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Priegaidžių defonologizacijos tendencijos Gervėčių tarmėje

Danguolė Mikulėnienė

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1993, S. 13. Die erste deutsche Übersetzung des Werkes von Friedrich von Hayek, Die Sprache der Gefühle, erschien 1993. Der Dialekt der Umgebung von Gervėčiai zieht die Aufmerksamkeit der Linguisten nicht nur mit Archäismen, sondern auch mit Neuerungen auf sich. Wie andere vom großen litauischen Sprachraum abgetrennte Inseln ist sie, in den Worten von Z. Zinkevičius, ein natürliches Labor für die Untersuchung verschiedener Phasen der Sprachvermischung und des Sprachverfalls (Zinkevičius, 1966, S. 29). Die Merkmale des Gervėčių Dialekts wurden von P. Arumas (Arumaa, 1930), J. Kardelytė beschrieben. (1975), T. Sudnik (1975), S. 100. A. (1972, 1974, 1989), J. Lipskienės (1972, 1989), E. Grinaveckienės (1973), A. Romančiuk (Pomanuyk- ,1988), A. Jonaitytės und (1989) ir anderer Linguisten. Anhand der jų Arbeiten ist es nicht schwer, die Veränderungen zu erkennen, die sich in der Sprache der Vertreter dieses Dialekts vollziehen. 8 2. Der Dialekt von Gervėčiai ist in der Aussprache den anderen östlichen Hochdeutschen von Vilnius sehr ähnlich. (für weitere Informationen siehe Abschnitt 4.2) Kardelytė, 1975, p. 6; Jonaitytė, 1989, p. 230). Die Einheimischen, vor allem die älteren Generationen, unterscheiden perfekt — zwischen ir den Vorzeichen „stvirtapradė“ und „tvirtagalė“ (Bd. Zinkevičius, 1966, p. 33; Kardelytė, 1975, p. 13)1, Be beschriebene Fälle der ir tvirtapradės tvirtagalės Präkadenz, in J. Kardelytės Monographie und in anderen Sprachwissenschaftlichen Arbeiten wird noch die mittlere Präkadenz erwähnt, die für Vokale charakteristisch ist i, u, In der ausgeprägten Position verlängert bis zum halben i., (vi.sas, t. bū.va)?. Diese mittlere Vorstimme ist mit su der Verlängerung des kurzen Vokals verbunden. ("Halblänge"), daher eine quantitative Kennzeichnung des akzentuierten Vokals (Bd. Garšva 1977, p. 77-78). Somit ist die mittlere ši Präposition phonetisch — ganz und gar ne eine su Präposition: die Präpositionen der langen akzentuiertji en Silben bilden keinen phonetischen Widerspruch (Bd. Kazlauskas 1968, p. 6; Girdenis, 1981, p. 188-189; Garšva 1982, p. 65). § 3. Ein systematisches Phänomen dieses Dialekts ist nur die Opposition der langen akzentuierten Silben. Į ją ir berücksichtigt, indem festgestellt wird, dass In der Umgebung von Gervėčiai, sowie in anderen östlichen Randgebieten des litauischen Sprachraums, "in allen Fällen schön von der Feste unterschieden" (Zinkevičius, 1966, p. 33; Siehe auch Abschnitt 4.4. Dialekttexte — Litauisch 1970, p. 394-395; Kardelytė, 1975, p. 120-140). 