Dėl priedzūkio ir jo ribų
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Kazimieras Jaunius hat in der Studie "Lietuvių kalbos priegaidés" (1899), später — in der posthum veröffentlichten — "Lietuvių kalbos gramatikoje" (1911—1916) zum ersten Mal die wichtigsten litauischen Dialekte aufgeführt und neben den anderen (westlichen und östlichen) Hochdeutschen auch die mitteldeutschen Dialekte unterschieden! Antanas Salys war der erste, der die wichtigsten Merkmale und Unterschiede zwischen dem westlichen und dem östlichen Hochdeutschen erläuterte. Von den ersten unterscheiden sich die Mittelhochdeutschen durch die Verhärtung des Konsonanten I vor € (und e, ei), von den zweiten durch die Beibehaltung der Vokale ą, ę (auch -a, -e < *-an, *-én) und der Doppelbuchstaben am, an, em, en (wie die Westhochdeutschen). A. Salys hat auch das Gebiet dieses Ortsteils ziemlich genau angegeben? (Rippen). In seinem Kurs über die litauische Dialektologie, der an der Vytautas-Mažas-- Universität gelehrt wurde, fügte er hinzu: "Wie anderswo gibt es auch an den Grenzen der mitteleuropäischen Hochlandsprachen solche Stellen, wo benachbarte Eigenheiten durchbrechen, die als sporadisch bezeichnet werden"- *. Diese Beobachtung illustrierte A. Salys mit einem, aber wahrscheinlich charakteristischsten Beispiel — der südlichen Ecke des erwähnten Hochlandgebietes. Die südliche Ecke des mittleren Hochlandes, die einige gemeinsame Merkmale mit den Dschuken aufweist, nannte A. Salys den Vor-Dschuken. Dieser Begriff wird auch heute noch häufig in den Werken litauischer Linguisten verwendet, aber sein Inhalt wird nicht von allen gleich verstanden. Beispielsweise wird der Begriff „Dschukisch“ so interpretiert: „Dialekt der südlichen Mittelhochschwäbischen Sprache, der Merkmale des Dschukischen Dialekts aufweist“*; "das Gebiet der westlichen und mittleren Hochlatiner Dialekte, die mit den Dschukischen verbunden sind"®; "K. Jauniaus —A. In der Unterteilung der litauischen Dialekte wird der Teil des mittelhochdeutschen Dialekts, der in einigen Eigenschaften den Dschuken nahe steht, aber selbst keine Dschuken spricht (zwischen Alytus, Balbieriškis, Jieznas, Užuguostis, Butrimoniy) als „Priešdūkis“® bezeichnet. Manchmal wird diesem Begriff auch eine unbestimmte geographische Bedeutung zugeschrieben – die Randgebiete der benachbarten Hochländer, die Verbindung mit dem Gebiet des Dschukischen Dialekts oder ähnliches. 1995: Der junge Sprachwissenschaftler. V., 1970. S. 66–68, 165. 2 Bde. In: Archivum Philologicum. K., 1933. Nr. 4. S. 28–29 und eine Landkarte; In: A. A. Schriftenreihe. Rom. 1992. Band 4 (Litauische Dialekte). S. 109–114 und die Karte. In: 3Salys A. Raštai. S. 4. S. 113. Wörterbuch der deutschen Sprache (2. Auflage). V., 1972. S. 607. Im Wesentlichen blieb diese Interpretation auch in der III. Ausgabe dieses Wörterbuchs (V., 1993, S. 598) bestehen, vgl.: "Sprache der südlichen Mittelhochdeutschen, die die für die Dschukien charakteristischen Sprachmerkmale aufweisen". 5 Wörterbuch der litauischen Sprache. V., 1976. S. 10. S. 631. 18) Gaivenis K,Keinys S. Wörterbuch der Sprachkunde. K., 1990. P. 84
