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Lietuvos augalų genčių ir rūšių pavadinimai

Kazimieras Gaivenis

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MOKSLO KALBOS KULTŪROS IR TERMINOLOGIJOS PROBLEMOS LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI, XXIV(1985) KAZIMIERAS GAIVENIS LIETUVOS AUGALŲ GENČIŲ IR RŪšIŲ 1. PAVADINIMAI Įvadinės pastabos 1.1. 1980 wurde die Veröffentlichung des zusammenfassenden sechsteiligen Werkes „Flora der Litauischen SSR“ abgeschlossen. Es beschreibt alle in Litauen wachsenden und wachsenden, aber noch nicht entdeckten Pflanzen aus 129 Familien. Der Gegenstand dieses Artikels sind die litauischen Namen von 724 Pflanzengattungen und 2153 Arten, die in dem genannten Werk enthalten sind. Dies ist eine mehr oder weniger standardisierte Terminologie, die von 1966 bis 1972 in der Kommission für das Botanische Wörterbuch unter der Leitung von Prof. J. Dagio diskutiert wurde. Der Artikel behandelt nur die grundlegenden Begriffe der Pflanzensystematik und berührt nicht die Synonyme, die zu den Beschreibungen einiger Pflanzenarten einzeln gegeben werden. Die Pflanzen in „Lietuvos TSR iloroje“ werden nach dem phylogenetischen Klassifikationssystem von A. Engler klassifiziert, in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Codes der Pflanzennomenklatur. Jede in diesem Werk beschriebene Pflanzenart hat einen lateinischen, litauischen und russischen Namen. Da einige Pflanzenarten in litauischer Sprache mit 2-3 Begriffen bezeichnet werden, sind die Gattungsnamen in „Flora der Litauischen SSR“ um einige Dutzend Einheiten mehr als die Gattungen selbst. Alle Gattungsnamen sind Mononyme, mit Ausnahme eines Phraseologischen Begriffs — Seerosen (Nymphaea) III 344!. Die Artenbezeichnungen sind fast alle zweiwörtig, mit Ausnahme einiger wenigen einwörtiger sehr bekannter Volksnamen, z.B.: Espe (Populus tremula) III 22, Weide (Wiix caprea L.) III 48, Stachelbeere (Ribes uva-crispa) IV 49, Stachelbeere (Vicia faba L.) IV 499, Eiche (Vaccinium uliginosum) V 119, Pfefferminze (MenthaXpiperita) V 299 u.a. In sehr seltenen Fällen wurde eine andere Pflanzenart mit zwei litauischen Namen benannt, z.B.: essbare, gewöhnliche Linsen (Lens culinaris) IV 502, gewöhnliche (Aussaat- -) Pasternak (Pastinaca sativa) V 89 und so weiter. Die kleinsten in der „Flora der Litauischen SSR“ beschriebenen systematischen Einheiten — Formen, Varietäten? und Hybriden —und einige Zwischeneinheiten (z.B. po-! Die römische Ziffer neben dem Begriff zeigt den Band der „Lietuvos TSR ilora“, die arabische Ziffer die Seite. 2 In „Lietuvos TSR iloroje“ sind einige Sorten mit einund zweiwörtigen Begriffen benannt (z.B.: Brassica oleracea L. var. acephala DC — Blattkohl, Brassica napus var, oleifera DC — Raps, Ölkraut usw.), aber solche Bezeichnungen sind für die systematische Terminologie inakzeptabel und widersprechen der Entscheidung der Kommission für das Botanische Wörterbuch. 