On some case forms of personal pronouns in ancient Latgalian Written sources and up-to-date dialects
Full text
Emy wp mē a x Eat Tia Anna STAFECKA i Lettland Universität Institut für Lettische Sprache, Riga i PAR DAŽAM PERSONEN Ortsnamen LOCIJUMU FORMAM In den alten Zeiten LATGALIEŠU ARTIKEL UN Heute HINWEISBLATT In Lettland haben sich ir historisch zwei Schrifttraditionen entwickelt: die literarische oder gemeinsame nationale Sprache uz Lettland, die auf den Aussprachen des mittleren un oder unterlettischen Dialekts basiert, und die latgalische ir Schriftsprache, die auf den latgalischen Aussprachen des oberländischen oder oberlettischen Dialekts basiert. Der Ursprung der latgalischen Schrift Am Ende des 17. Jahrhunderts, als die | ersten lettischsprachigen Aufzeichnungen erscheinen, aber das erste bekannte letgalische Buch — Im Jahr 1730 | Wolle ausgegeben „Katoliszka Dzismiu Gromota..“ ist — nicht erhalten, in den tā bibliografischen Indexen erwähnt. | Die Entstehung der latgalischen Schrift ist durch die historische Situation bestimmt. Nach der erneuten Teilung Livlands im Jahre 1629 Latgale bleibt immer noch katholisch Polen beeinflusst, aber | Kurzeme un In Vidzeme stärkt sich der Lutheranismus. Uz Daugavpils nach der Vertreibung | no Rīgas un Die Jesuiten ziehen un nach Cēsis um und beginnen, Missionszentren zu gründen. Daugavpils wird zu einem bedeutenden Jesuitenzentrum in Europa, hier werden Jesuitenschulen eröffnet“. Als Missionare lernen die Jesuiten die lokalen Dialekte. Es entsteht die Notwendigkeit von Büchern in einem lokalen Dialekt, da in der bisherigen katholischen Kirchenliteratur die sogenannte „Sprache der Dialekte“ herrscht. Die Schrifttradition von J. Elger, die auf der niederlettischen Sprachform basiert, ist den Letten in der Umgebung von Daugavpils fremd. Aber auch die lokalen Dialekte sind nicht homogen. Die Vielfalt der Varianten der Sprachmittel zwingt die Autoren des Artikels, nach einer Kompromissbzw. Überdialektalschriftform zu suchen, indem sie nicht nur die eine oder andere Variante der lokalen Dialekte wählen, sondern auch die entsprechende niederlettische Schrifttradition oder das Äquivalent einer anderen Sprache (Polnisch, Latein). Wie sich die Wahl der Sprachmittel in der Verwendung der Formen der Personenpronomen in der ältesten Phase der letgalischen Schriftsprache zeigt, wurde versucht, anhand der Verwendung dieser Formen in den drei bedeutendsten Schriftdenkmälern zu ermitteln: in der 1753 herausgegebenen Übersetzung der Evangelien „Evangelia Toto Anno..* (Ev), in der 1821 herausgegebenen Übersetzung der Geistlichen Werkzeuge. 1. nen = Ta ma J Siehe zum Beispiel Brežgo B. Latgolas pagotne, Daugavpils, 1943, S. 109. “Manteuffel G. Bibiographische Notiz iiber Lettische Schriften, welche von 1604 bis 1871 in der hochlettischen oder sog. Oberländische Sprache polnisch-- Livlāndischen Mundart veroffentlicht worden sind in rein chronologischer Ordnung zusammengestellt. —Magasin herausgegeben von der Lettisch- -Literdrischen Gesselschaft, Mitau, 1885, Bd 17, St. 2, S.184; Seile V. Grāmatas Latgales latviešiem. Berlin 1936, S. 14–15. "Kleijntjens J. Quellen der lettischen Geschichte in den Archiven des Jesuitenordens, Riga, 1940, 1, 243—260. 140
