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Mažosios Lietuvos vardyno šaltiniai Vokietijos archyvuose

Vincentas Drotvinas

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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVIII (1997) Vincent DROTVINAS KLEINE LITAUEN VARDYNO ŠALTINIAI DEUTSCHLAND In den Warenkorb Mein erstes persönliches Treffen su Kleine Personenname in Litauen ir nach Ortsnamen In den deutschen Archiven war es nicht geplant. Nachdem er begonnen hatte zu erforschen Kleine Litauen XVII-XVIII a. Zodynus?, bemühte ich mich, neueres Archivmaterial über die damaligen Mitarbeiter to der litauischen Schrift, Wörterbücher und Grammatiken zu finden. 1988 m. Im Frühjahr war ich an der Luther-Universität Halle-Wittenberg to Im Indogermanistik-Seminar, wo mich die berühmte deutsche Baltistin Dr. Gertrude ir Bense. In Halle besuchte ich die Universität. 1727-1740 m. Wirksamkeit Seminar für die litauische Sprache, wo die Priester der südlichen Richtung ausgebildet wurden Mažajai Litauen. Im Archiv der Bibliothek der Frankischen Stiftungen suchte ich nach Spuren des Lebens und der Tätigkeit von Johannes Richter und Wilhelm Haack, die die litauische Sprache lehrten. Ich machte mich mit der dort aufbewahrten Handschrift des Richter zugeschriebenen deutsch-litauischen Wörterbuchs (1728) sowie mit Haaks „Vocabvlarivm Litthvanico-Germanicvm et Germanico- -Litthvanicvm...“ vertraut. (Halle, 1730) mit einem Exemplar der Korrekturen und anderem Material. Da der Zugang zum Geheimen Staatsarchiv PreuBischer Kulturbesitz (GStA) in West-Berlin (Dahlem) aus dem damaligen Litauen schwierig war, arbeitete ich eine Zeit lang im Deutschen Zentral Staatsarchiv, Dienststelle Merseburg, in der Nähe von Halle. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gehören die Merseburger Bestände seit 1994 dem GStA-Archiv in Berlin. Das Merseburger Archiv fon-! Zu diesem Thema hat der Autor den Vortrag „Über das Namensbuch von Kleinlitauen“ gelesen. —Litauische Sprache Forscher und Forschung. Konferencijos P Skardžiui paminėti pranešimų tezės, Vilnius: Lietuvių kalbos institutas, 1994, 12. Siehe auch die Autoreninformation „Quellen der Litauistik in deutschen Archiven“. —Wissenschaft Litauen, Dezember 1993. Nr. 14 (73). 2 Der Autor hat die folgenden Publikationen der Kleinlitauischen Wörterbücher vorbereitet: LEXICON Litauisch. Wörterbuch der deutschen Sprache. Die Einleitung, die Transliteration des Wörterbuchtextes und das Wortverzeichnis wurden von V.Drotvinas erstellt. In: Science, 1987. —586 S.; CLAVIS GERMANICO -LITHVANA. Wörterbuch der deutschen Sprache. Einführungsartikel „Anmerkungen zum Wörterbuch von Friedrich Preuß,,Clavis germanico lithvana“ (S. X-XXVII). In: Enzyklopädie der Wissenschaften. In: Bibliotheca Baltica. Lithvania. 1995. -629 p.; 2. Auflage, 1997. —701 S.; III und IV werden gedruckt (Anmerkung der Redaktion). 