Duomenys F. Kuršaičio biografijai
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doch zu Lebzeiten unserer Kindeskinder wird es erscheinen. Ich selbst spreche und schreibe (ohne es besser zu wissen) „pjauti“, „spjauti“, „bjaurus“, „labjau“, aber „sunkiau“, „geriau“. Wenn ich „pjauti“ usw. schreibe, könnte ich „pjauti“ = schneiden, pautas ‘Ei’ sowie altpreuß. peuse ‘Fichte’ (wir würden *piausė schreiben) nicht unterscheiden. Aber das sind Kleinigkeiten! Wenn Herr Jablonskis und Būga uns vorschreiben, „schreibt einheitlich ‚pjauti‘, ‚geriau‘, ‚labjau‘“, dann werden wir alle so schreiben und uns freuen, dass wir eine einheitliche Rechtschreibung erreicht haben. Solange ihr beide das Lehrbuch nicht verbessert, werden die einen sagen: „Wir sprechen ‚labjau‘, aber ‚geriau‘, und schreiben auch so“, die anderen aber: „Warum soll man denselben Diphthong einmal ‚lab-jau‘, einmal ‚ger-iau‘ schreiben!“ Das nimmt kein Ende!
Sie erwähnten Žemaitė. Sie ist eine Frau, deren Schriften mir sehr gefallen. Zwar haben wir Söhne Kleinlitauens viele Germanismen in unserer Sprache, doch wissen wir zu unterscheiden, was sprachlich rein und was unrein ist. Žemaitės Sprache ist die schönste. Sie ist nicht künstlich. Wenn ich die Šviet. darbą oder irgendeine andere Schrift von heute lese, ärgere ich mich über grundlos neu gebildete Wörter, Syntax usw. Ich muss zugeben, oft verstehe ich nicht, was diese Männer schreiben: σκοτεινοί εἰσιν2. Aus Žemaitės und Ihren Schriften lerne ich, wirklich litauisch zu schreiben, das heißt rein und „ungekünstelt“3, wie der Deutsche sagt. Als ich mein Vorwort zu Mažvydas schrieb, schrieb ich so, wie meine Mutter mich Litauisch sprechen lehrte, also nicht schön, aber auch nicht auf eine grundlos entstellte Weise. Ich schrieb absichtlich schlicht; beim nächsten Mal werde ich besser schreiben.
Ich hoffe, Ihnen in acht Tagen „Mažvydas“ schicken zu können. — Im kommenden Sommer werde ich in Vilnius und andernorts nach alten litauischen Schriften suchen. Ich bin fest überzeugt: Ich werde welche finden!
Von Herzen wünsche ich Ihnen Gesundheit
Ihr ergebenster Verehrer
Jurgis Gerulis
Kronprinzstrasse 15.
1 Mangel
2 dunkel sind
3 natürlich, einfach
A. S.
DOKUMENTE ZUR BIOGRAFIE VON F. KURŠAITIS
1. Brief von F. Kuršaitis’ Vater Mikelis an J. Schneller
In der Handschriftenabteilung der Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften (Ludwig-Rhesa-Sammlung, F 228—624) befindet sich ein Brief des Vaters des bedeutenden Sprachwissenschaftlers Kleinlitauens, Frydrichas Kuršaitis (1806—1884), des Lehrers an der Schule von Lenkviečiai, Mikelis Kuršai-
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tis (1780?—18...?) an den Pfarrer Johann Schneller. Der Brief wurde am 19. Juni 1839 in Lenkviečiai (Lengwethen, heute Zentrum der Gemeinde Lunino im Rajon Neman) geschrieben und mit dem Konfirmanden Liutkus nach Gastos (Heinrichswalde, heute Slavsk) geschickt. Die von V. Biržiška erwähnten Seikviečiai (Aleksandrynas. Chicago, 1965. Bd. 3. S. 172) sind durch eine falsche Lesung des Briefschreiborts entstanden.
