KOALA-AV. Open-Access-Konsortialmodelle verbreiten
Abstract
Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unter dem Förderkennzeichen 16KOA011A – KOALA-AV gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin.
Full text
KOALA-AV. Open-AccessKonsortialmodelle verbreiten Praxisreport Simone Franz
Verfasst von Simone Franz, Projektmitarbeit https://orcid.org/0000-0003-4525-6977 Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unter dem Förderkennzeichen 16KOA011A – KOALA-AV gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin. Zitationsvorschlag Franz, Simone (2025). KOALA-AV. Open-Access-Konsortialmodelle verbreiten. Zenodo, 29.10.2025, https://doi.org/10.5281/zenodo.16944478 Der Bericht erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0. Nähere Informationen zu dieser Lizenz finden Sie unter https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
1 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung .......................................................................................................................... 2 1.1 Zum Hintergrund .......................................................................................................... 2 1.2 Open-Access-Konsortialmodelle verbreiten ................................................................. 3 1.3 Fachinformationsdienste in der Open-Access-Transformation ..................................... 4 1.4 Vorarbeiten .................................................................................................................. 5 2. Good-Practice-Beispiele.................................................................................................... 6 2.1 KOALA-Bündel Sozialwissenschaften ......................................................................... 6 Ausgangslage ................................................................................................................ 6 Der FID Soziologie in der Open-Access-Transformation ................................................ 7 Vorgehen ....................................................................................................................... 7 2.2 KOALA Bündel Medienwissenschaften ........................................................................ 9 Ausgangslage ................................................................................................................ 9 Der FID Media in der Open-Access-Transformation ..................................................... 10 Vorgehen ..................................................................................................................... 11 3. Fazit und Lessons Learned ............................................................................................. 13 4. Perspektiven und offene Fragen ..................................................................................... 15 5. Literatur ........................................................................................................................... 17
2 1. Einleitung 1.1 Zum Hintergrund 2022 empfahl der Wissenschaftsrat (WR) Diamond Open Access (OA) als Alternative zu kommerziellen Modellen, 1 die Zahlungen von Autor*innen, sogenannte Article oder Book Processing Charges (APCs/BPCs), verlangen. 2 Darüber hinaus unterstützen weitere Studien 3 , der Action Plan for Diamond Open Access 4 und die europäische Wissenschaftspolitik 5 Diamond-Open-Access-Modelle. Eine Möglichkeit der Umsetzung dieser Empfehlungen ist das KOALA-Modell, 6 das sich am eingeführten Modell von Subskriptionskonsortien 7 orientiert und auf die gemeinschaftliche Finanzierung qualitätsgesicherter APC-freier Open-Access-Publikationen zielt. Diese Open-Access-Angebote mit kostenfreiem Lesezugriff werden hier als Diamond Open Access bezeichnet. 8 Das KOALA-Modell wurde im gleichnamigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt (2021–2023) durch die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover und das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz entwickelt. In diesem Modell ermöglicht ein finanzieller Beitrag von Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen die Finanzierung der Betriebskosten fachlich gebündelter Periodika für eine Laufzeit von drei Jahren. Der Teilnahmebeitrag ergibt sich aus einem 7-stufigen-Tiering. 9 Um als Periodikum an einer Finanzierung durch KOALA-Konsortien teilnehmen zu können, müssen KOALA-spezifische Mindeststandards eingehalten werden. 10 Zur Beschleunigung und nachhaltigen Ausgestaltung der 1 Vgl. bspw. Benz, Martina: Möglichkeiten alternativer Finanzierung für Open-Access-Publikationen. Eine Untersuchung bestehender Geschäftsmodelle, Zenodo, 22.01.2023, https://doi.org/10.5281/zenodo.7558579. 2 Vgl. Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access, 2022, https://doi.org/10.57674/fyrc-vb61. 3 Vgl. bspw. Bosman, Jeroen; Frantsvåg, Jan Erik; Kramer, Bianca u. a.: OA Diamond Journals Study. Part 1: Findings, Zenodo, 09.03.2021, https://doi.org/10.5281/zenodo.4558704. 4 Vgl. Ancion, Zoé; Borrell-Damián, Lidia; Mounier, Pierre u. a.: Action Plan for Diamond Open Access, Zenodo, 02.03.2022, https://doi.org/10.5281/zenodo.6282403. 