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Ne liaudies etimologijos (kelių germanizmų kilmės patikslinimas)

Nijolė Čepienė

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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVIII (1997) Nijolė ČEPIENĖ NE Die Sprachwissenschaftler, die den Ursprung der Entlehnung nicht erklären können, weil sie kein geeignetes Stammwort finden, verbinden manchmal mo jį su mit einem ähnlich klingenden Wort mit ähnlicher iš Bedeutung, das in der morphemischen Zusammensetzung des Teils übereinstimmt, d.h. Basiert auf der Volksetymologie. Die Daten der deutschen Sprache ermöglichen es, den Ursprung einiger Entlehnungen zu klären, ohne sie mit jų den eigenen Wörtern in Einklang zu bringen. Ausländer, ausländischer Zool. „Karkwabalis (Melolontha)- ir “, andere Varianten, die über Tauragė (siehe LKA I 157, 84 Karten) sowie über Šilalė, Telšiai verbreitet sind, haben die Formen aūslinda, auslinda, auslinda, die wahrscheinlich von v. Linde „liepa“ stammen, vgl. s.s. Linda, sch. germ. lind (Kluge 1957: 441), preußisch /weiter Pr.v./Lenne „Ahorn“ (Fr II 20) (nn i$ nd dél Assimilation, Lasch 1914: § 323), mit dem deutschen Präfix aus „aus“. Formen mit -a könnten aus deutschen Dialekten mit vokalisiertem -a anstelle von -er stammen, z. B. raka „Kopfbruch“, broda „Bruder“ (Mitzka 1919: § 61), muta „Mutter“, fota „Vater“ (Wenzel 1919: § 110). Der Karkwabal wird in den genannten Orten „Lipnik“ (Ahorn) genannt, von der Linde (Ahorn), weil er sich von den Blättern dieser Bäume ernährt. Die oben genannten Formen sollten nicht mit, šlisti v uho, verbunden werden, vgl. LKZ I 505 neben diesem Wort den Satz: „Kinder, achten Sie abends darauf, dass die Ohrmuschel nicht ins Ohr gelangt“ (Užv). Baldė „hölzernes Gefäß, Halbschale, niedrige Baustelle“ ist in den Märchen von J. Basanavičius (BsMt II 186) aufgezeichnet, wird in den selmatischen Dialekten (Prk, Klp, Plng) verwendet, vgl. In: v.. Balge „große Wanne zum Waschen der Wäsche“ (Fr 51), v.l.n.r. ba/ge „kubilas, vonia“ (Sehwers 1953: 8). Buss (1987: 142) vermutet, dass der Konsonant d' durch Kontamination mit lit. ba/dai entstanden sein könnte. Es ist jedoch nicht notwendig, diese Entlehnung mit Möbeln zu kombinieren, da wir im Wörterbuch von W. Ziesemer Pr.v. Formen mit d: bald), baldj „hölzernes Gefäß“ (PrW I 379), die wahrscheinlich auf lit. baldė beruhen. Darüber hinaus könnte das lit. ba/dai mit der Bedeutung „verschiedene Haushaltsgegenstände“, das in den Schriften von S. Daukanto, M. Valančiaus und im Wörterbuch von A. Juška gefunden wird, aus dem Pr.v. bald). Die von E. Fraenkel in Zodyne vorgeschlagene Verbindung des Lexikonwortes „möbel“ mit „bélsti“ ist nicht überzeugend. Die Sätze im großen LKZ zeigen die Nähe der litauischen Bedeutung des Wortes zur deutschen. S. Daukantas nennt die Gefäße als Möbel: „Sie schnitzten sich selbst die Hausmöbel, übrigens: Kübel, Bosse, Schnüre, Aktenschränke, Legere, Räume, Korbmöbel“ (LKŽ I 589). Möbel sind im westlichen und nördlichen Teil Litauens verbreitet, wo es Kontakte mit der deutschen Sprache gab. Und die Bedeutung „Zimmereinrichtungsgegenst180 ände ir (Tische, Stühle, Schränke usw.)“ ist wahrscheinlich neu, entstanden iš „Holzbehälter“. Der Edelstein "Wodka" wird hauptsächlich gefunden East Preußen in der Litauischen Schriften (C 1122, B284, R II 82, MZ, N, K, Kohl 1881, 45, KlvD 168, K. Donel 287, KZ) bei JV 640, Rdm. K. Alminauskis stammt šį von v.v.Z. iš Brantwin, der aufgrund der Volksetymologie an die Litauen angepasst ist. Rotwein. Allerdings W. Das Wörterbuch des Winters enthält East P.v. Branwin-- Form „t.p.