Lenkviečiai liegt etwa 10 km südlich von Ragainė, bei den Kirchen. Die Kirche wurde 1732—1735 erbaut; nach der Ansiedlung der Salzburger wurde 1741 die Pfarrei gegründet (Hubatsch W. Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Göttingen, 1968. Bd. 2. S. 111). Wie L. Reza angibt (Kurtzgefaßten Nachrichten von allen seit 1775 an den evangelischen Kirchen in Ostpreußen angestellten Predigern... Königsberg, 1834. S. 151), wurde Schneller (Johann Schneller, geb. 1786) 1824 ordiniert und war zunächst in Lenkviečiai, später in Gastos Pfarrer, wo zu seinen Aufgaben offenbar auch die Aufsicht über die Pfarrschulen gehörte.
Der Brief besteht aus der Adresse und einem dreiseitigen Text (Format 34,5 cm × 20 cm), der in gotischer Kurrentschrift mit kleiner, ziemlich unregelmäßiger Handschrift verfasst ist. Das Briefpapier ist stark durch Feuchtigkeit beschädigt, die Tinte durchgeschlagen, weshalb der Text stellenweise schwer zu entziffern ist. Beim Entziffern der schwierigeren Stellen half der Berliner Sprachwissenschaftler F. Hintze (Hinze), dem ich dafür danke.
Aus dem Inhalt des Briefes lässt sich schließen, dass Pfarrer Schneller vor kurzem die Schule von M. Kuršaitis besichtigt hatte und Kuršaitis nun aus seiner Sicht gleichsam die Ergebnisse des Besuchs zusammenfasst und an seine Bedürfnisse erinnern möchte. Im Brief schildert Kuršaitis seine armselige materielle Lage, seine nachlassende Gesundheit und die Schwierigkeiten beim Unterrichten. Der Brief lässt auch die mangelhafte Ausstattung der Schule mit verschiedenen Lehrmitteln erkennen. So bittet Kuršaitis demütig um Vermittlung bei der Bindung einer litauischen Bibel und um eine größere, besser geeignete Karte.
Aus der Biografie von M. Kuršaitis’ Sohn, des Sprachwissenschaftlers Frydrichas Kuršaitis, wissen wir, dass er sein Studium an der Universität Königsberg nicht mehr ganz jung begann: Vor dem Studium war er Gehilfe an der Schule seines Vaters und unterrichtete an den umliegenden Volksschulen. Auch nachdem er sich 1836 an der Universität eingeschrieben hatte (also im Alter von achtundzwanzig Jahren), musste er „zwei Jahre lang sein Studium beiseitelegen“ (siehe Tumelis J. Fridricho Kuršaičio autobiografija // Žmonės ir kalba. V., 1977. S. 144). M. Kuršaitis’ Brief erklärt diese Lebensphase in Frydrichas’ Jugend teilweise. Der Sohn, ein Student in Königsberg, musste sein Studium unterbrechen: Er war etwa ein halbes Jahr krank gewesen und reiste später auf ärztlichen Rat. Außerdem hatten Diebe in dieser Zeit beträchtlich bei ihnen geplündert.
Der Brief ist eines der frühesten erhaltenen schriftlichen Dokumente der Kuršaitis-Dynastie. Er ist vor allem als vermutlich einziger epistolarer Text von Mikelis Kuršaitis bedeutsam, der authentisches Material zu den schulischen Verhältnissen in Kleinlitauen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bietet und unmittelbare Informationen über Professor Frydrichas Kuršaitis bewahrt hat. Inhaltlich ergänzt der Brief aufschlussreich auch die Biografien der anderen Sprachwissenschaftler aus der Familie Kuršaitis (siehe Kaunas D. Kelios pastabos kalbininkų Kuršaičių biografijai // Mūsų kalba. V., 1983. Nr. 1. S. 50—53).
Wir legen die Übersetzung des Briefes aus dem Deutschen ins Litauische vor.
