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Forschungsbericht 2013 - Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Fachhochschule Köln

Abstract

Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Fachhochschule Köln möchte mit diesem Bericht dokumentieren, mit welchen Problemstellungen sich die forschenden Kolleginnen und Kollegen der Fakultät im Jahr 2013 auseinander gesetzt haben.

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FORSCHUNGSBERICHT 2013 Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Fachhochschule Köln Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Kölner Arbeitspapiere zur Wirtschaftswissenschaft Arbeitspapier 1/2014 Köln, 2014 ISSN (Print) 2192-7936 ISSN (Internet) 2192-7944 2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort.......................................................................................................................... 4 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften ............................................. 5 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ........................................................................ 5 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ............................................................................... 5 2.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge ........................................ 8 2.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................12 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................13 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen ..................................................15 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................15 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................16 2.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................22 2.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................24 2.3 Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation .........................................................24 2.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................24 2.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................26 2.3.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................27 2.3.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................28 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) ......................................................29 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................29 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................31 2.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................41 2.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................43 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement .............................................................45 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................45 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................45 2.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................47 2.6 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften ....................................................47 2.6.1 Forschungsprojekte ............................................................................................47 2.6.2 Veröffentlichungen ..............................................................................................50 2.6.3 Vorträge ..............................................................................................................52 2.6.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................52 3 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen ................................................................................53 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ...................................................................53 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................53 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................54 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................56 3.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................58 3.2 Forschungsstelle Versicherungsrecht ............................................................................59 3.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................59 3.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................60 3.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................61 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................62 3.3 Forschungsstelle aktuarielle Modelle & Methoden im Risikomanagement (FaRis) ...........................................................................................62 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................62 3.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................63 3.3.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................66 3.3.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................67 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt ...........................................................................68 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................68 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................69 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................73 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................74 4 1 Vorwort Die Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Fachhochschule Köln legt erstmals einen Forschungsbericht vor. Wir dokumentieren gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber unseren Freunden und Förderern, mit welchen Problemstellungen wir uns als forschende Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr auseinander gesetzt haben. An unserer Fakultät wird schon seit vielen Jahren geforscht; der Forschungsbericht 2013 markiert also nicht den Beginn der Forschung an unserer Fakultät, sondern macht lediglich deutlicher sichtbar, dass an unserer Fakultät nicht nur gelehrt, sondern auch intensiv geforscht wird. Angesichts der hohen Lehrbelastung, die die Kolleginnen und Kollegen stemmen müssen, sind die Forschungsleistungen immer auch verbunden mit einem hohen persönlichen Einsatz. Daher gebührt allen forschenden Kolleginnen und Kollegen unsere Anerkennung und unser Dank für die geleistete Arbeit. Unser Dank gilt aber auch allen Kolleginnen und Kollegen, die beispielsweise zusätzliche Lehrverpflichtungen auf sich genommen haben, um anderen ein Forschungssemester zu ermöglichen. Die Forschung an unserer Fakultät ist anwendungsnah; wir greifen die Themen der Zeit auf und geben Antworten. Hier sei beispielhaft auf das Projekt „enGAGE!“ der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht hingewiesen. Das Projekt dient der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Bedeutung des Geistigen Eigentums für Kultur und Medien, sowie der Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für den Wert des Geistigen Eigentums. Unsere Forschung ist international, z.B. das Projekt „Multi-Cultural Virtual Team Management“ in Zusammenarbeit mit der University of Whitewater, Wisconsin. Ein anderes Beispiel sind die Forschungsarbeiten des Institute of Global Business and Society (GLOBUS), an der sich Forscherinnen und Forscher von vier Kontinenten beteiligen. Bisweilen bearbeiten wir auch grundsätzliche Fragestellungen, z.B. im Projekt „Corporate Social Responsibility als öffentliches Problem“.  Wir beschränken uns jedoch nicht nur auf die wissenschaftliche Durchdringung der Fragen, sondern tragen die Ergebnisse auch nach außen: Das alljährliche Rückversicherungssymposium der Forschungsstelle „Rückversicherung“ zieht über 500 Gäste aus dem Inund Ausland an. Die Forschungsstelle aktuarielle Modelle und Methoden im Risikomanagement (FaRis) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Aktuarvereinigung halbjährlich ein Symposium, bei dem es zu einem intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis kommt. Die Internationale Fachtagung der Volkswirte (IFT 2013) hat sich mit den Themenfeldern „Das Menschenbild in der Ökonomie“ und „Eurokrise und Finanzmarktregulierung“ befasst und Vertreter der Wissenschaft und Praxis zum kritischen Dialog zusammengeführt. Die genannten Beispiele sollen nur dazu anregen, sich den Forschungsbericht genauer anzuschauen. Es lohnt sich! Wenn Sie ein Thema ganz besonders interessiert, so nehmen Sie Kontakt mit den Kolleginnen oder Kollegen auf – im Namen aller Forscherinnen und Forscher der Fakultät dürfen wir sagen: Ihre Anmerkungen und Anregungen sind hochwillkommen. Prof. Dr. Frank Gogoll Prof Dr. Oskar Goecke Dekan Prodekan Forschung 5 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht wurde 2006 an der Fachhochschule Köln errichtet. Ihr Gründer und Leiter ist Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann. In fünf Forschungsschwerpunkten forschen und lehren vier Professoren sowie zahlreiche Dozenten aus Medienunternehmen aller wesentlichen Mediengattungen, sowie Repräsentanten von Rechtsanwaltskanzleien und Medienaufsicht. Die Forschungsstelle hat einen Beirat mit beratender Funktion. Wesentliche Aufgabe der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ist es, aktuelle Entwicklungen des Medienrechts in enger Verbindung mit der Medienpraxis wissenschaftlich zu begleiten. Sie steht für eine Hochschulausbildung, die die Belange der Medienwirtschaft mit einer Ausbildung auf wissenschaftlichem Niveau in Einklang bringt. Hierfür bietet sich der Hochschulstandort Köln in der von Medienunternehmen sehr unterschiedlicher Art geprägten rheinischen Region an. Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht begeht mehrere Wege zur gattungsübergreifenden Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Zum einen veranstaltet die Forschungsstelle Mediensymposien und Vortragsreihen als gemeinsame Foren für Repräsentanten von Medienwissenschaft und Medienunternehmen unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit. Zum anderen entstehen unter dem Dach der Forschungsstelle einerseits Veröffentlichungen, die der Ausbildung dienen und andererseits solche, die an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt sind. Am Forschungsbetrieb der Forschungsstelle sind die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beteiligt: 6 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht, Leiter der Forschungsstelle Schmalenbach Institut rolf.schwartmann@ fh-koeln.de Prof. Dr. Bernd Eckardt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht Schmalenbach Institut bernd.eckardt@ fh-koeln.de Prof. Klaus Gennen Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs Schmalenbach Institut klaus.gennen@ fh-koeln.de Dr. ChristianHenner Hentsch Urheberrecht Lehrbeauftragter christian-henner.hentsch @fh-koeln.de Prof. Dr. Stefan Sporn Medienund Urheberrecht Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut stefan.sporn@ mediengruppe-rtl.de Izabela Dumistracel Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schmalenbach Institut [email protected] Gila Polzin Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schmalenbach Institut [email protected] Sara Ohr Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schmalenbach Institut [email protected] Elissaveth Theodorou Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schmalenbach Institut [email protected]  Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann ist als Leiter der Forschungsstelle für die Forschungsund Lehrtätigkeit verantwortlich und entscheidet über die diesbezüglichen inhaltlichen Fragen.  Geschäftsführung: RAin Stefanie Nesseler-Janik ist Geschäftsführerin der Forschungsstelle und Ansprechpartnerin in den Angelegenheiten der Forschungsstelle einschließlich des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft.  Professuren und Schwerpunkte: Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht deckt in fünf Abteilungen die Schwerpunkte nationales und internationales Medienrecht (Schwerpunkt I), Datenschutzrecht (Schwerpunkt II), Urheberrecht (Schwerpunkt III), Informationstechnologierecht (Schwerpunkt IV) und Wettbewerbsrecht (Schwerpunkt V) ab. Das Medienrecht ist sowohl in seiner nationalen als auch in seiner völkerund europarechtlichen Ausprägung ein Kerngebiet der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Abgedeckt wird ausgehend von Art. 5 GG das öffentliche Medienrecht, insbesondere das Rundfunkund Presserecht. In Zeiten der Digitalisierung nimmt das Telemedienrecht zunehmend Raum ein. Das Medienrecht wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht und Leitung der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht; > Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A.: Geschäftsführung des Gesprächsund Arbeitskreises Geistiges Eigentum (enGAGE!); Leiter Politik VG Media; 7 > Prof. Dr. Stefan Sporn: General Manager International Distribution & Copyright Law, Mediengruppe RTL Deutschland; Rechtsanwalt AHS Rechtsanwälte Köln, Sprecher des Beirats der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Das Datenschutzrecht behandelt das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit mit Blick auf den Schutz von Daten durch privaten und hoheitlichen Zugriff. Es wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.). Das Recht des Urhebers an seinem geistigen Eigentum sowie die Schranken dieses Rechts gewinnen in Zeiten der Digitalisierung an besonderer Bedeutung. Es ist ein wichtiger Forschungsgegenstand der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Dieser Schwerpunkt wird abgedeckt durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.); > Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A.(s. o.); > Prof. Dr. Stefan Sporn (s. o.). Das Informationstechnologierecht wird vertreten durch: > Prof. Klaus Gennen: Professur für Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, Fachanwalt für Informationstechnikrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das Wettbewerbsrecht wird verantwortet von: > Prof. Dr. Bernd Eckardt: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht.  