5 Vgl. Council of the European Union: Council conclusions on high-quality, transparent, open, trustworthy and equitable scholarly publishing, 23.05.2023, https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST9616-2023-INIT/en/pdf, Stand: 29.10.2025. 6 KOALA steht für ‚Konsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen‘. 7 Zur Einführung vgl. Johannsen, Jochen: Konsortien in Deutschland. Ein Überblick, in: Neue Formen der Erwerbung, hg. v. Susanne Göttker und Franziska Wein, Berlin/Boston 2014, S. 169–183. Schon hier wird vermutet, dass Konsortien künftig auf einem auf Open Access basierenden Informationsmarkt agieren werden (ebd., S. 169). 8 Zur fehlenden Begriffsschärfe vgl. Dellmann, Sarah; van Edig, Xenia; Rücknagel, Jesko u. a.: Facetten eines Missverständnisses. Ein Debattenbeitrag zum Begriff „Diamond Open Access“, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 9,3 (2022), S. 1–12, https://doi.org/10.5282/o-bib/5849. 9 Das 7-stufige Tiering orientiert sich an der Banding-Studie von Mittermaier, Bernhard; Kling, Peer; Schäffler, Hildegard u. a.: Entwicklung eines Klassifikationsschemas (Banding) für die Informationsbeschaffung für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland. Kurzfassung der Ergebnisse eines DFGgeförderten Projekts, 2014, http://hdl.handle.net/2128/15582. 10 Diese wurden im Wesentlichen auf Grundlage des Anforderungskatalogs der Initiative Plan S festgelegt und durch weitere ergänzt. Sie umfassen 4 Anforderungsgruppen unter denen beispielsweise die zu verwendende Lizenz, Richtlinien zur Metadatenvergabe und der Begutachtungsprozess festgelegt werden. Die aktuelle Version der Mindeststandards befindet sich auf der Webseite. Vgl. https://www.tib.eu/de/services/koala/mindeststandards, Stand: 29.10.2025.
3 Open-Access-Transformation sind neue Open-Access-Konsortien an weiteren Standorten notwendig. Dabei ist die Finanzierung von Publikationen durch eine Gemeinschaft zu organisieren. Diese konsortialen Open-Access-Lösungen sind ein Weg, wissenschaftsfreundliche Alternativen zum kostenpflichtigen Publizieren nachhaltig zu verankern. 11 1.2 Open-Access-Konsortialmodelle verbreiten Dieser Weg wurde im von der TIB und dem KIM bearbeiteten Projekt KOALA-AV (2023– 2025) fortgesetzt. 12 Das Projekt widmete sich der Etablierung konsortialer Open-Access-Lösungen, um Open-Access-Konsortien für im Diamond Open Access erscheinende Publikationsorgane breiter zu verankern. 13 Konkret bedeutet dies die Verbreitung konsortialer Finanzierungsmodelle • an weiteren konsortialführenden Einrichtungen • über das Fächerspektrum der TIB hinaus • für Publikationsformate jenseits von Zeitschriften. Dafür war im Projekt ein Arbeitspaket vorgesehen, das auch den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch mit anderen konsortialführenden Einrichtungen forcierte. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise Mitglieder der German, Austrian and Swiss Consortia Organisation (GASCO), die regionale Konsortialaktivitäten im D-A-CH-Raum bündelt. 14 Diese könnten nicht nur eigene Open-Access-Konsortien organisieren, sondern auch durch die geschlossene Teilnahme an einem bestehenden Open-Access-Konsortium und/oder der Beratung, Akquise und Finanzierung die Verbreitung von Open-Access-Konsortialmodellen unterstützen. Aus diesem Grund fand Anfang Februar 2025 ein Webinar für Mitglieder der GASCO statt. Das Webinar bot unter anderem Raum für Fragen, Anregungen und Diskussion des KOALA-Modells. In der Diskussion zeigte sich, dass viele Konsortialstellen in ihrer aktuellen Verfasstheit nur agieren können, wenn sie mit der Konsortialführung beauftragt werden. Für die Verbreitung des Modells ist das eine Herausforderung, da unter anderem das Zusammenstellen von Bündeln viel Akquise und Kommunikation erfordert. Eine Teilnehmerin des Webinars betonte jedoch, dass Diamond Open Access für die Konsortialstellen immer wichtiger werde. Darüber hinaus wurden in der Projektlaufzeit weitere Einrichtungen zur Übernahme konsortialer Aufgaben adressiert. So führt KOALA-TIB seit Ende 2023 regelmäßige Gespräche mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staatsund Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden, die 11 Das KOALA-Modell ist inzwischen in den Regelbetrieb an der TIB übergegangen (KOALA-TIB). Die TIB verantwortet die konsortiale Diamond-Open-Access-Finanzierung von Zeitschriften im Fächerspektrum Technik und Naturwissenschaften. Vgl. https://www.tib.eu/de/services/koala, Stand: 29.10.2025. 12 KOALA-AV steht für ‚Konsortiale Open-Access-Lösungen Aufbauen – Ausbauen und Verankern‘. 13 Im Projekt wurden dafür u. a. Perspektiven von in der Erwerbung tätigen Bibliothekar*innen auf konsortiale Open-Access-Finanzierungsangebote untersucht. Vgl. Schenke, Julian; Stork, Karin Silvia; Tullney, Marco: Das Diamond-Open-Access-Modell KOALA aus erwerbungsbibliothekarischer Sicht. Ein Auswertungsbericht, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,2 (2025), S. 1–16, https://doi.org/10.5282/o-bib/6162. 14 Zur GASCO vgl. bspw. Reinhardt, Werner; Hartmann, Helmut; Piguet, Arlette: 5 Jahre GASCO. Konsortien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 52,5 (2005), S. 245–266.