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[Adresas]
Seiner Hochwohlgeboren
Dem Herrn Pastor Schneller
Heinrichswalde
durch den Konfirmanden Liutkus
[p.1]
Lenkwiecziai
19. Juni 1839
Euer Hochwohlgeboren
Heute habe ich in der Eile versäumt, Eure Hochwohlgeboren untertänigst zu bitten
1. Schon seit Langem ist es notwendig, die litauische Schulbibel einbinden zu lassen, bevor sie völlig zerfällt. Ich muss sie täglich zum Unterricht verwenden, denn zum Lesen haben wir nur sie, da es in der Schule keinen abschließbaren Bücherschrank gibt; außerdem wurden jenes besondere litauische Testament und die biblische Geschichte aus der Schule gestohlen. Erlauben Sie mir gnädigst, die Bibel auf Kosten der Schulkasse einbinden zu lassen.
2. Beim Schreibunterricht, insbesondere beim Schönschreiben, gefällt mir meine Handschrift nicht, und meine Hand selbst ist ebenso wie meine Augen gealtert; ich kann nichts mehr verbessern. Ich bitte untertänigst, auf Kosten der Schule abgenutzte Tafeln mit Anweisungen zur Rechtschreibung schicken zu lassen. Auch der Geografieunterricht fällt meinen alten Augen schwer, denn das Kartenformat ist mir zu klein; daher wünsche ich ebenfalls
[p.2]
eine große Karte.
3. Da ich den ganzen Winter unter Gelenkschmerzen litt und danach bis Pfingsten an Gelbsucht erkrankt war, muss ich große Anstrengungen aufbringen, um die Schule ordnungsgemäß zu führen. Dies ist der wichtigste Grund dafür, dass ich aus dem Bett aufgestanden bin; mit meinen Schülern beginne ich gerade erst wieder mit dem Unterricht. Daher bitte ich in tiefster Demut, mir hier Mittel zu bewilligen. Da ich in meinem Amt auch nie ein Faulpelz gewesen bin und meine geringen Kenntnisse und Kräfte mit größtem Eifer eingesetzt habe, und da mein geringes Einkommen zudem nicht ausreicht, mich zu ernähren, während auch die Unterrichtsvorbereitung viel Zeit erfordert, muss ich (Unterrichtsaufgaben) versäumen. Ich bitte Eure Hochwohlgeboren aufs untertänigste, sich dafür einzusetzen, dass ich zu meinem kleinen Gehalt den Zuschuss erhalte, der mir schon vor langer Zeit versprochen wurde und auf den ich bis heute gehofft habe, denn ich muss auch meinen Kindern helfen, die mich angesichts meines geringen Einkommens viel kosten; auch ich möchte leben.
4. Ebenso möchte ich Euer Hochwohlgeboren von der Lage meines Sohnes, eines Studenten in Königsberg, berichten. Seit einiger Zeit, etwa einem halben Jahr, war er kränklich; der Arzt riet ihm
[S. 3]
* In Klammern stehen vom Übersetzer ergänzte, abgekürzte oder der Klarheit halber eingefügte Wörter.
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Um ein wenig zu reisen, fuhr er nach Elbing, ins Preußische Holland und anderswohin; als er von der Reise zurückkehrte, fand er seinen Kleiderschrank und sein Bett leer vor; Kleidung, Wäsche und Bettzeug waren gestohlen.
5. Die bei mir (von Ihnen) vergessenen Bücher erhalten Sie mit dem (Brief-)Überbringer.
Mit tiefer Ehrfurcht
verbleibe ich
Eurer (Ihrer) Hochwohlgeboren
untertänigster Diener
Kuršaitis
2. O. Vitulskis’ Brief an F. Kurschat
Aufschluss über die Jugendjahre F. Kurschats gibt auch ein Brief Otto Vitulskis (Otto Witulski) an den künftigen Sprachwissenschaftler. Dies ist Vitulskis Antwort an Kurschat, geschrieben am 25. November 1830.
