Tüfner Poscht 1998
Abstract
Offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Teufen, Appenzell Ausserrhoden
Full text
Kantonsbibliothek Herr Dr. Johannes Schläpfer 9043 Trogen AZB 9053 Teufen St. Gallen, Poststrasse 17 Gossau, Herisauerstrasse 10 Külling-Optik SCHÖNE AUGENBLICKE Die Teufner Dorfzeitung ■ ■ u FNER POS CH März 1998 • 3. Jahrgang • Nr. 2 Inhalt Senioren Alterszentrum: Daheim statt im Heim 2 Abstimmungen Ausgiebig informiert 3 Kunstbaus Zeughausplatz für alle 4 Stimmbürger hinter's Licht geführt ? 5 Kultur im Dorf 7 Begegnung mit Kunst 9 Gewerbe Erfolgreiche Gewerbeschau 11 Vereine Schüler entwerfen Fahne für «Harmonie» 13 Historisches Wie die Frölichsegg zu ihrem Namen kam 14/15 Kindergarten Abenteuer mit Jim Knopf 17 Fasnacht Fasnacht '98: Närrisches Frühlingsfest 18/19 Schulsport Primarschul-Skikurs auf der Ebenalp 20 Tüfner Chopf Erich Neff, Briefträger 21 Wald Waldrand verschönert 22 Freizeit Backgammon-Klub 23 Dorfleben Persönliches, Politisches, Kulturelles, Gesellschaftliches und ein Kreuzworträtsel 24-27 Eine zweite Augenklinik für Teufen ? Der bekannte Augenarzt Dr. Gerald Stiegler will das Spital Teufen kaufen. Das Spital Teufen soll verkauft und beim Lindenhügel ein neues Alterszentrum ver wirklicht werden. Diese behördlichen Zielsetzungen sind nicht neu - gewerweisst wurde während der letzten Monate lediglich über die Person eines möglichen Käu fers. Nun hat sich bestätigt, was gerüchterweise seit einiger Zeit im Umlauf ist: Der Augenarzt Dr. Gerald Stiegler will das Spital Teufen kaufen und zu einer Privat klinik umgestalten. e GÄBI LUTZ Der 1943 geborene Gerald Stiegler ist m Salzburg aufgewachsen und hat seine Studien in Wien absolviert. Von 19711975 war er als Augenarzt am Kantons spital St. Gallen, von 19751982 an der Ostschweizerischen Pleoptikund Orthoptik-Schule (Opos) tätig. Von 19821989 trat Dr. Stiegler als «Retter in der Notin der Rosenberg-Klinik Heiden in Erscheinung. Seither führt er eine Privat-Augenklinik in Vigaun/Salzburg. Gerald Stiegler ist seit September 1992 Bürger von Teufen, wo er auch Wohn sitz hat. Gerald Stiegler würde sich freuen, dorthin zurückzukehren, wo er seit 1970 «prägende Jahre» verbracht hat. An Teufen reizt ihn die für Patienten sehr wichtige «ruhige Lage» und die «Infrastruktur für gehobeneren Be Kauft Dr. Gerald Stiegler das Spital Teufen? Fotos: GL darf» (Gastronomie, Einkaufsgelegen heiten usw.). Gerald Stiegler ist davon überzeugt, dass nicht allein seine Patien ten, sondern auch die Gemeinde von ei ner neuen Privatklinik profitieren könnte. Die Gefahr einer Konkurrenzie rung der bestehenden Augenklinik Hilsdorf/Scarpatetti besteht nach seiner An sicht nicht: «Jede Privatklinik hat ihr eigenes Klientel». Im Falle eines Vertragsabschlusses will Dr. Stiegler seine Klinik in Teufen im bisherigen Umfang weiterführen. Ent sprechende Verhandlungen laufen be reits seit Mitte 1997; über die Höhe des Kaufpreises werden noch keine Angaben gemacht. Der Ge- <6, meinderat wird an fangs März einen Grundsatzentscheid über den Spitalverkauf fällen. Seite 2
Senioren Alterszentrum Teufen: Daheim statt im Heim Gespräch mit Gemeindehauptmann Tony Wild über den Verkauf des Spitals und die Planung eines Alterszentrums. Der Erlös des Spitalverkaufs soll in ein Alterszentrum Lindenhü gel einfliessen. Damit versprechen sich Behörde und Betroffene eine Verbesserung der Situation für pflegebedürftige Menschen. Ein Neubau beim und bauliche Veränderungen im Altersheim Lin denhügel sollen ermöglichen, dass sich unsere Senioren bis zu ihrem Lebensende daheim, nicht • GÄBI LUTZ Hinter dem Altersheim Lindenhügel besitzt die Gemeinde Bauland, wo ein Neubau für das Alterszentrum Teufen erstellt werden soll. Foto: GL Die betrieblichen Verhältnisse in der Pflegeabteilung im Spital Teufen sind prekär. Jährliche Defizite für die Ge meinde (1997; 226 000 Franken für das Spital; 137 000 Franken für das Pflege heim) dürften den Entscheid erleich tern, sich von einem Spital zu trennen, das ab 1999 keinen Leistungsauftrag mehr hat. An einem Kauf interessiert ist der bekannte Augenarzt Dr. Gerald Stiegler (vgl. Seite 1). Abstimmung am 7. Juni Der Gemeinderat wird diesbezüglich an seiner Sitzung vom 3. März einen Grund satzsatzentscheid fällen. Die Stimmbür gerschaft ist aufgerufen, am 7. Juni über zwei Vorlagen abzustimmen: ■ Wollen Sie die Spitalliegenschaft (für einen zurzeit noch nicht bestimmten Be trag) verkaufen? ■ Stimmen Sie dem Objektkredit von 9 Mio. Franken (Brutto) für einen Neubau (7,5 Mio. Fr.) und infrastrukturelle An passungen im Altersheim Lindenhügel (1,5 Mio. Fr.) zu? Dank des Erlöses aus dem Spitalverkauf und dem Ausfall der jährlichen Spi talund Pflegeabteilung-Defizite dürfte diese Investition für die Gemeinde durchaus realisierbar sein. im Heim fühlen können. Im Haus wohnen können «Wir haben hier ein neues Verfahren ge wählt, indem wir nicht ein Projektson dern einen Objektkredit vorlegen. Die Detailplanung erfolgt nach der Abstim mung», erklärt Gemeindehauptmann Tony Wild, der auch die Planungskom mission präsidiert. Mit einem «Wettbe werb auf Einladung» soll eine geeignete bauliche Lösung gefunden werden. Die Aufgaben der Planungskommis sion, in der alle Interessengruppen ver treten sind, umfassen u.a. die Erarbei tung eines Raumprogramms und eines Leitbilds für ein Alterszentrum Linden hügel, in das neben dem bestehenden Altersheim auch die Infrastruktur für Pflegebedürftige sowie die Spitex-Stelle integriert werden sollen. «Wir sind im Clinch ” , erklärt Tony Wild: «Im Alters heim haben wir zuwenig Pflegefälle für die Anstellung von qualifiziertem Fach personal. In der ganzheitlichen Ausrich tung eines Alterszentrums lässt sich der Einsatz des Pflegepersonals besser orga nisieren, weil wir von einer idealen Be triebsgrösse von 70 Betten ausgehen können». Für Gemeindehauptmann Tony Wild eignet sich das Spital Teufen nicht als Pflegeheim. Eine Umnutzung des beste henden Gebäudes sei fast unmöglich, denn die Betroffenen sollten im Haus wohnen können. Die jetzige Pflegeabtei lung biete lediglich Schlafzimmer, keine Wohnräume an. Tony Wild verweist auf das Altersleit bild, das die Gemeinde 1995/96 erar beitet hat (vgl. Kasten). Kein «Altersghetto» Die Lage eines künftigen Alterszentrums Lindenhügel erachtet der Gemeinde hauptmann als ideal. Er verweist auf die schön in die Landschaft eingebettete und rollstuhlgängige Umgebung. Aus serdem verhinderten die Existenz neuer Überbauungen und die Aktivitäten auf den Sportanlagen eine «Ghettoisierung» unserer älteren Mitmenschen. Nach einer Zustimmung zu den Ab stimmungsvorlagen am 7 Juni würden unverzüglich die Planungen in Auftrag gegeben, erklärt Tony Wild. Der Neubau wäre noch in diesem Jahrhundert be zugsbereit; sämtliche Arbeiten sollten bis im April 2001 abgeschlossen sein. Andernfalls müsste - mit unerfreulichen finanziellen Konsequenzen - auf Basis Spital weitergearbeitet werden. Altersleitbild: Vier «Visionen» Bereits mit der Erstellung des Alters leitbildes in den Jahren 1995/96 ha ben die Behörden in Teufen erkannt, dass nach einer neuen Lösung für pflegebedürfte Mitmenschen ge sucht werden muss. Formuliert wur den vier «Visionen»: 1. «Unabhängig von seiner gesund heitlichen oder materiellen Situation soll der ältere Mensch in Teufen über die Angelegenheiten seines Lebens selber bestimmen können, sofern er damit nicht sein eigenes oder das Wohl anderer Menschen in unzu mutbarer Weise beeinträchtigt. Die Würde des älteren Menschen ist un antastbar. (...)» 2. «Teufen versteht sich als aktive Dorfgemeinschaft und gestaltet sein Angebot so, dass ältere Menschen daran ungehindert teilnehmen kön nen. Ein Beziehungsnetz zu erhalten ist für alle eine permanente Lebens aufgabe. Kontakte und Beziehungen von älteren Menschen werden je doch gezielt gefördert und sollen durch keine Zwänge eingeschränkt werden. (...)» 3. «Der ältere Mensch soll in Teufen unabhängig von seiner gesundheitli chen Situation Lebensqualität haben, was in der Regel bedeutet, dass er auch bei Krankheit und Behinderung in seiner vertrauten Umgebung leben kann. Priorität geniesst deshalb die Hilfe durch Angehörige und Nach barn sowie deren Unterstützung durch ambulante Dienste. (...)» 4. «Die Lebensqualität der Betagten wird wesentlich durch die Haltung jener Menschen bestimmt, die in Teufen leben. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Teufen sind sich ihrer hohen Selbstverantwortung be wusst. Sie sind hilfsbereit und über nehmen Verantwortung zum Wohle der Gemeinschaft. (...)» TÜFNER POSCHT 2/98
