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Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond

Georg Löckinger

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Ausgewählte Themen der Terminologiearbeit: bewährte Praktiken und mehr GEORG LÖCKINGER Fachhochschule Oberösterreich SCHLÜSSELWÖRTER: Terminologiearbeit, Terminologiemanagement, Benennungen, Begriffsmodellierung, Referenzwerkzeuge, Sprachexperten, Terminologieausbildung 1. EINLEITUNG Terminologiewissenschaft und Terminologiearbeit sind spannende Forschungs- und Praxisfelder. Beide befassen sich mit Terminologien, die wir hier als „strukturierte Menge von Konzepten und ihren Benennungen <…> in einem bestimmten Sachgebiet“ definieren (Ahmad et al. ca. 2000; vgl. DIN 2342:2011, 16). Wer mit Terminologien arbeitet, bewegt sich somit innerhalb eines bestimmten Forschungs- oder Praxisbereichs, der sich leichter oder weniger leicht abgrenzen lässt. Tätigkeiten im Umgang mit Terminologien werden Terminologiearbeit genannt; wir definieren sie als „Arbeit, die sich mit der Identifizierung, Sammlung, Verarbeitung, Beschreibung, Darstellung und Verwendung von Konzepten und ihren Benennungen befasst“ (vgl. ÖNORM A 2704:2015, 6). In beiden Definitionen ist das Merkmal, das sich auf Konzepte und ihre Benennungen bezieht, von größter Bedeutung: Bei den verschiedenen Aufgaben der Terminologiearbeit werden sowohl Konzepte als auch Benennungen behandelt. Der vorliegende Artikel verfolgt ein zweifaches Ziel: a) eine Bestandsaufnahme von drei Themen der heute praktizierten Terminologiearbeit vorzunehmen und b) neue Entwicklungen zu diesen Themen vorzustellen, die die Zukunft der Terminologiearbeit und der Terminologieausbildung prägen könnten. Die drei Themen werden daher im Vergleich „bewährte Praktiken und mehr“ erörtert. Sie wurden auf der Grundlage aktueller Normungsbemühungen und Forschung zur Terminologiearbeit ausgewählt: Abschnitt 2 behandelt Benennungen als terminologische Einheiten, Abschnitt 3 die Begriffsmodellierung und Abschnitt 4 Referenzwerkzeuge für Übersetzer. Abschnitt 5 enthält Überlegungen zu möglichen Auswirkungen auf die Ausbildung von Terminologieexperten. In Abschnitt 6 ziehen wir Schlussfolgerungen und geben einen kurzen Ausblick. 6 Georg Löckinger Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond 2. DESIGNATIONS AS TERMINOLOGICAL UNITS Bewährte Praktiken... Der einschlägigen Fachliteratur zur Terminologiearbeit zufolge lässt sich der Begriff „Benennung“ definieren als „Darstellung eines Konzepts... durch ein Zeichen, das es bezeichnet“ (ISO 1087-1:2000, 6). Grundsätzlich unterscheiden wir drei Arten von Benennungen: Term, Appellation und Symbol (vgl. Felber 1984: 169; Felber, Budin 1989: 3ff.; ISO 1087-1:2000, 6; Pavel, Nolet 2001: 18f. und 107; ISO 704:2009, vii und 34; DIN 2342:2011, 10). Terme wie „Hochleistungsflüssigkeitschromatographie“ oder „@-Zeichen“ bezeichnen allgemeine Konzepte und bestehen aus Wörtern oder wortähnlichen Zeichenfolgen (vgl. ISO 1087-1:2000, 6). Appellationen wie „Tempo®“ oder „Friedensnobelpreis 2013“ sind ähnlich, bezeichnen jedoch individuelle Konzepte. Schließlich sind Symbole wie or , 1 „eine wichtige Hilfe für die internationale Kommunikation, weil ihre visuelle Darstellung von Konzepten unabhängig von einer bestimmten Sprache funktioniert“ (ISO 704:2009, 41). Sie repräsentieren allgemeine oder individuelle Konzepte (vgl. ISO 704:2009, 34). ... und darüber hinaus Die oben vorgenommene Unterscheidung zwischen Termini, Benennungen und Symbolen ist grundsätzlich nützlich. Außerdem wird sie durch die Beschreibung verschiedener Benennungen in ISO 704:2009, 56ff., bereichert. Insgesamt sollten wir jedoch über ein Begriffssystem „Bezeichnung“ verfügen, das granularer und systematischer ist als die bestehenden Klassifikationen. Die kürzlich veröffentlichte österreichische Norm ÖNORM A 2704:2015 ist ein Versuch, dieses