Björn Wiemer & Markus Giger. „Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen. Bestandaufnahme unter arealen und grammatikalisierungstheoretischen Gesichtspunkten“
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Acta Linguistica Lithuanica LIV (2006), 123 - 129 Recenzijos Reviews ByOrn Wiemer & Markus GIGER Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen. Bestandaufnahme unter arealen und grammatikalisierungstheoretischen Gesichtspunkten Miinchen: LINCOM Europa, 2005, viii + 143 S., ISBN 3-89586-476-5 (LINCOM Studies in Language Typology, 10) Im Miinchener Verlag LINCOM Europa, dessen verlegerischer Beitrag zur Linguistik allgemein hohe Bewertung und Bewunderung verdient, ist neuerdings ein interessantes slavistisch-baltistisches Buch erschienen: Bjérn Wiemer (Konstanz) und Markus Giger (Prag) haben die Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen ausfiihrlich behandelt. Die Autoren beabsichtigten, die bisherige Forschung zusammenzufassen, bestehende Liicken auszufiillen und weniger erforschte Einzelthemen naher zu beleuchten. Als theoretische Basis haben sie die bekannte Typologie der resultativen Konstruktionen der Leningrader Schule von V. P. Nedjalkov und S.E. Jachontov gewahlt (Nedjalkov 1983, 1988). Eine Besprechung der allgemein theoretischen Fragen, die mit dem behandelten Thema zusammenhingen, klammere ich somit aus, denn dies wiirde letzten Endes einer Besprechung von Nedjalkov und Jachontov nahekommen. Vielleicht sei fiir den Leser der vorliegenden Nachricht nur kurz erwahnt, dass der Unterschied zwischen Resultativ und Perfekt in dieser Konzeption etwa im Aspekt besteht, von dem aus die Semantik des Verbs gesehen wird: Wenn ein Verb in der Resultativform erscheint, wird die Aufmerksamkeit auf den einen Wandel voraussetzenden Zustand konzentriert; wenn es dagegen in der Perfektform erscheint, wird die Aufmerksamkeit auf den durch einen Zustand vorausgesetzten Wandel konzentriert. Offensichtlich stellen Resultativ und Perfekt zwei Seiten einer Miinze dar, was folglich die Quelle fiir die Dynamik der ganzen aspekto-temporalen grammatischen Kategorie sein kann. Zum Resultativ und Perfekt gesellt sich noch das Stativ, das im Unterschied zum Resultativ keine Beziehung zum Wandel eines Zustands mehr angibt. Aufgrund ihrer Semantik interagieren die Resultativund Perfektbzw. Stativformen des Verbs natiirlich auch mit verschie123
denen Diathesentypen, und die durch sie mitgebildeten Konstruktionen kénnen subjektorientiert, objektorientiert, primar oder sekundar possessiv sein. Dieses sehr bemerkenswerte Kontinuum zwischen Aspekt und Diathese wird in verschiedenen Sprachen verschieden deutlich gegliedert. An entsprechenden Stellen wird das in der besprochenen Monographie fiir die nordslavischen und baltischen Sprachen instruktiv gezeigt. Eine andere theoretische Komponente bildet bei Wiemer und Giger die Voraussetzung, dass —- mit anderen Worten - die in verschiedenen Sprachen verschiedene Interaktion (Wechselwirkung) zwischen dem lexikalischen Input des Verbs und der Semantik der durch das Resultativ gebildeten Konstruktion die Stellung des Resultativs im betreffenden System der verbalen grammatischen Kategorien reflektiert (resp. ~ vom operativen Gesichtpunkt aus gesehen — auf diese Stellung schlie&en lasst). Die lexikalischen Eigenschaften der Verben spielen also eine bedeutende Rolle. Aktionale Komponenten in der Bedeutung der Verben