A. Salys nannte, wie bereits erwähnt, den südlichen Teil der mittleren Höhenlandschaft als Vordżuki, „wo sich nur einige dialektale Merkmale der Dschuken*“ ausdrücken. Welches Gebiet hat er dem Dschukischen zugewiesen und welche Merkmale der Dschukischen, die sich in diesem Gebiet "ausgeprägt haben", hat er für die wichtigsten gehalten? Im Kurs der litauischen Dialektologie, den A. Salis an der Vytautas-Magnatus-Universität gelehrt hat, werden die folgenden wichtigeren Wohnorte des Priedzūkijos-Gebietes genannt: Balbičriškis, Jieznas, Prienai, Punia, und im späteren Artikel "Die Dialekte der litauischen Sprache" — noch Birštonas, Darsūniškis- “. Von den Merkmalen, die die Sprachgebrauche des erwähnten Gebietes mit denen der Dschuken verbinden, wies A. Salys vor allem auf die Umwandlung der Vokale g, ę in u:, i: hin. Dieser Wandel ist allerdings nicht überall gleichmäßig. Zum Beispiel sagt man in Jieznė grūštas ‘grait’, aber izgr's-$k ‘isgrezk(i)’, zwischen Alytaus und Balbiériskio —grūštas, gru-77-t'ie ‘grazyti’, su-s"s ‘Zasis’, man sagt auch Ki-s'tlie ‘kesti’, ku-s'n'i-s "kasnis" neben kd-s't'(ie) ‘graben’, ka: ‘ka’, ta: ‘ta’. "Es ist hier ziemlich häufig zu hören, dass man sagt: fi st(ie), stki's, suki., mani, tavi-~ testi, sūkės, sūkė, mang, lav (mangs, manė, tavęs, tavė)"“,und anstelle von te, tenai(s) noch vielerorts ti, t'i-nai(s). In verschiedenen Wortpositionen wurde der ¢, ę Umwandlungs-u-, 7 und anderer Isofon durch spätere Untersuchungen der erwähnten mittelhochdeutschen und benachbarten Schnecken deutlich präzisiert: hauptsächlich in den sechziger Jahren wurden Daten für den "Atlas der litauischen Sprache", dialektologische Expeditionen der letzten Jahre, sowie die Beschreibung einer anderen Schnecke in Diplomarbeiten*! aufgezeichnet. Die Fälle der Umwandlung der Vokale ą, ¢ in u'/u, i'/i treten in einer viel größeren südlichen Ecke des mittleren Hochlandgebietes auf, als A.Salys (nur ungefähr) angegeben hat. Dieser Winkel lässt sich nach der Intensität des Kippens in drei Bereiche (Zonen) unterteilen. 1. In verschiedenen Positionen des Wortes werden ą, ¢ in der Umgebung von Gegužinė, Kaugoniai, Palomenė, Paparčiai am linken Ufer der Neris, die auf der einen Seite (südöstlich) an die westlichen Dschuken, auf der anderen Seite (nordöstlich) an die östlichen Hochlauter grenzen, regelmäßig u-, £* (in der nicht ausgesprochenen Position —wu, 1) übersetzt, siehe Abbildung 1. In dieser Umgebung wird es ausgesprochen: t: žalas/tižolas eglė", gri-stas 'graztas', kus'n'ėlis 'kasnelis', žusū' 'Zasy', š'vks't! "švesti", grtižimas'schneiden', anu' 'ana', ta: 'ta', baltu 'weiß', kdr'v'i 'Kuh', da ris 'tun', da-r'i 'tun'. Am häufigsten wird dies auch am rechten Ufer der Neris in Padaigy, in der Umgebung von Ūpninkai, ausgesprochen, obwohl hier auch d-Zulas||1i-Zulas ąžuolas", žashs “gansis ||žūrs'lis ‘zasys’, ka-||ki-‘ka’, K'.ta||K. Sind wir es? " Vgl. den in diesem Band von „Lietuvių kalbotyros klausimy“ veröffentlichten Brief von A. Salis vom 11. März 1972 an W.R.Schmalstieg. 8 Bände. In: Salys A. Raštai. S. 4. S. 113, 303. 9.5'a1 ys A. Widgets. S. 4. S. 304. i 10 Studenten der Pädagogischen Universität Vilnius, dialektologische Expedition 1991 in der Umgebung von Žasliai (Leiterin: Dr. D.Mikulėnienė- ), dialektologische Expedition des Instituts für Litauische Sprache 1992 in der Umgebung von Balbieriškis (Teilnehmer: E.Grinaveckienė, L.Grumadienė, D.Mikulėnienė, K.Morkūnas, V.Pranskūnaitė, A.Vidugiris). Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Bd. In: D.R.I. (engl.) Universität Wien, 1980, S. 300. In: D.R.I. (engl.) Universität Wien. Rechts von ihm am Neris-Ufer, in der Umgebung von Čiobiškis, Gėlvonų, die A. Salys weiter südlich gehenden Vokalen zugeordnet hat 85