81 Ich habe es gefunden Kleine Litauen XVII-XVIII a. Dokumente verschiedener Art, die Ortsnamen mit litauischen Nachnamen ir enthalten. Später (1991, 1993, 1994 m.) su Kleine Ich hatte Gelegenheit, die Quellen des litauischen Namensbuchs in deutschen Archiven etwas ausführlicher kennenzulernen. In der Das Berliner Archiv, das 1978 m. iš Gėtingen (Staatliches Archivlager) übernahm den ehemaligen Karaliaučiaus Archiv des Staates (Staatliches Archiv Königsberg) Fundstücke, reichlich vorhanden XVI-XIX a. Dokumente, die den preußischen Staat widerspiegeln (des Fürstentums, später des Königreichs) Geschichte, politische Ordnung, ką ir Wirtschaftskultur“. Die Bestände dieses Archivs sind wichtige Quellen für die Geschichte ir der — Litauer, der — litauischen Kultur, insbesondere für die Geschichte der Philologie. Obwohl die iš Hauptarchive keine sensationellen Entdeckungen gemacht haben, sind sie reich an authentischem primären biographischen — Material über die Arbeiter der litauischen Schriftstellerschaft von 1918 bis 1940. XVI bis a. Das Leben — und Wirken von K. Donelaitis hervorzuheben. (Das ist ein eigenständiges Thema und eine besondere kulturhistorische Aufgabe.)“ kų Die Fonds sind bekannt East Im Namen der preußischen Folianten (OstpreuBische Folianten)*, in denen die Dokumente der Behörden seit dem Beginn des preußischen Fürstentums, d.h. seit 1525, gesammelt sind. Es lohnt sich, bei einem der Folianten zu übernachten. Es handelt sich um das Steuerbuch des Bezirks Ragainė aus dem Jahr 1540, das 602 Seiten umfasst.® Am häufigsten werden auf einer Seite 2-3 Bauernnamen (Bürger) geschrieben, seltener ein, äußerst selten vier (S. 448) oder fünf (S. 524). Die Steuern sind in Dörfern (Villa) aufgeführt. Die Zählung der Viehbestände nimmt in der Regel 6-9 Zeilen in Anspruch, selten weniger, und am Ende der Seite wird das Vermögen des Besitzers in Kopfzahlen (summa lateris) und in Geldwerten (facit an gelde) zusammengefasst. Das Foliante enthält fast 2000 einund zweistimmige Personennamen (perdém vyry) sowie eine beträchtliche Anzahl von Ortsnamen. Aus der Benennung der Personen lässt sich schließen, dass in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Ragainė, wie in ganz Kleinlitauen, das binäre (Vorund Nachname) Benennungssystem weit verbreitet war. " S. 52 (nicht nummeriert) —53 3 Weitere Einzelheiten siehe Kurt Forstreuter. Das PreuBische Staatsarchiv in Königsberg. Ein geschichtlicher Reichblick mit einer Übersicht über seine Bestande (Veröffentlichungen der niedersūchsischen Archivverwaltung 3), Göttingen, 1955; Bernhard Jahnig. Amtsrechnungen und andere Akten der Kriegsund Doméanenkammern des Historischen Staatsarchivs Konigsberg in Kaliningrader Gebietsarchiv. - PreuBenland. Jahrgang 32/1994. Nr. 1. S. 18–19. * Überblick über die Litauistik des Archivs von Karaliaučius siehe Die Deutsche Enzyklopädie der Wissenschaften. S. 10. Chicago 1957. S. 497–500. 5 Siehe auch Verzeichnis der OstpreuBischen Folianten (ausschlieBlich Ermland). Nachgeprüft im Juli 1950. Findbuch Nr. 160. ® Antraštė: „Nachfolgende verzeuchnis der anlage des Amptes Rangnt Armorū des XXXX t bis Jres 5 C t“. S. 119a, Bd. 27. Stempel in der unteren inneren Ecke des ersten Umschlags: „Restauriert und neu eingebunden, den 25. 2. 1954. In: Staatliches Archivlager. Die vorkommenden einstimmigen Bezeichnungen erklären sich dadurch, dass das Steuerbuch kein ganz offizielles Dokument ist: Amtmann Pakamorė zählte darin ihm bekannte Truppen auf, die auch individueller, „privater“ genannt werden konnten. Die Beziehung zwischen Einund Zweigliedigkeit ist jedoch eine andere Frage. 