Abstimmungen Ausgiebig informiert über Kunstbaus ... Zahlreiche Orientierungen und unzählige Leserbriefe zur «Jahrhundert-Abstimmung». In Teufen ist im Vorfeld der kommenden Abstimmung ausgiebig informiert worden. Neben den offiziellen Orientierungsveranstal tungen stand die Kunsthaus-Vorlage auch im Mittelpunkt ellenlan ger Leserbriefbeiträge in der Tagespresse. Über die Referendums vorlage «Schaffung von 200 Stellenprozenten für Schulische Heil pädagogen/ Heilpädagoginnen » orientierte die Schulkommission an zwei eigenen Veranstaltungen (vgl. Beitrag unten). • GABI LUTZ Grosses Interesse an der Kunsthaus-Vorlage anlässlich der öffentli chen Versammlung im Lindensaal. Foto: GL Nach der Orientierung durch den Einwobnervereins Niederteufen-Lustmübleam 17. Februar standen sich u.a. Rainer Isler, Präsident der Genossen schaft Kunstbaus Teufen, und Peter Gloor vom -Aktionskomitee für Kultur im Zeughaus» gegenüber. Im Anschluss an ihre Hauptversammlung vom 18. Fe bruar orientiert die FDP Teu-fen über die Abstimmungsvorlagen. Gemeinde hauptmann Tony Wild und Genossen schaftspräsident Rainer Isler (Pro) und Christian Labbart und Peter Gloor vom gegnerischen Aktionskomitee nah men Stellung zu den Vorlagen -Landtausch/Kunsthaus», während sich Schul präsidentin Gaby Bucher und Paul Preisig als Vertreter des Petitionskomi tees mit der «Schulischen Heilpädago gik» auseinandersetzten. Nach den Kurz referaten fassten die Versammelten die Abstimmungsparolen: Alle drei Vorla gen wurden zur Annahme empfohlen. Anlässlich verschiedener Beizenhöcks fanden sich Befürworter und Gegner des Kunsthauses zu mehr oder weniger lockeren Gesprächen in einheimischen Gasthäusern. Publikumsmässig grösste Veranstal tung war die öffentliche Orientierung des Gemeinderates über die KunsthausVorlagen am 23. Februar im vollen Lin densaal. Unumstritten war der Erwerb des Zeughauses im Tausch gegen eine Landreserve beim Zivilschutzzentrum Bächli. Mehr zu reden gab der Baukredit von 3,21 Mio. Franken für die Umnut zung und Erweiterung des Zeughauses zu einem Kunstund Kulturzentrum. Umstritten bleibt dabei die Notwendig keit eines Neubaus. Nach einer Schelte an die Adresse des gegnerischen Komitees durch Gemein dehauptmann Tony Wild und Genossen schaftspräsident Rainer Isler orientier ten die Verantwortlichen sachlich und kompetent über die Kunsthaus-Vorlage. Kunsthistoriker Rudolf Koella rechtfer tigte in seinen Ausführungen zum Be triebskonzept die Grösse des Erweite rungsbaus und bezeichnete das Betriebs budget als realistisch. Die baulichen Aspekte beleuchtete der Bregenzer Ar chitekturprofessor Roland Gnaiger, Mit glied des Fachpreisgerichtes bei der Jurierung der 85 Projekte. Die finanzielle Seite erläuterten Werner Hugeishofer und Arthur Bolliger, beide Mitglieder der Genossenschaftsverwaltung. Letzterer konnte die erfreulich Mitteilung ma chen, dass das bisher zugesicherte Kapi tal in diesen Tagen von 1,4 auf 2,4 Mio. Franken aufgestockt werden konnte. Die anschliessende Diskussion gestal tete sich weit weniger «hitzig» als zum Beispiel an den Stammtischen. Die Geg nerschaft verwehrte sich gegen die Breitseiten der Kunsthaus-Exponenten und bekräftigte ihre Opposition gegen den Erweiterungsbau. Dem geneigten Beobachter ist nicht entgangen, dass die Kunsthaus-Frage das Dorf gespalten hat. Vielleicht bleibt der Satz von Genossen schaftspräsident Rainer Isler bis am 15. März in Erinnerung: «Es sind Fehler ge macht worden (in der Planung) - dafür kann man uns aufhängen. Aber: Werfen wir deswegen nicht die ganze Vorlage über Bord!» ...und schulische Heilpädagogik Förderung von Kindern mit Schulschwierigkeiten im Mittelpunkt. Die Schulkommission und die Lehrerschaft von Teufen haben an zwei öffentlichen Veranstaltungen - am 12. Februar in Niederteu fen und am 25. Februar im Schulhaus Hörli - das Problem der Förderung von Kindern mit Schulschwierigkeiten durch die schu lische Heilpädagogik dargelegt Für die Abstimmung vom 15. März sind folgende Aussagen von Bedeutung: Nach Schulgesetz Art. 2 Abs. 2 ist die angemessene Förderung von Kindern mit Schulschwierigkeiten Aufgabe der Schule. Dabei empfiehlt der Kanton folgende Möglichkeiten: Sonderklassen (separa tive Schulform) und die IFS (integrative Schulform, begleitet durch schulische Heilpädagogik). Beide Schulformen werden durch den Kanton subventio niert. Nicht empfohlen und damit auch nicht subventioniert ist die jetzt in Teu fen praktizierte «stille Integration» ohne sonderpädagogische Massnahmen. Dies bezüglich ist in Teufen Handlungsbedarf angesagt. Schulpräsidentin Gaby Bucher-Ger mann erläuterte die Gründe, die zur Auflösung der Sonderklasse auf Ende des Schuljahres 1995 gefühlt hatten: Gesellschaftliche Entwicklung, verän dertes Bewusstsein gegenüber Schul schwierigkeiten, die Entwicklung der Schule insgesamt sowie die gemeinsame Oberstufe. Dazu kommt die Erwartung der Eltern, dass die Schule mit allen ih rer Kindern arbeiten kann. Schulkommission, Lehrerschaft und Gemeinderat sprechen sich für die integrative Schulform aus, weil sie der Überzeugung sind, dass diese Schulform der Gemeindestruktur von Teufen ange passt ist. TP TURNER POSCHT 2/98 o
Kunstbaus Zeughausplatz für alle Kunsthaus-Vertreter und Betroffene haben die Mehrfachbenutzung des Zeughausplatzes diskutiert. Wie der Niederteufner Cartoonist Alibert den künftigen Zeughaus platz sieht. Im Hinblick auf die am 15. März 1998 zur Abstimmung gelangende Vorlage ■-Umnutzung und Erweiterung des Zeug hauses zu einem Kunstund Kulturzen trumhaben die mit der Vorbereitung beauftragten Gremien mit Vertretern von Sportvereinen, landwirtschaftlichen Organisationen und weiteren Platznut zem Gespräche geführt. Ziel war es, den Zeughausplatz auch weiterhin mehrfach nutzen zu können. Viehschauplatz gegen Süden erweitern Dank den umfangreichen Vorarbeiten, Abklärungen und dem Einbezug ver schiedener Platznutzer, einer offenen Haltung aller Gesprächsteilnehmer und sehr konstruktiven Diskussionen konnte mit den Vertretern der am meisten tan gierten Vereine (Landwirtschaft und Fussball-Klub) folgende Lösung verein bart werden: Der Viehschauplatz befin det sich neu zum Teil - je nach Auffuhr - auch auf dem Allwetterplatz. Für die Verbesserung der Platzverhältnisse für die Viehschau und damit eine Reduktion der Belegung des Allwetterplatzes ist vorgesehen, den bereits heute unter dem Spielfeld bestehenden Schotterra sen neu bis zum Teerplatz des Zeughau ses in östlicher Richtung zu erweitern. Die Kosten für die Schotterrasen-Er weiterung und für das Einbringen der Hülsen sind in der Kostenberechnung für den Baukredit -Zeughaus/Kunsthausenthalten. Bei einer Benützung des Allwetter platzes als Viehschauplatz sind folgende Arbeiten notwendig: Die während des Trainingsbetriebs überdeckten Hülsen sind freizulegen und die Häge sind zu er stellen. Nach der Viehschau wird diese Schicht abgetragen, entsorgt und die für den Spielbetrieb notwendige Sand schicht wieder eingebaut. Aufgrund der aktuellen Belegungen des Rasenplatzes muss im Jahr mit ei nem Unterbruch von maximal zehn Ta gen gerechnet werden. Diese zehn Tage teilen sich in etwa wie folgt auf: maxi mal fünf Tage für Vorbereitung, Vieh schau und Abbruch sowie etwa drei Tage für den Zirkus. Mit einer geschick ten Etappierung beim Aufbau der Viehschauhäge dürfte es möglich sein, den Spielunterbruch auf dem Allwetterplatz nochmals etwas zu reduzieren. Weiterhin Zirkus und Jahrmarkt Die heute auf dem Zeughausplatz statt findenden Aktivitäten (u.a. Jahrmarkt) können somit auch weiterhin im ge wohnten Rahmen durchgeführt werden. In den Abstimmungserläuterungen des Gemeinderates wird dargelegt, dass von den insgesamt 7 ’ 170 m 2 Grundfläche des für «Open air-Nutzungen derzeit verfügbaren Raums weiterhin 6 ’ 600 m 2 (also 92,13 %) für Viehschau, Jahr markt, Zirkus, Sport usw. nutzbar blei ben. gk. TÜFNER FOSCHI 2/98