2. Ungefähr ab Naujųjų Kietaviškių (Kaiserslautern) į g, ¢ désninge Umwandlung uw’, 4 die isofonissu che Grenze ky fällt mit der westlichen dzj-Grenze zusammen (anstelle von č, dZ ir t, d vor 4, y, į, ie Tarmium c, dz Isofon). Von diesem; Isophon į westlich im schmalen mittleren Hochland (siehe Abschnitt 4.4) 1 (siehe Abbildung 1) — Pakertis kesė (Kaišiadorių r.), Gripiškės, Užuguostis (Prienų r.), Mefgiskés (Rheinland-Pfalz) Butriménys, Kriauniai, Punia, Žagariai (Altenkirchen) — uu“ 1 anstelle des Akzents. tų ir Die ¢, ę Aussprache der nicht ausgesprochenen Wörter im Stamm ist unregelmäßig, aber recht häufig. na, z. B. d'žuolas, ki's'n'is/ku-s''i-s 'Spät', si-spara/su-spara *sąspara? Brust, ri-slas ‚rastas- ‘, tū*so ‚taso‘, Zi's'i-s 'Zasys', u'žuolė" lis, Zuolin'is u gru-§t'e-lis, ru-s'U'élis, ustu-s'itas ‚uztasytas- ‘, Zu-s'@le-s; ¢'i-sta ‘gesta’, grii-. Za ‚Griechenland‘, n'el!i-s „nekes“, s'W'i-sta „skesta- “, gr'iFimas 'grezimas' ir d*žuolas kd-s'n'is/ka-s'n'i-s, kars't! ‘kasti’, gra-stas, ra-stas, $a-la, ‘Sala’, 2d-s'is, dra sumas „Dra*sūs“ „Dra*us“, br'é sta 'bresta', g'é-sta, gr'é: a, sk'é-sta gr'e:žimas. Am Ende des Wortes (mit Ausnahme der Einzahl-Plural-Nominativformen der männlichen Teilnehmer der ir Vergangenheit) werden hier meist beibehalten, z.B., and“ €*, ‚ana‘, ta“ ‘ta’, eins: kafta: ‚einmal‘, weiß, alt: „die weiße Wand“; kū“t'e* ‚kate‘, p'£*la" ‚Haut‘. | 3. Noch weiter į westlich der oben genannten Orte (zr. 1 (siehe Abbildung 1) - Darsūniškis, Kaigiadérys, Kalviai, Krdonis, Žiežmariai (Kaišiadorių r.), Bal biėriškis, Birštonas, Jičznas, Nemajūnai, Prienai (Prienų r.), Ūdrija (Alytals r.) — Anstelle von ą, ¢ Wurzel wu-, kommt sehr selten vor, ir z.B. su'spard “sösspara' (Sößling), gr'sZa ‚grezia‘, gr'i- #imas „grezimas“ ( Birstonas, Darsūniškis, Kalviai, Krūonis, Žiežmariai), sū'spara||sa"spara, gr'i-š't! ‚greiti‘, gr'i-Za (Prienai), grt, Klein "zu ertragen" (Nicht mehr erhältlich). Die häufigsten sind: d:Zuolas, kd-s'n'is/ka-s'n'i-s, kd-s't! Sd*spara/sa"spara, gra-stas, rastas, Sala, Za-shs, br'é-sta, s'k'é: sta, gr'é:Za, gr'e-3't, st! Ke Das ist es nicht. In diesem Abschnitt wird i"/i meistens ę regelmäßig. Nur am Ende bestimmter Wortformen. Iš jų Vor allem die männlichen Singular-Plural-Nominativformen der Vergangenheitskarten, z.B. D'ijd-ji-s/b'ijd-jis ir ‚bijojegs- ‘, glir'd'é jis /-is „girdéjes- “, ma-t%-s/-is „mates“, Aižgūlas/ -ws „isgulgs- “, b'ijé-ji' /-i ‚bijoje‘, glir'dé-ji /-i ‚girdéje’, mat: /-i ‚mate‘, ziZguln-/-u „iSgule“. Nur am äußersten westlichen Rand dieses Abschnitts kommen die Formen der erwähnten Teilnehmer doppelt ausgesprochen vor, z.B. b'lijd"ji", aber häufiger buve's, jd-je* (Kroatisch), jé-jis, b'ijé-ji, bun'i, ke-tn ‘kéle’ greta di-r'es, (pa)ma-t'es, steigt (Ziezmariai), uzdug'is, uZdugiir (scheinbar seltener) uzdug'e*8, uzdug'e: (Balbičriškis), gūm'i“s, tur'é-jirs, j6-5i, p'ripra-tigreta seltenerer n'ebleigle:s ‘unbeendete- ’, apv'ef't'e-s (Udrija). k, Mittelhochland (siehe Abschnitt 4.4) Die in Fußnote 2 jo erwähntiš en Werke), in der Tat sowohl in der Aussprache der en Doppelbuchstaben am, an, em, (übersetzt um, un, im, in), sowie andere Vokalmerkmale (z.B. durch Reduzierung der Vokale am Wortende) mit den su östlichen Hochlauten der benachbarten Pabaisko, Sirvintų Umgebung übereinstimmen, vgl. Möhre K. Phonetik des östlichen Hochlanddialekts // Fragen der Litauischen Sprachwissenschaft. V., T.3. 1960. S. 8 ff. ; Zink k eviéius Z. Dialektologie der deutschen Sprache. V., 1966. P. 53 tt., tt., 96 Zemel. Nr. 1; Atlas der litauischen Sprache. T. 2 (Philosophie). V. Die 1982. Erde. Nr. 6, 68—72. 86
So sollten auch die Enden der gleichen Teilnehmer der Frequenzform der Vergangenheit (z.B. bijédaves, bijédave) ausgesprochen werden, aber diese Teilnehmerformen werden nicht überall geschrieben. Wie bei den Teilnehmerformen der Vergangenheit mit -1*s/-is, -i* /-i, werden in allen drei genannten Teilen des südlichen Mittelhochdeutschen die Adverbien (oder Partikel) £4-<tę (manchmal auch 'i-nai/t'i-- ndi, ti"nais ‘dort, dort’) und š4*< šę (das letztere Adverb ist nicht überall aufgezeichnet) verwendet. Am südwestlichen Rand — in der Umgebung von Balbiėriškis, Prienai — werden t4 und t'ė* manchmal sogar von Leuten aus demselben Dorf vermischt (t'ė wird häufiger von Vertretern der jüngeren Generation gesprochen). Die Einheimischen von Balbiérisky und Umgebung, die t“ (und š4) sagen, bezeichnen ihre westlichen und nordwestlichen Nachbarn, die 1'ė* sagen, als t e kši. Nach den Beobachtungen der Einheimischen: vad'i"davo:m i“ p'r'ienu“ [Prienų] pūs'e: t'eks'zis || m'ė-s daū(k) „kas sarko:m | in’_t/i-] in/t'i-nai | 0: ir p'r'ienu“ pūs'e:| in" t'ė-| in" t'enai || t'e-v'é:l'is [mano sake] | in’ t'i-| Oo__ mama nuo p'r'ienu“| in' t'e-|| mama iš t'ekš'ū'|| mama nud m'é-d''v'is'u-| kun'ig'is'- k" u-[Médvisiai, Kunigiškiai — Dörfer des nordwestlichen Teils der Gegend von Balbiėriškis] || jié t'ekš'aei | za bal'b'iėr'iš'k'o“ ap'ié š'eš'is k'ilom'etrus || mafdo“sai | put'r'is’ i | rūdž'akamp'ai | zaga-r' zi [Mardosai, Putrisiai, Rūdžiakampiai, Žagariai —Dörfer südlich von Balbiériškis] n’e_t'eks- 'zi || (Juozas Marčiulynas, 1920 geboren und lebend In der Luft). Kun'ig'iš'k'uos'e | vartuosė [Vartai —Dorf im nordwestlichen Teil des Bezirks Balbiėriškis] š'n'ė-ka k'it'ėp | gr'i-nai l'ietūv'iškai | t'eks'zei || (Paprūdžiai, Bezirk Balbiėriškis). Dieser Beinamen wurde von den Nachbarn unterschiedlich beschrieben und ist auch weiter verbreitet: teksiar (vgl. Namensform teksys) in der Umgebung von Alytus, Krėkialaukis, tėkšiai (vgl. Namensform tėkšis) in der Umgebung von Krūonis, Simnas?!*?. A. Salys weist noch auf die im Präfix weit verbreiteten Formen man'i-~ mang, tav'i-~ tavę hin, die anstelle von manės, manė, tavęs, tavė!* verwendet werden. Die letzteren Formen, deren Ursprung nicht ganz klar ist!