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Vokiškos kilmės namų apyvokos daiktų pavadinimai F. W. Haacko, P. Ruigio ir K. G. Milkaus žodynuose

Nijolė Čepienė

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ACTA LINGUISTICA LITHUANICA LIETUVIŲ RALBOTYROS KLAUSIMAI XLIII (2000) Nijolė ČEPIENĖ Das erste kleine litauisch-deutsche und deutsch-litauische Wörterbuch des ostpreußischen Philologen Friedrich Wilhelm Haack wurde auf der Grundlage des Neuen Testaments und des Psalmbuchs erstellt, weshalb es wenig Germanismen enthält. Wesentlich größer ist das Wörterbuch von Pilypas Ruigius, dessen litauischer Teil Material aus dem Nachlass seines Vorgängers Ernst Dicelius, den Wörterbüchern von F. W. Haack, Konstantinas Sirvydas und aus der lebenden Sprache entnommen hat, während der deutsche Teil auf der Grundlage des Lateinisch-- Deutschen und Deutsch-Lateinischen Wörterbuchs von Christian Eberhard Weismann erstellt wurde. Die Germanismen sind in diesem Wörterbuch zahlreicher, besonders die Namen verschiedener Arbeitsgeräte und Haushaltsgegenstände. Im Wörterbuch von Christian Gottlob Milka* (er stützte sich auf das Wörterbuch von P. Rugi, erweiterte es aber und ergänzte es mit Beispielen aus dem Wörterbuch von Jakob Brodowski) sind die Bedeutungen ausführlicher erklärt, es sind mehr vedische Sätze, insbesondere Präpositionen, gegeben. Die meisten Germanismen finden sich in den deutsch-litauischen Teilen dieser Wörterbücher. Nach der Unterteilung der Germanismen der genannten Wörterbücher in thematische Gruppen stellte sich heraus, dass es sich hauptsächlich um Werkzeuge, Geräte, Geräte, Geräte und deren Teile, Haushaltsgegenstände, Gebäude und deren Teile, Namen von Berufen, Funktionen, Tätigkeiten von Personen handelt. Dieser Artikel behandelt 45 Namen von Haushaltsgegenständen deutscher Herkunft, die aus gesprochenen Wörterbüchern ausgewählt wurden. Alle vorgestellten Namen von Haushaltsgegenständen sind in den Wörterbüchern von P. Ruig und K. G. Milkaus und nur drei in dem von F. W. Haack (kraga, lampa, jakas). Fast alle Germanismen dieser Gruppe finden sich in Kazimieras Alminauskas’ Buch „Die Germanismen des Litauischen“, mit Ausnahme der folgenden: klyderberštė, -is, pyrpanė (fyrpanė), vindas. Die meisten der genannten Wörterbücher Germanismen ver- |! Vocabvlarivm Lithvanico-- Germanicvm, et Germanico- -Lithvanicvm... Ausgefertiget von Friederich Wilhelm H a a ck... zur Zeit Docente im Litthauischen Seminario zu Halle, Halle [1730]. ? Littauisch-- Deutsches und Deutsch-Litauisches Lexikon... von Philipp Ruhig..., Königsberg...1747. *Weismann Ch. E. Lexicon bipartitum latino-germanicum et germanico-- latinum, Stuttgart, * Littauisch-- deutsches und Deutsch-littauisches Wėrter-Bu1741. ch... von Christian Gottlieb Mielcke..., Königsberg, 1800. S Gebäude und jy Teile Namen zr. 2006: Die deutschen Dialekte im westlichen Hochland von Kleinlitauen im 17. Jahrhundert (nach Lexikon Lithuanicum). —Litauische Sprachwissenschaftliche Fragen 30, entlehnt aus den Dialekten des Preußischen Deutschen (im Folgenden Pr. v.). : renn 1993, 37-46. 