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Forschungsbericht 2018 - Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln

Abstract

Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln möchte mit diesem Bericht dokumentieren, mit welchen Problemstellungen sich die forschenden Kolleginnen und Kollegen der Fakultät im Jahr 2018 auseinander gesetzt haben.

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FORSCHUNGSBERICHT 2018 Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Technische Hochschule Köln Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Kölner Arbeitspapiere zur Wirtschaftswissenschaft Arbeitspapier 1/2019 ISSN (Print) 2192-7936 ISSN (Internet) 2192-7944 Impressum: Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften (Hrsg.) Technische Hochschule Köln Claudiusstraße 1 50678 Köln Telefon: 0221/8275-3411 Telefax: 0221/8275-3135 Köln, im Februar 2019 2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort.......................................................................................................................... 4 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften ............................................. 5 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ........................................................................ 5 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ............................................................................... 5 2.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge ........................................ 8 2.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................13 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................14 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen ..................................................16 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................16 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................17 2.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................25 2.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................25 2.3 Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation und Verhandlung .........................................26 2.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................26 2.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................28 2.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................30 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) ......................................................33 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................33 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................34 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................36 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement .............................................................37 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................37 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................37 2.6 Forschungsstelle Besteuerung und Automatisation .......................................................39 2.6.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................39 2.6.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................40 2.7 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften ..................................................41 2.7.1 Forschungsprojekte ............................................................................................41 2.7.2 Veröffentlichungen ..............................................................................................46 2.7.3 Vorträge und Konferenzbeiträge .........................................................................48 2.7.4 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................49 3 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen ................................................................................50 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ...................................................................50 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................50 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................51 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................54 3.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................55 3.2 Forschungsstelle Versicherungsrecht ............................................................................57 3.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................57 3.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................58 3.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................60 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................61 3.3 Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) ......................63 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................63 3.3.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................68 3.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................69 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt ...........................................................................73 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................73 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................74 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................78 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................79 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen ...................................................................................81 3.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................81 3.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................81 3.5.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................82 3.5.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................82 4 1 Vorwort Die Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln (kurz: TH Köln) legt hiermit ihren jährlichen Forschungsbericht vor. Wir dokumentieren gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber unseren Freunden und Förderern, mit welchen Problemstellungen wir uns als forschende Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr auseinandergesetzt haben. Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Forschungsaktivitäten der Mitglieder der Fakultät positiv entwickeln. Unsere Stärke ist und bleibt der Praxisbezug der Forschung! Innerhalb der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften ist ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Disziplinen und Forschungsaktivitäten vertreten. Mittlerweile sind an der Fakultät neun Kompetenzzentren in der Forschung etabliert: • Kölner Forschungsstelle für Medienrecht • Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen • Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation und Verhandlung • Institute of Global Business and Society (GLOBUS) • Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement • Forschungsschwerpunkt Rückversicherung • Forschungsstelle Versicherungsrecht • Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) • Forschungsstelle Versicherungsmarkt. Im letzten Jahr hat sich darüber hinaus eine neue Forschungsstelle • Forschungsstelle Besteuerung und Automation konstituiert. Eine wichtige Unterstützung erfahren wir durch unsere Förderer. Hier sind insbesondere der Verein der Förderer des Instituts für Versicherungswesen an der TH Köln sowie der Verein Alumni und Förderer des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Köln zu erwähnen. Den externen Förderern, der Hochschulleitung und -verwaltung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forschungsstellen und der Fakultät gilt unser Dank für all die Unterstützung der Aktivitäten im vergangenen Jahr. Prof. Dr. Erich Hölter Prof. Dr. Oskar Goecke Dekan Prodekan Forschung 5 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht wurde 2006 an der Technischen Hochschule Köln errichtet. Ihr Gründer und Leiter ist Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann. In fünf Forschungsschwerpunkten forschen und lehren fünf Professoren und zahlreiche Dozenten aus Medienunternehmen aller wesentlichen Mediengattungen sowie Repräsentanten von Rechtsanwaltskanzleien und Verwaltung. Die Forschungsstelle hat einen Beirat mit beratender Funktion. Wesentliche Aufgabe der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ist es, aktuelle Entwicklungen des Medienrechts in enger Verbindung mit der Medienpraxis wissenschaftlich zu begleiten. Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht begeht mehrere Wege zur gattungsübergreifenden Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Zum einen veranstaltet die Forschungsstelle Mediensymposien und Vortragsreihen als gemeinsame Foren für Repräsentanten von Medienwissenschaft und Medienwirtschaft unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit. Zum anderen entstehen unter dem Dach der Forschungsstelle einerseits Veröffentlichungen, die der Ausbildung dienen und andererseits solche, die an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt sind. Darüber hinaus steht der an der Forschungsstelle angebotene Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft, LL.M., für eine Hochschulausbildung, die die Belange der Medienwirtschaft mit einer Ausbildung auf wissenschaftlichem Niveau in Einklang bringt. Hierfür bietet sich der Hochschulstandort Köln in der von Medienunternehmen sehr unterschiedlicher Art geprägten rheinischen Region an. Am Forschungsbetrieb der Forschungsstelle sind die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler und wissenschaftliche und nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen beteiligt: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht, Leiter der Forschungsstelle Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Bernd Eckardt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht Schmalenbach Institut [email protected] 6 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Klaus Gennen Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M. Medienund Urheberrecht Schmalenbach Institut christian-henner.hentsch @th-koeln.de Prof. Dr. Stefan Sporn Medienund Urheberrecht Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut stefan.sporn@ mediengruppe-rtl.de RAin Stefanie Nesseler-Janik Geschäftsführerin Schmalenbach Institut stefanie.nesseler-janik@ thkoeln.de Sabine Bresser Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Studiengangsbetreuerin Schmalenbach Institut sabine.bresser @th-koeln.de RA Maximilian Hermann Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schmalenbach Institut [email protected] Robin Lucien Mühlenbeck Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schmalenbach Institut robin_lucien. [email protected] Michaela Schlitte Büroleitung Schmalenbach Institut [email protected] • Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann ist als Leiter der Forschungsstelle für die Forschungsund Lehrtätigkeit verantwortlich und entscheidet über die diesbezüglichen inhaltlichen Fragen. • Geschäftsführung: RAin Stefanie Nesseler-Janik ist Geschäftsführerin der Forschungsstelle und Ansprechpartnerin in den Angelegenheiten der Forschungsstelle einschließlich des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft. • Professuren und Schwerpunkte: Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht deckt in fünf Abteilungen die Schwerpunkte nationales und internationales Medienrecht (Schwerpunkt I), Datenschutzrecht (Schwerpunkt II), Urheberrecht (Schwerpunkt III), Informationstechnologierecht (Schwerpunkt IV) und Wettbewerbsrecht (Schwerpunkt V) ab. Das Medienrecht ist sowohl in seiner nationalen als auch in seiner völkerund europarechtlichen Ausprägung ein Kerngebiet der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Abgedeckt wird ausgehend von Art. 5 GG das öffentliche Medienrecht, insbesondere das Rundfunkund Presserecht. In Zeiten der Digitalisierung nimmt das Telemedienrecht zunehmend Raum ein. Das Medienrecht wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht und Leitung der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht; > Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M.: Professur für Urheberund Medienrecht, Leiter Recht & Regulierung beim game-Verband der Deutschen Games-Branche e. V.; 13 • Prof. Klaus Gennen: Behördenspiegel (IT-Projektsteuerung) (seit 2015). • Prof. Klaus Gennen: Datakontext Verlag/GDD e.V. (div. Datenschutzthemen) (seit 2015). • Prof. Klaus Gennen: Deutsche Anwaltakademie (Fachanwaltskurs Gewerblicher Rechtsschut - Teilbereich „Recht der Lizenzverträge") (seit 2005). 2.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Folgende Veranstaltungen wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle im abgelaufenen Jahr (mit) ausgerichtet: • 9. Kölner Mediensymposium: Fünf nach Zwölf. Die Datenschutz-Grundverordnung wirkt (21. Juni 2018) Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann, Kölner Forschungsstelle für Medienrecht (TH Köln) Kurz nach dem Stichtag für die Anwendbarkeit der Regelungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung und des daran angepassten Bundesdatenschutzgesetzes am 25. Mai 2018 diskutierten Vertreter aus Medienwirtschaft, -wissenschaft, Politik und Aufsicht über Nutzen und Risiken des neuen Rechts. Referenten und Podiumsteilnehmer waren: Andreas Jaspers (Geschäftsführer der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD)), Prof. Dr. Günter Krings (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat), Prof. Dr. Dieter Kugelmann (der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz), Jan Oetjen (Vorstand United Internet AG), Prof. Dr, Rolf Schwartmann (Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht und Vorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD)) • Panel „Kunstfreiheit in den Medien“ auf dem gamescom congress 2018 (22. August 2018) In der von der Forschungsstelle mit organisierten Diskussion mit Verbandsund Unternehmensvertreterinnen und -vertretern der unterschiedlichen Mediengattungen Buch, Film, Fernsehen, Musik und Games konnten die Zuhörer sich ein Bild davon machen, nach welchen Vorgaben und Maßstäben die Regulierung der unterschiedlichen Medien vorgenommen wird. • „Medienrecht trifft Medienwirtschaft“: »eSport – Praktikerperspektiven aus der Games-Branche« (10. Oktober 2018) Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann, Kölner Forschungsstelle für Medienrecht (TH Köln) Am 10. Oktober 2018 fand die Eröffnungsfeier für den 11. Jahrgang des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft an der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht in der Rotunde der TH Köln statt. Nach dem Grußwort an die neuen Studierenden durch den Präsidenten der TH Köln, Prof. Dr. Stefan Herzig, diskutierten Vertreter aus der e- 14 Sports-Branche und Wissenschaftler über die verschiedenen Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit dem neuen, boomenden Wirtschaftszweig stellen. Diskussionsteilnehmer waren: Anna Baumann, Justitiarin, eSport Bund Deutschland (ESBD), Felix Hilgert, Counsel, Osborne Clarke, Jan Pommer, Vice President Sports Affairs, Turtle Entertainment, Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, TH Köln, Anne Völkel, Senior Counsel, Electronic Arts (EA). Abschließend überreichte der Präsident zusammen mit dem Beiratsvorsitzenden der Forschungsstelle Medienrecht, Prof. Dr. Stefan Sporn, den „Preis des Beirats 2018“ an die beste Absolventin des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft, Corina Müller. 