1 Pricgaidziy, als ein einzigartiges Phänomen der litauischen Sprache, wurde aufgegeben T. In: Monographien. (Cyauux, wo die 1975), phonologischen ti Systeme aller in einem Gebiet verbreiteten weißrussischen, litauischen und polnischen Dialekte pologisch ir angeglichen werden. Die mittlere Präposition zeigt die Akzentstellung in nicht-litauischir en Wörtern an, wie: 0 Citar“ Ort.v'iškai &itd.us’u, Zur Kennzeichnung der mittleren Präposition in anderen Fällen (Hrsg. Zinkevičius, 1974). 95 Das phonologische Dialektsystem ist unverändert. Aber in der Umgebung der slawischen Sprachen ist sie ji verschiedenen Faktoren ausgesetzt, die das System behindern. tr Guli 84. Da die Sprache der einheimischen Bewohner der Umgebung von Gervėčiai aus soziolinguistischer Sicht nicht homogen ist, können mindestens drei Sprachgebrauchsgruppen unterschieden werden: 1) Einwohner, die Litauer sind und die weißrussische Sprache nicht oder kaum beherrschen (über Haushalt, Brotbacken, Flachsanbau weigert er sich, gutgläubig zu erzählen — „ich kann gar nichts“); |; 2) Einwohner, die zu Hause Litauisch sprechen, aber neben ihrer Muttersprache auch Weißrussisch und Polnisch sprechen (die mittlere und jüngere Generation – Russisch); 3) Nicht-Litauische Bewohner, die die litauische Sprache in gemischten Familien gelernt haben. Selbstverständlich ist die von jeder Gruppe verwendete litauische Sprache sehr unterschiedlich, ebenso wie der Grad der Beherrschung ir und des Gebrauchs anderer Sprachen. Beim Vergleich der Sprachmerkmale aller Gruppen werden jedoch die neu entstehenden dialektalen Veränderungen deutlich. Sie müssen nicht nur beobachtet, erfasst oder modelliert werden, sondern auch vorhergesagt werden, d. h. ihre möglichen Auswirkungen auf das dialektale Aussprachesystem müssen vorhergesagt werden. in 85. In der Sprache der Informanten der ersten Gruppe sind sowohl lange akzentuierte Vokale als auch zweistimmige Vorsilben deutlich zu hören (siehe Text 1). Sie sind in allen Akzentstellungen deutlich: am Ende des Wortes (prāgais /arkl'ais /t'enis /tais /san'aū /tai /horni /klanafi gaiž' / ai / vel'n'ai žinoti), an / der vorletzten Silbe (4.rkl’us gina ei.nam is’imd.ud’e’s) am / Wortanfang / / ir (p'ė.reina / p'ė.rn'eš'u)), Somit zeigt der in allen Fällen realisierte Unterschied zwischen der Festund der ir Festlaute, dass das dialektale Aussprachesystem gut erhalten ist. 86. J. Kazlauskas Meinung, Süden, Südwesten, ir Osten In den litauischen Dialekten hängt die Länge des ausgesprochar enen Diftongs mit dem Dialekt su zusammen, o die Kürze mit — su der ausgesprochenen Position (Kazlauskas, 1968, p. 8-9). Die Opposition der Zufälle kann also als quantitativer Kontrast der zweistimmigen Elemente ir interpretiert werden. Dann kann man den starken Anfangsvokal des Diphthongs als Gegensatz des langen ersten kurzen zweiten Grundton verstehen ir (4. Auflage). U'), die o starke als — Opposition des kurzen ersten und des langen zweiten (aR"= 1)4, die Litauer der Umgebung von Gervėčiai, 87. wie viele östliche Hochlitauen, sprechen ir die starken Diphthonge am Ende des Wortes kürzer aus, ohne den zweiten Punkt zu verlängern. Im Vergleich zum Beispiel jų mit der Aussprache