Mohammad Reza Roba ian
Auswi kungen de Ein üh ung on SAP S/4HANA au
das Geschä smodell on mi els ändischen
Un e nehmen
A bei spapie e de FOM Hochschule ü Oekonomie & Managemen
N . 91, Essen 2025
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (E-Book)
ISBN 978-3-89275-400-8 (P in ) – ISBN 978-3-89275-401-5 (eBook)
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
III
Vo wo
In den le z en Jah en ha die Bedeu ung on ERP-Sys emen, insbesonde e SAP
S/4HANA, s a k zugenommen. Diese Sys eme sind heu e nich nu We kzeuge
zu Un e s ü zung on Geschä sp ozessen, sonde n in eg ale Bes and eile, die
die Geschä sen wicklung und -s a egie maßgeblich beein lussen können. Diese
Mas e a bei un e such die Ums ellung au SAP S/4HANA in kleinen und mi le-
en Un e nehmen (KMU) und analysie die da aus esul ie enden Auswi kungen
au e schiedene Geschä sbe eiche und -modelle.
SAP S/4HANA s ell eine bedeu ende Wei e en wicklung de SAP-ERP-Lösun-
gen da . Es in eg ie mode ns e Technologien wie In-Memo y-Compu ing, ma-
schinelles Le nen und Küns liche In elligenz, um Un e nehmen bei de Op imie-
ung ih e Geschä sp ozesse zu un e s ü zen. Die Implemen ie ung dieses Sys-
ems bedeu e jedoch meh als nu eine echnische Ums ellung; sie e o de eine
um assende Anpassung de Un e nehmenss uk u und de Geschä sp ozesse.
Diese Mas e a bei widme sich de zen alen F age, welche E wa ungen Un e -
nehmen an die Ein üh ung on SAP S/4HANA ha en und inwiewei diese E wa -
ungen e üll wu den. Du ch die Einbindung on Expe enmeinungen und die Be-
ücksich igung e schiedene Geschä sbe eiche wi d un e such , welche Chan-
cen und He aus o de ungen mi de Ums ellung e bunden sind. Gleichzei ig bie-
e die A bei we olle Einblicke in die posi i en wie auch nega i en Auswi kun-
gen des Sys ems au Geschä sp ozesse und beleuch e mögliche Meh we e,
die bewuss ode unbewuss du ch die Ein üh ung en s ehen.
Diese Mas e a bei leis e einen wich igen Bei ag zum Ve s ändnis de digi alen
T ans o ma ion in kleinen und mi els ändischen Un e nehmen. Sie bie e eine
undie e Analyse de Chancen und He aus o de ungen, die mi de Ein üh ung
on SAP S/4HANA einhe gehen. Die gewonnenen E kenn nisse e möglichen es
KMU, undie e s a egische En scheidungen zu e en und ih e We bewe bs ä-
higkei in eine zunehmend digi alisie en Wi scha zu s ä ken. Die A bei s ell
dami einen we ollen Fo schungsbei ag da , de sowohl in de wissenscha li-
chen Diskussion als auch in de p ak ischen Anwendung on e heblichem Nu zen
is .
Essen, im Feb ua 2025
D . And é Schie
Dozen ü Digi ali ä , Medien- und/als Sozialkompe enz
FOM Hochschule

A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
IV
Inhal
Vo wo ................................................................................................................ III
Abkü zungs e zeichnis ....................................................................................... VI
Abbildungs e zeichnis ....................................................................................... VII
Tabellen e zeichnis ............................................................................................ IX
1 Einlei ung ........................................................................................................ 1
1.1 P oblems ellung und Rele anz des Themas .......................................... 1
1.2 Zielse zung und He lei ung de Fo schungs age ................................... 9
1.3 Au bau de A bei .................................................................................. 10
2 Theo e ische G undlagen ............................................................................. 12
2.1 De ini ion klein- und mi els ändische Un e nehmen ............................ 12
2.2 De ini ion Geschä smodell ................................................................... 16
2.2.1 Aspek des Business Model Can as nach
Os e walde & Pigneu ............................................................. 22
2.2.2 Sank Galle Managemen Modell............................................ 31
2.2.3 Geschä smodell-Konzep nach Wi z ...................................... 39
2.2.4 Aspek des Geschä smodell-Can as nach S ähle ................. 43
2.2.5 Aspek des Geschä smodells nach Ga y Hamel .................... 48
2.3 De ini ion und G undlagen SAP S/4HANA ........................................... 56
2.4 Po en iale, Meh we e und Nu zen ü Un e -nehmen mi
SAP S/4HANA ...................................................................................... 57
3 Fo schungsdesign ........................................................................................ 59
3.1 Quali a i e s. quan i a i e Fo schung .................................................. 59
3.2 Das Expe enin e iew .......................................................................... 60
3.3 Expe en o s ellung .............................................................................. 63
3.4 In e iewlei aden .................................................................................. 64
3.5 T ansk ip ion ......................................................................................... 66
3.6 Quali a i e Inhal sanalyse ..................................................................... 67
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
V
3.6.1 U sp ung de In o ma ionen aus den Expe enin e iews ........ 69
3.6.2 Such as e und Ka ego ien ....................................................... 69
3.6.3 E gebnisse de Ex ak ion ......................................................... 70
3.6.4 Analyseplan .............................................................................. 70
3.7 So wa eges ü z e quali a i e Da enanalyse ü Expe enin e iews ..... 71
3.7.1 Me hodische Vo gehensweise bei de Analyse ........................ 72
3.7.2 MAXQDA – Häu igkei s abellen ................................................ 72
3.7.3 MAXQDA – Code-Ma ix-B owse ............................................ 74
3.8 T iangula ion / Ve lässlichkei /Validi ä .................................................. 76
4 Fo schungse gebnisse .................................................................................. 79
4.1 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „We e e sp echen“ .............. 79
4.2 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Kundensegmen e“ ............... 81
4.3 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Kundenbeziehung“ .............. 82
4.4 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Kundenkanäle“ .................... 84
4.5 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „E äge“ ................................ 85
4.6 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Schlüsselak i i ä en“ ............ 88
4.7 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Schlüssel essou cen“ .......... 91
4.8 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Schlüsselpa ne “ ................. 94
4.9 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Kos en“ ................................ 96
4.10 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Abschluss age“ ................... 99
5 E gebniszusammen assung ........................................................................ 101
5.1 K i ische Wü digung ............................................................................. 109
5.2 Lösungsansa z ..................................................................................... 110
6 Fazi und Ausblick ....................................................................................... 113
Li e a u :............................................................................................................ 115
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VI
Abkü zungs e zeichnis
BMC Business Model Can as
BMF Business Model F amewo k
CAQDAS Compu e Assis ed/Aided Quali a i e Da a Analysis
CMB Code Ma ix B owse
CPS Cybe -Physical Sys ems
De Ops De elopmen Ope a ions
EFAM Eu opäische Fo schungs eld ü Angewand e Mi els ands o -
schung
ERP En e p ise Resou ce Planning
HANA High Pe o mance Analy ic Appliance
iERP in elligen en En e p ise Resou ce Planning
I M Ins i u ü Mi els ands o schung
ITK In o ma ions- und Kommunika ions echnologie
KMU kleine und mi le e Un e nehmen
NGOs Non-Go e nmen al O ganiza ions
QDA Quali a i e Da a Analysis, Quali a i e Da enanalyse
ROI Re u n on In es men
SAP Sys em, Anwendung und P og amme
SE Socie as Eu opaea
SGMM S . Galle Managemen -Modell
SOH Sui e on HANA
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VII
Abbildungs e zeichnis
Abbildung 1: Ak uelle S and ERP Ums ellung aus de Vo s udie 2019 .............. 3
Abbildung 2: Ga ne Hype Cycle ......................................................................... 5
Abbildung 3: The Business Technology Pla o m ................................................ 7
Abbildung 4: Au bau de A bei .......................................................................... 11
Abbildung 5: Typologie des Mi els ands ............................................................ 15
Abbildung 6: Häu igkei des Beg i s Geschä smodell in de Finanzp esse ...... 17
Abbildung 7: Abg enzung des Geschä smodells zu S a egie ......................... 21
Abbildung 8: Da s ellung des Business Model Can as ...................................... 23
Abbildung 9: P ozessabbildung des Vo gehensmodells nach BMC .................. 27
Abbildung 10: Die Empa hie-Ka e ü die E s ellung de Kundensegmen e ..... 30
Abbildung 11: Modellansa z de d ei Dimensionen ............................................ 33
Abbildung 12: S . Galle Managemen Modell .................................................... 34
Abbildung 13: D ei wesen liche P ozessebenen im S . Galle
Managemen -Modell .................................................................... 37
Abbildung 14: Pa ialmodell eines in eg ie en Geschä smodells
nach Wi z .................................................................................... 40
Abbildung 15: Da s ellung des BMF nach Pa ick S ähle ................................. 46
Abbildung 16: Da s ellung des BFM nach Hamel .............................................. 49
Abbildung 17: BMF nach Hamel – „Ke ns a egien“ ........................................... 50
Abbildung 18: BMF nach Hamel – „S a egie Ressou cen“
& „Kon igu a ion“.......................................................................... 51
Abbildung 19: BMF nach Hamel – „Kundenschni s elle“
& „Kundennu zen“ ....................................................................... 52
Abbildung 20: BMF nach Hamel – „We schöp ungsne zwe k“
& "Un e nehmensg enzen" .......................................................... 53
Abbildung 21: BMF nach Hamel – „P o i -Boos e “ als Fundamen ................... 54
Abbildung 22: Akquiseablau de In e iew eilnehme ....................................... 64
Abbildung 23: P inzip de quali a i en Inhal sanalyse ........................................ 69
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4
He aus o de ungen auch eine gene elle Vo sich o Neuem sein. Zieh man den
„Ga ne Hype Cycle“ als Ve anschaulichung eine solchen möglichen Reak ion
hinzu, welche du ch das US-ame ikanische Be a ungs- und IT-Fo schungsun-
e nehmen Ga ne Inc. konzipie wu de, du chläu das ö en liche In e esse ab
dem Zei punk de Publika ion eine inno a i en Technologie die ün wesen li-
chen Phasen:10
a. Technology igge – Technologische Auslöse : Das Themengebie en es-
sel g undsä zlich das In e esse und zieh gleichzei ig die e s en Oppo unis-
en an.
b. Peak o in la ed expec a ions – Gip el de übe zogenen E wa ungen: Die
Be ich e s a ungen lösen am lau enden Band aben eue lichen Op imismus
und dadu ch ex eme Begeis e ung aus.
c. T ough o disillusionmen – Tal de En äuschungen: Au g und de Nich e -
üllung on E wa ungen klingen die Meldungen ab.
d. Slope o enligh enmen – P ad de E leuch ung: Objek i e e Beu eilungen
s ellen kla e Vo eile, p axisbezogene Fallbeispiele sowie G enzen de inno-
a i en Technologie in den Vo de g und.
e. Pla eau o P oduc i i y – Pla eau de P oduk i i ä : Die Technologie ei e
sch ei e in zwei e und d i e Gene a ion solide o an, Vo eile we den im
Allgemeinen akzep ie und angenommen. Die Posi ionie ung de Ku e e -
olg nun im Endabschni des Pla eaus.11
10 Vgl. Ga ne Inc., o. D.
11 Vgl. Fenn & Raskino, 2008, S. 8 .

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5
Abbildung 2: Ga ne Hype Cycle
Quelle: in Anlehnung an Ga ne Hype Cycle, o. D. o. S.
Die Y-Achse e lek ie das In e esse und die dami e bundenen E wa ungen
ü eine inno a i e Technologie, wäh end die X-Achse den zei lichen Ablau de
Publika ion da s ell .
De Ans ieg e olg i. d. R. s eil und e lang den Höhepunk am Gip el de übe -
spann en E wa ungen, wonach schließlich de gleichwe ende s a ke Rückgang
e olg . E lang sie nach dem Rückgang ein Zwischenminimum, konsolidie die
Ku e nach einem leich en Ans ieg.12
De Hype Cycle nach Ga ne ungie als Hil smi el in de En scheidungs indung
on Bescha ung eine inno a i en Technologie im Un e nehmen. Dadu ch kann
beu eil we den, ob in die Ve ö en lichung eine Technologie in es ie ode ehe
die e s en Phasen des Cycles abgewa e we den soll en, um zu einem isikoä -
me en Zei punk einzus eigen.13
Die Un e nehmensg uppe IDC zeig in ih e S udie on Mai 2020, dass Un e neh-
men be ei sind, wel wei 1,5 Billionen US-Dolla ü die digi ale T ans o ma ion
auszugeben, ungeach e dessen, dass nu 26 P ozen de Un e nehmen den mi
ih en In es i ionen zusammenhängenden Re u n on In es men (ROI) ealisie en
12 Vgl. Fenn & Raskino, 2008, S. 26.
13 Vgl. Fenn, & Raskino, 2008, S. 16.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
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wü den.14 He o zuheben is hie bei, dass jah elange In es i ionen in digi ale
P ojek e in Millia denhöhe nun hinsich lich de gene ie en E äge in den Un e -
nehmen k i isch analysie we den. Aus de IDC-S udie läss sich eben alls ablei-
en, dass ca. 92 P ozen de wel wei en CEOs einem eno men D uck s andhal en
müssen, um eine gelungene digi ale T ans o ma ion auszu üh en. G undlegend
wi d angenommen, dass die Un e nehmen den Nu zen und die No wendigkei
de un e nehmenseigenen Digi alisie ung ealisie haben, diese alle dings nich
unbeding mi eine S/4HANA-Mig a ion e knüp en möch en ode können.
Die S udie gib bekann , dass eine Wechselbeziehung inne halb eine mode nen
Technologiea chi ek u und de Realisie ung eines ROI aus digi alen In es i io-
nen bes ehen kann. Fü Un e nehmen, die eine digi ale Pla o m ü die Ge-
schä s elde zu Ve ügung s ellen, exis ie eine 40 P ozen höhe e Wah schein-
lichkei , einen ROI aus den digi alen In es i ionen zu e zielen.15 Eine digi ale Ge-
schä spla o m mach einen en scheidenden Vo eil im Rei eg ad eine Un e -
nehmens echnologiea chi ek u aus.16 Hie bei is zu e kennen, dass sich eine
kon en ionelle IT-Landscha eines Un e nehmens nich nu au die eigenen ie
Wände e s ecken soll e. Fü ein digi ales Geschä smodell wi d eine e zahn e
Koope a ion und kollek i e Scha ung eines Ökosys ems aus Kundinnen bzw.
Kunden, Pa ne n und Lie e an en als no wendig e ach e .17
Das wü de bedeu en, dass die zukün ige Technologiea chi ek u einen Zusam-
menschluss au eine digi alen Pla o m – wie in Abbildung 3 da ges ell – e -
kö pe , au de die Da en ungehinde übe jede gesonde e Un e nehmensan-
wendung, jedes einzelne Sys em und übe jede sepa a e App s ömen.18 Dieses
neua ige Ökosys em, das sich dann du ch die digi ale Geschä spla o m mi
Da en e so g und einen digi alen Ke n besi z , wi d eine Ve ände ung im digi-
alen Rei eg ad de Un e nehmen he o u en, was wiede um als Teil eines In-
dus ie-4.0-Zielbildes gesehen we den kann.
14 Vgl. IDC Co po a e, 2020.
15 Vgl. IDC Co po a e, 2020.
16 Vgl. BMWi, 2016.
17 Vgl. Cole, 2015, S. 103 .
18 Vgl. Kollmann, 2019, S. 187 .
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
7
Abbildung 3: The Business Technology Pla o m
Quelle: in Anlehnung an IDC Co po a e, 2020, S. 3.
Du ch die Un e suchung de Zielb anche könn en sich neue Möglichkei en ü die
in Zukun an isie en „Cybe -physikalischen-Sys eme“ anbie en.19 Angesich s
des dynamischen Wandels und des dahin e e bo genen An iebs zu den The-
mengebie en „SAP S/4HANA“ und „Digi alisie ung“ s eig die Quan i ä an wis-
senscha lichen S udien. Die Du cha bei ung e schiedene empi ische S udien,
die in einem Zei aum de le z en ün Jah e e s ell wu den, s ell die mangelnde
Be ei scha de Un e nehmen da , die Digi alisie ung umzuse zen. Dabei schein
es, dass diese S udien e schiedene Resul a e mi kaum eine Aussagek a aus-
we en. Des Wei e en is zu en nehmen, dass säm liche E gebnisse de S udien
au Basis eine quan i a i en Fo schung be uhen.
Die Pa ame e en hiel en:20
19 Vgl. Geisbe ge & B oy, 2011, S. 16 .
20 Vgl. K ause & O o, 2012, S. 23 .
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
8
• Anzahl de Mi a bei e de konsul ie en Un e nehmen >1.000,
• Anzahl de konsul ie en Pe sonen zwischen 100-150,
• Be ag e Pe sonen be anden sich in eine Füh ungsposi ion.
Beispielha kann die S udie de a a o IT BERTELSMANN aus 2015 he ange-
zogen we den, aus de he o geh , dass o allem Un e nehmen im p oduzie en-
den Gewe be Skepsis hinsich lich des Rei eg ades äuße n. Da übe hinaus wi d
da geleg , dass die Un e nehmen nich den eigenen Rei eg ad übe denken, son-
de n ielmeh die Be iebss abili ä und die Funk ionen de SAP-Lösung in den
Mi elpunk s ellen.21 Aus eine wei e en S udie de „Massachuse s Ins i u e o
Technology (MIT) – Sloan Managemen Re iew in collabo a ion wi h Deloi e In-
sigh s“ aus 2018 wi d e kenn lich, dass zwa eine Be ei scha ü die kons an e
Wei e en wicklung des eigenen digi alen Rei eg ades he sch , sich jedoch ge-
ade einmal 15 P ozen de konsul ie en Un e nehmen in „hoch – seh hoch“
inne halb des Rei eg admodells eins u en und sich demnach auch da in be in-
den.22
Die ak uelle e S udie aus Mai 2020 on IDC Resea ch and Consul ing zeig deu -
lich, dass die Ke n-IT-Mode nisie ung bei meh als 60 P ozen de SAP-Kundin-
nen und -Kunden eine besonde e ode hohe P io i ä in de Digi alisie ungs-S a-
egie 2020 einnimm . Hie bei ungie in 53 P ozen de Un e nehmen de CIO mi
seine dominie enden Posi ion als O ches a o ü eine T ans o ma ion und Mo-
de nisie ung des ERP sowie de Back-O ice-Sys eme.23
De Wandel zum in elligen en En e p ise Resou ce Planning (iERP) oblieg in Zu-
kun einem mul idisziplinä en Team, bes ehend aus den S akeholde n de IT,
dem Be ieb und de Finanzenab eilung. Diese Teams agie en als Einhei in eine
anspa en en Roadmap ü die Abschni e Inno a ion, In eg a ion und anschlie-
ßende Implemen ie ung. Es bes eh die Chance, du ch diese minimale, abe
dennoch bedeu ungs olle Ums ellung de Teams eine beme kba posi i e Neu-
e ung en s ehen zu lassen und die in e ne P oduk i i ä zu e höhen.24
Zudem gewinnen imme meh sogenann e „embedded sys ems“, bes ehend aus
So wa e und Elek onik, an Rele anz, die wiede um als subs anzielle T eibe ü
Inno a ion und Wachs umsmä k e agie en. Beispielsweise wi d in de Au omo-
bilindus ie ode in P oduk ionsanlagen nich nu on eine E wei e ung de
21 Vgl. Niemann & Flug, 2018, S. 17-22.
22 Vgl. Legle , 2018.
23 Vgl. IDC Co po a e, 2020.
24 Vgl. W ike, Inc., o. D.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
9
Sys em unk ionali ä en gesp ochen, sonde n auch on eine We bewe bs ähig-
kei in den jeweiligen B anchen.25 Zu zei sind ca. 98 P ozen de Mik op ozes-
so en in de Sys emlandscha eingebe e und mi ih e Umgebung übe die Sen-
so ik und Ak o ik e ein , die ü die Ve a bei ung de gewonnen Da en eine e -
wei e ba e digi al echnologische G undlage benö igen. Hie bei en s eh mi zu-
nehmende Ve knüp ung de Ge ä e und mi hil e des In e ne s eine zunehmende
Ve schmelzung de i uellen mi de physikalischen Wel .26 Resul a des Ganzen
sind die Cybe -Physical Sys ems (CPS), die pe spek i isch eine global e bun-
dene Wel wide spiegeln, in de eine In e ak ion on P oduk en ode Ge ä en mi
Beihil e on eingebe e e So wa e und Ha dwa e s a inden kann.27 Le z en En-
des dienen sie als B ücke, mi de die zwei Wel en mi dem In e ne de Dinge,
sowie die da aus esul ie enden Da en und angebo enen Diens e e bunden we -
den.28
1.2 Zielse zung und He lei ung de Fo schungs age
Es s ell sich he aus, dass bei zahl eichen Un e nehmen die digi ale T ans o ma-
ion in den Mi elpunk ge ück is und pa allel dazu zu „Che sache“ dekla ie
wu de.29 Ande e sei s is nich zwei els ei e kennba , ob Un e nehmen mi de
Ein üh ung on SAP S/4HANA gleiche maßen die digi ale T ans o ma ion e lan-
gen und zu selben Zei einen beach lichen Ans ieg des digi alen Rei eg ades
e zielen können. Ungeach e de g undlegenden Bedeu ung de SAP S/4HANA-
Mig a ion sowie de No wendigkei eine Ums ellung we den die dami a sächlich
zu e zielenden Meh we e nich wah genommen.
Aus diesem G und gil es, mi olgende Fo schungs age zu übe p ü en:
Welche E wa ungen ha en die Un e nehmen an die SAP S/4HANA Ein üh-
ung und wie wu den diese E wa ungen e ospek i e üll ?
Du ch die E a bei ung diese Fo schungs age können die Auswi kungen de Ein-
üh ung on SAP S/4HANA au das Geschä smodell on Un e nehmen da ge-
leg und analysie we den. Hie bei we den Expe en aus un e schiedlichen Un-
e nehmen on ih en E ah ungen im Rahmen eines Expe enin e iews be ich-
en. Die F ages ellungen de In e iews we den sich im Ke n au die
25 Vgl. P laum, 2014, S. 22.
26 Vgl. Mou zia & Vlachou, 2016.
27 Vgl. Becke e al., 2019, S. 9-10.
28 Vgl. Geisbe ge & B oy, 2012.
29 Vgl. Becke e al., 2019, S. 38.