34 „Dusche, Waschbecken“ < z. B. renn „t. p.“ ; Därschlak „Kiurasamtis“; Kostuum; Werkzeug zum Bohren eines Lochs“ < Pr. v. deršlax „t. p.“ ; kragas, -a „Krug; Tasse; taurė“ < Pr. v. krog „t. p.“ ; „kleines Gebäude“ < Pr. v. In: t.g. p.“, liktis „Kerzen“ < Pr. v. licht „t. p.“ ; mėzeris „mühle“ <Pr.v.méser „t. p.“ ; purvelis „gerolltes Tuch, das zum Feuern verwendet wird“ < Pr. v. Pulver „t. p.“ ; Spinda, spinta, „spina“ < Pr. v. spind „t. In den ostpreußischen Wörterbüchern finden sich neben vielen deutschen Anleihen auch Synonyme. Das bedeutet, dass Germanismen nicht nur für unbekannte Dinge verwendet wurden, sondern oft auch neben dem eigenen Wort ein Leihwort, ein Synonym auftauchte; Manchmal änderte er sogar sein Wort. Viele dieser Synonyme sind in den Wörterbüchern von P. Ruigis und K. G. Milkas aufgeführt. Hier sind die in ihren Wörterbüchern aufgezeichneten Namen von Haushaltsgegenständen deutschen Ursprungs und die Synonyme, die neben ihnen stehen, aufgeführt: bėkis —vaustūvė, vaustūvis, mazgotūvė (R II 54, MŽ II 72); Blass: Rykas, Bačka, Bosas (R II 134, MZ II 176), Kubils (MŽ II 176); Capas —vagis, vobé (R II 409; MŽ II 551); Derslakas — Meißel, Kasten (R II 107, MZ II 140); kdrbas — Rentlazdis, rentlazdé, rantas (R 11 222, MZ II 295); klyderbersté — Wäschebürste (R II 225, MZ II 300), klyderbersté (R II 221); klucus, klocus — kalada (MZ 11 103, R II 78), kulbé (R II 226, MŽ II 302); Krag — Krug, Gefäß (R II 162, MŽ II 215), Kreuz (R II 233, MŽ II 311); kūcus —Kurelus, Kurelis, Strampas (R II 228), vezdas, stripinys (MŽ II 304); kurbas — geflochten, geflochten (R II 229, MZ II 306); liktis — Kerze, Lampe (R II 244, MZ II 326); Lode — Truhe (R II 236, MZ II 314); regal, Regalboden, Regal (R II 243, MZ II 324); Lünte — Knauf (R II 248, MZ II 331); Mäzerkyli — Pestokas, Tulmočius (R II 259, MŽ II 346); pdné —Skaurada (R II 276, MZ II 369); Pucher — Schnabel (R II 90, MZ II 118), Kerzenschnabel (R II 244, 283, MZ II Schmutz — Schilf (R II 139, MZ 11 183); Reihe: Prakar, Esel (R II 233, MZ II 310), Betten (R II 293, MZ II 392); Schneckenfisch — Schneckenfisch (R II 289, MŽ II 387); Rost — Schütteln (R 11 294, MZ II 393); Wiege, Wiege —Lopeta (R II 181, MZ II 241), Fächer (R II 407, MZ II 548); Schule — Eiche (R II 301, MZ II 404); Schrott — Schaufel, Grater (R II 316, MZ II 423); Trikter — Kostuvis, Varénka (R II 355, MŽ II 475); vanė — Geldstrafe (R II 392, MŽ II 528); Weide — Wiege, Wiege (R II 402, MZ II 541); Zdkas —Karmon, Klumše, Kreps (R TI 69, MZ II 92). Alle oben aufgeführten 326, 379); Synonyme finden sich in den Deutsch-- Litauischen Teilen der Wörterbücher von P. Ruigis und K. G. Milkaus. Nur die Kerze und das Regal sind auch in den litauisch- -deutschen Teilen. 