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Biržų tarmės įvardis

I. Jašinskaitė

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LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI, II LIETUVOS TSR MOKSLŲ AKADEMIJA DAS PRONOMEN DES BIRŽAIER DIALEKTS I. JAŠINSKAITĖ Der Biržai-Dialekt gehört zu den ostaukštaitischen Puntininkai. Der Akzent wird im Dialekt auf ungewöhnlich bedingte Weise zurückgezogen – von jeder kurzen Endung, nicht jedoch von einer langen Endung. Die Wortendungen sind stark verkürzt: Kurze Vokale sind weggefallen, lange Vokale und Diphthonge verkürzt. Die lettische Sprache übt einen gewissen Einfluss auf den Dialekt aus. Das Gebiet des Biržai-Dialekts umfasst die Umgebung der Stadt Biržai in einem Radius von etwa 10 km. Hier wird das Pronomen dieses Dialekts beschrieben. Die Pronomen des Biržai-Dialekts werden wie die der Standardsprache in Personal-, Reflexiv-, Possessiv-, Demonstrativ-, Determinativ-, Interrogativ-, Relativ- und Indefinitpronomen eingeteilt. In ihrem Gebrauch gibt es einige Unterschiede gegenüber dem Gebrauch der Pronomen in der Standardsprache, z. B.: Im Biržai-Dialekt sind die Possessivpronomen manas, tavas, savas, maniškis, taviškis, saviškis, mūsiškis, jūsiškis unbekannt; stattdessen werden die Genitive mano, tavo, savo verwendet; anstelle des standardlitauischen Pronomens kuris wird im Dialekt katras verwendet; das Pronomen kiekvienas wird im Dialekt durch das belarussische kožnas. ersetzt. Etwas stärker als im Standardlitauischen unterscheidet sich die Deklination der Dialektpronomen. Wie im Standardlitauischen werden manche Pronomen nur nach Kasus und Numerus flektiert – dies sind die sogenannten nichtgenusbezogenen Pronomen –, andere nach Kasus, Numerus und Genus – dies sind die genusbezogenen Pronomen. Zu den nichtgenusbezogenen Pronomen gehören die Personalpronomen der 1. und 2. Person, das Possessivpronomen sowie die Pronomen kas, niekas, viskas. Im Satz vertreten sie gewöhnlich Substantive. Die genusbezogenen Pronomen sind alle übrigen. Im Satz ersetzen sie Adjektive. 1. Nichtgenusbezogene Pronomen Singular N. àš, ã·šę~ãšei, tù, tū·ję~tūjei G. manęs~manies, manį~manę, mãn~manè, tavęs~tavies, tavį~tavę, tãv~tavè, savęs~savies, savį~savę, sãu~savè D. màn, tàu, sàu A. manį~manę, mãn~manè, tavį~tavę, tū̃~tavè, savį~savę, sãu~savè I. màn, tàu, sàu L. manį~manyjè, tavį~tavyjè, savį~savyjè 187 Plural V. mẽ's, jū's K. unser ~ unser, euer ~ euer N. mū̃m, jū̃m G. mū̃m, jū̃m Į. mū̃m, jū̃m Vt. mit uns~bei uns, mit euch~bei euch Vn. vard. ilgesnės formos turi pridėtą emfatinę dalelę. Kadangi II asmeny, pridėjus dalelę -ai, susidarė hiatas, tai įsiterpė j, o po j -ai > -ei. Pagal analogiją ir I asmeny pridėta -ei vietoj laukiamo -ai. Im Singulargenitiv werden drei Formen verwendet. Die ersten Formen weisen die Genitivendung des Singulars der i-Stämme auf, die wahrscheinlich nach den Singular- und Plurallokativformen mit i-stämmigen Endungen neu eingeführt wurde. Die Formen manę, tavę, savę entstanden aus den alten Genitivformen durch Anfügung des Akkusativmerkmals -n. Im Dialekt werden sie auch im Akkusativsinn verwendet. Die Kurzformen sind die alten