Authors ZM18
Zwitscher-Maschine. Journal on Paul Klee / Zeitschrift für internationale Klee-Studien
- Publisher
- Zenodo
- Language
- en
Abstract
Volker Bernhard lebt als Autor, Journalist und Medienwissenschaftler in Berlin. Arbeiten zu Wohnen, kritischen Theorien, Digitalität, Ökosophie und immersiven Ausstellungspraktiken. Von 2020 bis 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Medientheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar, seitdem Bauhaus-Promotionsstipendiat. Forschungsaufenthalte am Remarque Institute der New York University und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Studium der Sozial- und Medienwissenschaften an der Freien Universität Berlin und in Weimar. Texte für u. a. die Süddeutsche Zeitung und die taz. Sein Dissertationsprojekt Nach Haus. Eine kritische Medientheorie des Wohnens bündelt Perspektiven aus Architektur, Kunst, Geschichte, Philosophie und Soziologie, um hegemoniale Vorstellungen vom westlichen Wohnen grundlegend zu revidieren. Die Arbeit zeigt, wie sich das bürgerliche Wohnen im Laufe des 19. Jahrhunderts herausbildet und uns bis in die durch Digitalität und ökologische Krisen geprägte Gegenwart verfolgt. Im Zentrum steht dabei die gesellschaftlich wie technisch fundierte, wechselseitige Hervorbringung der häuslichen Welt und ihrer Bewohner:innen als entscheidender Faktor bei Subjektivierungsprozessen. Nach Haus betont erstmals die bedeutende Rolle des Wohnens bei Walter Benjamin, Félix Guattari, Paul Klee, Vilém Flusser, Michel Foucault sowie im Surrealismus. Die Arbeit stützt sich auch auf literarische Quellen wie Leonora Carrington und Franz Kafka, Filme von Chantal Akerman und Agnès Varda sowie Kunstwerke von Dorothea Tanning, Julian Rosefeldt, Francis Bacon und Gordon Matta-Clark. Angela H. Brown (she/they) is a PhD candidate in the Department of Art and Archaeology at Princeton University, with research interests in textiles, archival practices, and art pedagogies, especially in the Caribbean and Latin America. Their dissertation takes a material approach to the interrelated concepts of modernity, coloniality, and indigeneity through weaving practices in Puerto Rico, Mexico, and the U. S. Brown holds a BA from Vassar College, and their writing has appeared in the Journal of French and Francophone Philosophy, e-flux architecture, and small axe salon, among other platforms. They served as a Joan Tisch Teaching Fellow at the Whitney Museum of American Art, and their scholarship has been supported by the Institute for Studies on Latin American Art (ISLAA) and the Dedalus Foundation. Cédric Burri, Studium der Film- und der Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Seit seinem Abschluss 2022 ist er im Archiv- und Dokumentationsbereich tätig. Er arbeitete als Praktikant im Ringier Bildarchiv im Staatsarchiv Aargau und ist zurzeit als wissenschaftlicher Volontär am Zentrum Paul Klee angestellt, wo er sich mit der Erschliessung und Digitalisierung historischer Bestände sowie Provenienzforschung beschäftigt. Jürg Halter ist Schriftsteller, Spoken-Word-Artist und bildender Künstler. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Kunstschaffenden seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmässig Auftritte in ganz Europa, in den USA, in Afrika, Russland, Südamerika und Japan. Oft Kollaborationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Zahlreiche Buch- und Musikveröffentlichungen, Arbeiten fürs Theater und für Ausstellungen. Website: www.juerghalter.com (zuletzt aufgerufen 14.10.2025). Marie Kakinuma, Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Tokio und Zürich. 