Linksniuojamųjų priešdėlio „*pa-“ vedinių kirčiavimas
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1994, S. 18. Die deutsche Sprache und ihre Sprache im 20. Jahrhundert: Einführung in die deutsche Sprache und ihre Sprache im 21. Jahrhundert. Mit dem Präfix po (< *pa) sind historisch zwei Präfixe der heutigen litauischen Sprache -poir -paverbunden. Beide können als Paalomorphe desselben Präfixes *paalo bezeichnet werden: paatitinka. Der schwache, nach-—starke Grad der Realisierung (Mikulėnienė, Žeižienė, 1994). Das zeigt sich an der Aussprache der veränderten Veden. Substantive, sowohl Substantive als auch Adjektive, werden immer im Präfix ausgesprochen und nur nach dem Paradigma der konstanten Aussprache, vgl. podukra (1), popietė (1), požemis (1), posuris, -ė(1). Die Präfix-pa-- Formen haben einen beweglichen Zusatz, vgl. pamergė ė (3P), pagirijs (32), pavakarė (3% by, papilnis, -ė (3P). Es gibt verschiedene Varianten der Wurzelkonjugation, pahorná (2) und pakdlné (1), pobřežná (1) und pobřežná (2). Varianten der Wurzelaussprache, wie pajūris (1), patėvis (1), pastiolé (1), haben in Dialekten oft eine Präpositionsvariante — fest oder beweglich —, vgl. pūjūris (1), patėvis (1), pasuolė (3P): pasuolę. Die Vielzahl der Varianten ermutigt also zur Suche nach Motiven, die die unterschiedliche Entwicklung der Akzentuierung der Substantive mit dem Präfix * bewirkt haben könnten. 82. Um aus * das Präfix pozu finden, musste der Vokal a lang sein. Später könnte es abgekürzt worden sein —*pa-> pa-(Zinkevičius, 1981, S. 186—187). Dann sollte poir zwei chronologisch unterschiedliche Schichten der Vedischen Sprache widerspiegeln, und als älter gilt der Allomorph po-, der in seiner Form dem Präpositionalen po näher steht (Kazlauskas, 1968, S. 54). §3. Auf der anderen Seite scheint eine entgegengesetzte Entwicklung möglich gewesen zu sein: als Ergebnis des Vokalwechsels hat * aus *pd entstehen können (vgl. Fraenkel, 1962, S. 635; Bammesberger, 1992, S. 49 usw.). Letzteres bezeugt das lettische, litauische und preußische Präfix pair, das möglicherweise als Konjunktion pa verwendet wird und in den westlichen litauischen Dialekten erhalten geblieben ist, vgl. : Nur durch die Tür klopfen nach klopfen Slnt; Dass du überall zu viele Taschen hast: Enten für Enten, Hühner für Hühner Jrb; Kakarykū pa kakarykū immer das gleiche Lied Kv; Er ist immer so pa so NdZ (auch Sb, Skr —siehe LKZ IX I; Būga, 1961, S. 132—133). Außerdem ist das Präfix nicht nur für baltische Sprachen charakteristisch —vgl. Slawisch neben dem Präfix po und Lateinisch pė-(pėsitus) neben dem Herrn < *pė-s(1)-no (Fraenkel, 1962, S. 635). Das litauische und preußische nach-(im Lettisch gibt es es nicht) sollte also als neuer * angesehen werden. J. Endzelynas hielt auch das preußische Präfix po (Endzelin, 118
1944, p. 146). 84. Es ist wahrscheinlich, dass diese Allomorphen auch gleichzeitig entstanden sein könnten. Ihr Auftreten wird durch die ungleiche Stellung des Präfixes gegenüber der Silbe bestimmt sein. So wird zum Beispiel die Variabilität der preußischen Präpositionen no/na, po/pa, pro/pra erklärt (Mažiulis, 1981, S. 253—254). Der Widerspruch zwischen *pair und *pd könnte durch die unterschiedliche Akzentstellung der Basiswörter entstanden sein. Als sich die vedische Dialektik entwickelte, befand sich die Wurzel des oxytonen (oder beweglichen) Wortes in einer unprononzierten Position, so dass das Präfix zum starken Morphem *pawerden musste, das später zum Allomorph pd-(podukra < *pa-dukr- -a) wurde. Das unbetonte * konnte kurz (oder verkürzt) sein, und die baritonische Wurzel behielt den vedischen Akzent (pasdulis < *pa-suolis). Auch *pamusste verkürzt werden, weil es aus irgendeinem Grund den Akzent verlor. In allen Fällen gehörten die Ableitungen zum Paradigma der konstanten Aussprache (Mikulėnienė, 1992, p. 12). 