Ypatybės stiprinimo vediniai su priesaga „-itkas“, „-ickas“ pietrytinėse lietuvių kalbos šnektose
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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVIII (1997) Herr Aloyzas VIDUGIRIS EIGENSCHAFTEN VERSTÄRKUNG GESCHICHTE SU PRIOSEGTA -itkas, -ickas In den Sprachgebrauchen der südöstlichen Randgebiete der litauischen Sprache werden ziemlich häufig Adjektive mit dem Suffix -itkas oder -ickas verwendet. Die Veden dieses Verbs faszinieren viele Forscher nicht nur durch ihre Form (Ausdruck), sondern auch durch ihre Bedeutung. Hier möchten wir die Herstellung und den Gebrauch dieser Veden etwas weiter untersuchen. Umso mehr, als sich hierfür eine gute Gelegenheit bot – die Erinnerung an einen der größten Fachleute für die Wortbildung in der litauischen Sprache, den Linguisten Pranas Skardžių. P. Skardžius gehört neben seinen Lehrern J. Jablonskis, K. Būga, J. Balčikonis, seinem Wissenschaftsfreund A. Salis und anderen zu den bedeutendsten litauischen Linguisten. Nachdem er eine berühmte Trilogie geschrieben hatte (die Doktorarbeit „Die slavischen Lenhnworter im Altlitauischen“ 1931, die Habilitationsarbeit „Daukšos akcentologija“ 1935 und das grundlegende Werk „Lietuvių kalbos žodžių daryba“ 1941) wurde P. Skarddžius schon in jungen Jahren zum Klassiker der litauischen Sprachwissenschaft. Mit den Namen und Werken dieses, wie auch anderer uns lieben Linguisten, sind wir Litauisten alle auf unterschiedliche Weise vertraut oder verbunden. Das Schicksal führte dazu, dass der Name Skardžių von klein auf gehört wurde. Über Skardžius als Linguisten und Wissenschaftler erfuhr ich jedoch erst nach Kriegsende 1944, als ich vom Gymnasium in Panevėžys in das wachsende Progymnasium in Subačius umzog. Mehrmals bewunderten wir an der Hauptstraße der Stadt Subačius ein schönes, gelb gestrichenes Haus, in dem der ältere Bruder von Pranas, Antanas Skardžius (geb. 1896), lebte. Im Jahr 1958, im Rahmen des Programms „Atlas der litauischen Sprache“, erforschten wir mit Antanas Balašaitis den Subačiaus-Dialekt und sprachen mit dem wunderschön subathenischen A. Skardžius. Wir erfuhren, dass sie beide mit ihrem Bruder Pranas auf einem alten Bauernhof in der Nähe der Straße geboren wurden, der sich in der schönen linken Flussschlucht des Viešinta Flusses befindet. Etwa 200-300 Jahre später stand auf der rechten Seite der Viešinta-Schlucht das sehr geordnete, einfach ethnographische Geburtshaus des anderen unseres Linguisten und Lexikographen Doms Lukšis (1912-1979), wo damals noch beide seine Eltern lebten. In dieser Zeit gab es einen politischen Aufschwung. P. Skardžius schrieb, nach dem Erzählen seines Bruders Antanas, dass er große Hoffnungen auf ein Treffen mit dem damaligen Präsidenten der Litauischen Akademie der Wissenschaften Juozas Matulis, der in Amerika zu Besuch war, setzte und erwartete, nach Litauen zurückzukehren. Das haben wir nicht weniger erwartet. Leider vergeblich. Vedische Wörter mit dem