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Geschä s elde de Un e nehmen okussie en, um so he auszua bei en, wel-
chen Ein luss SAP S/4HANA un e ande em au die Kundenkanäle nimm , bezie-
hungsweise welche Meh we e hie bei gene ie wu den.
Mi hil e de wissenscha lichen Fachli e a u wi d de gegenwä ige Fo schungs-
s and k i isch du chleuch e , um e s e In o ma ionen zu e hal en, au welche mög-
lichen Geschä s elde die Mig a ion einwi ken kann. Da aus lassen sich die un-
e schiedlichen Ansä ze ablei en, die bes imm e Abschni e de Geschä smodell-
En wicklung abbilden. Diese In o ma ionen we den dann au geba bei e und
schließlich ü den In e iewlei aden he angezogen. Du ch die empi ische E he-
bung soll die P axis auglichkei on SAP S/4HANA au die jeweiligen un e neh-
mensno wendigen Geschä s elde übe p ü , Meh we e und He aus o de un-
gen e kann , sowie be ei s e üll e E wa ungen o engeleg we den.
1.3 Au bau de A bei
Die Gliede ung de Mas e a bei um ass sechs Kapi el, ih Au bau wi d in Abbil-
dung 4 da ges ell . Das einlei ende Kapi el zeig die Fo schungs age au und
konk e isie die Zielse zung diese A bei . Die me hodische He angehensweise
eil sich in d ei Be eiche au . In Kapi el 2.1 wi d zu Beginn die wissenscha liche
Li e a u ü klein- und mi els ändische Un e nehmen ausgea bei e , was die un-
e nehme ische G undlage ü die da au au bauenden Kapi el bie en soll. An-
schließend wi d im Abschni 2.2 die Beg i sbes immung „Geschä smodell“ e -
läu e , dessen Ausgangspunk und de wei e e En wicklungs e lau p äzisie .
Dabei we den di e gen e Blickwinkel da geleg und eine Di e enzie ung on
ähnlichen Te mini ausgewiesen. Anknüp end we den in den Kapi eln 2.2.1. bis
2.2.5. Geschä smodell-En wicklungskonzep e und die -me hoden aus de Wis-
senscha da ges ell . Im Anschluss da an we den die e schiedenen Vo gehens-
weisen mi den me hodischen Blickwinkeln ausgea bei e und die Resul a e o -
ges ell .
Im zwei en Teil wi d de Haup ein luss ak o S/4HANA in den Kapi eln 2.3 bis 2.4
de inie , um schließlich mi den zu o besch iebenen In o ma ionen die no wen-
digen Geschä s elde zu iden i izie en und eine S uk u des In e iewlei adens
e a bei en zu können.
Basie end au de De ini ionsa bei und de Li e a u analyse bilden die lei aden-
ges ü z en Expe enin e iews einen wei e en Baus ein zu E mi lung, welche
Geschä sbe eiche unmi elba posi i ode nega i on SAP S/4HANA be o en
sind. Da übe hinaus wi d un e such , au welche A Ein luss au die Geschä s-
elde genommen we den kann und welche beabsich ig en und unbeabsich ig en
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Meh we e gene ie we den. In diesen Expe enin e iews we den auch G und-
s uk u en aus einem Geschä smodel-Konzep he angezogen und au geg i en.
In den abschließenden Kapi eln 5 und 6 wi d die Kon o e se zu den E gebnissen
diese A bei au gezeig , eine k i ische Schluss olge ung gezogen sowie ein Aus-
blick au noch einhe gehende He aus o de ungen gegeben.
Abbildung 4: Au bau de A bei
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2 Theo e ische G undlagen
2.1 De ini ion: kleine und mi le e Un e nehmen
Die Meh hei de deu schen kleinen und mi le en Un e nehmen (KMU) äg ei-
nen en scheidenden Bei ag zu We schöp ung de deu schen Volkswi scha
bei und wi d dahe als komplex und e zweig angesehen,30 wobei he e ogene
P oduk e und Diens leis ungen in un e schiedlichen B anchen als Me kmale gel-
en, sowie Umsa z und Un e nehmensg öße mi de en sp echenden egionalen
Lage die Abweichungen mi els ändische Un e nehmen kennzeichnen.31 Unge-
ach e de möglichen Un e scheidungsme kmale – on Diens leis ung übe Han-
del ode Handwe ke bis hin zu Maschinenbau – he sch in einigen S udien eine
Ve allgemeine ung zu De ini ion des Mi els ands.32 Ande e sei s sind häu ig
au e ende Au gaben und He aus o de ungen au allend e schieden, genauso
wie die Wah nehmung ü die Digi alisie ung und Ve ände ung in eine IT-S uk-
u , die wiede um mi Chancen und Risiken e bunden sind.
Diese KMUs we den auch als „Wi scha smo o “ de deu schen Wi scha be-
zeichne , da sie die Meh hei de We schöp ung gene ie en und die Indus ie
o an eiben.33 Des Wei e en sind KMUs sowohl in de Wissenscha als auch in
de P axis häu ig disku ie e Themengebie e.34 E wähnenswe is dahe , dass
die häu ige Ve wendung on bedeu ungsgleichen Bezeichnungen wie „Familien-
un e nehmen und Mi els and“ ode „kleine und mi le e Un e nehmen“ sowie eine
eindeu ige Abg enzung nu au wendig zu e mi eln is .
Bis zu diesem Zei punk e schein es so, als sei das Ve s ändnis ü die Un e -
schiede noch nich ge ei , wodu ch eine inhomogene Auslegung des Geschä s-
models en s ehen kann.35 Zu zei exis ie en d ei Te minologien, die sich in
Deu schland he ausk is allisie en, welche eine b ei e Zus immung e ah en und
somi auch zu de ini o ischen Eing uppie ung des Mi els ands he angezogen
we den können.
Zunächs is die Mi els andsde ini ion de EU-Kommission zu nennen. Hie wi d
eine ein quan i a i e Eino dnung o genommen, wobei Un e nehmen mi weni-
ge als 250 Beschä ig en und en wede eine Bilanzsumme <43 Millionen Eu o
30 Vgl. Becke e al., 2016, S. 5.
31 Vgl. Becke e al., 2018, S. 29.
32 Vgl. Hess, 2019, S. 9.
33 Vgl. Junke & G iebsch, 2017, S. 5.
34 Vgl. Becke e al., 2016, S. 5.
35 Vgl. Becke e al., 2017, S. 31.
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ode eine jäh lichen Umsa zg öße <50 Mio. Eu o als mi els ändische Un e neh-
men eing uppie we den.
Zudem de inie das Ins i u ü Mi els ands o schung (I M) Bonn den deu schen
Mi els and und läss abgesehen on quan i a i en Da en auch di e se quali a i e
Be ach ungsweisen ein ließen.36 Beispielsweise wi d die Einhei on Eigen um
und Lei ung olgende maßen besch ieben: dass de Un e nehme einen behe -
schenden und indi iduell wi kenden Ein luss ollzieh , hie bei das un e nehme i-
sche Risiko einbezieh und das Un e nehmen, die Lebens- und E we bsg und-
lage schü z . Nach dem I M Bonn zu u eilen, weisen mi els ändische Un e neh-
men eine ge inge e Anzahl als 500 Beschä ig e und eine jäh liche Umsa zg öße
on bis zu 50 Mio. Eu o aus.37
Das Eu opäische Fo schungs eld ü Angewand e Mi els ands o schung (EFAM)
s ell de weil eine e wei e e De ini ion zu Ve ügung, die auch bis zu einem ge-
wissen G ad ü die nach olgende Ausa bei ung he angezogen wi d. Die Be-
sch eibung um ass neben den quan i a i en Me kmalen (Abb. 5) auch quali a i e
K i e ien. Zu diesen K i e ien gehö en z. B. säm liche Familien- und eigen üme -
ge üh e Un e nehmen. Bei managemen ge üh en Un e nehmen handel es sich
um eine jäh liche Umsa zg öße on ca. 600 Mio. Eu o und/ode eine Anzahl on
ca. 3.000 Beschä ig en. Du ch die Ve knüp ung des quali a i -quan i a i en
Blickwinkels läss sich eine be iebliche Wi klichkei des Mi els ands und eine
Selbs einschä zung abbilden (s. Tabelle 1).38
Tabelle 1: Quan i a i e Mi els andsde ini ion
Un e nehmensg öße
Beschä ig e
Jah esumsa z
Kleins un e nehmen
bis ca. 30
bis ca. 6 Mio. EUR
Kleine Un e nehmen
bis ca. 300
bis ca. 60 Mio. EUR
Mi le e Un e nehmen
bis ca. 3.000
bis ca. 600 Mio. EUR
G oße Un e nehmen
3.000 und meh
ab ca. 600 Mio. EUR
Quelle: in Anlehnung an Becke & Ul ich, 2018, S. 32.
Du ch eine ein quali a i -quan i a i e Besch eibung läss sich keine zu ieden-
s ellende Abg enzung de Te minologie Mi els and ausweisen. In olgedessen
inde eine Ausdehnung de K i e ien zu De ini ion des Mi els ands um die
36 Vgl. Becke e al., 2018, S. 29-31.
37 Vgl. I M Bonn, o. D.
38 Vgl. Becke e al., 2018, S. 31.
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Zielg uppe ein We gescha en und be ei ges ell wi d, um die Un e nehmens-
ziele zu e eichen.65 Im gleichen Zug we den die e ich e en We e dazu e wen-
de , eine exis ie ende Kundenbeziehung zu s ä ken ode gegenübe de Konku -
enz bes imm e Vo eile zu siche n bzw. auszubauen.
Ein Geschä smodell wi d nich nu als eine Sammlung on We kzeugen zum
In o ma ionsaus ausch gesehen, sonde n auch als Planungs- und Analyseins u-
men he angezogen.66
Die Besch eibung eines Geschä smodells in Anlehnung an Os e walde e al.
(2005), Os e walde und Pigneu (2010) und Schallmo (2013) wi d olgende ma-
ßen abgelei e :67
Ein Geschä smodell is somi eine sei s das E gebnis de Analyse
bes ehende Geschä smodell-Elemen e und ande e sei s das E -
gebnis de Planung neue Kombina ionen on Geschä smodell-Ele-
men en. Es besch eib die G undlogik eines Un e nehmens, welche
Nu zen au welche Weise ü Kunden und Pa ne ges i e wi d. Ein
Geschä smodell bean wo e die F age, wie de ges i e e Nu zen in
Fo m on Umsä zen an das Un e nehmen zu ück ließ . De ges i -
e e Nu zen e möglich eine Di e enzie ung gegenübe We bewe -
be n, die Fes igung on Kundenbeziehungen und die E zielung ei-
nes We bewe bs o eils.68
Mi Hinblick au die Abweichungen in de Wissenscha und de Ta sache, dass
sich die Te minologie im s e igen Wandel be inde und sich wei e en wickel , spie-
gel dieses Kapi el ein Kompendium übe das Geschä smodell-Konzep wide .69
In de Li e a u exis ie en e schiedene Da legungen eines Geschä smodells,70
dahe wi d eine p ägnan e Di e enzie ung zu ähnlichen, ande e sei s kon ä en
Beg i lichkei en beabsich ig .
Eine Geschä sidee is in diese Beziehung abs ak e und posi ionie sich ch o-
nologisch o einem Geschä smodell. Du ch die Umse zung in ein solches kann
die Idee eindeu ige abgebilde , un e such und schließlich e aluie und o ge-
s ell we den.71
65 Vgl. Voig e al., 2017, S. 7 .
66 Vgl. Schneide , 2019, S. 144.
67 Vgl. Os e walde e al., 2005, S. 15; Os e walde & Pigneu , 2010, S. 18; Schallmo,
2013, S. 22.
68 Vgl. Schallmo, 2013, S. 22 .
69 Vgl. Ge sch & Hewig, 2012, S. 7.
70 Vgl. Gassmann e al., 2013, S. 44.
71 Vgl. Pöch age & Wagne , 2018, S. 5.

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Eine kla e T ennung zwischen de Un e nehmenss a egie und einem Geschä s-
modell wi d in de Wissenscha des Ö e en nich p äzise o genommen, wes-
halb beide Ausd ücke synonym ü einande eingese z we den.72 Es bes eh die
Annahme, dass die Konzep e e misch we den und sich Geschä smodell-Ele-
men e, wie das We angebo , in de S a egie wiede inden. Zum ande en wi d
die S a egie in de Li e a u als Ini ialk a e kö pe , wobei das Geschä smodell
dann als Besch eibung zu e s ehen is .73 S a egie und Geschä smodelle besi -
zen eine dich e Zusammengehö igkei , wobei le z e es auch die S a egie o men
und neu bes immen kann. Dieses Zusammenspiel is in de Abb. 7 da ges ell .74
Abbildung 7: Abg enzung des Geschä smodells zu S a egie
Quelle: in Anlehnung an Ge ge , o. D., o. S.
In Anbe ach de Ta sache, dass sich eine o wäh ende Wandlung on Ge-
schä smodellen ollzieh , wi d die S a egie in diese A bei als ein ex e ne Ein-
luss ak o gesehen, die mi de En s ehung und Ausa bei ung eines
72 Vgl. Becke e al., 2017, S. 140.
73 Vgl. Becke e al., 2018, S. 12-13.
74 Vgl. Doleski, 2014, S. 37-39.
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Geschä smodells zusammenhäng .75 Eben alls einzuo dnen is de Un e neh-
mensplan eines Geschä smodells (englisch: Business Plan), de als zwingend
no wendig o ausgese z wi d. Diese e anschaulich im De ail die Da legung
des Geschä smodells, s ell eine ele an e G undlage ü zukün ige Maßnah-
men da und bie e ele an e Un e nehmensda en, wie z. B. Kundenin o ma io-
nen ode Umsa zp ognosen.76 Da übe hinaus wi d in de Li e a u au gezeig ,
dass ein Geschä smodell au abs ak e A die Denkweise des Un e nehmens
wiede gib , was wiede um als ein in e ne Geschä sp ozess zu e s ehen is .77
Diese P ozesse cha ak e isie en du ch die Syn hese un e schiedliche beige üg-
e Fak o en die E zielung bes imm e E gebnisse. Somi is ein Geschä smodell
als Schni s elle inmi en de S a egie und de Geschä sp ozesse zu be ach-
en.78
2.2.1 Aspek des Business Model Can as nach Os e walde und Pigneu
Ein Geschä smodell bes eh häu ig aus einem G undge üs , das aus un e -
schiedlichen Elemen en zusammenges ell is .79 Alexande Os e walde en wi-
ckel e 2004 in seine Abschlussa bei mi dem Ti el „The Business Model On o-
logy“ den G unds ein ü das heu e bekann e Business Model Can as (BMC). E
schu eine Gliede ung basie end au den un e schiedlichen Ansä zen einige Au-
o en ü die bezeichne en Geschä smodellelemen e und üg e diese zusammen.
Dabei kons uie e e eine Geschä smodell-On ologie, die aus neun Baus einen
bes eh und sich zu einem Konzep e knüp en läss .80 In olgedessen e ein
diese Geschä smodell-On ologie e schiedene Da legungen und e dich e
diese au einen gemeinsamen Nenne .
2010 p äsen ie en Alexande Os e walde und Y es Pigneu ein F amewo k mi
de Bezeichnung Business Model Can as, welches die neun Baus eine de On-
ologie als G undlage e wende . Dieses Modell gewinn im gleichen Sinne in de
Fo schung sowie in de P axis g oße Akzep anz und e kö pe somi eine de
am häu igs en genu z en Me hoden in de Un e nehmensp axis.81
75 Vgl. Biege & Reinhold, 2011, S. 25.
76 Vgl. Weine e al., 2010, S. 24.
77 Vgl. Yun, 2017, S. 139.
78 Vgl. Biege & Reinhold, 2011, S. 15.
79 Vgl. Schee , 2020, S. 3-5.
80 Vgl. Os e walde , 2004, S. 42-46.
81 Vgl. Gassmann e al., 2013, S. 25.
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Sowohl in de Wissenscha als auch in de P axis e i man die Ansich , dass
die E a bei ung eines Geschä smodells mi dem BMC g undsä zlich übe sich li-
che und de aillie e als mi ande en Me hoden e olgen kann. Da übe hinaus
bes eh die Möglichkei , das Ve häl nis de einzelnen Komponen en in die Ge-
s al ung mi einzubeziehen.82
Abbildung 8: Da s ellung des Business Model Can as
Quelle: in Anlehnung an Os e walde & Pigneu , 2010, S. 44.
Lau Os e walde und Pigneu we den die neun Elemen e nach eine G undlogik
au geleg , wobei die Kundensegmen e den Beginn ep äsen ie en. Da ohne eine
zahlende Zielg uppe kein Un e nehmen am Ma k bes ehen kann, nimm dieses
Elemen einen besonde en S ellenwe ein.83 Ein Un e nehmen kann abe du ch-
aus mi einem Geschä smodell di e se Kundensegmen e ansp echen, die im
Vo eld du ch einige K i e ien e a bei e wu den.84
Kundensegmen e zeichnen sich nich nu du ch ih e Zahlungsbe ei scha aus,
sonde n e mi eln auch einen eindeu igen Beda , de wiede um einen
82 Vgl. Weine e al., 2010, S. 56.
83 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 24.
84 Vgl. Nagl & Bozem, 2018, S. 107.
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bes imm en S ellenwe im Geschä smodell einnimm .85 Um diese Zielg uppen
zu e kennen und schließlich als Kundensegmen e in das Geschä smodell au -
zunehmen, we den einige Segmen ie ungsk i e ien he angezogen.86 Hie zu we -
den geog a ische ode soziale K i e ien e wende , zu denen die Haushal s-
g öße, de be u liche S a us, das Al e ode das Geschlech gehö en können.
Besi z das Un e nehmen wei e e Da en übe die Kundinnen und Kunden, kann
auch die Aus-wahl de P oduk e eine Auskun übe die Ma ken eue, das Kau -
e hal en ode das P eis e hal en an üh en und diese als Segmen ie ungsk i e-
ium he angezogen we den.
Das nächs e no wendige Elemen , das in seine Gesam hei – bes ehend aus
Diens leis ung und P oduk ü ein Kundensegmen – die Bedü nisse nu zenb in-
gend bedien , bilde das We angebo .87 Lau Os e walde und Pigneu e en
Kundinnen und Kunden angesich s eines wah genommenen We s, de sich
du ch quali a i e (z. B. Bes ändigkei des Angebo s) und quan i a i e (z. B. P eis)
Me kmale bilde , eine bewuss e En scheidung ü ode gegen ein Un e nehmen.
Fü einen Kau spielen un e ande em noch die Leis ung (bei Wa en aus de
Technologieb anche), die Ma ke ode das Design eine ausschlaggebende
Rolle.88
Die Kundenkanäle e deu lichen, welche T anspo wege ü das We angebo an
die ad essie en Kundensegmen e e ek i und e izien sind. Dabei we den di-
ek e Be üh ungspunk e ü den Kundenkon ak he angezogen, die sich au Ve -
iebskanal, Dis ibu ion ode auch In o ma ionsaus auch beziehen. Die Kanäle
soll en im Ideal all un e schiedliche An o de ungen e üllen.89 Hie du ch läss sich
geziel das Augenme k de Kundinnen und Kunden au abges imm e P oduk e
lenken, ein Suppo bei eine P oduk bewe ung ealisie en ode auch ein A e -
Sales Se ice anbie en. Säm liche Kundenkanäle können du ch Diens leis e
ode om Un e nehmen eigenhändig ges eue und e an wo e we den. Dies
s ell ü eine ideale Zusammense zung de Kundenkanäle einen no wendigen
Fak o da , mi dem ein Un e nehmen das We angebo mi E olg an die Kundin-
nen und Kunden ad essie en kann.90
Du ch das Elemen de Kundenbeziehung lassen sich exis ie ende Geschä sbe-
ziehungen aus den un e schiedlichen Segmen en e ie en und ausbauen.
85 Vgl. Schallmo, 2013a, S. 62.
86 Vgl. Schallmo, 2014b, S. 462.
87 Vgl. Voig e al., 2019, S. 589.
88 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 27-28.
89 Vgl. Schallmo, 2013a, S. 63.
90 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 31.
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G undsä zlich soll e jedes Kundensegmen eine spezi ische Beziehungs o m
p legen und wei e en wickeln.91 Eine lang is ige und e auens olle Kundenbe-
ziehung häng da on ab, welche A de Be euung ü welche Kundin bzw. wel-
chen Kunden ideal e schein . Es können e schiedene Ansä ze e olg we den
– on uneingesch änk au oma isie übe eilau oma isie bis hin zu pe sönli-
chen Be euung. Le z endlich is in diesem Kon ex die A und Weise de Be eu-
ung als E olgs ak o da ü mi e an wo lich, welchen Eind uck die Kundin bzw.
de Kunde wei e hin om Un e nehmen behäl .92
Alle inanziellen Einnahmen aus den sepa a en Kundensegmen en we den in de
Einnahmes uk u de inie und du ch die Kau k a de Kundinnen und Kunden
eine Einnahmequelle zugeo dne .93 Dabei können un e schiedliche Mechanis-
men zum Einsa z kommen, die den P eis au eine bes imm e A ü das Geschä
es legen. Beispielsweise können Ve handlungen, Lis enp eise ode auch Auk i-
onen eine Rolle spielen.94 Lau Os e walde und Pigneu exis ie en zwei e schie-
dene Fo men on Einnahmenquellen. Sie un e scheiden zwischen nich wiede -
keh enden, also einem einmaligen Geschä (T ansak ionseinnahmen), und wie-
de keh enden Einnahmen aus du chgehenden Saldie ungen. Dabei kann es sich
um Einnahmen aus de Ve äuße ung on Gü e n ode dem Lizenzgeschä han-
deln, Gebüh en aus eine Mi gliedscha ode We beeinnahmen.95
Die Schlüssel essou cen de inie en die no wendigs en Wi scha sgü e , du ch
welche ein Geschä smodell als be iebs ähig wah genommen wi d und bleib .
Dabei wi d zwischen physischen, inanziellen und menschlichen Ressou cen di -
e enzie .96 Fü zukün ige Geschä smodelle sehen einige Au o innen und Au-
o en das P oduk bei de Kundin bzw. dem Kunden als zusä zliche Schlüssel-
essou ce, da die gene ie en Da en aus den jeweiligen P oduk en ein Funda-
men ü digi ale Se iceangebo e bilden.97 Diese Ressou cen münden di ek
ode indi ek in das Geschä smodell und obliegen nich zwingend de olls ändi-
gen Ve an wo ung de Un e nehmen selbs , sonde n können du chaus on
Schlüsselpa ne n bescha en ode geliehen we den.98 Es wi d als komplex und
schwie ig e ach e , menschliche Ressou cen wie K ea i i ä ode Wissen zu imi-
ie en. Au g und dessen we den ü kün ige B anchen in den Be eichen Da a
91 Vgl. Makosch, 2012, S. 14.
92 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 32-33.
93 Vgl. Biege & Reinhold, 2011, S. 46.
94 Vgl. Pöch age , & Wagne , 2018, S. 52.
95 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 34-35.
96 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 38.
97 Vgl. Häckel & Übelhö , 2019, S.174.
98 Vgl. Schallmo, 2013a, S. 68.