“ (PrW I 764), plg. v.g. Brandewin (Sehwers 1953: 16). In den meisten Fällen East Die Klangverbindung der preußisch-deutschen Dialekte nd wurde guturalisiert į ng (Mitzka 1919: $$ 74, 123, 1924, S. 123, 130, 132. Auch in einem großen Gebiet des mitteldeutschen Semgallen wurde an der Stelle 7 nd ausgesprochen, obwohl nd in der Schreibweise blieb (Lasch 1914: 324). Daher ist es nicht notwendig, den Schuldwein mit dem teuren Wein zu kombinieren. Buse, -is „der metallische Teil der Nabe, der die Achse hält; Teil der Maschine, in dem sich die Achse dreht; Hülse“. Neben den Fremdwörtern buksal, KZ, Vrn, Klm, Šlčn, Krkl, stav Krtn, stav KZ, Up, Vdk, Skd, Sién, stav „etc.“ N, K, KŽ, Br, Snt und andere Varianten (siehe LKA I 100, 40 Karten) mit Wörtern und ohne k geschrieben: būšė Klp, bušis BzF 104, J, Pln, Rt, Grg. K. Aliminauskis glaubt, dass der Busch von Pr.v. stammt. buxse „t.p.“, nach dem Auswurf von k, in Verbindung mit lit. ašis. Aber im Wörterbuch von W. Ziesemer finden wir Pr.v.z. Form ohne Konsonant x (V. x wird in Leihwörtern meist mit Konsonant K übertragen): busse „t.p.“ (Hrsg.): 853. Somit ist der Konsonant x bereits im Deutschen verschwunden. Außerdem wurde in einigen Dialekten des preußischen Deutschen x als weiches $ ausgesprochen (Riemann 1974: 44). Daher ist es nicht notwendig, die Buchse an der Achse auszurichten. Anker. Das bereits im 16. Jh. vorhandene (BP I 203, R, MZ, NdZ, JD, KlpD) und in der allgemeinen Sprache verwendete Fremdwort ifikaras „Einrichtung (Haken) zur Befestigung eines Schiffes an der Küste oder am Meeres-, Seenoder Flussboden“ leitet K. Alminauskis auf der Grundlage von A. Leskien (LsB 446) von v. Anker „t.p.“ ab, das aufgrund der Volksetymologie an lit. kdrti angepasst sei und das Präfix m -(f) habe. So erklärt auch E. Fraenkel den Ursprung des Wortes (FrnW 185). Auch andere Forscher stützen sich auf diese Linguisten. Der Ursprung dieser Schulden kann genauer bestimmt werden. Im östlichen Teil Ostpreußens konnte anstelle von a ein e oder sogar; ausgesprochen werden, insbesondere vor den /konjunktiven (/, /t, /d, IP) und nasalen Konsonanten (Natau 1937: $$ 11, 13). Im Deutsch des 16. Jahrhunderts finden wir die geschriebene Variante Enker „Anker“ (ME I 570). Vergleichen wir das lettische anikurs, ankurs „Anker“, abgeleitet von v. Anker, Enker. So könnte lit. ifūikaras vom ostpreußischen Enker oder 'Inker „usw.“ stammen. Und ankara „eiserner oder hölzerner Passait“, aus Grūžiai (Pasvalio r.) geschrieben, stammt wahrscheinlich direkt von v. Anker, vgl. s.v.a. anchar, und nicht über das polnische ankra „Anker, Haken, Anker“, wie E. Fraenkel (FrnvW 185) unter Berufung auf A. Leskien und K. Brugmann (LB 201) meint. Kriminalität. Neben dem Lehnwort kam „kauender, lutschender Tabak, Kaugummi“, Ss, Vikv, Prk, turimas und krimkė V.Kudir., Krok, plg. v. Krimkė ist wahrscheinlich nicht an lit. krimsti angepasst, da es mehr Leihwörter mit dem Adjektiv k anstelle von p oder Varianten mit p und 4 gibt, z.B.: kraposas „Oberbefehlshaber des Militärgefängnisses“ N, K, vgl. v. Prof. „t.p.“ ; Pulmonas „Wagenfahrer, Wagenführer“ MZ II kūrmonas 181 200, N, K, Nv ir „t.p.