165 Die Gattungen und Unterarten haben meist keine deutschen Namen, weshalb sie in diesem ir Artikel nicht erwähnt werden. ; 1.2 Die deutschen Namen von Pflanzenarten und -gattungen werden in diesem Artikel synchron und vor allem unter terminologischen und ordnungsgemäßen Gesichtspunkten behandelt. Auf die Etymologie und Konstruktion der lateinischen Begriffe wird nur insoweit geachtet, als sie manchmal dazu beiträgt, die Konstruktion der litauischen Entsprechungen zu erklären. Das Ziel dieses Artikels ist es, den gegenwärtigen Stand der litauischen Terminologie der Pflanzengattungen und -arten hervorzuheben und sie weiter zu verbessern. 2. Gattungsbezeichnungen 2.1. Die Namen der Pflanzengattungen in der „Flora der Litauischen SSR“ werden im Singular des Nenners angegeben. Die Begriffe dieser Gruppe können zweierlei sein: eigentliche und intralinguistische Leihwörter (aus anderen Sprachen oder aus unseren Dialekten und der Literatursprache) und abgeleitete Wörter (zusammengesetzte Wörter, Ableitungen von Adjektiven und Präpositionen sowie Enden). Man kann die ersten noch als primäre, die zweiten als sekundäre Begriffe bezeichnen. # Tarptautiniy terminy augaly gentims pavadinti vartojama palyginti nedaug —apie 16,7%. Dauguma jų yra perimti iš lotyniškos nomenklatūros ir morionologiškai tik truputį aplietuvinti, pvz.: cūga (Tsuga) I 110, taksodis (Taxodium) I 166, tuja (Thuja) I 169, rupija (Ruppia) II 79, kaldezija (Caldesia) II 99, elodėja (Elodea) II 110, zizanija (Zizania) II 138, kelerija (Koeleria) II 212, bekmanija (Beckmannia) II 272, tulpė (Tulipa) II 532, scylė (Scilla) II 534, jacintas (Hyacinthus) II 536, leukoja (Leucojum) II 550, karija (Carya) III 88, kochija (Kochia) III 247, portulaka (Portulaca) III 267, erantis (Eranthis) III 371, adonis (Adonis) III 442, šizandra (Schizandra) III 458, lobuliarija (Lobularia) III 542, rapistras (Rapistrum) III 561, konringija (Conringia) III 567, hamamelis (Hamamelis) IV 20, tilėja (Tillaea) IV 22, bergenija (Bergenia) IV 37, egzochorda (Exochorda) IV 63, sorbarija (Sorbaria) IV 65, neilija (Neillia) IV 69, stefanandra (Stephanandra) IV 69, arunkas (Aruncus) IV 92, valdšteinija (Waldsteinia) IV 156, prinsepija (Prinsepia) IV 325, gledičija (Gleditsia) IV 333, kladrastis (Cladrastis) IV 337, termopsis (Thermopsis) IV 339, amorfa (Amorpha) IV 357, visterija (Wisteria) IV 360, sferofiza (Sphaerophysa) IV 365, ptelija (Ptelea) IV 593, ailantas (Ailanthus) IV 594, šeferdija (Shepherdia) IV 687, aktinidija (Actinidia) IV 692, klarkija (Clarkia) IV 771, godecija (Godetia) IV 773, astrancija (Astrantia) V 33, erika (Erika) V 128, forzitija (Forsythia) V 159, facelija (Phacelia) V 237, melisa (Melissa) V 314, monarda (Monarda) V 366, nikandra (Nicandra) V 382, skopolija (Scopolia) V 386, petunija (Petunia) V 401, nemezija (Nemesia) V 423, katalpa (Catalpa) V 490, veigelė (Weigela) V 519, koniza = (Conyza) VI 46, rudbekija (Rudbeckia) VI 69, galinsoga (Galinsoga) VI 80 ir kt. Dies sind hauptsächlich eingeführte Zierpflanzenge166 