4 das KOALA-Modell als KOALA-SLUB seit 2024 pilotiert. 15 Für die Übernahme konsortialer Aufgaben muss eine Einrichtung bereit und berechtigt sein, Verträge mit Zeitschriften/Schriftenreihen und Konsorten abzuschließen. Zudem muss die Rechnungsabwicklung (Einund Ausgang) übernommen werden. Theoretisch ist es auch möglich, dass für die Rechnungsstellung ein Auftrag vergeben werden kann. Mit den Vertragsabschlüssen und der Rechnungsabwicklung ist ein Haftungsrisiko verbunden. Die Aufwandsschätzung für die Rechnungsstellung ist von verschiedenen Faktoren und den Ausgangsbedingungen einer Einrichtung abhängig. Neben Mitgliedern der GASCO und der SLUB wurden im Rahmen des Arbeitspakets auch Fachinformationsdienste (FID) angesprochen. Ihre Rolle bei der Übernahme konsortialführender Aufgaben werden in diesem Praxisreport akzentuiert. 1.3 Fachinformationsdienste in der Open-Access-Transformation Seit 2014 werden durch das Förderprogramm Fachinformationsdienste für die Wissenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mehr als 40 FID gefördert. Die FID bieten als forschungsunterstützende Infrastrukturen eine vorrangig digitale und standortunabhängige Informationsversorgung, die sich am Spezialbedarf wissenschaftlicher Fächer orientiert. 16 Die FID haben in den vergangenen Jahren verschiedene Angebote für ihre Communitys entwickelt beziehungsweise fortgesetzt. Dazu gehören vor allem die Erwerbung und Lizenzierung, Bereitstellung und Lieferdienste, Digitalisierungsservices sowie Publikationsdienste. 17 Insbesondere die Publikationsdienste, beispielsweise Repositorien, Hosting von Online-Zeitschriften sowie die Entwicklung kollaborativer Publikationsdienste und/oder die Langzeitarchivierung (LZA) wurden bis 2019 substanziell ausgebaut. Einzelne FID, die Angebote bezüglich Open-Access-Zeitschriften etabliert haben, verbessern auch die Akzeptanz von Open Access in ihrer Fachcommunity. Diese Akzeptanz hat auch Auswirkungen auf die Inanspruchnahme von Publikationsdiensten. 18 Hier zeigt sich, dass sich die Open-Access-Transformation in den Angeboten von FID widerspiegelt. Als besonders communitynah gelten Dienstleistungen des elektronischen Publizierens im Open Access, die stark nachgefragt werden. Seit 2023 werden diese vor allem durch die Unterarbeitsgruppe (U-AG) Elektronisches Publizieren der Arbeitsgemeinschaft der Fachinformationsdienste (AG FID) adressiert. 19 Ebenso ist die Lizenzierung elektronischer Medien eine wichtige Aufgabe der FID, die Gegenstand der U-AG Lizenzierung ist, die vom Projekt Kompetenzzentrum für Lizenzierung 15 Zu ihren Erfahrungen vgl. Franz, Simone; Schaarschmidt, Sebastian: Nachhaltige Strukturen ermöglichen. Bedarfe und Perspektiven von Konsortialstellen in der Diamond-Open-Access-Finanzierung, in: o-bib. Das offenen Bibliotheksjournal 12,4 (2025), S. 1–8, hier S. 2–5, https://doi.org/10.5282/o-bib/6193. 16 Vgl. https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/programme/infrastruktur/lis/lis-foerderangebote/fachinfodienste-wissenschaft, Stand: 29.10.2025. 17 Vgl. Heinzelmann, Susanne; Biela, Jan; Andersson, Michelle u. a.: Evaluierung des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“. Studie von prognos, im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn 2019, S. 67–76 und S. 78–82, Stand: 29.10.2025. 18 Vgl. ebd., S. 80–82. 19 Vgl. https://wikis.sub.uni-hamburg.de/webis/index.php/Unter-AG_Elektronisches_Publizieren, Stand: 29.10.2025.