Genitiv-Akkusativ-Formen. Im Dialekt werden sie weiterhin im Genitiv- und Akkusativsinn verwendet, während sie in der Standardsprache ausschließlich im Akkusativsinn stehen. Vn. naud. formos mán galūninio n minkštumas rodo, jog -i < -ie čia nukrito vėliau, negu lk., todėl n dar nespėjo sukietėti. Zum Singularakkusativ siehe Singulargenitiv. Der Singularinstrumental stimmt phonetisch mit den kurzen Singular-Genitiv-Akkusativ-Formen überein, doch scheint es keinen Grund zu geben, sie als Formen desselben Ursprungs zu betrachten. Ähnliche Singularinstrumentalformen kommen in einigen anderen Dialekten sowie in einem Teil der lettischen Dialekte vor. Der Pluraldativ weist eine in den Dialekten weit verbreitete Form ohne -s auf, die nach den anderen Pluraldativformen gebildet wurde, welche in diesen Dialekten Dualformen oder -endungen haben. Pluralakkusativ und -instrumental stimmen überein. Die Instrumentalform entspricht der standardsprachlichen Form mumís; im Dialekt ist lediglich -s analog zu den anderen dialektalen Pluralinstrumentalformen weggefallen und das i gemäß den phonetischen Gesetzen des Dialekts getilgt worden. Der dialektale Pluralakkusativ unterscheidet sich völlig von der entsprechenden standardsprachlichen Form. Dieselben Formen finden sich auch in einigen anderen litauischen und lettischen Dialekten. Endzelynas betrachtet solche Akkusativformen als Dative oder Instrumentale, die im Akkusativsinn verwendet werden2. Wie es tatsächlich ist, lässt sich schwer sagen. Singular V. kàs, niẽks, viskàs G. ką̃~kõ, niẽką~nieko, viskà̃~viskõ D. kám, niẽkam, viskám A. kũ~ką, niẽkų~nieką, viskų̃~viską I. kũ̃~kuõ, niẽk~niekų, niẽkõ~niekuo, viskõ~viskuõ 1 Siehe D r. F r. K u r c h a t, Grammatik der litauischen Sprache, §§ 854, 855, 859, Halle, 1876. J. Endzelīns, Latviešu valodas gramatika, 347 §, Rīgā, 1951. 2 Siehe J. Endzelīns, Latviešu valodas gramatika, 352 §, Rīgā, 1951. 188 Die Deklination dieser Pronomen unterscheidet sich seit dem 1. Dialekt nur wenig. Das Pronomen viškas hat im Dialekt durchgehend Endungsbetonung, im 1. Dialekt hingegen Stammbetonung. Diese Pronomen haben nur den Singular. 2. Geschlechtige Pronomen Geschlechtige Pronomen lassen sich am besten nach ihren Stämmen überblicken. a-Stamm Singular. V. tàs, tas̃~tasai, ši.tas~šitas, ki.tas~kitas K. tǫ~tǫ, ši.ta~šito, ki.ta~kito N. tãm, ši.tam, kitam G. tų~tą, ši.tų~šitą, ki.tų~kitą Į. tǫ~tuo, ši.to~šituo, kit~kitu Vt. tãm~tame, ši.tam~šitame, kitãm~kitame Plural V. tẽ~tie, ši.te~šitie, kit~kiti K. tų, ši.tų, kitų N. tiẽm, ši.tem, kitiem G. tǫs~tuos, ši.tǫs~šituos, kitǫs~kitus Į. tēs~tais, tēm~taim, ši.tes~šitais, ši.tem~šitaim, kitēs~kitais, kitēm~kitaim Vt. tuõs~tuose, ši.tos~šituose, kituõs~kituose Ebenso werden anas, katras, vi.sas dekliniert. Der Lokativ Singular hat einen fallenden Akzent anstelle des erwarteten steigenden. Dieser fallende Akzent entstand hier offenbar nach dem Dativ, der im Dialekt mit dem Lokativ zusammenfällt, nachdem dessen Endungs-e weggefallen ist. Der Dativ Plural weist Formen ohne -s auf, die nach anderen Dativformen des Plurals gebildet wurden, welche im Dialekt Dualendungen oder Dual-Dativformen haben. Der Instrumental Plural