scieee Open visual document viewer

Digital Profiling als Methode der frühmittelalterlichen Diplomatik. Ausgehend von einer Urkunde Ottos I. aus St. Petersburg

Marie-Luise Heckmann

Abstract

Anhand einer Reihe von äußeren und inneren Kriterien wird eine in St. Petersburg aufbewahrte Urkunde Ottos I. analysiert und einem von 39 namentlich bekannten Schreibern der kaiserlichen Kanzlei zugeordnet. Grundlage der Identifizierung sind die Signa sowie Größe, Format, Faltungen, Layout und Schrift des Kaiserdiploms. Es geht aber auch um die sprachliche Färbung von Eigen- und Ortsnamen sowie das Formelgut der Corroboratio. Die hierbei verwendete Methode des Digital Profiling wird sodann anhand von Vergleichsbeispielen einer Überprüfung auf ihre Tauglichkeit zur Schreiberidentifizierung unterzogen. Hilfreich sind Erkenntnisse der italienischen, russischen und deutschen Forschung.

Full text

S aipsniai / A icles 23 MARIE-LUISE HECKMANN Uni e si ä Po sdam ORCID id: o cid.o g/0000-0001-6924-8942 Wissenscha liche Fo schungs ich ungen: Mi elal e liche Geschich e, Ki chen-, Mili ä - und Umwel geschich e, Ve assungs- und Vo s ellungsgeschich e, His o ische Hil swissenscha en, insbesonde e Diploma ik und Handsch i enkunde. DOI: doi.o g/10.35321/all90-02 DIGITAL PROFILING ALS METHODE DER FRÜHMITTELALTERLICHEN DIPLOMATIK. AUSGEHEND VON EINER URKUNDE OTTOS I. IN ST. PETERSBURG1. Fü P o . D . Vladimi I ano ič Mažuga zum 75. Gebu s ag am 15. Ap il 2024 Skai meninis p o ilia imas kaip anks y ųjų idu amžių diploma ikos me odas. Remian is O ono I dokumen u iš Sank Pe e bu go2. Ski iama p o . d . Vladimi ui I ano ičiui Mažugai, 2024 m. balandžio 15 d. š enčiančiam 75- ąjį jubiliejų 1 De o liegende Bei ag geh aus einem Vo ag bei de In e na ionalen Tagung „Wes Eu opean Manusc ip s and Cha e s om La e An iqui y o he Ea ly Mode n Pe iod in Sain Pe e sbu g Collec ions. Resea ch, Ca alogiza ion and Digi iza ion“ (S . Pe e sbu g, 19. bis 22. Sep embe 2019) he o . E en sp ich dem In e esse des Jubila s und seines akademischen Um elds an Fo m und Inhal on U kunden und Rech s ex en. Vgl. Mažuga 2000; Či ko a 2019. 2 Šis s aipsnis pa eng as a p au inės kon e encijos „Vėly osios an ikos i anks y ųjų mode niųjų laikų Vaka ų Eu opos ank aščiai i is o iniai dokumen ai Sank Pe e bu go onduose. Ty imai, ka alogiza imas i skai emeninimas“, ykusios Sank Pe e bu ge 2019 m. ugsėjo 19–22 d. pag indu. MARIE-LUISE HECKMANN 24 Ac a Linguis ica Li huanica XC ANNOTATION Anhand eine Reihe on äuße en und inne en K i e ien wi d eine in S . Pe e sbu g au bewah e U kunde O os I. analysie und einem on 39 namen lich bekann en Sch eibe n de kaise lichen Kanzlei zugeo dne . G undlage de Iden i izie ung sind die Signa sowie G öße, Fo ma , Fal ungen, Layou und Sch i des Kaise diploms. Es geh abe auch um die sp achliche Fä bung on Eigen- und O snamen, das Fo melgu de Co o a io und den I ine a e gleich. Die hie bei e wende e Me hode des Digi al P o iling wi d sodann anhand on Ve gleichsbeispielen eine Übe p ü ung au ih e Tauglichkei zu Sch eibe iden i izie ung un e zogen. Hil eich sind dabei E kenn nisse de i alienischen, ussischen und deu schen Fo schung. SCHLÜSSELWÖRTER: Sch eibe p o ilie ung, ühmi elal e liche Diploma ik, Königs- und Kaise u kunden, Sch eibe iden i izie ung, Ma e iali ä , Sch i lichkei und Zeichen. ANNOTATION On he basis o a numbe o ex e nal and in e nal c i e ia, a documen o O o I kep in S . Pe e sbu g is analysed and assigned o one o 39 sc ibes o he impe ial chancelle y known by name. The basis o he iden i ica ion is he signa as well as he size, o ma , olds, layou and on o he impe ial diploma. Bu i is also abou he linguis ic colou ing o p ope and place names as well as he o mulas o co oba io and i ine a y compa ison. The digi al p o iling me hod used o his pu pose is hen es ed o i s sui abili y o w i e iden i ica ion on he basis o compa a i e examples. Findings om I alian, Russian and Ge man esea ch a e help ul. KEYWORDS: Digi al p o iling, Ea ly medie al diploma ics, Impe ial cha e s, Iden i ica ion o sc ibes, Ma e iali y, W i ing and Signs. S aipsniai / A icles 25 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g 1. DEM UNBEKANNTEN SCHREIBER AUF DER SPUR Abb. 1: D O I. 371 (969 IV 18, Cassana)3 Die abgebilde e U kunde mach gleich au den e s en Blick meh e lei deu lich: Es handel sich hie bei um ein Sch i s ück, das b ei e als hoch is . Es wu de zudem in äl e e Zei o enkundig nich ausgeb ei e (also „plan“) au bewah , sonde n ielmeh au 4 X 3 Felde zusammenge al e . Im Tex lassen sich übe dies zwei Sch i a en un e scheiden, eine mi wei in die Höhe gezogenen Buchs aben (Elonga a), die ande e mi winzigen Buchs aben au de G undlinie, die in de Obe länge mi Schlau en e sehen sind und in de Un e länge e schieden lang auslau en. Hinzu kommen im un e en Teil des Sch i s ücks ein Zeichen, das in eine eigena igen Ve bindung on zwei G oßbuchs aben T bes eh , ein dunkel e ä b es ie eckiges Loch, das on zwei jeweils helle en K eisen umgeben is , sowie ein k eis ö mige Abd uck, de sich wei e ech s da on anschließ . Au allend sind auch de un egelmäßige Um iss 3 Scan e s ell nach: Bol’šako 2012: 201. MARIE-LUISE HECKMANN 26 Ac a Linguis ica Li huanica XC und meh e e Löche (zumeis an den Rände n zu sehen). Das Pe gamen ha eine dunkelgelbe Fa be. Die U kunde mach in ih e kla s uk u ie en, wenn auch au den e s en Blick wenig e s ändlichen G undo dnung einen hie a ischen Eind uck und lös au g und ih e F emdhei bei manchem Be ach e ielleich soga Eh u ch aus. De Sch eibe bleib zunächs unbekann , weil wede eine Un e sch i noch sons ein Hinweis au seine Indi iduali ä o handen zu sein scheinen. Es s ell sich somi die F age: Wie komm man diesem Sch eibe au die Spu ? Die bishe ige Fo