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Science ode IT-A chi ek u hoch ausgebilde e Spezialis en ge o de , die ü be-
s imm e Geschä smodelle subs anzielle E olgs ak o en da s ellen.99
Dami das Geschä smodell eines Un e nehmens in ak bleib , e olg es egel-
mäßige Schlüsselak i i ä en. Kong uen zu den Schlüssel essou cen müssen
du ch die Ak i i ä en Kunden e auen au gebau , We angebo gescha en und
pla zie sowie abschließend Gewinne gene ie we den. Rela i zum Geschä s-
modell exis ie en auch un e schiedliche Schlüsselak i i ä en, die einen Fokus au
bes imm e A bei s elde se zen können. E gänzend zu den gleichbleibend no -
wendigen Schlüsselak i i ä en wie En wicklung und P oduk ion on Gü e n s o-
ßen zukün ige Ak i i ä en wie Da a Analy ics ode Da enschu z und -siche hei
ü digi ale Se ices hinzu.100
Die Schlüsselpa ne cha ak e isie en ein wei e es Elemen . Bei diesen handel
es sich nich um Pa ne im Allgemeinen, sonde n ielmeh um solche, die einen
obliga o ischen Teil bei de Leis ungse s ellung eines Geschä smodells einneh-
men.101 Schlüsselpa ne scha en dienen dazu, eine posi i e Ausdehnung de
Ressou cen und Ak i i ä en anzus eben, um schließlich Kos en abzubauen, Ri-
siken zu minde n und in e ne P ozesse zu beschleunigen.102 Angesich s de a-
san en echnologischen En wicklung und dem dami e bundenen no wendigen
Beda an Schlüssel ähigkei en, besi zen Indus ieun e nehmen nich die Kapa-
zi ä en, um alle no wendigen Vo ausse zungen zu e üllen. Demzu olge müssen
diese klein- und mi els ändischen Un e nehmen e s ä k Schlüsselpa ne in die
digi alen We schöp ungsabläu e einbinden und digi ale Ökosys eme k eie en.
Des Wei e en wi d auch die Kundin bzw. de Kunde du ch Einbindung in We -
schöp ungsabläu e zum Schlüsselpa ne und wi k le z endlich in den En wick-
lungsabläu en on digi alen Se ices mi .103
Die Kos ens uk u s ell o enkundig eine Abhängigkei zum Geschä smodell da
und beinhal e alle du ch die Realisie ung des Geschä smodells esul ie enden
Kos en. Jene Kos en lassen sich nach de Fes s ellung de Schlüsselpa ne -
scha en, - essou cen und -ak i i ä en anspa en e p ognos izie en.104 Blick e
man in Indus ieun e nehmen bislang au die Haup kos en eibe on de He s el-
lung bis hin zum Ve ieb, müssen nun wei e e Kos en ü die IKT-In as uk u
99 Vgl. Häckel & Übelhö , 2019, S.176.
100 Vgl. Häckel & Übelhö , 2019, S.174.
101 Vgl. Abdelka i & Salameh, 2014, S. 404.
102 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 43.
103 Vgl. Häckel & Übelhö , 2019, S.175.
104 Vgl. Schallmo, 2013a, S. 75.
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ode So wa een wicklung einbezogen we den.105 Os e walde und Pigneu un-
e scheiden zwischen zwei e schiedenen Geschä smodellen mi en sp echen-
den Kos ens uk u en, den kos eno ien ie en und den we o ien ie en Ge-
schä smodellen. Ih e Aussage nach be inden sich säm liche Geschä smodelle
inne halb diese beiden Ex eme.106 De Ansa z nach Os e walde und Pigneu ,
ein Geschä smodell zu en wickeln, läu ih em U eil nach in ün Phasen eines
En wicklungsp ozesses ab, die alle dings nich s a ausge üh , sonde n allge-
mein an die Belange des aus üh enden Un e nehmens angepass we den. Au
diesen P ozess mi de un ens ehenden Abbildung soll hie nu ku z eingegangen
we den.
Abbildung 9: P ozessabbildung des Vo gehensmodells nach BMC
Quelle: in Anlehnung an Os e walde & Pigneu , 2010, S. 48.
105 Vgl. Häckel & Übelhö , 2019, S.175.
106 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 45.
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Ein linea e Ablau wi d in diesem P ozess als unwah scheinlich gesehen, da
hie bei ein hohes Maß an Ene gie- und Zei au wand p ognos izie wi d und be-
s imm e Wiede holungsschlei en und Rückse ze au o he ige Phasen zum
S anda d gehö en.107
Die Au bau-Phase dien dazu, ein mul idisziplinä es Team aus eine he e ogenen
Managemen ebene sowie Fachbe eiche zu mobilisie en. Anschließend wi d ge-
meinsam mi dem BMC als Hil smi el, welches zei gleich als zukün ige Kommu-
nika ionskomponen e de inie wi d, die P ojek zielde ini ion e a bei e . In de
nächs en Phase des Ve s ehens bilden eine Reihe on Un e suchungen, Um a-
gen und Reche chen eine G undlage, um unmi elba das Geschä smodellum-
eld zu okussie en. Hie bei we den sowohl Expe enin e iews au spezi ische
Kundensegmen e als auch Un e suchungen konku ie ende Geschä s elde in
Be ach gezogen.108 Die Li e a u weis da au hin, keine übe die Maßen no -
wendigen Analysen du chzu üh en, s a dessen ielmeh eine Ve wendung on
Geschä smodell-P o o ypen anzuo dnen, um zügige Feedbackschlei en zu ge-
ne ie en.109
Die Ges al en-Phase e möglich du ch eine wei läu ige G undeins ellung ü In-
no a ion und K ea i i ä die E a bei ung on gewag en und unbekann en Ge-
schä smodellen.110 Im nächs en Sch i , dem Implemen ie en, s ehen de Ge-
schä smodell-P o o yp und die p ak ische Umse zung im Mi elpunk . Hie bei
wi d ein Soll-Is -Abgleich on exis ie enden und e o de lichen Geschä smodell-
Komponen en du chge üh , die wiede um als G unds ein ü die Implemen ie-
ung un e Zuhil enahme eines Realisie ungsplans dienen.111 In de Du ch üh-
ungsphase we den au g und on Ma k eak ionen dynamische Ve ände ungen
in Bezug au das Geschä smodell au genommen und analysie .
Diese Analysen sowie die da au olgenden Umse zungsmaßnahmen we den in
diesem Be eich als eine I e a ion wah genommen.112
Nachdem de P ozessablau eine Geschä smodell-Neuein üh ung da geleg
wu de, lieg nun de Fokus au de Designme hode zu Ausa bei ung des Kon-
zep s eines inno a i en Geschä smodells. Nach Os e walde und Pigneu wi d
ü den Designp ozess ein hohes Maß an K ea i i ä ge o de . Zu Un e s ü zung
sp echen Os e walde und Pigneu eine Emp ehlung ü e schiedene Techniken
107 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 248.
108 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 256.
109 Vgl. Doleski, 2014, S. 40.
110 Vgl. Doleski, 2014, S. 42.
111 Vgl. Schallmo, 2014a, S. 54.
112 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 259-262.
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und Me hoden aus, die zusä zlich zum BMC als We kzeuge e wende we den
können.113
Als Ges al ungs echnik s ellen sie Cus ome Insigh s (Kunden e hal en) o , um
die E assung de Kundenpe spek i e im Designp ozess zu e a bei en. Die Ke n-
ä igkei und das Ziel diese Technik sehen o , die En wicklung eine wei ei-
chenden E kenn nis übe die Kundin bzw. den Kunden zu en al en, sodass ein
Fundamen ü ans ehende Beschlüsse exis ie .114 Die He aus o de ung lieg da-
in, jensei s de on de Kundin bzw. dem Kunden zum Ausd uck geb ach en
Bedü nisse zu blicken und noch nich bekann e In e essen zu wecken. Dadu ch,
dass zukün ige Wachs umsmä k e häu ig une o sch sind, soll en ielmeh un-
e schlossene Kundensegmen e in in e ne Un e suchungen mi ein ließen. In de
Abb.10 wi d die Empa hy-Map abgebilde , die als Un e s ü zung zu den Cus o-
me Insigh s he angezogen wi d, um die wei eichenden E kenn nisse de Kun-
denbedü nisse zu e a bei en. Zualle e s is es a sam, Ideen ü ele an e Kun-
densegmen e zu isualisie en, die ü das Geschä smodell on Bedeu ung sind.
Dies läss sich ideale weise mi den Ve ah en B ains o ming ode B ainw i ing
umse zen. In de Folge we den die F agen au de Empa hy-Map bea bei e , um
schließlich du ch die An wo en eine Vo s ellung da on zu e hal en, ü welches
We angebo die Kundinnen und Kunden be ei sind zu zahlen.115
113 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 140.
114 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 132.
115 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 135.
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beobach en, die eine gewisse Gewich ung au die Un e nehmensmaßnahmen
haben.
Beispielsweise be ücksich igen die no ma i -k i ischen Konzep e de sozialwi -
scha lichen Gesellscha eine e hisch p agma ische S ingenz. Im Gegensa z
dazu olgen die s a egisch-ökonomischen Konzep e de wi scha lich o ien ie -
en Un e nehmen de Funk ionslogik des Ma k es.139 Au bauend hie au we den
die In e ak ions hemen, die als In o ma ionsaus ausch übe „Ressou cen“, „No -
men und We e“ sowie „Anliegen und In e essen“ zwischen diesen Ansp uchs-
g uppen e s anden we den, ü die Kommunika ion als D eh- und Angelpunk
au ges ell . Diese Themen lassen sich aus den E wa ungen on S akeholde n
ablei en, die wiede um an die en sp echende Gesellscha ausge ich e sind.140
O is nich au Anhieb e kennba , dass O dnungsmomen e als un e nehme i-
sche Ak i i ä en in geo dne e Fo m ablau en und als kons i uie e S uk u be-
s and eile de Gesellscha gesehen we den. Mi Hil e de Punk e „Go e nance“
„S a egie“, „S uk u “ und „Kul u “ wi d ein Rahmen zu Ve ügung ges ell , mi
dem ü o ganisa ionale E eignisse einzelne Regulie ungen es geleg we den
und die Umse zung zielge ich e e Un e nehmensak i i ä en ü die E eichung
on Wi kungen und Resul a en e olg .141
Es wi d p inzipiell eine Un e scheidung zwischen sozial- und e we bswi scha li-
chen Gesellscha en ge o en. E s e es besi z au g und bes imm e Regulie un-
gen nich die gleichen Aussich en ü eine en sp echende S a egieplanung in
Gesellscha en de Sozialwi scha , wodu ch no ma i -e hische We e die Rich-
ung bes immen.
De Be eich S uk u wi d ü ein gewisses Ausmaß an Au gaben e eilung ein-
gese z , wo au schließlich geeigne e Teilbe eiche koo dinie we den. Die e ich-
e e S uk u dien somi als eine Selek ion on Op ionen, die ü ein bes imm es
Zei ens e als nu zb ingend gesehen wi d.142 Diese O ganisa ionss uk u en las-
sen sich als Au bau- und Ablau s uk u en de inie en. S uk u ie ung in diesem
O dnungsmomen kann somi le z endlich als Au bau on Regeln zu A bei s e -
eilung, Anpassung, Ve ah ens ich linien ode Abläu en gesehen we den.143 Zu
eine de inie en O ganisa ionss a egie und eine da aus abgelei e en anspa-
en en S uk u beda es eine kollek i en Kul u . Sie exis ie in Fo m eines ma-
e iellen ode imma e iellen Wi kungs ak o s, de in seine Volls ändigkei den
139 Vgl. Doleski, 2014, S. 14.
140 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 11-13.
141 Vgl. Epe, o. D.
142 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 22-24.
143 Vgl. Lei ling, 2012, S. 17.

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O dnungsmomen Kul u in eine Gesellscha abbilde . Diese – als G undge-
sam hei de gemeinsam de inie en No men, Ansich en und We e e s anden
und akzep ie e – Un e nehmenskul u p äg den En schluss, das Handeln und
le z endlich auch die hie aus e gebene Ta .144 Da aus kann en nommen we den,
dass ein Managemen au die Bezugs ahmen de Kul u einen bedeu enden Ein-
luss nehmen könn e.145
Die no wendigen P ozesse eines Un e nehmens, die als Ak i i ä en zu We -
schöp ung e s anden we den, sind als Managemen -, Geschä s- und Un e s ü -
zungsp ozesse in Abb. 13 da geleg :
Abbildung 13: D ei wesen liche P ozessebenen im S . Galle Managemen -
Modell
Quelle: in Anlehnung an Rüegg-S ü m, 2005, S. 56.
Nach de Wei e en wicklung des SGMM du ch P o . H. Lambe s (2015) kann eine
wei e e Ak i i ä hinzuge üg we den, die sogenann en Ve ne zungsp ozesse.
Die Da s ellung de Ve ne zungsp ozesse wü de übe den Rahmen diese A bei
hinausgehen und wi d deshalb nich hema isie .
Mi Hinblick au die Abläu e eine O ganisa ion nehmen die O dnungsmomen e
„S a egie, S uk u und Kul u “ einen Ein luss au die P ozesse und ice e sa.146
Anhand de Managemen p ozesse inde im Rahmen de
144 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 43-45.
145 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 46.
146 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 27.
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We schöp ungsak i i ä en eine S uk u ie ung on A bei sau gaben s a , die au
de einen Sei e als income die Kundene wa ungen und -an o de ungen, au de
ande en Sei e als ou come die Kundenzu iedenhei wide spiegeln.147 Die Ge-
schä sp ozesse können somi als beda sabhängige Ke nelemen e ü no wen-
dige Handlungen eine Leis ungse s ellung e s anden we den, die des Wei e en
ü die Gene ie ung on sozialwi scha liche We schöp ung e wende we -
den.148
Als Hil smi el de Geschä sp ozesse we den Un e s ü zungsp ozesse e s an-
den, die als Ma ke ing ode Pe sonalen wicklung un e s ü zend wi ken.149
Jedes Un e nehmen is da ü e an wo lich, im Rahmen de hohen Umwel dy-
namik seine O ganisa ion s e ig wei e zuen wickeln. Diese Ve an wo ung wi d
mi SGMM als En wicklungsmodi de inie und besch eib gleichzei ig du ch Inno-
a ion und Op imie ung die wesen lichen Schema a de un e nehme ischen Wei-
e en wicklung.150 Hie bei lieg de Fokus au den Abläu en zum o ganisa ionalen
Le nen – au de einen Sei e du ch andaue nde Wei e en wicklung und au de
ande en Sei e du ch eine pa ielle ode olls ändige Reo ganisa ion und E neue-
ung. Op imie ung und E neue ung schließen sich keineswegs gegensei ig aus.
O is in einem Un e nehmen ü bes imm e P ozesse, Ab eilungen und Tä ig-
kei sbe eiche E neue ung e o de lich, wäh end ü ande e die Op imie ung öllig
aus eich . Le z lich können sich ge ade die Un e nehmen am bes en wei e en -
wickeln, die sowohl Op imie ung als auch E neue ung gekonn mi einande e -
binden.151
In diesem Modell soll e das Augenme k au die F age nach de Füh ung eine
O ganisa ion ge ich e we den, da das SGMM unabhängig on de Un e neh-
mens o m nich di ek ü die Füh ung eine O ganisa ion geeigne is . Das SGMM
beinhal e „eine bes imm e Sp ach- und Denk o m, die dazu bei äg , das lüch-
ige Geschehen on Un e nehmungen und O ganisa ionen au eine ganz be-
s imm e A und Weise sp achlich assba und dami auch wah nehmba zu ma-
chen“.152 Die zwei Fo men scha en alle dings eine bedeu ende G undlage ü
die A des Füh ens.
147 Vgl. Doleski, 2014, S. 24-26.
148 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 58-60.
149 Vgl. Wi z, 2019, S. 49.
150 Vgl. Epe, o. D.
151 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 69-71.
152 Vgl. Rüegg-S ü m, 2005, S. 13.
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Fü den Einsa z des SGMM soll e e wähn we den, dass in den e schiedenen
G undka ego ien ein eigenes Füh ungsmodell zu e a bei en is , das den An o -
de ungen und dem Wesen de Un e nehmen ge ech wi d.
2.2.3 Geschä smodell-Konzep nach Wi z
Die En s ehungsgeschich e de Beg i lichkei „Geschä smodell“ (englisch: „Bu-
siness Model“) kann nach Wi z um 1998 bis 2001 eingeo dne we den, da es mi
dem Ans ieg des Massenmediums Wo ld Wide Web und des E-Comme ce in
Ve bindung geb ach we den kann. Im Gegensa z dazu wi d in de Li e a u da-
au hingewiesen, dass das sog. Geschä smodell-Konzep übe d ei ausschlag-
gebende Phasen eine e olu ionä e T ans o ma ion zum in eg ie en Manage-
men -Konzep du chgemach ha und dadu ch eine Ve ne zung zu Un e neh-
menss a egie exis ie .153 Un e schiedliche P ak iken zu Analyse des Ge-
schä smodells bie en hie bei die Gelegenhei de Komplexi ä s eduk ion sowie
Cha ak e isie ung de p imä en Un e nehmensblickpunk e. Au diese Weise is
das Un e nehmen u. a. in de Lage, in den Mi elpunk ge a ene Au gaben und
hie mi e ne z e Angelegenhei en kons uk i und me hodisch anzugehen und
Lösungsansä ze zu e a bei en.154
Du ch die Un e s ü zung de o ganisie en Managemen -Hil smi el e gib sich die
Möglichkei , daue ha e We bewe bs o eile zu gene ie en und den Un e neh-
mense olg zu siche n. Ve ein ach läss sich nach Wi z sagen, dass die Res-
sou cen und die A bei sleis ung eines Un e nehmens die G undlage ü e ma k -
ba e In o ma ionen, Diens leis ungen und P oduk e abbilden.155
Die Geschä smodelle lassen sich in d ei Komponen en (S a egiekomponen e,
Kunden- & Ma k komponen e und We schöp ungskomponen e) gliede n und da-
aus in neun wei e e Teilbe eiche (S a egiemodell, Ressou cenmodell, Ne z-
we kmodell, Kundenmodell, Ma k angebo smodell, E lösmodell, Leis ungse s el-
lung, Bescha ungsmodell und Finanzmodell) un e gliede n, auch als Pa ialmo-
dell eines Geschä smodelles bekann :156
153 Vgl. Schallmo, 2018, S. 26-27.
154 Vgl. Wi z, 2011, S. 3-23.
155 Vgl. Ecke , 2014, S. 48.
156 Vgl. Wi z, 2019, S. 34-36.
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Abbildung 14: Pa ialmodell eines in eg ie en Geschä smodells nach Wi z
Quelle: in Anlehnung an Wi z, 2019, S. 34.
Im Be eich de S a egiekomponen e wi d das S a egiemodell als Un e neh-
mensak i i ä mi Fokus au E a bei ung de mi el- bis lang is igen Ziele und
Maßnahmen e s anden.157 Dabei we den die E gebnisse eine Si ua ionsana-
lyse als Ausgangspunk e wende , um die Un e nehmensposi ion kla zus ellen
und die Geschä s elde zu bes immen.158 Die E gebnisse en hal en säm liche
Angaben zu den Rahmenbedingungen, den po enziellen Anpassungen und da-
zugehö igen Handlungsspiel aum sowie die Da legung de S ä ken und Schwä-
chen eine O ganisa ion.
Als zwei es Teilelemen läss sich das Ressou cenmodell e kennen und bes im-
men, welches ü die Konzep ionie ung des We angebo s und de Aus üh ung
eines zielge ich e en Geschä smodells geb auch wi d. Es lassen sich hie in
Fo m on physischen, echnologischen und in ellek uellen Aspek en no wendige
Ressou cen es hal en. Auße dem we den wei e e F agen geklä , die bezüglich
de Kapazi ä splanung ü die Leis ungs- und P oduk e s ellung ele an sind und
ü Pa ne scha en bzw. das Ou sou cen in e essan sein können.159
157 Vgl. Ecke , 2014, S. 50.
158 Vgl. Wi z, 2011, S. 120 .
159 Vgl. Wi z, 2019, S. 19.
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Im Rahmen des Ne zwe kmodells we den alle möglichen Schlüsselpa ne und
Ak eu e iden i izie , die ü eine e olg eiche Umse zung des Geschä smodells
essenziell e scheinen und nich ode nu eilweise übe die in e nen Fähigkei en
abgebilde we den können. In diesem Be eich we den auch die möglichen Ab-
sa zkanäle hema isie , wobei A und Summe de un e schiedlichen Dis ibu i-
onskanäle sowie das Ma ke ing geplan we den.160
In de Kunden- und Ma k komponen e lieg de Fokus da in, e s e Kundenseg-
men ie ungen im Kundenmodell zu e a bei en und da aus eine Zielg uppende i-
ni ion du chzu üh en, um im Anschluss eine passende S a egie abzulei en. Maß-
geblich ü diesen Punk is die Zielg uppende ini ion, die e schiedene Al e na i-
en en hal en soll. Auße dem sind nach Wi z die „Cus ome Rela ionship/Ta ge
G oup, Channel Con igu a ion sowie Cus ome Touchpoin “ als wei e e Un e -
punk e au ge üh .161
Das Ma k angebo smodell gib Auskun übe die Un e nehmensumwel und die
dazugehö igen In o ma ionen wie Ma k um eld, We bewe be ode Kunden e -
hal en. Dabei wi d ausgea bei e , welche Vo eile und Möglichkei en exis ie en,
die ku z-, mi el- und lang is ig in die S a egiekomponen e ein ließen soll en und
o allem welche We bewe be welchen Pla z einnehmen.162
Aus de Li e a u is zusä zlich zu en nehmen, dass die Geschä smodelle auch
einen gewissen Ein luss du ch das Um eld e hal en. Zu diesem Punk läss sich
das Um eld g ob in Un e nehmens- und We bewe bsum eld au gliede n.163
Schau man sich in diesem Kon ex das Un e nehmensum eld genaue an, gib
es Auskun übe mak oökonomische, ökologische, poli isch- ech liche, echno-
logische und soziokul u elle Fak o en.164
Um klassi izie e o gehen zu können, kann eine wei e e Au eilung de Fak o en
in zwei Be eiche o genommen we den, nämlich in allgemeine und in au gaben-
spezi ische Um eld ak o en.165 Le z e e we den als no wendige Fak o en ü ein
indi iduelles Geschä smodell e s anden, wobei e s e e au di e se Geschä s-
modelle wi ken können, z. B. du ch Wechselku se ode In la ions a en. Das
Ma k angebo smodell nach Wi z soll e dahe noch o dem Wunschkunden mi
160 Vgl. Wi z, 2019, S. 34-35.
161 Vgl. Schallmo, 2013, S. 101.
162 Vgl. Wi z, 2019, S. 35.
163 Vgl. Knyphausen-Au seß & Zollenkop, 2011, S. 110.
164 Vgl. Knyphausen-Au seß & Zollenkop, 2011, S. 114.
165 Vgl. Bea & Haas, 1997, S. 202.