Kunstbaus Wurde der Stimmbürger Minter's (Kunst-)Licht geführt? Der Neubau und die Information des Stimmbürgers - der Genossenschaftspräsident des Kunsthauses nimmt Stellung. • RAINER ISLER Blenden wir zurück: Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung habe ich in meiner damaligen Funktion als Ge meindehauptmann am 10. August 1995 ein erstes Gespräch mit dem Eigentümer der Sammlung T geführt. Zu jenem Zeitpunkt war für den Sammler St. Gal len der voraussichtliche Standort für die Präsentation seiner Bilder. Bereits in den Jahren 1977 und 1988 war die Samm lung in St. Gallen ausgestellt, und vor allem 1988 erregte sie dort ausserge wöhnliche Beachtung. St. Gallen war denn auch sehr interessiert, die Samm lung zu erhalten, konnte aber dem Sammler den dazu notwendigen Mu seumsraum nicht zur Verfügung stellen. Die Chance: Sammlung T kann in Teufen bleiben Im Zuge der Reorganisation der Armee wurde das Zeugbaus Teufen frei und es ergab sich damit eine neue Situation. Ne ben St. Gallen bewarb sich nun auch Teufen um die Sammlung T. Nachdem der Ausserrhoder Regierungsrat, der die einmalige Chance sofort erkannte, in unbürokratischer Art und Weise ganz kurzfristig grünes Licht für ein Tausch geschäft Zeughaus gegen 15 ’ 000 m 2 Bauland beim Zivilschutzzentrum im Bächli gegeben hatte, entschied sich der Sammler ebenfalls kurzfristig vor der Kirchhöri 1996 für Teufen. Mit der grosszügigen Zusage, die hochwertigen Bilder der Sammlung T in Teufen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, verband der Sammler insbe sondere den Wunsch, dass dies im Rah men eines lebendigen Kunstbetriebes er So soll ein künftiges Kunsthaus Teufen innen aussehen. Perspektive: Niggli+Zbinden folgen solle; d.h. dass durch Wechselaus stellungen immer wieder neue Attrak tionen um die feste Sammlung T herum geschaffen werden. Ohne wechselnde und immer wieder neue Energie würde das Museum sehr schnell seine Anzie hungskraft verlieren und zum Mauso leum erstarren. Dies ergab denn auch mit jeder nur wünschbaren Klarheit das von Dr. Rudolf Koella im Herbst 1996 erarbeitete Betriebskonzept. Es braucht einen Neubau Es ist unzweifelhaft richtig, dass der ge samte Gemeinderat und alle damals be reits mit dem Projekt Beschäftigten im Zeitpunkt der Kirchhöri 1996 der ehrli chen Meinung waren, das Zeughaus werde in ein Museum umgebaut. In die sem Sinne waren die Verantwortlichen 1996 gerade so weit, wie es die Gegner heute sind, nämlich in der irrtümlichen Annahme, das Zeughaus allein genüge. Die Annahme, dass das Zeughaus als Kunstbaus genüge, wurde also in einem Zeitpunkt getroffen ■ als noch kein Betriebskonzept vorlag und ■ als auch die denkmalpflegerische Be urteilung des Zeughauses und deren Auswirkungen auf ein Bauvorhaben nicht vollständig bekannt waren. Es ist daher keine redliche Argumen tation der Gegner, wenn sie dem Ge meinderat heute vorwerfen, er habe den Stimmbürger 1996 hinters Licht ge führt. Ergebnis eines intensiven Planungsprozesses Die Erkenntnis, dass es ohne Zusatzbau nicht geht, war das Ergebnis des Pla nungsprozesses, der durch die opposi tionslose Zustimmung der Kirchhöri 1996 zum Planungskredit erst ermög licht wurde. Das Betriebskonzept Koella, dem das Leitbild eines lebendigen und damit auch überlebensfähigen und er folgreichen Kunstbetriebs zugrunde liegt, war die Grundlage für das Raum programm, welches von 1 ’ 500 m 2 Aus stellungsfläche für das Kunstbaus und zusätzliche 200 m 2 für die separate Gru benmann-Sammlung ausgeht. Dazu kommen I60 m 2 für den auch unabhän gig vom Kunsthausbetrieb vielfältig nutzbaren Medienraum, welcher dem Foyer des Kunsthauses im Neubau vor gelagert ist, sowie 700 m 2 für allgemeine Räume (wie Kasse, sanitäre Anlagen, Garderobe, Kaffeebar usw.), Verwaltung und insbesondere Technikräume (Kul turgüterschutzraum / Kunstlager / öf fentlicher Schutzraum / Haustechnik / Depot für Stellwände/Aufzüge usw.). Zeit für transparente Information nutzen Erstmals bei der Vorstellung der Studen tenarbeiten der interkantonalen Inge nieurschule St. Gallen Ende 1996 wurde deutlich, wie ein solches Raumpro gramm optisch in Erscheinung tritt. Es wurde damals unter den Projektverant wortlichen darüber diskutiert, ob man diese Studentenarbeiten öffentlich aus stellen wolle. Man kam aber zum Schluss, dass die Gefahr bestehe, der Ausstellungsbesucher gehe davon aus, dass diese Studentenarbeiten schon die definitive Lösung der architektonische Aufgabe zeige, weshalb man dem aussa gekräftigeren Ergebnis des öffentlichen Projektwettbewerbs nicht vorgreifen wollte. Zudem herrschte die Überzeugung, dass vom Abschluss des Architektur wettbewerbes im August bis zur Abstim mung im März des folgenden Jahres für eine umfassende Information des Stimmbürgers über das gewählte Projekt noch reichlich Zeit vorhanden sei. Die gegenwärtigen Diskussionen in Zeitungen und Flugblättern und die noch geplanten Informationsanlässe ge währleisten aus der Sicht der Koordina tionskommission eine vollständige und zeitgerechte Information aller Interes sierten. TÜFNER FOSCHI 2/98
Kunstbaus Künstler/-innen malen Plakate für das Kunstbaus Teufen 21 Kunstschaffende aus Teufen und benachbarten Gemeinden solidarisieren sich mit einer originellen Aktion mit dem Kunstbaus Teufen: Sie haben Plakate gemalt und diese am 24. Februar verschiedenen Teufner Geschäften, Restaurants und Plakatwänden unentgeltlich zum Aufhängen zur Verfügung gestellt. Vor dem Güterschuppen präsentieren sie ihre Werke (von links): Hans Schweizer, Birgit Widmer, H.R. Fricker, Harlis H. Schweizer, Heinz Zellweger, Gret Zellweger, Martin Ruff, Monika Ebner und Marcel Zünd. Foto: GL Heimwehteufner mit 2 Kindern suchen Haus, Bauernhaus oder Hausteil Mit Garten oder etwas Umschwung Offerten an: 062 / 775 32 89 • 071 / 333 20 56 Restaurant Blume Auf Ihren Besuch freuen sich Marion Schmidgall, Cornel Mäder Speicherstrasse 1,9053 Teufen Telefon 071/333 11 92 Mittwoch bis Sonntag ab 9.00 Uhr geöffnet. OPELS • Modernst eingerichtete Autoreparaturwerkstatt in der Gewerbezone Wies 26, Speicher • Permanente Neuwagenund Occasions-Ausstel lung • Sämtliche Reparaturen und Service aller Marken • Verkauf von Neuwagen und Occasionen aller Marken • Finanzierungsmöglichkeiten • Lenkgeometrie / Pneuservice • Gratisleihwagen Dorfgarage J. Künzli 9042 Speicher Telefon 071 344 42 28 OPEL-VERTRETUNG Gewerbezone Wies 26 Telefax 071 344 44 55 App. Mittelland Ihr freundlicher Opel-Händler
Kunsthaus Der Lindensaal für vielfältige kulturelle Veranstaltungen. Konzerte in der Dorfkirche. Kultur im Dorf Teufen, eine Gemeinde nahe der Stadt St.Gallen. Schon immer hat die Gemein schaft dieses Dorfes sich bemühen müs sen, von der Stadt nicht vereinnahmt zu werden, in wirtschaftlicher, aber auch in kultureller Hinsicht. Deshalb ist es wich tig, dass lebendige, initiative Vereine und Gruppierungen das Dorfleben mit gestalten, das Dorfleben, und damit ein Stück Dorfkultur. So findet Kultur im Dorfe statt. Wenn unsere Chöre am Abend im Schulhaus ihre Lieder proben und sie später im Lindensaal einer interessierten Zuhörerschaft vortragen, dann wird hier ein Stück Dorfkultur verwirklicht, ein Stück Leben, das unser Dorf lebenswert macht. Wenn Jugendliche und ältere Se mester sich am Abend zu sportlicher Betätigung auf unseren Sportanlagen treffen, dann ist der Sport der eine, das gemeinsame Erlebnis, das gemeinsame Tun aber der andere, ebenso wichtige Teil. Auch das ist ein Stück unserer Dorf kultur. Wenn unsere junge Generation sich im Dachboden der alten Dorftumhalle trifft, um hier «ihre« Musik zu hören, zu diskutieren und die Welt zu verbessern, wird auch hier ein Stück Dorfkultur lebendig. So könnte diese Aufzählung fortgeführt werden über die