85. Wenn das Präfix von einem langen Allomorph abgeleitet wird, scheinen die Bewegungs-Veden chronologisch neuer zu sein, und umgekehrt werden sie archaischer, wenn die Möglichkeit eines kurzen *pdgalos anerkannt wird. Mit anderen Worten, seit der Antike konnten sich in der litauischen Sprache mindestens mehrere Aussprachemuster des Präfixes *pavediniai verwoben haben. Zum Beispiel können Substantive, die aus Wörtern mit baritonischer Aussprache (B) —sdulé, berzs, ranka, bald... — entstanden sind, in den Dialekten auf drei Arten ausgesprochen werden (siehe Diagramm 1): im Stamm (Py), im Präfix (P) oder mit beweglichem Akzent (K). 1 Schema „B 0 Pi P K P, P K' Pasdulis Welt ae podukra? os pabérzis = paberzer péakis 053 paky paranke 37 posparnis pdasparnis pasparne pabalys te sa pakaklijs P; = *pa-& baritonische Wurzel P. = *pa-& oxytonische Wurzel 1 Py = *pé& & baritonische Wurzel (?) P = *pi-& oxitonische Wurzel Vedische Wörter, die von beweglichen Wörtern (O) abgeleitet sind — Auge, Flügel, Hals, Tochter.- .. — unterscheiden sich ebenfalls in der dreifachen Betonung: Sie werden konstant im Präfix po-(P|) oder pa-(P,) ausgesprochen, wodurch sie den beweglichen Akzent (K') erhalten können. 86. Das Alter der Aussprachearten wird durch Hydronyme mit dem Präfix *pabelegt, vgl. : 1 Das einzige lettische Beispiel ist trm. Pöosaga J. Endzelin schien zweifelhaft (Endzelins, 1951, S. 665). ? Die Variante mit dem Präfix pa-(padukra, LKŽ IX 59) ist unverzerrt. 119
Pi —Pašivis Gdz, Strauto int. : Säbel pv. Gj; In: Schwarze Schwäne. : Skdisté iž. Pnmk; Die Eiche. In: plg. Der Schwan. Mlt, Schwan, Schwan; Bd. I. Bd. II. Bd. III. Bd. IV. Bd. VIII. Bd. VIII. Bd. Bamb-ena Smn; In: J.A.S.P., Vol. Ehre adv., Ehre Rdn; P, —Pūdegla Sd, Kiršino int. —plg. Die Strecke Krtv; Krtn — Stroh, Staub; Paupis Dkšt, Teil des Sees Dysnykščio —ūpė, paupis; : K —Pamolys ez. In: PLoS ONE. Lila Skdv, blau; Padubė Pn, Padubės k., Juodos kr. : Dubos k. Pn; Auch der (ehemalige) Pfarrer (Pf. In: Kenia. Uns; P' —Pėažvintė Trgn: Ažvintis ež. Trgn; P' —Pddaubis End, Letauso int. —Dauba, Padaubis; Das ist Pachycephalosaurus. Ds — heiß, kalt; K' —Pašilė Vp, Širvintos kr. —Šilas, pasilé; Pašakijs Zmt, Siesarties int. —plg. Šakė avd., Saka 'Verzweigung des Flusses' u. a. (Vanagas, 1970, S. 218—222; 1981, S. 236—264). §7. Vergleicht man die Ableitungen mit konstanter Aussprache, so zeigt sich, dass nur eine Art (P) direkt mit dem langvokalen *pain Verbindung gebracht werden kann, aber sie ist am wenigsten von Hydronymen begleitet —das einzige unbestreitbare Beispiel ist Pdažvintė, aber auch dieses unterscheidet sich von den anderen durch einen zweisilbigen Stamm. An anderer Stelle wird das Präfix mit dem kurzen (oder verkürzten) *pd sowohl in der ausgesprochenen (Py und P) als auch in der nicht ausgesprochenen (Py) Position rekonstruiert und ist somit ein neueres Phänomen als *panelikytin. 88. Die Motive für die Verschiedenheit der vedischen Aussprache liegen also wahrscheinlich nicht nur in den diachronen Unterschieden zwischen den verschiedenen Schichten, sondern sind vor allem durch areale (bzw. dialektale) Unterschiede zu erklären. Somit ist die Annahme nicht ausgeschlossen, dass neben *pa-(ausgesprochen) auch *pa- (unausgesprochen) stehen konnte, und neben *pd-(ausgesprochen) —*nd-(ausgesprochen), zr. 2. Auflage. 