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dem We angebo als Ausgangslage au genommen und analysie we den, da
eine „Blue Ocean“-Umgebung sel en bis ga nich exis ie .
Die Blue Ocean-S a egie se z da au , du ch die Ve ände ung on
Nu zenaspek en noch unbe üh e Ma k segmen e zu ad essie en
und diese e olg eich bea bei en zu können: aus dem s a k um-
kämp en Ma k , dem „Red Ocean“ hin zum „Blue Ocean“, in dem
sich noch keine Mi bewe be ummeln.166
Wie in ande en Modellen exis ie auch im Geschä smodell-Konzep nach Wi z
ein ökonomisches E lösmodell zu Einnahmengene ie ung, was di ek e und indi-
ek e Einnahmemöglichkei en sowie ansak ionsabhängige und ansak ionsun-
abhängige E lös o men en häl .167 Hie bei wi d eine sei s da au au me ksam ge-
mach , dass säm liche Kos en inklusi e de nich angiblen Oppo uni ä skos en
ein ließen müssen, ande e sei s soll e eben alls de ma k übliche P eis mi un e -
schiedlichen Zielg uppen nich auße Ach gelassen we den.168
Tabelle 3: Da legung de di ek en und indi ek en E lös o men
Di ek e E lösgene ie ung
Indi ek e E lösgene ie ung
T ansak ions-
abhängig T ansak ionse löse i. e. S.,
Ve bindungsgebüh en, Nu -
zungsgebüh en (z.
B. Mie e,
Leasing,
Gebüh en au Basis
on Nu zungszei /-häu igkei )
P o isionen ü die Ve mi lung
on Sachleis ungen, P o isio-
nen ü die Ve mi lung on
Diens leis ungen
T ansak ions-
unabhängig Ein ich ungsgebüh en, G und-
gebüh en, Zugangsgebüh
We bung, Da a-Mining-E löse,
Sponso ship
Quelle: in Anlehnung an Wi z, 2011, S. 137; Göcke, 2016, S. 48.
In de We schöp ungskomponen e alidie die Leis ungse s ellung die „zen a-
len Eckpunk e de Geschä ssys ema chi ek u “. Da in we den wei e e Inpu ak-
o en mi au genommen, die zum Au bau, zum P ozess und zu p ak ischen Um-
se zung de Leis ungse s ellung In o ma ionen lie e n sollen. Schließlich kann de
Kundin bzw. dem Kunden du ch eine Ve knüp ung und T ans o ma ion on
Diens leis ungen und Wa en ein Leis ungsbündel angebo en we den.169
166 Vgl. Del l, 2020.
167 Vgl. Wi z, 2011, S. 137.
168 Vgl. Wi z, 2011, S. 138.
169 Vgl. Wi z, 2019, S. 35.
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43
Nach Wi z is das Bescha ungsmodell eben alls als Teil eines Geschä smodell-
Konzep s zu sehen, das e als zusä zliches Elemen im Be eich de We schöp-
ungskomponen e au nimm . Rele an e Elemen e des Modells, de Au bau de
geschä s ele an en Mä k e, die Siche s ellung und Möglichkei zu no wendigen
Ressou cen und In o ma ionen sowie au gezeichne es Ma k - bzw. Bescha -
ungs e hal en we den on Mi bewe be n wah genommen.170
Un e dem Beg i Finanzmodelle we den die e schiedenen Finanzie ungsquel-
len e s anden, die e kann und es gehal en bzw. konk e isie und umgese z
we den müssen. Dabei sollen un e schiedliche Finanzie ungsmöglichkei en pas-
send zum Geschä smodell du chleuch e we den.171 Im Gegensa z dazu spielen
Kapi al- und Kos ens uk u modelle eine ehe un e geo dne e Rolle. O ensich -
lich lieg hie de Blickpunk au den zu e wa enden Kos en und de en sp echen-
den Kos endeckung.172
Wie in Abb. 14 e sich lich, lieg de Fokus de Abhandlung au de Beziehung zu
den Lie e an en und Kundinnen bzw. Kunden sowie au den im Geschä smodell
in den Mi elpunk ges ell en Un e nehmen. Diese Ve bindungen inden alle dings
nu eilweise Beach ung, wodu ch die Ansa zpunk e ehe un e nehmens- als
ne zwe k-o ien ie anzusehen sind. Des Wei e en we den Beziehungen on Lie-
e an en und Kundinnen bzw. Kunden un e einande ode zu ande en Ne zwe k-
ak eu en nich be ücksich ig . In einem ku zen Ve gleich zum BMC wi d in e s e
Linie sich ba , dass die Kos ens uk u , als eine de neun Bes and eile des BMC,
als Ke nelemen dien . De Fokus wi d au die E mi lung nich no wendige und
e meidba e Kos en geleg , um eine Kos ene izienz he o zu u en. Kos en e -
u sache aus ande en Geschä sbe eichen we den hinzugezogen und analy-
sie .173
2.2.4 Aspek des Geschä smodell-Can as nach S ähle
Du ch die „New Economy“, die ab 1995 en s and, e such en sich e meh junge
Un e nehmen mi einem In e ne -Geschä smodell au den Wel mä k en zu posi-
ionie en. Es zeichne e sich zu jene Zei ab, dass die indus ielle Massen e i-
gung on P oduk en an Rele anz abnahm und die In o ma ionsökonomie Vo -
ang e hiel . Dies bedeu e e, dass de S a schuss ü den wel wei en We be-
we b um o iginelle E kenn nisse ü die Gene ie ung, Ve a bei ung und
170 Vgl. Wi z, 2002, S. 213.
171 Vgl. Wi z, 2019, S. 36.
172 Vgl. Wi z, 2019, S. 30-31.
173 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 41.
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Publika ion on In o ma ionen in Fo m on imma e iellen (digi alen-) Gü e n ge-
allen wa .174 „In de Wissensgesellscha is es nich de Besi z on In o ma io-
nen, welche zähl , sonde n es zähl nu , was man im Sinne de Kundin bzw. des
Kunden da aus mach “.175 In diese Zei begannen einige Au o innen und Au o en
in ih en Publika ionen den Fachbeg i „Geschä smodell“ bzw. „Geschä smodell-
Konzep “ zu un e suchen und E kenn nisse ü die New Economy zu gewinnen.176
Pa ick S ähle un e such e 2001 in seine Disse a ion an de Uni e si ä S . Gal-
len eben alls diese Punk e, au die in diese Mas e a bei als wei e es „Geschä s-
modell“-Can as nach S ähle nähe eingegangen wi d. Nach S ähle ließen sich
zu seine Zei olgende Bes and eile eines Geschä smodells he lei en, die aus
Tabelle 4 en nommen we den können. Die Tabelle s ell ein Inhal s e zeichnis
de wesen lichen Bes and eile eines Geschä smodells da , welches mi de Zei
zum „Geschä smodell-Can as“ nach Pa ick S ähle wei e en wickel wu de.177
Tabelle 4: Bes and eile eines Geschä smodells nach S ähle
I) Value P oposi ion
a) Fü Kunde
b) Fü We schöp ungspa ne
II) A chi ek u de Leis ungse s ellung
1) P oduk -/Ma k en wu
2) In e ne A chi ek u
a) Ressou cen als Baus eine
(i) Ke nkompe enzen
(ii) S a egische Ve mögenswe e
b) S u en de We schöp ung
c) Kommunika ionskanäle und Koo dina ionsmechanismen
d) Abg enzung zu ex e nen A chi ek u
3) Ex e ne A chi ek u
a) Kundenschni s elle
(i) Dis ibu ionskanäle
(ii) Kundenin o ma ionen
174 Vgl. Hilbig, 2018, S. 12-13.
175 Vgl. Pagé & Eh ing, 2001, S. 72.
176 Vgl. Wi z, 2019, S. 5-8.
177 Vgl. S ähle , 2002, S. 46.
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(iii) Kommunika ionskanäle
b) We schöp ungspa ne
(i) Ak i e We schöp ungspa ne
(ii) Passi e We schöp ungspa ne
c) Kommunika ionskanäle und Koo dina ionsmechanismen
4) G ad de S abili ä de A chi ek u
III) E agsmodell
Quelle: S ähle , 2002, S. 47.
Diese Bauweise eines Geschä smodells dien als Vo lage ü die Un e suchung
on sich apide wandelnden Umwel en, mi denen sich ein Un e nehmen s e ig
kon on ie sieh . Die Vo eile des Modells liegen da in, dass zum einen en s an-
dene Ve ände ungen du ch ex e ne (poli ische, ökonomische, soziale und ech-
nologische) ode in e ne (du ch En scheidungs äge , Ressou cen, kul u elle
We e, Le np ozesse)178 Ein lüsse e deu lich und zum ande en bes imm e Ab-
hängigkei en zwischen den e schiedenen Geschä skomponen en he o geho-
ben we den.179
S ähle cha ak e isie das Geschä smodell und s ell kla , dass es als Ge-
schä skonzep e s anden und in die P axis umgese z we den kann. Das Kon-
zep deck ie g oße Ebenen ab, die gemeinsam eine ausschlaggebende Bezie-
hung zueinande haben und hie du ch eine Abhängigkei ausweisen. Das F ame-
wo k beinhal e auße dem als eines de wenigen die Ebenen „Team“ und „We e“,
was in de Abb. 15 als un e es Fundamen da ges ell wi d.180
178 Vgl. Funk, 2016.
179 Vgl. S ähle , 2002, S. 42.
180 Vgl. S ähle , 2002, S. 41.
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Die d i e Komponen e Kundenschni s elle mi de B ückenkomponen e Kunden-
nu zen (englisch: Cus ome Bene i s) bes eh aus ie Elemen en: E üllung und
Un e s ü zung, In o ma ion und Einblick, Beziehungsdynamik und P eiss uk u .
Abbildung 19: BMF nach Hamel: „Kundenschni s elle“ und „Kundennu zen“
Quelle: in Anlehnung an Hamel, 2000, S. 10.
Hamel e s eh un e E üllung und Un e s ü zung den Be eich de Kundenka-
näle, wobei die Punk e In o ma ion und Einsich sowie Beziehungsdynamik dem
Be eich de Kundenbeziehung en sp echen, die nach Os e walde und Pigneu
jeweils einen Haup bes and eil de neun Ebenen nach BMC da s ellen.207
Hie wi d de Fokus au eine En wicklung de Geschä sbeziehung du ch E zie-
lung höhe e Kundenzu iedenhei und Ve auensau bau gese z .208 Le z endlich
kann du ch op imie e Kenn nis übe den Abnehme mi els zen ale Da enhal-
ung säm liche Kundenda en die Aus üh ung wi kungs olle Maßnahmen e ein-
ach und die Kundenzu iedenhei signi ikan ges eige we den.209 Hamel e -
wähn zu Beziehungsdynamik, dass es in de In e ak ion zwischen P oduzen en
und Konsumen en nich nu ansak ionale, sonde n auch emo ionale Elemen e
gib , die eine Basis ü ein hochdi e enzie es Geschä skonzep bilden kön-
nen.210 Zudem we den die E äge in den Haup komponen en nich e sich lich, da
diese e s im Fundamen E izienz nähe e ö e we den. In de Komponen e
Kundenschni s elle okussie sich Hamel au die P eiss uk u , aus de un e -
schiedliche Einnahmenquellen en nommen we den können.211 Zwischen de
Ke ns a egie und de Kundenschni s elle s eh die B ückenkomponen e Kun-
dennu zen. De Kundennu zen bezieh sich au eine on de Kundin bzw. dem
207 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 27 .
208 Vgl. Hamel, 2000, S. 250.
209 Vgl. Ecke , 2014, S. 263.
210 Vgl. Hamel, 2000, S. 88.
211 Vgl. Hamel, 2000, S. 89.

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Kunden abgelei e e De ini ion de g undlegenden Bedü nisse und Wünsche, die
be iedig we den sollen.212
Die ie e Komponen e eines Geschä smodells is das We schöp ungsne zwe k
mi de B ückenkomponen e Un e nehmensg enzen (englisch: Company
Bounda ies), welche die O ganisa ion umgib und die eigenen Ressou cen de
Fi ma e gänz und e s ä k . Heu zu age liegen iele de Ressou cen, die ü den
E olg eines Un e nehmens en scheidend sind, auße halb de di ek en Kon olle
des Un e nehmens. Zu den Elemen en des We schöp ungsne zwe ks gehö en
Lie e an en, Pa ne und Koali ionen.213
Abbildung 20: BMF nach Hamel: „We schöp ungsne zwe k“ und „Un e neh-
mensg enzen“
Quelle: in Anlehnung an Hamel, 2000, S. 10.
Die Ges al ung und das Managemen des We schöp ungsne zwe ks können
no wendige Quellen ü die Inno a ion on Geschä skonzep en sein.214 Auße -
dem geh he o , dass das We schöp ungsne zwe k auch als We schöp ungs-
managemen bzw. Value Chain Managemen e s anden we den kann.215 Dies
um ass jedoch eine deu lich g öße e Ve an wo ung als lediglich die S eue ung
und Kon olle on Lie e an en, Pa ne n und Koali ionen. Dazu we den auch die
We schöp ungsp ozesske en als Ve an wo ungsk eis mi au genommen und
als bedeu ungs oll im Gesam bild des We schöp ungsmanagemen s be ach-
e .216 Rich e sich de Blick au ein eines Un e nehmensne zwe k, is dabei die
Rede on eine „koo dinie en Zusammena bei zwischen meh e en ech lich
selbs ändigen und o mal unabhängigen Un e nehmen. [...] En scheidend ü die
212 Vgl. Hamel, 2000, S. 91.
213 Vgl. Hamel, 2000, S. 93.
214 Vgl. Yun, 2017, S. 137.
215 Vgl. Sucky, 2019, S. 356 .
216 Vgl. Sucky, 2019, S. 358.
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Exis enz eines Un e nehmensne zwe kes is , dass meh e e bislang au onom
agie ende Un e nehmen ein gemeinsames Ziel e olgen und ih e Indi idualziele
zumindes eilweise dem Kollek i ziel des Ne zwe kes un e o dnen“.217
Ähnlich sehen es Os e walde und Pigneu ; sie de inie en die Schlüsselpa ne
als wei e en no wendigen Geschä smodell-Bes and eil, da sie We e e sp e-
chen e gänzen, zu Risikominimie ung üh en ode beim E we b on no wendi-
gen Ressou cen p o egie end wi ken können.218
Die le z e B ückenkomponen e (Un e nehmensg enzen) e binde im Konzep
die zwei Haup komponen en (s a egische Ressou cen, We schöp ungsne z-
we k eines Un e nehmens) mi einande und so g ü eine En scheidungs indung
im Auslage n ode de Wei e en wicklung de in e nen Ressou cen. Bedeu sam
is die En scheidung, was die O ganisa ion in e n umse z und was sie an Lie e-
an en, Pa ne n ode Koali ionsmi gliede n auslage .219 Das Ände n diese
G enzen kann o ein in e essan e Bes and eil zu Inno a ion des Geschä skon-
zep s da s ellen.220
Un e den Haup komponen en exis ie nach Hamel ein Fundamen , das dem
Konzep die nö ige Beschleunigung e leih , die an isie en Ziele zu e eichen.
Dieses Fundamen eil sich in E izienz, Einziga igkei , Passgenauigkei und Ge-
winn e s ä ke .
Abbildung 21: BMF nach Hamel: „P o i -Boos e “ als Fundamen
Quelle: in Anlehnung an Hamel, 2000, S. 10.
Um Wohls and zu e zeugen, soll e ein Geschä smodell inso e n agie en, dass
de We , den die Kundin bzw. de Kunde dem e b ach en Nu zen beimiss , die
217 Vgl. Siebe , 2010, S. 7-9.
218 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 38 .
219 Vgl. Hamel, 2000, S. 93-94.
220 Vgl. Zollenkopp, 2014, S. 148.
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Kos en ü die P oduk ion dieses Nu zens übe s eig .221 Bei sinkende Zahlungs-
mo al des Abnehme s we den En wicklungsp ozesse zu S eige ung de Kos en-
e izienz in Gang gese z . Dabei we den in de P oduk - ode Se icedesignphase
gewisse Spezi ika, die keine We s eige ung im Sinne des Abnehme s e zeugen,
eliminie und pa allel we s i ende Eigenscha en sys ema isch assimilie . Au
diese Weise we den im Vo eld Kos en gesenk und die Zahlungsbe ei scha de
Kundinnen und Kunden nahezu ausgeschöp , um die e o de lichen Ma gen zu
e zielen.222 G undsä zlich gene ie ein Geschä skonzep Gewinne, wenn sich
alle seine Elemen e gegensei ig e s ä ken, das Konzep in sich als kohä en e -
schein und alle Be-s and eile ü dasselbe Endziel zusammenwi ken.223
Hamel s ell als le z es Elemen ü das Fundamen kla , dass zu einem Ge-
schä smodell-Konzep gewisse Ein lüsse no wendig sind, um den P o i zu s ei-
ge n. Diese sogenann en P o i -Boos e un e eil e in ie Ka ego ien (Rendi e-
s eige ung, Konku en en ausspe en, s a egische Einspa ungen und s a egi-
sche Flexibili ä ).224 Du ch e schiedene Hebelwi kungen läss sich auch ein mo-
men an p o i able Zus and s eige n, wenn eine kons an e En wicklung des Ne z-
we ks, posi i e Rückkopplungse ek e ode auch Le ne ek e e s ä k genu z
we den.225 Auße dem können ex e ne Kon ak e auch als Näh boden ü Un e -
nehmen gesehen und zwischen den Kon ahen en ein p o egie endes Bündnis
e zeug we den, wodu ch wechselsei ige Le ne olge e ziel und bedeu ende Im-
pulse sowie Neuigkei en ode Wa nungen au geg i en we den.226
Hamel e läu e da übe hinaus in seinem Fundamen die s a egische Flexibili ä ,
die e als B ei e des Po olios, ope a i e Agili ä sowie nied igem B eake en-
Punk da leg . Seine Ansich nach hil es, die Abhängigkei eines Un e nehmens
on den Wechsel ällen eine bes imm en Ma k nische abzu ede n,227 was alle -
dings eine Un e nehmensagili ä in de Füh ungskul u o ausse z . Die Agili ä
geh on de Belegscha aus und kann nich un eiwillig e zeug we den. Hinge-
gen soll e eine op imale G undlage ü die O ganisa ion gescha en we den, um
die Denk- und Handlungsp ozesse agil zu ges al en und zu hal en.228 Um ak isch
auch in de Un e nehmenss eue ung eine inanzielle Flexibili ä auszuweisen,
sp ich lau Hamel ein nied ige B eake en-Punk als wei e es A gumen .
221 Vgl. Hamel, 2000, S. 100.
222 Vgl. I ens, 2019, S. 466.
223 Vgl. Hamel, 2000, S. 101.
224 Vgl. Hamel, 2000, S. 102.
225 Vgl. Hamel, 2000, S. 104 .
226 Vgl. He elde & Fu e knech , 2019, S. 128-129.
227 Vgl. Hamel, 2000, S. 115.
228 Vgl. Bühle & Maas, 2017, S. 63.
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2.3 De ini ion und G undlagen SAP S/4HANA
In diesem Abschni s ellen sich Un e nehmen die F age, wa um sie zu SAP
S/4HANA mig ie en soll en.
Übe die Jah e en wickel en sich e schiedene Modelle, wie die Clien /Se e -
A chi ek u mi SAP R/3, de se iceo ien ie en A chi ek u und dann auch ühe
Expe imen e mi de HANA-Da enbank, In-Memo y-Compu ing mi de Business
Sui e on HANA (SOH) im Jah 2013.229 SAP Simple-Finance olg e 2014,
wodu ch sich schließlich die olls ändige ERP-P oduk eihe en wickel e, was
sei he als SAP S/4HANA bekann is .230 Schauen sich Un e nehmen die bes e-
hende ERP-Landscha an, sehen sie ein hochg adig maßgeschneide es und
au die Geschä sabwicklung angepass es Sys em.231
Die G ünde ü die Mig a ion lassen sich au zwei Fak o en eduzie en: Es geh
nich nu um Inno a ionen, schlanke Benu ze obe lächen ode schnelle e Be-
ich e s ellung, die mi SAP S/4HANA einhe gehen. Es geh ielmeh um die A ,
Geschä e zu ä igen, und da um, wie diese in Zukun du ch inno a i e Techno-
logien und Geschä sk ä e e ände we den könn en.232
Au de Sei e de Un e nehmenssys eme ha die Ve b ei ung on Cloud-Diens en
und besse en We kzeugen ü das schnelle P o o yping die Zei zwischen Idee
und Aus üh ung e kü z . So wa e-as-a-Se ice (SaaS)-Angebo e wu den spe-
ziell in diese En wicklungen in eg ie , um in Sekundenschnelle die bes en Un e -
nehmens ools zu e hal en.233
Die Aus üh ung on IT-P ojek en ü die ERP-Landscha wu de in de Ve gan-
genhei mi els Wasse all-Me hode ealisie , du ch die jedoch länge e Zei ens-
e ü e s e E gebnisse esul ie en.234 Kollabo a i e Philosophien wie agile und
De elopmen Ope a ions (De Ops)-Me hoden sind nun zu No m gewo den.235
Diese Me hoden e möglichen schnelle e und benu ze zen ie e En wicklungen
im gesam en Un e nehmensbe eich, die wiede um eine inno a i e und Cloud-
na i e iERP-Landscha als G undlage benö igen. SAP S/4HANA un e s ü z da-
bei mi eine schnelle echnenden HANA-Da enbank, die in de Cloud gehos e
we den kann, eine e besse e Benu ze e ah ung du ch ollenbasie e,
229 Vgl. Kulka ni, 2019, S. 3.
230 Vgl. is epo Online & Guides GbR, o. D.
231 Vgl. Os e hage, 2014, S. 3-4.
232 Vgl. Kugle , 2018, S. 108.
233 Vgl. Nagl & Bozem, 2018, S. 156.
234 Vgl. Buchholz & Kno e, 2019, S. 77.
235 Vgl. Nagl & Bozem, 2018, S. 204.
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eak ionsschnelle FIORI-Anwendungen und Ech zei -Repo ing, wodu ch auch
un e wegs be iebliche E kenn nisse gewonnen we den können.236
2.4 Po en iale, Meh we e und Nu zen ü Un e nehmen mi SAP
S/4HANA
Einen de wesen lichen Vo eile e kö pe die HANA-Da enbank, die du ch ih e
Technologie eine G undlage scha . So kann du ch sie im Supply-Chain-Ma-
nagemen en lang de Lie e ke en au Ech zei da en-Analysen ode Ech zei da-
enbes ände zugeg i en we den. Dies e möglich die neue A chi ek u in SAP
S/4HANA, die au bauend au de HANA-Da enbank mi dem Konzep de In-Me-
mo y-Tabellen a bei e , mi e ein ach en Da enmodellen und eingebe e e Ana-
ly ik.237 Zei au wändige P ozesse, wie de Pe iodenabschluss, können nun „on
he ly“ du chge üh we den. Hie bei p o i ie en Finanzab eilungen on e izien-
en Diens leis ungen und einem beschleunig en Finanzabschluss. De Abs im-
mungsau wand zwischen Funk ionsbe eichen wie Finanzen, Bescha ung, P o-
duk ion und Ve ieb en äll , da du ch in elligen e Assis en en au Basis eine
küns lichen In elligenz und obo e ges eue e P ozessau oma isie ung be-
s imm e P ozesse e izienzs eige nd ablau en können.238
Obwohl de g öß e Teil de P oduk unk ionali ä beibehal en wu de, en s ehen
du ch die Neuges al ung de Tabellen zusammen mi den e ügba en Bes P ac-
ices neue Möglichkei en, die P ozesse zu op imie en.239 Ein wei e e Vo eil, spe-
ziell ü die Fachbe eiche, s ell die neue Benu ze e ah ung da , die übe SAP
FIORI ode Sel -Se ice-Tools wie Lumi a be ei ges ell wi d. SAP S/4HANA
üh e ollenbasie e Anwendungen ein, au die übe Sma phones, Table s und
Desk ops zugeg i en we den kann, sodass eine höhe e P oduk i i ä und analog
dazu, ein siche e Zug i au ele an e In o ma ionen und Anwendungen e olgen
kann.240
Die Nu ze innen und Nu ze e hal en des Wei e en noch eine Un e s ü zung in
Fo m eines digi alen Assis en en im A bei sall ag, wodu ch sich mi Hil e on Ana-
lyselösungen ode Sp achschni s ellen genaue e En scheidungen e en las-
sen.241 Im Ideal all we den du ch die einhei liche Nu ze obe läche die Lücken
236 Vgl. Kulka ni, 2019, S. 5-6.
237 Vgl. Kulka ni, 2019, S. 19.
238 Vgl. Kulka ni, 2019, S. 66.
239 Vgl. Baumga l e al., 2017, S. 184.
240 Vgl. Baumga l e al., 2017, S. 53.
241 Vgl. Baumga l e al., 2017, S. 283.

