Lietuvių kalbos nomina agentis istoriniai ryšiai su deminutyvais
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PROBLEME DER LITAUISCHEN LEXIKONUND TERMINOLOGIE LITAUIŠKŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI, XXIX (1991) SAULIUS AMBRAZAS NOMINA AGENTIS DER LITAUISCHEN SPRACH GESCHICHTLICHE BEZIEHUNGEN ZU DEN DEMINUTIVEN Die Namen der Inhaber der verblichen Eigenschaft (nomina agentis, im Folgenden — NAg) sind eine der ältesten Kategorien der Aktion. Von den indoeuropäischen NAg-Formen ist im Litauischen jedoch nur die Endung -as erhalten geblieben. Alle anderen Konstruktionsaffixe, mit denen heute im Litauischen NAg gebildet wird (und es gibt mehr als 190), sind auf dem Boden der baltischen Sprachen entstanden. Die meisten von ihnen entwickelten sich aus den Formen *-lo-, *-no-, *.t0-, *-ro-, *-uo-, *-iodaikta bei verbischen Adjektiven. Andere Suffixe wurden aus den folgenden Kategorien der Konstruktion entlehnt: Abstrakte Verben, Werkzeuge, Namen von Substantivinhabern und Deminutiven. In diesem Artikel werden wir NAg mit Suffixen deminutiven Ursprungs überprüfen. NAg und Deminutiven sind nicht nur in Form, sondern auch in Bedeutung nahe; Ein großer Teil der NAg, insbesondere die aus Zustandsverben gebildeten, haben eine abwertende Bedeutung, die auch für Deminutive charakteristisch ist (vgl. die zahlreichen NAg mit dem Suffix -ėlis: išpakėlis, suskrėtėlis, susnūdėlis usw.). Mit dem Suffix -ikas (wie auch mit dem Suffix -ėjas) werden in der heutigen litauischen Sprache Personennamen aus Primärverben gebildet (Urbutis, 1965, 320—321). Diese Art von Vedischen ist am charakteristischsten für den westlichen Hochlateinischen Dialekt, während sie im östlichen Hochlateinischen etwas seltener sind (LKA III Karte Nr. 114). Aus K. Sirvydas Wörterbuch zeigt, dass dies der Fall war und 17. Jh.: Hier finden wir nur einen solchen derivativen Logik (kundel, szezekacz) SD? S. 141; S. 142. Im westlichen Hochlanddialekt von Kleinlitauen gab es sehr viele NAg mit dem Suffix -ikas. Im erhaltenen Teil des deutsch-- litauischen Wörterbuchs von J. Brodowski gibt es nur etwas weniger Ableitungen dieses Typs als das Suffix -ei NAg (hier ist ihr Verhältnis 22: 29). Im litauisch- -deutschen Wörterbuch von F. Kuršaitis übersteigt das Präfix -ikas NAg sogar deutlich das Präfix -ėjas (ihr Verhältnis 167:133). Die Produktivität von NAg mit dem Suffix -ikas im westlichen Hochdeutschen von Kleinlitauen wird durch zahlreiche seltene Vedische Zeichen belegt. Nur aus dem Wörterbuch von F. Kuršaitis bekannt: bružikas (wer scheuert)?, cypikas, kaukikas (der Heuler), klykikas, knaisikas, kvėpikas (der Haucher), /ikikas (wer zurūcklaBt), plėkikas (wer zūchtigt, prūgelt), virtikas (wer fillt). 1 Die deutschen und anderen Sprachäquivalente werden nur für jene litauischen Ableitungen angegeben, deren Bedeutung aus ihrer Formulierung nicht klar ist. Aus Gründen der Platzersparnis sind auch die Seiten von F. Kuršaitis und einigen anderen Wörterbüchern nicht aufgeführt, die leicht anhand der Überschriften zu finden sind (F. Kuršaitis stellt die Suffixe -tojas, -ėjas und -ikas meist an die entsprechenden Verben an). 4
52 Suffixe Alter NAg noch zu erfassen A. Das Wörterbuch. Die meisten jų nicht-präpositionalen iš Primärverben: Schaf (der Anzieher der Seele FuBbekleidung), Bérikas, cirpikas, gynikas (der (Vieh-) Treiber), Gnybik, Gobik, Kratzbaum, Griejik, Gruzdzik, Gujik (der Leber oder Treiber), Kimschikas, Oxygenas, Kleipikas, knarkikas, koSikas, kreikikas, krypStikas, maukikas, merkikas (wer einweicht), mieZikas, mojikas, movikas, pliekikas, rékikas, riekikas, siekikas, smeigikas, sosikas (wer quilt), spendikas, splétikas (wer breitet, breit legt), Slamstikas, Sleikikas, Sliejikas, trenkikas, trieSkikas (wer quetschto der presst), Zengikas, Zergikas, Zérikas, Zindikas, #velgikas. Du solche Veden machen zuSdéliniy iš Verben: Umkleide, Abschneider ir 3 Derivate — iš Verben des gemischten Typs: bildikas, blazgikas, čiulbikas. Kleine Litauische Schriften NAg ir su Suffixe -Zeit der paradigmatischen Varianten -Ich. -Ich. 4 Diese Art von Ableitungen finden wir F. Wörterbuch der Literatur: Kugel (der Drescher) (aber Kin — LKŽ VI 831), paganikis, -ė (Laufbursche oder Laufmūdchen) (aber C I 952; N 256), Pagunikis „t. p.