2 Schema *pa-(kirč- .): *pi-(kirč.) = *pa-(nekiré.): *pd-(nekire.) Ein! || IN VAS BE rio), P P (FP, P K (K) Beispiele: Welt (1) pasdulis (1) paakys (3°) podukra (1) pasparnis (1) pabérzis (1) paberi (3°) pdakis (1) Padegla (1) Pagijuis (1) Pašilė (3P) Péazvinté (1) Pasilis (1) Paskdistis (1) Pasakjs (3°) §9. Die Unterschiede in der Größe zeigen sich auch in den in den Dialekt eingeführten Vedischen. Visy-Wörter gibt es zum Beispiel im nordöstlich-semitischen Dünendialekt, plg. : Py —pakėjos (1): kėja (1), pakrūmė (1): busch (1), pakūgė (1): kegel (1), paldvė (1): Idva (1), pasdulé (1) '1. Erde, die Welt; 2. Menschheit': sdulé 120
(1); pakaušis (1): kaušas (1), paklūonis (1): klūonas (1), pamalčiai (1): millai irk by (1) —pajuris (1)s ki (1): jura (1), pasonis (|): šonas (1), pales, palėvis lévas (1): (3) 3 ir kt; K —Flügel (37) * 4“. Nachricht (1); pakunys ia") ‚Skandal- ‘? : Kunas (1); I", —Stieftochter (1), Stiefschwester (1): vgl. Tochter (2), Tochter (3); 1 %, —Schulter (1): Hals (A), Rücken (|): Seite (A); K' —Streifen (3) ‚Streifen‘ Bart (A) "Bart", Stränge (39). kraštas (A), pamiskys (3): der Wald (A), pariugija (39): der Roggen (A) usw. (Vitkauskas, 510. Es scheint, dass Larpusavyje nicht anders ist. System der vedischen Aussprache der südlichen und 1976). östlichen Hochlauten der Wilnaer Sprache (A. Salis-Teilung, westliche und östliche Dzuky). In diesen Hochdeutschen Dialekten gibt es fast keine Substantive, die ständig mit dem Präfix paausgesprochen werden, d.h. Pa und 5 Arten, plg,. : Pi —Arsch (1): Eimer (1); Patella (1), patas (1): Bein (1), panosé (1): Nase (1) usw. (Naktinienė, Paulauskienė, Vitkauskas, 1988) sowie pakdusis (1): kausys (3), pakoja (1): koja (1), panosė (1): nosis (1) und andere (Petrauskas, Vidugiris, I’) —pakalnas (1) "pakalnė- ': Berg (1), pakupelis (1): Küpele (1) (Naktinienė, Paulauskienė, Vilkauskas, 1988); K — Unterge1985); stell 3") 1. Fußende; 2. Platz über die Füße': Fuß (1) (Naktiniene, Paulauskienė, Vitkauskas, 1988) und Papieoys (3"): Wiese (1) (Petrauskas, Vidugiris, 1985, S. 184); I“, —Beide Dialekte (1): Auge (A); Stiefmutter (1), Stieftochter (1); Pésunis (1): ohne (3); Kins pakallé (3M): Hals (1), pakelė (39): Halsband (A), pakranlys (31) Ges krantas (A) u. a. (Naktiniene, Paulauskienė, Vilkauskas, 1988) sowie pabarzdé (3"): Bart (A), pasvirnygs (31): Scheune (1), Gugurklis (32) T: Gurklijs (3) u. a. (Petrauskas, Vidugiris, 1985). Die I’-Typ-Spur pakalnas zeigt, dass die Muster der Vorsatzaussprache in diesen Dialekten wahrscheinlich aus morpho(- fo)nologiniy Gründen verschwunden sind —nach dem Wechsel des vedischen Stammbaums und des Ausspracheparadigmas (Stundžia, 1981, S. 60), vgl. pakalnė (1), pakalnė (2), pakalnė (37) und pakalnis (1), pakalnis (2), pakalinijs (3°) (siehe LKZ IX 146—147; LKA I 178—179). All. Im Laufe der Zeit konnte sich im Dialekt auch die Aussprache einiger Grundworte der Soldaten ändern (Standžia, 1984, S. 86—90). Daher zum Beispiel der Ableitung pakdusis (1) LD I Aussprache des Basiswortes siehe $13. | Šidia Variante pažanniai (1) (Vilkauskas, 1976, S. 252). "Die erste Variante —Paket (1) (Vilkauskas, 1976, S. 235). © Die zweite Variante —pakrdanizs (1) (Naktimene, Paulauskienė, Vitkauskas, 1988, p. 239). “ Die erste Variante ist der „Pagurklis“ (1) (Petrauskas, Vidugiris, 1985, S. ISI).