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die Forschungsstelle arbeitet mit zahlreichen Medienunternehmen zusammen und kooperiert auf vielfältige Weise mit verschiedenen Partnern und Organisationen. Beispielhaft seien nachfolgend genannt: • Kooperation mit der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) Die GDD tritt als gemeinnütziger Verein für einen sinnvollen, vertretbaren und technisch realisierbaren Datenschutz ein. Sie hat zum Ziel, die datenverarbeitenden Stellen – insbesondere auch die Datenschutzbeauftragten – bei der Lösung und Umsetzung der vielfältigen, mit Datenschutz und Datensicherheit verbundenen rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen zu unterstützen. Die GDD pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Sie vertritt die Belange der datenverarbeitenden Stellen, der Datenschutzbeauftragten und der betroffenen Bürger gegenüber Behörden und Gesetzgebungsorganen. Darüber hinaus unterstützt sie die politische Willensbildung durch fachlichen Rat. • Preis des Beirats Der Beirat der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, s.o., verleiht für hervorragende Leistungen im Magister Legum Studiengang Medienrecht und Medienwirtschaft in jedem Jahrgang einen Preis. Die Ehrung erfolgt durch die Verleihung einer vom Kölner Bildhauer und Medaillenschneider Heribert J. Calleen gestalteten Medaille. • Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft (LL.M.) Der Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft (LL.M.) wurde am Medienstandort Köln in enger Verbindung mit der Praxis konzipiert und startete erstmalig zum Wintersemester 2008/2009. Er bringt Belange der Medienpraxis mit einer wissenschaftlichen Ausbildung in Einklang. Die gesamte Medienwirtschaft steht durch die Digitalisierung vor ständig neuen rechtlichen, wirtschaftlichen und publizistischen Herausforderungen. Medienrelevante Fragestellungen müssen aus rechtlicher und ökonomischer Sicht bewertet und eingeordnet werden können. Dies setzt das Verständnis der zugrundeliegenden Technik voraus. Der 4-semestrige modular aufgebaute Masterstudiengang umfasst rechtswissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche und informationstechnische Inhalte und verbindet diese zu einer Querschnittsmaterie. Diese Fächerkombination ist in 15 seiner Struktur und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Für die Umsetzung des Konzepts sorgen mehr als 30 in das Programm eingebundene Lehrbeauftragte aus zahlreichen namhaften Unternehmen und Kanzleien der rheinischen Region. • Herausgeberschaften Rolf Schwartmann ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift Recht der Datenverarbeitung. Christian-Henner Hentsch ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift MultiMedia und Recht. • Geplante Veranstaltungen Am 24. Mai 2019 wird das 10. Kölner Mediensymposium als gemeinsame Veranstaltung mit dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres), Universität zu Köln, und der Universität Freiburg zum Thema „Vielfaltssicherung und Demokratie im Zeitalter von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz“ als ganztägige Tagungsveranstaltung stattfinden. • Geplante Veröffentlichungen Folgende Veröffentlichungen sind von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Medienrecht im aktuellen Jahr u. a. geplant: > Rolf Schwartmann, Andreas Jaspers, Gregor Thüsing, Dieter Kugelmann (Hrsg.) (2019): Datenschutz-Grundverordnung mit Bundesdatenschutzgesetz (Heidelberger Kommentar), 2. Auflage, C.F. Müller. > Rolf Schwartmann, Achim Pabst (Hrsg.) (2019): Kommentar zum Landesdatenschutz-gesetz Nordrhein-Westfalen, Nomos Verlag. > Dieter Dörr, Rolf Schwartmann (2019): Medienrecht 5. Auflage C.F. Müller. > Maximilian Hermann (2019): Datenschutz in Prüfungsverfahren nach DS-GVO und BDSG, RDV 1/2019. 16 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die aktuelle Finanz-, Schuldenund Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass rein ökonomische Steuerungsund Erklärungsansätze nicht ausreichen, um die komplexen Zusammenhänge und Fragen nach dem Warum zu behandeln. Notwendig ist der Blick über den wirtschaftswissenschaftlichen Tellerrand: Die Krise hat neben grundsätzlichen Fragen des Marktund Staatsversagens vor allem Fragen der effizienten Regulierung marktwirtschaftlicher Prozesse, Fragen nach der institutionellen Gestaltung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen (z. B. im Rahmen der EU-Verträge) sowie Fragen der gerechten Lastenverteilung und der Fairness aufgeworfen. Die Institutionen, die sich in der Wirtschaftsordnung eines Staates niederschlagen, stehen in der Kritik, ebenso wie geltende Anreizsysteme für Manager einerseits und Politiker andererseits. Für eine umfassende Betrachtung dieses Themenkomplexes ist es nötig, eine zuweilen zu eng angelegte wirtschaftswissenschaftliche Sicht vor allem um die Perspektiven der Institutionenökonomik, der Verhaltensökonomik und der Wirtschaftsethik zu erweitern und auch Forschungsergebnisse anderer Disziplinen zu berücksichtigen. Ziel der Forschungsstelle ist in erster Linie die Nutzung von Netzwerkeffekten. Durch die Forschungsstelle wird eine Schnittstelle geschaffen, an der spezifische Forschungsschwerpunkte zusammengeführt werden. Durch regelmäßiges Abgleichen der Ergebnisse sollen sich die jeweiligen Forschungsaktivitäten sowohl ergänzen als auch Anreize für zukünftige Aktivitäten liefern. Die Forschungsstelle wird damit erheblich dazu beitragen, die vielfältigen Themenschwerpunkte unter der Leitvision „Management – Markt – Institutionen“ zusammenzuführen. An der Forschungsstelle wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren der TH Köln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Frank Gogoll Volkswirtschaftslehre, insb. Geld und Währung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Manfred Kiy Volkswirtschaftslehre, insb. Umweltökonomie Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian Rennert Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Wolfgang Veit Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaftsfragen, Risikomanagement Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Dominik H. Enste International Business / Betriebswirtschaft, insb. Business Ethics, Behavioural Economics Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Kai Thürbach Unternehmensführung und Entrepreneurship Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Ridwan Dewayanto Rusli Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftspolitik, Finanz und Strategie Schmalenbach Institut [email protected] 17 Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Geld und Beschäftigung – Modellierung monetärer Effekte in ökonometrischen Modellen“ Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit, Prof. Dr. Manfred Kiy (alle TH Köln) Das Projekt basiert auf bereits geleisteten Vorarbeiten im Rahmen der praxisorientierten Forschung an der TH Köln. Das vom ZAW (Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung) – ein an den Hochschulen Köln und Bonn/Rhein-Sieg angesiedeltes Institut – entwickelte ökonometrische Konjunkturmodell für Deutschland dient als Grundlage für das Projekt. Dieses grundlegende ZAW-Modell wird derzeit im Rahmen der hochschulübergreifenden (TH Köln/HS Bonn/Rhein-Sieg) Forschungsarbeit für die Anwendung als Konjunkturprognosemodell fortentwickelt. Das Konjunkturmodell wird bereits in der Lehre in Form eines Simulationsspiels erfolgreich eingesetzt. Die detailliertere Ausgestaltung der monetären Seite des Modells erlaubt die intensive Befassung der Studenten mit geldund währungstheoretischen wie auch -politischen Fragestellungen. Insbesondere die Studiengänge „International Business“ und „Banking & Finance“ dürften hiervon profitieren. Ziel des Projektes ist es, die neueren Erkenntnisse über Transmissionskanäle monetärer Schocks auf die Beschäftigung zusammenzutragen und in die Struktur des bestehenden Konjunkturmodells in geeigneter Weise zu integrieren bzw. damit zu verbinden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen der europäischen Geldpolitik der EZB als auch die über den Euro-Wechselkurs auf die deutsche Wirtschaft einwirkenden Effekte analysiert und modelliert werden. Die EZB legt mit ihrem Zwei-Säulen-Konzept besonderes Gewicht auf die Beobachtung der Abweichung der Geldmenge M3 vom publizierten Referenzwert einerseits und auf die auf breiter Grundlage erfolgende Beurteilung der Preisperspektiven andererseits. Letzteres wird vor allem durch die Anwendung von Konjunkturmodellen möglich. • „Unternehmen Inklusion – wirtschaftsethische Aspekte und ökonomische Bewertungsfragen inklusiver Maßnahmen“ Prof. Dr. Frank Gogoll Aus der wissenschaftlichen Diskussion wirtschaftsethischer und institutionenökonomischer Aspekte der Inklusion sollen theoretisch fundierte und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für ein Inklusionsmanagement abgeleitet werden. Das Konzept des Social Return on Investment soll als Bewertungsmethode kritisch untersucht werden. 18 • „Praktische Wirtschaftspolitik mit dem ZAW-Modell“ Prof. Dr. Manfred Kiy, Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit (alle TH Köln), Prof. Dr. Johannes Natrop, Prof. Dr. Wiltrud Terlau (beide HS Bonn-Rhein-Sieg) Das Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung (ZAW) ist entstanden aus einer langjährigen Kooperation von Professoren der Volkswirtschaftslehre der Hochschule BonnRhein-Sieg und der TH Köln. Ein wesentliches Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein ökonometrisches Modell, das die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland in einem System von etwa 250 Definitionsund Verhaltensgleichungen nachbildet. Das Modell war zunächst als vierteljährliches Konjunkturmodell konzipiert worden; seit der letzten Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung basiert es auf Jahresdaten. Es wird jährlich aktualisiert, so dass jeweils im April eines jeden Jahres eine aktuelle Version vorliegt, d. h. im Frühjahr 2013 lag eine Modellversion vor, die auf den Daten des Zeitraums 1991 bis 2012 beruhte. Das ZAW-Modell kann einerseits für Analysen und Prognosen aktueller wirtschaftsund gesellschaftspolitischer Maßnahmen eingesetzt werden. Andererseits ist es die formale Grundlage für das volkswirtschaftliche Simulationsspiel des ZAW, mit dem Studierende praktische Probleme der Wirtschaftspolitik realitätsnah simulieren können. Die Simulationsversion des ökonometrischen Modells wird gesteuert durch eine Anzahl exogener Variablen, die von der Spielleitung vorgegeben werden und die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wiedergeben. Daneben gibt es Instrumentvariablen, über deren Einsatz die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der jeweiligen Arbeitsgruppen entscheiden. Aufgrund dieser Vorgaben werden Prognosen für die Verwendungsund Entstehungskomponenten des Bruttoinlandsproduktes, den Staatshaushalt, das Preisgefüge und das verfügbare Einkommen der Privaten Haushalte erstellt. Die Resultate sind vergleichbar mit den Prognosen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (Frühjahrsund Herbstprognose). • „Corporate Social Responsibility als öffentliches Problem“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Weite Teile der einschlägigen Literatur diskutieren Corporate Social Responsibility als Problem von Unternehmen und Managern, deren Handlungen unter Wettbewerbsbedingungen sozial erwünschte oder unerwünschte Resultate hervorbringen. In diesem Projekt wird die Blickrichtung umgekehrt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich sozial verantwortliches Handeln von Unternehmen nicht vielmehr als Konsequenz gesellschaftlicher Diskurse und einer kritischen Öffentlichkeit einstellt. Sollte sich dieser Ansatz als fruchtbar erweisen, käme der Öffentlichkeit und ihren originären Institutionen (z. B. Hochschulen) eine größere Bedeutung für Corporate Social Responsibility zu als den Unternehmen selbst. Im Kontext dieser Fragestellungen soll ferner untersucht werden, ob gesellschaftlicher Fortschritt eine deutliche(re) Grenzziehung zwischen öffentlichen Aufgaben und öffentlicher Verantwortung sowie unternehmensbezogenen Aufgaben und unternehmensbezogener Verantwortung erfordert. 