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Nauja lietuvių kalbos gramatika

V. Ambrazas

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Im Vorwort der Grammatik wird der Leser mit den bescheidenen Worten des Pioniers des litauischen Schrifttums, M. Mažvydas, angesprochen: „mana darba usz gier prymkiet“. Es besteht kein Zweifel, dass sich der Wunsch dieses bedeutenden norwegischen Baltisten mehr als erfüllen wird. Auf jeder Seite des Buches spürt der Leser dem Autor gegenüber große Dankbarkeit und erkennt, dass die „Vergleichende Grammatik der baltischen Sprachen“ einen gewichtigen und grundlegenden Beitrag zur heutigen Baltistik und Indoeuropäistik darstellt. K. Morkūnas EINE NEUE LITAUISCHE GRAMMATIK A. Senn, Handbuch der litauischen Sprache, Bd. I: Grammatik, Heidelberg, 1966. Lange Zeit lernten ganze Generationen ausländischer Sprachwissenschaftler Litauisch anhand des von A. Leskynas zusammengestellten Lehrbuchs, das aus einer Chrestomathie, einer kurzen Grammatik und einem Wörterbuch bestand. Seit seinem Erscheinen (1919) sind bereits fast fünfzig Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich nicht nur die litauische Rechtschreibung, sondern auch der Gebrauch einiger Formen erheblich verändert, die schöngeistige und wissenschaftliche Literatur ist unvergleichlich umfangreicher geworden, und viele Fragen der Phonetik, Morphologie und Syntax sind gründlich untersucht worden. Die Ausarbeitung eines neuen, umfassenden Lehrbuchs der litauischen Sprache wurde notwendig. Diese Aufgabe übernahm der schweizerischstämmige Sprachwissenschaftler A. Zenas (Senn). 1957 veröffentlichte er den zweiten Teil seines „Lehrbuchs der litauischen Sprache“, der aus ausgewählten und mit Akzenten versehenen Texten aus Werken verschiedener litauischer Schriftsteller samt Kommentaren sowie einem litauisch-deutsch-englischen Wörterbuch besteht1. 1966 erschien auch der erste und wichtigste Teil dieses Lehrbuchs – die Grammatik der litauischen Sprache. Es handelt sich um ein umfangreiches Werk mit 495 Seiten, in dem die Phonetik und Morphologie des heutigen Litauischen sowie der Gebrauch vieler grammatischer Formen ausführlich beschrieben werden. Der Verfasser dieser Grammatik, A. Zenas, Professor an der University of Pennsylvania, ist den litauischen Sprachwissenschaftlern durch seine Arbeiten wohlbekannt. Er ist einer der Herausgeber des kürzlich in Heidelberg fertiggestellten und in fünf Bänden erschienenen „Wörterbuchs der litauischen Schriftsprache“2 und zugleich der einzige, der seit Beginn seiner Veröffentlichung an diesem Wörterbuch mitarbeitet. Er interessiert sich schon lange für die litauische Sprache, hat in Litauen gelebt und an der Universität Kaunas Phonetik und andere sprachwissenschaftliche Fächer unterrichtet. 1929 verfasste er ein „Kurzes Lehrbuch der litauischen Sprache“3 für Ausländer, die Litauisch lernen wollten. A. Zenas brach seine Verbindung zur Litauistik auch später nicht ab. Er hat zahlreiche Artikel und andere Arbeiten zu Fragen der Litauistik, Baltistik und der vergleichenden Sprachwissenschaft im Allgemeinen verfasst und beteiligt sich in jüngster Zeit aktiv an der Erforschung der ältesten Beziehungen zwischen den baltischen, slawischen und germanischen Sprachen. Sein neues Werk fasst gleichsam die Ergebnisse langjähriger litauistischer Studien zusammen. Die Grammatik besteht aus zehn Teilen. Schon der erste, einleitende