Synchron mit mehreren unterschiedlisu chen Betonungsformen verbunden: kdušas kaušas kausgs zr. (1), (3), (3), §9—10. i §12. Ein Großteil der Grundwöju rter und der vedischen Aussprache ist in diesen alten Schriften zu finden.] Zum Beispiel, neben M. Viele Substantive, die die Wurzel des feststehenden Grundwortes Bariton behalten haben (P1) — pafdulis (pafdulo, pafūulo, pa[dul i, pafduliie), pakdlnes (wie Aufhängungen), Hügel (unterhalb) ® , pakdiis (Skardžius, 1935, p. 80—81, 109), — Erkannte ir Präpositionsvariante (PDF-Dat- — ei) (PDF-Datei). j $13. Mehr als zwanzig P; Arten von Vedischsu en Gliedmaßen -ė ((i)ié-kamieniy) ar. ba -is ((i)id-Stämme) vorgelegt F. Das Kurländische 1883), Wörterbuch (Kurschat, plg. pabalkė (:. balis), padomė (: dūmai), pajūrės (: jūros, jūrios), pakinkės (r kinka), pakūgė (: kegis), pakūlfė (: kūlpė, kūlfis), palowė (: ldwa); pajūrio (: jūros, jūrės), pakdupis (: kdupas), pakrel lis krė/ las), (: pakrūmis bušas), pamūiris (: mūras), Papėlkiai (: pėlkė), pal dulis (: (: I 100 mg/ 250 mg/ 500 mg/ 100 ml (: [iéna] 9, Brücke (Brücke). Der hintere untersc- (: heidet sich durch das untere Bein). į Der Berg jų ist ein Teil der (: Bergkette der (: Alpen (Alpengruppe) und des Alpenvorlandes. (/"tégas- ", (: patéwis tėwas), Zeichen, aber iš F. Die Formen der — schriftlichen Kurländischen vns. (dgs.) Nenner und Einheitsnummer (dgs.) Der — Vorname bleibt ein vager nė AkzentParadigma des Grundwortes. Alte Schriften bezeugen zumindest einige der ehemaligen jų Baritonen, wie der — Berg (siehe Abschnitt 4.4) 8 [tégas ([tégu, st'ogais], tėwas (Tėwai, Tėwū, T'ėwams, T'ėwus) (Buch, 1961, p. 14; Handtasche, 1964, p. 211—237; Zinkevičius, 1975, p. 17—18). 3 814. F. Kuršaitis schrieb ein ir anderes Substantiv, P9 diakritisches Yamas im Präfix, Stiefmutter mėtė, -efs; — Siehe auch (: plg. weiblich, -6s) 19, pdodé (: Haut, ida) ". | Die Aussprache des Präfixes su ist wahrscheinlich mit dem beweglichen Akzent des Basiswortes verbunden: ja F. Im Kurischen Wörterbuch werden einige Ableitungen von Nomen mit beweglichem Geschlecht, iš die eine zirkumflexive ar kurze Wurzel haben, ausgesprochen, z.B. Plüsch, -iū pūnas), (: Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū (: pūnas), Plüsch, -iū (: pūnas), Plüsch, -iū pūnas), (: Plüsch, -iū pūnas), "*, Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), Plüsch, -iū pūnas), paaulis au/'is, -iés) pa/ parnis (: /"pafnas), und die vom Autor nicht gekürzten = *Bärtchen (: Bart, -68), Strickjac- (: ke Waden, -68), Halbgott (: Diéwas) 13. Tad M. Die Präfixvariante pdfaulis in vielen Schriften könnte mit dem Substantiv des su beweglichen Paradigmas in Verbindung gebracht werden [aute (Skardzius, 9 8 M. In: Bergische Landeszei- — tung, Bd. Berge (Kulnai, Berge, Berge, Berge, katnop, kūtnop) (Skardžius, 1935, p. 30, 132). 9 F. Im kurländischen Wörterbuch wird das Präpositionszeichen über dem zweiten Vokalpunkt ie geschrieben — - Ja, das stimmt. ; M. Daukša schlug ständig — mdte (Minze, Frau, Fraue[p, Frauen, mėoterų, mdterump, mdterimus, Frauen Skardžius, 1935, p. 127). 11 7 5 Beide Varianten des Basiswortes sind im Wörterbuch nicht verwendet. 12 Salia ist in der Form paau/ iai, -iū vorhanden. (= * 100 mg/ Tag). 13 Plg. Strumpfhose, Halbgott (LKZ IX 18,48). 122