der Südwesthosu chdeutschen hört sich diese als offener, an Quantität verlorener Laut an. Dann ir verliert der ausgeprägte Punkt seine Länge, die testiné Präposition wird zu ihrem Alloton, der o von den Linguisten auch als mittlere Präposition bezeichnet wird: aR“ = aR.) t.y. = voll. Gerullis, 1930, p. 48-49). Wty Schwein 3 Cia tar aka imasi i ig ; ia Fahrgestell 3 i p i „Hier sind nur Beispiele von su akzentuierten Diphthongs (gemischte a eR Diphthongs und zusammengesetzte Diphthongs) iš gegeben, deren Vorlaute das Gehör aller Dialekte gut unterscheidet. ny k zur Mengenangabe verwendet Europäischer Atlas der Sprachen (Atlas li | ini-Zeichen Jlmurmermecxnt, 1981, S. 28. + 200” (Atlas linquarum Europae) + —Zugewiesen (langer) Diphthongpunkt, 7 — Diftong, der zwar akzentuiert ist, aber die "Y Länge verloren hat ("Halblänge") Diftongpunkt. 96 Dieser mittlere Vorvokal — der Allothon des festen Vorvokal — ist weder phonetisch noch phonologisch identisch mit dem mittleren Vorvokal — dem kurzen Vokal, der unter dem Akzent verlängert wird (siehe 8 2)°). 88. Es ist wahr, dass beide Präpositionen des Konsonants in erster Linie quantitative Veränderungen des akzentuierten Vokals bezeichnen, aber sie äußern sich unterschiedlich: der Allophon des kurzen akzentuierten Vokals ist mit der Vergrößerung des i verbunden (+ Verlängerung), der Allophon des fortgesetzten Vokals — mit seiner Verringerung (Verlängerung)®. Man kann sagen, dass der betreffende Testinés-- Präteritum-Alloton eine Positionsvariante des Kontinuums ist. Im einheimischen einsprachigen Litauischen hört man ihn gewöhnlich am Ende des Wortes, vor der Pause, wenn die Intonation der Phrase oder des Satzes fällt, z.B.: p'irm'aū * /paskui *« /beveik ~ (siehe Text 1). Bei zweiund dreisprachigen Informanten sind diese Fälle noch häufiger (siehe Texte 2, 3). § 9. Das Auftreten der Zwei-Ende- -Vorlaute in dieser allotonen Wortende- -Position ist ein natürliches Phänomen der Prosodie, das seinen Ursprung in den allgemeinen Tendenzen zur Neutralisierung der Vorlaute hat, die für das Wortende charakteristisch sind (vgl. Girdenis, 1981, S. 191). Bei der Diskussion des prosodischen Systems des Gervėčių Dialekts muss man also berücksichtigen, wie sich der Gegensatz der Zufälligkeiten in den nicht-terminalen (d.h. Stamm-) Silben verwirklicht. Und zweitens. Die Veränderung der Menge des ausgesprochenen Diftongs am Ende des Wortes kann ein Anreiz für die weitere Dephonologisation der Zufälle sein, d.h. für das Verschwinden ihrer Gegensätze in anderen, nicht-endlichen, Silben des Wortes. 