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Raum für Entfaltung: Projektbericht

Rohrbach, Nova; Zanke, Lea

Abstract

Alle Menschen haben ein grundlegendes Bedürfnis nach Selbstbestimmung, insbesondere in der Gestaltung ihrer Freizeit. Für Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen ist die Möglichkeit zur selbstbestimmten Teilhabe jedoch häufig eingeschränkt, was ihre Autonomie und Lebensqualität beeinflusst. Selbstbestimmung und Autonomie fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern stärken auch die soziale Teilhabe, die Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen (Fröhlich, 2015, S. 34 - 36). Im Rahmen der Praxisausbildung an der Maurerschule in Winterthur entwickelte die Projektleitung ein Interventionsprojekt zur Förderung der selbstbestimmten Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen. Ziel war es, die Teilhabechancen im schulischen Hort zu stärken und strukturelle Barrieren in der Nutzung von Freizeitangeboten abzubauen. Dazu wurden niedrigschwellige, individuell anpassbare Freizeitposten konzipiert sowie eine digitale Bibliothek aufgebaut, welche die vorhandenen Materialien dokumentiert und dem Betreuungsteam einen systematischen Überblick bietet. Das Projekt wurde partizipativ gestaltet und durch Umfragen mit Kindern und Mitarbeitenden begleitet.

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2 09-2022 Originaldokument gespeichert auf LARA – Lucerne Open Access Repository and Archive der Zentralund Hochschulbibliothek Luzern Urheberrechtlicher Hinweis: Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle NutzungKeine Bearbeitung 3.0 Schweiz (CC BY-NC-ND 3.0 CH) Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzuschauen, gehen Sie bitte zu https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/ch Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder Medium vervielfältigen und weiterverbreiten. Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheberund Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders. Nicht kommerziell — Sie dürfen das Material nicht für kommerzielle Zwecke nutzen. 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Selbstbes6mmung und Autonomie fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern stärken auch die soziale Teilhabe, die Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen (Fröhlich, 2015, S. 34 - 36). Im Rahmen der Praxisausbildung an der Maurerschule in Winterthur entwickelte die Projektleitung ein Interven6onsprojekt zur Förderung der selbstbes6mmten Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit kogni6ven Beeinträch6gungen. Ziel war es, die Teilhabechancen im schulischen Hort zu stärken und strukturelle Barrieren in der Nutzung von Freizeitangeboten abzubauen. Dazu wurden niedrigschwellige, individuell anpassbare Freizeitposten konzipiert sowie eine digitale Bibliothek aufgebaut, welche die vorhandenen Materialien dokumen6ert und dem Betreuungsteam einen systema6schen Überblick bietet. Das Projekt wurde par6zipa6v gestaltet und durch Umfragen mit Kindern und Mitarbeitenden begleitet. 4 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung ................................................................................................................ 7 1.1 Audau des Berichts ............................................................................................ 7 1.2 Ausgangslage und aktuelle Situa6on .................................................................... 8 1.3 Problemstellung .................................................................................................. 9 1.4 Projektmo6va6on und Begründung ....................................................................... 9 2 Analyse der Situa6on ............................................................................................. 10 2.1 Erklärungswissen .............................................................................................. 10 2.1.1 Basale Selbstbes6mmung .......................................................................................... 10 2.1.2 Die Skala der emo6onalen Entwicklungsdiagnos6k .................................................. 11 3 Handlungsbedarf ................................................................................................... 11 4 Projektmethodische Fundierung .............................................................................. 12 4.1 Zielgruppe ....................................................................................................... 