Die Innovation des nos paribio Dialekts, Pig saulė (3) (Petrauskas, Vidugiris, 1985, S. 229), la. Ta-Mim. Sattel (mündliche Information von D. Markusas und A. Sarkanis) **, sowie vor der Sonne (Mažiulis, 1981, S. 14). 815. Andere Ableitungen derselben Wurzel von F. Kuršaitis werden nach dem Paradigma der beweglichen Aussprache (K') ausgesprochen, zum Beispiel padirwe (5 dire, -6s) 13, pakakle (: kiklas), pakelé (: kélias), pakifké (: kifka, -6s) 1°, pakrem/lė ( krem/lė, -ės), palazdés, -džiū (: lazda, -08), papilwe (: pitwas), paragé (: ragas), pal tale (: /tūlas), pawarde (: ‘wardas), Ypazalté (: Zal te, -és); pabalis (: bala, -6s) 18, pabulis (: bulis, -ies), pakaklis (: kūklas), pakelijs (: kėlias), pakiemįs (: kiemas), pakraftys (: kraftas), paligys (: liga, -6s), patworys tworad, -0s). (: 816. Substantive, die aus Circumfleksinés oder Kurzwurzel-Baritonen hergestellt wurden, weisen ebenfalls einen beweglichen Akzent (K) auf, z.B. padalgė (: dalgis), pafpwentės, -ežiū (: Bwenté, -ės), pawartė, -ės (: warftai) “*, pagiris (: girė, -és; giria, -i0s) 29, palapys (: lapas), pamarys (: mdrés, -riu;. marios, -riū), paupys (: ūpė, -€s). Somit konnte der bewegliche Strich auf alle circumflexen und kurzen Wurzeln verallgemeinert werden, unabhängig vom Akzentparadigma ihres Basiswortes (vgl. Otrebski, 1965, S.20). 817. Manifestationen einer solchen Verallgemeinerung wurden bereits in den Schriften von K. Donelaitis beobachtet, vgl. pagiris (P'agirri, pa(g)ir'yj, pagir'eis) und patworis (Patwor'- ij) (Buch, 1961, S. 36; Kabelka, 1964, S. 157, 171). 818. Zunächst mussten die vedischen Wörter, die aus Wörtern mit beweglicher Aussprache gemacht wurden, durch das bewegliche Paradigma unterschieden werden. Das beweist auch das einzige solche Beispiel in den Schriften von M. Daukša pakampė (pūkampe, pakampes, pakampemis, pakampé[- n]) (Skardzius, 1935, S. 109). Der anonyme Katechismus von 1605 schreibt paZemé ’pozemis’ mit zwei Dialekten —pa3éme[- ni (Zinkevičius, 1975, S. 42). Wenn zwei Silbenstriche kein Korrekturfehler sind (vgl. Girdenis, 1984), dann ist ein solcher dgs. Die Aussprache des Ilativs unterstützt die Hypothese, dass der Präfixableitung zuerst die Aussprache des nichtpräfixierten Wortes übernehmen musste. Zum Beispiel, nuopelnas, -ai, entstand nach P. Skardžiaus Meinung aus *nuopelnas, -ai t (wie pelnas, -at), vgl. M. Daukšos nūpelnėp, nūpėlną, nūpelndi, nipeini, nūpelnūmp, nipelndmus, nūpelnimus, nipelnis, nūpelndis (Skardžius, 1935, 14 Diese Variante ist in älteren Quellen nicht erwähnt (siehe Mūlenbacha, 1927—1929, S. TT2—773; ®opTynaTos, 1993, S. 206), ist aber nicht neu. 15, 1935 (= Die Welt der Gegenwart, Band 2, Heft 1, S. 1935, Bd. 85 LKZ (V 884) enthält nur Kiska (2). Im Wörterbuch von F. Kuršaitis gibt es auch paža/tis, -ies (: ža/tis, -ies). 18 Vgl. Bulle (2) und Bulle (4), zr. LKZ (I 579–580). Die Form des vedischen Nomens ist im Wörterbuch von F. Kuršaitis nicht gekürzt. 20 Das Wörterbuch enthält auch den Wald, -16s (Kuschat, 1883, S. 124). 123
