Dėl vadinamojo „absoliutinio įnagininko“ XVI–XVII a. lietuvių kalbos paminkluose
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L.EETUVIŲ:- .KALBOTEYROS.KLI:IAU.S L M A. I, II LIL IST EIN T-SR.MOK. SLU-AKADEMIE: JA DEL Bezeichnung ,,ABSOLUTO INAGININKO* Die litauische Sprache in den Denkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts V. UMFASSUNG In der litauischen Sprache wird seit der Antike bis heute weit verbreitet der absolute Nutzname verwendet. Einige Linguisten haben eine andere absolute Konstruktion erwähnt, den absoluten Substantiv. Die Frage des absoluten Substantivs war mit bestimmten partizipativen Konstruktionen verbunden, die gelegentlich in den alten Denkmälern der litauischen Sprache vorkommen. A. Becenberger gab neben den absoluten Nutznießern folgendes Beispiel für ein absolutes Instrumental mit Teilnehmer: Schais Sachen zhaipa pataisitis eidawa priestigi BrB Hebr 9, 6. Nach Becenberger stammt der absolute Dienstherr wahrscheinlich vom absoluten Nutznießer ab. Zwischen diesen beiden Konstruktionen gebe es Übergangsfälle: Und scham atstatitū liepe zweitra sawesp geiti BrB Zuz 565 encziams iomis BrP 402,. Das letztere Beispiel kann, nach Ansicht von A. Becenberger, als reiner absoluter Nachfolger betrachtet werden (,,reiner Instr. absol.““)1, Mit dem absoluten Substantiv verband A. Becenbergeris auch die Entwicklung des Subjekts der litauischen Sprache. In absoluten Konstruktionen ist der Teiler entweder vom Nutzwort oder vom Substantiv abgeleitet. A. Becenberger gibt folgende Beispiele für den absoluten Infinitiv mit Teilnehmer: moterischke numirus watku und wiru sawa schullinije passiskandina BrP II 518,43 passibengus in jenen Tagen BrP I „161; O apeius anno pataise BrB I Kar 20,26*. Offensichtlich betrachtete A. Becenbergeris den absoluten Artikel als eines der syntaktischen Ausdrucksmittel der alten litauischen Sprache. Viel vorsichtiger hat sich E. Frenkel mit der Frage des absoluten Eigentümers auseinandergesetzt. Er stellte fest, dass diese Konstruktion sehr selten sei und nur an einigen Stellen in J. Bretkūns Schriften zu finden sei. Einige von A. Becenberger zitierte Konstruktionen (BrP I 161,, BrP II 518,4), die auch absolute Nutznießer sein können, andere, die auch nicht von „der freien Instr. | absol.“ sprechen lassen, weil sie auch mit dem zeitlichen und sozialen Nutznießer® in Verbindung gebracht werden können. Prie A. Zu den von Becenberger erwähnten Konstruktionen fügte E. Frenkel ein weiteres Beispiel hinzu: 1 Žr, A, Bezzenberger, Beitriige zur Geschichte der litauischen Sprache (1990) — Beirut,,, ), 261, Göttingen, 1877, 2. Aufl., 261; Zr. auch 241. 3 3 Žr, E. Fraenkel, Syntax der litauischen Kasus, 197, Kaunas, 1928. 47
Türen verriegelt in der Sprache mit ieis BrP II 26,; Nach ihm ist es entweder ein absoluter oder ein lokaler Substantiv*, In der heutigen litauischen Sprache wird der absolute Substantiv nicht verwendet. Es ist auch in Lettisch und nicht-preußischen Sprachen nicht beobachtet worden. Die slawischen und germanischen Sprachen, deren alten Denkmäler den absoluten Dativ aufweisen, kennen diese Konstruktion ebenfalls nicht. Die Zweifel von Herrn Frenkel an einigen Beispielen, die Herr Becenberger angeführt hat, sind daher vollkommen berechtigt. Die Konstruktionen, die