Beirat: Zur Unterstützung der Forschungsstelle konnte ein Beirat gewonnen werden, der Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Wissenschaft vereint, um im Gedankenaustausch mit der Forschungsstelle über medienpolitische und medienrechtliche Themen von übergeordnetem Belang zu beraten. Dem Beirat gehören an: > Achim Berg: seit April 2013 Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Tochter Arvato AG; > Dr. Jürgen Brautmeier: Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und Gründer sowie amtierender Vorsitzender der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA); > Dr. Peter Charissé: Geschäftsführer bei ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.; > Prof. Dr. Dieter Dörr: Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völkerund Europarecht, Medienrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts und Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK); > Dr. Florian Drücke: Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI); > Helmut Heinen: Geschäftsführer des Heinen-Verlags, Herausgeber der Kölnischen Rundschau und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V.; 14 Dr. Schwartmann eine Beilage im Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau herausgegeben, in der Kindern, Eltern und Lehrern Tipps zu den Themen „Datenschutz und Privatheit im Internet“, „technische und inhaltliche Sicherheit“, „Werbung im Internet“ sowie „Urheberrecht im Internet“ gegeben werden. Das Heft ist als Flipbook und als iPadApp auf der Homepage des Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau kostenlos abrufbar. Im Rahmen der Kölner Kinder-Uni haben Prof. Dr. Schwartmann und Prof. Gennen am 22. Mai 2013 eine Vorlesung zum Thema „Das Internet sind wir“ gehalten.  Preis des Beirats Der Beirat der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht verleiht für hervorragende Leistungen im Magister Legum Studiengang Medienrecht und Medienwirtschaft in jedem Jahrgang einen Preis. Die Ehrung erfolgt durch die Verleihung einer vom Kölner Bildhauer und Medaillenschneider Heribert J. Calleen gestalteten Medaille. Preisträgerin 2013 ist Frau Madeleine Pilous, die den Preis für die besten Studienleistungen erhält. Ihre Masterarbeit befasst sich mit dem Thema „Voraussetzungen und Grenzen urheberrechtlicher Ansprüche gegen Access-Provider“.  Masterstudiengang Medienrecht und Medienwirtschaft (LL.M.) Der Masterstudiengang der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften startete erstmalig zum Wintersemester 2008/2009. Er wurde im Zentrum der von Medienunternehmen geprägten rheinischen Region in enger Verbindung mit der Praxis konzipiert und bringt Belange der Medienpraxis mit einer wissenschaftlichen Ausbildung in Einklang. Auf der Verzahnung und aktiven Zusammenarbeit mit Medienunternehmen liegt besonderer Wert. Dementsprechend wurde der Studiengang im Hinblick auf seine Positionierung im Bildungsund Arbeitsmarkt bezogen auf die Beschäftigungsrelevanz (Employability) mit „exzellent“ akkreditiert. Im Rahmen des ReAkkreditierungsverfahrens wurde dem Masterstudiengang im Jahr 2013 zusätzlich das Qualitätssiegel der FIBAA für akkreditierte Programme verliehen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf dem Querschnittsbereich des Medienrechts mit seinen komplexen Ausprägungen des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkrechts, des Presserechts, des Rechts der Telemedien und des Telekommunikationsrechts sowie des Urheberrechts und Wettbewerbsrechts, aber auch des IT-Rechts insbesondere des IT-Vertragsrechts und des Internetrechts sowie des medienspezifischen Unternehmensrechts. Insgesamt orientiert sich die Ausbildung eng an den Anforderungen der FAO für die Fachanwaltschaften für Urheberund Medienrecht und für IT-Recht. Ein weiterer Schwerpunkt ist es, die in Medienunternehmen typischerweise auftretenden Problemfelder aus den betroffenen Disziplinen der Wirtschaftswissenschaften zu erfassen. Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Marketing, Controlling und Personal. Diese Kombination aus rechtsund wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten deckt eine in der Praxis vielgefragte Gemengelage ab. Eine unterstützende Funktion kommt der Informationsoder Verbreitungstechnik zu. Diese bildet den dritten Zweig des Studiengangs, wobei besonderer Wert auf die Verständlichkeit für Nicht-Techniker gelegt wird. 15  Fachanwaltslehrgänge Urheberund Medienrecht/Informationstechnologierecht Neben dem Masterstudiengang als akademischem Abschluss bietet die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht in Kooperation mit dem Kölner Anwaltverein e.V. Fachanwaltslehrgänge im Urheberund Medienrecht sowie im Informationstechnologierecht an. Diese können unabhängig vom Studiengang belegt werden. Die Inhalte der Fachanwaltskurse sind an den Vorgaben der § 14j und § 14k Fachanwaltsordnung (FAO) ausgerichtet. Die zweisemestrigen Lehrgänge beginnen jährlich zum Wintersemester. Sie umfassen die nach § 4 Abs. 1 FAO erforderlichen Zeitstunden und schließen mit jeweils vier Klausuren ab. Ergänzend zu den Fachanwaltslehrgängen werden im Rahmen der Kooperation mit dem Kölner Anwaltverein e.V. Fortbildungen für Fachanwälte nach § 15 FAO angeboten. 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die aktuelle Finanz-, Schuldenund Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass rein ökonomische Steuerungsund Erklärungsansätze nicht ausreichen, um die komplexen Zusammenhänge und Fragen nach dem Warum zu behandeln. Notwendig ist der Blick über den wirtschaftswissenschaftlichen Tellerrand: Die Krise hat neben grundsätzlichen Fragen des Marktund Staatsversagens vor allem Fragen der effizienten Regulierung marktwirtschaftlicher Prozesse, Fragen nach der institutionellen Gestaltung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen (z.B. im Rahmen der EU-Verträge) sowie Fragen der gerechten Lastenverteilung und der Fairness aufgeworfen. Die Institutionen, die sich in der Wirtschaftsordnung eines Staates niederschlagen, stehen in der Kritik, ebenso wie geltende Anreizsysteme für Manager einerseits und Politiker andererseits. Für eine umfassende Betrachtung dieses Themenkomplexes ist es nötig, eine zuweilen zu eng angelegte wirtschaftswissenschaftliche Sicht vor allem um die Perspektiven der Institutionenökonomik, der Verhaltensökonomik und der Wirtschaftsethik zu erweitern und auch Forschungsergebnisse anderer Disziplinen zu berücksichtigen. Ziel der Forschungsstelle ist in erster Linie die Nutzung von Netzwerkeffekten. Durch die Forschungsstelle wird eine Schnittstelle geschaffen, an der spezifische Forschungsschwerpunkte zusammengeführt werden. Durch regelmäßiges Abgleichen der Ergebnisse sollen sich die jeweiligen Forschungsaktivitäten sowohl ergänzen als auch Anreize für zukünftige Aktivitäten liefern. Die Forschungsstelle wird damit erheblich dazu beitragen, die vielfältigen Themenschwerpunkte unter der Leitvision „Management – Markt – Institutionen“ zusammenzuführen. 16 An der Forschungsstelle wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren der Fachhochschule Köln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Frank Gogoll Volkswirtschaftslehre, insb. Geld und Währung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Manfred Kiy Volkswirtschaftslehre, insb. Umweltökonomie Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian Rennert Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Wolfgang Veit Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaftsfragen, Risikomanagement Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Dominik Enste International Business / Betriebswirtschaft, insb. Business Ethics, Behavioural Economics Schmalenbach Institut [email protected] Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet:  „Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China“ Prof. Dr. Frank Gogoll (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Erich Hölter (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Thomas Retzmann (Universität Duisburg-Essen) Inhalt des Verbundprojektes der Fachhochschule Köln, der Universität Duisburg-Essen und zweier Praxispartner ist die Entwicklung, der Aufbau sowie die nachhaltige Implementierung, Dissemination und Verwertung eines international anerkannten Weiterbildungsstandards zur Förderung von „Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China“ unter Maßgabe der Etablierung eines dauerhaften, sich selbst tragenden Bildungskonzeptes. Das Projekt baut auf das bereits bestehende Berufsbildungsangebot „Economist Pass“ auf, wird jedoch für den chinesischen Kulturraum angepasst und weiterentwickelt mit dem Ziel, ein kulturübergreifendes Konzept zum Aufbau wirtschaftlicher Kompetenz bei (angehenden) chinesischen Fachund Führungskräften zu etablieren. Dafür beinhaltet das Verbundprojekt die wissenschaftlich begleitete Entwicklung, Adaption, Transferierung, Implementierung und Evaluation eines Zertifikatskurses inklusive Zertifikatsprüfung auf der einen Seite und ein System zur Multiplikatoren-/Trainerund PrüferZertifizierung auf der anderen Seite.  „Geld und Beschäftigung – Modellierung monetärer Effekte in ökonometrischen Modellen“ Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit, Prof. Dr. Manfred Kiy (alle Fachhochschule Köln) Das Projekt basiert auf bereits geleisteten Vorarbeiten im Rahmen der praxisorientierten Forschung an der FH Köln. Das vom ZAW (Zentrum für Angewandte Wirtschaftsfor- 17 schung) – ein an den Fachhochschulen Köln und Bonn/Rhein-Sieg angesiedeltes Institut – entwickelte ökonometrische Konjunkturmodell für Deutschland dient als Grundlage für das Projekt. Dieses grundlegende ZAW-Modell wird derzeit im Rahmen der Fachhochschulübergreifenden (FH Köln/FH Bonn/Rhein-Sieg) Forschungsarbeit für die Anwendung als Konjunkturprognosemodell fortentwickelt. Das Konjunkturmodell wird bereits in der Lehre in Form eines Simulationsspiels erfolgreich eingesetzt. Die detailliertere Ausgestaltung der monetären Seite des Modells erlaubt die intensive Befassung der Studenten mit geldund währungstheoretischen wie auch -politischen Fragestellungen. Insbesondere die Studiengänge „International Business“ und „Banking & Finance“ dürften hiervon profitieren. Ziel des Projektes ist es, die neueren Erkenntnisse über Transmissionskanäle monetärer Schocks auf die Beschäftigung zusammenzutragen und in die Struktur des bestehenden Konjunkturmodells in geeigneter Weise zu integrieren bzw. damit zu verbinden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen der europäischen Geldpolitik der EZB als auch die über den Euro-Wechselkurs auf die deutsche Wirtschaft einwirkenden Effekte analysiert und modelliert werden. Die EZB legt mit ihrem Zwei-Säulen-Konzept besonderes Gewicht auf die Beobachtung der Abweichung der Geldmenge M3 vom publizierten Referenzwert einerseits und auf die auf breiter Grundlage erfolgende Beurteilung der Preisperspektiven andererseits. Letzteres wird vor allem durch die Anwendung von Konjunkturmodellen möglich.  „Value-Based Management in international operating SMEs“ Prof. Dr. Frank Gogoll (Fachhochschule Köln) The project aims at developing an easy to use framework for the implementation of tools for a value-based management in internationally operating small and medium sized companies. Value-Based Management (VBM) acts on the maxim that every decision in a firm needs to be aligned with the ultimate objective of maximizing shareholder value. Implementing VBM involves a correct choice of framework. Every shareholder value metric should integrate basic components to accurately measure the company’s value and to serve as a foundation of value-based decision-making with a special focus on risk management.  „Corporate Social Responsibility als öffentliches Problem“ Prof. Dr. Christian Rennert (Fachhochschule Köln) Weite Teile der einschlägigen Literatur diskutieren Corporate Social Responsibility als Problem von Unternehmen und Managern, deren Handlungen unter Wettbewerbsbedingungen sozial erwünschte oder unerwünschte Resultate hervorbringen. In diesem Projekt wird die Blickrichtung umgekehrt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich sozial verantwortliches Handeln von Unternehmen nicht vielmehr als Konsequenz gesellschaftlicher Diskurse und einer kritischen Öffentlichkeit einstellt. Sollte sich dieser Ansatz als fruchtbar erweisen, käme der Öffentlichkeit und ihren originären Institutionen (z.B. Hochschulen) eine größere Bedeutung für Corporate Social Responsibility zu als den Unternehmen selbst. Im Kontext dieser Fragestellungen soll ferner untersucht werden, ob gesellschaftlicher Fortschritt eine deutliche(re) Grenzziehung zwischen öffentlichen Aufgaben und öf- 18 fentlicher Verantwortung sowie unternehmensbezogenen Aufgaben und unternehmensbezogener Verantwortung erfordert.  „Von ‚Work-Life-Balance‘ zur ‚In-Work-Balance‘“ Prof. Dr. Christian Rennert (Fachhochschule Köln) Der Alltag in Unternehmen ist häufig durch Termindruck sowie vielfältige externe und interne Konflikte gekennzeichnet. Im Bestreben, alle sachlich bestimmten Aufgabenziele in diesem Kontext wirksam erledigen zu wollen, besteht insbesondere bei Personen mit erheblicher Fachund Führungsverantwortung die Gefahr einer dysfunktionalen Intensivierung des Arbeitseinsatzes („Workaholics“). In ungünstigen Fällen kann dies zu „Burn-out“- Erscheinungen führen, die nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern auch deren Vermögen zu reflektierten und wohl begründeten Entscheidungen zu kommen negativ beeinflussen. Geraten Unternehmen in (unvorhergesehene) Krisensituationen, kann diese Einschränkung des Entscheidungsvermögens von Schlüsselpersonen ggf. die Existenz (von Teilen) des Unternehmens gefährden. Im Rahmen dieses Projekts sollen Maßnahmen für den präventiven Umgang mit solchen Gefährdungen im Unternehmensalltag identifiziert werden. Ferner soll der Frage nachgegangen werden, ob deren Umsetzung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Entscheidungen in Organisationen führen und so die Fähigkeit von Unternehmen zur Adaption an Kontextveränderungen (in einem evolutorischen Sinne) fördern kann.  „Frauen im Management“ Prof. Dr. Christian Rennert (Fachhochschule Köln) Im kompetenzbasierten Ansatz des strategischen Managements haben Wettbewerbsvorteile ihren Ursprung in der Entwicklung, einzigartigen Kombination und Nutzung unternehmensinterner Ressourcen. In einem solchen Bezugsrahmen wird in diesem Projekt der Frage nachgegangen, inwiefern eine stärkere Inklusion von Frauen in das Management Wettbewerbsvorteile zu schaffen sowie die Fähigkeit von Unternehmen zur Adaption an Kontextveränderungen (in einem evolutorischen Sinne) zu erhöhen vermag. Insbesondere soll die These überprüft werden, dass eine ausgewogene Verteilung der Geschlechter im Management zu einer Verbesserung der Qualität von Entscheidungen in Unternehmen führt und somit einen nachhaltigen Einfluss auf Unternehmenserfolg und -überleben im Wettbewerb besitzt. Auf diese Weise soll auch ein Beitrag zur aktuellen Debatte um Quotenregelungen und Chancengleichheit geleistet werden.  „Business Environment in Emerging Markets“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (Fachhochschule Köln), Dipl.-Vw. Christian Streege (IHK Nord Westfalen) SMEs from OECD countries, when investing in emerging and developing countries or trading with them, find it particularly cumbersome to deal with a multitude of hurdles erected by host country governments. This project aims to identify these hurdles, suggest measures to overcome them and evaluates the efforts of governments to remove them. An institutional analysis approach including economic, social, political and cultural factors is taken. The project has started in the summer of 2010. Two papers have been published so far, a third one is in preparation. Results continue to be presented at international con- 19 ferences. The World Bank and the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) have supported this research.  „Currency Risk Assessment“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (Fachhochschule Köln) Exchange rate volatility poses a major risk for firms engaged in international trade and investment. Research focuses on the calibration of an analytical tool (“CURRI”) developed by the authors. In particular, the signaling properties of CURRI are subject of present research activities.  „Export Opportunity Survey“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of WisconsinWhitewater) Die Nachhaltigkeit des internationalen Warenhandels zu stärken ist das Ziel dieses Forschungsprojekts. Zu diesem Zweck werden jährlich die Exportbedingungen für ausgewählte Produkte in die USA und Deutschland vergleichend analysiert und als Export Opportunity Surveys publiziert. Sie dienen Produzenten insbesondere in Entwicklungsund Schwellenländern als Orientierung für eine Ausrichtung ihrer Produktionsweisen an Kriterien der Nachhaltigkeit (Stichwort Bio/Organic und Fairtrade). Die Analysen werden von Studierenden des Master-Studiengangs International Business der Fachhochschule Köln und des Studiengangs MBA der University of Wisconsin-Whitewater (UWW) unter Anleitung der Projektverantwortlichen erstellt.  „Multi-Cultural Virtual Team Management“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Susann Kowalski (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Collaborative technologies, such as videoconferencing, social media, document sharing platforms, etc. empower businesses to challenge their brightest and best, regardless of location, to solve critical problems. The promise of technology has made multinational virtual teams (MVTs) one of the most popular topics in international business management today. On the surface, the possibilities for borderless collaboration appear endless. However, the promises of technology are not easily realized in the workplace. When teams work without being together, team identity/cohesion that motivates members may not develop. Leaders struggle with managing virtual work design, flow, and results. Distant expert may not work well in the virtual team environment. Culture adds another layer of complexity with MVT interactions. Cultural differences elicit diverse interpretations of seemingly simple messages, which leads to frustration. Conflict develops. To avoid conflict, the members stop communicating with each other. This causes members lose trust in their teammates. Once trust disappears, disfunctionality becomes a self-perpetuating cycle. These problems are real and happening in almost every organization using virtual teams today. The objective of this ongoing research is to determine approaches and processes that work and do not work for MVTs. This extensive endeavor involves multiple companies in different industries across Germany and the US. We use critical case analysis involving short interviews and team member surveys to identify the key issues that impact the MVT results. We also focus on the metrics that the firm uses to determine MVT 20 success. The end result is a guide of “best practices” that firms can use to improve the productivity and member satisfaction of their MVTs.  „Praktische Wirtschaftspolitik mit dem ZAW-Modell“ Prof. Dr. Manfred Kiy, Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit (alle Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Reiner Clement, Prof. Dr. Johannes Natrop, Prof. Dr. Wiltrud Terlau (alle Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) Das Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung (ZAW) ist entstanden aus einer langjährigen Kooperation von Professoren der Volkswirtschaftslehre der der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Fachhochschule Köln. Ein wesentliches Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein ökonometrisches Modell, das die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland in einem System von etwa 250 Definitionsund Verhaltensgleichungen nachbildet. Das Modell war zunächst als vierteljährliches Konjunkturmodell konzipiert worden; seit der letzten Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung basiert es auf Jahresdaten. Es wird jährlich aktualisiert, so dass jeweils im April eines jeden Jahres eine aktuelle Version vorliegt, d.h. im Frühjahr 2013 lag eine Modellversion vor, die auf den Daten des Zeitraums 1991 bis 2012 beruhte. Das ZAW-Modell kann einerseits für Analysen und Prognosen aktueller wirtschaftsund gesellschaftspolitischer Maßnahmen eingesetzt werden. Andererseits ist es die formale Grundlage für das volkswirtschaftliche Simulationsspiel des ZAW, mit dem Studierende praktische Probleme der Wirtschaftspolitik realitätsnah simulieren können. Die Simulationsversion des ökonometrischen Modells wird gesteuert durch eine Anzahl exogener Variablen, die von der Spielleitung vorgegeben werden und die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wiedergeben. Daneben gibt es Instrumentvariablen, über deren Einsatz die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der jeweiligen Arbeitsgruppen entscheiden. Aufgrund dieser Vorgaben werden Prognosen für die Verwendungsund Entstehungskomponenten des Bruttoinlandsproduktes, den Staatshaushalt, das Preisgefüge und das verfügbare Einkommen der Privaten Haushalte erstellt. Die Resultate sind vergleichbar mit den Prognosen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (Frühjahrsund Herbstprognose). >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden im Berichtszeitraum veröffentlicht:  Dominik Enste (2013): Internationaler Gerechtigkeitsindex – Analysen und Ergebnisse für 28 Industriestaaten; IW-Analysen 91, Köln.  Dominik Enste (2013): Shadow Economies: An Interview with Dominik H. Enste; in: SAIS Review, Vol. XXXIII, Nr. 1, S. 3-11.  Dominik Enste (2013): Grundsatz und Umsatz: Das muss kein Widerspruch sein – Die Sozialbranche braucht mehr Wettbewerb; DIALOG, Ausgabe 2, München, 2013, S. 3. 21  Dominik Enste (2013): Bürgerschaftliches Engagement der Unternehmen im öffentlichen Raum; in: ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Band 63, S. 293-323.  Dominik Enste (2013): Konsumentenund Agentenethik. Zur Verantwortung für moralisches Handeln von und in Unternehmen; in: Zeitschrift für Wirtschaftsund Unternehmensethik zfwu, 13 (3), S. 236-254 (mit Michael Neumann und Teresa Schare).  Dominik Enste (2013): Die beste Bildungspolitik ist eine gute Ordnungspolitik – eine Erwiderung; Wirtschaftsdienst, 93 (4), S. 267-271.  Dominik Enste (2013): The Shadow Economy – An international Survey; 2. Ausgabe, Cambridge.  Dominik Enste (2013): Das RHI-Kompendium – Die Veröffentlichungen des Roman Herzog Instituts auf einen Blick; München.  Dominik Enste (2013): Wachstum, Wohlbefinden, Wirtschaftspolitik – Wohlstand ohne Reue, epd-Dokumentation Nr. 3 vom 15.01.2013, Frankfurt am Main 2013, S. 13-25.  Dominik Enste (2013): Grundzüge der Mikroökonomik und der Neuen Institutionenökonomik; Modul 10 des Master of Public Administration, Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl.  Manfred Kiy (Koautor) (2013): Angewandte Makroökonomie: Makroökonomie, Wirtschaftspolitik und nachhaltige Entwicklung mit Fallbeispielen; 5. Auflage, Verlag Vahlen (mit Reiner Clement (Erstautor) und Wiltrud Terlau).  Manfred Kiy (Koautor) (2013): Verschuldungsquoten des Maastricht-Vertrages und Nachhaltigkeit der Finanzpolitik; in: Das Wirtschaftsstudium, 42 (4), April 2013 (mit Reiner Clement (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), Wiltrud Terlau (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)).  Manfred Kiy (2013): Nachhaltige Regionalwirtschaft; Nizhnij Nowgorod: NNGASU (in russischer Sprache) (mit Igor Arzhenowskij).  Christian Rennert (2013): Management – quo vadis?; in: ZfAW, 16 (2), S. 58-62.  Wolfgang Veit (2013): Is regulatory change predictable? Socio-economic determinants of regulatory reforms (im Erscheinen).  Wolfgang Veit (2013): Regional Integration in East Asia: RCA and new business opportunities (im Erscheinen). 22 >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle im abgelaufenen Jahr gehalten:  Manfred Kiy: Ökonometrische Modelle in Wirtschaftsforschung und Lehre; Forschungsforum F04, Wissenschaftliche Vortragsreihe der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Fachhochschule Köln, Köln, 24.01.2013.  Manfred Kiy: Konsumentenbefragungen zum Thema „Fair Trade und Bio“ an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen; 5. NRW-Workshop Verbraucherforschung: Der verantwortungsvolle Verbraucher, Düsseldorf, 11.11.2013 (mit Wiltrud Terlau und Jana Voth).  Christian Rennert: Über das Verhältnis der Ökonomik zur Psychologie und Soziologie (und mögliche Konsequenzen für die BWL-Ausbildung); Forschungsforum F04, Wissenschaftliche Vortragsreihe der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Fachhochschule Köln, Köln, 20.06.2013. 2.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Folgende wissenschaftliche Veranstaltungen wurden im Berichtszeitraum ausgerichtet:  „IFT 2013 – Internationale Fachtagung der Professorinnen und Professoren für Volkswirtschaftslehre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“ Prof. Dr. Frank Gogoll (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Markus Fredebeul-Krein (Fachhochschule Aachen) Die IFT ist eine im Zweijahresrhythmus stattfindende Konferenz der deutschsprachigen Wirtschaftsund Sozialwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die wissenschaftliche Erörterung wirtschaftswissenschaftlicher sowie wirtschaftspolitischer Probleme. Seit bereits mehr als zehn Jahren findet dabei ein erfolgreicher und lebendiger Dialog zwischen volkswirtschaftlicher Forschung, Lehre und Praxis statt. Hochrangige Referenten aus Wissenschaft und Praxis erörtern volkswirtschaftliche Fragestellungen zu aktuellen Themen. Die nunmehr 7. Fachtagung wurde vom 05. bis 07. Juni 2013 in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Aachen in Köln (05. und 07. Juni) und Aachen (06. Juni) durchgeführt. Die Fachtagung widmete sich im Rahmen von fünf Panels den folgenden Themenschwerpunkten: 1) Das Menschenbild in der Ökonomie, 2) Märkte im Wandel: Neue Herausforderungen an die Wirtschaftspolitik sowie 3) Euro-Krise: Staatsschuldenkrise und Finanzmarktregulierung. Die Panels waren mit folgenden namhaften Referentinnen und Referenten besetzt:  Keynote Köln > Prof. Dr. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft Köln): „Neue Spielregeln wirtschaftlichen Handelns: Liberaler Paternalismus oder neue Tyrannei?“. 23  Keynote Aachen > Prof. Dr. Justus Haucap (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf / Monopolkommission): „Märkte im Wandel: Herausforderungen an die Wirtschaftspolitik”.  Panel 1: Eine psychologische, philosophische und soziologische Perspektive auf das Menschenbild in der Ökonomie > Dr. Sebastian Lotz (Universität zu Köln): „Eine psychologische Perspektive auf das Menschenbild in der Ökonomie“. > Prof. Dr. Gerd Habermann (Universität Potsdam): „Über zwei Arten von Wirtschaftsethik“. > Prof. Dr. Stefan Hradil (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): „Eine soziologische Perspektive auf das Menschenbild in der Ökonomie“.  Panel 2: Die Energiepolitik vor neuen Herausforderungen: Korrekturbedarf bei der Energiewende? > Dr.-Ing. Christoph Maurer (Geschäftsführer der Consentec GmbH): „Wie kann die Energiewende effizient umgesetzt werden?“. > Prof. Dr. Mark Oelmann (Hochschule Ruhr West): „Die Entwicklung der Großhandelspreise für Strom – Ein Abbild volkswirtschaftlicher, politischer und betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge“.  Panel 3: Medienpolitik im Zeitalter konvergierender Märkte > Dr. Markus Steingröver (Detecon International GmbH): „Konvergenz und die regulatorische Herausforderung durch „Over the top“ Angebote“. > Dr. Petra Gerlach (Mediengruppe RTL Deutschland): „Medienpolitik im Zeitalter konvergierender Märkte“.  Panel 4: Gesundheitspolitik im Spannungsverhältnis von Kosteneffizienz und Leistungsausbau > Dr. Jochen Pimpertz (Institut der deutschen Wirtschaft Köln): „Ausgabentreiber und Finanzierungsrestriktionen in der Gesetzlichen Krankenversicherung“. > Dr. Axel Wehmeier (Deutsche Telekom AG): „Gesundheitspolitik im Spannungsverhältnis von Kosteneffizienz und Leistungsausbau“. > Prof. Dr. Andreas Wittrahm (Caritasverband für das Bistum Aachen): „Ethische Überlegungen zu einer solidarischen Gesundheitssorge im demografischen Wandel“.  Panel 5: Euro-Krise und Staatsschuldenkrise > Prof. Dr. Armin Jans (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften): „Ist Griechenland noch zu retten?“. > Jürgen Matthes (Institut der deutschen Wirtschaft Köln): „Euro-Schuldenkrise: Sind die Reformen auf dem richtigen Weg?“. > Prof. Dr. Henning Kehr (Fachhochschule Worms): „Die Euro-Krise – Zinsersparnis für den Bund durch die Flucht in den „safe haven“?: Berechnung mittels CDS-Spreads”. 