Ziel zu erreichen: In Zusammenarbeit mit Onomastikern und Nomenklaturexperten wurde eine umfassende Klassifikation von Bezeichnungen entwickelt, insbesondere von Eigennamen und verwandten Bezeichnungen. Als erstes Beispiel betrachten wir die Bezeichnung 2. Was ist sie gemäß der obigen Einteilung? Eine Benennung, weil sie sich auf einen individuellen Begriff bezieht, der mit einem bekannten Informationstechnologieunternehmen verbunden ist? Oder ein Symbol, weil Teile davon nichtsprachlich sind? Obwohl Termini Symbole enthalten können (vgl. ISO 1087-1:2000, 6), sind Symbole bislang nicht hinreichend definiert und klassifiziert worden. Sowohl in der Terminologiewissenschaft als auch in der Terminologiearbeit, 1 Cliparts entnommen aus https://openclipart.org/detail/7608/statue-of-liberty bzw. https://openclipart.org/detail/194680/map-of-africa-with-countries-in-cylindrical-equal-area-projection,. 2 Entnommen aus http://www.hp.com/hpinfo/images/hplogo.jpg. Terminologija | 2015 | 22 7 benötigen wir ein detaillierteres Begriffssystem „Symbol“, nicht zuletzt zur einfacheren Datenpflege in terminologischen Datenbanken (Auswahl von Datenkategorien, Datenimport und -export usw.). Als zweites Beispiel betrachten wir die Bezeichnung „978-3-7329-0053-4“ (ISBN). Viele Terminologieexperten würden diese Zeichenfolge überhaupt nicht als Bezeichnung ansehen. Doch worin besteht eigentlich der grundlegende Unterschied zwischen einer ISBN und dem entsprechenden Buchtitel, den wir als Benennung betrachten würden? Wir müssen unsere Interpretation dessen, was eine Bezeichnung ausmacht, erweitern, da sich unkonventionelle Bezeichnungen wie Artikelnummern und im E-Commerce verwendete Kennungen in vielen verschiedenen Bereichen zunehmend durchsetzen (vgl. Galinski, Giraldo Pérez 2012). Eine breitere und zugleich detailliertere Klassifikation von Bezeichnungen würde es uns außerdem ermöglichen, engere Verbindungen zwischen Softwarewerkzeugen für Terminologiemanagement, Produktmanagement, Enterprise Resource Planning und dergleichen herzustellen. Dadurch könnte auch der Grad der Interoperabilität erhöht werden. Zu diesem Zweck sollten Experten für Terminologie, Nomenklaturen und Namenforschung (Onomastik) künftig enger zusammenarbeiten. Es gibt viele gemeinsame Probleme, die sich mithilfe gemeinsamer Lösungen leichter lösen lassen. 3. KONZEPTMODELLIERUNG Bewährte Verfahren... Wenn Terminologieexperten ein Begriffssystem grafisch veranschaulichen möchten, zeichnen sie in der Regel ein Begriffsdiagramm, d. h. eine1 „grafische Darstellung eines Begriffssystems“ (ISO 1087-1:2000, 4). Die heute in Begriffsdiagrammen verwendete Notation hat historische Wurzeln und wird in der Standardliteratur zur Terminologiearbeit beschrieben, z. B. Wüster 1991; Suonuuti 1997; ISO 704:2009; Arntz, Picht, Schmitz 2014 (siehe Abb. 1). Abbildung 1. Begriffsdiagramm „alpiner Ski“ (abgeleitet von ISO 6289:2003, gezeichnet gemäß ISO 704:2009) 8 Georg Löckinger │ Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond Die oben dargestellte Notation folgt jedoch keiner detaillierten Spezifikation, die eine formale Syntax bereitstellt. Außerdem ist sie für Computeranwendungen schwer zu interpretieren: Solche Begriffsdiagramme liegen meist als Binärdateien vor, die über die bildliche Information selbst hinaus keine Semantik enthalten. … und darüber hinaus Es gibt IT-Modellierungssprachen wie die Unified Modeling Language (vgl. ISO/IEC 19505:2012), die sich für terminologische Zwecke eignen. Daher wurden in den vergangenen Jahren Normungsbemühungen unternommen, um alternative Formen grafischer Darstellungen anzubieten. So behandelt eine neuere ISO-Norm zur Terminologiearbeit Begriffsmodelle, d. h. „Begriffsdiagramm[e] <...