5 (KfL) mit den Service-Teams der Staatsund Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen sowie der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) München unterstützt werden. 20 1.4 Vorarbeiten Bereits im ersten Projekt KOALA fanden Ende 2021 und Anfang 2022 mehrere Gespräche zwischen der KOALA-TIB/dem KIM und dem FID Sozialund Kulturanthropologie (FID SKA) 21 statt, um im Rahmen des FID-Satellitenprojekts EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern (2023–2026) 22 unter anderem Finanzierungskonsortien für die Open-Access-Transformation ethnologischer Zeitschriften zu organisieren. 23 Als Kooperationspartnerin fungierte zunächst KOALA-TIB, doch da die TIB einen fachlichen Schwerpunkt in den Naturwissenschaften und Technik hat, übernahm KOALA-SLUB die weitere Prüfung und Umsetzung. Das laufende KOALA-Bündel Sozialund Kulturanthropologie an der SLUB 24 wurde unter anderem von dem Projekt EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern und dem FID Sozialund Kulturanthropologie in der Anbahnungsund Pledging-Phase sowie der laufenden Finanzierungsperiode durch Information, Beratung und Schulung unterstützt. Dazu gehörten folgende Aufgaben: • Akquise und Ansprache von Zeitschriften beispielsweise über Fachgesellschaften • Unterstützung bei der Bewerbung von Zeitschriften durch die Beratung (auch in Bezug auf die Umsetzung der KOALA-Mindeststandards) und Vermittlung von Ansprechpersonen • Bewerbung des KOALA-Bündels durch eine Informationsveranstaltung für Fachreferent*innen sowie die Ansprache von Bibliotheken im Inund Ausland • finanzielle Beteiligung des FID Sozialund Kulturanthropologie am KOALA-Bündel Sozialund Kulturanthropologie Es hat sich gezeigt, dass der direkte Kontakt des FID Sozialund Kulturanthropologie in die Fachcommunity und das Vertrauensverhältnis für die Verbreitung des KOALA-Modells ein wichtiger Faktor sind. Ausgehend davon nahm KOALA-TIB gemeinsam mit KOALA-SLUB und dem KIM Kontakt mit dem KfL auf. Dabei tauschten KOALA-TIB und das KfL ihre Erfahrungen hinsichtlich der Finanzierung von Open Access sowie einer möglichen Zusammenarbeit aus. So führte das Projekt KOALA-AV gemeinsam mit der U-AG Lizenzierung und dem KfL Anfang Juli 2025 einen Workshop für die FID mit dem Titel Konsortiale Finanzierung von Diamond Open Access. Beteiligungsmöglichkeiten für Fachinformationsdienste durch. Das Ziel war die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven für eine aktive Rolle von FID in der Diamond-Open-Access-Transformation. Insbesondere die Praxisbeispiele des Projekts EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern, des FID Media, des FID Soziologie und 20 Vgl. https://wikis.sub.uni-hamburg.de/webis/index.php/Unter-AG_Lizenzierung, Stand: 29.10.2025. 21 https://www.evifa.de/de, Stand: 29.10.2025. 22 https://www.evifa.de/de/ueber-uns/fid-projekte/ethnoa, Stand: 29.10.2025. 23 Vgl. auch Heft, Kathleen; Dippel, Anne; Thanner, Sarah: Open Access ist fortlaufende Gestaltungsarbeit: Ein Gespräch über Chancen und Ambivalenzen der Open-Access-Transformation in den ethnologischen Fächern, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,1 (2025), S. 1–9, https://doi.org/10.5282/o-bib/6146 und Heft, Kathleen; Rosenbaum, Anja: EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern. Zwischenbericht an die DFG, 28.10.2024, https://doi.org/10.18452/31331. 24 https://www.slub-dresden.de/veroeffentlichen/open-access/koala-slub, Stand: 29.10.2025.