Suffix -itkas oder -ickas werden hauptsächlich am südöstlichen Rand des litauischen Sprachgebiets verwendet, sowohl jenseits der heutigen litauischen Grenzen als auch darüber hinaus. Dies sind vor allem Adjektive und Adverbien mit betonter (deminutiver, minuskuler, freundlicher, manchmal herabsetzender) Bedeutung, z.B.: 4stritkas, -a oder astrickas, -a ‚sehr scharf, scharf': astras, -a, aštrūs, -i; aštritkai oder astrickai, aštrickai „sehr scharf, scharf“: scharf; grazickas, -a, grazickai: schön, -i, schön; margitkas -a, margitkai oder margickas, -a, margickai: margas, -a, margai. Die Grundform dieses Suffixes ist -rtk-. Sie ist im litauischen Dialekt von Zietela vertreten, der ein archaischeres Lautsystem beibehalten hat. Und das Suffix -ick-, das vor allem an den Rändern des südlichen Dialekts der Hochlatiner verbreitet ist, ist wahrscheinlich eine sekundäre, dschukische Variante des ersten Suffixes. 207
Vedische Suffixe su -Ickas meist über verwendet Armoniškes, Benekainis, Dievėniškes, Lazūnus, Nėčią, Pelėsą, Rėdūnią, Varenavą (Balaton), seltener über Butrimėnis, Eišiškes, Kalesninkiai, Rūdnią ir anderswo. Mit anderen Worten, su Zietela und die anderen Sprachen des südöstlichen Winkels der litauischen Sprache sind die wichtigsten Gebrauchsgebiete dieses Adjektivs. Weiter į nordwestlich, d.h. Wenn man 1 die grundlegenden Dialekte der litauischen Sprache genauer betrachtet, nimmt die Anzahl der Fälle, in denen diese Adjektive verwendet werden, ab. Die Grenze des aktiven Verbrauchs dieser Ableitungen erreicht Gervėčius, Šalčininkėliai, Merkinė, Rudaminą (Großherzoglich Preußisch). Aber ähnliche vedische su Suffixe bilden Konsonanten -ckar -dkjungnikom kommt ir weit über diese už Grenze hinaus, z.B.: dwinickas, -a ‘jemand, der zusammen su mit einem anderen geboren wurde' (LKŽ II: 980), prahleris- -a ch, ‚wer sich gern prahlt‘ Krs, Sb, plikūckas, “jemand, -a der kahl oder kahl geschnitten ist” Pg, NdZ, Prädikat ‚Anhang‘ Ins, Jrb, Krs, KzR, Vdk (LKZ X: 236, 611). Adjektiv -itkas, -ickas Die Herkunft ne von (-itskas) wird von allen Linguisten gleich interpretiert. E. Fraenkel, der als erster die Verb-Vedikalität der südöstlichen litauischen Schnaben untersuchte, betrachtete das Suffix -itkas oder -itskas als fremd, aus slawischen Sprachen entlehnt. Die Deminutiven der polnischen, gudischen Ableitungen maciutki/- malutki ‚ganz klein‘, milutki „sehr lieb, liebenswert‘, ranrutko „sehr früh‘, niziutko ‚sehr tief‘ stellt er mit den entsprechenden Deminutiven der litauischen Schnabelsprachen dieser Gegend macitkas, mylitkas (myletkas), frühtitkai Zt, žemetskai Dv in Verbindung. Der vedische Konsonant s könnte nach dem Beispiel des slawischen nizko eingefügt werden (Fraenkel 1936: 55-56). Nach Ansicht von Herrn Skardzis sind die vedischen Namen mit dem Suffix -itka-, -icka von unterschiedlichem Ursprung. „Adjektive mit dem Suffix -icka können nicht nur nach slawischen Entlehnungen mit /cka gebildet werden (z.B. katalickas ‘kataliSkas’ usw.), sondern