“ OZ 28, BM 13, LB 164, Er, Kurman Ds, BM 192, In: A.Vien., plg. v. Fuhrmann, 1. Forman, Brus. churman; plécius „Ort, Fläche, Platz“ H, Q 354, B 850, R II 303, N, K, KZ, JD 1162, Bs Mt II 51, Ck, ir Jn klécius' Lex 68, C 333, II 221, 402, O 391, R 63, II 148, MZ II 374, N, /K/, KZ, kiécius C II 61, B 927,981, 1014, Kiécis „Kälbergras“ LKZ VI 23 (Rt), plg. v. Platz, 1. Platz, Brus. Raub. Die Sprachfamilie umfasst die ir Sprachen: Polnisch iš Polnische Dialekte Polnische Dialekte Polnische Dialekte Polnische Dialekte Polnische Dialekte Polnische Dialekte (LKŽ X 121, VI 21). Für die erwähnten Fremdwörter wurden su keine deutschen Basiswörter in Konsonant gefunden £. Daher vielleicht diese Worte su £ kam in die į litauische Sprache durch die Slawen iš oder andere Dialekte. Luittou „mit der Harfe spielen“ NdZ, FrnW, plg. i.v.g. Jute „Jiutnė“ (eine Art Kanzel) (MndW II 754). E. Fraenkel erklärt, dass das Wort ur /urtūoti „mit der Harfe spielen“ durch die Nachahmung von Lauten in der Volksetymologie entstanden ar sein könnte, angepasst an lit. /uitioti „(mit Lehm) verkleben, aufstreichen“ (FrnW 389). In den litauischen Schriften gibt es in den Dialekten mehr zweistimmige Ur-Leihwörter, z. B.: ir ruimas (rūimas) ir „geräumiger freier Platz; su Raum, Raum“, ruilis (rūilis) „Welle, Walze zum Planieren der Erde“, Ššrūi/ē (Suilé) „Schule“, builis „Ox“, steirė, Schiffssteuerrad“ usw. Im östlichen Teil Ostpreußens wurden die deutschen 7, 6, 0 zu ui, of diphthongiert (vgl. Čepienė 1994: 158-161), so dass die genannten Fremdwörter aus den Grundwörtern der ostpreußischen Dialekte stammen. Das Verb /urtūoti „Harfe spielen“ ist also eine Ableitung vom entlehnten Utah-Wort für „Harfe“. (Hrsg.): Würstchen. Schulinj orskis Alm, ūrškis KZ, Klp, Prk K. Alminauskis stammt von v.z. worst „t.p.“ und passt zu lit. kvark. In der litauischen Sprache gibt es jedoch Wörtervarianten mit dem Konsonanten fir 4, z.B.: builtis „dicker Nagel zum Schmieden von Felgen“ G 80, KZ, Krt und bulkis Rt, vgl. Pr. v. bult „Schraube, Schraube, Pfeil, dicker Nagel, Stab, Schnur“ (Alm), v.v.z. bo/te „Pfeil, Schraube“ (Sehwers 1953: 20); spunta „Wolle“ in ostpreußischen litauischen Wörterbüchern ab dem 17. Jh., spuntas N, Prk, Lž, Dov und spūnka Rtr, Š, NdZ, KZ, S.Dauk., Sln, Rk, Rd, Slv, plg. 1. Auflage. Spinnmilch, Spinnmilch „t.p.“ (Alm (PrW)), v.z. Unterabschnitt „t.p.“ (Hrsg.): 1953: 118. In den litauischen Wörtern am Rande des östlich-südlichen Gebietes Litauens wird #’ mit k'(o d’mit g) verwechselt (Zinkevičius 1966: § 154; Savičiūtė, Vitkauskas 1976: 146-148). Aber gegeben mit & geschrieben im Westen und Norden von Litauen. Darüber hinaus ist der Kredit spunta t nicht weich. Leksemvarianten mit Zir £ finden sich auch in der deutschen Sprache, vgl. v.z. Matenir Maken „Mädchen, Mädchen“ (Hinze 1985: 33), Ostpr.v. Stintir Stink „stinta“ (Fr II 372). Daher entstand im Leihwort orškis (ūrškis) der Adverb „wurst“ £ nicht durch Anpassung an lit. varške. Ragole (raguole) „Regal für das Aufstellen von Küchenutensilien“. K. Būga hielt dieses Wort für litauisch und verband es mit ragas. In der großen LKŽ (XI 36) ragole KII1168, Žgč, Trg, Žv, Sk, NmS stammt aus 1. regaf Wahrscheinlich ist diese Entlehnung ins Litauische gekommen! Sie haben sich vermutlich geirrt. Skardžius (Skardžius 1931: 103) betrachtete den Konsonanten k/čcius in kskolininy als Rechtschreibfehler, da dieses Wort in vielen ostpreußischen litauischen Wörterbüchern vorkommt. 