p. 45) žr Der Akzent, der in der vedischen Wurzel vorhanden war – dies wird auch im Katechismus der Substantive von 1605 gezeigt. kilinininkai —paldyku "leichen- ", priepuolu "angriffen" (Zinkevičius, 1975, S. 35), —könnte später in das Präfix verlegt worden sein (vgl. palaikai (32): palaikus, priepuolis (1). Die starke Position des vedischen Präfixes wurde also nicht sofort gebildet. 619. Es gibt keine Daten, die eine solche Aussprache der Präpositions-Vedikale bezeugen, — außer F. Kuršaitis paddngés, -iū (Kurschat, 1883, S. 283), aber dann müsste man anerkennen, dass es ein Paradigma des akuten und beweglichen Akzents des Grundwortes gab, mit dem die frühere baritonische, s. padingés, -iū < “ dangūs, -aūs: dangų < * dang-us, -aus (vgl. Klimavičius, 1970, S. 192— 193747. Die doppelte Aussprache dieses Grundsubstantivs zeigen auch alte Schriften, z.B. M. Daukšos dągūs (degdus, daguia, deguié, dagus (n. pl.), dagų, degimus, dągu Jė, dagujJė, degufid) und dągus (dóagaus, degaus, dgguic, dagun) (Skardzius, 1935, S. 123—124), sowie die Formen des anonymen Katechismus von 1605 dungdus, Dungaūs, Dungaūs, dungidm, dungiy, dungin, dungifd, Dunguo fd, Dunguo- [nu und Dūnguy (lok. sg.), dingun (Zinkevičius, 1975, S. 25). Andere Nomen, die von Wörtern mit einer festen Wurzel oder einem mehrsilbigen Stamm abgeleitet sind, IF. Kurzweilische Wörter werden mit einem beweglichen Akzent (K') ausgesprochen: pagalwe (: galwa, -6s), pagerkle (: kehle, -ės); pawakarys (: wikaras), pawandenygs (: wandi, -ens). 520. Mehrere mögliche Hypothesen bezüglich der Herkunft des Grundwortes himnus und seines Ausspracheparadigmas übersetzen. Nach F. Kuršaitis kann man in diesem und in einigen weiteren Pr-Typ-Wurzel-Kirtschavirn-Ableitungen bereits die akute Metatonie erkennen, z.B. dangūs, -iū (: dangūs, -aūs) und Pakir/"niai (: Kirf na, -6s), palidukis (: liaūkos, -u), pavėrf mis (; Merf" me, is J, paunlnis (: wilnas, -iės). Außer ihnen führt K. Buga (1959, S. 406-407, 412-413) als Phänomen des Wechsels der Launen noch pakdrmpėmas (: Winkel), pakrantė (: Kranlas), pakridusé (: Birūsius) an; 100 mg/m2 (: (Hrsg.): Das Schiff, (: das Schiff. 521. Der Zirkumflex des Grundwortes dieser Veden bezieht sich gewöhnlich auf die synchrone Aussprache von Yamas – die am weitesten verbreitete oder erhaltene Aussprache (wie im Falle von 819, dem Himmel). Es gibt aber auch eine andere Aussprache: zum Beispiel war die Wurzel werf me, -ės, die von F. Kuršaitis aufgeschrieben wurde, wahrscheinlich tvirtagalė (vgl. Kurschat, 1876, S. 186), und in den Schriften von M. Daukša war sie tvirtapradė, vgl. werfmé (werfmčės, wérfme, Mit zweisilbigen Substantiven verbindet P. Skardžius die endgültigen abgeleiteten Wörter nur aus der Sicht der Aussprache und betont, dass "obwohl mit ihrem zweiten Teil viele [...] als einzelne Substantive ohne Präfixe verwendet werden können [..], ihr Himmel mit dem Präfix zuvor nicht vesting ist. aus den entsprechenden Präpositionsverben“ (Skardžius, 1948, S. 454). *2 |. Skardžius schien die stark anfängliche Wurzelpräposition ein neues Phänomen der Dialekte zu sein (Skardžius, 1985, S. 125). 124
