Mišriojo tipo a-kamienių veiksmažodžių su bendraties priesaga „-ėti“ („varvėti“, „varva“, „varvėjo“) kirčiavimas
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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVII (1997) PROBLEME DER LEXIKOGRAPHIE UND LEXIKOLOGIE Erdvilas JAKULIS AUSSPRACH VON VERBEN MIT DER GEMEINSAME SUFFIX -éti (warvéti, vaiva, varvéjo) MIT A-STÄMMLICHEM MISCHTYP Die morphologische Struktur des Wortes und seine einzelnen Konjunktionen sind eng mit der Aussprache verbunden. Der Artikel versucht zu erklären, wie sich die Eigenschaften der Akzentuierung auf die Wurzelstruktur (Vokalismus und Konsonantismus) und die spezifische Semantik bestimmter Verbtypen beziehen. Als Gegenstand der Untersuchung wurde der strukturelle Typ von a-stammigen Verben ausgewählt, die das Präfix -€- im Konjunktiv und in der Vergangenheitsform besitzen. In der heutigen litauischen Sprache gibt es 264 Verben dieses Modells (oder 268, wenn wir die Homonyme rnokėti —1 “ausgleichen”, 2 “vermögen- ”, derėti —1 “gleichen; lažintis", 2 “zutreffen- ”, 3 “wachsen und Frucht bringen”(vgl. Jakaitienė 1988: 149), virbėti —1 “schwärmen; zittern", 2 "in Stacheln verwandeln- "). Dieser Typ unterscheidet sich nicht immer deutlich von anderen Verben, die das Suffix -éti haben (z.B. -séti, -telėti, -terėti). Diese Suffixe werden als -é#-Varianten angesehen, obwohl die Präsensformen unterschiedlich sind. Das Suffix -sėti (die Variante -šėti) ist ausschließlich für nachfolgende Verben charakteristisch (z.B. girgsėti, girgsi). Die Verben mit den Suffixen -telėti und -terėti behalten die Präpositionen fe/-, ter-(schwingen). In den Werken einiger Linguisten (vgl. Skardžius 1943: 521) werden die varvėti (varva, -ėjo) und die gemischten r-Stämme (tylėti, tyli, —ėjo) sowie die sekundären eja-Stämme (dlpeti, —ėja, ~€jo) nicht voneinander getrennt, da die Kommunikationsund Präteritumsformen aller dieser Typen gleich sind. Bei genauerer Betrachtung sind diese Typen jedoch sehr unterschiedlich. Nicht nur die Struktur der Verben ist anders, sondern auch die Semantik, die Konstruktion. Dieses Mal geht es um die Aussprache. Zwei Aspekte der Aussprache sind wichtig: 1) Da die verbundenen Verben ein Suffix haben, können sie, wie alle Adverbien, entweder mit dem Wurzelwort oder mit dem Adverb ausgesprochen werden; | Material aus DZ gesammelt und mit DZ-Daten ergänzt. 2 Nachfolgende Verben des Suffixes -sėfi (und der Variante -šėti) sind Ausgangsverben mit dem Formanten -fvediniai, z.B. būrbt: būrbsi (-ėti, -ėjo). Die Sprachwissenschaftler sind sich über den Ursprung der letzteren nicht einig, manche neigen dazu, sie als Deverbativ zu betrachten (siehe DLKG: 394), z.B.: būrbsi (burbėti, -ėjo) und burbia (burbti, burbė). In ihrer vorletzten Adjektivform stehen sie jedoch den Auszugswörtern deutlich näher, und außerdem kann man nicht immer neben einem solchen Verb ein gemeinsames Mischoder Wurzelverb finden, sondern nur den Auszug. A-stammige Verben des gemischten Typs sind meistens primäre. 116