35 Einige Dinge werden mit mehreren Germanismen bezeichnet, z.B. blasas, bosas; Klucus (Klokus), Klobus; Kragen, Kreuz; Lode, Truhe. Synonymų me haben die folgenden Entlehnusu ngen: cober „Niedriges Holzgefäß“, täkis ,,Bettwäsche, Tischdecke- “, Karte „Kerzen“, Lampe Lampe, Messer, Mühle, Spiegel (Drücken- ), Häkchen „Wolle, Holzkorken zum Verschließen von Fässern“ (hebr.) Schnabelschwanz „kauSas, semtuvas“, širmas „Širma“, trėgai "Trage", "Spielwürfel, Würfel", Wind „Spielrad; „Schraubendreher“, vogd „Waagen“. E. W. Das Haager Wörterbuch enthält keine Synonyme. Be Bedeutungen von Namen von Haushaltsgegenständen, die in den oben genannten Wörterbüchern ar aufgeführt sind, in Dialekten in tų alten Schriften werden viele ir der Germanismen selbst in anderen Bedeutungen verwendet, z. B.: Boss „Stadt, Badewanne“ — "große Tasse", "Glas für Bier" NG 194; „Kegelkugel“ B 774, N; „Dručkis, storulis“ Vrnv; Danke „überdecken, überdecken, überdecken“ — Obergrenze Klp, Slu; Maulkorb „Fütterungsbeutel“ — Maulkorb „Fütterungsbeutel“ K I 481; Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ Maulkorb „Fütterungsbeutel“ ,,antsnukis® K II 49; Bienenschwanz „Bienenstock“ N, K I 239; „Narvelis“ N, Jrk 190, K I 189, Das 437; Schicksal von PVG „Kerze“ —1&do bleiben „varveklis“ K I 365, Eiswürfelmaschine B 402, N, R II 117, Sch 67, KZ: Das Schicksal des Daches „t. p.“ K;,LikneSos, das Fest der Grabnitzen“ N, [K], KZ II 1323; Lode „Box“ — „Girnalowy“ 100 mg/ Tag) In: Trg. r.); „Webstühle“ Aus, Vp, siehe „Webstühle- “. LKA I 134; „Häckseloder Laubschneider“ J, Rs, Mrj, Lkš, Gs, PnmA; „Blattsägemaschine“ ji J, Up, Btg, Čk; „Gerät zum Schneiden von Kohl“ Trg, Krkl, Ps, Grk; Spinda, spinta spinda — "Brunnenhebelmast" Kairo, Stč; Eingang „Spinnrad, Spinner“ — „Radelrad“ Rsn, Schlu; "Bohrlochhebel" Srv, Klov, Jrb, Shd; „Seilzug“ ILkš, Vdk; „Vorrichtung zum Heben schwerer Gegenstände“: Slv, Vdk, Ud, Up, VIkj, Vv, Stak; „die Wiege oder etwas anderes zu binden“ Grv, Krs. Heute werden in der allgemeinen litauischen Sprache nur vier Germanismen für Haushaltsgegenstände verwendet, die in diesen Wörterbüchern vorkommen: bosas, die Variante lėmpa, spinta und die Variante šilma, in den Dialekten gibt es deutlich mehr. Etwa 30 Germanismen dieser Gruppe sind in Dialekten verbreitet, o 16 davon jų sind weit verbreitet. Bosas, dėkis (dėkis Sl, Rd, Pln, Tl, Klm), lėmpa, lempa (Iėmpė Prn), šiūpėlė, -is sind fast in ganz Litauen bekannt. Die meisten Germanismen finden sich jedoch in den Dialekten der Semiten und der Westhochdeutschen, z.B.: klūcas „Stab, Pfosten, Stab“ Klm, ŠIl, Klp, Šiu, Pln, TI, Sl, kliūcas Rs, Vrn, klūcis Akm, Krtn, Mžk, Pln, Skd, SI; kurbas „Tasche, Flechtwerk“ Jrb, Šiu, Trg; Zeile „Bretterfutter für Vieh; * Die Verbreitung des Germanismus (Gebiet) wird meistens anhand der Daten des LKŽ, seiner Karteikarten, des LKA und der Dialekttexte angegeben. 