Wie Design Thinking und szenische Präsentation zu nachhaltiger Transformation inspirieren
Abstract
Basierend auf den Inner Development Goals (IDGs) zeigen wir auf, wie Studierende durch kreative Lösungen gesellschaftliche Herausforderungen angehen und eine nachhaltige Transformation mitgestalten.
Full text
5|2025 FÜR ANWENDUNGSBEZOGENE WISSENSCHAFT UND KUNST Impressum HAW als Vorbilder: Nachhaltigkeit in der Praxis leben und lehren Margolis, Anna; Buecheler, Frank Alva; Schmid, Stefanie; Christiaans, Lena: Wie Design Thinking und szenische Präsentation zu nachhaltiger Transformation inspirieren In: Die Neue Hochschule, 2025-5, S. 26–29. Permalink: https://doi.org/10.5281/zenodo.16942460 Persistent Identifier bei der Deutschen Nationalbibliothek: https://nbn-resolving.org/ urn:nbn:de:101:1-2025021228 Herausgeber: hlb-Bundesvereinigung e. V. Godesberger Allee 64 | 53175 Bonn Telefon: 0228 555 256-0 Chefredakteur: Prof. Dr. Jörg Brake Kirschgartenstraße 19 67146 Deidesheim Telefon: 06326 218 119 3 joerg.brak[email protected] (verantwortlich im Sinne des Presserechts für den redaktionellen Inhalt) Redaktion: Dr. Karla Neschke Telefon: 0228 555 256-0 karla.neschk[email protected] Gestaltung und Satz: Nina Reeber-Laqua, www.reeber-design.de Herstellung: Wienands Print + Medien GmbH Linzer Straße 140 | 53604 Bad Honnef Erscheinung: zweimonatlich Verbandsoffiziell ist die Rubrik „hlb aktuell“. Alle mit Namen der Autorin/des Autors versehenen Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Auffassung des hlb sowie der Mitgliedsverbände. ISSN 0340-448 x
26 DNH 5 | 2025 HAW ALS VORBILDER: NACHHALTIGKEIT IN DER PRAXIS LEBEN UND LEHREN Wie Design Thinking und szenische Präsentation zu nachhaltiger Transformation inspirieren Basierend auf den Inner Development Goals (IDGs) zeigen wir auf, wie Studierende durch kreative Lösungen gesellschaftliche Herausforderungen angehen und eine nachhaltige Transformation mitgestalten. Anna Margolis, Frank Alva Buecheler, Stefanie Schmid und Prof. Dr. Lena Christiaans Nur durch grundlegende Veränderun - gen in Wirtschaft, Politik und Lebensweise können globale Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Instabilität nachhaltig bewältigt werden. Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen (UN) dienen dabei als globaler Handlungsrahmen, um durch integrative, ökologische und soziale Maßnahmen eine tiefgreifende Transformation hin zu einer nachhaltigen und resilienten Gesellschaft zu ermöglichen. Der SDG Report 2024 der Vereinten Nationen zeigt jedoch, dass nur 17 Prozent der Ziele derzeit auf Kurs sind, während über ein Drittel der Ziele stagniert oder Rückschritte verzeichnet. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, zunehmende geopolitische Spannungen, eskalierende Konflikte und die sich verschärfen - de Klimakrise haben die Fortschritte in Richtung nachhaltiger Entwicklung erheblich behindert. Der Bericht betont, dass massive Investitionen, internationale Solidarität und tiefgreifende strukturelle Reformen notwendig sind, um die SDG bis 2030 noch zu erreichen (UN DESA 2024). Dabei haben Bildungseinrichtungen eine besondere Verantwortung, denn sie können durch Forschung und Wissensvermittlung entscheidend zu einer nachhaltigen Kehrtwende beitragen. Die IST-Hochschule und das IST-Studieninstitut haben Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu Leitmotiven der eigenen Zukunftsstrategie gemacht. Hierfür wurden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe vier Handlungsfelder definiert: Studierende, Unternehmen, Mitarbeitende, Partner. Das übergreifende Ziel besteht darin, alle Akteure auf wissenschaftlicher Basis und mit gemeinsamem