Friedrich Scholz, eds. “Textkritische Edition der Übersetzung des Psalters in die litauische Sprache von Johannes Bretke”
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Seite 187. 214 (die Silbe -kidieses Wortes bei allen Semiten, hier sind die Raseiniker wieder so eigenwillig, sie haben sich von allen Semiten abgewandt, aber vgl. uuoki.tis —р. 39, uuoki.čū—- S. 213). In der Mitteilung 03 03 02 wurde nach der Aussprache des Dorfnamens Jūkainiai gefragt, wobei zwei Personen jurkain'u aussprachen, als ob іг eine zweifelhafte уга јӣ“Kaій- 'и Form wäre (S. 69). Auf Korrekturfehler möchte ich als großer Kurzsichtige nicht besonders hinweisen, aber auf solche Daten wie britoļis (=Bruder) —р. 151, *va.lgi.,daw“ (=va.lgidava) – P. 211, Petrines (= Petrinien) – P. 213, 2. Aufl. (= Pflug) —p. 69, 2. Aufl., Bd. 74, 75) und „Die Verdammten“ (op. 206, für Hühner (=Hühner) ausdrücklich anzugeben. Die junge Wissenschaftlerin hat viel Arbeit investiert, sie hat Hunderte von Kilometern an – р. 81, Sprachgebieten beschrieben, die an Gesetzmäßigkeiten und vererbten Dialektmerkmalen verlieren (obwohl man an vielen Orten immer noch Nutzer des vererbten Gesetzmäßigen Dialekts finden kann), aber was sie zeigt, das hat Daiva Atkočaitytė wahrscheinlich auch vorgelegt. Für die Geschichte der Sprache ist es auch wichtig. Es war nur notwendig, inkonsistente gleichmäßige Formen und Wörter zu vermeiden, zweifelhafte Schwankungen des Augenblicks, wenn man mit (jungen oder jungen) ausgestreckten Mädchen spricht. Bei der Durchführung dieser Arbeit hatte sie keinen einzigen ländlichen Armen an ihrer Seite, obwohl sie einer ziemlich großen Gruppe von Beratern und Beratern dankbar ist. Vytautas Vitkauskas Gauta 2003 05 05 Lietuvių kalbos institutas P. Vileišio g. 5, 2055 Vilnius, Lietuva TEXTKRITISCHE EDITION DER ŪPERSETZUNG DES PSALTERS IN DIE LITAUISCHE SPRACHE VON JOHANNES BRETKE, PASTOR ZU LABIAU UND KONIGSBERG I. PR., NACH DER HANDSCHRIFT AUS DEM JAHRE 1580) UND DER ŪBERARBEITETEN FASSUNG DIESES PSALTERS VON JOHANNES REHSA, PASTOR ZU KONGSBERG I. PR., NACH DEM DRUCK AUS DEM JAHRE 1625 NEBST DER ŪPERSETZUNG DES PSALTERS IN DIE DEUTSCHE SPRACHE VON MARTIN LUTHER NACH DER AUSGABE AUS DEM JAHRE 1545 UNTER MITARBEIT VON Friedemann Kluge. MIT EINER EINLEITUNG VERSEHEN UND HERAUSGEGEBEN VON FRIEDRICH SCHOLZ. Paderborn, Munich, Vienna, Zūrich: Ferdinand Schoningh, 2002, LXXXI + 559 pi, ISBN 3-506-71681-6. (Biblia Slavica, Serie VI: Supplementum: Biblia Lithuanica, Reihe 2: Editionsbande, 6. Herausgegeben von Hans Rothe und Friedrich Scholz unter Mitarbeit von Christian Hannick und Ludger Udolph.) In Zum Vorwort (S. 10) IX-X) Scholz schreibt, dass Johannes Bretke (Bretkūnas) hat den Litauische Übersetzuof ng der gesamten Holy Die Schriften zwischen März und 1579 April Novembe1590, r, aber bisher nur die Psalter erschienen war vor dem in Druck. This Psalter, übersetzt zwischen den Zwischen dem 20. Mai und Mitte Juli 1580 gelangte es in die Hände von Johannes Rehsa, der es zusammen mit it Luthers deutsche Übersetzung in 1625 in the Laurenz Segebad Presse. Die allgemeine Aussage, dass sich Rehsas Version wenig von Bretkūnas' Übersetzung unterscheidet, ist einfach nicht wahr as a Ein Blick at auf die beiden Texte wird leicht zeigen. Der hier diskutierte Band enthält sowohl Bretkūnas' Originalund Rehsas Revision on gegenüberliegende Seiten. At Bearbeite die Anfrage of Prof. Jonas Palionis
188 | Im Rahmen des Projektes "Die deutsche Übersetzung der Bibel" der Universität Vilnius wurde beschlossen, eine Version der deutschen Übersetzung Luthers vor 1580 hinzuzufügen, da diese Übersetzung in Litauen nicht immer leicht zugänglich ist. Dies erscheint unten auf der Seite. Der hier vorliegende Band ist Teil eines äußerst ehrgeizigen Projekts, die gesamte Bretkūnas-Bibelübersetzung (S. X1) in drei Serien zu veröffentlichen, wobei Serie 1 Faksimilebände, Serie 2 Editionsbände und Serie 3 Kommentare sein werden. Bisher sind sechs Bände von Bretkiinas’ Manuskript in vier Faksimilebänden erschienen. Darüber hinaus ist ein Kommentarband