12 4.2 Abgrenzung ...................................................................................................... 13 4.3 Ziele ................................................................................................................ 13 4.4 Projektaudau ................................................................................................... 14 4.4.1 Akteur:innen im Projekt ............................................................................................. 14 4.4.2 Kommunika6on und Dokumenta6on ......................................................................... 15 4.5 Projektablauf .................................................................................................... 15 4.5.1 Vorprojektphase ......................................................................................................... 15 4.5.2 Konzep6onsphase ....................................................................................................... 16 4.5.3 Umsetzungsphase ...................................................................................................... 16 4.5.4 Abschlussphase .......................................................................................................... 17 4.6 Zeitmanagement ............................................................................................... 17 4.7 Schlussrechnung ............................................................................................... 18 4.8 Controlling ....................................................................................................... 20 5 Methodisches Vorgehen ......................................................................................... 21 5.1 Dokumentenanalyse .......................................................................................... 21 5.1.1 Konkretes Vorgehen ................................................................................................... 22 5.2 Befragung ........................................................................................................ 23 5 5.3 Technische Umsetzung der digitalen Bibliothek ..................................................... 24 6 Beschreibung und Interpreta6on der Ergebnisse ........................................................ 25 6.1 Ergebnisse der Bedürfnisumfrage ........................................................................ 25 6.2 Ergebnisse der Umfrage zur Neugestaltung .......................................................... 27 7 Evalua6on ............................................................................................................ 29 7.1 Evalua6on Produkt ............................................................................................ 29 7.1.1 Hortnachmijag .......................................................................................................... 29 7.1.2 Digitale Bibliothek ....................................................................................................... 30 7.2 Evalua6on Zeitplanung ....................................................................................... 31 7.3 Eigene Evalua6on .............................................................................................. 31 7.4 Sicherung der Nachhal6gkeit .............................................................................. 31 8 Schlussfolgerung ................................................................................................... 32 9 Literaturverzeichnis ............................................................................................... 34 Anhang .................................................................................................................... 35 6 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1, Titelbild, eigene Darstellung ............................. Fehler! Textmarke nicht definiert. Abbildung 2, Zielbaum, eigene Darstellung ............................................................................... 15 Abbildung 3, Roadmap, eigene Darstellung ............................................................................... 19 Tabellenverzeichnis Tabelle 1, Budget, eigene Darstellung ............................ Fehler! Textmarke nicht definiert. 