6 des Verbundprojekts edu_consort_oa 25 (FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung) sowie die Möglichkeit zum individuellen Austausch in den Breakout Sessions wurden positiv bewertet. Es zeigte sich, dass konsortiale Finanzierungsmodelle bei den FID auf großes Interesse stoßen. Hier besteht jedoch Bedarf an einer Bündelung weiterführender Informationen, um insbesondere FID ohne Erfahrungen in diesem Bereich zu unterstützen. Deshalb wurde im Nachgang des Workshops eine Handreichung häufig gestellter Fragen der Teilnehmenden zusammengestellt und veröffentlicht. 26 Das KfL und die FID sind insbesondere bei der Findung konsortialer Finanzierungslösungen für die Ende 2025 auslaufenden sozialund medienwissenschaftlichen Pilotbündel aus dem ersten KOALA-Projekt wichtige Partner, 27 welche die TIB aufgrund ihres fachlichen Schwerpunkts nicht mehr fortsetzen kann. Im Sommer 2025 übernahmen der FID Soziologie und der FID Media jeweils eines der beiden Pilotbündel. 2. Good-Practice-Beispiele 2.1 KOALA-Bündel Sozialwissenschaften Ausgangslage Das sozialwissenschaftliche Konsortium zur Finanzierung von vier Zeitschriften aus den Gender Studies, der Stadtforschung und der qualitativen Sozialforschung besteht seit dem ersten KOALA-Projekt. Es wird von 75 Konsorten (67 aus Deutschland, 4 aus der Schweiz, 4 aus Österreich) getragen, bei denen es sich zum großen Teil um Universitätsbibliotheken (UB) handelt. Ebenso sind (Kunst-/Musik-)Hochschulen, Technische Universitäten (TU) sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Zeitschrift GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft aus dem Verlag Barbara Budrich erscheint seit 2009. Mit der Finanzierung durch das KOALA-Konsortium konnte es von einer Closed-Access-Zeitschrift zu Open Access transformiert werden. Die seit 2013 erscheinende interdisziplinäre und international ausgerichtete Zeitschrift sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung konnte durch das Konsortium auf APCs verzichten. Zwei weitere Zeitschriften, die mehrsprachige im Jahr 2000 gegründete Fachzeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS) sowie das 2017 gegründete Open Gender Journal, das seit 2024 bei Berlin Universities Publishing (Berlin UP) erscheint und auch Themen der Disability Studies, Rassismusund Klassismus25 https://www.dipf.de/de/forschung/projekte/verbundprojekt-open-access-konsortium-bildung-fuer-ebooks-und-zeitschriften-edu_consort_oa, Stand: 29.10.2025. Vgl. auch Butz, Anke; Plappert, Rainer; Schindler, Christoph u. a.: Diamond-Open-Access-Zeitschriften in der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Das Projekt edu_consort_oa, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,4 (2025), S. 1–7, https://doi.org/10.5282/o-bib/6179. 26 Vgl. Franz, Simone; Stork, Karin: Konsortiale Finanzierung von Open-Access-Publikationen. Eine Handreichung für Fachinformationsdienste, Zenodo, 15.10.2025, https://doi.org/10.5281/zenodo.16944456. 27 Zu diesen Pilotbündeln vgl. Benz, Martina; Kirchner, Andreas; Tullney, Marco: Konsortiale OpenAccess-Lösungen aufbauen (KOALA). Erfahrungen mit Redaktionen und Verlagen, Zenodo, 26.07.2023, https://doi.org/10.5281/zenodo.8127606.
7 forschung sowie der Postcolonial Studies umfasst, publizierten bereits vor der KOALA-Finanzierung ohne APCs im Open Access. Beide konnten jedoch ihren Redaktionsbetrieb durch KOALA nachhaltiger aufstellen. 28 Zwei Zeitschriften erhielten parallel zur KOALA-Finanzierung weitere Mittel der DFG sowie Haushaltsmittel einer Universität. Zum Teil finanzieren sie sich auch anteilig aus Fördermitgliedschaften. Der Finanzierungsbedarf der einzelnen Zeitschriften lag in der ersten Finanzierungsperiode (2023–2025) zwischen 10.000 € bis ca. 60.000 € pro Jahr. Abgedeckt wurden damit Personalkosten (Projektmanagement, verlagsseitige Betreuung, Kommunikation und Organisation), Sachkosten für technische Infrastruktur (Datenbanken, Gebühren und Datenpflege), Sachkosten für publikationsnahe Dienstleistungen (Lektorat, Layout, Bildbearbeitung, Vertragserstellung, Open-Access-ePDF-Erstellung), die Pressearbeit und Verlagsgemeinkosten. 29 Dieser aus KOALA-Mitteln finanzierte Bedarf wird jährlich durch das KOALA-Team der TIB geprüft und war bisher beanstandungslos. Der FID Soziologie in der Open-Access-Transformation Der Fachinformationsdienst Soziologie besteht seit Juli 2016 und geht nach einer erfolgreichen Antragstellung im Januar 2026 in die vierte Förderphase (bis Ende 2028). Er wird gemeinsam von der Universitätsund Stadtbibliothek (USB) Köln und dem GESIS – LeibnizInstitut für Sozialwissenschaften verantwortet. Seit 2022 ist auch das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Qualiservice an der Universität Bremen beteiligt. Als Anlaufstelle für die soziologische Fachcommunity konzentriert sich der FID Soziologie vor allem auf Vernetzung, Open Science, Forschungsdatenmanagement und Recherche. 30 Der FID Soziologie hat bereits Erfahrungen im Bereich Open Access. So wurde gemeinsam mit dem FID Politikwissenschaft, dem FID Sozialund Kulturanthropologie und dem FID Kriminologie mit dem FID-Satellitenprojekt SOCIOS eine Open-Peer-Review-Plattform für Preprints aus den Sozialwissenschaften aufgesetzt. 31 Künftig werden die Open-Accessund Open-Science-Angebote weiter ausgebaut. Vorgehen Klärung der Übernahme Nachdem die Herausgebenden der vier Zeitschriften Interesse an einer Fortführung der Finanzierung nach dem KOALA-Modell zeigten, wurde Ende 2024 Kontakt mit dem FID Soziologie aufgenommen. Im Januar 2025 fand ein erstes Gespräch mit Mitarbeitenden der USB Köln statt. Dabei wurden das KOALA-Modell vorgestellt sowie eine mögliche Übernahme der Konsortialführung durch den FID Soziologie thematisiert, der eine Fortführung des Bündels 28 Vgl. bspw. Ganz, Kathrin; Wrzesinski, Marcel; Rauchecker, Markus: Nachhaltige Qualitätssicherung und Finanzierung von non-APC, scholar-led Open-Access-Journalen, in: LIBREAS. Library Ideas 36 (2019), https://libreas.eu/ausgabe36/ganz/. 29 Vgl. bspw. die Verwendungsnachweise unter „Institutionelle Unterstützung und Förderung“ https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/about, Stand: 29.10.2025. 30 Vgl. Chilinski, Jacob; Lang, Maike: Forschungsnah und innovativ. Rückblick auf die VDB-Fortbildung für Fachreferent*innen der Soziologie und Politikwissenschaft, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,2 (2025), S. 1–6, hier S. 2, https://doi.org/10.5282/o-bib/6163. 31 https://socios.review/pub, Stand: 29.10.2025.