“, sind nicht nur für die südliche Ecke der mittleren Hochebenen charakteristisch, sondern für ein viel größeres Gebiet dieser Hochebenen, das sich nach den östlichen Hochebenen nach Norden erstreckt — die Umgebung von Jonava, Šėta und andere. Es ist wahr, dass diese Formen manchmal sowohl für den Singularsubstantiv als auch für den Singularsubstantiv verwendet werden, anderswo bezeichnen sie einen der beiden Verbformen, siehe Abbildung 1.1®. A. Salis, manchmal auch andere Sprachwissenschaftler, erwähnen noch eine weitere Besonderheit der Phonetik des südlichen Mittelhochdeutschen Winkels: die Umwandlung von uo in wa oder sogar va, z.B. dudda ‘gibt’, dudna/dvana ‘Brot’, kudlas ‘Stab’, duanūk'ė-/dvanūk'ė ‘Brotkuchen’, vandud/vandvd ‘Wasser’. Man kann hinzufügen, dass auch anstelle von ie hier 13 Plg. ausgesprochen wird. Wörterbuch der deutschen Sprache. S. 15. V., 1991. S. 1134. 14 S. A-Dur. S. 4. S. 304. 18 Bände. In: Linguistics and Linguistics. S. 298–299. i | 49, Für nicht-nominale Pronomen vns. Die Verbreitung der Formen man'į-, fav's noch plg. Atlas der litauischen Sprache. S. 3 (Morphologie). V., 1991. S. 78–79. ir Nr. 72—73. 87
(nicht alle gleich stark) iea/ia:/je, z.B. plicanas/p'ienas/piénas “Milch? šičanas/šiūnas/šijėnas ‚Sienas’. Aber eine solche uo, eine ie stärkere Aussprache ist nur für einen kleinen Bereich charakteristisch — Jiezno, Užūguosčio, Nemajūnų (Prienų r.), Butrimonių, Pivašiūnų, Punids, Žagarių (Alytaus r.) Umgebung. In alle Richtungen weg von to "Fokal" wo, Ende der ie Erweiterung schwächt das Hören ir iš schwerer zu unterscheiden! ". 3 A. Salys wies auf eine ir weitere allgemeine morphologische (morphonologing) Besonderheit des mittleren südlichen Winkels der Hochland-Sul dzukais hin: Formen der frühen Kartzeit) mats ‚macian- ‘, v'ed> 1 ‚vedziaun‘ (ohne Afrikanische nach mates, vedei, mate, védé), Ausspracheformen bi: tau ‚biiciau‘, bi-tai "wäre" (neue Untersuchungen zeigen, daß die Wurzel des Wortes "wäre" in diesen Dialekten durch die Zugabe von Nebenformen | zu einer Wurzel wird, d.h. Ausgesprochen bi-tau, be'tai'*). Plural des Ursprungs d'ė-d'u:(dē-du:) für letztere Formen und für é-kamieniy Substantive ‘dédziy’, gi-va thu schlangen", entstanden durch den Einfluss anderer Vokalen, nordwestliche Isomorphismus einige | Sprachwissenschaftler neigen dazu, die nordwestliche Grenze des Adjektivs zu betrachten! ?. ir | Iš Die tatsächliche Form dieser vergangenen Zeit Singular erste Person (matbū/mallet, vV'edbū/s'ed'eū), 1. Person Singular Plural (n'eštau/n'eštau) ir der zweiten Person (n'äschli/n'eschti) Formen sind isomorph, nicht unsymmetrisch? ?. Be to, eine nė iš tų (trijy) isomorphy umfasst nicht die gesamte südliche Ecke des mittleren Hochlandes, in der die männlichen Singular-Pluralformen der aktiven Teilnehmer der vergangenen ir Kartenzeit -Sie, -ę > -1*8/-is, -i/-i, o anstelle t¢ von ausgesprochen £4. Auf der anderen Seite enthalten diese Isomorphismen eine geringere (matbū/mat'eū ir n'ēštau/n'eštau) ar größer (n'ėštai/n'eštai) der südöstliche Rand der westlichen Hochländer, siehe 1 Abb. | Die be erwähnten afrikanischen Pluralformne en werden von den Dschuken selbst konsequent verwendet, o už jų Grenzen umso mehr*!. Daher ist es jų schwieriger, die genaue nordwestliche Verbreitungsgrenze zu bestimmen. Einer nach dem anderen to (gaid'ū ‘gaidziy’, b'it'u:/b4.t'u) Typform der už dschukischen Grenze, z.B. aufgezeichnet in Balbiėriškio, Čišbiškio, Upninkų (S. 100) in der