>, die mithilfe einer formalen Sprache erstellt werden“ (ISO 24156-1:2014, 1). Genauer gesagt wird die Verwendung der Notation der Unified Modeling Language vorgeschlagen (siehe Abb. 2). Abbildung 2. Begriffsmodell „alpiner Ski“ (abgeleitet von ISO 6289:2003, gezeichnet gemäß ISO 24156-1:2014) Der Hauptvorteil der oben dargestellten Notation besteht darin, dass ihr eine detaillierte (und frei verfügbare) Spezifikation mit einer formalen Syntax zugrunde liegt. Außerdem kann sie von speziellen UML-Modellierungswerkzeugen automatisch interpretiert werden. Darüber hinaus könnte künftig eine halbautomatische Umwandlung von UML-Begriffsmodellen in terminologische Definitionen und umgekehrt möglich sein (vgl. Löckinger, Kockaert, Budin 2015: 78ff.). Dies sind überzeugende Argumente dafür, formalisierte Mittel anstelle (oder zumindest zusätzlich zu) konventionellen Notationen zu verwenden. Für innovative Methoden zur grafischen Darstellung von Terminologien ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Terminologieexperten und Datenmodellierungsexperten unerlässlich. Terminologija | 2015 | 22 9 4. REFERENCE TOOLS FOR TRANSLATORS Bewährte Verfahren... Sprachfachleute benötigen verschiedene Arten fachspezifischer Informationen, um ihre komplexen Aufgaben zu bewältigen. Übersetzerinnen und Übersetzer, definiert als „Sprachfachleute, die <...> schriftliche Inhalte aus einer Ausgangssprache schriftlich in Inhalte einer Zielsprache übertragen“ (ISO 13611:2014, Abschnitte 2.5.1 und 2.5.2), bilden keine Ausnahme von dieser Regel. Gegenwärtig werden ihre Bedürfnisse jedoch von den meisten Nachschlagewerkzeugen nicht erfüllt: Relevante Informationen sind häufig über verschiedene Medien (gedruckt und online) verstreut und finden sich in unterschiedlichen Computeranwendungen wie Internetbrowsern, Terminologiemanagementsystemen, Translation-Memory-Systemen und lokalen elektronischen Wörterbüchern. Diese Situation lässt sich wie folgt veranschaulichen (siehe Abb. 3). Abbildung 3. Übersetzer und ihre heutigen Referenzwerkzeuge Einige der Sprachressourcen, die Übersetzerinnen und Übersetzern zur Verfügung stehen, können tatsächlich sehr ausgefeilte Nachschlagewerkzeuge in elektronischer Form sein. Diese Ressourcen sind jedoch gewöhnlich in einzelnen Informationscontainern untergebracht, die jeweils auch über eigene Benutzeroberflächen verfügen. … und darüber hinaus Jüngere Forschung zum Informationsbedarf von Übersetzerinnen und Übersetzern (Löckinger 2014 und Löckinger, erscheint demnächst) hat gezeigt, dass eine intelligente Kombination maßgeschneiderter Ressourcen in „dynamischen Terminologie- und Volltextdatenbanken“ (Löckinger 2014: 316) von den betreffenden Sprachfachleuten als wünschenswert angesehen wird 10 Georg Löckinger Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond Innovative Nachschlagewerkzeuge für Übersetzerinnen und Übersetzer sollten daher integrierte Sprachressourcen sein, wie unten dargestellt (siehe Abb. 4; vgl. auch Bowker 2011 und Allard 2012). Abbildung 4. Übersetzer und ihre Nachschlagewerke in der Zukunft Zwar gibt es viele Softwarewerkzeuge, die Translation Memories und terminologische Datenbanken miteinander kombinieren, doch kaum eines davon umfasst Textkorpora als dritte Säule. Es ist zu hoffen, dass künftig mehr Anbieter von Sprachtechnologie in Erwägung ziehen, ihre Softwarewerkzeuge um relevante Funktionen zur Verwaltung von Textkorpora zu erweitern. Dies würde Übersetzerinnen und Übersetzern helfen, ihren Informationsbedarf schneller und bequemer zu decken.3 5. AUSWIRKUNGEN AUF DIE TERMINOLOGIEAUSBILDUNG Aus dem obigen Vergleich der besten Praktiken und darüber hinaus lassen sich einige Schlussfolgerungen speziell für die Terminologieausbildung ziehen. Im Hinblick auf Bezeichnungen als terminologische Einheiten sollten Terminologielehrende sowohl an Universitäten als auch in anderen Kontexten das Bewusstsein der Studierenden für nichttraditionelle Bezeichnungstypen schärfen, da Produktklassifikationen, E-Commerce-Systeme und Ähnliches immer weiter verbreitet sind. Eng damit verbunden ist die interdisziplinäre Natur von Terminologien, die betont werden sollte: Viele akademische Disziplinen und Praxisfelder (Namenkunde, Nomenklaturen, Klassifikation usw.) befassen sich mit Terminologien, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. 