9-21 7 1. Einleitung 1.1 Au&au des Berichts Der Audau des vorliegenden Projektberichtes ist grob in drei Teile gegliedert: die Einleitung, den Haupjeil und den Schlussteil. Der Eins6eg beinhaltet allgemeine Informa6onen zur Projek6dee und zur aumraggebenden Ins6tu6on, der Maurerschule Winterthur. Es werden die Ausgangslage im Hortalltag sowie die aktuelle Situa6on geschildert und die daraus abgeleitete Fragestellung vorgestellt. Ebenfalls wird die Mo6va6on der Projektleitung zur Ini6ierung des Projekts sowie deren fachliche Begründung erläutert. Im Haupjeil wird die bestehende Situa6on mit Hilfe eines theore6schen Bezugsrahmens analysiert. Dabei wird insbesondere auf die Konzepte der Basalen Selbstbes6mmung sowie auf die Skala der Emo6onalen Entwicklung eingegangen. Weiter werden auch der Berufskodex der Sozialen Arbeit, das Leitbild der Maurerschule und die UN-Behindertenrechtskonven6on näher betrachtet. Darauf audauend wird der sozialpädagogisch relevante Handlungsbedarf herausgearbeitet. Es folgt die projektmethodische Fundierung, in der die Zielgruppen, Projektziele sowie die Projektaudauund Projektablauforganisa6on, inklusive Projektcontrolling und Steuerung, beschrieben werden. Das anschliessende methodische Vorgehen enthält sowohl die Beschreibung und Reflexion der Bedürfnisumfrage mit den Schüler:innen als auch die schrimliche Befragung des Betreuungspersonals und die Umsetzung der digitalen Bibliothek. Die Interpreta6on der Ergebnisse erfolgt im Rahmen der Evalua6on. Der Schlussteil bezieht sich auf die Auswertung der durchgeführten Massnahmen und deren Wirkung. Die Evalua6on stützt sich dabei auf Rückmeldungen der Schüler:innen (indirekt) sowie auf die Einschätzungen der Mitarbeitenden. Der Bericht endet mit einer Reflexion zur Zielerreichung, dem Fazit sowie Perspek6ven für die nachhal6ge Weiterführung des Projekts im Schulalltag. 8 1.2 Ausgangslage und aktuelle Situa7on Den Zugang zur Projektorganisa6on stellte die Projektleitung Nova Rohrbach her, die ihr Prak6kum der Sozialpädagogik an der Maurerschule in Winterthur absolvierte. Im Rahmen dieses Prak6kums wurde sie Teil des dor6gen Betreuungsteams und übernahm regelmässig Aufgaben im Rahmen des schulischen Hortangebots am Mijwochnachmijag. Die Projektleitung Lea-Marie Zanke ergänzte im Rahmen des Moduls 253 Projektmethodik das Projekjeam. Die Maurerschule in Winterthur ist eine Sonderschule für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen kogni6ven und/oder körperlichen Beeinträch6gungen. Sie bietet eine individualisierte Lernumgebung für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis max. 20 Jahren, die im regulären Schulsystem nicht ausreichend unterstützt werden können. Ziel der Maurerschule ist es, neben der Vermijlung von schulischem Wissen auch die soziale, emo6onale und prak6sche Entwicklung zu unterstützen und zu fördern (Maurerschule, o. J., Leitbild). Im Rahmen des schulischen Angebotes findet an der Maurerschule jeweils am Mijwochnachmijag von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr ein betreuter Hort staj. Dieser wird von etwa 21 Schüler:innen im Alter von 4 – 14 Jahren besucht. Im Hort sind jede Woche 20 Mitarbeitende tä6g, welche die Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherstellen. Im Wechsel gestalten die Mitarbeitenden jeweils ein geplantes Angebot, das jedoch nur einen Teil der Hortzeit einnimmt; die verbleibende Zeit gestalten die Schüler:innen weitgehend selbstständig. Zur Freizeitgestaltung stehen den Kindern und Jugendlichen verschiedene Spiele, Sportgeräte, Musikinstrumente, Bastelequipment und Räumlichkeiten zur Verfügung, die jedoch ohne spezifische Anleitung genutzt werden können. Die Materialien sind auf die Räumlichkeiten der gesamten Schulanlage verteilt, sodass kein vollständiger Überblick über alle vorhandenen Ressourcen besteht. Während der prak6schen Tä6gkeit im Hort zeigte sich, dass einige Kinder und Jugendliche, insbesondere jene mit schwereren kogni6ven Beeinträch6gungen nach dem geplanten Programmpunkt Schwierigkeiten hajen, sich zu beschämigen. Die Freizeitangebote waren zwar grundsätzlich vorhanden, aber unstrukturiert verteilt, teilweise nicht selbsterklärend nutzbar oder für einige Kinder ohne Unterstützung schwer zugänglich. 