hat zwei Formenvarianten. Die ersten Formen stimmen mit den entsprechenden Formen des 1. Dialekts überein. Die zweiten sind eine spezifische dialektale Neubildung. Diese Endung haben alle Instrumentalformen der (i) a-Stamm-Nominalformen im Biržai-Dialekt. Besonders stark haben sie sich nordwestlich von Biržai eingebürgert, wo die Formen des 1. Dialekts fast nicht verwendet werden. Die Grundlage für das Entstehen solcher Formen lag in der Morphologie des Dialekts selbst. Da alle Nominalformen der übrigen Stämme im Instrumental Plural Dualformen oder -endungen haben, enden sie auf -m, z. B.: galvǫm, akim, pelėm, sunim, tǫm, baltǫm, baltǫsǫm. In Analogie zu ihnen wurde das auslautende -s der (i) a-Stamm-Nominalformen im Instrumental Plural durch -m ersetzt, das der Dualendung entnommen war. Auf diese Weise entstanden die Formen kalnēm~kalnam, bãtēm~bãtaim, brōlem~brōliaim, tēm~taim, ši.tēm~šitaim, baltēm~baltaim, baltaišēm~baltaisiam usw. Die Formen des 1. Kasus sind offenbar neuer und entstanden später im Dialekt unter dem Einfluss des 1. Dialekts. Also 189 Die Endung dieser spezifischen Formen des Biržai-Dialekts entstand durch Kontamination, indem sich die Endung des Instrumentals Plural des alten (i) a-Stamms mit dem neuen dialektalen Kennzeichen des Instrumentals Plural -m kreuzte. Zu ihrer Durchsetzung könnten die lettischen Instrumentalformen vom Typ tēviem mit auslautendem -m beigetragen haben. ia-Stamm Singular Nominativ jìs, jisė~jisai, tōks, toksė~toksai Akkusativ ją~jō, toką~tokio Genitiv jām, tokām Dativ jį~jį, tokį~tokį Instrumental jō~juō, tōk~tokiu, tokō~tokiuō Nominativ jām~jamē, tokām~tokiāmē Plural Nom. jẽ~jie, tokẽ~tokie Gen. jų, tokų Dat. jiem, tokiem Akk. jōs~juos, tōkōs~tokius, tokōs~tokiuos Instr. jēs~jais, jēm~jāim, tokēs~tokiais, tokēm~tokiam Loc. juos~juose, tokiuos~tokiuose Auch kŏks, jŏks, nejŏks, ši.toks, kitŏks werden dekliniert. Die Deklination all dieser Pronomen unterscheidet sich kaum von der Deklination der entsprechenden Pronomen des Litauischen. Im Singular Nominativ werden in der Mundart emphatische Pronomen verwendet. Die Abweichungen im Singular Lokativ sowie im Plural Dativ und Instrumental gegenüber dem Litauischen lassen sich ebenso erklären wie bei den a-stämmigen Pronomen. Das Pronomen tōks ist in der Mundart, anders als im Litauischen, durchgehend oxytont. Neben den üblichen Formen des Singular Instrumentals und des Plural Akkusativs haben dieses und andere Pronomen desselben Typs längere Formen mit ungekürzten Endungen – letztere Formen werden im Litauischen nicht verwendet. Die Pronomen ši.toks, kitŏks, nejŏks tragen den Akzent auf dem Stamm und nicht auf der Endung, wie die übrigen Pronomen dieses Stammes. o Stamm Singular V. tō, ši.to, kit~kità K. tōs~tōs, ši.tos~šitos, kitōs~kitōs N. tāi, ši.tai~šitai, kitai G. tū~tą, ši.tu~šitą, ki.tu~kitą Į. tō, ši.to, ši.tu~šita, kit~kitą Vt. tāi, ši.tai, kitai 190 Plural V. tós, ši.tos, ki.tos K. tū¹, ši.tu, kitu- N. tóm, ši.tom, kitom G. tôs, ši.tos, ši.ts~šitas, kìts~kitas I. tóm, ši.tom, kitom Vt. tós~tosè, ši.tos~šitosè, kits~kitose Ebenso werden anò „jene“, katrò „jede“, vls~visà flektiert. Im Singular-Nominativ gibt es