Becenberger als absolute Vorbilder betrachtete, sind nicht homogen. Um ihren Charakter zu klären, müssen die Daten der alten litauischen Sprachdenkmäler überprüft werden, die diese Frage betreffen. ; 1. Von den oben genannten Fällen, die als absolute Substantive betrachtet werden können, werden wir zuerst die partizipativen Konstruktionen mit Substantivgeschlechtern mit der Endung - Ja. XVI– In den a. Denkmälern des 17. Jahrhunderts finden wir viele solcher Konstruktionen. : Menesije Nissan dwideschimta Mata König Artaxerxes, po stowint wini jo? Akim, ich habe ein Glas Wein gekauft. BrB Nehem 2, 1. ...ghissai du Glauben. Musche... und uszumusche ios Schwert, Tiewu mana nieka ape tatai neszinnant BrB I Könige 2,32. Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang, und der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang des Lebens. Und nachdem der König die Tschechu, die er verwendet hatte, zerbrochen hatte, kam der oberste Kämmerer. Kolej czesas solches Wssiszadeghimo waroij, ne tur barskutis auf io Galwos uszeiti... iki pasiius raku, (czesu), kuri ghis PONVI paszadeia BrB IV Mos 6,5.... und ateius Mulu pa schakatu® anszolu, insikabina io galwa ing Anszola BrB II Sam 18,9. Und ein Teil weiy... tut... nie. Und siehe, da ist ein Kreuz auf dem Bogen, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn, das ist das Kreuz des Herrn. So redete Tosua mit dem Volk... und er sprach, als er Israel versammelte. 6 Und es war Krieg zwischen dem Hause Saul und dem Hause David; und Abner stärkte das Haus Saul. Und wenn man den Honig gießt, will man ihn um Mitternacht auf den Tisch legen, auf dem er liegt. ...schi rudeni /antai moterischke- /numirus waiku ir wiru sawa [schullinije passiskandinna BrP II 518,,. 336,....laiwa iu sturmu bepilant| ir aniems smerti po akim regint/ prieija Kristausp BrP I 201,....kaipagi lieepianti panu Dewu welija nukirsti sunu sawy wenaturrinti VP 109. In den Schriften von J. Bretkūn und in Wolfenbüttels Postilé, aus denen diese Beispiele entnommen sind, hat der Nutzer von -({)oir -(i)inokamienen Substantiven gewöhnlich die Endung -ui, aber neben ihr kommt oft auch -u vor, z.B.: passimega fewy iusu BrB Luk 12,32; bilaia darsziniku winizas Luk 13,7; iki tam czesų Mich 5,2; 4 Dasselbe. 5 Einzelne Fälle von "absoluten Instrumentalen- ®® in alten angelsächsischen Texten sind durch den Einfluss des lateinischen Absolutpartizips entstanden, siehe Morgan Callaway, * The Absolute Participle in Anglo-Saxon, Baltimore, 1889, 6 oben unterstrichen mana. " Unterstrichen, am Rand: groß, fett. 8 In: dausz. * Die letzten 6 Wörter am Rand; Unterstrichen: the gules. 48
2,16; 1. Könige 3,2; 2. Könige 18,4 und so weiter. ; Die schwächsten der Dinge I Petr 3,7; mein Ponui «Könige Assyrios II Kar 18,23 ir Herr. *"; Ehre sei dem schönen Zeus — VP 54, Wissam Pratu 46a; Freunde von Freunden 206a; Afferavasium Dewu tewu 2a und so weiter. ** Einzahl-Nominalwörter mit der Endung -ų finden wir auch in vielen anderen Sprachdenkmälern; Sie sind in den heutigen litauischen Dialekten weit verbreitet! ?, Die Geschlechter dieser Nutznießer ir sind in den Schriften, teilweise in der Umgangssprache, mit den Singularsubstantiven o iš übereinstimir mend. su Daher können die Substantive, die in den hier aufgeführten