19 • „Von ‚Work-Life-Balance‘ zur ‚In-Work-Balance“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Der Alltag in Unternehmen ist häufig durch Termindruck sowie vielfältige externe und interne Konflikte gekennzeichnet. Im Bestreben, alle sachlich bestimmten Aufgabenziele in diesem Kontext wirksam erledigen zu wollen, besteht insbesondere bei Personen mit erheblicher Fachund Führungsverantwortung die Gefahr einer dysfunktionalen Intensivierung des Arbeitseinsatzes („Workaholics“). In ungünstigen Fällen kann dies zu „Burn-out“- Erscheinungen führen, die nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern auch deren Vermögen zu reflektierten und wohlbegründeten Entscheidungen zu kommen negativ beeinflussen. Geraten Unternehmen in (unvorhergesehene) Krisensituationen, kann diese Einschränkung des Entscheidungsvermögens von Schlüsselpersonen ggf. die Existenz (von Teilen) des Unternehmens gefährden. Im Rahmen dieses Projekts sollen Maßnahmen für den präventiven Umgang mit solchen Gefährdungen im Unternehmensalltag identifiziert werden. Ferner soll der Frage nachgegangen werden, ob deren Umsetzung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Entscheidungen in Organisationen führen und so die Fähigkeit von Unternehmen zur Adaption an Kontextveränderungen (in einem evolutorischen Sinne) fördern kann. • „Financing and Regulation of State-Owned Firms and Public-Private Partnerships“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln), Pierre M. Picard (University of Luxembourg) This project identifies and develops ways to mitigate the productive and allocative inefficiency of state-owned firms and public sector projects, which can be a result of untruthful cost reporting or abuse of market and political power. We use contractand incentive theories to derive the optimal choice of ownership and financing structures, price or cost regulation as well as innovation incentives under information asymmetries and government budget constraints. Several papers deal with the welfare effects of private debt financing of state-owned firms (e.g. with Pierre M. Picard, University of Luxembourg, published in Journal of Public Economic Theory, 2018), the welfare-maximizing price-cap regulation of build-operate-transfer (BOT) projects, the welfare-optimal capital structure and financing sequence of state-owned firms and public-private partnerships. • „Political Economy of Energyand Environmental Policy“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln) This empirical and theoretical research attempts to derive efficient and effective energyand environmental policy for countries based on their unique geographics, history, politicaland economic institutions. The latest paper was a book chapter on transboundary pollution negotiations in Indonesia and Southeast Asia (edited by Euston Quah of Nanyang Techno-logical University). I observe that bargaining for and enforcing strategies and policies to mitigate Indonesian forest fires and the resulting transboundary Southeast Asian haze pollution exhibit characteristics of a repeated game-of-chicken with cross-border free-riding and local capture problems. I thus use game-theoreticaland principal-agent concepts to identify solution strategies and policies to address these transboundary bar- 20 gaining and enforcement problems. A more rigorous game-theoretical analysis of nationaland subnational-level transboundary bargaining problems is underway •„Fiscal and Economic Spillovers from Natural Resource Production“ Prof. Dr. Ridwan D. Rusli (TH Köln), Wessel Vermeulen (Newcastle University) This project examines how economic and fiscal benefits of natural resource extraction could help boost local and regional economic activity, income and welfare. It examines the political economy of resource extraction and the questions of how a country's political and economic institutions affect resource sector performance and corruption, and whether resource extraction can have positive benefits on subnational growth, government budgets and spending behaviour. Several co-authored peer-reviewed journal and working papers on the effect of political and fiscal decentralization on Indonesia's resources sector performance have been published, for example with co-authors Bambang Brodjonegoro (University of Indonesia and Government of Indonesia) and Ana Duek (formerly National University of Singapore) in the journal Emergence: Complexity and Organization and as working paper at the University of Luxembourg). In another working paper published at Nanyang Technological University James Cust (University of Oxford/World Bank) and I report on indications of resource blessings (as opposed to the resource curse effects often encountered in countries with weaker institutions) on subnational district-level GRDP in Indonesia. An ongoing panel regression analysis seeks to further disentangle fiscal and direct-economic spillovers from oil and gas production across subnational jurisdictions in Indonesia. The aim is to find further evidence from neighbouring effects and examine subnational government budgeting and spending behaviour. •„Neuausrichtung Mediengründerzentrum NRW. Referenzmodelle, Angebotsstruktur in NRW und Empfehlungen“ Prof. Dr. Kai Thürbach, Prof. Dr. Christian Zabel (TH Köln), Film und Medienstiftung NRW > Wissenschaftliche Abgrenzung und Taxonomie von Modellen der Mediengründungsförderung (Förder-Institutionen) > Übersicht und Vergleich ausgewählter nationaler und internationaler Referenzmodelle für Mediengründungseinrichtungen, Analyse von Best Practices > Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Mediengründerzentrums NRW vor dem Hintergrund der Gründungsförderung in der Region Köln/NRW > Methode: induktive theoretisch-konzeptionelle Vorgehensweise auf Basis von Sekundärdaten, ergänzende qualitative Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und praxisorientiertes Benchmarking > Schlagwörter: Entrepreneurship, Gründung, Existenzgründung, Mediengründung, Medien, Start-up •„Business Environment in Emerging Markets“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) SMEs from OECD countries, when investing in emerging and developing countries or trading with them, find it particularly cumbersome to deal with a multitude of hurdles erected by host country governments. This project aims to identify these hurdles, suggest 21 measures to overcome them and evaluates the efforts of governments to remove them. An institutional analysis approach including economic, social, political and cultural factors is taken. The project has started in the summer of 2010. Two papers have been published so far, a third one is in preparation. Results continue to be presented at international conferences. The World Bank and the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) have supported this research. •„Currency Risk Assessment“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln) Exchange rate volatility poses a major risk for firms engaged in international trade and investment. Research focuses on the calibration of an analytical tool (“CURRI”) developed by the authors. In particular, the signaling properties of CURRI are subject of present research activities. •„Export Opportunity Survey“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Die Nachhaltigkeit des internationalen Warenhandels zu stärken ist das Ziel dieses Forschungsprojekts. Zu diesem Zweck werden jährlich die Exportbedingungen für ausgewählte Produkte in die USA und Deutschland vergleichend analysiert und als Export Opportunity Surveys publiziert. Sie dienen Produzenten insbesondere in Entwicklungsund Schwellenländern als Orientierung für eine Ausrichtung ihrer Produktionsweisen an Kriterien der Nachhaltigkeit (Stichwort Bio/Organic und Fairtrade). Die Analysen werden von 18 Studierenden des Master-Studiengangs International Business der Fachhochschule Köln und des Studiengangs MBA der University of Wisconsin-Whitewater (UWW) unter Anleitung der Projekt-verantwortlichen erstellt. •„Multi-Cultural Virtual Team Management“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Susann Kowalski (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Collaborative technologies, such as videoconferencing, social media, document sharing platforms, etc. empower businesses to challenge their brightest and best, regardless of location, to solve critical problems. The promise of technology has made multinational virtual teams (MVTs) one of the most popular topics in international business management today. On the surface, the possibilities for borderless collaboration appear endless. However, the promises of technology are not easily realized in the workplace. When teams work without being together, team identity/cohesion that motivates members may not develop. Leaders struggle with managing virtual work design, flow, and results. Distant expert may not work well in the virtual team environment. Culture adds another layer of complexity with MVT interactions. Cultural differences elicit diverse interpretations of seemingly simple messages, which leads to frustration. Conflict develops. To avoid conflict, the members stop communicating with each other. This causes members lose trust in their teammates. Once trust disappears, dysfunctionality becomes a self-perpetuating cycle. These problems are real and happening in almost every organization using virtual teams today. The objective of this ongoing research is to determine approaches and pro- 22 cesses that work and do not work for MVTs. This extensive endeavor involves multiple companies in different industries across Germany and the US. We use critical case analysis involving short interviews and team member surveys to identify the key issues that impact the MVT results. We also focus on the metrics that the firm uses to determine MVT success. The end result is a guide of “best practices” that firms can use to improve the productivity and member satisfaction of their MVTs. •„Predicting International Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Trade liberalization on a bilateral, regional or global level is meant to increase and/or change the direction of trade flows. With intraand interindustrial trade playing an increasing role in global trade it becomes imperative for the key actors in their respective industries to identify future supply chain opportunities. This research project analyses the predictive capacity of the concept of Revealed Comparative Advantage (“Balassa Index”) by developing a suitable model and testing it empirically. First results were obtained for East and South East Asia (with support from GIZ) and the empirical basis is now extended to the European Union and Latin America. •„Sustainability and Productivity in Global Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) This project aims to identify the relationship between drivers of sustainability (ESG) and drivers of productivity. Data on a country and – where possible – firm level are employed. Results are expected to contribute to rational decision-making in global supply chain management, international investment and related areas. The project has started in 2016. •„Sustainability and Competitiveness“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof Dr. Susann Kowalski (TH Köln) Die Länge und Komplexität der Lieferketten international operierender Unternehmen hat seit den Handelsliberalisierungen der späten 90er Jahre dramatisch zugenommen. Gleichzeitig ist auf Kundenseite das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Produkterstellung gewachsen. Damit hat die Qualitätsbzw. Nachhaltigkeitssicherung auf allen Stufen der Lieferkette strategische Bedeutung erlangt. Ziel des Projekts ist der Ausbau des aktuell entwickelten Instrumentariums zur Bestimmung produkt-/branchenspezifischer Nachhaltigkeit von Lieferketten bis zur Erstellung eines Planungsinstruments zur Identifikation nachhaltiger Elemente (Unternehmen, Länder) innerhalb einer Lieferkette bzw. eines Liefernetzwerks. Zu diesem Zwecke werden angebotsseitig existierende Lieferketten auf Ihre Nachhaltigkeit untersucht und nachfrageseitig die Konsumentenpräferenzen hinsichtlich Nachhaltigkeit von Lieferketten ermittelt. 29 Mal durchgeführten Streitkulturerhebung wurden 2018 in verdichteter Form veröffentlicht. 2019 wird die Befragung mit dem Themenschwerpunkt Konflikte im Rahmen von Organisationsentwicklung und Change Management Prozessen, insbesondere bei der Einführung agiler Arbeitsmethoden, fortgesetzt, diesmal auch unter Einbeziehung von Studierenden des Schwerpunkts Personalmanagement und Arbeitsecht im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten. • Buchprojekt „Spektakuläre Insolvenzen der letzten 10 Jahre – Hausgemacht?“ Prof. Dr. Ricarda Rolf (TH Köln) und Prof. Dr. Hartmut Reinhard (TH Köln) Das Projekt widmet sich den großen Insolvenzfällen der letzten 10 Jahre. Dabei gilt es, die großen Insolvenzen der letzten 10 Jahre im Hinblick auf ihren Verlauf und mögliche Ursachen zu analysieren. Namhafte Unternehmen müssen Insolvenz anmelden. Heute noch Marktführer, Qualitätsanbieter oder Innovationstreiber, morgen schon in der Insolvenz. Wie kann das geschehen? Sind es die steigende Innovationsgeschwindigkeit oder neue Mitbewerber im Markt, sind es Unternehmernachfolgeprobleme und ungelöste Konflikte bei Familiengesellschaften oder strategische Fehlentscheidungen, die zur Insolvenz führen? Oder inwiefern wirken sich instabile Führungsstrukturen sowie eine unprofessionelle Streit-, Unternehmens-, Konfliktund Informationskultur gerade in Krisenzeiten auf die Motivation und Bindung der Mitarbeiter und damit auch auf den wirtschaftlichen Erfolg aus? Was sind Ursachen für Unternehmenskrisen, was wird unternommen, um die Firmen zu retten und welche erfolgsversprechenden Maßnahmen haben die Unternehmen unterlassen? Zeichnen sich bei der Betrachtung von ca. 10 Unternehmen Muster ab? Lassen sich aus den zu untersuchenden Praxisbeispielen sowohl Frühwarnsysteme für Unternehmen ableiten als auch konkrete Handlungsempfehlungen, den Turnaround ggfs. rechtzeitiger zu schaffen bzw. die Insolvenz doch noch abzuwenden? Oder ist gerade die Insolvenz genau das richtige Mittel zur "Auferstehung" des Unternehmens? Was kann man aus den spektakulären Insolvenzen lernen? Das sind die Frageund Themenstellungen, die im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes 2018 und 2019 geklärt und unter Einbeziehung von Studierenden als Mitautoren mit ihren Fallstudien zum Sanierungs- / Turnaroundmanagement aus dem gleichlautenden Masterkurs publiziert werden sollen. >> Veröffentlichungen Vorstandsmitglieder veröffentlichten im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Christoph Bubert (2018): Bau-Mediation – Eine Alternative zum Gericht; in BauPortal, Fachzeitschrift der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Heft 4, Juni 2018, S. 43-45). • Bernd Eckardt (2018): Wettbewerbsrecht und Medien in: Schwartmann (Hrsg.): Praxishandbuch Medien-, ITund Urheberrecht, 4. Aufl., C.F. Müller Verlag, Heidelberg 2018, S. 577-632. • Joachim Hund-von Hagen (2018): Formularbuch Recht und Steuern, Kapitel: Schiedsvereinbarung und Mediationsklausel; C.H. Beck Verlag, 9. Auflage. 30 • Bernd Hoffmann (2018): Gespräch zum Wochenende zum Thema Streitkultur, Bonner Generalanzeiger, „Streitkultur lässt Fehler zu“, 21./22.07.2018. >> Vorträge, Konferenzbeiträge und Workshops Folgende Beiträge und Seminare wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle im abgelaufenen Jahr geleistet bzw. durchgeführt: • Christoph Bubert: Leitung von zwei Workshops zum Thema „Bau-Mediation als echte Alternative – Wie sehen das die Baubehörden?“; 11. Schweizerischer Kongress der Mediation SDM-FSM am Freitag, den 15. Juni 2018 in der Hochschule Luzern – Wirtschaft. • Christoph Bubert: Durchführung Modul „Konfliktmanagement und Mediation“; Hochschule Ruhr-West, Institut Bauingenieurwesen am 2. Mai 2018, Mülheim an der Ruhr. • Christoph Bubert: Supervision für Studierende des Moduls „Konfliktmanagement und Mediation“; Hochschule Ruhr-West, Institut Bauingenieurwesen, 5. Mai 2018, Mülheim an der Ruhr. • Christoph Bubert: Seminar „Umgang mit schwierigen Verhandlungspartnern und - situationen“; Haus der Technik, 27. November 2018, Berlin. • Christoph Bubert: Vortrag „Mängelmanagement – Umgang mit Beschwerden und Reklamationen“ auf der Bauleiter-Fachtagung 2018 am 17. April 2018, Nürnberg. • Christoph Bubert: Workshop zum Thema „Typische Themen, Positionen und Interessen in der Bau-Mediation“; Fortbildungsveranstaltung für Schlichter bei der Architektenkammer Niedersachsen am 24. Oktober 2018. • Robert Glunz: Referent beim 15. Konfliktmanagementkongress zum Thema „Systemisches Konsensieren - ein Tool für Verhandlung und Mediation“ (vierstündiges Forum) am 15.September 2018, Hannover • Robert Glunz: Workshop zum Thema „Mediation und Kommunikation“ beim Nachbarschaftstreff Althoffblock e. V. als Einrichtung der Caritas, 4. Dezember 2018, Dortmund . • Ricarda Rolf: Workshop „Kommunikationsund Verhandlungsmanagement sowie Konflikte erkennen und als Chance nutzen“ – gerichtet an Duale Studierende der Bauindustrie NRW, 15. November 2018, Kerpen. 