82 Finden Sie vier Nachnamen Eintrag zu: Glande Villa? Laurin maswideit[is] Jacob MASSENVERTEILUNG Mickna MASSVIDEIT[IS] Jhan MASSENZEIT* Wir haben hier Die Pfarrei von Ragainė, in der 1548-1563 m. Kunigav Martynas Die Liste der Litauischen Könige. Su In vielen dieser Truppen ar jų Familienmitglieder Mažvydas kommunizierte: lehrte, taufte, begrub. Foliant verdient eine besondere Onomastik Studie. Be 100 mg einmal täglich Als Dokument a. über den materiellen Zustand der Litauer in der Mitte des 16. Jahrhunderts könnte es historische ir Ökonomen interessieren. Ähnlich 1540, 1543 ir 1563-1565 m. Steuer Bücher sind in der Einschub (Nr. 11), Klaipėda (Nr. 19), Labguvos ir Wild (Nr. 14), Tepliavos su Vėluva (Nr. 34), Tilžės (Nr. 35). Die Namen und ir Ortsnamen sind unbekannt. Liste der Zolleinnahmen des Labguva-Transfer-Schleusens (Zoll-Einnahmen, 1674) ir Zollkonten von Benefit (Schleusenzoll-Rechnungen, 1676)", von denen wir in der ersten finden in der zweiten über Namen von Personen, Litauen 580, o — 850 iš Major Fürstentum ar iš Die Schwimmer von Tilžė į Königinnen, die spät su nach Hause kamen oder zurückkehrten, die Häute, Pelze usw. brachten, ir die Seelen führten, z. B. Brosche Kurschait aus der Schweiz Gilge nach Konigsberg, Butkus Paulaitis von Konigsberg nach München Rogaiten. Besonders erwähnenswert ist das Zinsregister von Jurbarkas und Virbalis von 1561. Litauisch Jurburg u. (Neuauflage). Kita Kleine Litauen XVII-XIX a. im Archiv aufbewahrt. EtatMinisterium (Abkürzung EM) in den Beständen, die in Verwaltungseinheiten – Städte und Amte – und inhaltlich in Abteilungen unterteilt sind. Das Material ist katalogisiert (nicht alle, vor allem aus den ehemaligen Merseburger Beständen- ). Beispielsweise enthält das Findbuch 154 Dokumente aus Kleinlitauen (Verordnungen der Behörden, Anträge von Personen, Beschwerden, Schreiben von Beamten, verschiedene Listen usw.), die noch mit Abteilungsnummern gekennzeichnet sind, u.a. In: Abt. 118, Tilžės —Abt. 138 und ähnliche. Die Dokumente sind nach Inhalt noch weiter unterteilt: Kirchenangelegenheiten (Generalia, Personalia, d.h. Ernennungen und Versetzungen von Priestern, Sorge um sie und ihre Witwen usw.; Katechisierungen, Vorbereitung und Veröffentlichung religiöser Literatur, Akte verschiedener Visitationen usw.), Schulangelegenheiten (Schulgründung, Ernennung von Lehrern, Ernennung von Pfarrern usw.). ? Weitere Informationen finden Sie hier. Vincent Drotwin. Martinus von Tours. * Etymologie und Onomastik. Programm und Thesen der Konferenz. Berlin, 20. November 1996, S. 8–9. Weitere Informationen finden Sie hier. Baltistica 32(1), 1997 (im Druck). 0 Labiawsche SchleuBen Zoll Rechnung Anno 1674. SchleuBengeld von Wittinnen, StruBen und Holtz Trifften, so auch vom GroBfiirstenthumb Lūttawen und von Tilsitther undt 3urūck gegangen. —EM —XX. Nr. 13025, 13026. 