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zwischen Fachab eilungen und IT geschlossen, sodass die Ak i i ä en on Busi-
ness und IT au einande abges imm sind. Dies ich e de O ganisa ion einige
Möglichkei en ü die konsolidie e Da enanalyse und den Da enaus ausch ein,
ohne au e au e Schni s ellen zu e zich en. De digi ale S/4HANA-Ke n so g
und um die Uh ü Sys ems abili ä , wobei das Sys em ü eine Op imie ung de
Geschä sp ozesse so g und sich dabei schnell neuen Inno a ionen du ch eine
Kompa ibili ä mi ande en Pla o men anpass .242
242 Vgl. Signa io GmbH, 2020.
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3 Fo schungsdesign
3.1 Quali a i e s. quan i a i e Fo schung
Quan i a i e Fo schung ha einen übe p ü enden Cha ak e , wäh end quali a i e
Fo schung einen en deckenden Cha ak e ha . Quan i a i e Fo schung benö ig
um ang eiche Da ensä ze. Fü eine quali a i e Fo schung hingehen liegen be-
deu end nied ige e Fallzahlen zug unde, was alle dings dami zu un ha , dass
beide Ansä ze ü un e schiedliche E kenn nisziele o schen.243 Bei diesen bei-
den Fo schungsansä zen bilden die olgenden Bezeichnungen En deckung und
Übe p ü ung eine kla e T ennlinie, wo aus säm liche wei e e Un e -scheidungen
abgelei e we den können. Wäh end sich ein quali a i e Ansa z empi ische Da-
en bedien und hie aus Axiome gewonnen we den, machen sich quan i a i e Me-
hoden Va iablen zu Nu ze, um die abgelei e en g ei ba en Hypo hesen zu übe -
p ü en.244 Eine quali a i e Un e suchung kann du ch eine Be ach ung ode mi -
hil e eines einzelnen In e iews e ablie we den.245 Im Gegensa z dazu wi d beim
quan i a i en Ansa z die zu übe p ü ende Hypo hese mi els s a is ische Ve ah-
en en k ä e ode alidie .
Hie zu läss sich es hal en, dass „Quan i izie ungen allen alls einge üh we den,
um den G ad de Übe eins immung un e schiedliche Deu ungen zu messen“.246
Beide Fo schungsme hoden di e enzie en sich alle dings nich haup sächlich in
de A und Weise de Da en e a bei ung, ielmeh spielen auch Wissenscha s-
e s ändnis, Gegens and und Fo schungsme hoden eine en scheidende Rolle.
Allein e e ungsansp üche nahmen in den e gangenen Jah en ab, da quali a-
i e Me hoden nich ausschließlich ü explo a i e Ansä ze genu z wu den, son-
de n e meh mi quan i a i en Ansä zen zum Einsa z kamen.
Im Ende ek läss sich die quali a i e Fo schung wie olg he o heben:247
• Die Nich p ü ung on ak ibisch en wo enen Annahmen und Theo ien wi d
als Ziel des Ve ah ens gesehen. Vo ausse zung:
• Allgemeine heo e ische Vo annahmen exis ie en,
• g ei ba e Rub iken sowie
243 Vgl. B üsemeis e , 2008, S. 19.
244 Vgl. Rai hel, 2006, S. 8.
245 Vgl. Bau & Blasius, 2019, S. 11.
246 Vgl. Bo z & Dö ing, 2006, S. 296.
247 Vgl. Kelle, 2008, S. 48 .
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• heo e ische Hypo hesen we den mi Hil e on empi ischen Da en eali-
sie ,248
• de quali a i e P ad läss sich mi hil e du chge üh e G uppendiskussionen
ode In e iews au onome ges al en und weis eine höhe e Flexibili ä au ,249
• es kommen keine zusä zlichen s anda disie en Mess e ah en zum Einsa z,
hingegen o ene Ve ah en und s uk u eie Me hoden wie z. B. Videoau -
zeichnungen,
• die Auswe ung e olg wenige du ch s a is ische Ve ah en als ielmeh an-
hand on Me hoden, die einen gewissen In e p e a ionsspiel aum gewäh-
en.250
3.2 Das Expe enin e iew
Es exis ie eine Deba e da übe , we als Expe in bzw. Expe e ü ein Expe -
enin e iew in F age komm und welchen sozialen ode be u lichen S a us e
haben muss.251 Fäll de Beg i „Expe in“ bzw. „Expe e“, denken wi o an Men-
schen mi e s aunlichen Sachkenn nissen. Im G unde genommen können Anhä-
nge eine Funk ionseli e mi he aus agende Fachkenn nis als Expe innen ode
Expe en bezeichne we den.252 Die Li e a u zeig au , dass Pe sonen „die übe
ein spezi isches Rollenwissen e ügen, solches zugesch ieben bekommen und
eine da au basie ende besonde e Kompe enz ü sich selbs in Ansp uch neh-
men“.253 Folglich können e schiedene Rollen o men exis ie en, wie de Besi z
we olle In o ma ionen übe be iebliche Geschehnisse (Inside in o ma ionen)
ode besonde e Kenn nisse übe schwe g ei ba e U sachen und Zusammen-
hänge.254
Fü Un e nehmen ode Nich egie ungso ganisa ionen sowie in de Poli ikwissen-
scha nimm das In e iew on Expe innen und Expe en eine bedeu ende e
Posi ion ein. Eingese z wi d das In e iew beispielsweise in S udien, die anwen-
dungsbezogen und be a ende Na u sind.255 Hie bei kann man sich eines Expe -
enin e iews, eines Dilemmain e iews (Vo wand eines bes ehenden e hischen
248 Vgl. Kelle, 2008, S. 48.
249 Vgl. Schumann, 2018, S. 163.
250 Vgl. Flick, 2019, S. 479.
251 Vgl. Hel e ich, 2019, S. 681.
252 Vgl. Me z, 2017, S. 219.
253 Vgl. P zybo ski & Wohl ab-Sah , 2008, S. 133.
254 Vgl. Hel e ich, 2019, S. 681.
255 Vgl. B üsemeis e , 2008, S. 27.
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Dilemmas, in dem de In e iew e die Au gabe ha , die Lösung nähe zu e läu-
e n) ode auch eines G uppenin e iews, in denen einige zusammengehö ige
Cha ak e e pa allel ia Lei aden in e iew we den, bedienen.256
Da übe hinaus können e schiedene F age echniken ü bes imm e In e iew-
o men angewand we den. Wie in Abb. 12 da geleg , wi d zwischen einem e h-
nog aphischen, einem na a i en und dem Expe enin e iew un e schieden.257
Du ch die Ve wendung e schiedene Fo men und Techniken sollen besonde e
Be ach ungsweisen subjek i e E ah ungen e ass we den.
Tabelle 5: D ei quali a i e In e iew o ma e im Ve gleich
E hnog aphisches
In e iew
Na a i es
In e iew
Expe enin e iew
1 Einsa zgebie Teilnehmende Be-
obach ung
His o ische
Falls udie
Falls udie
2 G ad de
S uk u ie-
ung
O en/halbs uk u ie O en Halb-s uk u ie /
s uk u ie
3
E kenn nis-
in e esse
Eins ellungen Biog aphien In o ma ionen
4 Rolle des In-
e iewe s
Gesp ächspa ne Ak i e Zuhö e In e iewe
5 In e iew-
si ua ion
Symme isch Asymme isch
(zuguns en des
Be ag en)
Asymme isch
(zuguns en des Be-
ag en)
Quelle: in Anlehnung an Kaise , 2014, S. 3.
Das na a i e In e iew okussie sich wenige au bes imm e Themengebie e,
sonde n ielmeh au eine „besch eibende“ Da legung de E lebnisse. Dadu ch
ungie die in e iewende Pe son lediglich als ak i e Zuhö e in bzw. als ak i e
256 Vgl. Bo z & Dö ing, 2006, S. 315.
257 Vgl. Kaise , 2014, S. 2.
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• ixie e Kommunika ion p ü en,
• sys ema isch o gehen und In o ma ionen en nehmen,
• egelgelei e sowie heo iegelei e o gehen,
• dem Ziel nachgehen, Rückschlüsse au gewisse Blickpunk e de Kommuni-
ka ion zu ziehen.291
Zule z kennzeichnen zwei ausschlaggebende Aspek e die Inhal sanalyse: Zum
einen klamme sie sich nich an den U sp ungs ex , sonde n ex ahie wesen li-
che In o ma ionen und e a bei e sie unabhängig om Auszug wei e . Zum an-
de en s eh das O dnungsmus e ü die g ei ba en In o ma ionen im Vo eld
es .292 Fü die quali a i e Da enanalyse (QDA) können d ei oneinande unab-
hängige Analyse echniken nach May ing un e schieden we den, welche keine
o lau ende Ab olge en hal en: die zusammen assende, die explizi e und die
s uk u ie ende Inhal sanalyse.293 Im Rahmen de A bei wu de de Au bau de
s uk u ie enden Inhal sanalyse nachgebilde . Ziel diese Inhal sanalyse is es,
bes imm e Aspek e aus dem Ma e ial he auszu il e n, diese den o gegebenen
O dnungsk i e ien gegenübe zus ellen und gg . anzupassen.294
Fü die s uk u ie ende Inhal sanalyse kommen nach May ing e schiedene Un-
e g uppen in F age, ü die im Vo eld be ei s eine deduk i e Ka ego ienanwen-
dung es s eh : die o male, die inhal liche, die ypisie ende und die skalie ende
S uk u ie ung.295 De sch i weise Ablau de Auswe ung mi els quali a i e In-
hal sanalyse wi d in den olgenden Abschni en besch ieben.
Anhand de Such as e eine Ex ak ion e olg eine sys ema ische In o ma ions-
en nahme, die anschließend ausgewe e und en sp echend dem Fo schungsziel
de A bei s uk u ie wi d.296 Die Ex ak ion ungie hie bei als ein wesen liche
Bes and eil dieses Ve ah ens, da ühzei ig eine om O iginal ex losgelös e In-
o ma ionsbasis en s eh , die le z lich zu Bean wo ung de Fo schungs age
üh .297 Mi hil e de quali a i en Inhal sanalyse können die wesen lichen Inhal e
diese A bei zusammenge ass und im Anschluss in e p e ie we den.
291 Vgl. May ing, 2015, S. 13.
292 Vgl. Gläse & Laudel, 2010, S. 46.
293 Vgl. May ing, 2015, 67 .
294 Vgl. May ing, 2015, 67.
295 Vgl. May ing, 2015, S. 68.
296 Vgl. Gläse & Laudel, 2010, S. 200.
297 Vgl. May ing, 2015, S. 99.

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3.6.1 U sp ung de In o ma ionen aus den Expe enin e iews
Die anonymisie en T ansk ip e s ellen den U sp ung ü die angewand e Me-
hode de quali a i en Inhal sanalyse da . Aus ihnen we den die wesen lichen
Aussagen ü eine nach olgende Un e suchung abgelei e . In Abb. 23 wi d die
Me hode de quali a i en Inhal sanalyse da geleg :
Abbildung 23: P inzip de quali a i en Inhal sanalyse
Quelle: in Anlehnung an Gläse & Laudel, 2010, S. 200.
Fü eine ziel üh ende Ex ak ion we den die ansk ibie en In e iews so o be-
ei e , dass de Quell ex als sinn olle Analyseeinhei segmen ie wi d. In de
o liegenden A bei kommen kon ex abhängig ein Tex wo , ein Sa z ode ein Ab-
sa z des Expe enin e iews als zweckmäßig undie e Analyseeinhei zum Ein-
sa z.
3.6.2 Such as e und Ka ego ien
Das Fundamen de quali a i en Inhal sanalyse bilde die Ex ak ion. Ausgangs-
punk sind eine sei s die heo e ischen Übe legungen mi de konk e isie en und
o mulie en Fo schungs age und ande e sei s die zug undeliegenden ökonomi-
schen Theo ien. Dazu we den in einem sogenann en Such as e die Ka ego ien
de inie , denen bedeu ende In o ma ionen des Ausgangs ex es zugeo dne we -
den. Die Gliede ungska ego ien o ien ie en sich an den Ke nbeg i en (z. B.
„We e e sp echen“ ode „Kundensegmen e“) de Geschä smodellbe eiche. Zu-
sammenge ass bilden die Ka ego ien den Rahmen des Such as e s, das bei de
Ex ak ion au den Ausgangs ex angewende wi d, und dienen zugleich als das
Bindeglied zwischen den Themen de Fo schungs age und den ökonomischen
Theo ien. Dami wi d die F ages ellung de Auswi kungen on SAP S/4HANA au
die Geschä s elde im Rahmen de E wa ungshal ung und Vo s ellungen be-
züglich de Meh we e au ein wissenscha lich heo e isches Fundamen ges ell ,
analysie und bewe e , das de zei ü den Mi els and ehl . Die Absä ze säm -
liche In e iew-T ansk ip e we den nach ele an en In o ma ionen du chsuch ,
den Ka ego ien des Such as e s zugeo dne und die ele an es en un e Be ach-
ung de Fo schungs age me hodisch au gea bei e . Vo eilha e weis sich die
Nu zung de neun Geschä smodellbe eiche des BMC im Rahmen eine
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deduk i en Ka ego ienbildung, da ein g öß mögliches Ve s ändnis de Teilneh-
menden ü die Bean wo ung de F agen e eich we den kann.
3.6.3 E gebnisse de Ex ak ion
Die gewonnenen Ke naussagen we den als E gebnisse im 4. Kapi el da ges ell
und en sp echend den jeweiligen Ka ego ien und Dimensionen zugeo dne . Im
Anschluss an die Ex ak ion e olg die Au be ei ung de ma kie en In o ma io-
nen. Eine Quali ä sop imie ung wi d du ch eine Zusammen assung on sinn ol-
len und e en uell e s eu en In o ma ionen anges eb und mögliche Fehle be-
sei ig . Als Folge da on wi d de Ausschni de ex ahie en Aussagen e neu
komp imie und inhal lich wei e e eine . Die Zwischensch i e des Bea bei-
ungsp ozesses we den p o okollie und können so nach ollzogen we den. Die
Au be ei ung und Zusammen assung e olgen in meh e en Sch i en. Die Ex ak-
ionse gebnisse we den nach un e schiedlichen Gesich spunk en zusammenge-
ass .
3.6.4 Analyseplan
Im Anschluss an die Au be ei ung de Ex ak ionse gebnisse e olg die Analyse
im Hinblick au die de inie en Ka ego ien des Such as e s. Hie bei soll en nach
May ing Analyseeinhei en es geleg we den. Die Kodie -, Kon ex - und Auswe -
ungseinhei en. Die Kodie einhei is das einzelne Wo , die Kon ex einhei die
gesam e An wo des In e iewpa ne s und die Auswe ungseinhei wi d du ch
das Expe enin e iew abgebilde .
Mi els eines Beispiels we den die Punk e e anschaulich :
Tabelle 6: Kodie lei aden
Ka ego-
ie
De ini ion Anke beispiel Kodie egel
E äge Alle S ellen, an denen
Aussagen zu E ags-
s eige ung ode Ein-
bußen in Ve bindung
zum P ojek ge o en
we den.
… „Eine S eige ung
wu de im Vo eld im
Rahmen eines Busi-
ness Case e mi el ,
S eige ungen esul ie-
en in e s e Linie aus
P ozessop imie un-
gen, keine kau männi-
schen Einbußen.“
We ungs eie, p axis-
bezogene Einschä -
zung zu E wa ung
de E agss eige ung
und geplan e ode un-
geplan e Einbußen.
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71
May ing lie e einen 10-Phasen-Plan zu Du ch üh ung eine quali a i en Ana-
lyse. Diese Phasen sollen die ele an en In o ma ionen e mi eln und eine Nach-
ollziehba kei übe den gesam en Analysep ozess e zeugen. E be on jedoch,
dass es sich hie bei um ein allgemeines Modell handel , das indi iduell au die
Besonde hei en des jeweiligen Falles abges imm we den muss. In de olgenden
Tabelle wi d de 10-Phasen-Plan isualisie :298
Tabelle 7: 10-Phasen-Plan on May ing
Ma e iale mi lung
Analyse de Ausgangssi ua ion
Fo male Ma e ialeigenscha en
Zweck de Analyse
Theo iebasie e Di e enzie ung de Fo schungs age
Fes legung de Analyse echnik und Bes immung des genauen Zei plans
De ini ion de Analyseeinhei
Analyse übe Ka ego isie ung
E gebnis e s ändnis und In e p e a ion in Bezug au die Fo schungs age
Anwendung on ex lichen Quali ä sk i e ien
Quelle: in Anlehnung an May ing, 2015, S. 62.
3.7 So wa eges ü z e quali a i e Da enanalyse ü Expe enin e iews
Zu Bea bei ung und Analyseun e s ü zung de aus den T ansk ip en gene ie en
Da en wi d eine So wa eanwendung zu compu e un e s ü z en quali a i en Da-
enanalyse (englisch: Compu e Assis ed/Aided Quali a i e Da a Analysis, ku z:
CAQDAS) eingese z . Hie bei we den die Kodie -Rich linien des Such as e s e -
s ändlich umgese z und die s u enweise Analyse bis hin zu U sp ungsquelle de
Expe enin e iews zu den T ansk ip en nachgep ü . De Meh we on
CAQDAS bes eh da in, dass ü die Analyse e a bei ung meh ach e wende e
Codesegmen e de T ansk ip e leich e p ozessie und analysie we den kön-
nen, um die Fo schungs age zu bean wo en. Hie du ch wi d auch die E gebnis-
quali ä de Analyse in diese S udie e besse . Es läss sich auße dem noch
es hal en, dass de Einsa z on CAQDAS wede eine sinn olle Kodie ung des
298 Vgl. May ing, 2015, S. 54-55, 61-62.
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72
Such as e s noch eine Analyse de ausgewe e en Expe enin e iews du ch den
Fo sche e se z .
Wei e hin bie e eine CAQDAS-So wa eanwendung auch Schni s ellen ü übe -
g ei ende Fo schungsbedü nisse. Die Angebo e an So wa eanwendungen ü
den Einsa z in diese A bei sind aus eichend, wobei die Anwendung MAXQDA
genu z wi d, da du ch diese nach Aussagen des So wa e-Anbie e s die me ho-
dischen Me kmale on May ing umgese z we den und somi ein aus Fo sche -
sich bedeu sames wissenscha liches Gü ek i e ium gewäh leis e wi d.
3.7.1 Me hodische Vo gehensweise bei de Analyse
Fü die Planung, Du ch üh ung und Auswe ung de Expe enin e iews we den
in Summe 11 Haup codesys eme (Such as e ) en wickel :
Neun Codesys eme (Such as e ), die als heo e ische Code-S uk u zu Bean -
wo ung de Fo schungs age nach dem BMC dienen,299 um du ch die eingese z-
en Geschä smodell-Elemen e eine heo e ische Fundie ung und Ges al ung des
Themas zu e a bei en. Zwei wei e e Codesys eme (Such as e ), um das Thema
im Hinblick au o ganisa o ische und abschließend zusammen assende Blick-
punk e zu analysie en und zu bewe en. Du ch die Codesys eme wi d siche ge-
s ell , dass aus heo e ische und achliche Sich kla e unabhängige und konsis-
en e Be ach ungsweisen und E gebnisse exis ie en. Die e a bei e en Codesys-
eme basie en au Emp ehlungen on May ing (2015) sowie Rädike & Kucka z
(2018), sodass eine solide G undlage ü die Expe enin e iewanalyse und -aus-
we ung gescha en wi d. Eine anspa en e und nach ollziehba e Da enbasis
soll e gewäh leis e sein, um das de inie e Fo schungsziel zu e eichen. Diese
An o de ung wi d du ch MAXQDA angemessen un e s ü z .
3.7.2 MAXQDA – Häu igkei s abellen
Bei de Da enauswe ung de Expe enin e iews bzw. den T ansk ip en dienen
die Häu igkei s abellen on MAXQDA als die Schlüsselpunk e zu s uk u ie en
Un e suchung de Expe enin e iews. Häu igkei s abellen bie en eine Übe sich
übe die Menge de e gebenen Code-Segmen e de gesam en T ansk ip e.
Diese Angaben we den u. a. g a isch ode abella isch da ges ell . Die olgende
Abbildung zeig die Häu igkei sübe sich in Bezug au die op d ei Haup codesys-
eme mi den en sp echenden Subcodes:
299 Vgl. Os e walde & Pigneu , 2010, S. 15 .
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73
Abbildung 24: Häu igkei de op d ei kodie en Segmen e
Es äll au , dass die „Schlüsselak i i ä en“ in Summe mi 30 kodie en Segmen-
en am häu igs en e wähn wu den, die im Rahmen de E gebniszusammen as-
sung im ün en Kapi el nähe e ö e we den. Des Wei e en kann aus dem Be-
eich „We e e sp echen“ die eindeu ige Aussage ge o en we den, dass das
S/4HANA-Sys em lediglich in de Realisie ung des Vo habens un e s ü zend
wi k . Eine wei e e Abbildung s ell die am häu igs en genann en „E wa ungen“
des S/4HANA P ojek s da :