Teil ist umfangreich und gehaltvoll: Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des litauischen Volkes behandelt er den Platz der litauischen Sprache unter den baltischen Sprachen und ihre Beziehungen zu anderen verwandten Sprachen. Hier legt der Verfasser knapp seine Auffassung zu den ältesten Beziehungen zwischen den baltischen, slawischen und germanischen Sprachen dar. Seiner Ansicht nach entstanden bereits gegen Ende der indoeuropäischen Sprachgemeinschaft, als die Vorfahren der Balten, Slawen und Germanen eng miteinander in Kontakt standen, 1 A. Senn, Handbuch der litauischen Sprache, II, Heidelberg, 1957. 2 M. Niedermann, A. Senn, F. Brender, A. Salys, Wörterbuch der litauischen Schriftsprache, Litauisch-Deutsch, I—V, Heidelberg, 1934—1967. 3 A. Senn, Kleine litauische Sprachlehre, Heidelberg, 1929. 194 gemeinsame, nur für diese Dialekte charakteristische Merkmale (z. B. das Zahlwort tūkstantis, die Bezeichnung rugio für Roggen, Dativformen im Plural auf -m usw.). Indem der Verfasser die von einigen Forschern postulierte baltisch-slawische Ursprache entschieden und mit Argumenten zurückweist, erklärt er die Verwandtschaft dieser Sprachen als Ergebnis eines sehr langen, bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. andauernden engen Kontakts (einer Symbiose). Außerdem verbindet die baltischen und slawischen Sprachen, dass sie alte indoeuropäische Merkmale lange bewahrt haben, während die germanischen Sprachen sich rasch modernisierten, veränderten und vom ursprünglichen Zustand entfernten. Besonders archaische Züge sind in den baltischen Sprachen erhalten geblieben. Anschließend werden in der Einleitung kurz die litauischen Dialekte und ihr Verhältnis zur Literatursprache behandelt sowie die alten litauischen Sprachdenkmäler überblicksartig dargestellt. In den letzten Kapiteln des einleitenden Teils werden die Laute des Litauischen, ihre Schreibung und Entwicklung sowie ihre Beziehungen zu den Lauten anderer indoeuropäischer Sprachen beschrieben. Im zweiten Teil der Grammatik werden die Deklination der Nomina, Pronomen, Zahlwörter und Partizipien behandelt, im dritten und vierten die Bildung und Flexion der Verbformen, im fünften die unveränderlichen Wortarten. Der sechste Teil stellt knapp die grundlegenden Prinzipien der Wortbildung dar. Die folgenden drei Teile sind dem Gebrauch der Formen gewidmet: Gesondert werden der Gebrauch der Nomina, die Bedeutungen der Kasus und die Funktionen der nichtfiniten Verbformen beschrieben. Im letzten, zehnten Teil werden einige Besonderheiten des Satzbaus im Litauischen kurz überblicksartig behandelt. Abgesehen von der Einleitung, die Fragen der vergleichenden baltischen Sprachwissenschaft behandelt, stützt sich die Grammatik hauptsächlich auf das heutige Litauisch. Der Verfasser zielt weder darauf ab, die Vorgeschichte der behandelten Formen darzustellen, noch vergleicht er sie mit Formen anderer Sprachen oder rekonstruiert ältere, schriftlich nicht belegte Grundformen. Darin unterscheidet sich dieses Werk von der in Polen veröffentlichten Grammatik von J. Otrembski, die stärker historisch ausgerichtet ist. Dafür werden die Fakten des heutigen Litauischen hier sehr umfassend und eingehend beleuchtet. Im Vorwort werden nicht weniger als 74 Autoren genannt, aus deren Schriften das Sprachmaterial der Gegenwartssprache gesammelt wurde; außerdem wurden für die Grammatik zahlreiche volkskundliche