Über Vitulskis selbst ist wenig bekannt. Er stammte aus Gumbinnen, war 1794, also vor 36 Jahren, nach Preußisch Holland gekommen und Verwalter des Gutes Kalthof (Adlig-Kalthof) im Kreis Preußisch Holland. Aus dem Brief geht hervor, dass er nicht germanisiert war (»als alter Litauer liebe ich meine Landsleute«). Er hielt sich für alt (»Sie werden mir altem Mann verzeihen«). Wann er starb, ist unbekannt: In seiner 1845 verfassten Autobiografie bezeichnet Kurschat Vitulskis als »inzwischen schon verstorben«. V. Biržiška schreibt Wittalskis (siehe Aleksandrynas. Chicago, 1965, Bd. 3, S. 172), erwähnt den Brief selbst jedoch nicht unter den Dokumenten Kurschats. — Im Herbst 1830 traf Vitulskis in Braunsberg Friedrich (der sich offenbar zu der im Brief des Vaters erwähnten, von Ärzten empfohlenen Reise dort aufhielt) und brachte ihn nach Königsberg. Ihre Bekanntschaft war zufällig, für Kurschat jedoch bedeutsam. Vitulskis, der Schulpatron war, empfahl Kurschat und berief ihn 1831 als selbstständigen Lehrer an die Schule in Kalthof; Kurschat unterrichtete auch Vitulskis’ eigene Kinder (ausführlicher siehe »Menschen und Sprache«, S. 143). Während seiner Lehrtätigkeit in Kalthof erhielt Kurschat ein besseres Gehalt als an seinen früheren Wirkungsstätten und konnte für seine weitere Ausbildung Geld zurücklegen.
Vitulskis’ Brief wurde 1889 in Nr. 7 des »Tilžės keleivis«, S. 141–142, abgedruckt. Dank an J. Tumelis für den Vorschlag, ihn zu veröffentlichen.
Mein Herr!
Ihren Brief vom 3. [z. M. habe ich erhalten und mit Freude gelesen. Dass Sie mich dafür sehr loben, dass ich Sie von Braunsberg bis Königsberg mitgenommen habe, erscheint mir als eine Ehrung, die einem Menschenfreund nicht gebührt; denn ich meine, dass ich schuldig wäre, wenn ich als Mensch meinem Mitmenschen — auch wenn ich ihn nicht kenne — nicht freundlich sein könnte, ohne mich selbst dabei zu quälen. Ich habe mich vielmehr gefreut, oder Ihr Brief hat mir Freude bereitet, weil ich aus ihm erkannt habe, wie Sie über mich dachten.
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Nun, mein liebster Herr! Wegen unserer Reise haben Sie mich gebeten, Ihnen im ostpreußischen Kreis eine Stelle zu verschaffen, da Sie im litauischen, genauer gesagt im Kreis Gumbinnen, wohl kaum bald eine solche finden würden. Um Ihrem Wunsch entgegenzukommen, möchte ich Ihnen etwas vorschlagen, und wenn es Ihnen zusagt, kann ich Sie mit diesem Vorschlag binnen vier Wochen ins »Oberland« oder, genauer gesagt, in den ostpreußischen Kreis versetzen. Wenn Ihnen das gefällt, würden wir auf demselben Gut leben und beinahe ebenso eng zusammen sein wie auf der Reise von Braunsberg nach Königsberg. — Unser Schullehrer ist bereits im Mai gestorben, und da ich nicht bereit bin, die Stelle einem untauglichen Menschen zu überlassen, habe ich als Schulpatron die Angelegenheit aufgeschoben und lasse die Kinder inzwischen von einem jungen Mann unterrichten.