MSE Jahrzehnte. In der Reihe der litauischen Namen der Gattungen gibt es viele werkwörtlich untrennbare, alte eigene (baltische und sogar indoeuropäische) und entlehnte Namen, z.B.: lęšis (Lens) IV 501, vikis (Vicia) IV 470, errnis (Pisum) IV 528, klevas (Trifolium) IV 438, aklas (Acer) IV 606, liepa (Tilia) IV 653, agurkas (Cucumis) IV 740, builis (Anthriscus) V 42, kmynas (Carum) V 55, dilpas (Anethum) V 72, barštis (Heracleum) V 90, mohina (Papaver) III 464, kriena (Armoracia) Kohl III 505, (Brassica) III Rettich 550, (Raphanus) III 564, Stachelbeere (Ribes) IV 43, Himbeere (Rubus) IV 100, Birne (Pyrus) IV 229, Äpfel (Malus) IV 232, Dorn (Rosa) IV 117, Pflaume Pflaume IV 295, Karotten (Daucus) V 96, Hirse (Klappern) V 129, uosis (Fraxinus) V 153, Esche (Cuscuta) V 228, Esche (Satureja) V 315, Stachys V 335 und andere. Im Allgemeinen gibt es deutlich weniger ursprüngliche Stammesnamen (ca. 31%) als Namen, die durch verschiedene Wortbildungen entstanden sind. 2.2. Die Grenze zwischen primären und sekundären Gattungsbezeichnungen ist nicht eindeutig. Die Untersuchung der Entstehung von Gattungsnamen wird insbesondere durch folgende Faktoren erschwert: 1) Die Namen einiger Pflanzengattungen werden aus der Synonymie anderer Pflanzennamen übernommen, so dass das Grundwort solcher Formen manchmal die Unterscheidungsmerkmale einer anderen Pflanze widerspiegeln kann. Zum Beispiel ist der Begriff erfrischend (Bupleūrum) V 50 eine Ableitung des Suffixes -enis aus dem Verb erfrischen (siehe auch die Fußnote 4 dieses Artikels), aber da früher das Wort erfrischend nicht Bupleurum, sondern Spinacia (Spinat) genannt wurde, kann das Verb erfrischend die Motivation der Namen der Pflanzen der Gattung Bupleurum nicht mehr erklären; 2) einige Namen von Pflanzengattungen sind eindeutige Ableitungen, aber in die Terminologie der Pflanzensystematik sind sie bereits als Leihwörter aus der Volkssprache gekommen; Mit anderen Worten, in der Terminologie sind sie keine Ableitungen mehr, z. B.: Tränenblume (Briza) II 218, Ohrringe (Dicentra) III 470, Cypripedium (Cypripedium) II 570, Schuh (Aconitum) III 384, Glockenblume (Campanula) VI 12, Sonnenblume (Bellis) VI 36, Sternblume (Celastrus) IV 636, Lipikum (Galium) V 190, Schläfer (Succisa) V 536, Schläfer (Leontodon) VI 198 usw. ; 3) die Bildung einiger Pflanzengattungen ist unklar: sie haben formale Bildungsmerkmale, aber neben ihnen ist es nicht mehr möglich, die Wörter zu finden, von denen sie als vedische Wörter stammen (oder wenn solche Wörter existieren, ist die Motivation der Bildung völlig unverständlich), z.B.: Neslia III 584, Gymnadenia II 605, Isoétes I 80, Berein (Chamaedaphne) V 115, Zimbardo (Cruciata) V 212, Tussilago (Tussilago) VI 128, Ficaria (Ficaria) III 406, Chaiturus (Chaiturus) V 333 usw. Letztere Begriffe sind hauptsächlich eine Art Neuerungen von J. Pabrėža, L. Ivinskis, P. Matulionis. 