30 Am GLOBUS-Institut wirken die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Harald Sander Leiter GLOBUS, Internationale Volkswirtschaftslehre Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Elke Schuch Englische Sprache und Landeswissenschaft, Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, FH Köln [email protected] Prof. em. Dr. Lothar Cerny Übersetzungund Kommunikationswissenschaften, Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, FH Köln (ehemals) [email protected] Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono Entwicklungsfinanzierung University of Stellenbosch Business School meshach.aziakpono@ usb.ac.za Prof. Dr. Amalia Di Iorio Internationales Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University amalia.diiorio@ rmit.edu.au Prof. Dr. Andres Gallo Internationale Volkswirtschaftslehre Coggin College of Business, University of North Florida [email protected] Prof. Dr. Sylvia Heuchemer Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Stefanie Kleimeier Finanzwesen Maastricht University s.kleimeier@maastricht university.nl Prof. Dr. Jeffrey E. Michelman Rechnungswesen, Internationale Wirtschaft University of North Florida jeff.michelman@ unf.edu Prof. Dr. Jeffrey W. Steagall Volkswirtschaftslehre John B. Goddard School of Business and Economics, Weber State University jeffs[email protected] Steffen Wolfer Strategisches Management Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Qingshi Wang Statistik School of International Business, Dongbei University of Finance and Economics [email protected]du.cn Dr. Francisco Lima da Costa Migration und institutioneller Wandel Universidade Nova de Lisboa francisco.costa @fcsh.unl.pt Prof. Dr. Vikash Ramiah Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University vikash.ramiah @rmit.edu.au Prof. Dr. Bogdan Góralczyk Internationale Beziehungen Centre for Europe of University [email protected] Prof. Dr. Alojzy Z. Nowak Volkswirtschaftslehre Universität Warschau [email protected] Prof. Dr. Waldemar Koziol Internationales Finanzwesen Universität Warschau wkoziol@ mail.wz.uw.edu.pl Prof. Dr. Steven K. Paulson Management und internationale Wirtschaft University of North Florida [email protected] Weitere Informationen zum Institute of Global Business and Society finden sich auf der Homepage unter www1.fh-koeln.de/globus. Die Forschungsaktivitäten des GLOBUS-Instituts für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 31 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet:  „The Nexus Water-, Energyand Food Security“ Prof. Dr. Harald Sander, Prof. Dr. Ulf Blieske, Prof. Dr. Johannes Hamhaber, Prof. Dr. Wolfgang Kath-Petersen, Prof. Dr. Till Meinel, Prof. Dr. Lars Ribbe, Prof. Dr. Jackson Roehrig, Prof. Dr. Sabine Schlüter, Prof. Dr. Ingo Stadler, Prof. Dr. Michael Sturm, Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt (alle Fachhochschule Köln) A reliable supply of water, energy and food is one of the most important and closely interconnected challenges faced by the global society. An interdisciplinary approach to analyze this “NEXUS” receives therefore highest priority in current sustainability research. To address this issue, a collaborative research structure with a holistic view on this nexus will be established starting from 2013 at the Cologne University of Applied Sciences. GLOBUS is part of this joint research project that will bundle some of the research efforts of 11 professors from different faculties and institutes. The project has won a research funding competition and will be financed by the federal state of North Rhine-Westphalia through the program “FH Struktur”. The researchers will work jointly on the inter-linkages between water, energy and food. Next to publishing state-of-the-art research and contributing to technology development and implementation, the NEXUS group aims at initiating new cooperation projects with partners from industry, academia and civil society developing teaching materials, and organizing dialogue events.  „Determinants and Dynamics of the Geography of Global banking: The Role of Economic, Cultural and Political Factors“ Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Fachhochschule Köln) Cross-border banking has increased dramatically, yet the determinants and dynamics of bi-lateral cross-border activities are not fully understood. Recent research shows that geographical distance matters even for “weightless” banking products and is thus producing an economic geography. However, distance is only an imperfect proxy for all informational, transactional, political, regulatory and cultural frictions which act as barriers to integration. This project aims at an in-depth analysis of the determinants and dynamics of crossborder banking. The project will utilize two exclusive and confidential data sets and thus provide new insights in important ways. By focusing on global bilateral cross-border banking, banking geography can be investigated with a specific focus on (de)regulation and integration policies including the role of currency unions. The resulting insights will be utilized for an in-depth analysis of cross-border banking with respect to the current financial crisis. Overall, the project will provide a deeper understanding of the driving forces of globalization in banking and will thus be of significant guidance to policy makers concerned with financial market integration, currency unions and financial market stability. (The project is funded by the Nederlandse organisatie voor wetenschappelijk onderzoek 32 (The Netherlands Organisation for Scientific Research, NWO) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) under the NWO-DFG Bilateral Cooperation program.)  „The Portrayal of Female Athletes in Mass Media“ Prof. Dr. Elke Schuch (Fachhochschule Köln), Dr. Elena Teso (Liverpool John Moores University), Liz Crolley (University of Liverpool) After women had been excluded from many Olympic disciplines over decades, Jacques Rogge, President of the IOC in 2012, declared on the occasion of the opening ceremony the Olympic Games in London the “most female” Games of all times. In particular, he explained this message by the high number of female athletes participating in the event. Against this background, the project aims to investigate whether or not this higher share of women is correspondingly reflected in the degree of media coverage – and the way in which female athletes have been presented in the mass media as compared to male athletes. Methodologically, the project centers upon a (quantitative and qualitative) content analysis of German, Spanish and British media during the London 2012 Olympic Games.  „Determinants and Dynamics of the Geography of Global Banking: The Role of Economic, Cultural and Political Factors“ Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University) Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Fachhochschule Köln) Die grenzüberschreitenden Bankaktivitäten haben in den letzten Jahren stark zugenommen, allerdings sind deren Determinanten und Dynamik noch nicht hinreichend erforscht. Das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft über 2 Jahre und von der Niederländischen NWO über 3 Jahre geförderte „GeoBank Project“ untersucht die grundlegenden Integrationsbarrieren und Bestimmungsgründe der Dynamiken der grenzüberschreitenden Bankaktivitäten. In 2013 wurden 3 Studien, die im Rahmen dieses Projektes entstanden sind, in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht. Ein internationales Symposium zu „Global Banking, Financial Stability, and Post-Crisis Policy Challenges“ mit international ausgewiesenen Experten wurde im Rahmen dieses Projektes am 1.2.2013 an der Universität Maastricht veranstaltet. Die wichtigsten Beiträge zu diesem Symposiums sollen in 2014 in einer Sonderausgabe einer internationalen Fachzeitschrift erscheinen.  „Sustainability of Global Banking“ Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Dr. Joscha Beckmann (Universität Duisburg-Essen) Extending on a large scale DFG-financed project on the determinants of global banking, this major GLOBUS research project is now focusing on the condition for a sustainable global banking and financial system.  „Monetary Policy Transmission and Financial Integration in Africa” Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Prof. Dr. Meshach Aziakpono (Stellenbosch University Business School) This project intended to shed more light on the meaningfulness and effectiveness of strategies of countries belonging to the Southern African Development Community (SADC) to 33 integrate the financial markets. The current focus now is on a continent-wide analysis of the interaction of efficient monetary transmission and financial market integration.  „Best-Practices of Culturally-Aware International Graduate Business Education“ Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Elke Schuch (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Jeffrey Michelman (University of North Florida), Prof. Dr. Steve Paulson (University of North Florida), Prof. Dr. Alojzy Nowak (Warsaw University), Dr. Waldemar Koziol (Warsaw University), Prof. Dr. David Wang (Dongbei University of Finance and Economics) This is a joint research project of all GlobalMBA partners in order to reflect on bestpractices in culturally-aware international graduate business education, to continuously evaluate the GlobalMBA program and to contribute to further improvement in graduate business education.  „Green Growth, Eco-Innovation and Transfer of Green Technology“ Prof. Dr. Harald Sander (Fachhochschule Köln), Steffen Wolfer (Fachhochschule Köln) This project explores the role of eco-innovation in achieving “green growth” in emerging markets; with particular focus on China. The research is closely linked to a dissertation project investigating into business strategies for technological innovation and environmental sustainability in China.  „Re-Examination of the Florentine Catasto Data of 1427“ Prof. Dr. Steven K. Paulson (University of North Florida), Prof. Dr. Chung-Ping A. Loh (University of North Florida) The balance between private wealth and the need of governing bodies to collect tax revenues to support public functions is particularly tense in the modern, post 2008 financial crisis era. This tension, however, is not a new phenomenon; there were important lessons to have been learned in the Renaissance that might have provided guidance for contemporary private-public sector tensions. The underlying relevance theme of this project, then, is that there are still lessons to be learned through the examination of tax roll data from 15th century Florence Italy. Specifically, the purpose of the analyses conducted in this project are to uncover the distribution of wealth in the population of renaissance society by examining head of household data derived from Catasto of 1427. Specific analyses conducted so far have focused on examining differences across occupational categories and the relative social and economic position of women. The Catasto of 1427 was a complete enumeration survey of Tuscany households conducted in order to restructure tax codes and enhance government revenues. As such, the Catasto is one of a very few comprehensive empirical data sources relating to business and household characteristics from the period.  „Chinese Transformation 1978-2013: Process and Consequences“ Prof. Dr. Bogdan Góralczyk (Centre for Europe of Warsaw University) A quickly growing and more and more assertive China is a big challenge, dilemma and a problem for the world – both scientific and practical – in the West, including Poland. The research project is an attempt to move forward towards those challenges, using a rich amount of sources, both from China and from many Western countries (including Taiwan, 34 India, and South-East Asia, where the proposer of this project served as Polish ambassador for a few years). The proposal has the following initial scientific hypothesis: (1) Chinese transformation is unique, sui generis, and at the same time constantly changing, resembling a moving target (which is extremely difficulty to be followed by the Westerners due to specific Chinese civilization and value systems; also constantly moving forward during the process of transformation). (2) The reforms in China are made cautiously and gradually, as the territory was unknown for the Chinese reforms when they initiated the process. (3) Slow and decisive return to Chinese roots and traditions and simultaneous rejection of Western models during the advancement and deepening of the reform process is difficult to export to the outside world due to the specifics of Chinese civilization. (4) Recent China has achieved the greatest economic success in the history of humankind (there is indeed no other example of a 10 percent growth rate over such a long period), notably – what is more – in the most populated country in the world. One cannot exclude that economic success will be followed by a technological one, while at the same time the social price for those incomparable successes is also tremendous (environmental issues, social stratification, regional diversification, etc.). (5) The crisis on the Western markets in the year 2008 was also an important threshold in the Chinese process of transformation. China has become more assertive on the international arena since then. A new domestic debate has been initiated on the subject of Zhongguo Moshi, i.e. the Chinese model of development. Some Chinese scholars (Chi Fulin, Hu Angang and others) are suggesting that the initial development model, a model “of survival” and high growth, should be replaced by a new model, a model of “sustainability”. Thus, quantity should be replaced by quality – and as a result not only the state must become richer, as it has been the case so far, but also every Chinese citizen should become more wealthy. (6) The current Chinese process of transformation frequently undermines many ideas and “fixed proposals” in the Western academic (or political) circles, e.g. that the growth of the middle class will bring about a democratic change (Barrington Moore) or that the role of the state in the development process is constantly declining (“the Washington Consensus” and neoliberal attitudes towards state power).  „European Union as Actor on the Global Arena: Federated or Fragmented?“ Prof. Dr. Bogdan Góralczyk (Centre for Europe of Warsaw University), also involved in the project were some young Polish scholars from both Centre for Europe and Faculty of Journalism and Political Science of Warsaw University (e.g., Artur Adamczyk, Paula Marcinkowska, Kamil Zajączkowski) The process of European integration is not yet finalized by so-called finalité politique, i.e. a supranational entity, probably in form of a federation. At the same time, the global crisis in 2008 and its aftermath have created many new challenges on this unprecedented road. However, such kind of crisis is nothing new to European integration, as history shows that real progress proceeded “from crisis to crisis” (J. Delors); i.e., only a new challenge pushes forward the whole machinery. The situation after 2008 is different, however, as at this moment the European Union is challenged by a multilayer crisis. Namely the EU currently has a problem with: (1) Leadership and strategic vision; (2) Economic crisis in the Eurozone, mixed with the domestic debts in so-called PIGS countries; (3) Institutions (“democratic deficit”) and even (4) Axiology, i.e. common system of values are frequently openly 35 challenged in many Member States by various political forces. Thus, the EU is staying in front of a threshold, or rather a fault line, and a cardinal dilemma: how to deepen integration, including crucial CFSP, in a growing high tide of renationalization? One thing seems to be obvious, however. The longer the crisis will be (multilayered!), the bigger the opportunities for anti-integration forces and processes will become. Only strong leadership with a reformist agenda can bring us out of this Catch-22 situation. Without courage and vision the EU can be doomed to be “economically giant and politically pigmy” again. Is that the status we want against the backdrop of the challenges from the so-called emerging markets and in the era of creation of the new balance of (economic) power after 2008?  „The Effectiveness of Environmental Regulation“ Prof. Dr. Vikash Ramiah, Prof. Dr. Imad Moosa, Dr Michael Gangemi, Forschungsstudenten: Nguyen Anh Huy Pham, Min Lui, Roksana Hematizadeh, Minhua Yang (alle Royal Melbourne Institute of Technology), Prof. Dr. Giancarlo Giudici, Forschungsstudenten: Jacopo Pichelli, Matteo Nappi (alle Polytechnic University of Milan) The objective of this study is to extract lessons from the experience of other countries pertaining to the design of effective environmental regulation. Following the Kyoto Protocol countries around the globe implemented a series of policies including the Carbon Pollution Reduction Scheme, the Obama Climate Change Policy and China’s Action Plan on Environment. Emerging evidence shows that these strategies are not yielding the desired effects – for instance, polluters are able to past on the cost onto consumers. By using wellestablished financial models, we identify the components of effective environmental regulation that can be applied. So far, we have explored countries like Australia, US, China, Japan, France, UK, Mexico, Canada, India, Russia, Turkey, South Africa, Brazil and many others.  „Researchers Sans Frontiere Network (RSFN)“ Prof. Dr. Vikash Ramiah (Royal Melbourne Institute of Technology) und weitere Wissenschaftler/Institutionen Our project aims at connecting RMIT with other foreign universities of similar caliber and connecting other universities within the network. RSFN is as an exchange program for both RMIT and international researchers. It enables RMIT researchers to access expert researchers residing overseas in their respective fields – a global social network for academics. It is a pathway for international research collaboration which is crucial for building the right research environment. Cologne University of Applied Sciences has agreed to join the network. The concept has been discussed with other universities in Finland, Sweden, Brazil and the UK; and they look forward to join the network once we finalize the process. 36 >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden im Berichtszeitraum veröffentlicht:  Bogdan Góralczyk (2013): Sun Yat-sen. Misjonarz rewolucji (Sun Yat-sen. A Missionary of the Revolution); Rambler Editors, Warsaw 2013 (auf polnisch).  Bogdan Góralczyk (2013): Czy Chiny zdominuja świat? (Is China Ready to Dominate the World?; in: Hg. Longin Patsusiak, Perspektwy Nowego Ładu Globalnego (Perspectives of New Global Order), Academy of Finance Vistula, Warschau 2013, S. 185-224 (auf polnisch).  Bogdan Góralczyk (2013): Ten Key Words to Orbanistan; ASPEN Review-Prague 2/2013, S. 45-48.  Bogdan Góralczyk (2013): Burma Enters the World Stage; ASPEN Review-Prague 1/2013, S. 76-80.  Sylvia Heuchemer (2013): Hochschulausbildung für eine nachhaltige und integrative Entwicklung in Europa im Zeitalter der fortschreitenden Globalisierung; in: Klaus Becker, Bernd Eckardt, Sylvia Heuchemer, Winfred Kaminski, Rüdiger Küchler, Rolf Schwartmann (Hrsg.): Die Wissenschaft von der Praxis denken – Festschrift für Joachim Metzner zum 70. Geburtstag, Verlag der Universitätsdruckerei H. Schmidt, Mainz, S. 52-66 (mit Harald Sander).  Stefanie Kleimeier (2013): Les Activités Bancaires Transfrontalières de Détail: Un Aspect Méconnu de la Mondialisation Financière en Temps de Crise; Revue d’Economie Financiere 112 (December), S. 211-239 (mit Harald Sander).  Stefanie Kleimeier (Koautor) (2013): Arranger Certification in Project Finance; Financial Management, Spring, S. 1-40 (mit S. Gatti. (Erstautor), W.L. Megginson und A. Steffanoni).  Stefanie Kleimeier (2013): Financial Crises and Cross-Border Banking: New Evidence; Journal of International Money and Finance 32, S. 884-915 (mit Harald Sander und Sylvia Heuchemer).  Steven K. Paulson (2013): The Globalization of Business Activity: Structures, Processes and Prospects for the Demise of Postmodernism; Global Business and Economics Review, 15(2/3), S. 251-264 (mit Peter Stokes).  Vikash Ramiah (Koautor) (2013): The influence of systematic risk factors and econometric adjustments in event studies; Review of Quantitative Finance and Accounting (mit Marie-Anne Cam (Erstautor)) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (2013): The International Political Economy of Terrorism and the Stock Market: Evidence from Indonesia; International Journal of Accounting and Information Management, 21 (1), S 91-107 (mit Michael Graham). 37  Vikash Ramiah (2013): The Impact of the Boxing Day Tsunami on the World Capital Markets; Review of Quantitative Finance and Accounting, 40 (2), S 383-401.  Vikash Ramiah (2013): How Does the Stock Market React to the Announcement of Green Policies?; Journal of Banking and Finance, 37, S. 1747-1758 (Belinda Martin, und Imad Moosa).  Vikash Ramiah (2013): Working Capital Management during the Global Financial Crisis: The Australian Experience; Qualitative Research in Financial Markets (mit Yilang Zhao und Imad Moosa) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (2013): A Behavioural Finance Approach to Working Capital Management; The European Journal of Finance (mit Yilang Zhao, Michael Graham und Imad Moosa) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (Koautor) (2013): The Costs and Benefits of Environmental Regulation; UK, Edward Elgar Publishing Ltd. (mit Imad Moosa (Erstautor)) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (2013): Seasonal aspects of Australian electricity market; in: Handbook of Financial Econometrics and Statistics, Kapitel 33, Springer (mit Stuart Thomas, Richard Heaney und Heather Mitchell) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (Koautor) (2013): Emerging Market Stocks in Global Portfolios: Hedging Approach; in: Emerging Markets and the Global Economy: A Handbook, Elsevier, (mit Imad Moosa (Erstautor)) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (Koautor) (2013): The Regulation of High-Frequency Trading: An Asian Perspective; Elsevier Book on Asia (mit Imad Moosa (Erstautor)) (im Erscheinen)  Vikash Ramiah (2013): Tournament Behaviour in Asian Managed Funds; Elsevier Book on Asia (mit Imad Moosa) (im Erscheinen).  Vikash Ramiah (2013): Behaviour of Australian corporate treasurers around the global financial crisis; Finance Link (mit Imad Moosa und Yilang Zhao) (im Erscheinen).  Harald Sander (2013): Cross-Border Retail Banking: Exploring the Unknown Financial Globalization in Times of Financial Crises; Credit and Capital Markets (Kredit und Kapital) 46 (2), S. 247-274 (mit Stefanie Kleimeier).  Harald Sander (2013): E(M)U Effects in Global Cross-Border Banking, Economics Letters 118(1), S. 91-93 (mit Stefanie Kleimeier und Sylvia Heuchemer).  Harald Sander (2013): Overindebted Youth: Unemployment and Deleveraging in the Euro Zone; GLOBUS Working Paper 2012-1.  Harald Sander (2013): Potentially less austerity for the troubled Eurozone, in: The Conversation, 04. November 2013: https://theconversation.com/potentially-less-austerity-forthe-troubled-eurozone-18804. 38  Harald Sander (2013): Good new from the Eurozone…Or is it?; in: The Conversation, 19. August 2013: https://theconversation.com/good-news-from-the-eurozone-or-is-it-17200 [Re-posted as: The Eurozone may have exited recession but the crisis is far from over; in : The London School of Economics and Political Sciences, EUROPP: European Politics and Policy, 20 August 2013: http://blogs.lse.ac.uk/europpblog/2013/08/20/the-eurozonemay-have-exited-recession-but-the-crisis-is-far-from-over/Eurozone: First the good news, in: Public Finance International, 20 August 2013, http://opinion.publicfinanceinternational. org/2013/08/eurozone-first-the-good-news].  Harald Sander (2013): The Euro crisis has arrived in Germany: but is a recession scenario plausible?; in: The Conversation, 23. Januar 2013: http://theconversation.com/the-eurocrisis-has-arrived-in-germany-but-is-a-recession-scenario-plausible-11695.  Harald Sander (2013): Balancing stability and sovereignty will prove challenging for the Eurozone; in: The Conversation, 14 September 2012: http://theconversation.edu.au /balancing-stability-and-sovereignty-will-prove-challenging-for-the-eurozone-9581.  Elke Schuch (2013): Transcultural Approaches to Teaching Contemporary British Asian Film; in: Maria Eisenmann, Margit Hempel, Christian Ludwig (Hrsg.): Medien und Interkulturalität im Fremdsprachenunterricht: Zwischen Autonomie, Kollaboration und Konstruktion, Universitätsverlag Rhein-Ruhr, Duisburg, S. 149-167.  Elke Schuch (Koautor) (Hrsg.) (2013): Technik und Kultur. Anwendungsorientierte Beiträge zu einem Spannungsfeld; Lengerich, Pabst Science Publishers (mit Siegfried Stumpf (Erstautor) und Ulrike Meyer).  Elke Schuch (2012): Lost in Austen: Appropriating and Translating the past for popular culture in recent adaptations of Pride and Prejudice; in: Matthias Bauer, Rüdiger PfeifferRupp, Claudia Sasse, Ursula Wienen (Hrsg.): Sprache, Literatur, Kultur: Translatio delectae. Festschrift für Lothar Cerny zum 65. Geburtstag, LIT, Münster, S. 257-282. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle im abgelaufenen Jahr gehalten:  Bogdan Góralczyk: Europe – China Co-operation: Chances and Challenges; Podiumsdiskussion, 6th European Economic Congress, Katowice, 14. Mai 2013.  Bogdan Góralczyk: “China and Central Europe – A New Chapter”, Keynote, Łódź East Asian Meetings (LEAM), University of Łódź Łódź, 6. Juni 2013.  Bogdan Góralczyk: Participant in Second International Culture Industry Summit, Gansu Province, China, Lanzhou, 7.-8. September 2013.  Bogdan Góralczyk: The Role of the EU on Global Arena: Central European Perspective; Chinese Academy of Social Science, Beijing, China, 12. September 2013. 39  Bogdan Góralczyk: Poland and Turkey on International Arena; University of Istanbul, Istanbul, 27. September 2013.  Bogdan Góralczyk: Asian Century and the Rest; Podiumsdiskussion, Batory Foundation – European Council on Foreign Relations, Warschau, 08. Oktober 2013 (weitere Teilnehmer: Francois Godement, Kerry Brown, Paweł Świeboda).  Bogdan Góralczyk: Polish Sinology – Reflection Paper; National Taiwan University, Taipei, Taiwan, 5. November 2013 (weitere Teilnehmer: Chih-yu Shih, Valentin Golovachov, Olga Lomowa, Acad. Mikhail Titarenko) (erscheint in: Being Sinologists in Socialist and Post-Socialist Countries).  Bogdan Góralczyk: Polish Democracy in the Era of Transatlantic Crisis; University of the Philippines, Manila, 28. November 2013 (weitere Teilnehmer: Temario C. Rivera, Ricardo T., Jose, Adam Jelonek).  Stefanie Kleimeier (mit Koautoren): The Evolution of the Global Corporate Loan Market and Syndicate Formation: A Network Perspective; 11th INFINITI Conference on International Finance, Aix-en-Provence, Juni 2013; 11th Corporate Finance Day, Liège, September 2013; DRUID 35th Celebration Conference 2013, Barcelona, Juni 2013; University of Luxembourg, Luxembourg, April 2013.  Stefanie Kleimeier: Equator Principles: Peer Pressure or Piggybacking; University of Antwerp, Antwerpen, September 2013.  Stefanie Kleimeier (mit Koautoren): Negotiation and the Clustering of Corporate Loan Spreads; Conference on Banking, Finance, Money and Institutions: The Post Crisis Era, Centre for Money, Banking and Institutions, University of Surrey & Center for Research in Contemporary Finance, Fordham University, November 2013; Financial Management Association, Chicago, Oktober 2013; 5th International IFABS Conference, Nottingham, Juni 2013.  Stefanie Kleimeier: Bank Lending Strategy, Credit Scoring and Financial Crises; Financial Management Association, European Conference, Luxembourg, Juni 2013.  Stefanie Kleimeier: Interest Rate Pass-Through and Banking Crises; ECCE-USB Financial Globalisation and Sustainable Finance Conference, Cape Town, Mai 2013.  Stefanie Kleimeier: Cross-Border Banking and Financial Crises; Radein Research Seminar: A New Global Financial Architecture in the Aftermath of the Crisis: A European View, Radein, Februar 2013.  Stefanie Kleimeier (mit Koautoren): Culture, Trust and European Cross-Border Depositing; University of Liège, Liège, November 2013; Financial Management Association, Chicago, Oktober 2013; 11th INFINITI Conference on International Finance, Aix-en-Provence, Juni 2013; Financial Management Association, European Conference, Luxembourg, Juni 2013. 46 will improve performance and scalability beyond the state of the art. The solution integrates multiple layers of sensors, legacy systems and agent-based tools for beneficial services like learning, quality, risk and cost management. Additionally the ecological footprints will be reduced. The ARUM solution will run in two modes: predictive and real time simulation. The predictive mode supports the planning phase whereas the real-time operations mode supports dynamic, time-, costand risk-oriented re-planning of operations. The provision of information for engineering to alter in case of immaturity or late requests for changes is supported equally. ARUM is strongly end-user driven and the results will be tested on three industrial use cases with a focus on aircraft, aircraft interiors and ship manufacturing. The solution will be validated in a real industrial environment by industrial partners and benchmarked against today's ICT solutions. In collaboration with universities a test-bed will be established for design and testing of ARUM systems and tools and will be opened for dissemination and demonstration >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden im Berichtszeitraum veröffentlicht:  Udo Inden (2013): Complex Landscapes of Risk in Operations Systems, Aspects of Modelling and Processing; in: Proceedings of the International Conference on Advanced Communications and Computation (INFOCOMP 2013), Lissabon 2013 (mit D. T. Meridou, M.