Die 400 m-Rundbahn für Wettkampf sportarten. Körperkultur in der Sporthalle. Fotos: Hannnes Thumherr Müttergemeinschaft, unsere Harmonie musik, die Lesegesellschaft bis zu den Gruppierungen, die in der Kirche und andern geeigneten Räumlichkeiten der Gemeinde Konzerte organisieren. Leben in unserem Dorf, Kultur als Ausdruck der Gesamtheit aller Lebensformen un serer Bevölkerung! Damit alle diese Aktivitäten stattfin den können, braucht es Räumlichkeiten. Und die Bevölkerung unserer Gemeinde war nie kleinlich, wenn es darum ging, diese Räumlichkeiten zu schaffen und zur Verfügung zu stellen. So entstanden der Lindensaal, Himund Sporthallen, Räume im alten Feuerwehrhaus. Die Re novation des Schwimmbades und auch die im Entstehen begriffene grosszügige Sportanlage Landhaus sind die jüngsten Bekenntnisse der Dorfgemeinschaft zu einer lebendigen Gemeinde. Andere Be wohner stehen zu Hause hinter einer Staffelei, sitzen mit dem Schnitzmesser an einem Holzblock oder formen einen Klumpen Ton auf einer Drehscheibe und versuchen, mit Farbe, Holz und andern Materialien etwas, das sie bewegt, in ge stalterischer Form wiederzugeben. Auch das ist Ausdruck unserer Dorfkultur. Und da ist jemand aus unserer Gemeinde, der mit feinem Gespür Bilder namhafter Künstler sammelte und Freude daran hatte, sie immer wieder betrachten und sich mit ihnen auseinandersetzen zu können. Den Hauptteil seiner Bilder möchte dieser Sammler in eine Stiftung überführen, um sie allen Interessierten unseres Dorfes, aber auch Kunstfreun den der Region, zugänglich zu machen. Viele Teufner und Teufnerinnen freuen sich, dass die Bilder in unserem Dorfe bleiben, dass sie fachgerecht aus gestellt werden können. So wie andere gerne singen, Sport treiben oder sich an derweitig kulturell betätigen, so möch ten sie Gelegenheit haben, diese und noch weitere Kunstwerke - auch solche einheimischer Künstler - hier betrach ten zu können. Sich mit Kunstwerken auseinanderzusetzen ist eine sehr aktive, innere Beschäftigung. Auch so finden Leute aus unserer Gemeinde zusammen und leben ein Stück Dorfkultur. Alle diese Teufnerinnen und Teufner ersu chen die Mitbewohner, die für ihre Be dürfnisse die notwendigen Räumlichkei ten schon zur Verfügung erhalten haben, sich jetzt solidarisch zu verhalten und dem Bau eines Kunsthauses, wie es der Gemeinderat vorschlägt, zuzustimmen. Pro Kunstbaus Teufen TÜFNER POSCHT 2/98
Kunst und Kultur - Kunsthaus Teufen eine Chance für unsere Jugend Kinder und Jugendliche haben einen natürlichen Zugang zur Kunst und Kultur. Sie sind frei von Vorurteilen. Die Aus einandersetzung mit Kunst löst Bildungs prozesse aus. Die «Bildung» wirkt ganz heitlich. Der Mensch mit seinen Gefühlen, seinen Gedanken, seinem Körper und seinem sozialen Verhalten wird angespro chen. Geben wir unserer Jugend, unseren Schülern, Lehrlingen, Studenten diese Chance, Kunstund Kunsterlebnisse vor ihrer Haustüre in Teufen zu erfahren. Moto Loco Ebni 18 9053 Teufen Tel. 333 51 11 Ihr Treuhandbüro erledigt für Sie schnell, kompetent und wahrscheinlich günstiger als Sie annehmen Buchhaltungen, Steuern, Revisionen, Gründungen etc. Verlangen Sie doch eine für Sie unverbindliche Offerte. Gerku Treuhand, Eichenweg 3, 9042 Speicher, Telefon 344 32 44 Erwin Kuratli, dipi. Buchhalter und Bücherexperte zum ■enntypo, visuelle kommunikation, teufen Heidi Albrecht, Fritz Alder, Marianne Alder-Lanker, Bruno Ammann, Aline Auer, And reas Auer, Paul Bachmann, Fritz Berger, Marie Berger, Ursula Bleuler, Christian Blumer, Dominique Blumer, Arthur Bolliger, Catherine Bolliger, Renate Bolliger, Erika Bösch, Ueli Bösch, Barbara Brücker, Jakob Brunschweiler, Margrit Brunschweiler-Koch, Fabian Bucher, Gaby Maria Bucher-Germann, Hans Rudolf Bucher-Germann, Peter Buff, Roman Buff, Heidi Burch, Roman Burch, Ursula Burch, Maren Butz, Jovis Carabain, Catherine de Clerque, Niklaus Dörig, Marianne Dudli-Sutter, Matthias Dudli-Sutter, Peter Elliker, Doris-Ernst, Michèle Ernst, Jean-Philippe Escher, Heidi Eschler, Manfred Eugster, Nina Fischer, Bernhard Frey, Claire Fuchs, Florian Fuchs, Silvia Fuster-Freund, Hans Peter Geiser, Cornel Geyer, Anita Canzoni, Walter Grob, Irene Grob, Barbara Grob, Leo Gründer, Ueli Gründer, Heidi Guyer, Irma Heierli, Emil Heierli, Sebastian Heierli, Dominique Heller, Georges Heussi, Marianna Hochreutener, Hans Höhener, Werner Hugeishofer, Philipp Huldi, Eva Hungerbühler, Erika Inauen, Josef Inauen, Alexander Isler, Michael Isler, Rainer Isler, Verena Isler, Alfred Jung, Werner Keller, Alfred Kern, Ruedi Kern, Jakob Koller, Philipp Kuhn, Heidi Meer, Peter Meier, Ingrid Menet, Frieda Moesch-Graf, Alexandra Müller, Fritz Müller, Stephan Nänny, Margrit Nänny, Walter Nef, Hanspeter Nef, Kathrin Nef, Anette Niederer, Hanspeter Niederer, Kathrin Niederer, Martha Niederer-Krapf, Gret Niggli, Rosmarie Nüesch, Kathrin Ober holzer, Markus Pichler, Rudolf Preisig, Käthi Preisig, Mathias Preisig, Matthias Preisig, Anton Reisacher, Marie Reisacher, Béatrice Renn-Kuhn, Peter Renn, Philipp Renn, Markus Riedener, Rolica Ristic, Ernst Rohner, Susanne Rohner, Annelies Ruff, Martin Ruff, Monika Rupp, Peter Rupp, Barbara Rusch, Niklaus Rütsche, Lucy Sacher, Christine Schär, Marta Schärer, Werner Schefer, Fredy Schläpfer, Uschi Schläpfer, Dani Schläpfer, Margrit Schläpfer, Antoinette Schmid, Dominic Schmid, Elisabeth Schmid, Raffael Schmid, Jeanne Schmidgall, Jörg Schoch, Denise Schuchter, Simone Schuchter, Denise Schuchter, Philipp Schuchter, Dani Schwarz, Hans Schweizer, Harlis Schweizer, Mario Speck, Silvio Speck, Patrick Spitz, Thomas Stadelmann, Heinz Stamm, Elisa beth Stamm, Erwin Stoessel, Anita Stoessel, Margrit Studer, Thomas Studer, Martin Stüssi, Marcel Tanner, Hannes Thurnherr, Anina Tischhauser, Hugo Vogt,"Elisabeth Waldburger, Max Waldburger, Adrian Walser, Kathrin Walser, Markus Walser, Peter Wegelin, Yvonne Wild, Anton Wild, Bettina Wild, Jürg Wild, Barbara Winiger-Menet, Georg Winkelmann, René Wyler, Gret Zellweger, Kurt Zellweger, Anina Zürcher. Die Aktionsgruppe «Pro Kunsthaus Teufen» ist für alle offen, die dazu beitragen wollen, dass Teufen ein lebendiges Kunstbaus erhält. Kontakt: Irma Heierli, Schönenbüel 716, Teufen, Telefon 333 36 93 SpeiseSaisonale marktfrische Küche Vegetarische Gerichte Wir sind aus den Ferien zurück. Gerne erwarten wir Sie im Restaurant oder im Mühlestübli. Bilderausstellung von Esther Wüthrich bis 31. Mai '98. Markus Strässle und Lina Domenig Tel. 333 10 67 ^Al2A5£ C/LMAMM TEUFEM AuroM^riScue wascuamlase cleìmeg . rsr scüôweè . RALF WLMAWN A^ tSlPL. IMS. HTL • EBMÎ 1? • 9053 TEUFEM TEL. O73/333 2111FAX 031/333 2 326
Kunsthaus Das Kunstbaus als Ort der Begegnung Für die Schüler kann die Konfrontation mit der Kunst ein echtes Erlebnis werden. • FLAVIA KROGH LOSER* Die Klasse steht am Eingang des neuen Museums. Die rund 20 Gesichter verra ten viel: Erwartungen, Freude, aber auch Skepsis. Was wird wohl gesche hen? Eine halbe Stunde später ist die Unsi cherheit verflogen, die Kinder machen begeistert mit. Gerade haben sie Paare gebildet: Je ein «Blinder» und ein «Sehender» sitzen vor dem Bild von An toni Tapies «Grand peinture avec des aiguilles de pin». Engagiert beschreiben die «Sehenden» den «Blinden», was sie auf dieser Leinwand erkennen. Die «Blinden» hören konzentriert und ge bannt zu, sie fragen nach, interessieren sich. Nach 10 Minuten dürfen sie das Bild gemeinsam betrachten: So habe ich es mir wirklich nicht vorgestellt! Es war wirklich schwierig, dir das Ding zu be schreiben! Die Schüler versinken in ei nen regen Austausch von Beobachtun gen, Gefühlen und Meinungen, die das Bild und das gemeinsame Betrachten ausgelöst haben... Über den Bildungswert der Kunst zu sprechen, ohne Kunst zu erleben, ist schwierig. Gerade darin besteht das grosse Bildungspotential der Sammlung T: Kunst einer breiten Öffentlichkeit zu gänglich zu machen. Die geschilderte Szene zeigt, dass Kunst die Betrachter bereichern kann. Was haben die Schüler im Museum dank der Kunst erfahren? Ihre Fähigkeit, genau hinzusehen und hinzuhören so wie ihre