Konsens zum nachhaltigen Handeln zu befähigen. Die gemeinsame Vision dabei ist: Wir bewegen Menschen zu nachhaltigerem Verhalten. Ein Beispiel aus dem Handlungsfeld Studierende möchten wir in diesem Beitrag eingehender vorstellen. Nachhaltige Transformation durch kreative Lösungen gestalten In einem Modul an der IST-Hochschule rücken wir aktives nachhaltiges Handeln und nachhaltige Transformation in den Fokus. Es geht weniger darum, theoretisch zu hinterfragen, was Nachhaltigkeit genau ist und wie man diese definiert, sondern stärker darum, eigene Möglichkeiten zur nachhaltigen Gestaltung des eigenen Umfelds zu identifizieren. Als Ankerpunkt dient dabei eine gesellschaftliche Herausforderung. Welche Herausforderung? Das entscheiden die Studierenden selbst: Am Anfang des Moduls stellen sie in Elevator Pitches vor, was sie in der Gesellschaft interessiert oder triggert. Dann werden die vorgestellten Herausforderungen diskutiert und zusammengeführt, bis sich eine Gesamtherausforderung ergibt, die als Vorgabe für das gesamte Semester dient. In der Vergangenheit haben wir unter anderem an Themen wie gesellschaftliche Prägung durch soziale Medien, nachhaltige Gestaltung von Events, nachhaltige Mobilität und Stärkung der Kreativität in der Gesellschaft gearbeitet. Die weitere Struktur des Moduls folgt dem „Systemic Design"-Ansatz (UK Design Council 2021). Zunächst wird ANNA MARGOLIS, MBA Freie Dozentin an der IST-Hochschule für Management Promotionsstipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft an der Universität Hamburg [email protected] ORCID: 0000-0002-1422-1651 FRANK ALVA BUECHELER Theaterregisseur, Theaterproduzent, international tätiger Kulturunternehmer, Dozent FREEARTUS artists + refugees united for freedom, Berlin ONE SKY academy, Sicilia [email protected] Foto: Tobias EbertFoto: Giuseppe di Vita
27 DNH 5 | 2025 HAW ALS VORBILDER: NACHHALTIGKEIT IN DER PRAXIS LEBEN UND LEHREN anhand der Herausforderung eine Vision erarbeitet, dann wird durch Design-thinking-Ansätze die Herausforderung untersucht, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und neu definiert. Anschließend erarbeiten die Studierenden eine kreative Lösung für eine bestimmte Zielgruppe, welche sie mit Mitteln aus Theater und Film möglichst wirkungsvoll in Szene setzen. Im Zuge des Moduls sollen vor allem Kompetenzen von Selbstwirksamkeit und Publikumswirksamkeit gestärkt werden. Diese werden anhand der Inner Development Goals (IDG) definiert – persönlicher Kompetenzen und Fähigkeiten, die Menschen benötigen, um zu den SDG beizutragen (Jordan et al. 2021). Diese Kompetenzen sind daher eine Voraussetzung, um nachhaltige Transformation mitzugestalten. Die fünf Kompetenzfelder der IDG sind: 1. Sein: Die Fähigkeit, sich seiner selbst bewusst zu sein und in Verbindung mit den eigenen inneren Werten, Gedanken und Gefühlen zu stehen. Es geht um Achtsamkeit, Integrität und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. 2. Denken: Die Fähigkeit, die Welt systemisch, kritisch und mit einem langfristigen Horizont zu betrachten. Es beinhaltet Perspektivenwechsel, Komplexitätsbewusstsein und den Umgang mit Unsicherheit. 3. Beziehung: Die Fähigkeit, mit anderen Menschen mit Empathie, Offenheit und gegenseitigem Respekt in Beziehung zu treten. Es geht um zwischenmenschliche Verbundenheit und Mitgefühl. 4. Zusammenarbeiten: Die Fähigkeit, effektiv und konstruktiv mit anderen zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dazu gehören Kommunikationsfähigkeit, partizipative Führung und Konfliktlösung. 