2024 Promotion über Paul Klees Rückseiten. Von 2004 bis 2015 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Seit 2016 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Archiv/Bibliothek/Forschung des Zentrum Paul Klee tätig. Sie erforscht zu Klees Leben und Werk und betreibt die Provenienzforschung. Auswahl von Publikationen: Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten, mit Osamu Okuda, Zürich 2013; Paul Klee. Sonderklasse unverkäuflich, mit Wolfgang Kersten und Osamu Okuda, Köln 2015; Das 48-Stunden-Gedicht, von Jürg Halter und Tanikawa Shuntarō, mit einem Nachwort von Marie Kakinuma und Susanne Schenzle, Göttingen 2016; Robert Walser und Paul Klee. Gedichtbildband, hrsg. von Marie Kakinuma, Tokio 2018; »Transparency and Opacity: Recto-Verso Works by Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 7, 2019. Publikationen zum Thema Provenienz: »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee I«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 10, 2021; »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee II«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 11, 2022; »Nell Walden – Strategien einer Sammlerin moderner und aussereuropäischen Kunst. Vom Erfolg über das Exil zur Etablierung, 1912–1956«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 13, 2023; »Estella Katzenellenbogen in der Provenienzforschung«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 15, 2024. Osamu Okuda, geb. 1951 in Osaka. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Kobe und am Kunsthistorischen Seminar der Universität Bern. 1996 bis 2004 wissenschaftlicher Assistent an der Paul-Klee-Stiftung im Kunstmuseum Bern. 2005 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Paul Klee, Bern. Zahlreiche Publikationen zu Paul Klee und Künstler:innen seines Umkreises, darunter: Paul Klee. Im Zeichen der Teilung. Die Geschichte zerschnittener Kunst Paul Klees 1883–1940, Stuttgart 1995, mit Wolfgang Kersten; Die satirische Muse. Paul Klee, Hans Bloesch und das Editionsprojekt »Der Musterbürger«, Zürich 2005, mit Reto Sorg; Paul Klee und der Ferne Osten. Vom Japonismus zu Zen, Zürich 2013, mit Marie Kakinuma; Paul Klee – Sonderklasse, unverkäuflich, Köln 2015, mit Wolfgang Kersten und Marie Kakinuma; »Le cubisme et l’acte créateur du découpage chez Paul Klee«, in: Paul Klee. L’ironie à l’œuvre, Ausst.-Kat. Centre Pompidou, Paris 2016; Osamu Okuda, Reto Sorg (Hrsg.), Hans Bloesch, Paul Klee »Das Buch«, Wädenswil 2019; »›Topúte topĕtop nópĕ-tóp-tóp.‹ Paul Klee und die Formen der Kindersprache«, in: Paul Klee. Ich will nichts wissen, Ausst.-Kat. Zentrum Paul Klee, Bern, 2021 und LaM – Lille Métropole Musée d’art moderne, d’art contemporain et d’art brut, Villeneuve d’Ascq, 2021/2022; »Charting Paul Klee’s Creative Exchanges: Léon-Paul Fargue, James Joyce, Alberto Giacometti, Frida Kahlo«, in: Ausst.-Kat. Paul Klee, Solitary and Solidary, Aichi Prefectural Museum of Art, Nagoya, Hyogo Prefectural Museum of Art, Kobe, Shizuoka City Museum of Art, Shizuoka, 2025. Regine Prange promovierte 1990 zum Thema des Kristallinen als Kunstsymbol bei Bruno Taut und Paul Klee an der FU Berlin. Nach ihrer Habilitation mit der Schrift Das ikonoklastische Bild. Piet Mondrian und die Selbstkritik der Kunst in Tübingen wurde sie, nach Gastprofessuren in Berlin und Frankfurt a. M., 1999 nach Marburg berufen. Von 2001 bis 2025 war sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunst- und Medientheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Sie forscht zur Kunst und Kunsttheorie der Moderne von der Romantik an sowie zur Geschichte und Theorie der Kunstgeschichte, besonders auch im Verhältnis zur philosophischen Ästhetik. Paul Klees Werk ist, im Spannungsfeld zwischen Theoriegeschichte und künstlerischer Form, Gegenstand etlicher Publikationen. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt gilt außerdem den filmischen Avantgarden. Ein aktuell verfolgtes Buchprojekt, das durch das Opus-Magnum-Stipendium der VolkswagenStiftung gefördert wurde, befasst sich mit dem Realismus als Formproblem in Malerei und Film. Shuntarō Tanikawa (1931–2024), born in Tokyo. In 1952, he published his first poetry collection, Two Billion Light Years of Solitude, which brought him attention. Subsequently, many of his poetry collections were highly regarded, including Sekenshirazu, which won the Sakutarō Hagiwara Award; Tromso Collage, which won the Nobuo Ayukawa Award; and On Poetry, which won the Tatsuji Miyoshi Award. His activities extended beyond poetry to include picture books, children’s stories, and