Kreativität wurden gefördert und geschult. Sie haben erfahren, dass Bilder zu beschreiben schwierig ist, aber dass bei genauerem Hinsehen viele Ent deckungen möglich werden. Die Schüler haben ferner erlebt, dass es Spass macht, in der Gruppe über Bil der zu diskutieren, obwohl es sehr an spruchsvoll ist, eigene Meinungen zu formulieren, ohne dabei andere zu ver letzen; durch diese Gespräche wird die echte Kommunikationsfähigkeit ge schult. Für die Schüler war die Konfron tation mit der Kunst ein echtes Erlebnis, es war spannend und interessant, eine echte Alternative zur allgegenwärtigen Medienwelt. Die Auseinandersetzung mit Kunst löst automatisch Bildungsprozesse aus. Wobei unter «Bildung» eine Bildung des ganzen Menschen verstanden wird; d.h. die Förderung von Entwicklungsprozes sen in kognitiver, affektiver, physischer und sozialer Hinsicht: Kunst fördert das Ganzheitliche in uns. Sie bietet einen wichtigen Ausgleich zu einem stets hektischen Alltag. Jedes Werk verstrickt die Besucherinnen und Besucher in einen besonderen Dialog, eröffnet eine eigene Welt. Das Museum sollte deshalb ein ungezwungener Ort der Begegnung von Menschen und Kunstwerken sein, ein Steinbruch für Wissen, das über den Augenblick hin auszielt, ein Laboratorium von Erfah rungen mit unserer Zeit. Vernetztes Den ken, das heute vielerorts gefordert wird, war und ist beim Umgang mit Kunst un umgänglich. In vieler Hinsicht dürfte die Kunst da her nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein wichtiges Element des lebenslangen Lernens werden. * Lie. pbil. Flavia Krogb Loser ist Museums pädagogin und Erwachsenenbildnerin, Mit glied der Fachgruppe Kubiko, Zentrum für kul turelle Bildung und Kommunikation, Eisen gasse 7, St. Gallen. Erste Begegnung mit Originalbildern der Sammlung T Über 100 Kunstinteressierte folgten am 15. Februar der Einladung der Lesegesellschaft zu einer Matinée, zu einer Begegnung mit Bildern der Sammlung T im Alten Feuerwehrhaus. Kunst historiker Rudolf Koella erläuterte am Beispiel der ausgestellten Werke die Bedeutung der Samm lung des Teufner Tierarztes Paul Bachmann. Zu bewundern waren je ein Werk der Künstler Polia koff, Hartung, Esteve, Riopelle, Tobey, Fautrier, Tapies und Jom. Der bereichernde Anlass wurde durch Armin Hofstetter am Klavier musikalisch Umrahmt Fotos: Gl TÜFNER POSCHT 2/98
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Kindergarten Jim Knopf im Kindergarten Niederteufen 22 Kindergärtler bringen Ende März das Michael-Ende-Stück zur Aufführung. Im Kindergarten des Blauen Schulhauses in Niederteufen ist neues (Insel-)Leben eingekehrt Im Mittelpunkt des Interesses ste hen seit einigen Wochen der Lausbub Jim Knopf, sein Freund Lukas, der Lokomotivführer, und seine «Emma», Frau Waas, die Kauflädelifrau und Pflegemutter von Jim, Herr Ärmel, von Beruf Spaziergänger, und König Alfons der */4 vor 12. Am 26. und 27. März treten die Kindergärtler/ innen mit ihrem Theaterstück erst mals an die Öffentlichkeit e GÄBI LUTZ Die Kindergärtler freuen sich zusammen mit Kristin Flückiger, Esther Spichiger und Ursula von Burg (hin ten, von links) auf die Aufführung des Stücks «Jim Knopf». Foto: GL Wer kennt sie nicht, die abenteuerliche Geschichte von Michael Ende...? Kinder gärtnerin Kristin Flückiger ist seit jeher von Jim Knopf und seinen Abenteuern fasziniert. Damit hat sie nun auch ihre Kindergärtler, 22 Fünf-und Sechsjährige aus Niederteufen und Lustmühle, ange steckt. Niederteufen im «Jim-Knopf-Fieber» Seit Wochen bereiten sie gemeinsam eine Aufführung vor und geniessen dabei breite Unterstützung. Neben Kri stin Flückiger (Regie) engagieren sich auch Musiklehrerin (und Mutter) Ur sula von Burg (musikalische Leitung) und Praktikantin Esther Spichiger. Nicht unbedeutende Rollen haben die Eltern der Kindergärtler übernommen: Sie spielen Querflöte, Klavier, Elektro bass, Trompete, Akkordeon, Xylophon und Schlagzeug im Theater-Orchester. Ausserdem haben die initiativen Er wachsenen die liebreizenden Handpup pen für die Aufführung, das Hochbett für König Alfons der */4 vor 12. sowie die Früchte und das Gemüse für den Ver kaufsladen von Frau Waas gebastelt. Die farbenprächtige Kulisse wurde durch Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse in Niederteufen geschaffen. Mit glänzenden Äuglein... «Die Kinder machen seit dem ersten Tag begeistert mit - mit glänzenden Äug lein», freut sich Kindergärtnerin Kristin Flückiger. Seit anfangs Februar wird im Blauen Schulhaus täglich geprobt und gesungen; die Geschichte soll inund auswendig kennengelemt werden. Mit der definitiven Umsetzung des an das Musical von Jörg Schneider angelehnten Stücks wurde anfangs März begonnen. Die Premiere findet am 26. März statt (vgl. Kästchen). Abenteuerliche Reise nach China Die ganze Geschichte von Jim Knopf zu erzählen, würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Zuviel soll auch nicht verraten werden. Nur ein paar we nige Informationen - zum «Gluschtig machen»... Der sympathische Lausbub Jim Knopf gelangte seinerzeit in einem Päckli nach Lummerland. Als einziges Kind auf der Insel freundet er sich bald mit den an dern Bewohnern an: Lukas, der Loko motivführer, wird sein bester Freund. Frau Waas übernimmt die Aufgaben ei ner Pflegemutter von Jim. Daneben bie tet die geschäftige Frau in ihrem Lädeli allerhand Nützliches an - von der Zahn paste bis zur Kaffeetasse. Ein beliebter Mann ist Herr Ärmel, von Beruf Spazier gänger. König Alfons der '/4 vor 12. hat einen kleinen Tic: Er ist mehr mit Tele fonieren als mit Regieren beschäftigt. Nicht vergessen sei die Lokomotive Emma - doch mehr davon erzählen dann die Kinder. Etwas sei vorweggenommen: Jim Knopf und seine Freunde erleben einige Abenteuer, als sie die Insel wegen Über bevölkerung verlassen müssen. Ihre Reise führt sie nach China, wo sie von der Entführung der Kaiser-Tochter erfah ren und diese natürlich sofort befreien. Auf dem Heimweg nehmen sie eine schwimmende Insel mit, damit es auf Lummerland wieder genügend Platz für alle gibt. In den Vereinigten Staaten Lummerland und Neulummerland sind alle glücklich - und wenn sie noch nicht gestorben sind, leben sie heute noch... Freie Fahrt bis «Theaterplatz» Zur Aufführung des Stücks «Jim Knopf» durch die Kindergärtler des Blauen Schulhauses Niederteufen sind alle herzlich eingeladen. Am Donnerstag, 26. März, und Freitag, 2Z März , jeweils um 19.30 Uhr, wer den die Besucherinnen und Besucher von Jim Knopf, Lukas und seiner Lo komotive auf dem «Hauptbahnhof» (Pausenplatz Rotes Schulhaus) abge holt und zur Haltestelle «Theater platz» (vor dem Singsaal) gebracht. Der Eintritt ist bescheiden: ein Fran ken (Billetvorverkauf: Montag, 23. März, 14-16 Uhr; Abendkasse; Kol lekte). Kinder, Eltern und Betreuerinnen freuen sich auf einen regen Besuch. TÜFNER POSCHT 2/98
Fasnacht Fasnacht '98: Närrisches Frühlingsfest TÜFNER FOSCHI 2/98