83 Bau, Reparatur, Erwerb von Inventar, Brennholz, Ackerland, Getreide, Fürsorge für die Armen) Straftaten, Gerichtsverfahren; Waldjagd, Waldbrände ir usw. (all dies wird noch mit den ir Buchstaben a, b, c, d ir kt ). In all diesen Dokumenten finden sich Ortsnamen litauischer Personennamen ir sowohl in Listen als auch einzeln. Bestandsaufnahme der Dokumente (Beschreibung, Auswahl usw.) ir Das Verzeichnis wäre eine eigenständige Arbeit. Dieses Archiv enthält auch Die alten Neuen von ir Preußen (nach 1806 Monaten) Armee Kirchenbüa. cher XVII-XIX (Militarkirchenbücher) oder Fotokopien. jų Dort finden sich Litauer, die in der Armee gedient haben, sowie im Krieg gestorbene su Napoleon oder der deutsch-französische Krieg, 1870-1871 m. nomdziy. " Einige Namen in diesem Archiv (und Ortsnamen) ist veröffentlicht, natürlich ne in der Litauistik, aber in den Werken der ir deutschen Historiker-Genealogen. Folgende Veröffentlichungen sind erwähnenswert: Horst Kenkel. Eine Rolle der jungen Mannschaft der Stadt Tilsit von Jahre 1703. — AltpreuBische Geschlechterkunde. Blatter des Vereins für Famielienforschung in Ostund Westpreuben. Neue Folge. 11. Jahrgang. 1961. Hamburg. S. 106–116; Horst Kenkel. Bauernlisten des Amts Tilsit aus der Zeit vor und nach der groBen Pest von 1709/10. Hamburg 1968; Horst Kenkel. Familiennamen im nordlichen OstpreuBen. Herkunft, Wandel und Wechsel.-- AltpreuBische Geschlechterkunde. Neue Folge. Blatter des Vereins für Familienforschung in Ostund Westpreuben. Hamburg. 19. Jahrgang. Heft 4/6. 1971. S. 317–32; Hans Heinz Diehlmann. Erbhuldigungsakten des Herzogtums PreuBen. I. Teil. 1525 bis 1642. Hamburg 1980, 2. Auflage. 1648 bis 1678. Hamburg, 1983; III. Auflage. Teil 1678 bis 1737. Hamburg, 1992; Bruno Janczik, Fritz Naunheim. Dragoner, Wibranzen und Enrollirteen zur Zeit der groBen Pest. Berichte und Tabellen der Amter 1711. —AltpreuBische Geschlechterkunde. Bd. 16. 1986. Hamburg, S. 181–221; Bd. 20, 1990, Hamburg, S. 143-254; Reinhard Wenskus. Namengebung und Namenwechsel im nordöstlichen Ostpreuben in der frühen Neuzeit.-AltpreuBische Geschlechterkunde. Neue Folge. Blatter des Vereins für Familienforschung in Ostund Westpreußen. Hamburg. 38. Jahrgang. Band. 20. 1990, S. 27–124. Auf das Material der Publikationen, die Namenslisten der Litauer, Statistiken usw. stützen sich litauische Historiker, z.B. Algirdas Matulevičius. Die Litauer im Kreis Tilžė und ihre Namen vor 3 Jahrhunderten. Das Land der Litauer. Monographie. Leipzig: Universitäts-Verlag, 1995. S. 213–222. Für die linguistischen Forschungen sind diese Listen nicht immer zuverlässig: Es sollte sichergestellt werden, dass die Transkription von Namen und Ortsnamen dem Original entspricht. Die wohl wichtigste und umfangreichste Quelle für die litauische Onomastik Ostpreußens sind jedoch die Registerbücher der litauischen Kirchengemeinden von Kleinlitauen – Eintragungen in den Registern der Taufe, Kommunion, Weihe, Eheschließung, Konfirmation und Sterbefälle, die vom 17. Jh. bis 1944 zunächst in litauischer Sprache (manchmal in Vermischung mit 11 anderen Sprachen) geschrieben wurden. 84 Deutsch), Latein, später deutsch. Sie sind in zwei Archiven gespeichert — Im Evangelischen Zentralarchiv (EZA) Berlin ir Die Deutsche Zentralstelle der deutschen Genealogie Genealogie) Leipzig. Geschichte der Bestände dieser Archive ir jų Inhaltsverzeichnis In Litauen ist es fast unbekannt, daher sollte es etwas ausführlicher erzählt werden. 