3Maschinelle Übersetzung wird hier nicht behandelt, da der Schwerpunkt auf von Menschen erstellten Sprachressourcen und nicht auf Sprachtechnologien liegt, die automatisierte Prozesse ermöglichen. Terminologija | 2015 | 22 11 Was die Begriffsmodellierung betrifft, sollte der Rolle grafischer Darstellungen von Begriffsbereichen und Begriffssystemen mehr Gewicht beigemessen werden. Begriffsdiagramme und Begriffsmodelle bieten ein großes Lernpotenzial im Vergleich zu den zugrunde liegenden traditionellen Texten aus „Termen und Definitionen“ (leichteres Verständnis dank der klaren Sichtbarkeit von Begriffsbeziehungen usw.). Außerdem sollten Softwarewerkzeuge für die Begriffsmodellierung fester Bestandteil der Terminologieausbildung sein, wenn es um die Visualisierung von Terminologien geht. Bei Nachschlagewerkzeugen für Übersetzer besteht der wichtigste Bedarf in einer vertieften Ausbildung in Fragen der Sprachtechnologie. Mit einer fundierten Ausbildung in diesem Bereich können Übersetzer besser einschätzen, welche Softwarefunktionen heute realistisch und umsetzbar sind und wo etablierte und innovative Funktionen zusammenlaufen. Zweitens sollten Übersetzer dazu ermutigt werden, ihre (Informations-)Bedürfnisse häufiger und klarer an Anbieter von Sprachtechnologie zu kommunizieren. Drittens sollten integrierte Sprachressourcen wie die oben erwähnten in der Übersetzerausbildung entwickelt und/oder eingesetzt werden. 6. S C H L U S S F O L G E R U N G U N D A U S B L I C K Heute wird Terminologiearbeit in vielen Fachgebieten und Organisationen professionell betrieben. Sie stützt sich auf einen aktuellen Wissensbestand, der in Lehrbüchern, Fachzeitschriften, nationalen und internationalen Normen usw. dokumentiert ist. Ziel dieses Artikels war es, drei wesentliche Themen der Terminologiearbeit zu identifizieren und zu erörtern: Bezeichnungen als terminologische Einheiten, Begriffsmodellierung und Nachschlagewerkzeuge für Übersetzer. Zu diesem Zweck haben wir „bewährte Praktiken“ beschrieben und auf der Grundlage aktueller Normungsbemühungen und Forschung neuartige Lösungen („und darüber hinaus“) vorgestellt. Auch künftig sollte die Fachgemeinschaft der Terminologieexperten das Berufsbild der Terminologiearbeit und der Terminologieexperten weiter fördern und präzisieren. Zudem sollte die Wechselwirkung zwischen Terminologieforschung und Terminologiearbeit vertieft werden, beispielsweise durch empirische Forschung und einschlägige Industrieprojekte, deren Ergebnisse in die terminologische Forschung zurückfließen können. Schließlich sollten wir die Zusammenarbeit mit verwandten Fachgebieten aufbauen oder fördern, um voneinander zu lernen – zum gegenseitigen Nutzen und im gemeinsamen Interesse. 12 Georg Löckinger | Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond REFERENCES Ahmad K., Bonthrone R., Engel G., Fotopoulou A., Fry D., Galinski C., Humbley J., Kalfon N., Rogers M., Roulin C., Schmalenbach K., Tanke E. (eds.). Ca. 2000: Pointer Final Report, section „What is Terminology“. Available online at http://www.computing.surrey.ac.uk/ai/pointer/report/contents.html. Allard M. 2012: Managing Terminology for Translation Using Translation Environment Tools: Towards a Definition of Best Practices. Doctoral thesis, University of Ottawa. Available online at http://www.ruor.uottawa.ca/handle/10393/22837. Arntz R., Picht H., Schmitz K.-D. 2014: Einführung in die Terminologiearbeit. 