5. Handeln: Die Fähigkeit, mit Mut, Kreativität und Zielstrebigkeit ins Handeln zu kommen. Es geht darum, verantwortungsvoll Entscheidungen zu treffen, Initiative zu ergreifen und aus Fehlern zu lernen. Im Rahmen des Moduls haben wir für jedes Kompetenzfeld Übungen konzipiert, um die Kompetenzen entsprechend zu fördern und zu trainieren (siehe Abbildung 1). Die Mittel des Systemic Design, der Präsenz und Selbstpräsentation und der szenischen Inszenierung und Dramaturgie eignen sich als Komplex sehr gut, um die Kompetenzfelder der IDG aufund auszubauen. Im Folgenden beschreiben wir detaillierter, wie wir diese Elemente im Modul einsetzen. Permalink: https://doi.org/10.5281/zenodo.16942460 STEFANIE SCHMID Schauspielerin und Coach, Dozentin für Schauspiel und Schauspielführung, Trainerin für Auftritt und Präsentation [email protected] PROF. DR. LENA CHRISTIAANS Studiengangsleiterin B. A. Kommunikation & Eventmanagement IST-Hochschule für Management [email protected] alle: IST-Hochschule für Management Fachbereich Kommunikation & Wirtschaft Erkrather Str. 220 a–c 40233 Düsseldorf www.ist-hochschule.de Foto: Anya ZucholdFoto: IST-Hochschule Abbildung 1: Übungen zu den Kompetenzfeldern der IDG im Überblick
28 DNH 5 | 2025 HAW ALS VORBILDER: NACHHALTIGKEIT IN DER PRAXIS LEBEN UND LEHREN Systemic Design Der Modulteil „Systemic Design“ umfasst drei interaktive Online-Seminare, eine individuelle Projektarbeit mit Pitch-Präsentation und einen Seminartag, welcher mit einer Gruppenpräsentation endet. Der Fokus liegt auf den Kompetenzen Denken, Miteinander-Sein und Zusammenarbeiten. Die Theorie wird in Form eines Reverse Classroom über Online-Vorlesungen und ein Studienheft vermittelt und anschließend in Seminaren praktisch vertieft. Studierende lernen die Herausforderung besser zu verstehen und eine kreative Lösung zu entwickeln. Zentral für diesen Modulteil ist die Erstellung einer „Persona“, einer fiktiven Person, die einen Akteur darstellt, welcher die Herausforderung hat oder dazu beiträgt. Die Akteure werden mithilfe einer Systemanalyse identifiziert. Anschließend führen Studierende individuell Interviews und betreiben Recherchen, um ihre Personas zu erstellen. Im Präsenzseminar stellen alle Studierende ihre Persona anhand eines Moodboards vor – einer Collage, welche die Eigenschaften, Praktiken, Stimmungen und Bedürfnisse der Persona anhand von Bildern und Zitaten veranschaulicht. Das Ziel ist, Gruppen zu bilden, die im weiteren Modulverlauf für ausgewählte Personas Lösungen erarbeiten. Am Präsenztag arbeiten die Studierenden mit Methoden und Tools aus dem Design Thinking, z. B. den fünf Why’s, der Customer Journey und einem Ideation-Ansatz (Lewrick et al. 2020, Pinheiro 2014). Diese Tools und Methoden werden immer an die spezifische Herausforderung angepasst, um auch die sozialen und umwelttechnischen Aspekte einer Herausforderung systemisch berücksichtigen zu können. So kam zum Beispiel beim Thema nachhaltige Events auch der Kreisläufe-Kompass zum Einsatz, welcher Studierenden ermöglichte, eine kreislauffähige Lösung zu planen (Blomsma et al. 2023). Der Präsenztag endet mit einer Präsentation, in der die Studierenden ihre Lösung vorstellen. In ihrem Abschlussfeedback betonen die Studierenden immer wieder, wie viel sie aus der Gruppenarbeit gelernt haben und dass diese „mega Spaß gemacht hat“. Zeitgleich gibt es auch immer wieder Teilnehmende, welche sich durch die Templates und den Zeitdruck in ihrer Kreativität eher eingeschränkt fühlen. Für Dozierende gilt es daher, die Spannung zwischen Struktur und kreativer Offenheit aufrechtzuerhalten und aufzuzeigen, dass Templates in erfahreneren Gruppen flexibler eingesetzt werden können als in einer Anfängergruppe. Am Ende haben die Studierenden durch die Anwendung der strukturierten