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Abbildung 25: Häu igkei de op d ei E wa ungen und Meh we e kodie e
Segmen e
Es läss sich es hal en, dass am häu igs en die Konsolidie ung de Geschä s-
abläu e mi 15 Codie ungen und am wenigs en die Sys ems abili ä mi sieben
Codie ungen angeb ach wu den.
3.7.3 MAXQDA – Code-Ma ix-B owse
De MAXQDA Code Ma ix B owse (CMB) un e s ü z die Da enanalyse in de
Weise, dass e die Anzahl de de inie en Codes des Codesys ems zu den Tex -
segmen en alle impo ie en T ansk ip e (n=5) aus den Expe enin e iews an-
zeig . Die CMB lie e eine An wo au die F age, ob ein Code in einem bes imm-
en T ansk ip o handen is , was ein Quali ä sk i e ium ü die Da ene hebung
und -analyse bei Expe enin e iews da s ell . Die Codehäu igkei is ü diesen
Fall nich on Bedeu ung. Die isuelle Auswe ung des CMB gib einen ganzhei -
lichen Übe blick übe die Haup - und Un e codes, die im Rahmen diese S udie
in allen T ansk ip en o kommen. Eine möglichs gleichmäßige Ve eilung alle
Codes und Un e codes übe alle T ansk ip e e weis sich aus Sich de Quali ä s-
bewe ung als o eilha . Fü diese S udie wi d mi de S anda dpa ame isie ung
des MAXQDA-So wa ehe s elle s gea bei e , weshalb keine Anpassungen und
somi auch keine Ve wendung on Gewich ungs ak o en o genommen we den.
De An ang des CMB (Abb. 26) is eine G uppie ung alle impo ie en T ansk ip -
Dokumen e. Jedes T ansk ip is du chnumme ie und somi is es ü Analyse-
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75
ode Ve i izie ungszwecke nach ollziehba , welche Code on jedem ak i ie en
T ansk ip (n=5) angesp ochen wu de. Die In o ma ionen zu den ad essie en
Codes und Subcodes sind in den Zeilen des CMB un en da ges ell .
Abbildung 26: Code Ma ix B owse
Quelle: Sc eensho on de MAXQDA So wa e.
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76
De Abdeckungsg ad zwischen den An wo en de Be ag en (n=5) und dem
Codesys em be äg 45 P ozen . Bei eine Be ach ung ohne die Kundenseg-
men e, -beziehung und -kanäle – au g und de indi iduellen ex e nen Einsa z-
möglichkei en – be äg de Abdeckungsg ad 61 P ozen . Diese Abdeckungs-
g ad wi d als aus eichend als Reliabili ä sk i e ium bei eine Be agung on (n=5)
akzep ie .300
3.8 T iangula ion/Ve lässlichkei /Validi ä
Nach C eswell und Mille sind ach Ve ah en zu Siche ung de Quali ä eines
Fo schungsp ojek s ele an . Sie we den als Validie ungss a egie ausgewiesen
und müssen mindes ens in zwei Ve ah en eine Fo schungss udie angewende
we den.301
Es we den un e ande em olgende Ve ah en de inie :
Feldbeobach ungen zum E kenn nisgewinn und Ve auensau bau, Pee -Re iew
und/ode eine Nachbesp echung nach de Felda bei als ex e nes Ve i izie ungs-
e ah en, Dokumen a ion de Vo eingenommenhei de bzw. des Fo schenden
zu Beginn de Fo schung (um siche zus ellen, dass die Lese in bzw. de Lese
alle De ini ionen und Annahmen des Fo sche s e s eh ), Validie ung de Be ag-
en (zu Ve auenswü digkei ) und T iangula ion mi Einsa z e schiedene Quel-
len, Me hoden, Theo ien (um bes ä ig e Beweise zu lie e n).
Im Anschluss wi d die T iangula ion au g und ih e Rele anz in de wissenscha -
lichen Fo schung ku z hema isie . T iangula ion beg ünde eine Me hodenmi-
schung zu Reliabili ä sp ü ung, die au de Annahme be uh , dass de Einsa z
e schiedene Fo schungsme hoden die E kenn nisse au Basis heo e ische
Übe legungen e s ä k .302 Die e o de liche Quali ä und dami die Validi ä de
Gesam auswe ung in einem Fo schungsp ojek wi d du ch die s u enweise und
sinn olle Ablei ung de E gebnisse gewäh leis e .303
Die Abg enzung zwischen quan i a i en und quali a i en Me hoden lieg in de
Schluss olge ung on Aussagen übe kausale Zusammenhänge. Sollen aus s a-
is ischen Zusammenhängen quan i a i e Rückschlüsse au kausale Zusammen-
hänge gezogen we den, sind quan i a i e Me hoden angeb ach . S eh die
300 Die In e coding-Reliabili ä wu de zu Ve besse ung de Reliabili ä bezüglich de Ve-
i ika ionscodes und Subcodes nich du chge üh . De Zweck diese En scheidung is
de Schu z ü diese A bei und zukün ige Ve ö en lichungen.
301 Vgl. C eswell, 2007, S. 207 .
302 Vgl. Flick, 2011, 75 .; May ing, 2015, 125 .
303 Vgl. Hel e ich, 2009, S. 37; Völcke , 2019, 81 .; Flick, 2011, S. 37 .
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77
Iden i ika ion und Ve allgemeine ung on Kausalzusammenhängen im Vo de -
g und de Un e suchung, kommen quali a i e Me hoden zu Anwendung. So e n
die Iden i ika ion und Ve allgemeine ung on Kausalzusammenhängen im Fokus
s ehen, we den quali a i e Me hoden eingese z .304 Wesen liche Möglichkei en
quali a i e Un e suchungen liegen in de E o schung neua ige , heo e isch
noch kaum s uk u ie e Themen elde , die nach den G undsä zen O enhei und
Viel äl igkei klassi izie we den. Aus diesem G und sind sie be ähig , bishe un-
bekann e Sach e hal e ode neue Fes s ellungen zu p äzisie en und zu s uk u-
ie en.
Die T iangula ion inde in diese A bei nu beg enz Anwendung, wi d jedoch
du ch das Expe enwissen mi In o ma ionen ange eiche und mi eine um ang-
eichen Li e a u eche che übe p ü , womi die Zielse zung gesiche wi d.
Eine d i e Quelle zu Quali ä ssiche ung de E gebnisse wi d in diese A bei
nich eingese z . Die angewand e Validie ung im Rahmen de beg enz en T ian-
gula ion um ass neben de Übe p ü ung du ch die Be ag en auch ex e ne Audi s
in Fo m on Vo ägen in de wissenscha lichen Fachgemeinscha de FOM
Hochschule.
Die olgende Abbildung zeig die ie G und o men de T iangula ion:
Abbildung 27: Konzep de T iangula ion
Quelle: in Anlehnung an Denzin, 1970; Leinhos & Jö ke, 2019, S. 141.
304 Vgl. Gläse & Laudel, 2010, 25 .
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84
4. In e iew:
Wa am An ang nich Teil des P ojek s. Hie s anden o e s S abilisie ung
und Ve olls ändigung im Vo de g und.
5. In e iew:
In de Gesam be ach ung „Cus ome Ca e“ wi d mi S/4HANA du ch schnel-
le e Auskun s ähigkei , meh Übe sich en übe Lie e ke en/Ve ügba kei en
eine höhe e Kundenzu iedenhei und ie e e Kundenbeziehung du ch wei-
e e Se ices anges eb .
4.4 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Kundenkanäle“
F age 8: Welche Ve ände ungen e gaben sich du ch S/4HANA im Kundensup-
po ? (Sel Se ice/Up- & C oss-Selling/Cha bo )
1. In e iew:
Es kann eine dezidie e e Reak ion au den physischen P ozess du ch
S/4HANA e olgen, da du ch die A bei sobe läche on SAP FIORI (Use -
In e ace) Au oma isie ungen on A bei sp ozessen e möglich we den,
wodu ch de Kundensuppo e höh we den kann.
2. In e iew:
De Kundense ice im kommunika i en Sinne läu übe Sales o ce. „Cus o-
me -Expie ence-Managemen “ ode „A e -Sales-Managemen “ sind nich als
SAP Themen au ge üh . Lediglich ein Re ou en-P ozess, de im echnischen
Sinn übe das SAP-Sys em ausge üh wi d, ha in diesem Um eld abe keine
Auswi kung.
3. In e iew:
Das Kundenmanagemen wa nich Bes and eil des Scope (P ojek um ang).
Hie we den lediglich die Backend-Da en aus dem SAP e wende .
4. In e iew:
Wa am An ang nich Teil des P ojek s. Hie s anden o e s S abilisie ung
und Ve olls ändigung im Vo de g und.
5. In e iew:
Hie wi d das CRM eingese z , welches sich in de En wicklung be inde .
Dazu we den die ERP Backend-Da en benö ig , die pe Schni s elle zu Ve -
ügung ges ell we den.

A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
85
F age 9: Wo sind neue Chancen/Meh we e im Kundenkon ak /-zusammena bei
du ch S/4HANA im Be eich des Supply Chain Managemen en s anden?
1. In e iew:
De Kunde kann seinen Kanal selbe bes immen, ob die Kommunika ion übe
Mobile/Web/Nach ich en/Vo schläge om Se ice (Bo s) e olgen soll, wi d
dem Kunden übe e schiedene Kanäle zu Ve ügung ges ell . Hie bei is
eine kundenindi iduelle Be ei s ellung passend au die Digi alisie ungss uk-
u du ch S/4HANA möglich.
2. In e iew:
Hie bei is SAP lediglich e a bei ende T ansak ionsmaschine, indem es Da-
en an Sys eme wie Sales o ce und Loyal y-Managemen wei e lei e .
3. In e iew:
Das Kundenmanagemen wa nich Bes and eil des Scope (P ojek um ang).
Hie we den lediglich die Backend-Da en aus dem SAP e wende .
4. In e iew:
Wa am An ang nich Teil des P ojek s. Hie s anden o e s S abilisie ung
und Ve olls ändigung im Vo de g und.
5. In e iew:
Fokus lieg lediglich au ERP Backend-Da en, die pe Schni s elle zu Ve ü-
gung ges ell we den.
4.5 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „E äge“
F age 10: Inwiewei wu den du ch SAP S/4HANA wei e e Einnahmenquellen ge-
ne ie bzw. exis ie ende E äge ges eige ?
1. In e iew:
Einen bedeu enden Fak o in diesem neuen Recycling-Um eld s ellen deu -
lich meh Kunden da , die S o e zu ücksenden, womi de neue Kundenau -
ag bei uns lande . Du ch diese Abwicklungs o m gewinnen wi na ü lich
auch neue Kunden.
2. In e iew:
Die Einnahmen sind noch nich im Ve häl nis zum P ojek au wand ges iegen.
Auße dem läss sich es hal en, dass die Ein üh ung on SAP nich die
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
86
G undlage ü die En wicklung on neuen Geschä smodellen is und somi
auch nich die wei e en Einnahmequellen du ch S/4HANA gene ie we den.
3. In e iew:
Nich übe neue Einnahmequellen, ehe übe das Thema de in e nen E i-
zienzs eige ung. Es gib einen Business Case, de die „sa ings“ ü alle
S ando e und die P ojek e au s ell , quasi übe wenige Pe sonal an Ecken
und Enden bis hin zu Bes andsop imie ung im Lage . Hie du ch läss sich
en sp echend de In es posi i da s ellen.
4. In e iew:
Du ch S/4HANA läss sich Folgendes ealisie en: Je wenige Bes ände ein-
gekau we den, weil globale Bes ände ak i ie we den können, des o besse
is en sp echend de Cash low. Wenige gebundenes Kapi al im Lage , was
wiede um im Umkeh schluss zu eine S eige ung de exis ie enden E äge
üh .
5. In e iew:
Die Kos en eduk ion wi k nich spezi isch du ch S/4HANA, sonde n wi d
ehe dem Einsa z on SAP-S uk u en und P ozessen zugesch ieben.
F age 11: Welche E wa ungen wu den hinsich lich de S eige ung de E äge
mi SAP S/4HANA posi ionie und wie wu den diese e üll ?
1. In e iew:
Das S/4HANA-P ojek wu de komple mi eigenen Ressou cen du chge üh .
Kos enposi ionen wa en güns ige als Be a ungsangebo e ü die S/4 Mig a-
ion. Dami ha sich dieses P ojek aus un e schiedlichs en G ünden ( echni-
sche, be iebswi scha liche, P ojek g ünde) ü die spezielle ROI Rechnung
seh schnell en ie .
2. In e iew:
Das Thema „E agss eige ung du ch S/4HANA“ wa nich bekann und
wu de nich p imä e olg . Die E izienzs eige ung und die neuen P ozesse
wü den un e m S ich du chaus im Umkeh schluss eine E höhung de E -
äge e u sachen.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
87
3. In e iew:
Du ch die echnische Ums ellung esul ie eine E izienzs eige ung in ielen
P ozessen, die zu einem E agswachs um beige agen haben, welche im
Vo eld im Rahmen des Business Case als „sa ings“ kommunizie wu den.
4. In e iew:
Das Thema Pe sonalkos en, die Op imie ung de Lage bes ände du ch en -
sp echende T anspa enz, In eg a ion sowie Du chgängigkei de P ozesse
und Abläu e haben eine Rolle gespiel . Auch die globale S eige ung de Re-
ak ions ähigkei zu den Kunden und zu den Mä k en wu de als E wa ungs-
hal ung posi ionie .
5. In e iew:
E agss eige ungen kommen du ch in e ne E izienz e besse ungen mi
z. B. Tools wie „embedded Analy ics“ ode de SAP Obe läche „FIORI“ (Use
In e ace) zus ande.
F age 12: Welche E agseinbußen wu den du ch SAP S/4HANA ausgelös , die
o he nich bekann wa en bzw. e mi el wu den? S ichwo Down ime.
1. In e iew:
Die Down ime wu de an einem Wochenende du chge üh und ha keine E -
agseinbußen e u sach .
2. In e iew:
Die Ums ellung wa an einem Wochenende. Online wa en die Sys eme ie
S unden down. Es wi d nich als signi ikan e G öße wah genommen und es
wu de ab dem e s en Tag wiede ak u ie . Bei eine Pa ne s uk u müss e
noch Folgendes ein ließen: Zu iedenhei mi de Ma ke, wenn die Re ou en-
abwicklung langsam is ode de Cus ome -Agen am Tele on ge ade noch
nich zu 100 P ozen i m mi de So wa e is . Das sind Dinge, die nich ge-
messen wu den ode ielleich auch schwe messba sind. Le z endlich sind
keine di ek en E agseinb üche ode Einbußen du ch SAP e olg .
3. In e iew:
Eine P oduk ionsdown ime wu de länge im Vo eld geplan . Vo p oduk ion
ha ü den S ills and s a ge unden. Physisch muss en einige Maschinen neu
angebunden we den und an bes imm en Anlagen, Maschinen, Robo e n und
Au oma en muss e die neue So wa e au gespiel we den, dami die neuen
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
88
Da ens uk u en im S/4HANA ehle ei angenommen we den. Am Ende des
Tages exis ie du ch diese Down ime kein kau männische Einschlag.
4. In e iew:
Die Mig a ion wu de an einem Wochenende du chge üh . Es gab hin e he
einige He aus o de ungen du ch P ozessabb üche, beding du ch die Da en-
s uk u en, die abe nich s mi S/4HANA zu un ha en.
5. In e iew:
Hie gib es eigen lich keine Einbußen. Es wu den ie Tage im e s en Anlau
geplan und diese eingehal en. Ein zwei e Anlau wa no wendig und wu de
inne halb on 36 S unden in eine P oduk ionspause am Wochenende been-
de .
4.6 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Schlüsselak i i ä en“
F age 13: Welche P ozessop imie ungen ließen sich du ch SAP S/4HANA eali-
sie en?
1. In e iew:
Es wu den Übe sich s-Wo kshops du chge üh , um die echnologische, p o-
zess echnische und s a egie echnische Bedeu ung on S/4HANA da zule-
gen. Die Scha en-IT wu de im Rahmen de Digi alisie ung zum No mal all
und ü die S/4HANA-Mig a ion nich auße Ach gelassen.
2. In e iew:
Es sind leide keine P ozessop imie ungen e olg , da kein ode ein mindes-
ens schlech es Change-Managemen he sch e. Das Ziel wa , SAP-S an-
da d-P ozesse nach SAP Bes P ac ice zu nu zen. Leide wu de, je o ge-
sch i ene das P ojek wa , de P ad imme wiede e lassen. Dahe läss
sich eindeu ig es hal en, dass die in e nen P ozesse du ch SAP nich e -
besse wu den.
3. In e iew:
In diesem Be eich wu den die Is -P ozesse angeschau , analysie und in ge-
meinsamen Wo kshops mi Fachbe eichen in eg a i disku ie . Hie bei wu -
den die Is -P ozesse du chdeklinie und die S ä ken sowie Schwächen ana-
lysie , wo aus schließlich die Soll-P ozesse abgelei e wu den.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
89
4. In e iew:
In eine S/4HANA-Umgebung is es zwingend no wendig, eine End- o-End-
P ozesssich und Ve s ändnis im Un e nehmen auszup ägen. Zusä zlich
wu den Ve einhei lichungen on P ozessen und Abläu en sowie S uk u en,
ge olg on den O ganisa ionsbe eichen au wel wei e Ebene anges eb .
Diese Ve einhei lichung daue sei 2018 an und wi d als ein i e a i e P o-
zess gehandhab .
5. In e iew:
Um die P ozesse mi de Mig a ion au S/4HANA zu op imie en und es bei-
zubehal en, sind eben alls neue P ozesse au gese z . Es wi d beispielsweise
e s geschau , ob es du ch „Cus omizing“ annähe nd, nach Belangen des
Business, gelös we den kann, ohne eine g oße En wicklung anzus oßen.
Ansons en Kon olle du ch neuen P ozess „Change Ad iso y Boa d“, dami
kein Wildwuchs en s eh .
F age 14: Welche Meh we e und welche Kos en eduk ion wu den hie du ch e-
alisie ?
1. In e iew:
S/4HANA bie e die Möglichkei , das Bedien eld mi FIORI & GUI indi iduell
einzuse zen, hie bei is eine indi iduelle Auswahl de Meh we e ü Mi a bei-
e gegeben. Die In eg a ion on S/4HANA in die Digi alisie ungss a egie ha
eine unheimliche Akzep anz gescha en, die Digi alisie ung mi zugehen und
die Mi a bei e an diese T ans o ma ion di ek zu be eiligen.
2. In e iew:
Es wu de eine Sys emumgebung gescha en, die s abil, hoch e ügba und
leis ungs ähig is . Deu lichen Meh we bie e die lexible Anbindung neue
Pa ne . Die Möglichkei , es du ch S/4HANA in Eigen egie du chzu üh en, is
eno m ges iegen.
3. In e iew:
Hie bei spiel im Lage bes and die Bes andswah hei und -kla hei eine be-
deu ende Rolle. Diese Da en exis ie en be ei s, abe die Da en e a bei ung
s ell sich mi dem Al sys em au wändige da als mi dem S/4HANA Sys em.

