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„Prussica“ und „Lithuanica“ in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Marie-Luise Heckmann

Abstract

    Der Beitrag „Lithuanica und Prussica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ besteht aus einer kurzen Einführung in die Überlieferungsumstände und einige Forschungsaspekte sowie in Kurzbeschreibungen von knapp dreißig Handschriften deutscher, lateinischer, prußischer oder litauischer Sprache, die hauptsächlich im 19. Jahrhundert in die Königlich-Preußische Bibliothek nach Berlin gelangt sind.

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22 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI MARIE-LUISE HECKMANN Universität Potsdam, Historisches Institut Forschungsrichtungen: Papst-, Klimaund Geistesgeschichte, Handschriftenkunde, Diplomatik, Historische Hilfswissenschaften. DOI: https://doi.org/10.35321/all81-02 PRUSSICA UND LITHUANICA IN DER STAATSBIBLIOTHEK ZU BERLIN – PREUSSISCHER KULTURBESITZ Prussica ir Lithuanica Berlyno valstybinėje bibliotekoje – Prūsijos kultūros paveldas Annotation Der Beitrag „Lithuanica und Prussica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ besteht aus einer kurzen Einführung in die Überlieferungsumstände und einige Forschungsaspekte sowie in Kurzbeschreibungen von knapp dreißig Handschriften deutscher, lateinischer, prußischer oder litauischer Sprache, die hauptsächlich im 19. Jahrhundert in die Königlich-Preußische Bibliothek nach Berlin gelangt sind. SCHLÜSSELWÖRTER: Borussica, Lituanica und Prussica; Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; Sprachdenkmäler; Jagiellonen-Bibliothek Krakau; Christianisierung des Baltikums; Landesund Stadtchronistik von Preußen; Reformation; Martin Luthers Kleiner Katechismus und Übersetzungen; Waidelotte; Preußischer Litauer; Kleinund Großlitauen; Romantik und Sprachwissenschaft. ANNOTATION The article “Lithuanica and Prussica deposited in the Berlin State Library of Prussian Heritageˮ consists of a short introduction to the tradition circumstances and some aspects of research as well as of tightly descriptions of almost thirty German, Latin, Prussian or Straipsniai / Articles 23 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Lithuanian manuscripts, which have been transferred to the Royal Prussian Library in Berlin mainly during the 19th century. KEYWORDS: Borussica, Lituanica and Prussica; Berlin State Library – Prussian Cultural Heritage; language monuments; Jagiellonian Library Cracow; Christianization of the Baltic; Territory and City chronicles of Prussia; Reformation; Martin Luther’s Small Catechism and its translations; Waidelotte; Prussian Lithuanian; Small and Large Lithuania; Romance and linguistics. Prussica und Lithuanica gelangten in der Regel durch Verkäufe, Schenkungen, Stiftungen oder Nachlässe in die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB PK) oder eine ihrer Vorgängerinstitutionen. Nachfolgend wird eine Auswahl von Handschriften, die auf Litauisch verfasst sind oder Litauen betreffen, in der gebotenen Kürze vorgestellt. Genannt werden auch Prussica, die etwa über die Sudauer und andere prußische Kleinstämme berichten, und zwar immer dann, wenn zugleich Bezüge zu Litauen vorliegen oder es sich um echte ‚Sprachdenkmäler‘ handelt. Grasilda Blažienė hat sich intensiv mit der prußischen Sprache und ihren Idiomen beschäftigt. Ihr ist dieser Beitrag daher gewidmet.1 Es wird keine Vollständigkeit angestrebt, da dies den Rahmen eines Aufsatzes sprengen würde. Für eine Auswahl gibt es aber noch weitere Gründe. So wurden einige Handschriften des 18. Jahrhunderts laut ihren Wasserzeichen zwar auf litauischem Papier geschrieben, doch ist ihre Provenienz damit noch nicht eindeutig festgelegt.2 Nicht behandelt werden auch Handschriften, die bereits eine tiefer gehende Katalogisierung erfahren haben und der Forschung daher zugänglich sind. Das Depositum von Wilhelm Gaigalat (1870–1945), der als Professor für evangelische Theologie an der Universität Kaunas gewirkt hatte, wurde beispielsweise 1997 nach Wilno (Vilnius) zurückgegeben. Es war bereits in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts erschlossen worden, sodass nur noch wenige Fragen eine physische Konsultation der Stücke erfordern.3 Für die Erfassung erschwerend wirkt nichtsdestotrotz der Umstand, dass ein gewichtiger Teil der slawischen Handschriften der SBB PK, unter ihnen 1 Z.B. Blažienė 2000; 2001; 2005. 2 Z.B. Ms. boruss. fol. 263: WZ: Strahlenkranzmadonna, ||| 60 mm, Höhe: 125 mm, Breite 60 mm, Typ Laucevičius 1967, Nr. 2463); Ms. boruss. fol. 1253 und Ms. germ. qu. 2347: WZ: Maria mit Kind, darunter: S MARIA, Gegenmarke: Z VKAV / ML, Typ Laucevičius, Popierius Lietuvoje XV–XVIIIa. Atlasas, Nr. 2462/2465. 