9 1.3 Problemstellung Im Zentrum der Problemstellung steht die eingeschränkte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Unterstützungsbedarfen an der freien Freizeitgestaltung im Hort. Obwohl zahlreiche Materialien vorhanden sind, fehlt es an Struktur, Übersichtlichkeit und barrierearmer Zugänglichkeit. Besonders Kinder mit kogni6ven oder mehrfachen Beeinträch6gungen sind dadurch in ihrer Selbstbes6mmung stark eingeschränkt und om auf die Ini6a6ve oder Hilfe von Betreuungspersonen angewiesen. Die Verteilung der Ressourcen auf verschiedene Räume erschwert zudem sowohl den Kindern als auch den Mitarbeitenden die Übersicht über das vorhandene Angebot. Gleichzei6g zeigt sich, dass es an niedrigschwelligen, klar aufgebauten Angeboten fehlt, die die Kinder mo6vieren und gleichzei6g eigenständig genutzt werden können. Dies hat zur Folge, dass insbesondere nach dem geplanten Programmpunkt ein Teil der Schüler:innen keine selbstgewählte Beschämigung fand. 1.4 Projektmo7va7on und Begründung Die Mo6va6on für das Projekt entsprang direkt aus der prak6schen Erfahrung im Hort. Die Projektleitung erkannte das Potenzial, durch gezielte, inklusive Freizeitangebote die Selbstbes6mmung und Beteiligung der Kinder zu stärken. Sie entwickelte die Idee, sogenannte Freizeitposten zu gestalten, strukturierte, niederschwellige Ak6vitäten, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder abges6mmt sind und selbstständig genutzt werden können. Darüber hinaus zeigte sich ein weiterer Bedarf: Eine klare Übersicht über vorhandene Materialien sowie konkrete Ideen und Anleitungen zur Freizeitgestaltung fehlten. Um auch die Fachpersonen zu entlasten und zu inspirieren, entstand die Idee, eine digitale Bibliothek zu entwickeln, die alle Materialien strukturiert erfasst und gezielt mit den Freizeitposten verknüpm. Die Projektleitung sieht in dieser Interven6on eine Möglichkeit, das Leitbild der Maurerschule mit Leben zu füllen und den Grundsätzen der UN-BRK und des Berufskodexes der Sozialen Arbeit gerecht zu werden, was unter Kapitel 3. Handlungsbedarf weiter ausgeführt wird. Die Überzeugung, dass selbstbes6mmte Freizeitgestaltung ein wich6ger Teil sozialer Teilhabe ist, war die zentrale Triebkram hinter diesem Projekt. 16 Freizeitgestaltung sowie der bestehenden Herausforderungen hinsichtlich Teilhabe und Selbstbes6mmung, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit kogni6ven Beeinträch6gungen. Ergänzend zur Situa6onsanalyse wurden theore6sche Grundlagen erarbeitet, insbesondere zur basalen Selbstbes6mmung sowie zur Skala der emo6onalen Entwicklung (SEED). Zudem wurden relevante rechtliche und ins6tu6onelle Rahmenbedingungen wie der Berufskodex der Sozialen Arbeit, das Leitbild der Maurerschule sowie die UN-Behindertenrechtskonven6on in die Bedarfsanalyse einbezogen. Diese Vorarbeiten bildeten die Grundlage für die Zieldefini6on und die spätere Konzeptentwicklung. 4.5.2 Konzep-onsphase Auf Basis der Analyseergebnisse wurden in der Konzep6onsphase konkrete Projektziele definiert. Das Hauptziel bestand in der Entwicklung niedrigschwelliger, inklusiver Freizeitangebote, die Kindern und Jugendlichen mit Beeinträch6gungen eine selbstbes6mmte Teilhabe ermöglichen. Parallel dazu wurde die Idee einer digitalen Bibliothek für das Betreuungspersonal entwickelt, um Inspira6on für Ak6vitäten zu bieten und die Zugänglichkeit zu Ressourcen zu verbessern. In dieser Phase wurden auch die Zielgruppen bes6mmt sowie Anforderungen an die Ausgestaltung der Angebote formuliert. Darüber hinaus erfolgte die Festlegung des methodischen Vorgehens zur Umsetzung und Evalua6on der Projektbausteine. 4.5.3 Umsetzungsphase In der Umsetzungsphase wurden die geplanten Massnahmen realisiert. Erst wurde eine Bedürfnisumfrage für die Kinder erstellt, welche von ihnen, mit Unterstützung der Mitarbeitenden, ausgefüllt wurden. Die retournierten Umfragen wurden sorgfäl6g ausgewertet und daraus entwickelte die Projektleitung konkrete Freizeitposten. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Angebote verständlich, flexibel und barrierefrei gestaltet sind. Parallel dazu wurde eine digitale Bibliothek erstellt, wobei die Hauptarbeit das Fotografieren der ganzen Ressourcen darstellte. Damit die Fotos nicht verloren gingen oder ablaufen, wurden alle in einem Worddokument gespeichert und mit dem jeweiligen Zimmer beschrimet. Dies bot einen Überblick über die aktuelle Situa6on. Nachdem alle Ressourcen fotografiert wurden, entwickelte die Projektleitung ein Tool, indem diese in der digitalen Bibliothek gespeichert wurden. Genauere Details zum Ablauf der Umsetzung der digitalen Bibliothek werden im Kapitel 5.3 „Technische Umsetzung der digitalen Bibliothek” erläutert. Der Entwicklungsprozess 17 wurde laufend dokumen6ert und in Rücksprache mit der Aumraggeberin reflek6ert und angepasst. 