interessante Formen vom Typ tò mit einer ungewöhnlichen Endung. Möglicherweise handelt es sich um Überreste emphatischer Formen. Als das emphatische Partikel -ai im Dialekt den Singular-Nominativ der maskulinen pronominalen Formen zu markieren begann und das Pronomen -ji (-ja) ein Merkmal der femininen pronominalen Formen war, könnte dieses Pronomen analogisch die Funktion eines emphatischen Partikels übernommen haben. So könnte neben dem emphatischen Pronomen tasai nach dem Muster von baltasai, baltoji, (baltoja) toji (toja) entstanden sein. Dass diese neu entstandene Form im Dialekt keine pronominale Form war, zeigt sich daran, dass das Pronomen nur im Singular-Nominativ angefügt wurde; außerdem werden pronominale Formen im Dialekt nicht verwendet. Da das Pronomen -ji (-ja) hier ein rein formaler Zusatz war, der durch Analogie entstanden war, konnte es leicht wegfallen. So wurde aus toji, (toja) im Dialekt toj und danach tò. Eine solche Kürzung ist im Biržai-Dialekt phonetisch möglich, vgl. Singular-Lokativ šakõ< statt šakojè, <galvõ statt galvoje, wo ebenfalls der Endvokal und danach j weggefallen sind. In pronominalen Dialektformen vom Typ baltoji<baltoji (baltoja) blieb j erhalten, weil es hier die Verbindung der pronominalen Form mit dem Pronomen ji hervorhebt; diese Verbindung ist im Dialekt noch recht stark. Formen vom Typ tò sind daher als verkürzte emphatische Pronomen anzusehen, als Bildungen derselben Art wie die Dialektformen vom Typ tasė~tasai. Im Singular-Instrumental werden neben den üblichen Formen Formen unbekannter Herkunft verwendet, die phonetisch mit den Singular-Instrumentalformen der a-Stämme im Maskulinum zusammenfallen. Im Singular-Lokativ wäre tŏ(j)<tojè zu erwarten, doch wird entsprechend dem Singular-Dativ die Form tái verwendet, da auch die Singular-Lokative anderer Stämme sich den Dativformen annähern. Plural-Dativ und -Instrumental haben Formen ohne -s, wie alle übrigen Nomina des Dialekts. Plural-Akkusativformen vom Typ tõs fallen phonetisch mit den entsprechenden maskulinen Formen zusammen. Es scheint keinen Grund zu der Annahme zu geben, dass der o-stämmige Plural-Akkusativ tõs<tãs lautete, denn der feminine Plural-Akkusativ der pronominalen Adjektive baltù·sis<baltánsias zeigt, dass n in dieser Endung vorhanden war; schließlich werden Adjektive nach den Pronomen flektiert. Die Form tõs muss also einen anderen Ursprung haben. Vielleicht sind Formen dieses Typs sowie ähnliche Singular-Instrumentalformen maskuline Formen, die aus irgendeinem Grund in femininer Bedeutung verwendet wurden. io-Stamm Singular N. i², jinè~jinai, tŏk~tokia, toki, tokì G. jõs, tokõs D. jai, tokái 191 A. jū~ją, tokū~tokią I. jõ, tõk~tokią L. jąi, tokiài Plural V. jōs, tokōs K. jū, tokū N. jōm, tokōm G. jōs, tōkēs~tokiàs Į. jōm, tokōm Vt. jōs~josē, tokōs~tokiosē Auch kõk~kokià, kokì, jōk~jokià, ši.tok~šitokia, višõk~visõkia, kitõk~kitokia wird dekliniert. Die drei letztgenannten Pronomen tragen durchgehend den Akzent auf dem Stamm. Das Pronomen tõk~tokia und andere Pronomen dieses Typs sind in der Mundart, anders als im LK., durchgehend oxytonisch. Die Formen des Typs tokì im Nominativ Singular scheinen derselben