2.3. Zusammengesetzte Gattungsnamen sind in der Häufigkeit (etwa 33% aller Ableitungen) nur den Ableitungen von Suffixen unterlegen. Unter ihnen gibt es hauptsächlich alte Volksnamen, Neuheiten – wenig. Die Stammesnamen dieser Art sind 167 in erster Linie nach den Sprachbestandteilen zu unterteilen, die in den Konsonanten des zusammengesetzten Begriffs stehen. 2.3.1. Didelės dalies sudurtinių terminų, sudarytų iš dviejų daiktavardžių, antrasis sandas yra -medis arba -žolė, pvz.: diemedis (Artemisia) VI 115: die(vas), pupmedis (Laburnum) IV 350: pupa, riešutmedis (Juglans) III 77: riešutas, šeivamedis (Sambucus) V 525: šeiva, šilkmedis (Morus) III 130: šilkas, vynmedis (Vitis) IV 645: vynas, žirnmedis (Caragana) 1V 368: žirnis; Zahnkraut (Dentaria) III 515: Zahn, Johanniskraut (Hypericum) IV 695: Johanniskraut, Schwertkraut (Onopordium) VI 163: Schwertkraut (Euphorbia) IV 580: Warze, Blutkraut (Achillea) VI 92: Blut, Leinkraut (Linaria) V 423: Flachs, Leinkraut (Tunica) III 330: Pest, Mottenkraut (Isatis) III 526: Malz, Monarchakraut (Glyceria) II 238: Monas, Triglochin II 89: Narycia „eine bestimmte Euterkrankheit“, Ziegenkraut (Pimpinella) V 56: Ziege, Petersilie (Petroselinum) V 52: Peter, Milchkraut (Glaux) V 139: Milch, Schlüsselkraut (Primula) V 145: Schlüssel, Silberkraut (Potentilla) IV 159: Silber, Silberkraut (Comarum) IV 157: Trinde „Teich“, Zichorium VI 179: bruchis „eine solche Erkrankung“, Zubrakraut (Hierochloe) II 146: Zubra „Sturm“ usw. Einige dieser Begriffe sind offenbar halbwertige Begriffe, da die ersten Silben nicht einzeln verwendet werden, z.B.: Buchsbaum (Buxus) IV 639, Ginkgo (Ginkgo) I 82, Taxus (Taxus) I 87, Lärche (Larix) I 128 und andere. Es gibt noch einen anderen Begriff, der eine eigentümliche oder unklare Bedeutung hat, z.B.: Süßholz (Glycyrrhiza) IV 384. K. Būga und P. Skardžius erklären die Entstehung des letzteren Wortes auf der Grundlage des Wortes lazdybžolė wie folgt: lazdymedis< <Lakritz: Süße und Baum. P. Skardžius fügt noch hinzu, dass „wenn nur Süßholz seinerseits nach der Süße nicht aus *salčněolė verarbeitet wurde“, Dieser Zweifel ist wahrscheinlich begründet, weil wir auch die Wörter saldymėsis, saldyledis haben. Außerdem haben wir neben dem Adjektiv süß-säuerlich auch die Variante saldysárgás. Alle diese Beispiele zeigen, dass man die Konstruktion des Wortes lazdymedis auch etwas anders interpretieren könnte, nämlich: saldym(as) + medis. Es werden vergleichsweise viele Substantiv-Substantiv-Namen verwendet, bei denen der zweite Satz der Name einer Pflanze ist, z. B.: Kichererbsen (Cicer) IV 469: Schaf und Erbse, Milzfarn (Athyrium) I 47: Milz und Farn, Bockshornklee (Anthemis) VI 84: Bohne und Kamille, Struthiopteris I 30: Johanniskraut und Farn, Bergkraut (Asplenium) I 44: Berg und Rute, Hasenkraut (Luzula) II 491: Hase und Buchweizen, Hasenkraut (Oxalis) IV 539: Hase und Kohl, Flachskraut (Bolboschoenus) II 320: Liun und Meld, Ziegenbrust (Galega) IV 358: Ziege und Rute, Ziegenrose (Epilobium) IV 755: Ziege und Rosenknospe (Lathyrus) IV 504: Maus und Erbse, Sempervivum (Sempervivum) IV 23: Donner und Rübe (Ammophila) II 180: Sand und Lendré (Deschampsia) II 190: Besen und Erbse, §unobelé (Rhamnus) IV 642: Hund und Apfel, Sonnenblume (Matricaria) VI 100: Hund und Kamille, Hundekirsche (Atropa) 168 V 385: Hund und Kirsche, Hasensalat (Myzel) VI 249: Hase und Salat usw. Nur ein anderer ist ein zusammengesetzter Pflanzengattungsbegriff, dessen erste oder beide Silben Pflanzennamen sind, z. B. Leymus II 298: Roggen und Gesicht „Gestalt- “, Scirpus II 314: Roggen und Melde. Eine besondere Gruppe bilden die „Substantiv + Substantiv“-Metonyme der Gattungsnamen, z. B.: Goldwurzel (Hydrastis) III 360: Gold und Wurzel, Bienenfuß (Tanacetum) VI 107: Biene und Stuhl, Hirschfuß (Nardus) II 274: Hirsch und Gauer, Hirschfuß (Ophioglossum) I 20: Eidechse und große „Zunge“, Seesand (Honkenya) III 290: Meer und Sand, Katzenfuß (Antennaria) VI 51: Katze und Fuß, Mondfuß (Menispermum) IIT 450: Mond und Samen, Fliegenfuß (Pulicaria) Fliege und Stuhl, Sonnenblume (Drosera) III 592: Sonne und Träne, Spiegelfuß (Epipactis) II 584: Flügel und Lippe, Hundefuß (Cynoglossum) V 262: Hund und große „Zunge“, Rabenfuß (Coronopus) III 573: Krähe und Fuß, Rabenfuß (Arctium) VI 146: Krähe und Blatt(e) „Blatt?“, Wolfsfuß (Lycopus) V 303: Wolf und Fuß, Rabenfuß (Geum) IV 149: Rabenfuß und Klaue usw. Die Begriffe dieser Gruppe sind oft nicht ursprünglich, sondern aus den klassischen Sprachen übernommen, z.B.: Eichhörnchen <—Ophioglossum, Mondsammler +—Menispermum, Hundehörnchen +—Cynoglossum usw. 2.3.2. Derivate aus Adjektiv und Substantiv sind vergleichsweise selten, z. B.: Leucanthemum VI 105: weiß und Kopf, Weißwurzel (Polygonatum) II 543: weiß und Wurzel, Langlippe (Corallorhiza) II 578: lang und Lippe, Schwarzlippe (Nigella) 111 372: schwarz und Korn, Hartkorn (Lithospermum) V 240: hart und Korn, Langlippe (Cynosurus) II 223: hart und Schwanz, Wurzellos (Gymnocladus) IV 335: kahl und Zweig, Trockenbusch (Sarothamnus) IV 356: trocken und Strauch, Trockenbaum (Lonicera) V 514: trocken und Baum, Sanddorn (Hippophae) IV 686: kalt und Bogen 3 „Fleisch- “, Blaustrauch (Elaeagnus) IV 688: grau und Strauch usw. Es gibt nur eine Umkehrform (aus Substantiv und Adjektiv) — Orchis II 610: maiušė und raibas. 2.3.3. Ableitungen aus Substantiv und Verb sind etwa so beliebt wie Ableitungen aus Adjektiv und Substantiv, z.B.: Augenblüte (Euphrasia) V 466: Augen und schälen, Blähmörder (Cimcifuga) III 378: Blähen und töten, Chamaenerion IV 766: Blähen und werfen, Blutwurz (Sanguisorba) IV 146: Blut und lecken, Alchemilla IV 192: Tau und aufsteigen, Sonnenblume (Helianthus) VI 70: Sonne und bohren(s- ), Thladiantha IV 733: Mauer und reichen, Felsenkraut (Saxifraga) IV 38: Felsen und spalten, fruchtbar machen (Ajuga) V 280: Frucht und verteidigen, Nonnea V 245: Wolf und schauen usw. Auch diese Ableitungen sind oft nicht ursprünglich, sondern Wertungen aus anderen Sprachen, z.B.: Blutwurz <—Sanguisorba, Steinwurz —Saxifraga usw. ir Problematische Verbformen können angereicherte Begriffe sein, die den Zusatz -wachter oder -wachter haben: Bergwächter (Selinum) V 78, Buschwächter (Cucubalus)? Wir glauben, dass dieser Begriff von P. Matulionis als Dialekt bezeichnet und unnötig rekonstruiert wurde. 