schung zu ühmi elal e lichen Königs- und Kaise diplomen s ü z sich o allem au paläog aphische4, g aphische, he o ische, semio ische und symbolische Me kmale (also den Gesam eind uck und die Bedeu ung einzelne Elemen e)5, au Fo melanalysen (e wa de In i ula io, de A enga und de Na a io)6, au die Zusammenhänge zwischen He kun , Rech , Ve wal ung und Poli ik (Disposi io und In e en ions o meln)7 sowie au die Analyse de He scha sp axis mi elal e liche Könige und Kaise (ges ü z au Ac um und Da um als Mi el de I ine a analyse)8. Auch die En s ehung eine Königs- ode Kaise u kunde wi d e ö e 9. Es geh dabei nich zule z um den An eil on Auss elle n und Emp änge n am so genann en Dik a eines Diploms10. Symbole und Zeichenhandlungen beim Einsa z de U kunde als Mach symbol11 we den in de bishe igen Fo schung ebenso e ö e wie Signa und ande e He scha szeichen12. Die Bedeu ung on Eigennamen, die o mals U kunden en nommen sind, wi d hingegen nu e einzel hema isie 13. Un e suchungen zu Bischo su kunden, die 4 S edinskaja 2014. Zu ühmi elal e lichen Sch i lichkei gl. auch Ho mann 1986; Ganz 1990: 36–80; Me hoden 1999; Ho mann 2005; 2012: 160–216. 5 Bau ie 1984; GS 1996; Kölze 1998; Wo m 2004; Me siowsky 2015: 44–114, 190–215, Teil 1. 6 Fich enau 1960, 1986; Pa 2016. Zu In i ula io: Wol am 1973. Zu A enga: Fich enau 1957; Neumann 1978; Hausmann, Gawlik 1987. Zu Na a io: Me a 1994; Bu kha d 2000; Zwie lein 2016; Heckmann 2014. 7 Sche e 1935; Codea 2008. Vgl. Finckens ein 1989; Schie e 1998. 8 Mülle -Me ens 1980; Be nha d 1993; Huschne 2003, 2006. 9 Me siowsky 2015: 661–706, 720 ., Teil 2. 10 K uishee 1979; Johanek 1990; Me siowsky 2015: 114, Teil 1. 11 Kelle 1998. 12 Rück 1996; Kelle 1997. 13 Schlaug 1962; Tie enbach 1984. S aipsniai / A icles 27 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g nach olgend zum Ve gleich he angezogen we den, en s anden in de Regel in de landesgeschich lichen Fo schung14. Eine Zusammenschau, die die inne en und äuße en Me kmale eines G undbes ands ühmi elal e liche U kunden sys ema isch e ass , e gleichend auswe e und die E gebnisse in einen b ei e en Kon ex eino dne , e weis sich o dessem Hin e g und als Fo schungsdeside a . Die Königs- und Kaise u kunden des ausgehenden 9. und de e s en Häl e des 10. Jah hunde s bilden ein besonde s geeigne es Quellenco pus ü eine solche Un e suchung, s ellen abe au g und ih e hohen Komplexi ä 15 auch eine besonde e He aus o de ung da . Die in eine neue en hil swissenscha lichen Un e suchung en wickel e Me hode de Sch eibe p o ilie ung (Digi al P o iling) ziel au die Übe windung dieses Hia us. Ih e G und age lau e , ob sich anhand eines, meh e e ode alle Me kmale eine bes imm en Königs- ode Kaise u kunde ein bes imm e Sch eibe iden i izie en läss . Zunächs wi d die neue Me hode o ges ell . Sodann wi d de e an wo liche Sch eibe eines Diploms Kaise O os des G oßen, das heu e in S . Pe e sbu g au bewah wi d, mi els de neuen Me hode iden i izie . Schließlich ebnen meh e e Anwendungsbeispiele de Me hode den Weg zu einem Resümee übe Bischö e de ühen O onenzei als Sch eibe on Königs- und Kaise u kunden. Im Schluss azi geh es um Reichwei e und G enzen de neuen Me hode. 2. SCHREIBERPROFILIERUNG (DIGITAL PROFILING) Das Sch eibe p o ilie ung (Digi al P o iling) be uh au einem Bündel on ün zig K i e ien, das au Diplome de ün Könige bzw. Kaise A nulph, Ludwig das Kind, Kon ad I., Hein ich I. und O o I. angewand wi d. Au diese Weise sollen Kon inui ä en und B üche in de Diploma ik ühmi elal e liche Königs- und Kaise u kunden deu lich we den. Die Un e suchung geh insbesonde e au den An eil des Sch eibe s an de He s ellung eine U kunde ein. Sie komm dabei zu olgende Schluss olge ung: „De U hebe des Diploms – ielmeh eines indi iduellen Kuns we ks – is gleich an seinem S il zu e kennen. Manche Emp änge scheinen soga We da au geleg zu haben, die Meis e we ke bes imm e Küns le zu e hal en. Ih e 14 Z.B. Wisplingho 1954; Johanek 1969; Ludwig 2008; Die äl es en U kunden 2008. 15 Zu Komplexi ä o onische U kunden gl. Rück 1991; Schulze 2007: 23–40. MARIE-LUISE HECKMANN 28 Ac a Linguis ica Li huanica XC Fe igkei [also die de Sch eibe ] i am deu lichs en in Zeichen zu age, die mi g oße Übung einge agen wu den. De Meis e ach e e abe s e s au kleine Ve ände ungen, so dass jedes S ück zum Unika wu de. Un e schiede heben übe dies he o , dass sich die Sch eibe als Küns le s e ig wei e en wickeln woll en, ohne jedoch ih en un e kennba en Duk us au zugeben.“16 Folg man diese These, so handel es sich bei den U kundenp oduzen en um die Mi gliede eine hochg adig spezialisie en und äs he isch e sie en Bildungseli e. De Schlüssel ü die Zuo dnung einzelne U kunden zu bes imm en Sch eibe n lieg – de genann en Un e suchung zu olge – in eine jeweils einziga igen Kombina ion meh e e Me kmale. Besonde s aussagek ä ig sind hie ü d ei Signa, die au den meis en Königs- und Kaise diplomen diese Epoche zu inden sind: Ch ismon, Monog amm und Rekogni ionszeichen, also die Zeichen ü die An u ung des d eieinigen Go es, ü die Un e sch i des He sche s und ü die Ane kennung de o malen Ko ek hei und Volls ändigkei de U kunde. Hil eich ü die Sch eibe iden i izie ung sind abe auch die o malen Bes and eile de Co obo a io (Bek ä igungs o meln) sowie die Anzahl und Ano dnung de Elemen e des Escha okolls (Schluss eil eine U kunde). Nü zlich ü die Zuo dnung on U kunden zu einem Sch eibe is auße dem die sp achliche Fä bung de in de Regel la einischen Pe sonen- und O snamen (wobei eine sächsisch-niede deu sche, eine änkisch-obe deu sche und eine i alienische Lau bildung an de O hog aphie ablesba is ). Auch Besonde hei en on Ac um (Zei punk de Rech shandlung) und Da um (Zei punk de Beu kundung) sowie ausgewähl e g aphische und paläog aphische Me kmale (wie zum Beispiel die Ges al ung de Signa, die Ve wendung on Abkü zungen, de Einsa z on Klein- und G oßbuchs aben ode die Ve wendung on i onischen No en – eine an iken Geheimsch i – bzw. on g iechischen Buchs aben im Rekogni ionszeichen) lie e n dem Au o zu olge we wolle Anhal spunk e, um einem unbekann en Sch eibe „au die Spu zu kommen“. 