Quellen herangezogen (unter denen die vom Institut für litauische Sprache und Literatur herausgegebenen Sammlungen einen bedeutenden Platz einnehmen), ferner Dialektbeschreibungen, sämtliche früheren Grammatiken und eine umfangreiche sprachwissenschaftliche Literatur. Der Verfasser ist mit den während der Sowjetzeit in Litauen erschienenen sprachwissenschaftlichen Arbeiten gut vertraut, stützt sich an vielen Stellen auf sie und führt sie in den Literaturverzeichnissen an, die am Ende jedes Kapitels stehen; besonders umfassend verwendet wurden die in den letzten Jahrzehnten erschienenen litauischen Wörterbücher und die Veröffentlichungen der Reihe „Fragen der litauischen Sprachwissenschaft“. Die Grammatik beschreibt nicht nur Fakten der heutigen litauischen Literatursprache, sondern bemüht sich bei jeder wichtigeren Frage auch um Belege aus den Dialekten, älteren Schriften und Sprachdenkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Anschluss an die im zweiten Teil des „Lehrbuchs der litauischen Sprache“ veröffentlichten Texte werden häufig auch einzelne Besonderheiten der Formenbildung, Flexion oder des Gebrauchs erörtert, die für bedeutende Autoren charakteristisch sind (z. B. M. Daukša, J. Bretkūnas und unter den neueren M. Valančius, S. Daukantas, Krėvė, B. Sruoga u. a.). So spiegelt sich in der Grammatik teilweise auch die Entwicklung der in der heutigen Sprache gebrauchten Formen während der Zeit der schriftlichen Überlieferung wider. Die Belege aus Dialekten und älteren Schriften werden von den Fakten der heutigen Literatursprache unterschieden, in der Regel durch eine andere Schriftart kenntlich gemacht und beeinträchtigen nicht die Einheitlichkeit des Werks. Die Methode der Darstellung und Anordnung des Sprachmaterials wird hier vor allem durch den Zweck des Werks bestimmt. Da sich die Grammatik in erster Linie an Nichtlitauer richtet, die Litauisch lernen und Texte lesen, ist das Material so aufbereitet, dass der Leser zu jeder Wortart oder Formengruppe an einer Stelle möglichst viele Informationen findet 13* 195 umfassender Information. Deshalb werden bei den einzelnen Deklinations- oder Konjugationstypen zugleich Fragen der Akzentuierung und sogar der Wortbildung behandelt; es wird versucht, möglichst viele Flexionsparadigmen anzuführen. So finden wir etwa auf S. 140, wo von den Substantiven mit r-Stamm die Rede ist, nicht weniger als sechs Deklinationsparadigmen des Substantivs duktė nach Daukšas Postille und fünf litauischen Grammatiken: von F. Kuršaitis, K. Jaunius, J. Jablonskis (1901 und 1925) sowie J. Žiugžda (1961). An derselben Stelle werden auch Fragen der Wortbildung bei Substantiven mit r-Stamm (die wichtigsten Suffixe), der Akzentuierung und der Formengeschichte während der schriftsprachlichen Tradition behandelt. Diese Darstellungsweise erleichtert es dem Leser, alle benötigten Angaben zu einer bestimmten Formengruppe an einer Stelle zu finden; vielfach geht dadurch jedoch die methodische Geschlossenheit und Kompaktheit der Beschreibung verloren. Insgesamt finden wir in dieser Arbeit unter methodischen und theoretischen Gesichtspunkten im Vergleich zu früheren Grammatiken wenig Neues. Die neueren Methoden der deskriptiven Grammatik werden hier nicht angewandt; selbst auf eine phonologische Interpretation des Lautsystems des Litauischen wurde verzichtet. Dies wird durch die Fülle und Vielfalt der angeführten