510. Im zweiund dreisprachigen Litauischen sind die Veränderungen der Präpositionen am Ende eines festen Wortes wesentlich häufiger und deutlicher. Der hier häufig akzentuierte Diftong wird durch Verlagerung des Stimmdrucks von der zweiten Silbe auf die erste Komponente ausgesprochen, d.h. aR = aR (21 = 1), z.B.: vaikdj / labaj /vaikai 4 vaistai. Häufig wird der erste Punkt nach dem Zusatz einer Silbe verlängert, d. h. aR = AR (J VD: V), z. B. jina.i /daug'a.u /p'irm'a.u /labai /dabar / san'a.u /t'e.va.i /vaika.i /luggv'a.u (siehe Texte 2, 3). Dann unterscheidet sich die zweistimmige Vorsilbe mit festem Ende von der „festen Vorsilbe nur durch die ungleichmäßige Realisierung des ersten Punktes, vgl. an RC" Uira“RC.8- )). Der stark akzentuierte Vokal wird intensiver, schärfer ausgesprochen, aber der auditive Unterschied, z.B. zwischen 4.u und a.u, ist nicht besonders ausgeprägt, z.B. d.uk und a.uk (« dū.k »). Sein wichtigstes Merkmal ist die Dauer (siehe weiter unten). I'pymasene, Crymaxas, 1987, 97-98). § 11. In der Sprache der Informanten der zweiten Gruppe wurde dieses häufige Phänomen der Prosodie nicht nur am Ende des Wortes, sondern auch an der Position der vorletzten Silbe festgestellt, z.B.: i e. /čítao. - Ja. Das ist es, was wir brauchen. /rē.ik'a /ri.pko.m / I'l.pksma /sti.gk’ai (siehe Texte 2, 3). 5 Salys bezeichnete diese beiden Fälle als sekundäre fortgesetzte Täuschung (Salys, 1992, S. 125). Der Begriff Sekundär passt besonders gut zum Alloton der Inverbindung. 6 Offensichtlich betrachtet Zinkevičius in diesem Zusammenhang die mittlere Vorhaut als eine hysterogene Vorhaut (Zinkevičius, 1966, S. 36), wobei seine Unterscheidungsmerkmale völlig unklar sind. Darüber hinaus ist bisher nicht experimentell erwiesen worden, dass in beiden Fällen der mittleren Vorstimme quantitativ und qualitativ derselbe Laut entstehen kann, wie er im Falle der heterogenen Vorstimme sein sollte. 97 Das bedeutet, dass der dem Dialekt eigene phonetische Gegensatz von 4'R:a R" im zweiund dreisprachigen Litauischen bereits weit ausgeprägt ist —4. R:4R (LU: = Sie). ; 8 12. Besonders häufig wird der Stimmdruck in den ersten Takt bei gemischten Diphthongs verlagert, z.B. pi.IBo. /sū.gk'ai /ri.gpko- .m /k'etv'i.rtu /deši.mts /ji.rg’i /I'i.gksma /v'isū.r (siehe Texte 2, 3). Dies zeigt, dass die Dephonologisation der Zusatzwörter stark von den umliegenden slawischen Sprachen unterstützt wird: Zum Beispiel wird im Gudischen und im Polnischen nur der Vokal als Kern der ausgesprochenen Silbe betrachtet (gemischte Doppelwörter gibt es in diesen Sprachen nicht). So wird auch die Grundlage der akzentuierten Silbe der litauischen Wörter —der gemischte Diftong — unabhängig von seiner Präposition bereits als Kombination des unter dem Akzent verlängerten Vokals und des gefragten Konsonanten behandelt, vgl. pf" (“x R= —8 U) und kupt (i. R = Xa) Dieser Gedanke wird auch durch die Untersuchung der Sprache der dritten Gruppe von Informanten unterstützt. Die akzentuierten Diphthonge werden von ihnen gleich ausgesprochen – der Stimmdruck konzentriert sich immer auf die erste Komponente (siehe Text 4). Schrift 813 - Die Dephonologisierung von zweistimmigen Adverbien — ein sich ausbreitendes Dialektphänomen. Dies belegen die Daten eines Experiments, das mit jüngeren Einheimischen durchgeführt wurde*. Wenn die Informanten, die