auch nach solchen Verarbeitungen, wie Zietelos gražitkas ‘ganz schön’, mylitkas ‘sehr liebenswert, liebenswert’ usw., die durch Einfügen des Adjektivs starp fir K mit der Zeit das abschreckende Suffix -ickaergeben konnten“ (Skardžius 1941: 123). Für J. Otrembski ist das Suffix -itkas (und seine Varianten -ickas, -uckas) eine Zusammensetzung, deren erster Punkt -ffrein litauisch ist, z.B. baltitelys, mažitelys (häufige Wörter von Daukša Postila), mažutėlis, und der zweite Punkt -kas später aus den slavy (gudischen oder polnischen) Sprachen entlehnt wurde, bereits „nach dem Verschwinden der Ieren“, z.B. polnische ma/eriki < *mal-enBk, dobrutki < *dobr-ut-pks. Die Variante des Adjektivs ickas (vgl. nūogickas, plikūckas) entstand für die Konsonantenverbindung -£fKkišvirtus in -ckwegen des Dschückens (Otrębski 1965: 273). Ohne weiter in den Verlauf der Entstehung dieses Suffixes einzutauchen, ist es zweifellos so, dass sein Entstehen durch die engen und alten Kontakte der südöstlichen litauischen Schnörkel mit den slawischen Sprachen bedingt war. Heute wird die Verbreitung der Veden mit dieser Variante des Suffixes hier durch die recht häufig verwendeten Deminutiven der entsprechenden Bedeutung der guden Adjektive und Adverbien begünstigt, z.B.: bė/en'ki'baltutis, baltutelis’, blizen'ka/bliziūtka ‘Kleine’, dobran'ki ‘Schöne’, cornen’ki ‘Schwarze’, milen’ki ‘Schöne’, nizen'’ki ‘Große’, tonen’ki ‘Große’ (vgl. zieteliskiy bd/titkas, -a, artitkai, géritkas, -a, juoditkas, -a, mielitkas, -a, plonitkas, -a, Zémitkas, -a) usw. 208
Vedische su Suffixe -itkas ickas ar verleiht den südlichen Dialekten aus iš der Sicht des Landes eine gewisse Exotik, obwohl es aus der Sicht der Sprecher tų ein gewöhnliches Phänomen ist. Ši Das Suffix verstärkt gewöhnlich die Eigenschaft, die vom Hauptwort ausgedrückt wird, z.B. : Astricka, plonicka, alnė (was nicht) aller Welten verschwindet (Ms. nadel) Lz: plg. astras, -a, plonas, -a. O aglé auksticka war Lz: aukštas, -a. Ach, Gott, dufkjstitkas, wer hat dir gesagt Zt: Aukštas, -a ‘wichtig, ehrenwert’. Die Blüten sind weißlich-- gelblich-- grün, die Blütenblätter sind weißlich-- gelblich-- grün, die Früchte sind weißlich-- gelblich-- grün, die Früchte sind weißlich-- gelblich-- grün. basas, -a. Gérickos abi dūkterys Vrnv: géras, -a. Ataj juodzickas nug darbo Dv: juodas, -a. Vaikéli tu mano, kokios tavo akéfés grazickos Lz: gražūs, -I. Papraistai kojykas (kojytes- ), būtų langvitka Zt: lengvas, -a. Macitkį ridikuty reikėtų pasét Zt: mackas, -a “kleiner, kleiner Junge’. Da aš mazickas buvaū, šili 6zkas ganiaū Grv: mazkas, -a ‘mazas, -a’. Pilnickas kap akis Rod: pilnas, -a. Visi maišūkai šlapicki Nč: šlapias, -ia. Der Stamm der vedischen Wörter ist normalerweise nicht mit dem Stamm der Basiswörter kompatibel: die männlichen Formen des Geschlechts haben den d-Stamm, die weiblichen — den a-Stamm. Es gibt jedoch manchmal Ausnahmen. In der litauischen Sprachgebrauchssprache kommt der Stamm der abgeleiteten Wörter mit dem