Konstruktionen durch Teiler verbunden sind, sowohl als Nutzungsals su auch als iš Zusammensetzungssubstantive betrachtet werden. Zum Beispiel, A. Becenberger, die Konstruktion iš BrP II 518,4 Zuordnung zu „absolute Untertanen- “, die einige andere® in Bezug auf den Nutznießer erwähnt haben. Dass die Geschlechter der Substantive mit Endungen in den oben genannten Beispielen -ų Nutzwörter sind, zeigt folgendes: a) In den absoluten Konstruktionen, deren Prädikate die konjugierten Teilnehmer sind, werden diese Geschlechter der Substantive mit den Nutzen der Teilnehmer verbunden, z.B. Nachdem die Zeit vergangen ist, kommt iopi die zweite Zeit 1. Mose 47,18. 25 Und siehe, du bist verschwunden, und du bist nicht mehr bei den Priestern, die gestorben sind. Bis zum Übergang cziesu BrB Dan 2,9. Ir nussidawel® Zachariazu Kaplaniste uszweisdenczam... — Wie der Lachs kommt BrB Zwiebel b) 1,8. In den alten Schriften finden wir überhaupt keine entsprechenden Konstruktionen, in denen der Teilnehmer -({)da-, -({)é-, -i~, -oder der Singularsubstantivstamm eines Substantivs mit einer anderen Endung als der Substantivnutzteil. c) Die im vorstehenden Satz aufgeführten Konstruktionen unterscheiden sich in ihrer Struktur und Funktion nicht von den anderen absoluten Nutznießern. 2. In J. Bretkūns Schriften gibt es mehrere absolute Konstruktionen, in denen mot. g. -()akamieno Substantive, Pronomen und Teilnehmer die Endung -mis haben: Esch skanios strowos newalgiau... nei tepiausi, ikki praschokus- '® tomis trimis nedeliomis BrB Dan 10,3. Und nachdem der Tag vergangen ist, wird er sterben? O Passionsblume Bernelis? Iesus Ierusaleme BrB Luk 2,43. Und passibengas in jenen Tagen] und anems sugrisztant namopri [passilikka bernelis BrP I 161, Und stagisi ęst, issipildus? * dienamis ureda 1a®® pareia ghis namusna sawa BrB Luk 1, 23, Aber in den frühen Morgenstunden| Die Schiiten kamen ohne Wache in die Stadt BrP I 402,. 0 Weitere Beispiele siehe A, Bezzenberger, Beitrige... 127. 1 Žr, W. Gaigalat, Die Wolfenbiitteler litauische Postillenhandschrift aus dem 13. Jahrhundert. Jahre 1573, 125, 243, Tilsit, 1900 (MLLG V). 12 Plg, F. Specht, Šyrwids Punktay Sakimu, 29—30, Gėttingen, 1929; J, Otrębski, Gramatyka języka litewskiego, 3, 14, Warszawa, 1956; Z, Zinkevičius, VVU Istorijos-filologijos fakulteto mokslo darbai, 1, 189—190, Vilnius, 1955. 18 T, y, Dan 2,9; Sam 3,6; Nehem 2,1; Sir 30,4; Sir 39,34; Siehe 7,4; auch Apg. A, Bezzenberger, Beitrige,.. 14 127, Unterstrichen Pfarrer. 15 In: staghisi est. 16 Korrigiert von perschokus. 17 Oben gestrichen ischbuwus Tage das. 18 Über dem unterstrichenen Waikelis. 19 Korrigiert aus der Erfüllung. 20 Von der Erfüllung bis zur Unterdrückung; Oben: iem atlikusam Vreda sawa. 4. Fragen der Sprache II, 49
Extremität -das ist typisch für den Plural inaginin, Aber J. In Bretkūn-Scją hriften hat es ir gelegentlich einen PluralnutzeIr r, z.B.: sluszija Deiwemis iu BrB Ps 106,36; esch'iumis... Kalbei Joz 20,2; Ich glaube... Verkündigung durch unreine Geister Mork 1,27; Aber beda siunkiamus, (nieschczamis) szindanczamis ir Zwiebel 21,23. Noreia ghissai iamis schitu juramentu... Liekarstwa... korrigieren BrP I 222,, ir Herr. In vielen anderen alten Denkmälern (Karotten (Hrsg.): Das Buch von Wolfenbüttel, Bd. ir Nutztiere su mit