Schulsport Primarschul-Skikurs auf der Ebenalp Über 130 Schüler/-innen vergnügten sich in einheimischem Skigebiet. Nach mehrjährigem Unterbruch konnte der traditionelle Teufner Primarschul-Skikurs dank Petrus wieder einmal eine ganze Woche im heimischen Skigebiet Schwende/Ebenalp abgehalten werden. Über 130 Primarschüler/ innen hatten sich auf die Ausschreibung der Tumund Sportkommission angemeldet Erinnerungsbilder an den Skikurs 1998. Fotos: zVg. Bei genügend Schnee und mehrheitlich schönem Wetter erlebten die TeufnerPrimarschüler und -schülerinnen fünf Tage besten Skiunterricht, frische Luft und körperliche Ertüchtigung. Die elf Skilehrer/-innen brachten etlichen An fängern mit grossem Einfühlungsvermö gen und fachlicher Kompetenz das Ski fahren bei oder verfeinerten die Technik bei den fortgeschrittenen oder gar sport lichen Fahrerinnen und Fahrern. Von Anfang an stellte man eine herzliche At mosphäre fest und die Kinder fühlten sich sehr wohl bei «ihrem» Skilehrer, was natürlich die gewünschten Lerner folge brachte. Skirennen als Höhepunkt Das Skirennen am Freitag zeigte denn auch klar, was in einer Woche gelernt wurde. Verständlich, dass dem einen oder anderen Kind etwas flau in der Ma gengegend war, denn gleich nach dem Eintumen und der Streckenbesichtigung galt es ernst und das Skirennen wurde gestartet. Wie bei den Grossen wurde um Hundertstelssekunden gekämpft und die Tore so eng wie möglich angefahren. Etwa die Hälfte der «Rennläufer» profi tierte vom wiederum gratis angebote nen Wachskurs der Firma «Wako», wel cher gleich nach dem Skifahren am Don nerstag abend in der Hechtremise statt fand. Eine Broschüre über Skipflege so wie ein Stirnband und Wachsmuster konnten, wenn die Skis in Ordnung wa ren, als Präsent mit nach Hause genom men werden. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle unserem Skiund Snow board-Fachgeschäft «Wako»! Der Skikurs verlief leider nicht ganz unfallfrei; ein Mädchen brach sich am Donnerstag nachmittag ein Schienbein. Die Rettung funktionierte einwandfrei, denn bereits nach dreiviertel Stunden war Yvonne im Krankenhaus und wurde verarztet. Sie war sehr tapfer und trotz Gipsbein verfolgte sie am Freitag vor mittag das Rennen ihrer Gruppe. Gute Besserung wünscht der ganze Skikurs! Dank guten Wetterund Schneever hältnissen, der Geduld des SkilehrerTeams sowie dem freiwilligen Einsatz der Betreuer darf ein weiteres Mal von einem gelungenen und beliebten Anlass gesprochen werden. Dass der Skikurs in diesem Rahmen durchgeführt werden kann, ist nur möglich, weil die Ge meinde mit einem grosszügigen Budget dahintersteht. Hoffen wir, dass alle Fak toren auch nächstes Jahr wieder stim men und am Schluss die Rangliste prä sentiert werden kann. Nicht alle werden aufs Podest steigen können, aber alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind Gewinner! Für das OK: Georg Schmidt Aus der Rangliste: Snowboardgruppe: 1. Stefan Berchtold; 2. Beni Keller; 3Armando Forlin. Gruppe Ida: 1. Jan Hörler; 2. David Sturzenegger; 3. Hansueli Frischknecht. Gruppe Hedy: 1. Madleina Sturzenegger; 2. Sandro Meng; 3. Sämi Engster. Gruppe Rita: 1. Luca Hauser; 2. Shqipe Orllati; 3. Sandra Schiess. Gruppe Susanne: 1. Oliver Moesch; 2. Anis Rusch; 3. Stefan Nüesch. Gruppe Ronny: 1. André Hochreutener; 2. Laura Von Wartburg; 3. Peter Brülisauer. Gruppe Christoph: 1. Thomas Inauen; 2. Denise Heierli; 3. Sascha Fritsche. Gruppe Fredy: 1. Lukas Zürcher; 2. Reto Weishaupt; 3. Gabi Inauen. Gruppe Sepp: 1. Roman Weiler; 2. Jérôme Müller; 3. Christian Holenstein. Gruppe Johann: 1. Marius Neff (Tagessie ger); 2. Christian Heierli; Nadine Nessensohn. Gruppe Köbi: 1. Michael Harte; 2. Andrea Rimensberger; 3. Stefan Holenstein. 3 TÜFNER POSCHT 2/98
Tüfner Chopf Erich Neff: «Rondom zfrede» Aus dem Alltag des vielseitigen Postbeamten und Hobbydirigenten Erich Neff auf seiner täglichen Tour. Foto: GL • WILFRIED SCHNETZLER Erich Neff, wenn man wie Sie täglich in Teufen «auf Tour» ist, sieht man aller lei, Wie bat sich Teufen in den letzten fahren entwickelt? Teufen ist immer noch ein ruhiges Dorf, das ist schön. Allerdings ist viel ge baut worden, manches gefällt mir, ande res weniger. Die Bevölkerung ist heute anders zusammengesetzt, mit vielen Neuzuzügem. Was gefällt Ihnen besonders an Teu fen? Ich bin in Stein aufgewachsen und dachte nie daran, dass ich einmal nach Teufen kommen würde! Aber mir gefällt hier die Lage, besonders der Blick auf den Säntis. Ich liebe dieses Panorama, ich könnte nicht an einem Ort leben, wo diese Aussicht fehlt. In Ihrem Beruf und bei der Post allge mein gab es in der letzten Zeit viele Veränderungen. Welche haben sich für Sie besonders ausgewirkt? Der Stress ist grösser geworden, auch wir arbeiten heute mit Computer und modernen Arbeitsmitteln. Die Unter scheidung in Aund B-Post hat uns mehr Arbeit gebracht. Und diese Arbeit muss schneller erledigt sein, die Kunden erwarten einen tadellosen Service. Der Leistungsdruck ist damit viel grösser ge worden. Macht Ihnen das speziell zu schaffen? Jein! Ich kann mich anpassen. Andere haben mehr Mühe. Es ist aber auch vielseitiger gewor den. Es vergeht kein Tag, der nicht in teressant wäre! Was schätzen Sie hauptsächlich an Ihrem Beruf? Die vielen Kontakte, die Begegnun gen mit den Kindern, mit verschiedenen Leuten. Ich lerne viele Leute in meiner täglichen Arbeit kennen. Einige lassen sich gerne kennenlernen, andere sind zurückhaltender. Der Kontakt entsteht oft über die «Goofen». Das ist für mich eine grosse Freude. Gibt es auch negative Seiten an Ihrem Beruf? Nein! Ich bin rundum zufrieden, ich könnte nie eine ■■Schnorre» machen, auch nicht am frühen Morgen! Es gibt natürlich manchmal auch schwierige Kunden. Doch ich komme gut damit zu recht. Sie betreiben ein schönes Hobby, Sie widmen sich der Musik, leiten unter anderem den Jodlerclub Teufen. Wie sind Sie dazu gekommen? Ich habe früh begonnen, sang im Turnerchörli Stein. Zum Dirigieren bin ich durch die Notwendigkeit gekommen, dass jemand für diese Aufgabe ge braucht wurde. Ich habe die Dirigentenschule be sucht und mich durch Kurse weiterge bildet. Im Teufner Jodlerclub war ich erst mehrere Jahre Vizedirigent, und nun leite ich den Klub seit 12 Jahren, Mitglied im Jodlerclub bin ich seit 34 Jahren. Bei dieser Freizeitbeschäftigung erle ben Sie vieles, Schönes und auch weni ger Schönes. Können Sie uns etwas da von erzählen? Das Schöne überwiegt, das andere steckt man weg. Wenn ich persönlich motiviert bin, überträgt sich das auf die ganze Gruppe. Grosse Erlebnisse waren die Auslandreisen, die uns mit dem Jod ler Club Bemeck, wo meine Frau Rita jo delt, in alle Welt führten, z.B. bis nach Australien, Südamerika, Kanada. Das sind unvergessliche Eindrücke. Ich bin aber auch immer wieder gerne nach Hause gekommen. Haben Sie noch weitere Interessen? Gerne pflege ich das Wandern in den Bergen. Doch auch die Jagd zusammen mit meinen Jagdkollegen, wo ich nicht als Jäger sondern als Hobbykoch tätig bin, gehört dazu. Langeweile kenne ich keine. Die Pflege des Gartens und der Blumen machen mir viel Freude. Wenn Sie drei Wünsche frei hätten? ■ gesund bleiben; ■ ich möchte meine Stimme behalten, weiter musizieren und singen können. Dabei wünsche ich mir mehr aktive Be teiligung der Bevölkerung am Leben un serer Teufner Vereine; ■ mich noch vermehrt den Blumen widmen können. Ihre Ziele für die nächste Zukunft? Das nächste grosse Ziel: Mit dem Jod lerclub an das Nordostschweizerische Jodlerfest in Chur im kommenden Som mer. Darauf wollen wir uns gut vorbe reiten. Wir möchten mit einer guten Note heimkommen. Ihr Motto? Den Jungen Verantwortung überge ben, aber ihnen dabei helfen. Sie brau chen die Chance und auch die Hilfe im Hintergrund. Steckbrief Name: Neff Vorname: Erich Geburtsdatum: 23. September 1939 Sternzeichen: Jungfrau Geburtsort und Jugend: in Stein, Restaurant Brauerei Ehefrau: Rita Beruf: gelernter Zimmermann, seit 1960 Zustellbeamter der Post TÜFNER POSCHT 2/98
Wald Frölichsegg: Waldrand verschönert Südlich der Frölichsegg hat das Forstamt Waldrand-«Buchten» herausgeholzt. Waldränder präsentieren sich oft als (abweisende) Mauern. Einen dieser «Schönheitsfehler» hat das Forstamt Teufen südlich der Frölichsegg ausgemerzt: Durch das Herausholzen von eigentlichen «Buchten» konnte Raum geschaffen werden für eine dynamische Entwicklung der Natur. Der Waldrand vor(oben) und nach der Pflege. Fotos: GL • GABI LUTZ Der Waldrand südlich der Frölichsegg, östlich des «Ahom-Bänklis», ist dank sei ner milden, sonnigen Lage ein beliebter Ausflugspunkt und Entspannungsort. ■ Die südexponierte Lage ist ideal für die Schaffung eines natumah aufgebauten Waldrandes», erklärt Förster Thomas Wenk. Waldrand als ökologische Chance Zusammen mit seinen Mitarbeitern hat er auf einer Länge von 150 Metern und Herausholzen. einer Fläche von etwa 1,7 Hektaren Bäume, vorwiegend Fichten, aus dem gemeindeigenen Wald herausgeholzt. Vor dem Hintergrund eines stabilen Wal des mit etlichen Laubbäumen sollen nun Sträucher und Gebüsche wachsen, in eigens aufgeschichteten Asthaufen Tiere Unterschlupf finden. «Wir wollen Ab wechslung in den Waldrand bringen. So wird ein toller Lebensraum für Klein tiere, Vögel und Insekten entstehen», freut sich