Umgebung. Somit variiert die iš Verbreitung fast jeder der besprochar enen Eigenschaften mehr oder weniger, d.h. keine vollständig überlappenden Isoglossen bilden (isophone, isomorphe) Faser. Allerdings, welche iš tų Die nordwestliche Grenze des Vorsprunggebietes? Eines der iš wichtigsten Merkmale der westlichen Dschukischen Vokalistik, die sie von der Mitte der nächsten Nachbarn unterscheidet (natürlich, ir westliche) Hochdeutsc- — he Vokale g, ę Umwandlung u-, 7*. Fläche už tų Die erwähnte Besonderheit der su nordwestlichen Grenze der Dschuken mit ar häufigeren selteneren Reliquien sollte ir wahrscheinlich als Vordschuki betrachtet werden. Tolik * - 17 plg. Zinkevičius Z. Dialektologie der deutschen Sprache. P. 86—87; Atlas der litauischen Sprache. T. 2. P. S. 82 f. ir Nr. 66, 67. i Bitte. Zweisilbige Verben Ausspraca. he der Formen III: Atlas der litauischen Sprache. T. 2. P. 128 ir Landkarte Nr. 109. | Plg. Vidugiris A. Die wichtigsten südlichen Litauen Merkmale der panemunischen Dialekte // Die Zwerge von Panmunjom. V., 1970. P. 44—45. J 20 Plg. Atlas der litauischen Sprache. T. 2. Erde. Nr. 80; T. 3. Karten-Nr. 103—105 k ir p. 107—109. i 21 Atlas der deutschen Sprache. T. 2. P. 95—96. i Ru Slam 88
"9483 'sue, 149] 'tupw/ 1 an) upw ‘1 ‘188 „sua — g1 ',s2Ae1 'sduely, 240} 'Qudwl "WILY USA — ZT „WUNISDU, 1153 U 10159 U — [1 (Neu, npysa u/nvysau — OY 'nvizpan ‘nviow [oda (RCPaa) no pao „(n Krähe) na pw — 6 „asgunied oyuruipres "SŠp Ii „sua fnaApep fiffiureryiaa oyrep ofojnq tą (Ängstlicher Schrei) 1/4 < 5 — g „(NeIAI) rerpyesonuau ‘nL 3 D — 1 “1 ‘nm egsIla reisneruzep asol1zod orzpoz asolareal 3 “d — g *soja1A otynzpalid sousapip SOWIUIW OI[RS'Y — G „lerdlejsyne ounpla“ — ‘equ sulreyea fiynzp — £ „equi auraeyeA inreisyne M41 — g ‚equ saundi (Ich y [e8ed) feedsyne fueyea — | „spjnzpaiig "aed T SMA i y Ld we Ws Xx ¥ Tr on RD“ 99 Eras ora 092717 X Xk X RT Vx ri A bis 29 -o us6 ow: oN SEN sz o SA m) © al (3 rd o od — 457 @ L Der [2 “a Hintergrx“ und nimmt das o 8 Par i 7, .0 "65 x, © 895 L ==} 9 į €l Leet er aus= O) I 0at0 yyy ¢ MAAN ue“ 7 SoWIANS o R9
die äußersten Randbereiche des Präfixes —wo die Singularund Pluralformen des Nenners der aktiven Teilnehmer der Vergangenheitsform mit den Endungen -1*8/-is, -i+ /-i vorkommen. 14. Auflage, 1. Auflage. : Die Fläche für dieses Präfix kick ist größer (weiter nach Nordosten) als die, die ungefähr von A.Salys angegeben wurde. Es beschränkt sich jedoch, wie von A. Salio angegeben, fast auf das mittlere Hochland; Von den westlichen Hochländern nur Mari. Am südwestlichen Rand des Jampoles-Bezirks neben jé-jes, gir'd'ej jes, Ve, se wird manchmal auch jo-ji's, gir "dé jirs, Vi, ši (Gelčiai, „Gudėlių apylinkė- “) gesprochen. Der Begriff der Vorsilbe findet sich natürlich nicht im neuen System der Dialektund Dialekt-Bezeichnung der litauischen Sprache. Die Autoren dieser Einteilung, A. Girdenis und Z. Zinkevičius, unterschieden, in erster Linie aufgrund der Besonderheiten des Vokalismus, drei Hauptdialekte aus dem Hochdeutschen: westliches, südliches und östliches Hochdeutsch. Das oben erwähnte Gebiet des Vordzugs ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: der nördliche Teil (Gegužinė, Palėmenė, Žasliai) gehörte den südlichen