169 III 325, Scheuchzeria II 91, Zannichellia II 81, sowie Hydrocharis II 111, Parthenocissus IV 650. Wir würden annehmen, dass die zweiten Personen aller dieser zusammengesetzten Begriffe verbal sind. : Andere angereicherte Derivate sind selten. — Beispielsweise gibt es noch einige Gattungsnamen, die aus einem Numerus und einem Nomen bestehen: Listera II 580: zwei und guonia „Kopf“, Sieglingia II 209: drei und Zahn, Hemerocallis II 509: ein(e) und Tag usw. 24. Die vedische Gruppe der adverbial Begriffe am meisten. Die Begriffe dieser Konstruktion übertreffen in ihrer Fülle weit die Ableitungen von Endungen und Präpositionen. Zum Beispiel gibt es mehr -en-Ableitungen allein als Endungund Präpositions-Ableitungen zusammen. Priesagos su -enyra du variantai: 1) -ené: dantenė (Circaea) IV 774: dantis, drėgmenė (Sium) V 61: drėgmė, dumblenė (Limosella) V 408: dumblas, griovenė, (Hottonia) V 148: griovys, gumbenė (Phlomis) V 345: gumbas, kalkenė (Vaccaria) III 332: kalkės, morkvenė (Astrodaucus) V 46: morkva, raistenė (Hydrocotyle) V 29: raistas, ravenė (Leersia) II 140: ravas „griovys“, rykštenė (Solidago) VI 34: rykštė, smilgenė (Aira) II 188: smilga, sultenė (Valerianella) V 533: sultys, unksmenė (Blechnum) I 45: unksmė, vandenė (Elatine) IV 730: vanduo, žemenė (Sagina) III 289: žemė ir 2) -enis: akenis (Ballota) V 334: akis, dirvenis (Ononis) IV 413: dirva, garždenis (Lotus) IV 393: garždas, kaulenis (Cotoneaster) IV 256: kaulas, kirvenis (Hedysarum) IV 407: kirvis, laiškenis (Mercurialis) IV 577: laiškas, plukenis (Najas) II 85: plukė, pūslenis (Physocarpus) IV 66: pūslė, raženis (Coronilla) IV 404: ražas, rūtenis (Corydalis) III 472: rata, saidrenis (Pycreus) II 304: saidras „viksva“, saulenis (Helianthemum) IV 727: Sonnenblume (Libanotis) V 66: Schal, Stroh (Anthericum) II 506: Stroh, Tuje (Thujospis) I 168: Tuja, Glockenblume (Botrychium) I 21: Glockenblume (Blysmus) II 322: Wicke, Raupe (Schoenus) II 336: Raupe, Raupe (Rhus) IV 602: Raupe u. a.. Alle diese Suffixe -en sind aus Substantiven. Deutlich seltener sind Ableitungen aus Adjektiven (a) und Verben (b), z. : a) Alyssum (Alyssum) III 538: Alyssum, Cardamine (Cardamine) III 508: Cartus, Margenis (Coleus) V 288: Fleck, Fleckchen (Pyrethrum) VI 111: Fleckchen, Fleckchen (Arabidopsis) III 516: Fleckchen „schön“, b) Bupleurum (Bupleurum) V 50: Flecken *, kléstené (Scleranthus) III 295: klésti „blühen, gut wachsen- “, Utricularia (Utricularia) V 498: Ertrinken, Ecballium (Ecballium) IV 738: Spritzen usw. Einige Wörter an diesem Ende sind nicht eindeutig, z. B.: artvenis (Sherardia) V 190, bandenis (Echinops) VI 177, efede (Hedera) V 22, pastenis (Malachium) III 279, patvenis (Swertia) V 179, praujene (Callitriche) V 