2) da sie im jeweiligen Zeitpunkt kein Suffix haben, können die Akzente der Wurzel mit der morphologischen Struktur, Semantik usw. der Wurzel in Verbindung gebracht werden. Die a-Stämme haben, wie andere Verben des gemischten Typs, eine Präpositionale. Fast in allen Fällen erhält das Suffix der Vergangenheitsform und der Gegenwartsform einen Steigungssatz, unabhängig davon, welchen Steigungssatz — akuten oder nicht-akuten — die Wurzel in der Gegenwartsform hat, vgl. barška: barškėti, -ėjo und varva: varvėti, -ėjo (auch myli: mylėti, -ėjo; tyli: tylėti, -ėjo). DŽ3 gibt nur eine solche Ausnahme an: aida (echoen, echoen). Diese Ausnahme ist übrigens erst in der letzten Ausgabe der DG enthalten. Die konstanten Grundformen haben etwa 20;-stamm-Wörter. Sie sind auch Ausnahmen: nėdi + -€ti = niesen, -ėjo; mėrdi + -ėti = scheißen, -ejo. Solche Wörter neigen dazu, in die Klasse der Sekundärverben zu fallen, wie z.B. kosi / husti /atem. kosti (koseti, -ėjo) usw. (vgl. Stundžia 1995: 129-130). Wie andere Verben des gemischten Typs mit dem Suffix -ė, erhalten a-stammige Verben den Wurzelakzent nur in der Gegenwartsform: varvėti, variva; zahlen, bezahlen (bedauern, bedauern; lieben, lieben usw.). A-stammige Verben mit einer phonologisch kurzen Wurzel machen 56,44% aller Verben des Typs Varveti aus, die in DZ und DZ aufgezeichnet wurden. Phonologisch kurze Wurzeln (CaC, CeC, CuC, CiC)3 verlängern in der ausgesprochenen dritten Person die Vokale a, e zu langen und werden zirkumfleksiv ausgesprochen (tekėti, téka, tekėjo; laséti, laša, laséjo); Die Wurzelvokale 7, u bleiben kurz (bewegen, Juda, bewegte sich; leuchten, Ziba, Leuchte). In Dialekten überschneiden sich ihre Laute oft – alle akzentuierten Vokale werden zu halben oder langen Vokalen verlängert. Man kann es mit den gemischten si-stamm- -Verben des Suffixes -sėti (-Šėti) vergleichen, die in diesem Fall alle Vokale kurz behalten, d.h. so wie sie in den Grundwörtern — Aussätzchen — sind (trakst: trakšėti, trakši; bubt: bubséti, bubsi; tėkšt: tekšėti, tėkši usw.). Bei gemischten Verben mit einer phonetisch langen Wurzel gibt es sowohl akute als auch zirkumflektive Verben. Nach DZ machen die auf -ėti endenden Verben mit einer phonetisch langen Wurzel mehr als 43% aller Verben des Typs varvėti aus. Iš jų 76% būdingas akūtas, pvz., čiū/ba (čiulbėti, čiulbėjo), taip pat dūlka, mirga, tduska, pyska, poška, tarška, virpa. 3 C-—jeder Konsonant oder jede Konsonantenkombination. 117
Über 20 Verben besitzen einen Zirkumflex: alma (alméti, alméjo), aber auch byra, garma (-ar-), sprach, mafma (-ar-), rollt, klingt, schmerzt, weh tut. Unter den Ikamien-Verben mit der langen Wurzel herrscht offensichtlich der Zirkumflex vor (z.B. gaili, girdi, lydi, mūvi, spindi, Sieht —diese Fälle weisen eine zirkumflexive Metatonie im Vergleich zu den Basisverben auf, z.B. mūvi (schlagen) und mauti, Zioji (schauen) und Zioti. Es gibt sehr wenige Akutwurzel-Ikamen (liebt, will, sitzt, steht, faul, irrt). Die Verben der Variante -sėti mit langem f-Stammbaum haben ausschließlich einen Akut, z.B. karksi, bliūrbsi, tarkši usw. Da die meisten dieser Verben mit Extempore verbunden sind und eine plötzliche wiederholte Handlung bedeuten, ist die Wahl des Extempore ikonisch motiviert. Wenn man -sé#-Ableitungen mit Primärverben vergleicht, und nicht mit Auslassungen, ist der Akut der Ableitungen als metatonisch anzusehen (vgl. kafkti: karksi) (vgl. Stundžia 1995: 130-131). Die Aussprache der langen Wurzeln der Präsensformen von Verben des Typs Varvéti wird bestimmt durch: 1) die morphologische Struktur der Wurzel (Vokalismus, Konsonantismus) und 2) die Semantik des Wortes (teilweise). Das Suffix -€#7 hat keinen Einfluss darauf. 