-E. C. Papadopoulou, A.-C. G. Anadiotis und C.-P. Rückemann) (im Erscheinen).  Udo Inden (2013): Towards an Ontology for Small Series Production; in: Industrial Applications of Holonic and Multi-Agent Systems, Lecture Notes in Computer Science, Springer Berlin Heidelberg, S. 128-139 (mit N. Mehandjiev, L. Mönch und P. Vrba).  Udo Inden (2013): Towards a Discretion-to-Act Control Architecture by Decoupling Modeling from Complexity; TMC Academic Journal, 7 (3), Februar 2013 (mit S. Naimark und C.-P. Rückemann) – [Special Issue Invitation. Original Paper: Udo Inden, Sergej Naimark, and Claus-Peter Rückemann: Decoupling Modeling From Complexity Based on a Freedom-to-Act Architecture; in: Proceedings of the International Conference on Advanced Communications and Computation (INFOCOMP 2012), Venedig].  Udo Inden (Koautor) (2013): Parallelizing Multi-Agent Systems for High Performance Computing; in: Proceedings of the International Conference on Advanced Communications and Computation (INFOCOMP 2013), Lissabon 2013 (mit Paulo Leitão (Erstautor) und C.-P. Rückemann) (im Erscheinen). 47 >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts im abgelaufenen Jahr gehalten:  Udo Inden: Report – On Managerial Challenges in Complex Industrial Landscapes of Risk; Panel Session: Exa-Intelligence – Next Generations of Intelligent Multi-Agent and High End Computing Systems in Development and Practice, INFOCOMP 2013, Lissabon, 08. November 2013. 2.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Udo Inden: > Mitgliedschaft in Programand Review-Boards: HOLOMAS PROGRAM COMMITTEE 2013 – Industrial Applications of Holonic and Multi-Agent Systems; INFOCOMP 2012 & 2013, Technical Program Committee – International Conference on Advanced Communications and Computation; Program Committee – APL-MAS Workshop in ECAI2014 - Industrial Applications of Holonic and Multi-Agent Systems. > Mitgliedschaft in Konsortien: PROMNET, FOF-1 2014 (Process optimisation of manufacturing assets); COMPASS, ICT-05-2014 (Smart Networks and novel Internet Architectures) (geplant). 2.6 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften 2.6.1 Forschungsprojekte Folgende weiteren Projekte wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Köln im Berichtsjahr bearbeitet:  „Bildung für nachhaltige Entwicklung – ReparaTour meets ProfiL2“ Prof. Dr. Ursula Binder (Fachhochschule Köln) Das Ziel dieses Projekts ist es, dauerhaft Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ein ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiges Geschäftsmodell aktiv mitzugestalten. Das Projekt wurde 2012 von der UNESCO als Weltdekade-Projekt (Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014, Bildung für nachhaltige Entwicklung) ausgezeichnet. Es wurden und werden auch weiterhin Bachelorund Masterarbeiten im Zusammenhang mit diesem Projekt vergeben (Business-Plan, Marktforschung, Prozess-Simulation etc.). Der nächste Schritt besteht in der Klärung der Finanzierung. Parallel wird es voraussichtlich ab dem WS 2014/15 eine begleitende Lehrveranstaltung „Nachhaltige Unternehmensführung“ geben. Die bisherigen Forschungsergebnisse mündeten 2013 in einer Veröffentlichung (Fachbuch): „Ursula Binder: Nachhaltige Unternehmensführung“. 48  „Nachhaltigkeitsberichterstattung in KMU (kleine u. mittlere Unternehmen)“ Prof. Dr. Ursula Binder (Fachhochschule Köln) Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Controlling für KMU“ und in Form von Bachelorarbeiten unterstützen Studierende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Parallel dazu werden die Qualitätskriterien für Nachhaltigkeitsberichte und für die Messung von Nachhaltigkeit erforscht und die Frage geklärt, inwieweit gute Nachhaltigkeitsberichte mit Fortschritten in der Nachhaltigkeit der Unternehmensführung korrespondieren (oder nicht).  „REITs: Real Estate or Stock?“ Dr. Wilhelm Breuer (Professorenvertreter) (Fachhochschule Köln) Real Estate Investments Trusts (REITs) are listed funds/companies that exclusively hold and operate income-producing real estate assets. Do they behave/perform like real estate or stocks? This question is tested on the basis of the Portfolio Selection Theory, the CAPM and other theories with samples from German institutional investors.  „Arbeitgeberattraktivität bei Studierenden und Berufstätigen“ Prof. Dr. Christian Ernst (Fachhochschule Köln) Die Attraktivität deutscher Unternehmen als Arbeitgeber ist in Zeiten des demographischen Wandels zu einem Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Mitarbeiter/innen geworden. Im „War For Talents“ müssen sich vor allem mittelständische Unternehmen als attraktive Arbeitgeber profilieren. Die empirische Untersuchung befragt Studierende und Berufstätige nach ihren persönlichen Attraktivitätsmerkmalen, nach denen sie ihren Arbeitgeber aussuchen (werden). Dabei soll u.a. untersucht werden, inwieweit sich die Kriterien zwischen Studierenden und Berufstätigen unterscheiden und auf welche Basis ein modernes „Employer Branding“ gestellt werden muss.  „Die Zufriedenheit von Auszubildenden in Deutschland“ Prof. Dr. Christian Ernst (Fachhochschule Köln) Die praxisorientierte duale Berufsausbildung Deutschlands ist im internationalen Maßstab führend. Zahlreiche Länder beneiden unser Land um diese Ausbildungsqualität und versuchen, diese zu kopieren. Der Ausbildungsmarkt ist in den letzten Jahren von einem Anbieterzu einem Nachfragermarkt geworden. Gute Schulabgänger mit einer hohen allgemeinbildenden Qualifikation können sich die Ausbildungsunternehmen aussuchen. Die Ausbildungsqualität ist deshalb heute von hochgradiger Bedeutung für die Bindung der zukünftigen Fachkräfte. Dabei muss es Unternehmen gelingen, die Ausbildung so zu gestalten, dass die Auszubildenden selbst zufrieden sind und auch langfristig im Unternehmen verbleiben wollen. Die empirische Studie untersucht zentrale Zufriedenheitskriterien aus der Sicht der Auszubildenden. Dabei sollen auch Defizitbereiche der dualen Berufsbildung in den Betrieben – nach Branche und Unternehmensgröße – eruiert werden. 49  „Konzerne in den neuen Bundesländern“ Prof. Dr. Friedrich Klein-Blenkers (Fachhochschule Köln) Prof. Dr. Andreas Schiller (Fachhochschule Hannover), Karl-Michael Krüger (Stb WP, Hannover) Seminar mit studentischer und externer Beteiligung auf der Huysburg, in Halberstadt und in Wernigerode.  „Landpachtverkehrsrecht“ Prof. Dr. Friedrich Klein-Blenkers (Fachhochschule Köln) Kommentierung des Landpachtverkehrsrechts für eine geplante Publikation im NomosVerlag, Baden-Baden.  „Rechtsformwahl“ Prof. Dr. Friedrich Klein-Blenkers (Fachhochschule Köln) Aktualisierung der ersten Auflage der Monographie zur Rechtsformwahl für eine geplante Publikation im C. F. Müller Verlag, Heidelberg.  „E-Bilanz“ Prof. Dr. Ursula Ley (Fachhochschule Köln) Im Rahmen des E-Governments stellt die Finanzverwaltung die Einreichung der Steuererklärungen und der steuerlichen Gewinnermittlung auf eine elektronische Übermittlung unter dem Stichwort „Elektronik statt Papier“ um. Diese Umstellung dient u.a. dazu, ein automatisiertes Risikomanagementsystem über die eingereichten Bilanzen laufen zu lassen, um kennziffernbasiert die Steuerfälle auszusuchen, die einer Betriebsprüfung zugeführt werden sollen. Für bilanzierende Steuerpflichtige wird dies mittels einer sogenannten E-Bilanz geschehen. Die Erstellung dieser E-Bilanz ist nur möglich, wenn zuvor die Kontenpläne der Unternehmen an die Strukturvorgaben der E-Bilanz angepasst wurden. Dies führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Finanzbuchhaltung der Steuerpflichtigen sowie in der Arbeit der steuerlichen Berater. Das gesetzgeberische Projekt wird kritisch unter Beobachtung der Praxis begleitet. In diesem Zusammenhang wurde auch an der Pilotphase der Finanzverwaltung teilgenommen.  „Finanzund Liquiditätsplanung in kleinen und mittleren Unternehmen“ Prof. Dr. Franz Sartor (Fachhochschule Köln) Fehlende oder unsystematische Finanzund Liquiditätsplanungen sind ein häufiger Grund für Insolvenz und drohende Zahlungsunfähigkeit. Vor diesem Hintergrund verlangen Banken von KMUs i.d.R. als Voraussetzung für eine Kreditvergabe aussagekräftige Finanzund Liquiditätsplanungen. Das Projekt beschäftigt sich mit Aufbau und Realisierung der Finanzund Liquiditätsplanung sowie deren Implementierung und Organisation in kleinen und mittleren Unternehmen.  „Risikomanagement in mittelständischen Unternehmen“ Prof. Dr. Franz Sartor (Fachhochschule Köln) Gesetzliche Vorschriften zwingen Unternehmen – weitestgehend unabhängig von der Rechtsform – zur Implementierung eines Risikomanagementsystems. Unabhängig hiervon ist für Unternehmungen selbst ein funktionierendes Risikomanagement unentbehrlich, 50 da hierdurch Gefährdungspotentiale und Schwachstellen, aber auch unausgenutzte Geschäftschancen und neue operative Handlungsfelder aufgezeigt werden können. Das Projekt befasst sich damit, Chancenund Risikofrühwarnindikatoren zu entwickeln sowie Instrumente zur Risikoaggregation und -steuerung bereitzustellen.  „Internationale Rechnungslegung“ Prof. Dr. Frank Schäfer (Fachhochschule Köln) Kommentierung, Ausarbeitung und Unterbreitung von Lösungsvorschlägen zu strittigen Fragen sowie Problemstellungen der Rechnungslegung nach IFRS (International Financial Reporting Standards).  „Jahresabschlussund Konzernrechnungslegungspolitik“ Prof. Dr. Frank Schäfer (Fachhochschule Köln) (Weiter-) Entwicklung von Modellen zur zieloptimalen Gestaltung von Einzelund Konzernabschlüssen nach Handelsrecht (HGB) und IFRS (International Financial Reporting Standards). 2.6.2 Veröffentlichungen Folgende weitere Arbeiten wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften im Berichtszeitraum veröffentlicht:  Jutta Arrenberg (2013): Wirtschaftsstatistik für Bachelor; 1. Auflage, UTB UVK Lucius, München.  Jutta Arrenberg (2013): Wirtschaftsmathematik für Bachelor; 2. überarbeitete Auflage, UTB UVK Lucius, München.  Jutta Arrenberg (2013): Finanzmathematik; 2. überarbeitete Auflage, DeGruyter Oldenbourg, München.  Jutta Arrenberg (2012): Vorkurs in Wirtschaftsmathematik; 4. überarbeitete Auflage, DeGruyter Oldenbourg, München (mit Manfred Kiy, Ralf Knobloch und Winfried Lange).  Ursula Binder (2013): Nachhaltige Unternehmensführung; Haufe-Verlag, 2013.  Ursula Binder (2012): Schnelleinstieg Controlling; Haufe-Verlag, 5. Auflage 2012.  Wilhelm Breuer (2013): REIT investments – an investor´s perspective; in: Frank Schaich (Hrsg.): G-REITs – The future for indirect real estate investments in Germany, Köln, S. 4354.  Wilhelm Breuer (2013): Germany’s REIT Dilemma; in: EPRA News – European Public Real Estate Association, Heft 46, S. 26-31.  Wilhelm Breuer (2013): REITs gehören nicht ins KAGB. BaFin modifiziert ihre Haltung zum Einbezug von REITs ins Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB); in: Die Aktiengesellschaft, 58 (17), S. 262-263. 51  Wilhelm Breuer (2013): Safe Haven Germany. Deutsche Immobilien werden weiter von Kapitalzuströmen profitieren; in: Going Public Magazin, 17 (1-2), S. 40-41.  Wilhelm Breuer (2013): Eine einmalige Chance für Immobilienaktien; in: INSTITUTIONAL INVESTMENT REAL ESTATE MAGAZIN, Special „Real Estate Securities Guide 2012/13“, S. 10-11.  Wilhelm Breuer (2013): Chance für Immobilien-AGs? Der Niedergang der offenen Fonds und seine Auswirkungen; in: Going Public Magazin, 16 (7), S. 70-71.  Christian Ernst (2013): Employer Branding. Den Herausforderungen der demographischen Entwicklung trotzen; in: Klaus Becker, Bernd Eckardt, Sylvia Heuchemer, Winfred Kaminski, Rüdiger Küchler, Rolf Schwartmann (Hrsg.): Die Wissenschaft von der Praxis denken – Festschrift für Joachim Metzner zum 70. Geburtstag, Verlag der Universitätsdruckerei H. Schmidt, Mainz.  Erich Hölter (Hrsg.) (2013): Time and Management from a Cross-Cultural Perspective; Hogrefe, Cambridge (MA) (mit Hede Helfrich und Igor V. Arzhenovskiy).  Erich Hölter (Hrsg.) (2013): Wrema i menedschment: Meschkulturnajaperspektiwa; NNGASU, NizhnyNovgorod (in russisch) (mit Hede Helfrich und Igor V. Arzhenovskiy).  Erich Hölter (Hrsg.) (2013): Time horizon in German management: goal-orientated helix; in: Yoshi Kashima, Emi Kashima, Ruth Beatson (Hrsg.): (2013) Steering the cultural dynamics: Selected papers from the 2010 Congress of the International Association for Cross-Cultural Psychology, International Association for Cross-Cultural Psychology, Melbourne, S. 175-181.  Ursula Ley (2013): Das Eigenkapital der abgeleiteten Steuerbilanz und der E-Bilanz; in: DStR, Heft 6, 2013, S. 271-279.  Ursula Ley (2013): Nutzung der Gewerbeverluste im Zusammenhang mit Personengesellschaften; in: KÖSDI 2013, Nr. 5/2013, Köln, S. 18366-18380.  Ursula Ley (2013): E-Bilanz – Handlungsbedarf gemeinnütziger Körperschaften; in: npoR Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen, Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaft, Heft 2/2013.  Ursula Ley (2013): Einzelfragen zur Nutzung der Gewerbeverluste im Zusammenhang mit Personengesellschaften; in: KÖSDI 2013, Nr. 7/2013, Köln, S. 18466-18470.  Ursula Ley (2013): Einzelfragen zur Nutzung der Gewerbeverluste im Zusammenhang mit Personengesellschaften; in: KÖSDI 2013, Nr. 7/2013, Köln, S. 18466-18470.  Franz J. Sartor (2013): Risikomanagement kompakt; Oldenbourg Verlag, 2013 (mit Corinna Bourauel). 52  Franz J. Sartor (2013): Unterstützungsmöglichkeiten der Banken als Kreditgeber von Krisenunternehmen; in: Frank Richter und Christian Timmreck (Hrsg.): Effizientes Sanierungsmanagment, Schäffer-Poeschel Verlag, 2013, S. 275-305. 2.6.3 Vorträge Folgende weiteren Vorträge wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften im abgelaufenen Jahr gehalten:  Ursula Ley: Steuerliche Aspekte mittelständischer Rechtsformwahl; Westfälischer Steuerkreis e.V., Münster, 25. Juni 2013.  Ursula Ley: Ausgewählte Problemfälle der Nutzung von Gewerbeverlusten einer Personengesellschaft; Mitgliederversammlung Fachinstitut der Steuerberater e.V., Düsseldorf, 01. Juli 2013.  Ursula Ley: E-Government; Steuerberaterkammer Köln, Ausschuss Steuerrecht, Köln, 30. Juli 2013.  Ursula Ley: Steuerliche Überlegungen zum Jahresende; Steuerberaterverein NordrheinWestfalen e.V., 03. Dezember 2013. 2.6.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Ursula Binder: > Veranstaltungsausrichtung: „Nachhaltig handeln: Warum tun wir‘s nicht einfach?“ – Am 23. Mai 2014 findet der von Prof. Dr. Ursula Binder federführend organisierte erste „Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ an der Fachhochschule Köln statt. Im Zentrum der Veranstaltung steht insbesondere die Frage, wie unsere heutige Gesellschaft ökologisch und sozial nachhaltig gestaltet werden kann. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Veranstaltungswebseite online erhältlich: www.hochschultage.org. 53 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle Rückversicherung wurde 2008 gegründet und 2009 in den Forschungsschwerpunkt Rückversicherung umgewandelt. Am Forschungsschwerpunkt Rückversicherung wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren und wissenschaftlichen Hilfskräfte und Mitarbeiter mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Stefan Materne, FCII Leiter des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung; Rückversicherung und Risk Management Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Lutz Reimers-Rawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Jochen Axer Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebliche Steuerlehre Institut für Versicherungswesen [email protected] Manuel Dietmann Wissenschaftliche Hilfskraft Institut für Versicherungswesen [email protected] Frederik Gerhards Wissenschaftliche Hilfskraft Institut für Versicherungswesen [email protected] Sebastian Hoos Wissenschaftlicher Mitarbeiter Deutsche Rück / Institut für Versicherungswesen [email protected] Kai-Olaf Knocks Wissenschaftlicher Mitarbeiter Scor Global P&C SE / Institut für Versicherungswesen [email protected] Alexandra Pitscheider Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Versicherungswesen [email protected] Lihong Wang Wissenschaftliche Mitarbeiterin R+V Re / Institut für Versicherungswesen [email protected] Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung wird vollständig durch Drittmittel des Förderkreises Rückversicherung des IVW finanziert (Personalkosten der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Literatur, Reisekosten, Sachmittel, etc.). Zudem werden das Kölner Rückversicherungs-Symposium (teilweise), die Jahrestagung des Förderkreises sowie die Exkursionen 54 durch die eingeworbenen Drittmittel finanziert. An dem Förderkreis wirken derzeit insgesamt 78 Rückversicherer bzw. Rückversicherungsorientierte Unternehmen mit. Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung sind nachfolgend dokumentiert. 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden bzw. werden in dem Forschungsschwerpunkt Rückversicherung bearbeitet:  Prof. Stefan Materne (Fachhochschule Köln) Prof. Stefan Materne untersucht derzeit die zu beobachtenden Veränderungen des Rückversicherungs-Zyklusses, welche insbesondere durch das anhaltend herrschende Niedrigzinsniveau und den damit einhergehenden gesteigerten Kapital-Investitionen in den Bereich der Rückversicherung und Risk Transfer zurückzuführen sind. Besonders auffällig ist hierbei die „Alternative Risk Transfer Capacity“, die seitens Investoren für Instrumente des Risikotransfers (z.B. Cat-Bonds, „Collateralized Capacity“, Convergence Capital, etc.) in den Markt fließt. Der substantielle Verfall des Returns von Cat-Bonds lässt erwarten, dass noch weiteres umfangreiches Kapitalvolumen in den Markt dringen wird.  Kai-Olaf Knocks (Fachhochschule Köln) Kai-Olaf Knocks analysiert die aktuelle Preisentwicklung auf dem Cat-Bond-Markt. Insbesondere seit dem 1. Quartal 2013 ist hier ein starker Preisverfall zu beobachten. Vor allem bei Verbriefungen von US-Risiken konnten im Vergleich zu den Vorjahren Preisreduktionen von 30% und mehr festgestellt werden. Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus entdecken immer mehr Investoren auf der Suche nach renditereicheren Anlagemöglichkeiten den Cat-Bond-Markt für sich. Durch den starken Kapitalzufluss, gibt es derzeit ein großes Angebot an neuen Kapazitäten, die zu deutlichen Preisreduktionen führen.  Lihong Wang (Fachhochschule Köln) Lihong Wang does a research on the Employers' Liability Insurance in China. This project will concentrate on the background and the recent development of the Employers’ Liability (EL) insurance. The EL started only few years back in China and now it amounts to almost one quarter of the total liability insurance premium volume. With laws and regulations changes, the EL insurers and reinsurers are facing challenges of coping with increasing exposure, resulting from extending of compensation scope and rising medical costs. The risk prone areas such as the most industrialized mega-cities are becoming big concerns, as well as the question of risk accumulation with natural catastrophes. Furthermore, by studying EL one can gain more insight into the evolving legal, economic and regulatory environments on doing (re)insurance business in China. 55  Maria Heep-Altiner (Fachhochschule Köln), Sebastian Hoos (Fachhochschule Köln) Die Quotierung von Rückversicherungsverträgen basiert in zunehmendem Maße auf Risikomodellen, welche die unternehmensindividuelle Risikoexponierung der jeweiligen Zedenten abbilden. In einem Gemeinschaftsprojekt von FaRis (Prof. Dr. Maria Heep-Altiner) und der Forschungsstelle Rückversicherung (Sebastian Hoos) wird zur Bestimmung der risikoadäquaten Prämie von Rückversicherungsverträgen ein Regionalmodell für Kumulschäden durch Naturereignisse entwickelt. Die Modellergebnisse dienen der Evaluierung und ggf. Nachjustierung von klassischen Erfahrungswertquotierungen.  Frederik Gerhards (Fachhochschule Köln) Frederik Gerhards beschäftigt sich mit möglichen Modellen, die den Wertbeitrag von Versicherungsverträgen für Industrieunternehmen quantifizieren. Unterstützt wird er dabei vom Bundesverband firmenverbundener Versicherungsvermittler und -gesellschaften e.V. (bfv) in Person von Herrn Dirk Wegener, Riskmanager Deutsche Bank und Vorstand des bfv. Dabei werden insbesondere zwei Ansätze zur Berechnung des Wertbeitrages betrachtet und erweitert, welche sich jeweils auf Ausführungen von Herrn Dr. Gleißner bzw. Herrn Prof. Dr. Schradin zurückführen lassen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit der Übertragung des Risk-Based-Capital-Ansatzes (RBC) aus Solvency II (Säule I) auf Industrieunternehmen einbezogen. Durch die Involvierung von Captives in dem angegebenen Thema liegen auch weitreichende Bezüge zu der Rückversicherung vor.  Tanja Scherer (Fachhochschule Köln) Tanja Scherer erarbeitete eine praxisnahe Umsetzung der Verordnung über Finanzrückversicherungsverträge (FinRVV). In Zusammenarbeit mit Cliff Falkenhagen, DEVK, entstand ein Prototyp-Prozess, welcher zur praktischen Umsetzung der Fin-RVV – am Beispiel der DEVK – genutzt werden kann. Neben der theoretischen Bearbeitung konnte Tanja Scherer eine mathematische Lösung der Verordnung inklusive ERD-Test (Expected Reinsurer‘s Deficit) in den Praxiskontext übertragen.  Victor Schönenborn (Fachhochschule Köln) Victor Schönenborn befasste sich mit der Darstellung und den Auswirkungen gesetzlicher Rückversicherungsrestriktionen auf internationale Programme in der Industrieversicherung (z.B. China, Brasilien). Betreut wurde das Projekt durch Ulrich Schulz, HDI-Gerling Industrie-Versicherung. Die theoretischen Beschreibungen der weltweit verschiedenen Vorschriften wurden durch Interviews – welche Victor Schönenborn mit Marktteilnehmern führte – um praktische Einschätzungen und Erfahrungen erweitert.  Anne-Katherin Schirlitz (Fachhochschule Köln) Anne-Katherin Schirlitz untersuchte die Theorie der Positionierung und der Alleinstellungsmerkmale von Unternehmen (Unique Selling Proposition) in Bezug auf Rückversicherer. Diese in diesem Detailierungsgrad bisher nicht durchgeführte Anwendung der Thematik auf das Gebiet der Rückversicherung wurde durch Dr. Markus Eugster, Catlin Re, begleitet. Durch Interviews mit Rückversicherungs-Einkäufern und -Maklern wurden 62  „8. Diskussionsforum am 06.11.2013“ Im Rahmen des 8. Diskussionsforums wurden die folgenden Themen behandelt: > Roland Wendt (stellv. Vors. Richter am BGH, IV. Zivilsenat): „Aktuelles Höchstrichterliches zum Versicherungsschutz rund um Fahrzeuge – Haftpflicht-, Kasko-, Unfallversicherung. > Prof. Dr. Peter Reiff (Universität Trier): „Neue Rechtsprechung zur Haftung des Versicherungsmaklers“. 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben  Exkursionen An der Schnittstelle zwischen Lehre und Forschung führten die Mitglieder der Forschungsstelle folgende Exkursionen mit Bachelorund Masterstudenten des IVW durch: > Am 08. Mai 2013 besuchte Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther mit den Studenten des Fachs Sachversicherung den BGH in Karlsruhe. > Vom 23.-25. März 2013 organisierte Prof. Dr. Jochen Axer für Studenten des Wahlpflichtfachs Steuern (Bachelor, 6. Semester) eine Exkursion nach Hamburg zur HanseMerkur Versicherungsgruppe. > Am 20. November 2013 besuchte Prof. Dr. Jochen Axer mit den Studenten des Wahlfachs Steuern (Bachelor, 5. Semester) eine Sitzung des Finanzgerichts Köln mit insgesamt sechs unterschiedlichen Verfahren. > Am 25. November 2013 konnten die Master-Studenten mit Prof. Dr. Jochen Axer die Rheinland Versicherungen in Neuss besuchen. 3.3 Forschungsstelle aktuarielle Modelle & Methoden im Risikomanagement (FaRis) 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle aktuarielle Modelle & Methoden im Risikomanagement (FaRis) wurde mit der Intention gegründet, eine verbesserte Koordination der Forschungsaktivitäten der Kolleginnen und Kollegen, die sich mit aktuariellen Fragen beschäftigen, sowie eine Verbesserung der Außenwahrnehmung zu erreichen. FaRis ist dabei eindeutig anwendungsorientiert. Insofern ist es eine wesentliche Zielsetzung der Forschungsstelle, Kontakte zur Versicherungspraxis zu vertiefen, anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit Hilfe der Praxis zu initiieren und insbesondere interessierte Experten in die Arbeit einzubeziehen. FaRis dient auch dem beidseitigen Wissenstransfer von Hochschule und Wirtschaft. An der Forschungsstelle arbeiten alle Professorinnen und Professoren mit, die sich aktiv mit aktuariellen Fragestellungen auseinandersetzen; dies bezieht nicht nur alle Kolleginnen und 63 Kollegen des Instituts für Versicherungswesen mit ein, sondern ausdrücklich auch alle interessierten Kolleginnen und Kollegen anderer Institute. Die derzeitigen FaRis Mitglieder sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet. Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Oskar Goecke Finanzdienstleistungen, Kapitalanlagemanagement. Institut für Versicherungswesen oskar.goecke @fh-koeln.de Prof. Dr. Maria HeepAltiner Sprecherin von FaRis, Schadenversicherungsmathematik. Institut für Versicherungswesen maria.heep-altiner @fh-koeln.de Prof. Dr. Ralf Knobloch Quantitative Methoden, Risikomanagement, Betriebliche Altersversorgung. Schmalenbach Institut ralf.knobloch @fh-koeln.de Prof. Dr. Lutz ReimersRawcliffe Transportversicherung, Rückversicherung. Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Jürgen Strobel Lebensversicherung, betriebliche Altersversorgung, Schriftleitung „Forschung am IVW Köln“. Institut für Versicherungswesen juergen.strobel @fh-koeln.de Prof. Dr. Magda Schiegl Korrespondierendes Mitglied Hochschule Landshut [email protected] Marcel Berg Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Versicherungswesen [email protected] Susanna Beier Wissenschaftliche Hilfskraft Institut für Versicherungswesen [email protected] Urij Dolgov Bereich “Product Management & Development – Pricing Actuaries” Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG Darüber hinaus ist in Übereinstimmung mit der Konzeption von FaRis auch die aktive Mitwirkung interessierter Aktuare möglich, die außerhalb einer Hochschultätigkeit angesiedelt sind. Weitere Informationen zu FaRis finden sich auf der Homepage unter www.fhkoeln.de/faris. Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 3.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im vergangenen Jahr von den Mitgliedern der Forschungsstelle FaRis bearbeitet:  Daroslav Lazic, Prof. Dr. Oskar Goecke (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Fred Wagner (Universität Leipzig) Fortführung des Promotionsvorhabens von Herrn Daroslav Lazic, Master-Absolvent des IVW, unter der gemeinsamen Betreuung durch Prof. Dr. Fred Wagner (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Oskar Goecke (IVW Köln). 64  Prof. Dr. Maria Heep-Altiner (Fachhochschule Köln) Gemeinsames Veröffentlichungsprojekt zum Thema „Value-Based Risk-Management in Non-Life Insurance“ der Masterstudenten des Instituts für Versicherungswesen unter der Betreuung von Prof. Dr. Maria Heep-Altiner.  Prof. Dr. Maria Heep-Altiner (Fachhochschule Köln), Sebastian Hoos (Fachhochschule Köln) Breit angelegtes Projekt zur Modellierung der NatCat-Risiken in Kraftfahrt-Kasko im Rahmen der Masterarbeit von Sebastian Hoos. Die Arbeit wird von Prof. Dr. Maria HeepAltiner betreut. Eine spätere Veröffentlichung ist geplant.  Prof. Dr. Oskar Goecke (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Ralf Knobloch (Fachhochschule Köln) Im Oktober 2013 haben Prof. Dr. Goecke und Prof. Dr. Knobloch ein Forschungsprojekt zum Thema „Liquiditätsmanagement in Versicherungsunternehmen“ in Kooperation mit der Compiricus AG gestartet. Für die Kreditinstitute gehört das Liquiditätsmanagement – insbesondere das Liquiditätsrisikomanagement – schon immer zu den Kernaufgaben der Unternehmensführung. Insbesondere gibt es für Kreditinstitute detaillierte aufsichtsrechtliche Vorschriften für das Liquiditätsmanagement. Da im Versicherungsgeschäft der Grundsatz der Vorauszahlung (Versicherungsschutz erst nach Eingang der Einlösungsprämie) gilt, war lange Zeit die Auffassung verbreitet, dass im Unterschied zum Bankensektor für Versicherungsunternehmen das Liquiditätsrisiko keine oder nur eine marginale Bedeutung hat. Diese Sichtweise hat sich geändert. Die Versicherer haben während und nach der Finanzkrise erleben müssen, dass vormals liquide Kapitalanlagen plötzlich nicht mehr am Markt gehandelt werden konnten. Lebensversicherer machen die Erfahrung, dass mit fortschreitender Bestandsreife der laufende Prämienzufluss nicht mehr ausreicht, die fälligen Leistungen zu bedienen – ausreichende Liquidität ist also keine Selbstverständlichkeit mehr. Darüber hinaus zwingt das niedrige Zinsniveau die Versicherer, verstärkt auch illiquide Anlageformen in ihre Kapitalanlageportfolios aufzunehmen. Damit steigt das Liquiditätsrisiko. Wenn jedoch umgekehrt zu viel Liquidität vorgehalten wird, so entstehen Opportunitätskosten. Diese Thematik soll in dem Forschungsprojekt analysiert werden, wobei einige Aspekte des Forschungsprojektes parallel in einer Masterthesis behandelt werden. Darüber hinaus ist ein Workshop zu dem Thema geplant. >> Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle FaRis veröffentlichten im Jahr 2013 folgende Arbeiten:  Maria Heep-Altiner (2013): Verlustabsorbierung durch latente Steuern nach Solvency II in der Schadenversicherung; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 11/2013.  