SODa Forum: Minimaldatensatz für Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen - Vorstellung & Feedbackrunde
Abstract
Folien zum SODa-Forum am 16. Oktober 2025: Im Rahmen dieses SODa Forums wird der aktuelle Stand der Minimaldatensatzempfehlung für Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen präsentiert. Dieser wird in der Temporary Working Group (NFDI4Objects) Community-Standards für kontrollierte Vokabulare und Austauschformate im Bereich der Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes unter Berücksichtigung bestehender Dokumentationspraktiken aus unterschiedlichen relevanten disziplinären und institutionellen Feldern erarbeitet. Die standardisierte Dokumentation und einheitliche Metadaten für Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen spielen eine zentrale Rolle für die Arbeitspraxis in wissenschaftlichen und universitären Sammlungen. Dort werden die Objekte nicht nur aufbewahrt, sondern aktiv für Forschung, Lehre und museale Nutzung eingesetzt. Ein klar definierter Minimaldatensatz für konservierungs- und restaurierungsbezogene Daten hilft, mit den Objekten sammlungspraxisgerecht umzugehen und ihre Nutzung in Forschung und Lehre effizient und nachvollziehbar zu gestalten. Kristina Fischer (LEIZA | NFDI4Objects) und Lasse Mempel-Länger (LEIZA | NFDI4Objects) stellen in diesem SODa-Forum die bisherigen Arbeitsergebnisse der TWG, den Minimaldatensatz sowie einen parallel entwickelten Thesaurus vor. Aktuelle Herausforderungen bei der Entwicklung des Minimaldatensatzes umfassen die Balance zwischen generischer Breite, fachlicher Vollständigkeit und praktischer Umsetzbarkeit. In dieser Arbeitsphase möchten wir Ihre Rückmeldungen und Erfahrungen direkt im Forum einholen. Mitarbeitende aus wissenschaftlichen und universitären Sammlungen sind eingeladen, den Minimaldatensatz aktiv mitzugestalten, zu prüfen, wie praxisnah die vorgeschlagenen Datenfelder sind, und ihre Perspektiven für eine optimierte Nutzung in Forschung, Lehre und Sammlungspraxis einzubringen. SODa: Dieses Projekt mit dem Förderkennzeichen 16DKZ2016B wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und NextGenerationEU (NGEU) gefördert.