3 Range 1980. Weitere Lithuanica könnten sich im Nachlass von Eduard Hermann (1863–1950) befinden. MARIE-LUISE HECKMANN 24 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI auch solche aus oder über Litauen, in Folge des Zweiten Weltkriegs in die Jagiellonen-Bibliothek nach Krakau (Kraków) verbracht worden ist. Sie werden nachfolgend nur dann erfasst, wenn entsprechende Findmittel oder Digitalisate vorliegen. Weitere Stücke befinden sich – wie bereits angedeutet – unter den so genannten Borussica, also den Handschriften, die Orte oder Regionen des Gesamtstaats Preußen betreffen oder aus ihnen stammen, ohne in die großen Reihen der Staatsbibliothek eingeordnet zu sein. Zumeist handelt es sich dabei um Amtsbücher, um Historiographie oder um von der Provenienz her zusammengehörige ‚Überlieferungsträger‘. Litauische Betreffe befinden sich vornehmlich in Folge der historischen Nachbarschaft des Großfürstentums Litauen zum Ordensland und Herzogtum Preußen (ab 1525) heute im Borussica-Bestand. Was erfährt man aus den in Berlin aufbewahrten Handschriften über AltPreußen und Litauen? Zum einen gibt es eine Reihe von Handschriften, die über die baltischen Kleinstämme nordöstlich der Weichsel und südwestlich der Memel berichten.4 Die äußere und innere Christianisierung dieser Völkerschaften bildet den maßgeblichen Faktor für diese Überlieferungsbildung. Es überrascht daher nicht, dass nicht nur der im 19. Jahrhundert als ‚Lügenmönch‘ diffamierte Dominikanerprediger Simon Grunau (um 1470–1530/1537),5 sondern auch die sich seit dem 16. Jahrhundert ausbildende preußische Landesund Stadt chronistik die Prußen fast nahtlos in ihr Vergangenheitsbild einfügten.6 Im Rückblick auf die heidnische Vergangenheit avancierten mehrere baltische Gottheiten sogar gleichsam zu ‚Spitzenahnen‘ des preußischen Herzogtums.7 Schaut man auf die baltische ‚Sprachfamilie‘, so wurde sie (neben den slawischen, den germanischen und den romanischen Sprachgruppen) gerade in dem Moment zum Thema, als die Volkssprache mit der Reformation zum Hauptmedium von Predigt und Verkündigung aufstieg. Der Kleine Catechismus Martin Luthers erschien beispielsweise nach seiner Erstveröffentlichung von 1529 bald auch in den Sprachen der angrenzenden Länder, zunächst auf Polnisch, Prußisch, Litauisch und Dänisch, daneben auf Kroatisch, dann auch auf Französisch und Italienisch, schließlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts noch auf Tschechisch und Sorbisch.8 4 Mss. boruss. fol. 68 und 303. 5 Ms. boruss. fol. 264 (Nachtrag). Vgl. Zonenberg 2007; Miltakis 2015. Zu den Handschriften der Chronik Simon Grunaus Zonenberg 2020. 6 Ms. boruss. fol. 245, 592 u.a. Vgl. Mentzel-Reuters 2001 (2). 7 Ms. boruss. fol. 474. 8 Latein: VD 16 / VD 17: 39/9 (1529–1685); Niederdeutsch: VD 16: 26 (1529–1599); Polnisch: L 5341, L 5343; 12:740759Z (1533, 1562; 1615, Königsberg); Deutsch / Prußisch: L 5200, L 5202 Straipsniai / Articles 25 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Unter den Berliner Borussica lange übersehen und damit der Forschung verschlossen war eine Abschrift des Sprachwissenschaftlers Johann Severin Vater (1771–1826) mit Zusätzen des Hallenser Baltisten Faber zur prußischen Erstausgabe von Martin Luthers Enchiridion.9 Die sprachliche Qualität der Übersetzung durch Abel Will, Pfarrer in Pobethen (1540–1575), war unter den Linguisten noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts umstritten.10 Die Übertragung ging ursprünglich auf einen Auftrag des Herzogs Albrecht von Preußen (1525– 1567) zurück. Sie entstand um 1545 bald nach der Opferung eines schwarzen Ziegenbocks im Reiterkrieg, die 1520 mit Zustimmung des Hochmeisters Albrecht (1511–1525) zur Abwehr feindlicher Schiffe aus Danzig in Pobethen stattgefunden hatte. Bald nach der Reformation schlug indes die Stimmung gegenüber den kaum christianisierten Prußen um, und der samländische Bischof Georg von Polentz (1519–1550) verurteilte den heidnischen ‚Waidelotten‘ Valtin Sopplit (Supplit) und 23 seiner Anhänger zu einer umfassenden öffentlichen Buße, ehe er sie nach einem Jahr wieder zum Abendmahl zuließ.11 Dem Begriff Waidelotte liegt das rekonstruierte prußische Verb waidilis zugrunde. Es umfasst nach Auskunft der Forschung eine ganze Bandbreite von Bedeutungen, die von sehen und wissen bis zaubern reichen.12 Vor diesem Hintergrund erscheint eine linguistische wie historische Aufarbeitung des ersten prußischen Katechismus sehr wünschenswert,13 und das umso mehr, als nicht nur die Bibelund die Psalterübersetzung durch Johannes Bretke (1536–1602), Pastor in Labiau und Königsberg, sondern auch die um 1575 entstandene Zweitübersetzung des Enchiridions durch Bartholomäus Willent (1525–1587)14 (1545, 1561: Königsberg); Litauisch Mažvydas 1547, 1:719679M (1547; 1612, beide Königsberg); Deutsch / Latein: VD 16 / VD 17: 3 / 5 (1554–1669); Deutsch / Kroatisch: B 7650 (1561); Deutsch / Polnisch: L 5344, L 5345 (1574, 1588); Dänisch: L 5255, ZV 24213, L 5256 (1587, 1594, 1596); Französisch 75:650634U, 23:292716Q, 23:664372K (1605, 1637, 1667); Griechisch / Latein / Deutsch: L 5191 (1565); Deutsch / Latein / Hebräisch: 23:286143T (1602); Deutsch / Latein / Griechisch / Hebräisch: 7 (1605–1660); Deutsch / Latein / Französisch / Griechisch: 32:645194Z (1609); Latein / Griechisch: 384:717945U (1614); Deutsch / Latein / Französisch / Italienisch: 39:146155Z (1615); Griechisch: 23:685649V = 75:656151H (1618); Deutsch / Latein / Griechisch: 1:040122D (1630); Tschechisch: 32:682640P (1685); Sorbisch: 547:653025A (1693). 9 Ms. boruss. fol. 462. 10 Hermann 1915. 11 David 1812: 117–126. Vgl. Wijaczka 2014: 78. Die bei David beschriebenen Bußund Gegenrituale verdienten eine weitergehende religionswissenschaftliche Aufarbeitung. 12 Brauer 2011, 268 f. 13 Ms. boruss. fol. 251 und 592. 