translations. He appeared on NHK programs such as the ETV Special Simply Being There: Poet Shuntaro Tanikawa Contemplates Aging, When I Was a Child, and the ETV Feature Words Singing of Life: Poets Shuntarō Tanikawa and Wakako Kaku. Furthermore, he has written the lyrics for the required pieces in the NHK National School Music Contest five times. In recognition of his contribution to supporting Japanese culture through the power of words, he received the 2024 Broadcasting Culture Award. https://osaka-kansai.art/products/tanikawa (last accessed October 14, 2025.) Giovanbattista Tusa is a philosopher and artist, currently based at the Nova Institute of Philosophy (IFILNOVA) at the Universidade Nova de Lisboa, where he coordinates the X-CENTRIC FUTURES research seminar on art, ecology, and climate change. His recent publications include Terra Cosmica: Traces of Georealism (Tenement Press, 2024), Ecocosmismo, Terrae Incognitae da Filosofia (Cultura e Barbárie, 2024), Ciò che rimane del futuro. Il tempo della decostruzione (What remains of the future: the time of deconstruction, 2024), Quasi Niente: il tempo cosmico di Claude Debussy (Almost Nothing: Claude Debussy's cosmic time) and The End, which he co-authored alongside Alain Badiou (Polity Press, Cambridge, 2019)—a work translated into French, Portuguese, Spanish, and Italian. He is also the co-editor of several influential titles, including Fernando Pessoa and Philosophy. Countless Lives Inhabit Us (2021), PPPP. Pier Paolo Pasolini Philosopher (2022), Dispositif: A Cartography (2023), and Contemporanea: A Glossary for the 21st Century (2024). He is the director of the Futures of Philosophy Series at Planetary Conversations in collaboration with The Philosophical Salon, and he serves as editor-in-chief, alongside Michael Marder, of the series Political Theory and Contemporary Philosophy at Bloomsbury. Additionally, he coordinates the ECOPRAXIS seminar—focused on political ecology, postcolonial, and indigenous studies—in collaboration with the Zé dos Bois Gallery in Lisbon.
Full text
Volker Bernhard lebt als Autor, Journalist und Medienwissenschaftler in Berlin. Arbeiten zu Wohnen, kritischen Theorien, Digitalität, Ökosophie und immersiven Ausstellungspraktiken. Von 2020 bis 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Medientheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar, seitdem Bauhaus-Promotionsstipendiat. Forschungsaufenthalte am Remarque Institute der New York University und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Studium der Sozialund Medienwissenschaften an der Freien Universität Berlin und in Weimar. Texte für u. a. die Süddeutsche Zeitung und die taz. Sein Dissertationsprojekt Nach Haus. Eine kritische Medientheorie des Wohnens bündelt Perspektiven aus Architektur, Kunst, Geschichte, Philosophie und Soziologie, um hegemoniale Vorstellungen vom westlichen Wohnen grundlegend zu revidieren. Die Arbeit zeigt, wie sich das bürgerliche Wohnen im Laufe des 19. Jahrhunderts herausbildet und uns bis in die durch Digitalität und ökologische Krisen geprägte Gegenwart verfolgt. Im Zentrum steht dabei die gesellschaftlich wie technisch fundierte, wechselseitige Hervorbringung der häuslichen Welt und ihrer Bewohner:innen als entscheidender Faktor bei Subjektivierungsprozessen. Nach Haus betont erstmals die bedeutende Rolle des Wohnens bei Walter Benjamin, Félix Guattari, Paul Klee, Vilém Flusser, Michel Foucault sowie im Surrealismus. Die Arbeit stützt sich auch auf literarische Quellen wie Leonora Carrington und Franz Kafka, Filme von Chan tal Akerman und Agnès Varda sowie Kunstwerke von Dorothea Tanning, Julian Rosefeldt, Francis Bacon und Gordon Matta-Clark. Angela H. Brown (she/they) is a PhD candidate in the Department of Art and Archaeology at Princeton University, with research interests in textiles, archival practices, and art pedagogies, especially in the Caribbean and Latin America. Their dissertation takes a material approach to the interrelated concepts of modernity, coloniality, and indigeneity through weaving practices in Puerto Rico, Mexico, and