Hochländern (ehemaligen Westdzugern), während der größere südliche Teil (Balbiériskis, Jieznas, Uzuguostis, Žiežmariai) wie alle anderen mittleren Hochländer den westlichen Hochländern zugeordnet wurden. Gleichzeitig ist dieser südliche Teil (der Vorsatz) typisch für den westlichen Kaunas-- Peripheriesprachen-Dialekt der Hochlatiner und weist viele Übergangsmerkmale des südlichen Hochlatiner-Dialekts auf, während der nördliche Teil — der südliche Kaunas-- Peripheriesprachen-Dialekt des Hochlatiner-Dialekts mit einigen Merkmalen des östlichen Širvintų-- Dialekts der Hochlatiner (z.B. Verkürzung der nicht ausgesprochenen langen Vokale) aufweist. Um die Entstehung der Sprachsprachen zwischen Neris (Unterfluss) und Nemuns und die Verbreitung verschiedener sprachlicher Phänomene (Isogloss) besser zu verstehen, wird in Zukunft vielleicht eine umfassende Studie der Geschichte dieser Region helfen, die auch zu einer Veränderung der sprachlichen Situation geführt hat. Auch in den letzten Jahrzehnten haben sich viele Faktoren auf die Veränderung der Dialekte dieser Region ausgewirkt. Neben allen Gründen, die auf die Veränderung der litauischen Dialekte einwirkten oder noch immer einwirken, ist der Umstand von großer Bedeutung, dass zwischen Neris und Nemunas ein ziemlich offensichtlicher Bevölkerungswechsel (Migration) aufgrund des Baues der großen Kraftwerke von Kaunas, Elektrėnai und Krūonas stattfand“ (ganze Dörfer verschwanden, eine neue große Siedlung des Stadttyps Elektrėnai wuchs auf). Viele Eigenheiten der Sprache dieser Region verschwinden auch durch den Einfluss der allgemeinen litauischen Sprache. Daher sind einige Besonderheiten des Pritdzūkis in den letzten Jahren nur von der älteren Generation der Einheimischen gehört worden. Priedzūkis und benachbarte Wohngebiete (siehe Abbildung 1) Wohnorte Wohnorte Bezirk Nachbarschaft (Punkt) Nr. Name* 497 Betėgala Jonavos Kulvos 498 Saucen in Upninky 499 Mai in Kaišiadorys Zūbiškių 500 Mančiušėnai Širvintų, Jonavos Gėlvonų (Širvintų r.), * Die Nummern und Namen der Wohnorte (Punkte) wie im "Atlas der litauischen Sprache" (V., 1977—1991. T. 1—3). Die administrative Unterordnung der einzelnen Wohnorte kann sich in der Zwischenzeit leicht verändert haben. 90
518 519 520 521 535 536 537 538 539 540 550 Garliavos 553 Kaišiado559 556 557 Vievis 568 569 570 571 572 573 Paparčių Traky 5716 586 587 588 589 Biršton591 592 Trakų 594 605 Marijam607 608 609 NemajūnButrimo612 Užūsaliai Palémene Čiobiškis Mūsninkai Pravieniškės Rumšiškės Kaišiadorys Žasliai Paparčiai Kernavė Skriaūdžiai Garliava Margininkai Krūonis Žiežmariai Natijosios Kietaviskes Trakų Ąžuolų Buda Mozūriškės Išlaužas Darsūniškis Kaišiadorių Pakertiškės Kaugonys Dau girdiškė Rykantai Plūtiškės Pašlavantys Sasnava Prienai Jiéznas Uzuguostis as Margiskes Semeliškės Ketūrvalakiai Marijampolė Igliauka Naujėji Ūta Balbiėriškis Gripiškės Kaišiadorių Palomenės ai nys Širvintų Jonavos » Kaišiadorių „ „ „ „ Vilnius Prienų Kauno ” rių „ „ Marijampolės Prienų „ Kalviai „ „ » ” Marijampolės „ Prienų „ ” Die Stadt poles ist Sitz des gleichnamLandkreises und der gleichnamigen Gemeinde. „ Kaišiadorių Paparčių Dūkštų Skriaudžių Taūrakiemio Krūonio Žiežmarių Kietaviškių Gavaltuvos Veiverių Išlauža Vilūnų Kalvių Žiežmarių Rusakalnio Bražuolės Sasnavos Guobų Birštono Naujosios Ūtos Jiézno Lielioniy Ubiškių Semeliškių Ketūrvalakių Igliaukos Naujoji Ūta Birštono (Prienų r.), igen Punia Butrimonių Lielionių 91