3. DIE URKUNDE AUS ST. PETERSBURG Die nach olgend zu analysie ende U kunde en s and am 18. Ap il 969 in Cassana. Auss ellungsda um und -o e möglichen eine schnelle Iden i izie ung des S ücks als Diplom O os I. N . 371. Die U kunde wa lange Zei nu aus 16 Schnase 2019: 82. S aipsniai / A icles 29 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g zwei jünge en Absch i en bekann . Ih Wo lau soll nach dem MGH-Edi o Emil on O en hal au eine Zusammena bei de i alienischen Sch eibe B und D be uhen. Das Dik a wi d dabei o allem mi I D (also dem ie en Sch eibe O os des G oßen in I alien) in Ve bindung geb ach 17. Das O iginaldiplom wu de noch ein wei e es Mal im Jah e 1913, eben alls nach eine de beiden Absch i en, ged uck 18. 1937 wu de sie in Russland und 2012 in Ös e eich, in beiden Fällen ausgehend on dem in Sank Pe e sbu g au gehobenen O iginal, k i isch he ausgegeben19. Die U kunde wa i gendwann im 19. Jah hunde aus Obe i alien nach Russland und do in die Sammlung des Hil swissenscha le s Nikolaj Pe o ič Lichačë (1862–1936) gelang . Dieses Mi glied de Russischen Akademie de Wissenscha en gil als ausgewiesene Fachmann ü Wasse zeichenkunde20, was zu seinem In e esse an U kunden e schiedene Epochen gu pass . 4. FORMALANALYSE Man e kenn an de U kunde olgende äuße e und inne e Me kmale: 1) Sie um ass mi eine B ei e on 564 mm und eine Höhe on 414 mm (nach Ghignoli) eine Fläche on 0,32 m² und ha das zei übliche Que o ma . Königs- und Kaise u kunden aus I alien liegen un e O o dem G oßen (936– 976) häu ig bei 500 bis 549 mm B ei e, nö dlich de Alpen we den o 350 bis 499 mm e eich . Auch in de Höhe sind U kunden aus I alien endenziell e was g öße 21; 2) Die U kunde is ie mal in de Höhe und ie mal in de B ei e ge al e . Dies is sei dem ausgehenden 9. Jah hunde ein S anda d e ah en und komm im Falle on I B, einem de beiden mu maßlich an de U kunde be eilig en Sch eibe , noch mindes ens zweimal o 22; 17 ÄdG 508 . (= MGH D O I. 371). 18 Gabo o e al. 1913: 102–104, N . LXV. 19 Anninskij 1937: 141–150 (Russisch), 151–160 (La einisch). Ghignoli 2012: 245–247 (La einisch). Vgl. Nowak, Weigl 2017: 396, N . 13 . 20 Bol’šako 1993: 201, N . 481; 2012: 259; S edinskaja 2014: 113. 21 Schnase 2019: 281 ., Tabelle 129: DD O I. 243 (428: 500), 334. 356 (434: 467), 357. 378 (470: 520), 390. 407. 408. 410. D O II. 17 (470: 551). Vgl. auch ebd.: 121 . 22 Ebd.: 154, 190, 342, Tabelle 49, 99, 149. MARIE-LUISE HECKMANN 30 Ac a Linguis ica Li huanica XC 3) Das Ch ismon bes eh paläog aphisch gesehen aus einem einge oll en Diagonals ich und einem ein achen Scha , de du ch ein gleichschenkliges Diagonalk euz du chschni en wi d23; 4) Die Signumszeile (Ausweis ü die o male Ko ek hei und Volls ändigkei de U kunde) beginn e se z zu Rekogni ionszeile (Ausweis ü die o male Gegenp ü ung de U kunde), und zwa e wa au de selben Posi ion wie das mi ig angeb ach e Monog amm; 5) Sie is zudem nach ech s einge ück und wi d zusä zlich du ch einen Längss ich ma kie ; 6) Das Monog amm ha ein au en ö miges O und keine Has e; 7) Das Wo subsc ipsi be inde sich zwischen He sche namen und Epi he on; 8) Es ehlen sowohl ein Rekogni ionszeichen als auch die e -Liga u ; 9) Das u sp ünglich du chged ück e Siegel be and sich ech s neben Signum- und Rekogni ionszeile. Sein Du chmesse be ug e wa 47 mm und soll en wede mi dem zwei en ode mi dem ie en Königssiegel O os I. iden isch gewesen sein24; 10) De Siegelabd uck ech s neben seine ühe en Posi ion läss e mu en, dass das Siegel im Ve lau de Zei e lo en gegangen is . Die nach ech s einge ück e Signumzeile (4), das Fehlen des Rekogni ionszeichens (8), das abgekü z wiede gegebene Wo subsc ipsi (7) sowie die S u ung on Signum- und Rekogni ionszeile (5) e weisen I alien als Sch eibe heima 25. Nich nu die Fo m des Ch ismons (1) und die Ma kie ung de Signumzeile (4), sonde n auch de Buchs abe S, de eine A S abk ümme bilde , au de Un e länge anse z und in de Obe länge o mi eine Schlau e abgeschlossen wi d26, is ü die Iden i izie ung des Sch eibe s hil eich. Hinzu komm die ypische Bek ä igungs o mel des gesuch en Sch eibe s. Dazu sei beme k , dass die Co obo a io in de Kanzlei O os I. aus bis zu sieben Bes and eilen bes eh . Dazu gehö en: 1) Beschluss o mel; 2) Tä igkei s o mel; 3) Ewigkei s o mel; 4) Ge euen o mel; 5) Sch eibbe ehl; 6) Beglaubigungs o mel und 7) Besiegelungsbe ehl. Je eie liche die U kunde des He sche s wa , des o meh Bes and eile en häl die Co obo a io. Die Co obo a io läss sich ü die Analyse auch mi els ypische Zahlenkombina ionen wiede geben. Dabei gil : Je länge die Zi e n olge, des o eie liche is das Diplom. Abe es gib 23 Ku si gese z sind die wich igs en Me kmale ü eine Sch eibe iden i izie ung. 24 Ghignoli 2012: 239 . Ande s: Schnase 2019: 265, Tabelle 117. Hie nach komm in U kunden des Sch eibe s S O I. 22 zumeis das ie e Siegel O os I. o . 25 Schnase 2019: 133 . 26 Ebd.: 105. S aipsniai / A icles 31 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g auch indi iduelle Un e schiede, je nach Sp ach e igkei und S ilge ühl des Sch eibe s27. Abb. 2a‒d: D O I. 371 (De ails) Die Bek ä igungs o mel ha im o liegenden Fall ie Gliede und lau e : E u e ius c eda u diligen iusque ab omnibus obse e u , manu p op ia obo an es anulum nos um in e ius imp imo iussimus. Au Deu sch heiß das sinngemäß: „Dami sie ü wah gehal en und on allen so g äl ig beach e we de, haben wi be ohlen, die U kunde eigenhändig zu bek ä igen und unse Siegel wei e un en au zud ücken.