Prano Skardžiaus laiškas Lietuvių kalbos ir literatūros instituto leidinio „Lietuvių kalbos tarmės. Chrestomatija“ (Vilnius: Mintis, 1970) sudarytojams
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[Brief von Pranas Skardžius an die Herausgeber der ir Veröffentlichung des Instituts für Litauische Sprache und Literatur „Litauische Dialekte. 1970) Washington, D.C. 1971.111.10 E. Grinaveckienei, A. Jonaitytei, K. Morkūnui, B. Vanagienei, Vidugiriui. Sehr A. geehrte Damen und Herren, vielen Dank už Die litauischen Dialekte, die ich heute erhalten habe. Dies ist wirklich eine großartige ir hochwertige Arbeit: neben Z. Zinkevičiaus Litauische Dialektologie ist das zweite große Werk nicht nur für die Praxis der allgemeinen (literarischen) litauischen Sprache, sondern auch für die gesamte Wissenschaft der litauischen Sprache, insbesondere für die litauische Dialektologie. Beide Arbeiten sind ein großer Schritt nach vorn, und es besteht kein Zweifel, dass es in Zukunft noch mehr solcher spezielleren, gründlicheren Beschreibungen einzelner Dialekte geben wird, Studien, die noch so sehr fehlen. Bei einem kurzen Blick auf die gesamte Arbeit sind mir zwei Dinge aufgefallen. Zunächst die Transkription: sie ist die gleiche wie die des Atlas der litauischen Sprache, die von vielen und unterschiedlichen Bildungs-, aber ungleich dialektographischen Vorbereitungs-Wählern und Schreibern verwendet wurde, und deshalb gibt es bestimmte Ungereimtheiten, die Sie nicht mehr alle ausgleichen konnten. Andererseits ist es etwas bedauerlich, dass diese Transkription aufgrund technischer Hindernisse oder anderer Gründe nicht mehr mit den Beschlüssen der Kopenhagener Phonetikerkonferenz von 1925 in Einklang gebracht werden konnte, die J. Gerulis in seinen Litauischen Dialektstudien vergleichsweise erfolgreich angewandt hat und P. Jonikas mit A. Salis in der Beschreibung des Pagramančio Dialekts weitergeführt hat. Aber ich mochte, dass Sie sich für die traditionelle Klassifikation entschieden haben. Wie auch immer, ich hatte großes Mitleid mit den Mittel-Hochlandund Dschuken, die A. Girdenis und Z. Zinkevičius zu eliminieren geplant haben. Jede Klassifizierung ist bedingt, nicht absolut: es hängt davon ab, welcher Ansatz zur Aufteilung der Dialekte offensichtlicher, gebräuchlicher und praktischer erscheint. Auf der anderen Seite, was bedeutet z.B. Der Dialekt von Kupiškis, zu dem auch die Subathener gehören, und diese unterscheiden sich erheblich voneinander, z. B. korvž und kova? Der Text des Subačiaus-- Dialekts selbst enthält bereits einige Variationen. So wurde z. B. statt nebėr nebarr gesagt, statt mo-ki.n't'is —m3-ki.t'is’, aikštė“ —aikstz. usw. So viel für die Zwischenzeit. Nochmals vielen Dank für dieses großartige Buch und ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg mit weiteren großartigen Arbeiten. Mit herzlichen Grüßen Fr. Skardžius 37