wer[meié, wer[miū], und könnte sogar eine feste Schreibung gehabt haben —wér[mes (g. sg.) (Skardžius, S. 106). Neben den üblicheren Grundformen der beweglichen Aussprache von Substantiven kampas (4), krantas (4), liauka (4) oder tūba (4) sind die in den Dialekten ständig ausgesprochenen Varianten kdmpa (1) (LKZ V 179), kdmpas (1) oder sogar kūmpė (1) (LKA I 101,103), krdnta (1) (LKZ V 424—425), liduka (1) (Karaliūnas, 1968, S. 69) 23, tūbas (1) (Būga, 1959, S.413) 24 zu erwähnen. Auch der Ratssaal (2) ist nur mit der Dunkelheit (4) zu vergleichen; dunkel, -1 (4) (Vitkauskas, 1976, S. 249, 545), und patdmsé (1), patamsis (1) —mit tdmsé (1), tamsa (1) oder tdmsis (1); dunkel, —i (1,3) (Naktiniené, Paulauskienė, Vitkauskas, 1988, S. 251, 395). 822. Die Archaizität der vedischen Wurzel akita ist unbestreitbar – P; Substantive wie pakrimé/pakrimis, palévé/paldvis sind im gesamten litauischen Sprachgebiet verzeichnet (LKA III 36—37, Karte Nr. 32). Die in Dialekten existierenden oder in alten Schriften erhaltenen starken Varianten lassen vorsichtig vermuten, dass viele P; Typ akute Wurzel Ableitungen können eine ältere Aussprache erhalten haben. Und das ist wahrscheinlich, weil für den substantivischen Stamm des Werkworts keine akute Änderung der Präpositionen charakteristisch ist (Mikulėnienė, 1989, Nachdem das Akzentparadigma des Basisworts geändert wurde, spiegelt der Ableitungssatz eine archaischere Betonung wider. So ist beispielsweise der östliche Hochdeutsche ingärkel wahrscheinlich nicht mit gerklė (4): gerklę und nicht mit gerklė (3): gėrklę (3) verwandt —aussprachetechnisch ist ihm die Variante * gerkl-a (> gėrkla, -os) näher, vgl. la. iėdzerklis (Būga, 1959, S. 413). 823. Die Beziehung zwischen den möglichen Basisformen und ihren Ableitungen kann wie folgt ausgedrückt werden: Kegel (1): Winkel (1) = Kegel (37): Winkel (4). Die litauischen Substantive pasparnė ė (3P), pasparnys (30): sparnas (4) sind mit la verwandt. pasparne: la. Sparns (Buga, 1959, S. 407). Die Rekonstruktion des La. pasparne = Lüge. *paspdrné als Grundwort würde * spdrn-a —wie trm — erlauben. kampa, mdisa, šėrna (Skardžius, 1968, S. 21), vgl. lie. Spirituosen (Fraenkel, 1965, S. 861). 824. Mit der zirkumfleksiblen Wurzelbezeichnung von F. Kuršaitis werden paranikė (: ranka, -os), palaūkis (: laūkas), pakelnis (: kulnas, -iės) sowie einige Formen mit zirkumfleksibler Präpositionsänderung dargestellt, —pabufnis (: burna, -6s), pakalnė (: kalnas). Die Substantive pakalnė und pakdlnis (siehe $13) interpretiert F. Kuršaitis unterschiedlich: pakalnė —'die Niederung, die Gegend am kurishen Haff und den Memelmündungen'; pakdlnis —’ein Anberg, der Fuss eines Berges’ (Kurschat, 1883, p. 287). Da beide aus unterschiedlichen Dialekten geschrieben werden konnten, konnte es auch in der Aussprache des Basiswortes zu Unterschieden kommen, vgl. 23 LKŽ (VII 392), wo nur die Drüse angegeben ist (4). Der Übergang der Substantive von einem Akzentparadigma zum anderen findet auch heute noch statt (vgl. Stundžia, 1984). Im Substantivstamm kann es zidpla: žioplas (= kudiša: kvaišo) sein und erfüllt die Funktion der Bedeutungsbezeichnung (Ikonizität). 125