“ *, Schneidwerkzeug (wer schneidet) (t. p./R I 106; N 303; RD 142; BR 1 Sam 7, 12), plg. Dar lopikis (Altflicker) C I 77, Lupik (Rauber) C II 268; (Schindler) N 378. Unbekannt ar iš Das Adjektiv szükséges, ar iš der Ableitung des Verbes szaladni gemacht skubikis „wer in Eile arbeitet“ B 387; Kal. Ein NAg mit su Präfix -Wir finden M. Daukšos Postiléje — siuvikis (Schneider) 1423, 37844, 5824. Im Lettisch wird nur ein anderer NAg mit su dem entsprechenden Suffix. -ikis (wahrsciš heinlich älterer Version) -iks), z.B. minikis „Ich bin es“ (Bd. Lüge. Blattläufer, Blattläufer „Jopytojas“ (Bd. Lüge. Lopikas, lopikis, siehe Endzelins, 1951, 358). Direktes Äquivalent litauischer Sprache NAg mit su Präfix Alter (bzw. -ikis) hat in Preußisch: mynix (Gerwer) E 511 (Bd. Lüge. mynikas), schuwikis (Schuhwert) E 496 (Bd. Nähmaschine, Nähmaschine). Basierend auf dem abstrakten Verb widekausnan (Gezeiignis) rekonstruiert I 53; NAg *Vidikas „der, der sieht, der Zeuge“: pr. Widdai (sahe) III 113%. V. Mažiulis (1974, 215-217) ist der Auffassung, dass NAg (nicht Deminutiv) kann pr. sein. ir Genix (Specht) E 742 (Bd. Lüge. Genetik). Angesichts der Tatsache, dass die ältesten baltischen Sprachen NAg-Suffix *-tdio-, *-ei- (weitere Informationen siehe unten) Ambrazas, 1989) in den preußischen Denkmälern hat nur Vedische: du arioys (Ackermann) E 236 ir Gewineis (Knecht) E 191, Es kann angenommen werden, dass NAg mit su Präfix *-ip in der polnischen Sprache war weniger ne verbreitet als im westlichen Hochdeutschen des Litauischen. Baltische Sprachen NAg mit su Präfix *-iko-Verwandte finden sich in slawischen Sprachen. Su Anhang -5c6 (<*-iko-) gemacht über 20 proslawischen NAg (Wojtyla-Swierzowska, 1974, 82—87). Einige iš jų hat genaue Entsprechungen in baltischen Sprachen. Besonders alt ist die Lüge. Näher, der nur mit pr. ne übereinstimmt. schuwikis, aber in ir allen slawischen Sprachen vorhandene Ableitung *schbvbco*, plg. Aber sie lügen. mynikas, la. Minikis, fr. mynix sl. ir *monoco, Lüge. Badikas ir sl. *bodbcs, Lüge. Echter ir Esser *édoco, lie. Paganikas ir sl. *gonbcs*". Auf der Arbeit Zr. Büga 1959, 277; Skardžius, 1943, 131; Otrebski, 1965, 277. Endzelins, 1943, 49, 273; Baby, 1981, 70. Brugmann, 1906, 490; Büga 1958, 275; Trautmann, 1923, 86; Endzelynas, 1957, 88 ir andere, Trautmann, 1923, 185; Wojtyla-Swierzowska., 1974, 82, 83, 84—85, 88; Maßnahmen, 1973, “0 a © to 30.
Einige slawische Sprachen haben NAg ir su Anhang -5c6 (< *-ikio-, siehe Stawski, 1974, 102), die mit lie übereinstimmen. -ikis, plg. Lüge. Paganinis ir ukr. Nozonuu, serb.-chorv. nozonuh (Maprsmos, 1973, 31). Adjektiv *-iko- (bzw. Verwendung von *-ikio-) NAg děla ist eine gemeinsame Neuerung ir der baltisch-- slawischen Sprachen. Welche iš Kategorie von Handlungen jedoch das ši Suffix entlehnt hat, ist noch nicht geklärt. Du. Indisch, Griechisch, Latein in ir einigen anderen indoeuropäischen Sprachen Suffix su *-Adjektive, die Substantive bezeichnen, z.B. ind. s. Varsikah „Eingängig- “, gr. izzuxoc „Pferd“, lat. Patricus „vater“ ir t. t. K. Brugmann (1906, 488—490) ir einige spätere Forscher" behauptete, dass die baltischen ir und slawischen Sprachen NAg (auch die Namen der ir Eigenschaftsträger) Suffix su *-ik sind zusammengesetzte Adjektive. Wenn man diese Annahme annimmt, muss man davon ausgehen, dass sie das Substantiv in einer sehr fernen Vergangenheit gebildet haben, da weder in baltischen noch, wie es scheint, in slawischen