A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
90
4. In e iew:
Ein in eg a i es P ozess e s ändnis is das, was sich im SAP S/4HANA Sys-
em geände ha . Es en s ehen öllig neue Rollen. Es wa en die „P ozessa -
chi ek en“. Es e olg en in e ne Umschulungen sowie Neueins ellungen, um
Jobs ü und 20-25 Mi a bei ende es zuhal en.
5. In e iew:
Ein Meh we und zukün ige Ak i i ä unse e Mi a bei e wi d du ch das „em-
bedded Analy ics“ im S/4HANA Um eld genu z und du ch das SAP FIORI
e wei e .
F age 15: Wie agil wü den Sie die ak uelle A bei sweise bzw. S uk u en und P o-
zesse du ch SAP S/4HANA besch eiben?
1. In e iew:
Die P ojek planung wa übe wiegend wasse allge ieben, wobei anschlie-
ßend agile Me hoden zum Einsa z kamen. Hie bei wu de die In es i ion in die
Mi a bei e ges eck . Möglichkei exis ie im Rahmen des Digi al-Wo kplace,
welche Teil de Digi alisie ungss a egie wa , ih e Schulung und die en sp e-
chende Me hodik selbs s ändig auszusuchen.
2. In e iew:
G undsä zlich sind die P ojek e mi agilen Me hodiken e olg , was abe nich
unbeding bedeu e , dass SAP S/4HANA die Vo ausse zung da ü is , agil
a bei en zu können. Es wi d den no wendigen Teil in einem bes imm en Ab-
schni dazu bei agen.
3. In e iew:
Das P ojek wu de meh ode wenige komple agil du chge üh . Die Se -
ice-P o ide haben sowei agile Me hoden eingese z , einen Wasse all-
Plan e a bei e und die Du ch üh ung agil ausge üh . Agiles A bei en in de
P oduk ion? Is inso e n nich bekann .
4. In e iew:
Die F age is , wie agil is das Un e nehmen? De Kau on Agili ä is eben-
alls möglich du ch Cloud-P oduk e on SAP. Agili ä und Ve ände ungen im
SAP-Um eld sind mi wenige Au wand e bunden, wenn man im SAP-S an-
da d bleib .
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91
5. In e iew:
Agile A bei sweise exis ie be ei s. Agil bedeu e ja nich , dass alles ausp o-
bie wi d, ielmeh , dass e such wi d, die ich igen Dinge schnelle zu ma-
chen. Dadu ch, dass alles in SAP e zahn is , ha es Auswi kungen au das
Business und muss so g äl ig umgese z we den.
4.7 E gebnisse des Un e suchungsbe eichs „Schlüssel essou cen“
F age 16: Inwiewei ha SAP S/4HANA dazu beige agen, dass die eigenen Res-
sou cen an den He aus o de ungen gewachsen sind, und wi d es als Meh we
wah genommen?
1. In e iew:
Es e hal bei de In eg a ion on SAP S/4HANA in die Digi alisie ungss a-
egie und S eige ung de Mi a bei e e an wo ung im Rahmen des P ojek s.
Im agilen P ojek managemen kam dann he aus, Inno a ions e hinde e
kann auch die Fachab eilung au g und on Ressou cenmangel ode man-
gelnde Quali ika ion sein. Zukün ig we den noch meh Fachbe eiche in die
Digi alp ojek e mi einbezogen, um die Zusammena bei zwischen Fachab-
eilungen und IT zu in ensi ie en.
2. In e iew:
Aus de E ah ung wu de es gehall en, dass bei einem e neu en SAP-P o-
jek im Vo eld P ozess-Wo kshops mi ex e ne Beglei ung in de Fi ma
du chge üh we den, mi de Zielse zung de E izienzbe a ung und das Ein-
holen eines Commi men s des Inhabe s. Du ch das SAP-P ojek en s and
eine seh iel nähe e Business- und P ozessabhängige IT-S uk u , die als
posi i wah genommen we den kann.
3. In e iew:
Hie bei wu de die Rolle de Key-Use wei e e schä und als P ozess-
pa ne de inie . Die Mi a bei wa on An ang an im P ojek , wäh end de
Implemen ie ung und Design-Phase gewünsch . De Know-how-Au bau on
den zusammenhängenden SAP-Themen wi d e s mal als eine Kompe enze -
wei e ung wah genommen.
4. In e iew:
Du ch die Mig a ion und P ozessop imie ung is eine End- o-End-P ozess-
sich und ein Ve s ändnis zwingend no wendig. Fachbe eiche müssen
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92
le nen, welche o gelage en P ozesssch i e ü ih en Be eich exis ie en und
was einen P ozess-Sch i auslös .
5. In e iew:
Das eigene SAP-Team is deu lich am P ojek gewachsen und selbs s ändi-
ge gewo den. Mi a bei e we den in die Lage e se z , Lösungsansä ze ei-
gens ändig in e s e Linie zu e a bei en.
F age 17: Welche Ressou cen wu den du ch SAP S/4HANA ausgelage und
welche Ressou cen e wei e ?
1. In e iew:
Du ch p ozess echnische Ve ände ungen z. B. in de Buchhal ung, Absch ei-
bungen ode Eigenen wicklungen, die dann au S/4HANA po ie wu den,
exis ie en Op imie ungsmöglichkei en. Diese Ansä ze dien en zu E wei e-
ung de Mi a bei e kapazi ä en im Finance-Be eich.
2. In e iew:
Es exis ie ein s uk u elle Wandel. Eine IT, die auch mo gen nich IT heißen
muss, weil wenige explizi es IT-Know-how ausgebilde is , sonde n ehe
s a ke P ozess-Leu e. Es gib ak isch keine So wa ep ojek e meh , die eine
IT-P ojek e sind, ehe Un e nehmensp ojek e mi Use n, die eine Möglichkei
haben, sich einzub ingen und das Wissen zu anspo ie en.
3. In e iew:
Es e olg e o e s keine Ressou cene wei e ung. SAP-Expe en wu den ü
das P ojek in e n akqui ie . In diese Zei wu den au die le z en zwei Jah e
bezogen meh als 40 Pe sonen im SAP-Um eld einges ell , um dieses P ojek
lang is ig zu un e s ü zen und nach P ojek ende wei e hin als Spezialis en
o zu ah en.
4. In e iew:
Die Kompe enze wei e ung de Mi a bei enden du ch die Mig a ion au SAP
S/4HANA ha eine Ve ände ung de in e nen Rollen zu Folge, es en s eh
z. B. eine öllig neue Rolle im Be eich de IT. Un e ande em wie o ges ell ,
die Rolle de P ozessa chi ek en.
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5. In e iew:
P ozessop imie ung du ch einen „Change Ad iso y Boa d – CAB“. Es wi d
da an gea bei e , meh in e ne Ressou cen besse auszubilden, meh im
S anda d zu bleiben und wenige En wicklung aus üh en zu lassen. Das Sys-
em in Rich ung SAP „Low-Code Pla o m“ hin en wickeln.
F age 18: Welchen Ein luss ha SAP S/4HANA au die IT bzw. Cloud S a egie?
1. In e iew:
Mi dem S anda d in S/4HANA Cloud gib es eine Inno a ionsgeschwindigkei
inne halb eines Vie eljah es, die gewal ig is .
2. In e iew:
De Fokus is „Cus ome h ee six y“ mi Sales o ce. Bei neue Ein üh ung
on z. B. einem Kassensys em sind SAP-P ojek e bei den Be a e n ehe ein
Thema, weil eine gewisse höhe e Kombina o ik o handen is .
3. In e iew:
Bes imm e Ke n essou cen we den in e n sei de Mig a ion bese z . S a e-
gie is nachhal ig ein eigenes SAP-Team zu haben, um das Sys em zu ma-
nagen und wei e zuen wickeln. Die Sys eme we den bei einem Se ice P o-
ide gehos e und di e se P oduk e in de S/4HANA Sui e sind cloudbasie ,
die unse e IT de inie e Cloud-S a egie lang is ig un e s ü zen.
4. In e iew:
Eine möglichs o ene Posi ion im Cloud-Um eld wa lange das Ziel und Dis-
kussions hema. In e ope abili ä , Wechselmöglichkei en, Supplie -Bounded,
Backup und Reco e y S uk u en wa en s ändige Themen. Die En scheidung
iel le z endlich au eine Single-Tenan -Lösung in eine Mul i-Cloud-S a egie
mi en sp echend neu au gebau en Ressou cen.
5. In e iew:
P oduk ion und Logis ik we den Inhouse ge üh , dahe lieg kein SAP-Sys-
em in de Cloud. Das Onlinebusiness in Fo m on „Webshops“ lieg jedoch
in de Cloud. Wei e hin kommen auch SAP-Cloud-Lösungen ü S/4HANA
wie beispielsweise „Success ac o s“ ü Pe sonalmanagemen -Sys eme in
F age.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
100
4. In e iew:
Eine E wa ungshal ung wa die Konsolidie ung de Geschä sabläu e und
in e nen P ozesse sowie In es i ion in eigene Ressou cen, s a ex e ne Be-
a e . Hie bei wu den Kos eneinspa ungen und E agss eige ungen sowie
Neugeschä e wa e .
5. In e iew:
De Ansa z wa , s abile Technik in s abile Technik zu übe üh en, mi dem
Ansp uch, einen ak uellen und zukun s ähigen Mo o ü die pe spek i i-
schen Digi alisie ungsp ojek e zu haben. Es wu den keine S anda dp ozesse
e ände , das wa ein Ziel und es wu de umgese z .

A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
101
5 E gebniszusammen assung
Wie be ei s in de Einlei ung au geg i en, lieg die Un e nehmensphilosophie on
SAP in de s ändigen echnologischen Wei e en wicklung des eigenen P oduk -
po olios, abe auch in de E wei e ung des Ökosys ems, das ein ERP-Sys em
bie e . Mi de Vo s ellung de S/4HANA Lösung geh die SAP einen Sch i wei e
und de inie einen Maßs ab ü ein in elligen es Un e nehmen bzw. ein iERP.
Hie bei spielen de digi ale Ke n und die Da enbank im SAP-Ökosys em eine en -
scheidende Rolle, um Meh we e bie en zu können, abe auch gleichzei ig au
wei e e zukün ige Digi alisie ungswellen o be ei e zu sein. Du ch meh Anbin-
dungsmöglichkei en in die SAP-Cloud-Wel ha SAP sei An ang 2021 ein neues
P og amm e ö en lich , welches sich un e dem Namen „Rise wi h SAP“ e -
ma k e und ein Konglome a aus e schiedenen Cloud-P oduk en bzw. -Diens-
en ü eine op imale Anbindung in die Cloud-Wel da s ell .306 Somi wi d die SAP
nich nu die S/4HANA-S a egie bei den mi els ändischen Un e nehmen p oak-
i o an eiben, sonde n sie ideale weise un e dem neuen P og amm mi de
SAP-Cloud e knüp en wollen.307
Die Da legung des „Ga ne Hype Cycle“ könn e auch hie neben de gene ellen
Cloud-Skepsis als wei e e Aspek zu eine s ockenden Mig a ion bei agen, da
iele Un e nehmen imme meh au hyb ide Lösungsansä ze gehen und unge n
die P oduk i - bzw. Ke nsys eme olls ändig in die Cloud e lage n möch en.308
Es läss sich es hal en, dass die o he ige „Cloud-Fi s -S a egie“ wiede ak i e
denn je wi k und die SAP zei gleich e s ä k ein Ökosys em scha en möch e,
was einen Anbie e wechsel in Zukun imme unwah scheinliche da s ellen
läss .309
Hie mi geh de Beg i „Supplie -Bounded“ aus den Expe enin e iews einhe .
Die IDC-S udie aus Mai 2020 s ell e eine deu liche In es i ionsbe ei scha in die
digi ale T ans o ma ion da , ungeach e eines sich e echnenden ROIs. In Anbe-
ach de zum Zei punk de Du ch üh ung de In e iews ak uellen Pandemie is
diese In es i ionsbe ei abzuwa en, da iele P ojek e zu einem gewissen Teil au
die da au olgenden Jah e e schoben ode konk e au „on-hold“ gese z wu -
den.310
306 Vgl. SAP SE, RISE wi h SAP, o. D.
307 Vgl. Baye , Rise wi h SAP, 2021.
308 Vgl. IT-Ve lag ü In o ma ions echnik GmbH, 2021.
309 Vgl. Baye , Rise wi h SAP, 2021.
310 Vgl. Li sche, 2021.
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102
Um einen e s en Übe blick übe die Zielg uppe zu e hal en, dien die De ini ion
on kleinen und mi le en Un e nehmen als e s e O ien ie ung. Da au hin we den
die wesen lichen Geschä sbe eiche in einem Geschä smodell, die einem Ein-
luss on S/4HANA un e liegen könn en, eben alls im heo e ischen Teil e a bei-
e und de inie .
Du ch die Reche che nach den Geschä smodell-Konzep en kann iden i izie
we den, welche Me hodik als Rahmen diese Mas e a bei he angezogen we den
soll. Da das BMC in de Fo schung und in de Un e nehmensp axis au b ei e
Akzep anz s öß ,311 wi d die S uk u de neun Geschä sbe eiche e wende . Mi -
hil e diese Geschä sbe eiche lassen sich die Auswi kungen simpel isualisie-
en, sodass ein e ek i e In e iewlei aden zu E zielung de no wendigen In o -
ma ionen du ch die Expe en e a bei e we den kann. Zudem we den aus den
neun Geschä sbe eichen die passenden F agen abgelei e , um den sugge ie en
„Meh we “ on S/4HANA au allen Ebenen zu e o schen und anschließend un-
e suchen zu können. Um die Fo schungs age wissenscha lich zu be ach en,
dien die empi ische Sozial o schung als agende Säule,312 da sie eine sys ema-
ische Analyse on E ah ungswe en bie e 313.
Au g und de wissenscha lichen A bei und de dami e bundenen e ospek i-
en Be ach ungsweise wi d eine quali a i e Inhal sanalyse nach Philipp May ing
mi einem Lei adenges ü z en Expe enin e iew eingese z . Ges a e sind alle
In e iews mi einem Gesam übe blick übe In e iewpa ne , Un e nehmensan-
gaben und Einzelhei en zum P ojek .
311 Vgl. Gassman e al., 2013b, S. 25.
312 Vgl. Gläse & Laudel, 2009, S. 66.
313 Vgl. B üsemeis e , 2008, S. 13.
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103
Abbildung 28: G a ische Da s ellung de He angehensweise
Aus Sich des e s en In e iewpa ne s sei eine Ve ände ung im We e e sp e-
chen an die Kundin bzw. den Kunden nu möglich, wenn eine Kombina ion aus
SAP S/4HANA und C/4HANA e olge. Hie bei wü den e schiedene Se ices
zum bes ehenden Po olio e gänz , die e s du ch einen digi alen Da enaus-
ausch mi S/4HANA und C/4HANA zus ande kämen. Diese Ansa z is beson-
de s he o zuheben, da die In e iewpa ne zwei bis ün nich die gleiche An-
sich eilen bzw. eine Kombina ion aus beiden SAP-Lösungen nich als obliga o-
isch ü eine Ve ände ung wah nehmen. Es geh he o , dass eine ex e ne
CRM-Lösung eingese z wi d und eine Schni s ellen e bindung zum SAP-Sys-
em exis ie .
E ah ungswe e de In e iewpa ne sind G und zu Annahme, dass die SAP
g undsä zlich diese Schni s ellen zuläss und be ü wo e , sie jedoch bei He aus-
o de ungen und S ö ungen ehe s ie mü e lich bedien und o e s eigene Lö-
sungen Vo ang e hal en. Zusä zlich wi d das SAP-CRM als „una ak i “ ode als
nich Teil des P ojek es dekla ie . G undsä zlich sind sich die Expe en jedoch
mi de Kombina ion aus S/4HANA und dem Da enaus ausch zu einem Kunden-
managemen sys em da in einig, dass selbs du ch eine Ve knüp ung mi den
SAP-Da en die genann en Meh we e gene ie we den könn en.
A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
104
Beziehen wi uns au das P oduk po olio und die E zielung neue Geschä s el-
de , e e en die Expe en aus den In e iews d ei bis ün die gleiche Ansich :
En wede sei S/4HANA nich de Auslöse , da die Umse zungsideen be ei s im
Vo eld exis ie en und nich S/4HANA ge ieben ode die Lösung wi k e lediglich
un e s ü zend und nich e zeugend.
E wähnenswe is auch, dass bei allen In e iewpa ne n die Inno a ionsno wen-
digkei im Un e nehmen die eibende K a da s ell , da das bes ehende Sys em
die zukün ige Inno a ionsgeschwindigkei nich meh hal en kann und au g und
de We bewe bs ähigkei eine Ve ände ung s a inden muss. Beim zwei en In-
e iewpa ne gab es o ensich lich einen Doppele ek au das Geschä s eld.
Zum einen wu den bes ehende Geschä s elde posi i e ände und zum ande-
en wu den hie aus neue Au äge gene ie , da eine e ek i e e Handhabung de
exis ie enden S uk u en nach de Mig a ion e möglich wu de. Inwiewei diese
Ta sache du ch S/4HANA ode lediglich du ch SAP-S uk u ge ieben is , konn e
nich in E ah ung geb ach we den.
G undsä zlich läss sich bei de Kundenebene es hal en, dass nu In e iew eins
mi dem SAP eigenen CRM a bei e und eine di ek e Ve bindung zu S/4HANA
au gebau ha , wodu ch sich deu liche Meh we e (z. B. Digi ale Se ices) e ge-
ben haben.
Inwiewei ein ex e nes CRM in eine schni s ellenbasie en Zusammena bei zwi-
schen den Sys emen ü wenige Meh we so gen könn e, konn e nich ausge-
a bei e we den. Nich sdes o o z we den bei den In e iews zwei bis ün wenige
die S/4HANA-Lösung, sonde n meh die SAP-S uk u und die dazugehö igen
Da en ü das Kundenmanagemen als o eilha e ach e .
De Teilnehme des e s en In e iews bes ä ig e eine neue Einnahmequelle
du ch die Ve zahnung aus S/4HANA und C/4HANA, die eben alls im Vo eld als
E wa ungshal ung es gehal en wu de. Dies esul ie e aus de un e nehmensin-
e nen Kundens a egie namens „Cus ome Zippe “. Die Umse zungsidee exis-
ie e be ei s, die Sys eme dien en lediglich zu Aus üh ung. Die In e iewpa ne
d ei bis ün sehen keine neuen Einnahmenquellen du ch S/4HANA, sonde n
ausschließlich E izienzs eige ung und Op imie ung de P ozesse, die eine E -
höhung des Cash lows e zielen und somi die E äge s eige n könn en. Globale
Bes ände soll en au g und on Ech zei da enübe agung ak i ie ba sein und
en sp echend gebundenes Kapi al im Lage eduzie en. In e iewpa ne zwei e -
wa e zu zei noch keine E höhung de Einnahmen im Ve häl nis zum P ojek -
au wand.
Schau man sich die E agseinbußen im Sinne eine Down ime an, bes ä igen
alle In e iewpa ne , dass es keinen signi ikan en Ein luss au die E äge gäbe.
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105
In e iewpa ne zwei gab alle dings den Hinweis, dass e ospek i be ach e
einige Abläu e und P ozesse im Sys em langsame anlie en als e wa e , bei-
spielsweise die Re ou enabwicklung im SAP-Sys em. Hie könn en indi ek e Ein-
lüsse e olgen, die jedoch im P ojek nich gemessen wu den.
Im d i en In e iew wu de aus üh lich mi ge eil , wie die komplexe Planung und
Du ch üh ung de Down ime e lie en, ohne inanzielle Einbußen zu e leiden. Die
Kon ak au nahme zu einem ehemaligen P ojek eilnehme gab den Hinweis,
dass selbs Mona e nach Ums ellung de Maschinen und Anlagen au das
S/4HANA-Sys em diese nich un e Volllas lau en und somi auch hie indi ek e
Ein lüsse exis ie en könn en.
Bei den In e iewpa ne n eins sowie d ei bis ün wu de im Rahmen de P o-
zessop imie ung auch die Mi a bei e e an wo ung ges eige . Diese Mi a bei e
soll en demzu olge nach P ojek ende als agende Säulen die SAP-Themen wei-
e hin o an eiben und ih Wissen eilen. In e iewpa ne eins e wähn e des
Wei e en, dass das Mig a ionsp ojek on Beginn an eine Vision in Rich ung „Di-
gi al Wo kplace“ im Rahmen eine Digi alisie ungss a egie e kö pe e, das die
Eigen e an wo ung de Mi a bei enden s ä k e und einen wei e en Akzep anz-
anke ü S/4HANA schu . Lediglich beim In e iewpa ne zwei wu den keine
P ozessop imie ungen ealisie , da die Teilnehme wäh end de P ojek lau zei
ih e Au gaben nich nach den o gegebenen SAP-S anda d-P ozessen umge-
se z hä en. Demzu olge schlichen sich Fehle ein, die bis heu e noch einen Ein-
luss au die O ganisa ion hä en. Hie wi d ein schlech es bis kaum o handenes
Change-Managemen bemängel .
Neben den P ozessop imie ungen soll e auch die Möglichkei de agilen A bei in
Ve bindung mi S/4HANA angesp ochen we den. G undsä zlich bes ä ig en alle
In e iewpa ne , dass die P ojek planung mi hil e de „Wasse all-Me hodik“ e -
olg e und anschließend agile Me hoden zum Einsa z kämen. In e iewpa ne
zwei und d ei e wähn en auße dem noch, dass S/4HANA nich die Vo ausse -
zung ü agile A bei da s ell e, sonde n lediglich den no wendigen Teil dazu bei-
ug. Aus dem Gesp äch mi In e iewpa ne eins und zwei kann en nommen
we den, dass als Lessons Lea ned in einem ähnlichen P ojek die Mi a bei e
du ch P ozesswo kshops die nö igen Kompe enzen e hal en müss en, da o mals
die Fachab eilungen du ch Ressou cenmangel – ob quan i a i ode quali a i –
den Engpass da s ellen könn en. Zudem wu de be on , dass ge ade zu Beginn
eines P ojek s die Un e s ü zungszusage des Inhabe s obliga o isch sei, da sons
einige En scheidungen nich zei nah ge äll we den könn en und es zu einem E -
izienz e lus kommen könn e.