14 Bechtel 1882. Vgl. Pakerys 2015; Aleknavičienė 2017. MARIE-LUISE HECKMANN 26 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI bereits Eingang in die Baltistik gefunden haben.15 Auch der „Preußische Litauer“ mit wertvollen Aussagen zu Kultur und Lebensweise der sogenannten Kleinlitauer liegt mittlerweile in einer kritischen Ausgabe vor.16 Die ‚Überlieferungssplitter‘ zu Großlitauen in der Staatsbibliothek zu Berlin entstanden zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert.17 Litauen wird vornehmlich dann erwähnt, wenn es um Verträge, Privilegierungen oder Verwaltungsfragen geht.18 Gelegentlich findet man es auch in Schilderungen über Ständeversammlungen,19 Gästelisten des litauischen Hofes,20 Rechnungen,21 Grundstücksurkunden22, Reiseberichten23 oder auch in historischen Abhandlungen, wie zum Beispiel der Historia Poloniae et Magni Ducatus Lithuaniae. Cum annexis Provinciis ab harum origine des Jesuitenpaters Thomas Szpot.24 Für den Linguisten ist die Suche nach dem Ursprung der litauischen Sprache während der Romantik besonders bemerkenswert,25 zumal dies gut zu neueren Forschungen über die litauischen Sprachkenntnisse von Jacob Grimm (1785–1863) passt.26 15 Bretke 1991 (1); Bretke 1991 (2); Bretke (2017). Vgl. Kluge / Scholz 2002; Eglė 2007; Gelumbeckaitė 2017; Range 2017; Thies 2017. Zu den ersten Büchern in Prußisch bzw. Litauisch: Lukšaitė 2017, 229–240. sowie http://www.hab.de/ausstellungen/postille/einleitung.htm (eingesehen am 6.11.2019). 16 Gerulaitieniė 2011. 17 Weitere Lithuanica befinden sich in der Russischen Nationalbibliothek in Petersburg; vgl. Bleskina 2011; Logutova 2015. 18 Ms. boruss. fol. 265; Ms. boruss. oct. 20; Ms. germ. fol. 857; Mss. slav. fol. 1–2, 4, 7. 19 Ms. gall. fol. 196. 20 Ms. slav. fol. 12 und 15. 21 Ms. slav. fol. 3. 22 Ms. slav. fol. 47. 23 Ms. germ. fol. 1493. 24 Ms. lat. qu. 828. 25 Ms. germ. qu. 1045. 26 Vgl. Kraut 2017. Kirchenslavischen Drucken aus Polen, die Übersetzungsund Vermittlungsbedarf sowie konfessionelle Konflikte des 17. Jahrhunderts anzeigen, ist ein längerfristiges Digitalisierungsvorhaben an der SBB PK gewidmet. Vgl. Neumann 2016 sowie „Digitalisierte Sammlungen“ der SBB PK. Straipsniai / Articles 27 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Kurzbeschreibungen 1) Ms. boruss. fol. 68: Peter von Dusburg: Chronica Prussiae Summarium Bellorum Pruthenicorum per annos 14 (lat.), III + 140 Bl., Preußen?, 16. Jh. Rot gesprenkelter Schnitt. Papier, 28,5 x 20,5, WZ: Vorderer Vorsatz, Bl. 274, 276 Vase mit zwei Henkeln, drei Blüten und dem Monogramm MB, Bl. 264, 270 Henkelkrug mit Fuß und aufgesetzter Krone (Briquet 12632?). Paginierung auf den Recto-Seiten, Bl. 16, 17, 36 Reste einer Altfoliierung, 31– 37 Zeilen, Kurrentschrift, drei Hände (Bl. 1r–96r; 96v–97v, 105v–107v; 97v–98v, 100r–105r, 107v–132v), Randnotizen, gegen Ende Streichungen, Bl. 1–191 Überschriften und Initialen in Rot, gelegentlich rote Unterstreichungen. Vorbesitz: Auf dem Rücken handgeschriebener Titel Chronica Prussiae; VSp Altsignatur N. 55 (ähnlich in Ms. boruss. fol. 72); auf dem VD goldfarbenes, ovales Exlibris in Form eines Wappens mit der Umschrift Daniel Casimirus Krusius Theol. et I.U.D. Custos Vratisla[viensis], Wappen: zweimal gespalten, 1 und 3 je zwei Sechssterne, 2 ein Sechsstern, darüber umgekehrt steigender Löwe, barhäuptig, in den Pranken drei Lilien, VSp (Recto) Besitzvermerk Danielis Casimiri Krusij CW. Bl. 1r–96v Peter von Dusburg. Chronica Prussiae. Unvollständig. Beginnt Honorabili viro et in Christo devoto fratri Wernero de Orsele magistro hospitalis sancte Marie domus Theutonicorum Ierosolimitani frater Petrus de Dusburgk ... Bricht ab ordinavit ergo, quod David Castelhuus suus de Gartha cum valido exercitu intravit terram Masoviae XI Kal., Bl. 1r–3r Prolog, Bl. 3v–4r De modo agendi libri huius. Prefatio ad institutionem ordinis domus Theutonicae, Bl. 4r–96r Incipit prima pars libri de origine ordines domus theuton[icorum] ..., Bl. 96v–133r Summarium bellorum Pruthenicorum per annos 14. Beginnt Anno domini 1444 die sancte Dorothee virginis. Nobilo et ministro Prussie … Endet ... per gratiam dei res habeant clara documenta. Finis, Bl. 103rv Deutscher Einschub. Beginnt Der gemeyne eyd laud alzo. Alle sachen wir daz geschen sint mit unserem eldesten … Endet … zu halden ein eides stat das (muß) goth so helffe etc., Bl. 149r–150r, 132v–140v leer. Lit.: Toeppen 1853, 17 f.; SRP 1: 3–219, hier 14 f.; Kletke 1858: 79; Peter von Dusburg 1984, 19 f.; Mentzel-Reuters 2001 (1); Heckmann 2004: 1–18; Piotr z Dusburga 2007: XLV; Smith 2017: 151–154. Vgl. Ms. boruss. fol. 245; PStA Danzig: 300, R/LI, q. 1; 492/971; UB Toruń: Rps 26/III (Altsignatur mf. 782); PStA Toruń: Kat. II, XIII, 1; ÖNB Wien: Cod. Vind. 9093. 2) Ms. boruss. fol. 303: Nicolaus von Jeroschin: Preußische Reimchronik, 252 Bl., Deutschland, 17. Jh. MARIE-LUISE HECKMANN 28 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Bibliothekseinband. Papier (verschiedene Sorten), 28 x 22. Altpaginierung 1–491, Bl. 272 übersprungen, 2 Spalten, SR jeweils ca. 23 x 9, in der Regel 30 Zeilen, Kurrentschrift, mehrere Hände, Seitenverweise für Vorlage am Rand vermerkt, Überschriften rot unterstrichen, ab Bl. 58 in Druckschrift, Anfang eines Verses ab Bl. 55 größer geschrieben, teilweise rot unterstrichen. Vorbesitz: Vermerk im VSp, wonach die Hs. aus Königsberg nach Berlin gekommen ist, und zwei Literaturhinweise (Lilienthal bzw. Hanow). Döhn 6, Bl. 86. Lit.: Förster 1820, 16 f.; Toeppen 1853: 15–17; Kletke 1858: 80; SRP 1868, 299 f. (= Ms. fol. 1547?); Johansson 1964: 22–35; SRP 1968: 36–43. Vgl. UB Heidelberg: Cod. Pal. germ. 367 (Vorlage). Abb. 1 Stenzel Bornbach: Cronica des Preußenlands, Bd. 1, Bl. 9r Straipsniai / Articles 29 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz 3) Ms. boruss. fol. 245: Stenzel Bornbach: Cronica des Preußenlands, Bd. 1: Von den Anfängen bis 1290 (enthält Ps.