Sprachen Adjektive Substantivsuffixe sind. iš su *-Icons werden nicht erstellt. Die ta Annahme erscheint daher nicht plausibel. Wahrscheinlich ein Suffix *-ikoį Das NAg-Paradigma ist in die Kategorie der iš Deminutiven gekommen. In der litauischen Sprache sind jetzt su Deminutive Suffixe -Ich bin sehr selten. J. Gerullis ir Ch. Stangas (1933, 25) gab du solche Ableitungen iš Kleine Litauische Fischerdialekte: puodikas „puodukas“, staldikas „kleine Pferdeställe“. Iš Folgendes kann an anderer Stelle ebenfalls aufgeführt werden: „pusbernis“ Vik (LKŽ I? 769), Bruder, Bruder (Bruders Sohn) Lex 401; B 295; N 346; [K] („pusbernis“ V. Kudir. — LKZ'P-Kö1070), nig (NeBelkdnig) B 944; Zaunkdnig R I 54; N 179; K II 367, (Rehbock) N 502; [K], Diener (Schleim) DP 160er Jahre, Zandikas „Zandelis“ N 538, plg. Weitere Ableitungen bernikutas „Knabe“, parSikutas „Ferkel“ Zt (Vidugiris, 1969, 151). Einmal Kleinbuchstsu aben Suffix -Zeit waren häufiger. Dies zeigt sich in erster Linie in seiner paradigmatischen Variante -ike, mit dem su die Deminutive noch heute ir regelmäßig in den benachbarten westlichen Hochdeutsir ch-Sprechsprachen im zemgalenischen Dialekt gemacht werden (LKA III Erde. Nr. 116). Im Zietelos-Dialekt wird für diesen Zweck ein anderes Adjektiv verwendet - eine gute Option -yka (Vidugiris, 1969, 149-150). In den westlichen lettischen Dialekten werden Deminutiven manchmal als su Präpositionen verwendet. ga -ikis (Rūke-Dravina, 1959, 300—305). Noch deutlicher ir verhältnismäßig zahlreiche Entsprechungen der litauischen su Deminutiv-Suffixe Alter (bzw. -ykas) hat in preußischer n. Sprache: pl. Brachiopoden (Bruder) III 89; (: Bruder. te „Brud[er]“ E 173), acc. sg. Gannikan (Frewlein) IIT 105,, (: Genno „Wip, t. y. Weib“ E 187), acc. sg. Madlikan (Gebet) III 79,, (: Handlauf Gebet III 47,,), malnijkix (Kindlein) III 1134 (: Malnik „Kind“ III stūndix 11555), (Stundlein) III 56, (Bd. Vok. Stunde), acc. sg. Vijrikan (Menlein) III 1055, (: Widersprüche Mann III 87,). Deminutyvy Bedeutung hatte wahrscheinlich einmal ir Sie abgeleitet: dellijks (Artikel) 3. Aufl. 39,4, sg. Dellikanen (Stick) III 654 (Bd. Lüge. Teil, der in alten Schriften in ir einigen Dialekten seine Bedeutung behalten hat „Teil“ LKZ - Zwei? 243), Granico (Schmerzen) E 632 6 Hirt, 1927, 284; Skardžius, 1943, 130; Wojtyta-Šwierzowska, 1974, 89; Vaillant, 1974, 301; Casuenko, 1974, 181 ir Andere. 6
(Bd. Lüge. grandis), instix (Dume, t. y. Daumen) E 114 (Bd. Lüge. Darm. Inch, la. Niere „Daumen“) ir möglicherweise menig (Monde) E 8, welches V. Baby (1981, 288) stellt wieder her i *meniks ist ir ein Zeitdeminutiv, der aus iš dem alten Ide stammt. Wort *Monat-, vgl. Lüge. Moonshine Mond Prn; Gs; Ktč (LKŽ VII 20) : Monat. In slawischen Sprachen entsprechendes Suffix -5»k2 (bzw. -5c6) ist eines der wichtigstiš en Werkzeuge des Deminutivs." V. Ivanas su Suffix *-Ikosieja toch. - Ist es? (< *-kik-, plg. sl. -Ciks), im B Dialekt weit verbreitet deminutyvy in der Produktion 1958). (VMBanos, su Vedische Suffix *-iko-|-ikū- (< i+ *-ko-[-ka-], mit der Bedeutung von ar Deminutiven, die ihnen nahe stehen, gibt es noch in indoiranény®, griechisch* in anderen ir indoeuropäischen Sprachen (Ewald, vgl. 1924), Lüge. Darm. Schaf „Weide“ ir sl. *Schafe, s. ind. avikah, avika „schaf“, vielleicht ir kimr. ewig „Hirschweibchen“; sl. *Jungfrau ir s. Eingang. Devi- „Göttin“, ein gallisches Anthroponym In: Divico, sl. *Maus ir s. Eingang. mūsikah, mūsikū „Fliege“. Also das su Adjektiv *-ikonawurden früher nur Adjektive, aber Deminutive ne gemacht. Im Allgemeinen stimmen alle ir Deminutiv-Formanten der indoeuropäischen Sprachen (*-ko-, *-lo-, *-no-, *-jo-) mit den Adjektiv-Formanten überein. *.10-, su Es gab also offenbar Zeiten, in denen der gleiche Formant für Deminutiven verwendet wurde, um Adjektive zu machen ir ir (Bd. Doroszewski, 1928, 239). Bei der