Suffix -itkas an das Grundwort angepasst vor, z.B. : Gražiškių Nato vaikuotas Bit (war) Zt. Bit gražitki to] mergytė Zt: schön, -i. Manchmal wird auch die Form des unbestimmten Geschlechts verwendet, z. : Also siemi alles grazitkū hier Zt: schön. Ansonsten überwiegen die Ound 4-Stängel-Formen, vgl. Oh, mein lieber, mein schöner Herr. Ich wollte keine solchen schönen Mädchen. Ich habe mich gut mit ihnen verhalten, Herr. Vedische Wörter mit dem Suffix -itkas, -ickas können sowohl aus litauischen Stammwörtern als auch aus Fremdwörtern ohne Unterschied gebildet werden, z.B. : Anas savisū (visai) biédnitkas bit Zt: biédnas, -a “arm, armselig’. Der Buchstabe Lz steht für: drabnas, -a ‚klein‘. Meine Gattin, die ich gefunden habe, meinte Zt: gadnas, -a 'gut'. Mergélé krulicka, gražicka, raudonicka, kap un jos paziri, verkce noris (z. B. cibulia ‚Schwänze‘) Lz: krifg]las, -a ‚kreisförmig‘. Jede Ableitung dieses Suffixes - ein Adjektiv - hat normalerweise auch ein Adverb, z.B. : Kap man mergėlai aukštickai nešokce, kecino mani bocia (Vater) ažu jauno dūoce (d.) Lz: aukštickas, -a. Būsta bičdnitkai, savisū biednitkai Zt: biėdnitkas, -a. Jau gerickai (gerokai)- pritemė Vrnv: gérickas, -a. Gražickai (visai) nusigyvečno iki tarbos (Elgetos krepšys, maišelis) Mrk: gražickas, -a. Jau senickai Zmogus (vyras, šeimininkas) pamiré Dv: sénickas, -a u kt. Es gibt die Suffixe adverbmiy und die in diesen Snekten keinen entsprechenden Budvardziy haben, genauso wenig wie jy und die Grundadverbien, z.B. : Wie ich schon früher geschworen habe, ist es immer Arbeit und Arbeit bis zum höchsten Punkt Asv. Die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint. 11 Wer sich aber weit entfernt hält, der ist fern, und wer sich nahe hält, der ist nahe. Lydon mimi toulitkai (sehr weit) Zt: touli/weit. Vedische Wörter mit dem Suffix -/fkas oder ickas werden normalerweise aus primären Adjektiven gebildet, aber es gibt auch Vedische Wörter, die aus sekundären Adjektiven gebildet werden, d.h. 209
iš iš Adjektive, z.B. : Macintulitkas noch ein bisschen anas Mr. Macintulitką zwei nedéliy (Wochen) verloren (nackter) Junge In: PZL.pl. -€, Dar ana neutarino (unbeschädigt) niéko, macintulé bit Mr. Iskasé sich einen Sožaukėlą (Locken, Teich) nedidelitka In: Kleine, kleine Welt. Diese wie andere ir Adjektive (z.B.: gelb, rot) wird manchmal noch durch die Präpositionsbildung der Sprecher unterschieden, z.B. : Gelafes Masken unter solchen geltonickas Lz, greta Ruduskos (wie Pilze, Auberginen) gelcickos Lz: geltas, ‘gelb’. -a Ähnlich wie iš das zusammengesetzte Wort (diirinio) ist der Ableitungsnir ame von diesem Suffix artipilnickas entstanden, z.B. : Hinzugefügt von artipilnicky bliudů (Schüsseln) von Sahne Arm. Inverse artipilnicky sétuvy rugiū Arm: artipilnis, Manchm- -€. al wird das Suffix -ickas durch -uckas ersetzt, z. : Verlorene Kinder mazuckus kap Dung Dv. Das ist wahrscheinlich durch den vedischen mažutis, kleines Kind. Das Suffix -itkas oder -ickas kann nicht nur an den