kénnen das Verhalten der Verben in den resultativ-perfektiven Konstruktionen beeinflussen: Bestimmte (transformative, mutative, terminative) Komponenten sind fiir die Verbindung mit dem Resultativ giinstig, andere (konklusive, semelfaktive) sind weniger giinstig, und wieder andere (ingressive, egressive u.d.) sind ungiinstig. Das Ma der Verbindbarkeit zwischen einer lexikalischen und einer grammatischen Kategorie hangt allerdings auch vom Maf& der Grammatikalisierung der grammatischen Kategorie ab: Je mehr grammatikalisiert diese ist, desto weniger lexikalische Beschrankungen gibt es fiir ihre Benutzung. Die Autoren sprechen hier mit Volkmar Lehmann (1999) von einer Expansion im Lexikon. Diese grammatikalistische Sichtweise kann auch mit dem strukturalistischen Konzept der Neutralisierung verbunden werden: Der grammatische Status eines sprachlichen Elements steht in einer umgekehrt-proportionalen Relation zur Zahl der paradigmatischen Neutralisierungsbeziehungen, in denen es steht, wobei diese auch durch eine syntagmatische Beziehung zu einem lexikalischen Element oder einer lexikalischen Kategorie hervorgerufen werden kénnen (vgl. Vykypél 2006: 50). Allgemeiner lasst sich sagen, dass je mehr grammatikalisiert ein Element ist, desto weniger hangt die Freiheit der Wahl unter den Gliedern einer Kategorie von der Benennungsabsicht des Sprechers ab. Es sind indessen unbedingt zwei Arten von Beziehungen zu unterscheiden: jene zwischen Kategorien und jene zwischen Elementen. Vom Gesichtspunkt der Sprachstruktur aus lasst sich voraussetzen, dass in verschiedenem Mafe geregelte (obligate) Beziehungen nur zwischen Kategorien bestehen, wahrend die Regelung der Kombinationen zwischen den Elementen aus unterschiedlichen Kategorien zum Sprachusus (Usus der Sprachstruktur) gehért. Im 124
Sprachusus kénnen dabei einige dieser Kombinationen zwischen Elementen mehr oder weniger obligat gemacht und andere wiederum ausgeschlossen werden. Dies beruht jedoch vom Gesichtspunkt der Sprachstruktur aus auf den durch die innere Struktur der jeweiligen Kategorien bestimmten Eigenschaften der Elemente oder — wenn diese manifestiert werden — auf ihrer Semantik (im Inhaltsplan). So bestehen Erscheinungen wie Rektion oder Valenz darin, dass ein Inhaltselement durch ein anderes ,,verlangt“ wird, aber dieses »Verlangen* als Beziehung zwischen Elementen (nicht zwischen Kategorien) lasst sich als durch eine Konvention des Usus gegeben betrachten: Verbindungen zwischen Inhaltselementen, die den Forderungen der Rektion oder Valenz nicht entsprechen, werden fiir »unsinnig“ gehalten, d.h. fiir solche, die keinen Sinn, keinen Teil der (aktuellen) Welt formen oder formen kénnen (durch die Elemente der Sprache und ihre verschiedenen Kombinationen wird die Welt als der Sinn in verschiedener Weise geformt). (Vgl. Vykypél 2006: 48-50, 70.) Ahnlich kann eine Verbindung zwischen einem Verb mit einer bestimmten Bedeutung und dem Resultativ auch fiir eine ,,unsinnige“ Verbindung gehalten werden, und eine solche Verbindung lasst sich fiir verschiedene Aktualisierungen und Expressivierungen der Aussage benutzen, denn der Sprecher hat immer die Freiheit, unter den Gliedern einer obligaten Kategorie zu wahlen. Die Obligatoritat einer Kategorie bedeutet die Obligatoritat eben dieser Kategorie (im unserem Falle jener der Tempus-Aspekt-Kategorie), nicht ihrer Glieder (in unserem Falle jener des Resultativs). Man begegnet hier