7. Aufl., Hildesheim: Olms. Bowker L. 2011: Off the Record and On the Fly. Examining the Impact of Corpora on Terminographic Practice in the Context of Translation. – Corpus-Based Translation Studies. Research and Applications. Kruger A., Wallmach K., Munday J. (eds.), London: Continuum, 211–236. DIN 2342:2011 Begriffe der Terminologielehre. Felber H. 1984: Terminology Manual, Paris: Unesco/Infoterm. Available online at http://unesdoc.unesco.org/images/0006/000620/062033eb.pdf. Felber H., Budin G. 1989: Terminologie in Theorie und Praxis, Tübingen: Narr. Galinski C., Giraldo Pérez B. 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ISO/IEC 19505-2:2012 Information technology – Object Management Group Unified Modeling Language (OMG UML). – Part 2. Superstructure. Available online at http://www.omg.org/spec/UML/2.0/. Löckinger G. 2014: Übersetzungsorientierte Fachwörterbücher. Entwicklung und Erprobung eines innovativen Modells, Berlin: Frank & Timme. Available online at http://research.fh-ooe.at/en/publication/4233. Löckinger G. forthcoming. Developing and Testing Novel Reference Tools for Translators. – Localisation Focus. The International Journal of Localisation. Löckinger G., Kockaert H. J., Budin G. 2015: Intensional definitions. – Handbook of Terminology 1, Kockaert H., Steurs F. (eds.), Amsterdam: Benjamins, 60–81. ÖNORM A 2704:2015 Terminologiearbeit – Grundsätze und Methoden. Pavel S., Nolet D. 2001: Handbook of Terminology. Minister of Public Works and Government Services Canada. Available online at http://publications.gc.ca/pub?id=9.689804&sl=0. Suonuuti H. 1997: Guide to Terminology, Helsinki: Tekniikan Sanastokeskus. Wüster E. 1991: Einführung in die allgemeine Terminologielehre und terminologische Lexikographie. 3. Aufl., Bonn: Romanistischer Verlag. TERMINOLOGIJOS DARBO PASIRINKTOS TEMOS: GEROJI PRAKTIKA IR ATEITIS Šiandien terminologijos darbas profesionaliai dirbamas daugelyje sričių ir organizacijų. Jis remiasi naujausiomis žiniomis, užfiksuotomis vadovėliuose, specializuotuose žurnaluose, nacionaliniuose bei tarptautiniuose standartuose ir kt. Pagrindinis šio straipsnio tikslas – išskirti ir aptarti tris svarbias terminologijos darbo temas: žymiklius kaip terminologinius vienetus, sąvokų modeliavimą ir informacines priemones vertėjams. Kalbant apie žymiklius kaip terminologinius vienetus teigiama, kad dabartinė sąvokos „žymiklis“ sistema nėra tokia detali ir sistemiška, kokia turėtų būti. Ypač reikalinga išsamesnė tikrinių vardų ir į vardus panašių žymiklių klasifikacija, turint omenyje Terminologija | 2015 | 22 1 3 augančią jų svarbą el. prekybos sistemose ir panašiais taikymo atvejais. Kalbant apie sąvokų modeliavimą atkreipiamas dėmesys į grafinio sąvokų laukų ir sąvokų sistemų vaizdavimo svarbą ryšiams tarp sąvokų parodyti. Tradicinė ženklų sistema turi keletą trūkumų (pavyzdžiui, nėra pagrindinės specifikacijos su formalia sintakse, sunku pritaikyti kompiuteriams), todėl pristatoma alternatyvi sąvokų modelių ženklų sistema, paremta Vieninga modeliavimo kalba (UML). Informacinės priemonės vertėjams yra trečia šiame straipsnyje nagrinėjama tema. Vertėjams, kaip ir kitiems kalbos specialistams, reikia įvairios tam tikros srities informacijos, padedančios atlikti sudėtingas užduotis, tačiau šiuo metu dauguma informacinių priemonių negali patenkinti jų poreikių. Remiantis naujais tyrimais, apimančiais empirinius tyrimus, „dinaminė terminologija ir visatekstės duomenų bazės“ siūlomos kaip informacinės priemonės vertėjams vietoj fragmentiškų kalbos išteklių, kurie dažniausiai naudojami šiandien. Aptariamas galimas šių trijų temų įtraukimas į terminologijos mokymą. Terminologijos ekspertams siūloma daugiau dėmesio skirti gretimoms sritims, tokioms kaip vardų tyrimai ar nomenklatūros. Tai padėtų rasti bendrus sprendimus bendrų problemų, susijusių su terminologijos tyrimais ir darbu. Gauta 2015-06-26 Georg Löckinger University of Applied Sciences Upper Austria Stelzhamerstrasse 23 4600 Wels/Austria E-Mail: [email protected] 14 Georg Löckinger Selected Topics in Terminology Work: Best Practices and Beyond