nicht-vergleichenden, sondern auch an die höheren Formen von Adjektiven angehängt werden, z.B. : Da mein Mann, da mein Schönling, da mein Liebling, warum bist du gestorben (weint) Lz. Der kleine Schnitzkamp berndicip duntdicer rados Lz. Kartais šią priesagą turi ir aukšesniojo laipsnio prieveiksmis viekitkiai < viekiau‘- veikiau, kuo veikiau, greičiau- ", pvz. : Vi(e)titkiaū nūmirė Zt. Der Name leitet sich von dem griechischen Wort ῥόδος (ródos) für „Rose“ ab. Im Allgemeinen unterscheiden sich die -itkas/-ickas-Vediken im Gebrauch kaum von den gewöhnlichen Adjektiven. In einzelnen Gesprächen kann nicht jeder dieser Ableitungen auch Substantivformen haben, z.B. : Meine schöne Tochter, meine liebe Tochter Lz. In: Berneck, L. (Hrsg.). Ko, mergėla, ko, jaunickoji, stalaliop priguldinėji (virkauji) Lz. Die Nebenflüsse sind die Dvina (dt. 1987: Was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist, was ist. Mus(gal), Maiglöckchen, Mus, Bläuling, Schlechte-Anten-- Spitzmaulwurz Lz. Koc' (obwohl, vielleicht) schlechtu, koc' neblogy, nebūs momude, nebūs radnickoja (echte) Lz. Die trockene Wiese Lz. Es wird nicht [die Erde] heiß sein, es wird nicht hell sein (rot) Lz. Diese Vedischen, wie auch die gewöhnlichen Budvardzien, haben Substantivformen nur in bestimmten Silben. Die häufigsten sind der Singularnominativ, der in slawischen Sprachen oft auch den Vokal ersetzt, seltener der Singularverbal, der Substantiv usw. Diese sekundären Ableitungen behalten normalerweise die lexikalische Bedeutung der Basisadjektive bei, z.B. aštritkas, -a /aštrickas, -a adj. (3?) 1. “sehr gut geschärft, scharf': Nata scharfes Messer Zt. Schnecken/Schnecken adv. : Das Messer scharf zu schneiden Zt. Scharf geschärftes Messer Lz. 2. "sehr scharf": Die Kurve [Igel] yr so astrickas Zt. Astrika plonicka, alne visų sviety dingia (dt. 3. Auflage. “sehr heiß, scharf': Kumelyka bit žitki (vikri), sehr aštritka Zt. macitkas, -a /mazickas, -a adj. (3?) 1. “sehr klein, kleine Abmessungen': £éké macitka bitéfe Zt. Die Mutter des Matrosen verliert ihren Kopf. Annas spinnen kleine Kronen Zt. Krūlicka (Runde), Maskicka allų svietų dingia (Ms. Nadel) Lz. Die Mutter kocht Moma Brei maskickan Podély Lz. 2. ‚nicht erwachsen, klein‘: Dū paršukū pirko macitkū Zt. Bit macitka Mädchen und macitkas Junge Zt. Und das ist macitkai Mädchenso gut bocis bit 210
Mr. 3. ‚sehr geringfügig‘: Der ir kleine Mann im Wind Mr. 4 sehr kurz': Vžsarai die Tage didefé, die Nacht macitka Zt. 5. „lieblich, liebenswert“: Was tu meins ist, ist meins. tu Mr. Manchmal Suffix -itkas /-ickas wird auch an andere Sprachteile angehängt, wie zum Beispiel: an das Bezeichnuna/ gspronomen niėkas, z.B.: ničkickas sm. 1 (1) ‘Menkniekis’ : A bedeutet niedrig, nicht ko ir atsiprašinéc’ Grv. 2 ni€kickas/niékitkas pron. def. (1) ‘niemand’ : I$ sein eigenes Nichts ist Dv. Keine nė Kundoda (Kartoffnė eln), Diona, nichts, alles geschält Zt. Nichts ist nichts, Rod. Anas war so, dass er nicht wollte, dass die Braut nichts bekam