Maria Heep-Altiner et al. (Hrsg.) (2013): Value-Based-Management in Non-Life Insurance; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 5/2013. 65  Maria Heep-Altiner (2013): Vereinfachtes Formelwerk für den MCEV ohne Renewals in der Schadenversicherung; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 4/2013.  Oskar Goecke (2013): Sicher ist nur: Nichts ist sicher!; Kölner Versicherungsspitzen X VII. IVW-Newsletter 2013-06.  Oskar Goecke (2013): Ein Generationenfonds für die Altersvorsorge; Versicherungswirtschaft 2013, Heft 16, S. 57-61.  Oskar Goecke (2013): Ausschließlich im Besitz der Sparer – Kollektiver Risikoausgleich im Generationenfonds ermöglicht alternative Dynamik für die kapitalgedeckte Vorsorge; Versicherungswirtschaft 2013, Heft 17, S. 42-45.  Oskar Goecke (2013): Sparprozesse mit kollektivem Risikoausgleich – Backtesting; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 7/2013.  Oskar Goecke (2013): Pension saving schemes with return smoothing mechanism; Insurance: Mathematics and Economics 53, S. 678-689.  Ralf Knobloch (2013): Konstruktion einer unterjährlichen Markov-Kette aus einer jährlichen Markov-Kette; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 6/2013.  Ralf Knobloch (2013): Risikomanagement in der betrieblichen Altersversorgung; Der Aktuar, 03/2013, S.174-175.  Ralf Knobloch (Hrsg.) (2013): Risikomanagement in der betrieblichen Altersversorgung; Proceedings zum 4. FaRis & DAV-Symposium am 14. Juni 2013, in: Forschung am IVW Köln, Nr. 9/2013.  Magda Schiegl (2013): A model study about the applicability of the Chain Ladder method; Scandinavian Actuarial Journal, December 2013.  Jürgen Strobel (Hrsg.) (2013): Rechnungsgrundlagen und Prämien in der Personenund Schadenversicherung – Aktuelle Ansätze, Möglichkeiten und Grenzen; Proceedings zum 3. FaRis & DAV Symposium am 7. Dezember 2012, in: Forschung am IVW Köln, Nr. 8/2013. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern von FaRis im abgelaufenen Jahr gehalten:  Oskar Goecke: Modell und Wirklichkeit; Eröffnungsvortrag des 5. FaRis & DAV Symposium, Köln, 6. Dezember 2013.  Oskar Goecke: Die betriebliche Altersversorgung im Niedrigzinsumfeld – Neue Herausforderungen; VVB-Fachkreistagung des Fachkreises „Lebensversicherung und Betrieblichen Altersversorgung“, Karlsruhe, 03. Mai 2013,. 66  Oskar Goecke: Plädoyer für die Lebensversicherung als kollektiven Sparprozess; BeltiosForum für Versicherungen, Köln, 19. September 2013.  Oskar Goecke: Life Insurance as a collective saving process – implications from the low interest environment; 11th International Seminar on Risk Management, Köln, 24. September 2013.  Oskar Goecke: Was ist eine sichere Kapitalanlage? Kapitalgedeckte Altersvorsorge in der Niedrigzinsphase; Solvara-Anwendertreffen, Hamburg, 19. Mai 2013.  Ralf Knobloch: Risikomanagement in der betrieblichen Altersversorgung; Eröffnungsvortrag des 4. FaRis & DAV Symposium, Köln, 14. Juni 2013.  Ralf Knobloch: Bewertung von biometrischen Risiken in der bAV; 4. Faris & DAV Symposium, Köln, 14. Juni 2013. 3.3.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Symposien wurden im Berichtsjahr von der Forschungsstelle FaRis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Aktuarsvereinigung (DAV) durchgeführt:  „4. FaRis & DAV Symposium“ Im Rahmen des 4. FaRis & DAV Symposium am 14.06.2013 zum Thema „Risikomanagement in der betrieblichen Altersversorgung“ wurden die folgenden Vorträge gehalten: > Prof. Dr. Ralf Knobloch: Eröffnungsvortrag; > Dr. Georg Thurnes: „MaRisk VA bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung“; > Alfred Gohdes: „Ergebnisse der Auswirkungsstudie zu Pensionseinrichtungen in Europa“; > Prof. Dr. Ralf Knobloch: „Bewertung von biometrischen Risiken in der bAV“. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden in einem Tagungsband dokumentiert.  „5. FaRis & DAV Symposium“ Im Rahmen des 5. FaRis & DAV Symposium am 06.12.2013 zum Thema „Modell und Wirklichkeit“ wurden die folgenden Vorträge gehalten: > Prof. Dr. Oskar Goecke: Eröffnungsvortrag; > Roland Weber: „Mathematische Modelle – Glaube, Hoffnung, Realität“; > Dr. habil. Stefan M. Heinemann: „Zwischen Blindflug und Boninis Paradox – Modelle in der Finanzmathematik“; > Dr. Michael Renz und Sabine Mohsler: „35 Jahre (aktuarielle) Modellierung und kein bisschen weiser? – Ein Beispiel aus der Krankenversicherung“. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden in einem Tagungsband dokumentiert. 67 3.3.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben  Ausblick auf zukünftige Vorhaben Derzeit sind von der Forschungsstelle FaRis resp. von den mitwirkenden Professoren und Mitarbeitern folgende zukünftige Projekte geplant: Maria Heep-Altiner: > Veröffentlichungsprojekt mit den Masterstudenten zum Thema „Wertorientierte Steuerung in der Schadenversicherung“; > Veröffentlichung zum „Fair Value Bewertung von zedierten Reserven“ in Cologne Open Science; > Veröffentlichung zum Thema „Naturkatastrophenmodellierung“ in Cologne Open Science; Maria Heep-Altiner, > Organisation des 6. FaRis & DAV Symposiums am 13. Juni Lutz Reimers-Rawcliffe: 2014 zum Thema „Katastrophenmodellierung. Naturkatastrophen, Man Made Risiken, Epidemien und mehr“; > Herausgabe der Proceedings zum 6. FaRis & DAV Symposium am 13.07.2013 zum Thema „Katastrophenmodellierung. Naturkatastrophen, Man Made Risiken, Epidemien und mehr“. Lutz Reimers-Rawcliffe: > Veröffentlichung zum Thema „Verteilungsbasierte Methoden zur Preisfindung von nichtproportionalen Rückversicherungsverträgen“ in Cologne Open Science. Ralf Knobloch: > Veröffentlichung zum Thema „Endliche Zahlungsströme mit zinsunabhängigem Barwert“ in Cologne Open Science. Ralf Knobloch, > Entwicklung und Durchführung eines Workshop zum Thema Oskar Goecke: Liquiditätsrisikomanagement. > Weiterführung der Projektarbeit mit der Compiricus AG. Oskar Goecke, > Kollektives Sparen – Simulationsrechnungen auf Grundlage Urij Dolgov: eines verallgemeinerten Kapitalmarktmodells. Oskar Goecke: > Herausgabe der Proceedings zum 5. FaRis & DAV Symposium am 06.12.2013 zum Thema „Modell und Wirklichkeit“. > Veröffentlichung zum Thema „Kollektiver Risikoausgleich in Rentnerbeständen“. Urij Dolgov: > Veröffentlichung zum Thema „Kalibrierung des Heston - Modells für den deutschen Markt“.  Masterarbeiten mit Forschungsbezug An dieser Stelle listet FaRis auch diejenigen Masterarbeiten mit mindestens guter Qualität auf, die in einem klaren Zusammenhang zu den Forschungsaktivitäten der FaRisMitglieder stehen. Die nachfolgende Auflistung beinhaltet daher nicht alle durch FaRisMitglieder betreuten Masterarbeiten. > Sebastian Hoos: Modellansatz zur Nat-Cat Quotierung in Kraftfahrtkasko; IVW 2013. 68  Öffentlichkeitsarbeit und außeruniversitäres Engagement > Prof. Dr. Jürgen Strobel ist in den neuen Aufsichtsrat der Kölner Pensionskasse gewählt worden. Dort vertritt er nun den neuen und alten Vorsitzenden Hansjochim von Wick. > Prof. Dr. Maria Heep-Altiner ist zum zweiten Mal zum Mitglied im Bereich der akademischen Mitglieder des international besetzten EIOPA-Beirats für Versicherung & Rückversicherung gewählt worden. > Prof. Dr. Maria Heep-Altiner – langjähriges Vorstandsmitglied der deutschen Aktuarvereinigung – ist zur Vorsitzenden des neugegründeten Weiterbildungsausschusses der DAV berufen worden.  Partner und Förderer Es gehört zum Selbstverständnis von FaRis, auch externe Partner und Förderer in die Forschungsarbeit einzubeziehen. Hierfür wurde ein Förderprogramm für alle Interessenten erarbeitet. Projekte, die in diesem Zusammenhang aufgesetzt wurden, sind in den entsprechenden Rubriken dieses Forschungsberichtes aufgelistet. Bei Interesse an einer derartigen Projektarbeit oder einer allgemeinen Förderung kann man sich direkt an FaRis wenden; wobei FaRis sich allerdings das Recht vorbehält, die Zusammenarbeit mehr an wissenschaftliche als an monetäre Interessen zu knüpfen. Ansprechpartner hierfür ist Prof. Dr. Ralf Knobloch. 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle Versicherungsmarkt bündelt die Forschungsaktivitäten am IVW rund um das Thema Versicherungsmarketing, Versicherungsvertrieb, Versicherungsmarktforschung, Konsumentenverhalten und Verbraucherschutz. Gemeinsam mit einem Kreis von in ihrer jeweiligen Fachdisziplin anerkannten Kollegen werden Themen rund um den Versicherungsmarkt interdisziplinär erforscht, wobei neben betriebswirtschaftlichen Fragestellungen auch Aspekte der Psychologie, der Mathematik, der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre eingeschlossen werden. Neu aufgenommen in die Forschungsstelle Versicherungsmarkt wurde Herr Jürgen Schulz, der schon seit vielen Jahren erfolgreich als Lehrbeauftragter am IVW mitwirkt. Er ergänzt das Themenspektrum der Forschungsstelle um den Schwerpunkt Maklermarkt. 69 An der Forschungsstelle wirken derzeit somit folgende Professorinnen, Professoren und Lehrbeauftragte des IVW Köln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Michaele Völler Leitung der Forschungsstelle, Versicherungsmarketing, insbesondere Social Media Institut für Versicherungswesen michaele.voeller @fh-koeln.de Prof. Horst MüllerPeters Leitung der Forschungsstelle, Kundenverhalten, Marketing, Marktforschung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Rolf Arnold Personal, Vertrieb Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Gabriele Zimmermann Personal Institut für Versicherungswesen [email protected] Jürgen Schulz Maklermarkt Lehrbeauftragter [email protected] Prof. Dr. Detlev Rüdiger Volkswirtschaftslehre, Krankenversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Horst Grundhöfer Versicherungsmarketing Institut für Versicherungswesen [email protected] Weitere Informationen zur Forschungsstelle Versicherungsmarkt finden sich auf der Homepage unter www.f04.fh-koeln.de/fakultaet/institute/ivw/informationen/fs_versicherungsmarkt. Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Die Projekte der Forschungsstelle umfassen klassische Forschungsprojekte sowie Fallstudien, die nachfolgend aufgeführt sind. Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden in 2013 die folgenden Schwerpunkte gesetzt:  Forschungsschwerpunkt „Einfluss sozialer Medien“;  Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft“;  Forschungsschwerpunkt „Frauen im Versicherungsvertrieb“;  Forschungsschwerpunkt „Konsumentenverhalten und Versicherungspsychologie“;  Forschungsschwerpunkt „Innovation im Versicherungsmarkt“;  Forschungsschwerpunkt „Absolventinnen des integrierten Studiums – Langzeitstudie des beruflichen Werdegangs“. 70 Zu diesen Themen trägt die Forschungsstelle durch regelmäßige Projekte, Publikationen und Veranstaltungen zur laufenden Forschung bei und betreibt durch Fallstudien, Seminare, Vorträge und Kongresse einen intensiven Austausch mit der Praxis. Ein Teil der Forschung wird unmittelbar in einem Dreiklang von Institut, Studenten und Unternehmen durchgeführt, zum Beispiel in Form von gemeinsamen Fallstudien. Im Folgenden sind die Projektarbeiten („PAM“ bzw. „PAMA“, in Kooperation mit einem Unternehmen) seit Oktober 2012 im Bachelorund Masterstudiengang aufgelistet:  Fallstudien: PAM – ProjektArbeit Marketing > Bedeutung von Kundenbewertungen im Online-Marketing von Versicherungsunternehmen; > Entwicklung eines auf die Lebenssituation junger Leute zugeschnittenen Produktpaketes; > Entwicklung eines Gewerbeportal-Konzeptes für die XY; > Erstellung eines Personalmarketing-Konzeptes für das Web 2.0; > Erstellung eines Relaunch-Konzeptes für den Internet-Auftritt der XY; > Erwartungen von Digital Natives an Versicherungen; > Integrierte Vermarktungsstrategie in der Zielgruppe Studenten; > Kollaboration mit Autoherstellern – Partnerschaft oder Knebel?; > Positionierung eines beruflichen Weiterbildungsangebotes in der Versicherungsbranche; > Omni Channel für Versicherungsunternehmen; > Situativer Mobilitätsschutz per App: Bedarfsanalyse und Entwicklung eines MarketingKonzeptes; > Zahnärztliche Zweitmeinung.  Fallstudien: PAMA - ProjektArbeit MAster > Kundenbewertungen im Online-Marketing von Versicherungsunternehmen; > Multikanalmanagement für junge Leute; > Programm für chronisch Rückenkranke; > Recruiting von Azubis in Zeiten von Web 2.0. 71 >> Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle Versicherungsmarkt haben im Berichtszeitraum folgende Arbeiten veröffentlicht:  Horst Müller-Peters (Koautor) (2013): Versicherungsbetrug: Verbreitung, Erklärung, präventive Maßnahmen; Gabler, Wiesbaden (mit Vanessa Koenecke (Erstautor), Detlef Fetchenhauer) (im Erscheinen).  Horst Müller-Peters (2013): Der vernetzte Autofahrer – Akzeptanz und Akzeptanzgrenzen von eCall, Werkstattvernetzung und Mehrwertdiensten im Automobilbereich; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 3/2013.  Horst Müller-Peters (2013): Kundenverhalten im Umbruch? Neue Informationsund Abschlusswege in der Kfz-Versicherung; in: Forschung am IVW Köln, Nr. 10/2013.  Horst Müller-Peters (Hrsg.) (2013): Kölner Versicherungslexikon; App für Smartphones und Tablet Computer.  Horst Müller-Peters (2013): Innovationsund Zukunftsforschung – Forscherblick in die Glaskugel?; marktforschung.dossier, Juli 2013.  Horst Müller-Peters (2013): Marktforschungsmanagement; marktforschung.dossier, Dezember 2013.  Horst Müller-Peters (2013): Marktforschung in der digitalisierten Welt; Köln.  Horst Müller-Peters und Michaele Völler (Hrsg.) (2013): Innovation in der Versicherungswirtschaft. Bericht vom 17. Kölner Versicherungssymposium; Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe (im Erscheinen).  Michaele Völler (2013): Soziale Medien und Versicherungen – Ist die Assekuranz reif für den Dialog mit dem Kunden?; in: Forschung am IVW Köln (mit Sören Jucikas) (in Vorbereitung).  Michaele Völler (2013): Der moderne Versicherungskunde: Informationssuche und Entscheidungsfindung in Zeiten von Web 2.0 (in Vorbereitung).  Michaele Völler (2013): Die Zukunft wird ausgeblendet; in: Versicherungsmagazin 3/2013, S. 44f.  Michaele Völler (Koautor) (2013): Social Web für Versicherer; in: Versicherungsmagazin 2/2013, S.34f (mit Nicola Füllgraf (Erstautor) und Ellen Roth).  Michaele Völler (2013): Multikanalmanagement für junge Leute in der Versicherungswirtschaft (Michael Schmitz) (in Vorbereitung).  Gabriele Zimmermann (2013): Frauen im Vertrieb – was sagen die Kunden dazu?; AssCompact, November 2013, S. 7-8.