Ausblendung des Suffixes *-ikodeminutivny Funktion weiß (wie in den ir slawischen Sprachen) hat man begonnen, mit su'ja die Namen der Substantiveigenschaften zu bilden: Substantive, a) iš z.B.: lie. Kaukaser „Arschloch“ Sb. (: kaūkaras „Hügel, Hügel; Gipfel des Berges; Kopf; pakaušis“ LKŽ V 420), Weißkopf-Spitzmaulwurf „Kind mit großem Kopf“ Schmn (: kaūkoris „Haufen, Haufen“ Klvr — LKŽ V 424), Zwischenstufe „Mitte des Stalls zwischen den Enden, Verlegestelle für Durchgang“ Pl; Sinn; Brs (: Abstand, siehe. Skardžius, 1943, 127, Alif-Lam-Ra. namikis "Gärtner" (: für das Haus „Haus“), pr. Preisix (Feindt) III 79,, (vgl. li. Feind und Gegner); b) iš Adjektive, z. B. lie. Großer (: Herzog), Neuling (nowak, nowatny) SD* 226 (t. p. K.; Was? „Naujakurys“ J; Klk; Vkš — LKŽ VIII 587 : Raudonkehlchen ,Redonikis® (: rot), Priester (: §veiitas), Frau Kommissarin. acc. pl. Swintickens (Heyligen) III 1334_, (: swints „heilig“ III 39,,), la. melnikis,schwarz (Pferd)“ schwarz (: „schwarz“) (Endzelynas, 1957, 89). Dass es in den baltischen Sprachen zahlreiche Namen von Personen mit der Eigenschaft vardaZzodinés geben musste, zeigt das Suffix -inykas (das in einigen westlichen Dialekten der litauischen Sprache die Form -ininkas angenommen hat, siehe LKA III Karte Nr. 115), das aus dem Suffix *-iko zu dem Adjektivsuffix *-inoentstanden ist. Das Suffix -ynakas hat eindeutige Entsprechungen in preußischen und slawischen Sprachen!l. Da mit dem Suffix *-iko-NAg bereits in der protobaltischen Sprache gemacht wurden, ist es schwierig festzustellen, ob dieses Suffix einfach aus den Deminutiven ka7 Vondrak 1924, 620 usw. in das NAg-Formierungsparadigma gelangt ist. ; Doroszewski, 1928; Bomxkosu4, 1984, S. 206–245. 8 Edgerton, 1911; Wackernagel, Debrunner 1954, 311—318; I'epuenGepr, 1972, 247. ® Chantraine, 1933, 385-386; 1966; Risch, 1937, 149-150. 10 CPS III 116; Mayrhofer 1956, 59; 1963, 668; Wackernagel, Debrunner, 1954, 313; Stawski 1974, 95; DCCA V 19-20. 11 eskien, 1891, 520–521; Vondrak, 1924, 630 ff. ; Endzelins, 1943, 49-50; Endzelynas, 1957, 90; Skardžius, 1943, 140; Vaillant, 1974, 306 —310; Stawski, 1974, 90—91 und andere.
Tegorie (wie ihre Verwandten — das Adjektiv -(i)ukas, -okas), oder über die Kategorie der Namen der Inhaber der substantivischen Eigenschaft (wie das erwähnte Suffix -inykas, mit dem man jetzt in den Dialekten nicht nur die Namen der Inhaber der substantivischen Eigenschaft, sondern auch NAg macht)?- ?. Wenn wir die *-Ikoradierung des Suffixes besprechen, sehen wir, dass in den slawischen Sprachen ein älterer Zustand aufgezeichnet ist: a) in den slawischen Sprachen und heute oft mit dem Suffix *- gebildete Deminutive; b) in den slawischen Sprachen gibt es wesentlich mehr und andere substantive Ableitungen, die mit diesem Suffix gebildet werden; c) NAg mit *-ik in den jugoslawischen Sprachen (im Gegensatz zu den baltischen Sprachen) sind relativ wenige und fast alle sind in der proslawischen Sprache gemacht. Offensichtlich begann man, NAg mit dem Suffix *-ip in den westbaltischen Dialekten zu machen, von wo aus sich diese Neuerung in die slawischen Sprachen ausbreitete. Das Suffix -eika (bzw. -eikas, -eikis) ist eine apophonische Variante des Suffixes -ikas (bzw. -ikis), vgl. jauneika Lnkv; O (LKZ V 306) und der Bräutigam, der Jodeik Kltn; Ut und jūodikis „mit Säure gekochte Blutsuppe“ Dglš (ebd. 399, 401), S.sl. agnicb: agnscb (Būga, 1959, 99)!3, Dieses Suffix haben in baltischen Sprachen hauptsächlich Eigennamen (Personennamen, Ortsnamen, Wassernamen, z.B. Gedeikas, -a, Noreikas, -a usw.)