-Wartzmann: Chronik des Landes Prutenia) Fürstenliste, 166 Bl., Deutschland, 16. Jh. Autograph. Papier, 30 x 21. Blattverlust zwischen Bl. 50 und 60, Rand beim Binden beschnitten (teilweise Textverlust); Lagen aus 8 Doppelbll., WZ Ochsenkopf (ähnelt Piccard, Bd. V, Nr. 212 und 214), Altpaginierung 2–20, Altfoliierung auf der Verso-Seite 21–164, SR in der Regel 26 x 17, Kanzleiund Kurrentschrift, Bl. 30r, 33rv, 35r, 54r Wappen der Hochmeister des Deutschen Ordens, Farben vermerkt, Bl. 94v, 114r, 139r, 152v Wappenumrisse, leer, Bl. 9r Federzeichnung, Wappen mit drei Köpfen, gekrönt von Helm und Eichenbaum, links Gestalt des Widowito, rechts des Bruteno, Bl. 2r–18v leer, an der Außenkante mit gotischen Majuskeln A–Z beklebt, Z beim Beschneiden des Buchblocks großenteils zerstört. Enthält Bl. 166v Verzeichnis der Fürsten aus Litauen, Samaiken und Masuren, mit denen die Preußen und der Deutsche Orden Kriege geführt haben. Kletke 1858: 112–115; Döhn 6, Bl. 159–161. Lit.: Heckmann 2020. Vgl. Mss. boruss. qu. 175, 252 f., 255–258, 261, 591 und 629 (Ps.-Wartzmann) sowie PStA Danzig: 300/R LI 70; BPAW Danzig: Ms. 1282. 4) Ms. boruss. fol. 251: Andreas Huckewitz: Preußische Chronik (bis 1527), II + 393 Bl., Danzig, 16. Jh. Papier, 30 x 20. WZ: Henkelkrug mit Fuß und aufgesetzter Vierpassblume (ähnelt Briquet 12573), Quinionen mit Lagensignaturen auf der letzten Seite jeder Lage, Altfoliierung 1–393, SR ca. 25 x 15, Bleistiftliniierung der Seite, Kurrentschrift, Kanzleischrift (Titelbl., Überschriften). Provenienz: Bl. Iv Monogramm GR, Bl. IIr Hinweis auf den Auftraggeber Johann Kopfen. Bl. Ir Motto. Navita dementis, de tauris narrat arator, / Vulnerat miles, enumerat pastor oves, Bl. Iv leer, Bl. IIr Vorrede, Bl. IIv leer, 1r–393r Text, Bl. 1r–4v Geschichte der Könige von Jerusalem, Bl. 5r–12r Die Gründung des Deutschen Ordens, Bl. 12v leer, Bl. 13r–341v Geschichte der Hochmeister und des Landes Preußen (bis 1525). Beginnt jeweils auf der Recto-Seite mit einem neuen Hochmeister, dadurch mehrere Bll. leer, Bl. 342r–373v Reformation und soziale Unruhen in Danzig und Umgebung (1522–1527), Bl. 371v–381v Einschub. Der Frankenkrieg (1520/1521), Bl. 382r–393r Der Unglaubigen Sudawen ihrer Bockheyligung mit sampt andern Ceremonien, so sie zu gebrauchen pflegen, Bl. 393v leer. MARIE-LUISE HECKMANN 30 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Kletke 1858: 91-93; Döhn 6, Bl. 70 f. Lit.: Förster 1820: 15 f. Zu den Sudauern vgl. Ms. boruss. fol. 592. 5) Ms. boruss. fol. 265: Danziger Stadtbuch, 60 + 1 Bl., Danzig, 15. Jh. (1386, 1414–1455). Grauer Pappband, Rücken: Titelschild (schwer lesbar), rot-goldenes Signaturschild (aktuelle Signatur), 30 x 22,5. Papier, 29,5 x 22. Mehrere Bll. restauriert, Schaltbl. vor Bl. 3 eingeklebt, vor Bl. 6 und 33 je ein Bl. ausgeschnitten; (VI-1)25 + (IV-1)32 + XIV60, WZ: ||| 64 mm, Höhe 56 mm, Breite 26 mm, Turm mit Zinnen und einem Fenster (Piccard 100743), vorderer und hinterer Vorsatz: WZ: Schriftzug, oft 32–33 Zeilen, gotische Kursive, mehrere Hände, lat., mhd., mnd., Bl. 16v Fisch mit drei Flossen, Bl. 22v und 51v Notahände. Vorbesitz: Bl. 2r und 59r Rote Stempel der Königlichen Bibliothek, Bl. 2r aktuelle Signatur. Vier Faszikel: I: Bl. 1r–12v Ratsordnung und andere Ratsangelegenheiten; II: Bl. 13r–38v Korrespondenz mit Handelspartnern und Machthabern; III: Bl. 39r–46v Urkunden und Briefe des Landesherrn; IV. Bl. 47r–60v Rat, Stadtherr und Rathaus. Enthält Bl. 30v–31v Der Großfürst Boleslaw Swidrigal von Litauen an den Römischen König Friedrich (III.). In dem namen der hilgen Drifaldigkeit. Amen … [Kerschemen, 1431 VI 19]. Beschr. nach Döhn, Gesamtbestand, unter der Signatur. Lit.: Tandecki 1990; Eibl 2004: 57 f., Nr. 15; Grulkowski 2015: 469-472 (je ohne diese Hs.). Vgl. Ms. boruss. fol. 72. 6) Ms. boruss. fol. 272: Numophylacium Hornianum Polono-Prussicum J. H. Liedert: Polnisches und litauisches Münzkabinett J. H. Liedert: Polnisches und Lithauisches Müntz-Cabinet, 51 Bl., Preußen?, 18. Jh. Einband Pappe, 34 x 22. Papier, 33 x 21,5. Mehrere Wasserzeichen, Strahlenkranzmadonna (ähnlich Supraslius, 1778, gemäß Nr. 2365 in Lietuvoje XV-XVII, E. Laucevicus); unregelmäßige Lagen, paginiert, je 2 Spiegelbll. vorn und hinten, ca. 40 Zeilen, Kurrentschrift, eine Hand, deutsch. Bl. 3r Vermerk. Ex Collectione Manuscriptorum Fried. Carl. Gottl. de Duisburg. Bl. 4r–5r Verzeugniss von den Preussen und Polnischen Müntzen so vor der Kreutz Herren Zeit hernach gang und gebe gewesen, Bl. 5v–8v Müntzen zu der Kreutz Herren Zeiten geschlagen, Bl. 9r–10r Königliche alte Münzen von Vladislav Jagello æct., Bl. 10v–11v Böhmische Groschen so in Polen noch bey d. Creutz Herren Zeiten gang und gebe gewesen, Bl. 12rv Allerhand Groschen Schillinger Pfennige. 2 Groschen sl. [scilicet] Dreyzeleher, von Pohlen, Bl. 13r An Thorensche Müntzen, Bl. 13v Straipsniai / Articles 37 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Albrecht von Preußen. Testament. Fürstlicher Gnadenn tzu Preußenn Testament (1567 II 17), so vff gehaltenem Landtage tzum Heiligenbeill Anno 1568, den 14. Juny eroffenet vnnd einer Erbarn Landtschaft czugestaltt wordenn …, Bl. 276v–277v leer, VII: Bl. 278r–281r Herzog Albrecht von Preußen. Privileg. Vorschreibung Marggraf Albrechtts gegen Landt vnnd Stedt, einen Jeden bey seiner Gerechtigkeitt vnd Freiheit zu handthaben (Krakau, 1525 IV 11), Bl. 281v–282v leer, VIII: Bl. 283r–300r Magdeburger Recht zu beiden Kindern (Königsberg, 1540 X 31), Bl. 300v leer, IX: Bl. 301r Verzeichnis der Schlösser und Städte in Preußen, X: Bl. 301v Namen der Biere in Preußen (1443), XI: Bl. 303r Wie gewaltig der Orden im Lande Preußen gewesen, Bl. 303v Des landes vormunngen. 