the U. S. Brown holds a BA from Vassar College, and their writing has appeared in the Journal of French and Francophone Philosophy, e-flux architecture, and small axe salon, among other platforms. They served as a Joan Tisch Teaching Fellow at the Whitney Museum of American Art, and their scholarship has been supported by the Institute for Studies on Latin American Art (ISLAA) and the Dedalus Foundation. Cédric Burri, Studium der Filmund der Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Seit seinem Abschluss 2022 ist er im Archivund Dokumentationsbereich tätig. Er arbeitete als Praktikant im Ringier Bildarchiv im Staatsarchiv Aargau und ist zurzeit als wissenschaftlicher Volontär am Zentrum Paul Klee angestellt, wo er sich mit der Erschliessung und Digitalisierung historischer Bestände sowie Provenienzforschung beschäftigt. Jürg Halter ist Schriftsteller, Spoken-Word-Artist und bildender Künstler. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Kunstschaffenden seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmässig Auftritte in ganz Europa, in den USA, in Afrika, Russland, Südamerika und Japan. Oft Kollaborationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Zahlreiche Buchund Musikveröffentlichungen, Arbeiten fürs Theater und für Ausstellungen. Website: www.juerghalter.com (zuletzt aufgerufen 14.10.2025). Marie Kakinuma, Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Tokio und Zurich. 2024 Promotion über Paul Klees Rückseiten. Von 2004 bis 2015 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zurich. Seit 2016 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Archiv/Bibliothek/Forschung des Zentrum Paul Klee tätig. Sie erforscht zu Klees Leben und Werk und betreibt die Provenienzforschung. Auswahl von Publikationen: Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten, mit Osamu Okuda, Zürich 2013; Paul Klee. Sonderklasse unverkäuflich, mit Wolfgang Kersten und Osamu Okuda, Köln 2015; Das 48-Stunden-Gedicht, ZWITSCHER-MASCHINE.ORG NO. 17 / 2025 96AUTORINNEN UND AUTOREN AUTORINNEN UND AUTOREN
von Jürg Halter und Tanikawa Shuntarō, mit einem Nachwort von Marie Kakinuma und Susanne Schenzle, Göttingen 2016; Robert Walser und Paul Klee. Gedichtbildband, hrsg. von Marie Kakinuma, Tokio 2018; »Transparency and Opacity: Recto-Verso Works by Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 7, 2019. Publikationen zum Thema Provenienz: »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee I«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 10, 2021; »›Gespaltene‹ Werke bei Paul Klee II«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 11, 2022; »Nell Walden – Strategien einer Sammlerin moderner und aussereuropäischen Kunst. Vom Erfolg uber das Exil zur Etablierung, 1912– 1956«, in: Zwitscher-Maschine, Nr. 13, 2023; »Estella Katzenellenbogen in der Provenienzforschung«, in: ZwitscherMaschine, Nr. 15, 2024. Osamu Okuda, geb. 1951 in Osaka. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Kobe und am Kunsthistorischen Seminar der Universität Bern. 1996 bis 2004 wissenschaftlicher Assistent an der Paul-Klee-Stiftung im Kunstmuseum Bern. 2005 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Paul Klee, Bern. Zahlreiche Publikationen zu Paul Klee und Künstler:innen seines Umkreises, darunter: Paul Klee. Im Zeichen der Teilung. Die Geschichte zerschnittener Kunst Paul Klees 1883–1940, Stuttgart 1995, mit Wolfgang Kers ten; Die satirische Muse. Paul Klee, Hans Bloesch und das Editionsprojekt »Der Musterbürger«, Zürich 2005, mit Reto Sorg; Paul Klee und der Ferne Osten. Vom Japonismus zu Zen, Zürich 2013, mit Marie Kakinuma; Paul Klee – Sonderklasse, unverkäuflich, Köln 2015, mit Wolfgang Kersten und Marie Kakinuma; »Le cubisme et l’acte créateur du découpage chez Paul Klee«, in: Paul Klee. L’ironie à l’œuvre, Ausst.-Kat. Centre Pompidou, Paris 2016; Osamu Okuda, Reto Sorg (Hrsg.), Hans Bloesch, Paul Klee »Das Buch«, Wädenswil 2019; »›Topúte topĕtop nópĕ-tóptóp.‹ Paul Klee und die Formen der Kindersprache«, in: Paul Klee. Ich will nichts wissen, Ausst.