Impulspapier "Die Weiterentwicklung von Bewertungsverfahren für Forschungsleistungen im Kontext von Open Science"
Abstract
Diese Präsentation zum Impulspapier „Die Weiterentwicklung von Bewertungsverfahren für Forschungsleistungen im Kontext von Open Science“ wurde von Heinz Pampel am 2025-10-09 bei einer Informationsveranstaltung zum CoARA National Chapter Germany gehalten.
Full text
Impulspapier „Die Weiterentwicklung von Bewertungsverfahren für Forschungsleistungen im Kontext von Open Science“ CoARA National Chapter Germany, 09.10.2025 Heinz Pampel
Hintergrund 2 •Allianz der Wissenschaftsorganisationen •Allianz-Schwerpunkt „Digitalität in der Wissenschaft“ 2023-2028 •Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ 2018-2022 •Open-Access-Strategie 2021-2025 •Maßnahme „Bewertung von Wissenschaft anhand von Publikationen” •Auftrag: Positionierung DE: https://doi.org/10.5281/zenodo.15818267 EN: https://doi.org/10.5281/zenodo.15836010
Ausgangslage 3 •Weiterentwicklung von Bewertungsverfahren als zentrale Aufgabe des Wissenschaftssystems •Wirkung der Verfahren auf vielfältige Aspekte wiss. Arbeitens •Veränderungen in der Forschungspraxis, wie z.B. Open Science •Potenzial und Herausforderungen von Open Science •Kritik der metrik-basierten Bewertungsverfahren •Reflexion der Reformbewegungen der Forschungsbewertungen •Frage nach nichtintendierten Folgen •Fokussierung auf Open Science
Ausgangslage 4 •Weiterentwicklung von Bewertungsverfahren als zentrale Aufgabe des Wissenschaftssystems •Wirkung der Verfahren auf vielfältige Aspekte wiss. Arbeitens •Veränderungen in der Forschungspraxis, wie z.B. Open Science •Potenzial und Herausforderungen von Open Science •Kritik der metrik-bassieren Bewertungsverfahren •Reflexion der Reformbewegungen der Forschungsbewertungen •Frage nach nichtintendierten Folgen •Fokussierung auf Open Science
Gestaltungsprinzipien 5 •Allgemeines • Bezug zur GWP • Fairness •1. Sachangemessenheit •Pluralität •Fachliche Expertise •Epistemische Qualitätssicherung jenseits politischer Einflüsse •2. Methodisch planvolles Vorgehen • Entlang dem Stand der Methodenentwicklung • Ausschluss von „Ad-hoc-Bewertungen”
Gestaltungsprinzipien 6 •3. Unverzichtbarkeit und Priorität der qualitativen Bewertung •Abkehr von der Fokussierung auf quantitativen Metriken •Festlegung der Kriterien in den Communities •4. Nachvollziehbarkeit •„Transparenz des gesamten Prozesses der Forschungsbewertung” •Datenbasis •„Bewertungsresultat für alle Beteiligten nachvollziehbar”
Gestaltungsprinzipien 7 •5. Reflektierter Umgang •“folgenreiche” Verfahren •Reflexion von Bewertungskriterien, Operationalisierung, Interpretation und Konsequenzen für Bewertenden •Reflexion der Anpassungsverhalten •Personalentwicklung zur Stärkung von Bewertungskompetenzen
Weiterentwicklung im Kontext von OS 8 •„Open Science als Leitbild für die Durchführung von Bewertungsverfahren” • Offenheit der Datengrundlagen für alle Verfahrensbeteiligten • Offenheit als Instrument zur Steigerung der Prozesseffizienz • Forderung nach offenen Daten und offenen Informationssystemen • Bezug zur digitalen Souveränität in der Wissenschaft • Bedeutung von Wissensund Kompetenzvermittlung („bibliometric literacy“) • Forderung nach der Entwicklung von Informationssysteme •Offen: Informationssysteme sollen als Gemeingut entwickelt werden •Wissenschaftsgeleitet: Gestaltung und Steuerung erfolgen durch die Wissenschaft •Verantwortungsvoll und nachhaltig: Berücksichtigung rechtlicher/ und ethischer Grenzen und dauerhafter Betrieb
Weiterentwicklung im Kontext von OS 9 •„Open Science als qualitativer Aspekt in Bewertungsverfahren” •Uneinheitliches Bild aufgrund unterschiedlicher wissenschaftlicher Missionen •Wissenschaftliche Exzellenz als zentrale Bewertungsdimension •Open Science als Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis •Spezifika disziplinärer Forschungspraktiken prägen die Bewertung •Offenheit wird mit positiven Systemeffekten verbunden •Potenzial von Open Science für Bewertungen mit wissenschaftsexogenen Kriterien (z. B. gesellschaftliche Relevanz)