1. Morphologische Struktur der Wurzel Im Wörterbuch wurden keine Verben des Typs varvėti mit dem Wurzelvokal -€-, mit den Diftongen -er-, -uri und Diftongen -e/-, -em-, -erbei -imgefunden. Diftonge mit Vokalen -€-, -I-, -ube sind fast immer fest: 7-8) und „Die Nacht“ (op. Jverbla), -ir-15, -il-4, -in-3, (i)ūr-25, (1) am-3 (variantas burūnba /būmba), (1) ūn-3. Diftonge mit dem Vokal -a-: -af-2, -ar-3, -ar /-ar-5 (ndrna /narna, darda /dafda, mafma /marma, gafma /garma, gafga /garga), -al 4, arū-4 (Variante bamba /bamba; vgl. burnba /bumba). Es wird zur Circumfleksinj-Variante gekippt. Nur die Diftonge mit dem zweiten Vokalsand -n-(blgzga, brizga, Zvanga / Zvaniga) implizieren in fast allen varvéti-- Typ-Verben eine starke Wurzelpräposition. In den diftongischen Wurzeln dominiert die akute: -du-8, -aū-1 (schaud), -di-1 (schaf) /aida). In Wurzeln mit Langen -ū-, -y-, -fe dominiert der Zirkumflex: -iž-3 (kūpa /-i, dūlėja /dūla, triūsa), -ū-1(dizga), -y-3 (byra, vyva, ryta), -y-1 (pyška), -ič2 (Blüte, Schilf). $ vm Sw: Sl ies. 3 Übrigens, DZ, die Wurzel dieses Verbs war akut. Variante Trommel DZ; Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar. Zwei Männer stehen vor der Tür. 118
In Wurzeln mit den Langen -0 und -u dominiert der Akut: -6-5 (poška, moka-2 sOpa, tvoska), -10-1 (kiogžda /-i), -iūo-1 (liūoba). Das letztere Beispiel ist das Niederdeutsche, das sich in seiner morphologischen Struktur und Bedeutung von anderen Verben des Typs varvėti unterscheidet. Aus den folgenden Beispielen wird deutlich, dass der Wurzelvokalismus mit der einen oder anderen Wurzelsuffixierung in Verbindung stehen kann: kidugZda /-i = kiogZda /-i „trocknen, austrocknen, verschwinden- “, gafga /garga = girga „girgséti, gagenti (über eine Gans)“, gafgžda = girgžda = gurrgžda „einen unangenehmen Reibungsgeräusch erzeugen“, darda /darda = dirda „bei der Fahrt blöken, bei der Fahrt blöken“. Wie man sieht, können Doppelwörter mit derselben Bedeutung unterschiedliche Präfixe haben, obwohl die meisten Synonyme sowohl im Präfix als auch in der Bedeutung übereinstimmen (vgl. térska = tarska; ndrna /narna = nérna /nefna = niurna / niurna). Die Aussprache von langen Wurzeln kann auch mit Konsonantismus in Verbindung gebracht werden. Die Wurzeln mit dem Auslaut -sk-, -sk-(Typ -ST-) sind immer feste Wurzeln: pyška, poska, pauška, térska, cérska, čiūrška, tvoska usw. In den Wurzeln mit dem Auslaut “28 -zdirgi dominiert der Akit: dūzga = dinzga, brizga, blizga, urzga, birzga, burzga, niūrzga, burzda und zwei Zirkumflekse balzga, grarnzda. Die übrigen Auslaut- -ST-Zusatzwörter -§7-, -st, -Zd sind nur für die kurzen Wurzeln (kusta, plasta, kūžda usw.) charakteristisch, wenn man gargZdéti, gargZda (reduplikative Silbe und Formant -Zd-: gar-g(ar)-Zd-a. - Die Zusammensetzung des Auslauts hat keinen Einfluss auf den Wurzelvorsatz, z.B. girgZda, gurgžda und gargžda, kiaugžda und kiogZda. Die Verbindung -bl-(Typ -TR-) ist nur in zwei Dialektwörtern —vébla und Zvérbia — aufgezeichnet, so dass es schwierig ist, etwas über ihre Verbindung mit dem Wurzelsuffix zu sagen. Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Wurzelpräposition und einem Konsonanten am Ende der Wurzel beobachtet. Auch die Konsonanten am Anfang der Wurzel oder deren Sampling haben offenbar keinen Einfluss auf die Präposition. Zwar sind Verben mit dem Anfangskonsonant Č alle feste Anfänge (culba, čiūlda, ciulpa, čiauška, čėrška, čirška), aber sie sind wahrscheinlich nicht mit diesem Konsonant, sondern mit dem Wurzelvokalismus oder der Auslautverbindung -Šk (siehe oben) verbunden. Es scheint, dass wir auch die Anlaut-Wurzel der Verben c-, dz-, dž-(cirpa, zinga, džerška) und bl-, kn spturin¢iy so behandeln müssen. Vielleicht ist nur die Anfangszeit mit dem Zusatz, d.h. mit dem Zirkumflex (schmerzt, schmerzt / klingt) besser verbunden. Dieser Gedanke wird durch die Tatsache bestätigt, dass alle anderen Verben mit dem Vokalismus -au einen festen Anfang haben, und mit dem Diftong -ar können sie sowohl akute als auch zirkumflektive Verben sein. Diese Wörter unterscheiden sich in ihrer Aussprache auch von anderen Wörtern derselben semantischen Gruppe (vgl. sdpa: skauda, dazu siehe unten). Der Mangel an Beispielen mit diesem Konsonantismus erlaubt jedoch keine breiteren Verallgemeinerungen. Der Zusammenhang zwischen dem reduplikativen Wurzelkonsonantismus und der Wurzelpräposition wurde nicht beobachtet (vgl. niūrna und nīrna, mūrma und marma /marma usw.). Die Verbindung von Vokalismus und Konsonantismus mit der Aussprache ist untrennbar mit der morphologischen Struktur von Verben verbunden. Dies wird deutlich, wenn man die a-stammigen Verben mit dem Suffix -ėti mit den verwandten 7-stammigen Verben (Akut: Zirkumflex) vergleicht: būrzga (bruzgzėti, -ėjo): buizgia (buigzti, buizgė), sowie birzga: birzgia, tarška: tarškia, pauška: paūškia, sūlpa: sulpia (sulpti, sulpė) usw. Etwa 2896 Langwurzelverben haben solche Paare. Diese Wurzeln sind ausschließlich diftongisch und diftongisch (es gibt keine Vokale). Hier kann man Verben nach der Weichheit oder Härte des Stammes unterteilen (vgl. Substantivsuffixe). Suffixe -enie i-kamieniy Verwandte für die betrachteten Verben sind wenige. Häufiger sind die Varianten beider Stämme zirkumflexiv: kūpi /-a, kiogžda /-i, aber aidi /dida, kiaugžda /-i, smirdi /-a. 119
2. Semantik Die Aussprache ist oft mit der Semantik verbunden. In der folgenden Tabelle sind die Verben mit der langen Wurzel nach Bedeutung aufgeteilt. Tabelle der Semantik" Sem. Sound Bewegung |Zerstörung | Psich.-phys. Licht Duft | Gesellschaft. Gruppe Eigenschaften Verhältnis -0kiogzda- /-1 | 1 bekommt 1 bekommt poska (poska 2) sopa tvoska (tvoska 2) <Dill-Knolle/-en> -ybyra pyska (pyska 3) (pyška 2) vyva ryta (DŽ2) -1eriéda (riéda 4 riéta ritasi, kalasi') - Oh, Gott. -airardi /dida; erhöhen,- -a -aučiauška kiaugžda- /| skauda kauška (DZ,: -i) kliuga niauzga pauška pliduska tauška 7 Die Zahl neben dem Beispiel ist die Zahl, mit der das Verb im Wörterbuch markiert ist. Wenn die Bedeutung des Verbes nicht wesentlich ist, wird das Verb in der Tabelle zusammengefasst. Daneben steht die Reihenfolge der Bedeutung des Verbs. Wenn die Zahl fehlt, bedeutet dies, dass die Lautund Bewegungssemen des Verbs miteinander verflochten sind und im Wörterbuch als eine Bedeutung dargestellt werden. Bescheinigung DZ, beigefügt zu den Proben, die DZ sind; Nicht vorgelegt. 120