Art zu sein wie tõ, ši.to, anõ, nämlich emphatische Formen mit abgefallenem Auslaut. Also tokì < *tokýji (*tokýja), was darauf hinweist, dass es neben den Pronominalstämmen mit der Endung -ja in der Mundart auch Pronomina mit der Endung -ji < -jì gab, z. B. den ersten Bestandteil des Pronomens *tokýji (*tokýja) und vielleicht tõk < toki. Dass solche doppelten Endungen in seinem Stamm möglich sind, zeigen neben weiteren sprachlichen Befunden auch die doppelten Substantive mit jo-Stamm im Litauischen, z. B.: valdžià, dvasià, aber martì. Der Instrumental Singular, der Lokativ Singular, der Dativ Plural, der Genitiv Plural und der Instrumental Plural haben Formen dieses Typs wie der o-Stamm; daher lassen sich ihre Unterschiede gegenüber dem LK. ebenso erklären wie beim o-Stamm. P r o n o m e n selbst (m.), selbst (f.) Singular N. pàts, pàĩ~pati G. patẽs~patìes, pačõs~pačios D. pačám, pačái A. pá.ti., pà.čū.~pàčią I. pàč~pačiu, pàč~pàčia L. pačām~pačiame, pačái Plural V. pà.ti.s, pà.čōs K. pačū', pačū' N. patiēm, pačōm G. pàčēs~pačius, pàčēs~pačias Į. pačēs~pačiais, pačēm~pačiām, pačōm Vt. pačūdōs~pačiuosē, pačōs~pačiosē 192 Wie zu sehen ist, weist dieses Pronomen in einigen Kasus alte Endungen auf dem Stamm auf, z. B. im Sg. Nom., Sg. Gen., Sg. Akk. und Pl. Nom. Vom Litauischen unterscheidet sich der Sg. Lok., der dem Sg. Dat. angeglichen ist, wie auch bei anderen Pronomen. Anders als im Litauischen wird das Pronomen der weiblichen Form im Sg. Dat. auf der Endung betont. Im Pl. Instrumental hat das Maskulinum neben der litauischen Form auch eine Form mit einer spezifischen biržischen Endung, über die bereits gesprochen wurde. 3. Zusammengesetzte Pronomen Wie auch im Litauischen gibt es im Dialekt zusammengesetzte Pronomen, z. B.: ki.tkas, kaškas, kaži̇pkas, kažinkoks, biìkas, biìkatras, biìkoks. Sie werden nach demselben Muster dekliniert wie ihre jeweils zweiten Bestandteile. Die zusammengesetzten Pronomen nė_vìens, ke_kàs werden wie vìens, kàs dekliniert; beim Pronomen tas_pàts werden beide Wörter dekliniert, beim Pronomen toks_pà?i das erste Wort. DAS PRONOMEN DES BIRŽAI-DIALEKTS И.П. ЯШИНСКАЙТЕ Zusammenfassung Die Pronomen des Biržai-Dialekts werden wie die der Standardsprache in Personal-, Reflexiv-, Possessiv-, Interrogativ-, Demonstrativ-, Relativ-, Indefinit- und unbestimmte Pronomen eingeteilt. Bei der Deklination der Pronomen des Biržai-Dialekts und der Standardsprache bestehen einige Unterschiede. Für den Dialekt sind emphatische Pronomen charakteristisch. Im Zusammenhang mit der Ausbreitung analogischer Formen zeichnet sich eine Tendenz zur Vereinfachung des Deklinationssystems ab. Bemerkenswert sind Personalpronomen, bei denen im Singular die Kurzformen des Genitivs, Akkusativs und Instrumentals sowie im Plural die Kurzformen des Akkusativs und Instrumentals zusammenfallen. Eine Besonderheit einiger Pronomen besteht darin, dass im Singular Dativ und Lokativ zusammenfallen. Bei einigen Pronomen haben Maskulinum und Femininum im Instrumental Singular dieselben Formen. Im Dialekt findet sich eine spezifische Neubildung: Instrumentalformen der Pronomen des Maskulinums im Plural. 13. Kalbotyros klausimai II.