pakdlné (1): kalnas, -ai (siehe Abschnitt 4.4) 2 išnašą) = pakalnė: kalnas, -ai ?*. §25. Dann K. Bögen (1959, p. 407) Die vorliegend- (: en palove: lova), (: pasėstė sdstas), (: pakėjė kéja) sind als analoge, ar auf andere Weise entstandene Dialektbezeichnungen zu interpretieren. ( a $26. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Substantive, die sich durch zirkumfleksive Metatonie unterscheiden, spätere Reproduktionen sind, wie z. B. mobile iš Paradigmen (K')-Derivate, die durch den Querschnitts-Schiebemitį telwert entstanden sein könnten Die Silbe von Zod, plg. M. Daukšos Gottloser, -ė (bösewiui, bösewi, bösewiéi, bösewičii, bösewes, bösewiamus, bösewidmus, bösewius) ir böse, (bösewi, bösewių, bösewiamus) (Skardžius, 1935, p. 131). Analog iš *beplaukis, -ė: bėplaukį, -ę wenn man beplaūkis, -ė, führt, sollte man die Präposition der Vedischen Wurzel ändern, z.B. 4 bediévis: bedievijs, bėdievį = beplaūkis: * beplaukis, bėplaukį. 4 Somit ist hier diachron die automatische ne Veränderung der Präpositionen eines Morphems zu erkennen, die o Verlagerung der Silbe, die für den gesamten Werkwortstamm charakteristisch ist. { - Ich weiß nicht. — { - Ich weiß nicht. Ji ir wird den Zirkumflex in der vedischen Wurzel hervorrufen: { *beplauk-} — { beplaūk-). ir §27. Auf ähnliche Weise scheint der Hügel ir pakaln-e (* entstanden zu sein > “pakdin-¢ > pakalné). O K. Beispiele für schriftliche Aufgaben (zr. §25) zeigen, dass solche Veränderungen nur in Oxytocin-, aber in Baritonin-Wne urzel-Derivaten auftreten ir konnten. A In Bezug auf die Arbeitsweise Änderung des Typs (:kdja) (ist) *pakaje) ist eng verwandt mit kubilius kūbilas) Wandel, obwohl (: das Auftreten der Zirkumfleksiblen Wandel selbst in der Regel auf der entgegengesetzten Richtung der Strichverschiebung basiert (Bd. Stang, 1966, p. 145; Stundžia, 1981, p. 63—65). i 828. M. Viele Varianten von fremdmutter (Jwetimmēteri, Jwetimdterei, Jwetimméterius) ir fremdmutter (Jwetimmotéris) (Schlachtkörper, 1935, p. 130) deutet darauf hin, dass zu dieser Zeit die su vedische Metatonie Aussprache noch nicht fest etabliert war. Somit konnte sich die Strichverschiebung noch in ir Präpositionsderivates vollziehen. Funktionell ji vollständig übereinstimsu mend mit der Verlagerung į des Wurzelstücks während der Entstehung des Wurzelstücks der abgeleiteten Wurzelstücke (Bd. Coccrop, 1977, p. 625; Girdenis, 1972, p. 66 Ta-Tä. ). Es ist daher ir ähnlich datiert. t Dass die zirkumflektive Metatonie in Substantiven ein neues Phänomen ist, zeigen die — Dialektfakten: į ir iš Die in der Literatur verwendete Bezeichnung „Sprache“ bezieht sich nicht auf die Sprache der Bevölkerung. (LKA I 179). Im Allgemeinen ist die zirkumfleksive Veränderung der Präpositionen stärker in den westlichen hochdeutschen ir Dialekten (Lyberis, 1972, p. 43 Ta-Tä. ). O Die ir Ost-Süd-Hochländer sprechen die Vedischen oft als sie können be sein, sie haben — ein archaischeres System der Vedischen Aussprache beibehalten. 1 829. Manchmal cirkumfleksinée Metatonie ist nur mit der ne morphologischsu en Position des Präfixes verbunden (bzw. Stamm-Englisch) Veränderuir ng, sondern durch den iš | Übergang von einem Teil der į Sprache zu einem anderen (Brugmann, 1906, p. 112—113; Viertel. 1958, p. 34; Skardžius, 1943, p. 456). ) 830. In den geschriebenen alten Schriften wurde kein Präfix nachgefunden (< *pa-) Derivate. Mehrere Substantive geschrieben F. Im Wörterbuch der Kurpfalz (Podūkra, Pépietis, | O PEN 26 jų Die Bedeutungsunterschiede dieser Veden in einem Dialekt siehe weiter unten. (Beschwerde, 1981, p. 61). 126