1935 m. In Hitlerdeutschland wurde der Befehl in Kraft gesetzt. Nürnberger Gesetze Gesetze), nach denen alle Bewohner ihre zwei Generationen durch Dokumente nachweisen mussten „arischer Ursprung“. Zu diesem Zweck wurden staatliche Zivilstandsämter eingerichtet, die Dokumente auf der Grundlage von Einträgen in kirchlichen Büchern zur Verfügung stellten. Spezielle Genealogie-Forschungseinrichtung (Reichsstelle fūr Sippenforschung) Freunde su Die evangelische Kirche beschäftigte sich mit dem Filmen von Büchern. Da die Originale II einiger Kirchenbücher während des Weltkriegs verloren gingen oder stark beschädigt wurden, wurden die Filmaufnahmen während des Krieges die einzige po Quelle für kirchliche Aufzeichnungen in vielen Pfarreien. Die Kirchenbücher der Pfarrgemeinden in Ostpreußen, die nach dem Krieg in die sowjetische Besatzungszone gelangten, wurden bereits nach dem Krieg gefilmt.“ Diese Bücher wurden 1991 dem Zentralen Evangelischen Archiv übergeben. Somit bilden die ostdeutschen Kirchenregisterbestände des Zentralen Evangelischen Archivs (EZA) heute den wichtigsten Sammelpunkt der Kirchenregister der Altpreußischen Union in Ostpreußen (auch entsprechende Bücher anderer Kirchenprovinzen sind dort aufbewahrt). Das Ziel des Archivs ist die Bereitstellung von Ersatzdokumenten für Personen, die während des Krieges ihre Zivilstandsaufzeichnungen verloren haben (im Falle von Vermögenserbschaften usw.), sowie die Bereitstellung von Material für genealogische Forschungen. Das Evangelische Zentralarchiv verfügt derzeit über etwa 3700 Kirchenbücher aus den ostpreußischen Gemeinden, die die Jahre 1579-1945 umfassen." Die ältesten Kirchenbücher der litauischen Pfarreien sind aus der Mitte des 17. Jahrhunderts: Peterswalde (?), 1629-1899; Tilžė, 1673-1799; Žiliai, 1687—1819; Būdviečiai, 1695-1944; Stalupėnai, 1729-1803; Bilderviečiai, 1730-1913; Priekulė, 1732-1877; Kraupiškas, 1736-1904; Vėluva, 1751-1852; Ragainė, 1757-1822; Geldupé, 1780-1809; Įsrutis, 1781-1845; Gavaiciai, 1809-1830; Didlaukis, 1880. 1901 und op. Die von der genannten Reichsgenealogieforschungseinrichtung aufgenommenen ostpreußischen Kirchenbücher sind auch in der Zentralstelle für deutsche Genealogie in Leipzig aufbewahrt12. Christa Stache. Das Evangelische Zentralarchiv und seine Bestande. Berlin: Alektor-- Verlag, 1992. S. 221–223. 3 Dies wurde von Mitgliedern der mormonischen Kirche, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage® (USA), durchgeführt, siehe Christa Stache. S. 221. 4 Verzzeichnis der Kirchenbiicher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin. Teil I. Die Kirche der altpreuBischen union. 3., erwiterteund verbesserte Auflage bearbeitet von Christa Stache. (Veroffentlichungen des Evangelischen Zentralarchiv in Berlin. Herausgegeben von Hartmut Sander. Band 30. Berlin, Evangelisches Zentralarchiv. 1992. 5 Bestandverzeichnis der Deutschen Zentralstelle der Genealogie. Teil I. Die Kirchhenbuchunterlagen der ostlichen provinzen Posen, Ostund WestpreuBen, Pommern und Schlesien. Bearbeitet von Martina Wermes, Renate Jude u.a. Verlag Degener and Co, Neustadt/Aisch. Leipzig, 1991. 