Methoden und Tools gelernt, wie sie systemischer denken, Empathie zu ihrer Zielgruppe aufbauen, gemeinsam Probleme diskutieren und in einem gleichberechtigten, partizipativen Prozess kreativere und wirksamere Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln. Präsenz und Selbstpräsentation Der Modulteil „Präsenz und Selbstpräsentation“ umfasst zahlreiche Übungen aus den Bereichen Performance, Improvisation und Auftritt, die über die drei Seminartage verteilt sind, sowie ein intensives halbtägiges Kameratraining. Der Fokus liegt dabei auf den Kompetenzen Ich-Sein, Miteinander-Sein und Handeln. Jede Trainingseinheit beginnt mit einem kurzen, spielerischen Warm-up, das Körper, Sinne, assoziatives Denken und Reaktionsschnelligkeit aktiviert. Es zielt darauf ab, in einen wachen, entspannten und aufnahmefähigen Zustand zu kommen. In den anschließenden Übungen beschäftigen sich die Studierenden mit der Herausforderung, eigene Inhalte authentisch und verständlich einem Publikum zu präsentieren. Die zentrale Frage hierbei lautet: Was hilft mir dabei, meinen Auftritt sicher, souverän und konzentriert zu gestalten? Der erste Teil der Einheiten widmet sich der Selbstwahrnehmung (dem Ich-Sein) als Grundlage jeder Performance. Die Teilnehmenden stellen sich dabei persönlich vor und präsentieren ein kurzes „About me“ direkt in die Kamera. In der anschließenden Selbstbetrachtung und Feedbackrunde haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr inneres Bild mit dem Ergebnis abzugleichen, und sind dabei oft positiv überrascht über ihre eigenen Wirkungsmöglichkeiten. Im nächsten Schritt geht es darum, Inhalte auf persönliche, überzeugende und möglichst entspannte Weise zu präsentieren. Durch die aktive Nutzung der eigenen Sinne und die dadurch intensivierte Körperwahrnehmung können die Teilnehmenden „Dabei haben Bildungseinrichtungen eine besondere Verantwortung, denn sie können durch Forschung und Wissensvermittlung entscheidend zu einer nachhaltigen Kehrtwende beitragen.“
29 DNH 5 | 2025 HAW ALS VORBILDER: NACHHALTIGKEIT IN DER PRAXIS LEBEN UND LEHREN eine tiefere Verbindung zu sich selbst, dem Raum und dem Publikum herstellen. Einen weiteren Teil des Programms bilden Übungen aus dem Improvisationstheater. Mit ihnen können wir trainieren, unseren Impulsen besser zu folgen, sie stärken das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen und helfen uns dabei, mit anderen besser in Kontakt zu kommen. Ein zusätzliches Thema, das viele Studierende häufig beschäftigt, ist der Umgang mit „Lampenfieber“. Auch hierfür dienen uns unterschiedliche schauspielerische Tools. So können Atemtechniken, Körperbewusstsein, ein klarer Fokus und ein spezifisches Mindset dabei helfen, die Nervosität zu bewältigen und die Auftrittssituation souverän zu meistern. Dramaturgie und Inszenierung Der Modulteil „Dramaturgie und Inszenierung“ führt den Kompetenzerwerb für alle IDG zusammen. Die Studierenden eignen sich Theorie per Studienheft, Online-Vorlesungen sowie in einem Online-Tutorium an, die dann im Präsenzteil im wahrsten Wortsinn am eigenen Leib erfahren werden kann – sich gewissermaßen verkörpert. Den Einstieg bilden Übungen und Experimente zur Wahrnehmung: Raum, Zeit, Körper – hier speziell Atmung, Stimme, Sprechapparat –, Subjekt-Objekt-Beziehungen, Aktion und Interaktion, das Wechselspiel von innerer und äußerer Haltung, Mimik, Gestik, Textbehandlung (Subtext). So verblüffend einfach viele Elemente dieses Warmups sind, so haben sie doch eine massive Wirkung – auf den Einzelnen und auf die Gruppe. Resümiert wird häufig, dass zunächst sehr fremd gewesen sei, was da verlangt wurde (zumal Schule, Studium oder