18368 Dorfer im Lande …, Bl. 304rv leer, XII: Bl. 305r–311v Der Dreier Stedte Königsbergk Recess … folio 48 zu finden (1566 X 25), XIII: Bl. 312r–319v Matthias Reutel. Bekenntnis (1575), Bl. 320rv leer XIV, Bl. 321r–322v Latein. König Sigismund II. August von Polen. Privileg für Herzog Albrecht Friedrich von Preußen (Lublin, 1569 VII 19), Bl. 323rv leer, XV: Bl. 324r–419r Ps.-Wartzmann. Chronik des Landes Prutenia. Austzug etzlicher Geschicht von der Cronica Deutzsches Ordens czu Preussenn. Im Jahr unsers hern vnd seligmachers Jesü Christi 1190 Ward die grose Stadt Arkurs … (1190–1525), Bl. 417r–419r Epilog (zu 1466, 1511, 1517– 1546), Bl. 419v Andere Hand (teilweise abgerieben). Auscug einiger Geschichte ex Cronica der nach Abschaffung des Deutschen Ordens erfolgeten Regirung in Preussen, XVI: Bl. 420r–437v Der Dreier Stedte Königsbergk Wilkuhr (1394). Beschr. nach (Anne-Beate Riecke) http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj31250807,T (Einsichtnahme 24/10/2019, eigene Autopsie 04/11/2019). Vgl. http://www.handschriftencensus.de/werke/962 (ohne diese Hs.). Lit.: Perlbach 1878: 101–110; Toeppen 1878: 41 f., Nr. 66; Walther 1928; Dolezel / Dolezel 1971: 12–30, Nr. 1, 33–35, Nr. 3, 57 f., Nr. 10 (?), 81 f., Nr. 16; Kisch 1978: 110–157; Bues / Kąkolewski 1999: 169–205; Ebel 1999; Mentzel-Reuters 2001 (2); Heckmann 2015. 15) Ms. germ. fol. 1493: Cosmus von Simmer: Alte und Neue Welt, Historia, Bd. 14, 493 Bl., 1620, Nachträge bis 1632. Mit einem Scherzgedicht von Jodocus Hond (1563–1612). Enthält Bl. 5398-5836 Europa, Teil IX,2: Polen, Litauen, Russland, Walachei, Moldau. Erwähnung bei Becker 1986: 43. MARIE-LUISE HECKMANN 38 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI 16) Ms. germ. qu. 1045: Xaver Bohuss: Über den Ursprung der litauischen Nation und ihrer Sprache, 73 Bl., 19. Jh. (1827). Vorbesitz: Aus dem Nachlass des Geographen Carl Ritter (1759–1859). In einer öffentlichen Sitzung der Königlichen Warschauer Gelehrten Gesellschaft vorgelesen am 12. Dezember 1806. Übersetzt von Hrn. von Zalesky 1827 [eher Wacław Michał Zaleski (1799–1849) als Józef Bohlan Zaleski (1802–1886)]. Degering 1926: 174; http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/de/ead?ead. id=DE-611-BF-26361 (Einsichtnahme 3. November 2019). 17) Ms. lat. qu. 828: Thomas Szpot SJ: Historia Poloniae et Magni Ducatus Lithuaniae. Cum annexis Provinciis ab harum origine usque ad obitum Ioannis III. Regis Poloniæ (bis 1696), II + 286 Bl., Rom, 18. Jh., Anfang. Rotes Leder über Holz, 25 x 17,5. Papier, SR 20 x 12,5. 31 Zeilen, lateinische Kursive (Schönschrift), Reklamanten. Vorbesitz: Bl. 1r Signatur der Königlichen Bibliothek, acc. ms. 1920, 3 (Verkauf durch Friedrich von Schwanghoff, Helgoländer Ufer 1, für 160 Mark), Bl. 1r, 2r, 286v rote Stempel der Königlichen Bibliothek (lateinische Umschrift). Bl. 1r Titel. Historia Poloniae et Magni Ducatus Lithuaniae. Cum annexis Provinciis ab harum origine usque ad obitum Ioannis III. Regis Poloniæ. Authore R.P. Szpot Societatis Iesu Theologo Pontificio, a Confessionibus in Urbe. Opus multa arcana continens, collecta ex variis Manuscriptis, Relationibus, ab Authore dum adhuc in Patria degeret, Bl. 2r leer, Bl. 2r–270r Origo Nominis Poloniæ. Compendium variarum ex Historicis Polonis collectum, Bl. 2r–3v Origo Nominis. Nomen hov Polonia et distinctivum gentis Pagino non est antiquum …, Bl. 3v–4v Origo Regni Poloniæ. Omnes fere historici nostri referunt …, Bl. 4v–5r Stemmatis regni Poloniæ, quæ est Aquila alba, extensis ad volandum pennis in campo purpureo. Origo. Coronatus originem ejus deducit a Lecho …, Bl. 5rv Limites Regni Poloniæ. Quantos Sarmatia Europea limites habuerit …, Bl. 5v–240v Successio Principum & Regum Poloniæ. Primus Princeps et Rex Poloniæ Lechus I. Non est dubium Sarmatas ante Lechum suas Principes et Duces habuisse …, Bl. 240v–267r Secundus Princeps (atque) Rex Poloniæ Ioannes. III. Filius Jacobi Sobieski Castellani Cracoviensis Principis Senatus sæcularis. De hoc Principe tradiur cum natus esset …, Bl. 267r–270r Russia. Russia, qua etiam Raqdania dicitur, alia est septentrionalis, qua alba dicitur, alia autrakis, qua etiam Russia partim rubra, partim nigra nominatur …, Bl. 270r–273v Prussia. Prusiam olim gentes incoluerant non ab similes ritibus moribus et linguâ, imò Lituanis ut nonnulli Historici Stella et Dlugos attingunt ejusdem ferè originis, Prussia seu Borussia ac Lituania fuere …, Bl. 273v–275v Masouia. Masouia est ea Prouinicia et Straipsniai / Articles 39 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Pars Poloniæ, qua parte ab una Prussiam Ducalem, ab altera Prussiam Regalem, à tertia Podachiam, à quarta demum Poloniam majorem et minorem Poloniam attingitur …, Bl. 275v–276r Samogitia. Samogitia Prouincia, seu Ducatus Samogetais, et ut etiàm vult Vaporius Massagetaris Sedes, à Lituania diuiditur …, Bl. 276rv Podlachia. Podlachia seu Subsgluania est Regio, et Prouincia Regni Polonia, inter Prussiam, Massouiam, Lituaniam et Minorem