die litauische Schule abgeschlossen haben, gebeten werden, einen Text vorzulesen, erkennen sie leicht heterotone Wörter – Wörter, die sich durch Präpositionen unterscheiden, z.B.: šauk und Salik, auk und afik, kaušo und kaūšo, makė und kaūkė. Bei dem Versuch, sie richtig auszusprechen, gehen sie jedoch häufig im Falle der Präteritumsform falsch: Sie betonen immer den ersten Akzent des Diftongs. Besonders häufig wird, vermutlich aufgrund der Ähnlichkeit mit dem weißrussischen oy, der Konsonant afi“ (=> a.u) dephonologisiert: ša.uk, a.uk, ka.ušo. §14. Wenn man also die informante Sprache aller Gruppen vergleicht, sieht man deutlich, wie die Präpositionen der ausgesprochenen Doppelheiten derzeit dephonologisiert werden. In der Sprache der Vertreter jeder Gruppe wurden Veränderungen in der Prosodie festgestellt, die als ein gewisser Grad des Verschwindens der launenhaften Gegensätze betrachtet werden können, vgl.: \/-—-=| “= 2) und 2 (S. 2). §15. Man kann davon ausgehen, dass sich bei einer phonetischen Opposition von Ziy in Diftongen auch die Vorsilben der langen kirdiuoty Vokale ähnlich verändern werden. Aber (zumindest gegenwärtig) ist das nicht der Fall: sowohl einsprachige als auch zweisprachige (dreisprachige) einheimische Litauer verwirklichen am deutlichsten beide —sowohl den festen Anfang als auch die testing Präpositionen, z.B. su s'imir s"'Ū's' im, m'inkšto- 'kas und šešto kasd. ara Konjunktionszeichen für Summe. 8 Das Experiment wurde im Sommer 1988 von Dr. L. Grumadié durchgeführt. Informante: Jo¢ Valda, geboren 1950 im Dorf Petrikai, litauische Staatsbürgerin; Königin Valentina, trinken. 1954 in Gudynykai Dorf, litauisch. Die Tonband-- Aufnahme wird in der Fonothek der Abteilung für Sprachgeschichte und Dialektologie des Instituts für Litauische Sprache gespielt. Eintrag Registrierung Nr. 673. Diese Tatsache unterstützt die Behauptung von A. Packer, dass die Präpositionen von ausgesprochenen langen Vokalen und von Doppelvokalen nicht die gleichen phonetischen Dns sind (Pakerys, 1982, S. 154). i Darüber hinaus bestätigt dies noch einmal, dass im Gebiet der östlichen Hochlatiner die Präpositionen der eu-Vokale nicht nur ausgesprochen, sondern auch ausgesprochen werden mussten (siehe weiter Zinkevičius, 1974, S. 93-94; Eidukaitienė, 1977, S. 18-23). 98 ; Mit der Ausweitung des Dephonologisierungsprozesses verschwand mit der Zeit wohl auch der Gegensatz zwischen den Präfixen der langen akzentuierten Vokale im Dialekt, aber eine Zeitlang existieren in der Sprache der Einheimischen noch beide Präfixe – die langen akzentuierten Vokale – die am längsten die phonetischen Merkmale der Präfixe behalten (vgl. Labov, 1978, S. 297). i § 16. Der Zerfall der PriegaidZiy-- Opposition zeigt, dass unter dem Einfluss der belarussischen und polnischen —Sprachen die PriegaidZiy des Gervėčiai-Bezirksdialekts allmählich die unterscheidende (distinktive) Funktion des wichtigsten —Vokals verliert, weshalb sie mit