2.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben • Etablierung und Weiterentwicklung des Kompetenznetzwerkes Unternehmensnachfolge Rheinland Gemeinsam mit den Kooperationspartnern IWM, insbesondere Bernd Hofmann und Katharina Hellwig, und weiteren Experten unterschiedlicher Berufsund Fachprofile auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge hat die Forschungsstelle 2018 das 2017 gegründete 31 interdisziplinäre Netzwerk weiter entwickelt, erste Veranstaltungen konzipiert und durch einen Webauftritt sichtbar gemacht (www.ku-rheinland.de). Dieses Expertennetzwerk tauscht sich interdisziplinär aus und begleitet insbesondere mittelständische Unternehmen bei Prozessen der Unternehmensnachfolge im Raum Köln, Düsseldorf, Bonn und RheinSieg. Erkenntnisse fließen dann auch in den Forschungsschwerpunkt „Unternehmensnachfolge“ ein. Geplant sind zudem Praktika, Gastvorträge und die Zweitbetreuung von Abschlussarbeiten für Studierende des Masterstudiengangs Marktorientierte Unternehmensführung. • Integriertes Konfliktmanagementsystem am Karlsruher Institut für Technologie Katharina Hellwig und Bernd Hoffmann (beide Institut für Wirtschaftsmediation und Kommunikationsmanagement (IWM)) Beratung, Konzepterstellung und Implementierungsbegleitung für ein Integriertes Konfliktmanagementsystem (KMS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Abschluss August 2018, mit nachfolgender Abnahme und positiver Entscheidung des Präsidiums des KIT. • Neue Veranstaltungsreihe „Streitkultur – Immer kontrovers, immer konstruktiv“ Die Forschungsstelle hat 2018 eine neue Veranstaltungsreihe Streitkultur und Streitkultur.EXTRA konzipiert, die den Austausch zu aktuellen und grundsätzlichen gesellschaftsund rechtspolitischen Themen aus den Bereichen Wirtschaftsmediation, Streitkultur und Konfliktmanagement ermöglichen, fördern, hierzu Anstöße geben, Diskussionen initiieren und vorantreiben soll. Hierfür werden zu sehr vielfältigen, aktuellen und kontrovers diskutierten Themen die jeweiligen Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens für das Thema gewonnen und zur Diskussion mit dem Publikum in die TH eingeladen. • Filmprojekt Mediation Prof. Dr. Ricarda Rolf (TH Köln), Rechtsanwälte Christoph Bubert und Dr. Reinhard Voppel (OBKV, Köln) Das im Jahre 2015 gestartete Filmprojekt wurde als Idee im Rahmen des Seminars Konfliktmanagement initiiert mit dem Ziel, Mediation für verschiedene Zielgruppen (be-)greifbarer zu machen. Es zielt darauf ab, in allgemeiner und verständlicher Form das Thema Mediation an die Öffentlichkeit heranzutragen. Der Adressatenkreis ist dabei breit gefächert – von potenziellen Medianten über Studierende bzw. angehende Mediatoren bis zu Fachund Führungskräften in Unternehmen. Ausschlaggebend für das Filmprojekt war zudem die Erkenntnis, dass in dem Bereich Konfliktmanagement und Kommunikation bisher nur wenige für Lehrzwecke geeignete Filme existieren, um die Mediation in ihrer Vielfältigkeit angemessen auf moderne Weise darzustellen. Daran hat sich bis heute noch nicht viel geändert. Das Filmprojekt möchte dem entgegenwirken. Das Projekt besteht aus mehreren Teilen, wird stets fortgesetzt und in Eigenregie sowie in Kooperation, u. a. mit der KISD, filmisch umgesetzt. Schwerpunkt in 2018 war die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeiten 4.0. und agile Arbeitsmethoden: Schöne freie Arbeitswelt oder massenhafte Abschaffung von Jobs und der Arbeitgeberverantwortung? Hierbei beschäftigten sich die Studierenden mit den Konflikten, die sich bei der Einführung agiler Arbeits- 32 methoden in Unternehmen ergeben können, wenn sich Mitarbeiter/innen hierbei von der Unternehmensleitung nicht ausreichend einbezogen fühlen. • Zertifizierung von Baumediatoren Bei diesen Aufbaumodulen geht es um die Erlangung der Zertifizierung von Baumediatoren beim Verband der Bauund Immobilienmediatoren. Christoph Bubert führte am 3. November 2018 ein Aufbauseminar in Köln durch. Dabei ging es insbesondere um folgenden Themen: Vertiefung der Themen, Interessenund Bedürfnisklärung sowie spezielle Baumediationstechniken. • Leitung der Fachgruppe Mediation und Bauprojekte in der Fördergemeinschaft Mediation Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) e.V. Seit 2012 führt Christoph Bubert regelmäßige internationale Fachgruppentreffen mit MediatorenkollegInnen durch. Ziel dieser Fachgruppe ist die Aufklärung und Verbreitung von Bauund Immobilienmediationen in Deutschland und Europa. Dies geschieht durch Vorträge, Workshops, Veröffentlichungen, Kongresse u. a. So fanden in 2018 am 17. Februar, 19. Mai, 29. September, 1. Dezember 2018 Treffen im Köln-Bonner Institut für Konfliktlösungen statt. • Tätigkeit im Ausschuss für Mediation und Schlichtung beim Kölner Anwaltverein Hier geht es um die Verbreitung von Wissen und Implementierung von Mediationen, die bereits gerichtsanhängig sind und durch das Gericht an Anwaltsmediatoren beim Kölner Anwaltverein vergeben werden. Ziel der Ausschussarbeit, die von Christoph Bubert seit 2010 geleistet wird, ist u.a. die Aufklärung der Richter, die die Gerichtsfälle an die Mediatoren weitergeben und auch die Bewerbung und Fortentwicklung der Mediation. • Intervision von MediatorInnen im Rahmen eines regelmäßigen Peergroupaustausches Ziel dieser auch 2018 wieder im zweimonatigen Rhythmus stattfindenden Intervision ist die Vorbereitung, Durchführung und Nachbesprechung von aktuellen Mediationsund Konfliktfällen sowie die wechselseitige Vorstellung von interdisziplinären Themen im Kontext von Konfliktmanagement, Mediation, Kommunikation und Verhandlung. Diese Treffen werden von Christoph Bubert (Leitung), Robert Glunz, Björn Müller, Ricarda Rolf und weiteren MediationskollegInnen gestaltet. 33 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende Das Institute of Global Business and Society (GLOBUS) wurde im Jahr 2007 von Prof. Dr. Harald Sander und Prof. i.R. Dr. Lothar Cerny als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und akademischer Ausbildung gegründet. Das Institut versteht sich als ein globales Netzwerk für Forschung, Lehre und Consulting. GLOBUS befasst sich schwerpunktmäßig mit drei Themenbereichen: die Interaktion von globaler Wirtschaftstätigkeit und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Internationalisierung der akademischen Managementausbildung sowie die Nachhaltigkeit globaler Industrien. Am GLOBUS-Institut wirken die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Harald Sander Leiter GLOBUS, Internationale Volkswirtschaftslehre Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Elke Schuch Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, TH Köln [email protected] Prof. Dr. Felix Miebs Ökonometrie und Finanzmärkte Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono Entwicklungsfinanzierung University of Stellenbosch Business School meshach.aziakpono@ usb.ac.za Prof. Dr. Amalia Di Iorio Internationales Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University amalia.diiorio@ rmit.edu.au Prof. Dr. Andres Gallo Internationale Volkswirtschaftslehre Coggin College of Business, UNF [email protected] Prof. Dr. Sylvia Heuchemer Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Stefanie Kleimeier Finanzwesen Maastricht University s.kleimeier@maastricht university.nl Prof. Dr. Jeffrey E. Michelman Rechnungswesen, Internationale Wirtschaft University of North Florida jeff.michelman@ unf.edu Prof. Dr. Jeffrey W. Steagall Volkswirtschaftslehre John B. Goddard School of Business and Economics, Weber State University jeffs[email protected] Steffen Wolfer Strategisches Management Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Qingshi Wang Statistik School of International Business, Dongbei University of Finance and Economics [email protected]du.cn Prof. Dr. Vikash Ramiah Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University vikash.ramiah @rmit.edu.au 34 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Bogdan Góralczyk Internationale Beziehungen Centre for Europe of University [email protected] Prof. Dr. Alojzy Z. Nowak Volkswirtschaftslehre Universität Warschau [email protected] Prof. Dr. Waldemar Koziol Internationales Finanzwesen Universität Warschau wkoziol@ mail.wz.uw.edu.pl Prof. Dr. Steven K. Paulson Management und internationale Wirtschaft University of North Florida [email protected] Prof. Dr. Ridwan Dewayanto Rusli Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftspolitik, Finanz und Strategie Schmalenbach Institut [email protected] Weitere Informationen zum Institute of Global Business and Society finden sich auf der Homepage unter www.th-koeln.de/globus. Die Forschungsaktivitäten des GLOBUS-Instituts für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr von Mitgliedern der Fakultät bearbeitet: • „Platform and Technology Strategy, Innovation Management “ Prof. Dr. Ridwan Dewayanto Rusli (TH Köln) This research makes use of strategy frameworks on platforms, global innovation, and home market advantages. Topics and case studies in-progress incl. GO-JEK’s RideHailing-cum-Diversified & Sustainable E-Commerce Platform (forthcoming working paper, TH Köln) as well as innovation incentives, sustainability and emerging business models in the German chemical, automobile, e-mobility and retail industries. • „Jean Monnet-Lehrstuhl „Europe in the Global Economy“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln) Im Rahmen des Jean Monnet Lehrstuhls steht neben der europabezogenen Lehre die Analyse der Integration der europäischen Finanzmärkte im Vordergrund, insbesondere in Bezug zu Fragen der Regulierung des Finanzsektors. Dabei geht es zum einen um die Verbindung der europabezogenen empirischen Forschungsergebnisse aus dem Projekt "Sustainability of Global Banking" mit angewandten transnationalen Regulierungsfragen und zum anderen um die Verbreitung dieser Forschungsergebnisse über die engen Grenzen der Fachwissenschaft hinaus, um transdisziplinäre, informierte öffentliche Debatten zu fördern. 35 • „Sustainability of Global Banking“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Dr. Joscha Beckmann (Universität Greifswald) Das Projekt baut auf dem DFG-Projekt „Determinants and Dynamics of the Geography of Global Banking“ auf, dass Mitte 2013 abgeschlossen wurde. Es untersucht die Konsequenzen von Finanzkrisen für die Funktionsfähigkeit von Bankenmärkten und die daraus folgenden Voraussetzungen für ein nachhaltiges und stabiles Finanzsystem. • „Monetary Policy Transmission and Financial Integration in Africa” Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Prof. Dr. Meshach Aziakpono (Stellenbosch University Business School) In den letzten Jahren ist es zu einer stärkeren wirtschaftlichen Verflechtung der Länder der Southern African Development Community (SADC) gekommen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meshach Aziakpono von der Stellenbosch University, Südafrika, und Professor Stefanie Kleimeier von der Universität Maastricht wurde die Entwicklung der Finanzmarktintegration in der Region empirisch untersucht und in einer führenden Fachzeitschrift (Applied Economics) 2012 veröffentlicht. Zur Zeit wird das Projekt erweitert, wobei nun die Interaktion von effizienten geldpolitischen Transmission und Finanzmarktintegration im Vordergrund steht. Dabei werden sich die aktuellen Analysen auf den gesamten afrikanischen Kontinent beziehen. • „Best-Practices of Culturally-Aware International Graduate Business Education“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Elke Schuch (TH Köln), Prof. Dr. Jeffrey Michelman (University of North Florida), Prof. Dr. Steve Paulson (University of North Florida), Prof. Dr. Alojzy Nowak (Warsaw University), Dr. Waldemar Koziol (Warsaw University), Prof. Dr. David Wang (Dongbei University of Finance and Economics) Das Projekt begleitet den Masterstudiengang „International Management und Intercultural Communication“ wissenschaftlich und stellt die Erfahrungen beim Aufbau, Design und Management von international integrierten Masterstudiengängen auf internationalen Konferenzen und in Publikationen zur Diskussion. Die Projektteilnehmer sind als Verantwortliche und Lehrende in dem Studiengang involviert. • „Green Growth, Eco-Innovation and Transfer of Green Technology“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Steffen Wolfer (TH Köln) In diesem Projekt wird die Rolle von Öko-Innovationen für eine "grüne Ökonomie" und "grünes Wirtschaftswachstum" untersucht. Auf der Basis eines zu entwickelnden makroökonomischen Analyserahmens werden dann auf der Mikroebene Diffusion und Transferkanäle neuer umweltfreundlicher Technologien zu Unternehmen in Emerging Markets, speziell China untersucht. Dieses Projekt wird gemeinsam mit Herrn Steffen Wolfer, wiss. MA, im engen Zusammenhang mit seinem Dissertationsprojekt durchgeführt. 36 >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Harald Sander, Sylvia Heuchemer (2018): Hochschulbildung 4.0 – (K)eine Abkehr von bisherigen Bildungszielen?!; in: Auferkorte-Michaelis, N. and F. Linde (eds.), Diversität und lehren – ein Hochschulbuch, Opladen, Berlin, Toronta, Verlag Barbara Budrich, 2018, S.171-182. • Harald Sander (2018): A European Agenda in and for the New Global Economy; in: Justin Yifu Lin and Alojzy Z. Nowak (eds.), New Structural Policy in an Open Market Economy, University of Warsaw - Faculty of Management Press, Warsaw 2018, S. 56-87 (translated into Russian: Europa w nowej ekonomii globalnej; in: Justin Yifu Lin and Alojzy Z. Nowak (eds.), Nowa Polityka Strukturalna w warunkach otwartej gospodarki rynkowej, S. 57-93, URL: http://www.wz.uw.edu.pl/portale/wydawnictwoWZUW/wydawnictwo/produkt/30918/nowa-polityka-strukturalna-w-warunkach-otwartejgospodarki-rynkowej). >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum geleistet: • Harald Sander: “European Banking Market Integration and Eurozone Crisis Resilience: Whatever it takes?”, La Trobe University, Melbourne, 14. November 2018. • Harald Sander: “European Banking Market Integration and Eurozone Crisis Resilience: Whatever it takes?”, RMIT University, Melbourne, 16. November 2018. 