613 Aukstdvarys Traky Ubiškių 623 Vilkabaliai Vilkaviškio Rasių 624 Liudvinavas Marijampolės Meškūičių 625 Daukšiai » Geschenk 626 Gelčiai P Gudeliy 627 Udrija Alytus Schreien |! 628 Kriauniai 2 Dubenų, Luksnėnų 629 Sägen » Sägeblätter 630 Pivašiūnai „Pivašiūnų 631 m ü. NN. 638 Liubavas Marijampolės Liubavo Kalvarija 3 640 Zelsva 7 Luudvinavo Simnas Alytaus Simno Alytus Alytaūs ZUR FRAGE DES VORDZUKISCHEN UND SEINER GRENZEN Zusammenfassung Den sūdlichen Teil der Untermundart des Mittelaukstaitischen (sie hat von den anderen aukstaitischen K.Jaunius unterschieden) hat A. Salys vordzukisch (priedzakis) bezeichnet. Diesen Terminus gebrauchen nicht selten auch andere Linguisten, doch verleihen sie ihm nicht immer dengleichen Inhalt. Vordzukisch ist nach den Worten von A. Salys das Territorium (es umfaBt Siedlungen von Balbiériskis, 2 Ley. „m 2. „ax Birštonas, Darsūniškis, Jiéznas, Prienai, Punia), "wo nur manche Merkmale des jį, $s i, Dzukischen vorkommen". Von diesen Merkmalen hat er vor allem den Wandel der Vokale g, allerdings nicht immer regelmaBig) zu «*, 1, z. B. gra*štas ru Stas tų,, "Bohrer", s'k'ė*sta /s'kiūsta "versinkt" erwischt. Die spiateren Forschungen haben die Geographie dieser Erscheinung prizisiert. Nach der Intensitat des Wandels von diesen Vokalen kann man das siidliche Eck des Mittelaukstaitischen in drei Zonen einteilen: 1) ¢, ¢ werden in allen Positionen meistens regelmaBig in u*, i*verwandelt, z.B. gri‘stas, kar'wi Akk. "die Kuh”. Das ist das Territorium von Gegužinė, Kaugonys, Palomenė, Paparčiai (nach der neuen, von A.Girdenis, Z.Zinkevičius vorgeschlagenen Klassifikation der litauischen Dialekte gehört dieses Gebiet zum Sūdaukštaitischen); 2) statt ą, ¢ werden unregelmäßig u*, i* ausgesprochen, z. B. d-zuolas ”Eiche”, s'k'é'sta ”versinkt” und *Zuolas, s'kli*sta. Diese Erscheinung umfaßt folgende Siedlungen: Pakertiskes, Gripiskes, Uzliguostis, Mefgiskés, Butrimonys, Kriauniai, Punia, Zagariai; 3) i* anstatt e* wird nur in der Formen des SR) wins w ve ps ce pn | DT T. Bos pv». Partizipiums pretiriti ausgesprochen, z.B. beidjes, bijoję > beio-jits/-is, beio*ji"/-i Hl. A-... RT ”erschrocken” und tg, šę > ti“, ši" ”jene, diese”. Das Gebiet umfaBt Balbiériskis, Yi. Sommer in sa 7 ites,: a o SE | Birštonas, Darsūniškis, Jiéznas, Kaišiadorys, Prienai, Žiežmariai (nach der neuen Klassifikation der Dialekte gehören die Mundarten der zweiten und der dritten Zone zum Westaukštaitischen von Kaunas). Damit sei das Isophon der Partizipien ę > i /i als westliche Grenze des Vordzukischen zu halten. A. Salys hat auf dieselben phonomorphologischen Merkmale wie das Dzukische hingewiesen, die in den siidlichen Untermundarten des Mittelaukstaitischen gebraucht werden, z. B. matbū „ich habe gesehen- ”, bi‘tau „ich ware”, bū*tai „du warest” (das haben manche später als Grenze des Vordzukischen gehalten- ). Die Isomorphe von diesen Formen umfassen doch verschiedene Territorien der Untermundarten, sie fallen mit keinen Isophon des Wandels ¢, ¢ zu u'/u bzw. 1° /i zusammen. 92