A bei spapie e de FOM, N . 91, Roba ian: SAP S/4HANA
106
Im Gesp äch mi den In e iewpa ne n zwei bis ie wu de noch deu lich, dass
sich die IT-S uk u en e ände und somi meh business- und p ozessabhän-
gige S uk u en au gebau hä en. Auße dem können alle In e iewpa ne bele-
gen, dass ü die Analyse und Auswe ung de P ozesse neue Rollen im Un e -
nehmen gescha en und implemen ie wü den. Diese neuen Posi ionen, u. a.
„P ozessa chi ek en“ und „P ozesspa ne “, wü den als Meh we und E wei e-
ung de eigenen Schlüssel essou cen wah genommen und soll en pe spek i-
isch die SAP-Themen o an eiben und en wickeln. Inwiewei sich dann die Tä-
igkei als die eines „Key-Use s“ un e scheide , wu de nich ge ag .
In diesem Gesam kon ex spiel auch de Ein luss on S/4HANA au die IT- bzw.
Cloud-S a egie des Un e nehmens eine Rolle. Zum Thema Cloud-S a egie
konn en In e iewpa ne zwei bis ün nich bes ä igen, dass S/4HANA eine be-
s imm e Wi kung au die Cloud-S a egie ausüb e. Lediglich im e s en In e iew
exis ie eine S/4HANA-Cloud-S a egie, wodu ch die ollen Meh we e aus de
Umgebung geschöp und du ch die S anda d-P ozesse mi ku zen Release-Zyk-
len die nö igen Inno a ionsansä ze e hal en wü den, die aus Eigenen wicklungen
nich ealisie ba wä en. Die In e iewpa ne d ei bis ün sp achen on eine
hyb iden Cloud-S a egie, d. h. bes imm e Applika ionen wü den in die Cloud e -
schoben, um eine no wendige Flexibili ä mi dem Sys em zu e eichen, wäh end
P oduk i sys eme in den eigenen Rechenzen en e blieben. Hie bei kommen
die SAP-Cloud-P oduk e zum Einsa z, wodu ch sich lau den In e iewpa ne n
die Bedeu ung au die IT- bzw. Cloud-S a egie he ausk is allisie e. In e -
iewpa ne ie e wähn zudem, dass die Abhängigkei de Un e nehmen on
einem Cloud-P o ide wei e zunähme, wenn das Un e nehmen meh Sys eme
in die Cloud e schiebe. In Ve bindung dami iel de Beg i „Supplie -Bounded“
(deu sch: anbie e gebunden) mi de S/4HANA Mig a ion, de in eine En schei-
dungs indung eine g oße Rolle spielen soll e.
Lediglich In e iewpa ne zwei e me k e, dass zwa ähnlich de ande en eine
hyb ide Cloud-S a egie bes ünde, jedoch keine SAP-Cloud-P oduk e zum Ein-
sa z kämen und de Fokus zu zei au die Sales o ce-Kampagne „Cus ome h ee
six y“ sam Cloud-P oduk e geleg wü de.
Im Rahmen de S/4HANA-P ojek mig a ion wi d die enge Zusammena bei mi
p o essionellen Pa ne n als no wendig e ach e . Die In e iewpa ne eins, d ei
und ie bes ä igen, dass die SAP au g und des ERP-Po en ials eine Schlüssel-
pa ne olle einnehme. Die Pa ne scha en hä en sich lau den Be ag en du ch
das P ojek e ie und zu eine enge en Zusammena bei du ch gesonde e
Rahmen e äge ge üh . In den In e iews zwei und ün wu de indi ek e deu -
lich , dass du ch die Abkündigung des Al -Sys ems eine no ged ungene Pa ne -
scha en s anden sei, da o aussich lich keine Wa ung ode Inno a ionsansä ze
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zu Ve ügung ges ell wü den, auße un e besonde en Bedingungen, die ein
gewisses En gel ausmachen wü den. Bei In e iewpa ne zwei wi d das SAP-
Sys em als „no wendiges Übel“ be i el , da es eine sei s als eines de eue s en
So wa e-Baus eine gesehen we de und ande e sei s au g und seine Funk ion
zum Geschä dazugehö e.
Wei e hin soll de Ein luss on S/4HANA au die Digi alisie ungsp ojek e gep ü
we den. Aus den In e iews eins, d ei und ün geh he o , dass SAP ERP als
ein zen ales Sys em gesehen we de und wei e e Digi alisie ungsp ojek e, u. a.
mi SAP Cloud-P oduk en, geplan seien. In e iewpa ne zwei un e mal o z
o he ige K i ik, dass bei komplexen Un e nehmenss uk u en SAP nich unbe-
ding als Digi alisie ungs eibe , sonde n ehe als ele an e Basis ü Digi alisie-
ungsaspek e wah genommen we de. In e iew ie heb he o , dass S/4HANA
unabhängig on eine Digi alisie ungss a egie be ach e we den soll e, da die
Digi alisie ungss a egie aus be iebswi scha lichen Übe legungen en sp inge
und sich wesen liche Elemen e du ch Einsa z on S/4HANA lediglich ealisie en,
jedoch nich unbeding e zeugen ließen.
Wie in jedem g oßen P ojek spielen die Kos en eine e hebliche Rolle, weshalb
Kos ensenkungen in E wägung gezogen, Kos enblöcke iden i izie und ROIs e -
ziel we den soll en. Im e s en In e iew we den dazu d ei wesen liche Aspek e
genann . Zum einen möch e das Un e nehmen du ch die neue Technologie die
P ozesskos en senken und zum ande en gleichzei ig den Be eich „Finance &
Con olling“ au lösen, um du ch in eg ie e Lösungen neue Rollen und Ab eilun-
gen zu gene ie en. Vo Beginn des P ojek s habe die E wa ungshal ung da in
gelegen, ex e ne Be a e kos en so nied ig wie möglich zu hal en, weswegen de
g öß e Teil des P ojek es ohne ex e ne Be a ung du chge üh wo den sei.
In e iewpa ne zwei und ün e wiesen da au , dass im E aluie ungsp ojek
keine mone ä e Zielse zung im Vo de g und ges anden hä e, sonde n die Op i-
mie ung de Geschä sp ozesse. Hie wü de die S abili ä des Sys ems in den
Vo de g und ges ell , die wiede um zu Senkung de Oppo uni ä skos en üh en
könne. Im d i en und ie en In e iew wu den im E aluie ungsp ozess eduzie -
ähige Kos en du ch die S/4HANA-Technologie au gezeig , die sich p imä aus
den Themen Pe sonal- und Ma e ialkos en sowie ex e ne Be a e kos en zusam-
mense z en. In e iewpa ne ie me k e an, dass im Anlagenbau g undsä zlich
die „Cos o Poo Quali y“ (COPQ) bes ünden und ü dieses P ojek eine e heb-
liche Rolle spiel en, da gewisse, om ERP-Sys em abhängige Ein luss ak o en
au die COPQ wi ken könn en.
In de F age nach dem signi ikan es en Kos enblock wi d ein e nehmlich au die
ex e ne Be a ung e wiesen. In e essan e weise e wähn e kein In e iewpa ne
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die S/4HANA-Lizenzkos en bzw. die Zusa zkos en ü eine Ve agsums ellung,
die nach Aussage de SAP in eine bes imm en Ve ags a ian e mi 11 P ozen
Upli kalkulie we den müssen. In Bezug au den ROI konn e ode woll e keine
de In e iewpa ne eine zu iedens ellende Aussage e en. Lediglich In e -
iewpa ne eins und d ei gaben an, mi le weile einen posi i en ROI au g und
de o he kalkulie en „sa ings“ e lang zu haben. Gleichzei ig e wiesen In e -
iewpa ne zwei und ie da au , nich au die E zielung eines ROIs o be ei e
zu sein, obwohl bes imm e E ek e aus de S/4HANA-Mig a ion o ausgese z
wü den. Lediglich In e iewpa ne ün eil e mi , dass ein ROI du chaus exis-
ie e, diese jedoch nich in ba e Münze au ges ell we den könn e.
Die le z e F age e gib einen Gesam ückblick, in dem die In e iewpa ne den
E üllungsg ad de an änglichen E wa ungen e anschaulichen soll en. G und-
sä zlich wu den bei allen In e iewpa ne n die an änglichen E wa ungen e üll .
Wie in Kapi el 3.8.2 da ges ell , wu den im Sys em die op d ei E wa ungen
(Sa ings du ch Zusa z unk ionen im digi alen Ke n, Sys ems abili ä und Konso-
lidie ung de Geschä sabläu e) du ch die S/4HANA Mig a ion o ausgese z und
nach äglich e üll .
B ich man die E wa ungen wei e un e , können E agss eige ungen du ch
wel wei e Ak i ie ung de Lage bes ände ode Pe sonal- und P ozesskos enein-
spa ungen du ch Zusa z unk ionen im digi alen Ke n umgese z we den. Ledig-
lich In e iewpa ne zwei un e maue e, dass nich alle E wa ungen bis zum
Zei punk des In e iews e üll wü den. G undsä zlich handele es sich jedoch um
E wa ungen, die zu einem gewissen Teil on de eigenen O ganisa ion abhin-
gen.
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Abbildung 29: G a ische E gebniszusammen assung
5.1 K i ische Wü digung
Die T anspa enz eines solchen P ojek s e o de eine en sp echende Un e neh-
menskul u sowie ein gewisses Ve auen in alle e o de lichen Mi a bei enden
und de en Fähigkei en. Nich jedes Un e nehmen besi z eine de a ige Kul u ,
die da übe hinaus in de Vo be ei ungsphase mühe oll zu messen und in e n zu
e gleichen wä e. Du ch o eilige Ve ände ungen im Sys em ohne die Einbezie-
hung no wendige Fachab eilungen könn en e s e nega i e S immen au kom-
men, die sich au ande e auswi ken und das P ojek ge äh den könn en. Bei de
Vo be ei ung eines SAP S/4HANA-P ojek es mi hil e de SAP-Bes -P ac ice-An-
sä ze we den ausschließlich Lösungsansä ze de echnischen En wicklung in
den Vo de g und ges ell . Fachab eilungen we den inso e n wenig bis ga nich
in die Planung mi einbezogen, sodass ein Un e nehmen sowohl mi de He aus-
o de ung eines in e nen Change-Managemen s als auch mi de echnischen
Ums ellung eigens ändig umgehen muss. Hie bei dü en die Aspek e aus eine
komme ziellen und in e nen Ressou censich nich auße Ach gelassen we den,
die ein Un e nehmen neben dem Tagesgeschä au ech e hal en muss.
Somi kann o e s es gehal en we den, dass ein S/4HANA-P ojek nich nu
echnische und p ozessuale Auswi kungen au das Un e nehmen ha , sonde n
Change-
Managemen :
schlech bis
kaum o handen
nied ig
nied ig
mode a
mode a
o
hoch
Häu igkei de genann en Punk e
P io i ä
Ve ände ung im
We e-
e sp echen:
nu mi Einsa z
on S/4HANA &
C/4HANA
Indi ek e
E agseinbußen
du ch nich -
messba e
K i e ien
Business Case
& ROI:
e mi el &
eingehal en
Lessons
Lea ned:
Kompe enz-
e wei e ung
du ch P ozess-
wo kshops
Neue
Geschä s elde :
S/4HANA wi k
un e s ü zend,
nich e zeugend S/4HANA & Ex .
CRM:
Meh we e du ch
Ve knüp ung mi
SAP-Da en
CRM & SAP-
CRM:
C/4HANA
una ak i &
nich Teil des
P ojek s
Kos enblöcke:
ex e ne
Be a ung,
Pe sonal-&
Ma e ialkos en
Scha ung
neue Rollen:
P ozess-
a chi ek en &
-pa ne
S/4HANA &
Cloud:
hyb ide Cloud-
S a egie, nich
"Supplie -
bounded"
ALT -Sys em:
obliga o isch
wegen
Inno a ionsgesc
hwindigkei
E wa ungen e üll :
Sa ings du ch
Zusa z unk ionen,
Sys ems abili ä ,
Konsolidie ung
Geschä sabläu en
P ozess-
op imie ung:
Mi a bei e -
e an wo ung
s eige n S/4HANA &
Agile
Me hoden:
Wasse all-
planung & agile
Me hoden
Di ek e
E agseinbußen
kein signi ikan e
Ein luss du ch
"Down ime"
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ISSN 1865-5610
Band 67 (2017)
He lyn, Es elle
Zu Bedeu ung on Nachhal igkei ü die ökonomische Ausbildung
ISSN 1865-5610
Band 68 (2017)
Do zaue , And eas
Coaching in Theo ie und P axis – Eine Bes andsau nahme aus
in e disziplinä e Pe spek i e
ISSN 1865-5610
Band 69 (2018)
Ko as, Ca s en
Real Es a e C owd unding in Deu schland – Eine empi ische Un e suchung
om 01.01.2012 - 31.12.2017
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
Band 70 (2018)
B ademann, Isabell / Pio , Rüdige
Das a ek i e Commi men de Gene a ion Z – Eine empi ische Analyse
des Bindungsbedü nisses an Un e nehmen und dessen Ein luss ak o en
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
Band 71 (2018)
Baue le, Ch is oph T.
Ha ung in de Anlagebe a ung – Die Emp ehlung zum un e lassenen
We papie kau aus ech liche Sich
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
Band 72 (2019)
Schwegle , Ul ike
Den Wandel ges al en: zukun so ien ie üh en –
Empi ische E kenn nisse und p ak ische Handlungsop ionen
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
Band 73 (2019)
Heupel, Thomas / Hoho , Ch is oph / Landhe , Ge i
In e na ionalisie ung de FOM Fo schung – Be ich e aus dem
Eu opäischen Fo schungs aum
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-059-2 (P in ) – 978-3-89275-094-9 (eBook)
Band 74 (2019)
Mann, Ge ald
60 Jah e „Wohls and ü alle“ – Ludwig E ha d und die Soziale
Ma k wi scha
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-095-2 (P in ) – ISBN 978-3-89275-096-3 (eBook)
Band 75 (2019)
Schindle , Uwe
Cus ome In eg a ion: We bewe bs o eil du ch in angible Fak o en
E kenn nisse eine S udie aus dem Be eich de indus iellen Fö de echnik
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-113-7 (P in ) – 978-3-89275-114-4 (eBook)
Band 76 (2020)
Beh ens, Y onne / Elsenheime , Lau a / Kan e mann, Thomas / Wiesene ,
Ma c
In eg a ion on be u sbeglei end S udie enden in die Fo schung:
E alua ion des digi alen Mas e -Fo schungs o ums 2020
de FOM Hochschule
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-160-1 (P in ) – ISBN 978-3-89275-161-8 (eBook)
Band 77 (2020)
Rum o d, Max
Robo ik im Anlage e mögen: Algo i hmenbasie es Handeln in de Ve siche-
ungsb anche
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-164-9 (P in ) – ISBN 978-3-89275-165-6 (eBook)
Band 78 (2021)
Hoho , Ch is oph / K umme, Anja
MINT-LINK – P ojek be ich zum Ausbau de Ve ne zung des zdi-Zen ums
MINT-Ne zwe k Essen mi de egionalen Wi scha
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-186-1 (P in ) – ISBN 978-3-89275-187-8 (eBook)

Band 79 (2021)
Röse , Alexande Maximilian
Cha ak e isie ung on schwache und s a ke Küns liche In elligenz
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-188-1 (P in ) – ISBN 978-3-89275-189-2 (eBook)
Band 80 (2021)
Godbe sen, Hend ik
Le Social Capi al (Finally) Be (Economic) Capi al –
Concep ualising, Fo malising and Ope a ionalising Social Capi al
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-190-8 (P in ) – ISBN 978-3-89275-191-5 (eBook)
Band 81 (2021)
Hose, Ch is ian / Mock, Ma cel / Obe meie , Thomas
Nachhal ige Be ich e s a ung gemäß des deu schen
Nachhal igkei skodex und de Gemeinwohlma ix
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-222-6 (P in ) – ISBN 978-3-89275-223-3 (eBook)
Band 82 (2022)
Le ank, Walen ina / G ä , Michael
Eine quan i a i e S udie zum Ein luss on Ach samkei au S ess,
Bu nou und Dep ession
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-234-9 (P in ) – ISBN 978-3-89275-235-6 (eBook)
Band 83 (2022)
Pohland, Nadine / G ä , Michael
E ek e de OKR-Me hode in Bezug au Mo i a ion, Au onomie,
Kompe enzen wicklung und T anspa enz bei de Ve olgung
ab eilungsspezi ische Jah esziele
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-270-7 (P in ) – ISBN 978-3-89275-271-4 (eBook)
Band 84 (2022)
P obs , Ch is iane
Coping im Kon ex on Zei managemen und dem Konzep de Ach samkei –
Eine quali a i e S udie zu S ess am A bei spla z
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-274-5 (P in ) – ISBN 978-3-89275-275-2 (eBook)
Band 85 (2023)
Feie abend, Lisa
Mode ne Füh ungss ile und de en Übe eins immung mi den An o de ungen
de Gene a ion Z un e Be ücksich igung on New-Wo k-Aspek en
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-310-0 (P in ) – ISBN 978-3-89275-311-7 (eBook)
Band 86 (2023)
Kis le , Daniel
Wissens ans e inne halb hyb ide Teams: eine Po enzialanalyse
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-310-0 (P in ) – ISBN 978-3-89275-311-7 (eBook)
Band 87 (2023)
Lubik, Na halie / G ä , Michael
Die K a de Dankba kei ! Eine expe imen elle Längsschni s udie zum
Ein luss on Dankba kei s agebüche n au Ach samkei , Coping und S ess
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-338-4 (P in ) – ISBN 978-3-89275-339-1 (eBook)
Band 88 (2023)
Hol o , Thomas
Quan enökonomie – Ein luss de Quan enphysik
au ökonomische En scheidungsp ozesse
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-354-4 (P in ) – ISBN 978-3-89275-355-1 (eBook)
Band 89 (2023)
Röse , Alexande Maximilian
Anwendung on Neu onalen Ne zen zu E aluie ung
des Ak ienindex au Basis on Ak ien e läu en und Zinsni eau
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-362-9 (P in ) – ISBN 978-3-89275-363-6 (eBook)
Band 90 (2024)
F ömme , Paula
Eine k i ische Auseinande se zung übe die Ve einba kei des
Du ch üh ungsbeschlusses (EU) 2022/382 zu Massenzus om-
Rich linie mi den Gleichhei s ech en de EU-G und ech echa a
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (eBook)
ISBN 978-3-89275-370-4 (P in ) – ISBN 978-3-89275-371-1 (eBook)
Meh als 50.000 S udie ende, 25 Fo schungsein ich ungen und 500 Ve ö en lichungen
im Jah – dami zähl die FOM zu den g öß en und o schungss ä ks en Hochschulen Eu opas.
Ini iie du ch die gemeinnü zige S i ung BildungsCen um de Wi scha olg sie einem
kla en Bildungsau ag: Die FOM e möglich Be u s ä igen, Auszubildenden, Abi u ien en und
in e na ional S udie enden ein quali a i hochwe iges und i nanziell agba es Hochschuls u-
dium. Als gemeinnü zige Hochschule is die FOM nich gewinno ien ie , sonde n ein es ie
säm liche Gewinne – un e ande em in die Leh e und Fo schung.
Die FOM is s aa lich ane kann und bie e meh als 50 akk edi ie e Bachelo - und Mas e -
S udiengänge an – im Campus-S udium an 35 Hochschulzen en ode im einziga igen Digi alen
Li e-S udium gesende aus den High ech-S udios de FOM.
Leh ende und S udie ende o schen an de FOM in einem g oßen Fo schungsbe eich aus
hochschuleigenen Ins i u en und Kompe enzCen en. Do we den anwendungso ien ie e
Lösungen ü be iebliche und gesellscha liche P oblems ellungen gene ie . Ak uelle
Fo schungse gebnisse l ießen unmi elba in die Leh e ein und kommen so den Un e nehmen
und de Wi scha insgesam zugu e.
Zudem ö de die FOM g enzübe sch ei ende P ojek e und Pa ne scha en im eu opäischen
und in e na ionalen Fo schungs aum. Du ch Publika ionen, übe Fach agungen, wissen-
scha liche Kon e enzen und Vo agsak i i ä en wi d de T ans e de Fo schungs- und
En wicklungse gebnisse in Wissenscha und Wi scha siche ges ell .
Fo schungss a k und p axisnah
FOM.
Die Hochschule
besonde en
Fo ma s
Alle Ins i u e und Kompe enzCen en un e
om.de/ o schung
FOM Hochschulzen um
Düsseldo
KCC Kompe enzCen um
ü Co po a e Social Responsibili y
de FOM Hochschule ü Oekonomie & Managemen
FOM Hochschule
ISSN 1865-5610 (P in ) – ISSN 2569-5800 (E-Book)
ISBN 978-3-89275-400-8 (P in ) – ISBN 978-3-89275-401-5 (eBook)
De Wissenscha sblog
de FOM Hochschule
De Wissenscha sblog de FOM Hochschule bie e Einblicke in die iel äl igen
Themen, zu denen an de FOM ge o sch wi d: om-blog.de
FOM – Deu schlands Hochschule ü Be u s ä ige.
Mi und 50.000 S udie enden is die FOM eine de g öß en Hochschulen
Eu opas und üh sei 1993 S udiengänge ü Be u s ä ige du ch, die einen
s aa lich und in e na ional ane kann en Hochschulabschluss (Bachelo /Mas e )
e langen wollen.
Die FOM is de anwendungso ien ie en Fo schung e p lich e und e olg
das Ziel, adap ions ähige Lösungen ü be iebliche bzw. wi scha snahe
ode gesellscha liche P oblems ellungen zu gene ie en. Dabei spiel die
Ve zahnung on Fo schung und Leh e eine g oße Rolle: Kong uen zu den
Mas e p og ammen sind Ins i u e und Kompe enzCen en geg ünde wo den.
Sie geben de Hochschule ein achliches P o il und e ö nen sowohl Wissen-
scha le innen und Wissenscha le n als auch engagie en S udie enden die
Gelegenhei , sich ak i in den Fo schungsdisku s einzub ingen.
Wei e e In o ma ionen inden Sie un e om.de