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Harald Sander: > Associate Editor von “Finance Research Letters” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Foundations of Management” (seit 2012); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Journal of Banking and Financial Economics” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Yearbook of Polish European Studies” (seit 2012); > Associate Editor von “International Business: Research, Teaching and Practice” (seit 2010). 37 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende Der Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement ist eine Institution, die an der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften angesiedelt ist und von der TH Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen anerkannt und unterstützt wird. Der Forschungsschwerpunkt hat das Ziel, Forschungsaktivitäten im Bereich Wissensmanagement zu unterstützen und durchzuführen. An der Forschungsstelle wirkten die folgenden Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Rolf Franken Wissensmanagement, Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Udo Inden Wissensmanagement, BWL/General Management Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut [email protected] Elham Montazeri Wissensmanagement Stud. Mitarbeiterin ellimonta[email protected] Der Forschungsschwerpunkt arbeitet in engem Kontakt mit der Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt der FH Bielefeld zusammen. 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Digitalisierung von KMU“ Prof. Dr. Rolf Franken Ziel des Projektes ist, im Rahmen einer transformativen und interdisziplinären Forschung KMU bei der Digitalisierung ihrer Aktivitäten zu unterstützen. Projektgruppen aus Studierenden führen unter Betreuung von Forschern Digitalisierungsprojekte mit KMU durch. Das wissenschaftliche Ziel ist dabei, die Umsetzungsprobleme in den Unternehmen zu erfassen und Lösungsvorschläge für deren Überwindung zu entwickeln. Digitalisierungsprojekte von KMU betreffen zumeist das gesamte Geschäftsmodell des Unternehmens und können nicht so leicht auf lokal abgrenzbare Bereiche beschränkt werden. 38 • Kooperationsprojekte mit der Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt der Fachhochschule Bielefeld Prof. Dr. Rolf Franken, Elham Montazeri Der Forschungsschwerpunkt beteiligt sich aktiv an mehreren Projekten der FH Bielefeld unter Leitung von Prof. Dr. Swetlana Franken zum Thema Digitalisierung bzw. Industrie 4.0, z. B. „Fit für Industrie 4.0“ und „Women Ressource 4.0“ und in Zukunft an „Diversity 4.0“, „Agil 4.0“ und dem Konzept der „Zukunftsgarage“. • Neues Forschungsthema: RPA Prof. Dr. Rolf Franken, Elham Montazeri Als Ergänzung zu den Digitalisierungsansätzen für industrielle Unternehmen wurde ein neues Forschungsthema „Robotic Process Automation (RPA)“ vorbereitet, das im kommenden Jahr in Kooperation mit einer Unternehmensberatung im Finanzsektor (Banken und Versicherungen) und Verwaltungen etabliert werden soll. Erste Projekte mit Studierenden werden derzeit durchgeführt. >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Rolf Franken, Swetlana Franken (2018): Management in der Industrie 4.0; in: Rüdiger H. Jung, Mareike Heinzen, Sabine Quarg: Allgemeine Managementlehre. Lehrbuch für die angewandte Unternehmensund Personalführung; 7. neu bearbeitete Auflage, Berlin, S. 589-609 (erschienen). • Rolf Franken, Swetlana Franken (2018): Wandel von Managementfunktionen im Kontext der Digitalisierung; in: Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Ittermann, Peter; Niehaus, Jonathan (Hrsg.): Digitalisierung industrieller Arbeit. Die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen; 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, S. 99-120. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum geleistet: • Rolf Franken, Swetlana Franken: Agile Strukturen für digitale Innovationen: Praxiserfahrungen mit der Zukunftsgarage. Industrietage 2018, Berlin Nov. 2018. >> Gutachtertätigkeit • Rolf Franken: Mitwirkung in der Auswahlkommission für die Förderreihe "Gründungskultur in Studium und Lehre (GuStL)" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. 45 schiedlicher Wertschöpfungsketten von normalen Wirtschaftsunternehmen unterscheiden. Ziel der Forschungsaktivität ist, unter Berücksichtigung der branchenspezifischen Besonderheiten ein grundlegend neues Bewertungsmodell zu entwerfen. • „Internationale Rechnungslegung“ Prof. Dr. Sven Schäfer (TH Köln) Kommentierung, Ausarbeitung und Unterbreitung von Lösungsvorschlägen zu strittigen Fragen sowie Problemstellungen der Rechnungslegung nach IFRS. • „Jahresabschlussund Konzernrechnungslegungspolitik“ Prof. Dr. Sven Schäfer (TH Köln) (Weiter-) Entwicklung von Modellen zur zieloptimalen Gestaltung von Einzelund Konzernabschlüssen nach HGB und IFRS sowie von Lösungsansätzen zu spezifischen rechnungslegungspolitischen Fragestellungen. • „Die XR-Branche in NRW“ Prof. Dr. Christian Zabel (TH Köln), Prof. Dr. Gernot Heisenberg (TH Köln), Verena Telkmann (TH Köln) 2017 hat die TH Köln im Auftrag des Mediennetzwerks NRW erstmals die nordrheinwestfälische VRund AR-Branche untersucht. Die Studie 2018 hat zum Ziel erneut die hiesigen Akteure zu erfassen und die Branchendynamik und -potenziale mit Blick auf den Standort zu analysieren. Forscherisch steht dabei die Relevanz von Agglomerationsfaktoren für unterschiedliche Unternehmenstypen bzw. Produkt-Markt-Kombinationen im Vordergrund. Darüber hinaus sollen unter Rückgriff auf den Dynamic Capabilities-Ansatz die Faktoren der Adoption innovativer Technologien (in diesem Fall VR) vor dem Hintergrund unterschiedlicher Branchenkontexte analysiert werden. • „Die Webvideobranche in NRW“ Prof. Dr. Christian Zabel (TH Köln), Verena Telkmann (TH Köln), Prof. Dr. Sven Pagel (Hochschule Mainz), European Web Video Academy (Hochschule Mainz) Ziel der Untersuchung ist eine Übersicht über den Webvideo-Markt in NordrheinWestfalen 2018 inklusive aller relevanten YouTube-Kanäle und Facebook-Video Angebote. Um dieses Ziel zu erreichen, muss zunächst eine bundesweite Erhebung der Grundgesamtheit erfolgen. In dieser Grundgesamtheit befinden sich alle Webvideo Creator, Multi-Channel-Netzwerke und Digital Studios, die sowohl deutschals auch englischsprachige Videos produzieren und publizieren. Eine repräsentative Online-Befragung der Grundgesamtheit soll Aufschluss zu Produktionsweisen, Vermarktung, Inhalten und Distribution liefern. Mithilfe von Experten-Interviews und Analysen von Medienunternehmen in Nordrhein-Westfalen sollen Stärken und Schwächen des Standorts im bundesweiten Vergleich identifiziert werden, um Trends und Entwicklungen des gesamten WebvideoMarktes aus Sicht von Content-Creators und Experten zu erkennen. Die Betrachtungen werden abschließend zu strategischen Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Webvideo-Branche in NRW in den Bereichen Qualifizierung und Professionalisierung sowie Produktion, Distribution und Vermarktung verdichtet. Zudem beabsichtigt die Studie einen wesentlichen Beitrag zur Clusterforschung zu leisten, indem Komorowski’s ‚7P’- 46 Ansatz zur Beschreibung von Erfolgsfaktoren von Medienclustern operationalisiert und einer empirischen Prüfung unterzogen wird. 2.7.2 Veröffentlichungen Folgende weitere Arbeiten wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Zelal Ates (2018): How to Manage Person-Role Conflicts: Differential Effects of Transformational Leadership Dimensions and the Moderating Role of Individual Cultural Orientation; in: Journal of Service Management Research, 2018, Nr. 2, S. 36-49 (mit V.L. Selzer, J.H. Schumann, M. Büttgen, J. Volz and M. Komor). • Jutta Arrenberg (2018): Wirtschaftsstatistik: 77 Aufgaben, die Bachelorstudierende beherrschen müssen, UVK Verlagsgesellschaft (UTB,4912), Konstanz, 1. Auflage. • Jutta Arrenberg (2018): Wirtschaftsmathematik: 77 Aufgaben, die Bachelorstudierende beherrschen müssen, UVK Verlagsgesellschaft (UTB, 4911), Konstanz, 1. Auflage. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Beschäftigungsabweichung; in: Controlling Journal, 01/2018. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Bestandsveränderungen; in: Controlling Journal, 02/2018. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Kostenstellen - Kostenträger; in: Controlling Journal 03/2018. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Die langfristige Preisuntergrenze; in: Controlling Journal, 04/2018. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Der Break-Even-Punkt; in: Controlling Journal, 05/2018. • Ursula Binder (2018): Begriffsverwirrung vermeiden: Variable Kosten, direkte Kosten, Teilkosten, Grenzkosten; in: Controlling Journal, 06/2018. • Erich Hölter (2018): Betriebswirtschaft für Schule Studium und Beruf, Stuttgart, SchäferPoeschel Verlag (ins Russische übersetzt: И.В. Арженовский, Т. Криппендорфф, Э. Хёльтер, Х. Хельфрих Экономика предприятия для школы, вуза и профессии: учебн. пособие. – Нижний Новгород, ННГАСУ). • Ursula Kleinert (2018): Wertpapierdienstleistungen: Auftragsausführung; in: Szesny/ Kuthe (Hrsg.): Kapitalmarkt-Compliance, Verlag C.F. Müller, 2. Auflage 2018. • Ursula Kleinert, Volker Mayer (2018): Europa-Report: RegE zum 4. UmwÄndG (betreffend Limited Companies in Deutschland nach Brexit); in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 1011. 47 • Ursula Kleinert, Volker Mayer (2018): Europa-Report: Referentenentwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie; in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 964. • Ursula Kleinert, Volker Mayer (2018): Geschäfte der Aktiengesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen; in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 314-322. • Hans-Günter Lindner (2018): Simulierte Patientenreisen für Service Design im Gesundheitswesen – Patient Journey meets Simulation; in: Pfannstiel, M.A., Krammer, S. Swoboda, W. (Hrsg.), Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen IV, Springer Gabler, Wiesbaden, 1. Auflage, S. 213-229. • Hans-Günter Lindner (2018): Werte Georgiens – Expedition in eine aufstrebende Wirtschaft; mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), URL: https://www.values-ofgeorgia.com/das-buch (dt./engl./georg) (mit: Zurab Tsertsvadze). • Volker Mayer, Ursula Kleinert (2018): Europa-Report: RegE zum 4. UmwÄndG (betreffend Limited Companies in Deutschland nach Brexit); in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 1011. • Volker Mayer, Ursula Kleinert (2018): Europa-Report: Referentenentwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie; in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 964. • Volker Mayer, Ursula Kleinert (2018): Geschäfte der Aktiengesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen; in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) 2018, S. 314-322. • Volker Mayer (2018): Insolvenzrechtliche Fragenstellungen in der Steuerberatung; in: Bolk (Hrsg.): Beratungsschwerpunkte Kapitalgesellschaft, Debner Verlag. • Volker Mayer (2018): Steuergestaltung im Erbfall, Gesellschaftsrecht und Erbrecht; in: Ott (Hrsg.): Steuergestaltung bei der Unternehmensnachfolge, Deubner Verlag, Köln, 88. Ergänzungslieferung 2018. • Volker Mayer, Sven Schäfer (2018): Masterstudiengang Wirtschaftsprüfung Steuern Recht und Finanzen an der TH Köln; in: Brauner (Hrsg.): Verkürzung des WP-Examens nach §8a und §13b WPO, Verlag Wissenschaft und Praxis, 7. Auflage 2018. • Christian Zabel (2018): Digitale Transformation gestalten. Sechs Thesen zur Wirkung der Executive Communication in Veränderungsprozessen; in: Wachtel, S./Etzel, S. (Hrsg.): Jeder kann wirken. Springer: Wiesbaden, S. 201-214 (mit: Henrik Schmitz). • Christian Zabel, Sven Pagel (2018): Strategische Steuerung von Influencer-MarketingKampagnen; in: St. Gallen Marketing Review, Nr. 2, S. 74-85. 48 • Christian Zabel, Gernot Heisenberg (2018): Die nächste Medien-Evolutionsstufe. Ergebnisse der ersten Grunderhebung zur Virtualund Augmented-Reality-Branche in NRW; in: promedia, 23 JG, Nr. 6, S. 49-50. 2.7.3 Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende weitere Beiträge wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften geleistet: • Hans-Günter Lindner: „Menschenmodelle in der Betriebswirtschaftslehre“, Workshop des Forschungsschwerpunktes DiTeS – Digitale Technologien und Sozial Dienste“, Wijk aan Zee, Holland, Mai 2018. • Hans-Günter Lindner: „Qualitätssicherung“, P&I Personal und Informatik AG, Wiesbaden, November 2018. • Hans-Günter Lindner: Vortrag und Fernsehinterview „Werte Georgiens“, Grigol Robakidze University, Georgien, Dezember 2018. • Michael Lorth, Serena Nüssing: „Intelligente letzte Meile – Werkstattbericht aus Projekten forschenden Lernens“, VISION.LOGISTIK.4. Intelligenz: Logistik mit Grips”, Köln, 09. November 2018. • Christian Zabel: „Evolution of Media Clusters: The V Rand AR Ecosystem in NorthRhine-Westphalia”; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „World Media Economics and Management Conference”, World Media Forum, Kapstadt, 02. Mai 2018. • Christian Zabel: „Entwicklung der Webvideo-Branche in Deutschland, Bedeutung von endogenen und exogenen Standortfaktoren für die Ansiedlung von WebvideoUnternehmen“; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie der DGPUK“, Paderborn, 28. Oktober 2018. • Christian Zabel: „Technological Innovation: Disruptive Innovation and Innovation Strategies“; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung “Delegation Visit Wuhan/China: Technological innovation and product upgrading of manufacturing companies”, RKWC, 30. Januar 2018. • Christian Zabel: „Zentrale Prozesse digital entlang der Wertschöpfungskette entwickeln”; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Digital Cologne“, IHK zu Köln, 13, März 2018. • Christian Zabel: „Digitalisierung – Können, Wollen, Dürfen wir das?“, Vortrag im Rahmen der „Kundenmesse Hays AG“, 20. März 2018. • Christian Zabel: „Die VR-, MRund AR-Branche in NRW. Potenziale und Bedarfe“; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Places VR Festival Gelsenkirchen“, Mediennetzwerk NRW GmbH, 19. April 2018. 49 • Christian Zabel: „Digitalisierung – Können, Wollen, Dürfen wir das?“; Vortrag im Rahmen der „Messe Bautechnik Digital“, Traser GmbH, 07. Juni 2018. • Christian Zabel: Eröffnungskeynote und Tagungsmoderation „Influencer Marketing - Introduction“; Eyes & Ears Insights, Eyes & Ears of Europe, 29. Juni 2018. • Christian Zabel: Keynote „Potenziale von Virtual Reality & Co. Für TV-Produzenten“; Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Film Festival Cologne“, Producers XChange, 11. Oktober 2018. • Christian Zabel: Eröffnungskeynote „Management digitalen Journalismus. Portfoliound Changestrategien deutscher Medienunternehmen“; 12. Deutsch-Russisches Medienforum St. Petersburg, Auswärtiges Amt, 29. November 2018. 