IT J a i V Kaas i im Liedband „Wir sind Swatas geboren.- .“ (DzSw), auch kā In dem 1805 veröffentlichten Buch zur Erklärung der christlichen Lehre,,Wyffa Mocieyba Katoliszka..“ (WMK). | Ka In der latgalischen ta Aussprache und auch in den latgalischen Schriftquellen gibt es eine große Vielfalt von Formen von Personenpronoir men. In den Quellen der Schrift dominiert 1. un 2. Person Singular Genitivform von Pronomen mein, dein kā Wer nach ir mir kommt, wird reif werden Ev 4, — m [nm Fm ey Süßigkeiten Ev 9, Hom 1 m Du bist na mein Schatz. Ev 30, — M— 1 E m nach dem Teil DzSw 56, o —«F Teil Tiewis DzSw 70, i i m m Ef Ē Teil Tiewis Ę WMK I 129, | nu Tam meg V m Ich will BN nicht, dass du mich pi siehst. WMK II 43, die nicht typisch für die latgalischen Dialekte sind (mit dem Verlust des Endvokals es kommt nur in den nördlichen latgalischen Dialekten vor, z.B. manc’ Baltinava). Die Formen mein, dein findet man jedoch in der 1732 erschienenen Grammatik von J. Spungjanskis „Dispositio imperfecti..“, die wahrscheinlich eine Suche nach einer Kompromissform zwischen den beiden Hauptdialekten der lettischen Sprache® ist, sowie in den späteren letgalischen Grammatiken des 19. Jahrhunderts (Akielewicz 1817: 14; Kossowski 1853: 12) und in den letgalischen normativen Grammatiken des 20. Jahrhunderts (Skrinda 1908: 36; Trasuns 1921: 20; Strods 1933: 20; Daškeviča 1936: 42). Meine, deine letgalischen Schriften wurden von der niederletischen Schriftsprache übernommen. In den Schriftquellen sind aber auch die für die latgalischen Dialekte charakteristischen Varianten der Falzformen wiedergegeben. In der Übersetzung der Evangelien und im Buch „Wir werden Swatas..- .: sehr häufig tritt das älteste Phänomen auf, wenn die Genitivund Akkusativform im Singular nicht unterschieden werden, z.B.; SERIE PRE SE, die von mir Ev 56, Halt + U 4 und nicht sehen passt mich von fžo tayka Ev9, —a mall [er II ik fzan mich tycit Ev 84, sogar: m U und ja na redze fit mi Ev 41, = umdiesz iksz mich wyssas ikaroszona launas DzSw 13, R nu Tiewi tyudzu ayz bildiey fzonas Dz Sw 68, o pi Tiewi ist viel zelestibu DzSw 109; | FUE & Ia =a sal. 12, = IE I IES EL GET IJ me kai p'i c mani raūdova Izvaltā, Adt 39, pr pr 18 b'eja aiz mani gonūs Pilda. In den untersuchten Artikelquellen wurden keine Genitive mit -e bzw. -i gefunden. -a (mana, t'ev'a), die in den zentralen und östlichen Dialekten Latgales weit verbreitet ist. = = T py as sulā EI mu ra em BI — * Eine detaillierte Analyse dieser Grammatik wurde von R. Grabis gegeben, siehe. G rab R. Grammatik der lettischen Sprache U 18. Jh. In der ersten Hälfte. —LPSR ZA Vēstis, 1984, Nr.9, 89—97. O Ms! 141 = m
Sie treten erst Mitte des 19. Jahrhunderts in die letgalischen Schriften ein, aber im 20. Jahrhundert bleiben sie im Laufe der Normung der letgalischen Schriftsprache isoliert und sind in keiner der letgalischen normativen Grammatiken festgelegt. Der Akkusativ des Einzahlsmani, tevi ist sowohl in den untersuchten Schriftquellen als auch in den modernen latgalischen Aussprachen dominant, z. B. ————| jis mani pagūdinos Ev 42, o | i apguls apleyk tiewi Ev 57, o o | o kab itu pret tiewi WMK 139, o i na rukom tiewi nosos' WMK I 115, I j aria i e[fit mani piiamufzy WMK I 185. Aber oft bedeutet der Akkusativ auch die alte Instrumentalform manim, tevim (auch nach der Präposition), z.B. P1! 