*?. Allgemeine Wörter mit dem Suffix -eika sind sehr wenig gemacht. Von ihnen gibt es mehrere NAg. Unter ihnen ist der am weitesten verbreitete Ableitung muščika (mušeika LKZ VIII 446). Andere sind sehr selten, z.B.: audeika „webt“ B 865; N 14; LTR (Grl) (LKŽ I2 456), čiupčika „nimmt“ Vkš (II? 164), kabeika „wer sich an alle hängt“ Brt (V 12), lindeika „Landun, Eindringling“ On (Skardžius, 1943, 159), pagirčika „Grüner“ Grv (LKŽ IX 84), pluveika „wer herumläuft“ ZI (Skardžius, 1943, 160). Einige der oben genannten Veden haben einen Hauch von Ausdruckskraft, die für Deminutiven charakteristisch ist. Die Suffixe -(i)ukas, -(i)ūkas sind abgeleitet Das Suffix -(i)ukas entstand durch den Anschluss des Formanten *-koprisijungus an das Stammwort u, vgl. lie. Menschen, Menschen, Menschen. *synsks „Sohn“: *syns „Sohn“, *sladvks (vgl. lie. saldūs), s. ind. tanukah „dünn, fein“: tanus „dünn; flach; fein; gering, schwach, klein“ (Brugmann, 1906, 491; Ewald, 1924, 26–27). Die alten Deminutiven des Suffixes -ikas im Litauischen sind mit dem Licht zu suchen, und mit dem Suffix -(i)ukas werden sie ziemlich regelmäßig in fast allen Dialekten der litauischen Sprache gemacht (besonders im südlichen Hochlitauischen, siehe LKA III Karte Nr. 116). Zum Beispiel wurden im Altrussischen einige NAg mit dem Suffix -pup-, -a (darunter auch vorslawische) nicht nur mit Verben, sondern auch mit Substantiven verbunden, z.B. 2O0H6y5: 20HB, ėduya: ėd6 (Bapbot, 1969, 82). Es ist eine Lüge. Lopikas kann nicht nur mit /6pyti, sondern auch mit /dpas, runner in Verbindung gebracht werden — ne Nur su laufen, aber ir su Laufende ir t. t. 18 Hier können wir uns auch daran erinnern, dass dem litauischen Präfix -inykas (<-inas-+-- ikas) im Lettisch das Präfix -(i)nieks (< -inas-+-eikas) entspricht, in dem sich das Präfix -eikas (Endzelins, 1951, 361—365; Vaillant, 1974, 310; Stawski, 1974, 91). 1958, S. 140–142; Trautmann, 1925, S. 171 ff. ; Endzelins, 1943, 49; 1951, 301; Skardžius, 1943, 159—160; Vanagas, 1970, 107—110. 8
Das Suffix -(i)ukas ist wesentlich weniger verbreitet als -ikas und die meisten von ihnen behalten ihren Kleinbuchstaben, z.B.: atžindūkas „Kind, das von der Brust entwöhnt und nach einiger Zeit wieder gestillt wird“ Uzp; Srv (LKŽ I? 454), badžiūkas „Klette, Knabenkind“ Vik (I? 553), burzdūkas „unruhig, viel bewegendes Kind“ Ut (I? 1206), drebūkas „der zittert“ Nč (II? 674), grabštūkas „Dieb“ Rm; Srv; Mrj; Er; Pn (III 495), kiščúkas „Schlammkopf“ Ob (V 880), klausiūkas „wer von außen zuhören mag“ Aln (VI 9), ližūkas „Schläger, Intrigant“ Nč (VII 80), mitūkas „ein etwas erwachsener Jungtier“ Ut (VIII 300), murmūkas „murrendes Kind“ Ank (VIII 428), purkštūkas „wer spritzt, wer schnell wütend wird“ Švnč; Rm (X 961), sammeln „elgeta“ Kal (XI 649), kundūkas- ,skundikas Vlkv; Kies; Alkohol; Jrb; Rs (XII 1131), Schläfer „der schläfert“ Drsk; Azr (XIII 244), spirdūkas „wer schlägt“ Alk (XIII 420) und andere (siehe auch Skardžius, 1943, 136—137; Urbutis, 1965, 328). Ein weiteres NAg mit dem Suffix -ucis (verwandt mit -ukas) ist im Lettisch beobachtet worden, z.B.: rapucis „kleines, kriechendes Kind“: rūpt „kriechen, krabbeln“ (Endzelins, 1999). Letztere waren besonders im Altpolnischen verbreitet (Doroszewski, 1928, 28—31). Einige davon werden auch für die slawische Sprache rekonstruiert, z.B.: 1951, 360). *godska „wer unangenehme Geräusche macht“, „wer ein Musikinstrument spielt“: *gosti „spielen“, *sovēdsks „Zeuge“: *ssavēdēt „zeugen“ (Wojtyta- -Swierzowska, 1974, 70—79). Das Suffix -(i)ukas hat in den litauischen Dialekten die Variante -(iJ)ūkas, mit der auch ein anderes NAg gemacht wird, z.B.: ėjūkas Plng (LKŽ II? 1113), klabūkai „kleinos rogutės“ Lp; Lš; Kb; Druck; Svnč, Klapuk „welch ein schlechtes Ding, ein Tier“ Vlkv:; Ig; Bgt; GZ; Rdm; Pns "Klinge der Klinge" Pls; Rod (V 940), Anhänger „der hängt“ End (IX 157), Keks „der die Öffentlichkeit meidet, sich versteckt“ Tt; Kv; 100 mg/m2 Oben; Kltn. DūnŽ (LKŽ XII 1195—1196), Übersetzer „der die Sprache übersetzt“ Kv; Als: 1943, S. 139. Das Suffix -(i)itkas entstand aus dem gleichen Formanten *-ko-, verbunden mit dem langen (oder verlängerten) Stamm #'%, vgl. S. *kamyks und *kamy „Stein“, *(j)ezyks und pr. insuwis (Czunge) E 94 (< *en-ghū-)**, s. ind. madhūkah „Biene“: madhu „Honig“ (Brugmann, 1906, 498). Verb- (oder später verbundener Substantiv-) Suffixe mit *-ukgibt es auch in anderen verwandten Sprachen, z.B. sl. *voldyka „Herrin“: *volsti „herrschen“! ", lat. cadūcus „fallend“: cado „fallen“, männliche Stammsubstantive, in indoeuropäischen Sprachen waren 15 Be # ir ū Stammsubstantive (meist weiblicher Geschlecht). Jų Die meisten sind in slawischen, indoiranischen und griechischkų en Sprachen erhalten geblieben, z. B.: sl. Schwiegs. ermutter, ind. Schwaz „anyta“, s.l. *Ijuby „Liebe“, s. ind. Rane „Körper- “, Gr. tdūc "Richtung, Ansichten" ir t. t. (Brugmann, 1906, 209—210; Specht, 1932, 217—221; Wackernagel, Debrunner, 1954, 491 —498; Bepuiureiin, 1974, 220—241 ir Andere). In baltischen Sprachen # verschmolz der su « lange Stamm ir und das Stammparadigma verschwand vollständig (Specht, 1935, 255—257; Kazlauskas, 1968, 218—220). a Stammpräsenz wird jetzt nur durch Suffixe angezeigt -ūkas, -ūtas (<ū-+*-to-), -ūstas (<ū+ *-sto-), -ūnas (<ū-+*-no-) ir pan. ** Brugmann, 1905— 1906, 382; Specht, 1935, 257; TonopoBs, 1980, 55—59; 3CCA VI 74— 75; IX 140. '7 Wasserstoff *voldyka, möglicher Gegenstand, hergestellt iš aus dem Abstrakt des ausgestorbenen ū-kaminio Verbs *voldy (Brūckner, 1927, 626; Otrębski, 1962, 63—64; ansonsten siehe. CPS I 327 su lit. ).
Mandiicus „Rajon“ : Mando „ryju“, s. ind. jaipika- „ununterbrochenes Murmama (Gebet)“ : jaiipyate „murma“ (Osthoff, 1896, 38—39; Brugmann, 1906, 498; Wackernagel, Debrunner, 1954, 498). Adjektiv -(i)Okas-- Derivate Priesaga -(i)okas entstand iš aus formanto *-ko-, verbunden mit dem Stamm plg. a, Lüge. Schildkrö- : te, sl. *rybaks : *Fisch, s. ind. Bhiksūka „derjenige, der um : Almosen bittet“ bhiksa "Almosen", lat. Fugūx Fuga : „Laufen“ (Brugmann, 1906, 498—501; Ewald, 1924, 21—22; Wackernagel, Debrunner, 1954, 266— 267). Su mit diesem Suffix in einigen litauischen Dialekten (besonders in den ir östlichen südlichen Hochländern) werden ziemlich häufig Kleinbuchstaben für mittelgroße Gegenstände gemacht, ar die Lebewesen bezeichnen'®. Ein gewisser Schatten der deminutiven Bedeutung wurde von der Mehrheit ir beibehalten NAg mit su Präfix -(i)okas, abgelöst von XVI a. J. In der Bretkūn-- Bibel finden wir seltene vedische Ryōkas „wer viel isst, ist ein Riesen“ Mt 11, 19 (t. p. J.) J. Brodowski hat in seinem Wörterbuch du Ableitungen dieser Art ir vorgestellt: jetzt verbreitet NAg-Locker „Betrüger“ 243, 846, ir nur Kleine Litauische Schrift „Aufsichtsperson“ 976 (t. p. R II 277; MZ II 371; N 284; [K]). In den heutigen Dialekten wird die ganze Gruppe verwendet NAg mit su Präfix -(i) Augen, z.B. Blähungen „was gähnt“ Vik (LKZ I? 932), Schildkröte "wer zeichnet" Sv (Für 1105), „wie ein Eichel“ Kv (II. Aufl. 1113), Geier „gut“ Mrk (3. 261), Auflage). „wer schimpft, sucht, will greifen“ Lkv (III klaidėkas 507), „Wanderer, Wanderer“ Brb (V 943), Kräuterspitzmaus „der alle Dinge durchschaut“ Zvr (VI. 476), Abschnitt) „wer gerne kämpft“ Ds; Aus. Sdk (VIII Risse 453), „wer reißt, schreit“ Ut (X 247), sapaliokos „wer nichts sagt“ Vikv; Klvr; Alk (XII. 141), Jahrgang) „Seedling“ Onš (XII. 317), Scherzo) „Plevėsa“ Dkš (Abschnitt 851), XII „strapaila“ HS-Nr.; Alkr (XIII 936), Kolben „Sturzpferd“ Mrc; „ein unbeweglicher, fauler Mann“ Alv; Sohn; Lzd; Kps; Nmn; Lp; Al. Pns (XIII 1038), Traum „Faulheit, Faulheit“ Dkš (14. 