Mr. b/zu einzelnen Substantiven (oder verbundenen Formen), z.B.: kripitka “Krümel”: Sa/diénis krapitka rūfg]štūs Zt. skūlacitka (votele, puogelis): Das ist ein kleines ro vo Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen, wie ein kleines Mädchen Mr. vaikitkas „armes kleines Kind, kindlich“: Nékap issilaizé (iSgijo) vaikitkas Zt. c/zusätzlich zu der Ziffer 1, z.B. : Va, einitka (abgesehen von einem, einzigen) satikty alycios an (Straße) dor (< do i) angehängt Mr. Die Ableitungen von -itkas/-ickas können in einzelnen Snoots noch mit Suffixen oder Formaten überwachsen sein, die ebenfalls eine verstärkende Bedeutung haben, z.B. : Früher Morgen Rdm. Die Kühe halten sich in der Nähe der Weide auf. Ankstickutéliai dir niékur nei kuksteré(jo), nei triksteré(jo), isvaziavai Rod. Siebenbürgen-Kreis-Verlag, Rottenburg an der Laaber. Es scheint mir, dass Artickutélis schießen Nč. Das Nest befindet sich am Huf des Pferdes und ist unverkleidet. Es aš gab noch dunkle Zeiten, begraben Sie sich tiefer Nn. Dieses Suffix können Adverbien mit dem Präfix pahaben, z.B. : Nicht laufen, pamacitkū (langsam) aik Zt. Das Haus des Zt. Rassidailėm (pasidalijom) més pamacitku, ohne Leute, ohne nyko Zt. Er arbeitete als kastilis (Farmer) und vdikscioju ohne amorū (Stützen, Krücken) pamaskitū Zt. Siehe auch: LZ-Gruppe. Ich werde mich nach und nach in eine Gruppe einfügen. Sie setzten sich auf den Boden und saßen still. Sie haben Heu gehäuft und Kegel getragen patiésitkai (in der Tat, in der Tat) zu sagen Zt. Die verbundenen Ableitungen dieses Suffixes können manchmal auch als Präpositionen verwendet werden, z.B. Schon war der Wolf bei Artickéleli (ganz nah, Artickéleli) mein Grv. Der Wolf war schon artickos (sehr nah) zu mir, als ich ihn sah Grv. Beim zweisprachigen Guden verwenden die Vertreter dieser Sprachgemeinschaften anstelle des hybriden Suffixes -/tkas/ -ickas manchmal das entlehnte Suffix -enkas/-iankas, d.h. sie übersetzen nur die Wurzel des guden Adjektivs mit der entsprechenden Bedeutung, wie z.B. das gervetische raudoniankas (vgl. g. krasnen'- ki ‘raudonutélis’): O kokia raudonidnka visa Zéme; sausiankas (g. suchen'ki ‚trockenes Heu‘): trockenes Heu; šlapianka (g. mokran’- ki ‘Slaputélis’): Kap enklojo mani' Mann, das habe ich šlapianka erhoben. Als die Kollegen in die Stadt kamen, war das Pferd versteckt. Die Vielfalt der Ableitungen des Suffixes -itkas / -ickas zeigt gleichzeitig ihre Fülle und wohl auch ein beträchtliches Gebrauchsalter. Dieses Adjektiv oft aus dem Gebrauch verdrängt andere demi211
Nutiv-Suffixe, die Eigenschaften verstärken. Für wo to häufigere Adjektive Suffix su -itkas /-ickas, gibt es in der Regel weniger verbliebene deminutyviniy Adjektive mit rein litauischen su Suffixen, zum Beispiel über Lazūnus iš der letzteren blieb, scheint es, nur einzelne Vedische (z. B. : kleines Kind, kleines -€¢, Kind, oder -€) individuelle Formen von Adjektiven mit Betonung. Vedische Suffixe su -ickas /-itkas sind hauptsächlich an den