4.5.4 Abschlussphase Die Abschlussphase umfasste die Reflexion und Auswertung der Projektresultate und somit die Evalua6on der Projektziele. Es wurde anhand der Rückmeldungen der Mitarbeitenden überprüm, inwiefern die gesetzten Ziele erreicht und die intendierten Wirkungen erzielt wurden. Eine abschliessende Präsenta6on der Projektergebnisse erfolgte im Rahmen des Prak6kums. Anschliessend wurde eine Einführung der Mitarbeitenden in die digitale Bibliothek an einer Haussitzung durchgeführt. Die Verantwortung der Weiterführung der digitalen Bibliothek wurde mit der Aumraggeberin besprochen und wird zukünmig in die Hände von Prak6kant:innen gelegt. Die Evalua6onsergebnisse flossen in den schrimlichen Projektbericht ein, welcher zuletzt verfasst wurde. 4.6 Zeitmanagement Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über das Zeitmanagement im Verlauf des Projekts. Die tatsächlich aufgewendete Zeit ist in den farbigen Kacheln pro Kalenderwoche dargestellt. Grün eingefärbte Kacheln markieren Aufgaben, die planmässig innerhalb der vorgesehenen Kalenderwoche abgeschlossen wurden. Rot hinterlegte Kacheln zeigen Aufgaben, die später als ursprünglich geplant umgesetzt wurden. Die ursprüngliche Planung ist anhand der grau eingefärbten Kacheln in derselben Zeile ersichtlich. Die Tabelle verdeutlicht, dass gewisse Aufgaben zeitlich verschoben werden mussten. Gründe dafür lagen unter anderem in technischen Schwierigkeiten beim Audau der digitalen Bibliothek, in der aufwändigen Erstellung der SEED-Karten sowie im mehrfachen Nachfassen zur Befragung der Nutzung. Trotz einzelner Verzögerungen konnten alle zentralen Projektbestandteile umgesetzt werden. Eine detaillierte Reflexion zu Planabweichungen und deren Auswirkungen erfolgt im Kapitel 7 „Evalua6on”. 18 Abbildung 3, Roadmap, eigene Darstellung 4.7 Schlussrechnung Das in der Projektskizze geplante Budget wurde während des Projektverlaufs eingehalten. In der folgenden Tabelle werden Unterschiede zwischen den ursprünglich geplanten und den tatsächlich angefallenen Aufwänden im Verlauf des Projekts dargestellt. Bei Abweichungen ist der ursprüngliche Planwert durchgestrichen, und der tatsächliche Aufwand direkt darunter angegeben. 19 Aufwand Anzahl Stunden Kosten pro Stunde Total Kosten Personalaufwand Studierende Nova Rohrbach 360 CHF 50.00 CHF 18´000.00 Nova Rohrbach 368 CHF 50.00 CHF 18´400.00 Lea Zanke 360 CHF 50.00 CHF 18´000.00 Lea Zanke 366 CHF 50.00 CHF 18´300.00 HSLU Projektbegleitung Rita Kessler 10 CHF 100.00 CHF 1000.00 Rita Kessler 9 CHF 100.00 CHF 900.00 Maurerschule Au:raggebende Organisa<on Aumraggeberin Nadine Epprecht 50 CHF 100.00 CHF 5´000.00 Aumraggeberin Nadine Epprecht 17 CHF 100.00 CHF 1´700.00 Sachund Betriebskosten Druckund Kopierkosten 40 CHF 1.00 CHF 40.00 Druckund Kopierkosten 150 CHF 1.00 CHF 150.00 Elektronische Medien, Somwareprogramm 1 CHF 20.00 CHF 20.00 Elektronische Medien, Somwareprogramm 0 CHF 20.00 CHF 0.00 Angebote Ergänzung CHF 22.60 CHF 22.60 Total Aufwand CHF 39´472.60 20 Ertrag Total Kosten Eigenleistung Projektleitung CHF 36´700.00 CHF 36´700.00 Eigenleistung HSLU, Projektbegleitung CHF 900.00 CHF 900.00 Eigenleistung Aumraggeberin CHF 1´700.00 CHF 1´700.00 Sachund Betriebskosten CHF 172.60 CHF 172.60 Total Ertrag CHF 39´472.60 Total Aufwand CHF 39´472.60 Total Ertrag CHF 39´472.60 Erfolg CHF 0.00 Tabelle 1, Budget, eigene Darstellung 4.8 Controlling Die Projektleitung war zuständig für die Terminfindung sowie auch Durchführung mit der Aumraggeberin und Begleitperson. Grössere Termine wie die Kick-Off Veranstaltung, die Abschlussveranstaltung und die Einführung in die digitale Bibliothek wurden ebenfalls von der Projektleitung organisiert und sorgfäl6g geplant. Die Terminfindung erfolgte via Mail oder gleich bei gemeinsamen Sitzungen über Zoom. Während der Projektdurchführung hielt sich die Projektleitung an die geplanten Projektleitungssitzungen, welche alle zwei Wochen statanden. Dabei wurde immer ein Protokoll verfasst über den aktuellen Stand und weitere Massnahmen, welches der Aumraggeberin zugesendet wurde. 21 5 Methodisches Vorgehen Im folgenden Kapitel wird das methodische Vorgehen beschrieben, das der Entwicklung der Freizeitangebote sowie der digitalen Bibliothek zugrunde liegt. 