Gliedmaßen -welche sind noch häufiger? !, Diese Geschlechter wurden wahrscheinlich in der Bedeutung von Nutznießern aufgrund ir der Überschneidung der Nutznießer-Gegenstandsenden verwendet. Jau XVI — In den 17. a. Schriften hat der Pluralsubstantiv, wie der Noun, ir manchmal eine Endung -ms, plg. : gleich su Schmonim BrB I Mak 12,50, su uns SG 105, ir Herr. In Analogie zu diesen Fällen su sind die Geschlechter der Pluralverben in der Extremität su -kann an diesen Stellen auch die Bedeutung eines Nutznießers haben*?*?. Es ist bemerkenswert, dass die Extremität - Was ist das? in den Schriftuž en häufiger andere haben -(i) Nutzer von akamieno-Substantiven und Pronomen®. Genau das Geschlecht dieses Stammes sehen wir in den oben erwähnten Bretkūn-Schriftkonstruktionen. Es besteht also kein Zweifel, dass es sich um Nutznießer handelt, denn in diesen ir Beispielen haben wir normale Fälle des absoluten Nutznießers als su Teilnehmer (1 —4) oder Teilnehmerin. (5) Wenn wir diese Konstruktionen mit su entsprechenden Stellen in anderen alten Schriften vergleichen, finden wir meist auch absolute Nutznießer (Bd. Ir Passibengus dienoms| aniems ir sugrisztant VEE nach 31,3 diesen drei Wochen KvB, Dan 10,3, Aber während sie beide gehen KvB, Mat 28,11). Einzelne Position auswählen Morkūno In der Postile, in der der Dolmetscher leiht iš B. Der Text der Wilens-Perikope, der darin verwendete absolute Nutznießer, wurde wie folgt umgeschrieben: VEE 146 — 147: Ateia Die Türen Jesu (146) sind verschlossen; MP 173a 27: Ataio Die Tür ist verschlossen. Hier kann man die Kontamination ir des absoluten Nutzers mit dem su Straßenbewohner sehen (was kam ?). J. Bretkūn übersetzte diese Stelle zweimal: in der Perikope verwendete er den absoluten Nutznießer (BrP II 43,), o „Ausgleich“ erzählte etwas anders: Ateir Ponas IEsus iumpi kaczei durimis uszlaikintos kalba ieis/... su ir Die geschlossene Ausstellung BrP II 26,. E, Frenkel, zitiert einen Auszug aus diesem Satz (siehe Abschnitt 4.4) Oben) hat die Wortverbindung dveřmi uszkloněnými fälschlicherweise mit dem Verb lingua in su Verbindung gebracht, in Iš Wirklichkeit ist sie mit dem Verb areit in su Verbindung zu bringen. Hier J. Bretkūn paraphrasiert den lateinischen Satz venit Jesus von Nazareth Vulg Jon fügt 20,26, den Befehlszeil22 enparametW. er Siehe, Gaigalat, Min, Akt 133 usw. ein. ; A. Bezzenberger, Beitrūge... 241; P. Arumaa, Untersuchungen zur Geschichte Litauens Personalpronomen, 44 tt,, Tartu, 1933; F. Specht, ZfslPh 12, 200 Ta. 22 Plg, P, Arumaa, min, veik,, 48—49; J. Die Grammatik der deutschen 404 Sprache. 418, 423, Riga 1951; E. Fraenkel, Balticoslavica, 2, 36; Sprachliche, besonders syntaktische Untersuchung des kalvinistischen litauischen Katechismus des Malcher Pietkiewicz von 1598, 14, Göttingen, 1947. Anders Gliedmaßen -Wir haben die i Penetration erklärt. F. Spektrum; jo Vermutlich ji verursacht durch die ir Übereinstimmung der Nutznießer und Nutznießer Gliedmaßen F. in der Doppelzählung, siehe, Specht, KZ 53, 152 Ta-Tä. ; 56, 265; ZfslPh 12, 200 Ta-Tä. 23 Zum Beispiel, iš 69 Plural jnagininky su Ende -wir, die sich in J, Morkūno In Postilae (Zitat von P, Arumaa, min, veik,, 44 — 45), 31 ist -(f)akamieno, Enten. Somit 50