“ Die Co obo a io beginn mi Blick au das genann e Schema mi de Beschluss o mel (1) E u e ius c eda u . Ih olgen die Ge euen o mel (4) diligen iusque ab omnibus obse e u , die Tä igkei s o mel (2) manu p op ia obo an es und de Besiegelungsbe ehl (7) anulum nos um in e ius imp imo iussimus. Die Fo mulie ung is ü den gesuch en Sch eibe du chaus ypisch28 und kann de Ein achhei halbe mi de Numme n olge 1, 4, 2, 7 codie we den. Wie die Anzahl on ie Gliede n zeig , deu e die Co obo a io des Diploms zudem au eine gewisse Feie lichkei de Rech s e leihung hin. 27 Vgl. ebd.: 70–72, 84–86, 139–146. 28 Ebd.: 307 ., Tabelle 141. Vgl. ebd.: 105 . MARIE-LUISE HECKMANN 38 Ac a Linguis ica Li huanica XC und und e üg übe einen geschlossenen obe en und einen du chgebogenen un e en Bogen57. Abb. 7: D O I. 126 (950 VII 16, Nimbu g)58 57 Vgl. ebd.: 263, Tabelle 112. 58 LBA 2666. S aipsniai / A icles 39 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Abb. 8: U kunde E zbischo B uns on Köln ü S . Caecilien (962 XII 25, Köln)59 Ve gleich man die e wähn en Diplome mi eine U kunde, die B un als E zbischo ü das Kölne Klos e S . Cäcilien ausges ell ha , so e gib de paläog aphische Be und eine hohe Übe eins immung in de s -Liga u . In de Bischo su kunde wi d zudem wie in den Königsu kunden bis au ganz wenige Ausnahmen60 ein o enes, undes a benu z . Auch de Sch i duk us is e gleichba , die Buchs aben sind in allen d ei Fällen s eil nach oben ausge ich e , es gib Schlau en in den Has en on und s. Die Has en on b, d und l enden demgegenübe s e s in nach ech s e lau enden Bögen. Die Zeilenabs ände sind 59 HS A Köln HUA N . 3a. Vgl. Oedige 1978: 138, N . 449. LBA 9174. 60 So im Wo mancipia und im Namen Ha ge in de Zeugen eihe. MARIE-LUISE HECKMANN 40 Ac a Linguis ica Li huanica XC in allen d ei U kunden gleichmäßig einge ich e . Es bes eh jeweils aus eichend Raum zwischen den Un e längen eine Zeile und den Obe längen de da au olgenden Zeile. Die Posi ionie ung de Zeilen, die Linksbündigkei des Tex es und die ähnlich ges al e en Ch isma de Bischo su kunde bzw. de Diplome O os I., die B un zugesch ieben we den, machen die Iden i izie ung B uns als Sch eibe plausibel. Die Bischo su kunde weis alle dings – in abweichende Sch i – da au hin, dass de Kanzle Meginhe o sie gesch ieben und de E zbischo sie eigenhändig beglaubig habe. Hie zu heiß es: Ego B uno dei g a ia a chiepiscopus hanc ca am a Meginhe o cancella io sc ip am manu p op ia sigillo imp esso con i ma i. Diese Aspek wi d wei e un en e ö e . Abb. 9: D O I. 200 (959 IV 9, Quedlinbu g)61 61 LBA 10560. S aipsniai / A icles 41 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Abb. 10: D O I. 206 (960 II 12, F ank u )62 Im zwei en o zus ellenden Fall e weis sich de spä e e E zbischo Hein ich on T ie (956–964) als U kundenp oduzen . In de Diploma ik ug e bislang die Sigle LF63. Die U kunden Hein ichs on T ie lassen sich an olgenden Me kmalen e kennen: 1. das Ch ismon und das Rekogni ionszeichen bilden die Endpunk e eine diagonalen Achse on links oben nach ech s un en; 2. Igel- ö miges Ch ismon; 3. meh s öckiges Rekogni ionszeichen, dessen Felde mi e schiedenen Sch a u en und o namen alen Mus e n beleg sind; 4. das 62 LBA 10031. 63 Iden i izie ung nach Schnase 2019: 242, Tabelle 101. MARIE-LUISE HECKMANN 42 Ac a Linguis ica Li huanica XC Monog amm bes eh aus zwei T, die un en in Rau en ( ü den Buchs aben o) enden und un e einande du ch einen Que balken e bunden sind; 5. P o okoll, Kon ex , Signums- und Rekogni ionszeile bzw. App eca ionszeile sind deu lich oneinande abgese z ; 6. Signums- und Rekogni ionszeile s ehen au eine Linie, 7. die Signumszeile is nach links ausge ück ; 8. die zwei e Zeile on oben is nach ech s einge ück ; 9. das c en häl eine Obe schlau e als Ve zie ung. Eine Bischo su kunde Hein ichs I. on 964 wi d zum Ve gleich he angezogen. Abb. 11: U kunde Bischo Hein ichs I. on Mainz (964)64 Sie zeig im paläog aphischen Be und (Duk us, Kü zungen und Ve zie ungen de diploma ischen Minuskel sowie de Elonga a) eine gewisse Ähnlichkei mi den beiden Diplomen des Königs65. De Sch i zug de Co obo a io und das Ch ismon sind hingegen deu lich abweichend ges al e . In de Co obo a io e schein wei gehend in Majuskelsch i de Tex Ego Hein icus dei g a ia T e i o um lice indignus a chiepiscopus hoc signum p op iis manibus eci. 64 LBA 7262. 65 Zu Rolle des Duk us in de Paläog aphie gl. Mažuga 2022. S aipsniai / A icles 43 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Im d i en Fall, de die Sch eibe p o ilie ung als Me hode zu Iden i izie ung eines Sch eibe s un e s eichen soll, geh es um d ei Diplome O os I. bzw. seines Sohnes O o II., die Willigis on Mainz (975–1011) in seine Wi kungszei als Sch eibe zugewiesen we den können. Bis da o lau e e seine Sigle WC66. Abb. 12: D O I. 423 (972 X 18, Nie s ein)67 66 Iden i izie ung nach Schnase 2019: 242, Tabelle 101. 67 LBA 2700. MARIE-LUISE HECKMANN 44 Ac a Linguis ica Li huanica XC Abb. 13: D O II. 27 (972 X 18, Nie s ein)68 68 LBA 2701. S aipsniai / A icles 45 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Abb. 14: D O II. 44 (973 VI 27, Wo ms)69 Fü die d ei Diplome, die Willigis on Mainz als Sch eibe he ges ell ha , sind g oße Übe eins immungen in de Ges al ung des Ch ismons, des Monog amms sowie de Signum- und de Rekogni ionszeile zu kons a ie en. Auße dem is de paläog aphische Be und gu e gleichba . E zeichne sich un e ande em du ch Schlau enbildung in den Abkü zungen und Liga u en aus. Das Ch ismon bes eh au allen d ei U kunden aus einem Bogen mi d ei s-No en und au gese z en Wellens ichen. De Scha is eben alls mi Wellens ichen beleg 70. Das Monog amm bes eh links und ech s je aus einem 69 LBA 2705. 