25, EEL. Mu oJ; Win /z licieybu dus ap manim Ev 45, —— ku es dzieržu ap tiewim Ev 56, uk o = MJR TR A | tyudzit tikwin par manim Diwu WMK I 119, iL ru; —I: adgoia Motie Gospoda muna na manim WMK 118, — Jze Wy[Wenn die Erde gegen die Rechten ist WMK II 160, m Kur I Fl iy J] —auf die Rechten DzSw 60. | CSI o j Solche Formen finden sich sowohl in den latgalischen Dialekten, wie z.B. adgito iz martim in Nautrēni, runtom ap t'dvim in Bērzgale, als auch in einigen Dialekten der mittleren Semgallen (Rudzīte 1964: 225), sowie in altlettischsprachlichen Texten (Barbare 5). Instrumental in einigen latgalischen Dialekten (besonders in Südlatgalien), wie auch in den meisten niederländischen Dialekten, sind die modernisierten akusativähnlichen Formen mit -imani, tevi, die selten auch in Schriftquellen vorkommen, z. B. oii | krystā systu leydz mit Tiewi Dz Sw 42. o Dominieren in den Schriftquellen sind die alten Instrumentalformen ka | i way na effi fadereis ar manim por graffi Ev 21,.. ry i i na turefi dalas liidz ar manim Ev 33, | ias klijas i oo 1 kotrys na toffa ar manim, tis izborsta Ev 27, Ln i a 1 R treys dinas cifz ar manim Ev 55, m į austi [m Fr Diws ir mit Tiewim DzSw 72. arms " | In den modernen latgalischen Dialekten ist dies offensichtlich eine verschwindende Tradition und findet sich vor allem in der Sprache der älteren Generation. Die für die Dialekte charakteristischen Formen des Lokativs im Singular sind in den von dir betrachteten Schriftquellen nicht festgelegt. Ähnlich wie kā in den Niederländischen te Schriften, bedeutet auch die Lokative Konstruktionen mit innš, innshan und dem Genitiv mein, dein, z.B. na tyeyja ikfzan mein Ev 42, EF (pg LI eg rh tis palik ikfzan mein m Ev 50, T | 58 Und er ließ die Steine auf den Steinen liegen und ging hin, um zu beten. WMK I 93, I kotry ikfz manis tyc WMK I 175. iE hr Le eo 1 a me a kt m R LES 142 1 IF
-E =. m x_n mu ri I Sie werden auch vorgeschlagen: Grammatiken des 19. Jahrhunderts (Akielewicz 1817: 14; Kossowski 1853: 12). Im Plural gibt es für die Pronomen der 1. und 2. Person sowohl in den Dialekten als auch in den ir Quellen weniger Konjugationsvarianten. Im Genitiv sind die Formen üblich, die in unseren, Ihren, Schriftquellen auch hinter Präpositionen vorkommen, die in der lettischen Literatursprache und in den Aussprachen der Niederländer das Dativ beherrschen, z.B. Kuram nu jūffu Ev 65, L "I TE „|71 ==, ai pec iusu stieyksimes DzSw 26. Im Buch „Wyffa Mocieyba Katoliszka..* wird nach der Präposition konsequent _uns, Sie verwendet, z.B. | patykusie diel myus WMK I 21, F Ep? Der JR und der Diel fahren uns vom Grab WMK 122 zurück, der Einbrecher findet uns auf der Straße Siewiem bei unserem WMK I 109 und will von uns WMK I 165 genannt werden. In Schriftquellen finden sich jedoch auch Dativformen hinter Präpositionen, wie z. B. kas nu jums daweffuz manis graku Ev 30), ——CL prycas jūffu nikas ne atiims nu jums Ev 42, —letes CE £. 