Gaming und Gender
Abstract
Diese Infografik, die im Rahmen des europäischen Projekts GEDIS – Gender Diversity in Information Science: Challenges in Higher Education entwickelt wurde, analysiert die wichtigsten Herausforderungen, Chancen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit Geschlecht und Videospielen, mit besonderem Augenmerk auf die Erfahrungen und Darstellungen von Frauen.Das übergeordnete Ziel besteht darin, Vielfalt, Inklusivität und Geschlechtergleichstellung im Gaming-Sektor zu fördern, Stereotype, Diskriminierung und Hassrede zu bekämpfen und eine faire sowie respektvolle Videospielkultur zu unterstützen.
Full text
GEDIS - Gender Diversity in Information Science: Challenges in Higher Education. https://ub.edu/gedis Zitation: Gagulić, Kristina, Inga Pemper, Antonio Prgomet. 2025. Gaming & Gender. DOI: 10.5281/zenodo.17315482. Gaming und Gender. Übersetzt von: Hyerim Min. DOI: 10.5281/zenodo.17332891 Zum GEDIS-Projekt Kofinanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder des spanischen Dienstes für die Internationalisierung der Bildung (SEPIE) wider. Weder die EU noch die Bewilligungsbehörde können dafür haftbar gemacht werden. Diese Ressource ist Teil des europäischen Projekts GEDIS (Gender Diversity in Information Science), das offene Bildungsressourcen fördert, um Geschlechterungleichheiten in der Hochschulbildung zu bekämpfen – mit besonderem Schwerpunkt auf Disziplinen der Informationsund Bibliothekswissenschaft. Dieses Lehrmaterial wurde im Rahmen der Summer School Barcelona im Kontext des GEDIS-Projekts entwickelt. Gisbert-Pérez, Júlia, Manuel Martí-Vilar, Cesar Merino-Soto, Guillermo M. Chans, and Laura Badenes-Ribera. 2024. Gender differences in internet gaming among university students: a discriminant analysis. DOI: https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1412739. Pan, Ruiqi. 2023. Video Games and Gender Equality: How Has Video Gaming Become a Men’s Privilege? DOI: https://doi.org/10.54254/27537064/6/20230045. QUELLEN Gaming und Gender Herausforderungen Stereotype, toxisches Verhalten, Sexualisierung und die Entstehung von Fehlwahrnehmungen … Vorteile Diversität, Inklusivität, Kreativität, Abbau von Stereotypen, Förderung der Gleichstellung … Lösungen Inklusives Design, Veränderungen in der Industriepraxis, Bildung und Vorbeugung von Stereotypen. Die Videospielindustrie wurde von Anfang an in einem männlich dominierten Umfeld geprägt, wodurch eine von männlichen Perspektiven geprägte Kultur entstand Videospiele wurden ursprünglich für ein männliches Publikum entwickelt Unterschiede im Spielverhalten, in den Motivationen und in den Erfahrungen früherer Spieleinstieg mehr Spielstunden pro Woche Wettbewerb, Gewalt, Herausforderungen Verbleib in toxischen Communities späterer Spieleinstieg weniger Spielstunden pro Woche Kreativität, Geselligkeit, Personalisierung häufigeres Vermeiden toxischer Communities machtlose oder nebensächliche Charaktere Frauen werden oft in der Rolle des „damsel in distress (Jungfrau in Nöten)“ dargestellt Sexualisierte Darstellungen von Frauen in Videospielen stehen im Zusammenhang mit einem geringeren Selbstwertgefühl bei Spielerinnen sowie mit der Verfestigung sexistischer Einstellungen bei Spielern Repräsentation von Frauen in Videospielen Zielgruppen: Studierende Geschichte und Kontext Dieses OER stellt die zentralen Herausforderungen, Vorteile und Lösungsansätze im Kontext von Gender und Videospielen vor, mit besonderem Fokus auf die Erfahrungen und Repräsentationen von Frauen. Es beleuchtet die Auswirkungen von Stereotypen, Sexismus und toxischem Community-Verhalten, hebt jedoch auch die positiven Effekte von Diversität und inklusivem Game Design hervor. Ziel ist es, zentrale Herausforderungen, Chancen und Lösungsansätze im Bereich Gender und Videospiele sichtbar zu machen, um inklusive und kreative Gaming-Umgebungen für alle zu fördern.