der Zeit nur = zusätzliche phonetische Länge des langen akzentuierten Vokals (bzw. Diftongs) werden kann i Der phonologische Gegensatz von akzentuierten und nicht akzentuierten Vokalen kann sich in eine einfachere quantitative Opposition von langen kurzen Vokalen verwandeln = ir (siehe Abschnitt 4.4) (siehe Abbildung 1). Schema Vokal ca = -=2 Vokal Ge TU Langer Kurzer Langer Kurzer į 4 (ausgesprochen) (nekirciuotas) ~ kirčiuotas nekirCiuotas kirčiuotas nekirciuotas \ tvirtapradis tvirtagalis ~~ ~ Letzteres ist typisch für die benachbarten slawischen Sprachen. O J. Kazlausk- = as ist der Meinung, dass angesichts der geringen Funktionsbelastung der Zufälle = eine solche Situation für die weitere Entwicklung des Kitsch entscheidend sein kann. (Kazlauskas, 1968, p. 9). Ne Einmal = Die Sprache — ist ein Teil der slawischen ir Sprachen, der slawischen Untergruppe der indogermanischen Sprachen. Texte 10 Die Sprachunterschiede der Informanten wurden mit einer möglichst genauen phonetischen Transkription aufgezeichnet. Daher werden die folgenden selteneren Zeichen verwendet: a — "verblasst", kurz, Vokal-Allophon, a 2e' offen, lang, Vokal-Allophon, — abgelenkt, verrückter Vokal-Allophon, e £ — e p — Abgelehnt, Konsonanv ten-Allophw — on, abilippisch, v Konsonanten-Allophon. 10 Alle Texte geschrieben L. Grumadienės ir A. Romantschuk 1988 m. Im Sommer. Das Tonband wurde von der Autorin verschlüsselt. 99 Die Weichheit eines Konsonanten wird durch einen Apostroph am Anfang des Buchstabens gekennzeichnet (mit Ausnahme des immer weichen Konsonanten j). Vor dem vorderen, qualitativ unveränderten Vokal kann der Konsonant hart sein. Die ir Vorfetthärte wird nicht gesondert angegeben, z. B. šit'iei, žinad. Die Intonation der Phrase wird durch # — Pfeile gekennzeichnet: aufsteigend, * — Fallen. 1 | # nicht. « Ja, Jack. + Das ist die | + Wahrheit. Bo pirmati~ | es nimmt # | ~ Geh. | + j6ja * nakt¢igonen | + Nun. Es iseidaBo'm su auf Pferden * Isu Pflug * | + Joja “* nakc'igo'nę'n gan'f'c' drkl'us ~ jau sako' ras'(s')iku'raė'na | itu' ū.gn'i“ jir | paskui ~ | * | + - Ich auch nicht. išsina 7 ké'k'is * t'enais | + Das ist | die * Wahrhei- | + t. | * Sa'ko. | Papier * und | Papierwaren gi * Pap’ irosūs | ~ Düoda | + 100 mg/ | * m2 | + Es ist nicht gesagt, | E aber es ist gesagt, es ist gesagt. * | ma * [...] | kap ~ kur@na~ | [...] | # nu] 1 kitU6m'et | jau eina su arkl'ais * | jaū + jo jam | j6jam ~ p'er ši.ta | p'er 1 raistūs * | jaū ~ tė'k'is geras | Bo“ to'k'is ~ k'el'a s *« būwa | tai sū'ko | ba'lo'n kė'k'on *« un.gr'uvam | kad d e.gali > ~ išli.s'c' | if sp os Jo Zirgai.s * namd'n | kap san'aū. * | mano: * Mam'i te dar pa.sako'- jjo. | kap + san'aū * bū.wo | tai # t'eis'i'bę' = bū.wo | [...] | 7 gina | prie I ūp'ęs * p'éreina | p'rijeina | stėdį bard'nas * k'ė'kis | ragai + | są.ko. 2. Aufl., Bd. | *« d'i.d'el'i | sę'ksk | siko | ant man'ę's X | ~ aš | sako" | + ta.u p'ė.rn'eš- 'u p'er | Si.tu’ ūp'i' * | sa'ko' | # uū'n'ešę" kė'k'an