269), Auflage). „wer spottet“ Sdb; Lnkv (XIV 395). Su das entsprechende Suffix Achse (bzw. - 'aks < *-(i)ako-) NAg wird in einigen slawischen Sprachen gemacht, z.B.: sl. *pro’aks „Wer bittet, ist ein Bettler“: *bitte, s. s.l. teZaks „žemdirbys“: tęžati „arbeiten“, č. žebrak „elgeta“: Zebrati „elgetauti“. Noch verbreiteter in den slawischen Sprachen ist die paradigmatische Variante dieses Adjektivs -ačb (< *-akio-) —eines der wichtigsten Mittel zur Bildung von NAg??. In slawischen Sprachen mit dem Suffix * werden die -akodeminutiven jedoch seltener gemacht. Dieses Suffix ist also in den slawischen Sprachen nicht aus der Kategorie der Deminutiven (wie in der litauischen Sprache), sondern aus den Namen der Besitzer der substantivischen Eigenschaft in das NAg-Formierungsparadigma gekommen, die in den slawischen Sprachen ziemlich oft mit dem Suffix *-ūkogemacht werden. Also Suffixe *-ako-NAg Litauisch? und slawische Sprachen sind das Ergebnis einer parallelen Entwicklung. 18 Skardžius, 1943, 133–134; Urbutis, 1965, 279–280. Deminutive mit dem Suffix -ūks gibt es auch in einigen lettischen Dialekten (Endzelins, 1951, 360—361; Rūke-Dravina, 1959, 289—294). 19 Vondrak, 1927, 609–611; Wojtyla-- Swierzowska, 1974, 66–74; Vaillant, 1974, 321–324: 326–329; Stawski, 1974, 89–90, 102. 20 In lettisch und preußisch wurde NAg mit diesem Suffix nicht gefunden. 10
Priežagų -utis, -utas, -uta, -ūtas Vedische In einem großen Teil der litauischen Dialekte (insbesondere bei Patienten mit Im Südwesten von Litauen, ir siehe Süden. LKA 3. Auflage. Nr. 118) Ziemlich oft gemacht Kleinbuchstaben?!. Deminutive Ursprungs sind ir NAg mit su Präfix - utis, -ė. Jau XVI-— In den a. Schriften des 17. Jahrhunderts war ein abgeleiteter Ausdruck verbreitet, der meist eine heute seltene Bedeutung hatte „Bruchstück“ (z. B. : pripile dwilika pintiniu ein bisschen VlnE 59; Sammeln Sie, die ein wenig übrig sind, um die viel ne seltenere SP II 78;4) ir heutzutage übliche — Bedeutung von "kleine Menge von jemandem" zu überschreiten (z. B. : viermal genommen VInE 58,). In der Postila von M. Daukša finden wir einen einzigartigen vedischen bititis (uporny) 53355, in den Erläuterungen von S. B. Chi-| linski am Ende des Neuen Testaments — (Kraut) 414,. K. Das Wörterbuch von Sirvydas erfasst eine ziemlich seltene NAg Zweifelhaft (Grommeln) Sd. 190 (t. p. Ch? Mt 14,31; C II 1107; GS-Nr. Aln, plg. Adjektiv Zweifel, -ė "durchschnittlich; unbeständig; schwach; suktas“ LKZ I? 6). J. In Brodowskbe is Wörterbuch, ein bisschen erwähnt, finden wir noch 3 ir Heute verbreitet sind Ableitungen dieses Typs: barškutis, skambutis 797, sukutis 821, im Wörterbuch von F. Kuršaitis — Nagetier, seltenes Wassertiir er (ein Schatterer, Plipperer) K (t. p. C II 407; O 457; N 112; J; NdZ; LTA(Rks); Ds — LZK). Heute werden in Dialekten mehrere Dutzend verwendet NAg mit su Präfix -utis, -ė, die aus nicht-adjektivischen Verben gebildet werden, z.B.: blaškūtis „der, der umherstreift, der Windhauch“ Mrk (LKŽ I? 890), burkūtis „die Taube“ J; Brž (I? 1192), „wer niest, niest“ Rs; VI; Ck; Nm (IIž 98), Saugkraft „Sauger“ Gr; Wein; Kp (II? 148), davūtis „wer gibt“ J; Vkš; Ausv (II? 343), ein Reißer „der schnell Kleider reißt; akiplēša“ Brt; Alvt (II? 648), gaišūtis „Vernichter“ Sml (III 44), gaudūtis „solches Spielzeug, Schaukeln“ Pln (III 167), ieškūtis „Sucher“ Gs (IV 18), keikūtis „Zauberer“ Kps (V 489), klegūtis „Barškutis“; Wer liebt es zu weinen“ Lnkv; Sd; Br; Warn; Knebetum „verbogen, gekrümmt“ J; Skr (VI 212), krapštūtis „der langsam arbeitet“ Ig (VI 439), kvarkūtē „die Mücke“ Skr (VI 1054), prašūtē „der bittet“ PnmA (X 574), purškūtis „der schnell wütend wird“ Alk; Vlkv: Skr (X 975), spindūtė „spingsulė“ Plv (XIII 412), sudžiūvūtis „sadžiūvėlis“ Jrb (XIV 47) und andere (siehe auch Skardžius, 1943, 362—364; Urbutis, 1965, 324). In einigen südlichen Hochdeutschen Dialekten werden Deminutive auch mit der älteren paradigmatischen Variante des Suffixes -utis, -ė -utas, -a (< u+ *-to-) gebildet, z.B. langūtas- ,langutis- “, kiškūtas „Kiškutis“, merguta „Mädchen“ (LKA III Zemél. Nr. 118). Ein mögliches Objekt, deminutiver Ursprungs, ist auch sehr seltenes NAg mit dem Suffix -utas: Zweifel „wer ständig zweifelt“ Jz; Kairo Kp; Svn; Bsg (LKZ I? 6, vgl. abejūtis- ), -uta: varguta „armutskrank, armselig“ GDK 14, 47, 159, vėkuta „Mech“ Antr (Skardžius, 1943, Wie das Suffix -ukas die 362). Variante -ūkas hat, so hat das Suffix -utas die Variante -ūtas, mit der ein anderes NAg gebildet wird, z.B.: šikūtas „unfähiger Mensch“ Jnšk (vgl. šikūtė „Arsch“ Plng; Kltn. Tvr; Arm; TDr IV 301 (Rš), der „Schwachsinnige“ 1977, S. 147. 