ist mit verschlossenen Türen kein absoluter, sondern ein klarer Weg (Weg) Jäger®, 3. Besonders erwähnenswert sind zwei von J. Bretkūn verwendete Konstruktionen: Ir Ianui schitaip apkaltu sanczu [Herr unser Jesus Christus/wegen der wunderbaren und wunderbaren Arbeit sawa/buwa dideie Czestije Zeiten BrP I 29,.... esch tha nepalaima ne uszleisiu fem giwu sancziu, Aber tschesu io io sunaus uszsiunsiu nepalaima auf io Namu BrB I Kar 21, 29 (bey seinem leben LB; in diebus eius Vulg.) Die erste Konstruktion ZodZius apkaltu sanczu F. Spechtas laiké nuudininkais®, Unter dieser Annahme sollten wir auch giwu sancziu im zweiten Beispiel als Nutznießer betrachten. Formell ist dies möglich, weil die biidvardZiai Teilnehmer ir In den Schriften von J. Bretkūnas hat es manchmal nominale Nutzungsendungen, vgl. nuudininkus bagatu BrG 123%; Unschuldige BrB Sir 31,8; Ischronite BrB Sir 30,21; Sprecher BrP I 77; Leprakranke BrP I 194,, usw. Die Substantive mit der Endung -u wurden jedoch nicht beobachtet. Auch J. Bretkūno. In den Schriften ist der Teilnehmer der Gegenwart, der aus dem Verb sein Stamm besteht, niemals eine Verbindung des absoluten Nutzens des zusammengesetzten Prädikats (in solchen Fällen wird der Teilnehmer verwendet, vgl.: die fem giwam essant, numirre BrB Teis 16,30 s.). ir Die Geschlechter apkaltu und giwu sind wahrscheinlich keine Nutznießer, sondern Leibeigenen, Leibeigener geht oft mit dem nominalen Teil des absoluten Nutznießer-Predikats, z.B.: man sant didzu pulku BrB Joz 17,14; keliui teip didžiu esant BrB V Deuteronomium 19,6 und so weiter. Da die partitive Verbindung mit diesen Substantiven eine enge syntaktisch-semantische Verbindung bildet, konnte sie sich leicht an die letzteren anpassen und ihre Silbenform übernehmen. In beiden oben erwähnten Sätzen wurde die Verbindung sanczu anscheinend aufgrund der Anschuldigungen der Verwalter und des Einflusses der Giwu anstelle von sant verwendet. Hier haben wir also einige verzerrte Beispiele für absolute Nutznießer, 4, wie wir sehen, alle bisher diskutierten Beispiele, wenn wir nicht eins lesen. Weg (Art) Eigentümer, sind absolute Nutznießer. Außer ihnen, in den überprüften Denkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts?" Es gibt nur drei Konstruktionen, die als absolute Substantive gelten könnten, sie finden wir in der J. Bretkūns Bibelübersetzung: 24 Den Modussubstantiv oder die wörtliche Übersetzung des lateinischen absoluten Ablativs sehen wir auch in diesem Satz: Bet amszinoioi giwatoie [ischirintu grieku| prieg wissu pa= schlowintuiu žmoniu bus /kaip ir pirmusa gimditoiusa pirm nupūlima buwa MT 76a 16. % Siehe, F, Specht, Der Schyrwids Punktay Sakimu, 33, Göttingen, 1929. 26 Siehe, A, Bezzenberger, Beitriige... 241, 27 Vollständig überprüft wurden alle bislang bekannten Schriften von M, Mažvydas, B. Vilentas, M, Daukša und M. Petkevičius, die Übersetzung der Bibel von J. Bretkūnas und Postilas, Postilas von J. Morkūnas (1600), S. Vaišnoras „Žemčiūga teologiška“ (1600), der anonyme Katechismus von Ledesma (1605), der Gesangbuch von L. Zengštokas (1612), K. Širvydas „Punktai sakymų“ (1629 —1644), der Gesangbuch von S. M. Slavočinskis (1646), der Gesangbuch des Buches der Nobažnystės (1653), Summa der Evangelien (1653), das Gebet der Christen (1653), der Katechismus von S, Minvydas und J, Božimovskis (1653), 1674, das Evangelium, Teile der Bibel von E. Voltaire, H, Reinhold, J, Gerulis und J. Otrembski, die Gebetsbüchlein von D. Klein (1685), der Gesangbuch von J. Rikovijus sowie die Gebetsbücher (1685) und andere kleinere Schriften des 16.-17. Jahrhunderts, 51