2.7.4 Wissenschaftliche Veranstaltungen Folgende weitere Veranstaltungen wurden von den Mitgliedern des Schmalenbach Instituts im abgelaufenen Jahr (mit) ausgerichtet: • „VISION.LOGISTIK.4. Intelligenz: Logistik mit Grips” (09. November 2018, TH Köln) Prof. Dr. Michael Lorth (TH Köln) Thema der vierten in Kooperation mit der IHK Köln und Herzig Marketing organisierten Tagung mit ca. 300 Teilnehmern waren die Potentiale künstlicher und menschlicher Intelligenz zur Lösung logistischer und Supply-Chain-Problemstellungen. Vortragsprogramm: • „Begrüßung und Intro“ Dr. Ulrich S. Soénius, IHK Köln, Prof. Dr. Michael Lorth, TH Köln • „Impuls: Mensch, Maschine, künstliche Intelligenz: Wie diese Kombination Dinge einfacher machen kann“ Christian von den Brincken, Ströer Media, Dr. Michael Bartl, HYVE • „Die agile Logistikwelt von morgen: Versuch einer Annäherung“ Michael Schwemmle, INFORM • „Wenn Systeme selbstständig lernen und Schlüsse ziehen“ Christoph Lieth, Cogista • „Digitale Zukunftsarchitekten: die Zukunft professioneller Lagerplanung“ Marcel Wilhelms, Ehrhardt + Partner Gruppe • „Intelligente Schiffskoordination in Hamburg – Hafen Kollaboration in Praxis“ Gerald Hirt, Geschäftsführer HVCC Hamburg Vessel Coordination Center • „Innovation für die „vorletzte Meile““ Christian Kühnhold, Smart City Loop • „Intelligente letzte Meile – Werkstattbericht aus Projekten forschenden Lernens“ Prof. Dr. Michael Lorth, TH Köln, Serena Nüssing, TH Köln 50 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung (Prof. Stefan Materne, FCII) Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung (FSRV) besteht in seiner derzeitigen Form seit dem Jahr 2009. 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Der Forschungsschwerpunkt analysiert die aktuellen Entwicklungen des Rückversicherungsmarktes und begleitet diese gegebenenfalls durch Projekte. Am Forschungsschwerpunkt Rückversicherung wirkten im vergangenen Jahr die nachfolgend aufgelisteten Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Jochen Axer Betriebswirtschaftslehre, insbesondere betriebliche Steuerlehre ivwKöln / FSRV [email protected] Manuel Dietmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / KPMG [email protected] Jörg Dirks Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / Hannover Rück [email protected] Evelyn Hartramph Wissenschaftliche Mitarbeiterin ivwKöln / FSRV [email protected] Maaike Heuwold Wissenschaftliche Mitarbeiterin ivwKöln / FSRV [email protected] Sebastian Hoos Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / Deutsche Rück [email protected] Robert Joniec Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / Guy Carpenter [email protected] Kai-Olaf Knocks Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / SCOR Global P&C SE [email protected] Wolfgang Koch Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / Deutsche Rück [email protected] Fabian Lassen Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / R+V Rück [email protected] Prof. Stefan Materne Leiter des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung ivwKöln / FSRV [email protected] 51 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Fabian Pütz Wissenschaftlicher Mitarbeiter FSRV / ECHO Rück [email protected] Prof. Dr. Lutz Reimers-Rawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung ivwKöln / FSRV [email protected] Prof. Dr. JanPhilipp Schmidt Aktuarielle Modelle ivwKöln / FSRV [email protected] Brigitte SchumannKemp Wissenschaftliche Mitarbeiterin ivwKöln / FSRV brigitte.schumannkem[email protected] Lihong Wang Wissenschaftliche Mitarbeiterin FSRV / R+V Rück [email protected] Die Finanzierung des Forschungsschwerpunktes Rückversicherung (Personalkosten der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Literatur, Reisekosten, Sachmittel, etc.) erfolgt vollständig aus den von dem Förderkreis Rückversicherung (Sponsoring Group Reinsurance) zur Verfügung gestellten Drittmitteln. In dem Förderkreis wirken derzeit insgesamt 92 Rückversicherer bzw. rückversicherungsorientierte Unternehmen mit. Zudem werden das Kölner Rückversicherungs-Symposium (teilweise), die Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung sowie Exkursionen durch die eingeworbenen Drittmittel finanziert. 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge Vom Forschungsschwerpunkt Rückversicherung wurden im Berichtsjahr folgende Forschungsprojekte durchgeführt, Veröffentlichungen erstellt bzw. Vorträge gehalten: >> Projekte Folgende Forschungsprojekte wurden im Berichtsjahr von dem Forschungsschwerpunkt Rückversicherung durchgeführt: • Manuel Dietmann Manuel Dietmann zu der internen Überprüfung des Governance-Systems in der Praxis. • Jörg Dirks Jörg Dirks zu DLT – Wandel der Geschäftsbeziehungen in der Rückversicherung. • Robert Joniec Robert Joniec über Angebotund Nachfrageschocks im Risikotransfermarkt. • Kai-Olaf Knocks Kai-Olaf Knocks zu der Drohnen-Verordnung und deren (mögliche) Auswirkungen. • Wolfgang Koch Wolfgang Koch zum Risikotransfer in Schwellenund Entwicklungsländern. • Fabian Lassen Fabian Lassen zu Pooling von lokalen Naturkatastrophen. 52 • Stefan Materne Stefan Materne zu den Auswirkungen der NatCat-Schäden in Q3 auf den Rückversicherungsund speziell den Retrozessionsmarkt. • Fabian Pütz Fabian Pütz zu Rückversicherungs-Aspekten des (vernetzten) automatisierten Fahrens. • Lihong Wang Lihong Wang forschte zum Thema “Implications of China´s Rising Middle Class for (Re) Insurance”. Inhalte und Thesen der Forschungsprojekte werden in einem separaten Jahresbericht und in den Proceedings des Forschungsschwerpunktes Rückversicherung vertieft behandelt. >> Veröffentlichungen Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung veröffentlichte im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Jan Böggemann (2018): Optimierung des Einkaufs von Rückversicherung im Industrieunternehmen, Die VersicherungsPraxis, Ausgabe 6/2018. • Robert Joniec (2018): Wetterrisiko – Entwicklung und Standardisierung neuer Deckungskonzepte, Die VersicherungsPraxis, Ausgabe 9/2018. • Robert Joniec (2018): Weather Derivative Design in Wine Production: A Preliminary Study for Mediterranean Grapes, Zeitschrift für Versicherungswesen 21|2018, 1. November 2018, S. 659-662. • Fabian Lassen; Markus Eich; Stefan Materne (2018): Entwicklung eines länderübergreifenden Versicherungspools und anderer risikopolitischer Maßnahmen zur Reduzierung der Volatilität von lokalen Naturgefahren. Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 6/2018. • Fabian Lassen; Markus Eich; Stefan Materne (2018): Tausche Risiko, biete Entlastung – Wie die Senkung der Volatilität durch den Einsatz eines versicherungstechnischen Swaps gelingt, in: Versicherungswirtschaft, Nr. 11/2018, S. 70-73. • Stefan Materne (Hrsg.) (2018): Jahresbericht 2017 der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 1/2018. • Stefan Materne (Hrsg.) (2018): Annual Report 2017 of the Cologne Research Centre for Reinsurance, Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 2/2018. • Stefan Materne (Hrsg.) (2018): Proceedings of the Researchers’ Corner for the 10th Annual Meeting of the Sponsoring Group Reinsurance, Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 3/2018. 53 • Stefan Materne; Thomas Seemayer (2018): Rückversicherung, in: Halm/Engelbrecht/Krahe (Hrsg.): Handbuch des Fachanwalts Versicherungsrecht, 6. Auflage, Köln. • Stefan Materne (Hrsg.) (2018): Proceedings der Researchers‘ Corner zur 11. Jahrestagung des Förderkreises, Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 5/2018. • Fabian Pütz (2018): Was bedeutet das autonome Fahren für Herstellerhaftung und Opferschutz? In: VGA Nachrichten, Jahrgang 67, 2018 – Nr. 3. • Fabian Pütz (2018): Die Auswirkungen automatisierter Fahrzeuge auf das Geschäftsmodell der Kfz-Versicherung: Die Wirkung von Rechtsund Motivationsaspekten auf das Regressverhalten des Kfz-Versicherers, Zeitschrift für Versicherungswesen 22|2018, 15. November 2018, S. 697-700. • Brigitte Schumann-Kemp (2018): Bericht zum 15. Kölner RückversicherungsSymposium, Rückversicherung 2018 – Retrozession 2018 – nach Harvey, Irma und Maria? Publikationen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung, Band 4/2018. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Vorträge wurden von Mitgliedern des Forschungsschwerpunktes im Berichtszeitraum gehalten: • Stefan Materne: Harvey, Irma, Maria und die Folgen für den Rückversicherungsmarkt. Fachtagung des Deutschen Anwaltvereins, Obernai bei Strasbourg,17. Februar 2018. • Stefan Materne: Introduction to Reinsurance and Changing Business Model of Reinsurance. Reinsurance Day at Triglav International Business Academy, Ljubljana, Slowenien. Darüber hinaus hat Prof. Materne die Podiumsdiskussion zum Thema „Rückversicherung in bewegten Zeiten“ auf dem RE 2018 Treffen in Baden-Baden moderiert – mit den Panellisten Dr. Frank Grund (BaFin), Dr. Doris Höpke (Munich Re), Roland Oppermann (SV SparkassenVersicherung) und Dr. Michael Pickel (Hannover Rück SE und E+S Rückversicherung AG). Weiterhin hat Prof. Materne folgende Interviews durchgeführt: • Interview mit Dr. Falk Niehörster (Climate Risk Innovations) bei der 11. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, Niederkassel-Uckendorf, 13. Juli 2018. • Interview mit Dr. Magnus Kobel (YAS.life) bei der 11. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, Niederkassel-Uckendorf, 13.Juli 2018. • Interview mit Adrian Ladburry für Insurance Hub Life, Open for Business. 54 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr vom Forschungsschwerpunkt Rückversicherung durchgeführt: • 15. Kölner Rückversicherungs-Symposium Am 5. Juni 2018 fand das 15. Kölner Rückversicherungs-Symposium zum Thema „Retrozession 2018 – nach Harvey, Irma und Maria?“ statt. Prof. Stefan Materne skizzierte in seinem Einführungsvortrag die verschiedenen Facetten des Themas. In der ersten Paneldiskussion beleuchtete Dr. Marc Surminski (Zeitschrift für Versicherungswesen) die Reaktion des Retromarktes auf die Naturkatastrophen in den USA im vergangenen Jahr. Die Diskussion wurde dabei mit folgenden Teilnehmern geführt: > Dr. Dirk Lohmann (CEO, Secquaero), > Kate Vacher (CEO, Aspen Bermuda) sowie > Dieter Winkel (President, Liberty Mutual Reinsurance). Das erste Interview des Nachmittags führte Philipp Krohn (Frankfurter Allgemeine Zeitung) mit Franz Hahn (CEO, Peak Re) zum chinesischen Rückversicherungsund Investmentmarkt. Im zweiten Interview sprach Prof. Materne mit Stefan Riedel (Vice President Insurance Europe, IBM) über das Thema „Künstliche Intelligenz und Rückversicherung“. Im Anschluss diskutierte Philipp Krohn mit Dr. Torsten Utecht (CFO, Zurich Deutschland) über die Lage der Lebens- (Rück-) Versicherung. In der abschließenden zweiten Paneldiskussion wurde unter der Leitung von Herbert Fromme (Süddeutsche Zeitung) über die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells (Rück-) Versicherung mit folgenden Teilnehmern diskutiert: > Emmanuel Clarke (CEO, Partner Re), > Franz Hahn (CEO, Peak Re) sowie > Jan-Oliver Thofern (Chairman & CEO, Aon Benfield Deutschland). Inhalte und Thesen des 15. Kölner Rückversicherungs-Symposiums werden in einem separaten Jahresbericht des Forschungsschwerpunktes vertieft behandelt. • 11. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung Die 11. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung fand am 13. Juli 2018 im Clostermanns Hof in Niederkassel-Uckendorf statt. Prof. Materne informierte über den Forschungsschwerpunkt Rückversicherung und führte Interviews mit Dr. Falk Niehörster (Climate Risk Innovations) und Dr. Magnus Kobel (YAS.life). Dr. Niehörster erläuterte seine Forschungen hinsichtlich der maritimen Klimaveränderung. Dr. Kobel stellte das Geschäftsmodell seines InsurTechs YAS.life dar und gab einen Erfahrungsbericht zur Gründung und Entwicklung von Start-ups. 61 > Thomas Peter Market (AON Risk Solutions): Betriebsunterbrechung und Emerging Risk. • 15. Diskussionsforum Versicherungsrecht Das 15. Diskussionsforum der Forschungsstelle Versicherungsrecht zum Thema „Justiz und Wissenschaft im Diskurs“ fand am 15. November 2018 statt. In Kooperation mit dem OLG Köln wurden aktuelle Entscheidungen zur Personen-, Sach-, Haftpflichtund Rechtsschutzversicherung vorgestellt und diskutiert, insbesondere unter Mitwirkung von: > Edmund Schmitt: Vorsitzender Richter des OLG; > Dr. Björn Höltje: Vorsitzender Richter des OLG, > Dr. Andrea Dinkelbach: Vorsitzender Richter des OLG; > Kurt Günter Mangen: Richter des OLG. Die Leitung der anschließenden Diskussion erfolgte durch die Professoren des Instituts für Versicherungswesen. 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle Versicherungsrecht sind nachfolgend zusammengestellt. • Masterstudiengang Versicherungsrecht Die Forschungsstelle Versicherungsrecht betreibt in einer Kooperation zwischen dem ivwKöln und der Universität Limerick den Masterstudiengang Versicherungsrecht (LL.M). Verantwortlich für den Studiengang ist Frau Nannette Fabian. Am 19. Juli 2018 wurde erstmals ein Moot Court dieses berufsbegleitenden Masterstudiengangs am Oberlandesgericht Köln unter der Schirmherrschaft der Präsidentin Margarete Gräfin von Schwerin ausgetragen. In diesem Format werden in einer fiktiven Gerichtsverhandlung (englisch Moot Court) als Abschluss einer sechswöchigen Projektarbeit der Studierenden realitätsnahe Fälle aus dem Versicherungsrecht erörtert. • Blog Versicherungsrecht Im Zusammenhang mit dem Masterstudiengang Versicherungsrecht hat die Forschungsstelle einen Blog zu Versicherungsrecht eingerichtet, siehe dazu http://blogversicherungsrecht.web.th-koeln.de/ Der Blog soll den kritischen Austausch zwischen Rechtsprechung, Wissenschaft und Praxis fokussieren, Redaktionsleiter ist Prof. Dr. Günther. Der Block Versicherungsrecht wurde am 20.02.2018 von der Neuen Juristischen Wochenschrift zum NJW Link der Woche gewählt. • Geplante Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle werden auch im aktuellen Jahr fortlaufend zu aktuellen Fragen und neuesten Trends in der Rechtsprechung Stellung nehmen. 62 • Geplante Veranstaltungen Auch im nächsten Jahr plant die Forschungsstelle Versicherungsrecht wieder mindestens ein Diskussionsforum zu aktuellen Themen der Rechtsprechung. 63 3.3 Forschungsstelle Finanzielles & aktuarielles Risikomanagement (FaRis) (Prof. Dr. Maria Heep-Altiner) Die Forschungsstelle aktuarielles & finanzielles Risikomanagement (FaRis) 1 am Institut für Versicherungswesen besteht in ihrer jetzigen Form seit dem Jahr 2011. 