5.1 Dokumentenanalyse Die Dokumentenanalyse bildete die theore6sche und norma6ve Grundlage für die Projektentwicklung. In Anlehnung an Willener & Friz (2019, S. 136) wurde sie genutzt, um bestehende fachliche Leitlinien, rechtliche Rahmenbedingungen sowie ins6tu6onelle Selbstverständnisse systema6sch auszuwerten und auf ihre Relevanz für die Praxis zu überprüfen. Ziel war es, implizites Wissen sichtbar zu machen, Orien6erung zu schaffen und konkrete Handlungsansätze für die Projektgestaltung abzuleiten. Zentrale Bezugsdokumente waren: • der Berufskodex der Sozialen Arbeit (AvenirSocial, 2010), • die UN-Behindertenrechtskonven6on (UN-BRK) (FedlexAdmin, 2025), • sowie das Leitbild der Maurerschule (Maurerschule, o. J.). Die Auswahl dieser Dokumente erfolgte gezielt, da sie sowohl professionelle (Berufskodex), rechtliche (UN-BRK) als auch ins6tu6onsbezogene (Leitbild) Orien6erung bieten und direkt mit den Projektzielen, insbesondere Selbstbes6mmung, Teilhabe und Inklusion verknüpm sind. Die Analyse ergab, dass sowohl auf gesetzlicher wie auch auf ins6tu6oneller Ebene klare norma6ve Vorgaben bestehen, die die Teilhabe von Kindern mit Beeinträch6gung im schulischen Kontext fordern. Gleichzei6g zeigte sich, dass diese Ansprüche im bestehenden Hortalltag der Maurerschule, beispielsweise durch fehlende Struktur, eingeschränkte Zugänglichkeit oder mangelnde Übersicht über Materialien, nur teilweise eingelöst werden. Diese Erkenntnisse dienten der Projektleitung als methodische Grundlage für die Ausrichtung des Projekts: Die Notwendigkeit, strukturelle Barrieren abzubauen, Kinder in ihrer Selbstbes6mmung zu stärken und Fachpersonen in ihrer Handlungsfähigkeit zu unterstützen, wurde dadurch klar umrissen. 22 5.1.1 Konkretes Vorgehen Auf Grundlage der dokumentenanaly6schen Auseinandersetzung entwickelte die Projektleitung eine konkrete Interven6onsstrategie, die zwei zentrale Elemente umfasst: die Gestaltung strukturierter Freizeitposten und die Entwicklung einer digitalen Materialbibliothek. Ein zentraler Bestandteil der Projektentwicklung war eine Bedürfnisumfrage mit den Schüler:innen, die der Projektleitung dabei helfen sollte, die Freizeitangebote zielgruppengerecht zu gestalten. Um allen Kindern unabhängig von ihren sprachlichen und kogni6ven Fähigkeiten eine Teilnahme zu ermöglichen, wurde die Umfrage mit MetacomPiktogrammen erstellt, einem Symbolsystem, das im schulischen Alltag der Maurerschule bereits etabliert ist. Die Umfrage sollte sowohl analog (ausgedruckt auf Einzelseiten) als auch digital angeboten werden, sodass auch Kinder mit unterstützenden Kommunika6onsmijeln (z. B. Sprachcomputern) teilnehmen konnten. Aufgrund technischer Hindernisse und mangelnder Zeitressourcen konnte jedoch keine digitale Version der Umfrage zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund dessen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Reduk6on kogni6ver und sensorischer Reize gelegt, um auch Kinder mit Au6smusspektrumstörungen sowie Kinder mit eingeschränkter Kommunika6onsmöglichkeit nicht zu überfordern. Deshalb wurde jeweils nur eine Frage pro Seite dargestellt, in einfacher Sprache und mit klarer visueller Gestaltung. Die Fragen wurden so formuliert, dass sie konkrete Vorlieben, Interessen oder Gewohnheiten der Kinder im Freizeitbereich erfassen. Die Erstellung der Umfrage erforderte ein hohes Mass an methodischer Sensibilität, da einerseits differenzierte Informa6onen gewonnen, andererseits die Kinder nicht überfordert werden sollten. Auf Basis der Ergebnisse wurden 6 Freizeitposten entwickelt: Musik, Entspannung, Verkleiden (Theater), Sport und Bewegung, Spielen und Lesen sowie Kochen und Backen. Diese wurden so gestaltet, dass sie selbstständig nutzbar und zugleich anpassbar an unterschiedliche Entwicklungsstufen waren. Ergänzend wurden SEED-Karten erstellt, die dem Betreuungspersonal als Orien6erungshilfe dienten, wie die Angebote je nach emo6onaler Entwicklungsstufe eingesetzt werden können. Schliesslich wurde die Idee der digitalen Bibliothek konkre6siert. Ziel war es, die Vielfalt an Materialien, die in der Schule vorhanden sind, systema6sch zu erfassen und strukturiert zugänglich zu machen. Die Umsetzung erfolgte über eine SharePoint-Liste (siehe Kapitel 5.3), die fortlaufend ergänzt und verändert werden kann. 23 5.2 Befragung Im Anschluss an die Durchführung des Projektnachmijags wurde eine schrimliche Befragung des Horjeams durchgeführt. Ziel war es, eine Einschätzung darüber zu gewinnen, wie die Freizeitposten von den Kindern angenommen wurden, welche Posten bevorzugt oder weniger genutzt wurden und welche Beobachtungen und Verbesserungsvorschläge die Mitarbeitenden einbringen konnten. Die Umfrage wurde in Form eines einfachen Fragebogens durchgeführt, der an alle betreuenden Fachpersonen des Mijwochnachmijags verteilt wurde. Die Fragen wurden wie folgt formuliert: - Was hat dem Kind welches du betreut hast am meisten Spass gemacht und warum - Warum wurden gewisse Angebote nicht genutzt? - Häjet ihr euch noch etwas anderes gewünscht und wenn ja was? Die Projektleitung entschied sich, möglichst wenig Fragen zu formulieren, welche flexibel beantwortbar sind (E-Mail, Teams und/oder mündlich), da sich die Rückmeldungen von Fragebögen während des Projekts jeweils als gering erwiesen hat. Zu Beginn bestä6gte sich diese Befürchtung, weshalb mehrmals nachgefasst wurde. Insgesamt gingen schliesslich 9 von 20 möglichen Rückmeldungen ein. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und in thema6schen Kategorien zusammengefasst (z. B. Nutzung, Zugänglichkeit, Ajrak6vität der Angebote, strukturelle Herausforderungen). Die Befragung diente dazu, die Perspek6ve der Fachpersonen zu erfassen und die Wirkung des Projekts auf Ebene der Umsetzung, Zielgruppenorien6erung und prak6schen Anwendbarkeit zu reflek6eren. Gleichzei6g wurden wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung der Angebote sichtbar. Die Auswertung der Befragung ist im Kapitel 7 „Evalua6on” detailliert beschrieben. Der Projektleitung ist bewusst, dass keine repräsenta6ven Ergebnisse aus dieser Umfrage gewonnen werden können, da die Umsetzung der Freizeitposten dafür mehrmals wiederholt werden müsste. Trotzdem erhielt die Projektleitung aus der Analyse Wertvolle Informa6onen, welche der Maurerschule bei der weiteren Umsetzung des Projekts behilflich sein können. 24 5.3 Technische Umsetzung der digitalen Bibliothek Die digitale Bibliothek wurde als praxisnahes Hilfsmijel für das Betreuungsteam entwickelt, mit dem Ziel, eine strukturierte Übersicht über alle im Hort verfügbaren Materialien und Angebote zu schaffen. Sie sollte die Orien6erung erleichtern und Inspira6on für die Planung kindgerechter, selbstbes6mmter Freizeitak6vitäten liefern. Die Projektleitung prüme zunächst verschiedene technische Op6onen. Die Erfassung der rund 2700 Bilder und Beschreibungen in einer Wordoder Excel-Datei erwies sich aufgrund der Datenmenge als ungeeignet. Auch der Vorschlag, eine eigene Website zu erstellen, wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen abgelehnt. In Zusammenarbeit mit der Ins6tu6on wurde schliesslich entschieden, die digitale Bibliothek auf der bereits bestehenden Microsom-SharePoint-Platorm der Schule aufzubauen. Die Projektleitung erstellte eine strukturierte SharePoint-Liste mit folgenden Spalten: • Titel des Materials • Bildlink mit Vorschauanzeige • Kurzbeschreibung • Räumlichkeit / Standort • Themenbereich (z. B. Musik, Bewegung, Entspannung) Zur visuellen Darstellung der Bilder wurde eine benutzerdefinierte JSON-Forma6erung verwendet, mit deren Hilfe die Bilder direkt in der Liste als Miniaturansicht sichtbar werden. Die Themengebiete wurden auf Basis der entwickelten Freizeitposten gewählt. Dadurch wird die Handhabung für das pädagogische Personal deutlich erleichtert. Im Prozess zeigte sich, dass eine systema6sche Benennung der Bilddateien entscheidend für die spätere Nutzbarkeit der Filterfunk6onen war, eine wich6ge methodische Erkenntnis für die Weiterführung des Projekts. Die Bibliothek ist offen angelegt und kann fortlaufend erweitert werden. Damit trägt sie zur nachhal6gen Verankerung des Projekts im Hortalltag bei und unterstützt die Mitarbeitenden bei der Gestaltung eines kindzentrierten, inklusiven Freizeitangebots. 25 6 Beschreibung und Interpreta;on der Ergebnisse In diesem Kapitel wird auf die vorherig aufgeführten Umfragen der Kinder sowie der Mitarbeitenden eingegangen. 6.1 Ergebnisse der Bedürfnisumfrage Um den Kindern und Jugendlichen das bestmögliche Hortangebot zu bieten, hat die Projektleitung zu Beginn des Projekts eine Bedürfnisumfrage gestaltet. Das Ziel dieser Umfrage war, anhand der Ergebnisse die Bedürfnisse der Kinder herauskristallisieren zu können und daraus mehrere Angebote zu gestalten. Insgesamt wurden neuen Umfragen von 20 Kindern ausgefüllt, woraus dann die Evalua6on erfolgte. Nachfolgend werden fej die sechs meistgewählten Themen aufgeführt und darunter, was die Projektleitung daraus gestaltete. 