1. m Lamu] Die mit der lettischen Literatursprache und der niederländischen Aussprache identischen Akkusativformen mūs, jūs (myus, jyus) dominieren auch in letgalischen Schriften, z. B. mp i kay es afinu uycieis jus Ev 33, —i r* pidufim tim, kotry myus abkaytynoy WMK I 109. — Sie sind in den südlichen und westlichen Dialekten von Latgale verbreitet. = ml In der akusativen Bedeutung finden sich in den Schriftquellen auch die alten Dativen uns, euch, vor allem in der Übersetzung der Evangelien und in der Sammlung geistlicher Lieder, z.B. kad mes atfacitubem tim, kotry mums syutija Ev 3, r- —nikas mums naway Jādereis Ev 21, vs į Kungs, glob mums Ev 18,.k EF” Siwites cytas nu myufiejom porbyidija mums Ev 36, o E Nu baznieycom izfžkiers jums Ev 45, —m= mr Gtoboy uns nu netaymibu DzSw 2, manai —tymd dind sorg mums DzSw 21, „ama mg = ispestiey mums DzSw 40, Er JA | M DE Jam mums zam sowas gtobszonas DzSw 80, i [= 1, Erstmals erwähnt ist die Ortschaft im Jahr 1117. Solche Formen finden sich heute in einzelnen Aussprachen von Latgale, z.B. sūnč juris i sajiéma, sūnč juris i palaišš Izvaltā Adt 38, Lgr 516 auch aus Barkava, Dagda, Vārkava. Ein breiteres Verwendungsgebiet bilden sie in den selkischen Dialekten von Zemgale und Vidzemes. Sie finden sich auch in den alten Schriften der Niederländer (Manceļa darbi), wo sie mit dem Einfluss der Dialekte erklärt werden können (Barbare 12). m i i =— 143
R | © Die Lokalitätsformen des Ariplurals mit innš, innšan und Dativ (weniger häufig Genitiv) | wurden aus den Niederländischen Schriften übernommen, z.B. i nū | way tod na twieyka Jirds mūsu ikfžzan mums Ev 37, —| und was tikwin iksz iums turis DzSw 15, = m i i —noufžaguda, katrys ikfz myus beowieyty WMK I 63. | oo kab winia [ticiba] na patyktu ikfz mums woja WMK I 74.00 Im Gegensatz zur lettischen Literatursprache und den Aussprachen der Niederländer sind in Latgale | die ältesten Pronomen der 3. Person jis, ji (jei) und im Plural jie (ji) jas erhalten geblieben (sie). Sie werden auch in den alten lettischen Schriftquellen verwendet, wie z.B. im Niederlettisch vinš, vina, sie, viņas, wie z.B. Un waycowa winia un facyja jam Ev 4, = = J m | | o wini jam pafacyja Ev 13, m Fi _ I i Winsz facyja uz karem Ev15, — Ayfto zynawa, wer er ist ir Ev 13, pr = "ol Emm m I Nach Diwa Jey ist vor WMK I 123. Im Buch „Wyffa Mocieyba Katoliszka..“ wird vor allem das für die südlatgalischen Dialekte charakteristischste is verwendet, zum Beispiel lai Is ab ju badojas WMK I 35, GE mm | Is aizit mums prifzka WMK II 71, | go ll IE il S | Way war is ap Jadumot WMK I 156; — x sal. 2. Ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst, und ich weiß, daß du mich liebst. Sporadisch wird in der Übersetzung des Evangeliums jede Verwendung des Personenpronomens vinš festgelegt: Kotrys celis pajeme Barnu ir Moti jo nakti, ir nugoja į Egyptą Ev 10, sal. : Tod winsz celis pajeme Barnu und Moti jo und atgoja Ev 12; auch im Plural: Kotry "sie isklaufiju/- zy Kienina nugoja Ev 14. Im Gegensatz zu den Pronomen der 1. und 2. Person, bei denen das Lokativ die in den Schriftquellen üblichen Konstruktionen mit inš, innšan und Genitiv bedeutet, spiegeln die Pronomen der 3. Person auch die für die Aussprache charakteristischen Lokativformen wider, z.B. na zyni, kas jamd [in Jerusalem] nutiko tom dinom Ev 35, ——: ityka ima [Gürtel] WMK I 50, mk g — _ igodoi kay cieszki ‘diezi’ ima [in der Sünde] effi krytis WMK II 146, daudž ima [im Leben] ist worgu und hunger WMK II 160, "7 lu igoia imd [in der Kirche] diel appleszfzonys i6s monta WMK I 162. In den meisten Fällen bedeutet der Lokativ jedoch gebrauchte Konstruktionenals in, innerhalb und genitiv. Es sollte erwähnt werden, dass häufigere Genitive von jis, ji, z. B. 144 I 1