- Ich bin da. Sound Bewegung Zerstörung | Psych.-Physik. Licht Geruch | Die Gesellschaft. Gruppe Eigenschaften Beziehungen -erblérba 2verbla dzérska čėrska érza knérza (DZ) nérna (er) (DZ) térska verva -arbdrba barska ddrda (ar) | (ddrda(ar)2) gaiga (dr) (gaiga(ar- )) gargzda (gafma (ar) 2)| garma(šr) (mafma (ar) | marma(dr) 1 ndrna (ar) tarska 2,34) (varva?2) varva -irbirzga (birzga smirdi/-a cirpa (DZ,) dirda(DZ,) 2) | (dir2) Cirska (DZ,) (čirška 2) girga (kirba?2) girgžda kirba mirga spirga (mirga 2) (spirga) širša (DŽ2) Kirsche, getrocknet (zirza 2) 2 virba (Verwirrung) 2) 1 virba (virpa3) virpa -urbliūrba (bliūrba 3) būrba būrga būrzda (būrzga2) būrzga (čiūrška 2)) čiūrška (gliūrga) gliūrga (gūrga2) | gūrga gūrgžda gūrna kniūrza kūrna mūrma niūrna pūrta niūrzga spurda surga (DZ,) |spurzda (DZ,) urga urda urza (DZ,) urzda urzga zŪūrza -al- |balzga(DŽ2) alma kalba salva kalba1 bilda -11- (Bild dilga 2) glvilga vilba 121
- Ich bin da. Sound Bewegung Zerstörung | Psych.-Physik. Licht Geruch | Die Gesellschaft. Gruppe Eigenschaften Beziehung -Luder « Luder? Schnupfen (Hrsg.): Die Schwäbische Alb. Dauer -am-| barnba(am) pampa (DZ, grzmzda -aim-) (Zustand) klingt (dm) Kugel (Trommel) trommel pumpa liūmpa (tarm.) - Anbljzga brgzga Zvdnga (Jahre) | Zvaniga (dn) 2 -inzinga schleift Tinte -undunda dunzga (DZ,) kliūnka (kliūnka2) Klare Dominanz von Verben, die einen Laut bezeichnen. Ihre Wurzeln sind meist akut. Nur 14 Wörter haben eine feste Wurzel. 9 davon haben beide Aussprachevarianten. Die feste Präposition von Lautverben kann in einigen Fällen pragmatisch interpretiert werden — d.h. Diejenigen, die einen Klang geringer Intensität bezeichnen, können Festklänge sein (mafma /marma, bamba /barnba, bumba, vyva — Wörter, die leises Murmeln, Heulen bezeichnen; aber mūrma, niūrna, niūrzga usw. — Festklänge). (Zwar gibt es in LKZ VII auch eine andere Bedeutung von mafma /mdrma „ertrinken, versinken, schwimmen“, die möglicherweise einen Zirkumflex impliziert. Dazu siehe weiter unten.) Der Zirkumflex der Verben ist wahrscheinlich mit dem Vokalismus -a/- und nicht mit der Lautbedeutung verbunden. Die Wörter skarnba, Zvanga /Zvanga, die einen intensiven Klang bedeuten, sind starke GaliSki, wahrscheinlich auch wegen des Vokalismus. Ebenso wie die Gargžda (vgl. girgžda). Alle Verben mit dem Auslaut -$kgehören zu den Lautwörtern, so dass man annehmen könnte, dass ihre Akutität durch die Bedeutung und nicht durch Konsonantismus impliziert wird. (Die zerstörerische Bedeutung der Verben poška, pyska ist eindeutig fonetischer Herkunft- .) Von den Verben mit Bewegungsbedeutung kann man die Rollen bezeichnenden Endungen r7éda, riėta, ryta unterscheiden, die kein Laut-Sema haben (vgl. darda /darda, dirda, in denen der Akut dominiert und deren Laut-Sema im Wörterbuch auf der ersten Zahl aufgeführt ist). Feste Verben sind auch Verben, die das Schwellen oder Ausbrechen einer Flüssigkeit bezeichnen: salva, alma, vaiva. Verben, die den Fluss oder das Einspritzen von Wasser bezeichn122