Bausteine zur BretkeForschung von Jochen D. Range erschienen. Diesen letzteren Band und den Faksimileband des Psalter habe ich 1993 in Lituanus 39 (3), 72-84 überprüft. Ich freue mich auf das Erscheinen von Scholz’ Kommentar zu Bretkiinas’ Übersetzung des Psalter, die sich in Vorbereitung befindet. Hier verspricht Scholz einen Vergleich mit Rehsas Übersetzung und die Untersuchung des Verhältnisses von Bretkunas’ Übersetzung zu ihren verschiedenen Quellen, Luthers Übersetzung, dem Text des hebräischen Originals, der Septuaginta und der Vulgata. Scholz beschreibt auch seine erste Bekanntschaft mit der Handschrift von Bretkūnas' Bibelübersetzung 1949 in Göttingen im Büro von Prof. Reinhard Wittram und die anschließende Unterbringung der Handschrift im Geheimen Staatsarchiv in Berlin. Glücklicherweise konnte Scholz die Hilfe des sehr kompetenten Jochen D. Range und später Friedemann Kluge einholen. Die Einleitung informiert uns, dass die Faksimile-Ausgabe zwar im Allgemeinen recht gut ist, es aber einige Korrekturen und Glossen an den Rändern gibt, die kaum oder gar nicht lesbar sind. In einigen Fällen waren die letzten Buchstaben der Wörter auf der Rückseite oder die Anfangsbuchstaben auf der Vorderseite so nah am Rand des Textes im Falz der Handschrift, dass die Kamera sie nicht aufnehmen konnte. Jemand, der Bretkūnas' Rechtschreibung und Grammatik kennt, hätte keine Schwierigkeiten, diese zum größten Teil zu liefern, obwohl wir hier einigen Überraschungen begegnen. Manchmal können die unterschiedlichen Eigenschaften der Tinte bei der Bestimmung einer Originalform hilfreich sein. Wenn Buchstaben oder Silben gelöscht und neue über das Original geschrieben werden, ist manchmal die dunklere Tinte des Originals durch die hellere Tinte der Korrektur hindurch sichtbar, so dass man sowohl das Original als auch die Korrektur feststellen kann (S. XX). Da sowohl der Originaltext als auch die korrigierte Fassung nur unter Verwendung der Handschrift wiederhergestellt werden können, ist neben der Faksimile-Ausgabe ein kritischer Kommentar zum Text erforderlich. Die Einleitung (S. XXI-XXIV) bietet auch kurze Biographien und Bewertungen der Arbeit von Bretkiinas und Rehsa. Es folgt eine Beschreibung des Textes und der Art und Weise, wie er für die Veröffentlichung vorbereitet wurde. Bretkūnas' ursprüngliche Version (Grundschicht, abgekürzt GS) bildet die Grundlage des hier gedruckten Textes. Gleichzeitig werden Korrekturen, die unmittelbar oder kurz nach der Aufzeichnung der ursprünglichen Fassung vorgenommen wurden, mit den Buchstaben a, b, c usw. gekennzeichnet und als Anmerkungen unter der ursprünglichen Fassung angegeben. Diese Korrekturen sind mit Stk (= Sofortkorrektur) gekennzeichnet; Spätere Korrekturen sind mit KS (= Korrekturschicht) gekennzeichnet. Nach der Einleitung (S. XXXVI) hat Daniel Gallus 28 Korrekturen vorgenommen (bezeichnet G) und Rehsa 136 (bezeichnet R). (Auf S. XVIII erscheinen die Erklärungen der Abkürzungen KS und R zweimal, ein offensichtliches Lektoratsversehen.) Die Unterschiede zwischen Palionis’ Ausgabe von 1983 und Scholz’ Ausgabe sind bereits ab dem ersten Vers des ersten Psalms offensichtlich: Nach Scholz’ Restaurierung des Originals (GS) (S. 6): Gerai tam, kurfai newaikfch= | czoia rode Diewa nefibijancu nei eit kieliu griefnuiu nei fiedsia || kur apioktieghi [iedsia; Gemäß Palionis (1983: 183): Selig <bijans Diewo teisus> ist der Wir, der weder waikschczoio surinkime Diewo nefibijanczuju, noch sussisedeghime apioktuiu se-