85 ge“. Iš Die ältesten in Leipzig erwähnten Inschriften 1619, Die 1647, Fischer von Tilžē 1648, Laukstyčių 1663, 1685, 1668, Bauplätze ir Die 1695 Jahresbücher. Nach einer Überprüfung der Bücher in den oben genannten de Archiven insgesamt, kann man allgemein sagen, dass Das Evangelische Zentralarchiv Berlin beherbergt vor allem Mikrofiches von Kirchenbüchern, obwohl es auch ir Originale gibt. Mikrofilme im Leipziger iš Archiv mų (Rollfilm), obwohl es ir einzigartige Bücher gibt, d.h. Bücher von solchen Orten oder solchen Jahren, die das zentrale evangelische Archiv nicht hat. Iš jų Katyčių m., Nemirskiemio Gemeinde, 1669-1682 ir 1683-1687 Litauen 1680-1710 m. ir kt Bücher (oder jų Filme) variieren sowohl hinsichtlich des Inhalts ir als auch des aktuellen Zustands. Zunächst sind die Bücher unterschiedlich in der Anzahl der litauischen Namen. Iš Aus dem quantitativen Verhältnis der litauischen und deutschen Nachnamen lässt sich schließen, dass nicht in allen litauischen Pfarreien der damaligen Zeit ausschließlich Litauer lebten: wo die Pfarrei schräger liegt, dort sind die litauischen Nachnamen überwiegend. In den ir Städten gibt es keine litauischen Namen. Zum Beispiel, die St.. In den Büchern der litauischen Pfarrei von 1683 m. Elžbieta sind litauische Namen sehr selten, wie ir Die Kirchenbücher von Klaipėda. Litauische Nachnamen sind fast nicht vorhanden ir XVII a. Spät, XVIII a. In den Kirchenbüchern von Gumbinė, Įsrutis, Stalupėnai und anderen Städten. Natürlich bedeutet das nicht, dass in der Umgebung dieser Städte keine Litauer lebten: schließlich wird aus den erhaltenen Büchern entschieden. Es ist auch wichtig, die Qualität der Manuskripte (Filme, Mikrofilme) zu beachten. Nicht alle Bücher sind gleich leicht zu lesen. Aus den verschiedensten Gründen, durch unordentliches, eiliges Schreiben, nicht immer ordnungsgemäße Aufzeichnungen (Papier wird doch gespart), durch die Papierqualität, durch verblassene oder verschmolzene, manchmal auch auf die andere Seite aufgesaugte Tinte usw., bleibt etwa ein Zehntel der Seiten der Lehrbücher unleserlich (zum Lesen wäre eine Textrestaurierung notwendig). Oft verschlechtern Kopien den Text noch, machen ihn fast unleserlich. Bisher stützten sich die Forschungen zur litauischen Onomastik in erster Linie auf die Quellenangaben des Großfürstentums Litauen. Ein Teil der Kirchenbücher der litauischen Pfarrgemeinden von Kleinlitauen befindet sich, wie auch andere historische Dokumente, in den Bibliotheken der Litauischen Akademie der Wissenschaften, der Litauischen Nationalbibliothek „Martinas Mažvydas“ und der Universität Vilnius. Nicht alle dieser Bücher sind inventarisiert, die sprachliche Bedeutung ihres Inhalts ist noch nicht beschrieben. Die Quellen zur Geschichte des Ortes sind wenig erforscht. Es ist zu beachten, dass die Abteilung für Namensbücher des Instituts für Litauische Sprache dieses Jahr mit der Sammlung von Personennamen und Ortsnamen aus Kleinlitauen beginnt. Die erste Bekanntschaft mit den Dokumenten der erwähnten deutschen Archive (ihre genaue Auflistung kann nur nach genauerem Studium der Quellen erstellt werden) lässt vermuten, dass das gesamte Material des Namensbuchs der Litauer in den deutschen Archiven eine neue Quelle der historischen litauischen Onomastik ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, mehrere Zehntausend Personen zu sammeln. Auf dem Suffix lie. -ArtNachname Vorname Ostpreußen. —Ba/tistica, XIX (2), 1983. S. 179-183. 