der allgemeinen Schwierigkeit, die sog. Grammatikalitt oder Akzeptabilitat verschiedener Konstruktionen mit einzelnen Gliedern von gewissen Kategorien zu bewerten, die jedem, der einmal einen Muttersprachler nach seiner Meinung iiber diesen oder jenen Satz gefragt hat, vertraut ist. Diese Grammatikalitat stellt ein funktional-stilistisch, diastratisch, dialektal u.d. manchmal nur undeutlich, aber wohl doch strukturiertes Kontinuum dar. Es ist hervorzuheben, dass die Autoren des besprochenen Buches bei ihrer Ausfiihrungen solche Faktoren sorgfaltig beriicksichtigen. Eine andere hervorzuhebende Tatsache ist, dass die Autoren ganz natiirlich zu den nordslavischen Sprachen auch die beiden baltischen Sprachen hinzugefiigt haben. Ich habe das Gefiihl, dass der Vergleich zwischen slavischen und baltischen Sprachen (aber auch jener zwischen den einzelnen slavischen Sprachen!), der nicht verschiedene historisch-vergleichende Rekonstruktionen zum Ziel hat, nicht intensiv genug (insbesondere von den Slavisten) gepflegt wird, obwohl er sehr wichtig ist. In diesem Zusammenhang sei der potentielle Leser auch skizzenhaft iiber den Inhalt des Buchs informiert. Im ersten Kapitel (Einleitung: Eingren125
zung und Aufgabestellung; S. 1-11) werden konzis die theoretische Basis und die Aufgabe der Arbeit dargelegt und begriindet. Im zweiten Kapitel (S. 13-28) werden die Resultativkonstruktionen im Standardrussischen behandelt. Darauf folgt die Schilderung der Situation in den nord(west)russischen Mundarten im dritten Kapitel (S. 29-41), die sich von jener im Standardrussischen manchmal erheblich unterscheidet. Das vierte Kapitel (S. 43-51) bringt die Ausfiihrungen zu den baltischen Sprachen. Im fiinften Kapitel (S. 53-57) werden die weiGrussischen Resultativa behandelt. Das sechste Kapitel (S. 59-68) ist den ukrainischen, das siebte (S. 69-81) den polnischen Resultativa gewidmet (sch6n und wichtig ist in diesen Kapiteln der Vergleich zwischen den ukrainischen und polnischen resultativen Konstruktionen auf -no/-to, der bisher eher fehlte). Wertvoll ist das achte Kapitel (S. 83-86) zu den ehemaligen ostseeslavischen Sprachen (Polabisch, Pomeranisch, Slovinzisch) und dem heutigen Kaschubisch. Das neunte Kapitel (S. 87-95) behandelt das Tschechische, das zehnte (S. 97-100) das Slovakische. Das Sorbische findet man im elften Kapitel (S. 101-106). Es ist anzumerken, dass die Reihenfolge in der Behandlung der einzelnen Sprache sehr rational gewahlt worden ist, denn so folgen Sprachen aufeinander, die durch wichtige Gemeinsamkeiten im Bereich der Resultativa verbunden sind. Das zwilfte Kapitel (S. 107-121) bringt eine ,,Zusammenschau der Fakten, einige Folgerungen, Hypothesen und offene Fragen“. Sie enthalt jedoch nicht nur Zusammenfassung und Aussicht, sondern es werden hier manche Punkte noch einmal griindlich behandelt, wie beispielsweise die Frage der Entwicklung der aktionalen Eigenschaften beim Resultativ in der Interaktion mit der lexikalischen Bedeutung des Verbs. Dazu gesellt sich eine iibersichtliche Tabelle, in der die Diathesentypen der Resultativa und ihre morphologischen Eigenheiten zusammengestellt werden (S. 122-123), und vier schéne Karten, die instruktiv die areale Verbreitung der resultativen Konstruktionen zeigen (S. 125-133). Auch das Literaturverzeichnis fehlt nicht (S. 135-143), darin fehlen jedoch leider einige zitierte Arbeiten (S. 24: Bulachovskij 1954; S. 33: Moser 1998; S. 