14 und einen vielfältigen Kompetenzaufbau, der im Einklang mit der laufenden Projektphase des FID stand und diese vorangebracht hat. Hinsichtlich einer Konsortialführung betraten beide FID Neuland. Die Einarbeitung in das Modell wurde – auch mit Unterstützung von KOALA-TIB und KOALA-SLUB – vor dem Hintergrund des straffen Zeitplans von einigen Beteiligten als intensiv wahrgenommen. Der administrative Aufwand, Kommunikationsund Abstimmungsaufwand bei einer Vielzahl von Akteuren in der konsortialen Finanzierung sei nicht zu unterschätzen. Die Publikationsangebote der FID und die fachlichen Publikationskulturen sind heterogen. Sie fordern flexible konsortiale Finanzierungsmodelle und -lösungen, die sich den jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Vor diesem Hintergrund agieren auch die FID als Konsortialstellen divers. Beispielsweise hat der FID Soziologie aktuell keine Erwerbungskomponente im Portfolio, sodass keine finanziellen Mittel in das Bündel eingebracht werden konnten. Deshalb bestanden bis zur Übernahme des Bündels auch keine Kontakte zum KfL, an die angeknüpft werden konnten. Aber auch beim KfL waren Anpassungen in den Abläufen notwendig, das die Implementierung des neuen Modells grundsätzlich positiv aufgenommen hat. Die Umfragen beider Bündel wurden über LAS:eR durchgeführt, sodass sie mit dem Workflow des KfL harmonierten. Modifiziert wurden Musterverträge und -teilnahmevereinbarungen der TIB, die als Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen eine andere rechtliche Ausgangslage hat. Aus diesem Grund waren auch Musterverträge und -teilnahmevereinbarungen von KOALA-SLUB relevant. Diese wurden beispielsweise für den FID Media mit seinen Trägereinrichtungen sowie der Konstellation aus FID, KfL und Verlag angepasst. Insbesondere für rechtliche Fragen (Servicepauschale, Umsatzsteuer bei Rechnungen der Zeitschriften) kann es sinnvoll sein, auf juristischen Rat zurückgreifen zu können. Der FID Media profitierte hier von seiner neu eingerichteten Servicestelle Urheberrecht. Das Beispiel des FID Media zeigt auch, dass kleine und mittelständische Verlage in der Umsetzung konsortialer Finanzierungsmodelle insbesondere bei der Rechnungsstellung eine wichtige Rolle spielen. Die Zusammenarbeit beispielsweise mit den Herausgebenden des sozialwissenschaftlichen Bündels wurde als reibungslos empfunden, was unter anderem auf die Vorarbeiten von KOALA-TIB in der ersten Finanzierungsperiode und die Begleitung des Übergabeprozesses zurückzuführen ist. Die routinierte Zusammenarbeit zeigte sich bereits während der ersten Finanzierungsperiode, in der die Abläufe (bspw. Einreichung von Verwendungsnachweisen und Rechnungsstellung) sowohl aufseiten von KOALA-TIB als auch aufseiten der Herausgebenden zunehmend vertrauter und eingespielter waren. In der Vorbereitung der PledgingPhase brachten die Herausgebenden auch ihre Erfahrungen aus der ersten Pledging-Phase sowie Finanzierungsperiode ein und unterstützten intensiv bei der Bewerbung des Bündels. Die Beispiele des FID Soziologie und des FID Media zeigen ebenso, dass eine Konsortialführung auf mehrere Akteure verteilt werden kann und dabei auch das Engagement von Verlagen sowie Redaktionen eine wichtige Rolle spielt. Das Auslaufen der ersten Finanzierungsperiode der beiden KOALA-Bündel Sozialund Medienwissenschaften war Ausgangspunkt einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem FID Soziologie, dem FID Media und dem KfL, die fortgesetzt werden wird.