1) Ir scham atstatitū*- ?, liepe antra sawesp eiti, (atwadinna) ir biloia iam Zuz 56 (vnd da dieser hinweg war| Hies er den andern LB; Et, amoto eo, iussit venire alium Vu'g). 2) O apeius matais, pataise Benhadad Syrus, ir ischaia ing Aphek I Kar 20,26 (Als nun das Jahr vmb war/ordnet Benhadad die Syrer LB; Igitur postquam annus transicrat, recensuit vulg)? ?, 3) Schais daiktais schitaipo paraisitais, eidawa Kunigai wissadais ing pirmaghi Schetra Hebr 9,6 (Da nun solches also zugericht war] giengen die Priester LB; His vero ita compositis: in priori quidem tabernaculo semper introibant sacerdotes Vulg. Wie wir sehen, entsprechen die erste und dritte Konstruktion dem absoluten Ablativum der Vulgata. Da J. Bretkūnas diesen Text bei der Übersetzung der Bibel verwendete, könnte der absolute Ablativ der lateinischen Sprache ihn dazu veranlasst haben, anstelle von nuudinik jnagininka zu verwenden. Es ist bemerkenswert, dass nur in einem der zitierten Beispiele das Subjekt und das Prädikat der absoluten Konstruktion die Form des Subjekts haben. Das Subjekt der ersten Konstruktion wird durch den Nutzbegriff (scham) ausgedrückt, und das Prädikat uatrstatitū kann sowohl als Nutzbegriff® als auch als Subjekt betrachtet werden. Im zweiten Beispiel ist es umgekehrt: Neben dem Teilnehmer, der aus dem Subjekt des iš Konjunktivs hervorgegangen ist, geht der Subjekt mit den Maßen? Eine solche Vermischung der Form des Nutznießers mit dem Verwalter beobachten wir auch an einigen anderen Stellen der Bibelübersetzung von J. Bretkūn, s. : Aber ich spreche iumus Versprechungen von mir, Nessibijaket Luk 12,4; und der König von Syrien buwa.sawa wierste® Riten schwören II Kron 18,30; du mit mir, deinem Knecht, Dereiei I Sam 20,8. Die oben zitierten Konstruktionen können auch mit anderen Fällen von Harmonisierungsstörungen in Verbindung gebracht werden, von denen wir in der Bibelübersetzung von J. Bretkūnas einige finden®. Hier muss man daran erinnern, dass das Manuskript dieser Übersetzung nicht endgültig bearbeitet wurde, und bei der Vorbereitung für den Druck hätte J. Bretkūnas wahrscheinlich viele falsche oder durch den Einfluss der Originale verwirrte Konstruktionen korrigiert (ein bedeutender Teil davon ist bereits im Manuskript korrigiert). Die Annahme, dass die oben aufgeführten Konstruktionen auf der Verwendung des „absoluten Substantivs“ beruhen, könnten wir nur dann annehmen, wenn es ähnliche Beispiele auch anderswo gäbe, aber weder in J. Bretkūnas Postilas selbst noch in den Schriften anderer Autoren gibt es sie. Aus den Daten der Denkmäler aus dem 16.–17. Jh. geht also nicht hervor, dass der „absolute Nachname“ jemals in der litauischen Sprache verwendet worden wäre. 28 J, Bretkūnas in der Bibelübersetzungshandschrift den Laut u manchmal mit Zymi und dem Buchstaben # (im Allgemeinen ist es nicht immer klar, ob über dem Buchstaben « eine Schleife oder ein Kreis geschrieben ist), "Wahrscheinlich hat dieses Wort auch die Endung -u (=atstatytu). 