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende Risiko als ein prägendes Element unserer Gesellschaft kann man nicht völlig vermeiden, aber durch ein angemessenes Risikomanagement beherrschbar(er) machen. In Ergänzung zum technischen Risikomanagement fokussiert das finanzielle Risikomanagement auf die Bewältigung finanzwirtschaftlicher Risiken; Kernaufgabe des aktuariellen Risikomanagements ist dabei die Bewertung der finanzwirtschaftlichen Risiken durch geeignete mathematische Modelle und Methoden. Die Forschungsstelle FaRis bündelt die Forschungsaktivitäten des ivwKöln im Hin-blick auf das finanzielle und aktuarielle Risikomanagement. FaRis versteht sich dabei als Bindeglied zwischen mathematischer Forschung und praxisorientierten wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen. Die Forschungsstelle deckt eine große Bandbreite von Projekten und Forschungsthemen ab wie beispielsweise > aktuarielle Modelle & Methoden in der Personenund Schadenversicherung sowie in der Rückversicherung, insbesondere > Modellierung des Langlebigkeitsrisikos sowie kollektiver Risikoausgleich bei Sparund Entsparprozessen, > Kapitalanlageund Liquiditätsmanagement in Versicherungsunternehmen und > wertorientierte Steuerung in der Lebens-, Krankenund Schadenversicherung Die Mitwirkung bei FaRis ist dabei nicht nur auf Mitglieder des ivwKöln beschränkt, sondern bezieht auch explizit Angehörige anderer Institute, Hochschulen oder Forschungsbereiche mit ein. Derzeit wirken bei FaRis die nachfolgend aufgelisteten Personen mit. 1 Der Begriff „FaRis“ ist seit dem 16.11.2015 beim Deutschen Patentund Markenamt in München als geschützte Wortmarke unter der Nummer 30 2015 041 105 (Az.: 30 2015 041 105.1 / 42) eingetragen. 64 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Marcel Berg Wissenschaftlicher Mitarbeiter Publikationsreihe „Forschung am ivwKöln“, stellv. Schriftenleitung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Oskar Goecke Finanzdienstleistungen, Kapitalanlagemanagement Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Maria Heep-Altiner Leitung von FaRis, Schadenversicherungsmathematik, Finanzierung im VU Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Ralf Knobloch Quantitative Methoden, Risikomanagement, Betriebliche Altersversorgung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Martin Mullins Korrespondierendes Mitglied, Head of the Department of Accounting and Finance University of Limerick martin.m[email protected] Prof. Dr. Finbarr Murphy Korrespondierendes Mitglied Department of Accounting and Finance University of Limerick, [email protected] Prof. Dr. Lutz Reimers-Rawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Felix Miebs Kapitalanlagemanagement Schmalenbach Institut [email protected] Fabian Pütz Doktorand in Kooperation mit der Universität Limerick (Prof. Dr. Murphy), Autonomes Fahren Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Torsten Rohlfs Risikomanagement, Governance Systeme und Wirtschaftsprüfung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Magda Schiegl Korrespondierendes Mitglied, Risikomanagement Hochschule Landshut [email protected] Prof. Dr. JanPhilipp Schmidt Aktuarielle Modelle & Methoden in der Personenversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Fabienne Sebralla Wissenschaftliche Hilfskraft, Krankenversicherung & Unterstützung bei der Organisation Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Jürgen Strobel Lebensversicherung, betriebliche Altersversorgung, Schriftleitung „Forschung am ivwKöln“ Institut für Versicherungswesen [email protected] Es gehört zum Selbstverständnis von FaRis, auch externe Partner und Förderer in die Forschungsarbeit einzubeziehen. Ansprechpartner bei Interesse an einer gemeinsamen Projektarbeit oder einer allgemeinen Förderung ist Prof. Dr. Ralf Knobloch. Weitere Informationen 65 zu FaRis finden sich auf der ivwKöln Webseite (www.ivw-koeln.de) unter Forschung / Forschungsstelle FaRis. >> Projekte Folgende Projekte wurden im vergangenen Jahr von den Mitgliedern der Forschungsstelle FaRis bearbeitet: • Prof. Dr. Heep-Altiner und Prof. Dr. Rohlfs Prof. Dr. Heep-Altiner und Prof. Dr. Rohlfs haben in Kooperation mit der Universität Limerick gemeinsam mit den Masterstudierenden das englischsprachige Veröffentlichungsprojekt „Solvency II in the Insurance Industry. Application of a Non-Life Data Model.“ abgeschlossen. Die Veröffentlichung erscheint in Kürze im Springer Verlag. • Prof. Dr. Heep-Altiner und Marcel Berg Prof. Dr. Heep-Altiner und Marcel Berg erstellen eine Publikation zum Thema „Einführung in die Mikroökonomik auf der Basis von Fallstudien.“, die u. a. auch die Erweiterung des mikroökonomischen Produktionsmodells für Versicherungen (Forschung am ivwKöln, 2/2015) umfasst. Die Publikation soll 2019 im Verlag Versicherungswirtschaft erscheinen. • Prof. Dr. Rohlfs Prof. Dr. Rohlfs hat darüber hinaus mit dem nächsten Masterstudiengang das Veröffentlichungsprojekt zum Thema „Bilanzierung in Versicherungsunternehmen“ durchgeführt. Die Veröffentlichung ist für 2019 Im Verlag Versicherungswirtschaft geplant. • Fabian Pütz Fabian Pütz führt derzeit sein Promotionsprojekt zum Thema „Autonomes Fahren“ unter der Betreuung von Prof. Dr. Rohlfs (TH Köln) und Dr. Finbarr Murphy (Universität Limerick) durch. Die Zwischenergebnisse sind im Rahmen des 14. FaRis & DAV Symposiums vorgetragen worden. >> Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle FaRis veröffentlichten im Berichtsjahr folgende Arbeiten: • Marcus Chrisiansen; Michel Denuit; Nathalie Lucas; Jan-Philipp Schmidt (2018): Projection models for health expenses, Annals of Actuarial Sciences, 2018, (12)1, S. 185-203. • Oskar Goecke (2018): Resilience and Intergenerational Fairness in Collective Defined Contribution Pension Funds, Forschung am ivwKöln, Band 7/2018. • Oskar Goecke (2018): Enteignung zu Gunsten des Kollektivs? Online-Ausgabe LeiterbAV, https://www.lbav.de/enteignung-zugunsten-des-kollektivs/#more-17287 (Aufruf 19.12.2018). 66 • Oskar Goecke (2018): Chancen und Risiken im Kapitalanlagenmanagement der reinen Beitragszusage, Beitrag zur 19. Handelsblatt Jahrestagung März 2018. • Oskar Goecke, Maria Heep-Altiner, Jan-Philipp Schmidt, Ralf Knobloch, Magda Schiegl (2018): FaRis at ICA 2018 – Contributions to the International Congress of Actuaries 2018 in Berlin. Beiträge von FaRis Mitgliedern zum Weltkongress der Aktuare vom 4. bis zum 8. Juni 2018 in Berlin, Forschung am ivwKöln, Band 5/2018. • Oskar Goecke, Simon Muders (2018): Betriebsrentenstärkungsgesetz – Risiko und Resilienz kollektiver Sparprozesse, Der Aktuar, Heft 2 (2018), S. 81-86. • Maria Heep-Altiner, Torsten Rohlfs (2018): Solvency-II-Berichterstattung. Quantitative Berichterstattung für die Öffentlichkeit, 2. Auflage, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe. • Ralf Knobloch (2018): Die Pfade einer bewerteten inhomogenen Markov-Kette - Fallbeispiele aus der betrieblichen Altersversorgung, Forschung am ivwKöln, Band 4/2018. • Felix Miebs (Hrsg.) (2018): Proceedings zum 13. FaRis & DAV Symposium, Forschung am ivwKöln, Band 6/2018. • Fabian Pütz (2018): Was bedeutet das autonome Fahren für Herstellerhaftung und Opferschutz? in: VGA Nachrichten, Jahrgang 67, 2018 Nr. 3. • Fabian Pütz (2018): Die Auswirkungen automatisierter Fahrzeuge auf das Geschäftsmodell der Kfz-Versicherung: Die Wirkung von Rechtsund Motivationsaspekten auf das Regressverhalten des Kfz-Versicherers, Zeitschrift für Versicherungswesen 22/2018, S.697-700. • Fabian Pütz, Finbarr Murphy, Martin Mullins, Karl Maier, Raymond Friel, Torsten Rohlfs (2018): Reasonable, Adequate and Efficient Allocation of Liability Costs for Automated Vehicles: A Case Study of the German Liability and Insurance Framework, European Journal of Risk Regulation, Volume 9, Issue 3, 09/2018, pp. 548-563, https://www.cambridge.org/core/journals/european-journal-of-riskregulation/article/reasonable-adequate-and-efficient-allocation-of-liability-costs-forautomated-vehicles-a-case-study-of-the-german-liability-and-insuranceframework/4FA30CEE6D78610EFB4237003D76B0E3/core-reader (Aufruf 19.12.2018). • Torsten Rohlfs (2018): Risikomanagement im Versicherungsunternehmen. Identifizierung, Bewertung und Steuerung, 2. Auflage, Verlag Versicherungswesen, Karlsruhe. • Torsten Rohlfs (2018): Grundlagen zum Risikomanagementprozess, ISS Software, Hamburg 2018 http://www.solvency-ii-kompakt.de/content/grundlagen-zumrisikomanagementprozess (Aufruf 19.12.2018). • Torsten Rohlfs, Fabienne Sabralla (2018): Prüfung von Solvenzbilanzen, ISS Software, Hamburg 2018 http://www.solvency-ii-kompakt.de/content/pruefung-von-solvenzbilanzen (Aufruf 19.12.2018). 67 >> Vorträge und Konferenzbeiträge Folgende Beiträge wurden von den Mitgliedern von FaRis im abgelaufenen Jahr geleistet: • Maria Heep-Altiner: Insurability of Non-Life Risks. ICA ASTIN Section, Berlin, 6. Juni 2018. • Maria Heep-Altiner: Solvency II and Risk Management on the Basis of an Actuarial Nonlife Data Model. Virtual Congress of Actuaries (VICA), Berlin, 4.-8. Juni 2018. • Maria Heep-Altiner: Versicherbarkeit in der Schadenversicherung. 70jähriges Jubiläum des qx Clubs, Köln, 4. September 2018. • Oskar Goecke: Sparund Entsparprozesse mit kollektivem Risikoausgleich. Akademietagung der Deutschen Aktuar-Akademie, Köln, 6. März 2018. • Oskar Geocke: Chancen und Risiken im Kapitalanlagenmanagement der reinen Beitragszusage. 19. Handelsblatt Jahrestagung, Berlin, 13. März 2018. • Oskar Goecke: Die reine Beitragszusage – Beschreibung und Gestaltungsoptionen. Fachtagung zum Sozialpartnermodell des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Stuttgart, 7. Mai 2018. • Oskar Goecke: Intergenerational Fairness in a CDC Pension System. ICA Pensions Section, Berlin, 7. Juni 2018. • Oskar Goecke: Sicherheit und Rendite im Sozialpartnermodell ohne Garantien. Fachtagung der IG Metall zu Gestaltungsoptionen der betrieblichen Altersversorgung, Frankfurt, 12. Juni 2018. • Oskar Goecke: Erfahrungsberichte Betriebsrentenstärkungsgesetz – Top oder Flop? Fachpanel I, 21. Euro Finance Week, Frankfurt, 15. November 2018. • Oskar Goecke: Wie schaffen wir eine sichere Altersversorgung? Sitzung der Großen Tarifkommission IG Metall, Sindelfingen, 23. Oktober 2018. • Simon Muders: Kollektives Sparmodell – Analyse der Resilienz mittels Backtesting. Forschungsseminar des ivwKöln, Köln, 30. Januar 2018Simon Muders: Kollektives Sparmodell – Analyse der Resilienz mittels Backtesting. Mitgliederversammlung des Fördervereins des ivwKöln, Köln, 3. Mai 2018. • Fabian Pütz: Auswirkungen von vernetzten, automatisierten Fahrzeugen auf die Versicherungswirtschaft – eine Bewertung aus rechtlicher und technischer Sicht. 14. FaRis & DAV Symposium, 7. Dezember 2018. • Torsten Rohlfs: KonTraG / Solvency II – was ist Pflicht und was ist Kür im Unternehmen. Risk Manager Council, Berlin, 22. März 2018. 68 • Torsten Rohlfs: Solvency II und die Geschäftsorganisation. SOLVARA-Anwendertreffen der ISS Software GmbH, Nürnberg, 17. April 2018. • Torsten Rohlfs: Eröffnungsvortrag. 14. FaRis & DAV Symposium, Köln 7. Dezember 2018. • Magda Schiegl: Evaluation Report of the ASTIN Working Party ANCRM. ICA ASTIN Section, Berlin, 6. Juni 2018. • Jan-Philipp Schmidt; Fabienne Sebralla: Ökonomische Bewertung von Gesundheitsprogrammen in der Krankenversicherung. Mitgliederversammlung des Fördervereins des ivwKöln, Köln, 3. Mai 2018. • Jan-Philipp Schmidt: Projection Models for Health Expenses. ICA Health Section, Berlin, 4. Juni 2018. • Jürgen Strobel: Perspektiven der Altersvorsorge. Festvortrag im Rahmen der DVA Bachelorabschlussfeier, Köln, 6. Oktober 2018. Darüber hinaus haben Prof. Goecke, Prof Dr. Heep-Altiner und Prof. Schmidt noch verschiedene Fachgruppensitzungen des ICA 2018 als Session Chairs geleitet. 3.3.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden wissenschaftlichen Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr von der Forschungsstelle FaRis durchgeführt: • FaRis at ICA Wegen des 31. Weltkongresses der Aktuare (ICA = International Congress of Actuaries) vom 4. bis zum 8. Juni 2018 in Berlin wurde das üblicherweise zeitgleich stattfindende FaRis & DAV Symposium als „FaRis at ICA“ veranstaltet – im Sinne einer Bündelung aller Kongressbeiträge von FaRis Mitgliedern als Überblick für die in FaRis abgedeckten Forschungsgebiete. Mit etwa 2.700 nationalen und internationalen Teilnehmern war der ICA 2018 in Berlin der teilnehmerstärkste Kongress seit dem ersten Weltkongress 1895 in Brüssel. Im Rahmen von FaRis at ICA wurden von FaRis Mitgliedern folgende Vorträge auf dem Weltkongress der Aktuare gehalten: > Oskar Goecke: Intergenerational Fairness in a CDC Pension System. ICA 2018, Pensions Session, Berlin, 7. Juni 2018; > Maria Heep-Altiner: Insurability of Non-Life Risks. ICA 2018, ASTIN Session, Berlin, 6. Juni 2018; > Maria Heep-Altiner: Solvency II and Risk Management on the Basis of an Actuarial Non-life Data Model. VICA 2018, Berlin, 4. – 8. Juni 2018; > Magda Schiegl: Evaluation Report of the ASTIN Working Party ANCRM. ICA 2018, ASTIN Session, Berlin, 6. Juni 2018; 69 > Jan-Philipp Schmidt: Projection Models for Health Expenses. ICA 2018, Health Session, Berlin, 4. Juni 2018. Darüber hinaus wurden folgende Fachsitzungen des ICA 2018 von FaRis Mitgliedern geleitet: > Prof Dr. Maria Heep-Altiner: ASTIN 19, 08. Juni 2018; > Prof. Dr. Oskar Goecke: Session Chair; Pensions 3 ▪ Life: Intergenerational Fairness, 05. Juni 2018; > Prof. Dr. Oskar Goecke: Session Chair, AFIR-ERM 14, 06. Juni 2018; >Prof. Dr. Ralf Knobloch: Session Chair, Pensions 15: Risk Management and Sustainability, 08. Juni 2018; > Prof. Dr. Jan-Philipp Schmidt: Session Chair, AFIR-ERM 11 ▪ Health Life, 06. Juni 2018; > Prof. Dr. Jan-Philipp Schmidt: Health 4 ▪ Life, 06. Juni 2018. Die Proceedings zu FaRis at ICA sind in der Schriftenreihe Forschung am ivwKöln veröffentlicht worden. • 14. FaRis & DAV Symposium Beim 14. FaRis & DAV Symposium am 7. Dezember 2018 organisiert von Prof. Dr. Rohlfs zum Thema „Risiken des automatisierten Fahrens. Herausforderungen und Lösungsansätze für die Kfz-Versicherung.“ wurden folgende Vorträge gehalten: > Marco Morawetz (Gen Re.): Die Zukunft der Kfz-Versicherung: Schöne neue Welt?! > Fabian Pütz (FaRis): Auswirkungen von vernetzten, automatisierten Fahrzeugen auf die Versicherungswirtschaft – eine Bewertung aus rechtlicher und technischer Sicht. > Prof. Dr. Torsten Rohlfs (FaRis): Eröffnungsvortrag. Die Proceedings zu diesem Symposium werden im nächsten Jahr unter Forschung am ivwKöln in Cologne Open Science erscheinen. 3.