15 4. Perspektiven und offene Fragen Zukünftig ist es wünschenswert, dass FID im Bereich konsortialer Finanzierung von Open Access noch aktiver werden. Bisher wurde dieser Bereich neben Publikationsaufgaben und publikationsunterstützenden Angeboten noch nicht ausreichend in den Blick genommen. Derzeit arbeiten die FID an einem neuen Aktionsplan 2026–2028, in der auch die konsortiale Finanzierung von Open Access platziert werden soll. Zudem wird dafür geworben, dass sich FID aufgrund ihres fachlichen Zugangs und ihrer Community-Anbindung in diesem Bereich stärker engagieren. Vertrauen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der vom Projekt KOALA-AV gemeinsam mit der U-AG Lizenzierung des FID-Netzwerks und des KfL organisierte und durchgeführte Workshop Anfang Juli machte Potentiale sichtbar, die beispielgebend für andere FID sein können. Zugleich ist er impulsgebend, um am Thema konsortiale Finanzierung von Open Access interessierte FID noch stärker untereinander zu vernetzen. Ähnlich wie KOALA-SLUB ist zu hoffen, dass die bisher im Konsortialgeschäft tätigen FID ihre Rolle als Multiplikatoren finden und ihre gesammelten Erfahrungen an andere FID weitergeben. 44 Neben dem Bedarf an einer Bündelung weiterführender Informationen für interessierte FID ohne Erfahrungen in diesem Bereich zeigte sich, dass die Einbindung der konsortialen Finanzierung in FID-Förderanträge eine Herausforderung sein kann. KOALATIB wird sich auch zukünftig in diesem Bereich stärker engagieren und beispielsweise Hilfestellung bei der Antragstellung von FID im Fächerspektrum Naturwissenschaften und Technik bieten. Beide FID und das Projekt EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern wurden in einem im Frühjahr etablierten strukturierten Austausch konsortialführender Einrichtungen aufgenommen. Ziel des Vernetzungsangebots, das zunächst als Bedarf von einer Konsortialstelle im November 2024 an das Projekt KOALA-AV herangetragen wurde, ist die Diskussion spezifischer Fragen und Herausforderungen auf der Arbeitsebene. Dabei werden aus verschiedenen Perspektiven gemeinsam Lösungen entwickelt und Erfahrungen im Konsortialgeschäft geteilt. Um diesen Austausch zu institutionalisieren und damit über die Projektlaufzeit hinaus zu verstetigen, erfolgte im Oktober 2025 die Gründung einer digitalen Fokusgruppe mit Mailingliste unter dem Dach des open-access.network. 45 Dabei wird auch ein nachhaltiger Wissensaufbau in Form eines Wikis angestrebt, das Erfahrungen von konsortialführenden Einrichtungen bewahrt und neuen Einrichtungen beim Einstieg in die Tätigkeit helfen soll. Die Rechnungsstellung als zentrales Element in der konsortialen Finanzierung von Open Access kann nicht immer von allen Einrichtungen geleistet werden. Vor allem in der Organisation der Finanzierung für scholar-led-Publikationen ist das noch nicht hinreichend gelöst und bedarf weiterer Anstrengungen. Darüber hinaus sind auch nicht alle Fachdisziplinen durch einen 44 Vgl. dazu Franz; Schaarschmidt, Nachhaltige Strukturen ermöglichen, 2025, S. 1–8, hier S. 5, https://doi.org/10.5282/o-bib/6193. 45 Vgl. https://open-access.network/vernetzen/digitale-fokusgruppen/fokusgruppe-konsortiale-openaccess-finanzierung, Stand: 29.10.2025.