K "(da die Mädchen Ev sind | "F k ru « mm Wenn es darum geht, es zu schaffena n, dann ist es das Beste. Judiets Ev 47, ——— Fg Wir. ikfz jo [Cup] werfen* WMK I 20, v Tycieyba tu iksz JO padareja WMK I 32, k. = m Radioaktives jo Doppelsterneprotein WMK I 12, —ikfziės [Kirche] WMK I 77, Sp Ju “ durch pawelefzonom jedes ikfz sie [Glaube] haben WMK I 74. Es gibt aber auch Konstruktionen mit inn, innshan und Genitiv sie, sie, wie z.B. zeleftiba Diwa byja ikfzan winia Ev 11, i i ifoka dzieyt ora tus, kotry pordowowa ikfž winias [svetnicas] Ev 58, ab waiadzieybu tycieyfzonys ikfž Winia WMK I 186, io ikfz winis [domas] turim patikfzžonu WMK I 192. V Ähnlich wird auch der Lokitiv im Plural wiedergegeben, der in den untersuchten Schriftquellen nur selten verwendet wird, z.B. imos [in den Kirchen] kawieiames WMK I 161, m R m zm apsaimtis imūs [in den Sünden] wayrog nakryst WMK II 68, " oder auch im Plural: ik wins, kotrys tyc ikfzan winiu Ev 87. Die genannten Lokativformen finden sich auch in letgalischen Grammatiken des 19. Jahrhunderts im Singular: iksz Jo, ios v. Jyma (Akielewicz 1817: 16; Kossowski 1853: 13); = Plural: jksz Jm, iom, Jymūs, jymés (Akielewicz 1817: 16), iksz Jm, jom, iksz Winim, winiom v. winids. Wien 1853 (1. Aufl. Der Genitiv des Plurals hat in den latgalischen Dialekten zwei Varianten: jū und jūs. m In der Übersetzung der Evangelien hauptsächlich verwendet, z. B. F, wenn Jū naway Ev 10, kri A Em Kr. N En ayfto jū byja nikny darbi Ev 47, [at | jeu = ri i „Min A] HH m | parodija vīnam wy[Jas Kienifties Pafaula un gudu jū Ev 25, By —Nu auglu ju pazieyst winius Ev 55, ——_ i Un topa wala acs’ ju Ev 36, "li: a. | selten sastopams Sie, z. B., Tod atwiera jus Japrafzonu Ev 38, 7 i | o tomova natycieybu jus Ev 44, ae as winjž atpeftieys sowus lauds nu grakim jus Ev 82. Im Buch „Wyffa Mocieyba Katoliszka..“ hingegen wird Sie konsequent verwendet, z.B. | kayda iūs bieja sapraszona WMK I Einführung, uns“ waiag leydzynot iūs waiadzieybas 4 WMK I 184, IES o i pleysa ius sirds“ aus dem WMK I 110, F lĒxi dadzierdusie tu iis runu WMK 1119, ——„Lu _ TEE Fs wyJi nu ius moiom atfystoios WMK I 172, i nu ius WMK II 172. I i 145
| i ——ni E EE a Ce " ist CE EL ie a, Heutzutage vor allem in den südwestlichen Dialekten von Latgale, aber in einem weiten Bereich in den anderen Dialekten. jū — Weniger häufig in den Quellen verwendet Niederländisch ihn, z. B. ktot pi winiu —— | Ev 6, A = komart winiu daisi pi WMK II 151. Wenn man die Verwendung von Personenpronomen in den ersten bedeutenden letgalischen Schriftquellen betrachtet, kann man ka schließen, dass die Verwendung von Pronomenkonjugationsformen in ihnen Latgale un Dialektkenntnisse in Oberland (Ilūkstes Umgebung). Auch der Einfluss der ir niederlettischen Schrifttradition ist sehr stark. iš m. Fo OE ein gl = i EET pep hal „ka, ~~ Gauta19980219 oo | m m um ai LITERATUR UN QUELLE LISTE ra m —— =] M aažilius £ früher | [wh lu I re 1817: -Grammatyka Inflancko —Lotewska krótko zebrana dla Uczgcych sie Języka Letniskiego, W Wilnie. 