en (glūrga, kliūnka, gurga usw.) oder sogar nur das Fließen (/iūmpa, būrga), die natürlich auch onomatopoeisch sind, werden jedoch nur festsprachig ausgesprochen. Wörter, die Fall, Absinken bedeuten, haben häufiger einen festen Vorsatz: marma /mdrma, garma /garma, byra. Verben, die Bewegung einer anderen Art bezeichnen, sind festAnfang. DZ für Verben dieser Art, die Zerstörung (oder Veränderung der Struktur) bezeichnen; Es wurden nur sehr wenige Fälle berichtet. Lange Wurzeln – nur wenige. Oft haben sie parallele foder e-Formen, z.B. kidugžda /(DŽ,) -i = kiogžda /-i “1. trocknen; 2. Poren, Rinde; 3. verti kiaugždu, darytis hollowviduriam"“, grupa /-i “1. stark gekocht; über die Kanten laufen, steigen; 2. gut wachsen, gedeihen", dümpeln / dümpeln “1. langsam zerfallen, sich in Staub verwandeln, verwelken; 2. langsam brennen, rauchen". Die Wörter 2 virbėti, virba “wirben, wirben" und spirgėti, spirga “1. „Um sich mit etwas (Schlamm, Eis, Schnee usw.) zu wickeln“, „überwuchern, umkreisen“® hat keine benachbarte Stammform. Spirgėti, spirga ist wahrscheinlich ebenfalls fonetischen Ursprungs, wie pyškėti, pyška. Es bleiben dann zwei Verben, die Zerstörung bedeuten und einen akuten Wurzelsatz haben. Der akute Virba könnte nur durch den Wurzelvokalismus erklärt werden (siehe Wurzeln mit dem ersten Vokalsand -/-). Die akute Form des Verbes kidugZda ist schwerer zu begründen, weil es einen Zirkumflex hat: skaudėti, skauda (mit demselben Wurzelvokalismus). Darüber hinaus ist neben der festen Doppel-Krogžda. Höchstwahrscheinlich haben das Verb kraugžda in ihr Ausspracheparadigma die zahlreichen, ausnahmslos fest anfangenden Lautverben pauška, kauška, tauška, niduzga und andere mit dem Wurzelvokalismus -auaufgenommen. Nur drei Verben, die Licht bezeichnen, sind aufgezeichnet: žverblėti, žverbla “dz. šviesti, spindéti”, blitzen, blinken und žiūrėti, žvilgėti. An sie hängen auch die Worte der Bewegung (mit dem Schatten der Schwingung), die Lichtsemen haben: vibrieren, vibrieren. blinken" und knistern, knistern “2. knöpschen, flimmern- ”. Alle Verben dieser Bedeutung, mit Ausnahme des ersten, haben eine festeBeginn der Wurzelpräposition, ihre Verbindung mit dem Wurzelvokal -; sehr ausgeprägt. Es wäre schwierig, irgendeine Verbindung zwischen der Bedeutung des Vorfalles und der psychischen oder physischen Eigenschaft zu finden, da sowohl sO0pa (akut) als auch skauda (Zirkumflex) die gleiche Bedeutung für Schmerz haben. tvOska, nesga, die Jucken oder Knabbern bedeuten, sind beide feste Grundwörter. (Dilga bedeutet noch Kneifen, Sorgen, und tvdska hat die Grundbedeutung „bilda, poksi“). Wenn man jedoch der Behauptung folgt, dass die Verbindung des Wurzelanfangs den Zirkumflex verkürzt (skaūda, skarnba), kann man behaupten, dass die Akutität anderer Wörter, die psychische oder physische Eigenschaften bezeichnen, von ihrer Bedeutung vermutet wird. 8 Zur Bedeutung des letztgenannten Wortes vgl. S. 129. 9 Die Bedeutungen der anderen Verben, die in der entsprechenden Tabelle als Mutation oder Zerstörung aufgeführt sind, sind sekundäre Bedeutungen, die aus der Lautoder Bewegungsbedeutung hervorgehen: „2. mit Geräuschen spalti, ežėti", skkėti, poška “mit Geräuschen brennen“, knirškėti, čirška “3. spirgéti®, riedėti, riėda “4. Kohl, Kohlen (aus Eiern)". Ihr Akut steht in Beziehung zur Grundbedeutung des Klangs, und der Zirkumflex zum Rollen. 123