klanai. * und | sa'ko. Er hat es nicht getan. gali b'ev'eik * i3lu's'c’ iš ito" kla'no" | tada jau + kap po’ d#v'iTikto's * va'lando- 's jau | jaū + c'iej gai3 ‘ai * jau u pradeda ~ g'iedė'c'i€ | tada + an'iss jau | Sitiei + v'el'n'ai ar kas * | kuf 7 an'i's ~ prapūolę' | tadū * žmo'gūs | sa'ko" I ~ šla'p'ias I * in’s'ima.ud’e's | + ko'k'o's jau je'gd's beveik X n'ė.turi | + kdlek anas ateina * namūosan | # mamt'it'- ę' vis is pa.sakorjo" * šit'ep | [...] | A a3 tai ~ žinaū | m'enū * | + ac'im'in't- 'e ir’ jū's X | . Lukaitien Gen., Jg. 1923 m. Eintragsregik. strierungen Nr. 673. 2 | mgs iš X Dreimal. | # Ich bin auf der dritten Geburtsstunde | Fa. + In: iSd.ug'i. ir &a ~ Du heiratest. | 100 mg ~ ne ~ | Ma.no. + t'é'vas tai ča *X g'i.nvi.s | 7 0. - Das ist | nicht schön! 'on'ū' [Feiern] * | Nonwich ~ Vietūv'iškai | ~ Kabel gi | [..] # ma ‘su’ ist ein Kind + In: bu.bo.de. 100 KI'#ga | L; ] + “X d'id'ė.s'r'is | bt Ja, das ist es. Es gibt nicht viel + zu | kaufen. dy x Vater ru | Kap söLd' eg'ę' phivikal ” ily i A ~ K'ito'k'i. | ” P'irm'a.u gi bū.pBo. labaj ~ gra.zu.s | labai yid’eln ~ mE 3a S Bt.Bo. | Guten Morgen. Die Stimme ist ein | „k“ mit ~ einem „k“ i. an der ~ Spitze, | das „k“ ist ein # „k“ mit einem „k“ an der Spitze. po “ Ich bin ein | Mädchen, ich bin ein + Mädchen. | ar TE Anis X Der Riese. Ich bin in der « Nähe von su S'iern'ič'kais kū' žaid'ę. = | n'ezino.m | + n’ieker goed X“ weet.no. | - Ich weiß + nicht. | ar ti' san‘ai + kū ti Dare. | kap ~ san'a.u | taj + Das ist t; gut. * e. | va | ugn’iés + pa.d’eda apac’di | + Slagieles werden gepflegt. = X Nach dem gleichen Prinzip. | iš Sch'ilag'ę' Fu ~ labaj gi g'er'i Arzneimittel « | « iš Die Nummern | 1 bis 10 stehen + für die IX einzelnen Lieder. „I’m | + ar Not Alone“. * | ~ Ich weiß nicht, was ich tun gi soll. “ | - Ich habe + es | * gesehen. 10 “ sKa.usmo | 1922: Vanda Petrikienė. Petrikų k. Registrierungsnummer des Eintrags 674. 3 | a.š 7 a.ugau tai laba.i *X sū.y'k'ai | te vai bū. Bo. Ma.no. 1999: Die Kinder des Bösen (Die Kinder des Bösen, dt. übers. ka.m labai = d'i.rpt | tai i kap + ži on | pa.v'iž3'ui * | kap ~ tévas k'xTas'i X ugks'ci | + eina kū.lt'ie | m'iež'us gi kū. IdaBo + sprag’ilais | X rū.gko.m | tai i mé.t'ina + I'ikus bri nūs “ | p'an'i * vajkūs | + pirkta bū.Bo. * « kalt | + Einige lange * | dies ” Kinder v'is'i * un p'@¢o | # ni. Das heißt, die Stimme wird in der rechten Hand gehalten, die andere in der linken. ~ padūoda vaika.m *« | aštuon'i.- em vaiki.m kapo ” padi®da v'ienu' + bl'i'nu' | tai po gabal'ū' ki “ ras'(s")ila.už'i ir «X n'gr | tadū la.uk'a v'ę'1' v'is'i | iša.l'k'i. kap tie ~ pa.ukš'č'- ai | ir r kita 7 | 7 Kitu suvdlge | + ir tr@du | ~ ir k KetCvirtu. | moma + liest. | + liest. 2. Auflage, 1999, S. 100. R. A. S.: Das ganze Leben. 