Thomas Wenk, der bereits Waldränder im Gstalden sowie solche von Privatwaldungen -saniert» hat. Auch Menschen profitieren von der «Waldrand-Verschönerung»: Für viele Er holungssuchende ist das Gebiet rund um die Frölichsegg ein beliebter Ausflugsort und eine Oase der Ruhe. Mit ihrer stufigen, kleinflächigen Ar beit haben die Teufner Forstwarte mehr Licht und Wärme in den Waldrand ge bracht - «Faktoren, die darüber bestim men, ob die Waldrand-Vegetation nach wächst», wie Förster Thomas Wenk aus führt. So ist ein Grenzland geschaffen worden, das ein artenreiches Leben er möglicht - der Waldrand als ökologische Chance. Gezielte Weiterbildung Zusammen mit den Arbeiten am Wald rand wurden auch die Verjüngungs flächen im Bestandesinnem erweitert. Alle Massnahmen konnten im Rahmen eines normalen Holzschlages durchge führt werden. Gefällt wurden etwa 200 m 3 Holz. In die jüngsten Waldarbeiten hat das Forstamt Teufen einen betriebsintemen Kurs eingebaut. Unter Leitung von Iliomas Heimann vom Schweizerischen Waldwirtschaftsverband erprobten drei Forstwarte und ein 3. -Jahr-Lehrling ver schiedene Arbeitsverfahren. Der Kurs war Bestandteil einer regelmässigen, ge zielten Weiterbildung des Forstperso nals. Ziel solcher Kurse ist es, mittels an gepasster Arbeitsverfahren eine Verbes serung der Arbeitsresultate sowie eine positive Veränderung der Arbeitsver hältnisse zu erlangen. Mit der Wahl des Arbeitsverfahrens werden 60 bis 70 Prozent der Arbeitskosten der Holzemte bestimmt. Brennholz aus Schlagabfällen In den Gemeindewaldungen des Forstreviers Teufen-Speicher werden jährlich rund 1000 m 3 Holz genutzt. Der grössere Teil dieser Menge wird als Rundholz oder Brennholz an ein heimische oder regionale Verarbeiter oder Privatkunden verkauft. Im Rahmen der Holzschläge und bei der Ausführung von Pflegearbeiten in jüngeren Waldbeständen fällt im mer wieder Holz an, welches nicht in den normalen Verkauf gelangen kann. Hierbei handelt es sich um kurze Abschnitte, stockrote Rugel, dicke Äste oder ganze Bäumchen bis etwa 20 cm Durchmesser. Das Auf räumen solcher Schlagflächen för dert oftmals auch die Entwicklung der natürlichen Waldverjüngung mit standortgerechten Baumarten. Für interessierte Einwohner, die mit unserem einheimischen und erneuer baren Rohstoff Holz ihr Haus oder ihre Wohnung beheizen und zudem die Bereitstellung ihres Brennholzes noch selbst in die Hand nehmen wol len, besteht die Möglichkeit, gegen ein kleines Entgelt oder gratis Schlag abfälle aus Holzschlägen zu bezie hen. Je nach Umfang der Räumungs arbeiten werden tatkräftige «Wald räumer» auch mit einer Entschädi gung für Ihren Einsatz belohnt. Auskünfte erteilt Revierförster Tho mas Wenk, Telefon 333 35 65 (Ge schäft) und 333 44 21 (Privat). TÜFNER POSCHT 2/98
Freizeit Backgammon - nicht nur für Männer... In Teufen hat sich ein ausschliesslich weiblicher Backgammon-Club etabliert. Dass das altehrwürdige Brettspiel Backgammon keine reine Män nersache ist, beweist der Backgammon-Club Teufen. Die vor 3 */2 Jahren gegründete Vereinigung besteht ausschliesslich aus Frauen. Spielqualität und Gemütlichkeit sind trotz dieser «Einseitigkeit » garantiert Wenn die Teufner Backgammon-Damen zusammen kommen, geht's rund... Foto: GL Jeden dritten Dienstag im Monat treffen sich die Spieldamen im Klublokal -Frohe Aussicht». Nach einem gemeinsamen Nachtessen leben sie während 2 bis 2 ‘ /2 Stunden ihre Spieltriebe aus. «Immer im Bestreben, uns zu verbessern, um hin und wieder auch an Turnieren teilzu nehmen», erklärt Präsidentin Natascha Thurnherr. Trotz froher Geselligkeit in der aufgestellten Frauenrunde fällt dem (männlichen) Besucher rasch auf, dass engagiert und auf interessantem Niveau gespielt wird. Der bunt zusammengewürfelte Backgammon-Club Teufen hat allerdings noch andere Ziele. Neben dem Spiel werden intensive Gespräche geführt; an der Fasnacht fiel die Gruppe durch fröh liche Ausgelassenheit auf und manch braver Mann «fürchtet» sich, den Back gammon-Damen an der nächsten Olma zu begegnen... «Wir versuchen, das Mul tikulturelle im kleinen Rahmen vorzule ben», betont ein Mitglied des Klubs, der sich keinesfalls als «Emanzen»- oder «Wyberklub» verstanden wissen will. Warum spielen keine Männer mit in die ser überparteilichen und konfessionell neutralen Vereinigung? Das männliche Geschlecht sei nicht prinzipiell ausge schlossen, erfahren wir. Vielleicht hat sich bis heute einfach noch nie ein Mann getraut, mitzumachen...? Wer mehr über Backgammon und den Teufner Klub erfahren will, findet bei den Mitgliedern kompetente Aus kunft: Marlies Cortesi (Vizepräsiden tin), Brigitte Camen (Fun Managerin), Vreni Wagner (Kassierin), Luzia Keller (Aktuarin) oder bei den bekannten Mitsitzerinnen und -Spielerinnen Esther Steiner, Layla Beydoun, Uschi Freiber ger und Heidi Eschler. GL Backgammon Das Wort Backgammon kommt aus dem Mittelenglischen und besagt, dass es sich um ein Spiel handelt, bei dem man «zurückgehen muss», d.h. die Steine aus dem Brettspiel wieder herausspielen muss. Im Laufe seiner langen Geschichte ist das Spiel ver mutlich von den Persern und Ara bern ins Heilige Land und von dort von den Kreuzrittern nach England gebracht worden. Backgammon ist ein anspruchsvol les, taktisches Brettspiel für zwei Personen. Das Feld ist eingeteilt in 24 Dreieckfelder. Jeder Partner hat 15 Steine und spielt mit zwei Würfeln. Sieger/in ist, wer zuerst alle Steine aus dem Spiel herausgespielt hat. Backgammon wird an exklusiven Turnieren gespielt. Gambierturniere finden natürlich auch in privatem Rahmen statt, wo oft mit hohem fi nanziellen Einsatz gespielt wird. Moto Loco - das neue Motorrad-Geschäft Ralf Ulmann und Thomas Hanel eröffnen ihr neues Fachgeschäft in der Ebni 18. Thomas Hanel (links) und Ralf Ulmann freuen sich über den neuen Betrieb «Moto Loco». Foto: GL Anfangs März haben Ralf Ulmann und Thomas Hanel in den Räum lichkeiten der Garage Ulmann (Ebni 18) ein neues Fachgeschäft für Roller, Motorradbekleidung und Zubehör eröffnet Künftig stehen auch Reparaturen, Wartung und Verkauf von schwereren Motorrädern im Angebot Thotnas Hanel führt seit zehn Jahren das väterliche Motorrad-Geschäft in Stein. Nun hat er sich in den ehemali gen Räumlichkeiten der «Westminster Motors Moskau» in der Garage Ulmann eingemietet. Der Aufbau dieser Landro ver-Importfirma in Moskau sei abge schlossen und funktioniere nun ohne Schweizer Hilfe, erklärt Garage-Chef Ralf Ulmann. Der «Moto Loco»-Laden wird durch Doris Haldner und eine Mitarbeiterin geführt. Sie bieten eine reiche Auswahl an 50ccm- (Kat. F) und 125ccmRollem, Motorradbekleidung, Helmen, Schuhen und Zubehör der Marken MBK, PGO, IXS, Derby, Frank Thomas und Herchée an. In einem zweiten Schritt wollen die beiden Initianten Ralf Ulmann und Tho mas Hanel auf dem Gelände der Garage eine Reparaturwerkstätte aufbauen. In einem südlich des Hauptbetriebes lie genden Nebengebäude stehen 70 Qua dratmeter für diesen Zweck zur Verfü gung. Neben der Reparatur und Wartung von schwereren Motorrädern soll auch eine schöne Auswahl neuer Maschinen ins Verkaufssortiment aufgenommen werden. GL TÜFNER POSCHT 2/98