Beruf nur selten dazu animieren), dass jedoch schnell dessen Sinnhaftigkeit deutlich geworden sei. Dramaturgie bezeichnet Absichten und Konzepte, die einer Inszenierung zugrunde liegen, und Inszenierung den „Vorgang der Planung, Erprobung und Festlegung von Strategien“ (Fischer-Lichte et al. 2005, S. 146) einer Aufführung. Die „Regie-Tricks“ aus der Praxis, also das Zusammenspiel von Zeit und Rhythmen, Raumdynamiken, akustischen und visuellen Effekten, sind dabei auf jede Art von Performance und Präsentation übertragbar. An diesem Punkt ergibt sich stets eine Q&A, bei der die Studierenden die beiden Dozierenden „vom Fach“ aushorchen. Ein nicht zu unterschätzender pädagogischer und didaktischer Moment, bei dem die Profis ihr performatives Instrumentarium darlegen. Die Analyse von Aufführungsoder Konzertausschnitten ermöglicht die Reflexion aller Learnings, wozu auch ein gemeinsamer Theaterbesuch zählt. All dies resultiert in der Prüfungsaufgabe des Modulteils, in Kleingruppen eine kurze Live-Performance – hybrider Einbezug von Video ist gestattet – zur wirkungsvollen Ansprache einer definierten Zielgruppe zu erarbeiten und im Plenum vorzustellen. Die Ergebnisse sind nach zweieinhalb Tagen Arbeit im Seminar stets beeindruckend und bestätigen die Wertigkeit der Modulkonzeption. Feedback und Evaluation Im Anschluss wird das Modul auf mehrere Arten evaluiert: Die Studierenden können im Feedback-Gespräch persönliches Feedback geben, es anonym auf einem Feedback-Board erfassen oder in einer zentralen quantitativen Bewertung. Zusätzlich machen die Studierenden am Anfang und am Ende des Moduls eine Übung, in der sie reflektieren, ob und wie ihre Kompetenzen aus den Inner Development Goals gestärkt wurden. Das Feedback zeigt, dass sich die meisten Studierenden nach dem Modul deutlich selbstwirksamer fühlen. Sie haben viel über Kreativitätsprozesse, ihren Körper, ihre Wirkung auf andere und darüber gelernt, wie sie diese gezielt und kreativ einsetzen können – sowohl im Beruf als auch um gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beizutragen. Besonders motivierend: Einige Studierende aus dem letzten Semester möchten ihr Projekt auch nach dem Modulabschluss weiterentwickeln. Wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Schritte! Blomsma, Fenna; Tennant, Mike; Ozaki, Ritsuko: Making sense of circular economy: Understanding the progression from idea to action. In: Business Strategy and the Environment Nr. 32, Jg. 3, S. 1059–1084. https://doi.org/10.1002/bse.3107 Fischer-Lichte, Erika; Kolesch, Doris; Warstat, Matthias (Hrsg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. J. B. Metzler, 2005. Jordan, Thomas; Reams, Jonathan; Stålne, Kristian; Greca, Stefanie; Henriksson, Jan Atem; Björkman, Tomas; Dawson, Theo: Inner Development Goals: Background, method and the IDG framework. Inner Development Goals Project 2021. https:// idg-deutschland.de/wp-content/uploads/go-x/u/63468848-402b-4b81-9c3f-297c061b07e2/IDG_Report_Full.pdf – Abruf am 04.08.2025. Lewrick, Michael; Link, Patrick; Leifer, Larry: Das Design Thinking Toolbook. München: C. H. Beck Verlag 2020. https://doi. org/10.15358/9783800657520-1 Pinheiro, Tenny: The Service Startup. Design Thinking Gets Lean. http://www.theservicestartup.com/ – Abruf am 04.08.2025. UK Design Council: A Systemic Design Approach Beyond Net Zero. https://www.designcouncil.org.uk/our-work/skills-learning/tools-frameworks/beyond-net-zero-a-systemic-design-approach/ – Abruf am 04.08.2025. United Nations Department of Economic and Social Affairs (UN DESA): The Sustainable Development Goals Report 2024. https:// unstats.un.org/sdgs/report/2024/ – Abruf am 04.08.2025.