44 Ss. Adt — Texte des Oberlanddialekts, in Riga, Barbare Dz. 1983. -Vietniekvards.. —Entwicklung des Morphologischen Systems (Manuskript), befindet sich im Verlag „Zinātne“. 1936: Die Grammatik der russischen Sprache. Dz Sw — Die Geburtsschwänze auf dem Gott Diwa Herrn, Jumprowa Maria und Diwa Swatu gedruckt in Vilnius bei der Basilika der Heiligen Drei Könige im Mai 1821. Kossowski T. 1853: Grammatyka Inflansko —Lotewska dla uczgcych sie jezyka Lotewskiego, Riga, Lgr —Endzelīns J. Latviešu valodas gramatika, Riga, 1951. iais: Rudzite M. 1964: Latviesu dialektologija, Riga. 1908, S. 190. (russisch) 1908, S. 190. (russisch) 1908, S. 190. (russisch) «11 1908, S. 190. 1933, S. 133. (deutsch) P. A. Strods: Pareizraksteibas vērdneica, Rēzekne. o 4 Trasuns FE 1921: Latwišu wotudas Gramatika del latgališim, Riga. —WMK-Wyssa Moceiba katoliszka durch waycoszonom und atsacieyszonom satykta.., Potocka, 1-2, 1805. F Über die linguistischen Formen einiger persönlicher Substantive in den ältesten Latgalischen Schriften und in der heutigen Dialektsprache ~~ | I | o || Ca ES —— 7 0 = M 1 J] Gegenstand der Untersuchung sind die Variationen der verspielten Formen der Personenpronomen in den ältesten letgallenischen schriftlichen Quellen im Vergleich mit den Daten der heutigen lettischen Hochdeutschen Dialekte. Das untersuchte Material lässt den Schluss zu, dass die dialektische Grundlage der persönlichen Pronomen in den schriftlichen Texten nicht nur der südliche Dialekt von Latgale war, sondern auch der selische Dialekt von Ziemgale (bei Ilūkste). Darüber hinaus ist in den letgallenischen Schriften der Einfluss der lettischen alten Schrifttradition zu erkennen. ——r a TE ck ni * = Em "N m la = Fes Rag mm rr [mp U = ma MI HE = EH i ll ku 146 dl | 1
ÜBER EINIGE KASUSFORMEN PERSONENPRONÄME | IN ALTEN LATGALISCHEN SCHRIFTQUELLEN UND IN AKTUELLEN DIALEKTEN irl Zusammenfassung R Der Gegenstand der Untersuchung dieses Artikels ist die Variation der Fallformen der persönlichen Pronomen in den ältesten Quellen des geschriebenen Letgallen im Vergleich mit den Daten der aktuellen Dialekte des Hochlettisch. Das analysierte Material lässt den Schluss zu, dass die dialektale Basis der persönlichen Pronomen in schriftlichen Texten nicht nur südliche Dialekte von Latgale, sondern auch selonische Dialekte von Semgale (bei Ilūkste) waren. Auch der Einfluss der altlettischen Schrifttradition wird beobachtet. = Ju LĪ Chinesisch mE ES „mī pi he ERP dir, rr tm er g mem E By po | = = IE Em -. m TTT p mea mm = ad A mEamE m EET gu um "N nds ju " nā EI m EWG m Lg „ji = = HM Fy eh be Tal BE M al U nū HW Mk -“ umss mu; „Elum = ln = FE pepe a ią a ms HE O I mk Es -= vw lu ko i — m gi "M N _ Erworbenes KH „ms == mm = = —= m 1 Im = —— a m Aug V JM N M T mo al Ohm SR gl =] o „šm fl Enlm Nm Fern PRE "WE mk wm al I pa m F rss eg I an" fh Er M] vu f_ on m i m mė M p= | or pl] | 7—1 € | mw Bl agn g ms | am F ny ik =F |mas k E y = vz ron] it EE R mu I ML „m WH m it Se i i F m re viras din rh i m = ti m Ner be = „promo mm mm = m. zil m m m 147