Poloniam, a Iazygibus olim seu Iaziuingis inhabitata …, Bl. 276v–277r Liuonia. Prouincia hac unde nomen accepit, in (!) incerta est ..., Bl. 277v–278r Prouinciarum Palatinatus. Palatinatus dicuntur à Palatinis porro`Palatini dicuntur à Palatio, quòd sint Regum Consiliarij …, Bl. 278rv Majoris Poloniæ. Primus Palatinatus est Pomaniensis cujus Stemma est, et aquila alba …, Bl. 278v–279r Minoris Poloniæ. Primus Palatinatus est Cracouiensis, cuius Stemma est Aquila alba expansis alis ad uolandum …, Bl. 279rv Ducatus Lithuaniae. In hac Prouincia duo nota: Primum est quod Stemma Palatinatuum suorum communiter est Eques armatus in cursu cum euaginato ense …, Bl. 279v Russiæ. Primus Palatinatus est, qui proprie dicitur Palatinatus Russis. Ejus esterna est Leo filius coronatus in campo …, Bl. 279v–280r Prussiæ. Primus Palatinatus est Culmen cujus Stemma esterna est Aquila alba expansis alis in cælo corona aurea ex dextra ala erit …, Bl. 280r Masovia. Primus Palatinatus est, qui dicitur propria Palatinus Wasouia Cujus Stemma est Aquila alba expansis alis ut campo rubro coronata mitrà Ducali Castellaneo habet …, Bl. 280r Ducatus Samogitiæ. Retinet nomen suum, nec habet Palatinum sed Capitaneum seu Præfectum …, Bl. 280r Podlachiæ. Palatinatum tantum unum habet in quo est terra una Bielsam et tres Districtus …, Bl. 280rv Liuonia. Palatinatus tantùm unus est, et Castellanus unus, Stemma Palatinatus est Gryphus albus …, Bl. 280v–284r Ualachia. Prouinciæ hujus Princeps Palatinus vocatur, ad similitudinem Palatinorem Poloniæ …, Bl. 284v–285r Ordo Senatorum Regni Poloniæ. Archiepiscopus Gnesnensis Ejus in Polonia amplissima dignitas est …, Bl. 285r–186v Senatores Seculares. Post Episcopo secundum a rege locum tenent. Castellanus Cracouiensis … Erwähnung in Ms. Cat. A 557/16. 18) Cod. Simul. 298: Fotomechanische Kopie von: Aldona Gustas: Elche meine Brüder, Beilage, dt., zu Dies.: Briedžiai mano broliai. Gedichte, Vilnius 1983. 100 Schreibmaschinenseiten. Lose. Allgemeine Signatur: 524810. 19) Ms. slav. fol. 1: Christoph Sigmund Pac: Königliche Erlasse [Krzysztof Zygmunt Pac: Xiegi dekretalowe rokv 1650 za directy wielmoznego iego mosci Pana MARIE-LUISE HECKMANN 40 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Christopha Paca Chorazego WXI, starosty Wilkowskiego], Bd. 1, 725 Bl., Wilno, 1650, Januar–September. Autograph. Rotbraunes Leder über Holz, mit Goldgravur, am Rücken oben Titelschild. Papier. WZ: Kreis, darin Kreuz mit drei Balken, in Tatzen auslaufend, von zwei sechszackigen Sternen begleitet; Kursive, eine Hand. Provenienz: Bl. 4r Signatur der Königlichen Bibliothek, Bl. 707v roter Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (lateinische Umschrift). Bl. 1r–3v leer, Bl. 4r–5r Register, Bl. 5r–719v Dekretalen, chronologisch sortiert, Bl. 5r–15v, 45v, 79v, 96v, 127rv, 149v, 192rv, 277rv, 299v, 305v–306v, 446v, 586v, 708r–710v, 720r–725v leer. Die Beschreibung erfolgt nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/291844/edition/279209/ content (Einsichtnahme 27.10.2019). Zu Krzysztof Zygmunt Pac (1621–1684) vgl. Wolff 1885: 150–171, hier 152 f. (ohne diese Hs.). 20) Ms. slav. fol. 2: Christoph Sigmund Pac: Königliche Erlasse [Krzysztof Zyg munt Pac: Xiegi dekretalowe rokv 1650 za directy wielmoznego iego mosci Pana Christopha Paca Chorazego WXI, starosty wilkowskiego], Bd. 2, 352 Bl., Wilna 1650, Oktober–Dezember. Autograph. Schwarzer Pappband (17. Jh.?), am Rücken oben Titelschild. Papier. Kursive, eine Hand. Vorbesitz: Bl. 4r Signatur der Königlichen Bibliothek, Bl. 4v, 351v rote Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (lateinische Umschrift). Bl. 1r–3v leer, Bl. 4r–351v Erlasse, chronologisch sortiert, Bl. 352rv leer. Die Beschreibung erfolgt nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/292270/edition/279604/ content? (Einsichtnahme 27.10.2019). Zu Krzysztof Zygmunt Pac (1621–1684), vgl. Wolff 1885: 150–171, hier 152 f. (ohne diese Hs.). 21) Ms. slav. fol. 3: Quittungsbuch des Schatzmeisters und Hofschatzmeisters von Litauen, Stefan Pac [Kopiariusz kancelarii podskarbiego litewskiego Stefana Paca], 306 Bl., Litauen (Wilna?), 1631–1634. Autograph. Einband: Pergament auf Holz: Aus einem Antiphonale, Quadratneumen über vier Linien, 14. Jh., VD CAO 6789, HD CAO 4747. Papier, WZ: Straipsniai / Articles 41 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Fisch in einem Kreis, zweikonturig (Bl. 305), Seitenliniierung, Schreiberpaginierung, 35 Zeilen, Kanzleischrift, eine Hand, häufig Reklamanten, Polnisch. Provenienz: VD innen Besitzvermerk? Maryn Kuspi, Bl. 2r Signatur der Königlichen Bibliothek Berlin, Bl. 2v, 302v rote Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (lateinische Umschrift). Genre und Zielsetzung des Amtsbuches ergeben sich aus der Überschrift Bl. 180r (s.u.). Bl. 1r–10v Alphabetisches Register, Bl. 1v–4v, 5v, 7rv, 8v–9v, 10v–11v leer, Bl. 12r–14v 6 Schriftstücke (undatiert), Bl. 15r–35v 49 Schriftstücke (1631), Bl. 25r leer, Bl. 36r–40v 14 Schriftstücke (1631 und 1631/1632), Bl. 41rv leer, Bl. 42r–97v 61 Schriftstücke (1631), Bl. 98rv leer, Bl. 99r–118r 16 Schriftstücke (1631), Bl. 118v–120v leer, Bl. 121r–130v 7 Schriftstücke (1623, 1627, 1627, undatiert), Bl. 131r–134v leer, Bl. 135r–145v 8 Schriftstücke (1631), Bl. 146r–148v leer, Bl. 149r–150r 5 Schriftstücke (1632), Bl. 150r–157v 42 Schriftstücke (1632), Bl. 158rv leer, Bl. 159r Überschrift. Rok Panski 1633, Bl. 159v leer, Bl. 160r–173r 12 Schriftstücke, Bl. 173v leer, Bl. 174r–179v 6 Schriftstücke, Bl. 180r–213v Kwity odzaczecia Trybunalu Skarbowego, Panom Poborcom dane na Cztery Pobory oboiey Raty na Seymise. Trzyniedzielnym w Roku 1632 Vchwalone. 