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle FaRis sind nachfolgend zusammengestellt: • Personalia Das Institut für Versicherungswesen vertreten durch Prof. Dr. Rohlfs und Prof. Dr. HeepAltiner wirkt als Kooperationspartner an der Plattform „Solvency II kompakt“ mit, siehe hierzu die Internetseite www.solvency-ii-kompakt.de. Darüber hinaus wirken FaRis Mitglieder auch in folgenden Gremien und Arbeitsgruppen aktiv mit: > Prof. Dr. Goecke wirkt in der aba Expertengruppe zum Referentenentwurf des BMAS und in zwei DAV-Arbeitsgruppen zur Umsetzung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes mit. 70 > Prof. Dr. Heep-Altiner ist Mitglied des Vorstandes, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses sowie Mitglied des Schadenversicherungsausschusses der DAV. Darüber hinaus ist sie Mitglied des BaFin Versicherungsbeirats. > Prof. Dr. Knobloch ist Mitglied im IVS Beirat sowie Mitglied für den Fachausschuss Altersversorgung in der Arbeitsgruppe „Qualifizierung". Darüber hinaus ist er in der DAV einer der beiden Leiter der Fachgruppe PENSION. > Prof. Dr. Rohlfs ist Mitglied im Rating Komitee der Assekurata und in der Prüfungskommission für Wirtschaftsprüfer bzw. für die Eignungsprüfung als Wirtschaftsprüfer. > Prof. Dr. Schmidt ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsund Finanzmathematik (DGVFM) sowie im Krankenausschuss und im Ausschuss ERM der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). > Prof. Dr. Schmidt und Prof. Dr. Strobel sind Mitglieder des Ausbildungsund Prüfungsausschusses der DAV. > Prof. Dr. Strobel ist Mitglied des Ausschusses Nachwuchsförderung der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsund Finanzmathematik (DGVFM). • Kooperation mit der Universität Limerick Zwischen dem ivwKöln und der Kemmy Business School der University of Limerick, vertreten durch Dr. Martin Mullins und Dr. Finbarr Murphy (beide Department of Accounting and Finance) als korrespondierende Mitglieder, besteht eine bereits mehrjährige Kooperation in folgenden Bereichen: > Exkursionen und studentischer Austausch > Promotionskooperationen > gemeinsame Publikationsprojekte sowie bei Bedarf > gemeinsame Teilnahme an EU Projekten. • Fachgruppe Risiko-Sicherheit-Resilienz und Promotionsvorhaben Prof. Dr. Goecke, Prof. Dr. Heep-Altiner und Prof. Rohlfs sind Mitglieder der Fachgruppe Risiko – Sicherheit – Resilienz des Graduierteninstituts NRW. Diese Fachgruppe soll nicht nur die Forschungen in NRW zu diesem Themenkreis bündeln, sondern auch die Durchführung von Promotionsvorhaben erleichtern. Dies umfasst für FaRis das laufende Promotionsvorhaben von Herrn Pütz, betreut durch Prof. Dr. Rohlfs und Dr. Finbarr Murphy (Universität Limerick). Die von Prof. Dr. Goecke und Prof. Dr. Wagner (Universität Leipzig) betreute Promotion von Herrn Lazic konnte in 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. • Sonstiges Aufgrund der besonderen Qualität konnte die von Prof. Dr. Schmidt betreute Bachelorarbeit von Dieter Will zum Thema „Künftige Entwicklungen der Zinszusatzreserve im Jahresabschluss der Lebensversicherer“ für den SCOR Preis 2018 eingereicht werden, siehe https://epb.bibl.thkoeln.de/frontdoor/deliver/index/docId/1116/file/Will_Dieter_Bachelorarbeit_ZZR_Methode _2M_TH_Koeln.pdf (Aufruf 19.12.2018). 77 • Michaele Völler: Herausforderungen in der digitalen Welt – eine Innenund Außensicht des ivwKöln. Gothaer Unternehmenssafari, Köln, 10. September 2018. • Michaele Völler: Digitalisierung in der Versicherungsbranche. Der Neue Finanzberater, FAZ Fachverlag, Congress Park Hanau, 11. September 2018. • Tim Jannusch: Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch Smart Home – Realität oder Utopie? Fachkreistagung BO/IT der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte, Köln, 14. September 2018. • Horst Müller-Peters: Nothing is as it seems? Perception and misperception of risks. Annual Gen Re Life Forum, Köln, 17. September 2018. • Torsten Oletzky: Strategies for Innovation and Digitisation in the Insurance Industry, Annual Gen Re Life Forum, Köln, 18. September 2018. • Torsten Oletzky: Versicherungswirtschaft zwischen Tradition und Moderne – Digitale Chancen und Herausforderungen. 19. Guy Carpenter Rückversicherungsworkshop, Petersberg, 18. September 2018. • Torsten Oletzky: Wie die Versicherungswirtschaft die digitale Herausforderung bewältigen und neue Chancen nutzen kann. vvb Fachkreistagung, Köln, 4. Oktober 2018. • Detlef Rüdiger: German medical and health insurance system. Vortrag für die Direktoren verschiedener Krankenhäuser aus Peking, Köln, 29. Oktober 2018. • Michaele Völler: Alles digital – stirbt der physische Vertrieb aus? 15. Rheinischer Versicherungstag, Düsseldorf, 7. November 2018. • Michaele Völler: InsurTechs – Chance oder Bedrohung für die Assekuranz? Vortrag auf der Fachtagung „Digitalisierung des Versicherungsvertriebs“ an der Universität Salzburg, Salzburg/Österreich, 14. November 2018. • Michaele Völler: Alles digital – stirbt der physische Vertrieb aus? VGA-Veranstaltung „Plattform AO“, Wuppertal, 22. November 2018. Darüber hinaus wurden folgende Interviews und Podiumsdiskussionen von Mitgliedern der Forschungsstelle durchgeführt: • Horst Müller-Peters: How to innovate? Innovation strategies for researchers. Moderation der Podiumsdiskussion auf der Online-Research-Konferenz GOR 2018, Köln, 1. März 2018. • Michaele Völler: Interview zum Thema „Managing Disruptive Change“ als allgemeiner Beitrag für: Junker, Christian; Petzold, Neele; Schmidt, Alexander (2018), Wege zur Disruptiven Innovation – So managen Sie Ihr Unternehmen in Zeiten des disruptiven Wandels, Whitepaper der Fachhochschule Münster, April 2018 https://www.fhmuens- 78 ter.de/wirtschaft/downloads/personen/baaken/Managing_Disruption_Whitepaper.pdf (Aufruf 19.12.2018). • Gabriele Zimmermann: Wege zur Professur, Moderation im Rahmen der Roadshow Reihe der Initiative UAS 7, 15. Juni 2018. • Michaele Völler: Interview zum Thema „Hochzeitsversicherung“, Website des GDV, 3. August 2018, https://www.gdv.de/de/themen/news/schnapszahlhochzeiten-sind-dieschwierigsten-34586 (Aufruf 19.12.2018). • Michaele Völler: Warum Versicherungsmakler und Finanzberater durch ein Mehr an Digitalisierung erfolgreicher werden. Podiumsdiskussion auf dem Kongress „Der Neue Finanzberater“, Hanau, 11. September 2018. • Torsten Oletzky: Diskussionsbeitrag zur Panel-Diskussion „The Truth about InsurTech and the Potentials for Future Research“. International FinTech, InsurTech & Blockchain Forum, Universität Zürich, 24. Oktober 2018. • Michaele Völler: Interview zum Thema „Digitale Transformation und InsurTechs“ in t3n digital pioneers, Ausgabe 53, 4. Quartal 2018, S. 86-90 https://t3n.de/magazin/media/pageflip/53/html5.html#/32 (Aufruf 19.12.2018). • Horst Müller-Peters: Zwischen Euphorie und Dystopie: Wie gerecht sind automatische Entscheidungssysteme im (Versicherungs)Alltag? Podiumsdiskussion mit Daniela Kluckert (FDP, MdB und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“), Dr. Nils Opel (Universitätsklinikum Münster) sowie Prof. Dr. Peter Dabrock (Vorsitzender des Deutschen Ethikrats), Generali Versicherung, Berlin, 21. November 2018. • Michaele Völler: Was bringt die Digitalisierung im Vertrieb wirklich? Podiumsdiskussion auf der Fachtagung „Digitalisierung des Versicherungsvertriebs“ an der Universität Salzburg, Salzburg/Österreich, 14. November 2018. 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Folgende wissenschaftliche Veranstaltungen wurden von der Forschungsstelle Versicherungsmarkt durchgeführt: • Change Management Circle Das 4. Treffen des „Change Circle“ der Forschungsstelle Versicherungsmarkt zum Thema „Agilität in Versicherungsunternehmen“ fand unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Zimmermann am 1. März 2018 bei der Provinzial Rheinland Versicherung in Düsseldorf statt – flankiert durch einen Impulsvortrag von Ulrich Kühn, Bereichsleiter bei der Provinzial Rheinland. 79 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle Versicherungsmarkt sind nachfolgend zusammengestellt. • Promotionsvorhaben Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Forschungsstelle Versicherungsmarkt Tim Jannusch führt in einer Kooperation des ivwKöln und der Universität Limerick ein Promotionsverfahren zum Thema „Data privacy and surveillance issues in telematics use. A comparative study between Germany and Ireland“ durch. Die Betreuung auf der Seite des ivwKöln erfolgt durch Prof. Dr. Michaele Völler. • Personalia Seit April 2018 ist der frühere ERGO Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Torsten Oletzky Mitglied der Forschungsstelle Versicherungsmarkt mit dem Forschungsschwerpunkt „Strategie und Prozessmanagement in der Versicherungswirtschaft“. • InsurLab Germany Das 2017 in Köln gegründete „InsurLab Germany“ bietet eine Plattform, um gemeinsam mit innovativen nationalen und internationalen Gründerinnen und Gründern alle relevanten Themen rund um die Versicherungswirtschaft wie E-Payment, Blockchain, Internet of Things, e-Health, Virtual Reality und Big Data zu bearbeiten und die Versicherungswirtschaft der Zukunft zu gestalten. Bis März 2018 war Prof. Dr. Michaele Völler in der ehrenamtlichen Taskforce zum Aufbau des InsurLab Germany, das im Mai seine einjährige Gründung feierte. Mit dem Arbeitsbeginn der angestellten Kernmannschaft im März 2018 wechselte sie in das ehrenamtliche „Advisory Board“ des InsurLab Germany. In diesem Gremium wirkt ebenfalls Prof. Dr. Torsten Oletzky mit, der zusätzlich im April 2018 in den Vorstand des Trägervereins des InsurLab Germany gewählt wurde. Verantwortlich seitens der TH Köln für die Kooperation mit dem InsurLab Germany ist Prof. Dr. Michaele Völler. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Veranstaltungsformate durchgeführt, bei denen sich Wissenschaft und Praxis begegnen. • InsurTech Week In einer Kooperation zwischen dem InsurLab Germany und dem Gründertreffpunkt Startplatz fand vom 4. bis 8. Juni 2018 die InsurTech Week in Köln statt. Seitens der TH Köln wurde Prof. Dr. Michaele Völler vorab bereits in das „Advisory Board“ der InsurTech Week 2018 berufen, um Impulse für die inhaltliche Gestaltung zu geben. Neben dem Vortrag von Prof. Dr. Michaele Völler zum Thema "Das Erlebnis 'Versicherung' in der digitalen Welt" bei der „InsurTech 101“-Session am 4. Juni 2018 war das ivwKöln auch am dritten Tag mit einem komprimierten Design Sprint bei der InsurTech Week vertreten. Ein "Design Sprint" ist ein Ansatz von Google Ventures, bei dem innerhalb von fünf Tagen eine Produktidee entwickelt sowie ein Prototyp erstellt und getestet 80 werden. Studierende des ivwKöln durchliefen am 6. Juni 2018 die erste Phase eines Design Sprint komprimiert an einem Tag mit ausgewählten Mitgliedsunternehmen des InsurLab Germany. Die Unternehmensvertreter konnten auf diese Weise mindestens eine, teils sogar mehrere verwertbare Ideen gewinnen, an die sie im Unternehmen anknüpfen können. • 23. Kölner Versicherungssymposium Das 23. Kölner Versicherungssymposium zum Thema „Zukunft der Krankenversicherung“ am 15. November 2018 wurde von Prof. Dr. Rüdiger organisiert. Eine detaillierte Darstellung erfolgt bei den Aktivitäten des gesamten Instituts. • Geplante Veranstaltungen Auch für 2019 sind wieder diverse Veranstaltungen wie etwa der Strategy Circle unter Leitung von Prof. Dr. Völler, der Change Management Circle unter Leitung von Prof. Dr. Zimmermann sowie die Organisation der Online-Research-Konferenz GOR durch Prof. Müller-Peters geplant. • Geplante Veröffentlichungen Auch in 2019 wird die Forschungsstelle in unterschiedlichen Medien publizieren, darunter: > Susanne Knorre; Horst Müller-Peters; Fred Wagner (Hrsg.): Daten-Souveränität in digitalen Lebenswelten. Springer (in Vorbereitung). > Horst Müller-Peters; Claas Lübbert: Bitte forschen Sie weiter! Ein Rück-, Einund Ausblick auf die Marktforschung. In: Keller, Bernhard; Klein, Hans-Werner; Tuschl, Stephan (Hrsg.): Zukunft der Marktforschung: Entwicklungschancen in Zeiten von Social Media und Big Data. Springer Gabler, Wiesbaden, 2. Auflage. 81 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen (Prof. Dr. Rolf Arnold) In diesem Abschnitt sind alle weiteren Forschungsaktivitäten des Instituts für Versicherungswesen oder einzelner Professoren des Instituts dokumentiert, sofern dies nicht bereits in einem vorherigen Abschnitt geschehen ist. 3.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Zielsetzungen und Mitwirkenden an den verschiedenen Forschungsaktivitäten sind in den einzelnen Abschnitten zu den Forschungsstellen separat dokumentiert. Darüber hinaus gehende institutsübergreifende Zielsetzungen sind derzeit nicht gegeben. 3.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge Vom ivwKöln bzw. von einzelnen Professoren des ivwKöln wurden im Berichtsjahr folgende weiteren Forschungsprojekte durchgeführt, Veröffentlichungen erstellt bzw. Vorträge gehalten: >> Projekte Alle Forschungsprojekte des Instituts sind vollständig in den vorherigen Abschnitten dokumentiert. >> Veröffentlichungen Über die in den einzelnen Abschnitten dokumentierten Veröffentlichungen hinaus gab es noch folgende weitere Publikationen: • Institut für Versicherungswesen (2018): Forschungsbericht für das Jahr 2017, Forschung am ivwKöln, Band 1/2018. • Helmut Bujard (2018): Qualität der Regierungsarbeit und wirtschaftliche Lage der Staaten, in: Risiko Manager 05/2018, S. 24-28. >> Vorträge und Konferenzbeiträge Über die in den einzelnen Abschnitten dokumentierten Vorträge hinaus gab es noch folgende weitere Vorträge: 82 • Helmut Bujard (2018): Was läuft schief in Europa? Suche nach Reformansätzen in Europa, Forschungsseminar des ivwKöln, 3. Juli 2018. 3.5.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden wissenschaftlichen Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr vom ivw-Köln und seinen Forschungsstellen durchgeführt bzw. aktiv unterstützt: • Kölner Versicherungssymposium Das Institut für Versicherungswesen veranstaltet einmal pro Jahr das sogenannte „Kölner Versicherungssymposium“. Da es sich um ein Symposium des gesamten Institutes handelt, wird es in diesem Abschnitt detaillierter als Forschungsaktivität des gesamten Institutes dokumentiert. Darüber hinaus wird das Symposium auch bei den Forschungsstellen aufgeführt, die maßgeblich an der Organisation beteiligt waren. Das diesjährige 23. Kölner Versicherungssymposium fand am 15. November 2018 zum Thema „Zukunft der Krankenversicherung“ statt und wurde von Prof. Dr. Rüdiger organisiert. Das Vortragsprogramm zusammen mit den jeweiligen Referenten ist in der nachfolgenden Übersicht aufgelistet: > Prof. Dr. Stefan Herzig (TH Köln, Präsident): Begrüßung; > Prof. Dr. Detlef Rüdiger (TH Köln, ivwKöln): Einführungsvortrag; > Prof. Dr. Christian Maier (Uni Bayreuth): Ausgaben und Beitragssatzentwicklung der GKV; > Tina Jone (Siemens Healtineers): Digitalisierung im Gesundheitsbereich; > Dr. Heribert Müller (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, NRW): Zukünftige Optionen für die Gestaltung stationärer Leistungen; > Dr. Florian Reuther (Direktor PKV Verband): Entwicklungslinien der privaten Krankenversicherung; > Daniel Bahr (Allianz, Mitglied des Vorstandes): Die zukünftige PKV: Standoder Spielbein bei der Gesundheitsabsicherung; > Philipp Krohn (FAZ): Moderation der Podiumsdiskussion. 3.5.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Das 24. Kölner Versicherungssymposium wird am im November 2019 stattfinden. Das Thema für dieses Symposium steht derzeit noch nicht fest.