36 Lovys“ 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. Weide „Krippe“ Jnš, Jrb, Mj, Kn, Prn, Sk, Vikv, Klp, Šiu, Rs, ŠIl, Trg, Pln; Vane „große längliche Schüssel zum Waschen“ Klm, Rs, SII, Trg, Slu, gebadet Klp, Jrb, Sk; Wind „Spinnrad; „Schraubendreher“ Jon, Jrb, Mrj, Sk, Vikv, SII, Trg, Slu. Über die 10 gesprochene Gruppe von deutschen iš Schuldwörtern kam der südliche 1 Hochdeutsche Dialekt: purvelis „zusammengekrümmtes Tuch, um das Feuer zu durchbohren“; Reihe, Wind, Voga, Weide (Hrsg.): K., K., K., K., K.. ir Die wenigsten Germanismen sind in den östlichen Hochdeutschen Dialekten verbreitet: bosas, dėkis (dėkis), lėmpa, (lempa), širma, šiūpelis, vindas, voga (Voga). Einige iš jų könnten hierher durch die slawischen Sprachen gekommen sein. Nur an einigen ar Stellen sind diese Germanismen aufgezeichnet (maximal jų Im Südwesten Litauens: capa „Statischer Stift, Walze“ Kp; Cobris "niedrige su Eimer Holzbehälter" Mrj, VIkv, coberys Sk, Vilkv; Liktis „Kerze“ Lzd, Vikv; Zink „Box“ Sk; Variante „Knall, Fackel“, Leiste „lentyna“ Pkr, pané „Fritteuse- “, Nivyzer „Reibe“, hibr. „große Schaufel, Schaufel“ Klp; Röst „Ofen, Ziegelrost, auf dem gebacken, getrocknet“ Schlu; „Pferdekamm, Bergwerk, Schaber“ Mrj, Kt, Jnš; Trikteris „Trichter“ Jrb; vérpelis „Spielwürfel, Würfel“ Markt. r. Tick iš East Litauische Sprache Litauische Schrift Litauische Schriftzeichen Litauische Schriftzeichen „Dubo, Waschbecken- “, blasas „Badewanne“, fyrpané, pyrpanė „Backofen“, karticė „Kerzen“, kylikas „Becher“, klyderberštė, -is „Kleidungsbürste“, „Schleifmaschine“, „Schleifer“ „Werkzeug zum Zerdrücken, Reiben“, pucherus „Zangen“, spuenta „Wolle, Holzkorken für Fass“, Schole „Gefäß, Schüssel“, trėgai „Trage“ (Letzteres wird in Dialekten mit einer anderen Bedeutung verwendet — „auf den Schlitten gestellte Kiste zum iš Sitzen von Kartellen“). Fast alle von ihnen, außer fyrpanė, pyrpanė, klyderberštė, -is pučėrus, finden wir in späteren ir XIX-XX -ė Wörterbücheir rn a. (Georgo Heinricho Ferdinando Nesselmanno, Friedricho Kuršaičio ir Alexander (Kurzfassung). Be Wörterbücher, in alten Schriften sind die folgenden Haushaltsgegenstände verbreitet: kragas BB, Lpn, Donel. ; K. Kucius K. Donel. ; Kurbe PVG; Lampe BP, DP, PK, SD, VInE, PVG, Lampe BB; Legierung K. Donel. Teil gefunden jų in Folklore: Boss JV, KIvD, Sim, Sln, PP; kraga, -as, liktis JV, KIvD; Blinde BsP, KIVD; Weide BsO, DvD, JD, LB; Ankunft BsP, KIVD, Jrk, JD; Jack In: Jrk, JV, KIvD, RD. Viele Namen von Haushaltsgegenständen mit derselben Wurzel und Bedeutung finden sich auch im Lettisch, z.B. bekenis < v.v.