70 Vgl. Schnase 2019: 317 ., Tabelle 142 (S O I. 32). MARIE-LUISE HECKMANN 46 Ac a Linguis ica Li huanica XC g oßen T, die du ch ein gleicha miges K euz mi einande e bunden sind. De senk ech e Balken des K euzes ende oben wie un en in einem kleinen o. Diese Fo m des Monog amms is alle dings, und das gil es zu beach en, ü mindes ens 16 de und ün zig bekann en Sch eibe un e O o dem G oßen nachweisba 71. Die Signum- und die Rekogni ionszeile e s ecken sich in allen d ei genann en Fällen übe zwei Zeilen und üllen den Raum zwischen Kon ex und App eca io aus. Sie beginnen linksbündig au de selben Linie wie de Tex block aus P o okoll und Kon ex . E zbischo Willigis on Mainz (975–1011) wa om 11. Ap il 965 bis zum 25. Janua 975 als Sch eibe O os I. ä ig72. E be o zug e ü die Bek ä igung de Königsu kunden Fo melgu , das nu in einem Fall aus zwei Gliede n, ansons en abe aus ün , sechs ode soga ach Gliede n bes eh 73. Diese Be und un e s eich nich nu ein g oßes Sp ach e mögen des Sch eibe s, sonde n e weis auch au einen iel äl igen Aus ausch mi ande en Sch eibe n de Spä zei O os I. Fo meln, die mi den Codes 2, 6, 7; 5, 6, 7 ode 5, 7, 6 enden, e eu en sich nämlich un e den Sch eibe n diese Epoche eine besonde en Belieb hei . 7. OTTONISCHE BISCHÖFE ALS SCHREIBER Im Sinne eine Schluss olge ung aus dem bishe Gesag en lieg es nahe, die Sch eibe auch als G uppe in den Blick zu nehmen. Die o ges ell en Fallbeispiele s ehen – wie be ei s mi dem Ausd uck „Lei ossilien“ angedeu e – o enkundig ü d ei Sch eibe gene a ionen, die sich un e O o I. gegensei ig ablös en. De Wechsel de Sch eibe geschah jeweils bei de Auswei ung de He scha des Königs de Sachsen und F anken; einmal nach I alien 951; sodann bei de Kaise k önung 962; und schließlich du ch die Hei a und Range höhung O os II. mi de byzan inischen P inzessin Theophanu 967. Die meis en Sch eibe s amm en aus dem hohen Adel und wu den i gendwann zu Bischö en be u en. Ih Diens bei de He s ellung on Königs- ode Kaise u kunden e olg e sequen iell, also en wede , wenn de König alljäh lich eine bes imm e Region besuch e, ode imme dann, wenn e die P äla en ü eine bes imm e Zei spanne in seine Beglei ung be ie 74. 71 Vgl. ebd.: 325, Tabelle 143. 72 Vgl. ebd.: 244, Tabelle 102. 73 Vgl. ebd.: 302 (12), 305 (13267), 308 (124267), 309 (12567), 312 (12576, 132576), 313 . (1242576), 314 (14323267), 315 (12342567, 143242567). 74 Vgl. ebd.: 246–249, Tabelle 104. S aipsniai / A icles 47 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Im Sinne besag e Schluss olge ung we den nach olgend die Sch eibe A nol s on Kä n en, Ludwig des Kindes, Kon ads I. bzw. O os des G oßen abella isch au ge üh und de jeweilige Be und ausgewe e . Abb. 15: Die Sch eibe A nol s on Kä n en, Ludwigs des Kindes und Kon ads I. Es e gib sich, dass die Sch eibe des Königs an de Wende des 9. zum 10. Jah hunde en wede Klös e n ode Bischo sschulen en s amm en. Aus den nach olgend ange üh en beiden Tabellen zum Ve gleich ü die Regie ungszei O os I. läss sich olge n: Die Meh zahl de Sch eibe O os I. wa ein bis ün , manchmal soga zehn Jah e lang ü ihn ä ig. Am längs en beleg is Tu o on Pade bo n mi d eißig Jah en Sch eib ä igkei ü den König. Zahl eiche Sch eibe auchen hingegen nu einmalig au , wo ü zum einen de Übe lie e ungszu all, zum ande en abe auch die g oße Anzahl bislang uniden i izie e Sch eibe (mindes ens 32/67) ausschlaggebend is . MARIE-LUISE HECKMANN 54 Ac a Linguis ica Li huanica XC s abilisque pe manea e ius c eda u (1), i ma imus s abile pe manea (1), i mio habea u e ius c eda u . & diligen ius obse e u (1), in e agabili e (sic!) i mio em in di (sic!) nomine ob inea igo em (1), plenio em indi (sic!) nomine ob inea s abili a em (1), po es a e habea (1), alea incon ulsa mane e (1), e ius c eda u ac diligen ius obse e u (1). 3 (= Ewigkei s o mel) a modo & deinceps (1), u u a empo a (1), nos is u u isque empo ibus (2), succeden ium cu icula empo um (1), succeden ium empo um cu icula (3). 4 (= Ge euen o mel) cunc is e o a culis (sic!) (1), idelibus (2), idelium (1). 5 (= Sch eibbe ehl) consc ibi (5). 6 (= Beglaubigungs o mel) manu con i ma imus (1), manu i ma o (1), manu i ma um (6), manu i ma imus (13), manu i mum (1), manu obo a um (1). 7 (= Besiegelungsbe ehl) anulo co obo a i p aecepimus (2), anulo insigni i iussimus (5), anulo insigni i p aecepimus (3), anulo insigni o (1), anulo obo a um (2), anulo sigilla i iussimus (3), anulo sigilla i p aecepimus (1), anulo sigilla um (5), p aecepimus (1). Kombina ionen: 1, 2, 7 (1), 5, 6, 7 (3), 1, 2, 6, 7 (8), 1, 3, 2, 6, 7 (4), 1, 4, 2, 6, 7 (1), 1, 2, 4, 2, 6, 7 (1), 1, 3, 2, 4, 2 (2), 1, 2 , 3, 4, 2, 7, 6 (1), 1, 4, 2, 3, 2, 6, 7 (1)87. → Un e eilung de Fo meln nach Mo i en (Codes) e laub seman ische Analysen, die übe den wö lichen Dik a e gleich hinausgehen → Benu zung on zwei S anda d o meln, die eine gewisse Fes lichkei de Beu kundung anzeigen, du ch den Sch eibe ; diese ha abe auch die Be ähigung, U kunden ü die ganze Bandb ei e de Feie lichkei anzu e igen → Komplexi ä de Fo meln als Spiegel ü den G ad de Feie lichkei → G ad de Feie lichkei als Hinweis au den Rang de Emp änge in den Augen des Königs ode auch au die A des Rech sak s Seman ik Lau ung olkssp achliche Namen: Pe sonennamen: b un (15+), B un (5), hohol (1). b unonis (1), F idu ici (8+), idu ici (8), He ol i (1), odbe i (3+)88. O snamen: aquisg ani (1), Al s e i (2), al s e i (1), balges e i (1+), 87 Vgl. ebd.: 295, 301–307, 310, 316, Tabelle 140 . 