21 Deminutive mit dem Suffix -utis haben Entsprechungen in lettisch, preußisch (Endzelins, 1943, 52; 1951, 386, Rūke-Dravina, 1959, 243 —244) und, scheint es, in slawischen Sprachen (Beli¢, 1901, 183; OrpemOckuii, 1968, 137; Maprsiuos, 1973, 43-44),; 11
Schlussfolgerungen 1. NAg daryti Im Litauischen werden die folgenden deminutiven Adjektive verwendet: -ikas (bzw. -ikis), -eika, -(i)ukas (bzw. -(i)ūkas), -(i)okas, -utis (bzw. -utas, -uta, -ūtas). 2. Von ihnen kam am frühesten das Suffix -ikas in das NAg-Konstruktionsparadigma. Dies geschah bereits in der protobaltischen Sprache. NAg mit dem Suffix *-ik wurde wahrscheinlich in den westlichen baltischen Dialekten eingeführt. Von hier aus verbreitete sich diese Neuerung auf die anderen baltischen Dialekte und auf die slawischen Sprachen, die den älteren Charakter des Suffixes *-iko bewahrt haben: mit ihm werden auch heute noch in den slawischen Sprachen viele Deminutiven gemacht (in den ir baltischen Sprachen sind nur Relikte davon erhalten geblieben), und NAg mit dem Suffix *-ikoy sind sehr wenige, fast alle in der proslawischen Sprache gemacht. Das mögliche Objekt, das Suffix *-iko, ist nicht direkt aus den Deminutiven, sondern über die Kategorie der Substantiv- -Namen in das NAg-Paradigma gelangt. 3. Die meisten NAg mit anderen Suffixen deminutiver Herkunft haben eine vernachlässigende oder abwertende Bedeutung und sind deutlich neuer. NAg mit dem Suffix -ukas sind verwandt mit dem lettischen NAg mit dem Suffix -ucis, und das litauische NAg mit den Suffixen -eika, -(i)okas, -utis hat keine Entsprechungen in anderen baltischen Sprachen. Allerdings werden NAg manchmal mit den Suffixen *-uko-(bzw. *-itko-), *-(i)ako und in slawischen Sprachen gemacht. Allerdings sind diese Suffixe wahrscheinlich parallel in das NAg-Paradigma in den baltischen und slawischen Sprachen aufgenommen worden. Abkürzungen BR —Biblia, Das heißt: Wissas Szwentas Rdsztas, Altes und Neues Testament... Ni kelHa Lehrerin Lietuvoj’ Lietuwiszkay pérstatytas ... Die 1755. ursprüngliche Bezeichnung war Giwatas Didiujū Karwaidū, nach dem lateinischen Schriftsteller Cornelius Nepos. Das ist... I. Dewinakis... Petropilie 1846. IF — Indogermanische Sprachen Forschungen. Straßburg usw. KZ —Zeitschrift fūr vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanischen Sprachen, begr. von Kuhn. Berlin usw. Atlas der deutschen Sprache. Rot. 1991, S. 5. 3. Aufl. Deutsch-- Litauische Sprachwissenschaftliche Gesellschaft e.V. Wörterbuch der deutschen Sprache. V., 1968–1986. S. 1–14. ZfSI — Zeitschrift fūr Slawistik. Berlin. BDCPS1 —Pacmep M. DTUMOJIOTHYECKHH CJIioBaps PYCCKOTO s35IKa. 1986–1987. S. 1–4. ICCA —DTuMOJIOTrH4eCKHhi CJIOBApL CJIABSHCKHX SBbLIKOB. Ich liebe dich. ¢onn / Stift. Tpy6a4esB O. H. In: Brin. 1974—1987. 1—14. Andere Abkürzungen wie im Großbuchstaben Wörterbuch der deutschen Sprache. LITERATUR Ambrazas S. Priežagų -tos ir -Eis Vedische Entwicklung || Litauen TSR Wissenschaft Arbeiten der Akademie. Batch A, 1989. T. 2. P. 105—112. Belič A. Zur Entwicklungsgeschichte der slavischen Diminutivund Amplifikativ-Suffix // Archiv für slawische Sprachen Philologie, 1901. Bd. 23. S. 134—206. Briickner A. Etymologisches Wörterbuch der polnischen Sprache. Krakėw, 1927. Brugmann K. Varia // In: Bd. 1905—1906. 18. S. 381—382. Brugmann K. Grundriss der vergleichenden Grammatik der indogermanischen Sprachen. Strassburg, 1906. Bd. 2. T. 1. Auflage. Böge K. Ausgewählte Schriften / Par. Zinkevičius Z. V., 1958—1963. T. 1—3, 12