266. Bei einigen dieser Begriffe ist das Grundwort gar nicht mehr zu finden, bei anderen kann es mit mehreren Wörtern in Verbindung gebracht werden. Zum Beispiel kann das Wort Efeu als 4 Dieser Begriff kann auch mit dem Adjektiv frisch „frisch, stark; fröhlich, glänzend- “, wenn es aus dem Substantiv geba „prožirnis“ (Genista) oder aus dem Verb gebti/gėbti „schützen, umgeben“ gemacht ist; winioti“ 170 usw. Suffixe mit -ūn-, -u und -uol sind fast gleich produktiv: mit ihnen werden je ein Dutzend Pflanzengattungen benannt: 1) -ūnas, -ūnė: aus Substantiven: Taubenkraut (Atrplex) III 240: Taubenkraut, Knoblauchkraut (Alliaria) III 524: Knoblauch, Klee (Lespedeza) IV 412: Klee, Kleeblatt (Dactylorhiza) VI 290: Kleeblatt, Geißblatt (Sanicula) V 31: Geißblatt, Geißblatt (Zinnia) VI 79: Geißblatt „Armeria“, Geißblatt (Littorella) V 512: Geißblatt, Schwalbenkraut (Vincetoxicum) V 187: Schwalbe, Lendbrun (Calamagrostis) II 172: Lendré, Lendbrun (Scolochloa) II 237: Schilf, Schilfblatt (Filago) VI 47: Wolle, Sternkraut (Lavatera) IV 670: Rose, Wolle (Holcus) II 185: Wolle, Sternkraut (Scabiosa) V 539: Stern, aus Adjektiven: Taubenkraut (Torilis) V 45: Taubenkraut (Mimulus) V 407: wunderschön, wunderschön (Pleurospermum) V 49: wunderschön, wunderschön (Centunculus) V 143: hundert; 2) -utė, -utis: aus den Substantiven: milznutė (Chrysosplenium) IV 41: milz, stachel (Erodium) IV 564: stachel, Teich (Hydrilla) II 106: See, Hügel (Convallaria) 1I 546: Hügel, Heilmittel (Arabis) III 518: Heilmittel, Abend (Hesperis) III 530: Abend, aus den Adjektiven: strežutis (Typhoides) II 143: Streifen, aus den Verben: barškutis (Rhinanthus) V 478: knarzen, Glocke (Agropyron) II 282: klingen usw. ; 3) -uolé: aus Substantiven: Haferflocken (Arrhenatherum) II 204: Hafer, Erde (Agrimonia) IV 139: Erde, Nest (Neottia) II 582: Nest, Haferflocken (Apera) II 182: Haferflocken, Schnee (Galanthus) II 551: Schnee, Haferflocken (Cyperus) II 302: Haferflocken, aus Adjektiven: Feuchtflocken (Berula) V 63: Feucht, Kartoffel (Aristolochia) III 150; Kartus, Kleine (Aphanes) IV 224: Klein, Haferflocken (Cypripedium) II 570: Braun usw. Unklarere und individuellere Begriffe kommen nur aus der ersten Gruppe vor, z.B.: Artemisia VI 115, Physalis V 388. Der erste dieser Begriffe ist wahrscheinlich eine gemeinsame Wurzel mit dem Begriff Wermut (Artemisia abisinthum), und der zweite ist nicht wie mit dem Wort Schlamm „Schlamm“ verbunden, weil die Pflanze dekorativ ist und in Baumschulen angebaut wird, die Blüten sind weiß, grünlich gelb oder violett. Die Namen der anderen Pflanzenarten sind sehr wenig verbreitet. Zum Beispiel: : -ainė, -ainis: Buožėnė (Knautia) V 535: Pyracantha IV 261: Dorn, Kastanie (Castanea) III 113: Kastanie, Buntbarsch (Silybum) VI 162: Buntbarsch; -ite: Mehl (Vereinigte Staaten) III Miltin, 536: Schneewittchen (Catabrosa) I1 236: schräg; -einis: Echium V 241: Igel, Diplotaxis III 547: Schatter, Antirrhinum V 428: Ziovoti; -eivė: Plattenspieler (Coeloglossum) II 