ž. becken (Sehwers 1918: 143); Lampe < v.v.Z. lampe (Sehwers 1918: 116), uate < v. Lunte (ME II 514), duršlags < v. Durchschlag (Sehwers 1918: 117); Liste, Listen < v.v.z. 1918, S. 153 (PDF; 1,5 MB). Leggel (Sehwers 1953: 70). Viele von ihnen werden, wie im Litauischen, nur in Dialekten verwendet, z.B.: miėzeris (Sehwers 1918: 117), klucis „Holzfäller“ (Sehwers 1953: 187), oder sind schon fast unbekannt: kūze, kūze „Schwein“ < v.v.z. Küsse (Sehwers 1918: 152), Putzschere „Zangen (für Kerzen)“ (Sehwers 1918: 156). Einige Germanismen sind gemeinsam für Litauisch, Lettisch und Estnisch, z.B.: litauisch dėkis, lateinisch dekis, estnisch tekk; lit. kurbas, lat. kuivis, estnisch korw, lit. pané, lat. panna, estnisch pann; lit. spūnta, lat. spunde, estnisch punn; 1. Aufl., Bd. I, S. 100. 37 Die Litauer, ir Letten und iš Esten lernten von den Deutschen, einige Gefäße, ir Werkzeuge und iš andere Gegenstände aus Holz, Messing und Blech herzustellen. Anot J. Sehweris, in den meisten Fällen waren die Deutschen nicht die Erfinder dieser Dinge, sondern nur West Europäische Kulturvermittler. ABKÜNDIGUNGEN NG — New York Zeitschrift für Sozialwissenschaften, Bd. 1906 05 18-1907 01 10 In Vilnius. PVG — Preußische Regierungsbriefe, Bedrohungseir rzählungen an litauische Bauern, zusammengestellt von P. Pakarklis, Vilnius, 1960. Andere Abkürzungen, wie z. B. in Großbuchstaben Wörterbuch der deutschen Sprache. Alminauskis K. [1934]: Die Germanismen des Litauischen. Teil 1: Die deutschen Lehnwörter im Litauisch, Kaunas. Frischbier H. 1882-1883: Preussisches Worterbuch. Ostund Westpreussische Provinzialismen in alphabetischer Folge 1-2, Berlin: Verlag von Th. Chr. Fr. Enslin. ME 1923-1932: K. Mulenbachs Latviskie vārdnīca, redigéjis, papildinajis, turpināja J. Endzelins, 1-4, Riga: Kultiiras fonda izdevums. Sehwers J. 1918: Die deutschen Lehnworter im Lettischen, Ziirich. Sehwers J. 1953: Sprachlich —kulturhistorische Untersuchungen vomehmlich iiber den deutschen Einfluss im Lettischen, Berlin: In Kommission bei Otto Harrassowitz Wiesbaden. DEUTSCHE LEHNWORTER IM BEREICH DER BEZEICHNUNGEN FUR HAUSGERATE IN DEN WORTERBUCHERN VON EW. HAACK, P. RUHIG UND CHR. G. MIELCKE Zusammenfassung Im diesem Aufsatz werden 45 Germanismen im Bereich der Bezeichnungen fiir Hausgerite besprochen, die aus den Worterbiichern von EW. Haack, P. Ruhig und Chr. G. Mielcke gesammelt worden sind. Deutsche Lehnwaérter treten in den erwihnten Worterbiichern nicht nur als Bezeichnungen unbekannter Gegenstinde auf, sondern sie stehen oft als Synonyme neben echtlitauischen Wortern. Einige der in den erwihnten Worterbiichern enthaltenen Germanismen sind in den Mundarten sowie im Schrifttum in anderen Bedeutungen belegt. Zu diesen deutschen Lehnwértern sind wurzelund bedeutungsverwandte Entsprechungen auch im Lettischen und Estnischen belegt. Litauer, Letten und Esten haben die Herstellung einiger Arten von Geschirr sowie verschiedener Gerite aus Holz und Metall von den Deutschen gelernt. Wie J. Sehwers dargelegt hat, waren die Deutschen in vielen Fallen nicht die Erfinder der betreffenden Geriite, sondern nur Vermittler europiischen Kulturguts. Nijolė CEPIENE Empfangen am 22.03.1999 Institut für Litauische Sprache Antakalnis g. 6 LT-2055, Vilnius, Litauen Er. E-Mail: [email protected] 38