Geruch wird nur von einem Verb dieser Art bezeichnet, aber die a-stammische Form ist nur eine Nebenform neben dem Hauptverb; stameno —smirdėti, stirdi /-a. Obwohl Akut also einen a-Stammbaum voraussetzt, ist die Bedeutung näher an der Grundform —; Stammbaum. Die Verben der Bedeutung der sozialen Beziehungen sind für den betrachteten Typ nicht charakteristisch, daher kann nichts Konkreteres über ihre Aussprache gesagt werden: zu zahlen, zu zahlen “1. Geld als Entschädigung für einen erhaltenen Gegenstand, eine erbrachte Arbeit usw. geben ; 2. Auflage. "zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten". So wurde nur die Verbindung der Bedeutungen von Klang (seine Intensität- ), Bewegung (Rollen, Drücken), Licht und teilweise Zerstörung mit dem Wurzelzusatz beobachtet. Schlussfolgerungen 1. Das Suffix -ét/ist dominant, ausgesprochen, unabhängig von der Wurzelpräposition in der unpräpositiven Präsensform (varvėti, varva, -éjo; mokėti, moka, -ėjo; galėti, gali, -ėjo usw.). DZ; Es gibt nur eine dialektale Ausnahme, bei der alle Formen einen Akzent am Stamm haben (didėti, aida, aidėjo). 2. In den nicht-verbalen Formen der Gegenwart verlängern sowohl die aals auch die £-Stämme die letzten beiden Verben, die phonologisch kurze Vokale in u, a, e haben, unter dem Akzent [J/žša, tėška und könnt plg. mit den -sėtivediniais trakšėti, trakši (trakš-+sčėti, traks+si), Zlegséti, žlėgir usw.) 3. Die Wurzelpräposition der Präsensformen der steinzeitlichen Verben mit langem Wurzelvokalismus wird bestimmt durch: A. Morphologische Struktur Konsonantismus: a) Auslaut-Konsonante ris -sk-(weniger häufig -sk-) sind immer mit dem Akut der Wurzel verbunden, z.B. tarška, barška, tvoska. In Wörtern mit Auslaut -zg-, -zd dominiert auch der Akut, aber nicht immer (niūrzga, aber balzga). Es wurde kein Zusammenhang mit anderen Auslaut-Konsonanzen beobachtet. b) die Anlaut-Konjunktive č-, c-, dz, dž-, bl-, knhaben eine starke Wurzelpräposition, die aber wahrscheinlich mehr mit dem Vokalismus dieser Verben zusammenhängt. Anlauto könnte mit dem Wurzelzirkumflex in Verbindung gebracht werden: skauda, skariba /skamba (nur 2 Beispiele). Eine Verbindung der Wurzelpräteritum mit anderen Auslaut-Konsonanten ist nicht beobachtet worden. Gesang: c) die akute Stimmlage (Ausnahme: schmerzhaft) dominiert bei den diftongierten Wurzeln; d) in Wurzeln mit langen Vokalen -7-„-1e-, -p4 dominiert der Zirkumflex (Ausnahmen: pyška, dūzga), und mit Vokalen 0, uo — der Akut, z.B. péska, žem. Liūoba, žem. kidugžda (Ausnahme: kiogž da); e) die akute Form der diftongischen Wurzeln bezieht sich auf Diftonge, deren erste Vokale ¢, w, u sind (Ausnahmen: burba, zverbla); f) Wurzeln mit zweistimmigem erstem Sandu a haben einen Zirkumflex (gargZda usw.), aber hier gibt es mehr Ausnahmen (farška, barška, narna, bljzga, Varianten barnba /bamba, darda /darda, garma /garma, garga /garga, marma /marma, Žvanga /žvanga). 124