28 Schriftstücke, Bl. 214r–215r Ein Schriftstück (1634), Bl. 216v–216v leer, Bl. 217r–302v Rok Panski 1634. 62 Schriftstücke, Bl. 303r–305v leer, Bl. 306rv, HD innen Handwechsel? Notizen und Berechnungen. Die Beschreibung erfolgt nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/292279/edition/279610/ content (Einsichtnahme 25.10.2019). Zu Stefan Pac (1587–1640), Privatsekretär des Königs Sigismund III. Wasa von Polen (seit 1611), Hofschatzmeister Litauens und Schatzmeister Litauens (beides seit 1630), vgl. Wolff 1885: 80–88, hier 82–84 (ohne diese Hs.). 22) Ms. slav. fol. 4: Privilegien der Könige von Polen für die Stadt Wilna [Sumariusz libertatij od świątobliwej pamięci krolow ... jako ij teraz krolatemu szczęsliwenam [i.d. szczęsliwym] pamięcego Pana Kaszi(miri Miłosciwego) miastu Wilenskiemu nadanych ktore przes Mikołaia z Ciechanowca Kiszkę wojewodę Mscisławskiego zrewidowane ij De Verbo ad Verbum wpisanę są. Działo sie w Wilnie dnia 22 miesiąca septembra Anno 1633], 48 Bl., Wilna, 1633, September 22. Brauner Pappband, Titelschild oben am Rücken (abgerieben), Ecken mit Leder bezogen, VD mit Titel in Tinte (fast abgerieben), aufgeklebtes Signaturschild der Königlichen Bibliothek (beschädigt). Papier, an den unteren beiden Ecken ausgerissen. Altpaginierung und alte Nummerierung der Privilegien, MARIE-LUISE HECKMANN 42 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Kursive, mehrere Hände. Provenienz: VD innen Ziffer 28; Bl. 1r Signatur der Königlichen Bibliothek Berlin, Bl. 23v roter Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (lateinische Umschrift). Bl. 1r Titel, Bl. 1v leer, Bl. 2r–23r 32 Privilegien, Bl. 23v–48v leer. Vgl. https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/292432/edition/279735/ content (Einsichtnahme 31.10.2019). Zu Nikolaus Kiszka (um 1588–1644), Wojewode in Dorpat (1617–1626) und Mszislau (1626–1636), Kastellan von Trakai (1636–1640), Großschatzmeister von Litauen (1640–1644), Starost in Waukawysk (1637) und Mahiljou / Mogiljow (1644), vgl. PSB 1966: 513. 23) Ms. slav. fol. 7: Die Statuten des Großfürstentums Litauen, 1595. Gelegentlich auch Gebete und Lieder [Statut Wielkiego Księstwa Litewskiego z roku 1595. Przy tym okolicznościowe modlitwy i pieśni), 224 Bl., Polen-Litauen, 16. Jh., Ende. Rotbrauner Ledereinband, VD Rahmen mit floralen Stempeln, Innenfeld: Pflanzenranken in den Ecken, oben und unten mittig je eine offene Blüte, links und rechts je untereinander drei offene Blüten, im Mittelmedaillon Seitenprofil eines Mannes mit Hut, oben die Inschrift STATVT (KWL), HD links und rechts doppelter, unten mehrfacher Rahmen: Flechtband, florale Stempel (17. Jh.). Bl. 1 eingerissen (mit Blattund Textverlust); Seitenliniierung in roter Tinte, Kursive, eine Hand, Reklamanten, Kapitelüberschriften und -zählung, Majuskeln am Anfang eines Abschnitts rot, Polnisch. Provenienz: Bl. 1r roter Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (Umschrift Latein), Stempel der Schutzstaffel (in einem Kranz untereinander zwei eiserne Kreuze, durch ein Band getrennt, rechts bzw. links des obersten Tatzenkreuzes die Initialen SS). Bl. 1r–6v Notizen (Brief?), Bl. 7r–9v leer, Bl. 10r Titel, Bl. 10v leer, Bl. 11rv Privileg Sigismund III. von Polen-Litauen (Krakau, 1588), Bl. 12r–29v Register (über 14 Bücher), Bl. 30rv leer, Bl. 31r–47r 1. Buch. 35 Kapitel, Bl. 47v–54r 2. Buch. 27 Kapitel, Bl. 54r–73v 3. Buch. 51 Kapitel, Bl. 74r–125v 4. Buch. 105 Kapitel, Bl. 126r–133v 5. Buch. 22 Kapitel, Bl. 133v–139r 6. Buch. 15 Kapitel, Bl. 139r–148r 7. Buch. 31 Kapitel, Bl. 148v–150v 8. Buch. 9 Kapitel, Bl. 151r–162v 9. Buch. 32 Kapitel, Bl. 163r–166v 10. Buch. 18 Kapitel, Bl. 167r–190r 11. Buch. 68 Kapitel, Bl. 190v–198r 12. Buch. 24 Kapitel, Bl. 198v–201v 13. Buch. 14 Kapitel, Bl. 202r–213r 14. Buch. 37 Kapitel, Bl. 231v–217v leer, Bl. 218r Trybunał Obivatelem Wielikoho Kniastwa Litovskoho na Soyme Warszawkomdani (1591?), Bl. 218v leer, Bl. 219r–228r Sposob Praw Tribunalskich. Beginnt Stephan ZBozci miłosłi …, Bl. 228v–229v Priwiley preiozenia Straipsniai / Articles 43 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (1595), Bl. 230r–252v leer, Bl. 253r–267r Piesń nadolna. Beginnt Brań mię mą Panie …, Bl. 257v–259 (= HD) Notizen, teilweise Bibelverse. Beschr. nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/292131/edition/279449/ content (Einsichtnahme 24.10.2019). 24) Ms. slav. fol. 12: Gästeverzeichnis am Königshof Władisłavs IV. in Wilna [Revisia gospod dworv iego krolewskiei m[o]sci w miescie Wilnie pod bytnosc krola iegomosci [Władysława IV.] w roku 1636], 101 Bl., Wilna, 1636. Braunes Leder über Holz (17. Jh.); VD dreifacher Rahmen aus doppelten Streicheisenlinien, mittlerer Rahmen belegt mit Kreuzblumen (Vierpass), im Hauptfeld Medaillon, außen Kranz und Blumen, oben Lilienkrone mit Bügel, Innenfeld geteilt und gespalten, Felder mit je einer Blume, das Ganze belegt mit einem Herzfeld (jeweils abgerieben). Provenienz: Bl. 1r Besitzervermerk (16. Januar 1691, Stanislaw …), Signatur der Königlichen Bibliothek (ms. slav. Fol. 12), Bl. 97v roter Stempel der Königlichen Bibliothek Berlin (lateinische Umschrift). Bl. 1r Titel, Bl. 1v leer, Bl. 2r–97r Namen, nach Datum und Seite [bei der Audienz?] sortiert und nummeriert, Bl. 97v–101v leer. Beschr. nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/292770/edition/280061/ content (Einsichtnahme 24.10.2019). 