Bewertungen | 189 deio. Ich werde nicht auf der Straße stehen. Scholz also gives this early Lutheran version: Wol dem der nicht wandelt im Rat der Gotlofen, Noch trifft auff den Weg der Siinder, Noch fitzet da die Spētter Jitzen. Die Vulgata hat jedoch: Seatus est vir Še, qui non ambulat in consilio improborum, et viae peccatorum non insistit, ac in consessu derisorum non desidet; und die Septuaginta hat: uaxdptog avn, 05 оох ёлорео и гу Bovkīj dasBūv, ho! 636 dAuaprokūv odx čarr, ho! Das ist ein exzessiver Aotuov Ox. Die King James Version hat: „Selig ist der Mann, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, und nicht auf dem Wege der Sünder steht, und nicht sitzt auf dem Sitz der Spötter- .“ Die Worte Gerai tam, kurfai...*- Es ist gut für den, der..." aus Bretkūnas' Erstfassung scheinen Luthers Wol dem der... näher zu stehen als dem lateinischen Beatus est vir Ше, qui... ‚Selig ist der Mensch, der...' oder dem griechischen uaxdptog avto, бс... Ich vermute, dass Luther das hebräische Original verwendet hat, dessen entsprechende erste Worte mein Kollege Prof. B. Halpern vom Penn State Jewish Studies-- Programm als 'ašrė hāīš „Ser“ transliteriert, dessen Bedeutung nicht die des scheinbar konstruierten Staates ist. Prof. Halpern bemerkt weiter, dass das Wort 'ašrė so funktioniert, als ob es zumindest eine implizite Prädiktion in sich hätte und der Ausdruck als 'gesegnet/glücklich/glücklich ist der Mensch, der..." übersetzt werden soll. Dies scheint zu zeigen, dass die Septuaginta Väter verstanden Hebräisch besser als Martin Luther. Bretkūnas folgte zunächst Luther, während die Korrekturen mit Palaimintas „gesegnet“ (Pafchlowintas) oder Rehsas Jschganitingas... auf der Vulgata oder der Septuaginta beruhten. Auf jeden Fall wird es interessant sein zu erfahren, was Scholz in seinem kommenden, oben erwähnten kritischen Kommentar zu diesem und vielen anderen Problemen im Zusammenhang mit dem Psalter sagt. Die Einleitung stellt auch eine interessante Analyse des phonemischen Systems vor (S. XLIV— LXIV). Laut der Einleitung (р. XLIV) können die Konsonantenphoneme mit bis zu fünf Buchstaben dargestellt werden, z.B. >c< kann /с/ darstellen, >c3< kann /¢/ darstellen, >[ch< kann /5/ darstellen, >fchc3< kann /šč/ darstellen. Auf den ersten Blick scheint dies zu bedeuten, dass /&/ als ein einzelnes Phonem betrachtet wird, eine Interpretation, die an eine slawische Orientierung (vgl. russisches щ) erinnert und für das Litauische schwer zu rechtfertigen wäre (siehe Klimas 1970: passim.). Wenn man die Aussage so interpretieren will, dass sie lediglich die obere Grenze der Konsonantenbuchstabenfolge іп bezeichnet, dann ist die Aussage falsch, vgl. z.B. newaikfchczoia ‚geht nicht’, wo wir die Folge von sechs Konsonantenbuchstaben begegnen, nämlich >kfchc3<, die die drei Phoneme /kšč/ wiederzugeben scheint. Interessanter ist vielleicht die Darstellung des Vokalsystems, wo die Buchstabenfolge >ie< sehr mehrdeutig ist. In der ursprünglichen Version (GS) könnte es bedeuten /ie/, /ё/ oder sogar /e/ nach einem velaren Konsonanten, wo der Buchstabe >i< lediglich zur Palatalisierung verwendet wurde. Nach Scholz (р. LII) versuchte Bretkūnas in der späteren korrigierten Version (KS) das >i< vor dem >e< nach einem Velar zu eliminieren, wobei die Folge das etymologische /ē/ bezeichnete. So wird kieliu „auf dem Weg“ in der Originalfassung in (ant) kelio in der korrigierten Fassung (r. 6) geändert und Kodiel „warum“ in der Originalfassung in Kodel (r. 10) korrigiert, vgl. zeitgenössischer Standard kodėl. Die diphthongale Aussprache wird korrekt und konsistent wiedergegeben, z.B. prieg in „in der Nähe“ (S. 10) 6). Zusammenfassend ist Scholz und seinen Kollegen für die Idee der Veröffentlichung dieser Reihe und insbesondere dieses Bandes zu gratulieren, der die herausragenden Ergebnisse vieler Stunden sorgfältiger und mühevoller Arbeit zeigt. Das Buch ist wunderschön gebunden, auf hochwertigem Papier und daher ein Verdienst des Verlages sowie der Redaktion. Nach meiner Badewaagenwaage wiegt das Buch mehr als drei Pfund, was es zu einem schweren Band macht, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne.
190 | RECENZIJOS REFERENCES PALIONIS, J., 1983: Bretkūnas, Johannes. In: Wissenschaftliche Gesamtausgabe. KLiMAs, A. 1970: Einige Versuche zur Inventarisierung litauischer Phoneme. Th. F Magner und No. R. Schmalstieg, Hrsg., Baltische Sprachwissenschaft, Berlin: Verlag der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 2000, S. 101-102. William R. Schmalstieg Gauta 2003 06 09 814 Cornwall Road State College, PA 16803 [email protected]