88, Anm. 82: Sipkova 1993). Wenn ich gesagt habe, dass es lobenswert ist, dass die Autoren in ihre Abhandlung auch Litauisch und Lettisch eingegliedert haben, so ist einigermafen zu beklagen, dass nicht auch die ostseefinnischen Sprachen in ihrer Monographie wenigstens einen kleinen Platz gefunden haben. Der Vergleich mit ihnen ware sicherlich sehr interessant und spannend. Man kénnte beispielsweise spekulieren, wie die lettischlitauische, dialektal weifrussische und nordrussische resultative Konstruktion esse + Partizip Prateritum Aktiv, die auch die Autoren (S. 43, 111) selbst als gegeniiber 126
den nordslavischen Standardsprachen auffallig bezeichnen, mit dem livischen, estnischen und finnischen Perfekt zusammenhingt, das ebenfalls durch die Konstruktion esse + Partizip Prateritum Aktiv gebildet wird. Ein (historisch-vergleichender) Haarspalter wiirde auSerdem noch hinzufiigen, dass die Behauptung, das baltische und das slavische Partizip Prateritum Aktiv seien etymologisch verwandt (S. 44, 112), nicht véllig stimmt, denn das baltische Partizip ist vom historischen Gesichtspunkt aus suppletivisch: Es geht zwar wie das slavische Partizip in allen Kasus auger Nominativ Singular und Plural Maskulinum auf indogermanisch *-w(e)szuriick, in den Nominativen Maskulinum sind jedoch das Thema als Zeichen fiir Vergangenheit und das Suffix -ntals Zeichen fiir die aktive Diathese enthalten. Aus baltistischer Sicht sind ferner die Ausfiihrungen zur litauischen nichtstandardsprachlichen resultativen Konstruktionen mit turéti interessant (S. 47-48 und 109), einerseits zu jener selten belegten mit Partizip Prateritum Passiv, insbesondere jedoch andererseits zu jener mit Partizip Prateritum Aktiv, der bisher weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde, als sie verdient. Was die Entstehung einer solchen Konstruktion im Litauischen angeht, so kénnte ein Anhinger der Arealbzw. sogar der Sprachbundlinguistik offensichtlich annehmen, dass es hier um eine gewisse Durchdringung zweier Areale mit unterschiedlichen Perfekt-Resultativkonstruktionen geht, des ,,westeuropiischen* Areals (WE) mit habere + Partizip Prateritum Passiv (PPP) und des ,,nordosteuropiischen* (NOE) mit esse + Partizip Prateritum Aktiv (PPA): (1) WE (litauisch selten) habere + PPP > litauisch 7 umgangssprachlich Sq habere + PPA (2) NOE (litauisch standardesse + PPA sprachlich) Somit 6ffnet sich zugleich auch die Méglichkeit, den Unterschied zwischen biti + PPA und turéti +PPA eventuell weiter in der Weise zu intellektualisieren (grammatikalisieren), dass die erste Konstruktion Perfekt, die zweite Resultativ ausdriickt. Ebenfalls baltistisch interessant sind die Betrachtungen zum Evidentialis und Narrativ in den nordrussischen und weifrussischen Dialekten (S. 38-39 und 55), welche durch vergleichbare impersonale und perfektive Konstruktionen wie in den baltischen Sprachen gebildet werden. Auch hier lasst sich ein Zusammenhang mit den ostseefinnischen Sprachen aufstellen, wie das auch die Autoren erwahnen. 127