88 Vgl. ebd.: 251, Tabelle 106. S aipsniai / A icles 55 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Busen (1), dalaheim (1+), el non (1), F ancono u (1), F ancono (1), F osa (1), Ingilenheim (1+), Kissenb uka (1), Magedebu g (1+), magedabu g (2+), magidabu c (1+), niuunbu g (1+), Salze (1), Uualahuson (1+), uo macia (2+)89. → Rückschlüsse au die egionale He kun on Sch eibe n au g und sp achliche Me kmale → Indiesem Fall: Rheinische Fäche (Ripua isch)? (b s a p im Anlau , s a p im Anlau , c s a zwischen Vokalen, k s a ch im Auslau , E weichungen de Vokale o und nach g, Diph onge ai und iu) Äuße e Me kmale E hal ungszus and Fo ma e (i.d.R. Sch i aum): Höhe (in mm): 250–299 (2), 300–349 (2), 350–399 (8), 400–449 (8), 450–499 (5); B ei e (in mm): 400–449 (2), 450–499 (15), 500–549 (1), 550–599 (5), 600–649 (2); Fläche (in mm bzw. m²): DD O I. 55 (279 X 472 ~ 0,13 m²), 57 (330 X 459 ~ 0,15 m²), 59 (350 X 400 = 0,14 m²), 65 (440 X 550 ~ 0,24 m²), 69 (373 X 462 ~ 0,17 m²), 77 (387 X 463 ~ 0,18 m²), 83A (446 X 473 ~ 0,21 m²), 83B (468 X 458 ~ 0,21 m²),90 87 (364 X 462 ~ 0,17 m²), 96 (450 X 460 ~ 0,21 m²), 97A (437 X 458 ~ 0,2 m²), 97B (371 X 486 ~ 0,18 m²)91, 100 (386 X 552 ~ 0,21 m²), 102 (433 X 545 ~ 0,24 m²), 104 (360 X 580 ~ 0,21 m²), 109 (465 X 605 ~ 0,28 m²), 116 (268 X 465 ~ 0,13 m²), 117 (447 X 470 ~ 0,21 m²), 119 (460 X 570 ~ 0,26 m²), 120 (440 X 620 ~ 027 m²), 126 (397 X 468 ~ 0,19 m²), 159 (444 X 576 ~ 0,26 m²), 160 (344 X 464 ~ 0,16 m²)92. → Be o zugung eines ausgep äg en Que o ma s beim Vo liegen eines Hoch o ma s 89 Vgl. ebd.: 253 ., Tabelle 108. 90 LBA 2806. Außenmaße. 91 LBA 15901. Außenmaße. 92 Vgl. Schnase 2019: 281, Tabelle 129. MARIE-LUISE HECKMANN 56 Ac a Linguis ica Li huanica XC Fal ungen: 1 X 4 Felde (1), 2 X 4 Felde (2), 2 X 5 Felde (1), 2 X 6 Felde (2), 2 X 7 Felde (3), 2 X 8 Felde (1), 3 X 3 Felde (1), 3 X 6 Felde (2), 3 X 8 Felde (1), 4 X 3 Felde (1), 4 X 4 Felde (4), 4 X 5 Felde (1), 4 X 6 Felde (4), 4 X 9 Felde (1), 5 X 3 Felde (1), 5 X 4 Felde (1)93. → Be o zugung klein o ma ige , abe nu sel en kleins o ma ige Fal ungen Layou Ausspa ungen und Punk ie ungen: Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile (3), Ausspa ung Monog amm in de Rekogni ionszeile, Ausspa ung Rekogni ionszeichen im Tex block (1), Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile, Punk ie ung Signumszeile (1), Ausspa ung Monog amm, Punk ie ung Rekogni ionszeile (1), Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile, Punk ie ung Signumszeile, Punk ie ung Rekogni ionszeile (9). Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile, Ausspa ung Rekogni ionszeichen im Tex block, Ausspa ung Siegel im Tex block, Punk ie ung Signumszeile (2), Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile, Ausspa ung Rekogni ionszeichen im Tex block, Ausspa ung Siegel im Tex block, Punk ie ung Signumszeile, Punk ie ung Rekogni ionszeile (4), Ausspa ung Monog amm in de Signumszeile, Punk ie ung Signumszeile, Punk ie ung Rekogni ionszeile, Punk ie ung Siegel im Tex block (1), Punk ie ung Signumszeile, Punk ie ung Rekogni ionszeile, Nach agung Monog amm zwischen Signums- und Rekogni ionszeile (1)94. Ma kie ung de Signumzeile: Zwei Punk e, ein Komma, d eieckig (6), d ei Punk e, ein Komma, ie eckig (5), ehl (4), d ei Punk e, ein Komma (3), d ei Punk e übe einande (2), ein Punk in de Mi e (1), ein Punk ech s, ein Punk links des Rekogni ionszeichens (1), zwei Punk e nebeneinande , ein Komma da un e (1)95. 93 Vgl. ebd.: 282 ., Tabelle 130. 94 Vgl. ebd.: 289–291, Tabelle 137. 95 Vgl. ebd.: 326, Tabelle 144. S aipsniai / A icles 57 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Ges al ung des Escha okolls: Signums- und Rekogni ionszeile au gleiche Höhe (10), Un e band de Signumszeile beg enz oben die Rekogni ionszeile (11), Rekogni ionszeile lieg iel ie e als Signumszeile (1)96. → O ganisa ion des Sch eib aums mi dem Zi kel Beschädigungen: Übe siegelung, Siegel in ak : E -Liga u und Ak umszeile übe siegel (1), Übe siegelung, Siegel eilweise ze s ö : Rekogni ionszeichen eilweise übe siegel (1), Übe siegelung, Siegel eilweise ze s ö : Un e längen Co obo a io eilweise e ä b , Ac umszeile übe siegel (1), Übe siegelung, Siegel ze s ö , Wachs e ä bung: Ac umzeile eilweise e ä b (1)97. → Hinweis au He s ellungsablau : Siegel o enkundig zum Schluss angeb ach → Insgesam wenig Beschädigungen wegen so g äl ige Au bewah ung zu E hal ung de Rech swi ksamkei 98 Zeichen Ch ismon: Bogen: b ezel ö mige Ve zie ung und „X“, Scha : o Ach e schlau enband, Wellen- ode Schlangenlinien, i onische No en; Has e: be o zug linksschwingend, au en ö miges „o“, T8T (18), gelegen lich ge ade (2) ode ehlende Has e (4)99. Rekogni ionszeichen: be o zug 2, 4 ode 5-s öckig. Mi elschei el, Ach e schlau enband, No en eld (10), Mi elschei el, Ach e schlau enband, Ach e schlau enband, No en eld (3), o Mi elschei el, Ach e schlau enband, K euz eld ode No en eld ode 2 No en elde , einmalig geschop e A kaden mi z-Zeichen, Ach e schlau enband, No en eld, Wellens ich eihe, einmalig Schop , No en eld100. 96 Vgl. ebd.: 284, Tabelle 131. 97 Vgl. ebd.: 292, Tabelle 138. 98 DD O I. 83B und 97B als Beispiele ü Reinsch i en ohne Rech swi ksamkei . 99 Vgl. Schnase 2019: 317, 320, Tabelle 142. 