16 FID abgedeckt. 46 Weitere Akteure in der konsortialen Finanzierung von Open Access wie beispielsweise OLEKonsort 47 und das Verbundprojekt edu_consort_oa sind, wie auch KOALATIB, für ihre jeweiligen Disziplinen zuständig. Deshalb ist es notwendig, dass sich auch Einrichtungen mit offenem Fächerspektrum in der konsortialen Finanzierung engagieren. So können Anfragen interessierter Periodika aus den Geistesund Sozialwissenschaften, die KOALA-TIB häufiger erreichen, nach Einholung der Erlaubnis zur Datenweitergabe noch besser an fachlich zuständige konsortialführende Einrichtungen vermittelt und die Bibliodiversität weiter gefördert werden. Hier könnten künftig auch Mitglieder der GASCO eine wichtige Rolle spielen. Mit ihrer 25jährigen Erfahrung im Konsortialgeschäft und Expertise in der Verhandlung konsortialer Angebote könnten sie – beispielsweise auch gemeinsam mit FID, die an derselben Einrichtung beheimatet sind – konsortiale Open-Access-Finanzierungsangebote ermöglichen. Die Organisation konsortialer Finanzierung kann so auf mehrere institutionelle Schultern verteilt werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass sich mit einer Zunahme von Akteuren in der konsortialen Finanzierung auch der Kommunikationsund Abstimmungsaufwand erhöht. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Organisation konsortialer Finanzierung von Diamond Open Access durch FID vielversprechend ist. Durch die zunehmende Vernetzung, den Aufbau gemeinsamer Wissensressourcen und die Bereitschaft zur kollegialen Unterstützung können die FID maßgeblich dazu beitragen, konsortiale Open-Access-Modelle gemeinsam nachhaltig zu verankern und faire Publikationsstrukturen zu schaffen. 46 Zuletzt sind folgende FID (wieder) hinzugekommen: FID Geschlechterforschung / Gender Studies (https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/558745558), FID Physik (https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/558452925) und FID Chemie (https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/558562710, Stand jeweils 29.10.2025. 47 https://olecon.zbw.eu/, Stand: 29.10.2025.
17 5. Literatur Ancion, Zoé; Borrell-Damián, Lidia; Mounier, Pierre u. a.: Action Plan for Diamond Open Access, Zenodo, 02.03.2022, https://doi.org/10.5281/zenodo.6282403. Benz, Martina: Möglichkeiten alternativer Finanzierung für Open-Access-Publikationen. Eine Untersuchung bestehender Geschäftsmodelle, Zenodo, 22.01.2023, https://doi.org/10.5281/zenodo.7558579. Benz, Martina; Kirchner, Andreas; Tullney, Marco: Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen (KOALA). Erfahrungen mit Redaktionen und Verlagen, Zenodo, 26.07.2023, https://doi.org/10.5281/zenodo.8127606. Bosman, Jeroen; Frantsvåg, Jan Erik; Kramer, Bianca u. a.: OA Diamond Journals Study. Part 1: Findings, Zenodo, 09.03.2021, https://doi.org/10.5281/zenodo.4558704. Butz, Anke; Plappert, Rainer; Schindler, Christoph u. a.: Diamond-Open-Access-Zeitschriften in der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Das Projekt edu_consort_oa, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,4 (2025), S. 1–7, https://doi.org/10.5282/o-bib/6179. Chilinski, Jacob; Lang, Maike: Forschungsnah und innovativ. Rückblick auf die VDB-Fortbildung für Fachreferent*innen der Soziologie und Politikwissenschaft, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,2 (2025), S. 1–6, https://doi.org/10.5282/o-bib/6163. Council of the European Union: Council conclusions on high-quality, transparent, open, trustworthy and equitable scholarly publishing, 23.05.2023, https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-9616-2023-INIT/en/pdf, Stand: 29.10.2025. Dellmann, Sarah; van Edig, Xenia; Rücknagel, Jesko u. a.: Facetten eines Missverständnisses. Ein Debattenbeitrag zum Begriff „Diamond Open Access“, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 9,3 (2022), S. 1–12, https://doi.org/10.5282/o-bib/5849. Franz, Simone; Schaarschmidt, Sebastian: Nachhaltige Strukturen ermöglichen. Bedarfe und Perspektiven von Konsortialstellen in der Diamond-Open-Access-Finanzierung, in: obib. Das offene Bibliotheksjournal 12,4 (2025), S. 1–8, https://doi.org/10.5282/o-bib/6193. Franz, Simone; Stork, Karin: Konsortiale Finanzierung von Open-Access-Publikationen. Eine Handreichung für Fachinformationsdienste, Zenodo, 15.10.2025, https://doi.org/10.5281/zenodo.16944456. Ganz, Kathrin; Wrzesinski, Marcel; Rauchecker, Markus: Nachhaltige Qualitätssicherung und Finanzierung von non-APC, scholar-led Open-Access-Journalen, in: LIBREAS. Library Ideas 36 (2019), https://libreas.eu/ausgabe36/ganz/. Heft, Kathleen; Dippel, Anne; Thanner, Sarah: Open Access ist fortlaufende Gestaltungsarbeit. Ein Gespräch über Chancen und Ambivalenzen der Open-Access-Transformation in den ethnologischen Fächern, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 12,1 (2025), S. 1–9, https://doi.org/10.5282/o-bib/6146. Heft, Kathleen; Rosenbaum, Anja: EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern. Zwischenbericht an die DFG, 28.10.2024, https://doi.org/10.18452/31331.
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