25) Ms. slav. fol. 15: Gästeverzeichnis am Königshof in Wilna [Rewizja gospód dla dworu królewskiego w Wilnie], I + 57 Bl., Wilna, 17. Jh. Weißes Leder über Holz (17. Jh.); VD und HD doppelter Rahmen aus doppelter Streicheisenlinie bzw. Perlenband, im Mittelfeld Vase, zwei Henkel, Blumenstrauß aus drei Blütenringen (innen 16 Knospen, darum 12 Knospen, außen Blüten in drei Richtungen, vertikale, diagonal nach links bzw. rechts oben, horizontal); Kursive, eine Hand (Schrift stark abgerieben). Provenienz: Bl. 2r Signatur der Königlichen Bibliothek (ms. Slav. Fol. 15), Bl. 2r, 54r rote Stempel der Königlichen Bibliothek (lateinische Umschrift). Bl. 1rv leer, Bl. 2r–54r Namen, nach Datum und Seite [bei der Audienz?] sortiert und nummeriert, Bl. 54v–57v leer. MARIE-LUISE HECKMANN 44 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Beschr. nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/294124/edition/281294/ content (Einsichtnahme 24.10.2019). 26) Ms. slav. fol. 47: Urkunden zu Grundstücksund Vermögensangelegenheit adliger Familien in der Wojowodschaft Trakai [Zbiór osiemnastu oryginalnych dokumentów z terenu Wielkiego Księstwa Litewskiego dotyczących głównie spraw majątkowych pochodzących], 41 Bl., Litauen, 1568–1777. Pappkarten, Einzeloder Doppelbll., verschiedene Formate, eingelegt in einen Pappdeckel. Kursiven, Polnisch und Weißrussisch. Provenienz: Jedes Bl. mit rotem Stempel und Akzessionsnummer der Königlichen Bibliothek Berlin (acc. ms. [4. Mai] 1917, 32: vom Gut Akramowski bei Terrie, verkauft durch Oberlieutenant Erwin Maßmann, Berlin-Wilmersdorf, Waghäusenerstraße 19i). 18 Urkunden. Beschr. nach https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/294389/edition/281787/ content (Einsichtnahme 31.10.2019) und Ms. Cat. A 557/16. 27) Ms. slav. fol. 49: Litauische Gesänge [Lietůrviszkos daimos], 6 Bl., o.O., 19. Jh. Papier. Vorbesitz: Aus der Königlichen Hausbibliothek, Berlin: B8327 oder B8927 (acc. ms. [18. Februar] 1962, 28). Die Texte sind zweisprachig, bis auf das erste Gedicht, eine litauische Übersetzung von Heil dir im Siegerkranz, Bl. 4r mit Noten. Erwähnung in Ms. Cat. A 557/16. LITERATUR Aleknavičienė Ona 2011: Pirmasis Baltramiejaus Vilento Enchiridiono leidimas: terminus ad quem – 1572-ieji. – Archivum Lithuanicum 11. Vilnius: Lietuvių kalbos institutas. Straipsniai / Articles 45 Prussica und Lithuanica in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Bechtel Fritz 1882: Bartholomäus Willent’s litauische Uebersetzung des Luther’schen Enchiridions und der Episteln und Evangelien, nebst den Varianten der von Lazarus Sengstock besorgten Ausgabe dieser Schriften. Mit einer Einleitung hrsg. von Fritz Bechtel. Göttingen: R. Peppmüller. Becker Peter Jörg 1986: Kurzes Verzeichnis der von Hermann Degering nicht mehr erfaßten Handschriften in Folio. Ms. germ. fol. 1384–Ms. germ. fol. 1500. Berlin: Typoscript (auch als Digitalisat der SBB PK). Blažienė Grasilda 2000: Die baltischen Ortsnamen im Samland. Stuttgart: Franz Stei ner Verlag. Blažienė Grasilda 2001: Stand und Aufgaben der altpreußischen Onomastik. – Namenkundliche Beiträge Wolfgang P. Schmid zum 70. Geburtstag. Hrsg. von Friedhelm Debus. Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 47–60. Blažienė Grasilda 2005: Baltische Ortsnamen in Ostpreußen. Stuttgart: Franz Steiner Verlag. Bleskina Ol’ga N. 2011: Katalog sobranija latinskich rukopisej: pravo, filosofija, nauka, literatura i iskusstvo / Catalogus codicum manuscriptorum latinorum, qui in Bibliotheca Publica Petropolitana asservantur. Sankt-Petersburg: Izdat. Brauer Michael 2011: Die Entdeckung des ‚Heidentums‘ in Preußen. Berlin: Akademie Verlag. Bretke Johann 1991 (1): Navias testamentas ing lietuwischkạ lieszuwi perraschitas. Das Neue Testament, litauisch übersetzt. Hrsg. von Jochen Dieter Range und Friedrich Scholz. Paderborn: Ferdinand Schöningh. Bretke Johann 1991 (2): Psalteras ing lietuwischkạ lieszuwi pergulditas. Der Psalter, litauisch übersetzt. Hrsg. von Jochen Dieter Range und Friedrich Scholz. Paderborn: Ferdinand Schöningh. Bretke Johann 2017: Biblia. Tatai esti Wissas Schwentas Raschtas. Lietuwschkai pergulditas. Die Bibel. Das ist die ganze Heilige Schrift, litauisch übersetzt. Hrsg. von Jochen Dieter Range. Paderborn: Ferdinand Schöningh. Bues / Kąkolewski 1999: Die Testamente Herzog Albrechts von Preußen aus den sechziger Jahren des 16. Jahrhunderts. Hrsg. von Almut Bues und Igor Kąkolewski. Wiesbaden: Harrassowitz. Bukantytė Eglė 2007: Martino Lutherio Naujojo Testamento (1522–1546) itaka Jono Bretkūno Naujojo Testamento vertimui (1579–1580) sintaksės aspektu. Klaipėda: Klaipėdos univ. leidykla. MARIE-LUISE HECKMANN 46 Acta Linguistica Lithuanica LXXXI Daugirdas Kȩstutis 2007: Andreas Volanus und die Reformation im Großfürstentum Litauen. Mainz am Rhein: Von Zabern. David Lucas 1812: Preussische Chronik, nach der Handschrift des Verfassers mit Beifügung historischer und etymologischer Anmerkungen. Hrsg. von Ernst Henning. Bd. 1. Königsberg: Haberland. Degering Hermann 1926: Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek 2. Leipzig (auch als Digitalisat der SBB PK). Döhn Helga Gesamtbestand: Manuscripta borussica (Mss. 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