-Kat. Zentrum Paul Klee, Bern, 2021 und LaM – Lille Métropole Musée d’art moderne, d’art contemporain et d’art brut, Villeneuve d’Ascq, 2021/2022; »Charting Paul Klee’s Creative Exchanges: Léon-Paul Fargue, James Joyce, Alberto Giacometti, Frida Kahlo«, in: Ausst. -Kat. Paul Klee, Solitary and Solidary, Aichi Prefectural Museum of Art, Nagoya, Hyogo Prefectural Museum of Art, Kobe, Shizuoka City Museum of Art, Shizuoka, 2025. Regine Prange promovierte 1990 zum Thema des Kristallinen als Kunstsymbol bei Bruno Taut und Paul Klee an der FU Berlin. Nach ihrer Habilitation mit der Schrift Das ikonoklastische Bild. Piet Mondrian und die Selbstkritik der Kunst in Tübingen wurde sie, nach Gastprofessuren in Berlin und Frankfurt a. M., 1999 nach Marburg berufen. Von 2001 bis 2025 war sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunstund Medientheorie an der GoetheUniversität Frankfurt a. M. Sie forscht zur Kunst und Kunsttheorie der Moderne von der Romantik an sowie zur Geschichte und Theorie der Kunstgeschichte, besonders auch im Verhältnis zur philosophischen Ästhetik. Paul Klees Werk ist, im Spannungsfeld zwischen Theoriegeschichte und künstlerischer Form, Gegenstand etlicher Publikationen. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt gilt außerdem den filmischen Avantgarden. Ein aktuell verfolgtes Buchprojekt, das durch das Opus-Magnum-Stipendium der VolkswagenStiftung gefördert wurde, befasst sich mit dem Realismus als Formproblem in Malerei und Film. Shuntarō Tanikawa (1931– 2024), born in Tokyo. In 1952, he published his first poetry collection, Two Billion Light Years of Solitude, which brought him attention. Subsequently, many of his poetry collections were highly regarded, including Sekenshirazu, which won the Sakutarō Hagiwara Award; Tromso Collage, which won the Nobuo Ayukawa Award; and On Poetry, which won the Tatsuji Miyoshi Award. His activities extended beyond poetry to include picture books, children’s stories, and translations. He appeared on NHK programs such as the ETV Special Simply Being There: Poet Shuntaro Tanikawa Contemplates Aging, When I Was a Child, and the ETV Feature Words Singing of Life: Poets Shuntarō Tanikawa and Wakako Kaku. Furthermore, he has written the lyrics for the required pieces in the NHK National School Music Contest five times. In recognition of his contribution to supporting Japanese culture through the power of words, he received the 2024 Broadcasting Culture Award. https://osaka-kansai.art/ products/tanikawa (last accessed October 14, 2025.) Giovanbattista Tusa is a philosopher and artist, currently based at the Nova Institute of Philosophy (IFILNOVA) at the Universidade Nova de Lisboa, where he coordinates the X-CENTRIC FUTURES research seminar on art, ecology, and climate change. His recent publications include Terra Cosmica: Traces of Georealism (Tenement Press, 2024), Ecocosmismo, Terrae Incognitae da Filosofia (Cultura e Barbárie, 2024), Ciò che rimane del futuro. Il tempo ZWITSCHER-MASCHINE.ORG NO. 17 / 2025 97AUTORINNEN UND AUTOREN
della decostruzione (What remains of the future: the time of deconstruction, 2024), Quasi Niente: il tempo cosmico di Claude Debussy (Almost Nothing: Claude Debussy's cosmic time) and The End, which he co-authored alongside Alain Badiou (Polity Press, Cambridge, 2019)—a work translated into French, Portuguese, Spanish, and Italian. He is also the co-editor of several influential titles, including Fernando Pessoa and Philosophy. Countless Lives Inhabit Us (2021), PPPP. Pier Paolo Pasolini Philosopher (2022), Dispositif: A Cartography (2023), and Contemporanea: A Glossary for the 21st Century (2024). He is the director of the Futures of Philosophy Series at Planetary Conversations in collaboration with The Philosophical Salon, and he serves as editor-in-chief, alongside Michael Marder, of the series Political Theory and Contemporary Philosophy at Blooms bury. Additionally, he coordinates the ECOPRAXIS seminar—focused on political ecology, postcolonial, and indigenous studies—in collaboration with the Zé dos Bois Gallery in Lisbon. ZWITSCHER-MASCHINE.ORG NO. 17 / 2025 98AUTORINNEN UND AUTOREN