Bis zum heutigen Tag habe ich noch niemanden an diese Schule berufen; nun, da ich Sie kennengelernt habe, habe ich Sie ausersehen. Deshalb wende ich mich an Sie wegen der Stelle, die der hiesige Lehrer innehatte. Ein solcher Lehrer wird gebraucht, und selbst wenn der Himmel einstürzte, sollten Sie sich nicht beunruhigen: Vier Güter gehören zu unserem Schulverband, und Sie sollen als Hilfslehrer angestellt werden. Keineswegs! Es gibt insgesamt 40 Schulkinder, die Hälfte davon in der Schule. Es sind die Kinder von Tagelöhnern, aber auch die Kinder von Gutsverwaltern; was von Ihrem Unterricht und den Anliegen der Gutsverwalter abhängen wird, kann ich Ihnen daher nicht versprechen. Sie haben jedoch zugesagt, auch gründlich in Latein unterrichten zu können; das wäre besonders für meinen Sohn Rudolf gut, der in der holländischen Stadt zur Schule geht. Ihn und den jüngeren Sohn würde ich Ihnen gleich anvertrauen. Vor allem aber verspreche ich Ihnen, dass Sie, wenn Sie meine Kinder in meinem Hause privat unterrichten wollen, Ihr ganzes Einkommen, das Sie beziehen, in Geld ausgezahlt bekommen und an meinem Tisch essen können, solange Sie unverheiratet sind und eines meiner Kinder unterrichten. Ebenso wird in meinem Hause für Sie gesorgt werden.
Nun, mein Herr, überlegen Sie es sich gut, aber antworten Sie, so bald Sie können, denn vielleicht verlangt die Behörde, dass ich einen Lehrer berufe. Der Pfarrer und der Bischof sind Ihnen bereits wohlgesinnt; Sie müssen mir nur noch die erforderlichen Bescheinigungen zusenden: 1. eine Geburtsbescheinigung, 2. wo Sie unterrichtet haben, 3. wo Sie zuvor Lehrer waren und 4. wie lange Sie Hilfslehrer gewesen sind. Solche Bescheinigungen würde die Behörde von mir verlangen, da ich Sie aus einer anderen Provinz berufen habe. Nun, mein lieber Kurschat, tun Sie, was Sie wollen; in mir haben Sie einen Freund gefunden. Gott hat uns zusammengeführt. Dieses Angebot kann ich Ihnen machen; an dieser Stelle können Sie nicht zugrunde gehen, auch wenn Sie eine Frau und sechs Kinder haben. Schreiben Sie mir auch noch, ob Sie Musik unterrichten können, denn hier haben wir mehr Kirchen als Windmühlen, anders als in Litauen. Wenn Sie also Orgel spielen können, können Sie an dieser Schulstelle eine gute Organistenstelle bekommen. Als alter Litauer liebe ich meine Landsleute; obwohl ich schon seit 1794 in dieser Gegend bin, habe ich mir in diesem Winkel so viel Liebe erworben, wie ich für meine Landsleute empfinde. Noch einmal, mein lieber Kurschat: Überreden will ich Sie nicht; überlegen Sie alles nach Ihrem Dafürhalten und entscheiden Sie, was für Sie am besten ist. Wenn Sie meinen Worten nicht glauben, dann schauen Sie sich das beigefügte Zeugnis dessen an, was ein Lehrer hier verdient; ein solcher Lehrer wird bei uns gebraucht, und wenn — wie
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Wie ich schon sagte – und der Himmel wird einstürzen. Verzeihen Sie mir, einem alten Menschen, dass ich meinen Brief nun beende, denn die Uhr schlägt zehn, meine Augen sind schwach, und meine Frau geht zu Bett. Deshalb wünsche ich meinem lieben Kuršaitis eine gute Nacht und warte beinahe schon auf seine Antwort. Ob sie frankiert ist oder nicht, ich bleibe meinem Lietuwininkas stets zugeneigt und nenne mich Ihr gehorsamer Diener.
Kalthof bei Pr. Holland, 25. November 1830.
Wittulski.
Bearbeitet von Vincentas DROTVINAS
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