100 Vgl. ebd.: 327, 328, 329, 333, Tabelle 145. MARIE-LUISE HECKMANN 58 Ac a Linguis ica Li huanica XC Siegel: E s es Siegel O os I. (14)101. Sch i G oßbuchs aben (aus d uck echnischen G ünden ohne Wiede gabe de Kü zungszeichen): Signum (7+), In ic issimi (1+). B un (1+). Anno (3+), Inca na ionis (1), Inca na (1). Indic ione (1), Indi ione (1). Regnan e (7+), Se enissimo (1+), O one (3+), O onis (1). Ac um (4), Ac m (1), Ac u (5), hie ohne Wiede gabe des Kü zungszeichens), Fel (1+), ameN (15)102. Abkü zungen (aus d uck echnischen G ünden ohne Wiede gabe de Kü zungszeichen): Signumszeile: signu (3+), ad ice (4+). Da umszeile: S ich age: KL (3), Kl (15+), KAL (1), ID (2), Id (2), Non (1), NoN (1). Mona sangaben: IAN (1+), FEB (4+), Ma (2+), Mai (6+), IVN (1), I n (1), I nii (2+), Aug (1+), DECEb (2+). Indik ionsangabe: Indic (1), indic (16+), in (1). He sche jah e: dni (10+), dom (1+), pio (8+). Ac umszeile: Ac u (5), ac u (7+), d (19+), no (19+), am (1+). S ich age: KAL (1), Kl (15+), KL (3), ID (2), Id (2), NON (2+). Mona sangaben: IAN (1+), FEB (4+), MART (2+), APR (1+), MAI (6+), IVN (2+), IUN (1), AUG (2+), DECEB (1+)103. Zie buchs aben an Zeilenan ängen (Ve salien): Buchs abe S: Scha - „S“ mi Obe schlau e, mi igem Ansa z nach links und linksschwingende Un e länge (19), und, unde Bogen, ech e und obe e Bogenabschni sind e schmolzen und geschwungen (Schwellzug) (12), und, unde Bogen (3). Buchs abe A: O en, unde linke Scha , unde ech e Scha (12), o en, geschwungene linke Scha , geschwungene ech e Scha (9)104. → Ob es sich bei den geschilde en Ges al ungsgewohnhei en um zei übliche T ends ode um Vo lieben eines bes imm en Sch eibe s handel , müss e im Ve gleich mi den üb igen Angaben in den Tabellen es ges ell we den. B un on Köln schein eine ausgep äg e Elonga a als Auszeichnungssch i , eine ein gesch iebene diploma ische Minuskel mi ge ingen Obe längen und im Layou die Abse zung on Zeilenan ängen und Zeichen geschä z zu haben. Das Ch ismon, das Monog amm und das Rekogni ionszeichen en sp echen 101 Vgl. ebd.: 344, Tabelle 148. 102 Vgl. ebd.: 267, Tabellen 115. 103 Vgl. ebd.: 275–279, Tabellen 124–128. 104 Vgl. ebd.: 263 ., 266, Tabellen 112–114. S aipsniai / A icles 59 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g hingegen ebenso wie die Posi ionie ung des Escha okolls und seine Zeilen wohl ehe zei genössischen Geschmacks- und Symme ie o s ellungen als pe sönlichen Eigena en des Sch eibe s In den Rekogni ionszeichen on mindes ens 19 U kunden B uns on Köln inden sich g iechische Zeichen. Mögliche weise s ehen sie ü eine Da ie ung des Vollzugs (Ac um) de U kunden105. → Die Kenn nis und We schä zung des G iechischen und de g iechischen Zahlzeichen e weisen au eine seh gu e Ausbildung im T i ium. Die e mu e en echne ischen Fähigkei en wü den zudem den Schluss au eine solide Ausbildung des Sch eibe s im Quad i ium, besonde s in den G und echena en Addi ion und Mul iplika ion, ielleich un e Nu zung des Abacus, e lauben. De Ve gleich mi ande en Sch eibe n zeig , dass auch Adalbe on Magdebu g, Biso on Pade bo n, Die ich on Me z, E nus , F ied ich on Mainz, Pe us on Pa ia, Ra he on Ve ona, Wido on Modena und Wig ied on Ve dun übe udimen ä e G iechischkenn nisse e üg en S O I. 22106 Zweiundzwanzigs e Sch eibe O os I. ( ie e Sch eibe aus I alien) Iden i ika ion: Humbe on Pa ma S and: Bischo , E zbischo Sigle: I B Beispiele: DD O I. 356, 371 Inne e Me kmale Anzahl: Mindes ens neunzehn U kunden: DD O I. 239. 243. 274. 334. 337. 339. 356. 357. 371. 373. 378. 390. 401 (?). 407. 408. 410. 413. 414. D O II. 17. 105 Vgl. ebd.: 336, Tabelle 147. 106 Ausgaben nach Absch i en: ÄdG 508 . (= MGH D O I. 371); Gabo o e al. 1913: 102–104, N . LXV; nach dem O iginal: Anninskij 1937: 141–150 (Russisch), 151–160 (La ein); Ghignoli 2012: 245–247. Vgl. Huschne 2003: 101 .; Ghignoli 2015; Schnase 2019: 242–249, 258–265, 284–287, Tabellen 101–104, 110–113, 131–133. MARIE-LUISE HECKMANN 60 Ac a Linguis ica Li huanica XC → Humbe Sch eibe on ca. ie P ozen alle U kunden O os I., auße dem Sch eibe on Bischo su kunden, da un e meh e e mi pe sönliche Un e sch i Tä igkei als Sch eibe : 965 I 31 bis 972 V 25. Da um- und Ac umso e: San Amb ogio: D O I. 24 (962 VII 29). Zusammen mi dem Sch eibe S O I. 24 (= Amb osius on Be gamo): Vada: D O I. 334; Fe a a: D O I. 390; Bene en : D O I. 356, D O II. 17; G a scha Penne: D O I. 357; Cassano: D O I. 371; Pe cena: D O I. 378; Ra enna: DD O I. 407, 410; Rom: D O I. 408. → Obe - und Mi eli alien als Tä igkei sgebie Du ch O iginalu kunden beleg e Au en hal e107: O a: D O I. 243 (962 VII 29)108; S. Amb ogio: D O I. 274 (965 I 3); Vada: gemeinsam mi S O I. 24 (= Amb osius on Mainland): D O I. 334 (966 XII 2); Bene en : D O I. 356 (968 II 15); Bene en : D O II. 17 (968 II 15); Am Fluss Rica ia in de Landscha Penne: D O I. 357 (968 V 4); Pe cena: D O I. 378 (969 VIII 10)109; Fe a a: gemeinsam mi dem Sch eibe S O I. 25 (= Amb osius on Mainland): D O I. 90 (970 III 22); Ra enna: gemeinsam mi S O I. 25 (= Gumbald on Man ua): D O I. 407 (972 I 8); Rom: D O I. 408 (972 IV 22); Ra enna: D O I. 410 (972 V 25). 107 Vgl. Schnase 2019: 354–357. 108 Vgl. h p://a chi is a.ica .benicul u ali.i / onds/30447/uni s/715399 [Zug i 8.12.2023]. 109 Zugang: h ps://www.beweb.chiesaca olica.i /is i u icul u ali/is i u o/2717/A chi io%20s o ico %20diocesano (An age om 8.12.2023 nach dem Ve bleib de U kunde bislang unbean wo e ). S aipsniai / A icles 61 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g ABKÜRZUNGEN DD H II. – Diplom(e) Hein ichs II. DD O I. – Diplom(e) O os I. HS AM – Haup s aa sa chi Ma bu g LBA – Lich bilda chi Äl e e O iginalu kunden; Zugang: h ps://lba.his .uni- ma bu g.de/. mm – Millime e m² – Quad a me e S iASG – S i sa chi S . Gallen QUELLEN UND LITERATUR ÄdG – Die U kunden Kon ad I., Hein ich I. und O o I., h sg. on T. Sickel, Hanno e : Hahnsche Buchhandlung, 1879–1884. Zugang: h ps://www.dmgh.de/mgh_dd_ko_i__ dd_h_i__dd_o_i/index.h m#page/III/mode/1up. Anninskij Se gej A. 1937: Аннинский, Сергей A, Диплом Оттона I (969 г.) в коллекции АН СССР [Diplom I (969 g.) kollekcii AN SSSR]. – Вспомогательные исторические дисциплины: cборник статей [Vspomoga el’nye discipliny: sbo nik s a ej], М., Л.: Академия наук СССР [M., L.: Akademija nauk SSSR], 141–160. Bau ie Robe -Hen i 1984: La chancelle ie e les ac es oyaux dans les oyaumes ca olingiennes. – Biblio hèque de l’École des Cha es 142, Pa is, Génè e: Lib ai ie D ôz, 5–80. Zugang: h ps://www.pe see. /issue/bec_0373-6237_1984_num_142_1. Be nha d John W. 1993: I ine an Kingship and Royal monas e ies in ea ly medie al Ge many, c. 936–1075, Camb idge: Camb idge Uni e si y P ess. Bol’šako And ej O. 1993: Большаков, Андрей О. Из коллекций академика Н. П. Лихачева: каталог выставки [Iz kollekcij akademika N. P. Lichače a: ka alog ys a ki], Санкт-Петербург: Издат. Ϲеда-С [Sank -Pe e bu g: Izda . Seda-S]. Bol’šako And ej O. 2012: Большаков, Андрей О. «Звучат лишь письмена...». K 150-летию со дня рождения академика Николая Петровича Лихачева: каталог выставки [„Z uča liš’ pis’mena…“. K 150-le iju so dnia oždenija akademika Nikolaja Pe o iča Lichače a: ka alog ys a ki], 20 апреля – 22 июля 2012 г. [20 ap elia – 22 ijulia MARIE-LUISE HECKMANN 62 Ac a Linguis ica Li huanica XC 2012 g.], Санкт-Петербург: Издат. Государственного Эрмитажа [Sank -Pe e bu g: Izda . Gosuda s ennogo Ѐ mi aža]. Bu kha d Johannes 2000: Na a iones in o onischen Königs- und Kaise u kunden. – A bei en aus dem Ma bu ge Hil swissenscha lichen Ins i u , h sg. on E. Eisenloh , P. Wo m, Ma bu g: Selbs e lag, 133–177. Zugang: h ps://www.mgh- biblio hek.de/dokumen e/a/a125681.pd . Bü ne Hein ich 1975: E zbischo Willigis on Mainz (975–1011). – Zu ühmi elal e lichen Reichsgeschich e an Rhein, Main und Necka , h sg. on A. Ge lich, Da ms ad : Wissenscha liche Buchgesellscha , 301–313. Či ko a Alexand a V. 2007: Paps u kunden ü anzösische Ki chen aus Sammlungen in Sank Pe e sbu g (11.–13. Jah hunde ). – L’ac e pon i ical e sa c i ique, é udes éunis pa R. G oße, Se . É udes e documen s pou se i à une Gallia Pon i icia, 5, Bonn: Bou ie , 265–293. Zugang: h ps://pe spec i ia.ne /se le s/ MCRFileNodeSe le /ploneimpo _de i a e_00011845/chi ko a_paps u kungen.pd . Či ko a Aleksand a V. 2010: Чиркова, Александра В. Послания папы Алексан- дра III (1159–1181) из архива Генуэзской республики в собрании РНБ [Poslanija papy Aleksand a III (1159–1181) iz a chi a Genuèzskoj espubliki sob anii PNB]. – Вспомогательные исторические дисциплины [Vspomoga el’nye is o ičeskie discipliny] 31, 131–158. Zugang: h ps://ahd.spbii an. u/wp-con en /uploads/2024/03/2010- 09- chi ko a-a- -XXXI.pd . Či ko a Aleksand a V. 2019: Чиркова, Александра В. Западноевропейская дипломатика Средних веков и Раннего Нового времени [Zapadnoe opejskaja diploma ika S ednich eko i No ogo emeni], Санкт-Петербург: Нестор-Иcтopuя [Sank -Pe e bu g: Nes o -Is o ija]. Zugang: h ps://spbii an. u/zapadnoe opejskaya- diploma ika-s ednih- eko -i- annego-no ogo- emeni-monog a iya-a- -chi ko oj/. Codea K is a 2008: In e enien en und Pe en en o nehmlich ü lo h ingische Emp änge in den Diplomen de liudol ingischen He sche (919–1024): eine p osopog aphische Da s ellung, Bonn: Disse a ionsd uck. Zugang: h ps://bonndoc.ulb.uni-bonn.de/ xmlui/handle/20.500.11811/3289. Fich enau Hein ich 1957: A enga. Spä an ike und Mi elal e im Spiegel on U kunden o meln, G az, Köln: H. Böhlau. Fich enau Hein ich 1960: Rhe o ische Elemen e in de o onisch-salischen He sche u kunde. – Mi eilungen des Ins i u s ü Ös e eichischen Geschich s o schung 68, 39–62. Fich enau Hein ich 1986: Fo schungen zu U kunden o meln. – Mi eilungen des Ins i u s ü Ös e eichischen Geschich s o schung 94, 285–339. S aipsniai / A icles 63 Digi al P o iling als Me hode de ühmi elal e lichen Diploma ik. Ausgehend on eine U kunde O os I. in S . Pe e sbu g Finckens ein Alb ech Finck on 1989: Bischo und Reich. Un e suchungen zum In eg a ionsp ozeß des o onisch- ühsalischen Reiches (919–1056), Sigma ingen: Jan Tho becke Ve lag. F enz Thomas 2000: Paps u kunden des Mi elal e s und de Neuzei , 2. Ed., S u ga : F anz S eine Ve lag. Gabo o Fe dinando e al. 1913: Le ca e dello A chi io capi ola e di San a Ma ia di No a a, Vol. 1(729–1034), ed. F. Gabo o, To ino: Ve lag (No a a) Tip. Pa zini, Pine olo. Ganz Da id 1990: Co bie in he Ca olingian Renaissance, Sigma ingen: Jan Tho becke Ve lag. Ghignoli An onella 2012: T adizione e c i ica del es o, una a ian e documen a ia. Il diploma di O one I pe il idele ingo (D.O.I.371). – Si libe g a us, quem se ulus es ope a us. S udi in ono e di allessand o P a esi pe il suo 90° compleanno. A cu a di Paolo Che ubini e Gio anna Nicolaj, Vol. 1, Ci à del Va icano: Scuola Va icana di Paleog a ia, Diploma ica e A chi is ica, 231–247. Zugang: h ps://co e.ac.uk/ download/pd /141653775.pd . Ghignoli An onella 2015: Ube o, esco o di Pa ma, e la sua sc i u a. – A chi ü Diploma ik, Sch i geschich e, Siegel- und Wappenkunde 61, 55‒89. Goez We ne 1990: Leben und We k des heiligen Willigis. – 1000 Jah e S . S ephan in Mainz, h sg. on H. Hinkel, Mainz: Ve lag de Gesellscha ü mi el heinische Ki chengeschich e, 15–32. Zugang: h ps://www.mgh-biblio hek.de/dokumen e/a/ a136871.pd . GS – G aphische Symbole in mi elal e lichen U kunden. Bei äge zu diploma ischen Semio ik, h sg. on P. Rück, Sigma ingen: Jan Tho becke Ve lag, 1996. Haa lände S ephanie 2014: Willigis on Mainz ode Mach und Heiligkei . – Willigis on Mainz. Um eld – Wi kung – Deu ung. Bei äge zum Willigis-Jubiläum in S . S ephan, h sg. on R. Heyde , B. Nich weiß, Wü zbu g: Ech e Ve lag, 11–36. Hausmann F ied ich, Al ed Gawlik 1987: A engen e zeichnis zu den Königs- und Kaise u kunden on den Me owinge n bis Hein ich VI., Se . Monumen a Ge maniae his o ica. Hil smi el, 9, München: Monumen a Ge maniae His o ica. Heckmann Ma ie-Luise 2011: Libellus Willigisi. T ansk ip ion [ on] Russische S aa sbiblio hek Moskau, Fonds 183, N . 368. Zugang: h ps://www.hs-augsbu g. de/~ha sch/Ch onologia/Lspos 12/LibellusWilligisi/Libellus_Willigisi.pd . Heckmann Ma ie-Luise 2014: U sp ungsmo i e in U kunden-A engen des ühen und hohen Mi elal e s. – Von U sachen sp echen, eine ai iologische Spu ensuche, Telling