86 Namen und Ortsnamen, die das Namenbuch der Litauer des 16. bis 20. Jahrhunderts repräsentieren. Der bedeutendste Forscher der litauischen Onomastik, Prof. Dr. habil. A. Vanagas, nicht weniger daran interessiert akad. Hrsg.: Prof. Dr.-Ing. V. Maßstäbe. Die Kartoteka wäre eine Minen der sprachlichen Reichtümer, sie sollte auch „Miner“ finden. Dies wäre eine bisher ungenutzte Quelle für die Geschichte der Anthroponymie und Toponymie von Kleinlitauen. Nach der Untersuchung der Entstehung der Namen der Litauer, der Probleme der Herkunft, der Formulierung, der Germanisierung der Personennamen und Ortsnamen usw. würden die Daten der Untersuchung die vorhandenen Schlussfolgerungen der litauischen Namensstudien ergänzen und erweitern und den Fortschritt der litauischen historischen Onomastik sichern." Natürlich ist die Erstellung der geplanten Datenbank keine Tagesarbeit, sie erfordert ein spezielles Projekt und seine Finanzierung. Zunächst einmal brauchen wir Menschen, die in der Lage sind, Daten zu sammeln. In Berlin wurde der „reichste Namensbesitzer“ – Dr. Hartmut Sander, Direktor des Evangelischen Zentralarchivs (EZA) – befragt. Herr Sander versteht den wissenschaftlichen Charakter dieses Projekts und hat dafür gesorgt, dass einige Kopien seines Archivmaterials schneller nach Vilnius gelangen. (Dafür danken wir ihm aufrichtig- ). Die ersten Kopierarbeiten wurden vom Vorsitzenden der Kleinlitauischen Stiftung Vilius Peteraitis finanziell unterstützt. Es müssen die notwendigen Mittel gefunden werden, um Dokumente zu kopieren und Material in Berlin und Leipzig zu sammeln. Für die Gelegenheit, in den deutschen Archiven zu arbeiten, bin ich den Vorsitzenden der Historischen Kommission in Berlin, Prof. Dr. h. c. Klaus Zernach und Prof. Dr. Wolfram Fischer sowie dem Präsidenten der Fritz Thyssen Stiftung, Dr. Rudolf Kerscher. DIE OUELLEN DER LITAUISCHEN ONOMASTIK KLEIN-LITAUENS IN DEN ARCHIVEN DEUTSCHLANDS Zusammenfassung Im Aufsatz werden die Ouellen der litauischen Personenund Ortsnamen des 16.—20. Jh. Dieser Artikel behandelt Akten, die in den Kirchenbüchern der litauischen Gemeinden und anderen Akten OstrpreuBens im Geheimen Staatsarchiv PreuBischer Kulturbesitz, Berlin, im Evangelischen Zentralarchiv, Berlin, und in der Zentralstelle fūr deutsche Genealogie, Leipzig, vorhanden sind. Diese Archivmaterialien sind in Litauen bisher fast unbekannt und stellen den aktuellen Forschungsgegenstand fūr die Geschichte der litauischen Onomastik dar. 17 Die Quellen des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin werden erforscht, siehe Die Nacht der 1001 Nächte Über die Namen und Vornamen der Litauer des Bezirks Ragainė. —Litauische Sprache: Forscher und Studien: Zum 450. Jahrestag des ersten litauischen Buches —Katechismus von Martinas Mažvydas. Institut für Litauische Sprache. Thesen der Konferenzvorträge. 23. Oktober 1996 24 d. p. 32-33. 87