südöstlichen Rändern des litauischen Sprachgebiets verbreitet. Manchmal werden sie häufiger verwende- — t, manchmal seltener. Oft sind diese Weinsorten von einigen Familien mehr, von anderen weniger beliebt. — Einsprachig (einsprachige) Dialekte kommen selten vor. jų Meist werden sie von zweisprachigen Mehrsprachar igen tų gesprochen. Daher muss angenommen werden, su dass die vedischen Suffixe -/oder -ickas häufige ir Verwendung in diesen Sprachgebrauchen der ko palaeoislawischen Sprachen, insbesondere des Gudischen, entsprecheir nde Bedeutungsdeminutive. Fraenkel E. 1936: Der Stand der Erforschung des im Wilnagebiete gesprochenen Litauischen. —Baltisch-slawisch 2. Wilna. LKŽ I-XVI: Wörterbuch der litauischen Sprache 1-16, Vilnius: Staatlicher Verlag für politische und wissenschaftliche Literatur (3-6), Mintis (10-15); Zeitschrift für Geschichte und Archäologie, 1956-1995. Die Abkürzungen der Wohnortnamen, die nach den Beispielen stehen, sind die gleichen wie LKZ. 1965, S. 122. (litauisch) Litauische Grammatik. In: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. 1941: Die Sprache der Gefühle. Vilnius. ABLEITUNGEN MIT DEM SUFFIX -itkas, -ickas ZUM AUSDRUCK DER VERSTARKTEN EIGENSCHAFTEN IN DEN SÜDOSTLICHEN LITAUISCHEN MUNDARTEN Zusammenfassung Die Ableitungen mit dem Suffix -itkas, -ickas sind besonders verbreitet in den siidostlichen Randgebieten des litauischen Sprachraums jenseits der heutigen Grenzen Litauens (um Dieveniškės, Šalčininkai, Eišiškės, Dubičiai u. a.) wie auch jenseits (besonders im dem Weißrussland angeschlossenen Bezirk Varenavas, im Bezirk Vija, in der Umgebung von Lazunai, in der Umgebung von Zietela, oder Diatlov u. a.). Seinem Ursprung nach ist das Suffix -izkus (besonders gebrauchlich bei den Litauern aus Zietela) oder seine dziikische Variante -ickas —unter EinfluB der nahen Kontakte zwischen den litauischen siidostlichen Dialekten und den slawischen Sprachen (Belorussisch und Polnisch) enstanden. Mit ihm werden vorwiegend Adjektive und Adverbien gebildet. Dieses Suffix dient gewöhnlich dazu, die durch das Grundwort das ausgedrückte Eigenschaft als verstärkt zu bezeichnen, z. B.: dstritkas, -a /astrickas, -a ‚sehr scharf, ziemlich scharf‘: aštrūs, -i; du(k)stitkas, a /dukstickas, -a: ‘sehr hoch, ziemlich hoch’: du(k)stas, -a; mielitkas, -a /mielickas, -a ‘sehr lieb, ziemlich lieb’: mielas, -a; artitkai /artickar ‚ziemlich nahe‘; Tolitkai /tulickar ‚sehr weit, ziemlich weit‘. Diese Ableitungen verdrangen in vielen Gegenden Ableitungen von dhnlicher Bedeutung —gebildet mit anderen litauischen Suffixen —und verdringen dabei pronominale Adjektivformen, die dort nicht mehr gebraucht werden. Die Gebrauchstauglichkeit und 212
Verbreitung der Ableitungen mit dem Suffix -itkas Hafer -ickas den in sūdėstlichen litauischen Dialekten fordern die Diminutiva entsprechender Bedeutung den in slawischen Sprachen, besonders im Weißrussischen mit dem Suffix -en'ki (vgl.: bėlen'ki, dobran'ki, čornen'ki, blizen'ka / bliziūtka). 213