1999: „Ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch“. | itai ~ ju.s Visa * suva.l'g'is't'e | vaikaj dd. - Ja. 2. Auflage, 1999, S. 129f. | + nichts. | + a3 dar išv'i.rs'u X buzd's tad | po'tam jau ~ azsr'ep’ tie | ni tai jau tadū pal'ič.ka + t'ė'vu | vajkd.m + dav’arda ‘da. | und téip már = sei. 2. Aufl., Bd. 1. Aufl., Bd. I, S. 100. Bo'm jau 7 jaun'i.mas jau |» m’é.rgo.s | b'ernai * | kat ir ~ sū.g'k'ai g'i' venom | + labaj bū. "Ja, das ist es. ~ Ri. pksma | v'isė'k'u ~ g'ies'm'ū * a g'iedėjjom | kap ~ įšeis'i per 1 va. kara | tai į vistl.r X | v'isūosa šo'nūosa * jauni.mas | [...] | dar | ~ ré'do’s lnggv’d.u ir geriu | 101 “ g'i'va'na * Zmén'e's | al'e dainū' taj ner > | v'isū.r + ti'ka | kat) kė" k'is ~ g'i.rtas kūr = ažb'l'a.una | tai v v'i.sa | Mažeikienė Marija, gim. 1923 m. Eintragsregik. strierungen Nr. 674. 4 1. Ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst. « Ve th.viskoi | tikrai « | teip ~ kl'@'gam | kap m'ė.s * Ca | kI'@'gam | visi # kalba | mūsu. Die Nummern 1 bis 10 stehen für die Nummern 1 bis 12 für die Nummern 13 bis 15. 7. Aufl., Bd. uk * k'iė.mu. In: k.u.k. o. jau X | ~ ižguda.po. k'iek | prieg ma.n * pometei | ta jau gerv'éc'- uos jau_daug- ’ati.s’a gh.didkai * KlI'& ga | # gudin’i’kuose | gaigal’Uose | vat | = tU4.s’e ke.mUd.s- ’e | [...] | nu kap at'tekéjo. ~ gū.d'e.s | katard's n'end'ri + | irgi mu'stik | katard's X n‘ékalba | [...] | 3.2 ~ aus der Einheit. 'ik'u | ” sana jaū = TA sapt'i’ n’azda.$- um sapt'i' n'eli m'ž'tai = suv'gjo. | vergangenen Monat In: rtl.at. | ja.a mit Para. | [...] | c'a gi visa. ~ ldika p'étrikai | + itas k'iėmas ir r gaspad“- or'ai ~ petrikai | T...] | + v'lenu' turd * | t6k'u va | ~ mažū.t'i. | « meiteli. | v'lenu. Scheiße. = _ma.rgu. 2. Ich weiß nicht, wo ich hin will, ich weiß nicht, wo ich hin will, ich weiß nicht, wo ich hin will, ich weiß nicht, wo ich hin will, ich weiß nicht, wo ich hin will, ich weiß nicht, wo ich hin will. rkt“ | kap pask'ers- 'ū + | tai ~ sa.Bo. | ko.lei vaikai # atvaž'ūos | kū'lei + atv'a.š | tūri > la.uk | ~ kanos * s'ę.d'ės'i | Petrikienė Marija, gim. 1911 m. Petrikų k. Registrierungen von Aufzeichnungen Nr. 674. Literatur „Arumaa P. Litauische mundartliche Texte aus der Wilnae Gegend mit prammatischen Anmerkungen. Dorpat, 1930. Fidukaitiené E. V. Einführung in die Sprachforschung (Hrsg.). V., 1977. T. 28(1). P. 18-23. 102 Garschwa K. Beziehung ir zwischen Akzentuierung und Vokalismus im nordwestlichen Panevėžys-Dialekt J Fragen der Litauischen Areallinguistik (Litauische Sprache. T. 17). V., 1977. P. 76-88. Garschwa K. Wichtigere Merkmale der Phonologie des nordwestlichen Panevėžys II Baltistica, V., 1982. T. 18(1). P. 65-74. Gerullis G. Litauische Sprache Dialektstudien. Leipzig, 1930. Girdenis A. Phonologie. V., 1981. Grinaveckienė E. Einige Merkmale des Verbs im Schwäbischen Dialekt II Untersuchungen über das Verb in baltischen Sprachen (Litauische Sprache. T. 14). V., 1973. S. 221–229. A. Überblick über den Dialekt / Gerven. V., 1989. P. 230-237. Kardelytė J. Der Dialekt von Gervėčiai. V., 1975. Kazlauskas J. 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