Sprachfakten aufgewogen. Ohne uns auf eine eingehendere Analyse dieses umfangreichen und bedeutenden Werkes einzulassen, möchten wir einige der beim Durchblättern bemerkten Ungenauigkeiten oder diskutablen Aussagen erwähnen. Anders als die bisherigen Grammatiken betrachtet der Autor den Illativ als einen Kasus wie die übrigen (ein regelrechter Beugungsfall, S. 92) und nimmt ihn in die Deklinationsparadigmen der Substantive und Adjektive der Literatursprache auf. Zwar werden die Singularformen des Illativs in der heutigen Sprache recht häufig verwendet, doch sind sie bereits im Begriff, zu Adverbien zu erstarren, und von den übrigen Kasus isoliert; ihr Gebrauch ist zudem auf die Umgangssprache und die schöngeistige Literatur beschränkt. Pluralformen kommen nur in besonderen, stilistisch motivierten Fällen vor; dies räumt auf S. 437 auch der Autor selbst ein. Unter diesen Umständen ist es schwer zu rechtfertigen, den Illativ neben den übrigen Kasus in die Paradigmen der Literatursprache aufzunehmen; im Übrigen wurde er nicht in die Deklinationsparadigmen der Pronomen und Partizipien aufgenommen. Anders verhält es sich mit den ostlitauischen Mundarten, in denen der Illativ tatsächlich ein gleichberechtigtes Glied des Kasussystems ist. Obwohl der Autor auf S. 65 zutreffend feststellt, dass Konsonanten am Wortende gewöhnlich hart ausgesprochen werden, betrachtet er als Ausnahmen die aus längeren Formen gekürzten Präpositionen, Adverbien und Konjunktionen dėl, kol, tol, bei denen das auslautende l angeblich weich ausgesprochen wird. Tatsächlich ist auch in der heutigen Literatursprache die harte Aussprache des auslautenden l üblich. Die Genitivform Plural žvėrių, die im Deklinationsparadigma neben žvėrių an erster Stelle steht (S. 129), ist mundartlich und in der Literatursprache völlig außer Gebrauch. Ebenso kann das Substantiv bendrybė auf S. 121 nicht als Beleg der Literatursprache gelten; es wird dort neben den üblichen Ableitungen mit dem Suffix yba angeführt: kūryba, rašyba, sodyba usw. Diskutabel ist die Behauptung des Autors, die in A. Schleichers Chrestomathie belegten Formen der aktiven Partizipien der Vergangenheit auf prigavuse und išgėruse seien Neubildungen anstelle des Nominativs Plural prigavę und išgėrę (S. 178). A. Becenbergeris hat BGLS 161 solche Nominative des Duals bereits in den Schriften B. Vilentas belegt, z. B.: ateiusse VEE 202, vgl. giwenuse, kalbejuse, atejuse KIC 404; daneben wurden in den ostpreußisch-litauischen Mundarten auch entsprechende Formen der aktiven Partizipien des Präsens verwendet, z. B.: negalincze Sch II 215, ne turincze Jrk 73, vgl. auch das Halbfpartizip ne rasdame BsMt II 198. Das hohe Alter dieser Formen hat J. Endzelynas IF 33, 123–124 überzeugend nachgewiesen; sie lassen sich mit dem Nominativ-Akkusativ des Duals bei konsonantischem Stamm vergleichen, vgl. 4 Hier werden dieselben Quellenabkürzungen verwendet wie im großen Wörterbuch der litauischen Sprache. 