1. Entspannung Die Auswertung der Umfrage zeigte, dass die Wünsche der Kinder sehr unterschiedlich waren: Während ein Teil der Schüler:innen ein Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung äusserte, bevorzugte mindestens die Hälme eher ak6ve Angebote. Um beiden Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde im Rahmen des Projekts ein spezifisches Entspannungsangebot entwickelt. Als Rückzugsort diente der Wintergarten, der mit einem Sofa und einer Wabe als geschütztem Bereich ausgestajet war. Dort konnten sich die Kinder zurückziehen und in einer ruhigen Atmosphäre verweilen. Ergänzend wurden verschiedene Materialien zur basalen S6mula6on bereitgestellt, darunter leichte Tücher, Handcreme, Massagerollen und Pinsel. Ein Klanginstrument mit sanmen Tönen, das von den Kindern selbstständig genutzt werden konnte, sowie eine drehende Lichtkugel, die Projek6onen an die Wand warf, schufen zusätzlich eine entspannende Sinnesumgebung. Bei Bedarf bestand ausserdem die Möglichkeit, den Raum zu verdunkeln, um die Wirkung zu verstärken. 2. Musik Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichten, dass Musik bei allen Kindern auf grosses Interesse s6ess: Kein einziges Kind gab an, Musik nicht zu mögen. Vor diesem Hintergrund wurde ein entsprechendes Angebot im Dachraum gestaltet, einem Ort, an dem sich ohnehin rund ein 32 der allgemeinen Ideenfindung abgelegt wurden. So hat jede Person Zugriff darauf und die Angebote können wieder verwendet werden. Die digitale Bibliothek wurde auf der Platorm der Schule gesichert mit einem einführenden Video dazu. Die kann jede*r Mitarbeitende*r selbstständig bearbeiten und handhaben. Die Aktualisierung und Weiterführung der Bibliothek wird zukünmig in die Hände von Prak6kant:innen gelegt. Die Verantwortung der Weiterführung übernimmt Nadine Epprecht. 8 Schlussfolgerung Das Projekt konnte die in der Ausgangslage iden6fizierten Handlungsbedarfe in wesentlichen Punkten adressieren und zu einer spürbaren Verbesserung der Selbstbes6mmung und Teilhabechancen im Hort der Maurerschule beitragen. Durch die Entwicklung klar strukturierter, barrierearmer Freizeitposten sowie die Einführung einer digitalen Materialbibliothek wurden sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch das Betreuungsteam in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt. Die Rückmeldungen aus der Bedürfnisumfrage der Kinder und der anschliessenden Mitarbeiter:innen Befragung zeigen, dass die Angebote in ihrer Mehrheit den Interessen der Zielgruppe entsprachen und selbstständige Nutzung ermöglichten. Besonders die Vielfalt und die Offenheit der Posten wurden posi6v hervorgehoben. Einzelne Kri6kpunkte wie beengte Räumlichkeiten oder ein zu hoher Komplexitätsgrad mancher Ak6vitäten verdeutlichen jedoch, dass eine kon6nuierliche Anpassung und Weiterentwicklung notwendig bleibt. Es ist zu berücksich6gen, dass der Hortnachmijag nur einmalig durchgeführt wurde und die Angebote somit nicht mehrfach in der Praxis erprobt werden konnten. Entsprechend liefern die Umfrageergebnisse zwar wertvolle Hinweise, können aber nicht als qualita6v gesichert gelten. Für eine fundiertere Beurteilung wäre eine wiederholte Durchführung mit anschliessender Evalua6on wünschenswert. Die digitale Bibliothek wurde von den Mitarbeitenden als nützliches Werkzeug anerkannt, dessen langfris6ger Nutzen sich in der prak6schen Anwendung zeigen wird. Ihre flexible Struktur ermöglicht es, Inhalte fortlaufend zu erweitern und an neue Bedarfe anzupassen. 33 Insgesamt belegen die bisherigen Rückmeldungen, dass die gesteckten Ziele erreicht wurden. Die Kombina6on aus par6zipa6ver Bedarfserhebung, praxisnaher Umsetzung und nachhal6ger Verankerung in den Arbeitsalltag bildet eine solide Grundlage, um die im Projekt angestossenen Veränderungen langfris6g zu sichern. Entscheidend wird sein, die Angebote regelmässig zu nutzen, weiterzuentwickeln und dabei sowohl räumliche als auch individuelle Bedarfe der Kinder fortlaufend zu berücksich6gen. 34 9 Literaturverzeichnis AvenirSocial. (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz: Ein Argumentarium für die Praxis. Abgerufen am [12.10.2024] von hjps://avenirsocial.ch/wpcontent/uploads/2018/12/SCR_Berufskodex_De_A5_db_221020.pdf FedlexAdmin. (2025). Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Abgerufen am [23.07.2025] von hjps://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2014/245/de#:~:text=30%20Teilhabe%20am%20kulturell en%20Leben,a) Fröhlich, A. (2015). Basale S<mula<on—Ein Konzept für die Arbeit mit schwer beeinträch<gten Menschen (Völlig überarbeitete Neuauflage). 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Es wurden keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen, und die finale Verantwortung für den Text liegt bei den Verfasser:innen. 35 Anhang 36 37 38 39 40 41 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57