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Wir haben noch keine Daten, was kann das Forschungsdatenmanagement dann schon tun? Das Projekt KI-TIERWOHL wird im Rahmen des EFRE-Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert. Rehfeld, Rica1 Vernetzung Schulung & Beratung Evaluation Phase I: Einer der wichtigsten Punkte ist die Vernetzung zu anderen FDM-Akteuren im Umfeld des Projekts. Besonders bei Projekten, in denen nur eine Stelle für FDM vorgesehen ist, bedeutet der Austausch mit anderen Forschungsdatenmanger:innen, Data Stewards, Data Scientists und Data Engineers eine enorme Bereicherung für die Formung und Entwicklung der eigenen Pläne. Zusätzlich können Kooperationen entstehen, die bei der Umsetzung der Vorgaben unterstützen. Neben der Vernetzung mit anderen FDM-Akteuren ist die Kontaktaufnahme mit den einzelnen Projektpartner:innen essenziell. Die Projektkoordination und die Sprecher:innen haben einen deutlich besseren Einblick in die Arbeitsatmosphäre und -weise der Partner:innen und können hilfreiche Tipps geben. Partner: innen Phase III: Es bietet sich an, für die Nutzung und Verwaltung der Daten bereits vor der Datenerhebung verschiedene Tools und Services zu etablieren, die von den Forschenden genutzt werden können und die Daten den FAIR-Kriterien entsprechend darstellen. Es lohnt sich dabei, auf die angeschafften Lösungen der Universität oder die mit ihr verbundenen Einrichtungen zu schauen. Für KI-TIERWOHL wurden verschiedene Tools evaluiert und etabliert: Erreichbarkeit: Durch die vielen Institutionen, die an diesem Projekt beteiligt sind, ergaben sich schnell Schwierigkeiten in der Nutzung von verschiedenen Ressourcen. Phase II: Nach der Kontaktaufnahme ist es sinnvoll, die Bedarfe zum Forschungsdatenmanagement mit den Projektpartner:innen zu evaluieren. Dadurch können die Bedarfe und Gewohnheiten erfasst werden und die folgenden Maßnahmen besser auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Im Projekt wurde zunächst eine Umfrage (mit einer Laufzeit von drei Wochen) erstellt, in der die wichtigsten Schlüsselfaktoren zu den Themen Speicherung, Datenaustausch, Formate, Ablagestrukturen, Vorgaben der Einrichtungen und Vorkenntnisse im Bereich FDM ermittelt wurden. Von allen Arbeitspaketen (sieben ohne das Arbeitspaket zum FDM) wurde mindestens ein ausgefüllter Fragebogen übermittelt. Auf Grundlage dieser Angaben wurden im Zeitraum vom 22.07.25 bis 18.09.25 Interviews mit allen sieben Einrichtungen geführt. Diese gingen tiefer auf FDM-Fragestellungen ein und ermöglichten auch einen persönlichen Austausch vor Ort. Die Ergebnisse der Umfrage und der anschließenden Interviews sollen publiziert werden. Phase IV: Auf Grundlage der vorherigen Arbeiten wird parallel ein Schulungskonzept entwickelt. Die entwickelten Tools und Workflows werden dort einfach, verständlich und anwendbar zur Verfügung gestellt. Dieser Punkt ist essenziell, denn nur durch gut aufbereitete, regelmäßige Schulungen können die Angebote des FDM genutzt werden. Das erste Training findet voraussichtlich im Frühjahr 2026 im Rahmen des Frühlingssymposiums von KI-TIERWOHL statt. Daher ist eine Kommunikationsplattform (Nextcloud) und eine Cloud für den Datenaustausch in Arbeit. Zudem wurden den Einrichtungen bereits die Nutzung von GastAccounts an der Universität Rostock ermöglicht. Dokumentation: Für die Erfassung von Datenmanagementplänen (DMPs) wurde ein Katalog im RDMO erstellt, der von den Partner:innen seit Oktober genutzt werden kann. Das Tool bietet die Möglichkeit Änderungen eigenständig vorzunehmen und ein maschinenlesbares Dokument zu erzeugen. Der entwickelte Tierdatenkatalog soll veröffentlicht werden. Datenerhebung: Die Nutzung des elektronischen Laborbuchs (ELN) der Universität Rostock wird im Projekt durch die Integration von SOPs (Standard Operation Procedure) vorangetrieben. Durch die Pflege dieser SOPs soll sich eine grundsätzliche Nutzung des ELN etablieren. Publikation: Es wurde eine ZenodoCommunity erstellt, um Vorträge, Poster, aber auch FDM-Inhalte Interessierten zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich verfügt das Projekt über eine eigene Website. 1KI-TIERWOHL, IEC Universitätsmedizin Rostock (Sprecherin des Forschungsverbundes Prof. Dr. med. Brigitte Vollmar) Referenzen und weiterführende Informationen: •Schmitt, A. (2025): Website des Forschungsverbundes KI-TIERWOHL. https://kitierwohl.de/ •Universitätsbibliothek Rostock (2025): RDMO. https://www.ub.unirostock.de/wissenschaftliche-services/forschungsdaten/forschungsantraege-und-planung/ Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie (2025): Onepager KI-TIERWOHL. https://doi.org/10.5281/zenodo.16743926 •Universität Rostock (2025): Elektronisches Laborbuch eLabFTW. https://www.itmz.unirostock.de/anwendungen/dienste-fuer-forschung/lehre/kollaboration/elabftw/ •Forschungsdaten.info (2024): FAIRe Daten. https://forschungsdaten.info/themen/veroeffentlichen-und-archivieren/faire-daten Koordination & Sprecher:in nen FDMAkteure Aufbau eines Forschungsdatenmanagements im Projekt KI-TIERWOHL Website Tools & Services DMP Next Cloud Gastzugang Uni Rostock Elektronisches Laborbuch WinSCP -Cloud