196 žmūne DP 31310, 31416, šūne Mit II 40 (die erste dieser Formen wird auch vom Autor selbst in I 139, II 171 angeführt). Ohne Grundlage wird auf S. 295 das akademische „Wörterbuch der litauischen Sprache“ dafür kritisiert, dass die Form nuentiemus DP 592 von M. Daukša darin als Partizip behandelt wird; der Autor meint, sie sei falsch geschrieben, und zerlegt sie in ein Gerundium und den Dativ eines Pronomens (nueinantį jemus). Hier liegt wahrscheinlich dasselbe absolute Partizip im Dativ ohne Pronomen vor wie in bekalbančėm DP 15912, regintiemus DP 22837, tarintiemus BB Apd 27, 13 usw., siehe LKK V 106–107. Zu den Vorzügen des Buches zählen die sorgfältige Auswahl der Beispiele sowie die ausgezeichnete technische Aufbereitung und Redaktion des gesamten Textes, die es dem Leser ermöglichen, die benötigten Angaben schnell und mühelos zu finden. Abschließend sei der Wunsch ausgesprochen, dass A. Zenas „Handbuch der litauischen Sprache“ möglichst vielen Freunden und Erforschern des Litauischen auf der ganzen Welt die Tore öffne. V. Ambrazas EIN BEDEUTENDER SCHRITT IN DER LETTISCHEN DIALEKTOLOGIE M. Rudzīte, Latviešu dialektoloģija, Rīgā, 1964, 432 p. Die vergangenen Jahre waren für die Dialektologie der baltischen Sprachen tatsächlich sehr ertragreich. Vor dem Hintergrund zahlreicher Artikel und Monografien einzelner Mundarten erschienen endlich die seit Langem erwarteten dialektologischen Werke zusammenfassenden Charakters: Die Litauisten können sich über Z. Zinkevičius’ „Lietuvių kalbos dialektologija“ (Vilnius, 1966) freuen, die Lettisten über M. Rudzītes „Latviešu dialektoloģija“. Diese beiden Bücher, die im Übrigen nach unterschiedlichen Methoden und teilweise für unterschiedliche Zwecke verfasst wurden, sind gleichsam eine Art Enzyklopädie der Dialektologie der baltischen Sprachen, auf die kein Forscher dieser Sprachen verzichten kann. Marta Rudzīte ist auf dem Gebiet der lettischen Dialektologie bereits seit etlichen Jahren erfolgreich tätig: 1958 wurde ihre umfangreiche Beschreibung mehrerer benachbarter Mundarten Nordlettlands veröffentlicht1 (diese Arbeit war bereits 1954 als Kandidatendissertation verteidigt worden2), 1963 erschien eine von ihr zusammengestellte, für Lehrzwecke bestimmte Anthologie lettischer Mundarttexte3. Darüber hinaus besteht ein großes Verdienst M. Rudzītes um die lettische Dialektologie darin, dass ihre Schüler an der Universität Riga eine beträchtliche Zahl guter Beschreibungen ihrer heimischen Mundarten erarbeitet haben, die ihrem wissenschaftlichen Wert nach vielen veröffentlichten lettischen dialektologischen Untersuchungen in nichts nachstehen. M. Rudzītes größter Beitrag zur lettischen Sprachwissenschaft und überhaupt zur Baltistik ist jedoch ihr Buch „Latviešu dialektoloģija“. Schon der Umfang dieses Werks – 432 Seiten – zeigt hinreichend, dass die Autorin tatsächlich eine gewaltige Arbeit geleistet hat. Nach einem recht strengen Plan beschreibt sie die Hauptmundarten des Lettischen – die mittelbaltische Mundart (vidus dialekts, S. 59–146), die livische Mundart (lībiskais dialekts, S. 147–255) und die hochlettische Mundart (augšzemnieku dialekts, S. 257–405). Genau genommen werden nur die Phonetik und Morphologie der Mundarten ausführlicher beschrieben, während Fragen der Syntax hier nahezu unberührt bleiben (bezeichnenderweise ist auch Z. Zinkevičius’ „Lietuvių dialektologija“ von diesem „Übel“ nicht verschont geblieben – für die Syntax der baltischen Sprachen sind offenbar noch immer keine helleren Tage angebrochen!). 1 M. Rudzīte, Ziemeļvidzemes izloksnes Braslavā, Vecatē, Baunos un Vilzēnos, „Valodas un literatūras institūta raksti“, VI, Rīgā, 1958, p. 101–256. 2 М. Рудзит, Диалекты северной части Видземе (Браславский, Вецатский, Баунский, Вилзенский), автореферат, Рига, 1954. 3 M. Rudzīte, Latviešu izloksņu teksti, Rīgā, 1963, 108 p. (išleista rotoprintu). 197