All dies sind spannende baltistische (allerdings nicht nur baltistische!) Themen zu einer weiteren, noch ausfiihrlicheren Behandlung. SchlieBlich sei noch eine sorabistische Anmerkung hinzugefiigt. Im Subkapitel zur Abgrenzung des Resultativs gegeniiber dem Passiv im Sorbischen liest man: »Die beiden Schriftsprachen sind deshalb gekennzeichnet durch die Resultate der Konfrontation des dialektalen (dem Deutschen entsprechenden) Systems mit einem System ohne spezifisches Auxiliar fiir das aktionale Passiv, wie es das Tschechische kennt* (S. 102-103). Ich glaube, dass eine solche Auffassung, in der die Schriftsprache (Standardsprache) als Ergebnis von Konfrontationen, von Interaktionen heterogener und manchmal entgegengesetzter Krafte, als eine dynamische, in mehrere einander eventuell konkurrierende Systeme unterteilte, funktional-stilistisch stratifizierte Entitat verstanden wird, etwa im Sinne der funktional-strukturalistischen Prager synchronen Dynamik des Sprachsystems, adaquater ist als andere, mehr oder minder deklariert oder unbewusst statische Modelle, gleichgiiltig ob sie puristisch oder umgekehrt _,,gegenpuristisch demystifizierend“ sind (die letztere Tendenz scheint im Falle des Sorbischen neuerdings — wenigstens bei einigen Forschern - immer starker zu werden). Wenn allgemein Sprache und konkret das Sorbische als ein Kommunikationsinstrument aufgefasst wird, das allerlei Funktionen zu erfiillen hat, so ist weder das ,,natiirliche“, ,nicht kiinstliche* umgangssprachliche System mit der deutschen“ Unterscheidung zwischen Resultativ und Passiv, noch das ,,reine“, ,echt slavische“ standardsprachliche System mit der ,,tschechischen“ Absenz eines deutlichen formalen Unterschieds zwischen Resultativ und Passiv besser. ,,Besser“ ist eine funktional-stilistisch stratifizierte Nationalsprache im Sinne der Prager Theorie der Sprachkultur: Die Sprachkultur soll sich um funktionale Differenzierung, um Reichtum an sprachlichen Mitteln und um deren adaquaten Usus bemiihen. Im Falle des Resultativs und Passivs im Obersorbischen kann dies folglich beispielsweise bedeuten, dass nebeneinander drei funktional-stilistisch unterschiedene Subsysteme existieren, wie es auch die Autoren auf s. 103 beschrieben (vgl. auch S. 120): das umgangsprachliche System, in dem Passiv und Resultativ auseinandergehalten werden und das Passiv mit dem aus dem Deutschen entlehnten Hilfsverb hodwaé (< deutsch werden) gebildet wird, das publizistisch-standardsprachliche System, in dem Passiv und Resultativ ebenfalls unterschieden werden, aber das Passiv durch ein nichtentlehntes Hilfsverb buch, bu etc. ausgedriickt wird, und schlieRlich das belletristisch-standardsprachliche System ohne Unterscheidung zwischen Passiv und Resultativ. Wie in allen interessanten Arbeiten kénnte man natiirlich auch im besprochenen 128
Buch ftir manche einzelne Lésungen oder Interpretationen Alternativen vorschlagen. Auch deshalb ist die Arbeit jedoch jedem, der sich fiir das behandelte Thema interessiert, sehr zu empfehlen: Sie ist nahezu exhaustiv, bringt eine Reihe neuer Losungen, stellt neue Themen. LITERATUR LEHMANN, V. 1999: Sprachliche Entwicklung als Expansion und Reduktion. In: T. Anstatt, Hrsg., Entwicklungen in slavischen Sprachen. Miinchen: Otto Sagner (Specimina Philologiae Slavicae. Supplementband 66), 169-254. NEDJALKOV, V. P., Hrsg., 1983: Tipologija rezul’tativnyx konstrukcij (rezul’tativ, stativ, passiv, perfekt). Leningrad: Nauka. NEDJALKOV, V. P, ed., 1988: Typology of Resultative Constructions. Amsterdam— Philadelphia: John Benjamins. VykYPEL, B. 2006: Essais zur Prager Typologie (mit einer Bibliographia typologica Pragensis). Munchen: LINCOM Europa. (LINCOM Studies in Language Typology, 14.) Bohumil Vykypél Ustav pro jazyk éesky AV GR etymologické oddéleni Veverit 97, CZ-60200 Brno vykypel@iach. cz 129