182 Sprache iš P.v. ragd/ „Regal“, wie angegeben K. Alminauskis (Bd. v.v.Z. König „Reihenfolge, Ordnung“ (Monat) W III 453)), o Nicht in lit. iš Ragas. Um den Ursprung von Entlehnungen zu erklären, sollte man also zuerst nach den Grundwörtern der iš entlehnten Sprache in ihren Dialekten suchen. Alm: Alminauskis K. Die Germanismen des Litauischen. Teil 1: Die deutschen Lehnwörter im Litauischen, Kaunas: Šv. 1934: Der König der Löwen. Bušs O. 1987: Aus der Geschichte des Germanismus (balla, bajge, balva).—Kontaktforschung der lettischen Sprache, Riga: Zinatne, 135-145. 1994: Der Ursprung des zweistimmigen ui in deutschen Lehnwörtern. —Fragen der Litauischen Sprachwissenschaft 34, 158-161. Hinze FE 1985: Zwei deutsche Lehnworter im Baltischen. —Baltistica 21(1), 33-36. Kluge FE 1957: Etymologisches Worterbuch der deutschen Sprache, 17 Auflage, Berlin: Walter de Gruyter GmbH & Co. KG L asch A. 1914: Mittelniederdeutsche Grammatik, Halle: Verlag von Max Niemeyer. LKZ: Lietuviy kalbos Zodynas, Vilnius: Mokslas [und andere], 1956-1996. S. 1–17. ME: K. Milenbacha Latviesu valodas vardnica I, Überarbeitet, ergänzt, abgeschlossen Berlin: Verlag der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1923-1925. Mitzka W. 1919: Ostpreussisches Niederdeutsch nordlich vom Ermland, Marburg: N.G. Elwert'sche Verlagsbuchhandlung. MndW: Schiller K,Libben A. 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Elwert’sche Verlagsbuchhandlung. Ziesemer W. 1924: Die ostpreuBischen Mundarten, Breslau: Ferdinand Hirt. Zinkevičius Z. 1966: Lietuvių dialektologija, Vilnius: Mintis. Die nach den Beispielen gegebenen Abkürzungen der Quellenund Ortsnamen sind die gleichen wie im Großen Wörterbuch der litauischen Sprache. 183 KEINE Die Volkssetymologien (PRAZISIERUNG DES URSPRUNG EINIGER GERMANISMEN IM LITAUISCHEN) Zusammenfassung Bei der Erklärung des Ursprungs der Wörter stūtzen sich die Sprachforscher manchmal auf die Volksetymologie. Die Angaben der deutschen Sprache erlauben die Präzisierung des Ursprungs einiger Lehnwörter ohne ihren Ankniipfung an einheimische litauische Worter. Bett. 4uslenderis (isländisch)zool. Maikifer (Melolontha)“ und die Formen ads/inda, auslinda, auslinda verbinden sich nicht mit. lit. "Du hast į ein Ohr" („ins Ohr kriechen®), sie stammen aus dem dt. Linde. Es is Nicht notwendig lit. Baldé ,,HolzgefaB, niedriges FaBchen“dem Wort ba/dai Die „Mėbel“ anzupassen, da die dt. Form mit d (bald), bald ,HolzgefaB) im W. Ziesemers „Preußisches Worterbuch® steht. AuBerdem ist die in E. Fraenkels „Litauisches etymologisches Worterbuch“ dargebrachte Anlehnung des Lit. Möbel „Mobel“ an bélsti „pochen“ nicht überzeugend. Die Bedeutung „Mēbel (Tische, Stiihle, Schrinke usw.)“ ist wahrscheinlich neu, den „HolzgefaBen“ entsprungen. Brangvynas ,Branntwein ist nicht dem lit. Teure Weine (teuer) Wein) angepaBt, weil die Lautverbindung nd in vielen deutschen Mundarten OstpreuBens zu ng Gutturalisiert war, vgl. dt. Wählen. Brapwin. Im Artikel wird der Ursprung noch dieser Lehnwort prazisiert: base, -is (Biichse), ifikaras (Anker), krimké (Priemchen), geschmolzen (auf der Laute spielen), orskis (Großes Lächeln) (Wurst), Ragout (Knarrt) (Regal fiir Kiefernholz). Also bei Erkliarung des Ursprungs der Lehnworter mul man zuerst nach den Grundwortern in der Lehnsprache, ihren Mundarten suchen und sich nicht auf die Die Volksetymologie. 184