600: breit; -eklé: dZioveklé (Orobanche) V 492: getrocknet (parasitisch), Scorzonera VI 191: Gelbsucht; Passieren Sie ihre Villa WRE 171 QA ME a o a na ią PRE Arai Jalousien a eS TI -uotė: Gelenk (Polycnemum) III 218: Mitglied, Finger (Digitaria) II 128: Finger; -we: Grün (Puccinellia) II 244: grün, grün. 2.5. Die Ableitungen von den Endungen werden selten für die Bezeichnung von už Pflanzengattungen verwendet, aber die Ableitungen von den Präfixen sind in der Fachterminologie dennoch beliebter. Sie sind Substantive, iš Adjektive, Verben. ir Zum Beispiel: : Extremi- -a täten abgeleitet: früh (Draba) III früh, 543: Früchte (Chaenomeles) befruchten, IV 226: Feuer (Lychnis) III Feuer 318: (nach der Farbe der Blüten), Frische (Lapsana) VI 251: erfrischend, erfrischend (Orthilia) V 100: zu schützen; Extremitäten -as abgeleitet: Korrektur (Lycopodium) I 70: korrigieren; Extremi- -ė täten abgeleitet: Gurke (Borago) V 248: Gurken Gurke, blind (Galeopsis) V 354: blind, glänzend (Lunar) III 533: glänzend, Salz (Salsola) III Salz, 251: Gelbwurz (Levisticum) gelblich, V 83: gelblich (Serratula) VI 165: Gelbund Gelbschnabel-Schnecke (Pedicularis) V 461: Maulwurf (Spirodela) II 462: Maurer, Bläuling (Hosta) II 507: blau, neblig (Poa) II 224: Nebel (Sonchus) VI 203: Milch, Lunge (Pulmonaria) V 242: Lunge, Hexe (Clematis) III Hexe, 402: Sauerteig (Agrostemma) III rauti, 304: Sand (Arenaria) III Sandund 292: Schilfschnecke (Cystopteris) I 29: (Lysimachia) V 135: Schilling, Schmalz (Symphytum) V 246: Öl, Tube (Verbascum) V 409: Röhrchen (Hieracium) VI 209: Vanagas, Zischen (Trisetum) II 194: Weißdorn, Ziemé (Vinca) V 183: Winter, Grün (Senecio) VI 135: Grün, Wintergrün (Dracocephalum) V 325: Maulwürfe (Stellaria) III-Sturm, 272: Stern (Acinos) V 317: Kies; Extremitäten -is abgeleitet: Hahn (Ledum) V 112: Lederwurm (Chaerophyllum) V 36: Schnaufen, harte Stimmung (Artemisia) VI 115: fest, Löffel (Senecio) VI 135: Löffel, Spargel (Sparganium) II 24: Schrecklich, Raupe (Juncus) II 467: Raupen; Extremitäten -(Vedische: Pentinien (Delphinium) III Pentin, 380: Bläschen (Klappern) IV 366: Blase. Einige Namen von Pflanzengattungen dieser Art sind unklare Ableitungen, z. B.: (Lolium) II 277, Rindfleisch (Holosteum) Hals III 286, (Batrachium) Die 409, dritte Hütte (Cnidium) V 73 ir kt Das Grundwort des vedischen Wortes svidra ist wahrscheinlich das Verb svidruoti „schwingen“ oder das Substantiv svidras „Seide“. Der Begriff trösté sollte wahrscheinlich mit dem Wort góstas su „Busch, Trost“ in Verbindung gebracht werden. Der Name der Pflanze kurklé ist wahrscheinlich mit dem su Wort kurkliai „Kurkuma“ verbunden. Aus derselben Wurzel stammen noch weitere volkstümliche ir Pflanzennamen, z.B. Kurkulės „skleistenis“, Kurkuškos „ajeras“ usw. ir Sie sind alle — Wasserpflanzen. 2.6. Es gibt nur wenige Präfix-Ableitungen: Präfix an-: anbeard (Epilog) II 595: Bart; Präfix be-: unendlich (Laserpitium) V 92: Galen, Schwanz (Azerbaidschanisch) II 627: Hörner; 173