2 Im griechischen Text finden wir hier den absoluten Genitiv, vgl.: *at 2yéveto Ėniorpėjavtos «08 žviauros Sept. 30 In diesem Fall hätten wir im ersten Beispiel einen absoluten Nutznießer mit einem passiven Teilnehmer. 31 Der Verwalter des Jahres könnte hier in Analogie mit solchen Ausdrücken wie letztes Jahr, dieses Jahr usw. gekommen sein. Dieses Beispiel wurde auch von E. Frenkel mit dem Zeitherrn in Verbindung gebracht. (siehe Abschnitt 4.4) oben), 32 von wiriauseis. 3 Žr, V. Falkenhahn, Der Übersetzer der litauischen Bibel Johannes Bretke und seine Helfer, 208 —209, Königsberg und Berlin, 1941, 52
BrB —Biblia tatai esti Wissas Schwentas Raschtas Lietuwischkai pergulditas per Jana Bretkuna Lietuwos Plebona Karaliacziuie (1579-1590, Zitiert aus einer Fotokopie der VVU). : BrP —Postilla tatai esti Trumpas ir Prastas Ischguldimas Euangeliu,,, Per Iana Bretkuna... Karaliaucziuie,,, 1591. KvB; -Biblia, Das ist: Wissas Szwentas Rdsztas, das alte und das neue Testament... Ni kelIt Mokytoji Lietuwoj’ Lietuwiszkay pérstattytas, Und zum zweiten Mal iszspdustas, Karalauczuje 1755. KZ —Zeitschrift fiir vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanischen Sprachen, begriindet von A. Kuhn. LB —Biblia: Das ist: die gantze heilige Schrifft: Deudsch, Auffs new zugericht, D. Mart, Luth., Wittemberg, Gedruckt durch Hans Lufft 1549, MP = Postilla Lietuwiszka... izduota.., Wilnivy per Iokubg Morkung- ...Metuose,.. 1600. MT —Margarita Theologica, Collecta et conscripta a M, Adamo Francisci,.. O nu: Lietuwischkai jra perguldita per Simona Waischnora warnischki Plebona Ragaines. Ischspausta Karaliaucziuie Presusu per Iurgi Osterbergera, matūsą..., 1600, Sept—H IIAAAIA AIAGHKH KATA TOY: EBAOMHKONTA, Hoc est Vetvs Testamentvm ex versione Graeca Septvaginta interpretvm... Halae (I ir II dalys — 1600, Sept—H IIAAAIA AIAGHKH KATA TOY: EBAOMHKONTA, Hoc est Vetvs Testamentvm ex versione Graeca Septvaginta interpretvm... 1759, III und IV – 1760, V – 1766). SG —Giesmes Chriksczionischkos ir Duchaunischkos.,. Durch Lazaru Sengstak Lietuwos Plebona Königsbrunn gezüchtet. In: CID IDC XII. Die Kriegsgefangenen in Preußen. VEE —Euangelias bei Epistolas /Nedeliu ir schwentuju dienosu skaitomosias... pilnai ir wiernai pergulditas ant Lietuwischka Szodzia/per Baltrameju Willenta... Ischsdruktas Karclauczui per Iurgi Osterbergera/Metu M, D. LXXIX, VP —Iszgvldimas Evangeliv per wisvs Mettvs, surinktas dalimis isch Davgia Pastillv,,, (Anonyme 1573 m. postilé, Zitiert aus W. Gaigalat, Die Wolfenbiitteler litau= ische Postillenhandschrift aus dem Jahre 1573, Tilsit, 1900). Vulg —Biblia sacra Vvlgatae editionis Sixti Qvinti pont, max, ivssv recognita atque ~ edita Romae Ex typographia apostolica Vaticana MD XC III, fslPh —Zeitschrift fiir slavische Philologie. Herausgegeben von Max Vasmer. O TAK HA3BIBAEMOM,,TBOPUTEJIbHOM CAMOCTOSITEJIbHOM¢ B NAMATHUKAX JIMTOBCKOIO $1I3biKA XVI—-XVII BB. B. U. A. DeuuenGeprepoM, no3jiuee 3aTpoHyT D. Ppenkesiem, HO AO CHX NOp sABJASIETCS OTKPBITHIM. [JIsl pellieHHsi STOro BOripoca B HACTOSIIEH CTaThe NPUBOASTCA BCE KOHCTPYKUHH, KOTOpbie OkliJIH HJIH MOFYT ObITb HCTOJIKOBaHbI Schwester. „,,TBODHTeJIbHble CaMOCTOSITe/IbHLIE!. Merojom Tojiho Bhioodkh Ohm H3bJieuehbI H3 Namathkhob Jihtobckomo $I3bIKa XVI-- XVII Bs, 53
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