Dorfleben Gratulationen im März Pflegeheim Am 9März feiert Frieda Heierli ihren 88. Geburtstag. Sie lebt erst seit anfangs Februar im Pflegeheim. Sie muss sich jetzt an das neue Leben ge wöhnen, denn seine Selbständigkeit aufzugeben und plötzlich auf Hilfe angewiesen zu sein ist nicht leicht. Doch die regelmässigen Besuche ih rer Familie sind ihr eine grosse Hilfe. Den 79Geburtstag feiert Margrit Nussbaum am 16. März. Vor einem Jahr kam sie aus dem Altersheim Lin denhügel ins Heim. Frau Nussbaum ist dankbar für die Hilfe des Perso nals. Das Singen und die Erinnerung an die Insel Teneriffa, wo sie früher jeweils die Wintermonate ver brachte, verschönern ihren Alltag. Louise Reifler weilt ebenfalls seit einem Jahr im Pflegeheim. Sie wird am 25. März 88 Jahre alt. Gerne sitzt sie im Rollstuhl und beschäftigt sich mit der Lösung von Rechenaufgaben. Die Besuche ihrer Tochter sind ihr eine schöne Abwechslung. Rosa Waldburger, vormals wohnhaft im Schönenbüel, wird am Frau Mina Züger-Sax an ihrem 100. Geburts tag. Foto: zVg. Älteste Teufnerin gestorben Am 27. Januar ist die älteste Teufnerin, Frau Mina Züger-Sax, in ihrem 105. Lebensjahr gestorben. Sie sel ber hätte sich wohl kaum als “ Teufnerinbezeichnet, ist sie doch erst im Alter von 90 Jahren mit ihrer Toch ter an die Steinwichslenstrasse gezo gen, um der Familie ihrer jüngeren Tochter näher zu sein. Als gebürtige Thurgauerin hatte sie mit ihrer Fami lie im Glamerland gelebt, später bei ihrer älteren Tochter in St. Gallen. Gestorben ist sie im Pflegeheim Teu fen, wo sie in den letzten Monaten liebevolle Pflege erfahren durfte, p. 31. März 93 Jahre alt. Sie lebt noch nicht lange im Heim. Die Jubilarin ist dankbar, dass sie sich noch selbstän dig bewegen kann. Für ein Spässchen ist sie immer zu haben. Übrige Gemeinde Im Altersheim Bächli kann Albert Stricker am 9. März seinen 91. Ge burtstag feiern. Er spürt das Alter und geniesst doch, zusammen mit seiner Frau, das Leben im Heim. Die Besu che seiner ehemaligen Tumkameraden bereiten ihm jeweils grosse Freude. Seit ihrer Jugendzeit lebt Schwe ster Emmi Hörler im ehemaligen El ternhaus im Eggli. Am 18. März wird sie 92 Jahre alt. Sie geniesst den schönen Ausblick auf den Alpstein und ist dankbar für die Hilfe von Spitex und Bekannten, die es ihr er möglichen, selbständig zu wohnen. Alle, die mit ihr befreundet sind, staunen über ihr ausgezeichnetes Ge dächtnis. Marie Buff m Bürgli, Lustmühle, wird am 21. März 85 Jahre alt. Die gebürtige Nidwaldnerin wuchs zu sammen mit elf Geschwistern auf. Sie musste schon früh ihren Lebensun terhalt verdienen. Nach verschiede nen Stationen kam sie nach Teufen, wo sie eine Familie gründete. Wir Lösungswort: staltung gleiche AppenOrt T geschick scharfe Kritik ohne Inhalt 47 Ruhe stätte 47 selbst süchtig lung TT EntbehKarenz 4. AppenOrt 4 Bewoh nerin ei nes KL * i Stadt in Japan FrauenGewäs serrand Gift Einzel vortrag AusbildungsGetreiHerrSchweiz. Fluss unklar, kennbar 44 i 4Krawall r^ geistes gestört lorbeer -^ 4> Spalt Staat im Orient Beweg grund laufen afrikan. Staat Erfolgs schlager pers. Rohr flöte titel 4. vogel Erster e. Wettbe werbes teuer umge knickte Seiten 44Knaben- -> ^ * Lied AppenOrt Schnei degerät r> Prophet AT AppenOrt Karten4> 4auf gar keinen Fall StaatenPlanet innen, inwen dig (lat.) 4/ Schiffs4. Lösungswort: Die Buchstaben in den grauen Feldern ergeben der Reihe nach von oben nach unten gelesen ein bevorstehendes Ereignis. Geges Insekt Festkleige frorenes Wasser Eltern teil kurzem unklar, geheim nisvoll hoffen, dass sie sich von ihrer schwe ren Grippe gut erholen wird. Die zweite Jubilarin vom Alters heim Bächli ist Maria Koch. Sie fei ert am 25. März ihren 94. Geburtstag. Äusser ihrem Augenleiden, das nicht mehr bessern will, ist sie bei guter Gesundheit und geniesst, ausgestat tet mit viel Humor, ihr Leben im Bächli. KS Lösung des Rätsels aus der Tüfner Poscht 1/98 Aus den Buchstaben (fett), die zu keinem Flurnamen gehören, ergeben sich Reihe für Reihe gelesen die beiden Flurnamen CHOLGADE und SCHEIBE. Hauptversammlung der FG Teufen-Bühler Am Donnerstag, 19. März, um 20 Uhr, findet im Pfarreizentrum Stofel in Teufen die Hauptversammlung der Frauengemeinschaft Teufen-Bühler statt. Der Vorstand lädt alle Mitglie der herzlich ein zum «Lose, Mitbe stimme, Esse und Trinke - eifach en schöne Obig z ’ verbringe-. pd. TÜFNER POSCHT 2/98
Dorfleben «Maskenball»: Fasnächtliches Konzert-Erlebnis Über 100 Eltemteile und Musik freunde liessen sich am 18. Februar durch das Konzert von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Ap penzeller Mittelland (MSAM) begei stern. Dem Motto «Maskenball - fol gend standen Clowns und Masken im Mittelpunkt des fasnächtlichen An lasses im Singsaal des Roten Schul hauses Niederteufen. Dargeboten wurde Ballund Tanzmusik aus vier Jahrhunderten. Viele der jungen Mu sikantinnen und Musikanten erfreu ten neben ihrem gepflegten Spiel mit geschminkten Gesichtem und origi neller Verkleidung. Nach dem offizi ellen Konzertteil standen Musik und Tanz mit den «Crazy Jorujokaund ab CD auf dem Programm Bildbericht: Gäbi Lutz Teufner stellt in Gossau aus Unter dem Titel «Kunst und Wohnen stellt der junge Teufner Künstler Martin A. Ruff seine Lichtobjekte in den erweiterten Räumlichkeiten von Möbel Widmer in Gossau aus. Die Ausstellung dauert vom 9März bis 5. April und ist montags von 14-18 Uhr, Dienstag-Freitag von 9-12 und I3.3O-I8.3O Uhr sowie samstag von 8-16 Uhr geöffnet (Freitag: Abendverkauf bis 21 Uhr). Die Vernissage findet am Donnerstag, 12. März, ab 17 Uhr statt; der Künst ler ist anwesend. pd. Entlassung einer Altersheim-Leiterin Mit Schreiben vom 18. Februar orientierte die Teufner Heimkommis sion Personal. Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims Alpstein über die Kündigung von Heimleite rin Heidy Schönenberger. Die Heim kommission habe die Kündigung mit der Ermächtigung des Gemeindera tes auf den 31. Mai 1998 ausgespro chen. Dem Schreiben ist weiter zu ent nehmen, dass sich Frau Schönenber ger wohl sehr stark für das Heim ein gesetzt habe; trotzdem entspreche ihre Haltung gegenüber dem Perso nal und den Bewohnern nicht den Vorstellungen der Heimkommission. «Wir vermissen eine entspannte und ruhige Atmosphäre, die wir Ihnen als Bewohnerinnen und Bewohner von Heizen wünschen. Auch der Umgang mit dem Personal widerspricht zeit gemässen Fühmngsgrundsätzen». Die Heimkommission sei nun bemüht, «zusammen mit Frau Heidy Schönenberger die Zeit bis zu ihrem Abschied angenehm zu gestalten - . TP März-Wanderung der Pro Senectute Am 12. März setzt die Senioren-Wandergruppe ihr Rhein-Wanderpro gramm fort. Diesmal geht es im Vor frühling auf dem schönen Uferweg von Diessenhofen über Katharinen thai (ehemaliges Kloster) durch das Naturschutzgebiet Schaarenwiese zum «Paradies-- (Eisenbibliothek der Firma G. Fischer) und über Feuerthalen nach Schaffhausen. Als Treidel pfad wurde dieser Weg früher be nutzt, um die Schiffe auf dem Rhein von Menschen oder Pferden strom aufwärts zu ziehen. Ein gemütlicher Bummel durch die schmucke Schaff hauser Altstadt rundet die etwa 3 3 /4 stündige Wanderung ab. Der Wan derstock ist auf dem zuweilen schma len Uferweg unentbehrlich. Verpfle gung aus dem Rucksack. Wir besammeln uns um 6.50 Uhr am Bahnhof Teufen und lösen eine Thur gauer Tageskarte. Anmeldung wie immer bis 14 Uhr am Vortag. lk. Zivilstandsnachrichten Geburten Neff Daniela, geboren am 20. Januar in St. Gallen, des Neff Paul Anton und der Neff geb. Sutter Martina Elisa beth, Hagenschwendi 902. Hauswirth Marco, geboren am 30. Januar in St. Gallen, des Hauswirth Marcel und der Hauswirth geb. Künzle Isabella, Rütihofstrasse 2. Hobt Manuel Lukas, geboren am 30. Januar in St. Gallen, des Hobi Christian Michael und der Hobi geb. Eggenberger Irene, im Stofel 2. Eheverkündungen Flammer Beat, von Zuzwil SG, in Teufen, und Steiner Heidi Amanda, von Schänis-Dorf, in Teufen. Rachad Zouhair, marokkanischer Staatsangehöriger, in EL Jadida (Ma rokko), und Martin Tanja, von Urnäsch, in St. Gallen, vorher in Teufen. Sterbefälle Züger Dora Wilhelmina, Stein wichslenstrasse 7a, gestorben am 27. Januar in Teufen. Müllergeb. Sutter Tony, Vorderhaus strasse 3, gestorben am 29. Januar in Teufen. FitziJakob, Goldiweid 1052, gestor ben am 1. Februar in Teufen. Kriemler Fritz, Werden weg 7, gestor ben am 31. Januar in Herisau Fitze Arnold, Unterrain 24, gestor ben in Teufen am 7. Februar. za. 9. Volleyball-Plauschturnier Bereits zum neunten Male wird am Sonntag, 15. März, in der Sporthalle Teufen das beliebte VolleyballPlauschtumier durchgeführt. Spiel berechtigt sind alle in Teufen wohn haften oder in einem Teufner Verein mitwirkenden Personen. Es können sich ganze Mannschaften (sechs oder sieben Spieler/-innen, maximal vier Herren), aber auch Einzelpersonen anmelden. Letztere werden durch den VBC zu Mannschaften zusam mengewürfelt. Der Volleyball-Club Teufen freut sich auf viele spielbegeisterte aktive und passive Teilnehmer/-innen. pd. TÜFNER POSCHT 2/98 m